
Das Startup Reflect Orbital hat bei der FCC eine Genehmigung für einen Versuch mit einem Satelliten eingereicht, der Nachts Sonnenlicht auf die Erde für Solaranlagen, Landwirtschaft, Baustellen etc. projizieren soll. Ein verrücktes Projekt, das aber in die Trump-Zeit passt.
Der Federal Communication Commission (FCC), die u.a. für Genehmigung von privaten Satelliten und Frequenzen zuständige US-Behörde, prüft derzeit ein Geoengineering-Projekt des Startups Reflect Orbital. Geoengineering wurde meist im Kontext der Bekämpfung der Klimaerwärmung diskutiert, Reflect Orbital will allerdings mit Satelliten zusätzliches Sonnenlicht auf die Erde lenken.
Nach dem Antrag soll der nicht-geostationäre Satellit Earendil-1 in eine Umlaufbahn in 635 km Höhe gebracht werden. In der Umlaufbahn soll der Satellit einen 18 Meter breiten Reflektor entfalten, der das Sonnenlicht des Nachts auf die Erde projiziert. Die Idee ist, Geld zu machen – pro Stunde und Spiegel stellt man sich 5000 Dollar vor – , indem gezielt Solaranlagen, Straßen oder öffentliche Räume in Städten, Katastrophenorte, Baustellen oder Felder nachts beleuchtet werden. Natürlich denkt man in diesen Zeiten auch an das Militär. Man wolle, so das Team, „ein existenziell wichtiges Unternehmen gründen, das die wertvollste Ressource verkauft, die die Menschheit benötigt“.
Der Plan ist, bis 2035 50.000 Satelliten in die Umlaufbahn zu schicken, um das unnütz verschwendete Sonnenlicht für kommerzielle Zwecke zu verwenden: „Etwa 2,2 Milliarden Mal mehr Sonnenlicht verfehlt die Erde, als auf sie trifft, was bedeutet, dass die Menschheit nur einen kleinen Bruchteil der Energie unserer Sonne nutzen kann.“ Intensität und Zeiten sollen nach Belieben eingestellt werden können, das Sonnenlicht soll genau auf vorgegebene Areale gerichtet sein, man will freundlicherweise sogar Raum, also Dunkelheit, aussparen für Astronomie und empfindliche Umwelt. Und überhaupt hat man globale Pläne: „Wir versuchen, etwas zu entwickeln, das fossile Brennstoffe ersetzen und wirklich alles antreiben könnte“, sagt CEO Ben Nowack der New York Times.
Die Idee des Projekts kommt aus Russland. Dort hatte man den Wunsch, in der langen Dunkelzeit der sibirischen Winter für Licht aus dem Weltall sorgen zu können. 1993 wurde der erste Sonnenreflektor Znamya 2 mit einem Reflektordurchmesser von 20 Metern in die Erdumlaufbahn gebracht. Er erzeugte ein wanderndes Lichtfeld mit einem Durchmesser von 5 km, etwa so hell wie der Mond, auf der Erde, verglühte aber schnell in der Erdatmosphäre. 1999 wurde Znamya 2.5 mit einem Reflektor mit einem Durchmesser von 25 Metern ausgebracht. Das Licht sollte heller sein und einen Lichtfleck mit einem Durchmesser von 7 km bilden. Doch es gab Probleme mit der Entfaltung der Reflektorplane, das Projekt scheiterte.
Die FCC ist nicht verpflichtet die Umweltverträglichkeit der Satellitenprojekte abgesehen von der Vermeidung von Weltraummüll und Interferenz von Frequenzen zu prüfen. Behörden haben das Recht, den National Environmental Policy Act (NEPA) zu umgehen, indem sie eine kategorische Ausnahme geltend machen. Das hat die FCC regelmäßig gemacht. Nach dem Dekret von Trump zur weitgehenden Deregulierung will das auch die FCC zur Modernisierung des NEPA umsetzen: „Wir schlagen vor, dass weltraumgestützte Operationen von der NEPA ausgenommen werden, da es sich um ‚extraterritoriale Aktivitäten‘ handelt, deren Auswirkungen vollständig außerhalb der Gerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten liegen.“ Man braucht also gar nicht hinschauen, obgleich Aktivitäten im Weltraum die ganze Erde betreffen können. Schon gar nicht in Zeiten von Trump, in denen das Projekt von Elon Musks SpaceX gute Chancen hat, bewilligt zu werden.
