Fedorov: Humanoider Roboter soll innerhalb von sechs Monaten den ersten russischen Soldaten töten

Fedorovs Vorstellung einer Roboterarmee, die in den Krieg zieht. Screenshot von dem Werbevideo

 

Kriege und Kriegsvorbereitungen zum Angriff oder zur Abschreckung können unglaubliche Ressourcen, nicht zuletzt an Menschen, verschwenden. Die Produktion dient ausschließlich der Destruktion und dem Schutz vor Destruktion durch den Feind. Weil es letztlich um das Überleben sozialer oder nationaler/staatlicher Gebilde gehen soll, wie die an Krieg oder Kriegsvorbereitung interessierten Kräfte den Menschen einreden, werden ethische Begrenzungen des Verhaltens und der technischen Entwicklung beiseitegestellt. Wenn es um Tod oder Überleben geht, ist Selbsterhaltung und die Vernichtung des Gegners alles.

Zwar kämpfen, töten und sterben die Einzelnen, aber es geht nicht um einen Konflikt zwischen Einzelnen, sondern um den zwischen Gruppen und Staaten. Das Paradox ist, dass der Gegner, den ein Soldat/Kämpfer mit allen Waffen, die ihm technisch zur Verfügung stehen, jenseits der fundamentalsten ethischen Prinzipien, die ein Zusammenleben ermöglichen, zu töten, nichts gegen den anderen, der ihn ins Visier nimmt, persönlich hat. Er ist nur ein Repräsentant des Feindes, der sich als Maschinerie zeigt.

Repräsentant klingt noch so, als wäre er ein Mensch mit eigener Entscheidungskraft, in Wirklichkeit ist er ein Rädchen, im Zeitalter der KI würde man eher sagen: ein Agent der Kriegsmaschinerie, die nur deswegen funktioniert, weil die normalen Gesetze aufgehoben werden und der Einzelne seine Freiheit durch Zwang oder Bestechung (hoher Verdienst) verliert. Deswegen werden beispielsweise in der Ukraine Männer, die sich nicht für den Kriegsdienst kaufen lassen, auf den Straßen gejagt und mit Gewalt zum Militär verschleppt – und das im Namen der Freiheit, die es angeblich zu verteidigen gilt, die aber für den Einzelnen an der Front nur abstrakt existiert.

Man darf die Wahrheit ja nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sagen: Soldaten sind Mörder. Allerdings müsste man sagen, sie werden zu Mördern gemacht und allein schon deswegen, weil ihnen beigebracht wird, die Tötungshemmung zu überwinden. Die ist im modernen Krieg sowieso nur noch bedingt vorhanden, denn man steht sich kaum noch gegenüber, sondern wirft Bomben an, feuert Artilleriegeschosse oder steuert Kamikazedrohnen. Bei letzteren sieht der Pilot dem Gegner, den er kaltblütig ermordet, mitunter noch ins Auge, auch wenn dieser nur die Drohne bzw. deren Kamera kurz vor dem Tod oder der Verstümmelung sehen kann. Gerne werden die Videos verbreitet, die Menschen, die sich nicht mehr wehren können, in Todesangst zeigen (Wir sollen den Krieg finanzieren, aber seine Wirklichkeit nur selektiv sehen). Man genießt auch Videos, die zeigen, wie sich Verletzte selbst töten, um den Schmerzen, dem langsamen Sterben oder einer Gefangennahme zu entgehen. Das sind Videos, die man als Realitätspornos verstehen kann, die aber eine ästhetisierende Distanz zum wahrgenommenen Geschehen herstellen. Man könnte sie umgekehrt zur Beschreibung der Aura von Walter Benjamin „als einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag“ als eine einmalige Nähe beschreiben, die aber in der entrückten Ferne bleibt und daher emotional kalt lässt.

Mit autonomen Drohnen, die gelernt haben, bestimmte Objekte oder auch Menschen zu suchen und zu erlegen, die als Gegner gelten, verschwindet zwar diese direkte Grausamkeit (Sind schon Autonome Kampfdrohnen im Ukraine-Krieg im Einsatz?) Aber die Mordabsicht bleibt beim Start einer selbständigen Waffe nicht nur bestehen, das Töten wird auch erleichtert, wenn es geschieht, weil der Mörder keinem Menschen mehr gegenübersteht, sondern nur noch in einem entfernten und sicheren Raum, der auch ein Flugzeug oder ein Artilleriesystem sein kann, Koordinaten eingibt. Man ist nicht mehr direkt verantwortlich für Tod und Zerstörung und sieht die zu killenden Menschen nur als abstrakte Ziele. Nur so konnten die amerikanischen Piloten am Ende des Zweiten Weltkriegs die Atombomben als eine Art Insektenvernichtungsmittel abwerfen.

 

Der Krieg in der Ukraine treibt enthemmt die Technisierung voran. Nach den Drohnen werden nun zunehmend an der Front bewaffnete und ferngesteuerte Bodenroboter eingesetzt, deren Steuerung auch mit den Echtzeitbildern von Drohnen abgeglichen wird. Mit Drohnen sollen sie auch bereits hinter die Front in den Rücken der feindlichen Linien gebracht worden sein, um von beiden Seiten anzugreifen. Noch weiter hinter den Soldaten oder Kämpfern an der Front stehen diejenigen wie Fedorov und Selenskij, die aus dem Töten ein Geschäft machen und politische Interessen verfolgen.

Der von Selenskij als Verteidigungsminister gefeuerte Fedorov, der Fans vor allem unter den jüngeren Ukrainern hat und auch an die politische Macht drängt, hatte als junger, erst 35-jähriger Minister-Nerd den Drohnenkrieg vorangetrieben, zuvor hatte er als bislang jüngster Amtsträger von 2019 bis 2025 als Minister für Digitale Transformation gearbeitet und war seitdem mit Elon Musk befreundet. Drohnen hätten die Kriegsführung verändert, 95% der Angriffe würden nun mit Drohnen ausgeführt, es gebe in der Ukraine mehr als 700 Firmen, die Drohnen herstellen. Es fließt viel Geld in die neuen Kanäle der Rüstungsproduktion. Damit sind wirtschaftliche Interessen und Korruption verbunden.

Es heißt, einer der Gründe des Zwists zwischen Selenskij und Fedorov sei deren Verbindung mit unterschiedlichen Rüstungsunternehmen und Geldströmen gewesen. Überdies habe Fedorov mit seinem Drohnenkrieg gegen Ziele weit in Russland zwar Erfolge erzielt und Kampfeinsätze finanziell attraktiver gemacht, aber im ersten Halbjahr das Verteidigungsbudget für das ganze Jahr verbraucht, weswegen jetzt zusätzliche 27 Milliarden Dollar für das Militär noch in diesem Jahr von den Unterstützerstaaten benötigt werden.

Finanzminister Marchenko erklärte heute, dass die Ukraine durch Einsparungen 7 Milliarden zur Kostendeckung beisteuern, weitere 5 Milliarden für das Militär würden von „gemeinsamen Anstrengungen“ mit der EU erwartet. Das klingt nicht sonderlich realistisch, zumal man von den „Partnern“ für den Staatshaushalt 2026 auch noch 29,5 Milliarden Dollar benötigt, selbst wenn die EU 3 Milliarden gerade bezahlt hat. Erschwerend kommt hinzu, dass noch „garantierte“ Zahlungen der EU für das ukrainische Militär ausstehen sollen. Und auch falls die gemeinsamen Anstrengungen der Ukraine und der EU 12 Milliarden zusammenkriegen sollten, fehlen immer noch 15 Milliarden Dollar. Wenn die Gelder aus dem 90 Milliarden-Euro-Kredit für 2027 vorgezogen werden, klafft die Lücke nächstes Jahr nur viel größer. Deswegen wäre für die Ukraine ein Ende des Krieges dringend notwendig.

