
St.-Martin-de-Brômes. Ein Dorf im Süden von Frankreich, angeschmiegt an einen Hügel im Tal der Colostre, sechs Kilometer östlich des Kurortes Gréoux-les-Bains. Ein Turm aus dem 14. Jahrhundert, der durch eine weithin sichtbare Stahlkonstruktion vor dem Einsturz bewahrt wird, ein Kirchlein inmitten eines Friedhofes, ein offenes Bücherregal, Gässchen, ein paar Fensterläden in Lavendel-Lila, der Farbe der Provence. In der Dorfmitte ein Platz mit einem Brunnen, an dem eine alte Frau ihre Gießkanne mit klarem Wasser füllt. Am Haus gegenüber erinnert eine Gedenktafel an Burle Arsenc. Der wurde dort 1898 geboren und 1944 zwischen Gréoux-les-Bains und Valensole erschossen – „par les allemands“: Von den Deutschen.
Als ich eines morgens mit dem Fahrrad vom Nachbardorf Allemagne-en-Provence kommend, den Ortseingang passiere, sehe ich unter dem Ortsschild ein Bild wie aus einem Kinderbuch. Ein Baum, ein Haus, darüber eine Mondsichel, ein Kirchturm mit einem Fenster, aus dem ein Uhu hervorschaut. Alles ganz in Schwarz auf grauem Hintergrund. Darüber steht: „Extinction de l’eclairage public“. Es ist eine öffentlich Bekanntmachung, wie sie in vielen Dörfern in Frankreich anzutreffen ist, in denen es seit 2022 nachts keine Straßenbeleuchtung mehr gibt.
Wir campieren knapp 10 Kilometer entfernt in der „Domaine naturiste Verdon Provence“ auf baumbestandenen Felsen hoch über dem türkisblauen Stausee Lac d’Esparron. Als wir eines nachmittags ruhig am Pool liegen und lesen, donnern zwei Kampfjets über unsere Köpfe. Es bleibt der einzige Tiefflug während unseres Aufenthalts. Außerhalb der Saison ist das anders. Freunde aus der Gegend haben uns gesagt: „Das ist nichts Ungewöhnliches. In der Nähe gibt es eine große Militärbasis. Wenn dort Manöver stattfinden, rollt hier viel schweres Gerät durch die Dörfer.“ Als ich in der Morgensonne das schmale Sträßchen von St. Martin zum Campingplatz hoch strample, frage ich mich, in wie vielen Dörfern in Frankreich nachts die öffentliche Beleuchtung abgeschaltet werden muss, damit ein Kampfjet eine Stunde lang fliegen kann. Ich will es gar nicht wissen. Das Ergebnis könnte mich aufregen.
Es sind nicht nur die Kosten für das Gerät. Da ist zum Beispiel M., unser Nachbar auf dem Campingplatz. Er ist ein paar Jahre jünger als ich, aber seit 20 Jahren im Ruhestand. M. war beim britischen Geheimdienst. Er sagt, da gehe man, wie bei der kämpfenden Truppe, mit 42 Jahren in Pension; nur die Offiziere dienten länger. M. und seine Partnerin sind nett. Ich hole ein paar Flaschen eiskaltes „Braustübl“-Bier aus unserem mit Solarstrom betriebenen Kühlschrank und wir verbringen zu viert einen schönen Abend. Beiden geht es gut, sie haben schon 90 Länder bereist. Zu Hause spielt M. zwei Mal in der Woche Golf und zwei Mal „Paddle“, eine Mischung aus Squash und Tennis. Im Doppel fegt er mit seinem Partner auch junge Kerle vom Platz und feixt dann: „Wie sagt ihr es euren Müttern, dass ihr von zwei alten fetten Männern geschlagen worden seid?“
Nicht immer haben Berufssoldaten solches Glück. Auf einem unserer Montagsspaziergänge für den Frieden spricht mich ein älterer Mann an. Er war für die Bundeswehr als Scharfschütze im Kosovo. „Zwei oder drei habe da runtergeholt“ sagt er. „Was sollte ich machen? Wir oder die.“ Er klingt nicht wie ein Angeber, eher wie einer, der Verständnis sucht. Ihm geht es nicht so gut. M. erzählt, dass viele Soldaten nach ihrer Dienstzeit anfangen zu trinken. Wer die Personalstärke der Bundeswehr verdoppeln will, sollte die Kosten bedenken, die damit verbunden sind, nicht nur finanziell, sondern auch menschlich. Manchmal bin ich in Fabriken unterwegs, wo sich Mitarbeiter Jahr für Jahr in die Firma schleppen, um in lauten Produktionshallen den Betrieb am Laufen zu halten. Die sollen in Zukunft schuften, bis sie 70 sind. Für wen? Für die Aktionäre der Rüstungsfirmen, für das große Heer an Soldaten und Veteranen, ob sie nun Scharfschützen, Drohnenpiloten oder Stabsoffiziere sind? Ob es ihnen gut geht oder dreckig: In jedem Fall sind es teure Jungs.
Im letzten Jahr sind wir auf unserer Urlaubsreise mit unserem Gespann durch Biberach gekommen. Die ganze Straße war beflaggt, meistens in ukrainischem blau-gelb, daneben ein paar Fahnen der EU und welche mit dem baden-württembergischen Landeswappen. Schwarz-Rot-Gold habe ich nicht gesehen. Das Autoradio sagt, dass der „Minischterpräsident“ in der Stadt irgend etwas einweihen will. Dem gefällt das wohl so. Das Fahnenmeer spiegelt wieder, wie die politische Elite die Steuereinnahmen verteilt. Ich muss an den Spruch von Obelix denken: „Die spinnen, die Römer.“ Nur spinnen heute alle: Gallier, Briten, Belgier, Schweizer und vor allem wir Deutschen. Wir haben uns schon immer mit billigen Parolen von Treue und Moral an der Nase herumführen lassen. Aber mittlerweile ist es ein absurdes Theater. Der Amtseid, Deutschland treu zu dienen, wird da für so manch einen Dollbohrer zu einem Nazi-Schwur. Sich mit friedlichen Mitteln für die Interessen des eigenen Landes einzusetzen, ist kein Nationalismus, sondern normal. Dazu gehört, auch mal großzügig zu sein gegenüber Ländern, die schlechter dran sind als wir. Aber das heißt nicht, dass wir uns von korrupten Kiewer Clans ausnehmen lassen wie eine fette Weihnachtsgans. Das ist keine Demokratie, sondern ein unappetitlicher Kampf um die Milliarden aus dem Füllhorn der EU.
