
Die Internationale Energieagentur hat gewarnt, dass Europa nur noch über Kerosinreserven für sechs Wochen verfügt. Die Lufthansa hat 20.000 Flüge gestrichen. Airlines erhöhen Ticket-Preise, zum Teil sogar nachträglich für schon gekaufte Flüge. Die Bundesregierung muss ihre bisherige optimistische Wachstumsprognose wegen des Angriffs der USA und Israel auf den Iran kassieren.
Die Einschläge kommen näher und umso länger die Entscheidungsträger damit warten, nötige Maßnahmen zu ergreifen, umso schlimmer wird es kommen. Mit weiser Voraussicht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) gewarnt und schon vor einem Monat nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der USA und Israels auf den Iran erklärt, dass die Entscheidungsträger in Europa die „Tragweite“ dessen nicht verstanden hätten, was die Schließung der Straße von Hormus bedeute. Ausgeführt wurde, dass wir mit „zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem“ konfrontiert sind.
Vier Wochen sind seither weitgehend ungenutzt verstrichen. Man hätte zum Beispiel Tempolimits einführen und unsinnige Kurzstreckenflüge längst einstellen können, um viel Treibstoff zu sparen und um das Angebot nicht zusätzlich weiter zu verknappen. Stattdessen hat man, wie in Spanien, populistisch den Sprit durch Steuervergünstigungen verbilligt, was nun ab dem 1. Mai auch in Deutschland kommt. Hier im spanischen Staat ist die Absenkung längst verpufft und das wird schnell auch in Deutschland der Fall sein. Das darüber gesetzte Signal ist zudem völlig falsch. Es wird sogar dazu angeregt, weiter kräftig Treibstoffe sinnlos zu verbrennen, anstatt ihn zu sparen. Das treibt die Preise zusätzlich an.
Nun hat die IEA die nächste drastische Warnung ausgesprochen. Angesichts der Tatsache, dass die letzten Tanker, die noch die Meerenge durchfahren konnten, nun in den Bestimmungshäfen angekommen sind, weist die Energieagentur darauf hin, dass Europa gerade noch über Kerosinvorräte „für vielleicht sechs Wochen“ verfügt. IEA-Chef Fatih Birol hat deutlich gemacht, dass es deshalb „bald“ zu Flugausfällen kommen wird, sollte die Ölversorgung nicht schnell wiederhergestellt werden. „Wir werden bald die Nachricht hören, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B aufgrund von Treibstoffmangel gestrichen werden könnten“, erklärte er gegenüber Associated Press.
Birol bekräftigte noch einmal, dass wir es mit der „größte Energiekrise“ zu tun haben, „mit der wir je konfrontiert waren“. Wir befänden uns längst in einer verzweifelten Lage, und die werde erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. „Und je länger die andauert, desto schlimmer wird es für das Wirtschaftswachstum und die Inflation weltweit“, führte er weiter aus. Und die ärmsten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika würden darunter am stärksten zu leiden haben.
Langsam beginnen die Airlines zu reagieren. Die deutsche Lufthansa hat nun angekündigt: „Lufthansa Group optimiert Flugangebot im Sommer über alle sechs Drehkreuze“, was natürlich besser als die harte Nachricht klingt, dass 20.000 Flüge gestrichen werden. Es würden „bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge aus dem Programm genommen, was circa 40.000 Tonnen Kerosin entspricht, dessen Preis sich seit Beginn des Irankriegs verdoppelt hat“. Die Passagiere seien über die „120 täglichen Flugstreichungen mit Wirkung bis Ende Mai“ informiert worden.
Die zur Air France-KLM-Gruppe gehörende KLM gab bekannt, dass sie im kommenden Monat allein 160 Flüge wegen hoher Kerosinpreise am Amsterdamer Flughafen Schiphol streichen werde. Die niederländische Airline erklärte: „Dies betrifft eine begrenzte Anzahl von Flügen innerhalb Europas, deren Durchführung aufgrund steigender Kerosinkosten derzeit finanziell nicht mehr tragbar ist.“ Die Airline fügt absurderweise an: „Es gibt keinen Kerosinmangel.“ Man rechne weiter mit einer regen Nachfrage in der Mai-Ferienzeit und will sicherstellen, „dass Passagiere wie geplant zu ihren Urlaubszielen reisen können“.
