
In der Ukraine, im Iran und in Jemen.
1. Krieg als PR-Gag
In den Jahren 1989/91 konnte noch keiner erahnen, dass das Ende des „Kalten Krieges“ eine neue Periode der Unsicherheit und der Unruhe eingeleitet hat. Mit Ausnahme von einem! Der US-Politikwissenschaftler, John J. Mearsheimer, schrieb 1990 in einem aufsehenerregenden Artikel „Why We Will Soon Miss the Cold War“ (Warum wir den Kalten Krieg bald vermissen werden):
„Die Bedingungen, die einen jahrzehntelangen Frieden im Westen ermöglicht haben, verschwinden rasch, während sich Europa auf die Rückkehr zum multipolaren System vorbereitet, das zwischen 1648 und 1945 einen verheerenden Konflikt nach dem anderen hervorgebracht hat. … Eines Tages könnten wir jedoch aufwachen und den Verlust der Ordnung beklagen, die der Kalte Krieg der Anarchie der internationalen Beziehungen verliehen hat. Denn eine ungezähmte Anarchie war das, was Europa in den 45 Jahren dieses Jahrhunderts vor dem Kalten Krieg kannte, und ungezähmte Anarchie … ist eine Hauptursache bewaffneter Konflikte.“1
Mearsheimers Warnung vor einer „ungezähmten Anarchie“ als „eine Hauptursache bewaffneter Konflikte“, die er auf Europa zukommen sah, hat heute die ganze Welt erfasst. Die sich in den vergangenen fünfunddreißig Jahren ausgebildete unipolare Struktur der weltpolitischen Beziehungen war der Stabilität nie zuträglich. Heute hat sich die weltpolitische Lage verschlimmbessert, die unipolare Weltordnung befindet sich im Niedergang und setzt vor diesem Hintergrund alle etablierten Regeln der Weltgemeinschaft hemmungs- und skrupellos außer Kraft.
Es ist schwer, ein Gleichgewicht herzustellen, wenn der Hegemonialmacht keine Gegenmacht gegenübertritt. Bei einer solchen globalen Machtverteilung ist die Gefährdung des Weltfriedens, wie die jüngste Zeitgeschichte seit Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident auch zeigt, vorprogrammiert.
So wie die Dinge heute liegen, ist die Zuspitzung der Konfrontation jeder Art nicht mehr aufzuhalten. Die Eskalationsspirale dreht sich in der Ukraine genauso wie im und um den Iran oder in Jemen. An diesen drei Kriegsschauplätzen zeigt sich momentan, wie weit wir von der sog. „regelbasierten Ordnung“ entfernt sind.
Dass die Kriegsparteien zu keinem Kompromiss bereit und fähig sind, zeigen folgende wenige Beispiele, die jede Hoffnung auf eine friedliche Regelung der stattfindenden Konflikte zunichtemachen.
Die Kriegsparteien setzen im Ukrainekrieg ungebremst auf Eskalation, verfolgen aber ganz unterschiedliche Ziele. Während die Russen ihren Zermürbungskrieg beharrlich fortsetzen, inszeniert sich das Kiewer Regime als eine siegreiche Kriegspartei, indem es auf spektakuläre Aktionen setzt, um seinen europäischen Kriegsfinanziers zu signalisieren, dass die Ukraine ihres Geldes wert ist.
Am Beispiel eines Sabotageversuchs in Brjansk (eine Region südwestlich von Moskau) wird deutlich, wie die Ukraine vorgeht, um einen „Sieg“ vorzugaukeln.
Am 13. Juli 2026 berichteten die russischen Medien: „Ukrainische Geheimdienste haben Container mit FPV-Drohnen in Fesselballons über der Region Brjansk abgeworfen.“ Nach Angaben des russischen Geheimdienstes (FSB) handelte es sich um einen beabsichtigten beispiellosen Sabotageakt gegen militärische Infrastruktureinrichtungen, eines der führenden Unternehmen der Rüstungsindustrie und gegen Militärangehörige.
Der FSB vereitelte nach eigenen Angaben diesen Sabotageversuch. Die ukrainischen Geheimdienste hatten Container mit FPV-Drohnen und Ausrüstung zunächst in die Region Brjansk geschickt. Von dort mussten sie zu Militärflugplätzen in den Regionen Amur und Tscheljabinsk transportiert werden, wo die Drohnen in angemieteten Garagen montiert und für den Einsatz vorbereitet werden sollten.
„Sämtliche Aktionen der Angreifer wurden von russischen Geheimdiensten überwacht. Die Operation führte zur Festnahme der Täter und ihrer Komplizen. Vierundzwanzig FPV-Drohnen mit Sprengköpfen, mobile Kontrollstationen, Kommunikationsausrüstung und weitere Ausrüstung wurden sichergestellt“, berichteten die russischen Medien.
„Der Feind plante, mit FPV-Drohnen Militärflugplätze in den Regionen Amur und Tscheljabinsk anzugreifen. Die Drohnen wurden in Pkw mit doppelwandigen Anhängern, beladen mit Haushaltsgeräten, nach Russland transportiert. In der Nähe der Flugplätze wurden sie in angemieteten Garagen montiert und für den Einsatz vorbereitet.“
„Russische Geheimdienste identifizierten die Saboteure und dokumentierten jede ihrer Aktionen. Die Täter und Komplizen wurden bereits festgenommen“, wobei vierundzwanzig in Großbritannien, den USA, Kanada und Schweden hergestellte FPV-Drohnen mit KI-Steuerungsmodulen beschlagnahmt wurden.
Die Drohnen waren mit Sprengköpfen von über 1 kg Gewicht bestückt. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich drei FPV-Drohnen mit hochexplosiver Splitterwirkung und vier mit Aufprallkernen.
Alles deutet darauf hin, dass der ukrainische Geheimdienst (SBU) das Szenario „Spinnennetz“ wiederholen wollte.
Zur Erinnerung: Die Operation „Spinnennetz“ (ukr. Oперація „Павутина“) war eine am 1. Juni 2025 spektakulär durchgeführte SBU-Operation. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei vier russische Militärflugplätze durch Drohnen angegriffen und etwa 40 Militärflugzeuge zerstört oder beschädigt.
Der tatsächliche SBU-Erfolg bleibt indes im Dunkeln. Die Russen bestreiten jedenfalls vehement diese Angaben. Wie dem auch sei, die ukrainischen Geheimdienste planten eine vergleichbare Operation, die von russischen Sicherheitskräften vereitelt wurde.
Laut russischen Medienspekulationen plante der SBU eine großangelegte Operation, um die russische Militärinfrastruktur zu beschädigen, um sich dann erneut als einen großartigen Erfolg des ukrainischen Drohnenkriegs in den westlichen Massenmedien feiern zu lassen.
Der russische Militärexperte, Jurij Knutow, mutmaßte, dass „Selenskij große Hoffnungen in diese Operation legte“, um sie „für PR-Zwecke nutzen“ zu können. „Wäre Selenskij erfolgreich gewesen, hätte er dies als großen Sieg feiern und verkünden können, dass die Ukraine die ihr zugewiesenen Milliarden wert ist und auch den Drohnenkrieg erfolgreich führt. Dies hätte eine bedeutende politische Wirkung gehabt, die Selenskij hätte nutzen können, um den Westen zu einer weiteren Hilfe zu animieren“, erklärte er.
Knutow fügte gleich hinzu, dass „die Vereitelung des Sabotageaktes ein schwerer Schlag für den SBU und seine westlichen Führungsoffiziere sei, die daraufgesetzt haben, die Grenzregionen Russlands zu destabilisieren“.
