
Europa will mitreden – aber warum eigentlich?
Europa fürchtet, bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine außen vor zu bleiben. So berichtet die britische Financial Times am 30. Oktober 2026. Die europäischen Regierungen sind uneins darüber, wie sie Einfluss auf die geplanten Gespräche nehmen sollen. Während einige einen direkten Dialog mit Moskau befürworten, lehnen andere solche Kontakte ab. Ausgerechnet Deutschland, Frankreich und Großbritannien gelten als mögliche europäische Vertreter am Verhandlungstisch.
Und ich frage mich: Was bilden sich die Verantwortlichen in Berlin, Paris und London eigentlich ein? Woher nehmen ausgerechnet diese drei Regierungen das vermeintliche Recht, an einem Verhandlungstisch Platz zu nehmen, an dem über einen Frieden gesprochen werden soll, den sie durch ihre Politik über Jahre erschwert haben? Wer immer neue Waffenlieferungen beschließt, auf Sanktionen, militärischen Druck und Konfrontation setzt und ernsthafte diplomatische Initiativen vermissen lässt, kann nicht erwarten, anschließend auch noch als Friedensstifter hofiert zu werden.
Was wollen diese Regierungen überhaupt am Verhandlungstisch? Den Frieden ermöglichen, den sie jahrelang nicht ernsthaft genug gesucht haben? Oder verhindern, dass ein Friedensschluss ihre bisherigen Entscheidungen infrage stellt und sie sich für ihren verhängnisvollen Kurs rechtfertigen müssen?
Für mich wäre ihr Ausschluss keine diplomatische Katastrophe, sondern die logische Konsequenz ihrer eigenen Politik. Wer jahrelang Öl ins Feuer gießt, sollte sich nicht wundern, wenn andere irgendwann beschließen, ihm die Streichhölzer wegzunehmen.
Natürlich hat Europa Sicherheitsinteressen. Eine künftige Friedensordnung wird Auswirkungen auf den gesamten Kontinent haben. Aber daraus erwächst kein automatischer Anspruch von Friedrich Merz, Emmanuel Macron oder der britischen Regierung, bei jeder Verhandlungsrunde mit am Tisch zu sitzen.
Europa hat sich selbst an den diplomatischen Rand manövriert. Und jetzt beklagt es seine Bedeutungslosigkeit.
Die selbst verschuldete diplomatische Isolation
Über Jahre wurde in europäischen Hauptstädten vor allem darüber gesprochen, welche Waffen die Ukraine noch benötigt, welche Sanktionen Russland zusätzlich treffen könnten und wie der militärische Druck erhöht werden soll. Wer hingegen auf Verhandlungen drängte, musste sich den Vorwurf gefallen lassen, russische Interessen zu bedienen.
Die europäische Führung hat damit ein Klima geschaffen, in dem Diplomatie zunehmend als Schwäche und militärische Entschlossenheit als politische Verantwortung galt. Dass die Ukraine nach dem russischen Einmarsch das Recht hat, sich zu verteidigen, steht außer Frage. Daraus folgt aber nicht, dass jede weitere Eskalationsstufe sinnvoll oder jeder diplomatische Vorstoß aussichtslos gewesen wäre, oder Herr Merz?
Und jetzt wollen ausgerechnet jene Regierungen, die sich mit ihrer militärischen Unterstützung besonders hervorgetan haben, wieder diplomatisches Gewicht beanspruchen. Sie möchten mitbestimmen, wer verhandelt, welche Themen auf die Tagesordnung kommen und wer Europa vertreten darf. Eine eigenartige Vorstellung von Diplomatie: Erst werden Gesprächskanäle vernachlässigt, dann beklagt man, dass andere miteinander sprechen.
Die Financial Times beschreibt ein Europa, das über erhebliche wirtschaftliche und politische Druckmittel verfügt, sich aber nicht auf eine gemeinsame Verhandlungsstrategie verständigen kann. Sanktionen, eingefrorene russische Vermögenswerte und die europäische Perspektive der Ukraine verschaffen den EU-Staaten Einfluss. Aber wirtschaftliche Macht ersetzt keine diplomatische Glaubwürdigkeit.
Russland hat gute Gründe, die gegenwärtige europäische Führung nicht am Verhandlungstisch haben zu wollen. Schließlich haben sich insbesondere Deutschland, Frankreich und Großbritannien in den vergangenen Jahren durch ihre militärische Unterstützung der Ukraine und ihre konfrontative Haltung gegenüber Moskau hervorgetan. Warum sollte Russland ausgerechnet jene Regierungen an den ersten Friedensgesprächen beteiligen wollen, die durch ihre Politik zur Verlängerung dieses Krieges beigetragen haben? Ich kann die russische Haltung in dieser Frage durchaus nachvollziehen. Wer jahrelang auf Konfrontation setzt, kann nicht erwarten, plötzlich als glaubwürdiger Friedensvermittler willkommen geheißen zu werden.
Wer verhandeln will, muss bereit sein, die Position der Gegenseite anzuhören. Davon habe ich bei den maßgeblichen europäischen Politikern bisher nichts gesehen.
