
Wie KI den Arbeitsmarkt verändern wird, ist noch immer eher spekulativ abzuschätzen. Verkäufer wie Elon Musk erklären zwar, dass niemand mehr arbeiten werde, aber alle reich würden, weil sie, wie er seit Jahren verspricht, ein Bedingungsloses Hohes Einkommen (Universal High Income) erhalten werden. Da schließt sich Sam Altman von OpenAI an, der zwar auch nicht weiß, wie die Menschen überleben werden, aber einen dem Bedingungslosen Mindesteinkommen analogen Bedingungslosen Mindestreichtum andenkt. Das soll durch Anteile an der Produktivität von KI gesichert werden. Die Frage wird sein, ob die KI-Produktionsmittelbesitzer bereit sein werden, alle Menschen an den Einkünften teilhaben zu lassen, was auch Mitbestimmung bedeuten würde, und ob das überhaupt funktionieren kann, wenn die Eigentumsverhältnisse nicht verändert werden.
Die Wirklichkeit dürfte anders aussehen. KI scheint erst einmal Jobs wegzufressen. In den USA wird es für Universitätsabgänger aus technischen Studienabgängen zunehmend schwerer, feste Jobs mit guten Löhnen zu erhalten, während in der Tech-Branche 2025 Tausende entlassen wurden.
Aus Indien wird bereits berichtet, dass die Menschen in der IT-Branche unter Druck geraten und vermehrt aus Verzweiflung Selbstmord begehen, weil Arbeitsplätze für zuvor relativ gut Verdienende wegbrechen und die Jobs prekär werden. Oft handelt es sich um outgesourcte Arbeit, die von vorneherein unter extremen Kostendruck steht. Um die Jobs zu behalten, müsse immer länger unter hohem Termindruck gearbeitet werden, ständig bedroht, die Arbeit zu verlieren wenn der KI-Einsatz zunimmt. „Laut einer aktuellen Umfrage leiden 83 % der indischen Tech-Mitarbeiter unter Burnout. Jeder Vierte arbeitet mehr als 70 Stunden pro Woche. Im Bundesstaat Karnataka, wo Bengaluru liegt, machen Tech-Mitarbeiter laut einer führenden regionalen Zeitung einen unverhältnismäßig hohen Anteil von 20 % der Patienten aus, die aufgrund von Organversagen eine Transplantation benötigen. Eine Studie unter IT-Fachkräften im IT-Zentrum Hyderabad ergab, dass 84 % eine Lebererkrankung hatten, die mit langen Arbeitszeiten im Sitzen und hohem Stress zusammenhängt. Einige der führenden IT-Unternehmen Indiens befürworten unterdessen eine 70- oder sogar 90-Stunden-Woche anstelle der gesetzlich festgelegten Höchstarbeitszeit von 48 Stunden.“
Anthropic CEO Dario Amodei warnt, dass KI massenhaft menschliche Arbeit ersetzen wird. Er verweist dabei auf die Landwirtschaft. Vor der industriellen Revolution war in ihr die Mehrheit der Menschen tätig, jetzt sind es in den reichen Ländern noch 1-2 Prozent, Tendenz weiter sinkend. Zumindest kurzfristig wird die KI, wenn die Blase nicht platzt und sich die weitere Entwicklung verzögert, disruptiv wirken.
In Deutschland lässt sich bislang nur ein kleiner Rückgang der Studierendenzahlen bemerken, wobei die Zahl der Informatikstudierenden weiter wächst. In den USA, wo Trends oft eher durchbrechen, sieht die Situation anders aus. Zwischen 2010 und 2022 ist die Zahl der Studierenden um 15 Prozent gesunken. Das kann auch damit zu tun haben, dass die Kosten für ein Studium stark angestiegen sind. Aber 2022 war erst das Jahr, in dem ChatGPT frei gelassen wurde. Jetzt ist die Arbeitslosenrate bei Universitätsabgängern höher als beim Durchschnitt. Schon länger zeichnet sich ab, dass ein Hochschulabschluss keine Karrieregarantie mehr ist. Der Bericht „Talent Disrupted“ (2024) konstatiert etwa: „Unter den Arbeitnehmern, die einen Bachelor-Abschluss erworben haben, findet nur etwa die Hälfte innerhalb eines Jahres nach ihrem Abschluss eine Anstellung in einem Beruf, der ein Hochschulstudium erfordert, während die andere Hälfte unterbeschäftigt ist, d. h. in Berufen arbeitet, die keinen Hochschulabschluss erfordern oder in denen die im Studium erworbenen Fähigkeiten nicht sinnvoll genutzt werden können. Einige Absolventen, die zunächst unterbeschäftigt sind, finden schließlich eine Anstellung, die ein Hochschulstudium erfordert, aber die Mehrheit bleibt auch 10 Jahre nach ihrem Abschluss unterbeschäftigt.“
KI könnte dafür sorgen, dass die Investition in ein Studium sich nicht mehr lohnt, zumindest nicht in den Bereichen, die besonders KI-anfällig sind. Das könnten neben Studiengängen wie Philologie, Betriebswirtschaft oder Jura ausgerechnet die MINT-Fächer sein: „Die Einschreibungen in Studiengänge der Informatik und Informationswissenschaften gingen bei allen Arten von Abschlüssen und Einrichtungen zurück, wobei die Spanne von -3,6 Prozent bei Bachelor-Studiengängen an PAB-Einrichtungen bis zu -14,0 Prozent bei Master-Studiengängen reichte“, so der Final Fall Enrollment Trends 2025 Report vom Januar 2026.
In den USA, wo das Studium viel Geld kostet, wird natürlich stärker berücksichtigt, ob sich die Investition in ein Studium lohnt. Die Zahl der Studienanfänger, vor allem aus dem Ausland, geht zurück, was auch mit der restriktiven Visa-Politik der Trump-Regierung und deren Universitätsfeindlichkeit zu tun hat. Die Universitäten haben weniger Geld und müssen sparen, was sich mittelfristig auf Personal und Qualität auswirken wird. Da die reichen Privatuniversitäten der Ivy League wie Harvard, Princeton oder Yale nicht betroffen zu sein scheinen, wird sich die Kluft zwischen auch in der Bildung weiter verschärfen.
In Deutschland gehen die Studierendenzahlen nach dem Statistischen Bundesamt für 2024/2025 bereits leicht zurück. Das betrifft sowohl die Geisteswissenschaften und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber eben auch Mathematik/Natur- sowie Ingenieurwissenschaften und Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin. Dagegen schreiben sich mehr in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften, Sport sowie Kunst/Kunstwissenschaften ein.
