Entwicklung zu Höherem, mit falschen Zielen

Bild: pycril.com/public domain

 

Es ist vielleicht anmaßend, die Entwicklung der Arten auf dem Planeten Erde aus einer höheren Perspektive zu betrachten als aus der des Menschen, wozu man selber gehört, es ist andererseits auch nicht besonders schwierig und nichts wirklich Neues. Das müsste zu der Erkenntnis führen, dass mit der Entwicklung der letzten 500 Jahre Menschen sich durch ihre Anzahl, ihre Verbreitung und ihren enormen Verbrauch an Ressourcen gewissermaßen zu Schädlingen in der Lebenswelt entwickelt haben. Geschädigt sind viele, zum Beispiel Insekten, Vogelarten, der natürliche Pflanzenwuchs und das umstrittene Klima, weil es so eng mit der Wärme- und Energiebalance auf dem Planeten zusammenhängt.

Ein entscheidender Punkt ist der hohe Energieverbrauch, welcher nicht im Gleichgewicht mit der Natur erfolgt, wie der von Insekten, sondern auf der Ausbeutung von Bodenschätzen beruht. Es wurden Energiereserven hervorgeholt, die in Millionen Jahren entstanden sind oder, noch extremer, aus den physikalischen Eigenschaften der Materie, in Form von Kernenergie, hervorgehen.

Das Herbeiführen von blitzartigen Kettenreaktionen geschah an erster Stelle zur Zerstörung und Vernichtung, um Atombomben zu entwickeln, später gewandelt in die friedliche Nutzung der Kernenergie, die aber bis heute, von der militärischen Nutzung durch Kernwaffen nicht getrennt ist. Siehe Frankreich! Frankreich führt Krieg in der Sahelzone, um dort billiges Uran zu beschaffen. Russland unterstützt die dortigen Regierungen.

Durch die technischen Entwicklungen ist der Wärmehaushalt des Planeten, mit dem Trend zu mehr Wärmeentwicklung, längst schon verändert worden. Der zusätzliche, ständig noch steigende Energieverbrauch ist, nach physikalischen Gesetzen, nicht umkehrbar. Der homo sapiens, also der weise Mensch, wie er sich selber genannt hat, hat sich zum homo non sapiens, zum unvernünftigen Menschen, gewandelt, der seine Grenzen nicht erkennen will, obwohl er sie erkennen kann.

Eine Aufwärts-Spirale ohne bestimmtes Ziel

Von einer anderen, ebenfalls höheren Warte aus betrachtet, kann man sagen, dass die Entwicklung des Lebens stets eine Entwicklung zu etwas Höherem ist: komplizierter, intelligenter, vielseitiger, höher organisiert. Das setzt sich fort in menschlichen Gemeinschaften, von der Horde, über Dorfgemeinschaften zu Städten und zum Staat. Und hier wird schnell klar, dass es dabei sehr auf das Ergebnis ankommt und die Bewertung der Ziele. Man kann sich schwer darauf einigen, was nun das höhere oder das höchste Ziel ist.

Der Trend zum Höheren besteht fast überall. Doch Religionen, Ideologie, Machtansprüche und riesige Entgleisungen bestimmen, was das Höhere ist. Es wird ganz allgemein, vom Wertesystem bestimmt und dieses System ist um so fragwürdiger, je zugespitzter, einseitiger und ferner von der Realität es seine Ziele setzt.

Das extreme Beispiel sind größenwahnsinnige Alleinherrscher, die oft am Ende einer langen, gesellschaftlichen Entwicklung stehen. So endete das Römische Kaiserreich. Die Kaiser waren so weit oben, wie man es sich nur vorstellen kann, und sie wurden oft, wie Caesar, von dem das Wort Kaiser stammt, durch einen Mord, aus nächster Nähe, beseitigt. Aber das System des römischen Kaiserreiches konnte von innen heraus, Jahrhunderte lang, nicht mehr verändert werden.

Der höchste Wert im westlichen Wertesystem

Heute stehen wir an einem Punkt, wo erkennbar wird, dass unser Wertesystem zu keinem höheren Ergebnis führt, als dass immer mehr Geld verbraucht, erzeugt, ausgeliehen und verbraten wird. Jetzt vornehmlich für Rüstung und Kriegsmaterial, denn das ist der Weg, wie Millionen, Milliarden und Billionen am schnellsten auftauchen und wieder verschwinden. Die Geldflut, die das System durch Schuldenaufnahme erzeugt, stürzt wie eine Wasserflut genau dahin, wo es am schnellsten abwärts geht.

Der Trend zum Höheren beschränkt sich dann auf höhere Geldmengen, also die Zahlen von höheren Geldbeträgen, aber sie bewegen sich in die falsche Richtung. Am meisten Geld fließt in die Kriege, die Rüstung und die damit verbundenen Geldgeschäfte. Diese Entwicklung hat sich so zugespitzt, dass die nackte Realität, dass durch Krieg, Rüstung und Kriegstüchtigkeit Menschen getötet werden sollen und auch Soldaten auf der eigenen Seite sterben werden, aus dem Bewusstsein verdrängt wird.

Eine grobe Überschlagsrechnung zeigt, dass für jeden getöteten Feind in der Ukraine etwa eine Million Dollar oder Euro ausgegeben werden. Im Krieg gegen den Iran könnten es noch mehr Dollars pro Kopf sein. Und der große Kriegsheld Wolodymyr Selenskyj tut fast nichts anderes, als durch die westliche Wertewelt zu jetten, um Milliarden zu beschaffen und zu erbetteln. Kampfdrohnen sind der neue Trend, weil die Ukraine nicht genügend Männer mehr hat, die man beim Militär, auf nimmer Wiederkehr, einsetzen kann.

Durch die Drohnenangriffe ins Innere provoziert, hat Russland jetzt gezielt die ukrainischen Seehäfen ausgeschaltet. Dadurch werden Exporte von Getreide und Erzen, aus Ukraine in den Westen, auf dem Seeweg unmöglich gemacht und enorm verteuert. Die Finanzlage in der Ukraine wird noch dramatischer und sie liefert Wolodymyr Selenskyj neue Argumente, mehr Geld zu verlangen. Es steht zu befürchten, dass der Westen, allen voran Deutschland, auch dieses Finanzloch mit zusätzlichen Milliarden stopfen wird. Deutschland rutscht immer tiefer in die Schuldenfalle. Geldmangel, Insolvenzen, Kürzungen im Sozialhaushalt.

Tägliche Milliarden für den Krieg

Mit Kampfdrohnen verlagert sich das Gewicht noch einen Schritt weiter in Richtung Geldeinsatz. Drohnen werden nur einmal benutzt, im Schwarm, also in großer Stückzahl, um die Abwehr zu überwinden. Wie das Verhältnis der Zahlen von produzierten und losgeschickten Drohnen zu den Erfolgen, also zerstörten Strukturen und getöteten Feinden ist, wird nicht bekannt gegeben. Wir wissen nur, dass neue Produktionsstätten, jetzt in Deutschland, erforderlich sind und selbstverständlich immer größere Geldsummen.

Das Finanzsystem macht es möglich, dass die deutsche Regierung unbegrenzt Geld beschaffen kann, um es im laufenden Krieg der Ukraine und in die Rüstung gegen Russland zu stecken und zu verschleudern. Das Wort investieren wäre falsch, denn es ist keine Investition in die Zukunft, das Ziel ist reine Zerstörung.

