
Vor 32 Jahren kamen die Dinosaurier zurück auf die Erde. 2025 folgte der siebte Teil der Saga. Man kann nur hoffen, dass die Viecher bald aussterben.
Dinomania! So nannte man den Hype, der 1993 entstanden war, als Steven Spielbergs Jurassic Park in die Kinos kam. Nie zuvor waren die Echsen aus der Urzeit so realistisch in einem Hollywood-Film zu sehen gewesen. Möglich machte es eine Mischung aus computergenerierten Szenen und hydraulischen Dinosaurier-Nachbauten. Die deutsche Öffentlichkeit stand Kopf, man wollte mehr erfahren über die ausgestorbenen Wesen. Spielberg arbeitete da bereits an einem zweiten Teil, der dann 1997 in die Kinos kam. Dieser war weniger erfolgreich. Er spielte weltweit nur um die 620 Millionen Dollar ein. Der erste Teil generierte 1,1 Milliarden Dollar.
Die Dinosaurier leben noch immer. Derzeit läuft der siebte Teil der Saga im Kino. Die Echsen wollen einfach nicht eingehen. Schade.
Urzeit-Bullshit
Der aktuelle Teil nennt sich Jurrasic World: Die Wiedergeburt. Gleich vorweg: Nach wenigen Wochen im Kino hat er weltweit bereits 580 Millionen Euro eingespielt. Der vierte Teil dieses Franchises hat Universal Pictures im Jahr 2015 mehr als 1,6 Milliarden Euro eingebracht. Die Zahlen stehen in keiner Relation zur Qualität. Was das Problem nicht nur dieser Reihe sichtbar macht. Das Fortsetzungskino ist seit Jahren außer Rand und Band. Was pekuniär erfolgreich ist, wird neu aufgelegt. Man schämt sich dabei nicht, Wiederholungen in neuem Gewand zu präsentieren.
Darunter leidet der siebte Jurassic World auch. Er wirkt wie eine Collage aus den ersten drei Filmen der Reihe, die bis heute die künstlerisch wertvollsten sind. Die Effekte wirken erstaunlich grob und lieblos für dieses KI-Zeitalter. Der erste Teil war ein Phänomen der 1990er-Jahre. Gerade weil seine Spezialeffekte so bahnbrechend waren für die Zeit, war der Film ein solches Ereignis. Die Echsen aus dem 32 Jahre alten Film sehen bis heute realistischer aus, als die aus dem aktuellen Film. Um die schlechte Umsetzung etwas auszublenden, haben sich die Macher der letzten beiden Teile dazu entschlossen, dem Publikum nur noch genmanipulierte Dinosaurier vorzusetzen. Die Kreaturen sollen bewusst unwirklich vorgestellt werden, damit überspielt man, dass sie sich nicht täuschend echt in die Bildkomposition einfügen. Diese godzillaesken Wesen sind grobkörnig und werden bevorzugt bei Nacht oder im Nebel gezeigt.
Das Drehbuch weiß zu überraschen. Durch größtmögliche Langeweile. Einen Film über mörderische Großbestien zu drehen, in dem die Langeweile am Ende die größte und brutalste Bestie ist, muss einem Autor erstmal gelingen.
Pharmavertreter schmecken besser
Viele Szenen hat man ohnehin schon mal gesehen. In einen der Teile vorher. Jurassic World: Die Wiedergeburt ist wie all die Teile vorher. Als habe man die Szenen, die den Kreativköpfen der Produktion am liebsten waren in den vorhergehenden Filmen der Reihe, einfach nochmal abgedreht. Nur diesmal liebloser und mit schlechteren Darstellern ausgestattet. Die Dialoge sind dabei schauderhaft wie eh und je. Und es ist kein Spoiler, wenn man verrät, dass der skrupellose Geschäftshai und Pharmareferent am Ende von einem Dinosaurier mit mRNA-Modifikation vertilgt wird. Denn so war es noch in jedem Teil.