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Es ist für Deutschland viel vorteilhafter, mit Russland wieder ins Geschäft zu kommen, als immer weiter ein völlig bankrottes Land zu finanzieren. Es muss endlich Schluss sein mit diesem elenden blau-gelben Gezeter nach noch mehr Geld und Waffen. Wir haben auch ohne den Krieg in der Ukraine genug eigene Probleme. Wenn die Babyboomer alle in Rente sind, bekommen sie im Schnitt nur gut die Hälfte ihres alten Nettolohnes. Sie zahlen dann auch nur die Hälfte an Krankenkassenbeiträgen, müssen aber häufiger zum Arzt. Ohne massive staatliche Zuschüsse ist dieses System am Ende. Allein deshalb können wir nicht immer mehr Milliarden in der Ukraine verbrennen. Die Ukraine soll in die EU? Guter Witz! Mit Mistgabeln und Traktoren werden sich die französischen Bauern dagegen wehren, dass billiger Weizen aus der Ukraine ihnen die Lebensgrundlage entzieht. Und die Sanktionen „für unsere Freiheit“? Was für eine Heuchelei! Die USA sanktionieren russisches Öl, weil sie es nicht brauchen. Russisches Uran sanktionieren sie nicht – weil es für sie unverzichtbar ist.
Noch funktioniert das wirtschaftliche Ökosystem in Deutschland, das in den letzten Jahrzehnte viele „hidden champions“ hervorgebracht hat, aber es knirscht bereits gewaltig. Irgendwann ist die Maschine kaputt, und es gibt niemanden, der sie wieder in Gang bringen kann. Dann können wir froh sein, wenn reiche Onkels und Tanten aus aller Welt unsere putzigen, mittelalterlichen Städte besichtigen und die Industrieruinen aus unserer früheren wirtschaftlichen Blütezeit bestaunen. Der selbstauferlegte Verzicht auf russisches Gas ist einer von mehreren Faktoren, der die Deindustrialisierung Deutschlands angetriggert hat. Die müssen wir stoppen. Unsere Eliten glauben, sie wären der Koch und hätten Russland im Kochtopf wie einen Frosch, der nicht aus dem Topf springt, weil man die Temperatur nur ganz langsam erhöht. Aber vielleicht hält sich Russland auch für den Koch – und wir sind der Frosch, der sich in der Ukraine immer weiter verausgabt, bis wir völlig pleite sind. Russland ist eine selbstbewusste Atommacht, das größte Land des Planeten mit unermesslichen Bodenschätzen. Frösche sehen anders aus.
In der EU marschieren alle im Gleichschritt gegen Russland: Von der Politik zur Industrie, von den Kirchen zu den Gewerkschaften und vorneweg die Medien, von der früher mal kritischen Frankfurter Rundschau bis zum französischen Satireblatt „Le Canard enchaîné“, von der FAZ bis zu Le Monde. Die zum Beispiel munkelt in großer Aufmachung vom „hybriden russischen Krieg“. [1] Der Artikel reiht Mutmaßungen französischer Offizieller aneinander. Einer davon, General Bonnemaison, zieht den Vergleich zum Kalten Krieg: Da hätte der KGB auch die „pacifistes antinucleaires“, die pazifistischen Atomkraftgegner gesteuert. Und schwuppdiwupp macht Le Monde eine Bewegung mit vielen Facetten en passant zur fünften Kolonne Moskaus. So wird diese ehrwürdige Zeitung zu „just another brick in the wall“ [2] bloß zu einem weiteren Backstein in der Mauer, mit der der Westen seine Bürger von anderen Sichtweisen abschottet. Da wird alles, was nicht dem Narrativ der Regierung entspricht, zur russischen Propaganda. Die gibt es natürlich auch, aber eine differenzierte Sicht, die beide Positionen gegeneinander abwägt, will heute keiner hören. „We don’t need no thought control.“ Diese Liedzeile von Pink Floyd ist aktuell wie nie zuvor.
Wie kommen wir raus aus diesem Schlamassel? Für die Montagsspaziergänge für den Frieden habe ich zwei weiße T-Shirts. Darauf steht vorne in dicken, fetten, schwarzen Buchstaben: „Die Waffen nieder“ und auf dem Rücken: „Frieden schaffen ohne Waffen.“ Die werde ich ab jetzt bei jeder Radtour tragen, sofern es das Wetter zulässt. Die Evolution hat dem Menschen beigebracht, Abweichungen sofort zu erkennen. Das ist eine Abweichung. Und was für eine!

Wir sind mit einem der Macher eines jungen Modelabels befreundet. Einmal habe ich ihm vorgeschlagen, T-Shirts mit Mahatma Gandhi zu bedrucken oder mit Martin Luther King und ihren Botschaften von Frieden und Gerechtigkeit. Die Antwort war: „Nein, das geht nicht. Wir haben auch Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Medien als Kunden und bekannte Sportclubs. Die würden sofort ihre Verträge kündigen.“ Ich konnte es nicht glauben: „Wenn ihr Gandhi auf eure T-Shirts druckt???“ – „Aber sicher!“ So eng ist der Meinungskorridor bei uns bereits geworden. Es wird höchste Zeit, dagegen ein klares Zeichen setzen.
T-Shirts kann man überall bedrucken lassen, z.B. mit dem Spruch von Jesus: „Selig sind, die Frieden stiften“ – und dann ab damit zum Gottesdienst, zum Einkaufen oder zum Wandern. Dieser ruhige, stille Protest bringt die Bürger zum Nachdenken. Die Mächtigen macht er nervös – so wie damals der Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“ die DDR-Führung nervös gemacht hat. Sie hat ihn dann verboten, obwohl er eine Skulptur eines sowjetischen Künstlers zeigt, ein Geschenk der Sowjetunion an die UNO in New York, wo sie noch heute steht. Auch die Montagsspaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen waren ein solches Zeichen, von Polizei und Antifa genau beäugt, zurückhaltend von den einen, pöbelnd von den anderen. Je öfter und je unerwarteter solche Slogans auftauchen, desto eher wird es die Menschen zum Nachdenken anregen. Hier eine Liste mit zehn kurzen und prägnanten Vorschlägen:
Du sollst nicht töten!
Schwerter zu Pflugscharen!
Selig sind, die Frieden stiften!
Ohne Frieden ist alles nichts!
Die Waffen nieder!
Frieden schaffen ohne Waffen!
Ich kämpfe eure Kriege nicht!
Reden ist besser als schießen!
Nur der Frieden lässt uns leben!
Frieden jetzt!
Meine ersten Erfahrungen waren nicht schlecht. In Frankreich wissen natürlich viele nichts mit einem Spruch auf Deutsch anzufangen; manche Touristen wirken pikiert, aber ich habe auch in viele freundliche Gesichter geschaut. Sie schienen zu sagen: „Endlich ist mal einer da, der Flagge zeigt, gegen den ganzen Wahnsinn von immer noch mehr Krieg.“ Alle, die für Frieden sind, dürfen sich nicht verstecken, sondern sollten sich gegenseitig Mut machen. So können wir einen Umschwung herbeiführen. Die Politik folgt dann irgendwann automatisch.