Die vereitelte SBU-Aktion deutet aber auch darauf hin, dass zahlreiche Drohnen, die nach Russland aus der Ukraine geschickt werden, womöglich keine Hunderte von Kilometer fliegen müssen, sondern klammheimlich nach Russland gebracht und von dort abgefeuert werden. Zudem gibt es in Russland zahlreiche proukrainischen Sympathisanten, die für die Ukraine subversiv werden.
Die Ukraine lässt jedenfalls mit einer tatkräftigen Unterstützung der EU-europäischen Kriegspartei und ihrer US-Protagonisten, die den ukrainischen Drohnenkrieg mit Begeisterung begrüßen, keine Gelegenheit außer Acht, jede Eskalation voranzutreiben und diese der Weltöffentlichkeit als „Sieg“ zu verkaufen. Solche virtuellen Siege dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die militärische Lage am Boden und in der Luft für die Ukraine katastrophal ist.
Dass die deutsche Bundesregierung bei der Unterstützung des Kiewer Regimes voll dabei ist und an vorderster Front steht, ist hinlänglich bekannt. Dass aber Merz aus einer geo- und sicherheitspolitischen Inkompetenz verbal eskaliert und dadurch unnötigerweise in Russland für Aufregung sorgt, ist ärgerlich.
Der Kreml hat Merz´ Äußerung wegen künftigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine zurückgewiesen. „Sicherheitsgarantien ohne die Beteiligung Russlands zu formulieren, ist unmöglich“, sagte Putins Pressesprecher, Dmitrij Peskow, den russischen Nachrichtenagenturen. Die Aussagen von Merz zeugten davon, dass die EU-Europäer in einer Sackgasse stecken. Sollten sie tatsächlich davon überzeugt sein, „dann schließt das die Teilnahme der europäischen Länder am Prozess der Regulierung aus“, sagte Peskow.
Stein des Anstoßes war ein Satz von Merz auf der Pressekonferenz beim Treffen der sog. „Koalition der Willigen“ am 13. Juli 2026. Der Bundeskanzler hat dort die Erfolge des ukrainischen Militärs in den vergangenen Wochen hervorgehoben und erklärt, dass sie Chancen auf einen Frieden bieten. Die Koalition wolle auch nach einem Waffenstillstand einen Beitrag für die Sicherheit der Ukraine leisten. „Wie wir im Einzelnen unsere Sicherheitsgarantien ausgestalten, das werden die Ukraine und ihre Partner entscheiden, nicht Moskau“, polterte Merz großspurig.
Mit seiner unqualifizierten Äußerung zündelt und eskaliert Merz unnötig die bereits aufs Äußerste angespannten Beziehungen zwischen Russland, Deutschland und Europa, ohne dabei irgendetwas erreichen zu können.
Recht hatte Lawrow, als er auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche mit Belarus am 15. Juni 2026 Merz einen „Mann“ nannte, „der nichts von der Geopolitik versteht“. „Merz ist für seine oberflächlichen Ideen bekannt“, betonte der russische Außenminister und bezeichnete Deutschlands Ukrainepolitik als „Revanchismus“, der mit den härtesten Mitteln bekämpft werden müsse.2
2. Massive Angriffe auf Odessa und Kiew
Die Eskalationsspirale dreht sich unterdessen immer weiter und immer schneller. Die massiven Vergeltungsangriffe der Russen, denen das Kiewer Regime schutzlos ausgeliefert ist, ließen nicht lange auf sich warten. „Odessa und Kiew brennen, Nato-Militärgüter versinken, Hunderte von Drohnen wurden in Lagerhallen zerstört“, lautet die Überschrift eines russischen Zeitungsartikels.
Russland greift seit Tagen massiv ukrainische Häfen und Frachtschiffe an. Umfangreichste Zerstörungen wurden im Handelshafen von Odessa verzeichnet, wo nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums die Hafeninfrastruktur zum Entladen von Treibstoff und Schmierstoffen sowie Treibstofftanks für die ukrainische Armee systematisch zerstört werden.
Dabei werden Gruppenangriffe mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Gleichzeitig werden Ziele in mehreren Häfen – Odessa und Tschornomorsk – zerstört, und auch der Hafen Dnjepr-Bug in der Region Mykolajiw wurde getroffen. Das russische Verteidigungsministerium stellte klar, dass zu den Zielen nicht nur Treibstofflager, sondern auch Drohnenproduktionsanlagen gehörten.
Im Handelshafen von Odessa wurden zwei Werkstätten für die Produktion und Montage unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) beschädigt, darunter die Montageanlage für die Mittelstrecken-Drohne „Ukrjet UJ-22“. Dieses Unternehmen war auf die Herstellung von Drohnen spezialisiert, die tief ins russische Hinterland vordringen können.
Das russische Militär hat darüber hinaus in den letzten Tagen seine Angriffe auf Schiffe verstärkt und sich bisher ausschließlich auf Schiffe vor der ukrainischen Küste und in ukrainischen Häfen konzentriert, indem es Drohnen anstelle von Schiffsabwehrraketen und Torpedos einsetzte, um Schiffe anzugreifen. Die Angriffe zielten darauf ab, die Versorgung mit militärischer Ausrüstung und Treibstoff über die Seewege zu unterbinden.
Und was Kiew angeht, so hat die Ukraine seit Langem nicht mehr so viele zerstörte Rüstungsfabriken wie in den letzten Tagen erlebt. Juni und Juli werden nun als die schrecklichsten Tage für Kiew seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in die Geschichte eingehen.
Wichtige Anlagen des militärisch-industriellen Komplexes in der Ukraine – insbesondere jene, die auf die Produktion von Drohnen und Raketen spezialisiert sind, werden dabei irreparabel beschädigt und verursachen immense Schäden für die ukrainische Wirtschaft und Gesellschaft.
„Es ist schon jetzt erkennbar, dass die Zahl der an Terroranschlägen auf zivile Ziele in Russland beteiligten Drohnen zurückgegangen ist“, bemerkte ein russischer Militärexperte Wladimir Jeranosjan.
Die Angriffe auf maritime Nachschublinien mit Militärgütern sind bereits in vollem Gange. Ziel der russischen Streitkräfte ist nicht die Versenkung von Schiffen, sondern das Abschneiden der Logistik von Kiew im Schwarzen Meer und an der Donau.
Russland beschädigt regelmäßig Lastkähne und Fähren in ukrainischen Donauhäfen. Aufgrund dieser Angriffe wagen sie es nicht mehr, die Häfen von Ismail, Reni und Wilkowo aus Angst vor Raketen- und Drohnenangriffen anzulaufen. Ein besonders drastisches Beispiel war der Angriff auf eine Fähre mit Militärausrüstung aus Deutschland, bei der zwei Flugabwehrkanonen in die Donau sanken, nachdem das Schiff ein Leck erlitt und Schlagseite bekam.
Die Verluste der Nato und der ukrainischen Streitkräfte an gelieferten militärischen Gütern werden laut Jeranosjan mit der Zeit nur noch zunehmen, was Risiken für Kiew birgt, da die Nato die Bedingungen ihrer „Hilfe“ für das Kiewer Regime möglicherweise überdenken könnte.
Der von der Ukraine ausgelöste Drohnenkrieg kommt nunmehr wie ein Bumerang mit der ganzen Wucht der Gewalt auf sie zurück. Merz, von der Leyen und Co. haben sich über die vermeintlichen glorreichen Siege der ukrainischen Streitkräfte zu früh gefreut.
3. Die Eskalation zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien
Auch im Jemen spitzt sich die Lage zu. Der israelische Journalist, Barak Ravid, berichtete in Axios: „Trump gave Saudi crown prince his backing for risky strikes on Houthis“ (Trump sicherte dem saudischen Kronprinzen seine Unterstützung für riskante Angriffe auf die Huthi zu).
