
Die Internationale Energieagentur hat gewarnt, dass Europa nur noch über Kerosinreserven für sechs Wochen verfügt. Die Lufthansa hat 20.000 Flüge gestrichen. Airlines erhöhen Ticket-Preise, zum Teil sogar nachträglich für schon gekaufte Flüge. Die Bundesregierung muss ihre bisherige optimistische Wachstumsprognose wegen des Angriffs der USA und Israel auf den Iran kassieren.
Die Einschläge kommen näher und umso länger die Entscheidungsträger damit warten, nötige Maßnahmen zu ergreifen, umso schlimmer wird es kommen. Mit weiser Voraussicht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) gewarnt und schon vor einem Monat nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran erklärt, dass die Entscheidungsträger in Europa die „Tragweite“ dessen nicht verstanden hätten, was die Schließung der Straße von Hormus bedeute. Ausgeführt wurde, dass wir mit „zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem“ konfrontiert sind.
Vier Wochen sind seither weitgehend ungenutzt verstrichen. Man hätte zum Beispiel Tempolimits einführen und unsinnige Kurzstreckenflüge längst einstellen können, um viel Treibstoff zu sparen und um das Angebot nicht zusätzlich weiter zu verknappen. Stattdessen hat man, wie in Spanien, populistisch den Sprit durch Steuervergünstigungen verbilligt, was nun ab dem 1. Mai auch in Deutschland kommt. Hier im spanischen Staat ist die Absenkung längst verpufft und das wird schnell auch in Deutschland der Fall sein. Das darüber gesetzte Signal ist zudem völlig falsch. Es wird sogar dazu angeregt, weiter kräftig Treibstoffe sinnlos zu verbrennen, anstatt ihn zu sparen. Das treibt die Preise zusätzlich an.
Nun hat die IEA die nächste drastische Warnung ausgesprochen. Angesichts der Tatsache, dass die letzten Tanker, die noch die Meerenge durchfahren konnten, nun in den Bestimmungshäfen angekommen sind, weist die Energieagentur darauf hin, dass Europa gerade noch über Kerosinvorräte „für vielleicht sechs Wochen“ verfügt. IEA-Chef Fatih Birol hat deutlich gemacht, dass es deshalb „bald“ zu Flugausfällen kommen wird, sollte die Ölversorgung nicht schnell wiederhergestellt werden. „Wir werden bald die Nachricht hören, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B aufgrund von Treibstoffmangel gestrichen werden könnten“, erklärte er gegenüber Associated Press.
Birol bekräftigte noch einmal, dass wir es mit der „größte Energiekrise“ zu tun haben, „mit der wir je konfrontiert waren“. Wir befänden uns längst in einer verzweifelten Lage, und die werde erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. „Und je länger die andauert, desto schlimmer wird es für das Wirtschaftswachstum und die Inflation weltweit“, führte er weiter aus. Und die ärmsten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika würden darunter am stärksten zu leiden haben.
Langsam beginnen die Airlines zu reagieren. Die deutsche Lufthansa hat nun angekündigt: „Lufthansa Group optimiert Flugangebot im Sommer über alle sechs Drehkreuze“, was natürlich besser als die harte Nachricht klingt, dass 20.000 Flüge gestrichen werden. Es würden „bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm genommen, was circa 40.000 Tonnen Kerosin entspricht, dessen Preis sich seit Beginn des Irankriegs verdoppelt hat“. Die Passagiere seien über die „120 täglichen Flugstreichungen mit Wirkung bis Ende Mai“ informiert worden.
Die zur Air France-KLM-Gruppe gehörende KLM gab bekannt, dass sie im kommenden Monat allein 160 Flüge wegen hoher Kerosinpreise am Amsterdamer Flughafen Schiphol streichen werde. Die niederländische Airline erklärte: „Dies betrifft eine begrenzte Anzahl von Flügen innerhalb Europas, deren Durchführung aufgrund steigender Kerosinkosten derzeit finanziell nicht mehr tragbar ist.“ Die Airline fügt absurderweise an: „Es gibt keinen Kerosinmangel.“ Man rechne weiter mit einer regen Nachfrage in der Mai-Ferienzeit und will sicherstellen, „dass Passagiere wie geplant zu ihren Urlaubszielen reisen können“.
Einen höchst umstrittenen Vorstoß hat die spanische Fluglinie Volotea gemacht. Die Airline bezieht sich ausgerechnet auf ein „Versprechen für ein faires Reisen“ und will die Ticketpreise nachträglich um bis zu 14 Euro, in Abhängigkeit von Ölpreissteigerungen, wegen der volatilen Energiekosten erhöhen. Das klingt reichlich spanisch und soll den Passagieren „mehr Flexibilität und Transparenz“ bieten. Angewendet werden soll das auf Flüge, die nach dem 16. März gebucht wurden. Man tut großzügig und bietet an, dass Fluggäste, die ihre Reisen schon zum Teil vor mehr als einem Monat gebucht haben, bis zu vier Stunden vor Abflug „kostenlos“ geändert oder storniert werden können.
