
Im Westen wird derzeit verbreitet, Russland halte den Krieg militärisch und wirtschaftlich nicht mehrt lange durch. Die Regierung der Ukraine sieht sich derzeit gestärkt, unterstützt durch die treue Gefolgschaft aus der EU, um Belarus zu provozieren und einen Streit mit Polen über die Feier der rechtsnationalistischen UPA/OUN, die Massenmorde an Polen und Juden begangen und mit den Nazis kollaboriert haben, vom Zaum zu brechen. Angeblich hat Donald Trump Selenskij bestärkt, mutiger zu handeln, etwa bezüglich Angriffen auf das russische Hinterland. Das wird aus Washington freilich nicht bestätigt. Man hat den Eindruck, dass eine Euphorie über die Erfolge der Ukraine und das untergehende Russland mit dem Zweck gepflogen wird, den Krieg fortzusetzen, bis Russland zu einem für Kiew positivem Friedensabkommen gezwungen werden kann oder kapituliert bzw. zusammenbricht. Ob das realistisch mit einer so starken Atommacht als Gegner ist, erscheint zumindest als sehr zweifelhaft.
Typisch Andrij Melnyk, der ehemalige Botschafter in Berlin und jetzt der Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen. Er sieht die Angriffe auf russische Ölraffinerien und Energieinfrastruktur als legitim an, weil diese auch militärischen Zwecken dienen, was umgekehrt natürlich dann auch gelten würde. Daher konzentrierte er sich auf die Behauptung, dass Russland absichtlich zivile Ziele wie das Höhlenkloster und andere Kulturgebäude angreift, wo allerdings unsicher ist, ob Schäden nicht durch herabfallende Teile abgeschossener Drohnen entstanden sein könnten. Der Krieg wird auf beiden Seiten hässlicher, zunehmend werden in Russland und in der Ukraine bei den massiven Drohnen- und Raketenengriffen und der Luftabwehr Zivilisten getötet und verletzt.
Man habe den Sicherheitsrat, in dem Russland ein Vetorecht besitzt, aufgefordert, eine Resolution für einen bedingungslosen Waffenstillstand zu verabschieden. Man sei für direkte Verhandlungen mit Russland, aber die Geduld sei begrenzt, weil die ausgestreckte Hand nicht beachtet werden: „Sollte der Sicherheitsrat weiterhin abwarten, schließe ich nicht aus, dass die Ukraine ihren Vorschlag überdenkt und anpasst. Ein Waffenstillstand entlang der tatsächlichen Frontlinie ist bereits ein bedeutender Kompromiss.“ Bislang zumindest wäre dies der militärischen Situation geschuldet, überdies müsste Russland einer Resolution zustimmen. Moskau lehnt einen bedingungslosen Waffenstillstand vor einem Friedensabkommen auch deswegen ab, weil die Ukraine dann militärisch aufrüsten würde und europäische Staaten, wie angedroht, Truppen in die Ukrainer verlegen könnten.
Melnyk behauptet, Russland könne den Krieg nicht gewinnen. 40 Prozent der Treibstoffproduktion seien durch die Angriffe zerstört worden. Die russische Luftverteidigung sei nicht mehr in der Lage, Moskau zu schützen. Deswegen forderte er, die Truppen sofort aus den besetzten ukrainischen Gebieten abzuziehen: „Sie werden die besetzten Gebiete niemals halten können. Niemals. Verlassen Sie die Ukraine so schnell wie möglich“, sagte er.
Die stellvertretende russische UN-Botschafterin Anna Evstigneeva warf in einem spiegelbildlichen Diskurs der Ukraine Terror gegen Zivilisten vor. Sie bestritt, dass das Höhlenkloster von einer russischen Drohne getroffen worden sei: „Augenzeugenberichte, auch Videomaterial, zeichnen ein völlig anderes Bild. Die Kathedrale wurde durch einen ungeschickten Versuch einer ukrainischen Luftabwehr-Einheit beschädigt, eine russische Hyperschallrakete vom Typ ‚Zircon‘ abzufangen. Dazu wurden PAC-3-Abfangraketen des amerikanischen ‚Patriot‘-Luftabwehrsystems eingesetzt, die Kiew von westlichen Unterstützern übergeben worden waren und deren Verfallsdatum bereits überschritten war.“
Überdies schilderte sie die Lage in Russland natürlich allseits positiv: „Die militärische Sonderoperation erreicht konsequent ihre Ziele. Die russischen Streitkräfte behalten entlang der gesamten Kontaktlinie die strategische Oberhand, fügen dem Feind erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung zu und setzen die Befreiung weiterer Gebiete fort. Trotz der beispiellosen militärischen und finanziellen Unterstützung, die der Westen Kiew gewährt, sind die Versuche, das Blatt zugunsten der ukrainischen Armee zu wenden, gescheitert.“ Tatsächlich machen russische Truppen an einigen Stellen der Front langsam Geländegewinne, vor allem in Donezk, wo ein Vorrücken auf die beiden letzten Festungen ausgebauten Städte Slawjansk und Kramatorsk und damit auf die Einnahme der ganzen Region Donezk möglich scheint.
Crash der russischen Wirtschaft in Sicht?
Man kann aber selbstredend weder der Propaganda der einen noch die der anderen Seite glauben. Das zeigt sich auch, wenn man die Prognosen über die russische Wirtschaft betrachtet. Aus dem Westen wird derzeit – wieder – behauptet, sie würde bald einbrechen. Exemplarisch ist dafür ein Bericht des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, das auch den Ukraine Support Tracker herausgibt und damit schon zeigt, auf welcher Seite es steht. Jetzt hat es einen Bericht mit dem prophetischen Titel „Endspiel: Russlands Kriegswirtschaft stößt an ihre Grenzen“ veröffentlicht, in dem diagnostiziert wird, die russische Wirtschaft sende Zeichen einer „strukturellen Erschöpfung“. Bislang sei die Wirtschaft überraschend robust geblieben, damit sei aber jetzt endgültig Schluss, wollen die Autoren wissen. Und der Bericht soll die Politik des Westens beeinflussen: „Damit besteht die Möglichkeit für entschlossene Maßnahmen seitens des Westens.“
Der britische Economist geht zwar ebenfalls davon aus, dass die russische Wirtschaft Probleme hat. Aber sie stehe nicht gleich kurz vor dem Kollaps, Putin könne „seine Aggression weiter finanzieren“. Der Rückgang des BIP im ersten Quartal wird als statistische Illusion betrachtet. Die im Januar erfolgte Erhöhung der Mehrwertsteuer habe zu mehr Ausgaben Ende 2025 geführt. Es habe weniger Arbeitstage als im Vorjahr gegeben und schlechtes Wetter. Eine Analyse von Goldman Sachs lasse zwar ein verlangsamtes Wachstum, aber keine Rezession erkennen, zudem sei das BIP im April und Mai wieder wegen der gestiegenen Ölpreise höher ausgefallen.
Das Bild sei gemischt: „Das Verbrauchervertrauen ist laut einer vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Levada-Zentrum erfassten Kennzahl gesunken. Allerdings ging dieser Rückgang von einem Niveau aus, das nahe am Allzeithoch lag. Es mag zwar etwas schwieriger sein, einen Arbeitsplatz zu finden als noch vor ein oder zwei Jahren, doch die Arbeitslosenquote bleibt mit rund 2 % nahe einem Rekordtief. Russland hat zunehmend Schwierigkeiten, fossile Brennstoffe – das Rückgrat seiner Wirtschaft – zu exportieren, da die Ukraine ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur verstärkt, obwohl die Ölpreise gegenüber den Höchstständen, die sie während des Iran-Kriegs erreicht hatten, eingebrochen sind. Dennoch lagen die Warenexporte im April (nach den neuesten verfügbaren offiziellen Zahlen) insgesamt leicht über dem Vorjahresniveau.“
Aber es gebe auch Bereiche, in denen die Wirtschaft wächst. Die Inflation sei gesunken, die Reallöhne seien gestiegen. Auch den Oligarchen gehe es gut, sie hätten 80 Prozent mehr Lamborghinis als 2025 gekauft. Und geflogen werde auch mehr. Die großen Militärausgaben würden die Wirtschaft nicht entscheidend dämpfen, sie würden nur 3-4 Prozent des BIP höher liegen als vor dem Krieg. Das belaste die Wirtschaft, aber nicht allzusehr. Für den Krieg könne der Kreml die Steuern erhöhen oder Kredite aufnehmen.
Der Schluss, den man im Economist zieht, dürfte den Kriegsbefürwortern, die auf eine Schwächung Russland setzen, nicht gefallen: „Alles in allem kann Russland in diesem Jahr mit einem BIP-Wachstum von rund 1 % rechnen: Das entspricht in etwa dem von Frankreich oder Kanada. Strengere Sanktionen, wie sie Großbritannien am 16. Juni verkündet hat, könnten dieses Wachstum etwas dämpfen. Das Gleiche gilt für die Ölpreise, sollten diese weiter fallen und die ukrainischen Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur eskalieren. Doch es würde schon etwas weitaus Radikaleres erfordern, um Putins Kriegswirtschaft daran zu hindern, weiter vor sich hin zu dümpeln.“
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Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Mittwoch 23.06.2026) :
Das Militär zerstört das Zuhause von Saud Al-Atrash in der Qalqas-Gegend südlich von Hebron aber dieser will auf seinem Land bleiben. Die Siedler zerstören in Masafer Yatta, südöstlich von Hebron die Olivenbäume und versperren eine Strasse (ebenso in Abu Njeim, südlich von Betlehem). Die Siedler versuchen in Al-Maniya, südöstlich von Betlehem die Schafe zu stehlen. Die Siedler beschädigen in Rashaydeh, östlich von Betlehem das Kraftfahrzeug der Gemeinde (Windschutzscheibe, Reifen, weiterer Schaden). Die Siedler haben in der Gemeinde auch scharf geschossen. Die Siedler spazieren oder marschieren in Gruppen in palästinensischen Dörfern und behindern die Einwohner (es soll durch das Marschieren die Souveränität zur Schau gestellt werden, auf der Strasse gehen, rumschreien und negativ auffallen). Das Militär wirft in Deir Ammar mit Tränengas auf die Palästinenser, Das Militär erschiesst in Al-Yamoun, westlich von Jenin Mohammad Nazem Ezzat Zayed, 29. Eine verdeckt ermittelnde Einheit hat sich in die Ortschaft begeben, geschossen und die Sanitäter nicht an den Verletzten gelassen.