[1]Berthone, Celine (24.7.2026) Paris hausse le ton face à la guerre hybride menée par Moscou. Entre sabotages et survols de drones, une vaste campaigne de cyberespionnage a été attribuée au renseignement intérieur russe. S 4 -5. Le Monde: Paris.
[2] Pink Floyd (1979) Another brick in the wall. Part Two. (Official music video)
https://www.youtube.com/watch?v=HrxX9TBj2zY




„Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Es ist für Deutschland viel vorteilhafter, mit Russland wieder ins Geschäft zu kommen, als immer weiter ein völlig bankrottes Land zu finanzieren. Es muss endlich Schluss sein mit diesem elenden blau-gelben Gezeter nach noch mehr Geld und Waffen. “
Endlich wieder Deutschland und Russland zusammen gegen seine Nachbarn, da geht den Blaunen aber richtig einer ab.
Der Autor hat völlig recht. Es ist wirklich widerlich wie die Kriegspropaganda hier arbeitet und es kaum noch kritische Stimmen gibt. Und es wird immer noch von Angriffskrieg gesprochen, nachden der amerikanische Außenminister bezüglich der Kriegsverursachung bereits mit Asche auf dem Haupt dagesessen hat. Das ist Realitätsverweigerung. Versucht man dagegen anzuschreiben (in meinem Fall in der Zeit) werden solche Beiträge aus fadenscheinigen Gründen gelöscht. Politische Zensur. Wobei auffällt das dort kaum noch zum Ukraine Krieg geschrieben wird, es gibt einfach keine 2 Meinungen mehr dazu, welche von „der Zeit“ als legitim gesehen werden. Da braucht auch keiner mehr schreiben. Wenn das so weiter läuft, wird es das enorme übel „AFD“ möglicherweise an die Macht spülen. Das wäre dann ein GAU den insbesondere die nicht mehr ernstzunehmende pädagogische Prsse zu verantworten hat, und die EU mittels der Zensurgesetze des Digital Service Acts.
Sehr geehrter Herr Dr Nold.
WIR HABEN VERSAGT.
In unsere Selbstgefälligkeit haben wir nicht die Zeichen gesehen.
Die Zeichen, dass die Kinder und Enkel der Herrenrasse wieder da sind.
Die Zeichen, als in den letzten Jahren der Rubicon überschritten worden ist.
Die Zeichen, dass es längst zu spät ist, für den ruf nach Frieden!
Wir haben das Geschenk und die Gnade nicht zu würdigen gewusst, dass diesem Land UND Europa nach 1945 gemacht worden ist
Wir haben das Geschenk über das Ende des kalten Kriegs nicht zu würdigen gewusst. Das Ende eines weiteren Krieges, der mit einem Atomschlag geendet hätte.
Vor unseren Augen wurde das Friedensprojekt „Europa“ regelrecht vergewaltigt und pervertiert um es zu einer Waffe gegen die eigenen Bürger und unsere Nachbarn zu machen.
Jetzt hilft auch keine moralische Empörung mehr…..
Das einzige Mittel, das jetzt das unausweichliche abwenden könnte wäre, eine Farbenrevolution der Menschen gegen ihre Regierungen; was aber absolut sicher nicht passieren wird.
Daher sind die Würfel bereits gefallen……….
Die westeuropäische Elite hat sich festgelegt. Leider haben die meisten nicht genügend Rückgrat um den eingeschlagenen Kurs zu ändern. Aus verschieden Gründen, aber ein gewichtiger Grund werdend wohl, für den niedrigen europäischen Pöbel, die hervorragende Versorgung und die Privilegien sein. Die „chreme de la chreme“ wird ja wohl direkt oder auch indirekt von den großen Playern bezahlt. Und diese Misanthropen haben bisher noch zu wenig Gewinn erzielt. Auch den gewissenlosen Schmierfinken in den MSM ist ebenfalls das „Hemd näher als die Hose“. Ergo: Es kann nur schiefgehen.
Ganz bei Ihnen, Herr Nold! Wir Friedensmenschen sollten sichtbarer werden.
Ein schöner Slogan wäre „Wir wollen leben“
In Spanien wohnend habe ich mir während Corona T-shirts mit Parolen auf Spanisch und Englisch gegen die Plandemie gemacht und war damit jeden Tag auf der Straße. Natürlich gab es vereinzelt heimliche Zustimmung, in einem Fall fast eine Schlägerei. Was hat es genützt?
Ich hatte schon wieder überlegt, mir T-shirts mit vorne „Russia is not my enemy“ und hinten „Rusia no es mi enemiga“ zu machen. Damit wäre ich wohl wieder alleine in meiner Kleinstadt. Ich wünsche mir eine Initiative, die dafür sorgt, dass massenweise T-shirts mit nur einer Parole und einem Logo (w/ vieler Sprachen) getragen werden können. Die würde ich sofort massiv unterstützen. Aber alleine bin ich für so eine Initiative zu schwach. Auf eine Parole muss man sich einigen, ich bevorzuge etwa folgendes: „Nicht mehr Steuern für Waffen!“ oder so. Am besten besser.
Herrn Nold, kontaktieren Sie mich doch bitte mal. Meine email Adresse hat Overton.
Lieber Herr Nold,
danke für den Artikel den ich voll und ganz unterstütze. Eine kleine Anmerkung und „Ehrrettung“ der Biberacher: die Stadtflagge von Biberach ist seit jeher blau-gelb, unabhängig von der Ukraine. Hat heutzutage den Vorteil, dass man die Flaggen wiederverwenden kann (dual use).
Herr Nold, machen Sie Urlaub in Russland, bereisen Sie Städte und Ortschaften. Sammeln Sie hier bündelweise persönliche Grußbotschaften, die Sie den Menschen dort überbringen. Vermitteln Sie Brieffreundschaften, nichts Hochpolitisches. Ein schlichter Austausch über die persönliche Situation, über das was Freude bereitet, über die Sorgen und Nöte, über Kunst oder Sport, ein paar Bilder vielleicht. Auf Papier.
Nehmen Sie es in die Hand.
Dieses Friedensgeheuchle von selbsternannten Friedensaposteln geht mir sowas auf die Nerven. Russland über alles.
Mit 500’0000 Soldaten marschierte Russland in der Ukraine ein und bombt auch 4,5 Jahre danach weiter.
Aber wenn die russische Regierung dies ein kleines Spezialoperatiönchen nennt, dann ist dies ja kein Krieg für die Friedensheuchelnden. Unglaublich. Tausende Kinder wachsen ohne Vater auf, auf beiden Seiten. Dies ist den Russlandhörigen komplett egal.