Herr Merz, fehlt Ihnen der Mut zum Gespräch?
Und Sie, Herr Merz? Sie sprechen unentwegt über Russland, über Putin, über Bedrohungen, Abschreckung, Aufrüstung und militärische Stärke. Aber wann sprechen Sie mit Putin selbst?
Ich habe inzwischen den Eindruck, dass Ihnen dazu schlicht der politische Mut fehlt. Es ist leicht, aus der sicheren Entfernung des Kanzleramtes Härte zu demonstrieren. Es erfordert mehr Rückgrat, einem politischen Gegner gegenüberzusitzen und mit ihm über einen Ausweg aus einem auch von Ihnen mitverschuldeten blutigen Krieg zu sprechen.
Vielleicht gibt es Gründe für Ihre Gesprächsverweigerung, die Sie bisher nicht überzeugend dargelegt haben. Dann erklären Sie den Menschen, warum direkte Gespräche mit Putin nicht zu Ihrer diplomatischen Strategie gehören. Und erklären Sie vor allem, wie viele weitere Menschenleben der bisherige Kurs noch kosten darf – falls Sie das überhaupt interessiert.
Sie tragen Verantwortung für die Menschen in Deutschland, für ihre Sicherheit und dafür, dass dieses Land nicht in einen größeren Krieg hineingezogen wird. Ihre Aufgabe ist es nicht, sich als besonders entschlossener Gegenspieler Putins zu inszenieren. Ihre Aufgabe ist es, Gefahren abzuwenden und politische Lösungen zu suchen.
Mit Freunden kann jeder reden. Die Kunst der Diplomatie beginnt dort, wo die Gesprächspartner unbequem sind und einander nicht vertrauen. Alles andere ist Schattenboxen.
Herr Röttgen, seit wann ist Reden ein politisches Vergehen?
Besonders aufschlussreich ist die Empörung über das Telefonat des finnischen Präsidenten Alexander Stubb und des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre mit Wladimir Putin am 27. Oktober 2026. Die beiden Regierungschefs sprachen rund 90 Minuten mit dem russischen Präsidenten. Nach eigenen Angaben wollten sie europäische Positionen übermitteln und Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges ausloten.
Anstatt diesen Versuch zumindest als diplomatische Initiative anzuerkennen, löste er unter europäischen Politikern Kritik aus. Auch Norbert Röttgen gehörte nach dem Bericht der Financial Times zu den Kritikern.
Herr Röttgen, was bilden Sie sich eigentlich ein? Wer hat Ihnen das Recht verliehen, anderen europäischen Regierungschefs vorzuschreiben, mit wem sie sprechen dürfen? Was soll daran falsch sein, den russischen Präsidenten anzurufen, wenn es um die Beendigung eines Krieges geht, der seit Jahren wegen fehlender Diplomatie und fehlender Gespräche Menschenleben fordert? Wahrscheinlich leuchtet das einem Bellizisten wie Ihnen, Herr Röttgen, nicht ein.
Sie können den Inhalt eines solchen Gesprächs kritisieren. Sie können bezweifeln, dass Putin zu Zugeständnissen bereit ist. Aber wer bereits den Versuch eines direkten Dialogs als Schwächung der europäischen Position betrachtet, sollte erklären, wie seine Vorstellung von Friedensdiplomatie aussieht. Ich denke, Sie sind lediglich kriegstüchtig, aber nicht friedenstüchtig.
Soll so lange ausschließlich übereinander geredet werden, bis sich eine Seite militärisch durchgesetzt hat? Oder darf irgendwann doch noch jemand zum Telefon greifen, ohne sich dafür bei den außenpolitischen Hardlinern in Berlin rechtfertigen zu müssen? Welche Hybris reitet Sie eigentlich, Herr Röttgen?
Ein Telefonat garantiert weder eine Waffenruhe noch einen Friedensvertrag. Aber ohne Gespräche wird dieser Krieg nicht durch Diplomatie beendet. Auch Putin muss sich daran messen lassen, ob er zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist.
Wer direkte Gespräche politisch diskreditiert, sollte sich nicht gleichzeitig über mangelnden europäischen Einfluss beschweren.
Kiesewetter und Baerbock – die gefährliche Sprache der Eskalation
Norbert Röttgen steht mit seiner konfrontativen Haltung nicht allein. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter erklärte im Februar 2024 gegenüber der Deutschen Welle:
„Der Krieg muss nach Russland getragen werden.“
„Gemeint“ waren nach seiner späteren Erläuterung Angriffe auf militärisch relevante Ziele in Russland.
Herr Kiesewetter, ist Ihnen bewusst, welche Ängste solche Formulierungen bei Menschen auslösen, die keinen Krieg mit einer Atommacht wollen? Politische Verantwortung besteht nicht nur darin, militärische Möglichkeiten auszuloten, sondern auch darin, eine weitere Eskalation zu verhindern.