„Laut zwei US-Beamten hat Trump dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) seine Unterstützung für eine höchst ungewöhnliche Militäraktion gegen die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen zugesichert. Saudi-Arabien hatte den USA vergangene Woche seine Besorgnis über die Lage mitgeteilt und um Unterstützung für mögliche Angriffe gegen die Huthi gebeten“, schreibt Ravid.
Im Jemen ist es am 13. Juli zu einem Angriff auf den Flughafen Sanaa gekommen. Die Huthi-Miliz beschuldigte daraufhin Saudi-Arabien und startete ihrerseits die Vergeltungsangriffe mit Raketen, was eine der schwerwiegendsten grenzüberschreitenden Eskalationen seit 2022 darstellte und das Ende einer vierjährigen, inoffiziellen Waffenruhe zwischen den Parteien bedeuten könnte.
Ein erneuter militärischer Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz könnte die regionalen Spannungen verschärfen und den Krieg zwischen den USA und dem Iran ausweiten. Die Tatsache, dass der saudische Kronprinz Trump im Voraus informierte und um dessen Unterstützung bat, deutet darauf hin, dass die Saudis einen größeren Konflikt mit der Huthi-Miliz befürchten, der eine militärische und diplomatische Unterstützung der USA erfordern würde.
Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz begann vor zehn Tagen mit der Landung eines Flugzeugs der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air in der von der Miliz kontrollierten Stadt Sanaa. An Bord befand sich eine Delegation der Anführer der Gruppe, die zur Beerdigung des ehemaligen iranischen Revolutionsführers, Ali Khamenei, reiste.
Flüge von Iran nach Sanaa hatten seit über einem Jahrzehnt nicht mehr stattgefunden. Saudi-Arabien blockierte diese Flüge aus Furcht, sie könnten für den Transfer von Waffen oder iranischen Militärberatern an die Huthi genutzt werden.
Als sich das iranische Flugzeug am 13. Juli 2026 mit der Huthi-Delegation an Bord auf dem Rückweg aus dem Iran befand, bombardierte das saudische Militär den Flughafen von Sanaa. Die Maschine musste umgeleitet werden und in Al-Hudaida an der Küste des Roten Meeres landen.
Ein US-Beamter behauptete, das Flugzeug habe Waffen, Raketenteile und Militärexperten für die Huthi transportiert. Die Huthi-Miliz beschoss daraufhin den Flughafen Abha im Südwesten Saudi-Arabiens mit ballistischen Raketen und Drohnen. Sie warnte außerdem die Fluggesellschaften davor, den saudischen Luftraum zu nutzen, solange die Blockade des Flughafens von Sanaa besteht, und drohte mit einer Blockade der für den Öltransport wichtige Meerenge Bab-al-Mandab am Roten Meer.
Wo die USA ihre Finger im Spiel haben, geht die Eskalation unvermindert weiter.
4. Der Iran – Angriffe und Gegenangriffe
Der Krieg im und um den Iran eskaliert ebenfalls. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran schaukelten sich schon wieder bis zu neuen US-Angriffen und Irans Gegenangriffen hoch. Vier Ziele in der iranischen Stadt Buschehr wurden am 14. Juli 2026 mit Raketen angegriffen und in der Nähe von Bandar Abbas ereigneten sich mehrere Explosionen. Im Anschluss an diese Eskalation erklärte der Iran, er werde sich in der Straße von Hormus nicht zurückziehen, wohingegen die USA die Evakuierung von Tankflugzeugen aus Israel aussetzten.
Inmitten erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärfen sich, wie gesagt, die Kämpfe; es gibt Berichte über wiederholte Angriffe in den südlichen iranischen Provinzen Buschehr und Hormozgan.
Unterdessen berichteten die iranischen Staatsmedien von fünf aufeinanderfolgenden Explosionen westlich des strategisch wichtigen Hafens Bandar Abbas im Süden des Landes. Nach den Anschlägen wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Region verstärkt.
Die jüngsten Angriffe haben die Spannungen um die Straße von Hormus weiter erhöht. Zuvor waren nach iranischen Angriffen auf zwei Öltanker der Vereinigten Arabischen Emirate die Ölpreise stark angestiegen und die anhaltenden gegenseitigen Angriffe in der Region erhöhen die Risiken für die weltweite Energieversorgung.
Der iranische Militärsprecher, Mohammad Akraminia, erklärte unteressen, die iranischen Streitkräfte würden sich nicht aus der Straße von Hormus zurückziehen. „Die Straße von Hormus wird niemals durch Krieg, Feindseligkeiten oder US-Aggression wieder geöffnet werden.“ Er fügte hinzu: „Die Achtung der Rechte des iranischen Volkes ist der einzige Weg, die Straße von Hormus wieder zu öffnen.“
Die USA haben Berichten zufolge die Evakuierung von Militärtankflugzeugen, die auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv stationiert sind, aufgrund der gestiegenen Spannungen mit dem Iran gestoppt.
Laut der Times of Israel wurde die Evakuierung der US-Militärflotte, zu der rund 75 Tank- und Frachtflugzeuge gehören und die im Rahmen des Truppenaufmarsches in der Region seit Monaten auf dem Flughafen stationiert sind, abgebrochen. Mehr noch: Über Nacht landeten vier weitere US-Militärflugzeuge auf der Landebahn.
Israelische Beamten stellten daraufhin fest, dass der Flughafen Ben Gurion mit einem akuten Mangel an Parkplätzen für zivile Flugzeuge konfrontiert ist, und warnten davor, dass im Falle des Verbleibs der amerikanischen Militärflugzeuge die Tickets von etwa 50.000 Passagieren in den reiseintensivsten Monaten Juli und August storniert werden könnten.
Unterdessen strahlte das iranische Fernsehen am 11. Juli die erste Botschaft des neu ernannten Obersten Führers Irans, Mujtaba Khamenei, aus. Sein Vater und Vorgänger, Ali Khamenei, wurde am 28. Februar, dem ersten Kriegstag, bei einem US-amerikanisch-israelischen Luftangriff getötet und am 10. Juli in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt.
In der vom Sprecher verlesenen Erklärung von Mojtaba Khamenei hieß es, die Rache für den Mord sei „der Wille der Nation“.
„Wir schwören, das Blut unseres Märtyrerführers und aller Märtyrer dieser beiden Kriege zu rächen, die durch die Hand krimineller und unehrlicher Mörder umgekommen sind“, sagte er. „Diese Angelegenheit hängt nicht von meiner persönlichen Anwesenheit oder der anderen Amtsträger ab. Ob wir hier sind oder nicht, sie wird vollbracht werden.“
Viele Iraner, die an der Beerdigung von Ali Khamenei teilnahmen, trugen Plakate, auf denen zur Ermordung von Donald Trump aufgerufen wurde. Am Samstag, dem 11. Juli, warnte Trump als Reaktion darauf in seinem sozialen Netzwerk Truth: „Wenn die iranische Regierung ihre Drohung wahr macht, den amtierenden US-Präsidenten, in diesem Fall mich, zu töten oder zu versuchen, ihn zu töten, dann stehen Tausende von Raketen bereit und sind auf die Islamische Republik Iran gerichtet, und Tausende weitere werden unmittelbar folgen.“
Hat der alte Mann etwa Angst vor der Rache der Iraner bekommen? Was hat er sich denn dabei gedacht, als er wochenlang gnaden- und erbarmungslos gemordet und gebombt und all das menschenverachtend als „Spaziergang“ bezeichnet hat?
