
Am Dienstag noch verkündete der selbsternannte US-Kriegsminister Hegseth, der Iran habe weniger Raketen und Drohnen gestartet als an allen Kriegstagen zuvor, was Trump in seiner Iran-Rede gestern wiederholte: Das Raketen- und Drohnenprogramm sei „drastisch eingeschränkt, und ihre Waffenfabriken und Raketenabschussrampen werden in die Luft gesprengt“. Militärisch sei der Iran am Ende, die Moral des Militärs sei am Ende, sie gingen in den Untergrund, aber man würde sie finden. Trump wolle mit der neuen Regimeführung einen Deal aushandeln. Dass diese einen Waffenstillstand will, wie Trump verkündete, wird vom Iran allerdings abgestritten.
Und Trump sagte gestern, das angereicherte Uran des Iran sei kein Problem mehr. Er mache sich paradoxerweise keine Sorgen mehr, weil es tief unter der Erde sei und man alles mit Satelliten überwache. Dagegen meinte US-Außenminister Rubio, der Krieg soll verhindern, dass der Iran eine Atomwaffe erhalten könne.
Aber ansonsten ist Hegseth, der wie Trump mit den endlosen Kriegen im Nahen Osten Schluss machen wollte, vorsichtiger geworden und hält sich im Vagen: „Wir haben unsere eigenen Ziele und Leitlinien sowie … militärische Ziele, auf die wir hinarbeiten, und Aspekte, die wir im Blick behalten. Und wie [der Präsident] bereits dargelegt hat – er sprach von vier bis sechs Wochen, sechs bis acht Wochen, drei –, könnte es sich um jede beliebige Zahl handeln, aber wir würden niemals genau offenlegen, um welche es sich handelt, denn unser Ziel ist es, diese Ziele zu erreichen, und wir sind auf dem besten Weg dahin.“ Allerdings hatte das Pentagon kürzlich für den Krieg gegen den Iran zusätzlich 200 Milliarden US-Dollar gefordert.
Wie es weiter gehen soll, sagte er nicht, auch nichts über eine eventuell geplante Bodenoffensive, über die in letzter Zeit viel gesprochen wurde. Man hält sich alles offen und tut so, als gäbe es ein Ziel im Weiter-so-Bomben. Das CentCom brüstet sich, bislang über 12.000 Kampfeinsätze geflogen zu haben, wie viele Zivilisten und zivile Gebäude darunter waren, erfährt man nicht. Und es heißt: „U.S. forces do not target civilians.” Nach Angaben des Iranischen Roten Kreuzes sollen Schulen, Krankenhäuser und zahlreiche zivile Gebäude getroffen oder beschädigt worden sein.
Den Erfolgsmeldungen widerspricht allerdings, dass der Iran weiterhin die Straße von Hormus kontrolliert und dass Trump und Co. so sauer sind, dass die europäischen Nato-Staaten Israel und den USA nicht militärisch helfen, sondern sogar wie Spanien, Italien und Frankreich behindern. Trump erwägt den Austritt aus der Nato und den Entzug jeder Unterstützung für die Ukraine, was transatlantisch ausgerichteten europäischen Regierungen in Schockstarre versetzt, weil sie sich über die Ukraine in einen Konflikt mit Russland haben ziehen lassen. Dem ursprünglichen Argument, das immer noch vorgebracht wird, dass Russland mit seinem Angriffskrieg und der Annexion von Gebieten nicht reüssieren und als Vorbild fungieren dürfe, wurde spätestens mit dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran zerlegt. Die Europäer sind nach Butscha gezogen, um die Brutalität Russlands zu bezeugen, in den Gazastreifen gingen sie nicht.
