
Ob Krieg, ob Frieden – der Markt regiert. Es sei denn, die Regierenden sehen das Wirtschaftswachstum in Gefahr.
Steigende Energiepreise sind in den Medien aktuell das Aufregerthema. Durch die gestiegenen Preise werden die Einkommen derer entwertet, die von ihrem Lohn und Gehalt leben müssen und die ihre gestiegenen Kosten nicht einfach an ihre Arbeitgeber weitergeben können. So weit business as usual. Interessant ist allerdings, wie sich Politiker und Medien zu diesem Sachverhalt stellen.
Der Iran-Krieg als Marktlage
Als Grund für die steigenden Preise wird der Krieg im Nahen Osten angeführt. Dabei ist die Art und Weise, wie der Krieg dabei vorkommt, schon merkwürdig. Als 2022 Deutschland versuchte, gemeinsam mit der EU Russland durch einen Energieboykott zu schaden, hieß es überall, der russische völkerrechtswidrige Angriffskrieg sei die Ursache für die explodierenden Energiepreise. Solche Töne sind angesichts des völkerrechtswidrigen amerikanisch-israelischen Angriffs auf den Iran nicht zu vernehmen. Im Gegenteil, das Opfer des Angriffs wird für die steigenden Energiepreise verantwortlich gemacht, hat doch der Iran die Straße von Hormus gesperrt, durch die große Mengen der Öl- und Gastanker passieren müssen.
Zwar beziehen zurzeit die Tankstellen ihren Sprit nicht von diesen Tankern, sondern eher aus den Tanks in Rotterdam oder anderswo her, aber dennoch soll die Behinderung zukünftiger Lieferungen für die jetzigen Preise verantwortlich sein – wenn auch nur als schlechte Bedingung fürs Geschäft. Das machen natürlich die internationalen Ölkonzerne. Gegen die bringen sich die Politiker mit Meldungen der Art in Stellung, wie sie die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) abgegeben hat: „Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe.“ (SZ 5.3.26) Und da darf der Koalitionspartner nicht fehlen: „Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drohte Mineralölkonzernen mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, aus dem Iran-Krieg und der aktuellen Lage Kapital zu schlagen.“ (SZ)
Dass die Mineralölkonzerne mit Öl und Benzin ihr Geschäft machen und versuchen, mit diesem Geschäft einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen, gilt als die größte Selbstverständlichkeit. Sie fördern, raffinieren nicht einfach einen Rohstoff und verkaufen dann Öl und Benzin, sondern spekulieren auch mit diesem Material. So wird ein großer Teil der Käufe und Verkäufe langfristig auf Termin abgeschlossen. Die Verträge werden deshalb mit langen Fristen abgeschlossen, weil Käufer wie Verkäufer Planungssicherheit für ihre Kalkulationen anstreben und hoffen, damit günstiger als zum später an den Spot-Märkten angebotenen Preis abzuschließen. Das ist natürlich spekulativ und kann immer nur für eine Seite aufgehen. Jedenfalls ist ein solcher Krieg in den Öl-Förderländern für die Konzerne eine gute Gelegenheit, das für sich zu nutzen.
Während deutsche Politiker also keine Gelegenheit auslassen, um den russischen Krieg gegen die Ukraine als Verstoß gegen das Völkerrecht zu geißeln, ist dies bei dem Völkerrechtsbruch der Verbündeten USA und Israel dieses Mal kein Thema. Im Gegenteil: Die deutsche Regierung lässt den Aggressor USA über die Militärbasis Ramstein seinen Krieg abwickeln, gibt Israels Truppen Flankenschutz, entfaltet eine entsprechende Rüstungsdiplomatie usw. Wenn dann die Mineralölkonzerne diesen Krieg für sich nutzen – was ja offensichtlich ist, denn sie verkaufen billig eingekauftes Öl und Benzin dank der „günstigen“ Kriegsumstände zu wesentlich höheren Preisen –, dann begeben sich deutsche Politiker in die Pose eines neutralen Warners.
Die Warnung vor überhöhten Preisen ist überhaupt seltsam, unterstellt sie doch so etwas wie einen angemessenen oder berechtigten Preis. Es wird das schönfärberische Bild entworfen, als ob das Geschäftsleben in der Marktwirtschaft darin bestünde, dass die Geschäftsleute hingehen und nachschauen, was der Einkauf sie gekostet hat und was der Verkauf einbringen kann, um dann einen angemessenen Aufschlag als Gewinn zu kalkulieren. Wo dieser liegen soll, was da angemessen heißt, bleibt bei solchen Politikersprüchen immer im Unklaren. Dabei erlebt noch jeder Kunde an den Tankstellen, wie selbst in wenigen Stunden am Tag der Preis erheblich schwankt, weil die Unternehmen versuchen, dann viel abzugreifen, wenn sich ihnen die Möglichkeit bietet.