Verbraucherschützer gehen gegen eine hier übliche Praxis auf die Barrikaden, unternehmerisches Risiko auf die Kunden abzuwälzen. Die Verbraucherschutzorganisation Facua bezeichnet das Vorgehen als „illegal“. Facua hat forderte das Verbraucherschutzministerium auf, den Vorgang zu prüfen. Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) unterstützt Facua. Er verwies auf die EU-Transparenzregeln. Demnach seien die Fluggesellschaften verpflichtet, alle Gebühren vorab im endgültigen Ticketpreis auszuweisen. Der BEUC betonte, dass Passagiere mit gültigen Tickets das Recht auf Beförderung haben, ohne dass nachträgliche Aufschläge anfallen.
Keine schnelle Entspannung zu erwarten
Man darf diese Vorgänge allerdings als leises Vorgeplänkel daraufhin einstufen, was kommt, wenn die Straße von Hormus länger gesperrt bleibt. Eine Öffnung hatte der US-Präsident Donald Trump gerade erst mit seinem absonderlichen und planlosen Vorgehen verhindert. Er weiß ganz offensichtlich nicht, wie er aus der Sackgasse herausfinden soll, in die er sich mit einer falschen Analyse hineinmanövriert hat, er könne im Iran eine „Lösung“ nach Vorbild Venezuelas herbeiführen. Ihm fehlten allerdings im Iran die entsprechenden Leute im Apparat, die bei dem abgekarteten Spiel wie in Caracas mitspielen würden.
Nach der Ankündigung des Irans im Rahmen des Waffenstillstands, die Meerenge wieder zu öffnen, hatte Trump verkündet, seine Gegenblockade bliebe für iranische Schiffe bestehen, um sich als Sieger in dieser Schlacht aufzuführen. Das führte allerdings nur dazu, dass die kurzfristig geöffnete Straße von Hormus vom Iran wieder gesperrt wurde. Schiffe wurden wieder von einer Marine angegriffen, die nach Trump-Angaben längst komplett von den USA zerstört worden sein soll. So ließ der Iran als Zeichen der Stärke auch neue geplante Verhandlungen platzen, während Trump kleinlaut seinen Waffenstillstand – nun sogar fristlos – verlängern musste. Zuvor hatte er noch einmal mit der totalen Zerstörung des Irans gedroht und steht als Verlierer da.
All diese Vorgänge weisen aber, obwohl es neue Verhandlungsbemühungen gibt, nicht auf eine baldige reale Entspannung hin. Bleibt die Lage so oder spitzt sich sogar weiter zu, werden die Treibstoffvorräte knapp und knapper. Dann darf für den Sommer angesichts der IEA-Warnung auch mit drakonischen Maßnahmen gerechnet werden, weil von den Verantwortlichen nicht frühzeitig gehandelt wurde. Was so alles möglich ist, haben die Covid-Pandemie oder die Energiekrise in den 1970er Jahren gezeigt. Aber auch wenn es nicht zu einer völligen Verknappung kommt, werden die Energiepreise länger hoch bleiben, da es lange dauern wird, bis man zu einer Normalisierung zurückkehren kann. Kommt es zur Zuspitzung, steigen sie weiter an und damit auch praktisch alle anderen Preise. Vielen Menschen wird es die allgemein steigende Inflation schwer machen, wie geplant ihren Sommerurlaub zu machen. Zumal dann auch mit einem sehr harten Winter für die Geldbörsen der Bürger gerechnet werden kann. Kommt es zum Kerosin-Notstand, fällt der Sommerurlaub auf breiter Front aus.
Heftige Auswirkungen auf den Flugverkehr erwartet die Airports Council International Europe (ACI) längst. Die Airport-Lobbyorganisation hatte sich schon am 9. April mit einem Schreiben an die EU-Kommissare Apostolos Tzitzikostas (Verkehr) und Dan Jørgensen (Energie) gewandt und ausgeführt, dass die Lage kritischer als zunächst angenommen sei. „Sollte der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht innerhalb der nächsten drei Wochen wieder in nennenswertem und stabilem Umfang aufgenommen werden, wird ein systemischer Mangel an Flugtreibstoff für die EU Realität werden.“ Das hatte der ACI-Chef Olivier Jankovec in dem Schreiben ausgeführt, dass der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ vorliegt.
Diese drei Wochen laufen Ende des Monats ab. Ausgeführt hatte der ACI-Chef, dass nur zwei Länder in der EU über strategische Kerosin-Reserven für 90 Tage verfügten. Er hatte deshalb eine Umverteilung innerhalb der EU angeregt. Ausdrücklich wies er auf die Gefahren insbesondere für die touristische Hochsaison hin. „Die Tatsache, dass wir in die Sommer-Hochsaison eintreten – in der der Luftverkehr das gesamte Tourismus-Ökosystem stützt, von dem die Volkswirtschaften vieler Mitgliedstaaten abhängen – verstärkt diese Sorgen nur noch“, betont Jankovec.
