Epstein-Files: Müssen Linke Noam Chomskys Bücher entsorgen?

Chomsky und Epstein in dessen Privatflugzeug. Bild: House Oversight Democrats

Der Linguist, linke Intellektuelle und Medien-, Kapitalismus- und Machtkritiker Noam Chomsky hatte, wie jetzt bekannt wurde, auch mit Jeffery Epstein engere Kontakte, obgleich dieser 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution von Minderjährigen verurteilt worden war. Er ließ sich nicht nur von Epstein einladen, bekannt wurde das Foto, das ihn mit Epstein in dessen Privatflugzeug zeigt, sondern stand im Email-Austausch mit ihm und stellte sich hinter Epstein und gegen die „hysterischen Anschuldigungen“, die gegen diesen vorgebracht wurden.

War auch der von vielen gefeierte Intellektuelle eine gespaltene Persönlichkeit, ein Dr. Jekyll and Mr. Hyde? Kann man niemanden mehr vertrauen? War Chomsky, das linke Idol von vielen, auch nur ein erbärmlicher Prominenter, der unbedingt in den Kreisen der Reichen und Mächtigen sein und von diesen anerkannt sein wollte, auch und gerade weil er vorgab, diese zu kritisieren?

Chomsky – von Jacobin 2024 als „moralischer Gigant“ gefeiert – ist jetzt 96 Jahre und seit 2023 nach einem schweren Herzinfarkt kann er nicht mehr laufen und kommunizieren. Alles, was jetzt über ihn gesagt und geschrieben wird, geht über ihn hinweg, weil er dazu nichts mehr sagen kann. Seine Frau Valerie Wasserman entschuldigte sich auch für ihn und gibt dabei vor, von Epsteins Machenschaften nichts gewusst zu haben: „Es war für uns beide zutiefst beunruhigend zu erkennen, dass wir uns auf jemanden eingelassen hatten, der sich als hilfsbereiter Freund präsentierte, aber ein geheimes Leben voller krimineller, unmenschlicher und perverser Handlungen führte.“

Das ist schon deshalb irritierend, weil Chomsky durchaus Kenntnis von den Anschuldigungen hatte und Epstein noch 2019 in einer Email riet: „Ich habe mit angesehen, wie schrecklich Sie in der Presse und in der Öffentlichkeit behandelt werden. Es tut mir weh, das zu sagen, aber ich glaube, das Beste ist, es zu ignorieren.“ Dabei verglich er die Vorwürfe gegen Epstein mit den Beschimpfungen, die er erhalten hatte. Epstein schrieb er: „Das ist ärgerlich, aber das ist der beste Weg.“ Die Email wurde wohl im Februar 2019 verschickt, einige Monate vor der Verhaftung von Epstein. Dem WSJ sagte Chomsky 2023, Epstein sei verurteilt worden, habe seine Strafe verbüßt und habe jetzt wieder eine „weiße Weste“.

Wahrscheinlich wollte er sich damit bei Epstein einschmeicheln, zumal über diesen auch Geld an ihn geflossen ist. Zudem scheint es eine Männerangelegenheit zu sein, das Thema Missbrauch an Frauen und Minderjährigen übertrieben zu finden. Es sind nur „Geier“, die nach Aufmerksamkeit suchen: „Das gilt insbesondere jetzt angesichts der Hysterie, die sich um den Missbrauch von Frauen entwickelt hat und die so weit gegangen ist, dass schon das Infragestellen einer Anschuldigung als ein Verbrechen gilt, das schlimmer ist als Mord.“

Jeffrey Epstein mit Begleitung. Bild: House Oversight

Nun kann man fragen, ob der kritische Intellektuelle von dem reichen und super vernetzten Investmentbanker und Lebemann (und Sexualstraftäter) so beeindruckt war, dass kritisches Denken bei ihm ausfiel? Waren er und seine Frau also so naiv, auch nicht die Möglichkeit zu sehen, dass der verurteilte Epstein tatsächlich Frauen und Mädchen missbrauchte und damit auch eine sexgetriebene und verschworene Gemeinschaft schuf? Angeblich hat sich Epstein als Philanthrop mit Interesse an Wissenschaft vor Chomsky ausgegeben, als diese sich 2015 erstmals getroffen haben.

Valerie Wasserman stellt nun Chomsky und sich selbst als naive Trottel hin, die sich von Epstein haben einseifen oder mit Geschenken, Geldüberweisungen und Aufmerksamkeit haben kaufen lassen: „Epstein begann, Noam zu umgarnen, schickte ihm Geschenke und schuf Gelegenheiten für interessante Gespräche über Themen, mit denen sich Noam intensiv beschäftigt hatte“, schrieb sie. „Wir bedauern, dass wir dies nicht als Strategie erkannt haben, uns zu verführen und die Anliegen, für die Noam eintritt, zu untergraben.“

So viel Naivität und Gutgläubigkeit kann man nicht wirklich glauben. Wenn dies zuträfe, könnte das auch Chomskys Werk beeinträchtigen, da auch hier dann die kritische Distanz in manchen Hinsichten fehlen könnte. Auffällig ist, was nicht nur unter Eliten herrscht, ein Schweigen über moralische Verfehlungen. Man will ja nicht Spielverderber sein und ausgestoßen werden.

Wir wissen trotz der Emails nicht, was Epstein und Chomsky besprochen und gemacht haben, wenn sie sich zu zweit, mit seiner Frau oder in Kreisen mit anderen Männern wie Woody Allen, Steve Bannon oder mit Ehud Barak, dessen Regierung Kriegsverbrechen begangen hat, getroffen haben. Er hat Epstein in seiner Wohnung in Manhattan besucht und wohl auch Epsteins Wohnungen in Manhattan und Paris benutzt. In einer Email schrieb er, er „träume von der Karibikinsel“ Epsteins. Einige Emails in den Epstein Files von Noam Chomsky an seine Frau und Kinder sind auch völlig eingeschwärzt. Die meisten behandeln die Hilfe, die Epstein den Chomskys bei Finanz- und Steuerangelegenheiten geleistet hat.

„Chomsky ist für uns als Autor nicht mehr tragbar“

Was aber macht man jetzt mit einem Mann, den man als kritischen Intellektuellen über Jahrzehnte geschätzt hat, und der nun in die Falle wie andere Männer ging oder wegen eigener Interessen über Kriminelles und sexuelle Gier und Gewalt hinwegsah? Der deutsche linke Unrast Verlag, der einige Bücher von Chomsky veröffentlicht hat, will nun diese nicht mehr vertreiben und hat sich mit der Ankündigung auf jeden Fall schon Medienöffentlichkeit erworben. Anlass sei, so der Verlag, „die Nähe Noam Chomskys zu Jeffrey Epstein“. Damit wäre man bei einer Kontaktschuld, die verstärkt wird durch die Versuche Chomskys in den Mails, Epstein zu schützen: „Als linker Verlag, der sich für eine gerechte Welt und gegen Frauenhass und patriarchale Gewalt einsetzt, ist Chomsky für uns als Autor nicht mehr tragbar“, schreibt die Verlagsleitung. Das ist billig, ein durchschaubarer Versuch, sich eine reine moralische Weste überzuziehen und den wirklichen, komplizierteren Fragen aus dem Weg zu gehen, die nicht nur aus Schwarz und Weiß, Verdammnis oder Preisung bestehen.

Der Kölner Stadt-Anzeiger mischt mit an der Verdammung, womit man auch die politischen Positionen Chomskys auf den Müll werfen kann: „Die Schere zwischen hochmoralischen Forderungen – ‚Die Verantwortung des Intellektuellen‘ hieß einer seiner frühen Artikel – und rücksichtsloser Vorteilsnahme ist zu groß. Seine Ideen sind farblos geworden, sinnentleert. Jetzt werden sie schlafen gelegt. Es bleibt die Wut.“ Von der rechten Seite wird die Verurteilung der Person und des politischen Autors gerne betrieben, um linke Kritik zu entsorgen.