Eine Moral bietet der Film auch. Es ist dieselbe, die nun Freunden des urzeitlichen Horrors seit drei Jahrzehnten serviert wird: Der Mensch hat einen Frevel begangen, weil er die ausgestorbenen Riesen wiederbelebte. Die Dinosaurier sind Frankensteins Monster, die Schöpfung eines denkenden Primaten, der seinem Monster unterlegen ist. Deshalb halten sich die Menschen in der Jurassic World-Welt von den Riesen fern. Außer man will Geschäfte machen mit den Dinos. So auch im aktuellen Teil. Man lernt: Drei Sorten Dinosaurier-Blut ergeben ein Herzmittel, das das Leben von Herzpatienten um 20 Jahre verlängert. Alle Teilnehmer der mörderischen Expedition, die auf eine Insel geht, auf der die Kreaturen sich noch fröhlich fortpflanzen, wissen ganz genau, dass ihre Blutentnahme-Safari ganz sicher der Menschheit diesen Segen bringen wird. Follow the Science. Oder besser gesagt: Sei folgsam, wenn ein Pharmavertreter Gesundheitsversprechungen von phantastischer Güte macht.
Spannung kommt selbstverständlich nicht auf. Alles, was Regisseur Gareth Edwards seinen Zuschauern auftischt, hat man bereits gesehen. Überraschend ist nur die Chuzpe, mit der man diese alte Plörre aufwärmt und dafür auch noch Geld nimmt.
Second-Hand-Blockbuster
Das Jurassic-Park/World-Franchise ist so antiquiert, es müsste ausgestorben sein wie die Monster aus der Urzeitsuppe. Leider sind die Viecher hartnäckig. Und das trifft für viele Fortsetzungsreihen zu. So gut wie für alle. Kinos sind heute mehr als je zuvor Wiederholungs- und Aufwärmanstalten. Es fehlt der Mut der Produzenten und Studios, Projekte zu befördern, die auf den ersten Blick nicht wie ein einträgliches Geschäft aussehen. Lieber reitet man tote Pferde, die aber immer noch Gewinngelder einstreichen, weil die anderen Pferde längst vergraben sind. Und so setzt man auf Fortsetzungen von der Fortsetzung von der Fortsetzungsfortsetzung.
Nur noch die eigene Ikonographie wird wieder und wieder bedient. Der T-Rex brüllt, der Soundtrack von John Williams wird als Erkennungshymne eingebaut und natürlich vibriert irgendwo ein Glas Wasser, wenn sich ein Koloss nähert. Längst bekannt, längst zum Meme geworden. Alles nur Interpretationen des ursprünglichen Filmes von 1993. Fortsetzungen sind, bis auf wenige Ausnahmen, immer Kino aus zweiter Hand, Second-Hand-Blockbuster. Das Recycling von längst abgenutztem Schund.
Der aktuelle Jurassic World ist dabei nur Spiegelbild des Verfalles der Kinobranche. Sie hat sich einst selbst erfunden. Erfindet jetzt aber nichts mehr. Um Geld ging es den Filmschaffenden immer. Um großes Geld sogar. Doch nie war das Kino dergestalt monotonisiert weil monetarisiert wie in dieser Zeit. Das Kino ist der eigentliche Dinosaurier.
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Eine Kumpel hatte ne Kopie vom aktuellen Teil. Stinklangweilig.
Manche, insbesondere 1 und 2 waren ja unterhaltsam, aber es ist ausgelutscht.
Allerdings wird das mit allem so gemacht. Selbst mit Terminator sollte längst mal Schluss sein.
Wenn s dann im Kino keiner mehr sehen will, wirds 13894 mal in den einschlägigen streaming Kanälen der Glotze in den Bildschirm eingebrannt.
Hollywood ist längst tot, nur merkt das dort keiner.