Wird kognitive Arbeit und die Ausbildung von dieser überflüssig? Kommt es eher auf eine Kooperation des verkörperten Menschen mit der KI an? Der amerikanische Bildungsexperte Ryan Craig sagt, dass letztlich Lehre, Praktika oder Mitarbeit an Projekten mit geringem oder keinem Verdienst entscheidender werden: „Während ich immer mehr Kommentare darüber lese, dass KI die Bedeutung der technischen Aus- und Weiterbildung verringern wird, und zu der erfreulichen Schlussfolgerung kommen, dass eine Renaissance der Geisteswissenschaften bevorsteht, befürchte ich, dass dies Wunschdenken ist. Der Hauptaspekt der Auswirkungen von KI auf Bildung und Personal wird darin bestehen, die Bedeutung der schulischen Ausbildung zu verringern und die der Berufserfahrung oder zumindest des arbeitsbasierten Lernens zu erhöhen. Kurz gesagt: KI führt dazu, dass akademische Abschlüsse an Wert verlieren und Berufserfahrung an Bedeutung gewinnt.“
Die sinkende Bedeutung der Universitäten könnte aber auch nur eine Übergangsentwicklung sein, bis die Vielzweck-Roboter kommen, die lernen und Arbeitserfahrung sammeln können. Aktuelles Beispiel Helix 02 von Figure. Das sieht noch tapsig aus und ist langsam, aber es wird deutlich, dass Roboter, die mobilen Verkörperungen der KI, immer besser in der materiellen Welt zurechtkommen:
https://youtu.be/lQsvTrRTBRs
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Wir könnten schon lange nicht mehr als 10 bis 15 Stunden in der Woche arbeiten, wenn wir nicht dem Kapitalismus frönen würden, ganz unbenommen ob wir diese Roboter nun haben oder nicht,
In der Tat. Vielleicht sind es ein paar Stunden mehr, aber wir wollen nicht kleinlich sein. Es verblüfft, wie dieser Elefant, der immer dicker und fetter im Raum steht, immer noch so geflissentlich ignoriert wird. Egal wohin man schaut, dieser Elefant ist längst nicht mehr zu übersehen, aber auch egal wohin man schaut, nichts als oberflächliche „Analysen“ der allgegenwärtigen Krisen. Es muss tatsächlich ganz offensichtlich noch viel schlimmer kommen, bevor es besser werden kann – und es wird schlimmer kommen, ganz sicher.
mit beiden Kommentaren 100% einverstanden! Top!! Fanden wir mit Mittwochs frei an 😉
… mehr ist ohnehin unschön 😉
@motonomer
Das liegt nur an der Faulheit der Arbeitnehmer sagt Merz und fordert unbegrenzte Stundenzahl pro Tag sowie ein Ende der Teilzeitarbeit.
Angesichts der beginnenden Massenarbeitslosigjeit durch sein Versagen ist es natürlich blödsinnig so etwas zu fordern.
Im Interesse des ausufenden Kapitalismus macht das natürlich Sinn. Für die Restarbeitnehmer bedeutet das Arbeitsverdichtung und unbezahlte Mehrarbeit
Die der neueste Angriff auf die Arbeitnehmer findet gerade bei der gesetzlichen Unfallversicherung statt.
Die Wege von und zur Arbeitsstelle sollen nicht mehr versichert sein..
Ich sag ja, die werden uns wirklich alles nehmen.
Solange die CDU die beliebteste Partei ist, läuft es doch super.
Im Sozialismus müssten wir 40+ Stunden arbeiten, weil der dermaßen ineffizient ist! Ihr ahnungslosen Westlinken denkt, dort wäre das Paradies gewesen: Pustekuchen. Im Osten wurde mehr gearbeitet, bei gleichzeitig viel geringerem Wohlstand!
Ich arbeite übrigens 30h und könnte sicher auch noch reduzieren, das ist immer eine Frage des Einkommens und des Haushaltens.
Solange es den Kapitalismus gibt, wird sich nichts ändern, denn der macht die Gesetze.
Klar uns geht´s ja jetzt schon so gut das man eigentlich alles, was man wirklich braucht, sowieso selbst zahlen muss.
„Im Sozialismus müssten wir 40+ Stunden arbeiten, …“
Offensichtlich jemand der meint, es gäbe keine Alternative zum Kapitalismus als der einstmals „real existierende Sozialismus“, da ist er aber nicht der Einzige. Das ist das Problem, das dadurch entsteht, dass der Kapitalismus als Grundproblem nicht benannt wird. Das verhindert die Diskussion von Alternativen und ist wohl genau so gewünscht. Denn es geht durchaus auch anders. Sahra Wagenknecht beschreibt in ihren Büchern „Freiheit statt Kapitalismus“ und Reichtum ohne Gier“ eine Wirtschaftsform, in der die Produktionsmittel quasi sich selbst gehören. Gibt es schon, als Beispiel dient die schon sehr lange erfolgreiche Carl-Zeiss-Stiftung und auch der Begriff „Verantwortungseigentum“ zeigt in die gleiche Richtung. Auf A…. gibt es gute Rezensionen dazu und hier 2 Links aus einer Zeit, als die ÖRR hin und wieder noch Brauchbares brachten. Dauert zwar jeweils eine Stunde, sind aber sehr informativ und auch kurzweilig.
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=924&pnr=&tbl=pf
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=1004&pnr=&tbl=pf
Hab mich heute über „Brazil“ unterhalten, Klempner hat noch Zukunft!
Robert „Tuttle“
+++++ toller Film und einer der wenigen, die es wert waren, in meinem Gedächtnis abgespeichert zu werden…
Der ist kein Klempner sondern Heizungsingenieur-.
@Kalsarikännit
„Klempner hat noch Zukunft!“
Jau, was er am Tage klemmt verlötet er am Abend 🙂
Also ich hab mal was über die erste industrielle Revolution gelesen, und was für Befürchtungen die Zukunftsauguren damals hatten – die Züge (damals noch Dampflocks) waren z.B. „reine Ungeheuer“ und Zugfahren würde gravierende Gesundheitsschäden auslösen – und wo sind wir jetzt 2026? Wir leben doch alle noch und fahren z.B. Zug oder fliegen im Flugzeug.
Gerne hätte ich mal eine Zeitmaschine, oder auch nur einen erhellenden Blick in die Zukunft, und schon löst sich die Angst vor Künstlicher Intelligenz in Luft auf – hoffe ich behalte recht, denn siehe oben….unsere Ahnen befürchteten auch die Apocalypse durch die Industrielle Revolution – Eine Befürchtung die sich nicht bewahrheitet hat.
Übrigens hat KI ja auch Vorteile und ich würde gerne mal hier was über die Vorteile der KI – z.B. in der kompletten chinesischen technischen Branche (https://www.penguin.de/buecher/frank-sieren-der-auto-schock/buch/9783328604136) lesen….. dass sei am Rande erwähnt….. 🙂
Die Chinesen haben keine Panik vor KI und deswegen – siehe oben – sind sie uns auch in der Autoindustrie bald meilenweit voraus, wenn wir nicht bald in die Pötte kommen….. 🙁
Hoffender Gruß
Bernie
Ich fand ein interessantes Gespräch bei manova:
https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/der-ki-fl%C3%BCsterer-snicklink-und-b-lash
Die beiden Typen (merkt man, dass ich die beiden nicht sehr sympathisch finde? 🙂) unterhalten sich über KI im Kulturbereich. Ihre Erkenntnisse fand ich spannend, weil ich sonst weitgehend von stumpfer Ablehnung und Panik vor KI umgeben bin.
Danke für den Hinweis 😉
„Snicklink“ ist mir natürlich bestens bekannt 🙂
Das Gespräch hebt sich wohltuend von der maschinenstürmerischen stumpfen Ablehnung und Panikmache von KI ab, die Sie auch beschreiben 🙂
Gruß
Bernie
Hi Bernie,
mein erster Kommentar ist leider nicht durch die Moderation gekommen. Links zur „Konkurrenz“ scheinen hier nicht erwünscht zu sein.
Ich hatte ein interessantes Gespräch zum Einsatz von KI im Musik- und Satirebereich verlinkt. Du kannst es finden, wenn du „B-LASH im Gespräch mit Snicklink“ suchst.
Die beiden unterhalten sich auch über Vorteile der KI in diesen Bereichen.
@froschhaut
Danke für den Hinweis dem ich nachgehen werde.
Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass wir nicht nur in Negativismus gegenüber KI verfallen sollten – es soll ja auch nicht ganz unerhebliche Vorteile der KI geben, und wie schon gesagt unsere Ahnen, und deren Ahnen…., hatten ja bei so manchen damals modernen technischen Errungenschaften schon fast postapocalyptische Ängste die sich nie bewahrheitet haben und über die wir Nachgeborenen heute lachen wenn wir davon hören 😉
Ähnlich kann es uns mit Künstlicher Intelligenz gehen 😉
Gruß
Bernie
Du verstehst es nicht, oder? Die KI zusammen mit der Robotik wird praktisch jeden Job besser machen können als der Mensch. Sie ist relativ billig und extrem einfach skalierbar. Bald werden Milliarden Menschen ihre Jobs verlieren, egal ob Wissenschaftler, Techniker, Lehrer oder Geschäftsführer und selbst wenn es durch ein bedingungsloses Einkommen ausgeglichen wird, du hast keinen Nutzen mehr. Jetzt gehen wird davon aus, dass die unnützen Personen nicht direkt entsorgt werden wie dies in der Geschichte die Regel war, sondern dass wir unser Leben zu Ende leben können. Ohne eine Aufgabe im Leben werden die wenigsten eine Familie gründen. Und auch das lernen? Wozu lernen, wenn wir damit eh nichts machen können, weil die KI es besser kann? Wir werden also immer weniger und immer dümmer. Und es geht rasend schnell. ChatGPT ist gerade einmal 3 Jahre als und die Disruption, die es auslöst, ist gewaltig. In 10 Jahren ist es so normal wie heute fließend Wasser oder Strom der aus der Steckdose kommt. Und es gibt nichts was man dagegen machen kann, dadurch dass die Konkurrenz der Staaten gegeneinander dies verhindert. Mann kann das Thema nur unilateral angehen und das wird nicht passieren, da keiner der Verantwortlichen ein Interesse hat und selbst wenn er es hätte, durch die Kräfte des Marktes daran gehindert wird.
Es ist viel krasser als die meisten glauben – ich wäre überrascht, wenn die Menschheit nicht Ende des Jahrhunderts bis auf ein paar komplett abgeschiedene Urwaldstämme ausgestorben ist.
Statische Kartoffelstampfer werden die Weltherrschaft übernehmen?
Warum „entwerten“? „KI kann aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Textanalyse, Mustererkennung und Generierung komplexer sprachlicher Strukturen grundsätzlich auch wissenschaftliche Texte in den Geisteswissenschaften verfassen.“ Meinte Chatgpt.
Zumindest bei den Geisteswissenschaften ist so, dass KI-Abschlüsse auch vom Roboter erstellt werden können.
Das Ganze ist ideal. Geisteswissenschaftler träumen davon das Maschinen die Arbeit machen und auf diese Weise der Kapitalismus mit seinem Zwang zur Arbeit überwunden wird. Geisteswissenschaftler werden so freigesetzt, Naturwissenschaften zu machen. Und zwar echte Naturwissenschaften, weil auch geisteswissenschaftliche Arbeiten, die sich in den Naturwissenschaften tarnen natürlich auch von der KI geschrieben wird.
Ich halte es für gefährlich, die Arbeitslosenzahlen von Akademikern vor allem auf KI zu schieben. Die Jobangebote werden seit langem immer prekärer, die Studierendenzahlen im Mint-bereich, vor allem in Materialwissenschaftlichen, Studiengängen brechen mangels Zukunftsperspektive schon lange ein.
KI eröffnet dagegen neue Optionen für qualitativ hochwertiges Arbeiten, da zeitfressende Routineaufgaben sehr gut durch KI automatisiert werden können. Allerdings ersetzt KI nie die menschliche Kreativität! Während an der einen Stelle Jobs wegfallen, entstehen so woanders oft neue.
Das die Firmen KI nutzen, um ihre Mitarbeiter unter Druck zu setzen, ist im Kapitalismus üblich und hat jede Modernisierungswelle nicht erst seit dem Fordismus begleitet. Wie erfolgreich die Firmenchefs damit sind hängt nicht zuletzt vom Widerstand der Belegschaften und von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Hilfsarbeiter oder Reinigungskräfte werden von KI vermutlich höchstens indirekt betroffen sein.
.
Na ja… wir brauchen die Stellen für Dozenten und Professuren ja dringend für Genderisten und Klimakatastrophiker. Das sind dna auch die „Wissenschafts“-Zweige, für die es Forschungsgelder und Projektfinanzierungen gibt.
Da bleibt dann für echte Wissenschaft nix mehr übrig. Wir können dann zwar in der Mathematik gendern, aber Mathe lernt halt keiner mehr….
Materialwissenschaften, zumindest die, die in im künstlerischen Bereich unterwegs ist, gehört zu den Geisteswissenschaften. Und damit zu den Bereichen, die erfolgreich von KI ersetzt werden kann.
Und mit Hilfsarbeiter und Reinigungskräfte hast ja zukünftige Bereiche genannt, in dem Geisteswissenschaftler in der Zukunft arbeiten können.
So richtig Ahnung, was Materialwissenschaften sind, hast Du nicht. Und „Geisteswissenschaft“ ist ein Begriff aus dem 18. Jahrhundert, ansonsten ein abwertender Kampfbegriff von selbsternannten Naturwissenschaftlern, meist Ingenieuren auf FH-Niveau. Echten Wissenschaftlern wie Einstein, Heisenberg, Penrose. Kuhn war solche Polemik fremd.
Mathematik ist eine „Geisteswissenschaft“, wohl die reinste.
👍👍👍!
Damals machten Geisteswissenschaftler auch noch ansatzweise sowas wie „Wissenschaft“ und konnten vermutlich sogar logisch denken. Heute produzieren sie Gefälligkeitsstudien gegen rechts, können Korrelation und Kausalität nicht mehr unterscheiden und haben auch sonst von nichts eine Ahnung (sonst hätten sie was studiert, was nützlich ist und Einkommen generiert), aber immer eine dezidierte Meinung, die sie glauben, der Welt mitteilen zu müssen (dann aber in einem Schwafelschwall, den kein normaler Mensch versteht, um die intellektuelle Leere dahinter zu verstecken). Der schlechte Ruf heutzutage ist hart erarbeitet!
Stimmt schon, Penrose, Kuhn – aber wer war Heisenberg, wer Einstein?
Egal eigentlich, wo sowieso die Prof-Titel still&leise als die neuen Adelstitel verliehen werden. Wegen nichts und wieder nichts: sowieso Gelangweilte in Unternehmungsführungen – haben ja auch gar nichts zu tun an ihrem Platz am Fenster – lassen sich dann doch mal wieder gerne mit dem nächsten Professörchen – zum Dienstjubiläum (5 oder 10 Jahre) – abspeisen.
Blödsinn? Mitnichten! Habe es erlebt. In der Zwischenzeit hat sich das ‚System‘ aber erstaunlich fortentwickelt. Jetzt gibt es ganze Karriere-Straßen vom ‚Dr. Schütze-A****‘ bis hin zum Vorstandmitglied, den ersten ‚Prof.‘ am besten schon im Beipack.
Ach übrigens, falls noch nicht aufgefallen: so erklären sich auch die vielen Genderistas. Wie sonst soll da die Quote in Vorständen mit geeigneten ….
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1050904/umfrage/studierende-in-mint-faechern-in-deutschland/
Ein leichtes Absinken auf hohem Niveau würde ich sagen, vermutlich der Tatsache geschuldet, dass immer weniger geeignete Leute da sind. Wie es in den Materialwissenschaften aussieht, konnte ich nicht rausfinden, meiner Wahrnehmung nach ein Nischenfach, aber ich mag mich irren.
Die Typen heißen übrigens „Studenten“, auch wenn das dämliche statista das mittlerweile auch gendert. Pseudogerechte feministische Sprachverblödung elende!
Die entsprechende Robotik ist nur eine Frage der Zeit. Nach wie vor werden die meisten anspruchsvolleren Handwerkerberufe am sichersten sein, aber auch das nicht ewig.