„Die Enthüllungen über Epstein und Chomsky dürften das letzte Kapitel der Schande für den viel zu hochgelobten Linguisten und späteren politischen Kommentator bedeuten. Er hatte eindeutig eine Schwäche für Schmeicheleien und Gefälligkeiten. Und da diese von Epstein stammten, stellt dies sein Urteilsvermögen ernsthaft in Frage“, heißt es beispielsweise in Kennedys and King Home, wo man Chomsky auch klein machen will und vom „Todesstoß für seine stark überschätzte Position in der progressiven Gemeinschaft“ spricht.

Müssen Linke also nun die Bücher von Chomsky aus den Regalen räumen, in den Giftschrank stellen oder zum Altpapier bringen, weil die Inhalte Epstein-verseucht sind? Ist die Nähe zu Epstein ansteckend wie ein Virus? Gibt es bei Chomsky Frauenhass  und patriarchale Gewalt? Sicher, Chomsky und seine Frau waren naiv oder haben weggesehen, sich vielleicht auch bestechen lassen. Aber sollten deswegen Chomskys Gedanken nicht mehr rezipiert werden, wie der Unrast Verlag es macht, der zwar zur eigenen Weißwaschung der Cancel Culture frönt, aber nicht erklärt, warum die Inhalte der von ihm verlegten Bücher, die weder mit Epstein noch mit Sexualität zu tun haben, verpönt sein sollen. Zudem soll Chomsky erst seit 2015 Epstein kennengelernt haben. Sollte die Verurteilung aufgrund von Kontaktschuld, so man sie denn machen will, schon auf alles auswirken, was Chomsky zuvor gesagt und geschrieben hat?

Man kann Chomsky verurteilen, mit Epstein über längere Zeit hinweg in Kontakt gestanden und sich nicht explizit von ihm distanziert zu haben, man darf skeptisch sein, ob die Chomskys tatsächlich nichts von den „kriminellen, unmenschlichen und perversen Handlungen“ Epsteins gewusst haben, aber wirkt sich das aus auf die Kritik am amerikanischen Imperialismus, am Vietnamkrieg und an anderen Kriegen, an den Strukturen der Massenmedien, an der Politik von Trump oder gar auf seine generative Transformationsgrammatik?

Es ist immer falsch, Menschen zu idealisieren und zu Heroen zu machen. Chomsky kann man als Person verurteilen, dennoch sind nicht alle seine Ideen kontaminiert. Welche es sein könnten, müsste man erst einmal herausarbeiten. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, Autor und Werk nicht gänzlich zu verschmelzen. Das gilt auch für andere verfemte Menschen. Ich jedenfalls lasse Chomskys Bücher in meiner Bibliothek, auch wenn ich die Person skeptischer sehe, und hoffe auch, dass dem Beispiel des Unrast Verlags nicht weitere Verlage folgen werden. Beim Westend Verlag wird es weiterhin die Bücher von und mit Chomsky geben, beispielsweise das zuletzt erschienene Buch von Sául Alvidrez: „Chomsky & Mujica.Überleben im 21. Jahrhundert“.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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131 Kommentare

  1. Mit “On Certain Formal Properties of Grammars” hat Chomsky (“versehentlich”, wie er in einem Interview sagte) die theoretische Informatik begründet. In meinem Fach ist es nicht möglich, Chomsky zu ignorieren – egal, was er privat gemacht hat.

    1. …könnte das auch Chomskys Werk beeinträchtigen…

      Es ist schon befremdlich genug, wenn halbwegs intelligente Menschen sich Idole oder Ikonen erschaffen, die sie nicht vom Werk trennen können und wollen. Das gleiche gilt für ihre Kritiker.

      Bei Chomsky und sonstigen ist es schon etwas anderes, als bei Dr. Mengele und der Frage: »Dürfen die medizinischen Erkenntnisse, die in den KZs erlangt wurden, überhaupt verwendet werden?«

      Prinzipiell halte ich es da mit dem einzig brauchbaren Spruch des Punks:
      »Kill your idols!«

      Ich jedenfalls lasse Chomskys Bücher in meiner Bibliothek, auch wenn ich die Person skeptischer sehe

      👍

      1. „auch wenn ich die Person skeptischer sehe“
        Personen zu „sehen“, die man nicht persönlich kennt, ist ein ziemlich sinnloses Unterfangen.

        1. @ micapi

          Hmm… »Sehen«, wie meinen Sie das?

          – Physiologisch:
          schauen, blicken

          – Psychisch, sozial:
          Ansehen gewinnen oder verlieren

          – Deutend:
          Kaffesatz, Kristallkugel

           
          Und »kennen«?
          Etwas wissen oder bekannt sein oder identifizieren?

           
          Und »ziemlich«?

          – Quantitativ:
          fast, nahezu

          – Moralisch:
          es schickt sich nicht

          – Wertend:
          gebührend

           
          Wenn es ein »Unterfangen« gibt, gibt es auch ein »Überfangen«, »Oberfangen«, »Metafangen«, »Superfangen«?

           
          Halten Sie mich für den Urheber dieses Satzes, für Florian Rötzer?

          Heitere Grüße 😉

    1. Ein alter Mann, der Angst vor dem Tod hatte, ähnlich wie Habermas und diese Angst hat ihren Grund ihrer materialistischen Weltsicht, die mit Spiritualität und Transzendenz nix am Hut hat.

      1. Die Killing Fields der Khmers Rouges und das Massaker von Srebrenica hatte der Chomskys in der Vergangenheit, auch für nicht möglich gehalten.

  2. Off topic
    Die New York Times titelte (Bezahlschranke):
    „Die Vereinigten Staaten und Israel haben am Samstag Iran angegriffen, wie amerikanische und israelische Regierungsvertreter mitteilten, während in Teheran mehrere Explosionen zu hören waren.“

    Live Updates: U.S. Attacks Iran as Trump Calls for Overthrow of Government
    Explosions resounded in Tehran as President Trump said that the United States had begun a large assault. Air-raid sirens blared in Israel, which also said it was striking Iran.
    https://www.nytimes.com/live/2026/02/28/world/iran-strikes-trump

    Über der US-Militärbasis Juffair in Bahrain ist einem Augenzeugen zufolge Rauch zu sehen, wie Reuters berichtet. Es könnte sich um einen der Gegenschläge des Iran nach dem Angriff durch Israel und die USA handeln. Die Teheraner Führung betont immer wieder, US-Militärbasen als Ziele möglicher Vergeltung zu sehen. Auch die Nachrichtenagentur AFP meldet Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama. In dieser liegt die Militärbasis.

    Die US-Botschaften in Katar und Bahrain haben ihr Personal und alle US-Staatsangehörigen in den Golfstaaten aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Botschaften wiesen ihre Beschäftigten am Samstag an, vorerst nicht das Haus zu verlassen. „Wir empfehlen allen Amerikanern, bis auf weiteres dasselbe zu tun“, erklärten die Botschaften. Sie sollen sich demnach „einen sicheren Ort zu Hause oder in einem anderen sicheren Gebäude suchen“.
    https://www.n-tv.de/politik/10-45-USA-bezeichnen-Angriff-auf-Iran-als-Operation-Epic-Fury-id30415311.html

  3. Bitte keine Vorverurteilungen — Gegen praktizierte Idiotie aus welchen Gründen auch immer

    Chomsky war / ist ein genialer Denker; seine Bücher sind Richtung weisend. Daran ändert kein Faktum etwas; auch nicht sein Privatleben. Im Übrigen erwarte ich eineindeutige Beweise. Aber das ist ein anderes Thema.

    Der „Unrast Verlag“, der aus meiner Sicht ein linker gesinnungsterroristischer Verlag zu sein scheint, zieht Chomsky-Titel zurück? Gut für Chomsky. Das ganze Verhalten dieses Verlages, wie auch anderer, trägt sehr inquisitorische, ja, totalitäre Züge. Ich empfehle dem „Unrast Verlag“, einen „Index Librorum Prohibitorum“ zu erstellen!