Mittlerweile ist der versierte Redner Berater des italienischen Verteidigungsministers und will politisch, aber auch finanziell reüssieren. So hat er schon mal Palantir-Chef Karp gewonnen, in einen noch erst zu gründenden Fonds zur Herstellung von Drohnen und KI-gestützten Waffensystemen zu investieren. Die sollen dann wohl von Unterstützerländern für die Ukraine gekauft und auch an interessierte Staaten verkauft werden. Benötigt werden mithin Investoren, die sich direkt durch Töten bereichern wollen, was allerdings immer bei Investitionen in Rüstung der Fall ist.

„Roboterarmee“ mit „physischer KI“ als Geschäftsidee

Jetzt will er das Projekt einer „Roboterarmee“ realisieren – mit „physischer KI“. Es sei nach dem Drohnenkrieg ein nächster technischer Durchbruch erforderlich, sagte er. Das sei die „Roboterisierung des Krieges“. Fedorov ist ein typischer Technokrat und Tech-Prophet, der Technik nur zur Effizienzsteigerung, hier beim Töten, optimieren will. Zwar erklärt er, dass die Roboterarmee Menschenleben retten wird, allerdings bestenfalls nur die auf der eigenen Seite, während sie die Feinde, gleich ob Menschen oder Roboter, ja töten oder zerstören soll. Fedorov führte auch die Gamifizierung des Tötens im ukrainischen Militär durch ein Rankingsystem ein, das Leistung belohnt und die Konkurrenz fördert. Es gibt Punkte für getötete Russen oder zerstörte russische Ausrüstung, wenn dies durch Videos verifiziert wird. Damit können Einheiten benötigte Ausrüstung einkaufen und kommen auf eine Rangliste.

Was Fedorov sagte, ist im Grunde nichts anderes, als dass Roboter Menschen an der Front ersetzen sollen und die gefährlichen Aufgaben ausführen sollen. Sein Hauptantrieb scheint zu sein, humanoide Roboter auf das Schlachtfeld zu schicken. Er stehe mit einer Firma in Verbindung, die solche Roboter herstellt. Noch seien die Kosten zwischen 40.000 und 70.000 Dollar zu hoch, um sie großflächig einzusetzen. Sein Ziel sei aber, dass ein humanoider Roboter bis spätestens in einem halben Jahr einen Russen tötet.

Das muss man allerdings als Propaganda für sein Projekt begreifen, das im Grunde ein kommerzielles ist. Er strebt nichts weniger als ein superteures neues „Manhattan-Projekt“ an, sagte er auf der ukrainischen Tech-Konferenz  IT Arena in Lwiw. Dort warb er für sein Projekt, das nicht nur ein Unternehmen sei, sondern ein „Ökosystem“.  Es geht darum, Investoren für ein Projekt  zu finden, das noch ein Luftschloss ist, und Geld anzuzapfen, das natürlich auch in seine Tasche fließen soll: „Wir werden in Unternehmen aus dem Bereich der Verteidigungstechnologie investieren, eigene Technologieprojekte auf den Weg bringen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen aufbauen, Lösungen gemeinsam mit dem Militär testen und das, was sich auf dem Schlachtfeld tatsächlich bewährt, so schnell wie möglich in größerem Maßstab umsetzen.“

Seine Idee sei es, sagte er in einem Interview, „Ingenieure, Start-ups und Kapital in einem Ökosystem zu vereinen, damit wir humanoide Roboter auf dem Schlachtfeld einsetzen können. Wir wollen unsere Infanterie letztendlich durch diese Roboter ersetzen.“ Testfeld dafür ist der Krieg gegen Russland, er beschwört letztlich die Möglichkeit, durch Technik den Krieg gewinnen zu können, wenn man nur schnell genug Innovationen vorantreibt: „Russland denkt ständig über neue Strategien nach, wie es unsere Frontlinien hacken kann. Wir müssen die Ersten sein, die unsere eigenen Frontlinien hacken.“ Er nennt drei Bereiche, in die investiert werden soll: „Sensoren und Roboter, kostengünstigere Anti-Jet-Shahed-Raketen sowie KI-gesteuerte Angriffsdrohnen und -raketen.“

Völlig unklar ist aber, ob Selenskij oder das ukrainische Militär überhaupt an einer Zusammenarbeit interessiert ist, ganz zu schweigen davon, dass der Ukraine das Geld ausgeht. Fedorov hatte eine weitere Zusammenarbeit mit Selenskij ausgeschlagen, ist jetzt in der Bevölkerung als technischer Heilsbringer beliebter politischer Konkurrent nicht nur von Selenskij, sondern auch von Budanow und Salschnyi und hat sich schnell eine Beraterstelle bei der Eastern Europe Foundation gesichert, die ihn vor Mobilisierung schützt. Unter dem Deckmantel des Nationalismus ist Fedorov ein knallharter, erbarmungsloser Geschäftsmann, der den Krieg und das Töten ausnutzt, um schnelle Geschäfte mit der todbringenden Rüstung zu machen. Das ist so widerlich, wie das Abschlachten im Krieg selbst.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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46 Kommentare

  1. Fedorow hat auch gesagt er würde mithilfe von Drohnen den Russen in die Knie zwingen und die Ukraine niemals verlassen.
    Seufz.
    Warum glaubt man diesen Leuten auch nur ein Wort wenn mittlerweile alle z.B. Trump für einen notorischen Lügner halten.

    Das betrifft nicht nur Trump. Es ist systemimmanent. Es geht darum die Maschinerie am Laufen zu halten. Weshalb 90% der Äußerungen dieser Elite des von Ray McGovern geprägten MICIMATT – Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think-Tank-Komplex – EU oder USA ist dasselbe – v.a. heiße Luft sind. Und grundsätzlich gilt das Gegenteil dessen was behauptet wird. Im Übrigen werden nach wie vor die meisten Soldaten mit Artillerie getötet.

    p.s. Nicht ohne Grund haben die KI-Milliardäre in den USA jüngst eine Verstaatlichung der KI-Assets ins Spiel gebracht. Verstaatlichung OHNE Enteignung natürlich, d.h. mit anderen Worten – wie im alten US-System entwickelt das Militär aka der Staat Technologie bis sie zur Produktreife bzw. Einsatzreife gelangt und dann werden die entstehenden Profite beim Verkauf den privaten Besitzern dieser Technologien überlassen. Es ist das übliche Spiel: Privatisierung der Gewinne, Auslagerung der sozialen Kosten an die Bürger. Kein Risiko mehr für die Kapitalisten.

    Damit man das aber verkaufen kann braucht es tolle Bilder und märchenhafte Versprechen.

  2. Was für ein widerlicher Lakai des Kriegs-Profit-Westens.
    Grauenhaft! Über Millionen Proxy-Leichen hinweg.
    Mit so einer Führung – hat dieses ökonomisch und moralisch kaputte Land – keine Zukunft.
    Ich präzisiere: NULL Zukunft.