Hegseth erzählte auf der Pressekonferenz, er habe die Truppen in der Golfregion besucht. Nur pure Kampfmotiviertheit angeblich bei allen: „Der losgelassene amerikanische Kämpfer.“ Keiner wolle zurück, sondern nur einen schnellen Sieg: „Ich wurde Zeuge tödlicher Gewalt. Als die Sonne unterging und auf dem Rollfeld eine kühle Brise aufkam, traf ich eine junge Soldatin, die, als ich sie fragte, was sie brauche, mich einfach mit einem verschmitzten Lächeln ansah und sagte: „Mehr Bomben, Sir, und größere Bomben.“ Wir werden ihr diesen Wunsch gerne erfüllen.“ Die Soldaten hätten gefordert: „Gebt uns noch mehr Bomben, größere Bomben, mehr Ziele – lasst uns das zu Ende bringen.“ Und natürlich geht es um eine höhere Mission: „Diese Soldaten wollen diesen Kampf für ihre Kinder und Enkelkinder zu Ende bringen. Hier geht es um Geschichte. Hier geht es um das Vermächtnis.“ Daher sei man auch dem Sieg nahe, nur Erfolg zähle.
Natürlich alles aus anderen Kriegen bekannte Propaganda. Dass viele der US-Soldaten in der Region sich nicht mehr auf den Stützpunkten aufhalten, sondern in Hotels und Bürogebäude gezogen sind, um den iranischen Raketen und Drohnen zu entgehen, erklärte Hegseth als Notwendigkeit der Dezentralisierung. Man baue aber Bunker und sorge für andere Sicherheitsvorkehrungen.
Für den Iran ist die Auslagerung der Soldaten ein Erfolg und eine Berechtigung, auch zivile Ziele in den Golfländern mit US-Stützpunkten anzugreifen. Auf Hegseth wurde gestern mit einer größeren Welle an Raketen und Drohnen geantwortet. Nach der iranischen Propaganda wurden 100 schwere Raketen und Drohnen sowie 200 weitere Raketen Richtung Israel und die Länder der Golfregion abgefeuert. Die israelischen Streitkräfte (IDF) sagen, es seien 10 Marschflugkörper Richtung Zentralisrael geflogen, das sei der größte Angriff seit den ersten Tagen des Kriegs.
Die iranischen Angriffe auf die US-Stützpunkte in der Region zeigen, dass das Pentagon kaum daran dachte, dass diese unter Feuer geraten könnten. Man war sich offenbar zu sicher, die Lufthoheit zu besitzen: „Dies ist der erste Krieg, mit dem die Vereinigten Staaten konfrontiert sind, in dem wir die Auswirkungen einer demokratisierten Luftmacht und der anhaltenden Fernangriffe ihres Gegners erleben“, sagte Kelly Grieco, Senior Fellow am Stimson Center. „Und die mangelnde Vorbereitung beschränkt sich nicht nur auf diesen Kriegsschauplatz.“
Deswegen wurden Soldaten in Hotels und Bürogebäuden in zivilen Bereichen untergebracht, was allerdings internationales Recht und das amerikanische Kriegsrecht verletzen könnte, sagen amerikanische Menschenrechtsorganisationen. Nach dem U.S. Law of War Manual von 2023 muss die zivile Bevölkerung von militärischen Zielen separiert werden. Nach den Genfer Konventionen sowieso. Das US-Militär schützt sich selbst, nicht die Zivilisten, wenn es nicht Zivilisten als „menschliches Schild“ benutzt, was ein Kriegsverbrechen wäre. Der Iran forderte die Bevölkerung der Golfstaaten auf, den Aufenthalt der Soldaten zu melden. Ein Angriff auf die zivilen Gebiete wäre auch ein Kriegsverbrechen.
Tasnim, der Revolutionsgrade nahestehend, hat angeblich eine weltweite Analyse der Berichte über den Iran-Krieg der wichtigsten Thinktanks ausgeführt und kommt zu dem Schluss, dass Israel und die USA gescheitert seien. Die iranische Propaganda kommt zu diesen Ergebnissen:
„Die Vereinigten Staaten und Israel konnten aufgrund ihrer technologischen Überlegenheit bei militärischen Waffen militärische und „taktische“ Schläge versetzen.
Aus „strategischer“ Sicht hat der Iran die USA und Israel daran gehindert, alle Hauptziele des Krieges zu erreichen, nämlich den Sturz des politischen Systems, die Zerschlagung oder Beseitigung der Verteidigungsfähigkeiten des Iran sowie die politisch-gesellschaftliche Kapitulation des Iran.