Und dann wäre da noch Annalena Baerbock. Die damalige Außenministerin erklärte im Januar 2023 vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats:
„We are fighting a war against Russia.“
Wir führen einen Krieg gegen Russland. Eine geradezu aberwitzige Aussage für eine deutsche Außenministerin. Baerbock stellte später klar, Deutschland sei keine Kriegspartei. Aber wer in einer derart gefährlichen Lage solche Worte wählt, sollte sich über Kritik an seiner außenpolitischen Urteilskraft nicht wundern.
Und ausgerechnet Politiker, die mit derartiger Kriegsrhetorik auffallen, wollen anderen erklären, wie verantwortungsvolle Außenpolitik auszusehen hat? Vielleicht sollten sie zunächst einmal vor der eigenen Tür kehren.
Milliarden für Waffen – und jetzt die Angst vor dem Frieden
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die Ukraine über Jahre mit Waffen, Geld und politischer Rückendeckung unterstützt. Milliarden wurden bereitgestellt, neue Rüstungspakete beschlossen und die militärischen Fähigkeiten der Ukraine ausgebaut. Begründet wurde dies mit dem Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung. Dazu gesellten sich geradezu groteske Parolen von der angeblichen „Verteidigung der Demokratie“ in einem Land, in dem rechtsextreme und nationalistische Strömungen nach wie vor Einfluss ausüben und in dem Nazi-Kollaborateure und Kriegsverbrecher wie Stepan Bandera bis heute verehrt werden. Wer unter solchen Umständen die Ukraine zum leuchtenden Vorbild westlicher Demokratie verklärt, betreibt politische Schönfärberei und blendet unbequeme historische wie gegenwärtige Realitäten aus.
Aber hat diese Politik den Krieg einem Ende nähergebracht? Oder hat sie dazu beigetragen, dass er immer weitergeführt wurde? Zweiteres würde ich sagen, oder Herr Kiesewetter, Herr Röttgen und Konsorten?
Ich bin der Überzeugung, dass die westlichen Regierungen durch ihre starke Konzentration auf militärische Unterstützung erhebliche Mitverantwortung dafür tragen, dass diplomatische Chancen nicht ausreichend genutzt wurden, und Hunderttausende Menschen ihr Leben verloren haben.
Jeder zusätzliche Kriegsmonat bedeutet weitere Tote, Verletzte und zerstörte Familien. Hinter den Milliardenbeträgen stehen Menschen, die nie wieder nach Hause kommen. Junge Männer, die auf beiden Seiten der Front sterben, während Politiker in sicheren Konferenzräumen über weitere Waffenlieferungen diskutieren.
Und jetzt könnten sich Friedensverhandlungen entwickeln, an denen die führenden europäischen Regierungen zunächst nicht beteiligt sind. Richtig so.
Könnte es sein, dass manche Verantwortliche nicht nur um ihren Einfluss fürchten, sondern auch um ihre Glaubwürdigkeit? Dass sie sich eines Tages dafür rechtfertigen müssen, weshalb über Jahre Milliarden für militärische Unterstützung mobilisiert wurden, während ein tragfähiger Verhandlungsfrieden ausblieb?
Ich halte diese Vermutung für keineswegs abwegig. Ich denke, ein möglicher Friedensschluss wird auch die politische Rechtfertigung des bisherigen Kurses erschüttern. Und davor haben die Kriegstreiber aus Berlin, Paris, London und Brüssel Angst. Sie wollen keinen Frieden. Ihre persönlichen Schicksale sind Ihnen meiner Ansicht nach wichtiger als das Leben der Menschen in der Ukraine und in Russland, und gegebenenfalls später in Europa.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien – ausgerechnet diese drei?
Nach Informationen der Financial Times gelten Deutschland, Frankreich und Großbritannien als mögliche europäische Vertreter bei den Verhandlungen. Kleinere Staaten befürchten, dass ihre Interessen dabei zu kurz kommen könnten.
Ich frage mich, weshalb ausgerechnet diese drei Regierungen einen besonderen Anspruch auf Beteiligung haben sollten. Finnland oder Norwegen hätten es eher verdient, auch wenn Ihnen das nicht passt, Herr Röttgen!
Warum ausgerechnet die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz, der die Reichweitenbeschränkungen für westliche Waffen für aufgehoben erklärte und damit auch Angriffe auf russisches Staatsgebiet befürwortete? Ein Kanzler, der sogar die Lieferung weitreichender Taurus-Marschflugkörper ins Spiel brachte und damit eine weitere gefährliche Eskalation riskierte? Warum Emmanuel Macron, der selbst die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht ausschließen wollte und damit eine direkte militärische Konfrontation mit Russland riskierte? Warum die britische Regierung, die unter Keir Starmer den Einsatz britischer Storm-Shadow-Marschflugkörper gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet befürwortete und damit eine weitere gefährliche Eskalation des Krieges in Kauf nahm?
Für mich sind diese Regierungen keine überzeugenden Friedensvermittler – ganz im Gegenteil: in meinen Augen werden sie einen möglichen Frieden sabotieren. Sie sind seit Jahren politische und militärische Unterstützer einer Kriegspartei, und das wollen sie meines Erachtens auch bleiben.