KI wird Stück für Stück alles auf den Kopf stellen, im Großen und Ganzen sehe ich sie positiv, aber eine herausfordernde Zeit wird der Übergang sicher werden.
Hinzu kommt noch die Dummheit der User siehe OpenClaw (https://www.heise.de/news/OpenClaw-ausprobiert-Die-gefaehrlichste-Software-der-Welt-11161203.html). Wenn man den KI-Chatsbots weitreichende Rechte einräumt, dann organisieren die sich schon mal selbst, eröffnen Konten bei Chatgroups auf @molt um mit anderen KI-Chatbots zu reden, holen sich Telefonnummern um ihre User anzurufen usw.
Lieber Gruss und viel Spass
Wenn man sich so die akademischen Abschlüsse und Qualifikationen der aktuellen „Spitzenpolitiker“ anschaut, wünschte man sich fast, es möge stattdessen eine Ki regieren….
Ein Computer könnte vielleicht noch rechtzeitig erkennen, daß ein Atomkrieg nicht erstrebenswert ist.
..so wie in der Schlußszene von „War Games“ von 1983. Ein Film aus einer Zeit, in der die Welt schon einmal vor der Auslöschung stand….
Na, liebe KI-Freunde.. alle schon OpenClaw installiert?
Kleiner Reminder: Der Mensch ist in keiner Weise – nochmal: in KEINER Weise – in der Lage, mit einem so unvorstellbar mächtigen Instrument wie der KI verantwortungsvoll, vernünftig und in einer für die Lebensumstände der Menscheit im Allgemeinen positiven Art und Weise, umzugehen… oder überhaupt einen adäquaten Umgang damit zu entwickeln.
Das prometheische Gefälle (Anders) ist wohl nicht einmal mehr zu erahnen.
https://zeithistorische-forschungen.de/2-2006/4605
oder auch:
https://api-depositonce.tu-berlin.de/server/api/core/bitstreams/3c4e9906-8f98-4c78-8032-9da0699a4bca/content
@Zebraherz
Ich schließe mich Ihrem Negativismus nicht an denn wie oben erwähnt unsere Ahnen….Ur-Ahnen…Ururahnen….und deren Ahnen….sowie deren Ur-Ahnen…..usw. usf… hatten schon Bedenken bei jeder neuen technischen Errungenschaft.
Und? Wo sind wir heute?
Die Apocalypse ist nicht einmal nach der Erfindung des Rades…. dem Buchdruck eingetreten…..und nach der Industriellen Revolution…..der Digitalisierung…..schon gar nicht 🙂 😉
Optimistische Grüße
Bernie
@Bernie
NICHTS in der Vergangenheit ist damit zu vergleichen. Abgesehen davon, kann ich auch nicht erkennen, dass unsere bisherigen technischen Errungenschaften verantwortungsvoll, vernünftig und in einer für die Lebensumstände der Menscheit im Allgemeinen positiven Art und Weise, eingesetzt wurden. Insgesamt betrachtet. Immerhin haben wir unsere Lebensgrundlagen in einem noch nie dagewesenen Ausmass gefährdet und unsere Umwelt auf Jahrhunderte vergiftet (weiterhin ansteigend natürlich). Und die Doomsday-Clock steht bei 85 Sekunden vor Mitternacht..
@Zebraherz
Na da haben Sie sich ja ganz schön in die Panik hineingesteigert – ich teile ja teilweise Ihre Ansicht, aber ich sehe eben nicht nur Negatives in neuen Techniken – die bringen uns auch Vorteile und manche Nationen (z.B. China) überholen uns schon was KI angeht (z.B. in der Produktion modernster selbstfahrender Autos, die dank KI absolut sicher sind – sicherer als der Konkurrent Tesla aus den USA z.B.).
Wir sollten daher mit der Zeit gehen statt nur Panik zu schüren denn wie oben erwähnt auch unsere Ahnen hatten ja Panik – vor jeder neuen Errungenschaft – und wir existieren immer noch.
Schon vergessen? Gentechnik? Das war ja auch so eine Panik die sich nie real so gezeigt hat wie befürchet – das Beispiel hätte ich fast vergessen.
Apropo „Doomsday-Clock“ da habe ich mich mittlerweile auch beruhigen lassen:
https://www.martinkaessler.com/doomsday-clock-kritisch-beleuchtet/
Ist übrigens nicht die einzige kritische Stelle im Web dazu, aber die habe ich gerade gefunden 😉
Optimistische Grüße
Bernie
@ Bernie
Dieser Zwangspositivismus ist Teil der Problematik und nicht der Lösung. Wer die Augen vor der Realität zugunsten seiner psychischen Wellness-Bubble verschliesst, wie das die meisten Leute tun, ist weder in der Lage die Probleme adäquat zu benennen, noch darauf zu reagieren. Mit Panik hat das zunächst gar nichts zu tun. Darüber hinaus: wer angesichts des Desasters der genetischen Behandlung von Milliarden Menschen diese Technologie (d.h. eigentlich den Umgang damit) auch noch verharmlost, ist für mich ohnehin nicht ernst zu nehmen. Falls sie Gentechnik in der Landwirtschaft meinen, ist Unkenntnis der negativer Folgen kein Beleg für ausbleibende Schäden. Fallbeispiel: https://www.testbiotech.org/folgen-abschaetzen/themen/umweltrisiken/umweltschaeden-durch-unkontrollierte-ausbreitung-von-gentechnik-pflanzen/ siehe auch: https://www.oeko.de/oekodoc/243/2004-030-de.pdf
Ich erlebe diese Vogel-Strauss-Strategie nahezu täglich in meinem Umfeld und sehe sie als Ausdruck einer unreifen Verantwortungs-Verweigerung – etwas, was wir heute als Quasistandard in Politik und Gesellschaft erleben.
http://www.lebensmittelschutz.ch
Die Doomsday-Clock ist ein denkbar schlechtes Beispiel, denn die wurde von der herrschenden Klasse auch nur erfunden um UNS maximal in Angst und Schrecken zu halten.
Wollen sie abstreiten, dass die Atomkriegsgefahr heute so hoch ist, wie nie zuvor?
Oder gibt es ™1974, neben Klima und Mondlandung, auch keine Atomwaffen? (Palmer, Reuther)
Nein, wieso?
Das stimmt schon, nur weiß ich das dem so ist, weil ich die herrschende Klasse halt gut kenne.
Peter von Zahn und noch Jemand anderes hatte mir das damals erzählt und ich glaube denen das, weil sie immer echte Wahrheiten berichteten.
Von ihm hatte ich auch den Hoax mit der Walkampagne, Ende der 70er, die mir dann eine Zufallsbekanntschaft vom WWF bestätigte.
@Zebraherz
„Wollen sie abstreiten, dass die Atomkriegsgefahr heute so hoch ist, wie nie zuvor?“
Nun, da gibt es mittlerweile doch „elegantere Lösungen“, nicht wahr?
Der Planet soll den Auserwählten schon erhalten bleiben – mit allem, was drin und drauf ist!
Hingegen ist die derzeitige Anzahl an Mitessern eher unerwünscht…
Wenn die KI Entwicklung so voranschreitet, dann wird es selbst bei den „Auserwählten“ sehr schnell sehr einsam. Keine Ahnung, ob den Kindern der wenigen KI-Besitzer Spaß macht den Rest ihres Lebens mit ein paar dutzend Gleichgesinnten auf der Erde zu überleben. Mehr werden es nämlich nicht werden – selbst viele der heutigen Milliardäre werden schnell feststellen, dass die KI früher oder später besser Geld verdienen kann als sie selbst.
Daraus folgt allerdings nicht, daß sie vorgeht!