Der Iran hat in diesem Krieg praktisch die Oberhand gewonnen – durch eine komplexe und intelligente asymmetrische Kriegsführung, durch einen Schlag gegen die militärische und technologische Glaubwürdigkeit der Gegenseite sowie durch die Kontrolle über die Straße von Hormus und die Unfähigkeit der Vereinigten Staaten, Israels und ihrer Verbündeten, diese militärisch wieder zu öffnen.
Nach einigen Militärschlägen der Vereinigten Staaten und Israels sowie dank kluger Führung und strategischer Erfolge des Iran hat sich der Krieg zu einem Zermürbungskrieg entwickelt, doch die Zeit spielt eher zugunsten des Iran als zugunsten der USA und Israels.
Um so schnell wie möglich aus diesem Krieg herauszukommen, müssen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten entweder einen Propagandaerfolg erzielen oder den Krieg sofort beenden, ohne auch nur diesen Propagandaerfolg zu erzielen.“
Trump verkündet inzwischen weitere Erfolge der Destruktion und schiebt das Kriegsende hinaus: „Wir werden extrem hart zuschlagen. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir sie zurück in die Steinzeit schicken, wo sie hingehören. In der Zwischenzeit laufen die Gespräche weiter.“ Es werde „sehr schnell“ gehen, sagte er an anderer Stelle. Mit den Menschen aus der Steinzeit? Die Straße von Hormus sei kein amerikanisches Problem, meinte er. Die Orte, an denen das Material für Atomwaffen gelagert sind, seien unzugänglich und würden mit Satelliten überwacht werden.
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Das passierte in der West-Bank und woanders (Dienstag den 31.03.2026):
Es gibt Verhaftungen in Salfit, Salem und Beit Furik. Das Militär hat am Vortag in Deir Istiya, mindestens zweihundert Olivenbäume entwurzelt und kaputt gemacht (Montag). Manche Olivenbäume waren Jahrhunderte alt. Das Militär durchsucht in Kafr Al-Dik mindestens ein Zuhause. Die Kinder weinen, alles liegt auf dem Boden und die Möbel sind umgeschmissen. Die Siedler greifen in Tayseer die Palästinenser an und zünden ein Kraftfahrzeug und ein Zuhause an und beides verbrennt (mindestens ein Verletzter mit Schnittwunde bis zum Schädel). Das Militär beschlagnahmt in Bita einige Kraftfahrzeuge. Die Siedler und das Militär begeben sich nach Jalud.
Ein 12-jähriger (Mohammad Saif Wasif Hanani) wurde vom Militär in Beit Furik, östlich von Nablus, festgenommen und geschlagen (blaue Flecken unter den Augen, vereinzelte Flecken auf seinem Körper). Der Vorfall soll ermittelt werden (Montag). Es werden vom Militär in der Khirbet al-Sidra-Gegend, nordöstlich von Jerusalem sechzehn Bedouinen-Familie vertrieben die seit fünfundzwanzig Jahren in der Gegend wohnen.
Einem Gefangenen der freigelassen wird wurde im Gefängnis gesagt dass seine Familie getötet wurde. Die Familie lebt und der Freigelassene schaut mit weit aufgerissenen Augen (evtl. Mittwoch). Die Al-Aqsa Moschee ist seit dreiunddreissig Tagen geschlossen. Das Militär sagt man darf dort nicht beten wegen dem Krieg, Das Militär wird in der Altstadt von Jerusalem von der „Burj Al Luqlaq Social Center Society“ ein Zelt zerstören in dem Sport gemacht wird. Der Sitz des Vereins wurde auch geschlossen. Es gibt auch Keramikkurse.
Der 17-jährige Walid Ahmad ist im Gefängnis verhungert (03/2025) und ein Richter beendet die Untersuchungen (12/2025) ohne Ergebnis. Es ist so, dass der Verstorbene ausgehungert wurde und auf dem Gefängnishof zusammenbrach [1]. „Walid Ahmad, 17, war ein gesunder Gymnasiast, bevor er im September festgenommen wurde, weil er angeblich Soldaten mit Steinen beworfen haben soll, wie seine Familie mitteilte.“[2]. Sein Vater sagt der Sohn hat gerne Fussball gespielt [3]. Die Fatah Bewegung will am 01.April einen umfassenden Generalstreik durchführen (wegen dem Todesstrafengesetz).