Aber wenn man den Text liest, dann geht es dem Herrn Nold schlussendlich nur ums Geld für die armen Boomer, die jetzt in Rente gehen. Ein T-Shirt von ihm könnte sein: Russische Bomben bedeuten Frieden, ich will nur mein Geld.
Gilbert W. Merkx, PhD für die Marine Corps University:
Buchstäblich nur zwei Klicks entfernt.
Ich poste das nicht, um Leute, wie den Kommentatoren von irgend was zu „überzeugen“, sondern weil dieses Faktum – das was getan wurde – Basis aller sachlichen Urteile über diesen Krieg ist. Nicht „zählt dazu, unter anderem“ – es IST die Basis; so ist das nun mal, wenn man über militärische Gewaltanwendung redet.
Irgendwann schlägt der Propaganda- und Informationskrieg in einen militärischen Krieg um, vor allem dann wenn man mit der Unterstützung mit Kapital nicht mithalten kann.
Und so wird auch irgendwann der militärische Konflikt in einen atomaren Krieg umschlagen, nämlich dann, wenn man mit dem konventionellen Krieg am Ende ist.
Ja, ein solches Kunststück -typisch für US-amerikanische Intellektuelle der sog. „Ivy League“- muss man schon vollbringen können. Ein Besatzungsregime in 880 000 Mannstärke fordern und gleich im nächsten Satz von Befriedung reden. Ein US-Konzept von Frieden durch Besatzung wollen Sie hier verkaufen -nichts anderes.
@Qana
Selenskij steht vermutlich näher am Abgrund als die Propagandisten uns weiß machen wollen
„Ted Galen Carpenter: Könnte Selenskyj dasselbe Schicksal erleiden wie Diem?“
https://antikrieg.com/aktuell/2026_07_24_koennteselenskyi.htm
In letzter Zeit häufen sich die Jubelmeldungen über ukrainische Erfolge. Die Ukraine steht vermutlich kurz vor dem Endsieg. Kennt man ja als Deutscher (oder Österreicher) gut.
Gottseidank! Wenigstens einer, der die NATO-Propaganda noch glaubt und nicht gemerkt hat, dass er schon seit Jahren an der Nase herum geführt wird.
@H.L
Ich hoffe der Bruno hat sein gesamtes Hab und Gut für die Ukraine gespendet und geht jetzt betteln.
Unsere Regierung macht ja vor was kein anderes Land auf der Erde machen würde, das eigene Land für einen korrupten Faied State namens Ukraine zu ruinieren.
Die russische, die ukrainische, wie auch die Zivilgesellschaften in den involvierten EU-Ländern haben diesen Krieg nicht verweigert. Wenn alle Krieg wollen, werden alle Krieg bekommen.
Der ‚Punkt ohne Wiederkehr‘ ist nach meiner bescheidenen Meinung längst überschritten. Für was überhaupt noch Verantwortung (als Staatsbürger und Souverän) übernehmen wollen auch hier auf Overton, wo doch meinen Mutmaßungen gemäß allein die Vendes, die A********-C’s etc. pp. das Heft ergreifen dürfen. Kommentare eines Mischa – zugegeben hie und da darf mal einer über den Zaun klettern – sind zugegebenerweise sowieso nur noch jeder für sich ein Lackmus-Test um eine eingeplante Studie zu befeuern, was denn noch so in diesem unseren Lande – „unserer Demokratie“ wohlgemerkt – gerade noch so durchzugehen hat. Die ‚Roten Linien‘ auszuloten, da sollte zuvor Kishon’s „Jüdisches Poker“ als Leitwerk beigezogen werden. Egal zu welchem Thema, Nabelbeschauen zu Großdeutschland egal zu was, oder jene vom eingebildeten Hegemon eingebrachten – frei nach dem Motto „Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“ – erforderlichenfalls wird die nächste Regel nachgeschoben.
Jetzt wo sogar ein Moshe Zuckermann erst neulich hier auf OT , seinem Spezi Florian glaubte – auch noch mehrmals – entsetzt vorwerfen zu müssen, er habe aus den vielen gemeinsamen ‚Diskussionen‘ über Jahre hinweg aber auch gar nichts von ihm gelernt und er sei darob wahrlich enttäuscht!, sehe auch ich mich befugt, hier für mich und meine Studie die nächste Pokerrunde einzuläuten. Wo doch der Autor des Beitrags „Ein Zeichen für den Frieden“ schon mal die Richtung dazu vorgegeben hat. Acht Kommentare dazu waren es bis uptodate – drei von der Sorte „Mit den besten Grüßen von der Cyber-Kampftruppe“, der Rest durchaus wohlwollend, immerhin. Nun, für meine Zwecke – genau, die Studie eben – kann ich nicht alle derzeitig aktuellen Ingredienzien berücksichtigen, muß mich auf eine davon konzentrieren. Habe mich – aus gegebenem Anlass – dazu entschieden, eingestandenermaßen speziell auf die „Kriegstüchtigkeit“, die es bekanntlich einzufordern gilt, zu ‚kaprizieren‘. Mehr hat sie auch nicht verdient.
Meine doch, das Kick-off dazu lieferte gestern Sonntag ein gewisser Ensel, Leo – der wenn ich mich nicht irre auch schon mal hier bei Rötzers auftreten durfte. Auf den Nachdenkseiten gibt es – bekanntlich oder nicht – sein „Wörterbuch der Kriegsttüchigkeit“. Gestern nun gab es aus dem reichen Fundus – wenn ich die römische Ziffer richtig übersetzt haben sollte – Nummer 43, nämlich die Ausgabe „Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XLIII – „Auch um den Preis von Blut!“! (https://www.nachdenkseiten.de/?p=154120). Eine engere Eingrenzung erschien mir – allein schon wegen der Studie – sinnvoll. Schließlich gibt es noch keine Forderung bezüglich Herstellung der ‚Kriegstüchtigkeit‘ des Volkssturms. Wie auch, schließlich soll diesen Jahrgängen gerade per Rentenreform der Lebenswille zurückgeführt werden. Zumindest die Co-Vorstände der Sozen wie auch der beliebteste der ihren sind sich schon mal einig darob. Also, was bleibt noch? Warten bis für Kiew die Kriegsfähigkeitsgrenze angepasst wird? Wo doch die EU-Kommission plant, die Aufnahmeregeln für ukrainische Männer zwischen 23 und 60 Jahren zu verschärfen. Das schlägt doch bestimmt auch auf die Jugend wie auch auf die Frührentner vor Ort durch. Grundsicherung hierzulande und gleichzeitig ‚verlorene Zuschüsse per Staatsräsong as long-as-it-takes‘ , das geht ja wohl gar nicht. Wo doch jede Nase – wie alt auch immer – gebraucht wird, und wenn es am Joystick für die Drohne ist. Besser aber, wenn es um den Einsatz bis zur letzten Kugel zu gehen hat. Dann artet es in nachhaltige Ganzheitlichkeit aus, da fallen dann eher über kurz als denn langauch keine Zahlungen mehr an.