Diese Woche berichteten das Wall Street Journal und andere amerikanische Medien über Geheimdienstinformationen, die Israel mit den Vereinigten Staaten geteilt hat, wonach der Iran angeblich einen neuen Plan zur Ermordung des US-Präsidenten entwickelt habe.
Trump selbst bestritt allerdings, dass es einen solchen Plan gebe und auch, dass Israel die Informationsquelle sei. In einem Interview mit der New York Post sagte er, er stehe „schon lange ganz oben“ auf Irans Liste der zu ermordenden Personen.
Es sieht so aus, als hätte „Seine Majestät“, Donald I., den biblischen Spruch: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ noch nicht ganz verstanden.
Anmerkungen
- Mearsheimer, J. J., Why We Will Soon Miss the Cold War, The Atlantic Monthly, Bd. 266, August 1990, 35–50 (35).
- Vgl. Silnizki, M., Russisch-deutsche Missstimmungen. Im Lichte gegenseitiger Beschimpfungen und Vorhaltungen. 29. Juni 2026, www.ontopraxiologie.de.


„Es ist schon jetzt erkennbar, dass die Zahl der an Terroranschlägen auf zivile Ziele in Russland beteiligten Drohnen zurückgegangen ist“, bemerkte der russische Militärexperte Wladimir Jeranosjan.
Und es werden vermutlich noch weniger werden.
Russland testet Perun-Laser zur Drohnenabwehr
https://tass.com/defense/2161073
Anmerk. In der Regel kündigt Russland keine unbrauchbaren Gerätschaften per
Agenturmeldung an. Das sich die Lage zugunsten der Ukraine durch Drohnenangriffe im russischen Hinterland gewendet haben soll, wird man ohnehin als Fantasieprodukt west abheften dürfen.
Dann lass uns alle mal die Daumen drücken, dass diese neue Wunderwaffe nicht mit Diesel betrieben werden muss.
…den es in Russland in genügender Menge gibt. Eure Jubelmeldungen von der „Tankstelle mit Atomwaffen aber ohne Sprit“ sind reine Propaganda. Es wird aktuell sogar mehr Sprit getankt, als vorher. Im Schnitt 20%, in manchen Gegenden sogar 50%. Was nicht möglich wäre, wenn es gar keinen Sprit gäbe.
Hamsterkäufe sind das. So wie beim Klopapier in Deutschland zum Beginn der Ruhr 2020… oder wars Cholera? Ach nee, „Corona“….
Laser sind ’ne nette Idee um ein paar Objekte zu schützen. Aber Russland ist schlicht zu weitläufig, um damit ein ganzes Land oder alle Öl-, Gas-, Industriezentren zu schützen.
Die Schüsse sind zwar billig, aber die Hochleistungslaser nicht so sehr. KI sagt: mittlere Größe zweistellige Millionenbeträge, Marinesystem dreistellig.
Für eine nicht so große Industrieanlage sind dann Minimum vier Laser für jede Himmelsrichtung nötig.
Passend wäre, dass auch Drohnen bei schlechter Sicht nicht fliegen.
Wollte man einen Science Fiction schreiben, so würde man sich als Low-Tech-Lösung vielleicht Horchdrohnen vorstellen, die über eigenem Land bspw. als Segler ausgelegt sein könnten und auf Zweitaktlärm geeicht sind. Wird sowas entdeckt startet ein Transportflugzeug, das in der Nähe der angreifenden Drohnen dann Bekämpfungsmittel freilässt. Im einfachsten Fall könnten Drohnen einfach mit Farbnebel plus elektronischen Mitteln geblendet werden, oder es wird Lametta abgeworfen, das die Rotoren fesselt oder oder… Natürlich sind auch Mid-Tec-Lösungen wie autonome Crash-Drohnen denkbar. Die haben beide Seite bereits in der Entwicklung, gegen Schwärme – die werden kommen – braucht man aber viele davon.
Derzeit starten häufig ausgewachsene Kampfjets, um die Drohnen mit den Bordkanonen abzuschießen.
Ich bin erstaunt, wie wenig man bisher auf den Kriegs-Sites von Alternativen lesen/sehen kann. Wenn man vergleicht, wie alle aus dem Häuschen waren, als diese Thermit-Drohnen Wälder in Brand setzten, scheint es den Tüftlern einfach keinen Spaß zu machen, nur Drohenen runterzuholen.
@Artikel zu Merz
Ich kann mir nicht helfen, immer wenn Merz mit seinem Stromberg Schlaubergergesicht mit „tollen“ Geschichten auftritt, höre ich den Countdownticker anlaufen, bis die Idee bauchlandet. Ähnlich bei Leyen. Aber die ist seit einiger Zeit schon ziemlich ruhig geworden. Die Kallas wird noch Kraftsprüche raushauen, wenn schon alle EU-Kassen leer sind und der letzte eingefrorene russische Euro ausgegeben ist.
Auch Eric Hobsbawm hat in seinem letzten „Stern“-interview 2009 auf die geostrategische, brandgefährliche Lage verwiesen. Die USA würden nicht so einfach das Feld räumen, sondern ihre letzte, vermeintliche Stärke ausspielen, das Militär. Es würde Blut fließen, viel Blut.
Das erleben wir hautnah.
Ein Imperium im Niedergang hat genau zwei Optionen:
Es schlägt wild um sich, oder sucht sich seinen Platz in der neuen Ordnung….
Öhm, also wenn das „Wild um sich schlagen“ jetzt diese Iran-Sache ist…ja, blöd für die Iraner, wie auch bis 2021 für die Afghanen, aber ein Riese, der wütet, war die USA auch in Afghanistan nicht. Schon eher ein Riese, der ratlos ist und mit Technikspielereien wie „präzisen Schlägen“ auf bspw fahrende Autos oder mit diesen Ninja-Bomben davon ablenkt.
Trumps Drohungen hatten tatsächlich was obszön Gewalttätiges. Jetzt waren aber erst mal wenige Brücken fällig, was aber vom Iran ziemlich sicher angemessen beantwortet wird. Wenn der Iran das nicht mehr kann oder macht, hätte die USA die Eskalationsdominaz wieder zurückgewonnen, was den USA sehr viel bedeuten würde und nicht zu einem Niedergang passt.
So herrscht ein Imperium.
Die USA ist wie kein anderes Land vom großen Geld gelenkt. Das hat natürlich nur so lange Interesse an Krieg, so lange die eigenen Investitionen nicht gefährdet sind und das Geld der US-Superreichen ist weltweit investiert. In Afghanistan wurde auf vielfältige Weise mit dem Krieg Geld verdient. Im Iran werden bisher nur sehr teure Waffen für häufig nicht sehr hochwertige Ziele verbrannt. Die kaputten Brücken werden ziemlich sicher nicht von US-Firmen wieder aufgebaut. Libyen war ein Teilerfolg. Ebenso Syrien.
Kann sein, dass Iran nur ein Lückenfüller ist, weil noch etliche Jahre vergehen, bis US-Investitionen in China so weit ausgelaufen sind, dass handfeste Feindschaftspolitik wie gegen Russland übernimmt.
Iran ist für die US-Öl-Industrie interessant, weil der Ölpreis damit in Regionen gehalten werden kann, die Fracking rentabel machen. Derzeit grummeln nur die militärisch Interessierten, die fürchten, dass die Waffenbestände unter ein Niveau sinken, das einem gewalttätigen Imperium gebührlich ist. Dass also ein Konkurrenz die „Verletzbarkeit“ ausnutzen könnte. Aber das ist natürlich auch nur ein weiterer fiebriger Traum.