    Und natürlich: Die Epstein-Affäre be-weist, wie abgrundtief moralisch verkommen die sog. Eliten der Welt in weiten Teilen sind.

    P.S.
    Außerdem nehme ich war, wie sich die sog. ‚Linke‘ selbst zu zerfleischen beginnt. Das ist ‚Gut‘ für Leute wie Donald [dagobert] Trump, Friedrich Merz, B. Obama, die Kennedys, die Clintons, die Quants … und Unternehmen wie BlackRock, Rheinmetall … Aber mehr noch: Es schadet massivst der ‚Arbeiterklasse‘, falls diese überhaupt noch existiert; es schadet allen Otto NormalbürgerInnen …

    Ferner lehne ich jede Art von Cancel Culture, wie sie u. a. der „Unrast Verlag“ betreibt, ab. Denn sie grenzt an praktizierter Idiotie.

    1. Das ist das Problem von Lesern, die einen Autor zu einem Idol erheben, der in die Schublade „Guter“ gesteckt wird. Wird der Glorienscheins des Halbgottes/Idols befleckt, kommt er flugs in Schublade „Böser“.
      Merke: man beurteilt nach Glorienschein und nicht nach Inhalten von Werken, die auch divers sein können.

    2. @ Weinert: die Akte Epstein beweist noch gar nichts. Wer der herrschenden Erzählung glaubt, es ginge um Sexual delikte, hat schon verloren. Vermutlich geht es um kriminelle Machtpolitik und Erpressung.

    3. Ich fand Chomsky ™1974 schon überbewertet und seit seinem Totalausfall in Sachen 9/11 ist er eben raus.
      Da brauche ich eigentlich gar nicht mehr erwähnen, das er „Kein Essen für Ungeimpfte“ gefordert hat.

      1. Das bedeutet ja nichts. Bei dir sind ja alle ‚raus‘ die nicht der monotone motonomer sind. So. Und jetzt weg mit dem Kapitalismus. Die wollen uns alles wegnehmen. 🤕

        1. Alles nur gegen mich, aber null Relevanz seit 1974 geht es mir so…einfach weil ich Recht hab.
          Bring lieber ein paar gute Argumente dagegen, oder möchtest du den decken…hm?

          1. Na ja, wegen ™1982 darf ich leider nichts weiter dazu sagen. Du würdest es sowieso nicht verstehen. Und decken möchte ich den alten Knacker auch nicht. Sonst steigt mir noch meine Freundin aufs Dach. 🤫🤣

    4. KI generierte Antwort zum Thema Impfung (und der Mensch war damals Ende 80ig und hatte sich „der“ Wissenschaft verschrieben):
      Noam Chomsky äußerte sich im Jahr 2021 in mehreren Interviews, insbesondere gegenüber dem YouTube-Kanal
      Primo Radical (August/September 2021), kontrovers zur Frage der Impfverweigerung im Kontext der COVID-19-Pandemie. Er sprach sich gegen eine erzwungene staatliche Impfpflicht aus, forderte aber eine gesellschaftliche Isolation von Ungeimpften.
      Die Kernaussagen von Noam Chomsky (zusammengefasst):
      – Isolation statt Zwang: Chomsky vertrat die Ansicht, dass Ungeimpfte sich freiwillig von der Gesellschaft isolieren sollten, da sie eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellten.
      – Zitat/Sinngemäße Aussage: „Wenn Leute sich entscheiden’Ich bin bereit, eine Gefahr für die Gemeinschaft zu sein, indem ich mich weigere, mich impfen zu lassen‘, sollten sie sagen: ‚Nun, ich habe auch den Anstand, mich selbst zu isolieren.‘ Ich will keine Impfung, aber ich habe nicht das Recht, herumzulaufen und Leute zu schädigen“.
      – Verantwortung und Versorgung: Auf die Frage, wie Ungeimpfte in einer solchen Isolation überleben sollten (Lebensmittelversorgung), antwortete er sinngemäß, dies sei ein Problem der Ungeimpften. Wenn sie die Konsequenzen nicht verstehen, müsse die Gesellschaft darauf bestehen, dass sie isoliert leben.
      – Ungeimpfte als Gefahr: Er beschrieb die Situation so, dass Krankenhäuser in bestimmten Regionen (insbesondere in den USA) mit fast 100 % ungeimpften Patienten überfüllt waren und somit die medizinische Versorgung anderer gefährdeten.
      Diese Aussagen lösten eine breite Debatte über die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen und die Abwägung von individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit aus.

          1. Ich habe einen IQ von über 160, spreche 5 Sprachen und lerne gerade meine 6.
            Außerdem bin gänzlich ungeimpft und war zeitlebens in der ganzen Welt unterwegs und war nie wirklich krank.
            Das ist der schlagende Beweis. 😉
            Vielleicht liegt es ja an meinen Genen, schließlich ist unser Stammbaum mittlerweile über 1000 Jahre nachvollziehbar, aber meine Mutter sagte mir schon in den 60ern, das Impfungen nichts taugen.
            Sie hatte über 30 Jahre einschlägige Erfahrungen damit.
            Dann kam Bill Gates und erklärte am 12.4.2020, in den Tagesmärchen, dass er uns alle Impfen wolle.
            Den Rest ist hinreichend bekannt.

  4. Tolle Bilder!
    1) Epstein und Chomsky beide in einem Flugzeug.
    2) Epstein in einem Flugzeug und neben ihm eine Frau, beide anständig bekleidet.
    — das ist der Beweis!

    1. Erinnert mich an die „nackte Kanone“, als Drebin ein Büro durchsucht und einen Ordner findet mit der Aufschrift „Bilder von Heidi Fleiss mit vielen Prominenten“

    2. Das Problem ist nur die Menge der Bilder, der Emails dazu, dazu war jedes Schlafzimmer, jeder Raum mit Kameras ausgestattet usw.

      Will sich hier ein deutscher Michael Tracey outen?

  5. Nee, schon klar. (Erst) jetzt, wegen Epstein, ist klar, daß Noam ein Januskopf ist. Ist ja nicht so, daß der Herr nicht schon immer denen in den Rücken gefallen ist, für die er vorgibt einzustehen wenn es darauf ankam.

    Die populärsten Episoden hierbei sind, beginnend mit den Ereignissen um 9/11, über die Zerstörung von Syrien im Laufe der letzten 15 Jahre, bis hin zum globaltechnofaschistischen Putsch ab 2020.

  6. Worte anlässlich eines hitzigen Mitarbeiterevents im Hinterhof des Unrast-Verlages:

    Ich übergebe der Flamme die Schriften von Noam Chomsky gegen,

    Gesinnungslumperei und politischen Verrat
    Seelenzerfasernde Überschätzung des Trieblebens
    Dekadenz und moralischen Zerfall!

  7. Ich nehme Chomsky als ziemlich widersprüchlich und streitbar wahr, aber vermutlich macht das gerade seinen Reiz und seine Faszination aus.
    Er ist eben kein Heiliger und hat das ja auch nie behauptet.
    Dann hat er eben Epstein gekannt und vom Ihm Geld erhalten. Und? Das ist eben Kapitalismus.
    Seine Leistungen als Wissenschaftler sind davon unbenommen.
    Aber man sollte Chomsky sicher nicht auf ein Podest stellen. Das ist unangemessen.
    Und seine Äußerungen zu Corona und zu Impfungen waren ziemlich unmöglich.

  8. „So viel Naivität und Gutgläubigkeit kann man nicht wirklich glauben. Wenn dies zuträfe, könnte das auch Chomskys Werk beeinträchtigen, da auch hier dann die kritische Distanz in manchen Hinsichten fehlen könnte.“

    Wenn man die Gutgläubigkeit nicht wirklich glauben kann, muss man annehmen, dass Frau Chomsky lügt. Warum sollte man dies annehmen? Chomsky wusste, dass der Staat gerne künstlich Inhalte kreiert. Warum sollte er Epstein nicht als Opfer von Machenschaften sehen? Leute wie Epstein leben in zwei Lebenswelten, die sie sorgfältig von einander trennen. Nicht jeder ihrer Bekannten kennt beide Welten, manche kennen nur eine.