Aber mit solchen kindischen Vorstellungen lässt sich offenbar Politik machen. Zusätzlichen Einfluss auf die Preisgestaltung und damit auf das Geschäft zu nehmen liegt den Politikern fern. Wo kämen wir da hin in unserer tollen Marktwirtschaft, wo die Marktgesetze regieren (sollen)? Hohe Spritpreise sind stattdessen Anlass, die Sachlage zu prüfen oder Prüfaufträge zu erteilen: „Also es darf da jetzt keine Abzocke geben und da muss die Politik natürlich auch handeln und klar und konsequent vorgehen“, sagte der SPD-Chef in der Sendung „ZDF spezial“. Aus diesem Grunde habe er Wirtschaftsministerin Reiche gebeten, „sehr schnell zu prüfen, was man in solchen Fällen tun könne“. (SZ) Und so verständigten sich die Koalitionäre darauf eine Arbeitsgruppe oder Task Force einzurichten, um den Eindruck zu vermitteln, dass sie sich kümmern – ohne etwas zu versprechen.
Der Markt regiert – aber nicht immer
Schnellschüsse müssen vermieden werden, also haben die Bürger die Preissteigerungen in Kauf zu nehmen. Von der Wirtschaftsministerin Reiche erfährt man: „Konkrete Entlastungen für die Autofahrer wie beispielsweise eine Spritpreisbremse plant sie bisher nicht.“ „Die steht nicht auf der Agenda“, so ihre Auskunft (SZ). Das hat sich dann aber schnell geändert, als die Politiker das Wirtschaftswachstum in Gefahr sahen. Im Gegensatz zu den Einschränkungen bei den Verbrauchern handelt es sich hier ja um das höchste Wirtschaftsgut, das natürlich allen Schutz verdient.
Und so werden auf Drängen der Internationalen Energieagentur (IEA) von den ihr angeschlossenen Staaten die nationalen Ölreserven freigegeben: „Die IEA hatte ihre Mitgliedsstaaten gestern gebeten, wegen der schwierigen Lage Teile ihrer nationalen Ölreserven freizugeben. Insgesamt werden die 32 Mitgliedsländer der Agentur 400 Millionen Barrel Rohöl auf den Markt bringen. Deutschland beteiligt sich mit 19,5 Millionen Barrel.“ Zwar gibt es bislang noch keinen Versorgungsengpass, wie von vielen Seiten betont wird, aber mit dieser Maßnahme wollen die betroffenen Staaten Einfluss auf die Spekulation mit Öl nehmen.
Ob dies wirklich zu einer nennenswerten Senkung der Öl- und Benzinpreise führt, ist genauso wenig abzusehen wie bei der Maßnahme, die sich die Politiker für die Verbraucher ausgedacht haben. So dürfen die Tankstellen in Zukunft (wann diese eintritt, ist noch unklar) nur noch einmal am Tag ihre Preise erhöhen, aber mehrfach senken: „Tankstellen in Deutschland sollen nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise erhöhen dürfen. Damit will die Bundesregierung Preiserhöhungen wie zuletzt infolge des Iran-Krieges begrenzen. Wann die Regelung in Kraft tritt, ist offen.“
Und der einschlägige Sachverstand hilft!
Wo die Politik die Bürger auf die steigenden Preise einstimmt, darf die Wissenschaft nicht fehlen. Sofort melden sich daher die „Wirtschaftsweisen“ zu Wort und warnen davor, in das Wirtschaftsgeschehen einzugreifen. So die Vorsitzende des Sachverständigenrats Monika Schnitzer: „Steigende Preise signalisieren Knappheit“ zitiert sie eine grundlegende Weisheit ihrer Wissenschaft. Demnach sind Preise nicht einfach Mittel, um möglichst hohe Gewinne oder Marktanteile für sich zu erobern, sondern ein Signal, an dem sich die an der Wirtschaft Beteiligten orientieren sollen. Dass Öl und Benzin aktuell knapp sind, kann sie dabei schlecht behaupten, gibt es doch dafür keinerlei Anzeichen. Das Signal soll dafür stehen, dass Öl und Benzin knapp werden könnten. Es handelt sich also um eine Spekulation der Wissenschaft auf die Spekulation mit diesen Mitteln.
Schnitzer sieht in den steigenden Preisen ein Signal ganz besonderer Art: „Wenn etwas knapp sei, solle man den Verbrauch reduzieren.“ Ein wirklich genialer Vorschlag für Otto Normalverbraucher: Einfach weniger zur Arbeit fahren, in der kalten Wohnung sitzen und schon zwingt man die Mineralölfirmen, mit dem Preis runterzugehen. Ihr Kollege Clemens Fuest, Chef des Münchener Ifo-Instituts, springt ihr auch gleich bei: „Werde das Preissignal durch einen Rabatt ausgeschaltet, schade das der deutschen Volkswirtschaft insgesamt, warnte er.“ Die Botschaft ist klar, jeder Eingriff in den Markt stellt eine Gefährdung des hochgelobten Marktmechanismus dar, vor der nur gewarnt werden kann. Da macht es auch gar nichts, dass der Staat ständig in diesem Markt präsent ist mit Mehrwert-, Mineralöl- und CO2-Steuer. Das Ergebnis zeigt sich an vielen Grenzen Deutschlands, an denen der Tanktourismus blüht.
