
Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup hat seit fast 90 Jahren Umfragen zur Popularität der Präsidenten gemacht. Jetzt ist die Zustimmung auf 36 Prozent abgestürzt. Das dürfte der Grund sein, warum die Umfragen zur Beliebtheit des narzisstisch aufgeladenen Präsidenten eingestellt werden. Man will sich jetzt auf Umfragen konzentrieren, „die über bedeutende Veränderungen informieren und diese vorantreiben“, sagte Justin McCarthy, Sprecher von Gallup. Es sei „eine strategische Neuausrichtung, die ausschließlich auf den Forschungszielen und Prioritäten von Gallup basiert“, heißt es von Gallup, was kaum jemand wirklich glauben dürfte.
Das wird man kaum glaubwürdig finden. Gallup dürfte die Rache des Präsidenten fürchten, der sich selbst als den besten aller Präsidenten weltweit und in der Geschichte findet und gerade das nächste Monument zu seiner Verewigung anstrebt, den größten Triumphbogen der Welt in Washington.
Gallups Präsidentenumfragen waren gerade deswegen interessant, weil sie fast 90 Jahre zurückgingen und daher Vergleiche zuließen. 36 Prozent Zustimmung und 59 Prozent Ablehnung in der letzten Umfrage im Dezember war eigentlich kein so schlecht es Ergebnis Am Ende seiner ersten Präsidentschaft war er schon mal bei 34 Prozent gelandet. Über 50 Prozent hat er es nie geschafft, in der jetzigen Präsidentschaft hatte er durchschnittlich nur 41 Prozent an Zustimmung erzielt, zu Beginn war er im Januar mit 47 Prozent gestartet. Im Vergleich mit anderen Präsidenten war er nur unter den schlechtesten, Nixon, Carter oder George W. Bush erhielten zum Schluss ihrer Präsidentschaft geringere Zustimmungswerte. Aber Trump unterbietet bei weitem Obama und liegt mit Biden gleichauf.
Doch die Beliebtheit von Trump ist bei allen Umfragen seit Amtsantritt konstant zurückgegangen. Nach der Auswertung von vielen Umfragen kommt die New York Times auf einen Durchschnitt von 41 Prozent Zustimmung. Das könnte natürlich den Zorn von Trump auf Gallup gelenkt haben, wo er noch deutlich schlechter wegkam. Selbst bei CNN liegt er aktuell noch bei 39 Prozent. Mittlerweile ist selbst die Zustimmung zu Biden in drei Umfragen wieder höher als die zu Trump. Er habe als Präsident einen besseren Job als Trump gemacht. Das ist selbst das Ergebnis von Rasmussen, wo Trump in der Regel immer besser wegkommt als bei Umfragen anderer Meinungsforschungsinstitute. Auch jetzt erzielt er dort eine Zustimmung von 45 Prozent.
Im Vergleich zu Bundeskanzler Merz kann sich Trump allerdings deutlich größerer Zustimmung erfreuen: Gerade noch 21 Prozent sagen nach der aktuellen YouGov-Sonntagsfrage, dass Merz seine Arbeit als Bundeskanzler gut und nur 2 Prozent, dass er sie sehr gut macht. 72 Prozent sind der Meinung, dass er seine Arbeit (sehr oder eher) schlecht macht.
Seinen wilden Versprechungen, dass mit ihm das Goldene Zeitalter eingezogen sei, schenken immer weniger Glauben. Die Zustimmung zu seiner Wirtschafts- und Immigrationspolitik fällt. Zu Beginn von Trumps zweiter Präsidentschaft waren bei Rasmussen noch 52 Prozent der Wähler so vernebelt oder berauscht, um zusagen, dass das Goldene Zeitalter beginnt. Jetzt stimmen dem noch 27 Prozent zu, auch wenn er immer wieder beteuert: …..And now, THE GOLDEN AGE IS HERE!!! President DJT.“
Gallup hatte gerade auch noch festgestellt, dass der Optimismus der Amerikaner auf einen Tiefpunkt gefallen ist. Die Erwartung, dass es ihnen in 5 Jahren besser gehen wird, haben noch 59 Prozent, der tiefste Wert seit Beginn der Umfragen vor 20 Jahren, als dies noch 63 Prozent sagten. Am optimistischsten waren die Amerikaner in der Zeit unter Obama.