    Der zweite Satz deutet auf den Kern des gesamten Artikels. Chomsky und Chomskys Werk sind zwei paar Schuhe. Kulturelle neigen wir Westler dazu, solche Personen für Säulenheiligen zu halten. Wer glaubt, alles, was Chomsky sagt, sei die reine Wahrheit und Faktenerkenntnis, ist naiv und gutgläubig. Unsere Aufgabe als Konsumenten seiner Bücher und Theorien ist es, diese kritisch zu prüfen und nicht auf seine Unfehlbarkeit zu vertrauen.

  9. Wenn ich von Idolen oder gar Helden höre oder lese, sträuben sich alle meine Haare. Ich habe sog. Helden erlebt, die im vertrauten Gespräch bekannten todunglücklich ob der „Heldentaten“ geworden zu sein und diese liebend gern rückgängig machen würden, wenn möglich.
    Sie waren bedauernswerte psychische und auch physische Wracks.
    Auch Chomsky ist nur ein Mensch, mit allen Unzulänglichkeiten. Wer ist ideal, der werfe den ersten Stein.
    Sollte ein menschliches Ideal die Voraussetzung zur Anerkennung seiner geistigen Leistungen sein, müssen wir alle Schriften verbrennen und uns wieder auf die Bäume begeben. Jeder hat eine Leiche im Keller.

    1. Ich bin und lebe integer und nachhaltig.
      Seit ™1974. habe ich nie meine ethischen Prämissen verraten.
      Und seit dem 12.4.2020 habe ich mich nur noch der Wahrheit verpflichtet.
      Chomsky hat uns spätesten bei 9/11 verraten und mit der Essensverweigerung an Ungeimpfte hatte er den Vogel endgültig abgeschossen.

    1. Die „Kontakschuld“ ist die Freundschaft mit einem Mann, dem Misshandlungen von rund 30 jungen Frauen sowie Menschenhandel nachgewiesen wurden.

      Geht’s noch?!

      1. wo steht das?
        ich habe nur eine Verurteilung wegen Missbrauchs einer Minderjährigen (zwischen ihrem 16. und 18. Lebensjahr) im Netz gefunden.
        Ich wäre dir sehr dankbar für einen Link, der deine Aussagen bestätigt …
        im Übrigen geht es doch nicht um sexuellen Missbrauch, sondern um politische Einflussnahme. Die Sexstorys sollen doch nur die Tatsachen übertünchen und die Gemüter erhitzen …
        nur ein paar Beispiele: https://brownstone.org/articles/the-hijacking-of-bitcoin/
        https://sayerji.substack.com/p/what-bill-gates-knows
        Deine moralische Entrüstung ist genau das, was sie als Reaktion sehen wollen……

  10. Haha, Chomsky war noch nie links. Außer in den Propagandalügen des Wertloswestens. Sicher, es gibt immer genug Trottel die auf sowas reinfallen. Auch auf diesen Anarchokapitalisten.

    Michael Parenti war ein Linker – Chomsky das Gegenteil (eins seiner Zitate: „Ungeimpfte sind eine Gefahr für die Gesellschaft“).

    1. „anarchokapitalisten“? geht’s noch? gelesen hast du offensichtlich nix von ihm. kannst du überhaupt lesen oder was?
      parenti war durchaus ein linker, aber keiner, der irgendwas besonderes geleistet oder analysiert hätte, was nicht andere vor ihm schon festgestellt/publiziert hatten.

      1. Kriech deinem Anarchokapitalisten und Zionisten nur schön tief rein. Dem Brd-Regime gefällt das ebenso. Die sind dankbar für jeden naiven Trottel.

    2. Für jeden, der noch halbwegs geradeaus denken kann, ist die Aussage nicht mal kontrovers. Und mit „links“ oder „dem Gegenteil“ hat sie schon gar nichts zu tun. Worte haben eine Bedeutung. Bitte verwende sie entsprechend.

      1. Nur daß du dazu nicht mehr fähig bist. Wie auch? Heute ist das links was das Regime sagt daß es ist. Einfältige Menschen glauben offensichtlich alles. Du hast mein Beileid.

        1. Du kannst dir dein Beileid in den Arsch schieben. Aber falls dich irgendwann mal die Erkenntnis trifft, nehme ich deine Entschuldigung gerne an. 😉

  11. Ich habe und kenn kein Buch von Noam Chomsky, weiß nicht mal wer das ist. Ab und zu hab ich den Namen hier mal gelesen. Von daher kann mir das völlig wurscht sein

  12. „[…]Sektenblog-

    Epstein-Skandal: Der gefährlichste Verschwörer ist Trump

    Donald Trump wollte die Epstein-Akten unter den Tisch kehren. Die vielen Schwärzungen nähren aber den Verdacht, dass er selbst Teil von Epsteins Netzwerk war.

    28.02.2026, Artikel von Hugo Stamm.

    Der Epstein-Skandal enthält fast alle unheilvollen Ingredienzien, die es braucht, um Verschwörungstheorien zu konstruieren und ins Kraut schiessen zu lassen. So weiss man vom jüdischen Investmentbanker Jeffrey Epstein nicht recht, wie er zu seinem Reichtum gekommen ist. Der reiche Jude ist ein klassischer verschwörungstheoretischer Stereotyp. Weiter riecht das Netzwerk von Epstein nach Verschwörung. Der Banker hatte einen riesigen «Club» von mächtigen Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Adel und Kultur aufgebaut.

    Die klandestinen Verschwörungstreffen und die Rituale fanden ausserdem auf einer abgelegenen Privatinsel statt. Und nicht zuletzt: Die sexuellen Rituale und Missbräuche von Mädchen und jungen Frauen durch prominente Männer befeuerten die Fantasie von Verschwörungstheoretikern.

    Augiasstall ausmisten

    Diese waren überzeugt, dass Donald Trump nach seiner Wahl den Augiasstall ausmisten und die Verschwörer hinter Gitter bringen werde. Schliesslich hatte er im Wahlkampf versprochen, die Epstein-Akten zu veröffentlichen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

    Damit sicherte er sich die Stimmen der MAGA-Anhänger, der republikanischen Wählerinnen und Wähler und der Millionen von evangelikalen Christinnen und Christen. Und von den Schwurblerinnen und Schwurblern.

    Trump erinnerte sich nach der Wahl nicht gern an sein Versprechen und wollte die Epstein-Geschichte unter den Teppich kehren. Es gebe wichtigere Probleme, beruhigte er die Szene der Verschwörungstheoretiker und die MAGA-Leute. Diese waren verärgert und machten Druck.
    ass der US-Präsident zögerte, weil er vermutlich selbst zum ominösen Netzwerk gehörte, konnten sich seine Anhänger nicht vorstellen. Klagen und gerichtliche Anordnungen zwangen Trump schliesslich, die Akten doch noch zu veröffentlichen.

    Es kam zu Verzögerungen und zur ratenweisen Publikation, was viele stutzig machte. Danach nährten grossflächige Schwärzungen den Verdacht, dass die Behörden heikle Informationen abgedeckt hatten.

    Juristen und Journalistinnen wiesen diese Woche ausserdem nach, dass Akten, in denen der Präsident erwähnt wurde, fehlen oder verschwunden sind. Trump wurde verdächtigt, seine Hände im Spiel gehabt zu haben.
    Die Dauerberieselung mit digitalem Dreck sickert unweigerlich in die Köpfe vieler Leute und wird allmählich zur Normalität.

    Es zeigte sich, dass sein Name in den Akten vielfach aufgeführt war. Fotos mit Epstein und jungen Frauen sowie Sprachnachrichten belegten seine Nähe zu Epstein. So kam erneut die Frage auf, ob Trump selbst Teil des Netzwerks war, das er zu bekämpfen versprochen hatte.