Eine seltsame Wissenschaft, die nichts Schlimmeres kennt, als dass Menschen das wirtschaftliche Geschehen entsprechend ihren Wünsche oder Vorstellungen gestalten. Solche Fachleute lassen nur ein Erfordernis gelten: Die Menschen müssen sich der Wirtschaft und ihren Gesetzen unterwerfen – einer Wirtschaft, die nur eines kennt, die Vermehrung des Reichtums der Reichen, wozu, wie man jetzt lernt, auch Kriegslagen eine günstige Bedingung darstellen.




Geliefert wird wie bestellt 😉
Natürlich.
Läuft alles wie am Schnürchen.
Von wegen USrael hätte sich „verkalkuliert“ …
Man muss sich nur die Bundestags, Landtags und Europa Wahlen der Vergangenheit anschauen.
Die Wähler*Innen bekommen genau das was sie gewählt haben, und zwar so richtig Völkerrechtswidrig!
Ich habe heute ein Interiew auf ntv gesehen. Keiner wollte trotz steigender Preise waren alle gegen die Aufhebung der russischen Sanktionen. Tenor: Das müssen wir aushalten!
Ungefähr so wie Hunger und Kälte im Dunkeln. Würde gerne wissen wie die sich eine Kriegswirtschaft so ganz ohne Energie und Rohstoffe vorstellen.
Na die gleiche „Lösung“ wie immer: Mehr Staatsschulden!
Nun die meisten Menschen auf dieser Welt, agieren wie ihre ökonomische Situation ist, äußerst fragil…
Man gibt sich weiterhin optimistisch, weil Kritik zum optimistischen Gedanken nicht gewünscht ist. Dieser ganze versprühte optimistischen Gedanken ist eine Camouflage für die Bewohner, aber nicht für Realisten.
Der jetzige Konflikt geht nicht nur um Ressourcen, sondern auch um viele andere wirtschaftlichen Faktoren….
Also diese Politik verfolgt nicht ihre angeblichen Probleme, sondern diese Politik ist bestrebt, die einstigen Monopole zu beenden.
Die Lösung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandelsverkaufspreis
…
Die Preisfestsetzung erfolgte unter staatlicher Aufsicht durch das Amt für Preise beim Ministerrat
…
(Kraft)Fahrzeugprodukte
1,40 M ein Liter Diesel („Dieselkraftstoff“) DK
1,50 M ein Liter Benzin („Vergaserkraftstoff“) 88 Oktan (VK 88, „Normal“)
1,54 M ein Liter Benzin-Gemisch 88 Oktan 1:50 („Gemisch“, Preis Zweitaktöl 3,00 M pro Liter)
1,65 M ein Liter Benzin 92 Oktan (VK 92, „Extra“).
Seitens der BRD wurde aber auch festgelegt, dass die Spritpreise unterhalb der DDR-Preise liegen müssen. Jetzt ist dies nicht mehr erforderlich.
Festgelegte Preise zaubern auch kein fehlendes Öl herbei. Absolute Milchmädchenrechnung.
Putin liefert Öl und Gas.
https://gcaptain.com/eu-buys-100-of-russian-arctic-lng-just-9-months-before-planned-gas-ban/
Es ist wieder einmal Putin, der den Westen rettet.
Ach, NAFO-Troll, Du bist ja so billig.
„Rettet“? Wohl eher „bloßstellt“. Das macht er in der Tat häufig, aber die EU macht es ihm auch leichtY
Umweltminister Carsten Schneider (SPD):
„Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
@Dan: Die beiden Nachbarjungs machen das schon längst. Die lassen ihre geländeängigen
ferngesteuerten Spassboliden hier auf der Strasse durch mit Kreide aufgezeichnete Pakoure
jagen, oder über aufgestellte Sprungschanzen auf dem Rasen. Na gut, mit 10 und 12 Jahren
müssen die damit natürlich nicht zur Arbeit fahren und auch nicht zur Schule, aber die Jugend
sollte doch rechtzeitig die Vorschläge unserer Politgrößen umsetzen, damit sie im Erwachsenen-
alter darin auch gut geschult ist. Ab dem 15. Lebensjahr werden sie dann mit monatlichen
Besuchen des Verfassungsschutzes, morgens um 5 Uhr, auch gleich darin geschult, dass sie
nur das widergeben, was die Tagessau, heute und die Springerpresse ihnen als richtig verkauft
hat. Ab dem 18. dürfen sie dann auch endlich die Uniformen der getöteten Ukrainer auftragen
und sich an den Einschußlöchern erfreuen, die immer ein sanftes Lüftchen über den Körper säuseln
lassen. Mit einem fröhlichen „slava ukraini“ können sie dann auch völlig unbehelligt den rechten
Arm zum Gruße hochreißen. Nur die Omma sollte einen Gegengruß von der anderen Straßenseite
vermeiden.