Ein Vermittler sollte Vertrauen schaffen können, die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten anhören und eine glaubwürdige Vorstellung davon besitzen, wie aus militärischer Konfrontation wieder politische Verständigung werden kann.
Daran habe ich bei der gegenwärtigen Führung in Berlin, Paris und London erhebliche Zweifel.
Russland lehnt eine Beteiligung der EU an den vorgesehenen Dreiergesprächen ab. Die russische Haltung kann ich absolut nachvollziehen. Nicht weil ich jede russische Position teile, sondern weil ich keinen Sinn darin sehe, die ersten Verhandlungen durch zusätzliche Akteure zu belasten, deren bisherige Politik von tiefem gegenseitigem Misstrauen geprägt ist.
Selbstverständlich muss die Ukraine an Entscheidungen über ihre Zukunft beteiligt sein. Auch die europäischen Staaten werden bei einer dauerhaften Sicherheitsordnung eine Rolle spielen müssen, insbesondere bei Sicherheitsgarantien und wirtschaftlichen Vereinbarungen.
Aber das ist etwas anderes als der Anspruch, bereits bei den ersten Gesprächen einen bevorzugten Platz zu erhalten.
Für den Frieden ist es in meinen Augen förderlich, wenn Berlin, Paris und London zunächst einmal nicht am Verhandlungstisch sitzen. Kriegstreiber am Friedensverhandlungstisch sind wie Brandstifter bei der Feuerwehr – sie interessieren sich mehr für die Flammen als fürs Löschen.
Frieden braucht Diplomaten – keine politischen Eitelkeiten
Europa verfügt über erhebliche wirtschaftliche Macht, gibt enorme Summen für militärische Unterstützung aus und muss dennoch darum kämpfen, bei den Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine überhaupt gehört zu werden.
Die Financial Times beschreibt die Uneinigkeit. Für mich liegt das tiefere Problem in einer politischen Führung, die über Jahre vor allem militärische Entschlossenheit demonstriert hat und nun feststellen muss, dass sich diplomatischer Einfluss nicht einfach mit Geld und Waffen erkaufen lässt.
Herr Merz, Herr Macron, Herr Röttgen und Herr Kiesewetter: Vielleicht sollten Sie sich weniger Gedanken darüber machen, wer mit Putin telefonieren darf, und mehr darüber, wie das Sterben endlich beendet werden kann.
Es geht nicht um Ihr Ansehen, nicht um Ihre politische Karriere und nicht darum, wer bei einer internationalen Konferenz auf welchem Stuhl sitzt. Es geht um Menschenleben.
Und Sie, Herr Kiesewetter, Herr Röttgen und all die anderen selbst ernannten Strategen militärischer Stärke: Wie lange wollen Sie noch auf Aufrüstung, Waffenlieferungen und Konfrontation setzen, statt endlich ernsthaft nach diplomatischen Auswegen zu suchen? Wie viele Menschen sollen noch sterben, bevor Sie begreifen, dass dieser Krieg nicht auf Kosten immer weiterer Menschenleben fortgeführt werden darf? Es ist leicht, aus sicheren Parlamentssesseln militärische Härte zu demonstrieren und andere zum Durchhalten aufzufordern. Schließlich sind es nicht Ihre eigenen Kinder und Enkel, die in den Schützengräben liegen, verstümmelt werden oder ihr Leben verlieren. Die Rechnung für Ihre politischen Forderungen bezahlen andere – im schlimmsten Fall mit ihrem Leben.
Die europäischen Regierungen haben keinen Anspruch darauf, für ihre bisherige Politik mit einem Platz am Verhandlungstisch belohnt zu werden. Sie müssen sich ihre diplomatische Glaubwürdigkeit durch konstruktives Handeln zurückerarbeiten.
Ich wünsche mir ein Europa, das wieder zu einer Kraft des Friedens wird. Ein Europa, das Konflikte entschärft, statt sie weiter anzuheizen. Ein Europa, dessen Politiker den Mut besitzen, auch mit ihren Gegnern zu sprechen.
Doch von diesem Europa ist die gegenwärtige politische Führung weit entfernt. Wer Frieden will, muss verhandeln können. Wer nur auf Konfrontation setzt, darf sich nicht wundern, wenn andere die Verhandlungen führen.
Europa wurde nicht einfach an den diplomatischen Rand gedrängt. Seine führenden Politiker haben sich mit ihrer Kriegstreiberei selbst ins diplomatische Abseits katapultiert – und besitzen nun auch noch die Dreistigkeit, sich über ihren selbst verschuldeten Bedeutungsverlust zu empören.
Von Uwe Froschauer ist das Buch „Corona – das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben“ am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen.
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Auch hier gilt das Russland sich einfach an die Ergebnisse bisheriger Diplomatie halten sollte:
https://www.bundestag.de/resource/blob/883042/WD-2-007-22-pdf.pdf
Auch hier gilt, daß politisches Urteilsvermögen und Beherrschung der Orthographie perfekt harmonieren.