Es wird seit geraumer Zeit gelutscht und zwar lange über den Zeitpunkt hinaus, daß da noch etwas wäre was Geschmack hätte oder einer Erkenntnis diente. Ist bei Streamingdiensten nicht anders, die weitgehend Kino (als gemeinsames Erlebnis), und klassisches Fernsehen ersetzt haben. Die Bilder und unterschwellig gestreuten Botschaften sind Fortsetzung und Abbild der Zerschlagung, Fragmentierung der Gesellschaft als Ganzes, dem Rückzug in’s Private wie das von einer der Protagonistinnen des Polittheaters im letzten Jahrhundert verkündet wurde, „TINA“ und „There’s No Such Thing as Society.“ Anstatt zueinander zu finden, soll man sich hinwenden zu z.B. den Tony Starks, also „Tech-Philantropen“ wie Elon. Der dann auch schon mal in Filmen wie Moonfall, namentlich zweimal, in einem kurzen Dankgebet bedacht wird.
Ja, das haben sie fein hinbekommen. Eingepfercht in die eigenen vier Wände, maximal mit der eigenen anwesenden Familie (insofern (noch) vorhanden), ist der Höhepunkt des Hamstertages, der x-te Aufguß der Formatierung, von was auch immer gerade von oben erwünscht ist.
👍👍👍 zu diesem Kommentar!
Ja, gute Punkte. Wobei ich noch etwas anmerken möchte zu „There is no such thing as society“ (hat wohl vor allem durch Maggie T. Bekanntheit erlangt, obzwar sie es nicht unbedingt erfunden hat): Alllsooo… ich finde, den durchaus feisten Spruch kann man auch ins Anarchoide-Verweigernde drehen. Etwa so: ‚O.k., ihr sagt also, niemand ist mehr für jemanden verantwortlich außer für sich und maximal noch family members. Wenn das so ist, könnt ihr euch den ganzen „Wir (als Deutsche/Europäer)… müssen jetzt unbedingt…“-Blödsinn allerdings auch krampfhaft sparen, es gibt ja keine Gesellschaft, dann werdet glücklich mit eurem ewigen Neoliberalismus (der ja eh weder neu noch frei ist)! Ihr sagt es ja auch permanent den Bedürftigen, der Staat soll ja immer noch weiter ‚verschlankt‘ werden, also muss ich leider, popeider auch meine Leistung(en) für euch stark zusammenstreichen.‘
„There is no such thing like society“ und ein „Wir“ zu beschwören ist Doppeldenk in Reinform.
Jurassic Park war damals einer der ersten Kinofilme, die ich als junger Kerl zu Gesicht bekam. In Begleitung meiner Eltern, obwohl ich altermäßig noch unter der FSK12-Grenze lag. Bei aus der Sicht eines Kindes blutrünstigsten Szenen habe ich auch noch nicht so genau hingesehen, in späteren Jahren dann schon. Und es stimmt: für die damaligen Verhältnisse war das, was man zu sehen bekam, wirklich neu und ist nach wie vor künstlerisch gut gemacht. Auch die Geschichte um die Effekte war weitestgehend gut erzählt, sie basierte aber auch auf einer guten Vorlage von Michael Crichton und der Roman ist gerade wegen seines Umfangs auch heute noch lesenswert. Und, was noch bemerkenswert ist: für ein Hollywood-Werk hatte der erste Film an mancher Stelle noch einen erstaunlich kritischen intellektuellen Tiefgang. Gerade mit der Figur des Ian Malcolm, der nicht nur im Vorbeigehen ethisch-moralische Fragen stellt, die damals wie heute nicht gehört werden möchten, und das als Mathematiker und nicht Philosoph (den wusste schon ein Hammond lieber nicht ins Boot für eine Expertise zu holen). Kurzum: Es ist ein, betrachtet für die Zeit, mehr oder weniger gelungenes Original. Der zweite Teil