Und wie ich im Deutschlandfunk mit fassungslosem Stauen hören musste hat die Chefin v d Leyen gesagt, ich zitiere das gehörte frei, wer es genauer hat bitte ergänzen. Die Ukraine (oder wir, hat sie wir gesagt ? ich weis es nicht mehr) haben ja den Vorteil, dass die Drohnenproduktion in aller Ruhe an ungestörten Standorten, die nicht Angriffen ausgesetzt sind erfolgen kann.
Dazu fällt mir nichts mehr ein.
„Dummdreist“ fällt mir zum „Röschen“ ein. Vielleicht wird sie ja bald aus der Ruhe gebracht? Und wir bezahlen die Rechnung??
Unverantwortlich!!!
Langsam drehen alle durch. Eskalation halt.
Es geht um irgendwas mit links, anarcho,
Antifaschismus, schwarz-grüner Stern, Mao und so
Über Leichen
https://www.jungewelt.de/artikel/526201.nato-fraktion-%C3%BCber-leichen.html
Ziemlich abgefahren. Wie kann man einen
politischen Kompass verlieren, den man nie besessen hat ?
@Else Kling
Ja, die Welt ist verrückt geworden!
Die „Linken“ sind vermutlich schon sehr lange unterwandert und bis auf wenige Exemplare umgedreht worden, .
Die Rechtsextremen übernehmen teilweise Positionen der ehemaligen Linken wie man im folgenden Beitrag sehen gegen kann.
Es geht um Selenskijs Teilnahme am 14 Juli in Paris und um die Comité Français de la Libération Nationale
KICK QUT UKRAINIANS NOW
https://www.youtube.com/watch?v=U-e_QzbT-vo
Was ist heute noch rechts oder links??? Ich vermute die Staatsorgane und ihre Propagandisten haben ganze Arbeit geleistet.
1. „Was ist heute noch rechts oder links??? Ich vermute die Staatsorgane und ihre Propagandisten haben ganze Arbeit geleistet.“
Auch hier wird wieder alte Herrschaftsprinzip angewendet: Teile bzw. spalte und herrsche. Wenn man die Linken gegen die Rechten und die Rechten gegen die Linken aufhetzt, dann lenkt man von den Radikalen der bürgerlichen Mitte, die Politik für die „Elite“ ganz oben im Penthouse machen.
2. Daraus könnte man ein Abstimmung machen:
Was ist rechts? Mögliche Antworten:
a) Nach unten treten und nach oben buckeln.
b) Die Reichen und Superreichen immer reicher machen.
c) Noch mehr Kapitalismus durch Pivatisierung und Sozialstaatsabbau inkl. Privatschulen
d) Aufrüstung und militiärische Prokokation anderer Staaten.
e) Die Geringverdiener gegen die Arbeitslosen aufhetzen.
f) Umverteilung von unten nach oben
g) Scheinheiligkeit, Dekadenz, Doppelmoral, grenzenlose Gier und Egoismus
h) Bagatellisierung von Steuerhinterziehung
Wenn es um „links“ geht. dann muss man differenzieren zwischen echten Linken und Pseudo-Linken.
Pseudo-Linke und mögliche Antworten:
a) Gendern
b) Wokismus
c) Vegane Burger und veganes Hackfleisch
d) offene Grenzen
e) Militärische Aufrüstung
f) Scheinheiligkeit und Doppelmoral
Echte Linke und mögliche Antworten:
a) Diplomatie und Streben nach Frieden
b) Abrüstung statt Aufrüstung
c) soziale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich
d) Wohlstand für alle Bürger
e) armutsfeste Renten
f) Bekämpfung von Arbeitslosigkeit statt Arbeitslosen
g) gute öffentliche Schulen und Hochschulen
h) Bekämpfung von Steueroasen und Steuerhinterziehung
i) einen ÖRR, der die Politik der Regierung hinterfragt, kontrolliert und kritisiert
j) Schutz der Umwelt und der Natur
Die Listen sind sicherlich nicht abschließend.
Dazu habe ich heute Folgendes gefunden:
Vor kurzem gab Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, eine äußerst symbolträchtige und wichtige Erklärung ab: Er sagte, die „Sondermilitäroperation“ [SMO] habe sich zu einem echten Krieg entwickelt, weil „hinter Kiew eine Reihe europäischer Hauptstädte und leider auch Washington stehen“. Das ist ein direktes Zitat.
Das würde bedeuten, dass Russland nun verstanden hat und öffentlich kommuniziert, dass es sich im Krieg mit Teilen der EU und Amerika befindet.
Sollte das stimmen, dass in dem Land, in dem man bisher dafür bestraft wurde, zu behaupten, es wäre im Krieg, dies inzwischen auch der Präsident denkt und sagen lässt, dann dürfte sich das Geschehen bald grundsätzlich ändern.
Die Frage ist dann: Wird es sich mit einem Paukenschlag ändern oder hat es sich schon geändert und was die Ukraine gerade erlebt, ist der Beginn des russischen Krieges gegen seinen nun benannten Gegner?
@bonnie
„Vor kurzem gab Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, eine äußerst symbolträchtige und wichtige Erklärung ab: “
„Er sagte, die „Sondermilitäroperation“ [SMO] habe sich zu einem echten Krieg entwickelt, weil „hinter Kiew eine Reihe europäischer Hauptstädte und leider auch Washington stehen“. Das ist ein direktes Zitat.“
Ich finde es merkwürdig das Dimitri Peskow erst jetzt wahrnimmt das der gesammelte Westen den Krieg gegen Russland führt. Das war doch von Anfang an klar und vermutlich wußte er das auch.
@otto0815
es geht nicht darum, was Peskow wahrnimmt. Er verkündet nicht, was er selbst wahrnimmt. Peskow ist der Sprecher des Präsidenten. Was Peskow sagt, sagt er für Putin. Und der hat bisher öffentlich bestritten, im Krieg zu sein, und auch nicht so agiert.
Ich denke, wir werden in den nächsten Wochen erleben, wie es ist, mit Russland Krieg zu führen.
Und der Westen bestreitet noch immer, mit Russland im Krieg zu sein … Er behauptet noch immer lediglich, die Ukraine zu unterstützen.
Und bald werden sie eventuell gemeinsam neben den Trümmern europäischer Fabriken oder Militäranlagen stehend schreien: Seht her, wir haben es gesagt, nun hat Russland uns angegriffen!
Das ist natürlich nur Spekulation …
„Sollte das stimmen, dass in dem Land, in dem man bisher dafür bestraft wurde, zu behaupten, es wäre im Krieg, ….“
So ein Quatsch, dafür wurde noch nie jemand bestraft. Überhaut ist dort die Meinungsfreiheit längst größer als bei uns, dort wird kein Journalist für vogelfrei erklärt und selbst die westlichen „Journalisten“ können sich vor den Kremel stellen und von dort aus ihren Quark verbreiten. Alles nur westliche Propaganda. Nur bei der Verunglimpfung der „rumreichen Armee“ kennt man keinen Spaß, verständlich, besonders in diesen Zeiten.
Ansonsten haben die Russen inzwischen die Nase endgültig voll vom Wertewesten. Wir werden eine Zunahme der Schläge gegen die ukrainische Infrastruktur erleben, besonders um die Lieferwege der in Europa produzierten Waffen zu kappen. Auch die Schläge auf das russische Hinterland werden noch zunehmen – solange die Ukrainer noch können.
ich denke nicht, dass Alexander Dugin schlechter informiert ist als du. In einem Gespräch der Sputnik-Sendung „Escalation“ sagte er Folgendes:
„Als jedoch die militärische Sonderoperation als Blitzkrieg scheiterte und der Krieg begann, erforderte dies sehr komplexe Überlegungen darüber, was geschah, und das nahm viel Zeit in Anspruch. Man erinnere sich: Zunächst wurden sogar Strafverfahren gegen Personen eingeleitet, die von einem „Krieg“ sprachen, da offiziell eine militärische Sonderoperation im Gange war und dies die einzige Bezeichnung war, die dafür verwendet werden durfte. Wer das Wort „Krieg“ aussprach, musste mit unmittelbaren rechtlichen Konsequenzen rechnen – verwaltungsrechtlicher und manchmal auch strafrechtlicher Art. Doch irgendwann wurde die Bestrafung für die Verwendung des Wortes „Krieg“ im Zusammenhang mit der militärischen Sonderoperation in der Ukraine aufgehoben, und von da an begann sich die Lage zu ändern. Dennoch dauerte es weitere vier Jahre, bis wir die Realität endlich offiziell anerkannten…..“
im Übrigen stimme ich dir zu mit dem, was du über Russland sagst…..