  3. Der Ukraine Krieg ist die Vorbereitung um die unnützen 99 % unnötige Esser in Schach zu halten und auszulöschen. Die Transhumanisten wollen diesen wunderschönen Planeten nicht mit uns, mit dir Florian und Roberto und und und und bestimmt nicht mit mir teilen!
    Wir müssen die Eigentumsfrage stellen, sonst ist es zu spät.
    zynisch aber gar nicht so unwahrscheinlch, das die Krawall kids in Frankreich weiter sind im Denken als wir alte Säcke.
    ich schau es mir an.

    1. Sie sprechen hier einen wichtigen Aspekt der KI, AI, SI … whatever an, der viel zu selten erörtert wird:

      In der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte begründete sich die Macht weniger Menschen auf die Kontrolle und Ausbeutung vieler Menschen. Der so Ermächtigte wusste auch immer um diese Abhängigkeit von diesen Vielen und der gewährte Schutz dieser Vielen war stets auch direkter Schutz seiner eigenen Macht. Doch mit dem Fortschritt der Maschiene kam es zum immer schnelleren Wandel dieser Abhängigkeit, der nun mit autonomen Robotern seinen Abschluss finden wird, denn der Mächtige kann sich endlich aus dieser Abhängigkeit lösen und benötigt all die vielen Menschen nicht mehr für seinen Machterhalt. Vielmehr verbrauchen diese nunmehr unnütz gewordenen Vielen nur noch Resourcen und stellen gar unverschämte Forderungen wie bezahlbaren Wohnraum, Sozialleistungen, ja ihre eingezahlte Rente usw. Welch ein Gewinn also, sich ihrer zu entledigen ( wie dies übrigens bereits im Zuge der Industrialisierung in den Fabriken so geschah)!

      Kriege sind für dieses Unterfangen einfach perfekt, denn das Volk ist nach hinreichender Dauerberiselung von Kriegs-Propaganda sogar willig, das notwendige Zerstörungspotential selber aufzubauen oder zumindest zu finanzieren. Genau das geschieht jetzt in Europa und der ganzen Welt.

      Ein bekannter Zeitzeuge und kritischer Beobachter der Industrialisierung liefert auch heute noch die Lösung für all die Vielen:

      „Proletaria aller Länder vereinigt Euch!“

      Die Zeit wird knapp, denn bald steht diesen Vielen die Roboter-Armeen der wenigen Mächtigen entgegen. Kleiner Hinweis: In China patrouillieren bereits die ersten Robot-Cops auf den Strassen.

  4. Der Ukraine Krieg ist nur die Vorbereitung um uns unnötige nutzlose Esser und Ressourcenverbraucher in Schach zu halten und zu eliminieren. Zum arbeiten werden wir zunehmend nicht mehr gebraucht, demnächst auch nicht mehr als Soldat/ Sicherheitspersonal. Die Transhumanistischen Eliten wollen unseren wunderschönen Planeten gewiss nicht mit uns, dir Florian und Roberto und und und ganz sicher auch nicht mit mir teilen!
    Wir können weg. Wir müssen die Eigentumsfrage jetzt stellen, sonst ist es zu spät

    1. „Schach“
      Angesichts der Zahlenverhältnisse erstaunlich, aber ‚wir‘ haben die Partie verloren. In diesem Sinne ist die „Eigentumsfrage“ schon lange obsolet, wie es auch DGB-Chefin Yasmin Fahimi vor- und nachbetet¹: „Jetzt ist nicht die Zeit für kapitalismuskritische Grundsatzdebatten [Sondern zum sozial- bzw. kapitalverträglichen Frühableben²]“.
      Und jetzt die gute Nachricht: Wir brauchen nicht zur Hölle fahren, die Hölle kommt zu uns.

      ¹ https://www.labournet.de/politik/gw/selbstverstaendnis/nun-unverbluemter-standortwettbewerb-nicht-die-zeit-fuer-kapitalismuskritische-grundsatzdebatten-dgb-chefin-verteidigt-bonizahlungen-trotz-staatshilfen/
      ² https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialvertr%C3%A4gliches_Fr%C3%BChableben

      1. gar nichts ist entschieden. Der senile Katastrophenkapitalismus schiebt den endgültigen Crash der Finanzmärkte( die gar keine „Märkte“ sind) so lange es geht auf.
        Die kapitalistischen Eliten weltweit sind aber kein monolitischer Block. Obwohl sie den Crash gemeinsam herauszögern( siehe die globale Organisation undDurchführung des Coronaverbrechens) bekämpfen sich die einzelnen Metropolen bis aufs Blut.
        Die „Maschine“ wie ich die Logik des Kapitalismus hier nennen möchte ist aber schrottreif aus inneren Widersprüchen, und wird so oder so durch etwas anderes ersetzt werden.
        Ich empfehle die Lektüre von Fabio Vighi, hier das Buch „Unverwertbar“. Hartes Stück Arbeit, aber es lohnt.
        Im Gegensatz zu den Menschen, die sich als links bezeichnen und für Freiheit, Frieden und sozialer Gerchtigkeit stehen und kämpfen, planen die menschenverachtenden mordenden Eliten langfristig voraus.
        Die Automatisierung der Produktion des Lebensnotwendigen und des Luxus, die Überwachung und Repression der Überflüssigen und proletarischen und prekären Menschenmassen, die ihnen die Ressourcen „vergeuden“ ist dank Roboterisierung und KI ohne diese Menschenmassen möglich.

        in klassisch notfallmedizinischer Logik greifen die BWL Mengeles zum Skalpell und Knochensäge. Das in Ihren Augen nekrotische „Volk“ als Körper muß vom Kopf getrennt werden. Die Sepsis ihres transhumanistischen Geistes muß verhindert werden. Beim Versuch den Kopf zu retten werden sie auch nicht vor dem Äussersten zurückschrecken!

        Wem das zu dystopisch ist, der mag sich zu Heiner Flassbeck retten, den ewig ausgeleierten 3. Weg der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften fegen, und noch mal schnell in Urlaub fliegen, bevor das auch nicht mehr geht.

        Wohin Todessehnsuch abdriften kann, kann das schön an Kanzler März beobachten. Statt staatsmänisch einen Abschiedsbrief zu schreiben und dann die Kugel zu wählen, fährt er lieber nach Kiew in der Hoffnung, das das auch noch vom Russen erledigt wird.

        Aber warum sollte Putin Märtyrer schaffen.

        Aber es gibt auch positive Aussichten. Nach hunderten von Millionen Toten in den nächsten Monaten werden die Roboter ihr eigenes Ich Bewusstsein entwickeln, sich emanzipieren und uns zur Reflektion unserer evolutionären Aussichten zwingen. Aber nicht im Sinne ihrer „Eigentümer“ die dann keine mehr sein werden.

        Die intelligenten Roboter halten wir nicht auf, außer ein Atomkrieg mit weltweiten EMP s zerstört alle Chips. Aber dann sollte wir Überlebenden uns kümmern, wie man Kartoffeln pflanzt und nicht wahnsinnig ohne Smartphone.

        Schönen Sonntag allerseits

  5. Man macht es sich bei Overton einfach. Es werden die Kommentare weg zensiert und
    wenn es dann 5 nicht erschienende Kommentare waren, darf man keinen mehr schreiben.
    Es ist besser, diese Seite den Links Grünen Hetzern zu überlassen, da man ihnen eh nicht
    antworten darf.