Auch hier gilt, dass derjenige, der im Glashaus sitzt, eine Pflanze ist und dabei vielleicht eine Pflanze isst.
Auch das Budapester Memorandum von 1994 (Unterzeichner: Ukraine, Russland, die USA und das Vereinigte Königreich (später traten auch Frankreich und China bei)) ist in letzter Zeit etwas außer Mode gekommen.
Da wird der Ukraine Unabhängigkeit und Souveränität garantiert, aber mit dem Putsch von 2014 wurde beides zu Staub. Seither sitzen dort Leute in der Regierung, die von den USA vorsortiert sind. Souveränität am A… Die EU wollte auch beim Marionetten-Theater auch mitspielen, aber Frau Nuland verwies sie mit ihrem „Fuck the EU“ vom Spielfeld. Trotzdem die EU inzwischen fast die ganze ausländische Ukraine-Finanzierung alleine stemmt, hat sich an diesem Katzentisch-Umstand nichts geändert. Das unterstreicht die unumschränkte Macht, die die USA in der Ukraine ausübt. Aus der Ferne würde ich sagen, dass einzig die früheren Freiwilligenbataillone, die jetzt Nationalgarde heißen, ein ernstzunehmender Machtfaktor in der Ukraine sind, der unabhängig von den USA betrachtet werden muss … wenn die USA ernsthaft den Kurs ändern und Frieden herbeiführen wollen. Ansonsten ziehen sie alle am selben Strang: der Schwächung Russlands.
Trotzdem würde ich sagen, wenn einzelne EUropäische Regierungen in sich gehen – oder neue gewählt werden – und dann sagen, dass schon das Schweigen der EUropäer zum Putsch 2014 falsch war, dann könnten diese Regierungen am Verhandlungstisch nützlich für den Frieden sein.
Bei den Frankreich, Deutschland und GB sehe ich das aktuell nicht. Ganz im Gegenteil, Merz ist jeden Tag in den Medien mit Sprüchen, welches Sonder-Geld er der Ukraine noch alles zustecken will, für deren „Verteidigung der Demokratie“ – ungesagt: mit US-kontrolliertem und EU-bezahltem Personal.
Auch hier gilt, dass der Westen nicht gegen eine gewählte Regierung putschen sollte, deren Bündnispolitik dem Westen nicht gefäll.
WER Frieden haben will muss verhandeln aber aber ….für Merz gibt es nur auf dem Friedhof Frieden und weil das da so friedlich da ist, möchte er die Friedhöfe erweitern.
Wie soll man das sonst verstehen.
EUropa und Merz wollen keinen Frieden, sie wollen ein Militärblock werden, der auf dem Schachbrett Russland bzw. Eurasien beherrscht?
Eilige Durchsage:
Uschi, Fritze, Kaja, Emmanuel…..möchten aus dem Spieleparadies Ukraine abgeholt werden….!
Das Bild sagt eigentlich schon alles, besonders die Fahne:
Das Kreuz ist ein Tatzenkreuz. Der Dreizack (Schwert in Flammen) war das Zeichen der OUN-M, geführt von Andry Melnyk. Heute ist es das Wappen der Ukraine. Der Dreizack ist in dem Tatzenkreuz. In einem anderen Kommentar wurden Bundeswehroffiziere zitiert, die paraphrasiert sagen, dass die Ukraine die Drecksarbeit für sie macht oder vornehmer ausgedrückt mit einer Prise Orwell die erste Verteidigungslinie sei.
Der Herr Froschauer liegt wie immer ziemlich daneben. Er hat dem Friederich, dem feinen und hohen Herrn Kanzler gar nichts zu sagen. Er weist zwar darauf hin, dass die EU, also zuallererst Deutschland, an die Ukraine, wie auch an Israel, mit Abstand am Meisten gezahlt hat für den Krieg und ihn bisher nur verschärft hat. Aber das war kein Versehen.
Mir wird immer klarer, dass Deutschland diese Kriege und die Beteiligung daran als ihren Weg zurück zu deutschem Imperialismus sieht. Der Rüstungskeynsianismus ist nicht einfach nur ein Beschäftigungsprogramm oder eine Irrung. So bringt es auch gar nichts an irgendwelchen Friedenswillen zu appellieren oder zu zetern, dass die Militaristen nicht an einen Verhandlungstisch gehören. Das ist gar nicht deren Absicht. Die wollen mit Gewalt mehr Macht, also genau das, was sie Russland vorwerfen. Wer Frieden will, ist für die ein Schwächling und Systemfeind oder wie es unser bekannter Forentroll sagen würde: Ein Zarenknecht. Es lebe die Meinungsfreiheit und Toleranz! Leute wie Merz haben eingesehen, dass sie mit Demokratie, Friede, Freude, Eierkuchen nicht weit kommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Orden
https://de.wikipedia.org/wiki/Tatzenkreuz
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschordensstaat
Dass das Tatzenkreuz auch gerne von der Wehrmacht und der Bundeswehr verwendet wurde und wird, ist nur ein kleines Detail am Rande.