Das Finanzsystem ist auch so konstruiert, dass die Staatsschulden, einschließlich Zinsen, von deutschen Staatsbürgern beglichen werden, nicht vom Finanzfachmann Friedrich Merz, der sich genau wie Olaf Scholz, aus dem Schuldengeschäft, irgendwann, hoffentlich bald, gewollt oder ungewollt, verabschieden wird. Aber Generationen von Nettozahlern, die mehr an den Staat abgeben, als sie vom Staat bekommen, müssen die immensen Schulden abtragen. Zu diesen Nettozahlern gehören nicht die Regierenden und ihr Personal und nur sehr wenige Volksvertreter, aber alle Arbeiter, Handwerker, Dienstleister, alle Leistungsträger des Mittelstands.

Geld und Energie ohne Begrenzung

Das Kriegsgeschäft ist nicht der einzige Punkt, wo die höhere Geldmenge als Maßstab den falschen Anreiz setzt und wo die Geldflut das System in den Abgrund treibt. Die Energiewirtschaft folgt seit Jahrzehnten dem Trend des großen Geldes, weil sich mit Energie sehr viel und sehr leicht Geld verdienen lässt.

Um den Energieverbrauch nicht zum Schutz des Lebensraums reduzieren zu müssen, hat man den Begriff Erneuerbare Energien erfunden, den es in der Wärmelehre nicht gibt. Es soll die zu große Quantität durch eine andere Qualität ersetzt werden, was unsinnig ist.

Fast alle Energieformen sind eindeutig ineinander umwandelbar. Das erkennt man an der gleichen Mengeneinheit. Um das Gemeinsame aller Energieformen zu erkennen und zu benennen, ist der abstrakte Begriff Energie überhaupt definiert worden. Die Erneuerbaren Energien gehören nicht zu den Energieformen. Der Begriff ist ein Konstrukt als Scheinargument, zur Ablenkung und Verwirrung. Das Ziel dieser Begriffsbildung ist, Einschränkungen beim Konsumieren, Wirtschaften und beim Geldverdienen zu umgehen.

Der Irrtum mit den Wärmepumpen

Ähnlich verhält es sich mit der Investition in Wärmepumpen. Sie funktionieren im Prinzip wie Klimaanlagen oder wie umgedrehte Kühlschränke. Wärme wird gepumpt, aber nach dem Prinzip von Linde, mit zusätzlichem Energieaufwand. Und je kälter es draußen ist, um so mehr elektrische Energie ist erforderlich, um noch Wärme zu pumpen.

Eine normale Heizung, auf der Basis von Verbrennung, heizt durch die Zufuhr der bei der Verbrennung entstehenden Wärmemenge, unabhängig von der Außentemperatur. Eine Wärmepumpe dagegen heizt um so schlechter, je kälter es ist. Sie muss daher von vorne herein überdimensioniert sein, damit sie bei Frost noch Wärme aus der Kälte in die Wohnräume pumpen kann. Das gefällt denen, die sie liefern und installieren, besonders dann, wenn der Staat den Einbau von Wärmepumpen subventioniert.

Auch hier ist Verwirrung im Spiel, weil die elektrische Energie aus der Steckdose, welche die Wärmepumpe verbraucht, irgendwo herkommen muss und man sagt dann entschuldigend, sie solle von Erneuerbaren Energiequellen kommen.

Am Ende wird mit Wärmepumpen relativ viel Geld bewegt und fast nichts für die Umwelt erreicht. Der verantwortliche Minister, namentlich Robert Habeck, der auf den physikalisch raffinierten Tipp, mit den Wärmepumpen hereingefallen ist, hat sich wie Kanzler Scholz, ins Private zurückgezogen und verkündet jetzt, über Instagram, seine Erfolge als Privatdozent in Dänemark.

Umkehr und die richtige Politik für Menschen und Zukunft

Wer die falschen Trends nach oben stoppen will, muss die Finanzmacht kontrollieren und beschneiden und sie der Macht des Staates unterwerfen. Der Staat kann zum Beispiel die Geldmengen, im Besitz der Finanzmacht, durch gezielte Steuern und Abgaben reduzieren und so die Umverteilung nach oben, ins Gegenteil umkehren. Andernfalls schafft uns das Geldsystem, wie schon seit vielen Jahren, mehr Probleme als es lösen kann. Und das Schlimmste dabei ist: Die Finanzmacht treibt uns in den Krieg.

Die Zusammenhänge zwischen Finanzmacht und Kriegstreiberei sind in dem neuen Buch von Rob Kenius deutlich und ausführlich dargestellt: Unbegrenzt und Expansiv !!! Finanzmacht treibt uns in den Krieg.

Rob Kenius

Rob Kenius kam während des Studiums der Physik zur Publizistik und wurde Chefredakteur der Studentenzeitung. Nach dem Diplom ging er in die wissenschaftliche Redaktion des WDR-Fernsehens. Die strenge Hierarchie des Senders war jedoch nicht seine Welt. Er arbeitete kurz für Reaktorsicherheit, als man ihn an das Innenministerium vermitteln wollte, um Argumente der Aromkraftgegner zu widerlegen, kündigte er. Seitdem ist er selbständig, als freier Publizist und im Musikgeschäft.

Rob Kenius übt auf seiner Webseite kritlit.de harte Systemkritk. Er schrieb für telepolis und war 2020 ein erster Gegner der Corona-Maßnahmen. Die politische Situation hat sich inzwischen enorm verschlechtert. Rob Kenius schreibt dagegen an, und wegen der Kommentare, besonders gerne für Krass&Konkret.
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53 Kommentare

  1. Geschädigt sind viele, zum Beispiel Insekten, Vogelarten, der natürliche Pflanzenwuchs und das umstrittene Klima, weil es so eng mit der Wärme- und Energiebalance auf dem Planeten zusammenhängt.

    Geschädigt sind auch die weit überwiegende Zahl der Menschen selbst, der Menschen, hinter denen keine Finanzmacht steht.

  2. Es geht nur ohne Staat, weil der Staat das Gewaltmonopol hat und diese auch nutzt.
    Denn, kein Staat der Welt hat das Wohl seiner Bürger im Sinn.
    Und wie schon zig Mal erwähnt, kann man den Kapitalismus nicht kontrollieren oder beschneiden.
    „Geld“ und Schulden sind etwas völlig abstraktes und Staatsschulden werden sowieso nie zurückgezahlt.

    1. Ja, wer wohl den Staat erfunden hat… Man sollte ihn auf ewiglich verdammen. Ich denke, dass wir uns auf jeden Fall einig sind: das war ein ganz schlimmer Bursche.

  3. Der Autor schreibt :
    „Heute stehen wir an einem Punkt, wo erkennbar wird, dass unser Wertesystem zu keinem höheren Ergebnis führt, als dass immer mehr Geld verbraucht, erzeugt, ausgeliehen und verbraten wird.“

    Aber die Leute haben doch unterschiedliche Wertehierarchien !: Ich gebe zu : Maximaler Lustgewinn scheint bei der Mehrzahl der Menschen an erster Stelle zu stehen, aber es gibt auch eine Minderheit für die es das erstrebenswertest ist, möglichst wenig persönliche Schuld anzuhäufen ( wohl wissend, das ein körperliches Wesen wie der Mensch nicht vollständig schuldlos leben kann ). Wichtig wäre eine gesellschaftsübergreifende Erkenntnis, dass Menschen mit völlig verschiedenen Wertehierarchien, unterschiedliche Gesellschaftssysteme brauchen, um sich selbst verwirklichen zu können .