knüpft daran an, hat aber schon deutlich mehr Schwächen. Die anderen Teile habe ich mir nie angetan, da schon beim dritten Teil abzusehen war, dass sowohl die Erzählung wie auch das Künstlerische auf der Strecke bleibt. Aprops Schwächen: im Nachhinein betrachtet habe ich beim ersten Teil nie begriffen, wie ein Park dieser Größe – wir sprechen hier immerhin von einer ganzen Insel – nur von einer handvoll Menschen betrieben werden soll. Mehr als die Charaktere, die wir im Film zu Gesicht bekommen, sieht man abgesehen von etwas Personal zu Beginn nicht. Bis auf die Protagonisten haben alle scheinbar die Insel vor dem Sturm schon verlassen. Das ist allerdings höchst unrealistisch, trotz aller noch so hoch gepriesenen Automatisierung. Das Risiko bei Ausfällen wäre viel zu hoch und selbst Investoren, die in der Regel keine Ahnung haben, sollten sowas erahnen können und auf eine angemessene Absicherung wert legen. So ist der Film im Hauptteil erstaunlicherweise ziemlich menschenleer. Es handelt sich hier aber nicht um ein Bürogebäude eines Großkonzerns, bei dem alle Feierabend gemacht haben. Und selbst hier dürfte es noch Wachpersonal geben, dass in Anzahl jenes im Jurassic Park noch überschreiten dürfte.
Bitte nicht. Ich fand schon den ersten Teil verzichtbar.
Spielberg steht eben für kommerziell erfolgreiches Kino ohne Sinn.
Ich kann seine Filme durch die Bank nicht ausstehen, angefangen beim Weißen Hai.
Die Farbe Lila?
Schindlers Liste?
Schindlers Liste, ja, mir ist der Film insgesamt zu voyeuristisch und zu sentimental. Er ist durchaus sehenswert und hat sehr gute schauspielerische Leistungen und vermittelt auch einiges von den damaligen Zuständen.
Zur Farbe Lila kann ich nichts sagen.
Sein Film „München“ ist nicht so ganz schlecht, er ist ziemlich spannend, aber völlig fiktiv.
Zu Spielbergs Ehrenrettung muss man sagen, daß er in einer sehr guten „Columbo“-Folge Regie geführt hat.
Und der Fernsehfilm „Duell“ von 1971 hat es in sich. Hätte er mal so weitergemacht…;)
Spielbergs Filme haben durchaus Sinn. Damit kann man Angst und Schrecken lehren, ohne sich die Finger schmutzig machen zu müssen. Terrorismus braucht schließlich jede Menge Hosenscheißer.
Schau dir seinen ersten Film an. Duell. grandios!
Wenn schon Fortsetzung dann Graboiden und Arschknaller, die Tremors – Im Land der Raketenwürmer die sind schon bei dem achten Teil angekommen.
Der Roman der die Basis des 1. Teiles bildet ist um Längen besser als jede Verfilmung. Vor allem das erste Kapitel eher ein Vorwort in dem der Autor kurz die Geschichte der Gentechnik rekapituliert und der Besorgnis Ausdruck verleiht man würde aus kurzlebigen Modegründen in langfristige natürliche Prozesse wie die Evolution eingreifen um eine Modeprodukt eben einen Kunstdino in einem Vergnügungspark schaffen. Aus der Luft gegriffen war das alles nicht 1993 befand sich das Human Genetic Project auf der Zielgeraden und in der Hannoverschen Kirchlichen Berufsausbildungseinrichtung an der ich damals war machte man sich ernsthaft sorgen wie denn in der Zukunft mit Behinderten wohl verfahren würde, wenn alle Blond, Blauäugig und den Verstand von Einstein hätten. Heute mag man darüber lächeln aber solche Besorgnis gab es damals, Das Wort von den Babys per Katalog machte damals die Runde.