Musk will für das „SpaceX Orbital Data Center System“ orbitale Datenzentren im Weltraum mit einem Netz von bis zu einer Million Satelliten bauen. Dann müssen nicht nur mehr Satelliten in der Erdatmosphäre verglühen, sondern auch fortdauernd Satelliten in den Weltraum transportiert werden, wodurch etwa Lithium-, Aluminium-, Kupfer- und Blei-Partikel in der Atmosphäre zurückbleiben (Täglich verglühen schon jetzt 2-3 kurzlebige StarLink-Satelliten täglich).
Das Projekt Reflect Orbital würde bei Realisierung aber tief in die Milliarden alten Lebenszyklen der Natur eingreifen, wenn der Tag- und Nachtrhythmus dauerhaft für größere Gebiete aufgehoben würde. Abgesehen davon, dass die nächtliche Abkühlung nicht mehr stattfindet und eine gewaltige Lichtverschmutzung erzeugt wird, bringt man das Leben von Pflanzen und Tieren mit unübersehbaren Folgen durcheinander, die in der Kürze der Zeit keine Chancen haben, sich anzupassen.
Allerdings scheint es eine wenig effektive Idee zu sein. Die NYT verweist auf Michael Brown, Astronom an der australischen Monash University. Er hat ausgerechnet, dass das von einem Satelliten reflektierte Sonnenlicht über eine Fläche von etwa 46 Quadratkilometern verteilt würde. Selbst mit den 56 Meter breiten breiten Spiegeln „wären über 3000 Satelliten erforderlich, um an einem einzigen Standort nur 20 Prozent der Mittagssonne zu erzeugen“. Mit 87.000 Satelliten könnten bestenfalls 20 Prozent der Mittagshelle für 27 Orte geschaffen werden. Dazu kommt, dass Wolken und Luftverschmutzung die Lichtstärke noch weiter reduzieren. Es scheint also eine Schnapsidee zu sein, die möglicherweise für Siedlungen auf dem Mond geeignet wäre.
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Das passiert in Gaza und in der West-Bank am Donnerstag den 12.03.2026:
Es wurde Sami Shihab Ma’rouf, 5 Jahre alt in Beit-Lahia, Gaza-Nord, vom Militär erschossen.
Bei einem Angriff wurde B. Abu Warda, 40 getötet. Es gibt fünf Verletzte. Das passierte in Gaza-Stadt, westlicher Bereich. Hr. B. Abu Warda hat an einem Stand Haushaltswaren verkauft um für seinen Lebensunterhalt und den seiner Kinder aufzukommen (Mittwoch).
In einem Flüchtlingslager in dem Vertriebene wohnen hat das Militär die Vertriebenen aufgefordert innerhalb von fünf Minuten das Lager zu verlassen (Mittwoch).
In der West-Bank, Jama’in, südlich von Nablus werfen die Siedler mit Steinen auf PKWs und haben schon einige beschädigt. Das Militär hat auf ein vorbeifahrendes Kraftfahrzeug auf die beiden Insassen geschossen die verletzt wurden. Daraufhin wurden die Zufahrten zu Nablus gesperrt und andere Zufahrten stärker kontrolliert. Tausende von Einwohner können ihre Städte, Dörfer und Zuhause nicht erreichen. Es gibt einen grossen Stau.
In Duma, südlich von Nablus haben die Siedler eine Moschee in Brand gesetzt und Hassrede (Rassismus) gesprüht. Es haben diese Woche die Siedler auch Gegenden eingezäunt (Vertreibung) und hunderte von Olivenbäume zerstört. Auf einen Feld wurden zweihundert Olivenbäume von den Siedlern mit landwirtschaftlichen Gerät zerstört.