In der Schweiz (Wohlen) kostet das Normalbenzin im Moment 1,59 CHF. In Österreich ist es noch billiger. Im Elsass 10 Cent/Liter billiger als im deutschen Grenzgebiet, Die Erklärungen der deutschen Politiker sind nicht nur irritierend, sondern nennen nur einen Teil der spezifischen deutschen Preisgestaltung. Auch der Autor erwähnt nur am Rande die hohen Steuern.
Can′t you see?
It all makes perfect sense
Expressed in dollars and cents
Pounds, shillings and pence
Can’t you see?
It all makes perfect sense
Roger Waters
Perfect Sense Part 1 +2 vom Album „Amused to Death“
Wir leben im neoliberalen Kapitalismus und der Preisbildungsmechanismus für Öl, Gas lehnt sich daran an, ist lange bekannt:
Für Öl hat sich ein Weltmarkt herausgebildet, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Öl wird an den Börsen in London und NY börsentäglich gehandelt. Da z. b. Japan einen Großteil seines Öls aus der Golfregion bezieht, das Öl von dort aber knapp wird, müssen andere Öllieferanten aus Russland oder Südamerika liefern. Folglich steigt der Weltmarktpreis, den auch die Ölkonzerne bezahlen müssen. Die freigegebenen nationalen Ölreserven werden auf diesen Markt noch gar nicht angeboten. Das Öl, das irgendwo in Rotterdam lagert, ist im Weltmarktpreis schon eingepreist.
Mit der Abkehr von Dollar als Welthandelswährung und den Krieg in Middle East spaltet sich zunehmend der Weltmarkt für Öl in mehrere Märkte mit unterschiedlichen Regeln. China und Russland handeln ihr Öl direkt ohne Dollar. China hat für das dort produzierte Öl (China deckt ca. 50% seines Ölbedarfs aus Eigenproduktion) ein Exportverbot verhängt. Das Öl des Westens wird noch weiter in London und NY gehandelt.
Zudem ist zu beachten, der Iran läßt ab heute Öl für Indien durch die Straße von Hormus. Noch nie hat China soviel Öl aus den Iran bezogen wie seit Beginn des Irankrieges. Wahrscheinlich läßt der Iran auch Öl für China durch die Straße von Hormus durch. Der Iran hat allen Ländern der Welt angeboten ihre Schiffe durch die Straße von Hormus zu lassen, wenn sie die diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrechen. Spanien hat daraufhin seinen Botschafter aus Israel angezogen, aber den israelischen Botschafter in Spanien noch nicht des Landes verwiesen.
Die westlichen Länder haben es also selbst in der Hand niedrige Ölpreise zu erreichen, wenn sie den brutalen Angriffskrieg von Israel/USA auf den Iran mit Sanktionen bestrafen, wie sie es beim Angriff Russlands auf die Ukraine getan haben.
So sollte man den Leuten die Kriegsinflation erklären. Da der Iran nicht kapitulieren wird, wird dieser Krieg solange dauern bis die USA ihre Truppen aus der Golfregion abzieht und den Iran Sicherheitsgarantien gibt, das ein Angriff nicht mehr erfolgt. Da aber Israel/USA schon zweimal während laufender Verhandlungen den Iran völkerrechtswidrig angegriffen haben, traut der Iran der USA und Israel nicht mehr.
„Wir“ leben im Ökosozialismus, der seine Ziele durch Eingriffe in den Markt erreichen will und scheitert.
Planwirtschaft funktioniert halt nicht, egal wie man es versucht.
Bitte Heribert, schreib dich nicht ab. Lies ein Buch oder sowas.
👍🏻
Je höher die Gas- und Benzinpreise, desto eher werden die Kriege in der Ukraine und dem Iran zu Ende gehen. Ich jedenfalls drehe die Heizung dieser Tage bewusst weit auf!
@xblob: Ich glaube Sie haben das „marktwirtschaftliche Printip“ des Krieges nicht so ganz verstanden.
Die Kriege werden für die deutsche Wirtschaft benötigt, um die hohen Preise und den damit verbundenen
dumm und dämlichen Gewinn, zu rechtfertigen. Wie soll denn „Milka“ demnächst ohne Krieg das Verkleinern
der Schokoladentafeln mit der dazu erfolgten 50 prozentigen Preiserhöhung rechtfertigen?
Auf so eine Schlussfolgerung kommt, wer glaubt die aktuelle Politikriege hätte ein Interesse dran, die westlichen (nationalen) Volkswirtschaften zu stärken.
Würde man allerdings zur Erkenntnis kommen, dass es ihnen völlig egal, ob sich die Wirfschaftslage drastisch verschlechtert und es nur darum geht, dass sich einige wenige (durch Vorabwissen) gigantisch an dieser gerade erst beginnenden Krise bereichern, würde man man andere Schlüsse ziehen.