Zu dem was in Gaza passiert:
Das Militär überflutet das Al-Burej-Flüchtlingslager (Gaza-Mitte) mit Zement welches von den Strassen zu den Zelten der Vertriebenen fliesst. Es wird in Khan Younis am Strassenrand ein Älterer aufgefunden der angeschossen und mit verbundenen Händen vom Militär dort gelassen wurde (Montag). Ein Kind wird schwer verletzt (Montag). Das Militär tötet bei einem Luftangriff auf Al-Mawasi das Kind Ahmed Mohsen Al-Raqab. Ein weiteres Kind wird verletzt. Es wurde bei einem Angriff am Vortag Adam Abu Hadaid (auf dem e-Bike) umgebracht, der mit seiner kleinen Schwester auf der Strasse war. Es ist im Video zu sehen wie die kleine Schwester erschrocken nach Hilfe ruft. Die Wohngebäude werden zerstört.
Die Hälfte der Bevölkerung hat Hautkrankheiten und wohnt in der Nähe von Müllbergen. Und haben die Abwässer und Klärschlamm in der Nahe der Unterkunft. Die humanitäre Meldung (Meldung einer Hilfsorganisation) ist lediglich dass Pestizide reingebracht und viel versprüht wird und dass die Pestizide aufgebraucht werden. In den Videos sieht man dann die Insekten an den Kindern. Es gibt immer noch Meldungen über Nagetiere an den Zelten. Es haben 15% keine Seife. Es beschweren sich alle über die fehlende Verfügbarkeit von Hygiene- und andere Artikel (zu wenig, zu teuer). Es sind wieder Polioinfektionen (Kinderlähmung) gemeldet worden (nach 25 Jahren). Es gibt einen „erheblichen Mangel an“ wichtigen Medikamenten. Es haben 20% der Bevölkerung nur eine Mahlzeit am Tag. Es gibt statt 1.5 Millionen nur 678.000 tägliche Mahlzeiten (Hilfsorganisationen). Es arbeiten 11.000 UNRWA-Mitarbeiter in Gaza. Es dürfen keine UNRWA-Mitarbeiter nach Gaza einreisen (seit Januar 2025) weil ein Gesetz gegen UNRWA verabschiedet wurde weil es eine fremde Souveränität gibt und die Einreise nicht erlaubt wird. Die Hilfslieferungen von UNRWA für hunderttausende von Menschen wurden nicht reingelassen (Nahrungsmittel, Mehl und Unterkünfte).
UNRWA ist eine der grössten Einrichtungen für mentale Gesundheit und Gesundheit mit 49 Psychiatern, Beratern und 1.032 Ärzten und hat in einer Woche im Juni 2.878 Patientenbesuche bzw. insgesamt 73.165 ärztliche Konsultationen. Es sind 58,658 Kinder in einer Woche im Juni in eine UNRWA-Schule gegangen und 280.000 SchülerInnen und 7.500 Lehrer nutzen digitales Material (Lesen/Schreiben, Rechenaufgaben). Es wurden im Mai insgesamt mehr als 3.200 Kinder wegen Mangelernährung behandelt (mehr als 3.500 Kinder im April). Es ist geschätzt dass 37.000 schwangere Frauen wegen Mangelernährung eine Behandlung brauchen werden (2026).
Die „Ständige Faktfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt“ empfiehlt a.) dem Sicherheitsrat u.a. Sanktionen gegen das Führungspersonal und die Soldaten im Heer die internationale Verbrechen begangen haben. b.) dem Generalsekretär u.a. die Siedler, als Erweiterung des israelischen Staates, als Wiederholungstäter für Kindermord, Verstümmelung und sexuelle Gewalt zu bezeichnen (im nächsten Bericht über Kinder und bewaffnete Konflikte). Die Nationen erhalten ebenfalls eine Reihe von Handlungsempfehlungen die z.B. das Unterlassen des Waffenhandels und die Sanktionierung (z.B. der Siedler) betreffen (S.85 ff.).
Es soll am Freitag eine Demonstration geben bei der die westlichen Medien berichten sollen. Anzumerken ist dass Menschenaufläufe in der West-Bank von den Medien nicht gezeigt werden (nur ein Foto). Seit dem Waffenstillstand im Oktober wurden mehr als 1.029 Palästinenser ermordet. Es gibt mehr als 3,294 Verletzte (32 Tote und 142 (Schwer)verletzte/Verstümmelte in einer Woche).
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Tun Sie bei der Unterschriftenaktion mitmachen und an andere rumschicken.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
[1] Es ist der dreissigste Jahrestag des von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen „Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte“ (1996). Es gibt einen Kurs den man machen kann (https://www.unssc.org/courses/children-and-armed-conflict-primer). Aber angesichts des Völkermordes ist die Diskrepanz offensichtlich. Der Kurs ist auch für die Zivilgesellschaft gedacht.
Zu dem was u.a. in Tantura passiert ist (22. Mai 1948):
Tantura ist 1948 ein großes palästinensisches Küstendorf am Mittelmeer mit etwa 1.500 Einwohnern. Die Menschen leben vor allem von Landwirtschaft, Fischerei und Arbeit in den umliegenden Städten. Einige Tage vor dem Angriff treffen sich Dorfvertreter mit kol. Geheimdienstoffizieren, die eine Kapitulation anbieten. Die Dorfbewohner lehnen dies ab, weil sie befürchten, nach einer Aufgabe des Dorfes vertrieben zu werden.
In der Nacht vom 22. Mai 1948 beginnt der Angriff auf Tantura. Die angreifenden Truppen rücken von allen vier Seiten vor und umzingeln das Dorf vollständig. Nach Kämpfen wird Tantura eingenommen. Anders als bei anderen Operationen bleibt kein Fluchtweg offen, sodass sich die Angreifer anschließend einer großen Zahl gefangener Dorfbewohner gegenübersehen.
Nach der Einnahme werden die Einwohner unter Bewachung zum Strand gebracht. Dort werden Frauen und Kinder von den Männern getrennt. Die Frauen und Kinder werden später in das nahe gelegene Dorf Furaydis gebracht. Die Männer bleiben zurück und werden bewacht. Anschließend beginnt eine Auswahl einzelner Personen. Mithilfe von Listen und eines lokalen Informanten werden Männer identifiziert, denen frühere politische oder militärische Aktivitäten zugeschrieben werden. Dazu gehören Personen, die am arabischen Aufstand von 1936 beteiligt waren, Kontakte zu politischen Führern hatten oder in der Vergangenheit an Angriffen auf jüdische Ziele beteiligt gewesen sein sollen.
Die ausgewählten Männer werden in kleinen Gruppen von den übrigen Gefangenen weggeführt und erschossen. Zeitzeugen berichten, dass die Exekutionen systematisch durchgeführt werden. Mehrere Überlebende schildern, wie Gruppen von Männern an Friedhofsmauern, in der Nähe der Moschee oder an anderen Orten aufgestellt und getötet werden. Die Angaben zur Zahl der Opfer unterscheiden sich. Verschiedene Zeugen nennen Zahlen zwischen etwa 80 und 125 Erschossenen, andere sprechen von deutlich mehr Toten.
Neben diesen gezielten Erschießungen kommt es bereits unmittelbar nach der Einnahme des Dorfes zu weiteren Tötungen. Berichten zufolge werden Bewohner in Häusern und auf den Straßen erschossen. Einige Soldaten erklären später, dass nach Schüssen aus dem Dorf Teile der Truppe die Kontrolle verlieren und wahllos Gewalt anwenden. Nach Aussagen von Zeugen geschieht dies zu einem Zeitpunkt, als bereits weiße Fahnen gezeigt werden und die Kapitulation signalisiert wird.
Mehrere Überlebende berichten von persönlichen Verlusten. Familienmitglieder werden vor den Augen ihrer Angehörigen erschossen. Kinder erleben die Tötung ihrer Väter oder Brüder. Einige Zeugen schildern, wie ganze Gruppen von Verwandten unter den Opfern sind. Die Ereignisse hinterlassen bei vielen Überlebenden schwere psychische Folgen, die sie noch Jahrzehnte später belasten.
Nach dem Ende der Erschießungen werden palästinensische Gefangene gezwungen, die Leichen einzusammeln und Massengräber auszuheben. Die Toten werden in großen Gruben beerdigt. Personen, die an den Bestattungen beteiligt sind, berichten später von zahlreichen Leichen und davon, dass sie selbst befürchten, ebenfalls getötet zu werden. Die Überlebenden werden aus Tantura vertrieben. Viele verlieren ihre Häuser, ihr Land und ihren Besitz. Ein Teil von ihnen lebt später in Flüchtlingslagern außerhalb Palästinas, unter anderem in Syrien. Das Dorf selbst wird entvölkert und die ursprüngliche Bevölkerung kehrt nicht zurück.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Tun Sie sich Wissen aneignen und an andere weiterleiten. Etwa aus dem Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ von Westend-Autor Ilan Pappe, dem obige Informationen entnommen sind.
Die Mörder am palästinensichen Volk sind des Mordens noch nicht müde.
Roger Waters & Mona Miari – Comfortably Numb Re-Imagined (Offizielles Musikvideo)
https://www.youtube.com/watch?v=WBmrT3uqmeM&list=RDWBmrT3uqmeM&start_radio=1
Das Geschehen in Tantura ist durch eine wissenschaftliche Abschlussarbeit eines israelischen Geschichtsstudenten dokumentiert. Zu der Abschlussarbeit und der anschließenden Auseinandersetzung über deren Inhalte gab es im Nachgang einen Film, der bis vor kurzem leicht auf YouTube zu finden war. Jetzt wimmelt es im YouTube von minimalen Trailern und Ausschnitten dieses Films und der Film verschwindet im Datenmüll.
Nur so viel. Israelische Soldaten haben dem Historiker ohne Scheu erzählt, was in Tantura gemacht wurde und erst als ein Journalist über die Arbeit berichtete, kam es zu öffentlichen Streit, indessen Verlauf das historische Seminar unter Druck gesetzt, der Abschluss aberkannt und der Historiker zur Unperson gemacht wurde. Die Tonbandaufnahmen werden im Film aber zu Gehör gebracht.
