
Viele beobachten nicht nur die Aufrüstung und die unheimliche Militarisierung der Gesellschaft in Deutschland und in Europa mit wachsender Sorge, angetrieben durch die Kriege in Russland, in der Golfregion und im Nahen Osten. Es breitet sich das Gefühl aus, dass wir durch die Unterstützung des Krieges in der Ukraine und die angeblich der Abschreckung dienende Aufrüstung sowie einem Ausfall der Diplomatie, des Völkerrechts und der internationalen Organisationen, allen voran den Vereinten Nationen und dem Internationalen Strafgerichtshof, in einen Krieg hineinschlittern zu scheinen.
Es liegt Krieg in der Luft und der Wille oder auch die Fähigkeit, gegenzusteuern und Alternativen jenseits der militärischen oder Machtlogik zu entwickeln, scheinen verschwunden zu sein. Donald Trump, der eigentlich angetreten war, Kriege zu beenden, und gleichzeitig das Militär zu stärken und damit nicht nur zu drohen, hat dies nicht verursacht, aber er agiert als destruktiver Charakter, als Frontmann derjenigen, die gegen das woke Phantom kämpfend nur an die Machtdurchsetzung des Stärkeren glauben, die Demokratie verachten und im eigenen Bereicherungsinteresse die Prinzipien der Aufklärung (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder Solidarität) und damit auch der Möglichkeit einer friedlichen (Welt)Gesellschaft zerstören. In den rechten Kreisen in den USA wird Empathie als „suizidal“ bekämpft. „Die grundlegende Schwäche der westlichen Zivilisation ist die Empathie“, sagte Musk. „Sie nutzen einen Fehler in der westlichen Zivilisation aus, nämlich die empathische Reaktion.“ Angesichts der westlichen Geschichte oder allein der Behandlung von Migranten seitens der Trump-Regierung ist das geradezu grotesk.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) ist eines der Überbleibsel einer noch von der Aufklärung geprägten Vernunft, die am Wohlergehen oder zumindest der Verringerung des Leids und der Einschränkung der Gewalt im Krieg durch die Genfer Konventionen orientiert ist. In seinem Bericht „Der humanitäre Ausblick 2026“ werden im Jahr 2024 130 bewaffnete Konflikte gezählt, mehr als zu Zeiten des Kalten Kriegs und mehr als doppelt so viel wie 2009. Über 20 Konflikte haben mehr als 20 Jahre angedauert. Die Welt, so der Untertitel, rutscht in den Krieg.
„Die Geografie des Krieges weitet sich aus und verändert sich. Die Frontlinien erstrecken sich über Hunderte von Kilometern und reichen in neue Bereiche, vom Cyberspace bis in den Weltraum. Der Einsatz von Drohnen, künstlicher Intelligenz und digitaler Kriegsführung definiert die Mittel und das Tempo des Krieges neu, oft mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Heute leben 204 Millionen Menschen in Gebieten, die vollständig oder umstritten unter der Kontrolle bewaffneter Gruppen stehen – ein Anstieg gegenüber 175 Millionen im Jahr 2022 –, außerhalb der Reichweite staatlicher Institutionen, Dienstleistungen und Schutzmaßnahmen. Ganze Gemeinschaften sind gefangen zwischen sich verschiebenden Linien der Kontrolle, des Zwangs und der Angst.“ – ICRC
Festgehalten wird, dass sich skrupellose Gewalt ausbreitet und Menschlichkeit erodiert. Das ist nicht nur in Kriegen zu beobachten, sondern auch im Alltag und in der Politik, die sich dem Anti-Woken wie Trump und Co., dazu gehört auch die AfD, verschrieben hat und damit gesellschaftliche Ungleichheit und Macht zementiert. Empathie, Mitleid, Solidarität oder Ausgleich landen auf dem Misthaufen, gemacht wird, was man machen kann, ohne Rücksicht auf andere. Kurios ist natürlich, dass Vertreter dieser Haltung wie Vance, Hegseth oder Thiel sich christlich nennen. Trump gehört sicher nicht dazu, hat aber schon symptomatisch klar gemacht, dass es keine moralische Instanz über ihn gibt: „There is one thing. My own morality. My own mind. It’s the only thing that can stop me.”