Zurück zum Thema hierzulande! Wie nicht anders zu erwarten, sind es ja ‚unsere Kinder und Kinderinnen‘ bzw. ‚unsere Enkel und Enkelinnen, der ein oder andere Urenkel vielleicht auch schon‘, deren Kriegstüchtigkeit sehnsüchtig erwartet wird. An und mit ihnen entscheidet sich also – wenn wir all unseren Experten Glauben schenken dürfen – unser aller Schicksal. Aus diesem Grunde habe ich auch meinen anstehenden Lackmustest ihnen gewidmet. Dann wird es sich entscheiden, wie der Wettkampf auszugehen hat. Wer der erste (wenn überhaupt) und wer der zweite (wenn überhaupt)?
Der Leserbrief, dem Herrn Ensel gewidmet, eingetütet als Mail und versandt an leserbriefe@nachdenkseiten.de! Wir dürfen gespannt sein!
Hallo Bubinnen, Bubdiverse und vorallem auch euch Buben,
falls es euch entgangen sein sollte, die letzten Absätze von Ensels letztem Kompendium aktueller Verlautbarungen betreffen ja hauptsächlich euch, auch wenn das so nicht vermerkt war.. Ach was – meine nicht die hoffnungsfrohe Mutmaßung einer Frau Groh – der Kathrin von der BW-Uni z’Menga, dass die Rotkäppchen zu Karlsruhe euch die eurer allfälligen Verwendung entgegenstehenden ‚constraints‘ vom Halse schaffen werden. Eigentlich hättet ihr schon ‚elektrisiert‘ sein müssen beim vorigen Abschnitt, dem von der ‚Plattform Hartpunkt – Monitor für Defence‘. Was bitte, ist da mißzuverstehen wenn ein Geiger, Waldemar verlautbart „„So sehr man sich andere Lösungen wünschen mag, auch der ‚moderne Krieg‘ hat einen unstillbaren Hunger nach jungen Soldatinnen und Soldaten.“ Sollte der Herr mit dem passenden Vornamen es wirklich so gemeint haben, wie es sich aufdrängt?
Nun, direkt nach der Kathrin kommt ja auch gleich der Daniele! Nein, nicht der ‚Ganser‘, der hätte ja bestimmt nicht gepasst, sondern der Signore Scalea vom ‚Forum Machiavelli Difesa’ – aha, damit es auch der Dümmste zu verstehen vermag. Verwies er doch darauf, dass Verteidigungsfähigkeit auch von weicheren Faktoren abhänge. Weichere Faktoren? Na sowas, was meint er damit? Er hat zwar – hoffentlich, wäre mir da aber nicht so sicher – andere Faktoren im Sinn, womöglich also doch die wohl meist ‚weicheren‘ jungen Soldatinnen und Soldaten zu erwähnen, hat er sich wohl nicht getraut. Wo es doch eher gepasst hätte als die ebenfalls mit aufgelistete „ausgeprägte strategische Kultur“.mein
‚
Mit Verlaub – so richtig à jour dürften die vorgenannten ‚Experten‘ ja wohl kaum sein. Sowohl die ‚Bereitschaft zur Verteidigung der eigenen Lebensweise‘ wie auch ‚der moderne Krieg … mit seinem unstillbaren Hunger“ stammen – nach meinem Geschmack – keinesfalls aus dem 21. Jahrhundert, da wäre der Wunsch der Vater des Gedankens. Einfach mal eure Großelternn fragen – ihr Buben&Mädels von heute – was denen dereinst ihr Papa, Bruderherz oder Onkels alles so erzählt haben. Vom Verteidigen der Lebensweisen und so seinerzeit. Vom ‚Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück‘ zu Beginn, draußen auf eigentlich fremden Gelände – mit Start vor den ‚outskirts from Moscow‘ über die Hügel vom Kaukasus und dann nach Stalingrad, über den Kursker Bogen und, und und … nach Sewastopol and so on … nach Budapest … ach ja, auch nach Oschwize nebst Breslau bis schlussendlich erst einmal zu den Seelower Höhen. Bis dahin konnten und durften sogar eure ‚Altvorderen‘ – viele davon sogar im schwarzen Rock und den Blitzen am Revers – mit Genuss dem grausamen, fürchterlichen ‚Hurrä‘ der anstürmenden Slawen-Horden lauschen und ihrer angesichtig werden.
Das hat – nur mal so am Rande – übrigens diese ‚Hundsfotts von Kreml-Machthabern‘ – wie sie auch heute fast wieder tituliert werden dürfen – mal mehr so schlappe fünfundzwanzig Millionen Nasen plus x gekostet.Nur um der Dimensionen gewahr zu werden, mehr als über drei bis vierhundert gefüllte Fussballstadien! Auch da wohl – Überraschung – meist Buben&Mädels in eurem Alter, abgesehen von den vielen ‚Ausgehungerten‘ zu Leningrad und anderswo. Wieviel Prozent Anteil an der Bevölkerung des größten Landes von Welt das damals waren, das wollt ihr bestimmt gar nicht wissen. Aber klar doch, ihr vom VHM (Vereintes Ministerium für Wahrheit) eingependelten wisst es ja besser, allein die Amis sollen es, können es gewesen sein, die ihre heutigen Freunde*Freundinnen flachgelegt haben, diese Nazis – auch noch ein- für allemal – verklappt haben.
Und jetzt sagt man euch, 24/7/365 mal am Tage, eure Lebensweise muß ein letztes Mal verteidigt und erobert werden, hä? Wie dem auch immer sei, eines solltet ihr gewiß sein, sowas – selbst als déja vue von dem weiter oben Erwähnten – wird es nicht noch mal geben. Da habt ihr schon mal Glück gehabt. In welchem grauen, schwarzen oder gar grünen, pinken oder sogar blauen Rock werdet ihr nicht die Ostfront bis an den Ural wenn nicht weiter ausdehnen können. Dieser Kreml-Schurke hat es schon verlautbart, „eine Welt ohne Russland braucht es nicht“, immerhin der Welt größter Nuklearbomben-Eigner! Sie können sich zwar lustig über ihn und seine neuartigen „Zwillen“ machen, die Herrschaften von Brüssel, London, Paris und ausgerechnet auch noch Berlin. Aber … dass ‚rasender Dummheit’ besser mit einem „Ende mit Schrecken“ statt deam „Schrecken ohne Ende“ zu begegnen ist, wird sich doch hoffentlich auch zu euch herumgesprochen haben, oder nicht?