Europa – Generalstreik gegen den deutschen Imperialismus?
https://youtu.be/OtQRvB51tEQ?si=Y0Zr8Mzd69ijgRMw
„Generalstreik gegen den deutschen Imperialismus“
Sie verlinken hier regelmässig auf den YT -Channel der „Sozialistischen Gleichheitspartei“ SGP mit 290 Sektenmitgliedern und Wahlergebnissen um die 0,1% in der Kategorie „Sonstige“.
Sind Sie Satiriker?
Klassenkrieg?
Lachnummer aus den unendlichen Weiten trotzkistischer Sektensplitter.
Die führen ausschließlich untereinander Krieg oder gegen „Pandemien“ und „Seuchen“.
Höchst zweifelhaft, dass es überhaupt zu irgendeinem Ergebnis bei den Verhandlungen kommt.
EU & Ukraine setzen drauf es noch 2 Jahre auszusitzen bis Trump weg ist. Trump kann, selbst wenn er wollte (und er hat bereits mehrfach gezeigt, dass er gar nicht will), die ganzen Russland Sanktionen nicht zurücknehmen, weil es dazu den Kongress bräuchte – und da haben die Russlandhasser wieder Oberhand.
Und am wichtigsten, Russland weiß, dass ihnen eine halb gare Lösung nicht weiter hilft und es dann in 2 Jahren mit Trumps Nachfolger vermutlich wieder eskaliert.
Daher wird Russland wohl weiter mit begrenztem militärischen Aufwand zu sehen, wie zunächst die Ukraine und dann die EU wirtschaftlich kollabieren.
Trump ist für den Krieg in der Ukraine
irrelevant. Der MI Komplex zieht das mit ihm
oder ohne ihn durch. Ich finde es beachtlich,
dass Du die amerikanische Demokratiesim
so ernst ninmst. 🙂
was kann der Mensch erwarten ,,wenn bei Schülerstreiks von Minderjährigen gegen die Wehrpflicht und Sozialabbau die Bundeswehr einschreiten soll , so die CDU Jugend.Solange die Nazi Nachfolgepartei noch vom großen Sieg träumt und die Gesellschaft militarisiert wird,ist der Frieden weit ab .
nicht nur deshalb ist der Frieden weit ab, die Aktionäre darf man nicht unterschätzen
https://www.boerse-express.com/news/articles/rheinmetall-aktie-friedensangst-schockt-anleger-842841
Die Sabotage des Friedens und jeglicher Diplomatie durch Deutsche und Franzosen beginnt (spätestens) bereits am 12.02.2015 mit Minsk II. Merkel und Hollande haben unisono öffentlich erklärt, dass sie, als Garantiemächte (!), nie die Absicht hatten, den Vertrag umzusetzen, sondern der Ukraine Zeit verschaffen wollten, für einen großen Krieg hochzurüsten. So etwas nennt man ein geheimes Zusatzprotokoll, und erinnert doch sehr an Ribbentropp. Und wir wissen alle wie dieser geendet ist.
Wieso also sollten die Russen ausgerechnet Deutschland und Frankreich vertrauen, und mit diesen an einem Tisch sitzen wollen? An den Händen unserer Politiker klebt das Blut Hunderttausender. Schon wieder, möchte man sagen.
Oma gegen den Krieg: Leider haben das was Sie schreiben nur die Wenigsten verstanden.
Minsk sollte ein Täuschungsmanöver sein. Man hat aber dabei Putin unterschätzt. Die Sonderoperation
wurde begonnen, weil einmal die beiden Dombasrepubliken in die Russische Föderation eingetreten
waren, aber die Operation war schon länger vorher vorbereitet worden. Das Aufrüsten der Ukraine
blieb den Russen ja nicht verborgen. Der entgültige Auslöser für den Waffengang war dann das Betteln
von Elendski nach Atomwaffen und die Aussagen dieser hirnlosen Engländerin Liz Truz, der Ukraine
diese zu geben.
„Der entgültige Auslöser für den Waffengang war dann das Betteln von Elendski nach Atomwaffen…“
Der endgültige Auslöser für die militärtechnischen Maßnahmen der russischen Armee – da sehen viele nicht klar, selbst manche hochangesehene internationale Analysten wie Glenn Diesen – war der bevorstehende Sturm der unabhängigen Teile des Donbass durch die dafür an der Kontaktlinie bereitstehende mehr als 100.000 Mann starke und voll ausgerüstete restukrainische Armee.
Der bereits tagelang andauernde verdreißigt- bis vervierzigtfache Beschuss der unabhängigen Teile des Donbass durch die restkukrainische Armee war dafür nur das Vorspiel. Für die russische Führung war es zu diesem Zeitpunkt keine realisierbare Option mehr weiter abzuwarten, denn bei einem Sturm des Donbass hätte sie ein paar Wochen später sowieso eingreifen müssen und das in einer militärisch und vor allem für die Donbasszivilbevölkerung deutlich schlechteren Ausgangsposition.