Einen höchst umstrittenen Vorstoß hat die spanische Fluglinie Volotea gemacht. Die Airline bezieht sich ausgerechnet auf ein „Versprechen für ein faires Reisen“ und will die Ticketpreise nachträglich um bis zu 14 Euro, in Abhängigkeit von Ölpreissteigerungen, wegen der volatilen Energiekosten erhöhen. Das klingt reichlich spanisch und soll den Passagieren „mehr Flexibilität und Transparenz“ bieten. Angewendet werden soll das auf Flüge, die nach dem 16. März gebucht wurden. Man tut großzügig und bietet an, dass Fluggäste, die ihre Reisen schon zum Teil vor mehr als einem Monat gebucht haben, bis zu vier Stunden vor Abflug „kostenlos“ geändert oder storniert werden können.
Verbraucherschützer gehen gegen eine hier übliche Praxis auf die Barrikaden, unternehmerisches Risiko auf die Kunden abzuwälzen. Die Verbraucherschutzorganisation Facua bezeichnet das Vorgehen als „illegal“. Facua hat forderte das Verbraucherschutzministerium auf, den Vorgang zu prüfen. Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) unterstützt Facua. Er verwies auf die EU-Transparenzregeln. Demnach seien die Fluggesellschaften verpflichtet, alle Gebühren vorab im endgültigen Ticketpreis auszuweisen. Der BEUC betonte, dass Passagiere mit gültigen Tickets das Recht auf Beförderung haben, ohne dass nachträgliche Aufschläge anfallen.
Keine schnelle Entspannung zu erwarten
Man darf diese Vorgänge allerdings als leises Vorgeplänkel daraufhin einstufen, was kommt, wenn die Straße von Hormus länger gesperrt bleibt. Eine Öffnung hatte der US-Präsident Donald Trump gerade erst mit seinem absonderlichen und planlosen Vorgehen verhindert. Er weiß ganz offensichtlich nicht, wie er aus der Sackgasse herausfinden soll, in die er sich mit einer falschen Analyse hineinmanövriert hat, er könne im Iran eine „Lösung“ nach Vorbild Venezuelas herbeiführen. Ihm fehlten allerdings im Iran die entsprechenden Leute im Apparat, die bei dem abgekarteten Spiel wie in Caracas mitspielen würden.
Nach der Ankündigung des Irans im Rahmen des Waffenstillstands, die Meerenge wieder zu öffnen, hatte Trump verkündet, seine Gegenblockade bliebe für iranische Schiffe bestehen, um sich als Sieger in dieser Schlacht aufzuführen. Das führte allerdings nur dazu, dass die kurzfristig geöffnete Straße von Hormus vom Iran wieder gesperrt wurde. Schiffe wurden wieder von einer Marine angegriffen, die nach Trump-Angaben längst komplett von den USA zerstört worden sein soll. So ließ der Iran als Zeichen der Stärke auch neue geplante Verhandlungen platzen, während Trump kleinlaut seinen Waffenstillstand – nun sogar fristlos – verlängern musste. Zuvor hatte er noch einmal mit der totalen Zerstörung des Irans gedroht und steht als Verlierer da.
All diese Vorgänge weisen aber, obwohl es neue Verhandlungsbemühungen gibt, nicht auf eine baldige reale Entspannung hin. Bleibt die Lage so oder spitzt sich sogar weiter zu, werden die Treibstoffvorräte knapp und knapper. Dann darf für den Sommer angesichts der IEA-Warnung auch mit drakonischen Maßnahmen gerechnet werden, weil von den Verantwortlichen nicht frühzeitig gehandelt wurde. Was so alles möglich ist, haben die Covid-Pandemie oder die Energiekrise in den 1970er Jahren gezeigt. Aber auch wenn es nicht zu einer völligen Verknappung kommt, werden die Energiepreise länger hoch bleiben, da es lange dauern wird, bis man zu einer Normalisierung zurückkehren kann. Kommt es zur Zuspitzung, steigen sie weiter an und damit auch praktisch alle anderen Preise. Vielen Menschen wird es die allgemein steigende Inflation schwer machen, wie geplant ihren Sommerurlaub zu machen. Zumal dann auch mit einem sehr harten Winter für die Geldbörsen der Bürger gerechnet werden kann. Kommt es zum Kerosin-Notstand, fällt der Sommerurlaub auf breiter Front aus.
Heftige Auswirkungen auf den Flugverkehr erwartet die Airports Council International Europe (ACI) längst. Die Airport-Lobbyorganisation hatte sich schon am 9. April mit einem Schreiben an die EU-Kommissare Apostolos Tzitzikostas (Verkehr) und Dan Jørgensen (Energie) gewandt und ausgeführt, dass die Lage kritischer als zunächst angenommen sei. „Sollte der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht innerhalb der nächsten drei Wochen wieder in nennenswertem und stabilem Umfang aufgenommen werden, wird ein systemischer Mangel an Flugtreibstoff für die EU Realität werden.“ Das hatte der ACI-Chef Olivier Jankovec in dem Schreiben ausgeführt, dass der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ vorliegt.