Hr. Lazzarini schlägt vor die Ermordungen von 390 UNRWA Angestellten zu untersuchen. Hr. Guterres (UN-Generalsekretär) : „Einige wurden bei der Verteilung lebensrettender Hilfsgüter getötet, andere zusammen mit ihren Familien, wieder andere, als sie Schutzbedürftige beschützten. Ein Grund dafür, dass dies noch nicht umgesetzt wurde, ist, dass der Konflikt noch andauert. Die Menschen in Gaza leben immer noch in den Trümmern; sie stehen jeden Tag stundenlang Schlange, um an sauberes Wasser zu kommen.“. Obwohl ein Waffenstillstand abgemacht war gibt es anscheinend keinen Waffenstillstand und die Wohngebäude werden zerstört. Seit Oktober wurden mehr als 705 Palästinenser umgebracht und mehr als 1.913 Palästinenser verletzt [4].
Das passierte u.a. in Gaza:
Es werden bei einem Angriff auf die al-Falouja Gegend westlich vom Jabalia-Flüchtlingslager, Gaza-Nord, drei Palästinenser getötet und mehrere verletzt. Darunter sind auch Mahmoud Al-Bayouk ein sein kleiner Sohn Yahya. Das Kind Nahed Attallah wurde getötet (Montag).
Bei einem Luftangriff auf Menschen im Al-Tuffah-Viertel in Gaza-Stadt gab es mehrere Verletzte.
Das Militär schiesst im Helweh-Flüchtlingslager auf die Zelte und verletzt zwei Palästinenser darunter ein Kind. Das Militär verübt einen Luftangriff auf die Mawasi-Gegend („Polizeiposten“, zwei Tote, mehrere Verletzte). Das Militär verübt einen Luftangriff auf Deir al-Balah, Gaza-Mitte. Es gibt Panzerbeschuss auf die westlichen Gegenden von Beit Lahia, Gaza-Nord. Das Militär positioniert mit Explosionsstoff beladene ausrangierte Militärfahrzeuge im Al-Tuffah Viertel in Gaza-Stadt. Es werden die verbliebenen Wohngebäude in dem Wohnviertel zerstört (Sprengstoff und Abrissmassnahmen, Militär und evtl. Unternehmen). Die Explosionen werden erst am Mittwoch stattfinden.
Es gibt mehr Erkrankungen mit Hautkrankheiten, es gibt Beschwerden über Nagetiere die in den Zelten nach Nahrungsmitteln suchen. Es werden die Hilfslieferungen der Vereinten Nationen nicht reingelassen.
Der Völkermord darf nicht totgeschwiegen werden. Schlimm genug dass keine Zeitung über die Vertreibungen und Ermordungen berichtet. Damit wurde bisher Geschichtsfälschung betrieben. Moderne Forschungsverfahren die auf Auswertungen beruhen können nicht genutzt werden.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
[1] https://www.dci-palestine.org/17_year_old_palestinian_child_prisoner_starved_to_death_by_israeli_prison_guards
[2] https://www.arabnews.com/node/2595592/middle-east
[3] In Gaza hat man mehr als vierhundertfünfzig Fussballer umgebracht darunter sind auch einhundert Kinder. Mohamed Barakat hatte mehr als einhundert Tore geschossen. Seit Oktober 2023 wurden ungefähr eintausend Sportler in Gaza und der West-Bank ermordet.
[4] Unter den Toten sind über 280 Kinder, Frauen und Ältere. Stand 18.03.2026.
[5] Ein Bild von Jerusalem: https://ibb.co/tpZQ5nDP
Die westliche Vorstellung, gemütlich unter dem Raketen-Abwehrschirm (SDI/Iron Dome/Golden Dome) sitzend seinen Cappuccino schlürfen und dabei irgendwelche Untermenschen in Russland/im Iran oder sonstwo mit Fernwaffen angreifen zu können ist jedenfalls krachend gescheitert.