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Es ist völlig egal wer in der USA den Präsidenten spielt.
Die werden uns abschaffen, weil die herrschende Klasse die letzten verbliebenen Ressourcen nicht mehr mit und teilen möchte.
Und?
Wie beliebt ist denn „unser“ Fritze Merz?
In Puncto Blödheit steht der Durchschnitts-Deutsche dem Durchschnitts-Ami in nichts nach.
Aber es gibt Hoffnung!
Denn Dummheit wird immer bestraft.
Dauert manchmal nur seeehr lange…..
Und doch wird das Volch immer wieder populistische Rattenfänger wählen.. oder wie hierzulande – einfach nur die schlechtmöglichsten Figuren. (Wobei auch die Deutschen einem charismatischen populistischen „Führer“ sofort wieder folgen würden. Man stelle sich vor, so jemand gäbe es an Stelle der dauerempörten Zimtzicke Weidel).
Meinungen, Einschätzungen, Umfragen, Wahlen, Volksentscheide und alles andere pseudodemokratische Abfragen jener tumben Massen, die die Beliebig- und Belanglosigkeit dieser Veranstaltungen offensichtlich nicht so wirklich auf dem Schirm haben.
Aber alles sehr spannend ….ob am Industriestandort Hamburg, den man sich rein ideologiegeleitet und völlig realitätsfremd Co2-frei wählend noch frühzeitiger herbeiwünscht, die vorsätzlichen (Wahl)Lügen des Anführers des finanzpolitischen Staatsstreichs, Blackrock-Merz, gänzlich für ungültig erklärte Wahlen in Rumänien, jene Umfragen mit der Knarre am Schädel; frisch bestellt aus dem Föhrerbonker in Kiev (in einer Ukraine, in der gar nicht mehr gewählt wird; ein korrupter Machthaber die Strippen zieht) – und nun, welch Überraschung, entpuppt sich wieder ein Heilsbringer als Diktator, der seine SA durch oppositionsführte US-Städte auf Menschen schießen und sie zusammenknüppeln lässt; dem Verfassung und rechtstaatliche Einrichtungen sowie Institutionen wie UNO und Völkerrecht auch sonst am Ar….. vorbei gehen.
So beliebig sind diese Umfragen und Wahlen nun doch nicht ganz: immerhin kann man mit dem richtigen Tipp in Wettbüros für den Zweck ein paar Euros verdienen !
Und Merz hat doch was erreicht: die Veggie-Wurst darf nicht mehr Wurst heissen. Wurst bleibt Wurst.
Ihre totale Inkompetenz hat in UK Liz Truss innerhalb kürzester Zeit ihren Job gekostet.
Bei Merz wird das nicht so sein – Obrigkeit in Schland ist eben gottgegeben (ihn hat doch keiner gewählt, oder ?… streiten doch alle ab mittlerweile….)
Trump hat ja auch ’ne Macke. Kann man jetzt wirklich so sagen. Nicht dass ich jemals hinter seiner Politik gestanden hä6 aber nach Biden war ich richtig froh, daß er die Wahl gewonnen hatte. Inzwischen ist er politisch die größte Enttäuschung. Ein deppertes Großmaul das glaubt er wäre immer noch der mächtigste Staatsmann der Welt. Ein Witz ist diese Figur. Leider, leider….. Immer mal wieder liest man ja auch, daß seine kognitiven Fähigkeiten mittlerweile auf Biden-Niveau sind.
Schade. Die nächste Runde geht wieder an die Dems. Und besser wird dadurch sicher nichts.
Mehr als 20% der Befragten halten die Arbeit unseres Kanzlers für gut? Um Gottes Willen – wenn das stimmt, dann könnten das Millionen sein. Ich muss also wenn ich das Haus verlasse, damit rechnen, einen von ihnen zu treffen. Unangeleint und ohne Warnleuchte, einfach so, als wäre soweit alles in Ordnung. Nein, eine schöne Vorstellung ist das nicht, überhaupt nicht.