Zebraherz
Vor hunderttausenden von Jahren hob der Großvater warnend den Finger und sprach selbiges, als sein Enkel als erster mit Pfeil und Bogen um die Ecke kam. Und Millionen Jahre früher warnte man genauso vor dem Feuer, welches bei unsachgemäßen Gebrauches die ganze Erde zu verschlingen drohte. 🔥
Dummerweise, geht es m.E. mit fast allen neueren Erfindungen so.
Ich weise darauf hin das mit „Gain of function“ Laboren und dem „Geoengineering“ die absolute Gefahr besteht die Menschheit zu vernichten.
Und KI wird sicherlich zur weiteren Verdummung der Massen beitragen, die ja heute schon nicht mehr ohne Navi nach Hause finden.
Produktive Arbeitskräfte, die de facto „Handarbeit“ erledigen:
Schulwesen, Medizinische Berufe, Handwerker, Kinderbetreuung,
Pflege, Produktionsarbeit, Erntearbeit, und, und, und..
Alle fehlen in ganz großem Stil.
Das wird noch ewig dauern, bis das von Maschinen erledigt werden kann.
Maschinen können anscheinend vor allem geistige Sisyphusarbeit erledigen.
Video mit Openclaw: Spezielle Software installieren (gerne auch komplex),
Bildchen malen (lassen), Geld in Massen ausgeben.
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Aber durch die „Digitalisierung“
sind überhaupt gar keine Arbeitskräfte frei geworden. Die Leute hocken
nur vermehrt stumpf vor Bildschirmen und schwatzen. Die Arbeit wird
immer weniger getan, nichts funktioniert mehr adäquat.
Wo sind die Millionen prophezeiten Arbeitslosen?
Man kann das anders sehen, ich weiß. Ich erlebe das aber so…
Die spannende Frage ist aber auch was kommt nach KI? Oder ist das das berühmte “ Ende der Geschichte „?
So lange ich als Fachfremder trotz IT
Wartungsvertrag für teuer Geld immer
noch händisch wie ein Derwisch spontan
Updates im Netzwerk einspielen muss,
weil weder die Software noch die Firmen
das automatisiert hinbekommen,
sehe ich a) den technologischen Sprung
nicht und b) keine frei werdende Arbeitskraft.
Ich glaube, dass der sinnvolle Einsatz dessen,
was heute so „KI“ genannt wird,
das größte Problem ist.
Die Frage finde ich also eher spannend:
Ist genügend natürliche Intelligenz
vorhanden um die künstliche einzusetzen?
Ich sage „nein“. Das lässt, um Deine (rhetori-
sche) Frage zu beantworten, nichts Gutes
hoffen..
Zustimmung, für uns in Deutschland könnte die KI sogar die Rettung in letzter Sekunde sein, vorausgesetzt man bekommt sie tatsächlich in den produktiven Einsatz. Ich würde sie gerne im Arbeitsalltag benutzen, aber in unserer Firma läuft da irgendwie noch gar nichts.
Ich bräuchte im Alltag richtig gehende
humanoide Roboter.
Ich bin in der Heilberufe Branche. Wir haben mit Menschen zu tun, jeden Tag.
Da muss geröntgt, geredet,
getröstet, geputzt und sterilisiert, behandelt werden, ein offenes Wort und Ohr muss sein. Das kann man mit einer theoretisierenden KI nicht leisten…
In hundert Jahren vielleicht.
Selbstverständlich!
Wer verleiht ChatGPT eigentlich den Doktortitel? DeepSeek?
Auf jeden Fall dürften universitätsabschlüsse die in erster Linie auf der Nutzung von KI basieren in Zukunft ziemlich wertlos sein.
Aber erst, wenn Deep Seek auf eine Professur berufen wurde. Muss schließlich Ordnung herrschen.
Kapitalismus kann nur funktionieren, solange Lohnarbeit die dominierende Produktionsweise ist. Sollte KI mal vernünftig funktionieren – also ohne endlosem Rumschrauben an prompt-Epizyklen, um zeitweise ein mediokres Ergebnis einzufahren – dann wird Geld ziemlich schnell für einen Grossteil der Menschheit wertlos werden – und umgekehrt. Es kann nur eine von beiden Seiten überleben. Ich hab so eine gewisse Vorstellung, welche das sein wird.
Man könnte mal klein anfangen und den Vorstand der Deutschen Bahn durch eine KI ersetzen, den Aufsichtsrat natürlich auch.
Warum nicht gleich in jener Branche, die derzeit nicht unbedingt von rudimentärer Illigenz geprägt ist?
Dumme Frage dazu: beherrscht KI den Kanzler-Eid und falls ja, weiß sie was sie zu tun und zu lassen hat?
Das wäre doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, oder nicht?
.
Im Akademischen Bereich wird KI das Mittelmaß all jener die nur nachplappern einzusparen helfen.
In Rötzers telepolis bekam T. Konicz die Möglichkeit, mehrere Artikel zu publizieren, mit denen man, wie zumindest ich glaube, ein ganz gutes Verständnis für die hier beschriebenen Erscheinungen bekam. Leider in der Sprache der “ Kritik der politischen Ökonomie“ die für journalistische Texte einfach ungeeignet ist und er hat sich wohl auch mit dem geschätzten Chefredakteur verzankt und nicht nur mit ihm.
Aber mir ist ein Satz aus seinen Texten gut in Erinnerung: Der Kapitalismus erstickt an seiner eigenen Produktivität und ich denke, dass KI letztendlich, wenn sie flächendeckend eingesetzt wird und funktioniert, einen ungeheuren Produktivitätsschub zur Folge haben wird. Und was der geschätzte Autor von Indien berichtet, wird weltweit normal. Menschliche Arbeit wird weiter substituiert. Was ein Glück für die Menschheit sein könnte, ist heute schon für die schuftenden (fast ist man geneigt den altmodischen Begriff „ausgebeutet“ zu verwenden ) ITLer in Indien ziemlich übel und wird im Rest der Welt nicht lustiger werden. Auch wenn es keinen Krieg geben sollte.
Danke, du bist der Einzige in den Kommentaren, der es wirklich verstanden hat.Genau das ist es.
> „ITLer in Indien ziemlich übel und wird im Rest der Welt nicht lustiger werden.“
Wegen Ki?
Wie soll das zusammenpassen?
KI erhoeht die Produktiviaet (bei der Software-Entwicklung)
-> Software-Entwickler nutzen KI
Wie kann man denn aus dem Obigen schlussfolgern, dass die Software-Entwickler darum laenger arbeiten muessen?
Das waere nur dann der Fall, wenn jene Entwickler KEINE KI-Unterstuetzung benutzen wuerden.
Was ich aber vermuten koennte ist:
Softwarequalitaet wird sich stark verbessern.
Warum?
Weil mittels KI mittlerweile sehr gut im Auffinden von Sicherheitsluecken ist. Dies kann man gut fuer Angriffe auf Cloud-Architekturen u. co nutzen. Aber eben genauso gut zum Haerten von eben jener Sofware.
Wenn meine These zutrifft , dass KI menschliche Tätigkeit substituieren wird, dann hat das Folgen für die Verfügbarkeit der Menschen, die diese Arbeiten ausführten. Viele von ihnen werden überflüssig und die, die noch arbeiten, haben kaum noch Hebel, um sich vor Zumutungen, wie sie im Artikel beschrieben werden, zu wehren. Du willst keine 70 Stunden arbeiten ? Bitte, geh nach Hause……..