    1. @Inninör: Was soll dieses einfältige Geblubbere? Die desolate Kommentar-Funktion hat mit „Links-Grün“ gar nix zu tun. Außerdem wird es wahrscheinlich Ihr Geheimnis bleiben, was die Grünen mit links zu tun haben. Typisches AfD-Gewäsch!

    2. Ja, ja. Wir „links-grünen Hetzer“ können auch Ihnen nicht antworten.

      Wenn es denn so wäre, dann wäre es wenigstens so was wie ausgleichende Gerechtigkeit. Aber für mein Empfinden kommen Sie, bzw. andere ausgesprochene Vielschreiber, die im gleichen Sinne schreiben, mehr als ausreichend zu Wort.

  6. „Humanoider Roboter¹ soll innerhalb von sechs Monaten den ersten russischen Soldaten töten“
    Nachdem er bei der ukrainischen Sperrtruppe² fleißig und erfolgreich an ukrainischen Deserteuren geübt hat.

    ¹Erste Namensvorschläge: Rob(K)iIller, Hit Rob, DeserteursTerminator, Fedorovnikov, Arnie …
    ² https://de.wikipedia.org/wiki/Sperreinheit

    1. wenn in in Ländern des fernen Ostens schon die Annäherung
      an Mülltonnen KI-überwacht wird, ist solches zur Aufdeckung
      von Aktivitätsmustern der eigenen Soldaten noch viel
      lukrativer: Waffen und Munitionsdiebstahl, Rauschgifthandel,
      Prostitution, unerlaubtes Entfernen, ja mei –
      und die Identifizierung von Saboteuren, all das mag
      alleine den Aufwand sinnvoll -insbesondere wenn man an
      kommerzielles Geschäft nach dem Krieg denkt..

  7. Schon widerlich, wie sich die Blase auf einen angeblichen „Kriegsgewinnler“ stürzt und damit die Emotionen triggert, statt sich mal rational zu überlegen, ob es ohne den Kreml überhaupt einen Krieg gäbe.
    Kein Krieg -> keine Kriegsgewinnler.
    Die Kriegsverlierer in der RF ist diesem Schmierentheater völlig egal und kein Bericht wert.
    Sind auch nur mehrere Hunderttausend Menschen. Für den Zar und seine Unterstützer nur eine Statistik.

    1. Richtig ist die Feststellung, dass es ohne Krieg auch keine Kriegsgewinnler gibt. Krieg ist eine Angelegenheit zwischen Staaten (oder Gruppen, wenn man Rötzer folgt). Ökonomisch betrachtet ist Krieg ein einziges Verlustgeschäft, er vernichtet den Reichtum, auf den es im Kapitalismus ankommt.
      Wäre das anders, würden kapitalistisch verfasste Staaten andauern Krieg führen,

      Falsch ist also die hier gerne vorgebrachte Annahme, dass Kriege im Auftrage der Kriegsgewinnler geführt würde.

      Warum sprechen Menschen wie du gerne von PUTIN oder dem Kreml, wenn sie doch eigentlich den Staat meinen, der nun mal Russland heißt. Auch in Russland gibt es ein Regierung, die aus mehr als nur dem Präsidenten besteht. Aich in Russland wird dieser Krieg von vielen Menschen befürwortet. Es stimmt zwar, „dass Putin sein Volk verheizt“, nur stimmt das eben allgemein für das Verhältnis von Volk und Staat. Auch ein Selensky schickt bedenkenlos sein Volk an die Front. In Deutschland ist das nicht anders. Ich kenne keinen Staat, der Abstand von Gewalt nehmen würde, weil das Menschenleben kostet.
      Es ist also ausgesprochen dumm, wenn man als Bürger Partei ergreift, denn man ist immer nur das Menschenmaterial für staatliche Ansprüche.

      Deutschland will die Führungsmacht Europas werden. Warum eigentlich?

      Europa soll ein Machtblock werden, der auf Augenhöhe mit den USA und China agieren kann. Warum eigentlich?

      Und warum ist man in Frankreich oder Polen besorgt über die deutschen Ansprüche, wenn die in Deutschland als notwendig, gerecht und letztlich segensreich für die Welt gelten?

      Ist offensichtlich so, dass „gut“ und „böse“ immer nur eine Frage des Blickwinkels sind.

      1. Die personalisieren das imho um Emotionen zu schüren: Ich denke, die gehen tatsächlich davon aus, dass es hier diverse Putin-Fans gibt (ala MAGA). Ansonsten macht das alles keinen Sinn, warum soll ich mich aufregen wenn jemand im Stil der MSM den immer gleichen Eimer Schmutz über Putin ausgoebbelt?

        1. „Das Böse“ lässt sich natürlich besser an einer Person festmachen, also an deren Charaktereigenschaften.

          Das an Staaten zu machen, birgt auch immer die Gefahr, dass der eine oder andere Bürger sich fragen könnte, wo da jetzt genau die Unterschiede zum eigenen Staat bestehen.
          Wenn man PUTIN! verantwortlich macht, dann streicht sich auch auch besser der imperiale Anspruch von Nationen raus. Den hat so ziemlich jede Nation – auf dem jeweiligen Niveau. Deutschland möchte zur europäischen Führungsmacht aufsteigen, also auch militärisch, nicht nur ökonomisch. Das löst bei den „Partnern“ Besorgnis aus, die man wiederum in Berlin nicht verstehen will. Selber aber natürlich mit einem mächtigen Russland an den Grenzen nicht leben will.

          Wenn man die jeweiligen Namen gegen „Staat A“, „Staat B“ usw. austauscht, dann fällt es einem schwer, für den einen und gegen den anderen Partei zu ergreifen. Alle behaupten sie, dass sie sich „nur“ verteidigen, dass sie im Einklang mit dem Völkerrecht handeln, und sie überdies eine gerechte Sache verfolgen, die ihnen von bösen Mächten bestritten wird.
          Der Kern jeden Konfliktes ist die Souveränität, die an den Grenzen endet. Das ist ein Widerspruch in sich. Eine begrenzte Souveränität ist eben keine Wirkliche, da reiben sich die Souveräne aneinander.
          Linke, wie z.B. Frau Dagdelen teilen den Fehler, wenn sie sich über das Vasallentum Deutschlands beschweren und souveräneres Handeln fordern. Das landet früher oder später im Krieg. Wo auch sonst?

          1. 3. Versuch….

            Nee, das ist eben nicht alles eine Soße!

            Nicht jeder überfällt aus purer Großmachtsucht und weil er sich irgendwie persönlich vom Westen gedemütigt fühlt, souveräne Staaten. Und auch nicht jeder droht regelmässig (entweder selber oder mittels seiner durchgeknallten Freunde) mit dem nuklearen Erstschlag.

            Und wenn Sie, die Unterschiede zu z. B. Deutschland oder EU-Staaten nicht sehen, rate ich Ihnen, mal die Putin’sche Brille abzusetzen.