Zitat: „Das Geschehen in Tantura ist durch eine wissenschaftliche Abschlussarbeit eines israelischen Geschichtsstudenten dokumentiert.“
Du meinst Teddy Katz. Der hatte für seine Masterarbeit zunächst übrigens die Bestnote erhalten.
Der Film über das Massaker heißt wie das Dorf – Tantura – und kann momentan wohl nur kostenpflichtig im Internet angeschaut werden.
Pappe hat aber einen wissenschaftlichen Artikel über den „Fall Katz“ verfasst, den es als freie PDF gibt:
https://ore.exeter.ac.uk/articles/journal_contribution/The_Tantura_case_in_Israel_The_Katz_research_and_trial/29702597/1/files/56711822.pdf
Zitat: „durch eine wissenschaftliche Abschlussarbeit eines (…) Geschichtsstudenten dokumentiert.“
Du meinst Bärchen Maunz (Name aufgrund der Maske verfremdet). Der hatte für seine Arbeit zunächst übrigens die Bestnote erhalten.
Der Film über das Geschehen heißt wie das Dorf – Tantura – und kann momentan wohl nur kostenpflichtig im Internet angeschaut werden.
Der zitierte Autor hat zudem einen wissenschaftlichen Artikel verfasst, den es als freie PDF gibt:
https://ore.exeter.ac.uk/articles/journal_contribution/The_Tantura_case_in_Israel_The_Katz_research_and_trial/29702597/1/files/56711822.pdf
Warum macht ihr beiden nicht eure eigene Website auf?
Dann hört der Mißbrauch hier endlich mal auf, und das wirklich wichtige Thema wird nicht weiter von euch zerstört.
Zitat: „Warum macht ihr beiden nicht eure eigene Website auf? Dann hört der Mißbrauch hier endlich mal auf, und das wirklich wichtige Thema wird nicht weiter von euch zerstört.“
Warum sollte ich eine eigene Website aufmachen, wenn das eigentliche Schauspiel doch hier stattfindet?
Erstens: Was genau spricht gegen einen kurzen Ausflug zur Nakba? Historische Ereignisse sind nicht automatisch weniger wichtig, nur weil sie manchen gerade nicht ins Konzept passen.
Zweitens: Wenn normale Kommentare hängenbleiben, verschwinden oder die Eingabemaske Endlosschleifen dreht und man anderen Nutzern nicht mehr antworten kann, wird man irgendwann experimentierfreudig. Interessanterweise kamen Nonsens und Buch-Auszüge in den letzten Tagen eher durch als sachliche Beiträge oder freundliche Antworten. Das ist eine interessante Erkenntnis, wenn auch nicht die, die ich dem Forum teilen wollte.
Drittens: Zum eigentlichen Thema habe ich längst kommentiert. Der Beitrag steht weiter unten. Womöglich hast du ihn verpasst, genau wie ich die 178 WM-Spiele letzte Nacht.
Nachdem man in Russland an entscheidender Stelle fast ein Jahr lang den „Geist von Anchorage“ beschworen hat, und möglicherweise tatsächlich glaubte/hoffte, die andere Seite sei willens/in der Lage, sich an die dort vereinbarten Punkte zu halten, dürfte man diese Hoffnung nun wohl endgültig begraben. Und das hieße genau was?
https://kyivindependent.com/trump-privately-urged-zelensky-to-act-more-boldly-toward-russia/
„die andere Seite sei willens/in der Lage, sich an die dort vereinbarten Punkte zu halten,“
Niemand weiss, was in Anchorage hinter verschlossenen Türen verhandelt und ob überhaupt etwas vereinbart wurde, also gehören Sie -neben mir- auch zu den „Niemanden“. Ihre diesbezügliche Erzählung erschöpft sich an der unbeweisbaren Aussage, Trump habe in Anchorage Putin verbindlich irgendetwas versprochen und nun erfülle er den Vertrag nicht. Moskau hat diese Geschichte propagandistisch zum sog. „Spirit of Anchorage“ aufgeblasen, was ja nicht unser Problem ist. Gerade vor 2 Tagen die Polit-Talks der üblichen Verdächtigen im russischen Staatsfunk „begutachtet“ -auffallend bei dem ständigen Gerede von irgendwelchen in Anchorage „vereinbarten Punkten“ ist, dass der konkrete Inhalt dieser „Punkte“ nie genannt wird.
Dazu passend:
„Freundliche Worte fand Trump dagegen für den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Dieser sei mutig, schlage sich ziemlich gut und verfüge über großartige Kämpfer.“
https://www.deutschlandfunk.de/trump-lobt-nato-chef-rutte-vor-gipfel-erneute-kritk-an-europaeern-102.html
Das ist typisch Trump. Nachdem er sich gezwungen sah, Israel und den heimischen Neocons in Sachen Iran die Gefolgschaft zu verweigern, bemüht er sich nun darum, sie wieder zu beschwichtigen, indem er in Sachen Ukraine einen deutlichen Anti-Russland-Kurs fährt. Rubio gibt schon mal die Richtung vor.
Witzig fand ich jüngst die Ansage der Russen an ihre Bevölkerung, doch bitte keine Fotos und Videos von angegriffenen Zielen zu posten, weil man damit der ukrainischen Aufklärung ja Daten liefere, wobei erwähnt wurde, daß Zuwiderhandlungen bisher keine Konsequenzen hatten. Wenn also die Ukrainer tatsächlich höchstens Satellitenfotos der Amis zur Zielwirkungsabschätzung haben und wenn ich mal annehme, daß die Russen nicht dämlich sind, war das die deutliche Aufforderung, eben genau das zu tun. Und wenn ich Russe in Führungsrängen wäre, würde ich medial eindrucksvoll mal einen Öltank sprengen und Bilder von geschlossenen Tankstellen zu Hauf produzieren, vielleicht noch ein paar Mütterchen, die im Nachttopf einen Hauch Benzin heim tragen, bevor er verdunstet. Schön der Ukraine und dem Westen – denn die Russen wissen, daß sie praktisch gegen die NATO Krieg führen – genau das zeigen, was sie sehen wollen … um ihrerseits zu motivieren, noch viel mehr Geld in dieses schwarze Loch zu versenken. Weil nur noch zwei Wochen, versprochen, dann sind sie am Ende. Tja, also unsere Wirtschaft wächst nicht, gar nicht, kein Bisschen, und die 0,7 Prozent, die jetzt das Institut für wasweißich anläßlich der Iran-Entspannung rausposaunt hat, wären ein ausgewachsenes Wunder, sollten sie tatsächlich eintreten. Es gibt keine Anzeichen dafür, keine Maßnahmen, die das bewirken können und beim einzig halbwegs brummenden Wirtschaftszweig, den Rüstungsgütern, ist genau das eingetreten, was echte Ökonomen vorhergesagt haben: Inflation! Der gleiche Scheiß, einfach nur viel teurer. Übrigens: ein Kriegsende wäre für Kiew (oder Kyyyw wie Bröckers immer so schön schreibt) eine Katastrophe, droht doch dann die Besetzung durch „Freunde“.
„Auch den Oligarchen gehe es gut, sie hätten 80 Prozent mehr Lamborghinis als 2025 gekauft.“
Was sagt eigentlich die russische Bevölkerung dazu?
Der russische Hacker wird uns sicherlich bald darüber Auskunft geben.
Was ist daran als Wessi auszusetzen? Die russischen Kapitalisten machen es unseren doch nur nach. Passt doch exakt zu unserem Wertewesten. Siehe aktuell Zalando, denen ist doch in ihrer Gier ihre ostdeutsche Belegschaft auch egal. Kann man aber nicht kritisieren wenn man Anhänger unseres Wertesystems ist. Kritisieren tun dies nur Sozialisten/Kommunisten, wie die kommunistische Partei in Russland.
Was soll ich dazu sagen? Mir selbst ist es gleichgültig und ich wüsste auch nicht mitbekommen zu haben, dass sich jemand darüber aufregte. Und ob das überhaupt stimmt, kann ich auch nicht sagen. Das fängt schon bei der Frage an wer konkret sind eigentlich „die Oligarchen“? Das ist ein recht schwammiger – umgangssprachlicher Begriff und es fällt schwer zu sagen wer ist eigentlich eindeutig ein Oligarch. Ist es vielleicht ein erfolgreicher Unternehmer? Oder einfach jemand der wie auch immer reich ist? Gibt es da eine Schwellgrenze an Vermögen ab wann man ein „Oligarch“ ist? Oder was genau unterscheidet einen Oligarchen von jemanden der vermögend ist?
Also in Russland gibt es einen solchen Titel/Amt eigentlich nicht, ich wüsste auch nicht, dass jemand in Russland sich selbst als ein „Oligarch“ bezeichnen würde.
Wenn man jetzt den Begriff zerlegt – Oligarch, von Oligarchie = Macht der Wenigen.
Man könnte also annehmen ein Oligarch ist jemand der sehr reich ist und sein Reichtum dazu nutzt um politischen Einfluss auszuüben. Das gibt es bestimmt auch in Russland, aber wohl kaum so krass wie im Westen – insbesondere in USA wo Lobyismus legalisiert ist, im Gegensatz zu Russland.
Oligarch nennt man sich nicht. Oligarch wird man genannt. Das ist wie beim Zaren. Offiziell Präsident einer Demokratie. Tatsächlich, na das wissen wir ja alle.
Ich nehme an, dass sich Russland auch nicht als einen Oligarchenstaat bezeichnet, obwohl es einer ist.
Ganz wichtig dabei ist, dass die kleinen Lichter in Russland dieses System mittragen. Dann klappts auch mit dem Überfall auf die Nachbarn.
Keine Ahnung, was die russische Bevölkerung dazu sagt, aber dass in Kiew der Stützpunkt Aston Martins ist, der die höchsten Verkaufszahlen weltweit hat, soll in der ukrainischen Bevölkerung zu starkem Unmut geführt haben, vor allem, wenn man bedenkt, wie durch „Bussifizierung“ junge und alte Männer von den Straßen und aus Einkaufsläden entführt werden, um sie zum sterben für diese Oligarchen mit den Aston Martins an der Front zu verheizen.
Q.E.D.
Seit 2014 bezahlen wir diese Aston Martin Käufer dafür, dass sie ihre Landsleute an der Front ermorden lassen.
Und die Ukrainer haben nichts besseres zu tun als mitzumachen.
Es ist das größte Verbrechen der Nachkriegszeit.