Und zu was das alles? Letztendlich doch nur, um die Börsenkurse einiger weniger – hier und overseas – gut strukturierte Kultur‘ aufzuweisen haben? Euer einziger Lebenszweck also? Na bravo! Schon mal darüber nachgedacht, was wenn dann doch mal die letzte Bärentatze verspeist, der letzte Mullah entleibt und auch mal der rote Drachen entsorgt wäre, für was ihr dann weiterhin im herzallerliebsten Flecktarn antreten dürfte?
***
Ende des eventuellen Leserbriefs auf den Nachdenkseiten. Weiss die dortige Redaktion überhaupt, welchen Schatz sie da hüten darf? Würde es jemals einen ‚Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess ZweipunktNull‘ geben dürfen und/oder auch einen zu Karlsruhe bezüglich dem Recht auf Inanspruchnahme des Artikels 20 Absatz 4 GG eine Beiziehung dieses Ensel’schen Lexikons würde bestimmt völlig ausreichen für ein umfassendes Plädoyer warum und wozu Widerstand erforderlich gewesen sein dürfte.
So, und jetzt bin ich gespannt, was das Moderatorium so zu veranschlagen hat, wie lang die Quarantäne zu dauern hat oder ob es Verschlusssache bleiben wird.
Pfui aber auch, das war jetzt aber nicht fair vom OT-Moderatorium. Kaum in der Quarantäne angekommen, schon der Gefahr als finalen ‚Verschlusssache‘ zu enden doch tatsächlich entkommen. Da hatten die eigentlichen Empfänger des Leserbriefs keine Chance. Dort muß doch erst das anscheinend nur monatlich tagende Auswahl-Gremium für die von ‚Meister Albrecht‘ für die von ihm als würdig erkorenen Leserbriefe abgewartet werden. Dumm für meine Studie aber auch, kann es jetzt doch sein, dass die Beiden sich gar nicht in die.Quere kommen. Auf jeden Fall gilt bis auf Weiteres: OT Eins, NDS Null! Das geht der ‚Gegneranalyse‘ bestimmt runter wie Oel!
Off the records!
Hinweis zu den Kommentarregeln ! Was wir schon immer wissen wollten, woher nämlich die Differenzen kommen -zwischen den Zählergebnis von der OT-Kommentarbox und dem von der benutzten Text-Standardsoftware (bisher MS und Apple).
Mein o.g. Kommentartext bspw. hatte bei Apple – diesem lütten Hart&Weichware-Lieferanten – gerade mal 8.400 Zeichen zu vermelden. Nach dem bewährt Guttenberg’schen cut&paste in die OT-Box – man höre und staune – waren es gleich einmal knapp 11000. Was mich natürlich zwang, Diverses zu löschen um knapp unterhalb den 10.000 zu landen, was mir auch gelang, gefühlt 9997!
Woher nun der satte OT-Bonus kommen sollt? Drei Mutmaßungen meinerseits. Die Erste, schon vor Jahren bei Gellermanns Galerie bei identischem Sachverhalt verdächtigt: die ‚blanks‘ – die Leerstellen mitgezählt. Das geht nämlich am schnellsten. Einfach den vom Text vom ersten bis zum letzten Zeichen. verbratenen Raum inkl. vollen Zeilenvorschüben auf Zeichenanzahl hochrechnen und schon …“. Hatte ich doch im heutigen Text diverse Zeilenvorschübe vorgesehen. Bei einem ‚Zeichenbonus‘ von zweieinhalbtausend bei insgesamt 10000 ist das schon beachtlich. Die zweite Mutmaßung, nun da könnte weder Gellermann noch Rötzer was für. Es könnte sein, dass die Ursprungs-Weichware die ganzen während der Textaufnahme Korrekturen im Hintergrund speichert, sie auch so dann weitergibt und dann am Zielort doch wieder mitrechnet. Womöglich sind es ja beide Mutmaßungen. Das ganze Gwerch spielt ja nur eine Rolle, wenn es um die Grenze von 10.000 Zeichen geht. Und wer macht das schon?
Eine Antwort dazu als IT-Fachkraft: Ich hab mir die Zeichenzählung von Word oder ähnlichem noch nie angesehen, mein Mittel der Wahl dazu ist Unix word count, wc (1).
Ich wäre aber im Leben nie auf die Idee gekommen, Leerzeichen nicht zu zählen; allenfalls würde ich whitespace generall als 1 Zeichen ansehen. Der Overton Foreneditor zählt immerhin Zeilenenden nicht, auch das ist anders als ich das angenommen hätte.
Meine Formulierung Deiner Kritik wäre also eher: Die ganzen lustigen Textverarbeitungen zählen anders als der Foreneditor hier und kommen zu niedrigeren Zahlen.
Sehr guter Artikel!
Vielen Dank, Herr Nold.
Parolen für den Frieden müssen viel sichtbarer werden.
Auch wenn man sich nach meiner Erfahrung damit die Unterstellung einfängt,
den „russischen Angriffskrieg“ zu unterstützen.
Ich hätte noch eine – viel bessere, weil viel provokantere Idee, statt harmloser Sprüche auf T-Shirts:
wie wäre es, das Auto oder Motorrad mal neu folieren zu lassen? Ich würde eine Dreifarbfolierung vorschlagen in folgender Reihenfolge:
weiß
blau
rot
Das könnte stylisch von vorn nach hinten diagonal angelegt sein, also Front weiß, dann mittig blau und das Heck rot.
Ich wüsste nicht, dass diese Farben verboten wären. Man muss ja nicht noch groß „SMO“ drauf schreiben…. LOL
das Gleiche könnte man auch mit einem Vorgarten machen oder die Blumenkästen auf dem Balkon in weiss-blau-₩rot anordnen.
Habe es probiert entweder schwächelten die blauen Blümchen oder die weissen, die roten
dagegen waren top.
Ich fürchte, Du wirst je nach Motiv zahlungspflichtig herausfinden wie humorlos entweder die Justiz oder wie fleissig die Sachbeschädigertruppe der Herrschenden ist.
Das kann sich halt nicht jeder leisten.
Dieser Artikel ist für mich der Erste seiner Art, der nicht bei der mühsamen täglichen Korrektur der staatlichen Desinformation stehenbleibt, sondern wahrlich ins Handeln kommt.
Bitte, mehr von solchen Ideen!!!
Ich sehe uns als Menschheit an einer evolutionären Schwelle: Werden wir als Menschheit es schaffen in Kooperation und Symbiose miteinander zu leben, oder werden wir uns in einer nuklearen Konfrontation zugrunde-richten?