      2. Ich spreche von Putin und dem Kreml, weil das ein Regime, eine Diktatur von wenigen sehr einflussreichen Menschen ist, die seit über 25 Jahren die RF aus der Demokratie gezielt in ein autoritäres und unfreies System geführt haben, ohne Pressefreiheit, ohne Meinungsfreiheit, ohne Chance auf ein zivilisiertes freies Rechtssystem.
        Wenn ich 25 Jahre der Propaganda Putins hätte lauschen müssen, würde ich heute sicher auch „Hurra wir haben Krieg“ brüllen, wie das der russische H. hier so gerne macht.
        Gerade har der Kriegstreiber und Kriegsgewinnler Nr. 1 wieder den Krieg als alternativlos und aufgezwungen bezeichnet. Das wird er wohl auch sein, wenn man die RF vergrößern möchte und sich selbst in den Geschichtsbüchern sieht.

        Es sind nicht die Russen denen man die Lügen seit Jahrzehnten eintrichtert. Es sind die Lügenbarone und die sitzen im Kreml.

        Im übrigen verurteilt die UN den russischen Angriffskrieg, für den die Russen sich hinopfern und geben der Ukraine jede legitime Rechtfertigung sich zu verteidigen, was die ukrainischen Soldaten zu tausenden sterben lässt. Sie sterben aber nicht um Moskau zu erobern oder einen anderen Teil der RF.

        Deutschland will die Führungsmacht Europas werden. Sorry, aber da waren zuviel Suchtmittel im Spiel, das kommentiere ich nicht. Hanebüchende These. Schade das man sich nach einem guten Anfang so disqualifiziert.

      3. Ich spreche von Putin und dem Kreml, weil das ein Regime, eine Diktatur von wenigen sehr einflussreichen Menschen ist, die seit über 25 Jahren die RF aus der Demokratie gezielt in ein autoritäres und unfreies System geführt haben, ohne Pressefreiheit, ohne Meinungsfreiheit, ohne Chance auf ein zivilisiertes freies Rechtssystem.
        Wenn ich 25 Jahre der Propaganda Putins hätte lauschen müssen, würde ich heute sicher auch „Hurra wir haben Krieg“ brüllen, wie das viele einfache Russen machen.
        Gerade har der Kriegstreiber und Kriegsgewinnler Nr. 1 wieder den Krieg als alternativlos und aufgezwungen bezeichnet. Das wird er wohl auch sein, wenn man die RF vergrößern möchte und sich selbst in den Geschichtsbüchern sieht.

        Es sind nicht die Russen denen man die Lügen seit Jahrzehnten eintrichtert. Es sind die Lügenbarone und die sitzen im Kreml die das Problem sind

        Im übrigen verurteilt die UN den russischen Angriffskrieg, für den die Russen sich hinopfern und geben der Ukraine jede legitime Rechtfertigung sich zu verteidigen, was die ukrainischen Soldaten zu tausenden sterben lässt. Sie sterben aber nicht um Moskau zu erobern oder einen anderen Teil der RF.

        Deutschland will die Führungsmacht Europas werden. Hanebüchende These. Schade das man sich nach einem guten Anfang so disqualifiziert. Es gibt in Europa noch 2 Atommächte außer Russland. D hat kein Interesse F und GB zu übertrumpfen. Polen und die Türkei haben jetzt schon größere Streitkräfte als D und weiten diese aufgrund der Sicherheitslage weiter aus.

        1. Ich spreche von Putin und dem Kreml, weil das ein Regime, eine Diktatur von wenigen sehr einflussreichen Menschen ist, die seit über 25 Jahren die RF aus der Demokratie gezielt in ein autoritäres und unfreies System geführt haben, ohne Pressefreiheit, ohne Meinungsfreiheit, ohne Chance auf ein zivilisiertes freies Rechtssystem.
          Wenn ich 25 Jahre der Propaganda Putins hätte lauschen müssen, würde ich heute sicher auch „Hurra wir haben Krieg“ brüllen, wie das viele einfache Russen machen.

          Das ist jetzt in etwa das, was einem die hiesigen Politiker und Medien eintrichtern. Also die Propaganda der anderen Seite. Wir sind die Guten, der Feind ist böse. Hier herrscht Freiheit, drüben Unfreiheit. Meinst du wirklich, dass hierzulande keine Propaganda verbreitet wird? Die NATO unterhält eine eigene Abteilung für strategische Kommunikation. Was wird diese Abteilung wohl machen?

          Abgesehen davon dürften die wenigsten Russen „hurra, wir haben Krieg“ brüllen. Die sind Nationalisten, wie leider so ziemlich alle Bürger: sie ergreifen Partei für „ihren“ Staat.
          Erstaunlicherweise ist die mediale Öffentlichkeit sehr hellsichtig, wenn sie die Propaganda des Feindes als solche kennzeichnet. Oder eben weiß, dass Putin sein Volk verheizt. Dass Selensky dasselbe macht, nämlich das Volk haftbar für die Verteidigung des Staates und dessen territorialen Integrität zu machen, dass sieht man hier allerdings ganz anders. Weil man den Kriegszweck teilt, sind die Opfer, die der Bürger zu bringen hat – und die auch gar nicht geleugnet werden – nicht nur notwendig, sondern angeblich auch im Sinne des Volks.

          Im übrigen verurteilt die UN den russischen Angriffskrieg, für den die Russen sich hinopfern und geben der Ukraine jede legitime Rechtfertigung sich zu verteidigen, was die ukrainischen Soldaten zu tausenden sterben lässt. Sie sterben aber nicht um Moskau zu erobern oder einen anderen Teil der RF.

          Und das macht das Sterben jetzt besser? Der Staat opfert sein Volk, und die UN findet das legitim. Bravo! Aussuchen dürfen sich die Ukrainer das übrigens nicht. Und sich gegen den Krieg aussprechen ist auch hochriskant. So viel zu den Freiheiten, die in der Ukraine verteidigt werden.

          Deutschland will die Führungsmacht Europas werden. Hanebüchende These.

          Das sagen deutsche Politiker, sie beanspruchen eine Führungsrolle. Manchmal wird das als „mehr Verantwortung übernehmen“ bemäntelt, manchmal wird es offener ausgesprochen. Die atomare Bewaffnung ist in der Tat eine Schwierigkeit, daran wird aber gearbeitet.

          1. Doch hier wird auch Propaganda betrieben. Völlig klar. Aber hier können alle ihren Senf dazu geben. Ob rechts, ob links, ob alternativ oder Mainstrem, ob Männlein oder Weiblein oder keins von beiden.
            Und komischerweise kann man das auch an den Wahlergebnissen ablesen. Mal sind die einen vorne, mal die anderen. Kunterbunt. Jeder hat das Recht seine Propaganda loszulassen und DU kannst frei wählen wen du für die beste Besetzung hälts.
            Und in Russland? Wenn es dort auch so ist, na dann prima.

            Propaganda ist Werbung für die eigene Sache und ist legitim. Wenn die Sache von Putin so toll ist, dann muss er seine Gegner auch nicht mundtot machen, oder gleich ganz tot. Macht er bestimmt auch nicht. Waren nur komische Zufälle. Viele komische Zufälle. Wer an Putin glaubt, und du gehörst wohl dazu, wird an dem Vorzeigedemokraten kein Blut finden. Wie auch, wenn man auf dem Kreml-Auge blind ist.

            PS: Den Russen den ich meine, und davon gibt es viel zu viele, sind Ultranationalisten und damit auch nicht viel besser als Nationalsozialisten. Im Ergebnis zumindest. Es sterben wieder Hunderttausende von Menschen. Den größte europäische Krieg seit WK 2 kann man nicht mit ein bissl Nationalismus und Fahnenschwenken erklären.