Ansonsten gibt es auch Aktivisten die nach Palästina reisen um den Palästinensern zu helfen (wegen der Vertreibung). Es wurde vom Militär nach Streitigkeiten eine Gegend zur „Militärzone“ erklärt und die Siedler haben die Zuhause der Palästinenser zerstört.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Zur Za’tara Kreuzung, südlich von Nablus:
Das Kraftfahrzeug stand und mindestens einer der Insassen wurde erschossen. Auf dem Video sieht man wie sich einer der drei Militärs dem stehenden Wagen nähert bevor er die Waffe hochnimmt, in den Wagen zielt, schiesst und dann weggeht. Das nennt man aussergerichtliche Tötung, das passiert öfters. Das ist etwas dass in einem gescheiterten Staat passiert. In diesem Fall dass Palästinenser ermordet werden.
Das geschieht auch in den Gefängnissen in denen den Gefangenen die medizinische Behandlung vorenthalten wird und dann der Gefängnisinsasse stirbt. Bei Zwanzigjährigen die im Gefängnis sterben (und vorher gesund waren) ist das dann eine traurige Meldung.
Und darum geht es auch in der Unterschriftensammlung. Dass nämlich die EU nicht mit solchen Ländern in wirtschaftlicher Beziehung steht. Dass Menschen auf der Strasse erschossen werden ist nicht etwas dass noch lobender Erwähnung bedarf. Es sind auch hunderte von Menschen in Gaza am Hunger gestorben.
Ja, was denn nun?
Bill Gates möchte die Sonne durch große Segel verdunkeln und jetzt können sie gar nicht genug Sonneneinstrahlung haben.
Dann kommt mir bitte nicht mehr mit menschengemachten Klimawandel durch CO2.
Bei Matrix waren es die Maschinen die Erde verdunkelt haben.
In der Realität werden wir das selber schaffen.
Geht es noch dümmer ?
Vor allem wenn man bedenkt wie fantastisch wir sonst mit der Umwelt umgehen.
Inzwischen freue ich mich auf den Tag, an dem die statistisch sehr wahrscheinliche Kettenreaktion der Zerstörung eines Grossteils der Satelliten durch Trümmerteile eintritt und erst einmal Finito ist mit dem Wahnsinn im Weltall.
Es wird Zeit, dass dem missglückten Evolutions-Experiment „Mensch“ der Kopf zurechtgerückt wird. Möglicherweise kommt man der Sache aber durch atomare Auto-Auslöschung ganz grundlegend zuvor. Auch gut.
Dem missglückten Evolutions-Experiment „Mensch“ den Kopf zurechtrücken. Inwiefern unterscheidet sich diese Misanthropie von der einer des Bill oder dem Club of Rome:
Bill Gates ueber Energie: Innovation nach Null!
TED
4,6 Mio. Aufrufe vor 15 Jahren
„Zuerst haben wir die Bevölkerung. Die Weltbevölkerung beträgt heute 6,8 Milliarden Menschen, und sie wird auf etwa 9 Milliarden anwachsen. Wenn wir bei neuen Impfstoffen, Gesundheitsfürsorge und reproduktiven Gesundheitsdiensten wirklich gute Arbeit leisten, könnten wir diese Zahl um vielleicht 10-15 % senken.“
https://www.youtube.com/watch?v=JaF-fq2Zn7I&t=271s
Bill Gates über Corona-Impfstoff
tagesschau
1,5 Mio. Aufrufe vor 5 Jahren
„Wir werden den zu entwickelnden Impfstoff letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen.“
https://www.youtube.com/watch?v=083VjebhzgI&t=265s
Oder den Club of Rome:
Club of Rome “Limits to Growth” Author Promotes Genocide of 86% of the World’s Population
Dennis Meadows, one of the main authors of the Club of Rome’s The Limits to Growth, is a member of the World Economic Forum.