Das hoch aktuelle Russel-Einstein Manifest brachte es bereits 1955 auf den Punkt:
„Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können? Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und. vergeßt alles andere! Wenn Ihr das vermögt, dann öffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. Könnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod.“
(s. https://www.philomag.de/artikel/das-russell-einstein-manifest )
Seit 1955 hat Homo sapiens das Thema Krieg und Frieden eigentlich wissenschaftlich hinreichend geklärt. Die Mathematik kennt in der Spieletheorie z.B. das sogenannte „Gefangenendilemma“ und beweist zweifelsfrei, dass Kooperation dieses am Besten auflöst. Selbst der Fall, dass einer der Gefangenen kooperiert und der andere nicht wurde spieltheoretisch beantwortet durch die sogenannte „Tit for Tat“-Strategie …..
(s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma)
Also, es wird höchste Zeit, dass der „Homo cooperans“ sich in aller Klarheit zu erkennen gibt (Ja, z.B. via T-Shirt!!!), sich weltweit vereint und den „Homo bellicosus“ aus Macht und Verantwortung drängt!
Weil’s oben wieder nicht klappt.
@Vende: „Deutschland und Russland zusammen gegen seine Nachbarn…“ Hääh!!
Geschichte scheint nicht Ihr Fachgebiet zu sein, um es ganz vorsichtig auszudrücken.
Grammatik aber auch nicht, ansonsten hätte es ja auch des Zusatzes bedurft ‚wessen Nachbar‘.
So, für heute ist für mich aber Schluss! Ein Tag ohne jeglichen weggeklemmten Kommentar. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Man kann auch mit bunten Stofffarbe- Stiften das Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen auf ein T-Shirt schreiben, dann kommt vielleicht auch an, dass es nie nur an einer Seite liegt, ob Frieden gelingt.
Bei mir stehts u.a. in Deutsch, Russisch, Englisch, Französisch, Hebräisch , Arabisch , Spanisch auf einem weißen Hemd, abgemalt vom Kinderbuch „Das Friedenstier“ von Friederike Ablang und anderen, wo bei Bedarf noch weitere Sprachen angeboten werden, ansonsten nette Geschichten zu lesen , und zahlreiche Varianten von Friedenstieren zu sehen sind, die freundlicherweise die bekanntermaßen völlig überlasteten weißen Tauben nicht im Stich lassen wollen..
Besonders gut gefällt mir auf der Doppelseite links Friedenspinguin, rechts Friedensadler der Spruch.
„Im Krieg verlieren seit allen Zeiten – immer beide Seiten“.
Auslösen tu ich damit alles Mögliche zwischen freundlichem Grinsen und Stirnrunzeln, wobei die meisten sowieso nicht schauen, aufm Handy ist einfach mehr geboten.
Man kann auch mit bunten Stofffarbe- Stiften das Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen auf ein T-Shirt schreiben, dann kommt vielleicht auch an, dass es nie nur an einer Seite liegt, ob Frieden gelingt.
Bei mir stehts u.a. in Deutsch, Russisch, Englisch, Französisch, Hebräisch , Arabisch , Spanisch auf einem weißen Hemd, abgemalt vom Kinderbuch „Das Friedenstier“ von Friederike Ablang und anderen, wo bei Bedarf noch weitere Sprachen angeboten werden, ansonsten nette Geschichten zu lesen , und zahlreiche Varianten von Friedenstieren zu sehen sind, die freundlicherweise die bekanntermaßen völlig überlasteten weißen Tauben nicht im Stich lassen wollen..
Besonders gut gefällt mir auf der Doppelseite links Friedenspinguin, rechts Friedensadler der Spruch.
„Im Krieg verlieren seit allen Zeiten – immer beide Seiten“.
Auslösen tu ich damit alles Mögliche zwischen freundlichem Grinsen und Stirnrunzeln, wobei die meisten sowieso nicht schauen, aufm Handy ist einfach mehr geboten.
@Stefan Nold
Vielen Dank für Ihren Artikel!
Gut das auch Sie den Mut aufbringen für den Frieden auch öffentlich einzustehen. Wir müssen endlich aufhören Masken zu tragen! T-Shirt´s: Ich lasse meine T-Shirt´s mit individuellen Texten vor Ort drucken und trage sie ja nach Empfinden.
Oft bleiben die Menschen stehen und fragen neugierig. Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen damit gemacht . Kosten pro T-Shirt mit Aufdruck liegen je nach Qualität so ca. zwischen 18 und 30 Euro.
Dazu fallen mir gerade zwei Zitate ein:
„Die wichtigste Art von Freiheit ist, das zu sein, was man wirklich ist. Sie handeln in Ihrer Realität für eine Rolle. Sie handeln in Ihrem Sinne gegen eine Handlung. Du gibst deine Fähigkeit auf, dich zu fühlen, und im Gegenzug eine Maske aufsetzen. Es kann keine groß angelegte Revolution geben, bis es eine persönliche Revolution auf individueller Ebene gibt. Es muss zuerst drinnen passieren.“
(Jim Morrison)
„Entblößt euch eurer tiefsten Furcht; danach hat die Angst keine Macht, und die Furcht vor der Freiheit schrumpft und verschwindet. Du bist frei.“
(Jim Morrison)
Habe mir letztens mal ein Ding erlaubt, weil ein Moment des Nichtertragens der staatlichen Propaganda, meinen Zorn überkochen ließ.
Da hatte ich im Keller noch so eine russische WM-Fahne, uralt, aber noch brauchbar.
Die habe ich an meinem Heckfenster befestigt, sodaß sie lustig im Wind flattern konnte.
Auf dem Parkplatz beim Bäcker gings dann los, irgendwelche Leute wollten, das ich die Fahne entferne, Volkes Stimme in Reinkultur. Ich weigerte mich natürlich, wurde aber am Einsteigen gehindert und einer wollte die Fahne abreißen.
Nun war mein Zorn noch nicht verraucht, die Leute gingen mir auf den Sack und ich ließ das nicht zu.
Ich bin zwar 66, aber recht trainiert und ziemlich groß, mit meiner Charlton-Heston-Pilotenbrille auf der Nase wirkte ich wohl recht beeindruckend, als ich sagte; „Wenn Du da anpackst, polier ich Dir die Fresse!“, zur Erklärung, in Gelsenkirchen macht man das so, war noch nie anders, Da war auch Ruhe, bis die Polizei kam, die irgendwer verständigt
hatte. Unter Androhung der Festnahme wurde das Fähnchen „sicher gestellt“, ohne Begründung natürlich, eine Anzeige wegen „Bedrohung“ geschrieben und ich durfte meinen Weg fortsetzen.
Nun ist das alles beim Anwalt, schon aus Prinzip will ich mein Fähnchen wieder haben.
Mal abwarten, was dabei raus kommt!
Nur gut, dass in der Ukraine unsere Freiheit verteidigt wird!