Es gibt also momentan 2 Erklärungen für die Gründe dieser Katastrophe::
– grenzenlose Dummheit gepaart mit Hybris: Sie konnten ja nicht damit rechnen, dass der Iran, wenn man den religösen Führer ermordert, sich nicht einfach den US-Wünschen unterwirft und statt dessen die Straße von Hormus blockiert, wie zigfache von der iranischen Führung vorher angedroht.
– grenzenlose Skrupellosigkeit und unfassbare Gier einer verkommenen Oligarchie: Nach allem was man inzwischen über die Pandemieplanungen weiß ( siehe Prof Wiesendanger zu den Epstein-Files) und denen bekannten Insider-Geschäften vor 9/11 (die nie richtig untersucht wurden), wäre es denkbar, dass durch den Angriff auf den Iran eine Maximum an Chaos im Nahen Osten auslöst werden sollte ? Und natürlich mit einkalkuliert wurde, dass nicht nur die Straße von Hormuz blockiert wird, sondern auch die ganze Infrastruktur dort in Flammen aufgeht und damit der Ölpreis selbst nach einem Waffenstill noch über Monate in Rekordhöhe getrieben wird? Und man durch die gezielte Tötung des geistlichen Führers auch sicher gestellt wurde, dass ein schnelles Ende des Konflikts diesmal unmöglich wird?
Welche Option ist plausibler?
Richtig, wenn auch sehr milde, sizziert.
Was fehlt, ist noch der Hinweis auf die prinzipielle Benzinpreisgestaltung.
Jedem, der noch alle Latten am Zaun hat, ist klar, daß wir es mit einem Angebotskartell zu tun haben.
Das wird auch, schon seit Jahrzehnten, „beobachtet“.
Aber komischerweise will man nichts finden.
Genau so wird es bei den angekündigten Prüfungen auch sein.
Genau genommen hat man 2013 die MTS-K eingeführt, bei der der Staat zentral und auf Steuerzahlerkosten die perfekte Plattform zur Verfügung stellt, damit die Konzerne ohne jede Absprache jederzeit minutengenau den Maximalpreis ermitteln können.
Cechura hat die Steuern und CO2 Abgaben der Grünen vergessen. Das sollte man nun doch schon erwähnen, daß die Grünen offiziell zwar nicht mehr regieren, die Schwarzen aber haargenau die gleiche Linie der Klimagedönsabzocke weiterführen. Man braucht halt Euros für die Ukraine und jetzt auch noch für Israel.
Nicht vergessen: Waffenproduktion ist ganz offiziell aber sowas von Klimafreundlich, und wenn die Soldaten zu hundertausenden krepieren, dann umso mehr. Denn die können ja keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen, nur noch ein wenig Rauch aus dem Krematoriumsschornstein. Von zu zeugenden Kindern ganz zu schweigen, die bleiben der grünen Klimasekte erspart.
Welche Vollidioten unterstützen hier gleich nochmal diese lebensfeindlichste aller Ideologien? Die sollen bitte ihrem eigenen Anspruch an Andere folgen und ein für allemal aufhören zu atmen. Damit wäre dem Weltklima besonders gut geholfen.
Im Übrigen versuche ich grade soviel zu saufen wie ich kotzen muß – es scheint zu scheitern…..
Es gibt bei den NDS diesbezüglich auch einen (m.E. recht interessanten) Artikel von Jens Berger dazu.
„Im Übrigen versuche ich grade soviel zu saufen wie ich kotzen muß – es scheint zu scheitern…..“
Ja, daran scheitere ich auch jedes Mal…😄😉
In der BRD sind die Benzinpreise höher als in Frankreich oder Polen! Deshalb tanken jetzt viele Ostdeutsche in Polen, was die Polen zunehmend nervt.
Der Ölpreis ist – wie oben ausgeführt – weltmarktbedingt. Das aber in der BRD die Benzinpreise höher sind als im Ausland, das geht eindeutig zu Lasten der olivgrünen Ideologie, die religiöse Züge angenommen hat.
Für mich bilden deshalb die Grünen und die AfD eine dialektische Einheit, sie bedingen einander. Freilich verhält sich die AfD in vielen vernünftiger als die olivgrünen Volksfeinde. Chrupalla hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran verurteilt und gesagt, er habe sich mit Trump geirrt, sei enttäuscht von ihn. Soviel Einsicht und Selbstkritik hört man von olivgrünen Kriegern und von Gysi nicht, der Migranten aus der Linkspartei ausschließen will.
Der Weidel traue ich aber auch nicht über den Weg.
Der Neoliberalismus hat religiöse Züge angenommen, nachdem ein Eingriff in den Markt, wenn er zugunsten, der Konsumenten, der breiten Masse geht, einfach nicht geht. Warum? – Darum. Dass sich der Staat bedient geht immer. – Kein Markteingriff. Ja wozu hat man denn eine Arbeiterklasse – zum Abzocken – so geht Neoliberalismus.