By Rhoda Wilson
Global Research, August 11, 2024
The Expose 2 May 2023
https://www.globalresearch.ca/author-limits-growth-promotes-genocide-86-world-population/5818133
Nein, atomar haben die nix vor. Denn das würd sie selbst betreffen. Aber das „Auch gut“ spricht Bände. Für die eigne Unzufriedenheit Befriedigung in einer möglichen Auslöschung der Menschheit finden.
@Möchtegern-Revolutionär
Was ihre Beispiele von Depopulations-Fantasien mit „Kopf zurechtrücken“ zu tun haben, erschliesst sich vermutlich nur ihnen. Möglicherweise wollten sie auch nur ihrer Fixation auf die C-Impfe Ausdruck verleihen.
Und: über meine Befindlichkeiten brauchen sie nicht zu spekulieren, da sie mich erfreulicherweise nicht kennen.
Die wollen uns depopulieren, denn der Krieg richtet sich immer gegen das Volk.
..und selbst dann wird man noch mehr Satelliten hochschießen, um die defekten zu ersetzen…
Wir haben inzwischen inklusive Dauerweltkrieg und Vernichtung der irdischen Biosphäre schon genug durchgeknallten Wahnsinn auf diesem Planeten, inklusive Durchseuchung des Orbits mit Privatsatelliten und deren Trümmerteilen. Allein die Trägerraketen verursachen einen immensen CO2-Ausstoß, der nur noch durch das kriegsbedingte Abfackeln von fossilen Treibstofftanks übertroffen wird. Die Verursacher sind nicht etwa klug, sondern absolute Idioten, die für ihr schnelles Geld alles tun. Die Lernfähigkeit der Menschheit tendiert aufgrund der Gier ihrer degenerierten Eliten, die sich außer ihrer eigenen Profitgier für nichts interessieren, gegen Null. Irgendwelche undurchführbare Projekte mit bescheuerten Sonnensegeln oder Marsraketen ändern daran gar nichts. Es verhält sich ähnlich zur Kernfusion: Da wurden auch schon Billionen ohne den geringsten Nutzen verpulvert.
Wenn die genialen Startupper einen Physiker eingestellt hätten statt praktischer Betriebswirt-Praktikanten, wäre ihnen der Irrsinn klarer geworden. Aber das ist ja nicht das Ziel, vielmehr Kohle einsammeln ehe das „innovative“ Startup pleite geht.
Erinnert an Hyperloop.
Ja, kompletter Irrsinn, inklusive Dauerweltkrieg auf Sparflamme.
Hier war neulich ein Bericht über ein ebenfalls ernst gemeintes „Unternehmen“ das Kapital sammelt für ein „Space Hotel“.
https://www.youtube.com/watch?v=OCpwf_KeUGA
Der Kanal berichtet regelmäßig über die diversen US-amerikanischen Tech-Betrüger mit Schwerpunkt auf Elon Musk. Die regelmäßigen Berichte über die fast völlige Erfolglosigkeit von SpaceX, die schon viele Jahre hinter dem Plan liegen und die diversen Manipulationen bei Tesla sind sehr interessant.
Die Strahlenkanone des Archimedes im Erdorbit oder ein Todesstern aus erneuerbarer Energie ohne (Jedi) Darth Vader.
Gähn, ein Tech-Bro hat feucht gefurzt.
+++
Irrsinn!
Die blödesten Rindviecher auf dem Planeten sind das Kapital und die Poltik. Vielleicht könnte mal jemand Geld und Genehmigungen einsammeln, die Cargolifterhalle in den Orbit zu schießen.
Hä? Erklär´ mal
Wenn alle Granaten und storm shadows verballert sind und keiner mehr Krieg führen wird,
wo zum Teufel soll man dann noch investieren ?
na klar, im weltraum – bei der Ausgabe von Aktien diverser Sonnenenergieprojekte
läßt sich dann wunderbar abzocken.
Schneidet ihnen einfach die Eier ab, damit sie sich nicht zufällig auch noch vermehren.