      1. Das ist unwahrscheinlich. Menschen wollen wie andere Menschen sein. Nur einige Menschen wollen, dass andere Menschen wie sie selbst sind, und noch weniger wollen, dass andere weniger („Wert“) als sie selbst sind, leider sind die das sogenannte Führungspersonal.

      2. otto motto schreibt :
        „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dann 8 Milliarden unterschiedlicher gesellschaftssysteme brauchen würden.“

        Das glaube ich nicht : Nicht für jedes „Primärbedürfnis“ ( mir fällt kein besseres Wort ein, ich hoffe es passt ) braucht es eine besonderes Gesellschaftssystem : Wenn ich homosexuell bin, dann kann ich mir im Privaten den passenden, meinem Alter entsprechenden Partner suchen, wenn ich vegetarisch leben will, dann kann ich im Privaten einfach das stehen lassen, was ich nicht essen will; wenn ich jedoch wie Jeffrey Epstein leben will, dann brauche ich ein Gesellschaftssystem, das es mir per Gesetz ermöglicht, mit Spekulation steinreich zu werden und Śex zu kaufen; denn solche Bedürfnisse sind keine Selbstverständlichkeiten und bedürfen eines auf solche Bedürfnisse zurechtgeschnittenen Systems; auf der anderen Seite sind das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, Antimilitarismus, soziale Gerechtigkeit und das Verbot von Rüstungsexporten auch nicht selbstverständlich und bedürfen einer systemischen Grundlage.
        Ich hoffe, dass jeder Deutsche mal die Wahl hat zwischen einem Staat, der für dem Jeffrey-Epstein-Typus gemacht ist und einem solchen, der für den Simone-Weil-Typus gemacht ist.

  4. „Wer die falschen Trends nach oben stoppen will, muss die Finanzmacht kontrollieren und beschneiden und sie der Macht des Staates unterwerfen.“

    Im Kapitalismus führt die Kapital-Monopolisierung zur Macht-Monopolisierung, die mit der Zeit den Staat einfach übernimmt. Eigentlich befinden wir uns bereits in einer Zeit, in der diese Entwicklung immer offensichtlicher wird:

    Das Kapital kontrolliert die Medien, damit die öffentliche Meinung, damit die sogenannten „freien Wahlen“ und damit die Politik, welche ganz natürlich nicht mehr die Finanzmacht kontrolliert, sondern sich dieser mehr und mehr zum Erfüllungsgehilfen macht und hilft ihre Macht zu steigern.

    BlackRock Aufsichtsrat Vorsitzender a.d. Merz als Kanzler ist vermutlich eines der schönsten Beispiele. Seine Politik und Kriegstreiberei erklärt sich ALLEIN durch die Interessen des Hochkapitals und nicht durch soetwas wie Staatswohl oder Gemeinwohl, denn in seinem angestrengten Grossen Europäischen Krieg wird das Gemeinwohl ganz offensichtlich zerstört.

    q.e.d.

    Solch ein Staat, wie wohl alle westlichen kapitalistischen Demokratien, ist also nicht mehr in der Lage die Finanzmacht effektiv zu kontrollieren. Es bliebe nur die Revolution von Unten anstatt der Kontrolle von Oben, doch das erscheint mit dem typischen modernen Menschen, der sein Leben bevorzugt auf einige Quadratzentimeter Bildschirm reduziert und sich von einigen farbigen Pixeln emotional und geistig beglücken lässt, nicht wirklich realistisch.

    Sehe ich das zu düster?!?

    1. „Sehe ich das zu düster?!?“
      Überhaupt nicht. Du beschreibst nur die Realität die auch ich wahrnehme.
      Es ist erschreckend und kein Wunder das quasi null Widerstand da ist.
      Und, ich nenne sie mal Die da oben, wissen das und nutzen das gnadenlos aus.

    2. „Im Kapitalismus führt die Kapital-Monopolisierung zur Macht-Monopolisierung, die mit der Zeit den Staat einfach übernimmt“

      Thiel hat schon öffentlich erklärt „I no longer believe, that freedom and democracy are compatible“. Und er ist nicht der Einzige der, der seine (Finanz-)Macht dafür nutzt, private „City States“ auszubauen, und bestehende Staaten in privatisierte Corporations zu verwandeln mit einem CEO-King an der Spitze. Die Milliardäre haben sich erkennbar gegen die Demokratie radikalisiert und werden alles in ihrer Macht stehende tun, um sie abzuschaffen. Was auch nicht allzu schwer fällt, wenn man zunächst das genehme Pesonal dafür qua „Wahlspenden“ aussucht und etabliert. Musk hat ja eindrucksvoll vorgeführt, wie ein „Kettensägenmassaker“ im öffentlichen Dienst der USA umgesetzt werden kann. Und nicht umsonst hat Thiel einen seiner Wohnsitze in das politisch genehmere Argentinien verlegt.

      Weiterführende Lektüre hier:

      https://www.counterpunch.org/2025/09/05/charter-cities-attempting-to-create-a-new-atlantis/
      https://www.astralcodexten.com/p/prospectus-on-prospera
      https://www.simonandschuster.com/books/The-Nerd-Reich/Gil-Duran/9781668221402

  5. „Erneuerbaren Energien“.

    Dieser Begriff ist für mich untrennbar mit der Ethik der Nachhaltigkeit verknüpft. Das Grundprinzip ist auch gar nicht mal so jung, sondern wurde bereits 1713 für die Forstwirtschaft von Hans Carl von Carlowitz schriftlich formuliert. In Kürze:

    „Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst.“

    Dass der Wald anderenfalls stirbt, erschließt sich eigentlich recht leicht und legt die Befolgung dieser Regel nahe. Sollte man meinen ….

    Wenn aber äusserst endliche Ressourcen wie fossile Energieträger benutzt werden, von Wäldern, die es in dieser Form und Grösse gar nicht mehr gibt, so wird klar, dass das Nachhaltigkeitsprinzip mit diesen Ressourcen nicht umsetzbar ist.

    Mit Solar- oder Windkraft hingegen lässt es sich umsetzen und steht somit auch nachfolgenden Generationen zur Verfügung. Es wird also nicht auf Kosten folgender Generationen gelebt. Das ist die Ethik hinter der Nachhaltigkeit und somit der „Erneuerbaren Energie“.

    1. Entschuldige, aber Windräder halten bestenfalls 30 Jahre. Dann müssen sie erneuert werden. Das sind nicht Generationen. Denn die Stoffe sind kaum recyclebar, die dort verarbeitet wurden. Dazu die versiegelte Fläche und der verdichtete Boden des Fundaments. In Wäldern haben Windkraftanlagen nichts zu suchen. Zudem die Züge dorthin. Das ist aktive Umweltzerstörung im Namen der Klimarettung.

      1. “ Denn die Stoffe sind kaum recyclebar, die dort verarbeitet wurden. “

        Da haben sie vollkommen Recht, das Prinzip der Nachhaltigkeit auch auf das Windrad selbst zu weiten und einen Blick darauf zu werfen. Also, tuen wir das:

        Turm und Fundament: Halten oft problemlos mehr als 30 Jahre, da sie massiv aus Stahl oder Beton gebaut sind.