Die Kriegsführung Israels im Gazastreifen hat gezeigt, dass keine Rücksicht mehr auf internationale Regeln und auch nicht auf Menschlichkeit gesetzt wird. Das haben die Hamas bei ihrem brutalen Überfall auf Israel am 7. Oktober auch nicht gemacht. Ihr Abschlachten wirkte deshalb brutaler, weil ihre Waffen primitiver waren, als die KI-Systeme, Drohnen und Raketen des israelischen Militärs, das ohne Rücksicht auch massenhaft Zivilisten als Beifang tötete, fast alle Gebäude verwüstete, humanitäre Hilfe nicht ausreichend zulässt und ganz offensichtlich versucht, das Leben der Palästinenser im Gazastreifen unerträglich zu machen.
Die US-Regierung unter Trump, die auch Unmenschlichkeit gegen Einwanderer praktiziert, kümmert das nicht, die Europäer und Deutschland verurteilen weiter russische Kriegsverbrechen, vermeiden aber eine unabhängige Prüfung der Geschehnisse in Butscha oder übersehen die Kriegsverbrechen der ukrainischen Truppen und vor allem der israelischen IDF nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im Westjordanland und im Libanon. Auch eine solche Einseitigkeit trägt zur Verrohung bei, zumal wenn sie von Deutschen mit ihrer Geschichte ausgeht, in der jede Moral außer Kraft gesetzt wurde.
Das Problem ist nur, dass eine Politik, die humanitäre und internationale Regeln nicht mehr oder einseitig beachtet, auf den Krieg zusteuert. Wenn rohe Macht oder Gewaltandrohung Recht setzt oder Realität schafft, scheint es realistisch zu sein, sich für den Krieg aller gegen alle zu rüsten und nicht nachzugeben. Das ist verinnert in dem allgegenwärtigen Spruch, dass war Frieden will, sich auf den Krieg vorbereiten müsse. Dabei wird aber vergessen, dass man sich zumindest auch auf den Frieden vorbereiten müsste.
„‘Hard Power‘ und ein Ansatz nach dem Motto ‚Recht des Stärkeren‘ erleben derzeit ein Comeback. Einige Staaten treten aus Verträgen aus oder drängen multilaterale Bemühungen in den Hintergrund, während andere kurzfristige Interessen über die kollektive Sicherheit stellen. Das Ergebnis ist eine Welt, die sich auf Krieg statt auf Frieden vorbereitet. Die weltweiten Verteidigungsausgaben erreichten im Jahr 2024 2,7 Billionen US-Dollar, während das gesamte humanitäre System lediglich um 50 Milliarden Dollar bat – ein Betrag, der dennoch nicht erzielt wurde.“ – ICRC
Der ICRC appelliert, die Kriegsregeln nach den Genfer Konventionen einzuhalten, das Völkerrecht zu wahren, Menschlichkeit zu verteidigen, Helfer nicht anzugreifen und überhaupt für den Frieden zu arbeiten und eine „globale Solidarität“ wiederherzustellen. Das wird die Menschen an den Schalthebeln kaum beeindrucken, aber auch keine nationalen oder gar globalen Friedensbewegungen von unten verstärken oder initiieren. Auch wenn die meisten Menschen Kriege ablehnen, sind sie auch nicht bereit, dem Gang in das Risiko eines Krieges Einhalt gebieten zu wollen.
„Heutzutage hat man das Gefühl, dass der Krieg zum Selbstzweck wird“
Mirjana Spoljaric, seit 2022 Präsidentin des ICRC, besucht jeweils beide Seiten, das ist auch die Aufgabe des ICRC, neutral zu sein und Hilfe nach den Genfer Konventionen allen zu gewähren. Sie sagte in einem Interview mit der New York Times, Kriege würden heute ohne anderes politisches Ziel vornehmlich zur Machterhaltung geführt werden: „Der Punkt ist, dass Krieg schon immer als Mittel zur Verfolgung eines politischen Ziels angesehen wurde. Er ist ein Mittel zum Zweck. Heutzutage hat man das Gefühl, dass der Krieg zum Selbstzweck wird und Kriege weitergeführt werden, weil die Menschen an der Macht bleiben wollen. Sie haben ein Umfeld geschaffen, in dem Krieg zur Voraussetzung dafür wird, dass sie weiter herrschen können, und das ist sehr gefährlich.“ War das nicht immer auch ein Grund? Kriege und Kriegsvorbereitungen schaffen nationale Einheit, Konformismus und lassen Opposition beiseitedrängen.