Wo kommt eigentlich die Vorstellung her, wenn Russlands Wirtschaft am Ende ist, dann wird Putin schon mit eingekniffenem Schwanz die Ukraine in den Grenzen von 1814 wiederherstellen?
Oder Putin würde sagen, naja, paar tausend tote Soldaten, jetzt auch noch Angriffe auf das russische Kerngebiet, na dann ziehe ich mich mal zurück, nichts für ungut, hier sind Milliardenreparationen?
Das sind doch Situationen, wo ein Herrscher erst recht „all in“ geht, und sei es nur ein verzweifelter, zum Scheitern verurteilter Versuch.
Wenn man will, dass Putin den Krieg beendet, dann muss man ihm einen Grund geben, sich zurückzuziehen. „Der Westen“ gibt ihm eher Gründe, die Ukraine zu vernichten, wie man es ihm seit Jahren unterstellt.
Welche Ukraine in den Grenzen von 1814?
Das Land existierte vor 1917 gar nicht als Staat! Und auch nicht wirklich als Land. Es gab Russen, die nicht im russischen Zarenreich lebten, und deshalb als „Grenzländer“ bezeichnet wurden. Etliche hatten sich vorher schon im Zarenreich angesiedelt, da sie dort besser leben konnten als unter polnischer oder habsburgischer Herrschaft.
Nuclear weapons always remain. It was said: why do we need a world where there is no Russia (Russia lost)?
Die Russen sind unsere Freunde.
Niemand wird das einzige autarke Land dieser Erde nachhaltig schaden können.
Die russischen Aussagen zur Lage an der Front sind keine Propaganda. Das kann man aufgrund der reichlichen OSINT-Info selber nachprüfen. Die Angriffe in russischen Gebieten tun weh, ändern daran aber nichts. Sie sind vielmehr Ausdruck der westlichen Verzweiflung.
Sehe ich auch so.
Auch der yt-Kanal von „Macronomist“ ist dazu gut.
Unter die Kategorie „westliche Verzweiflung“ fällt auch die Äusserung Herrn Neumanns neulich: wenns einfach nicht läuft, dann muss mal die Luft raus: und diese Tirade war schon erstaunlich.
Früher hätte ein deutscher General für solch eine Äusserung „in Ruhestand“ gehen dürfen….
Und jetzt wissen wir mehr als vorher ?.
Nein ? Wozu dann der Artikel ? Wozu die
Kommentare ? Wozuuuu ?
Herr Rötzer bespasst uns: er weiss, was hier ankommt.
Vielleicht wird er damit auch einem gewissen Wunsch an Overton gerecht, mal die ukrainische Sicht wiederzugeben…..
@ Fahrradheinrich um 22 Uhr 18 :
Diese, die ukrainische Sicht, kommt ja bei uns so gut wie nicht vor.
Der zugrundeliegende Deutungsrahmen stellt in meinen Augen die zentrale Schwäche dieses Beitrags dar. Wieder einmal wird die These aufgerufen, die russische Wirtschaft stoße nun endgültig an ihre Grenzen und der Krieg könne deshalb nicht mehr lange fortgesetzt werden. Neu ist diese Prognose allerdings nicht. Unten ein Hinweis auf eine Website, die vor einigen Monaten eine lange Liste entsprechender Prophezeiungen zusammengetragen hat. Die älteste stammt aus dem Dezember 2014:
https://www.moonofalabama.org/2026/02/russias-collapsing-economy.html
Nichts davon ist eingetreten.
Bemerkenswert ist auch die selektive Wahrnehmung des Autors. Der heutige Artikel verweist zwar auf skeptische Stimmen wie jene des „Economist“, übernimmt aber letztlich dennoch die Grundannahme westlicher Institute, Russland befände sich in irgendeiner Art Endphase ökonomischer Belastbarkeit. Dabei spricht vieles dafür, dass diese Analysen weniger die tatsächliche Lage beschreiben als politische Erwartungen formulieren. Wenn ein Bericht bereits im Titel vom „Endspiel“ spricht und zugleich „entschlossene Maßnahmen des Westens“ fordert, verschwimmt zumindest in meinen Augen die Grenze zwischen Analyse und politischer Intervention.
Hinzu kommt ein zweiter blinder Fleck. Die Debatte konzentriert sich fast ausschließlich auf die Frage, ob die Ukraine Russland durch Angriffe auf Raffinerien, Energieanlagen oder Infrastruktur genügend Kosten auferlegen könne. Kaum thematisiert wird hingegen die Möglichkeit russischer Gegenmaßnahmen. In der letzten Zeit mehren sich Hinweise darauf, dass Moskau seine bisherigen Beschränkungen bei Angriffen auf ukrainische Logistik-, Energie- und Transportstrukturen schrittweise aufgegeben hat. Eisenbahnknoten, Lokomotiven, Treibstofflager und Versorgungseinrichtungen geraten zunehmend in den Fokus. Zudem wird übersehen, dass Russland bereits seit langem täglich Angriffe auf diverse Ziele in der Ukraine durchführt. Die jüngste Ausweitung ist daher eher als Intensivierung denn als grundlegend neue Entwicklung zu verstehen. Über solche Aspekte wird jedoch allenfalls in manchen westlichen Newstickern berichtet. Die Vorstellung, wirtschaftlicher Druck wirke nur in eine Richtung, erscheint auf jeden Fall recht fragwürdig.
Gerade deshalb wirkt die Hoffnung trügerisch, Russland könne durch weitere Eskalationen zu Verhandlungen gezwungen werden. Sie beruht auf der Annahme, dass zusätzlicher Druck automatisch zu politischer Nachgiebigkeit führe. Tatsächlich zeigten die vergangenen Jahre eher das Gegenteil: Jede neue Eskalationsstufe hat auf russischer Seite die Bereitschaft verstärkt, den Konflikt als langfristige strategische Auseinandersetzung zu betrachten. Wer davon ausgeht, eine Nuklearmacht lasse sich durch einige Prozentpunkte weniger Wachstum oder durch punktuelle Infrastrukturschäden zum Einlenken bewegen, versteht die politische Logik des Gegners grundlegend falsch.
Vollständig ausgeblendet bleibt außerdem die innere Auseinandersetzung in Russland. Die Frage lautet nämlich nicht nur, wie stark die Wirtschaft ist, sondern wer über ihre Ausrichtung entscheidet. Seit Jahren existiert beispielsweise ein Spannungsverhältnis zwischen den neoliberalen Vertretern einer restriktiven Geld- und Fiskalpolitik und jenen Kräften, die eine stärkere Mobilisierung der Wirtschaft für strategische und militärische Ziele fordern. Die Rolle der Zentralbank und ihrer Chefin, Frau Nabiullina, wird dabei mehr als kontrovers diskutiert. Hohe Zinsen bremsen Investitionen und Kreditvergabe, während gleichzeitig enorme Anforderungen an Industrie und Rüstungsproduktion gestellt werden. Wer von einer „Erschöpfung“ der russischen Wirtschaft spricht, müsste daher genauer unterscheiden, welche Probleme aus Sanktionen und Krieg resultieren und welche durch wirtschaftspolitische Entscheidungen innerhalb Russlands selbst erzeugt wurden. Es gibt inzwischen eine wachsende Zahl von Stimmen, die Nabiullina, ihren Verbündeten Siluanow sowie Vertreter eines Verständigungskurses gegenüber den USA wie Dmitrijew und Uschakow als Bremsklötze einer konsequenten Mobilisierungsstrategie betrachten und ihren Abgang fordern.
Der eigentliche Irrtum vieler westlicher Analysen besteht darin, ökonomische Schwierigkeiten automatisch mit politischer oder militärischer Niederlage gleichzusetzen. Die Geschichte zeigt vielmehr, dass Staaten unter Kriegsbedingungen oft wesentlich länger durchhalten, als externe Beobachter erwarten. In einem gegenseitigen Abnutzungskrieg ist die Frage nicht, ob Kosten entstehen, sondern welche Seite sie langfristig besser tragen kann. Wer seit über einem Jahrzehnt denselben bevorstehenden Kollaps prognostiziert, sollte zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass nicht Russland, sondern die eigene Analyse an ihre Grenzen stößt.
Ihre Beiträge gefallen mir wirklich sehr gut.
Neulich gab es ein CNN-Clip, mit 63 Zusammenschnitten, wo Trump behauptete, aber jetzt sei der Iran-Deal wirklich da. Mich störte auch neulich wieder die Börsen-Ralley vor der Verkündung des Iran-Deals. Da passiert Insidertrading in nie gesehenem Ausmaß. Gestern sah ich noch von Caleb Maupin einen Beitrag über die synthetische Linke. Darin schildert er, dass die CIA sich einen Mechanismus wünschte, wie sie weltweit überall die gleichen Nachrichten verbreiten könnten. Er nannte auch Beispiele, wo das herauskam.
https://www.youtube.com/watch?v=xgKPyIj8Q60
Ich stimme mit ihm nicht bei allem überein, aber er beschreibt das auch, was ich selbst schon beobachtet habe: Gerade bei neuen imperialen Kriegen der USA kann man ein Phänomen in den Medien beobachten wie bei live-Orderbüchern von Aktienmärken, wo dann die Aufträge immer größer werden und die Aufträge immer schneller über den Bildschirm rauschen. Bei dem Ukrainekrieg sind einige Dinge schon lange offensichtlich:
1. Die NATO-Propaganda ist massiv und was hatten wir nicht schon alles für Lügengeschichten, von Russen geht die Munition aus, erfolgreichen Gegenoffensiven der NATO, Treibstoff ging auch schon zig Mal aus, die Waschmaschinenchips von der Leyens usw.
2. wird seit dem Beginn des Euro-Maidan massiv zensiert. Das hat mich damals schon getroffen, wo ich noch ehrlich vermeintlichen Journalisten auf Fehler in ihrer Arbeit aufmerksam machen wollte und heute ist es massiv ausgebaut und technisch umgesetzt. Ich verstehe den Artikel auch so, das Rötzer die Kriegspropaganda etwas aufspiest und wiedergibt, aber dann uns die Gelegenheit gibt, das nicht zu teilen und zu korrigieren. Er macht das leider schon sehr überzeugen, wo man nicht genau versteht, ob er es wirklich nicht blickt oder nur so tut, um der Zensur zu entgehen.