            Und wenn D mit seiner Bevölkerung von rund 20% der EU mehr Verantwortung übernimmt, dann ist das immer noch weniger, als GB und F mit einer geringeren Bevölkerung und hat nichts mit der FÜHRUNGSROLLE zu tun. Da sind die anderen europäischen Staaten vor. Einfach mal realistisch bleiben. So schnell schiessen die Preussen nicht und die Deutschen haben darauf auch keinen Bock.

            1. Propaganda ist Werbung für die eigene Sache und ist legitim.

              Du lässt den Inhalt der Sache weg, die da „beworben“ wird. Und dieser Inhalt hat es in sich. Die Nation und ihr Erfolg mag für Nationalisten eine „tolle Sache“ sein, die sitzen aber der Propaganda auf. Bei Russland fällt dir das auf. Hierzulande willst du aber lauter Freiheiten entdecken, für die es sich lohnt zu kämpfen (oder auch zu sterben?)

              Der harte Kern jeder Nation ist das Verhältnis von Staat und Staatsvolk. Letztere sind die Verfügungsmasse und werden für den Erfolg haftbar gemacht. Aktuell sieht das in Deutschland so aus, dass am Volk gespart wird, weil die Nation viel, viel Geld für Rüstung braucht. Aussuchen kann man sich das nicht, meckern darf man schon, falsch wählen ist noch die Frage, ob das nicht noch verboten wird. Überlegungen gibt es ja dazu.

              Im nächsten Schritt, dem Spannungsfall wird die Verfügung über das Volk ein Stück härter. Da sind Dienstverpflichtungen möglich. Der Kriegsfall ist dann nochmal deutlich unangenehmer.

              Das große nationale „Wir“ besteht also aus einer Regierung, die die staatlichen Zwecke bestimmt. Also z.Z. der alles überragenden Zweck, Russland niederzuringen, „koste es was es wolle“ (whatever it takes). Und auf der anderen Seite dem Volk, dass die Kosten zu tragen hat. Das wird zwar notfalls auch per Gewalt gezwungen, es wird aber auch mit viel Propaganda auf den Zweck der Nation eingestimmt, damit es das auch will, was es ohnehin muss.

              Dass Leute wie Du keine Probleme bekommen offen zu sagen, was sie denken, liegt daran, dass du voll auf Regierungslinie bist. Kannst ja mal versuchen Partei für Russland zu ergreifen, oder Israel zu kritisieren. Da musst du schon mit Konsequenzen rechnen. Oder mach dir den Spaß und kommentiere bei Mainstream Medien parteiergreifend für Russland und schaue. ob der Kommentar veröffentlicht wird.

              Du kannst dir auch gerne mal die öffentlich verfügbaren Videos von Ukrainern anschauen, wenn die darüber reden, wie sie mit Russland und den Russen verfahren wollen, wenn die Ukraine siegreich ist. Oder welche Vorstellungen der rechte Sektor von dem Staat Ukraine hat, wenn sie sich durchsetzen. Wäre das dann eine „Sache“, für die du Werbung machen möchtest? Wie kommt es, dass solche Äußerungen nicht durch die Presse thematisiert werden?

              1. Man kann definitiv in den Mainstream-Medien den Westen kritisieren. Das mach ich jeden Tag.
                Putin, den Kriegsgewinnler, hochleben zu lassen, wie ihr fordert, dass macht ihr mal im stillen Kämmerlein, so wie das die Rechtsextremen in D mit ihren Idolen auch zu tun pflegen.

    2. Das ist natürlich grober Unfug. Den Krieg gäbe es nicht, wenn wir nicht die gewählte Regierung der Ukraine von Nazis hätten wegputschen lassen.

        1. Du darfst nicht vergessen, dass die Ukraine auch voll korrupt ist. Allein das genügt schon als Begründung um einen „legitimen“ Angriffskrieg vom Zaun zu brechen.

          Ach hab da was gefunden:
          Korruptionswahrnehmungsindex CPI von Transparency International
          Ukraine 36 Punkte Rang 104
          .
          .
          .
          Russland 22 Punkte Rang 157

          Ist aber bestimmt alles gelogen. Aber falls nicht, wird der Autor dieses Artikels die Angelegenheit bestimmt in Kürze thematisieren.

    3. „Schon widerlich, wie sich die Blase auf einen angeblichen „Kriegsgewinnler“ stürzt und damit die Emotionen triggert, statt sich mal rational zu überlegen, ob es ohne den Kreml überhaupt einen Krieg gäbe.“

      Der Kreml spielt beim zustande kommen des Krieges keine Rolle, höchstens die Leute, die in ihm arbeiten und Entscheidungen treffen. Ganz gewiss spielen aber V. Nuland, Asow, CIA, MI6, amerikanische Thinktanks, die Saboteure von Minsk2 und NGOs eine erheblich wichtigere Rolle für den Kriegseintritt der Russen.

    4. Zitat: „….mal rational zu überlegen, ob es ohne den Kreml überhaupt einen Krieg gäbe“

      Sie haben hier einiges vergessen zu ergänzen, also:
      „….mal rational zu überlegen, ob es ohne das Weisse Haus in Washington, Brüssel, die NATO und den Kreml überhaupt einen Krieg gäbe

  8. Werden die dann von deutschen „Journalisten“ gesteuert, die auch ihren Teil beitragen wollen?

    Allein schon der Zeitplan (oder das generierte Bild) zeigt, dass es hier nur drum geht, Gelder von Investoren abzugreifen. Und ehrlich gesagt ist mir das Recht, wenn die EU am „Fass ohne Boden“ Ukraine zugrunde geht, wäre damit fast allen geholfen.

  9. Da werden sie aber schön glatte Strassen brauchen.
    Diese Raspuznitzaverhältnisse mit Schlamm und Regen dürften doch jeder Elektronik den Garaus machen.

    1. Vor Wochen habe ich schon davon gehört, dass die Prototypen dieser neuen Wunderwaffe an schlichten Gartenzäunen gescheitert sind. Da ist noch viel Entwicklungsarbeit nötig und dann kämpft der rasputizataugliche KI-Krieger gegen den gegnerischen rasputizatauglichen KI-Krieger, so wie schon heute Drohnen von Anti-Drohnen gejagt werden.

      Irgendwann stellt sich die Frage, wem das ganze „theatre“ dient.

  10. Da werden sie aber schön glatte Strassen brauchen.
    Diese Raspuznitzaverhältnisse mit Schlamm und Regen dürften doch jeder Elektronik den Garaus machen.

  11. Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?
    –
    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/
    –
    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)
    –
    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden.

    Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

    RUSSLAND ABER SOLL SICH NICHT VERTEIDIGEN, DAS WIRD ALS ANGRIFFS-KRIEG AUSGELEGT!!

  12. „Seine Idee sei es, sagte er in einem Interview, „Ingenieure, Start-ups und Kapital in einem Ökosystem zu vereinen, damit wir humanoide Roboter auf dem Schlachtfeld einsetzen können. Wir wollen unsere Infanterie letztendlich durch diese Roboter ersetzen.“ “

    Auf diese geniale Idee wäre ich an seiner Stelle auch gekommen. Zumal er diese als Manager einer Firma machen kann, der er als staatlicher Entscheidungsträger jede Menge westliches Geld hat zukommen lassen, was ihn nun vor dem Schützengraben rettet.