Der Anteil von Steuern am Benzinpreis liegt bei knapp 60 Prozent. Hohe Preise führen erstmal zu höheren Steuereinnahmen, zumindest bis das Unternehmenssteuer- und Einkommensteueraufkommen infolge von mangelndem Wirtschaftswachstum schrumpft. Jetzt wird man damit nicht den Staatshaushalt sanieren können, aber ein gesteigertes Interesse, schnell einzugreifen, wird man sicher auch nicht haben.
Jedes Mal dasselbe hysterische Gezeter, wenn die Energiepreise steigen. Ereignisse ereignen sich, manche davon schlagen sich eben auf die Preise von Ressourcen nieder. Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Die Konsequenz daraus versteht der alte, weiße Mann aber nicht: D I V E R S I F I Z I E R U N G statt Abhängigkeit. F O R T S C H R I T T statt Gezeter und Schuldzuweisung.
Der Benzinpreis lässt mich vollkommen kalt, außer das ich mit großer Genugtuung die angeschlagenen Preise bei der Vorbeifahrt an der Tankstelle beobachte. Ich fahre im Monat etwa 1000 km. Das kostet mich in der Regel 0 EUR.
Der Gebrauchtmarkt ist voll von guten und günstigen Elektrofahrzeugen. Der Herr schuf Sonne und Wind, um sie zu betanken.
ps. Niemand gibt dem Iran die Schuld für die hohen Energiepreise. Jeder weiß, dass Trump und Netanjahu unüberlegt die Handgranate in den Nahen Osten geworfen haben. Trump ist so dumm, dass er nicht mal die strategischen Energiereserven der USA vorher hat auffüllen lassen, Netanjahu hat eine eigene Agenda.
Sie sind ein typischer Deutscher!
Sie leben nach den Motto wenn jeder an sich selber denkt, dann ist an alle gedacht.
Kein Wunder das mit dieser asozialen Denkweise der Westen hoffentlich bald zu Grunde geht.
Das werktätige Volk, das aus den Land wohnt, braucht um zur Arbeitnzu kommen den preiswerten Diesel. Übrigens in der Hauptstadt finden sich viel zu wenig Ladestationen, die es in den alten Wohnblocks von Berlin schon gar nicht gibt
Typischer deutsch sind Typen wie der wurstfressende Franke, der „in seinem schönen Bayern“ keine Windräder oder Solarmodule sehen will, aber wie selbstverständlich davon ausgeht, dass der Norden die Energie schon liefern wird.
Ob Bayer oder Preuße, was ist schlimm daran Wurst zu essen?
Der Ausbau von Windrädern etc. vor ihrer Haustüre will doch die olivgrüne Ökoschikeria nicht, sondern vor den Häusern der anderen. Womit wir wieder beim Gemeinsinn, den es hierzulande nicht gibt, wären
Windräder nehmen dem Wind die Energie und leiten die Windströme um, was u.a. zu Hochwasser- Katastrophen führte. Die entsprechende Studie der UNI Jena ist gesperrt. Auch werden für die Produktion pro Windrad in Südamerika durchschnittlich 6 Bäume gefällt. Windräder in der Welt mit 6 multiplizieren. Das Ergebnis ist bestimmt nicht positiv für das Weltklima.
Bayern war Vorreiter von Solaranlagen. Habe selbst dort in den 90er Jahren als Handwerksmeister solche Anlagen geplant und errichtet. Die Förderung in Bayern für Solaranlagen war beispielgebend.
> der Westen hoffentlich bald zu Grunde geht
Warum zeterst Du dann?
Ach Nazi, halt die Fresse.
„Der Gebrauchtmarkt ist voll von guten und günstigen Elektrofahrzeugen. Der Herr schuf Sonne und Wind, um sie zu betanken.“
Die Bibelstelle hätte ich jetzt aber bitte mal korrekt zitiert!
Hahaha, Strom kommt aus der Dose, Schnitzel aus dem Supermarkt und Deutschtum aus der Banderovshchina. 🤡
Danke für diesen Artikel.
Ja, kindische Vorstellungen stehen sehr hoch im Kurs, gelten als moralisch wertvoll, glatt als Argument, ihnen mit der Realität zu kommen gilt mindestens als Gemeinheit.
Und das IST die Realität. Nein, kein Naturgesetz, ja, eine geschaffene Realität. Aber was hilft das, wenn keiner sie abschaffen kann (im Zweifelsfall auch nicht will)?
Schließe mich dem Dank von foehre an. Sehr treffender Artikel
„eine geschaffene Realität. Aber was hilft das, wenn keiner sie abschaffen kann (im Zweifelsfall auch nicht will)?“
– das es sich um geschaffene Realität handelt ist nur ein Teil der Wahrheit, der andere Teil ist, dass diese Realität der Unterwerfung mit solchen interessierten Lügen ständig neu geschaffen wird. Dass es sich um eine Lüge handelt, dass der Staat nicht in die Wirtschaft eingreifen darf, ist dadurch klar, dass Mineralöl- und CO2steuer ein staatlicher Eingriff i s t, der aber nicht als solcher g i l t. Es ist eine offensichtliche Ideologie. Es ist der tagtägliche Klassenkampf von Oben.