Was auch gerne in der Diskussion vergessen wird ist, dass eine Autokratie bzw. eine „autoritäre Demokratie“, wie der französische Historiker Emmanuel Todd in seinem Buch «Der Westen im Niedergang» Russland im Vergleich zu den „liberalen Oligarchien“ der EU, strukturell überlegen ist.
(s. https://zeitpunkt.ch/warum-es-mit-dem-westen-zu-ende-geht)
Aus diesem einfachen Grund beschliesst der EU-Rat auch zunehmend autoritäre Massnahmen, um z.B. die Meinungsfreiheit via Sanktionen einzuschränken, und beschleunigt damit nur weiter den eigenen Niedergang …
Es gibt eine gigantische Psy- Op des Westens. All die Propagandafiguren, die in den Dokumenten der „Integrity Iniative“ genannt werden, sind zeitgleich aus ihren Löchern gekrochen und haben den gleichen BS verbreitet. Teilweise sogar die selbe Wortwahl…
Offenbar schwant den NATO- Generälen, das es die Ukraine nicht mehr lange macht. Die Verlustzahlen der Ukraine sollen wohl die 2,4Mill. erreicht haben. Die Menschenfänger des Selensky- Regimes können die Verluste nicht mehr ausgleichen. Die russische Armee hat die strategische Iniative und die Ukraine ist auf der Verliererstrasse: https://peterturchin.substack.com/p/is-ukraine-russia-war-entering-the Um das vor den Schafen im Westen zu verdecken, wird auf den Berg von Lügen eine weitere gigantische Lüge gepackt.
Das dem Westen nicht zu trauen ist, ist keine neue Erkenntnis in Russland. Jeder Politiker und Militär geht zurecht davon aus, das man ihn von westlicher Seite aus betrügen will. Eine Jahrhunderte alte Erfahrung. Seit tausend Jahren ist „Westrom“ davon besessen, „Ostrom/ Byzanz“ zu vernichten.
Natürlich hat der Terror der NATO via Ukraine gegen zivile Ziele in Russland Folgen. Aber bis auf die Krim gibt es den Behaupteten „Treibstoffmangel“ in Russland nicht… das „NATO- Zentrum für strategische Kommunikation“ in Riga schiebt Sonderschichten…
Die westliche Propaganda prognostiziert in regelmäßigen Intervallen den baldigen Kollaps der russischen Wirtschaft. Und die Ukraine war noch nie in der Lage, ihre Verluste auszugleichen. Nichts davon ist neu, also braucht man auch nicht von einem baldigen Kriegsende auszugehen.
Dieser Krieg ist ja ein ganz ungleicher Krieg. Es ist ein Krieg der Nato gegen Russland. Aber Russland wehrt sich nicht gegen die Nato. Anscheinend wartet man lieber ab, bis man den Donbass erobert hat, oder die Ukraine zusammenbricht, obwohl es sie gar nicht mehr gibt, sowohl bevölkerungsmäßig als auch finanziell und genau betrachtet auch militärisch. Die Ukraine ist von der Nato besetzt. Im NATO-Ukraine-Rat (NUC), beraten die Ukraine und alle 32 NATO-Staaten gemeinsam, planen und beschließen Maßnahmen. Es werden Führungs- und Lagebildsysteme (C2/C4ISR-Komponenten) als Command-and-Control-Systeme zur Darstellung des Gefechtsfelds, Koordination von Einheiten und Übermittlung von Befehlen benutzt.
Vielleicht hofft man auch, dass in Europa Parteien an die Regierung kommen, die den Krieg ablehnen, aber wie man gesehen hat, setzt sich die EU immer durch.
Weil die Deutschen am unbeliebtesten in EU und USA sind, muss man vielleicht mit einer Bombardierung des Reichtags in der Sommerpause rechnen, als mehr symbolischen Akt, der der Logik des Krieges entspricht, um zu zeigen, wozu man in der Lage wäre.
Das wird auch passieren, irgendwann entweder auf Ramstein oder Rüstungsindustrie.
Deutschland ist die EU, deutsche geben in Brüssel mit ehemaligen Nazi Kollaborateuren,
den Baltischen Staaten, den Ton an.
Bei den ehemaligen Ostblock Staaten ist es nur der Frust gegenüber der Sowjetunion und haben noch nicht begriffen das es diese nicht mehr gibt. Russland hat es geschafft unter der Regierung Putins wirtschaftlich und sozial zu stärken. Durch China, Indien und Ländern in Südostasien kann Russland völlig Autark werden. Es braucht Europa nicht, sondern Europa braucht Russland um zu Überleben.
Russland wird mit Sicherheit nicht den Reichstag anvisieren. So ein Schlag würde die deutsche politische Klasse auch nicht zur Vernunft bringen, sondern endgültig durchdrehen lassen.
Ein naheliegendes Ziel wäre die Basis in Wiesbaden-Erbenheim, in der Angriffe auf Russland geplant und koordiniert werden.
Darauf habe ich einen Kommentar geschrieben, der rausgeschmissen wurde ohne Moderation. Man weiß bei dieser kafkaesken Zensur ja nie, warum eigentlich. Wars vielleicht weil ich Putin als zahnlosen Tiger bezeichnet habe. Vielleicht hätte ich stattdessen „vorsichtige“ schreiben sollen.
Nein Russland ist da wesentlich nüchterner als der Westen. Es nutzt seine wertvollen Waffen nur für Ziele die es wert sind. Das Russland teure Waffen verballert (die zudem ja angeblich nicht so viele hat) nur um mal einen Spielplatz ein Wohnhaus, ein Museum anzugreifen ist Propaganda für Hirntote.
bloß gut, dass die Russen seit 2022 nur noch mit Klappspaten werfen…..
und noch schnell die fehlenden Zeichen – was für ein Schwachsinn……
Die Amis haben 40 Billiarden Schulden. Die Deutschen streichen jetzt auch schon die Rente. Aber es ist angeblich Russland, das erschöpft ist.
Ist denn schon wieder der Endsieg angesagt? Wann kommen denn die Wunderwaffen? Adolf heißt jetzt Fritz ansonsten ist wieder alles beim Alten. Die Ostfront und die Propaganda. Werte, die verteidigt werden müssen. Das
alte Nibelungenblut, das jeder Einsicht trotz und stets, bis in den Untergang, der Lüge ewig‘ Treue hält.
Mutig mit dem Zitat
“ Adolf heißt jetzt Fritz“
Aber wahre Worte.
Irgendwie wiederholt sich die Geschichte. Es ist ein kleinwenig
anders,, diesmal sind alle Neo Faschisten Europas Aktiv gegen Russland und die haben die gleichen Interessen Russland zu zerstören und dessen Energie Ressourcen aus zu plündern da Europa so gut wie keine mehr hat und Deutschland schon gar nicht. Also das selbe Feindbild wie 1941.
Wann kommen denn die Wunderwaffen?
Panzerhaubitze 2000
Leopard,
Himars
F 16
Patriot
und und und
…..
Alles schon da. Wo bleiben eigentlich die Erfolsstories dieser Game-Changer ? Ich warte schon eine ganze Weile…..
Die Erzählungen zum Kriegsgeschehen wechseln mit den Widersprüchen zwischen den außen- und innenpolitischen Lagen der imperialistischen Mächte und. wurden durch den Israel/US-Krieg gegen den Iran sowie die veränderte technische Kriegsführung (Drohnen!) massiv befeuert. Sämtliche imperialistischen Mächte sind auf die eine oder andere Weise geschwächt. Das macht die Weltlage zunehmend brisanter und die Kriegserzählungen wirrer und schriller.
Sehr geehrter Herr Rötzer,
wäre es vielleicht möglich, dass sie auch andere Quellen zitieren, als mehrere westliche Propagandaquellen, und eine russische?
Wie sehen z.B. indische, chinesische, brasilianische, lybische, ägyptische Medien die Situation?
Man könnte meinen, sie schreiben solche Texte, um die westliche und ukrainische Propaganda zu verbreiten.
Weiterhin fällt auf, dass es scheinbar nur um die ukrainischen Erfolge geht, aufgrund derer die Ukraine plötzlich etwas zu fordern und sogar Bedingungen zu stellen hätte.
Gehts noch?
Zitat: „Man sei für direkte Verhandlungen mit Russland, aber die Geduld sei begrenzt,….“
Arrogante Sprüche aus der Ukraine.
Würde Russland auf gleiche Weise eskalieren, wie die Ukraine / der Westen, würden wir kaum mehr vom angeblich „brennenden Moskau“ (so ein Quatsch!) lesen, sondern vom brennenden Kiew und anderen ukrainischen Städten.
Denn Russland könnte durchaus eskalieren.
Wenn man nur auf die kurzzeitigen Erfolge schaut, und das Grosse und Ganze aus den Augen verliert, kommen solche Texte dabei heraus.
Zitat: „40 Prozent der Treibstoffproduktion seien durch die Angriffe zerstört worden. Die russische Luftverteidigung sei nicht mehr in der Lage, Moskau zu schützen.“
Und wenn sie nicht gestorben sind….
Sie scheinen den Artikel gründlich misszuverstehen.
Lesen sie ihn vielleicht noch einmal.
Herr Rötzer zitiert zwar die westliche Propaganda, zeigt aber gleichzeitig das es sich um Wunschdenken handelt.
Am Rande: Russland bekommt jetzt auch seine Quittung für das Beharren auf fossilen und atomaren Techniken. Andere Ölländer wie Saudi Arabien oder VAE haben ihr Geld in Erneuerbare gesteckt und erzeugen damit riesige Energiemengen. Russland nicht. Russland war vor Trump der weltweite Kopf des fossil- atomaren Komplexes, wofür durchaus Putin verantwortlich zeichnet. Und das, obwohl Russland unendliche Flächen hat, auf denen man Windräder und Solaranlagen betreiben könnte.
Das wäre jetzt von Vorteil, denn ein Windrad ist kaum zu treffen. Ein Schaden an einem Solarpanel ist kaum ein Schaden. Aber eine Raffinerie, die trifft man.
Ganz abgesehen davon, dass die Ukrainer auch auf Atomkraftwerke zielen. Budanow kennt da nichts.
Russland hatte durch die Kernkraft, nie einen vergleichbar großen Verbrauch an fossiler Energie. Auch bezweifel ich, dass das so umweltfreundlich ist, die Taiga abzuholzen nur um dort Windräder bauen zu können.
So ein kapitaler Unsinn,
man holzt keine Wälder ab um Windräder zu bauen. Man benötigt Straßen und Zugänge aber keine platte Fläche.