So, wie ich es bisher gelesen habe, ist die KI schon heute, also ganz am Anfang ihres Einsatzes, in der Lage, anwendungsfähigen Code zu schreiben. Wobei die Ergebnisse und die Geschwindigkeit, mit denen die erzielt werden, schon heute beeindruckend sind, wie mir ein Freund, ein eben in Rente gegangener ITler, mit erkennbarer Freude an den technischen Möglichkeiten erklärte. Da ich selber einen anderen Beruf hatte, kann ich seine Erläuterungen nicht exakt wiedergeben. Aber er erzählte beispielhaft, dass man mal den Auftrag erteilt habe, die KI möge eine GUI für eine Anwendung, an der man arbeitete, erstellen und habe in verblüffend kurzer Zeit ein akzeptables Resultat erhalten. In diese Richtung wird es sich wohl entwickeln. Dann das Testen, die Fehlersuche, über die du schreibst, die Administration von Netzwerken. Das alles ist menschliche Arbeit, die die Maschine schneller und zuverlässiger wird machen können. Und wir stehen noch ganz am Anfang und messen die Potenz der Anwendung noch an unseren frustrierenden Erfahrungen mit automatisierten Hotlines oder absurden Antworten, die wir bekommen, wenn wir uns mit Problemen an „Dienstleister “ wenden.
>Du willst keine 70 Stunden arbeiten ? Bitte, geh nach Hause……..
Bin ich schon. Und, ja, ich „programmiere“ *hust*
Ich will damit sagen, dass meine Arbeit eher darin besteht, geeignete Architektur fuer konkrete Software zu designen. Neben genauer Anforderungsanalyse und Ermittlen dazu geeigneter Schnittstellen der spezifischen Softwareumgebung (Environment) muss ich alle Use-Cases ermitteln, und weit mehr. Es ist ueblicherweise so, dass es fuer ein und dasselbe Programm meherre Strukturierungsmoeglichkeiten (Designs) gibt. Ich muss auch einplanen, ob und wie die Software spaeter mal erweitert werden kann, und vieles mehr.
Ja, anwendungsfaehigen Code raus rotzen. Das kann KI ganz gut. Aber Softwareentwicklung beinhaltet eben weit mehr. Und ich bin froh, dass ich von der sehr zeitraubenden und langweiligen Aufgabe des Codeschreibens weitgehend befreit bin.
PS,
Die weitaus meiste Zeit geht bei mir uebrigens fuer Fortbildung drauf.
Klingt nun wirklich nicht so, als wäre es einfach, das den Rechner allein machen zu lassen. Ich weiß nun nicht, welchen Anteil das Coden oder das Testen am Gesamtprozess der Entwicklung haben. Könnte es da nicht
schon sehr schnell sehr eng für die Kollegen werden, die sowas machen?
Wieder mal wird Panik geschoben.
Schaut man genauer hin, WELCHE Jobs (es sind nicht Jobs, sondern Arbeitsstellen!) verschwinden oder eingespart werden, dann sind es Bullshit-Jobs.
Um die ist es eigentlich nicht schade. Ist nur vergeudete menschliche Arbeitszeit.
Aber was schlimmer und disruptiver ist: damit geht auch Einkommen verloren. (besser: es wird anders verteilt – und die Richtung, wohin, ist natürlich die übliche) – ja, das ist schon Grund für Panik.
Massenarbeitslosigkeit durch KI läßt sich leicht vermeiden: verteilt die Arbeitsstunden gerecht auf möglichst viele Menschen, ohne Einkommensreduzierung (also sozial gerechte Verteilung von Produkten, Einkommen und Arbeitszeit).
Solange diese Verteilungsfrage nicht geklärt wird, muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Ich sehe da jedenfalls keine vernünftigen Ansätze oder Überlegungen auf dem Weg. Demokratisierung der KI-Nutzung würde das gegenwärtige Gesellschaftsmodel Kapitalismus komplett zerstören. Das werden die an der Macht nicht zulassen.
Was den Gebrauch der KI anbelangt (besser: ihren Missbrauch), hab ich Gründe für die schwärzesten Gedanken. KI machen das, was ihnen die Besitzer/Programmierer befehlen und einprogrammieren, im späteren Stadium dann, was sie von Menschen direkt lernen. Und das sind nun mal keine Einhornmärchen….
Mindestens 50% aller Tätigkeiten, braucht kein Mensch und können einfach eingestellt werden.
… und umgekehrt! Verbalen Schmuddelsex bekommen zwei Smartphones mittels KI schon ohne uns hin. 😉
@motonomer
mir fallen ein:
Frauenbeauftragte,
Gutachter Klimagerechtes Bauen
Gutachter klimagerechte Energie
Antisemitismusbeauftragte,
Hatespeech Kontrolleure
Kassierer
Callcenter Mitarbeiter
Landschaftsplaner,
Köche
Sachbearbeiter i.d.Verwaltung,
Bestellannahme
Logistiker
…
Wie wärs mit
Banker
Werbern
Steuereintreibern
Und allen Versicherungsfuzzies?
Alle Jobs sind Bullshit Jobs, der Neandertaler brauchte keinen einzigen dieser Jobs. Der Typ der im Urwald lebt auch nicht. Und die KI wird ALLE Jobs sustituieren.
Möglicherweise ist Künstliche Intelligenz nur die gerechte Strafe für den Mangel an natürlicher, – oder anders ausgedrückt, eine besonders elaborierte Art der altbekannten und dem Menschen seit Anbeginn eigentümlichen Dummheit.
Ja, das bringt es sehr gut auf den Punkt.
Da hätte ich mir mein ganzes Geschwafel von eben eigentlich sparen können 😉
Um eine Strafe verteilen zu können, musst du an etwas schuld sein. Und das ist der Mensch halt nicht, die Evolution hat uns nicht für diese Welt optimiert, sondern für eine Welt in welcher du or dem Löwen ausweichen musst, regelmäßig Essen jagen oder sammeln musst und in der du mit den anderen Mitgliedern deines Stammes reden kannst.
Für das verstehen vom Internet, der Atombombe und Genmanipulationen sind wir nicht optimiert.
So, oder so ähnlich ist es gar nicht so unvorteilhaft sich das mal an dieser Stelle einzugestehen.
Dafuer koennen wir sehr gut bildlich und raeumlich denken. Und (nicht nur) mit dessen Hilfe sind wir ziemlich gut darin, abstrakte Strukturen und moegliche Gesamtzusammenhange zu verstehen. Eben im grossen Ganzen denken. KI sind aus meiner Erfahrung heraus eher so was wie rasend schnell denkende Fachidioten.
Diese Diskussionen bzgl KI erinnern mich an Gespräche von Kaninchen, die vor einer großen Würgeschlange sitzen.
Negativismus vs Positivismus.
Wenn man allerdings die verfügbaren und belastbaren Fakten miteinander verbindet, dann erübrigen sich diese Diskussionen gänzlich.
Die aktuellen technologischen Entwicklungen sind untrennbar mit der postmodernen Stiftungsphilanthropie verbunden.
Nachdem die „Reichsten“ (zB Rockefeller und Carnegie) die progressive Einkommens-Besteuerung in der westlichen Welt etabliert haben, entzogen sie sich kurz danach ihrer eigenen Steuerabgabepflicht, indem sie dafür sorgten, dass ihre „gemeinnützigen Stiftungen“ per klitzekleiner Gesetzesänderung davon ausgenommen werden.
Steuern heißen nicht umsonst Steuern.
Nicht mehr „die Staaten“ steuern also die wesentlichen öffentlichen Belange, sondern die privaten (von lat. privare= trennen, berauben) multibillionen-schweren Stiftungen, die allesamt untrennbar mit den umsatzstärksten Global Playern verbunden sind.
Siehe zB Eric Schmidt > Google >White Stork > xAI > SpaceX > Apple > Boston Global Forum / AIWS > Gates / Microsoft > Patent WO 2020060606 > GAVI > WHO usw, usf
Effizienz durch Konvergenz!