Sobald Selensky obsiegt, dürfen wir dann auch wieder Tücher beliebiger Farben an unsere Fenster hängen.
Heute hingegen geht’s natürlich noch nicht, weil „der Russ“ ja unsere Freiheit angreift, ….. äh, …… und deswegen musste Merz unsere Freiheit ganz schnelle tief im Kanzleramt begraben, so dass „der Russ“ sie nicht mehr findet! Jetzt hab‘ ich’s. Ja, so muss es sein, denn Merz will ja nur „Schaden vom Deutschen Volke abhalten“.
Ja, so muss es sein …. !
—— Ironie OFF
Leider zeigt ihre wahre Geschichte, wie die staatliche Propaganda und verordnete Russophobie bereits in den Köpfen der Menschen zu wirken beginnt. Erschreckend!
An alle vielen Dank für die Kommentare. Mein besonderer Dank an @Frank, Fred, Helmut Jutzi, MP, Coroner, Herbert Frank, Gabriele Kammerer, Otto0815 für die Ermutigungen und Anregungen.
Meine Schlussfolgerung daraus: Die Form des Protestes sollte einen Wiedererkennungswert haben: Weißes T-Shirt mit großer, gut lesbarer schwarzer Schrift (und ggf. blauer Friedenstaube. Ist bei meinen T-Shirts dabei, hatte ich vergessen zu erwähnen). Bei den Sprüchen kann man sich entweder bei der Auswahl bedienen, oder eigene Sprüche nehmen. Je authentischer, desto besser. Was einen persönlich am meisten bewegt, ist am besten. Die Idee, Frieden in mehreren Sprachen zu bedrucken ist gut. Ich werde das machen, wenn wir zurück sind. Am besten hat man 4 oder 5 solcher T-Shirts mit unterschiedlichen Sprüchen auf Lager.
Und jedes Tragen hilft, auch wenn man glaubt, das sieht doch eh keiner. Heute früh bin ich einen kleinen einsamen Pass in den französischen Seealpen gefahren. Kein Auto weit und breit, nur eine Joggerin, die mir entgegenkam – aber trotzdem Zeit hatte den Text zu lesen (bei über 10% Steigung fahre ich quasi Schritt). Oben mit einem französischen Rennradler ins Gespräch gekommen. Er konnte kein Deutsch, aber als ich ihm gesagt habe, worum es ging: Daumen hoch. Zurück auf dem Campingplatz hatte ich auch gleich ein nettes Gespräch mit einem deutschen Pärchen.
@MP Danke für den Hinweis. Dass die Farben von Biberach blau-gelb sind, habe ich nicht gewusst.
@Hermes335: Eine Autolackierung in den Farben Russlands finde ich nicht gut. Es geht um Frieden! Autoaufkleber gehen grundsätzlich schon, aber ich mag sie nicht so. Mit einem T-Shirt Aufdruck kann man mit den Leuten ins Gespräch kommen.
@notabene: Ja wir haben versagt, aber das war gestern und das ist nicht mehr zu ändern. Eigentlich hatte auch ich schon resigniert, aber dann hatte ich auf meiner Radtour doch noch eine Eingebung, und so ist dieser Artikel zustande gekommen. Es zählt nur, was wir heute machen und erreichen können. Es ist alles gesagt, jetzt kommt es auf Aktionen an.
@Mischa: Vieles ist richtig von dem was sie schreiben, aber es wäre besser, wenn Sie schnell auf den Punkt kommen.
@Vende: Ihr Kommentar war zu erwarten. Deutschland + Russland gegen den Rest der Welt? Sie scheinen nur in militärischen Kategorien denken zu können. Es geht um friedliche Zusammenarbeit. Aber ein Punkt ist tatsächlich zu bedenken: Die AfD sagt, sie will Frieden mit Russland. Gut. Aber gleichzeitig will sie 5% des BIP fürs Militär ausgeben. Ei, gegen wen dann? Das Geld, das man beim Krieg spielen spart, ist woanders wirklich besser angelegt. Das ist ja auch der Tenor meines Textes. Das ist die Frage, die man Alice Weidel stellen muss, damit sie Farbe bekennt.
@Bruno Gamser: Ein bösartiger Kommentar, auf den andere ja schon geantwortet haben.
Ich schicke meinen Kommentar mit meinem Dank an die Foristen nun zum 5. Mal ab. Ich weiß nicht, ob es an der schlechten Internet-Verbindung hier liegt, oder an etwas anderem.
Also ich weiß es jetzt: Es war nicht die schlechte Internetverbindung, an der meine ersten 4 Antworten gescheitert ist, sondern eine bissige Replik auf Bruno Gamsers bösartigen Kommentar, die ich beim letzten Kommentar weggelassen habe, der dann veröffentlicht wurde. Zum Glück hatte ich vorher alles per Copy&Paste in einem Textdokument gesichert. Dieser KK, dieser künstliche Knigge, macht die Welt blasser. Schade!
Vergessen hatte ich @Trilex zu antworten:
Nein, nach Russland werde ich nicht fahren. Ich will eigentlich nur Länder bereisen, wo ich die Sprache einigermaßen beherrsche. Russisch wollte ich mal lernen, um Tolstoi im Original lesen zu können. Aber irgendwie hat mir die Zeit dafür gefehlt, und jetzt bin ich zu alt. Statistisch gesehen habe ich noch 15 Jahre zu leben, und da muss man sich die Kräfte schon etwas einteilen. Aber vielleicht greift jemand Ihre Anregung auf oder Sie machen es selbst.
@Wallenstein: Siehe meine Antwort an Hermes335.
Und zum Schluss noch eine kleine Beobachtung. Auf dem Pass, an dem ich heute früh war, gab es einen kleinen Wanderweg über die Höhe. Sehr einsam, Sonne, frische Luft, herrliche Aussicht, die Schmetterlinge flatterten im Reigen, Hummeln machten sich an Blüten zu schaffen. Ein Bild des Friedens. Da ist mir klar geworden: Was wir brauchen ist Ruhe vor der allgegenwärtigen Beeinflussungsindustrie, die die Menschen per Smartphone 24/7 weg von ihren Wurzeln in die Konfrontation treibt. Ja, auch die Natur ist grausam: Es gibt Insekten die ihre Wirtstiere von innen auffressen und eine Stechmücke machen wir platt, wenn sie sich zu uns verirrt. Aber dennoch: In der Natur gibt es viel mehr Zusammenarbeit als Kampf. Darauf hat Peter Kropotkin in seinem Werk „Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt“ hingewiesen. Wenn wir diesen inneren Frieden finden, dann werden wir auch in der Lage sein, einen Weg zum äußeren Frieden zu finden. Ich hoffe, meine Überlegungen konnten dazu ein kleiner Wegweiser sein.