    Auffällig ist weiter, dass das Justizministerium kurz nach Veröffentlichung der Akten erklärte, es werde keine strafrechtlichen Untersuchungen geben. Es stellt sich die Frage, ob das FBI nicht von sich aus hätte aktiv werden müssen, geht es doch um Offizialdelikte. Oder ob Trump die Behörden unter Druck gesetzt hatte.

    Viele Beobachter fragen sich, ob Mitglieder des Netzwerkes Trump unter Druck setzen oder erpressen, weil sie Beweise von der Verbindung von Trump mit Epstein besitzen, mit denen sie den Präsidenten hochfliegen lassen könnten.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/559301376-sektenblog-der-epstein-skandal-zeigt-eine-verschwoerung-der-eliten

    Ohne weiteren Kommentar von mir dazu 😉

    Gruß
    Bernie

    1. Warum haben die Dems nicht von Biden verlangt, die Akten zu veröffentlichen?

      Warum hat Biden die angebliche Verstrickung Trumps nicht aufgedeckt?

  13. „Wahrscheinlich wollte er [Noam Chomsky] sich damit bei Epstein einschmeicheln, zumal über diesen auch Geld an ihn geflossen ist.“ „…2023 nach einem schweren Herzinfarkt“, …was für ein schlampiger Artikel.

    https://www.aaronmate.net/p/noam-chomskys-wife-responds-to-epstein

    Jenseits der Gesellschaft des Spektakels versucht z.B. dieser Beitrag zu verstehen, aber so etwas geht einfach unter, davon wir sich sein Ruf nie wieder erholen, wieviel besser für die Zionisten, Neoliberalen, Kapitalisten. „Good Job“ JE.
    The Recent Email Drop Exonerates Noam Chomsky of Wrongdoing https://www.youtube.com/watch?v=Y_WCVbwvjLw&t=16s
    https://x.com/ChrisCWright1/status/2020348197986562077

    1. Die Richtigkeit der Stellungnahme von Chomskys Frau kann ich nicht überprüfen. Plausibel aber klingt sie allemal. Dass der schon hochbetagte Chomsky, zumal gemeinsam mit seiner Gattin, an sexuellen Exzessen beteiligt war, steht nicht ernsthaft zur Debatte. Was wirft man ihm jetzt vor? Eigentlich genau das, was seine Frau in der Stellungnahme schreibt. Epstein hat sich mit dem international bekannten Intellektuellen geschmückt und Chomsky hat sich schmeicheln lassen. Schätze, für Epstein war das sowas wie der Umgang mit irgendeinem Pop – oder Filmstar.
      Bleibt, dass Chomsky in einer Mail vermutete, dass Epstein Opfer falscher oder übertriebener Anschuldigungen geworden ist. Was Rötzer als irgendwie „männlich“ abhandelt, war aber damal, also vor rund zwei Jahrzehnten, mehrmals spektakulär der Fall gewesen und aus Amiland kamen all die irren Thesen, dass Frauen generell zu glauben sei, dass ihre Anschuldigungen nicht infrage gestellt werden dürfen. Es gehört zu den bizarren Folgen dieser kranken Ideologie, dass in deren nur zu berechtigter Abwehr, wirkliche Täter damit exkulpiert werden.

      Ich selber habe Chomsky nicht gelesen, seit ich vor Ewigkeiten kläglich an seiner Universellen Grammatik scheiterte. Aber ich stimme Rötzer ganz entschieden zu, wenn er die Texte gegen seine einstigen Verleger von Unrast verteidigt. Man kann angesichts des demonstrativen Hypermoralismus, dem tatsächlich die Feststellung des Kontaktes zur Begründung – und mehr gibt es zurr Zeit auch nicht – ausreicht, um zu fragen, ob die im Verlag, und nicht nur dort, vollkommen den Verstand verloren haben.

  14. Das Geschwätz von der Bücherentsorgung, andere meinen Verbrennen, andere bemühen Bibelzitate, ist reichlich infantil und man sollte in einem Prozess als Advokat von Chomsky tunlichst solch Blödsinn zur Verteidigung vermeiden. Daß Noam Chomsky Schwerstverbrechen in seiner Laufbahn propagandistisch begleitet hat, ist faktisch durch ihn selbst in Worten belegt.

    Böse Zungen würden hier noch eine untergeschobene Kontaktschuld durch den Autor des Artikels unterstellen, dadurch daß man dem Doppelagenten ein politisch links orientiertes Anliegen unterstellt und damit sein festgestelltes Verbrechertum auf Personen und die Bewegung als Ganzes projiziert.

    Was das mit dem Inhalt seiner Bücher sonst zu tun hat, erschließt sich nicht, denn schließlich kann man auch Brzeziński, Kissinger, Lippman, Le Bon und das Buch vom GröFaz kaufen denen niemand unterstellen würde links zu sein. Außer Alice die meinte der GröFaz wäre Kommunist. Ist niemals schlecht zu erfahren wie dieser Schwachsinn an dem die Welt krankt zustande kam.

    1. Warten wir einfach ab, bis der alte Sack den Löffel abgegeben hat. Mit genügend Abstand können spätere Generationen ihn dann irgendwann „wiederentdecken“, seine Werke lesen, analysieren und kontextualisieren und über seine Verworfenheit rätseln. Bis dahin werden seine Jünger sein Gedenken hochhalten und Ausreden seinen zweifelhaften Charakter betreffend erfinden.

  15. Bis vor kurzem dachte ich auch, man sollte Werk und Autor gemeinsam betrachten.
    Beispielhaft für mich war Mausfeld, den ich vor Corona respektiert und nach Corona verachtet hatte (wegen ungenügender Teilnahme am Diskurs, es ging ja um (Massen)Beeinflussung, da hätte er schon mal öfter was dazu sagen sollen, denke ich).
    Nun musste ich aber feststellen, dass sich bei einem anderen Autor, der sogar fürs Impfen und Diskriminieren trommelte, Alexander Unzicker, diese auch auf ihn bezogene Verachtung, in Luft auflöste, als ich erfuhr, dass er gerade ein Buch über das Thema geschrieben hatte, welches ich im Moment versuche zu verstehen.(„neuronale“ Netze in LLms)
    Die neuen Mausfeld-Hüther habe ich nicht gelesen, angeblich aus moralischer Entrüstung, welche nur in meiner Fantasie existierte, wie ich jetzt weiß. Der Unzicker ist unterwegs zu mir.
    Nun habe ich meine Ansichten revidiert und denke, man kann Werk und Person trennen.
    Oft weiß der Mensch erst, nachdem er mit seinen Ansichten auf die Nase fällt, was er (vielleicht) wirklich davonhält.
    Darum mag es „nachdenken“ heißen, weil man ja nicht vorher über etwas „nachdenken“kann, was man noch nicht formuliert hat…….

    1. Das sehe ich genau andersrum.
      Wer sich als öffentliche relevante Person fürs Impfen aus dem Fenster gelehnt hat,, obwohl er es hätte besser wissen müssen, der ist nun mal raus.
      Kein vergeben und vergessen.
      Selbst bei Leuten, die einfach nur jahrelang die Klappe gehalten haben, ergeht es mir kaum besser.

        1. Das ist ein geistiger Reifeprozess, der normalerweise am Ende des Teenager-Daseins einsetzt. Aber hey, es ist nie zu spät erwachsen zu werden.

          1. Richtig, es ist ein Reifeprozess, der sich auf die Erfahrungen des Alterns bezieht und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in aller Regel niemanden trauen darf der sein Fähnchen heuchlerisch in den Wind hängt.
            In dieser Beziehung sind mir nämlich die echten Konservativen lieber, die haben wenigstens Charakter.