„… dass Alexander Dugin schlechter informiert ist als du. In einem Gespräch der Sputnik-Sendung „Escalation“ sagte er Folgendes: …“
Das ist keine Quellenangabe und die Einleitung eines Strafverfahrens ist noch lange keine Verurteilung. Und wenn, dann wurden die Urteile doch wieder aufgehoben, so ist doch dein vorgeblich wörtliches Zitat zu verstehen. Alles ziemlich zweifelhaft. Nach meiner Quelle geht es in Russland, anders als bei uns, ordentlich nach Recht und Gesetz zu und nach meinen Informationen war es nie Gesetz, dass man den Ukrainekrieg nicht Krieg nennen durfte. Vielmehr war es „schlampig umgangssprachlich“ immer üblich, von Krieg zu reden. Leider kann ich kein Wort russisch und kann deshalb nicht selbst recherchieren.
Eine rumreiche Armee, ja da kann man nur zustimmen, bei den vielen Kriegsverbrechen, die die rumreiche russischen Armee begeht, kann man gar nicht so viel saufen wie man kotzen möchte.
Welche Armee ist schon ruhmreich, wenn sie einen Angriffskrieg für einen Diktator ausführt. Das war weder die Wehrmacht, noch irgendeinen andere Armee und somit auch nicht die russische.
Die Strategie der VSvA ist doch simple und könnte aus nem simplen Strategiespiel stammen:
der letzte der noch Öl hat und eine danit funktionierende Militärmaschinerie hat gewonnen.
Da Russland bekanntlich die grösste Tankstelle mit Atomrakten ist, hat es Priorität die anzuzünden.
Fortsetzung morgen in diesem Theater (sic).
Ja, es läuft uns weg. Allen. Und wohin man blickt, ist dieselbe Tendenz zu erkennen: Eskalation wird als Entschlossenheit verkauft, während jeder, der Mäßigung, Diplomatie oder wenigstens ein kurzes Innehalten fordert, verdächtig gemacht wird.
In Deutschland reicht es inzwischen häufig schon, vor einer direkten Konfrontation mit Russland zu warnen, um als „Putin-nah“ zu gelten. Gleichzeitig wird in Russland öffentlich wieder auf „Barbarossa“ Bezug genommen und Deutschland zum historischen Feindbild aufgebaut. Das eine rechtfertigt das andere nicht – aber beides treibt uns immer weiter in eine Situation hinein, aus der irgendwann niemand mehr herauskommt, ohne angeblich sein Gesicht zu verlieren.
Briten und Franzosen bringen inzwischen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte auf. Juristisch wird das mit falscher oder ungültiger Beflaggung begründet. Militärisch bleibt es trotzdem ein Spiel mit dem Feuer: Westliche Kommandos gehen auf Schiffe, die Russland seinem Wirtschaftskreislauf zurechnet, während russische Kriegsschiffe bereits Tanker begleiten. Was passiert beim ersten Warnschuss? Beim ersten Missverständnis? Beim ersten Toten?
Und über den Iran-Krieg und seine möglichen Folgen braucht man beinahe gar nicht mehr zu sprechen. Die Türkei stellt sich politisch immer schärfer gegen Israel, versucht aber gleichzeitig verzweifelt, die Diplomatie am Leben zu halten. Sollte auch noch die Türkei unmittelbar hineingezogen werden, stünde plötzlich ein NATO-Mitglied mitten in diesem Flächenbrand.
Selbst bei den angeblich aus Iran kommenden Raketen in Richtung des türkischen Luftraums wird man inzwischen misstrauisch. Ganz ausdrücklich: Das ist reine Spekulation meinerseits, und es gibt dafür keine Belege. Aber angesichts der Geschichte verdeckter Operationen schießt mir sogar der Gedanke durch den Kopf, ob nicht auch Israel mit einer False-Flag-Aktion weitere Staaten hineinziehen könnte. Wahrscheinlicher sind wohl iranische Raketen mit einem anderen Ziel, technische Fehler oder eine Flugbahn über türkisches Gebiet. Doch allein, dass solche Gedanken nicht mehr vollkommen absurd erscheinen, zeigt, wie vergiftet und unübersichtlich die Lage geworden ist.
Vielleicht sind wir nicht buchstäblich eine Sekunde vor dem „Full Scale“-Dritten Weltkrieg. Aber wir befinden uns in einer Situation, in der womöglich niemand diesen Weltkrieg bewusst beschließen muss. Ein Zwischenfall, ein Irrtum oder eine falsch verstandene Reaktion könnten genügen.
Und ausgerechnet jetzt gelten Besonnenheit und Diplomatie als Schwäche. Das ist das eigentlich Verzweifelte daran.
„…Deutschland zum historischen Feindbild aufgebaut. “
Bezweifeln Sie, dass Deutschland der dominierende Feind Russland werden will? Der Bundeskanzler hat unmissverständlich klar gestellt: Deutschland muss wieder die größte Militärmach auf dem Kontinent werden! Welche andere Macht in Europa findet er unerträglich?
Jens van Scherpenberg hat im Westendverlag vor kurzem ein Buch zur „Großmachsucht“ veröffentlicht. Vielleicht liefert sein Text eine Erklärung dieser Großmachtsucht der Bundesregierung, die sich ihre Obsession ordentlich was kosten lässt – ohne Rücksicht auf die eigene Schädigung.
Es ist doch offensichtlich, dass die radikalisierte bürgerliche „Elite“ Deutschlands ein Barbarossa 2.0 mit aller Macht will. So wie sie sich an Jugoslawien für den verlorenen 1. WK. indirekt gerächt hatten, so wollen sie jetzt die „Schmach von Stalingrad“ tilgen. Am widerlichsten und emsigsten dabei die schwarz-braun-grüne Pest.
Die gesamte Bevölkerung des Westens wir und wurde seit Ende des 2.Weltkriegs nur belogen.
Unsere Werte bestehen nur auf dem Papier bspw. in Form eines Völkerrechts das nur dann eingehalten wird, wenn es den imperialen Machthabern dazu benutzt wird gegen die Gegner Russland und China vorzugehen, oder auch gegen ärmere Drittländer wie Cuba Sanktionen zu erlassen.
Die UNO, oder auch UN/WHO sind mit ihren Verordnungen eine Farce, dazu ins Leben gerufen, die Vorgehensweise des westlichen Imperiums vornehmlich die USA zu rechtfertigen, welche sie als maßgeblichen Urheber nicht einmal selbst ratifiziert haben.
Die sogenannte Regelbasierte Ordnung ist derart schwammig, so, dass nur festgestellt werden kann, das die Freiheitliche demokratische Grundordnung, unter der man wenigstens eine Ahnung einer demokratischen Regelung bekommt, die aber in keiner Weise mehr gewährleistet ist.
So lange wir dem Kapitalismus frönen, werden wir nur Inflation und Krieg bekommen.