Also wurden die aus gutem Grund längst vorbereiteten Abkommen mit Donezk und Lugansk in wenigen Tagen „ausgehandelt“ und unterzeichnet, das Zelenskyy-Regime ultimativ gewarnt, den Beschuss fortzusetzen und nachdem das Zelenskyy-Regime nicht bereit war einzulenken, wurde der russischen Armeeführung der Einsatzbefehl ausgehändigt.
Danke für diesen Kommentar, Vrbamrda. Ich hatte dazu ’nur‘ von 20000 ukrainischen Soldaten gelesen. Könnten Sie mir bitte eine Quelle dazu geben? Ich kann irgendwie nichts dazu finden. danke im Voraus.
Dass insbesonders Deutschland nichts zum Frieden beizutragen hat, hat der deutsche Aussenministernde letztens erst bei Lawrow wieder deutlich gemacht. Und Friedrich III fühlt sich – wie man auf dem Bild sieht – bereits als grosser Feldherr.
Die europäischen Exponenten von der Leine bis zu Annalena Kallas sehen sich wohl ähnlich.
Das ist aber nicht persönlich zu nehmen. Kapitalismus kaputt. Da kommen die kriminellen Clans an die Regierung, denn man braucht wieder einen grossen Krieg. Danach möchte man wieder von vorn Anfangen.
Was das Merz Deutschland am Verhandlungstisch über einen Frieden in der Ukraine will ?
Das hat Merz doch selbst gesagt . Er will dort die Kapitulations-Ur- kunde Russlands entgegennehmen .
Was das Merz Deutschland am Verhandlungstisch über einen Frieden in der Ukraine will ? ? ?
Das hat Merz doch selbst gesagt . Er will dort die Kapitulations-Ur- kunde Russlands entgegennehmen .
💬 Zitat. „Es geht nicht um Ihr Ansehen, nicht um Ihre politische Karriere und nicht darum, wer bei einer internationalen Konferenz auf welchem Stuhl sitzt. Es geht um Menschenleben. Und Sie, Herr Kiesewetter, Herr Röttgen und all die anderen selbst ernannten Strategen militärischer Stärke: Wie lange wollen Sie noch auf Aufrüstung, Waffenlieferungen und Konfrontation setzen, statt endlich ernsthaft nach diplomatischen Auswegen zu suchen?“
Richtig, es geht um Menschenleben 👨👩 👨👨👩👧 👩👦 👩👩👧 🧑🤝🧑 👭 👬 👫, nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Gaza, im Iran und allen anderen Kriegen. Aber manche Politiker gehen eben für die eigene Karriere, für den Machterhalt und für die Gewinne der Rüstungsindustrie nicht nur sprichwörtlich über Leichen solange sie nicht selbst oder ihre eigenen Kinder an der Front kämpfen und sterben. Schuld am Krieg sind schließlich immer „die anderen“.
Der verstorbene „christlich-demokratische“ Politiker Helmut Kohl war von 1982 bis 1998 nicht nur Bundeskanzler der wertewestlichen Bundesrepublik Deutschland. Er ist auch der Erfinder der „Gnade der späten Geburt“, weil er 1945 beim Ende des Zweiten Weltkrieges gerade einmal 15 Jahre alt war. Helmut Kohl relativierte das Dritte Reich inklusive Zweitem Weltkrieg, den Überfall auf Polen, Russland und den vielen Millionen toter Menschen 1983 vor angehenden Offizieren der Bundeswehr mit folgenden Worten:
„Der Opa sollte dem Enkel einmal erklären, warum er damals in die (Nazi-)Partei eingetreten ist. Weil er vielleicht in Koblenz Amtman werden wollte. Heute treten ja auch viele in eine Partei ein, um etwas zu werden.“ (Der Spiegel vom 19. Januar 1983, zitiert nach „Goldene Worte von Kanzler Kohl“, Steidl Verlag 1994).
Der schwarzbraune Witz dabei ist: Der CDU-Politiker und „Karriereberater“ Helmut Kohl war promovierter Historiker und Staatswissenschaftler.
Das erklärt nicht, warum die Herren Kiesewetter und Röttgen in diese „christliche“ und „demokratische“ Partei mit der Abkürzung „CDU“ eingetreten sind. Oder vielleicht doch?
Ich mag dieses Bild: Ein Offizier, Merz, Selenskyi und ein IT-Girl im Tarnfleck! Krieg ist sexy? Wo sind unsere Grünen Feministinnen, die „Sexismus-Zeter-Mordio“ schreien, wenn drei alte Mörder-Männer sich zum Zweck der Kriegswerbung mit einer jungen hübschen Frau schmücken? Ach so … wenn es für den richtigen Zweck (Krieg) ist, finden Katharina, Britta und Katrin das schon in Ordnung … ?!
Welche Friedensverhandlungen mit der EU, denn ich bin Europäer und habe mit diesem undemokratischen Moloch in Brüssel nichts mehr zu tun.
Welche Friedensverhandlungen wenn in Berlin eine Kriegsvorbereitungskonferenz statt findet die diese Stadt zeitweise lahm legt, oder sich mit einem Unfall so eskaliert das am Rosenthalerplatz die BVG komplatt kollabiert. U-Bahn gar nicht oder weit über 10 Minutentakt, die Tram oberirdisch es ging gar nichts mehr. Das um 16.oo Uhr zur Rushhour.