        Getriebe und Generator: Sind starkem Verschleiß ausgesetzt und müssen nach 15 bis 20 Jahren manchmal gewartet oder ausgetauscht werden. Da aus Metall gut gut zu recyceln.

        Rotorblätter: Da hat Siemens bereits vollständig recycelbare Rotorblätter im Einsatz, bei denen ein neuartiges Harz im Gehäuse am Ende der Laufzeit mit einer milden Säurelösung wieder von den Fasern getrennt werden kann.

        FAZIT: Windkraftanlagen sind noch nicht perfekt, aber sie besitzen eine hervorragende Ökobilanz. Da die Energiequelle (Wind) unendlich ist und die Anlagen die zu ihrer Herstellung benötigte Energie in 3-7 Monaten wieder einspielen, ist das Attribut „erneuerbar“ absolut gerechtfertigt. Die verbleibende Baustelle – das hochwertige Recycling der Rotorblätter – wird durch neue Technologien und gesetzliche Quoten schrittweise gelöst.

        s.a. Umweltbundesamt – Bewertung der Ökobilanzen von Windenergie- und Photovoltaikanlagen – https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5750/publikationen/2021-05-06_cc_35-2021_oekobilanzen_windenergie_photovoltaik.pdf

  6. „Erneuerbaren Energien“.

    Dieser Begriff ist für mich untrennbar mit der Ethik der Nachhaltigkeit verknüpft. Das Grundprinzip ist auch gar nicht mal so jung, sondern wurde bereits 1713 für die Forstwirtschaft von Hans Carl von Carlowitz schriftlich formuliert. In Kürze:

    „Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst.“

    Dass der Wald anderenfalls stirbt, erschließt sich eigentlich recht leicht und legt die Befolgung dieser Regel nahe. Sollte man meinen ….

    Wenn aber äusserst endliche Ressourcen wie fossile Energieträger benutzt werden, von Wäldern, die es in dieser Form und Grösse gar nicht mehr gibt, so wird klar, dass das Nachhaltigkeitsprinzip mit diesen Ressourcen nicht umsetzbar ist.

    Mit Solar- oder Windkraft hingegen lässt es sich umsetzen und steht somit auch nachfolgenden Generationen zur Verfügung. Es wird also nicht auf Kosten folgender Generationen gelebt. Das ist die Ethik hinter der Nachhaltigkeit und somit der „Erneuerbaren Energie“.

  7. „Es wird ganz allgemein, vom Wertesystem bestimmt und dieses System ist um so fragwürdiger, je zugespitzter, einseitiger und ferner von der Realität es seine Ziele setzt.“
    Ich hatte schon (voreilig) gedacht, der Autor meine damit den Wert der Warenproduktion, der das dominierende Produktionsverhältnis darin ist, aber denkste
    Er beteiligt sich immer noch fleißig an der Verwischung der Grenzen des Wertbegriffes und kann so nicht auf die vom Innen der Produktionsweise geschaffene, autarke und autonome Bestimmung aller anderen gesellschaftlichen Verhältnisse, einschließlich der, die er abhandelt, kommen.
    Schade.

    1. Beim artikelautor läuft letztendlich alles immer wieder auf das geldsystem hinaus, das an allem schuld sein soll. Erinnert mich irgendwie immer ein wenig an die Unterscheidung zwischen „schaffenden Kapital“ und „raffenden Kapital „

      1. @Otto Motto: In kapitalistischen Marktwirtschaften hat Geld eine zentrale 🎯 Funktion und damit meine ich nicht nur das Bargeld, das die wertewestlichen Regierungen abschaffen wollen, um das Geld und die kleinen Bürger besser kontrollieren zu können.

        Im engeren und klassischen ökonomischen Sinne hat Geld „nur“ die Funktion eines effizienten Tausch-, Zahlungs-, und Wertaufbewahrungsmittels. Es macht Produkte auch vergleichbar. Das Produkt des Herstellers A kostet 1,99 Euro, das Produkt von B 2,49 Eurom, also 50 Cent mehr.

        Geld hat aber auch gesellschaftliche und soziale Funktionen. Geld bedeudet 👑 🏆💎 🪽 ⚔️🎖️ Macht, Einfluss, Prestige, Freiheit, Sicherheit und Status, soziale Inklusion oder soziale Exklusion. Wenn die einen etwas weniger Geld haben und die anderen etwas mehr, dann ist das auch kein Problem. Ein Problem entsteht dann, wenn wenige Damen/Herren über sehr viel Geld verfügen und die anderen 99 Prozent über wenig Geld verfügen.

        Wichtig ist heute aber auch, dass man an den modernen Finanzmärkten mit Geld 💰noch mehr Geld 💰💰 machen kann, ohne das real etwas produziert wird, ohne Arbeitsplätze zu schaffen und ohne den Wohlstand der gesamten Volkswirtschaft zu erhöhen. Das behaupten nur neoklassische, neoliberale Ökonomen, die Lobbyisten der Großbanken und des IW Köln.

        BEISPIEL: Friedrich von Gierig-Guttenberger kauft am 30. Dezember 2024 für 100 Millionen Euro Aktien der Södermann AG München. Die Aktie steigt, weil andere das auch machen und die Nachfrage den Preis der Aktie erhöht. Am 2. Januar 2026 verkauft Friedrich von Gierig-Guttenberger diese Aktien für 150 Millionen Euro. Er hat also einen Gewinn von 50 Millionen Euro gemacht ohne viel und hart zu arbeiten. Am Umsatz, der Zahl der Mitarbeiter und anderen wirtschaftlichen Kennzahlen der Södermann AG hat sich überhaupt nichts geändert. Der Wohlstand der Volkswirtschaft ist auch nicht gewachsen, nur Friedrich von Gierig-Guttenberg ist noch reicher geworden, sein Vermögen beträgt nämlich bereits 10 Milliarden = 10.000 Millionen Euro.

        Von den 50 Mio. Euro Gewinn kauft sich Friedrich von Gierig-Guttenberger
        -eine Villa in Nizza für 13,8 Millionen Euro,
        -seiner Frau ein Collier für 1 Mio. Euro,
        -50.000 Euro spendet er an die CDU,
        -50.000 Euro an die FDP,
        -50.000 Euro an die SPD,
        -25.000 Euro an die AfD,
        -25.000 Euro an die Grünen,
        -rund 13 Millionen Euro bekommt der Finanzminister und die
        -verbleibenden 22 Millionen Euro „investiert“ er wieder am Finanzmarkt.

        1. Schwupps, vom Wertäquivalent, spezielle Ware Geld, reden, gleichsetzen mit Repräsentanten dessen, und mit Preiskategorien weiterrechnen.
          „und so zog ich Kreis um Kreise, …stellte Kraut und Knochen …, die Beschwörung ward vollbracht.“

  8. „Wer die falschen Trends nach oben stoppen will, muss die Finanzmacht kontrollieren und beschneiden und sie der Macht des Staates unterwerfen.“

    Im Kapitalismus führt die Kapital-Monopolisierung zur Macht-Monopolisierung, die mit der Zeit den Staat einfach übernimmt. Eigentlich befinden wir uns bereits in einer Zeit, in der diese Entwicklung immer offensichtlicher wird:

    Das Kapital kontrolliert die Medien, damit die öffentliche Meinung, damit die sogenannten „freien Wahlen“ und damit die Politik, welche ganz natürlich nicht mehr die Finanzmacht kontrolliert, sondern sich dieser mehr und mehr zum Erfüllungsgehilfen macht und hilft ihre Macht zu steigern.