Nach Spoljaric ist die Bereitschaft erodiert, humanitäre Regeln einzuhalten. Wichtig aber ist, dass sie sagt, viele Politiker hätten keine Erfahrung im Verhandeln. Sie stimmt zu, dass die Fähigkeit, Konflikte zu lösen, abgenommen hat: „Wenn man zehn Jahre lang nicht verhandelt, verliert man seine Praxis. Es ist wie bei einem Herzchirurgen. Man hört nicht einfach auf zu operieren, kommt dann zurück, bekommt die Instrumente gereicht und macht einfach weiter.“ Das diplomatische Versagen lässt sich allerorten bemerken, auch in der Merz-Bundesregierung, die nicht einmal in der Lage ist, sich in der Koalition zu verständigen, geschweige denn Wege zu finden, etwa den Ukraine-Krieg zu beenden. Es wird nur auf Sieg und Durchsetzung gesetzt.
„Wir müssen uns von einer übermäßigen Fokussierung auf Waffen, Waffensysteme und Verteidigungstechnologien lösen. Aber wir müssen auch wieder eine positive Erzählung über die Menschlichkeit, über Frieden, über das Zusammenkommen, die Zusammenarbeit und das Zusammenleben entwickeln. Wir müssen wieder erkennen, dass es die Menschlichkeit ist, die uns zusammenhält, und dass wir sie heute vorrangig schützen müssen, denn wir entwerten fast alles.“ – Spoljaric
Man bleibt wie bei den Forderungen des Berichts aber auch hier ratlos zurück und in der Situation eines Beobachters von Vorgängen, die außerhalb unserer Beeinflussungsmöglichkeiten liegen. Spoljarics Forderungen oder Wünsche sind nachvollziehbar, wir haben aber haben die resignative Vermutung, dass sie fernab der Wirklichkeit bleiben, die zurückkehrt in den Hobbesschen Krieg aller gegen alle. Vielleicht, um dies zynisch anzumerken, ist Krieg und Kampf, permanent auch in Medien vorgeführt, interessanter als „eine positive Erzählung über die Menschlichkeit“. Zumindest könnte das in Gesellschaften mit hereinspielen, die lange Zeit keinen Krieg mehr erfahren oder ihn nur im Ausland geführt hat.
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Toxische Verhältnisse von Machthabern initiiert ,die sich normalerweise einer Psychotherapie unterziehen müssten um ihren Narzissmus aufzuarbeiten .
> Toxische Verhältnisse…
Wohin soll Neoliberalismus, der nicht auf Ausgleich, sondern immer auf die Durchsetzung des Starken hinarbeitet, schon führen?
Auch wenn man sich die Römer anschaut, aus deren Sprüche-Pool die Überschrift des Artikels stammt, war das keine Zeit, in der man auf ein gedeihliches Miteinander setzte, sondern der Starke sich durchsetzte. Cicero war ein Kind seiner Zeit. Mit seinen „guten“ Gründen für Krieg, polstert er alle Militärs, die im Fall Roms dann die Republik erdrückten. Rom richtete seine zunehmende militärische Macht zuerst nach außen und glaubte, dass diese Macht sich damit begnügen würde. Aber das einzige, was daraus folgen konnte, war der Kaiser auf Lebenszeit.
Man sieht das heute wieder 1zu1 mit den USA. Für die Sonntagsrede Frieden und Regeln. Fürs Alltagsgeschäft Invasion, Erpressung, illegale Sanktionen und Regierungen, die immer willkürlicher werden, und ebenso politische Gegenspieler, die immer schmutziger und niederträchtiger werden, wie die Fußsoldaten der Tea-Party bei Obama oder die Trump-Entmachter und Stürzer bei seiner ersten Amtszeit.
Heute ist die Triebfeder des Systems nicht ein einzelner, sondern Multimilliardäre, die ganze Armeen von Demokratielenkern und Ciceros finanzieren können. Ähnlich wie die ukrainischen Oligarchen echte Armeen. In der US-Spielart finanzieren sie Budget-schonend Senatoren und Präsidentschaftskandidaten, die dann als gekauft gelten können und die US-Soldaten dann hierihn und dorthin schicken. Trump erhielt schon bei seiner ersten Präsidentschaft allein dann keine überwältigende Kritik, wenn er irgendwo auf der Welt bomben ließ. Der Irankrieg läuft nun aber besonders schlecht, weil der mächtigste Mann der Welt die Möglichkeiten der mächtigsten Armee der Welt mächtig falsch eingeschätzt hat.