Spanien und Deutschland: Folgen für die Wirtschaft
Man kann sich vorstellen, dass die Nervosität nicht nur bei denen steigt, die auf einen Sommerurlaub im sonnigen Süden hoffen. Man wird auch in den typischen Urlaubszielen längst nervös. Spanien hatte auf einen neuen Tourismusrekord gebaut, der sich in den ersten Monaten mit neuen Rekordzahlen angekündigt hatte. Im vergangenen Jahr hatten fast 97 Millionen ausländische Touristen knapp 135 Milliarden Euro im Land gelassen.
Dass Spanien, mit zunehmendem Unmut in der eigenen Bevölkerung angesichts des Übertourismus, in den letzten Jahren ein deutliches Wirtschaftswachstum verzeichnet hat, hing zentral mit immer neuen Tourismusrekorden zusammen. In diesem Jahr wurden mehr als 100 Millionen Besucher prognostiziert und darauf stützten sich auch die Wachstumsprognosen. Demnach sollte die Wirtschaft 2026 erneut um 2,2 Prozent wachsen, nach 2,8 Prozent im vergangenen Jahr. Bleiben viele ausländische Touristen weg, deren Ausgaben im vergangenen Jahr allein etwa 13 Prozent zur Wirtschaftsleistung beigetragen haben, wird es heftige Bremsspuren geben.
Deutschland hatte sich erhofft, sich durch massive Schuldenprogramme aus der längsten Rezessionsphase in der Geschichte der Bundesrepublik freikaufen zu können. Overton hatte schon vor einem Jahr prognostiziert, dass auch das fraglich bliebe, käme es zu einer Eskalation im Nahen Osten. Die ist gekommen und nun steht man ganz besonders in Berlin vor einem Scherbenhaufen, da man sich jahrelang in eine Sackgasse manövriert hat.
Deshalb wird es für Deutschland besonders schlimm werden, sollte sich die Lage im Nahen Osten nicht schnell verbessern, wofür es keine wirklichen Anhaltspunkte gibt und wozu die Bundesregierung auch nichts beiträgt. So musste die nun ihre bisherige optimistische Wachstumsprognose für das laufende Jahr kassieren. Statt einem Wachstum von einem Prozent, noch im Januar prognostiziert, halbiert man im Wirtschaftsministerium in Berlin das nun. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche tritt in die Fußstapfen des grünen Kinderbuchautors. Die Halbwertszeiten ihrer Aussagen sind auch entsprechend kurz.
Dass die Frau weiter auf fossile Brennstoffe setzt, werden auch die Stromkunden in Deutschland noch teuer bezahlen, da in Deutschland weiter meist der hohe Gaspreis den Strompreis bestimmt. Das ist zum Beispiel in Spanien oder Portugal anders, wo viel billige erneuerbarer Strom im Netz ist, weshalb der Börsenstrompreis wie vergangene Woche nicht einmal halb so hoch war. Denn Gas muss hier meist gar nicht eingesetzt werden.
Dass die neue Reiche-Prognose eintrifft, darf auch bezweifelt werden. Sollte der Konflikt mit dem Iran länger dauern und sich vielleicht sogar noch ausweiten, darf mit einem neuen Rezessionsjahr gerechnet werden, trotz riesiger Schuldenprogramme. Dass „der private Konsum eine Stütze der deutschen Wirtschaft und die Binnennachfrage Treiber für die Erholung der deutschen Wirtschaft“ ist, wie das Reiche-Ministerium ausführt, steht auf sehr wackeligem Boden. Die Inflation hat schon zugelegt und die allgemeine Verunsicherung wird zunehmend zur Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern und zur Investitionszurückhaltung bei Unternehmen führen und damit wird der Konsum-Pfeiler einbrechen, auf den Reiche ihre Prognose baut.
Ähnliche Beiträge:
- Geoökonomische Umwälzungen
- Mit der Sperrung der Straße von Hormus eskaliert Trump gegenüber China
- Geopolitische Dimension des Irankrieges
- Trump: „Wir haben alles eliminiert, wir haben ihre Führer eliminiert“
- Denken Sie nicht einmal daran, Herr Merz!




Aus Russland bekamen wir günstige und saubere Energie. Von den United States of Aggression extrem teures LNG und einen illegalen Krieg der große Teile der Welt in den Bankrott treibt. Und wem halten wir die Stange?
Und die Brüsseler Bürokraten wollen sich wieder einmal die ohnehin schon extrem üppigen Bezüge weiter erhöhen. Checkt diese dämliche Bevölkerung eigentlich rein gar nichts mehr? Gegen ein imaginiertes Rechts gehen sie zu Hunderttausenden auf die Straße aber für Frieden und Verarmung niemand!?