Diese drei Wochen laufen Ende des Monats ab. Ausgeführt hatte der ACI-Chef, dass nur zwei Länder in der EU über strategische Kerosin-Reserven für 90 Tage verfügten. Er hatte deshalb eine Umverteilung innerhalb der EU angeregt. Ausdrücklich wies er auf die Gefahren insbesondere für die touristische Hochsaison hin. „Die Tatsache, dass wir in die Sommer-Hochsaison eintreten – in der der Luftverkehr das gesamte Tourismus-Ökosystem stützt, von dem die Volkswirtschaften vieler Mitgliedstaaten abhängen – verstärkt diese Sorgen nur noch“, betont Jankovec.
Spanien und Deutschland: Folgen für die Wirtschaft
Man kann sich vorstellen, dass die Nervosität nicht nur bei denen steigt, die auf einen Sommerurlaub im sonnigen Süden hoffen. Man wird auch in den typischen Urlaubszielen längst nervös. Spanien hatte auf einen neuen Tourismusrekord gebaut, der sich in den ersten Monaten mit neuen Rekordzahlen angekündigt hatte. Im vergangenen Jahr hatten fast 97 Millionen ausländische Touristen knapp 135 Milliarden Euro im Land gelassen.
Dass Spanien, mit zunehmendem Unmut in der eigenen Bevölkerung angesichts des Übertourismus, in den letzten Jahren ein deutliches Wirtschaftswachstum verzeichnet hat, hing zentral mit immer neuen Tourismusrekorden zusammen. In diesem Jahr wurden mehr als 100 Millionen Besucher prognostiziert und darauf stützten sich auch die Wachstumsprognosen. Demnach sollte die Wirtschaft 2026 erneut um 2,2 Prozent wachsen, nach 2,8 Prozent im vergangenen Jahr. Bleiben viele ausländische Touristen weg, deren Ausgaben im vergangenen Jahr allein etwa 13 Prozent zur Wirtschaftsleistung beigetragen haben, wird es heftige Bremsspuren geben.
Deutschland hatte sich erhofft, sich durch massive Schuldenprogramme aus der längsten Rezessionsphase in der Geschichte der Bundesrepublik freikaufen zu können. Overton hatte schon vor einem Jahr prognostiziert, dass auch das fraglich bliebe, käme es zu einer Eskalation im Nahen Osten. Die ist gekommen und nun steht man ganz besonders in Berlin vor einem Scherbenhaufen, da man sich jahrelang in eine Sackgasse manövriert hat.
Deshalb wird es für Deutschland besonders schlimm werden, sollte sich die Lage im Nahen Osten nicht schnell verbessern, wofür es keine wirklichen Anhaltspunkte gibt und wozu die Bundesregierung auch nichts beiträgt. So musste die nun ihre bisherige optimistische Wachstumsprognose für das laufende Jahr kassieren. Statt einem Wachstum von einem Prozent, noch im Januar prognostiziert, halbiert man im Wirtschaftsministerium in Berlin das nun. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche tritt in die Fußstapfen des grünen Kinderbuchautors. Die Halbwertszeiten ihrer Aussagen sind auch entsprechend kurz.
Dass die Frau weiter auf fossile Brennstoffe setzt, werden auch die Stromkunden in Deutschland noch teuer bezahlen, da in Deutschland weiter meist der hohe Gaspreis den Strompreis bestimmt. Das ist zum Beispiel in Spanien oder Portugal anders, wo viel billige erneuerbarer Strom im Netz ist, weshalb der Börsenstrompreis wie vergangene Woche nicht einmal halb so hoch war. Denn Gas muss hier meist gar nicht eingesetzt werden.
Dass die neue Reiche-Prognose eintrifft, darf auch bezweifelt werden. Sollte der Konflikt mit dem Iran länger dauern und sich vielleicht sogar noch ausweiten, darf mit einem neuen Rezessionsjahr gerechnet werden, trotz riesiger Schuldenprogramme. Dass „der private Konsum eine Stütze der deutschen Wirtschaft und die Binnennachfrage Treiber für die Erholung der deutschen Wirtschaft“ ist, wie das Reiche-Ministerium ausführt, steht auf sehr wackeligem Boden. Die Inflation hat schon zugelegt und die allgemeine Verunsicherung wird zunehmend zur Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern und zur Investitionszurückhaltung bei Unternehmen führen und damit wird der Konsum-Pfeiler einbrechen, auf den Reiche ihre Prognose baut.