Abschaffen ließe sich das leicht. Aber halt nicht ohne Gegenwehr der ausgebeuteten Klasse.
Ein bezeichnender freudscher Vertipper. Klar, abschaffen ließe sich das leicht, weil es eben kein Naturgesetz ist, sondern im Gegenteil ein extrem künstlicher (und dämlicher) Zustand, der nur mit jeder Menge Gewalt aufrechterhalten werden kann. Aber es gibt keine einzelne Person, die es abschaffen könnte, da müsste schon ein Kollektiv her, das sich einen realistischen Reim auf die Verhältnisse macht – und da liegt der Hase im Pfeffer, denn das gibt es nun mal nicht.
In der ausgebeutete Klasse gibt es fast so viele „Streikbrecher“ wie Teilnehmer, Trend noch zunehmend. Auf die paar Ausreißer kann man nichts geben, die fallen nicht mal statistisch auf.
Und wo ist der freudsche Vertipper? Gegenwehr nicht gegen das Abschaffen, sondern gegen die „Vermehrung des Reichtums der Reichen“. Oder was war gemeint?
Es gab keinen; ich bin auf „Gegenwehr“ reingefallen (die ausgebeutete Klasse wehrt sich, die Ausbeuterklasse leistet dann GEGENwehr – so hätte ich es vom Sinn her erwartet). Nach Ende der Bearbeitungsfrist fiel mir auf, dass beides passen würde, aber ich fand es nicht wichtig genug, um noch mal drunterzuschreiben, weil ich den Punkt, der mir wichtig war, ja klar gemacht hatte: Die ausgebeutete Klasse wehrt sich eben nicht. Ganz im Gegenteil lässt sie sich nicht nur ausbeuten, sondern hilft auch noch vorauseilend dabei mit und macht für die negativen Begleiterscheinungen falsches Personal und das schlechte Wetter verantwortlich.
Ich bin dafür, dass
– Normalbenzin 5€ und
– eine Flasche Bier 10€ kosten soll.
Sieht so aus, dass das bald der Fall ist 🤣🤣🤣🤣🤣
Das war schon das Ziel der herrschenden Klasse 1974.
Ersteres natürlich.
Habt ihr den Diskurs vom Viewer dazu gelesen?
1974 – da klingelt was. Neuer Nick? – Überaus schick.
Ist Netanjahu tot? Das behaupten inzwischen nicht nur iranische Medien, sondern auch immer mehr weitere User in den Sozialen Medien. Eine Sensation wäre es auf jeden Fall – doch wie kommen sie dazu?
Seit über einer Woche ist er nicht mehr in den Medien erschienen, was höchst ungewöhnlich ist. Mit einer Ausnahme: Gestern hielt er eine Rede, die aber sehr nach KI-Fake aussieht, teilweise bekommen seine Hände während er spricht 6 Finger (einfach danach suchen). Auch hat sein Sohn Yair – ebenfalls ungewöhnlich – seit Tagen nicht mehr auf X gepostet. Und dann wäre noch der Vorfall von US-Minister Bessent, der während einer Rede von Trump herauszitiert wurde und nach zwei Studen ein Interview gegeben hat, bei dem er sehr verstört wirkt.
Wie gesagt – alles nur Gerüchte, vielleicht versteckt er sich auch nur, hat 6 Finger, sein Sohn hat eine Schreibhemmung und Bessent ist über UFOs erschrocken.
Weiteres Puzzleteil: Bereits am 28. Februar – also am Tag der massiven iranischen Gegenschläge – flog eine israelische Regierungsmaschine nach Berlin – wo bekanntermaßen US- und israelische Verwundete behandelt werden. Die Maschine ist immer noch am Flughafen geparkt.
Lustig ist auch, wie Grok nun zum „Faktenchecker“ mutiert ist und sagt, es wären 5 Finger, auch wenn man ihm Netanjahu-Bilder mit 6 Fingern zeigt.
Die KI wird unser endgültiges Ende bereiten.
Weil sie noch viel schlimmer als das weitverbreitete Smartphone zum Wahrheitsfaktum der Gesellschaft wird.
Die Leute werden das glauben während andersherum nichts mehr glaubhaft ist.
Weil alles beliebig ist und die Entfremdung tatsächlich nicht mehr aufzuhalten ist.
Im letzten Verteidigungsmeeting hat er unüblicherweise auch gefehlt. Ebenso wie sein Bruder, der israelische Luftwaffen- und Geheimdienstchef und ein paar andere – komischerweise genau die, von denen der Iran neulich (also bereits vorher) beuptet hat, sie seien getötet worden. Es kann natürlich alles Zufall oder ein Doppelkonter-Psyop sein. 🤔
Ich behaupte ja nicht, dass dieses Gerücht stimmt. Ein einziger TV-Auftritt oder Versammlungsteilnahme würden es sofort widerlegen. Doch das bleibt nun seit über 2 Wochen aus. 🤔
Das ist alles nur normales Geplänkel.