Die mangelnden militärischen Erfolge im Ausland seit 2001 führten dazu, dass nach außen spürbare Liberalität durch enorme Zugangskontrollen ersetzt wurden. Macbeth lässt grüßen. Die alternde Macht wird paranoid.
Die EU war lange friedlich und führte Demokratie im Munde, bis sie dann bei der Griechenland-„Rettung“ 2008 ihre wahre erpresserische, autokratische Gesinnung offen zeigte.
Die Kriegsvorbereitung ist das Geschäft der Mächtigen, derer, die sich stark fühlen, derer, die glauben, dass sie mit Krieg was gewinnen können – und gemeint ist damit nicht der Frieden. Der wird nur als wehrloser Leumundszeuge bei ihren Kriegsvorbereitungen instrumentalisiert. Beschönigende Sprüche à la Cicero sind immer gern willkommen.
Die Nato war keine Reaktion auf den Warschauer Pakt, es war andersherum. Mit der Nato verschafften sich die USA Junior-Partner in Eurasien, mit deren Hilfe sie die Sowjetunion über die Jahre einkreisen konnte. Da ging’s nicht um Frieden, da ging’s um einseitige Sicherheitsvorteile. Das wandelte sich erst im Laufe der Zeit, als durch die atomare Aufrüstung klar wurde, dass über die Beschaffung von einseitigen Sicherheitsvorteilen nichts mehr zu erreichen war und der Begriff der gemeinsamen Sicherheit ins Spiel kam.
Die Sowjetunion lockerte ihre politischen Fesseln, es kam zu Abspaltungen und dann zur Auflösung. Ein große Chance für die Welt. Als Russland sich langsam erholte, begann der Westen wieder mit Feindschaftspflege und Osterweiterung.
Die EU denkt immer noch, die Karten wären neu gemischt worden und sie könnte zum Zug kommen. Aber ihr fehlt es an allem: an Rohstoffen, an Einfluss, an militärischen Möglichkeiten und nicht zuletzt an kompetentem Personal, das mehr kann, als von den Medien der Milliardäre gepflasterte Wege zur Möchtegern-Dominanz zu beschreiten.
Die EU-Milliardäre werden nicht aushelfen, wenn das russisches Euro-Depot bald vollends geplündert ist. Sie haben ihre Milliarden schon lange internationalisiert und lassen Westeuropa dann einfach liegen. Genau so wie die US-Milliardäre das mit dem amerikanischen rust belt vorgemacht haben. Erobern, ausplündern, weiterziehen. Wo Roms Eroberungen noch Kulturtechnik und Lebensart gebracht haben, hinterlässt der Neoliberalismus Altlasten aller Art inklusive entwurzelter Zivilgesellschaft.
„…..um ihren Narzissmus aufzuarbeiten .“
Wozu denn? Darunter leiden doch nur die Anderen, und die gehen dem Narzissten am A….. vorbei.
Ratlos bin ich schon lange. Danke Hr. Rötzer, dass Sie so unermüdlich helfen ein Bewusstsein zu schaffen.
Wir sollten anfangen die Systemfrage zu stellen, nicht die Personalfrage (btw .. das Personal ist nicht mehr zu therapieren). Langsam fange ich an bestimmte Vorgänge der Vergangenheit zu verstehen. Mit dem System können wir nicht verhandeln, es sieht bzw hört uns nicht.
„Die Welt, so der Untertitel, rutscht in den Krieg.“
Die USA und der Westen führen doch seit Ende des 2.Weltkriegs andauernd Kriege. Da rutscht gar nichts. Was sich verändert hat, ist, dass das Imperium vermehrt herausgefordert wird, weil seine Anweisungen und Ansprüche nicht mehr befolgt werden. Drohungen und Militärputsche reichen nicht mehr.Länder, wie Russland, gehen einem militärischen Konflikt mit dem Imperium und seinen Proxies nicht mal mehr aus dem Weg.
Und so wird der Krieg möglicherweise dahin zurückkommen, wo er hergekommen ist. Wo wird denn der größte Teil der Waffen gebaut, die in den Kriegen eingesetzt wird? Deutschland liefert angeblich via UAE Waffen an eine Kriegspartei im Sudan, wo ein übler Bürgerkrieg stattfindet.