Was nun? Wieder auf gemeinsame Sicherheit setzen und ein Volk von guten Nachbarn sein?
Apropos Iron Dome: interessanter Beitrag zur Denkweise vor Ort.
https://globalbridge.ch/der-iron-dome-faengt-jede-chance-ab-die-wir-auf-eine-normale-zukunft-haben-koennten/
> Die westliche Vorstellung, gemütlich unter dem Raketen-Abwehrschirm (SDI/Iron Dome/Golden Dome) sitzend seinen Cappuccino schlürfen und dabei irgendwelche Untermenschen in Russland/im Iran oder sonstwo mit Fernwaffen angreifen zu können ist jedenfalls krachend gescheitert.
> Was nun? Wieder auf gemeinsame Sicherheit setzen und ein Volk von guten Nachbarn sein?
Nicht in der EU.
Hier tut man so, als wäre die Bedrohung aus Russland real und versenkt Milliarde nach Milliarde in unsinnige Rüstung. Naja, eigentlich „unsinnig“, denn Rheinmetall-Aktionäre haben ihr Kapital verzehntfacht.
Es ist also eine Umverteilung im Turbo-Modus. Soziales wird die nächsten Jahre im Dauerlauf gekürzt und die freigewordenen Steuermilliarden werden mit einem kurzen Umweg über die Rüstungsindustrie in die Depots der Reichen umgeleitet.
Statt Autos werden zukünftig Raketen, Drohnen und Panzer gefertigt. Wobei besonders die SUVs eigentlich eh schon Panzer sind. Sie sind schon seit längerem das Charakteristikum der städtischen Straßen, der Odem der Stadt.
Während die Europäer in Butscha eine Fake Demonstration bezeugt haben, hätten
sie in Gaza den wirklichen Massenmordhorror der Israelis bezeugen müssen. Das
Butscha gestellt war, konnten italienische Forensiker, die es schafften einige der
Leichen zu untersuchen und bei denen Schrapnellwunden und sogar Schrapnelle
aus Sowjetzeiten fanden, belegen. Die Schrabnelle stammten von Granaten, die
Russland schon seit Auflösung der Sowjetunion nicht mehr verwendet.
Russland liefert jetzt nicht nur Zieldaten für die Angriffe der Iraner, sondern auch
ganz offen Präzisionswaffen u.a. für die Luftabwehr. Sogar Flugzeuge sollen schon
geliefert worden sein. Das lamentieren von Hegseth und Trump wirkt jetzt so wie das
Pfeifen eines Kinder im dunklen Keller. Sie haben absolut keinen Plan, wie sie wieder
aus diesem Schlamassel herauskommen. Mal sehen wie lange die Israelis die Raketen
der Iraner noch „ignorieren“ wollen. Denen werden bald die Lebensmittel und das
Trinkwasser ausgehen. Die kommenden Wellen der Iranischen Angriffe werden sich
mit ziemlicher Sicherheit um die Energieversorgung kümmern. Wenn die üppige
Beleuchtung in Tel Aviv erlischt, dann versagen auch die Kühlungen für die Lebensmittel.
Wenistens benötigen sie keine Leichenkühlung. Die Juden müssen innerhalb von 24 Std
beerdigt sein.
Die letzte Behauptung ist unzutreffend. Bereits in der HLKO ist festgelegt, dass ein militärisch genutztes Gebiet auch dann, z.B. mit Artillerie beschossen werden kannm wenn sich dort Zivil aufhält, die Verantwortung für die vorgeschriebene Trennung von Zivil und Militär liegt bei dem, der das Gelände kontrolliert. Kriegsverbrecher sind daher die USA (und auf dem anderen Kriegsschauplatz in der Regel das Banderaregime).
Ich gucke ja gerne Judge Andrew Napolitano, der immer sehr interessante Gäste hat. Professor John Mearsheimer wies unlängst darauf hin, das dem ganzen Trump-Regime nach den „Nuremberg Laws“ der Tod durch den Strang drohen würde für ihre Kriegsverbrechen.