            1. Es ging überhaupt nicht um „Vertrauen“, sondern um die Trennung von Werk und Person.

              Das Personen, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen, weniger vertrauenswürdig sind, ist eine Binsenweisheit. Das kannst du in deinem Buch der großen Erkenntnisse eintragen gleich neben „Wasser ist nass“.

              1. Wenn ich das Vertrauen in Frage stelle, verhält sich natürlich eben so auch mit dem Werk dieser Person.
                Das dürfte doch klar sein…oder?

                1. Nein, das ist nicht klar, sondern Blödsinn, Moralismus, noch nicht einmal auf der Höhe von 1650. Ja, vielleicht auf der von 1974. Sollte der Erfinder des Penicillin seine Kinder geschlagen haben, nehmen Sie dann keines?
                  Oh Motonomer, c’est dégueu!

        2. Tut mir leid, aber das widerspricht meinen Erfahrungswerten der letzten 60 Jahre.
          Wer derart fundamental sich widerspricht, ist eben nicht mehr zu trauen.
          Und Chomsky tat dies schon mehrfach.
          9/11 hielt er für eine Verschwörungstheorie und bei diesem Thema konnte man ihm nun wirklich nicht eine gewisse Senilität unterstellen.

    2. Du glaubst doch nicht im Ernst, die von dir Genannten waren während der Corona-Weltfestspiele einem „Irrtum“ aufgesessen? Und hätten damals ausgerechnet deswegen fleißig mitgeholfen, den aller übelsten Blödsinn zu verbreiten (oder ganz zu schweigen)?
      Wo bleiben denn heute ihre Stimmen über ihren angeblichen Irrtum? Alle diese wissenschaftlichen Täter und Regierungsagenten sind entweder mucksmäuschenstill, oder erzählen heute noch „ihren“ gleichen hanebüchenen Schmarren!

      1. @phineas
        Ich habe mit keinem Wort gesagt, sie würden heute anders denken … glaube ich auch nicht. Dann hätten sie sich, wie du richtig bemerkst, wohl längst dazu geäußert.
        Das hat nun aber null mit dem zu tun, was ich gesagt hatte. Ich hatte über meine „moralische“ Inkonsistenz“ berichtet, die mich selbst überraschte … und daraus habe ich die Konsequenz gezogen, dass es (für mich) Blödsinn ist, Menschen selektiv für das zu verurteilen, was sie in kurzen Lebensabschnitten getan haben.
        Hinzu kommt, dass ich seit einigen Jahren versuche, Menschen eher nach dem Besten, was sie getan haben, zu beurteilen, als nach dem Schlechtesten …

        1. Merkst du nicht dass du damit genau den selben Blödsinn fortsetzt. Nämlich selektiv urteilen und denken.
          Übrigens, der Mengele und andere Nazi-Wissenschaftler wie Wernher von Braun, opferten den Faschisten ebenfalls nur kurze Abschnitte ihres Lebens.

          1. @Phineas
            von selektiven Urteilen habe ich nicht gesprochen. Ich sprach vom selektiven Verurteilen, das ist etwas gänzlich anderes. Um es noch einmal für dich klar auszudrücken:
            Lieber selektiv nach den besten Handlungen loben als selektiv nach dem schlechtesten verurteilen.
            In den meisten Fällen beruhen Beurteilungen auf selektiven Wahrnehmungen. Wer das nicht sieht, macht sich etwas vor.

            Du scheinst nicht in der Lage zu sein, zu lesen. Du siehst nur was du sehen möchtest, und brabbelst sofort los, um deine Ansichten zu unterfüttern …(was ich auch oft tue)
            Mengele oder von Braun interessieren mich nicht, ebensowenig wie Julius Cäsar … oder Thingeskahn.

            1. „von selektiven Urteilen habe ich nicht gesprochen. Ich sprach vom selektiven Verurteilen“
              Ja und ich halte nichts von selektiven Urteilen und auch nichts von selektiven Verurteilungen oder Belobigungen.
              Beides ist verkehrt.

    3. Ja, nee, schon klar. Du versuchst gerade zum dritten Mal Rainer Maufeld über die Covid-Schiene zu diffamieren. Du wurdest bereits zweimal widerlegt, da er sich sehr wohl, wenn zu dem Quatsch gefragt, geäußert hat.

      Und nun gleichzeitig versucht du Alexander Unzicker, einer der aktiv dieses Menschheitsverbrechen befördert, freizusprechen. Ihr könnt auch nur hoffen, daß das nie verhandelt wird.

      1. @Grachus
        Du lügst….
        ich schrieb, dass Mausfeld sich zu wenig geäußert hat, nachdem ich belehrt worden bin, dass er tatsächlich in der Spätphase ein Interview in einer wenig gelesenen Zeitung gab … Immerhin….
        Ich habe mir nach dem Hinweis durchgelesen … Doch mehr war von ihm nicht zu finden. Schwaches Bild.
        Auch Dir möchte ich dann noch mitgeben, dass die von Dir beanstandete Tatsache wenig bis nichts mit dem zu tun hat, was ich in dem Post sage …
        im Übrigen habe ich dieses Mal keine Behauptungen aufgestellt, sondern von meinen subjektiven Gefühlen zu gewissen Autoren geschrieben.
        Wir sehen alle immer das, was wir sehen wollen…..
        Auch Deine Behauptung, ich würde versuchen, Unzicker freizusprechen, ist eine Lüge.
        mit keinem Wort habe ich das getan…warum auch
        Ich bin nicht geimpft und ich kenne auch nur einen geimpften Menschen. In meiner Welt wurde immer nur gelacht über die Maßnahmen und über die,sie fördernden, Protagonisten.
        es war doch schon damals klar, was abläuft und dass niemand dafür jemals Verantwortung übernehmen wird.
        Das Schöne an der Coronazeit ist, dass es nun mehr Menschen gibt, die verstanden haben, wohin die Reise geht und wo sie leben.
        Du, scheinbar, noch immer nicht, wenn Du ernsthaft denkst, es könnte zu einer Verurteilung der Hetzer und Plandemie-Macher kommen.
        https://sayerji.substack.com/p/the-real-pandemic-profiteers
        https://sayerji.substack.com/p/what-bill-gates-knows

  16. Ist das jetzt sowas wie der „Barbara-Streisand-Effekt“ für den Unrast-Verlag? Möglicherweise zeigen jetzt „Rechte“ Interesse an den Verlagsrechten an Chomskys Publikationen? Die brd ist schon ein absurder Zirkus.

  17. Jeder der in Kontakt mit Epstein war, ist, so mediale Verbreitung, hatte nichts gewusst…
    Das hinterlässt ein geschmäkle, daß die linke/mitte/rechte Position sich einig ist, alle verneinen ihren Wissensstand.
    Das ist genug an belegen für die dummen Wähler ihrer Vertreter!
    Macht weiter so im Dschungel, der nicht mehr existent ist…

      1. Und jetzt kommst Du.???
        Du weißt doch auch, das „Radfahrer“ meine natürlichen Feinde sind…hast wohl deine Hausaufgaben nicht gemacht… 😉
        Ich habe meist meine ganz eigenen Ansichten zu den relevanten Themen unserer Zeit, obwohl es sicher auch häufiger einzelne Schnittmengen gibt.
        Die hängen alle mit drin ™1974, aber auch das ist nun wirklich nichts Neues.
        Die Eppstein-Files sind nichts weiter als die Bestätigung, ganz ähnlich der RKI-Protokolle.

    1. Auch hier gilt, konkretes Wissen gab es damals noch nicht…
      In Deutschland als zunehmend mehr Wissen zu verfügung stand damals, wurde sogar noch verschärft..
      Das sind 2 völlig verschiedene Dinge..

      1. So ein Quatsch, die Regierungen haben alles von vornherein so geplant.
        Ich verweise auf die RKI-Protokolle.
        Außerdem, wenn man denn schon nichts weiß, sollte man eben auch die Klappe halten und sich nicht noch extra weit aus dem Fenster lehnen.