@Frank „Gegen ein imaginiertes Rechts gehen sie zu Hunderttausenden auf die Straße aber für Frieden und Verarmung niemand!?“
Kleine Anmerkung: Gemeint ist sicherlich „für Frieden und [gegen] Verarmung“. Dann trifft die Analyse den Nagel allerdings voll ins Schwarze bzw. ins „alternative“ Blaue. Die Schwarzen, Grünen, Gelben und die Roten von der SPD sind jedenfalls definitiv für Aufrüstung, denn Aufrüstung schafft Frieden für die Armen und die Reichen, Falls es doch zu einem Krieg kommen sollte, dann sterben zwar meistens die Armen und nicht die Reichen, aber aus der Sicht der Reichen haben die Armen dann kein Problem mehr mit der Armut.
Bleibt die Frage: Ist die blaue „Alternative“ für oder gegen Frieden und für oder gegen Verarmung? So klar ist das nicht, schließlich hat dieser superreiche Multimilliardär Elon Musk, der den eigenen Hals nicht voll kriegt, in einem Interview mit der Vorsitzenden der „alternativen“ Blauen, Frau Weidel, behauptet, Hitler sei Kommunist gewesen und Frau Weidel hat meines Wissens nicht widersprochen.
Entschuldigt, aber so etwas kommt davon, wenn das Imperium glaubt, überall Krieg führen muss. (Achtung! Sarkasmus)
Aber wenigstens kann dann Europa die CO2-Ziele erreichen. Langsam verstehe ich den Militarismus der Grünen: Krieg zur Sicherung der Umwelt und zum Schutz des Klimas. Eine ganz neue Definition für Klima- und Umweltschutz. (Sarkasmus Ende)
„Eine Öffnung (der Straße von Homus) hatte der US-Präsident Donald Trump gerade erst mit seinem absonderlichen und planlosen Vorgehen verhindert. Er weiß ganz offensichtlich nicht, wie er aus der Sackgasse herausfinden soll, in die er sich mit einer falschen Analyse hineinmanövriert hat, er könne im Iran eine „Lösung“ nach Vorbild Venezuelas herbeiführen.“
Dem Autor dagegen scheint nicht klar zu sein, dass der unprovozierte Angriffskrieg gegen den Iran genau das bezweckt hat, dass die Straße von Homus geschlossen wird und die Weltwirtschaft in ihrer bisherigen Form zusammenbricht, damit zumindest im Westblock ein neues politisches, wirtschaftliches und finanzielles System zur Entschuldung der Staaten und zur Unterdrückung und Verarmung der Bevölkerungen eingeführt werden kann.
Dieser Artikel ist leider sehr oberflächlich in dem er auf Wirkung fokussiert und die Ursachen ignoriert.
Ist nicht mancher inszenierte ‚Krieg‘ eine hervorragende Situation, um sich gesund zu stoßen?
Die Lufthansa Gruppe war bis vor kurzem im Gespräch mit den kritischen Gewerkschaften über die Tarife.
Diese LH Gruppe hat im letzten Geschäftsjahr einen satten netto Gewinn, aber die Gruppe wollte nicht verhandeln, die Gewerkschaften drohten mit Streiks und aufeinmal sind alle ruhig.
Zuerst einen nicht ertragsbringende Einheit aufgelöst, ohne grosse Kommentare und heuer 20000 Flüge gestrichen. Das streichen bedeutet Entlassung, versetzen oder Vertragauflösung.
Die Piloten sind teure Busführer und kosten der Gruppe sehr viel Geld, die die Rendite der Investoren schmälert.
Die LH Gruppe hat über die Jahrzehnte hinweg, tausende Arbeitsplätze ins Ausland verfrachtet oder ganz eliminiert.
Über Satelliten können Piloten am Boden, für ein kleines Gehalt, diese Jets steuern, wohl weißlich, am besten aus der Ukraine, da diese das Fachpersonal besitzen.
Und die Lösung ist: Man (= Mann oder Frau oder Divers!) kaufe sich bei Zeiten ein kleines oder auch großes Privatflugzeug und ein paar private Tankstellen. Fachleute nennen das Prophylaxe oder ugs. Vorsorge oder auch Vorbeugemaßnahmen.
Ein genialer und brillanter Satiriker wie Kurt Tucholsky würde an dieser Stelle fragen: Wo ist das Problem, denn Flugzeuge gab es auch schon in der Weimarer Republik, also zu der Zeit von Kurt Tucholsky. Man muss das Fluzeug auch nicht selbst steuern, ein Pilot findet sich sicherlich, wenn so viele Flugzeuge keinen Sprit mehr im Tank haben und am Boden bleiben müssen.
Aber wer weiß heutzutage schon, wer dieser Kurt Tucholsky alias Theo Tiger alias Ignaz Wrobel war? Tucholsky war Autor, Journalist, Publizist, Satiriker und einer der schärfsten Kritiker der real existierenden Demokratie der Weimarer Republik (1918 bis 1933). Aber das interessiert auch nur wenige Bürger in der real existierenden Demokratie der Berliner Republik.
Tucholsky war der mit den Drei Minuten Gehör. Ein Antikriegsgedicht, das heute im Internet vielfach schon blockiert ist. Nicht von den „bösen“ Giganten wie YT, sondern von armseligen deutschen Netzwerkadministratoren-Krämerseelen, deren Verstand genauso begrenzt ist wie ihre Reichweite.