Und wenn, so wie aktuell in Deutschland, die Zivilgesellschaft militarisiert wird wo soll man da noch genaue Grenzen ziehen können.(z.B. wenn private Firmen Drohnen oder anderes Kriegsgerät produzieren)
„Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!“
Die Nasen können sich ruhig mal was neues einfallen lassen.
BTW: McNamara trug die selbe Frisur wie der heutige Kriegsminister.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wahnsinnigen in den USA taktische Atomwaffen einsetzen werden, entfernt sich zunehmend von der Null.
Ergänzung „… USA und Israel…“
Wie sicher ist es denn heutzutage, so ein Ding unbemerkt und schnell genug ins Ziel zu bringen? Wir haben nicht mehr 1945, es besteht schon ein größeres Risico. dass die Bombe unterwegs explodiert und nicht am gewünschten Ziel. Spätestens mit der Oreshnik wurden Alternativen aufgezeigt, auch ohne Atom Ziele vorerst unbewohnbar zu machen.
Aber im zionistischen Wertewesten könnte der Blick zu Realitäten durch anhaltenden Drogenkonsum stark getrübt sein. In 5 Jahren lauten die Geschichten anders als heute, mal sehen, wer diese dann noch konsumieren kann.
„Diese Soldaten wollen diesen Kampf für ihre Kinder und Enkelkinder zu Ende bringen. Hier geht es um Geschichte. Hier geht es um das Vermächtnis.“
Wir hatten in Deutschland auch mal so ein Regime, dass wie der Hobbyhistoriker Hegseth meinte, Epochales zu leisten. Gerne war vom 1.000jährigen Reich die Rede.
Trumps Idee, man könne einfach den Krieg beenden, indem man abzieht, funktioniert nicht wirklich. Er übersieht, dass die Iraner in der Straße von Hormus die ökonomische Atombombe gegen die Dollarhegemonie gezündet haben. Dies müsste zuerst zurückgedreht werden.
„Menschenrechtlicher Fortschritt in Israel: Palästinenser erhalten künftig Todesurteil, bevor sie umgebracht werden
Jerusalem (dpo) – Israel verbessert seine Menschenrechtslage: Ein am Montag verabschiedetes Gesetz sieht die Wiedereinführung einer Todesstrafe vor, die faktisch nur Palästinenser betrifft. Beobachter loben den Schritt: Erstmals erhalten Palästinenser ein offizielles Todesurteil, bevor sie wie gewohnt vom israelischen Staat umgebracht werden.“
Quelle: Der Postillon
das ist ein wahrlicher Fortschritt, Merz hat das bestimmt juristisch eingeordnet.
„…..sollen Schulen, Krankenhäuser und zahlreiche zivile Gebäude getroffen oder beschädigt worden sein.“
Nicht nur das; es wurden auch mehrere Welterbestätten getroffen. Aber damit hatten die Täter ja schon im Irak reichlich Erfahrung gesammelt.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/irakisches-kulturerbe-bomben-auf-die-schaetze-von-babylon-a-243164.html
https://www.dw.com/de/angriffe-usa-israel-unesco-welterbest%C3%A4tten-iran-krieg-trump-hegseth-kulturerbe-kriegsverbrechen/a-76393809
Aber wen wundert das, wenn das überlegene Kulturvolk das „Zurückbomben in die Steinzeit“ als Kriegsziel angibt.
für das „überlebende Kulturvolk“ gibt es
nur die Siedlerkultur ….
Schicken Irans „Verbündete“ ausser warmen Worten eigentlich auch Waffen? Wo bleiben die Haselnüsse und andere Wunderwaffen?
Also sind ca. 100 Raketen die Nacht auf Israel weniger Raketen?
Warum hört überhaupt noch jemand auf das wirre und irre Geschwafel eines Idioten wie Trump?
Entweder in der nächsten Stunde oder etwas später erzählt Trump andere Wirrheiten, konträr zu den vorherigen Wirrheiten
Ist so etwas überhaupt noch eine Meldung wert?
Ich habe Zweifel.
Schickt Trump in die Klappsmühle bevor noch mehr Unheil anrichtet
Liebe Redaktion,
die Kommentare zu „Ihr mögt es nicht, daß Israel sich verteidigt“ sind verschwunden. Hat das einen Grund?