Wenn die Auswirkungen der Sperrung der Strasse von Hormuz die europäischen Haushalte und damit meine ich die Familien, wirklich und dauerhaft erreicht und sich der Krieg zu einem orientalischen Vietnam entwickelt, wird das alles freundliche Erinnerungen wecken, wie schön es war, solche Diskussionen zu führen.
Die kapitalisierung vom Mensch existiert weltweit, unabhängig von irgendeiner Ideologie. Jeder Krieg beeinflusst die kapitalisierten Bürger. Der Mensch ist schon lange nicht mehr Mensch, da seine Existenz von Geburt bis zum Tod kapitalabhängig ist, er hatte nie eine Möglichkeit Frei zu sein vom Kapital.
Da der Mensch auf dieser Erde existiert, hat dieser ‚Mensch‘ sogar die Erde mit dem Kapital zum Untertanen ermöglicht.
Die heiligen Schriften bezeugen, ‚wenn wir gute Gläubige sind‘,kommen wir ins Paradies.
Seht ihr, hier liegt der Fehler, da ‚wir’s auf dem Paradies Erde leben, nur erkennen dürfen wir das nicht.
Jedes Mal, wenn die Energiepreise steigen, sieht man, dass der Verbrauch nicht sinkt, sondern nur die Wirtschaft belastet wird und es die Ärmeren am härtesten trifft.
Trotzdem halten die Ökosozialisten eisern an ihrer Luftsteuer fest.
Das ist auch der Grund, warum die Politik jetzt jammert: Aktuell kann jeder sehen, dass die Ideologie nicht funktioniert. Mit sowas können real existierende Sozialisten immer sehr schlecht umgehen.
Wenn ein Gut knapp ist, wird es teurer. Das sollte eine Binsenweisheit sein, ist aber anscheinend noch nicht überall angekommen.
Die Feststellung des Autors, dass das Angebot noch gar nicht verknappt ist, tut nichts zur Sache. Sobald man weiß, dass ein Ereignis eintreffen wird, reagiert man für gewöhnlich darauf. Und jeder kann wissen, dass Sprit knapp wird.
Durch Markteingriffe kann zwar der Markt gesteuert werden, aber etwas, was nicht da ist, kann nicht herbeigezaubert werden. Deutschland ist auf Energieimporte angewiesen, fährt aber seit Jahren eine Außenpolitik, die so tut, als könne man die Energieimporte herbeizaubern. Die Quittung erfolgt.
„Wenn ein Gut knapp ist, wird es teurer. Das sollte eine Binsenweisheit sein, ist aber anscheinend noch nicht überall angekommen.“
Das ist die bekannte Theorie von Angebot und Nachfrage. Richtig daran – und das bestreitet auch niemand – ist, dass wenn durch welche Umstände auch immer die Nachfrage steigt oder das Angebot sinkt, die Preise steigen, weil es die Anbieter durchsetzen können. Falsch daran – und das wird von der bürgerlichen Ökonomie vergessen – ist, dass das Angebot keine naturgegebene fixe Größe ist, sondern durch Erhöhung der Produktion gesteigert werden kann, was eben dann geschieht, wenn der Preis am Markt steigt, und deshalb die Erhöhung der Produktion rentabel wird. Dann sinkt aber der Preis wieder. Aber wo pendelt er sich ein? Darauf gibt die Theorie von Angebot und Nachfrage gerade keine Antwort, sie erklärt also nicht die Preise, und darum ist sie falsch.
Ähm … nö.
-Die bürgerliche Ökonomie behandelt das Angebot nicht als fixe Größe, das ist einfach Unsinn. Die sogenannte „Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik“ ist tonangebend und dreht sich ziemlich ausschließlich um die Erhöhung des Angebots. Diese Theorie wurde übrigens von Marx schon zerpflückt, das können moderne Vulgärmarxisten aber nicht wissen, denn die lesen keinen Marx.
-Tatsächlich kann in der echten Welt nicht jedes Angebot einfach erhöht werden. In Deutschland zb kann der Ausfall der Ölimporte nicht einfach durch Mehrproduktion kompensiert werden. Es wird sich also die Nachfrage anpassen (Fahrverbote, Betriebsschließungen)
-Die „Theorie“ von etwas wird nicht falsch, nur weil sie etwas anderes nicht erklären kann. Die Gravitationstheorie wird nicht widerlegt, weil sie den Magnetismus nicht erklären kann und genauso unsinnig ist deine Aussage. Auch Marx hat, als er seine Werttheorie aufgestellt hat, den Tauschpreis nicht verworfen. Kann man als moderner Vulgär-Marxist natürlich nicht wissen, denn die lesen keinen Marx.