  18. „So viel Naivität und Gutgläubigkeit kann man nicht wirklich glauben.“

    Da fehlt wohl die Erfahrung im Umgang mit echten Kriminellen…

    Wenn solche wie Epstein wirklich leicht zu durchschauen wären, könnten Sie wohl weniger solch Treiben auf so lange Zeit umsetzten..
    Alles und Jeden hier in einen Topf zu werfen, schon ein wenig bitterer Beigeschmack ..

  19. Ich kann bei dem ganzen Gerede hier nur nochmal auf Adornos zeitlosen Satz verweisen „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“.
    Und der gilt eben auch für Chomsky.
    Oder für die Zeitung „junge welt“: die hat während Corona auch auf Impfgegner eingeschlagen. Hat mich geärgert, ok.
    Ist sie deshalb irrelevant oder überflüssig geworden? Nein!!!
    Will damit sagen: Irren ist menschlich, und es gibt nicht die eine, reine, wahre Lehre.

    1. Die massiven Diffamierungen und faschistoiden Ausgrenzungsrhetoriken gegen Ungeimpfte waren kein Irrtum, sondern Zeugnis tief sitzender Inhumanität.

    2. Tja Meyer, die bist von Feinden umzingelt, du bist jetzt noch mehr verloren. Dir hilft auch keiner, weil du völlig unwichtig bist. Einzige Chance: lies den Wachturm, schließe dich den Zeugen Jehovas an.

    3. Für mich schon, das Einzige was mir noch eine gewisse Struktur verleiht und mich überhaupt noch weitermachen lässt.
      Vor allem, weil ich wirklich mir allem was ich seit 1974 bekundet habe, sich in den letzten Jahren mehr als nur bestätigt hat.
      Denn, auch meine Wenigkeit beruft sich des Öfteren aus Adornos Satz.;-)

    4. Die Diskussion entzündet sich aber daran, dass es hier nicht um Irren, sondern um krasses Lügen geht. Chomsky ist ein Betrüger, nicht jemand, dem Irrtum unterlaufen ist.

  20. Ja, wer aus Chomsky seine persönliche Moral-Gottheit gemacht hat, der hat jetzt ein Problem, das er sich redlich verdient hat und behalten darf.

  21. Welcher Art Beziehung unterhielt Noam Chomsky mit Epstein? Da ging es ja nicht um linguistische Feinheiten, oder?

    Noam Chomsky kritisiert Machtstrukturen und verheddert sich am Ende selbst darin.
    Das ist schon bitter.

    1. Und was folgt daraus? Dass manufactured consent doch keine Herrschaftstechnik ist? Dass man „so einen“ nicht mehr lesen kann und vergessen muss?

      Ich fand schon seine Entgleisung während Corona beschämend, aber das ist bloss ein bürgerlicher Intellektueller, obendrein bereits erheblich über dem Ablaufdatum.

      Ich habe von dem nie mehr erwartet als dass man aus seinen Schriften etwas lernen kann, solange man das kann.

      1. Und was folgt daraus? Dass manufactured consent doch keine Herrschaftstechnik ist? Dass man „so einen“ nicht mehr lesen kann und vergessen muss?

        Danke für das Modikum an Vernunft.

      2. aquadraht

        Und was folgt daraus? Dass manufactured consent doch keine Herrschaftstechnik ist? Dass man „so einen“ nicht mehr lesen kann und vergessen muss?

        Nein, aber das muss jeder für sich entscheiden. Und die Entscheidung wird einem nicht leicht gemacht.

    2. Naja, also, Chomsky ist kein Prinz Andrew.
      Aber attraktiv sind beide nicht.
      Der eine ein verstockter Royal, der andere ein verstockter Intellektueller.
      Ein bisschen Abwechslung könnten beide gebraucht haben.
      Da kam ihnen der Insel-Epstein sicher ganz recht…

    3. Falsch. Es ist ein Lakai der Bourgeoisie, dazu da um Linke zu verwirren. Er hat nie die Abschaffung des Kapitalismus und die Vergesellschaftung der PM gefordert. Aber wie soll einer links sein wenn er den Kapitalismus befürwortet?!
      Anarchokapitalisten waren und sind nie links. Man müßte nur nachlesen was Marx, Engels, Lenin, Stalin über Anarchisten sagten.

  22. Man muss sich doch auch mal klarmachen, was so ein Super-Intellektueller wie Noam Chomsky für ein Leben führt.
    Er wurde ein Leben lang nur auf sein Gehirn reduziert.
    Aber es wurde nicht daran gedacht, daß er auch ein Leben unterhalb der Gürtellinie hat.
    Und da beginnen die Probleme.
    So eine Universität ist voller Versuchungen für einen alten Mann.
    Überall nur junges und williges Fleisch aller Geschlechter, das einen umgibt.
    Da kann so ein Chomsky mit seinen Flaschenböden im Gesicht schnell ziemlich alt aussehen.
    Was also tun?
    Einer jungen Studentin mal im Privaten die neueste Linguistik-Theorie näherbringen?
    Hm, naja, da geht dann schnell das Gerede los an so einer Elite-Uni wie dem MIT.
    Aber da gibt es doch diesen Jeffrey, diesen Epstein mit seiner Insel voller junger Russinnen.
    Und so begann vermutlich der unaufhaltsame Abstieg des Noam Chomsky mit den traurigen Augen.

    1. Es ist sowieso bedauerlich, dass Geistesmenschen anscheinend normalerweise nicht bewusst ist, wie leicht Intellekt durch Emotion unterlaufen und korrumpiert werden kann. Die glauben sich über die „Niederungen“ der Emotionen erhaben.
      Intellekt schützt nicht vor emotionaler Blindheit und Korruption.

  23. „[…]Chomsky – von Jacobin 2024 als „moralischer Gigant“ gefeiert – ist jetzt 96 Jahre und seit 2023 nach einem schweren Herzinfarkt kann er nicht mehr laufen und kommunizieren. Alles, was jetzt über ihn gesagt und geschrieben wird, geht über ihn hinweg, weil er dazu nichts mehr sagen kann.[…]“

    Es ist nicht richtig hier wenn vermutlich mehrheitlich kerngesunde Menschen über einen Menschen urteilen, der sich aufgrund von schwerster Pflegebedürftigkeit nicht mehr selber gegen die Vorwürfe wehren kann.

    Auch Noam Chomskys Frau tut mir leid, und das nachvollziehen kann ja auch nur wer schwerste Schicksalsschläge, und damit oft verbundene jahrelange Schwerstpflegebedürftigkeit, in der eigenen Familie erlebt hat, wie ich zum Beispiel mit einer Tante, die denselbem Geburtsjahrgang wie Noam Chomsky teilte, aber bereits im letzten Jahr verstorben ist.

    Im hohen Alter in einem Seniorenheim, da ihre Kinder sie nicht zuhause pflegen konnten, weil alle weit weg von ihr wohnen – mit den jeweiligen Kindern und Ehepartnern sowie Enkelkindern. In einem Fall sogar in einem weit entfernten Land. Sie Ruhe in Frieden im Friedwald wo ihre Urne ihre letzte Ruhestätte fand.

    Traurige Grüße
    Bernie

  24. Noam chomsky tut mir leid. Sein Talent verschwendet, seine Sprachtheorie ist inkonsistent
    Und geht dann mit Darth Vader zum Dinner mit dem Imperator.
    Wer Corona nicht als das erkannt hat was es war und ist, ist eine intellektuelle Niete.

    1. Vielleicht hat ers erkannt, aber er wurde eben bezahlt anders zu denken. So dämlich kann nicht mal er sein und der einzige war er sicher nicht.