    BlackRock Asset Management Deutschland Aufsichtsrat Vorsitzender a.d. als Deutscher Kanzler ist vermutlich eines der schönsten Beispiele. Seine Politik und Kriegstreiberei erklärt sich ALLEIN durch die Interessen des Hochkapitals und nicht durch soetwas wie Staatswohl oder Gemeinwohl, denn durch seine konsequente Diplomatieverweigerung und alleiniger Militarisierung und Hochrüstung hat er den direkten Weg in den Grossen Europäischen Krieg das Gemeinwohl gewählt, der das Gemeinwohl zweifelsfrei gänzlich zerstören wird.

    q.e.d.

    Solch ein Staat ist also nicht mehr in der Lage die Finanzmacht effektiv zu kontrollieren. Es bliebe nur die Kontrolle von Unten anstatt der Kontrolle von Oben, doch das erscheint mit dem typischen modernen Menschen, der sein Leben bevorzugt auf einige Quadratzentimeter Bildschirm reduziert und sich von einigen farbig hüpfenden Pixeln emotional und geistig beglücken lässt, nicht wirklich realistisch.

    Sehe ich das zu düster?!?

  9. An der Frage, ob der Mensch wirklich die „Krone der Schöpfung“ ist, hat sich schon so mancher Philosoph abgearbeitet. Ich finde sie jedenfalls sehr interessant. Da stehen Jahrtausende voller grausamer Behandlungen anderer Menschen und schändlicher Missachtung der Natur gegen das Ringen um Wahrheit (Religion, Philosophie) und Schaffung von Schönheit (Kultur, Kunst, Musik). Wer jemals schon von Musik tief ergriffen worden ist – sagen wir mal von Bach oder Beethoven – wird wohl bejahen, dass im Menschen an sich etwas Besonderes, Höheres steckt. Ketzerisch könnte man aber fragen, ob diese höheren Gefühle die desaströse Bilanz des menschlichen Wirkens in der Geschichte rechtfertigen können. Douglas Adams meinte ja mal, das Desaster fing an, als unsere Vorfahren sich anschickten, von den Bäumen herunterzuklettern…

    Es gibt übrigens noch einen anderen Kandidaten für die „Krone der Schöpfung“ als die Spezies, deren Gehirn sich aus irgendwelchen Gründen irgendwann mal explosionsartig vergrösserte. Das ist der tropische Regenwald mit seiner enormen Biodiversität, die aufzubauen die Evolution Millionen von Jahren gekostet hat. Für die sogenannte Tiefenökologie steht der Mensch eben nicht an der Spitze der Schöpfung. Er ist nur ein Teil von ihr, und erstrebenswert ist nicht in erster Linie eine Welt die den Menschen das Leben so angenehm wie möglich macht, sondern eine Welt, die möglichst vielen Organismen eine Existenz und eine evolutionäre Weiterentwicklung ermöglicht.

    Ich persönlich sympathisiere mit der Tiefenökologie. Aber ich höre auch sehr gerne Beethoven.

    1. Auf jeden Fall gibt es im tropischen regenwald viele Bäume und die haben ja naturgemäß baumkronen. Somit hast du, rein quantitativ betrachtet auf jeden Fall recht.

      1. Meine – zugegeben sauumme – Frage? Wurden Kronen nicht längst durch Implantate ersetzt, die viel, viel mehr Geld einbringen?
        Und ich hatte jetzt nicht nur die Leistungsbeweise unserer Zahnkurpfuscher im Sinne. Auch so Mancheiner der sich als Krone der Menschheit wähnender entpuppt sich – genauer betrachtet – doch nichts anderes als ein … genau!

  10. „Heute stehen wir an einem Punkt, wo erkennbar wird, dass unser Wertesystem zu keinem höheren Ergebnis führt, als dass immer mehr Geld verbraucht, erzeugt, ausgeliehen und verbraten wird. Jetzt vornehmlich für Rüstung und Kriegsmaterial, denn das ist der Weg, wie Millionen, Milliarden und Billionen am schnellsten auftauchen und wieder verschwinden. Die Geldflut, die das System durch Schuldenaufnahme erzeugt, stürzt wie eine Wasserflut genau dahin, wo es am schnellsten abwärts geht.“

    War das jemals anders im westlichen Kapitalismus?
    Zum Kriegsführen hat man sich schon vor dem 1. WK mit „Kriegsanleihen“ verschuldet. Und auch in Hitler-Deutschland hat die Regierung sich und und ihre Kriege mit gigantischen Schulden finanziert. Neu ist das also nicht, sondern die Frage ist eher, warum sich das heutzutage wiederholt, trotz der zig Millionen Toten in WK I und WK II.

    „Höhere Werte“ im kulturellen Sinne setzen ein Minimum an Bildung voraus. Diesbezüglich hat unsere Gesellschaft aber schon in den 1970er spätestens 1980er Jahren ihren Zenit überschritten.
    Es war dann auch später auch nicht mehr die Rede vom „homo sapiens“ sondern vom „homo ökonomikus“. Merkel machte dann später „Bildung“ zur „Chefsache“. Das war dann der Todesstoß für jede echte Bildung in Deutschland. Dann forderte Merkel noch „mehr Brutto vom Netto“. (Wirklich). So sahen schon damals die „Werte“ aus.

    Und noch viel früher:
    „Weißt du nicht mein Sohn, mit welch‘ geringem Verstande die Welt regiert wird?“
    Julius III. (1487 – 1555), eigentlich Giovanni Maria Ciocchi Del Monte, Papst von 1550 bis 1555.

    Der Unterschied zu früher ist, dass einige heutige Länder Waffen haben, die ganze Kontinente in eine unbewohnbare Wüste verwandeln können.
    Ich fürchte, ich werde das noch erleben müssen, jetzt, wo die Schrecken von Hiroshima und Nagasaki vergessen sind.

    1. Tatsächlich ist das nicht zu neu. Schon die spanischen Könige (oftmals gleichfalls Kaiser) verschuldeten sich, bei schwacher binnenwirtschaft, für ihre Kriege über beide Ohren.

    2. „Die Geldflut, die das System durch Schuldenaufnahme erzeugt …“

      Nichts als „programmierte Inflation“ – sprich „Geldentwertung“, immer wieder gerne billigend in Kauf genommen. Von den Weiterungen will ich gar nicht sprechen. Will ja sowieso niemand wissen.

  11. Ein weiterer quasireligiöser Artikel, der wieder nur innerhalb des Herrschaftssystems um die richtige Auslegung streitet. Geld als säkulares Sakrament bleibt gleichgesetzt mit »Wert« und dieser manifestiert sich in die global übernommenen, drei großen Erscheinungsformen: Der bedruckten Baumwolle, des gelbes Schwermetalls und kristallinen Kohlenstoffs. Geld als symbolisches Tauschobjekt von geronnener Energie & Zeit und die Priester der Kapitalreligion bestimmen, wem, was, wann und wie viel von diesem Aberglauben zusteht.