Unabhängig davon glauben Sie im ernst dass östlich des Urals nur Wald ist? Dort gibt es genügend unbewaldete Flächen.
Für die bisher in Deutschland errichteten Windräder wurden in Südamerika mehr als 350 000 Balsaholzbäume gefällt. Pro Windrad wird das Holz von 4-8 Balsaholzbäume benötigt. Mittlerweile baut man diese Balsaholzbäume auf großen Plantagen an wo vorher Lebensmittel produziert wurden. So ein Balsaholzbaum wächst in 5 Jahren und bringt einen guten Profit mit weniger Arbeit als z.B. eine Kaffeeplantage. Wir vernichten so landwirtschaftliche Nutzfläche und Arbeit. Ist ja weit weg von uns Klimafreunden.
da passt es doch gut, dass Ecuadors Präsident Daniel Noboa
sich mit US-Präsident Donald Trump gut versteht und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sehr gut sind, die EU findet das auch sehr gut.
Im Übrigen wird die enorme Nachfrage nach Balsaholz zum Problem für die indigene Bevölkerung.
Das kümmert aber den aufrechten Deutschen nicht, der wohnt, wie Sie schon sagten, weit weg.
Das Loblied auf die erneuerbare Energie.
Ein Windrad ist übrigens eine ineffiziente Technik, die darüber hinaus noch schwere Umweltschäden verursacht – und zwar in mehrfacher Hinsicht.
Und wieviel liefert so ein Windrad übrigens an Strom: wieviele Raffinerieren kann man damit ersetzen?
Und mir scheint, sie verwechseln hier etwas: eine Raffinerie ist dazu da, Öl zu verarbeiten, z.B. in Benzin, und weniger, um Strom zu erzeugen.
Frankreich hat übrigens auch kein Problem mit atomaren Techniken, und stützt unser „tolles“ System aus erneuerbaren Energien in D, wenn bei uns mal wieder nicht genug Strom da ist.
Und können die Golfstaaten die „riesigen Energiemengen“ auch an den Mann bringen, oder ist es wie bei uns: wenn die Sonne scheint und der Wind weht, dann haben wir Überkapazitäten, die häufig zu „Negativpreisen“ verklopft werden, und wenn wir dann den Strom brauchen – z.B. abends – dann fehlt es (darum denkt die Politik auch darüber nach, den Verbrauch pro Haushalt reduzieren, damit dann, wenn wenig Strom da ist, nicht die Gefahr besteht, dass das Netz zusammenbricht).
Erneuerbare Energien sind sicher sinnvoll, aber ohne fossile wird es auch in vielen Jahren nichts werden.
Das ist eine spannende Frage, die ich mir ähnlich auch gestellt habe. Sie bedenkt aber leider nicht die Besonderheiten von Russland:
1. Im Winter wird es sehr kalt. Elektronik könnte nicht mehr so gut funktionieren.
2. Den Treibstoff braucht die Armee. Dass die so viele Raffinerien haben, war aus meiner Sicht eine Kriegsvorbereitung. Kommt ihnen jetzt zu Gute.
3. Es gibt riesige Entfernungen. Eine elektrifizierte Bahn kostet mehr?
4. die AKW sind Rechtfertigung für das Atomwaffenprogramm, aber leider auch einige der schlimmsten Ziele, schlimmer als Flugzeugträger
5. Fossile Rohstoffe zu verkaufen ist eines ihrer wichtigsten Geschäftsmodelle
6. alte, bewährte Technologie
Ich würde trotzdem sagen, dass die Russen viel mehr EE benützen sollten. Ich habe mitbekommen, dass wohl auch in Russland mehr chinesische E-Autos unterwegs sind. Sollte die Weltgemeinschaft ernsthaft etwas gegen die globale menschengemachte Erwärmung machen wollen, müsste sich auch Russland zumindest anpassen an die neue Technik, die dann alle benützen.
Das wäre eben super gewesen mit der Wirtschaftszone von Vladiwostok bis Lissabon. Dann hätten deutsche Unternehmen auch mehr EE in Russland verkaufen können. Aber man kann eben nicht US-Vasall sein – und Israel will übrigens auch Gas nach Deutschland verkaufen u.a. von dem Feld vor Gaza. Mittlerweile wollen sogar immer mehr Deutsche den 3. Versuch einer Revanche und einen neuen deutschen Imperialismus in der Ukraine. Das kann nur wieder scheitern. Deutschland müsste lernen sich abzufinden, dass es größere oder andere große Länder gibt, wie eben Russland oder die Türkei. Das ist ähnlich wie der idiotische Konflikt zwischen Deutschland und Frankreich, wo die Deutschen versuchen alles an sich zu reißen und die Franzosen sich Einfluss zu sichern über den größeren Partner, der ihnen einfach nicht zusteht. Echte Partnerschaft und Friedensdividende geht anders.
Vielleicht googelst du mal, was eine Raffinerie ist, bevor du sie das nächste Mal mit einem Solarpanel gleichsetzt.
Russland hat bereits vorgemacht, dass sich Umspannwerke als Ziele eignen. Also nein, Elektromobilität ist nicht resilienter im Krieg.
Das ist doch Bullshit. Russland ist kein Ölland wie etwa Saudi-Arabien. Die russische Wirtschaft ist sehr viel stärker diversifiziert als in klassischen Ölstaaten des mittleren Ostens. In Russland machen Einnahmen aus dem Verkauf von fossilen Rohstoffen nur etwa 15% der Einnahmen aus. Darüber hinaus hat Russland noch viele andere Standbeine. Export von Atomtechnologie (weltweit führend, Russland baut modernste Atomanlagen auf der ganzen Welt), Export von Agrarwirtschaftsprodukten (Weltmeister beim Export von Weizen und Düngemittel), Export von Rüstung, Export aus Metallurgie (Stahl, Aluminium, Buntmetalle), Holz und vieles mehr.
„Weltmeister beim Export von Weizen “ – ja, aber nur dank der Sanktion. Hoffe die Russen sind der EU dafür auch entsprechend dankbar! 😉
So falsch ist die Aussage gar nicht, das Russland den Krieg kaum gewinnen kann. Nur die Ukraine eben auch nicht. Beide werden Verlierer sein und sobald sie das auch beide fest verinnerlicht haben, geht es gegen die Hauptkriegstreiber und damit meine ich nicht die USA. Es wird nur Verlierer geben.
Will Putin wirklich der sein der den Russen eine neue Wirtschaftskrise beschert oder durch werfen der Bombe zum Paria wird?
Und selbst wenn Putin die Bombe wirft ist damit noch lange keine wirtschaftliche Erholung garantiert.
„Es wird nur Verlierer geben.“
Putin hat sich für Konfrontation statt Kooperation entschieden, das es dabei Verlierer gibt liegt in der Natur der Sache.
Teile eines anderen Landes zu annektieren und in die Verfassung zu schreiben die man nicht besetzt hält, ist halt schon dezent größenwahnsinnig. Und die Blitzkriegsnummer hat er verkackt, daran gibt es nichts zu deuteln.
Es ist der Westen der auf Konfrontation ging und auch weiter geht.
Die Russen haben 8 jahre versucht zu verhandeln. Es gab die Minsk Abkommen, die die Ukraine nur zum Schein unterschrieben, also schon bei Unterschrift betrogen. Der Westen wollte keine Verständigung , schickte seinen Terrier Ukraine vor, um die russen maximal zu provozieren. im Februar 22 erhöhten sie den Beschuss des Donbass massiv.
Ich war damals schockiert als Biden sagte. ja, am Mittwoch könnte Russland angreifen. Frühere Präsidenten hätten da last-minute-Diplomatie versucht. Aber von ihm : nichts.
und warum sagte er das ? weil er sicherlich wusste, dass die Ukraine den Donbass angreifen wird und dann der Punkt erreicht sein wird, an dem die Russen reagieren werden.
Das ganze war also vom Westen geplant und gewollt.
„Ich war damals schockiert als Biden sagte. ja, am Mittwoch könnte Russland angreifen. Frühere Präsidenten hätten da last-minute-Diplomatie versucht. “
Schon wieder die ganzen Meetings an Putins extra langen Tisch vergessen?
Schon wieder vergessen das Putin seine Truppen ein paar Tage vor Beginn der Spezialoperation zurückziehen wollte?
@Vende
Du scheinst so einiges nicht zu begreifen; vor allem nicht, das beide – Russland wie auch die Ukraine – vom Westen betrogen wurden und weiterhin werden. Für den einen oder anderen zu votieren ist schlichtweg albern, weil der Westen beiden zu Hunderttausenden von Toten verholfen hat. Nicht die USA werden die Rechnung begleichen (spätestens, wenn neben Russland auch die Ukraine sich diesem Umstand vollends bewusst wird), sondern die übelsten Kriegstreiber unter den EU-Staaten; allen voran das grosskotzige Deutschland! Ich gehe fest davon aus, dass uns schlussendlich von beiden – von Russland wie von der Ukraine – mächtig der Arsch versohlt wird. Dafür braucht es primär keine Nuklearwaffen, sondern hauptsächlich Drohnen, über welche Russland wie auch die Ukraine nicht nur mehr als reichlich verfügen, sondern dank mehr als 5 Jahren vom Westen initiierten Krieg verfügen, sondern auch bestens zu nutzen wissen. Wer wird wohl dann noch Deutschland als Paria zur Seite stehen wollen? Mir fiele hierzu keiner ein, aber du wirst mich sicher aufklären, nicht wahr?
Hier muss man aber auch erwähnen, das die Galicier (Westukraine, Lemberg) sich hier freiwillig und naiv schon zum zweiten Mal nach dem zweiten Weltkrieg zum nützlichen Idioten machen lassen. Der ganze vom Westen finanzierte Russophobie ging ja schon in den 1990s los und die Galicier genau wie die Balten und Polen folgten diesem Rassismus sehr gerne.
Die Balten und Polen sind eigentlich schon seid Jahrhunderten extrem nationalistisch und neidisch gegenüber ihrem direkten Nachbarn und diese diese Einstellung hat Ihnen am Ende immer nur geschadet. Bei den Galicier fängt der Nationalismus erst in den 1920s an.
@Theo:
Wie sieht den dieser Betrug von Russland genau aus und und in wie fern würde das einen Krieg rechtfertigen?