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Aus Russland bekamen wir günstige und saubere Energie. Von den United States of Aggression extrem teures LNG und einen illegalen Krieg der große Teile der Welt in den Bankrott treibt. Und wem halten wir die Stange?
Und die Brüsseler Bürokraten wollen sich wieder einmal die ohnehin schon extrem üppigen Bezüge weiter erhöhen. Checkt diese dämliche Bevölkerung eigentlich rein gar nichts mehr? Gegen ein imaginiertes Rechts gehen sie zu Hunderttausenden auf die Straße aber für Frieden und Verarmung niemand!?
@Frank „Gegen ein imaginiertes Rechts gehen sie zu Hunderttausenden auf die Straße aber für Frieden und Verarmung niemand!?“
Kleine Anmerkung: Gemeint ist sicherlich „für Frieden und [gegen] Verarmung“. Dann trifft die Analyse den Nagel allerdings voll ins Schwarze bzw. ins „alternative“ Blaue. Die Schwarzen, Grünen, Gelben und die Roten von der SPD sind jedenfalls definitiv für Aufrüstung, denn Aufrüstung schafft Frieden für die Armen und die Reichen, Falls es doch zu einem Krieg kommen sollte, dann sterben zwar meistens die Armen und nicht die Reichen, aber aus der Sicht der Reichen haben die Armen dann kein Problem mehr mit der Armut.
Bleibt die Frage: Ist die blaue „Alternative“ für oder gegen Frieden und für oder gegen Verarmung? So klar ist das nicht, schließlich hat dieser superreiche Multimilliardär Elon Musk, der den eigenen Hals nicht voll kriegt, in einem Interview mit der Vorsitzenden der „alternativen“ Blauen, Frau Weidel, behauptet, Hitler sei Kommunist gewesen und Frau Weidel hat meines Wissens nicht widersprochen.
Entschuldigt, aber so etwas kommt davon, wenn das Imperium glaubt, überall Krieg führen muss. (Achtung! Sarkasmus)
Aber wenigstens kann dann Europa die CO2-Ziele erreichen. Langsam verstehe ich den Militarismus der Grünen: Krieg zur Sicherung der Umwelt und zum Schutz des Klimas. Eine ganz neue Definition für Klima- und Umweltschutz. (Sarkasmus Ende)
Und die Lösung ist: Man (= Mann oder Frau oder Divers!) kaufe sich bei Zeiten ein kleines oder auch großes Privatflugzeug und ein paar private Tankstellen. Fachleute nennen das Prophylaxe oder ugs. Vorsorge oder auch Vorbeugemaßnahmen.
Ein genialer und brillanter Satiriker wie Kurt Tucholsky würde an dieser Stelle fragen: Wo ist das Problem, denn Flugzeuge gab es auch schon in der Weimarer Republik, also zu der Zeit von Kurt Tucholsky. Man muss das Fluzeug auch nicht selbst steuern, ein Pilot findet sich sicherlich, wenn so viele Flugzeuge keinen Sprit mehr im Tank haben und am Boden bleiben müssen.
Aber wer weiß heutzutage schon, wer dieser Kurt Tucholsky alias Theo Tiger alias Ignaz Wrobel war? Tucholsky war Autor, Journalist, Publizist, Satiriker und einer der schärfsten Kritiker der real existierenden Demokratie der Weimarer Republik (1918 bis 1933). Aber das interessiert auch nur wenige Bürger in der real existierenden Demokratie der Berliner Republik.
Ich verzichte gerne auf Flug, Bahn und sonstige Reisen, da es mittlerweile in jeder Beziehung ein Alptraum ist, zu verreisen. Ich brauche mich nicht in eine Blechbüchse zu quetschen, womöglich noch in der Coach um mich 2 Wochen irgendwo in unangenehmer Atmosphäre rumzudrücken, wo ich mir am Ende noch eine exotische Erkrankung einfange, von der dann am Tropeninstitut keiner weiß worum es sich handelt, sofern dort überhaupt noch Personal anwesend ist. In den Stau stelle ich mich ebensowenig und strande auch nicht im Nirgendwo mit der abartigen Bahn, wo in den nächsten 100 Jahren niemand die Fahrpläne in den Griff kriegen wird.
Ich kann jedem nur empfehlen unnötige Aktionen und Käufe zu vermeiden und vieles einfach zu verweigern. Vielleicht kommen die Lufthansa Chefs und andere dann mal auf die Idee die Politiker zu zwingen die Energiekrise anzugehen, indem zum Bsp wieder Rohstoffe aus Ru gekauft werden.