Die Welt rutschte noch nie in einen Krieg. Der wurde immer so gewollt. Die Essenz des Raubtiers ist das Töten. Der Mensch ist da keine Ausnahme.
Was sie sagen wird immer wieder gerne angeführt. Vermutlich spielt bei der Aggressivität es schon eine Rolle, dass Menschen auch Raubtiere sind, biologisch gesehen. Ich vernute aber der entscheidendere Faktor ist ein völlig aus dem Ruder gelaufenes innerartliches Konkurrenzverhalten, was Ressourcen – und Sexualkonkurrenz einschließt. Das könnte ein Erklärungsansatz sein für Verhalten, dass rein rational nicht zu erklären ist.
Dummerweise hat dieses Verhalten in der Praxis einen Konkurrenzvorteil. An sich friedliche Gesonne werden gezwungen diese verhalten zu übernehmen. Wie Machiavelli es schon schrieb. Ich brauche das hier nicht zu zitieren, da dem ja hier bereits ein ganzer Artikel gewidmet wurde.
Sexualkokurrenz man als den Hauptantrieb zerstörerischen Verhaltens. Die wiederspiegelt auch alle Erfahrung aus einer Subkultur, die sich bemühte jedem Anlass hierzu den Grund zu entziehen.
Die zweite Säule friedlichen Miteinanders fusste auf der ebenfalls geförderten Erfahrung von Bewusstheit auf einer persönlichen durch die Ausarbeitung von Meditationstechniken (wozu ich jetzt großzügiger auch die manigfachen Methoden sog. „Körperarbeit“ zähle und ersatzweise, einleitend oder ergänzend psychioaktive Substanzen.
Die dritte Säule war die Erkenntnis, dass für den Eintritt in die Sphäre glücklicher Erfahrung des Menschseins, überbordender materielle Besitz nur hinderlich ist. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Formierung einer gesellschaftspolitischen Grundkonstruktion ergeben.
Das alles ist überwunden und weitgehend vergessen. In einem letzten Aufbauschen hatte es sich dann selbst der Militanz überführt und damit ausgelöscht.
Die Evolution hat für uns keine Ausnahme vorgesehen. Einzig in den Genen unserer verwilderten Haustiere wird sich eine Ahnung an eine Zeit erhalten, zu der man noch von Göttern gefüttert und gestreichelt wurde.
Immer wenn sich ein Kriegstreiber öffentlich wichtig machen will: Gendert ihn zu, was das Zeug hält. Lustig und wirksam.
Verfolgt hier noch jemand die „Berichterstattung“ der transatlantisch-neoliberalen Kartellmedien? Falls ja: Wird dort über die Lage in Frankreich berichtet oder schweigt man, weil „Ansteckungseffekte“ befürchtet werden? Die Bilder, die aktuell aus unserem Nachbarland zu sehen sind, sind wirklich nicht mehr weit von dem Artikelfoto oben entfernt!
„Die Kriegsführung Israels im Gazastreifen hat gezeigt, dass keine Rücksicht mehr auf internationale Regeln und auch nicht auf Menschlichkeit gesetzt wird.“
Tarik Cyril Amar schrieb:
Kompletter Artikel: https://www.tarikcyrilamar.com/p/the-gaza-method-first-published-here
Ich denke, die wertloswestlichen „Unterstützer“ der Massenmorde haben gezeigt, was sie sind, und man darf sich fragen, wozu sie womöglich auch in ihren Ländern fähig wären!
Es gibt andere Quellen
Aber die aktuellen Ereignisse sind schon sehr interessant. Vor allem die Reaktionen der Regierungen
https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/10/18/mobilisation-du-17-octobre-des-manifestations-d-ampleur-conclues-dans-le-chaos_6797034_3224.html
https://www.elmundo.es/internacional/2026/10/18/6ad46f11e85ece497e8b457f.html
https://www.aljazeera.com/news/2026/10/17/cost-of-living-protests-hit-belgium-italy-portugal-and-france?traffic_source=rss
Interessant ist aber auch das hier
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10583
Das erinnert an Volker Pisper
„Die Amerikaner haben seit Jahrzehnte mit jedem Schwein und Kriegsverbrecher gemeinsame Sache gemacht, solange es zum Vorteil Amerikanischer Unternehmen war“
The Gaza Method
„We will dance again
Wir werden wieder tanzen
Du sagst Völkermord, ich sage Krieg. Wenn du angegriffen wirst, ist die Armee genau dafür da. Wird es hässlich? Verlass dich drauf. Wenn ich weiß, dass du uns töten willst, jeden Einzelnen von uns.