Naja, das mit dem Reisen ist eh ein Wahnsinn. Also nicht so schlimm. Dumm nur, dass wieder die Reichen weitermachen können wie bisher.
Ich verzichte gerne auf Flug, Bahn und sonstige Reisen, da es mittlerweile in jeder Beziehung ein Alptraum ist, zu verreisen. Ich brauche mich nicht in eine Blechbüchse zu quetschen, womöglich noch in der Coach um mich 2 Wochen irgendwo in unangenehmer Atmosphäre rumzudrücken, wo ich mir am Ende noch eine exotische Erkrankung einfange, von der dann am Tropeninstitut keiner weiß worum es sich handelt, sofern dort überhaupt noch Personal anwesend ist. In den Stau stelle ich mich ebensowenig und strande auch nicht im Nirgendwo mit der abartigen Bahn, wo in den nächsten 100 Jahren niemand die Fahrpläne in den Griff kriegen wird.
Ich kann jedem nur empfehlen unnötige Aktionen und Käufe zu vermeiden und vieles einfach zu verweigern. Vielleicht kommen die Lufthansa Chefs und andere dann mal auf die Idee die Politiker zu zwingen die Energiekrise anzugehen, indem zum Bsp wieder Rohstoffe aus Ru gekauft werden.
„Vielleicht kommen die Lufthansa Chefs und andere dann mal auf die Idee die Politiker zu zwingen die Energiekrise anzugehen, indem zum Bsp wieder Rohstoffe aus Ru gekauft werden.“
Eher lernen Schweine fliegen….
@Jasmina
Mittlerweile? Wann war es denn weniger ein Alptraum, zu verreisen? Wann war die Atmosphäre am Urlaubsort denn angenehmer? Jahrzehnt als Antwort genügt.
Das kann ich so verallgemeinernd nicht unterschreiben. Flugreisen hab ich seit 2019 für mich abgeschafft, vorrangig weil mir das Sicherheitstheater aufn Geist ging. Letzter Tropfen ins überlaufende Faß war die Beschlagnahme (diplomatisch für bewaffneten Raub) einer neuen 30m Rolle Paracord auf dem Rückflug aus dem Tauchurlaub durch einen Flughafenschergen, vorgeblich weil man damit jemanden erdrosseln könne. Die Aussage trifft zu, aber Schnürsenkel und Gürtel durfte ich behalten.
Mit dem eigenen Auto (dann eben weniger weit, aber auf jeden Fall raus aus diesem Land) reist sichs doch recht unbelästigt von komischen Mitmenschen, und man kann sich ja Ziele aussuchen wo es einem gefällt.
So lange sie noch mit Kerosin fliegen, habe ich wenig gegen einen Flugstopp einzuwenden. Schön war der Himmel beim Corona-Schwachsinn: Ohne Kondensstreifen ist er einfach blauer!
Mal ganz abgesehen von den eingesparten Schäden an der Ozonschicht. Aber sowas weiß der Jünger der CO²-Sekte ja nicht…
Freiheit für Freie Raumenergie, mit Antigravitation wäre man überdies in 20 Minuten auf jedem Flughafen des Planeten – incl. Landung und deboarding. Oder Urlaub auf dem Mars? Dauert nur ein paar Minuten länger und ist ebenfalls umweltfreundlich.
Es ist ganz leicht, einen Regime Chance im Iran anzustoßen. Aber etwas Geduld benötigt man schon.
Der Iran besitzt Parallelstrukturen. Auf der einen Seite gibt es den Obersten Religionsführer, den Wächterrat und die Revolutionsgarden, denen Modschtaba Chamenei die Entscheidungsgewalt vorübergehend übertragen hat,
Auf der anderen Seite gibt es die Artesh, die eine klassische staatliche Armee mit Landstreitkräften, Luftwaffe und Marine ist und mehr Mitglieder besitzt als die Revolutionsgarden. Außerdem gibt es Parteien. Dazwischen gibt es den Staatspräsidenten und das Parlament, die zwar gewählt werden. Die Wahlkandidaten für werden allerdings vom Wächterrad aus einer Unmenge von Bewerbern ausgewählt.
Es ist also alles da, was man für einen Regime Chance benötigt. Man müsste nur die Bewerberauswahl dem Wächterrat entziehen und stattdessen von den Bewerbern Unterstützerlisten anfordert, wie überall.
Der Konflikt zwischen Revolutionsgarden und dem Präsidenten spiegelt sich in den Verhandlungen mit den USA wider. Trump hat recht, der Machtkampf ist in vollem Gange. Und nur weil in Europa einige Länder von blinden Russenhassern regiert werden, die sich die eigene Ölversorgung kappen, kann man nicht darauf verzichten, ein Regime zu stürzen, das ständig Bürger niederschießt oder hinrichtet.