    Da müsste der Autor, der sich als Ausdeuter anbietet, aber weit zurückgehen in der menschlichen Geschichte, um auch nur den Ansatz von »sapiens« aufzufinden, das Römische Reich ist da nicht einmal die halbe Strecke. Allerdings bleibt es unklar, wo denn diese »höhere Warte« ist, von der betrachtet werden soll. Ist irgendwie Geheimwissen, aber es gibt sie, ja ja, in echt, doch ist sie sicher nicht die Hierarchie der Herrschaft, „ganz bestimmt, ich schwör“! 😉

    PS: Ich behaupte nicht, dass dieser »Aberglaube« nicht funktioniert, aber ich behaupte, dass er nicht schön ist.

    So, ich muss jetzt zum Gottesdienst, ein schöne Woche wünsche ich allen und ganz viel Energie.

    1. „Geld als säkulares Sakrament bleibt gleichgesetzt mit »Wert«“
      Das Verhältnis Wert, Gebrauchswert, Geld wird anschaulich von Heinrich Harbach in „Wirtschaft ohne Markt“ dargestellt.
      Nur zur Empfehlung.

      1. @ OberstMeyer:

        Danke für den Buchtipp. Ich habe mal wegen des fortgeschrittenen Tages die Abkürzung über ein LLM gemacht (perplexity.ai), um mir ein paar Infos zu holen. Für die interessierten Mitleser:

        (meine Frage)
        Gib mir bitte eine detaillierte Inhaltsangabe des Buchs »Wirtschaft ohne Markt« von Heinrich Harbach unter besonderer Berücksichtigung des beschriebenen Verhältnis von „Wert, Gebrauchswert, Geld“.
        Bitte sage mir weiterhin, wann und wo das Buch publiziert wurde.

        (Antwort)
        Ich kann dir basierend auf den bereitgestellten Ergebnissen Folgendes sagen:
        Publication und Publikationsort: Das Buch Wirtschaft ohne Markt von Heinrich Harbach erschien laut den bereitgestellten Einträgen im Karl Dietz Verlag, Berlin, im Jahr 2011 (ISBN 978-3-320-02243-3).
        Weitere Publikationsdaten geben die Treffer von Dietz Berlin 2025-09-12 und Boell 2024-05-01, die unterschiedliche Kontextangaben liefern; der primäre bibliografische Hinweis in der verlinkten Karls Dietz/Boell-Sammlung nennt Berlin als Verlag und 2011 als Erscheinungsjahr.

        Detaillierte Inhaltsangabe und Spezialfokus auf Wert, Gebrauchswert, Geld:
        Der Band behandelt unter anderem die Fragen der Wertbildung und gesellschaftlichen Reproduktion, den Wert als gesellschaftliche Qualität sowie seine quantitative Darstellung in der Wertgröße; außerdem die allgemeine Ware als Maß der Werte und die Rolle des gesellschaftlich allgemeinen Äquivalents. Fokus liegt auf der Wertform, der Messung gesellschaftlich notwendiger Arbeitszeit und der Relevanz von Wertbildung im Realsozialismus sowie im sozialistischen Reproduktionsprozess.
        Kapitelstruktur (Auszug aus der Inhaltsübersicht): Vorbemerkung; Einführung; Wertbildung und gesellschaftliche Reproduktion – was ist Wert und wie wird er gemessen?; Der Wert als gesellschaftliche Qualität und seine quantitative Darstellung in der Wertgröße; Das gesellschaftlich allgemeine Äquivalent als allgemeine Gesellschaftsform; Die allgemeine Ware als Maß der Werte; Der Wert als Messinstrument der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit; Wertbildung im Realsozialismus und der sozialistische Reproduktionsprozess; Die Warenproduktion als historisch spezifisches gesellschaftliches System der Arbeit; Die Auflösung der Wertformen als Conditio sine qua non jeder Transformation und jeder alternativen Ökonomie.
        Einordnung: Der Text diskutiert Wert, Gebrauchswert und Geld als zentrale Begriffe der Wertbildung in einer sozialistischen/realsozialistischen Perspektive und setzt sich mit der Frage auseinander, wie der Wert als gesellschaftliche Qualität gemessen und wie die Wertformen aufgelöst werden könnten, um alternative Ökonomien zu ermöglichen.
        Hinweis: Die Quellenlage variiert leicht in den Ergebnissen; der eindeutig bibliografische Kern ist der Eintrag zum Verlag Berlin/2011.

        Habe es mal in meine „Vielleicht-Liste“ aufgenommen, da meine Vorstellung, wie mit „Geld“ zu verfahren sei, etwas radikaler ist. Aber da es jetzt gelistet ist, werde ich selbst noch genauer recherchieren.

        Danke & Gruß.

  12. Der erste Schritt wäre, das dieses unsägliche girieren aufhört!
    Solange Banken aus dem Nichts Buchgeld schaffen können, wird das auch nicht aufhören.
    Es wäre der erste Schritt!

  13. Welches physikalische Gesetz verhindert den Betrieb von Wärmepumpen mit EE-Strom?


    Auch hier ist Verwirrung im Spiel, weil die elektrische Energie aus der Steckdose, welche die Wärmepumpe verbraucht, irgendwo herkommen muss und man sagt dann entschuldigend, sie solle von Erneuerbaren Energiequellen kommen.

    1. Hallo Urmel,
      die Wärmepumpe zur Raumheizung wird nicht durch ein physikalisches Gesetz verhindert, aber sie ist ungünstig, weil sie bei niedriger Außentemperatur weniger Wärme pumpt, obwohl gerade dann mehr benötigt wird. Das Wort Wärmepumpe ist anschaulich richtig. Wo keine Wärme ist, von da kann sie nicht gepumpt werden. Und dann muss immer heftiger mit mehr Elekrtizität gepumpt werden, die dann aus der Steckdose kommt. Um bei Frost noch Wärme zu pumpen, müssen die Aggregate überdimensioniert sein.

      Es ist das umgekehrte wie bei einem Kühlschrank, wenn man den in die Sonne oder neben den Ofen stellt, muss er ständig laufen und verbraucht viel Strom. Das ist ein komplizierter Vorgang, basierend auf mehreren physikalischen Gesetzen. Kühlschränke gibt es noch keine hundert Jahre. Wärmepunpen hätte es auch schon so lange geben können wie Kühlschränke, aber sie lohnen sich nicht.

      1. Die Auslegung von Maschinen auf den maximalen Betriebspunkt ist ganz normal, und gilt auch für Heizungen die irgendwas verbrennen.

        Allerdings steht im Text „sie solle von Erneuerbaren Energiequellen kommen“, haben Wärmepumpen einen Filter für EE-Strom eingebaut? Oder wie sonst schafft es EE-Strom nicht in eine Wärmepumpe?

  14. Könnte man mit der Natur und den darin lebenden Existenzen kommunizieren, wäre die Wertfrage drittrangig, denn was ist für den Wolf, das Schaf, die Ameise, der Pilz, der Baum, der Fels, das Wasser der Begriff Wert? Wir als Menschen definieren ihn. Außerhalb der menschlichen Gesellschaft ist er im wahrsten Sinne des Wortes wertlos.

  15. Es gibt vieles, was eine vernünftige Regierung gegen die Finanzmacht tun kann:

    Girale Geldschöpfung durch private Banken abschaffen, wie in der schweizer Vollgeldinitiative vorgeschlagen. Oder wenigstens begrenzen.