Mal ein Beispiel nehmen und nicht warten auf andere. Jeder Einzelne kann etwas gegen den Kriegswahnsinn und für den Frieden tun!
Stand up for your self!!!
Nur ein Beispielvon vielen:
„Daniel Schultz, israelische Wehrdienstverweigererin: „Ich verweigere den Wehrdienst, weil es das Humanste ist, was ich tun kann.“
Mein Name ist Daniel Schultz, ich bin 19 Jahre alt und bin in einem liberalen Elternhaus in Tel Aviv aufgewachsen. In meiner Jugend engagierte ich mich politisch in der Jugendorganisation der Partei Yesh Atid, wo ich die zentrale Überzeugung verinnerlichte“
Tel Aviv, Israel – Mesarvot. Network of Israeli conscientious objectors
Außerdem, hat das alles aber rein gar nichts mit „Anarchie“ zu tun.
Der Mearsheimer mag vielleicht Recht haben aber der Begriff ist völlig falsch gewählt.
Denke, die Entscheidung ist längst gefallen!
Das Ende mit Schrecken dürfte erträglicher ausfallen als das Schrecken ohne Ende.
Das Ende … wird ja schon zu Anfang im vorhergehenden thread angekündigt:
„Schreie verhallen zwischen den Ruinen einer Kultur, die eben noch existierte.“
Ein Krieg geht selten unentschieden aus, sondern es bilden sich Gewinner und Verlierer heraus. Das ist in den laufenden Kriegen noch unklar.
Wurde bisher behauptet, die Ukraine stelle in Lizenz europäische Waffen her, was angesichts des Vorgehens Russlands gegen die Ukraine völlig unmöglich ist, ging man jetzt zur gegenteiligen Behauptung über. v.d.L erklärte, in Europa würden Waffen in Lizenz der Ukraine hergestellt. Keine dieser dummen Behauptungen wird verhindern, dass Russland in der EU Rüstungsfirmen beschießen wird, mit deren Waffen es angegriffen wird. Die große Frage lautet, ziehen sich die Amis dann zurück oder lassen sie sich in einen großen Krieg der Nato gegen Russland hineinziehen.
Heute morgen habe ich im ntv Teletext unter der Überschrift „Israel denkt nicht an Rückzüge“ gelesen, dass Israel den USA mitgeteilt habe, dass es sich nicht aus Libanon, Syrien und dem Gazastreifen zurückziehen werde. Fucking crazy Netanjahu denkt nicht daran, zu tun was Trump will. Jedenfalls befinden sich die USA nicht mehr auf der Seite Israels. Wie wird das weitergehen.
Den Persern fällt nichts besseres mehr ein, als Trump umzubringen. Sie sehen darin ihre einzige Chance. Das wird wohl nicht gelingen. Für den Iran ist jede Bombardierung eine verlorene Schlacht, auch wenn er amerikanische Stützpunkte selbst in Jordanien und Syrien angreift. Der Iran wird keine Ruhe mehr bekommen, bis der Regime Chance vollendet ist. Die Revolutionsgarden können sich dagegen nicht durchsetzen, nehme ich an. Es gibt im Iran ein Parlament, eine Regierung und die Artesh, also Strukturen, die zur Machtübernahme bereit stehen.
Sehr geehrter Herr Torwächter, ich habe mal in Zeitschrift Compact Magazine und auch in Ketzerbriefe (Zeitschrift) darüber gelesen,dass jeder Krieg mit eine Lüge erstanden ist…ziemlich deteilierte langes Bericht…Erstaunlich…wie wir überall in die Presse und Medien belogen wurden…Ich bin sehr dankbar, dass es die Opposition Presse gibt ( auch wenn die fiese Faeser Compact für mehrere Monaten verboten hat…) … Wahnsinn…
Werden wir über die Anarchie, die im ‚Westen entsteht, aufgeklärt?
Polierte Magazine berichten gerne über Missstände . Was nicht richtig bewertet wird, wie die tägliche Verrohung in vielen westlichen Staaten zunimmt. Die Politik lässt sogar bewusst bekannte Probleme zu. Politiker werden der „Korruption“ überführt und nichts geschieht.
Und diese gleichen Politiker stellen anderen Staaten vorgaben, die diktiert werden.
Dieser Tatbestand, ist jedem ‚GAST‘, der sich im himmlischen Abendland befindet, bewusst.
Was können solche Missstände mit sich bringen? Anarchie?
Fast mit jeder weiteren Woche seiner Kanzlerschaft bricht Friedrich Merz seinen eigenen Negativrekord.
Nach einer Forsa-Erhebung sind 82 Prozent der Deutschen mit der Bundesregierung unzufrieden, 85 Prozent äußern sich negativ über den Kanzler. Geht eigentlich noch mehr?
Anscheinend ja. Und damit wird die ganze bundesdeutsche Politlandschaft umgekrempelt.
Denn in einer weiteren Umfrage überholen Grüne und Linke nun schon die SPD, während die CDU im freien Fall bleibt.
Auch wenn die AfD in der Beliebtheit einen Prozentpunkt verliert, bleibt sie stabil die stärkste Kraft.
Der Verrat am Bürger ( durch Friedrich Merz): Deutschland ist am Ende!
https://www.youtube.com/watch?v=hg-Nng5y520&t=276s
CDU will eine CHRISTLICHE Partei sein, wahre Christen wollen keine Kriege!
SPD will eine ARBEITNEHMER Partei sein, echte Sozialdemokraten wollen keine Kriege!
GRÜNE wollen das KLIMA bewahren, Kriege machen das Klima kaputt!
AfD ist die EINZIGE Partei die Frieden und Wohlstand für die Bürger will und wird von den oben genannten GANGSTER-PARTEIEN sabotiert!
„AfD ist die EINZIGE Partei die Frieden und Wohlstand für die Bürger will und wird von den oben genannten GANGSTER-PARTEIEN sabotiert!“
Hier irrst du gewaltig, insbesondere beim „Wohlstand für die Bürger“. Die AfD stimmt für jede Schweinerei gegen die Bürger mit, z.B. gegen jede Erhöhung des Mindestlohns um ein paar Cent. Dafür ist sie bei der Aufrüstung, für die der Sozialstaat geschleift wird, voll dabei. Das ganze Geschrei um ein Verbot ist nur Augenwischerei und die behauptete Gegnerschaft, ein Verbot wird es nie geben, dient nur dazu das Märchen von der Alternative aufrecht zu halten. Schau dir mal an, woher die AFD kommt, die ist Fleisch vom Fleische der CDU.
Die einzige Partei, die wirklich Wohlstand für die Bürger will wird eisern totgeschwiegen, warum wohl? Und wenn es um Frieden geht, braucht es erst mal eine schonungslose Analyse, es reicht nicht zu behaupten, man wolle Frieden. Wo findet man dies, 3x darfst du raten.
https://bsw-vg.de/raus-aus-der-eskalationsspirale-rein-in-eine-neue-gesamteuropaeische-sicherheitsordnung/
MENSCHENJAGT IN DER UKRAINE – SO WERDEN SOLDATEN ZUR ARMEE GEZWUNGENhttps://odysee.com/@VideoStube:1/menschenjagd-ukraine-videostube-18.6.24:6BITTE VIDEO ANSCHAUEN UND EKELN VOR USA, EU, SELENSKY, MERZ & ALLEN HELFERN !!UND EKELT EUCH BESONDERS VOR MERZ & CO DIE AUCH UNSERE LEUTE AUCH IN DEN KRIEG ZERREN WOLLEN !!
Bei den laufenden Kriegen noch unklar, wer die Gewinner und Verlierer sind. Gewöhnlich werden Kriege solange weiter geführt und eskaliert, bis das feststeht.