Die Deutschen sollen ruhig mal auf den Auslandsurlaub verzichten. Und wenn sie nicht endlich aufwachen, werden sie auf viel mehr verzichten müssen.
Lustig ist ja, das einige Panzer (und Militärjets sowieso auch Kerosin) brauchen. Der Rest fährt mit Diesel, aber der dürfte auch bald knapp oder zumindest teuer werden. Da wird man wohl Prioritäten setzen, 🙂
Ach herrjeh, all die armen Flugreisen-Fetischisten müssen möglicherweise auf ihren Sommeraufenthalt im brüllend heißen Spanien etc. oder in irgendwelchen entfernten tropischen Siff-Paradiesen verzichten und können dadurch all die verheerenden Folgen dieses massentouristischen Fernreise-Irrsinns eventuell nicht weiter anheizen oder müssen z.B. noch 15 € fürs bereits gebuchte Ticket nachzahlen.
Ich glaube, ich muss ja jetzt mal eine Runde weinen gehen.
Ich weine eine Runde mit Ihnen.
Die Ballermänner wird es wohl am härtesten treffen.
Die schwimmenden Hochhäuser werden dann wohl auch nicht mehr
so gut gebucht sein.
Ja, diese Gleichsetzung von „Sommerurlaub und Kerosin“ ist mir auch gleich sauer aufgestoßen. Als ob Urlaub gleich Fliegen wäre. In wessen Realität ist das denn so? In der, die sprichwörtlich „auf Rosen gebettet“ sind. Jene Luisa Neubauers, die angesichts der Energiepreiskatastropphe immer noch polemische Ausfälle, genannt „Klimademos“ gegen die Wirtschaftsministerin inszenieren, weil sie Gaskraftwerke bauen lassen will.
Völlig der Realität enthoben….
Der Urlaub in Malle fällt wg. Spritmangel aus?
Könnte fur die Berliner Banditen problematisch werden…
Vom Ergebnis her blockieren die USA die Straße von Hormus und stürzen damit den Rest der Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Wenn man nun 1 & 1 zusammenzählt, fällt es nicht besonders schwer zu sehen, dass beim Überfall auf den Iran genau dies von Anfang an auch die Absicht gewesen ist.
Bevor man den Iran angriff sicherte man sich das Venezolanische Öl mit dem die USA auch langfristig unabhängig von der Versorgung aus dem Golf wird. Man konnte sicher sein, dass der Iran die Straße von Hormus sofort schließen würde, sobald er angegriffen wird. Als den Iran jetzt dazu überging, die Straße unter eigener Kontrolle wieder schrittweise zu öffnen, errichtete nun die USA ihre eigene Blockade um das angestrebte Ziel, die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen, erreichen zu können.
Mot dem Abschmieren der Weltwirtschaft schmiert aber auch VSA ab. Die Inflation, die Trump ja senken wollte, explodiert. Und meist unbeachtet, die Zinsen sind dort an die Bonds geknüpft. Die Leute werden ihre,Häuser verlieren weil die Zinsen deutlich steigen und dann werden die ungemütlich.
Ich mach Fluchreisen set vielen Jahren nur noch, wenn es sein muss und gar nicht anders geht.
[100.]
Ich auch. Es ist aber absolut absurd, dass die Bahntickets meist viel teurer sind. Kapitalismus und Subventionen…
Es passiert sogar hier in den Kommentaren, genau das was sich die herrschende Klasse so sehnlich wünscht, nämlich das die Leute freiwillig das Reisen, respektive, (wegen des Klimas) in einem Fall sogar den ganzen Urlaub (wir müssen wieder mehr arbeiten) in Frage stellen.
Mission accomplished
Alle Kommentarregeln wurden von mir eingehalten und trotzdem erscheint mein Kommentar nicht. Es kann sich also nur um eine inhaltliche Zensur handeln, die Overton hier praktiziert.
Richtig.
Ich habe nun lange genug appelliert und durchgehalten, aber „die Leitung“ hat nur taube Ohren.
Ab morgen bin ich dann also weg.
Mir werden die Diskussionen fehlen, die diskussionswilligen Mitstreiter und Gegner gleichermaßen, aber Diskussionen sind ja schon seit dem 16. nicht mehr möglich.
Irgendwann reicht es, und ehe ich mich verbiege und der „Gnade der KI“ unterwerfe, ziehe ich eben die (angekündigten) Konsequenzen.
Gruß an alle hier! Ihr werdet mir fehlen!
…Overton nicht…
Jetzt ist mein Kommentar doch noch erschienen. Es hat wohl nur sehr lange gedauert bis er schließlich genehmigt wurde.
Insgesamt ist diese Situation jedoch unerträglich. Overton verliert mit den neuen Regularien den freien Meinungsaustausch seiner Leserschaft und damit genau das, was Overton interessant gemacht hat.
Ich habe mich eigentlich schon verfernt, schließe mich aber noch mal den Grüßen an. Dieses Forum ist ein Ex-Forum, it ceased to be, it’s pushing up the daisies, joined the quire invisible etc and so on…
Niemals. Hier geht alles mit rechten Dingen zu. Du bildest dir das alles nur ein. Ich hoffe du kommst zur Besinnung und diese Miesepetrigkeit hat endlich mal ein End.