Die Botschaft von Michael Chrichton das ein solches Projekt nicht möglich ist und im Chaos enden muß wurde in allen Verfilmungen und erst recht nach dem Neustart der Reihe als „Jurassic World“ ins Gegenteil verkehrt. Erst recht mit dem Vorletzten Teil der zu Corona-Zeiten gedreht wurde in dem Gentechnik plötzlich zu Medikentenzwecken gutgehießen würde (Es bedanken sich Pfizer, BionTech, Moderna, Curevac, Johnson+Johnson, und die Bill und Melinda Gates Foundation für die kostenlose Schleichwerbung für mRNA-Impfstoffe)
Das mag daran liegen das Michael Chrichton inzwischen gestorben ist und an allen Filmen nach Teil 2 nicht mehr beteiligt war. Genial bleibt seine Benennung der Gentechnikentwicklerfirma als „Ingen“ als Vorbild diente Intel und deren Gebaren bei der Durchsetzung des Wintel-PC-Monopols mit Microsoft in den 1990er Jahren.
Die Romane „Jurassic Park“ und „Verlorene Welt“ sind lesenswert, viel ausführlicher und weichen teilweise von den Filmen ab.
Meine Oma sagte immer:
Die Kuh wird solange gemolken, bis sie lieber Eier legt…
Dafür gibt es ein Wort: Enshittification.
Und die Leute sind inzwischen so dermaßen verblödet und anspruchslos, dass sie jeden Dreck konsumieren, weil sie immer noch denken, das System sei für sie da.
Dabei ist es andersherum.
Und die Menschen erkennen nicht, wie sehr sie von den Narrativen und der Propaganda, die da mehr oder weniger sichtbar versteckt ist, manipuliert werden, eben weil die Indoktrination schon so tief sitzt.
Mit dem Privatfernsehen hat der kulturelle Niedergang angefangen, mit Streaming ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Demnächst werden wir vermehrt mit „KI“-Bullshit vollgeblasen. Auf YT geht’s da jetzt schon gut ab. Das Internet ist inzwischen so dermaßen am Arsch, die Suchmaschinen erfüllen ihren Zweck schon lange nicht mehr, kleine Seiten verschwinden spurlos und werden durch sterile und inhaltlich entkernte Kommerzprodukte der Großkonzerne ersetzt.
Wir sind mittendrin in der Dystopie, und kaum einer merkt’s!
Nina Hagen: „Iss ja alles so schön BUNT hier!!!“
Gerüchten zufolge hatte man nach dem finanziellen Erfolg von „Titanic“ ja auch ernsthaft überlegt, einen zweiten Teil davon zu drehen. Nur, wovon der hätte handeln sollen, das ist dann wohl niemandem in den Sinn gekommen…
Na nun gibt es die Fortsetzung endlich. Kam als Ocean Gate in die Kinos.
Boah. Persönliche Abneigung ist halt nicht allgemein gültig. Zum Glück.
Zitat:“Man schämt sich dabei nicht, Wiederholungen in neuem Gewand zu präsentieren.“ – Warum auch? Warum muss alles neu, anders, außergewöhnlich sein? Vor allem, wenn es funktioniert? Wozu ändern, wenn es das ist, was die Leute wollen?
Gerade bei Fortsetzungen erwarte ich mehr vom Gleichen. Leider werde ich -imsbesondere bei Computerspielen und Filmproduktionen – dabei oft enttäuscht. Da ist ein Produkt nahezu perfekt zur Unterhaltung und statt dem erwarteten Mehr davon bekommen ich plötzlich andere Mechaniken, Handlungen, Filmtechniken, Gestaltungen, Kostüme etc.
Derartige Filme sind kein Kunstprojekt, sie sind Konsumbefriedigung. Unter wirtschaftlichen Aspekten. Na klar wird da gespart wo immer es geht, solange es abgenommen wird. Kapitalismus eben. Ertragsorientiert.