Du erwähnst nie den 7. Oktober. Junge Mädchen, die an Bäume gedrückt, vergewaltigt wurden, brutal ermordet, für das Verbrechen zu tanzen. Du verurteilst die Juden mit einem selektiven Gedächtnis. Musiker, die Flaggen halten und, wie die Schafe schreien. Propaganda, die durch das Internet angefeuert wird, fühlt sich so schwach an.
Wenn du jemals verwirrt bist. Ich stehe auf der Seite der Juden. Ich fühle mich nicht mutig. Ich muss mich einfach nur wie ein Mensch verhalten.
Glaub mir, wir werden wieder tanzen. Wir werden wieder tanzen. Und es wird kein Krieg mehr sein.“
Quelle: Verlag Olga Benario und Herbert Baum
NIE WIEDER IST JETZT!
Meine Großmutter pflegte immer zu sagen: „Jeder Krieg ist ein Geldkrieg!“
Und wenn das stimmt, dann sollten wir die letzten Oktobertage im Auge behalten. Nicht nur die Wahlen in Bulgarien, in Brasilien, in Israel….Auch die Tagungen der Zentralbanken in Washington, Frankfurt und Tokio stellen die Weichen für die zukünftige Entwicklung. Und die Entscheidungen werden werden auch über Krieg und Untergang oder Zukunft der Menschheit entscheiden…
«Wir helfen, die Ukraine zu zerstören»: EU-Parlamentarier Fernand Kartheiser rechnet mit Brüssel ab
https://weltwoche.ch/daily/wir-helfen-die-ukraine-zu-zerstoeren-eu-parlamentarier-fernand-kartheiser-rechnet-mit-bruessel-ab/
Die Politik der EU ist zu einer Lebenslüge geworden!
Man muss die Verteufelung Russlands vorantreiben um nicht das Gesicht zu verlieren!
Man will die leute von der eigenen Politikeinschüchtern was vollkommen undemokratisch ist.
Russland ist vielleicht in der Demokratie perfekt, aber was ist mit unserer Demokratie!?!?
Ich habe eigentlich immer erlebt das die Gespräche mit Russland vernünftig verlaufen und freundschaftlich !! ALLES ANHÖREN !!
„Russland ist vielleicht in der Demokratie perfekt, aber was ist mit unserer Demokratie!?!?“
Wie bitte???
„ALLES ANHÖREN !!“
Jetzt also auch noch anhören…. Nee, danke! Dat reicht.
„Winters Woche“: Immer her mit eurer Kohle!
https://pi-news.net/2026/10/winters-woche-immer-her-mit-eurer-kohle/
Friedrich Merz gibt alles für sein Land – genauer: für die Ukraine. Ohne ihn, so der Eindruck, würde sie untergehen, und deshalb opfert er bereitwillig in unserem Namen, was das Zeug hält. Whatever It Takes!
Währenddessen verschlingen Klima- und Asylpolitik, vom Volk weitgehend unbemerkt, Billionen.
Dagegen helfen ja Tabak-, Zucker- und Plastiksteuern, und wenn die nicht reichen, erfindet man neue.
Achim Winter von „Winters Woche“ diskutiert das auf Frankfurts Straßen und mit prominenten Gästen.
Passanten und Gesprächspartner zeigen wenig Verständnis für die Prioritäten. 43 Milliarden allein an humanitärer Hilfe für die Ukraine, rechnet man vor, hätten bei den Renten deutlich mehr Sicherheit gebracht – fast 60 Prozent des Einkommens statt der aktuellen 43,7 Prozent.
Ukrainische Oligarchen kaufen derweil Villen und Lamborghinis, während hierzulande das Geld angeblich nicht fehlt, weil man für andere Dinge ohnehin noch weitaus mehr ausgibt.
„Die zahlen das zurück“, heißt es ironisch – wie bei Corona. Merz will Russland besiegen, Frieden ist kein Thema. ALLES LESEN !!