Wer bildet sich hier denn was ein?
Unsinn das mit den 3 Beiträgen, die nur erlaubt sind und diese Mindestlange ist ja auch ziemlich Quark.
Aber warum jetzt diese Knappheit beim Kerosin? Das wird sich in Zukunft noch öfter zeigen. Die Europäer machen nur 4 Prozent des Rohöls zu Kerosin, die Amerikaner 8-10 Prozent. Wer mehr will, muss aufwendieges Cracking in Kauf nehmen, was bedeutet, dass fossiles Kerosin deutlich teurer wird. Mehr wird aber notwendig sein, denn die Zahl der E-Autos nimmt konstant zu. Diese brauchen keine Erdöl-Produkte mehr.
Ein klimaneutraler Flugtreibstoff ist nicht in Sicht. Wasserstoff ist es nicht, denn dazu müsste man einen schweren Druckbehälter mitnehmen. Es gibt halbneutrale Treibstoffe, zu deren Herstellung Wasserstoff benötigt wird. Der ließe sich in Überschusszeiten des Stroms günstig herstellen.
Die EU hat das Problem ausnahmsweise gut erkannt und fördert die Alternativen. Eine der seltenen positiven Überraschungen.
Aha.
„Mehr wird aber notwendig sein, denn die Zahl der E-Autos nimmt konstant zu. Diese brauchen keine Erdöl-Produkte mehr.‘
Wir brauchen mehr Kerosin, weil mehr E-Autos fahren. Auf diese ‚Logik‘ muss man erst einmal kommen, wie das der Israel-Freund schafft.
Die Annahme, BEV bräuchten keine Erdölprodukte ist etwas naiv.
Reifen, alle Kunststoffteile, dazu zählt auch die Membran in den Akkuzellen, Schmierstoffe (die gibt überall wo sich was bewegt, nicht nur die 4 Liter Öl im Verbrennungsmotor), …
Geld ist Freiheit.
Die UpperClass aus Wirtschaft und Politik ist von allen Einschränkungen nicht betroffen.
Die Normalos sollen – und müssen – aus finanziellen Gründen auf Autofahren und Urlaubsflüge verzichten und wenn’s so weitergeht im nächsten Winter auch aufs Heizen ihrer Wohnungen oder dies zumindest stark einschränken.
Ja: Geld ist Freiheit. Endlich bald freie Fahrt für freie Menschen auf deutschen Autobahnen.
Ach wie schön ist dann endlich doch die Welt.
Was ist das eigentlich für ein Unsinn @Overton, nur drei Beiträge schreiben zu dürfen. Wäre nicht ein zeitliche Beschränkung, nur alle 5 Minuten einer, nicht besser, damit die Leute das Forum nicht zumüllen und um ihnen Zeit zum Nachdenken zu geben? So ist ein Austausch unmöglich. Overton will doch Debatten nicht unterbinden, oder?
Ja Overton, das nervt jetzt wirklich, so wie das gerade ist. Bitte überlegt euch das noch einmal, Das Forum ist ein wichtiges Plus und so jetzt ziemlich unbrauchbar. Klar, die Trolle kriegt man so weg (gut so), aber man verliert viele wichtige Leute und Beiträge durch die 3er-Regel.
„So ist ein Austausch unmöglich“
Wie man auch an deiner Missdeutung meiner Worte erkennen kann.
Die Verunmöglichung von Austausch ist der Zweck der ganzen Veranstaltung hier.
Meine Worte da oben waren Sarkasmus, weil mir nur noch auf diese Weise eine Veröffentlichung meines Missbehagens möglich ist.
Nicht nur für meine Worte bleibt es völlig offen, ob diese hier ankommen oder nicht.
Du unterstellst halt einfach und siehst nicht die andere Seite. Dass es für ein kleines Medium schwierig sein könnte, den Müll von einigen Trollen auszusieben, die hier das Forum überschütten, kommt dir gar nicht in den Sinn. Mir geht es um konstruktive Kritik, Heinz offensichtlich auch, bei dir scheint mir das anders zu sein.
@ egal:
Die Trolle sind aber noch da! Sie können jetzt zwar weniger Posts schreiben, diese sind aber trotzdem genauso wirksam in negativer Weise wie bisher, weil es insgesamt sehr viel weniger Posts gibt. Weggegangen sind nämlich die Anderen zu großen Teilen, die die nicht trollen.
Warten wir das ab, Sollten Leute nicht mehr posten, nur weil sie nicht zumüllen können, dann ist die Gefahr, dass das Trolle sind, schon hoch. Eine andere Lösung fände ich auch besser, wie die angeregten 5 Min.
Ich warte jetzt schon länger auf einen dieser Polls/Umfragen, die die Redaktion hier so gerne macht.
Ein Poll zu den neuen Foren-Regeln, das wär mal ein Ding!
OK, wird wohl nicht kommen.