  25. Wo genau ist das Problem? Epstein, der ganz in Chomskys Nähe wohnte, hat diesem bei den Auseinandersetzungen mit dem geldgierigen Chomsky-Nachwuchs, der nach der neuerlichen Heirat des Vaters sein und damit potentiell ihnen zufallende Vermögen schon weggeschmolzen sahen, geholfen. Das macht dankbar und verbindet. Mit irgendwelchen kriminellen Handlungen Epsteins, seien sie nun sexueller oder auch anderer Natur, hat das nicht das Geringste zu tun. Seit wann ist es ehrenrührig mit einem Ex-Knacki Umgang zu pflegen? Seit wann ist man verpflichtet, dessen aktuellem Verhalten nachzugehen? Oder glaubt Rötzer neuerdings an Kontaktmagie? Ich bin durchaus kein Chomsky-Jünger, aber an einer offensichtlich böswilligen Difamierungskampagne will ich mich nicht beteiligen.

    1. Genau so sehe ich das auch. Und plötzlich kriechen sämtliche Rattenfänger, die meist nicht ein einziges Wort von Chomsky gelesen haben, aus den Löchern und wissen genau, dass weder der Mensch, noch die Theorie etwas getaugt hat. Das ist widerwärtig, elendig, eklig.

    2. Chomsky ist ein Menschfeind versteh nicht wieso man sowas schreiben kann?
      Mir ist im Übrigen scheißegal was der bei dem Eppstein gemacht hat.
      Das ist seine Privatsache, aber das er die Bedürftigen hintergangen hat, also nach unten getreten hatte, das nehm ich ihm schwer übel.

        1. Wenn Jemand nicht lebt was er propagiert, ist er auch nicht Integer und authentisch und somit auch nichts Wert. ™1974
          Wasser predigen aber Wein saufen…Capice?

    3. Epstein „bekannte sich schuldig, Klienten mit minderjährigen Prostituierten versorgt zu haben.“
      Das war 2008.

      https://www.srf.ch/news/international/der-fall-epstein-ein-mutmasslicher-kinderschaender-mit-beziehungen-nach-ganz-oben

      2019 wurden die gleichen Vorwürfe erhoben, in deren Folge Epstein in Gewahrsam genommen wurde.

      2019 schrieb Chomsky an den quasi Wiederholungstäter:
      „Ich habe mit angesehen, wie schrecklich Sie in der Presse und in der Öffentlichkeit behandelt werden. Es tut mir weh, das zu sagen, aber ich glaube, das Beste ist, es zu ignorieren.“

      Es ist schon mindestens arg irritierend, wenn diese Zusammenhänge einfach mal so ignoriert werden. Von Chomsky und von zack15.

      1. Ging es bei den Vorwüfen im Jahr 2019, nun um neue Vorwürfe in einem Zeitraum, die nach der Verurteilung von Epstein (im Jahr 2008) gelegen haben, oder um Vorwürfe, welche vor der Verurteilung lagen?

        Gewisse Dinge sind anders zu bewerten, falls es sich damals um weitere Vorwürfe in Zeiträumen handelt, welche vor der Verurteilung im Jahr 2008 lagen (und eben nicht um Vorwürfe die Vorfälle im Zeitraum 2008 bis 2019 betrafen). Dies gilt übrigens auch für Chomskys Kontakt zu Epstein ab 2015 (und den späteren Schutzbehauptungen von Chomsky bzw. von dessen Ehefrau bzgl. des Kontakts zu Epstein).

        ps. Aber an Logik, analytischen Denken, Fakten (abgesehen von alternativen Fakten) und Argumentation ist man in der heutigen Zeit dann doch eher selten interessiert, sondern meist nur daran, dass die eigene Meinung (und das eigene Weltbild) gestärkt wird (so dass man sich weiter selbst-belügen kann). Es sind halt interessante Zeiten, in der man heutzutage lebt.

  26. Ist das Kapital weniger ergiebig in Bezug auf die Analyse des Kapitalismus, weil Kalle das Lenchen gefickt hat? Mich erinnern diese Diskussionen an meine Jugendzeit, wenn irgendwie ruchbar wurde, dass ein Pop-Idol im realen Leben moralisch doch nicht so integer war, wie er/sie/es in den eigenen Songs dargestellt hat.

  27. Und wieder wird um das Wesentliche herumgeschwubelt, im Artikel wie bei den PR-Troll-Kommentaristen:

    Chomsky war nicht einfach nur bei Epstein zu Besuch, ____sondern er hat sich in den Kreisen von Epstein bewegt____!

    Sicher Kreise, die für „linke“ Gang und Gäbe sind … ja, stimmt, auch Marx hat sich am liebsten in den Kreisen von Reichen, Adligen und Pseudointellektuellen herumgetrieben.

    Ach, Chomsky hätte nicht gemerkt, was das für Leute um Epstein herum sind? Na, Superintellektueller. Zu sowas kann man ja so richtig aufschauen. ;-(

    „Links“ sein heute ist pure Selbstverarschung hoch dreizehn. Denn „Linke“ merken überhaupt nichts mehr.

    1. Richte Schlechteste Grüße an die Kriminellen und Pädophilen aus, mit denen Du so gerne verkehrst, weil sonst wäre es dir ja langweilig.

      Krank, einfach nur krank.

      Für Dich müssen Menschen also pervers sein, damit sie nicht langweilig sind. Ja, das passt.

    1. „Chomsky … ist jetzt 96 Jahre, und seit 2023 nach einem schweren Herzinfarkt kann er nicht mehr laufen und kommunizieren.“
      Tja, da hat der Impffanatiker und lautstarker Befürworter des Impf-Zwangs nun auch seine Strafe dafür erhalten!
      Erinnern wir uns: Im Dezember 2021 schoss Chomsky gegen uns „Ungeimpfte“: Ungeimpfte sollten den Anstand besitzen, sich von der Gesellschaft zu isolieren. Wie sie an Essen kommen, sei deren Problem…
      Na, so hat es also (wieder mal) keinen Falschen erwischt – er tut jetzt „Buße“ mit Post Vac…

  28. Noam Chomsky hat in seinem langen Leben und Umgang mit Linken sicher mehrere Kampagnen von Frauen, die sich Feministinnen nennen, erlebt bei denen Männer aus machttaktischen gründen mit diversen Sexismusvorwürfen beschmiert wurden. Chomsky ist mehr als doppelt so alt wie ich und ich habe das mehrmals erlebt.
    „Die Frau hat das Definitionsrecht. Ein Blick kann eine Vergewaltigung sein.“
    Irgendwann weisst Du, daß die Unschuldsvermutung des Rechtsstaats eine gute Idee ist – Anarchismus hin oder her. Epstein wird Chomsky da wohl keine Details geliefert haben, denn er ist wohl eher kein potentieller Kunde für so etwas und sicher auch nicht auf die Art zu beeindrucken.
    Ich weiß auch nicht, ob mein Steuerberater seine Tochter fickt. Und auch wenn ich wüsste, daß er vor 10 Jahren dafür verurteilt wurde und gesessen hat, würde ich dort meine Steuererklärung machen lassen. Von irgendwas muß der ja leben und ggfs. das Studium und die Reha der Tochter bezahlen.

    1. Chomsky ist ein Verräter.
      Er war schon bei 9/11 nicht auf unserer Seite, aber während der Coronazeit wollte er den Ungeimpften und Bedürftigen das Essen verweigern.

  29. Frag Das Sams, warum:

    „Die Frau hat das Definitionsrecht. Ein Blick kann eine Vergewaltigung sein.“

    Eine Befindlichkeit kein Urteil ist? Ob es antworten mag? Oder damit beschäftigt ist, gewaltig zu blicken?
    Frag Das Sams, ob: Der Steuerberater ein Epsteiniger ist? Und guten Kunden seine Tochter anbietet?

    Von irgendwas muß der ja leben und ggfs. das Studium und die Reha der Tochter bezahlen.

    Frag Das Sams, warum: Epstein interessanter ist? Als die Ursache seiner Kunden? Service ist Service für diskrete Kunden? Die bescheiden so viel Asche scheffeln? Dass für die Steuererklärung und Bordsteinkante kein Sinn oder Zeit ist?
    Frag Das Sams, wie: Es sich lebt? In dieser Haut? Und was die Tochter sagt? Zur Fischsuppe?

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