    Zinsen so niedrig wie möglich, wie von der EZB bereits praktiziert, ehe die Atlantikerin Christine Lagarde sie leitete. Wenn die EZB keine Zinsen verlangt, müssen Banken die Zinsen ebenfalls senken.

    Abkehr vom Dollar. Schon der Euro ist besser. China hat das längst erkannt und praktiziert. Die BRICS-Staaten suchen gezielt nach Lösungen.

    Keine Staatsschulden. Sie werden immer von denen beschlossen, die nicht zu den Nettozahlern gehören, die also die Schulden nicht selber zurückzahlen müssen: Kanzler, Minister, Parlamentarier, früher waren es Könige und Kaiser. Alternativ dazu die Maxime: Je weniger Schulden, desto besser.

    Eine degressive Zweitwährung einführen oder zulassen. Stichworte: Wunder von Wörgl, Silvio Gesell.

    Sich nicht durch psychotische Kriegshetze von den positiven Möglichkeiten ablenken lassen.

    Gesucht sind Politiker, die etwas von diesen konkreten Vorschlägen in ihr Programm aufnehmen und Medien, die über das Finanzsystem aufklären. Vieles ist möglich, wenn Politikerinnen oder Politiker die Interessen der großen Mehrheit wahrnehmen und nicht die der Finanzmacht, wie im Extremfall Friedrich Merz.

    All diese Ideen und noch einiges mehr ist in meinem neuen Buch ausgeführt. Lesen und handeln oder rebellieren!

    1. Hallo Herr Kenius,

      ich möchte jetzt gar nicht darauf eingehen, was Sie in Ihrem Artikel aufgeführt oder weitergehend in Ihrem Buch ausgeführt haben. Sicherlich ist das alles besser, als das, was die die momentane Regierung für die restliche Legislatur so plant oder für die Kommende.
      Die Frage geht nicht ums »Was«, dazu gibt es genügend brauchbare Vorschläge, sondern ums »Wie«. Wie wollen Sie in diesem Staat mit seiner aktuellen Konstitution etwas ändern? Schauen Sie sich die Menschen an: Auf der einen Seite die Profiteure, gut eingeleuchtet, unwidersprochen werden ihnen Mikros und Kameras entgegen gehalten, werden sie für ihre mehr als zweifelhafte Exzellenz wieder und wieder goutiert und bejubelt. Auf der anderen Seite jene, die das bezahlen, mit ihrer Zeit, mit ihrer Gegenwart und mit ihrer Zukunft, die sie vor allem als Flipperkugel verbringen, retourniert von existenzieller Angst zu selbstvergessener Notwehr-Unterhaltung und wieder zurück, und immer so fort. Wie wollen sie diese andere Seite erreichen? Jeden einzelnen in der Fußgängerzone wachrütteln?

      Sie schreiben:

      Gesucht sind Politiker, die etwas von diesen konkreten Vorschlägen in ihr Programm aufnehmen

      Politiker ist kein Beruf. Deswegen ist keinem Berufspolitiker zu trauen und deswegen besteht das Parlament hauptsächlich aus diesen. Politiker sollte für jeden erwachsenen Menschen ein selbstverständlicher Zustand sein, wie Fußgänger oder besser noch Verkehrsteilnehmer: Also nicht etwas dauerhaftes, aber doch alltägliches, etwas, in dem man gewohnt ist zu sein – die einen mehr, die anderen weniger, wie bei allem anderen auch. Doch das ist nicht nur in „UnsreDemokratie“ unmöglich, bzw. unerwünscht, keine existierende Gesellschaftsform ist darauf ausgelegt. Und besonders dieser Staat ist außerstande und unwillig, sowohl in den Institutionen als auch in der Bevölkerung selbst.
      —–
      Hab’s gerad meinen Senf noch mal gelesen, breche jetzt hier ab und sage mal „sorry“ für meinen kindischen Anflug von Idealitis…

  16. Passt wie die Faust auf’s Auge, wie Arsch auf Eimer!

    Aus den Ukro-Liveticker des eNTenkanals von heute kurz nach Mitternacht:

    „+++ 00:20 Ökonom Schularick: Pistorius investiert Rüstungsbudget falsch +++

    Der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, wirft Verteidigungsminister Boris Pistorius vor, das Rüstungsbudget falsch zu investieren. „Wir haben viel Kapital, viel industrielles Know-how und in Teilbereichen auch immer noch hochmoderne Technologien“, sagt der Ökonom im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. „Was wir nicht haben, sind Hunderttausende Menschen, die in Panzer steigen und an die Front fahren möchten. Das heißt: Statt auf mehr Soldaten, mehr bemannte Fahrzeuge und mehr Kasernen müssen wir – wo immer möglich – auf KI, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik setzen.“ Pistorius gebe aber den Großteil der 700 Milliarden Euro, die ihm bis 2030 für die Modernisierung der Bundeswehr zur Verfügung stünden, weiter für Panzer, Fregatten und andere veraltete Technologien aus, statt für Waffensysteme der Zukunft, so Schularick.“

    With no further comment!

    Oder vielleicht doch? Sollte Herr Kenius dem Herrn Schularick vielleicht eine Vorlage geliefert haben, damit Letzterer sich auch mal wieder in den Medien finden darf?

    1. Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass die Gesellschaft ganz enorme Fehlinvestitionen in Ökonomie-„Institute“, Ökonomie-„Studiengänge“ samt Ökonomie-„Professuren“ und ähnlichen Voodoo tätigt. Allein, wie viele Altenpfleger man von Gehalt eines solchen Blenders bezahlen könnte.

  17. Nur zu einem Punkt:

    die Wärmepumpe.

    Was anscheinend keinem Menschen auffällt, ist, dass die Technik seit über 100 Jahren bekannt ist und im Kühlschrank und in den Klimaanlagen milliardenfache Anwendung fand und findet.

    Und nun die Gretchen- nein, die Kardinalfrage:

    WARUM WERDEN NICHT SCHON SEIT HUNDERT JAHREN HÄUSER MIT WÄRMEPUMPEN BEHEIZT? Wenn die doch so toll wären …

    Die Antwort ist: weil eine Wärmepumpe eine verkappte Stromheizung ist. Und damit hochwertige und teure Energie verschwendet. Die Wärmepumpe ist der Nachtspeicherofen der heutigen Zeit (und wird über mittel bis lang zu einer Atomkraft-Renaissance führen …. und genau das ist auch das Ziel).

    Und wer ernsthaft glaubt, dass „die Sonnen keine Rechnung schickt“ und daher „erneuerbare Energien“ kosten- und folgenlos wären, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Gehirn schon abgeraucht. Das einzige Erneuerbare an „erneuerbaren Energien“ sind die STÄNDIG ZU ERNEUERNDEN ANLAGEN! Ein kapitalistisches Profit-Geschäft mit Hilfe einer Klimasekte zu einer Glaubensfrage aufgeblasen. Zugleich lässt man in den Wäldern das Holz verrotten, anstatt damit zu heizen …

    1. … aber wahrscheinlich wissen 90% der hier Schreibenden und der Kunden gar nicht, dass Kühlschränke, Klimaanlage UND WÄRMEPUMPEN genau die selbe Technik, das gleiche Funktionsprinzip beinhalten.

      Sonst hätte ja jemand zu der schreiend offensichtlichen Frage, die ich stellte, Stellung genommen.