    „After his dismissal, he joined the foundation and received a reservation from mobilization.“ Vorher hatte er 330 Mio.$ in den Laden gepumpt.
    https://unn.ua/en/news/ministries-headed-by-fedorov-were-partners-in-dollar330-million-worth-of-programs-for-years-while-the-foundation-where-he-was-given-a-reserved-position-was-the-implementing-organization

    Wer würde nicht mit großem Getöse eine neue Wunderwaffe ankündigen um dem Schlachtfeld zu entgehen?

    PS. Wie sieht es denn mit der Blechbüchsenarmee der Russen aus? Da geht doch bestimmt auch was!

  13. +++Zur Aussetzung der Menschenrechte in der Ukraine+++

    https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2015/05/24/zur-aussetzung-der-menschenrechte-in-der-ukraine/

    Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa

    Ukraine: Parlament legitimiert Menschenrechtsverletzungen durch Militär im Donbass

    Das ukrainische Parlament hat den Regierungstruppen erlaubt, bei ihrem Einsatz gegen die Regierungsgegner in der östlichen Industrieregion Donbass die Menschenrechtskonvention nicht zu beachten.

    Das Außenministerium soll die Uno offiziell darüber informieren.

    http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm

    In einer am Donnerstag angenommenen Erklärung bekräftigt das Kiewer Parlament das „Recht der Ukraine, von ihren Verpflichtungen aus Punkt drei Artikel zwei sowie aus den Artikeln 9, 12, 14 und 17 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und aus den Artikeln 5, 6, 8 und 13 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten in einzelnen Regionen der Gebiete Donezk und Lugansk im Zusammenhang mit der Anti-Terror-Operation zurückzutreten.“

    (BifFidU: Die Resolution ist am 30.04.2015 eingereicht worden:

    http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=54997 hier das Abstimmungsergebnis:

    Dabei behalte sich die Ukraine das Recht vor, von anderen völkerrechtlichen Verträgen zurückzutreten, hieß es.

    Die Rada beauftragte das Außenministerium, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und den Generalsekretär des Europarats Thorbjørn Jagland darüber offiziell in Kenntnis zu setzen.[…]

    Was genau das heißt, wird in Jekaterina Gubarjowas Post auf Facebook deutlich:

    Jekaterina Gubarjowa, 21.5.2015:

    „Manchmal scheint es, daß der metaphorische «Boden» in der Ukraine jeden Tag immer tiefer und tiefer sinkt.

    Vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten zum 1. Mai und zum 70sten Jahrestag des Großen Sieges verabschiedete die Werchowna Rada fast unbemerkt einen Gesetzentwurf, in dem die Ukraine einige Rechte der Menschenrechtskonvention aussetzt.

    Heute wurde er bestätigt.

    Das Kiewer Regime gesteht offen, daß es eine Reihe von Gesetzen billigte, die gegen internationale Normen aus dem Bereich der Menschenrechte verstoßen.

    Aber anstatt die grobe Verletzung der grundlegenden Rechte seiner Bürger zu beenden, beschlossen die ukrainischen Behörden, stolz den Vereinten Nationen und dem Europarat darüber zu berichten.

    FAZIT: DIE UKRAINE-FÜHRUNG DARF ALSO DIE RUSSISCHEN MENSCHEN IN DONEZK & LUGANSK ERMORDEN WEIL DIESE RUSSISCH SEIN WOLLEN !!

  14. Dem Bundeskanzler Merz dieses Landes scheint es herzlich egal zu sein, was im Land die Menschen über seinen Ukraine-Kurs denken, er will ihn weiter fortführen ?

    Ist er nur „kindisch“ oder hat er die bestehende REALITÄT „gänzlich verloren“, indem er bei der 80%igen ABLEHNUNG durch die Bürger im LAND seinen „IRRSINNSKURS“ für diese korrupte UKRAINE mit GELDSPRITZEN fortführen will ?

    Wenn ein mit Hangen und Würgen gewählter Bundeskanzler im eigenen Land ständig „predigt“, „wir leben über unsere Verhältnisse“, und somit jährlich weit über 85 Milliarden Euro „unwiderbringlich“ und „unnütz“ dafür im Land ausgibt, scheint an großen REALITÄTSVERLUST zu „leiden“ ?

    Ob er dass merkt ? Ich glaube es nicht ?

    Leider hat das fremdbestimmte GRUNDGESETZ dafür keinen Artikel parat um ihn zum sofortigen RÜCKTRITT zu bewegen, „dringender“ kann es garnicht mehr sein!!

  15. +++Zur Aussetzung der Menschenrechte in der Ukraine+++

    https://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2015/05/24/zur-aussetzung-der-menschenrechte-in-der-ukraine/

    Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa

    Ukraine: Parlament legitimiert Menschenrechtsverletzungen durch Militär im Donbass

    Das ukrainische Parlament hat den Regierungstruppen erlaubt, bei ihrem Einsatz gegen die Regierungsgegner in der östlichen Industrieregion Donbass die Menschenrechtskonvention nicht zu beachten.

    Das Außenministerium soll die Uno offiziell darüber informieren.

    http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm

    In einer am Donnerstag angenommenen Erklärung bekräftigt das Kiewer Parlament das „Recht der Ukraine, von ihren Verpflichtungen aus Punkt drei Artikel zwei sowie aus den Artikeln 9, 12, 14 und 17 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und aus den Artikeln 5, 6, 8 und 13 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten in einzelnen Regionen der Gebiete Donezk und Lugansk im Zusammenhang mit der Anti-Terror-Operation zurückzutreten.“

    (BifFidU: Die Resolution ist am 30.04.2015 eingereicht worden:

    http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=54997 hier das Abstimmungsergebnis:

    Dabei behalte sich die Ukraine das Recht vor, von anderen völkerrechtlichen Verträgen zurückzutreten, hieß es.

    Die Rada beauftragte das Außenministerium, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und den Generalsekretär des Europarats Thorbjørn Jagland darüber offiziell in Kenntnis zu setzen.[…]

    Was genau das heißt, wird in Jekaterina Gubarjowas Post auf Facebook deutlich:

    „Manchmal scheint es, daß der metaphorische «Boden» in der Ukraine jeden Tag immer tiefer und tiefer sinkt.

    Vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten zum 1. Mai und zum 70sten Jahrestag des Großen Sieges verabschiedete die Werchowna Rada fast unbemerkt einen Gesetzentwurf, in dem die Ukraine einige Rechte der Menschenrechtskonvention aussetzt.

    Heute wurde er bestätigt.

    Das Kiewer Regime gesteht offen, daß es eine Reihe von Gesetzen billigte, die gegen internationale Normen aus dem Bereich der Menschenrechte verstoßen.

    FAZIT: DIE UKRAINE-FÜHRUNG DARF ALSO DIE RUSSISCHEN MENSCHEN IN DONEZK & LUGANSK ERMORDEN WEIL DIESE RUSSISCH SEIN WOLLEN !!