Na gut, dann mach ich mal einen auf, etwa so:
Wie finden Sie die neuen Foren-Regeln hier bei Overton?:
o Sorry, ich muss mich erst einmal übergeben.
o Wenn ich ganz ehrlich sage, was ich dazu denke und fühle, würde ich wahrscheinlich gesperrt werden.
o Wenn ich ganz ehrlich sage, was ich dazu denke und fühle, würde ich wahrscheinlich gesperrt werden, aber das ist mir mittlerweile egal.
o Ich bin schon weg.
o Ich bin sehr bald weg, wenn sich das nicht wieder ändert.
o Ich warte noch darauf, dass mir jemand ein gutes Forum nennt wohin ich ins Exil gehen kann.
o Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt die neuen Regeln sind doch super.
Das wäre eine vernünftige Sache, allerdings sollte man da auch über Alternativen entscheiden können. Ich schlage vor, auf 20 zu beschränken und 5 Min. zwischen Post und Post.
Zu wenig Kerosin?
Na sowas aber auch!
Tja, ich nehme mal an, das für Kampfjets ausreichend Kerosin vorhanden sein wird!
Also quasi nur ein relativer Kerosinmangel!
Bei den betroffenen Reisenden, deren Billigflüge in die Türkei nun nicht statt finden können, hält sich mein Mitleid in Grenzen, ebenso dem Wichtigen gegenüber, dessen Kurzstreckenflüge gecancelt wurden.
Ganz, ganz Wichtig hat ja dann Privatjet und dafür wird schon auch ein Tröpfchen Kerosin übrig sein!
„Nach der Ankündigung des Irans im Rahmen des Waffenstillstands, die Meerenge wieder zu öffnen, hatte Trump verkündet, seine Gegenblockade bliebe für iranische Schiffe bestehen, um sich als Sieger in dieser Schlacht aufzuführen. Das führte allerdings nur dazu, dass die kurzfristig geöffnete Straße von Hormus vom Iran wieder gesperrt wurde.“
Kurzfristig, für ein paar Stunden, hat auch der geniale Finanzminister der USA, Scott Bessent, wieder Sanktionen auf das russische Exportöl verhängen wollen. Was am Morgen verkündet wurde, musste am Abend bereits wieder kassiert werden.
Dass europäischen Politikern die Lage von den Experten erklärt werden muss ist peinlich, aber inzwischen das gewohnte Bild.
Der Autor beklagt sich zurecht über die künstliche Preissenkung für Benzin in Deutschland und die damit verbundene Verschwendung des Kraftstoffs. Gleichzeitig scheint es ihm aber darum zu gehen die Urlaubssaison für die Fernreisenden zu retten. Auch nicht sehr notwendig – es sei denn man sitzt in Spanien.
Mein Urlaub wird dieses Jahr nicht gefährdet sein. Er findet im örtlichen Freibad und in der Umgebung statt.
PS. Was macht eigentlich unsere tolle Luftwaffe, wenn das Kerosin knapp wird? Kaufen wir dann wieder beim Russen und wie steht es mit unserer Kriegstüchtigkeit?
Und, fast hätte ich es vergessen, es heißt nicht „wegen des Angriffs der USA und Israel auf den Iran“, sondern „wegen des völkerrechtswidrigen, vollumfänglichen Angriffskriegs der USA und Israels auf den Iran!“
Dass sich Streck, der sich gern über die Urlaubermassen beschwert, die Saison für die Tourismusindustrie retten will, ist eine ziemlich an den Haaren herbeigezogene Interpretation von dir.
https://overton-magazin.de/top-story/spanien-rueckeroberung-der-straende-als-protest-gegen-massentourismus/
https://overton-magazin.de/top-story/duerre-und-tourismus-fuehren-zum-wassernotstand/
Er weist immer wieder auch auf die Gentrifizierung und auf die miesen Jobs und explodierenden Mieten hin, die mit dem Tourismuswahn einhergehen.
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1184350.massentourismus-mallorca-dem-tourismus-grenzen-setzen.html
> „…Es würden „bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm genommen, was circa 40.000 Tonnen Kerosin entspricht…“
dh NUR 2t pro flug!? kann das sein??
1. Ob Kurzstreckenflüge unsinnig sind oder nicht, entscheidet zum Glück nicht der Autor, sondern der Markt. Ich halte Prada-Handtäschen und ein Iphone 17 auch für sinnlos, aber der Markt sieht das anders.
2. Bin ich der Meinung, dass man nicht die Verknappung managen, sondern Alternativen berücksichtigen sollte. Deutschland hat Ölvorkommen (und auch Gas), die durch Fracking gefördert werden könnten, wenn man denn wollte. Das würde zu einer echten Entspannung der Situation beitragen und wäre innerhalb weniger Monate umsetzbar wenn man denn wollte. Ja, ich weiß, Umweltschutz und so. Aber aus den USA und Kanada importieren wir auch gefracktes Öl und Erdgas, das dazu noch um die halbe Welt geschippert wird.