Das ganze Geld was Russland für seine Rohstoffe bekommen hat kann es ja wohl nicht sein.
Die Nummer mit der NATO-Osterweiterung habe ich schon mehrfach widerlegt:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/interview-mit-aussenminister-lawrow-russland-oeffnet-ukraine-den-weg-in-die-nato/2460820.html
http://en.kremlin.ru/events/president/news/30679
Bitte weniger Geraune.
@fauental: Quasi jedes Land in Europa hat Dreck am Stecken.
@Vende
„Die Nummer mit der NATO-Osterweiterung habe ich schon mehrfach widerlegt:“
Sie haben gar nichts belegt, sondern nur geraunt. Ich habe Sie schon mehrfach dumpfer Propaganda überführt.
Schön, dass Jeffrey Sachs sich mal die Mühe gemacht hat, einem anderen Propagandisten das Märchen, das auch Sie verbreiten, zu widerlegen:
https://ostdeutscheallgemeine.com/article/jeffrey-sachs-wenn-wir-vom-abgrund-des-krieges-wegwollen-muessen-wir-ehrlich-sein-10106237
„Bitte weniger Geraune.“
Wenn man etwas fordert, sollte man selbst diese Maßstäbe nicht auch an sich anlegen lassen können?
Ist Overton Magazin die Stimme gegen Debatteneinengung und Moralismus. Ich glaube, da hat sich jemand verschrieben. Ich habe heute erfahren, dass es in Wirklichkeit die Stimme für Debatteneinengung und Moralismus ist. Ständig muss ich herabsetzende Kommentare erdulden, aber wenn ich mich mal gegen diese Gesinnungstäter wehre, verschwindet mein Text.
Na da können wir ja von Glück reden, das die Wirtschaft bei uns brummt.
Die Deutschen verzichten ja schon freiwillig auf Rente sowie Gesundheitsversorgung und wollen sogar bis siebzig arbeiten, für alles mehr zahlen, nur damit wir es dem Russen so richtig zeigen.
Nicht zu vergessen, bei uns steht die Bahn auch ohne Luftangriffe still.
Weiter so.
Nicht zu vergessen, wir können es uns erlauben, wichtige Projekte deutlich teurer zu machen und deutlich später fertig zu stellen.
P. S.: die Erhöhung der Kosten für Stuttgart 21 erhöht was noch Mal auch? Richtig, das Bruttosozialprodukt.
Mir kommt es so vor, als ob ein k.o. geschlagener Boxer den Kampf von Muhammed Ali gegen irgendeinen aufgepeppten Sylvester Stallone ansieht und sich nichts sehnlicher wünscht, als dass Muhammed Ali verliert . Allerdings ist das ein harmloses Beispiel, denn beim Boxen gibt es keine Geschädigten außerhalb des Rings
Ist schon interessant, wie die Aussagen immer hin gedreht werden. Einmal kann Russland den Krieg gegen die Ukraine nicht gewinnen. Ein andermal steht es kurz davor, Deutschland anzugreifen und wir müssen dringend auf Kriegswirtschaft umstellen. Ja was jetzt bitte?
Dafür gibt es einen Fachbegriff: Russophränie.
Das ist wenn der Patient zwanghaft glaubt Russland würde jeden Moment die ganze Welt versklaven – und jeden Moment zusammenbrechen.
Du setzt voraus das Putin rational handelt, und genau das tut er nicht.
Als vermeintlicher Hacker solltest du das Problem mit impliziten Annahmen ja bestens kennen.
Die US-Geheimdienste charakterisieren Wladimir Putin grundsätzlich als einen rationalen, kalkulierenden und kaltblütigen Akteur.
Was in westlichen Mainstream-media auch gerne vergessen wird ist, dass bevor Putin zum KGB ging er erfolgreich Jura studiert hat. Die Erosion des Völkerrechts, insbesondere durch westliche Brüche und Doppelstandars, wurden von Putin bereits seit vielen Jahren verfolgt und thematisiert.
Wo kommt denn diese „Weisheit“ her, dass der russische Präsident nicht rational handeln würde?
Würde er irrational handeln, hätten wir schon seit 10 Jahren einen offenen gesamteuropäischen Krieg.
Nur dem russischen Präsidenten haben wir es zu verdanken, dass wir bisher noch keinen offenen Krieg hier in Europa haben, obwohl die USA, EU und NATO sich intensiv darum bemühen.
Mir scheint, sie stört, dass er rational handelt, so wie es die ganzen D-, EU- und NATO-Kriegstreiber auch stört.
Allee der Engel, seit 2014 bombardiert die Ukraine die Kinder von Donezk
http://inliner.bplaced.net/allee-der-engel-seit-2014-bombardiert-die-ukraine-die-kinder-von-donezk/
„Ihr tötet mit euren Waffenlieferungen Kinder im Donbass!„ – Aufruf internationaler Journalisten, rechtes Bild, Alina Lipp
Neue interaktive Karte http://truemaps.info/ zeigt die Namen aller Kinder, die im Donbass durch an die Ukraine gelieferte westliche Waffen getötet wurden.
„Jeden Tag schießt die ukrainische Armee auf uns, auf das Stadtzentrum Donezks – ausschließlich auf zivile Ziele. Jeden Tag sterben hier Zivilisten.
Warum finanziert ihr das?!“ richten sich aus dem westen stammende Journalisten aus Donezk an ihre Landsleute.
Seit 2022 wird jetzt auch mit NATO Waffen gezielt das töten von Zivilisten praktiziert. ALLES LESEN !!
Wir hören schon seit vielen Jahren, dass Russland wenn nicht heute, dann auf jeden Fall morgen in sich zusammenbräche. (oder wahlweise bald die „freie Welt“ überfallen und versklaven würde) Auch sollte Putin in den letzten 20 Jahren schon ein Dutzend mal bald an Krebs sterben. Russophobe feuchte träume, die verbreitet werden um zum Durchhalten zu motivieren. Vergeblich.
Russlands Wirtschaftsprüfer: Deutschland zu erobern ist unwirtschaftlich
https://www.mmnews.de/politik/252652-russlands-wirtschaftspruefer-deutschland-zu-erobern-ist-unwirtschaftlich
Moskauer Prüfer lehnen einen Militärschlag ab, weil Sieg und Besatzungskosten zu teuer wären.
Der Wert der Sachanlagen steht in keinem Verhältnis zu den gigantischen laufenden Kosten.
Aus rein kaufmännischer Sicht ist Deutschland als Übernahmeobjekt vollständig wertlos.
Die russische Führung hat den Bericht der Oberrevisoren gesichtet und die Akte offiziell geschlossen.
Ein militärischer Angriff wird zu den Akten gelegt.
Man überlässt das Land stattdessen lieber seinem eigenen Untergang.
Das spart Truppen, schont die eigenen Nerven und ist betriebswirtschaftlich die einzig vernünftige Entscheidung.
Erhöhungen der Renten in Russland seit 2023
1. Januar 2023
Versicherungsrenten (Nichtberufstätige) +4,8 %
1. April 2023
Sozialrenten, Militärrenten, staatliche Sozialleistungen +3,3 %
1. Oktober 2023
Militärrenten +10,5 %
1. Januar 2024
Versicherungsrenten (Nichtberufstätige) +7,5 %
1. April 2024
Sozialrenten +7,5 %
1. Oktober 2024 Militärrenten +4,5 %
1. Januar 2025
Versicherungsrenten (Nichtberufstätige) +7,3 %
1. Februar 2025
Versicherungsrenten (Nichtberufstätige – vor der Indexierung) +2,2 % (insgesamt 9,5 % im Jahr)
1. April 2025
Sozialrenten +14,75 %
1. Januar 2026
Versicherungsrenten (Berufstätige und Nicht-Berufstätige) +7,6 %
1. April 2026
Sozialrenten +6,8 %
1. Oktober 2026
Militärrenten +4 %
Für Russland sieht die Entwicklung der Inflation seit 2022 ungefähr so aus (offizielle Werte und eine grobe Einschätzung der „gefühlten“ Inflation):
Jahr Offizielle Inflation (ca.) Inoffiziell/„gefühlt“ (Schätzung) Gründe für Abweichung
2022 11,9 % 20–30 %+ Krieg, Sanktionen, Rubel-Schock, Importpreise
2023 7,4 % 10–20 % Lebensmittel, Dienstleistungen, Autos, Ersatzteile teurer
2024 9,5 % 15–25 % Rubel-Schwäche, hohe Staatsausgaben, Löhne, Engpässe
2025 ca. 8–9 % (offiziell) 10–20 % (je nach Haushalt) besonders Lebensmittel, Mieten, Dienstleistungen
2026 bisher etwa 5–6 % Bereich / Prognosen um ~5–6 % eher 8–15 % bei vielen Haushalten Dienstleistungen, Lebensmittel, militärisch getriebene Nachfrage
Warum die „inoffizielle“ Inflation höher wirkt:
Der offizielle Warenkorb enthält viele Güter, deren Preise langsamer steigen.
Viele Russen geben einen größeren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel, Miete, Transport und Dienstleistungen aus — dort war der Preisdruck stärker.
Importierte Produkte (Elektronik, Autos, Ersatzteile, Markenprodukte) stiegen oft deutlich stärker als der Durchschnitt.
Eine grobe kumulierte Rechnung:
2022–2025 offiziell: etwa +45 % Preisniveau (ungefähr)
Nach einem stärker alltagsnahen Warenkorb: eher +70 % oder mehr möglich.
Kurz gesagt: Russland hatte nach dem Schock von 2022 keine Hyperinflation, aber eine mehrjährige Phase hoher Inflation. Offiziell sank sie später, während viele Haushalte weiterhin deutlich höhere Preissteigerungen spürten.
Haben ihre Führungsoffiziere ihnen nicht gesagt, das die Wohneigentumsquote in Russland bei etwa 95% liegt. Miete zahlt kaum eine russische Familie…..
Liste von Militäroperationen der Vereinigten Staaten
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten
ALLE VON DEN USA ANGEFANGEN !!