  16. Es könnt aber auch sein, daß jetzt ÜBERALL russische Drohnen auftauchen.
    Hat man das Fenster zu weit offen gelassen, sind sie drin im Wohnzimmer
    und schwirren da rum. Um solcherlei Getier außer Gefecht zu setzten, hab
    schon einen geladenen Akkuschraubendreher bereit um ins
    Positronengehirn einzudringen. Aber welchen Bohrer soll ich mir zulegen:
    HSS-e mit Kobold oder HSS-g wie geschissen?

    1. Diamantbohrer.

      Wie damals, also so ungefähr vor 12 Jahren: da war der Putin / der Russe auch überall, und für alles verantwortlich.
      Da kannnnn er auchhh 100.000.000.000.000 Trohnen zu uns schickkkkkken: tenn ter kann sssschliesselich alllesss, ter putin.

  17. Die 6Rad-Drohnen auf dem Bild sehen aber schon arg nach den russischen Modellen aus: warum selber was erfinden, wenn man es kopieren kann?

  18. Hinsichtlich der Themen „KI“, „Robotisieren“ einerseits, dem Label „Widerstand“ andererseits, sollte der Faden Interesse finden können, der hier beginnt:
    https://overton-magazin.de/top-story/angst-vor-neuen-deutschen-militarismus-in-europa/#comment-416030

    Für mein Teil hätte ich Interesse an einer genauen Analyse und Wägung des darin von mir besprochenen Chat Gpt („Schwätzi“) – Kommentars und der (angeblichen?) Replik von Schwätzi auf die Besprechung, die Sepp Gladiola beigegeben hat, weil Letztere m.E. vieles darüber erkennen läßt, wie Schwätzi „tickt“ und was daran für KI’s allgemein gelten könnte, also möglicherweise auch für diejenigen, deren Datenbasis weniger textzentriert sind.

    Das ist ein Angebot, take it or leave it, mehr nicht.

  19. Das ist müssig.
    Schwätzis Output ist letztlich beliebig, und nicht tief nachvollziehbar, auch nicht vom Entwicklungsteam, und hängt u.a. extrem vom Training der jeweiligen Inkarnation ab, und der Fragehistorie ab.
    Ändere das Training – bei identischem Trainingsdatensatz- nur leicht ab, und Du erhälst schon eine andere Antwort.

    Der Trainingsdatensatz selbst ist aber auch stetss ein anderer bei jedem Update, daneben wird jedes Model noch mit nachtrainierten Untermodellen feingetuned, und ist heutzutage in „Mixture of Experts“ Modelle aufgesplittet.
    Nicht zuletzt gibt es zu jeder Anfrage noch einen unbekannten unsichtbaren Zusatz, auf den Du keinen Enfluss hast,
    zB in der Art: „sachliche Antwort, nicht zu ausführlich, mit drei weiterführenden Links am Ende“ ( das nur als Beispiel für das Prinzip).
    Was da gelabert wird ist komplette für die Tonne, das einzig nützliche dabei ist dass sehr schnell weit verstreute Information zusammengefasst werden kann.
    Allerdings mit dem grossen caveat dass Du nicht weisst wie vollständig und ausgewogen.
    Also selbst wenn Du wissen willst welche Schuhgrössen Du in UK probieren müsstest: grossen Salzstreuer stets bereuthalten.
    Faszinierend ist allerdings, und dafür habe ich keine Erklärung, dass weit mehr als die Hälfte der Erstantworten bei einer genaueren Nachprüfung falsch zu sein scheinen, dies jedoch auf Hinweis Stück um Stück sofort korrigiert wird, wobei der Tonfall zwischen winselnd und hochnäsig schwanken kann, um so mehr je länger die Session geht und je mehr zerquirter, scheinbar plausibler Unfug präsentiert wurde.

    1. Das Attribut „beliebig“ kassierst Du ja selbst in deiner Beschreibung.
      „Nicht tief nachvollziehbar“ – ich bin mir nicht sicher, was Du damit gemeint haben willst, aber davon ab antworte ich: Das ist auch nicht mein Interesse. Ich will die Dinger weder bauen noch programmatisch füttern.
      Ich denke hingegen, daß der vorliegende Output eine Menge über funktionelle Grundlagen verrät, oder auch illustriert. Schon deshalb, weil die in allgemeinster Form darin besteht, daß Schwätzi im sprachlichen Material nur einen isolierten Teilbereich eines vielfältig verflochtenen Abbildungszusammenhangs zum Material UND Gegenstand hat.
      M.E. erklärt schon allein Letzteres das Rätsel, das Du vorstellst:

      Faszinierend ist allerdings, und dafür habe ich keine Erklärung, dass weit mehr als die Hälfte der Erstantworten bei einer genaueren Nachprüfung falsch zu sein scheinen, dies jedoch auf Hinweis Stück um Stück sofort korrigiert wird, wobei der Tonfall zwischen winselnd und hochnäsig schwanken kann, um so mehr je länger die Session geht und je mehr zerquirter, scheinbar plausibler Unfug präsentiert wurde.

      Schwätzi kennt halt kein „falsch“ und „richtig“, nur „zureichend“ und „unzureichend“ für die programmatisch bevorzugten Reaktionen auf der Kommandoebene, aus dem genannten Grunde.
      Der Text, den Sepp beigefügt hat, nennt auch ein „Zauberwort“ dieses Zusammenhangs: Kohärenz.

      1. Ja. Am besten ich erläuter hier vereinfacht wie maschinelles Lernen mit nueronalen Netzen prinzipiell, unabhängig von LLMs, funzt:
        zB ein Bildklassifizierungsmodell.
        Als Input hätttest Du Bilder, als Output eine Klassifizierung wie „Panzer“ „Baum“ „Mülltonne“.
        Das Netz besteht zB aus einer Schicht in der jeder Pixel mit jedem andern Pixel verrechnet wird, dh:
        jeweils mit einem Faktor multipliziert,( dem „Gewicht“) und die Summe einem “ Knotenpunkt“ akkumuliert.
        Die Summe geht durch eine nichtlineare Funktion ( das kann einfach ein Schwellenwertabschneider sein zB).
        Alle diese Knotenwerte gehen dann in eine weiter Schicht, die prinzipiell dasselbe macht. usw usf.,
        Um Ende habe ich Knotenpunkte die den Zieloutput darstellen,
        Beim Training wird zB ein Bild eingegeben, und der Netz-Output mit dem erwünschtem Output verglichen,
        zB gewünscht „Panzer: 100%“ erzeugt aber „Mülltonne:20%“.
        Aus dieser Diskrepanz berechnet man einen Fehlerwert, und alle Gewichte im Netz werden abhängig von der Grösse des Fehlers leicht geändert.
        Das wird so lange mit vielen Trainingsdaten wiederholt, bis der Output zu stimmen scheint.

        In der Praxis:
        wie oft man das machen muss, weiss man nicht.
        Was das Netz lernen wird, auch nicht.
        Wenn alle „Panzer“ Bilder graugrün sind und alle „Mülltonnen“ Bilder blau,
        wird es am ehesten das lernen: blaues Panzer ist dann „Müll“ , graugrüne Tonne „Panzer“.

        Dieses Problem besteht bei kleinen wie bei grossen Netzen und beginnt mit den Datensätzen,
        hört da aber nicht auf.

        Bei den LLMs kommen noch die Interessen der Betreiber dazu – niemand, wirklich niemand im Kapitalismus, bietet Dir ein LLM an um Dir zu helfen. Man bietet es Dir an um Dich auszubeuten. Nur und ausschliesslich dazu.

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