Wurde bisher behauptet, die Ukraine stelle in Lizenz europäische Waffen her, was angesichts des Vorgehens Russlands gegen die Ukraine völlig unmöglich ist, ging man jetzt zur gegenteiligen Behauptung über. v.d.L erklärte, in Europa würden Waffen in Lizenz der Ukraine hergestellt. Keine dieser dummen Behauptungen wird verhindern, dass Russland in der EU Rüstungsfirmen beschießen wird, mit deren Waffen es angegriffen wird. Die große Frage lautet, ziehen sich die Amis dann zurück oder lassen sie sich in einen großen Krieg der Nato gegen Russland hineinziehen.
Gestern morgen habe ich im ntv Teletext unter der Überschrift „Israel denkt nicht an Rückzüge“ gelesen, dass Israel den USA mitgeteilt habe, dass es sich nicht aus Libanon, Syrien und dem Gazastreifen zurückziehen werde. Netanjahu denkt nicht daran, zu tun was Trump will. Jedenfalls befinden sich die USA nicht mehr auf der Seite Israels. Wie wird das weitergehen.
Den Persern fällt anscheinend nichts besseres mehr ein, als Trump umzubringen. Sie sehen darin ihre einzige Chance. Das wird wohl nicht gelingen. Für den Iran ist jede Bombardierung eine verlorene Schlacht, auch wenn er amerikanische Stützpunkte selbst in Jordanien und Syrien angreift. Der Iran wird keine Ruhe mehr bekommen, bis der Regime Chance vollendet ist. Die Revolutionsgarden können sich dagegen nicht durchsetzen, nehme ich an. Es gibt im Iran ein Parlament, eine Regierung und die Artesh, also Strukturen, die zur Machtübernahme bereit stehen.
Eskalation und die Blutgier dieser Leute kennt keine Grenzen.
Zitat an, Quelle:
https://www.moonofalabama.org/2026/07/economist-lets-start-a-war-to-get-people-used-to-it.html
„Das britische Medienunternehmen The Economist , das dem Bankiersclan Rothschild gehört, drängt seit langem auf einen Krieg gegen Russland.
Problematisch ist jedoch, dass die Bevölkerung (West-)Europas kein Interesse daran hat, für diejenigen zu sterben, die von solchen Konflikten profitieren.
Verschiedene Umfragen in Europa haben ergeben, dass die Menschen kein Interesse daran haben, ihr Land zu verteidigen, wenn diese Verteidigung auf der Ostseite des Dnepr stattfinden soll.
Die Herausgeber haben daher einen von den USA finanzierten Wissenschaftler eingeladen, Ideen zu liefern, wie die Europäer zum Krieg verleitet werden können…..
Ihr Anliegen ist es, „die Bürger zu ermutigen, eine Denkweise zu entwickeln, die sie besser auf den Krieg vorbereitet“. Um dies zu erreichen, sagt sie, sollten wir einen Krieg provozieren, der uns alle mit Sicherheit erfassen wird.“
(Zitat aus, maschinell übersetzt)
Diese Menschen wollen, z.B. mit der „Koalition der Willigen“ eine militärische Reaktion Russland provozieren, damit deutsche Soldaten an der „Ostfront“ streben, damit dann alle in D schreien: Wir wollen Krieg.
Oder wie?
perverser geht’s nicht mehr
You better run
Berichtigung:
„Das britische Medienunternehmen The Economist , das dem Bankiersclan Rothschild gehört, drängt seit langem auf einen Krieg gegen Russland.“
Die Rothschilds besitzen keine Anteile mehr am Eigentum:
Lady Lynn Forester de Rothschild und ihre Familie haben ihre gesamte 26,9-prozentige Beteiligung an der Economist Group an den kanadischen Milliardär Stephen Smith und seine Holdinggesellschaft Smith Financial Corp. verkauft. Die im März 2026 bestätigte Transaktion markiert die erste bedeutende Eigentümeränderung für die 183 Jahre alte Publikation seit über einem Jahrzehnt und soll einen Wert von bis zu 400 Millionen Pfund Sterling haben.
Mit dem Verkauf endet eine 24-jährige Verbindung zwischen der Familie Rothschild und dem Magazin, das sie 2002 nach der Übernahme der Anteile von Pearson erworben hatte. Die neue Eigentümerstruktur macht Exor, die Investmentgesellschaft der italienischen Familie Agnelli (FIAT), mit 43,4 Prozent zum größten Einzelaktionär, während Smiths Anteil auf 20 Prozent der Stimmrechte begrenzt ist, um die redaktionelle Unabhängigkeit der Publikation zu wahren.
Wie schon beim Verkauf von Reuters an die Familie Thomson im Jahr 2008 stellten die Rothschilds sicher, dass die Publikation weiterhin unter der Kontrolle gleichgesinnter Milliardäre bleibt.
„Es ist schwer, ein Gleichgewicht herzustellen, wenn der Hegemonialmacht keine Gegenmacht gegenübertritt. Bei einer solchen globalen Machtverteilung ist die Gefährdung des Weltfriedens, wie die jüngste Zeitgeschichte seit Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident auch zeigt, vorprogrammiert.“
Ich glaube, das ist falsch. Die Stabilität einer Weltlage hängt nicht von dem Vorhandensein einer Gegenmacht ab. Das Problem ist die zunehmende Unfähigkeit des Hegemons seine Interessen gegen die aufmüpfigen Staaten durchzusetzen. Bis etwa 2020 reichte, von den üblichen Verdächtigen – Nordkorea, Jemen, Iran etc. – abgesehen, die Drohung mit Sanktionen, Colour-Revolution oder Krieg, um Länder unter Kontrolle zu halten. Damit ist seit dem „umprovozierten Ukrainekrieg“ Schluss.
Der Hegemon und seine Vasallen haben sich einlullen lassen und vergessen, dass ihre Geopolitik am Ende auf der Fähigkeit ihres Militärs beruht. Die Fähigkeiten des NATO/US-Militärs beruhen aber auf fortschrittlicher Technologie und industrielle Fähigkeiten, was auch eine unabhängige Rohstoffbasis voraussetzt. Dies alles ist nicht mehr. China und sogar Russland können mehr militärische Güter je Zeiteinheit herstellen und entwickeln als der gesamte Westen. Dem Westen fehlen die „Seltenen Erden“.
Damit verliert der Westen seine wunderbare Stellung als Transferleistungsempfänger und Kommandogeber in der Welt – was er nicht wahrhaben will. Darum die panische Aufrüstung in Europa und die Kriege in der Ukraine und im Iran. Und doch kann der Westen nicht mithalten. Der Drohnenkrieg im Hinterland Russlands ist tatsächlich nichts anderes als eine Ablenkung von der Front. Um mal Scott Ritter sinngemäß zu zitieren: Die ukrainischen 1kg Fernlenkdrohnen machen in Russland „plop“ und beschädigen eine Raffinerie, die russischen Iskanderraketen machen in der Ukraine „Bumm“ und zerstören eine Fabrik/Waffenlager.
Es wird wohl noch eine Weile dauern bis der Westen die Vergeblichkeit seiner Bemühungen einsieht und sich ein neues Gleichgewicht einstellt. Wahrscheinlich wird es global noch viele Opfer fordern, wobei die militärischen Auseinandersetzungen nur Teil sind. Zur Zeit blockieren der Iran und die USA etwa 20% der Ölförderung weltweit, dazu Dünger, LNG-Erdgas und Helium. Die Eskalation im schwarzen Meer legt wiederum die Ausfuhr von Nahrungsmitteln der beiden größten Nahrungsmittelexporteure der Welt – Ukraine und Russland – lahm. Da wurden nicht nur Tankschiffe, sondern auch Getreidefrachter angegriffen.