„Ukrainische Oligarchen kaufen derweil Villen und Lamborghinis, während hierzulande das Geld angeblich nicht fehlt, weil man für andere Dinge ohnehin noch weitaus mehr ausgibt.“
Aha, wieder mal ganz weit rechts in der Verschwörungsecke angekommen. Wa?
Europa als besetzter Kontinent: Thomas Fazi über die Vasallisierung des alten Kontinents
https://tkp.at/2026/10/15/europa-als-besetzter-kontinent-thomas-fazi-ueber-die-vasallisierung-des-alten-kontinents/comment-page-1/#comment-230947
Thomas Fazi hat auf dem East-West Forum in Istanbul eine klare Diagnose gestellt:
Europa verfolgt seit Jahren systematisch Interessen, die seinen eigenen wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und geopolitischen Grundlagen widersprechen.
Besonders im Ukraine-Krieg wird dies offensichtlich.
Die Erklärung liegt nicht in Dummheit der Eliten, sondern in der Vasallisierung des Kontinents. Europa ist, so Fazi, in vielerlei Hinsicht ein besetzter Kontinent.
Die NATO als Kontrollapparat, nicht als Verteidigungsbündnis
Für Fazi ist die NATO nie ein Verteidigungsbündnis gewesen.
Ihr Hauptziel sei immer gewesen, Europa unter Kontrolle zu halten und amerikanische Macht global zu projizieren.
Heute sei dies offensichtlicher denn je. ALLES LESEN !!
„Merz will Russland besiegen, Frieden ist kein Thema.“
Bekanntlich findet so etwas wie „Frieden“, folgt man Herrn Merz, nur auf dem Friedhof statt.
Auf den Leichenfeldern der Ukraine, in der die in den Fleischwolf Getriebenen beiderseits der Kontaktlinien ihre letzte traurige Ruhe gefunden haben, finden wir dies Konzept denn auch konsequent umgesetzt – infolge des Mißbrauchs geraubter deutscher Steuergelder, die mithilfe immer neuer Steuern eingetrieben werden.
Ohne Frieden ist alles nichts. Ohne Frieden kann erst recht keine Freiheit bestehen.
Wie bezeichnete „Kriegskanzler“ Merz noch die Mitglieder und Wähler der AfD? Als Gesindel.
Daß paßt viel besser woanders hin, nämlich zu all denen, die den Krieg durch die von ihnen betriebene Eskalation – auf die erwartungsgemäß die Eskalation der anderen Seite erfolgt – verlängern helfen.
Das wahre Gesindel (andere haben es „Pack“ genannt) hat nicht bloß zum Himmel stinkenden Dreck, sondern Blut an den Händen und wer das noch immer wählt, macht sich an diesem Blut mitschuldig !!
Bei aller Liebe: Hier „schlittert“ niemand!
Satte zwei Drittel der deutschen Bevölkerung
wählen nahezu unbeirrbar durch jahrelange
Aufklärung (schon seit der Krimkrise und
vorher gab es NATO-kritische Berichterstattung)
in frei zugänglichen Kanälen einen klaren
Eskalationskurs mit deutscher Kriegsbeteiligung.
Da schlittert niemand. Und ja, „wir haben
davon nichts gewusst“ war schon immer eine
glatte Lüge. Nein, Mensch will es gerade zu.
Die Russen essen ja ukrainische Kinder.
So dumm kann man nicht sein?!
„Die Russen essen ja ukrainische Kinder.“
Nee, da haste was missverstanden. Die töten ukrainische Kinder.
Und andere Kinder wiederum verschleppen sie. Nichts anders als Völkermord. So steht’s in der UN- Völkermordkonvention.
Artikel II, letzter Punkt. Kannste nachlesen.
Ceterum censeo: Stand by Ukraine!
https://www.voelkermordkonvention.de/uebereinkommen-ueber-die-verhuetung-und-bestrafung-des-voelkermordes-9217/
@Putin kaputt!: Ihre wertewestlichen Märchen und Propaganda-Erzählungen ziehen schon lange nicht mehr:
https://www.deutschlandfunk.de/neun-von-russland-verschleppte-kinder-wieder-zurueck-in-heimat-100.html
Und bei Angriffen auf zivile Ziele, in denen sich Kinder und Jugendliche befinden, lässt sich die Ukraine ebenfalls nicht lumpen: https://www.deutschlandfunk.de/zahl-der-toten-nach-angriff-auf-bildungseinrichtung-steigt-auf-zehn-brand-in-russischem-oellager-100.html