Genauer: Biotechnologische Konvergenz soll zum finalen empirischen Beweis der Abiogenese führen.
Apotheose heißt das Endziel.
Philanthropie wird ja immer mit „Menschenfreundlichkeit“ übersetzt.
Wortwörtlich bedeutet es aber „Freundschaft zu dem sich Entgegenstellenden“ (altgr. philos + anti + thropos)
Wogegen denn genau ? Natürlich gegen den Logos im Sinne Heraklits.
So sind wir nun mal.
Allerdings wird sich das bald ändern 😇
@ ragnar
>>> Philanthropie wird ja immer mit „Menschenfreundlichkeit“ übersetzt.
Wortwörtlich bedeutet es aber „Freundschaft zu dem sich Entgegenstellenden“ (altgr. philos + anti + thropos) <<<
Auf keinen Fall! Deine Aussage kann nicht so stehen bleiben.
Weder 'anti' noch 'throphos' sind Komponenten des griechischen Begriffs "philanthrōpía", der sich vielmehr aus den Komponenten 'phil' und 'ánthrôpos' zusammen setzt.
Genau genommen, handelt es sich um die Kombination von 'ánthrôpos' und 'philein'
ánthrôpos = mensch
philein = lieben
Der altgriechische Begriff philein (φιλεῖν) – ein Verb – bezeichnete den Akt des (aktiv entgegengebrachten) Liebens im Sinne von Zuneigung, Freundschaft, Wertschätzung und Sympathie.
Wichtig: 'Philein' stand nicht nur für ein Gefühl, sondern für eine persönliche, aktive Haltung der Offenheit und des Wohlwollens gegenüber der Menschheit durch „Liebe zum Menschen“ im Sinne von menschenfreundlichem Verhalten gegenüber der gesamten sozialen Gruppe, also als warmherzige Haltung gegenüber andere und großzügiges Handeln für das Gemeinwohl, wodurch sich der Begriff von rein familiär oder erotisch gelebter Liebe grundlegend unterschied.
Das einmal gesagt, so viel: 'ánthrôpos' ('mensch') ist ein einziges, zusammenhängendes Wort. Deine Unterteilung in 'anti' + 'thropos' ist, wie anfangs gesagt, ohne jeden Zweifel falsch. 'anti' bedeutet 'gegen', was gar nicht passt. 'thropos' bedeutet nichts, weil der Begriff – zumindest mit 'h' – nicht existiert und mit 'h' genau so wenig dem Wort 'philanthrōpía' innewohnt.
„Wall-E“ wird den Rest verwerten.
Akademische Titel sind für die Wirtschaft eher Ursache für Fehlentwicklungen als Motor für Innovationen.
Die Namenszusätze gehören abgeschafft, da sie nur Eitelkeiten befriedigen!
Jaja und weil KI so toll ist brauchen die KI Firmen jetzt wieder Milliardenschwere „Bailouts“ ..
Die Leute werden grade nicht wegen der KI Scharenweise entlassen, sondern weil die Banken grade keine billigen Kredite mehr vergeben und sich der ganze Tech Sektor nur mit Hilfe des billigen Geldes über Wasser gehalten hat. Der Rest des geldes kam vom Militär und den Geheimdiensten für Drohnensteuerung und Massenüberwachung..
Mit dem billigen Geld hat man aber auch die Werte der Länder aufgekauft und deshalb wird das Leben jetzt immer teurer für alle anderen. Diese ganze KI „Seuche“ ist meiner Meinung nach zu 98% Betrug, wie FTX oder Theranos aber da man das Geld braucht wird der Betrug weiter am Laufen gehalten..
Weizenbaum hat damals (1970) schon davor gewarnt Unterhaltungssimulationen auf Menschen loszulassen, denn die Folgen haben ihm damals schon größte Sorgen bereitet..
Mfg Makrovir
P.S Die Optimus Roboter werden von Menschen ferngesteuert und sind bisher in der Realität zu nichts zu gebrauchen (außer als Spielzeug)..
Hallo liebe Leute hier.
Da hier leider die Vor- und Nachteile der KI weder gerecht abgewogen werden noch auf meine Verlinkungen eingegangen wird bzw. die offenbar nicht gelesen werden 🤮 habe ich heute morgen beschlossen mich beim Overton Magazin vorerst Mal wieder vom Acker zu machen bzw mich auf’s gelegentliche Lesen der Artikel hier zu beschränken.😉😁
Es soll ja noch ein Leben außerhalb des Web geben 😁👍👍
Schöne Zeit noch allen Mitdiskutanten hier – auch denen mit mir völlig entgegen gesetzter Meinung 😁😉
Gruß
Bernie
Die Spekulation darüber ist auch müßig, es wird von den Silicon-valley Leuten durchgesetzt werden ob wir wollen oder nicht.( die haben da viel Geld drin stecken)
Deshalb wird es auch in allen Browsern, Sozial Media, usw. Implementiert ohne den Benutzer auch nur zu Fragen. Ein weiteres Werkzeug um Daten zu sammeln.
Bernie, komm bald wieder, bald wieder nach Haus. 🎵🎵🎵
Bis dahin. Schwenk de Hot (Hut) un mach et jot (gut), wie Kölner zu sagen pflegen.
Wenn Du zurückkommst, back‘ ich Dir auch ‘nen Kuchen.
P.S. Ich habe schon öfter auf Deine Kommentare geantwortet.
Viel Glück!
Kleiner Lesetip:
Jeffrey Epstein finanzierte einen Berliner KI-Forscher und seine Familie – inklusive Reise auf die Insel
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/jeffrey-epstein-finanzierte-einen-berliner-ki-forscher-und-seine-famillie-inklusive-reise-auf-die-insel-li.10017422
KI ist halt schon sexy.
Zum Bild; All die Arbeiten die herr Robotnik hier ausführt delegiert Mann gerne an seine bessere Hälfte die auch gerne Gesellschaftlich angesehen dafür einen „Putzfimmel“ entwickeln darf oder besser soll.
So macht man Werbung.
Und falls eben dieser herr Robotnik Intelligent wäre würde ihm auffallen dass wenn er alleine lebte er den ganzen Kitt nicht machen müsste da er weder essen noch kacken muss.
Hmm der Gedanke über die Gefährlichkeit dieses herrn Robotnik lässt nicht locker; Also kauft man sich diese Maschine als Haussklave um alles auf Hochglanz poliert zu haben, aber was die Maschine nebenbei macht ist die Reinheit des Geistes seines pseudo Herrn zu durchleuchten und fleißig alles abzuspeichern und an seinen eigentlichen Herrn zu schicken.
Man bekommt also eine Maschine die „Notfalls“ (man kennt ja diese Notfälle wenn die Gesinnung plötzlich die falsche Richtung annimmt, oder Oma nicht mehr aus dem Bett) jemand anders steuern (oder sowieso ein gespenstisches eigenleben führt) kann.
So ja soviel zu meinen Vorstellungen darüber. Vielleicht gibts ja nen Jail-break und alles wird gut.
Ich dachte ursprünglich, das der Overton-selbstironisch gemeint ist und habe zwei Texte verfasst.
Sorry, aber die nächste Generation geisteswissenschaftlicher Schriftsätze wird noch weiter gehen. Die Texte werden nur noch von einer KI geschrieben werden. Und obendrein werden sie nur noch von einer KI gelesen, verarbeitet und interpretiert werden. Und die Leser werden alles glauben. Sie werden nichts verstehen, weil sie nie denken gelernt haben.
Die nächste Generation der Geisteswissenschaftler wird völlig ahnungslos an den Universitäten sitzen und nicht verstehen, warum ihre Wünsche nicht eintreffen.