      Nein, stimmt nicht: Wärmepumpen sind ja schon jetzt zu einem großen Teil ans Internet angeschlossen, bei Kühlschränken und Klimaanlagen arbeitet man an der Verbreitung dieser „Technik“ zur Fernsteuerung per Smartmeter und Glasfaser noch.

      Ihr werdet euch sogar noch wundern, wenn man euch plötzlich alles abschaltet oder ferngesteuert nur begrenzte Nutzung erlaubt, von der Ladewallbox fürs E-Auto über die Solarzellen bis hin zur Heizung, ganz zu schweigen von den unlöschbaren Speicherbatterien im Keller ….

      1. Wärmepumpen und deren Kontrolle durch den Staat sind verschiedene Dinge.

        Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Wasser, Luft) Energie und hat deswegen einen Wirkungsgrad > 1. Wäre das nicht so, könnte man in der Tat gleich mit Elektro heizen.

        Was du schreibst ist schlicht Unsinn!

        1. „Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Wasser, Luft) Energie “

          solange sie es kann. Und bekanntlich ist es im Winter in der Umwelt kalt …

          Nochmal: wenn das so ein geiles Ding ist, warum wird diese Technik nicht schon seit dutzenden von Jahren breitflächig angewandt?

          Dieser Frage entzieht sich der Vertrauenshor(s)t.

  18. Der Staat kann zum Beispiel die Geldmengen, im Besitz der Finanzmacht, durch gezielte Steuern und Abgaben reduzieren und so die Umverteilung nach oben, ins Gegenteil umkehren.

    Bloß warum macht der Staat das nicht, nirgendwo auf der Welt macht das ein Staat. Sind die Politiker überall zu dumm? Es hat doch sachliche Gründe warum Staaten davor zurückschrecken sich gegen die Interessen des großen Geldes zu stellen. Die Staaten sind nämlich vom großen Geld abhängig, von seiner Finanzmacht und seinen Investitionen, sodass die Staaten sogar in Konkurrenz zueinander mit profitablen Anlagebedingungen um die Gunst des großen Geldes buhlen. Das große Geld ist heute global aufgestellt und kann so die einzelnen Staaten an der Nase führen.

    Unter anderem fußt das Grundprinzip in den liberalen Demokratien auf der Freiheit des Kapitals. Es ist ihr eigener Rechtsrahmen, der sie zwingt im Interesse des Kapitals zu handeln und nicht im Interesse der Menschen. Die liberalen Demokratien haben sich damit in eine Sackgasse ohne Ausweg manövriert. Sie verlieren Handlungsmacht an das global aufgestellte große Geld. Die Folge ist, dass ihre Politik für die eigene Nation immer destruktiver wird.

  19. Und zum Rest und eigentlichen Thema: der Herr Autor sieht nicht die Verursacher der Fehlentwicklungen und schiebt die Verhältnisse allen Menschen gleich in die Schuhe.

    Genau da liegt der Autor aber falsch. Eine Gemeinschaft kann nur mit einer Mehrheit von arglosen und verstrauensseligen Menschen aufgebaut werden – und das nutzt eine Minderheit von Durchtriebenen und Verschlagenen aus.

    Aber auch das wird der Mensch überwinden – oder eben untergehen.

    1. Man schaue sich nur einmal einen „Bill Geiz“ an: der will die Anzahl der Menschen reduzieren. Das ist gar nicht einmal an sich das Problem, und ich traue dem sogar zu, dass der ernsthaft glaubt (glauben will), dass das zum Besten aller (übriggebliebenen) wäre.

      Das Problem ist vielmehr dessen pharaonenhafte Entscheidung, die allen übergestülpt wird in dessen „gottgleichen“ Überheblichkeit und Hybris, etwa alle 8 Milliarden Menschen zu impfen. Auf seinen Wunsch und Wille hin. Es ist diese Entmündigung, die die Mächtigen der Welt betreiben, und dass die nicht davor zurückschrecken ihre guten (oder auch schlechten) Ziele, mit allen Mitteln, also auch mittels Betrug, Hinterlist, Lüge, Verführung, Zwang, … vorzugehen, um ihre Wahnideen durchzusetzen.

    2. der Herr Autor sieht nicht die Verursacher der Fehlentwicklungen

      Das ist natürlich fast richtig, doch ich halte es auch für konstruktiver, den Ist-Zustand kritisch auseinander zu nehmen und Änderungsvorschläge vorzutragen, als „Haltet den Dieb“ zu rufen, zumal die die Diebe juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Und Anteil haben ja alle, die mehr oder minder mitmachen, bzw. sich nicht wehren.

      Natürlich müssen die Verursacher irgendwann genannt werden, um sie aus den entsprechenden Positionen zu entfernen – aber können Sie sie auch hören? Die Zukunftsmusik aus Phantasia..?

    1. Wenn ihnen zu viele Gedanken in einem Artikel begegnen, dann lesen sie in kleinen Portionen, mit Pausen zum Meditieren. Dazu mache ich die Zwischenüberschriften, damit es niemanden überfordert.

      Übrigens, mit dem Westend-Verlag habe ich (noch) nichts zu tun.

      Rob Kenius https://kritlit.de

      1. Es sind ja nicht nur „viele“ Gedanken, sondern Gedanken, die miteinander nichts zu tun haben und zudem unausgegoren bis falsch sind.

        Was bitte schön hat denn die „Entwicklung der Arten“ mit dem Ukrainekrieg oder Wärmepumpen zu tun. Dass Sie das in einen Zusammenhang stellen (ohne den zu begründen) ist nicht dasselbe, dass das eine aus dem anderen folgt.

        ES scheint Ihnen auch unbekannt zu sein, dass „der Mensch“ ein denkendes Wesen ist, dass mehr oder weniger planvoll seine Interessen verfolgt. Ich möchte weder mit Finanzspekulanten noch mit Politikern in einen Topf geworfen werden, nur weil wir derselben Art angehören.
        Wie kann man nur einen solchen Artikel verfassen, der keinen einzigen politischen Zweck benennt, geschweige denn erklärt?

        1. 1. Gedanken sind dazu da, Dinge zu verbinden, auch Dinge, die andere nicht verbinden können oder nicht verbinden wollen.

          2. Von der Entwicklung der Arten ist nicht die Rede, sondern von dem Glauben an einen Aufwärtstrend in der Entwicklung. Dabei gibt es Irrtümer, die mit Macht durchgesetzt werden. Zwei Beispiele sind die maßlose Unterstützung der Ukraine und Wärmepumpen. Es gibt unzählige andere Beispiele, diese betreffen uns aktuell und direkt.

          3. Inzwischen ist das Wort Mensch für viele, wie sie, zum Reizwort geworden, das M-Wort wie das N-Wort.

          Sie sollten nur Lehrbücher, die Wikipedia und Verlautbarungen lesen, keine kritischen Essays. Vermeiden sie besonders
          https://kritlit.de

  20. Rob Kenius übt auf seiner Webseite kritlit.de harte Systemkritk.

    Erstaunlich! Ein Autor, der „Politiker sucht“, die seine kruden Ideen umsetzen, soll „harte Systemkritik“ üben? Worin besteht die eigentlich? In der vertrauensseligen Beschwerde, die Politik möge doch endlich(!) mal im Interesse des Volkes regieren? Und das unter Beibehaltung des „Systems“ ? Denn gegen Geld und Marktwirtschaft scheint der Autor ja nichts zu haben.

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