Bei seinem Lieblingsessen im Restaurant erwartet der Autor doch auch, dass es heute schmeckt wie beim letzten Mal, oder? Da ist es vermutlich nicht so geil, wenn immer neue Variationen kommen….
Oder bei der gewohnten Schokolade, Bier, Wein, was auch immer erwarten wir mehr vom Gleichen unter gleichem Namen. Zu Recht.
Dafür sind Namen da!
Warum das bei derartigen Filmen anders besser sein sollte, leuchtet mir nicht ein.
Ich empfinde es eher als Betrug, wenn mit großen bekannten Marken- oder Franchise Namen plötzlich ganz andere Inhalte verkauft werden… DAS passiert m.M. viel zu oft…. und ist kritikwürdig. Es steht hält Jurassic dran und es ist ein Film. Etwas anderes zu erwarten, als was man kennt, scheint mir eher ein Fehler des Autors zu sein… Wie gesagt, der Sinn von Namen ist, ähnliche Dinge zu benennen…
SO, jetzt hat sich tatsächlich ergeben, dass ich derartige Machwerke auch noch Verteidigung muss, weil die Kritik daran auf sachlich falscher Argumentation beruht… obwohl ich so einen Rotz nicht schaue….🫣
Das nehme ich Gern Gondorff ein wenig übel
Zustimmung und gut geschrieben… Danke!
Bullshit! Nicht in Relation steht deine persönliche Abneigung gegen den Film, und die Besetzung, zu den bisherigen weltweiten Einspielergebnis. Ich fand den Film mega. Sogar besser als alle Vorgänger. Weltstar Scarlett Johansson zieht die Massen an. Leb damit!
Hollywood hat keinen Mut zum Risiko und tischt dem Kinogänger Fortsetzungen um Fortsetzungen auf. Und darauf soll sich das Kinopublikum mit Gebrüll stürzen, im Kinosessel kübelweise Chips futtern und dazu Cola einwerfen?
Ich weiß, warum ich schon lange nicht mehr ins Kino gehe. Dort wird für den hohen Eintrittspreis fast nur noch Schund geboten. Von einem toten Gaul sollte man irgendwann absteigen aber Nein. Die soundso vielte Rambo-Fortsetzung wird einem vorgesetzt und Hollywood fällt absolut nichts neues ein.
Hollywood war mal glamurös, aber die Zeiten sind längst vorbei. Die großen Regisseure sterben allmählich weg und die Stars auch. Die Filmstudios wollen sich dumm und krumm verdienen mit aufgewärmten Müll; wollen Tricksequenzen mit KI produzieren und menschliche Stimmen durch KI-Stimmen ersetzen. Das soll Kosten sparen.
Von Kreativität ist keine Rede mehr.
Ja, die großen Regisseure und bedeutenden Schauspieler sterben weg. Das geht aber schon länger so.
Spielberg hatte 1971 noch Leute wie Robert Shaw, Roy Scheider und Richard Dreyfuss zur Verfügung. Sowas gibt es heute nicht mehr.
Sie zensieren mich. Was bezwecken sie damit? Soll und darf ich hier nicht mehr kommentieren? Dann rufe ich ihnen ein Lebe wohl zu.
Hier war wohl ein richtiger Experte am Werk.
Der Film ist deutlich besser als die vorherige Trilogie.
Zumal auch hier wieder David Koepp das Drehbuch geschrieben hat, wie schon bei Jurassic Park und Vergessene Welt. Und endlich hat es die Fluss Szene aus dem ersten Roman in den Film geschafft. Und die Effekte sehen richtig gut aus, gerade auch weil Edwards dafür bekannt ist mit wenig Geld super Effekte aus dem Hut zu zaubern.
Diese Kritik reiht sich nur in das Jurassic Bashing der anderen semi objektiven Reacter ein. Deshalb wird hier mein Standpunkt nur untermauert das kein Mensch Kritiken von irgendwelchen Journalisten oder Portalen braucht.