Liste: 1775 bis 1799 und 1800 bis 1899 und 1900 bis 1927
Briand-Kellogg-Pakt (1928)
1941 bis 1979 und 1980 bis 1999 und Ab 2000
„40 Prozent der Treibstoffproduktion seien durch die Angriffe zerstört worden.“
Dem gewöhnlichen westlichen Journalisten und seinen Lesern ist unbekannt, dass diese 40% sich auf eine Menge von 10 Mio Barrel bezieht, die Russland jeden Tag fördern kann. Davon wurde bisher der größte Teil exportiert, der Eigenverbrauch ist eher unbedeutend. Betroffene dieser ukrainischen Militäraktionen sind also eher die Ölkunden Russlands und weniger das Inland. Und wenn man nun sagt, na gut, aber wenigstens wird dann die Finanzierung des Krieges schwieriger. Ja das stimmt, allerdings gilt hier, wenn das Angebot eines Produkts sind, steigt der Preis – siehe Hormus.
Merkwürdig finde ich aber, was keinen interessiert, dass die USA, obwohl sie angeblich, was Erdöl betrifft aus dem Vollen schöpfen können, ihre für Notfälle gebunkerten Vorräte aufbrauchen mussten. Und dies zwingt Trump zum aktuellen Frieden im Iran. Das passt aber nicht zusammen. Entweder hat Trump genug eigenes Erdöl, dann braucht er seine Reserven nicht anzufassen oder die fossile Unabhängigkeit der USA ist ein westliches Narrativ.
Es gibt einen Unterschied zwischen der Förderung von Rohöl und der Produktion von Treibstoff.
Wenn 40 % der Treibstoffproduktion zerstört sind, dann ist es völlig egal ob es genug Rohöl gibt. Das Rohöl kann man in einer Wirtschaft eben erst nutzen „nachdem“ es raffiniert wurde. Und da fehlen jetzt 40 % Kapazität.
Das Gegenteil ist der Fall Russland könnte jetzt mehr Rohöl exportieren, wenn nicht auch die Verladeanlagen durch kinetische Sanktionen aus dem Spiel genommen würden.
Du rechnest dir wieder die Welt nach Wunsch zurecht. Brände treten in Verladestationen und Raffinerien auch unter friedlichen Bedingungen auf. Beschädigte Anlagen lassen sich reparieren und austauschen. Das gilt in Russland, der Ukraine und auch am Golf, wo derzeit auch einige Ölanlagen beschädigt sind und repariert werden müssen.
Zu Amerika ist übrigens dies hier interessant: https://sonar21.com/dire-straits-not-the-band/
Demnach nutzen die Iraner Hormuz und die wenigen Öltanker, die aktuell durchgehen, gehen zu den iranischen Freunden nach Asien (China und Indien) oder an neutrale Staaten. Europa und die USA schauen in die Röhre.
„Du rechnest dir wieder die Welt nach Wunsch zurecht. Brände treten in Verladestationen und Raffinerien auch unter friedlichen Bedingungen auf.„
You made my Day. 👍
„Erschöpft sich die russische Wirtschaft im Krieg?“
Offensichtlich noch nicht – bzw. noch nicht genug.
Sonst müsste der „Werte$Westen“ seine Satellitendaten zur Zielerfassung nicht mit der Ansage >zum Abschuss freigegeben< mit "unseren NAZIS"* teilen.
* thenation.com, Feature, June 13, 2023, Lev Golinkin, The Western Media Is Whitewashing the Azov Battalion, Before Russia invaded Ukraine, these fighters were neo-Nazis. They still are.
Der gesamte Text war vor einem Jahr hier noch erreichbar:
https://www.thenation.com/article/world/azov-battalion-neo-nazi/
egal:
https://web.archive.org/web/20230615015834/https://www.thenation.com/article/world/azov-battalion-neo-nazi/
„Erschöpft sich die EU Wirtschaft im Krieg?“
wäre wohl der weit treffendere Titel gewesen, denn von 1% BIP Zuwachs der Wirtschaft Russlands kann z.B. Deutschland nur noch träumen. Das Wachstum der EU hingegen wird mit 0,5-0,9% BIP beziffert.
(s. https://www.imf.org/en/news/articles/2026/06/10/mcs-06112026-euro-area-imf-cs-of-2026-mission-on-common-policies-for-member-countries)
Zusätzlich wurde heute am 25. Jun. 26 der schändliche Zolldeal mit US vom EU-Rat ratifiziert, der die EU zwingt, US-Energieprodukte – allen voran Fracking-Flüssiggas (LNG), aber auch Öl und Kernbrennstoffe – im Wert von rund 750 Milliarden Dollar abzunehmen.
Zudem sind 600 Milliarden Dollar in US zu investieren, was einer Standortverlagerung vieler Firmen von EU nach US gleichkommt. Kritiker sprechen daher schon von einer erzwungenen Deindustrialisierung Europas.
Das Russland schwere wirtschaftliche Probleme habe ist „Durchhalte-Propaganda“
Ein Blick auf statistische Zahlen und Fakten und die technischen Hintergründe zeigt warum
Die Ukraine hat Reffenrien angegriffen und beschädigt oder sogar so schwer beschädigt das sie erstmal nicht mehr produzieren.
Aber wir reden von 18, vielleicht 20 Raffenerien die getroffen wurden und nicht alle davon schwer.
Russland hat ca. 130 Raffenerien.
Und ca. 25% der Produktion von „Mineralölerzeugnissen“ aller Raffenerien (Diesel, Benzin Nafta etc.) geht normalerweise in den Export.
Russland wird oft als „Wirtschaftlicher Zwerg“ dargestellt.
Das ist Unsinn.
Russland ist die 4-größte Volkswirtschaft nach China, USA, Indien und etwas vor Japan und Deutschland (kaufkraftbereinigt gerechnet)
Russland ist auch mehr „Industrie-Staat“ als „Rohstoff-Lieferant“ der Industireanteil am BIP liegt bei ca. 30% somit sogar etwas höher als der Industrie-Anteil in Deutschland, viel höher als im EU-Schnitt.
Russland hat weiterhin Reallohn-Wachstum.
Ja die Inflation war sehr hoch und ist erst jetzt kürzlich auf erträgliche 5% gesunken.
Aber die Lohnerhöhungen ware noch höher.
Die Kraufkraft steigt potentiel, daher auch die hohen Zinsen der Zentralbank um die Nachfrage zu bremsen.
Die Wirkung der Sanktionen „verpufft“ weitgehend — es passiert was ich schon vor Jahren vorhergesagt habe.
Russland erstetzt was es aus „dem Westen“ bekanm durch Improte aus China und eigenen Industrie.
Beispiele:
1.) Verkehrsflugzeuge SJ-100 und MC-21 — alle „westlichen“ Teile durch „inländische“ Ersetzt, Zertifizierung fast abgeschlossen Serienfertigung im Aufbau.
Wie man „alter“ Boeings und Airbus trotz Sanktionen am laufen hält hat sich Russland vom Iran absehen dürfen.
2.) Kamaz-Trucks, LKW PKW
2023 ganze Baureien bei Kamaz aus der Fertigung genommen
2025 alle Baureien bei Kamaz wider in Fertigung mit 38-tausend LKW wider fast auf Produktin wie vor dem Krieg
Alle „westlichen“ Bauteile durchchinesiche und eigenen erstzt.
— Bei Autovas-Lada genauso.
— Die Fertigung von EU-Hersteller in und Russland wurde durch Importe aus China abgelöst
Halbleiter:
– Eigene Desingns wie Elbrus16 (22nm) usw, kommen jetzt aus chinesicher Fertigung, SIMIC ist vereinfacht gesprochen recht TSMC-kompatibel von den Entwurfsvorgaben her.
– bis 90nm, nach anderen Quellen bis 65nm fertigt Russland selbst.
– Westliche Standart-ICs kauft Russland jetzt über China, nicht mehr via EU.
– Chinesicher ICs sind zunehmen konkurenzfähig
Computer und Industrieautomatisierung.
— Die leifert jetzt China, KUKA-Industrie-Roboter z.B. sind letztlich von einer chinesichen Firma (welche Kuka gekauft und eingegliedert hat)
— Standard-Automatisierungstechnik bekommt heute in „ordenlicher“ Qualität aus China.
— Mess und Labortechnik zunehmend auch (vor 10 Jahren habe ich noch über Chinesiche Messtechnik gelacht, heute habe ich ersten Respekt davor)
LNG-Tanker für die Erdgas-Exporte.
— früher in Südkorea gekauft.
— jetzt fertigen eigene Werften 100% selbst (siehe u.a, die 80-tausend Tonnen “ Konstantin Posyet.“)
— dazu werden gebraute Tanker gekauft
Fazit:
Russland durch Hybirden Krieg (Sanktionen und Wirtschaftskrieg + militärische Kriegsführung der Ukraine) zur ruinieren und in die Krie zu zwingen ist kaum möglich.
Die Eskalations-Riesiken sind groß.
Tatsächlich führen wir den Krieg gegen Russland und die Ukraine ist mehr eine „NATO-Fremdenlegion“ als eingenständige Kriegspartei.
Wir bezahlen die ukrainische Kriegsführung, wir stellen Waffen und Munition, wir liefern die Aufklärungsdaten (Satelietendaten und elektronische Aufklärung) und stellen die Kommunitkations-Infrastrucktur (Starlink, GPS etc.) und sehr sicher machen wir auch Teile der Kriegsführung/Zielauswahl (zumindest muss Russland davon ausgehen).
Bisher hat Russland mehr oder minder hingenommen.
Aber je weiter wir eskalieren desto warscheinlicher wird das Russland direkt gegen die EU-Staaten zurückschlägt die tatsächlich den Krieg führen und sich dabei auf das Recht zu Selbstverteidung beruft.
Russland hat 6000 Nuklear-Waffen davon 1500 immer sofort einsatzbereit.
„Man habe den Sicherheitsrat, in dem Russland ein Vetorecht besitzt, aufgefordert, eine Resolution für einen bedingungslosen Waffenstillstand zu verabschieden. Man sei für direkte Verhandlungen mit Russland, aber die Geduld sei begrenzt, weil die ausgestreckte Hand nicht beachtet werden“
Welche „ausgestreckte Hand“? Meint er diesen „offenen Brief“ Selenskis, den der nicht mal selber geschrieben hatte (!!!!), jedenfalls kannte er offenkundig einige Passagen daraus gar nicht, und der zum Großteil aus Beleidigungen und Anmaßungen bestand? Und dessen einziger erkennbarer Zweck eben das Verhindern von Verhandlungen war, wobei man damit Russland öffentlich als „Schuldigen“ hinzustellen versuchte?
q.e.d.
Melnik & Co geht es anscheinend immer noch zu gut, während das Volk leidet?