Welche Friedensverhandlungen wenn die Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann und die Kriegskonferenz auch noch durch aufrecht erhalten einer „verschärften Sicherheits- und Bedrohungslage“ in den Status der „Münchener Sicherkonferenz“ aufgewertet werden.
Welche Friedensverhandlungen, wenn Kanzler und sein Verteigungsminister, oder heißt der jetzt schon Kriegsminister, eigentlich doch nur noch nach einem Gleiwitzmoment suchen. Leipzig/Halle war dann wohl doch zu auffällig als das man hätte es zu diesem machen können.
Welche Friedensverhadlungen wenn die EU blindlings auf eine selbst herbeigeredete sich selbsterfüllende Prophezeihung zu steuern. Mit Kallas, der Kläffer der baltischen Zwergstaaten, und Uschi von den Leichen.
Da ist im Moment niemand mit dem man auch nur im Ansatz in Verhandlungen gehen könnte. Der Kanzler lässt keine Gelegenheit aus seine irre Sichtweise aus dem Märchenland in jede Kamera die sich bietet zu posaunen, und Herr What-A-fool ist ja wohl der Totalausfall was man Diplomatie nennt. Da waren doch so Anflüge von Anton Schlecker und Erich Honecker von wegen Portrait an der Wand.
Staaten werden von Beamten gelenkt, nicht von Politikern. Die sind nur Fassade. Aber was sollen die Europäer außer Waffen denn sonst noch produzieren? Für alles Andere sind sie doch gar nicht mehr wettbewerbsfähig. Und weil es den Russen ähnlich geht, ist eine Selbstzerfleischungswirtschaft quasi alternativlos, wenn man nicht in.Geld und Hoffnungslosigkeit ersticken will. Einzig tolerabel wäre ein brüchiger Waffenstillstand. An echtem Frieden würden Europäer wie Russen schon aus purer Sinnlosigkeit zugrunde gehen, weil sie dafür schlicht zu blöd sind.
„Nach Informationen der Financial Times….“
Das war doch dieselbe Zeitung, die unter Berufung auf nicht genannte Quellen das Telefonat der finnischen/norwegischen Präsidenten/Ministerpräsidenten mit Putin völlig falsch dargestellt hatten? Und zwar so falsch, daß Erstgenannte sogar offiziell insistierten und eine Korrektur das Artikels verlangten!
Was für ein Spiel spielt diese Zeitung, und wieso wird eine Finanzzeitung überhaupt zum Player in einem machtpolitischen Spiel? Sitzen da soviele MI6/5-Agenten an den Redaktionstischen?
und ich sehe weit und breit keinen Europäer, überall in der EU begonnen mit der Kommission herrschen die Atlantiker
Die Van Cleef & Arpels Ohrringe der Frau in Uniform zeigen wo ua das Geld der EU landet… Wir sollten noch mehr schicken!
Vielleicht sind es auch nur die etwas günstigeren von einem bekannten Versandhaus für „nur“ 350 Euro.
„Dass die Ukraine nach dem russischen Einmarsch das Recht hat, sich zu verteidigen, steht außer Frage.“
Sagt wer? Die westlichen Lobbisten und Opportunisten? Hier mal die rechtliche Reihenfolge:
2013-2014 Putsch der ukrainischen Regierung durch die massiv vom Westen unterstütze ukrainische Opposition
2014 Sofortige Anerkennung der Putschregierung durch den Westen
2014-2022 Bürgerkrieg in der Ukraine, die Ostgebiete erkennen die Putschregierung nicht an, Russland unterstützt die Ostgebiete, der Westen unterstützt die Putschregierung
2022 die Ostgebiete sagen sich von der Putschregierung los
2023 die Ostgebiete und Russland erklären nach Volksabstimmung Beitritt zu RUS
2023 Ukraine greift die ehemaligen ukrainischen Ostgebiete und somit RUS an
2023 RUS verteidigt ihre Staatsgebiet
Das Recht auf Abspaltung und das Recht von staatlichen Grenzen steht gleichwertig im Völkerrecht. Sonst hätte der Weste niemals die Nachfolgestaaten von Jugoslawien und Sowjetunion anerkenne dürfen.
„Sagt wer?“
Das Völkerrecht.
Und Ihre „rechtliche Reihenfolge“ nennt man dann wohl Alternative zur Wahrheit?
Richtig, die Europäer müssen bei Verhandlungen zwingend außen vor bleiben. Würde doch deren Beteiligung lediglich dazu dienen, wie bisher Selensky bei seinen Maximalforderungen zu unterstützen und damit eine Friedenslösung zu verhindern. So wie sie es in den vergangenen Jahren stets getan haben. Nicht weil es ihnen primär um die Ukraine geht, sondern weil sie Russland maximal schwächen wollen, um auf dessen Kosten den eigenen Machtbereich weiter ausdehnen zu können.