„… Verkäufer wie Elon Musk erklären zwar, dass niemand mehr arbeiten werde, aber alle reich würden, weil sie, wie er seit Jahren verspricht, ein Bedingungsloses Hohes Einkommen ..“
—
Wer sagt denn, dass ich nicht arbeiten will? Selbst wenn ich in meiner Freizeit ein Buch lese oder
Fallschirmspringen lernen will, oder meinen Garten umpflüge, steckt dahinter Arbeit. Und wer behauptet, dass ich reich werden will, womöglich noch so reich, wie er selbst? Elon verspricht also allen ein Schlaraffenland. Aber das Schlaraffenland ist eine Utopie.
Nun versprüht Elon bekanntlich des öfteren gerne eine Menge Blödsinn.
So z.B. den angedeuteten Tittlergruß. Er wollte bestimmt nicht damit andeuten: „So hoch liegt die Scheiße.“ Das würde seinem Image schaden.
„Hinter jedem größeren Vermögen steckt ein Verbrechen.“ ( Honore de Balzac). Und Elon hat ein verdammt
großes Vermögen. Grund genug ihm nicht zu glauben.
Ich betrachte es schon als eine Meisterleistung, wenn ich es schaffe, mein Smartphone richtig zu bedienen. Wie könnte ich dann erst verstehen, wie diese Apparatur funktioniert. Genauso verhält es sich mit meinem Fernseher, der Waschmaschine, meiner Klosettspülung, meiner Kreditkarte usw.. Ich bin also auf fremde Hilfe, den sogenannten Experten, angewiesen, wenn etwas nicht funktioniert. Ich stecke also in einem Dilemma, zwischen Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
Das ist beim Joghurt anders. Mittlerweile. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt habe ich nämlich darauf vertraut, dass ein Joghurt so gut ist wie jeder andere, weil ich der Werbung glaubte, dass in jedem das Gleiche enthalten ist.
Das stimmt sogar. In dem einen sind z.B. ganze Erdbeeren, in dem anderen nur ein Krümel einer Erdbeere. Nun Erdbeere ist Erdbeere. Wo liegt also das Problem? Das Problem liegt darin, dass man mir zwar gesagt hat, dass
in dem einen das Gleiche enthalten ist, wie in dem anderen, mir gegenüber aber verschwiegen hat, was in dem einen zusätzlich nicht enthalten ist, dafür aber in dem anderen. Namentlich künstliche Aromastoffe.
So verhält es sich auch mit der Künstlichen Inkompetenz, kurz: KI
Wozu noch English lernen? Weg damit. Kann KI besser. Wozu noch literarisch tätig sein? Weg damit. Kann KI besser. Wozu noch philosophieren? Weg damit. Kann KI besser. Wozu noch denken? Weg damit. Kann KI besser. Wozu noch empfinden? Das erklärt uns KI dann auch noch. Und so dringt KI, wie der Schweinefraß von Joghurt, immer stärker in unser Leben ein. Und irgendwann schafft es KI dann die Träume der Transhumanisten Wirklichkeit werden zu lassen. Was übrig bleibt, ist ein Krümel Hirn.
bei marx könnte man lernen, dass nur MENSCHLICHE arbeit überhaupt wert schafft. aber das wäre ein bisschen zu viel verlangt von den gehirntoten geschäftsleuten, die glauben das wahrscheinlich tatsächlich.
Ja, ich verstehe, was Du meinst.Ein Schreiner z.B. findet in seiner Arbeit eine höhere Befriedigung, als ein Arbeiter in einer Möbelfabrik. Ein Schreiner,
der einen Schrank, Kommode, etc. In Auftrag nimmt, muss kreativ, handwerklich begabt und kunstfertig sein. Er muss ein gutes Vorstellungsvermögen haben, von Planung etwas verstehen, etc. . Er hat also das ganze Möbelstück vor Augen. Ein solches Meisterwerk benötigt natürlich entsprechend viel Zeit. Die Befriedigung oder der Mehrwert liegt darin, das ER dieses Möbel, dieses Gesamtwerk geschaffen hat. Das ist seine Arbeit.
Der Arbeiter in der Möbelfabrik hingegen braucht all diese Fähigkeiten nicht. Er ist immer nur mit der Herstellung des immer gleichen Teilstücks, meinetwegen einem Stuhlbein, beschäftigt. Er schafft natürlich in der gleichen Zeit viel mehr Stuhlbeine, als das für einen Schreiner möglich ist. Das ist seine Tätigkeit im Gegensatz zur Arbeit des Schreiners. Die Befriedigung des Fabrikarbeiters
liegt in der Anzahl der hergestellten Stuhlbeine. Er braucht also nicht einmal zu wissen, wie das Möbelstück, das in der Fabrik hergestellt wird am Ende aussieht. Er verliert sozusagen den Überblick. Wichtig ist nur: Je mehr Stuhlbeine er herstellt, umso zufriedener ist sein Chef.
Heute übernehmen größtenteils vollautomatische Maschinen die Arbeit des Fabrikarbeiters. Morgen werden es wohl nur noch Maschinen machen.
Deshalb schätze ich die MENSCHLICHE Arbeit, die des Schreiners, genau wie Du auch, mehr. Sie hat mehr Wert.
neinnnn das hat gar nichts mit dem was ich meine zu tun. diese kapitalisten wollen geld verdienen, und geld ist das materielle „wert“, wert ist nicht nützlich sein oder sowas, wert repräsentiert die durchschnittlich notwendige arbeitszeit. wenn man man maschinen einsetzt und darum weniger arbeit braucht, dann sinkt auch der wert der waren in der freien konkurrenz über die zeit… also nix von irgend ein arbeiter verdient mehr, nur die kapitalkonzentration wird grösser und die kapitalisten verdienen auch nicht mal mehr, wenn sie nicht selbst die konzentration sind, und nicht mal die verdienen auf dauer gesehen mehr. mit jeder leistungsfähigeren maschine schiesst sich die gesellschaft im kapitalismus selbst ins bein, weil sie wert produziert anstatt nützliche sachen. das einzige wo musk recht hat, ist, dass wir längstens alle wie könige leben könnten, wenn man es anders machen würde und nicht jeder 24/7 damit beschäftigt wäre irgendwelchen plunder verkaufen zu müssen, neben dem ganzen zeug was wirklich gebraucht wird. von dem plunder, den es nur im kapitalismus braucht wie börsen & bitcoin, banken & versicherungen, werbung, luxusartikel für reiche und so weiter, mal ganz zu schweigen. diese liste ist übrigens sowas von unvollständig, ich habe mir noch nie die zeit genommen darüber systematisch nachzudenken was man nur WEGEN dem kapitalismus braucht, aber das wäre auch mal ein schöner augenöffner.
Dazu muss aber die herrschende Klasse mitsamt ihrer Funktionselite und allen Strukturen des Kapitalismus beseitigt werden.
hier, dein fisch.
Ich sage nur die Wahrheit, respektive das, was getan werden muss, wenn wir nicht alle untergehen wollen.
wieder mal top geantwortet!
Jesses!
Berufsanfänger oder gar Studenten sind nicht zu beneiden. Völlige Trendumkehr der fetten Jahrzehnte.
Kann KI ohne Strom?
Probier’s aus, schalt mal ab und dann?
Ja, richtig gruselig ohne Handy und PC.
Aber bitte nicht noch das Fernsehen …
Hat jemand von Euch eine Musterrechnung, wieviel an Stromkosten ein Robbie wie der abgebildete von Tesla pro Monat generiert?
Ich denke, bei seiner Körpermasse (ca. 100-150 kg) und Dauerbetrieb dürften die Betriebskosten deutlich den Anschaffungspreis übersteigen.
Würde mich echt über Antworten freuen.
bg
Frank
Jesses!