„Düstere Stimmung“ in der Ukraine, verheerende Situation an der Front

Wegen der Mobilisierungsprobleme trat gestern der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat zusammen. Bild: president.gov.ua/CC BY-SA-4.0

In Deutschland wird weiter auf den militärischen Sieg gesetzt und die Lieferung von Taurus-Raketen gefordert, anstatt ein realistisches Szenario für eine Beendigung des Kriegs zu entwickeln.

 

Aus der Ukraine kommen jenseits der Regierungspropaganda von dem unerschütterlichen Widerstand der tapferen Ukrainer und gepriesenen Erfolgen an der Front von ein paar hundert Metern, ernüchternde Berichte über die wirkliche Lage. Man weiß schon länger, dass der Ukraine die Männer ausgehen, die an die Front geschickt werden können, und dass nicht Hightech-Waffen fehlen, sondern oft eine militärische Grundausstattung bei den regulären Truppen, auch wenn es bei den Freiwilligenverbänden besser aussieht (Der ukrainischen Armee fehlt es nicht an ATACMS und F-16, sondern an „elementarer Ausrüstung“).

Die Washington Post schrieb jetzt, in der Ukraine herrsche angesichts unerfüllter Erwartungen eine „düstere Stimmung“ und ein „Gefühl kollektiver Enttäuschung“, man kann also von Kriegsmüdigkeit sprechen. Nach zwei Monaten der Großoffensive mit kaum sichtbaren Erfolgen, steigenden Todeszahlen und ausbleibenden „guten Nachrichten“ bröckle das „Narrativ der Einheit und der unendlichen Ausdauer“.

Ruslan Proektor (52) hatte an der Front im letzten Sommer ein Bein verloren. Er werde nicht wieder an die Front gehen: „Sie nehmen jeden mit und schicken ihn ohne angemessene Vorbereitung an die Front“, sagte er. „Ich möchte nicht in der Gesellschaft von unmotivierten Leuten sein.“ Deutlicher wird ein ukrainischer Scharfschütze, der bei Bachmut kämpft und unter Pseudonym in einer Sendung des Politikwissenschaftlers Yuri Romanenko über die Lage der Streitkräfte sprach. Das ukrainische Oppositionsmedium Strana fasste seine glaubwürdig klingende Schilderung zusammen.

Er bestätigt Proektor, was die Mobilisierung betrifft. An die Front würden Rekruten praktisch ohne Ausbildung geschickt, die oft über 50 Jahre alt seien und teilweise unter Krankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis oder Diabetes leiden würden. Viele dieser Rekruten würden sich nach den ersten Einsätzen weigern, weiter zu kämpfen. Das werde noch nicht als Desertion betrachtet, die Verweigerer würden zu einem Hilfsunternehmen versetzt. Er sei aber gegen eine harte Mobilisierung.

Kiew hat das Problem natürlich auch erkannt. Alle Leiter von Rekrutierungszentren würden wegen Korruption entlassen, kündigte Selenskij gestern nach einigen Korruptionsfällen an. Sie hatten vielen Männern, die dafür bezahlen konnten, ermöglicht, den Kriegsdienst zu vermeiden. Jetzt sollen nach ihm Männer, die an der Front waren, kampfunfähig wurden und wissen, was im Krieg notwendig ist, die Zentren leiten, was die Korruption sicher nicht verschwinden lässt. Die Gefeuerten, die ihre Würde bewahren wollen, sollen an die Front gehen.

Unsinnige Angriffe, fehlende Ausrüstung, Überlegenheit der Russen

Der Scharfschütze berichtete von unsinnigen Angriffen schlecht bewaffneter ukrainischer Soldaten auf gut befestigte russische Stellungen, die von Kommandeuren befohlen würden. Soldaten müssten kilometerweit über offenes Gelände robben. Die angeblich neue Taktik, kleine Einheiten anstatt mechanisierter Verbände vorzuschicken, sei eine Folge des Versuchs, militärische Ausrüstung einzusparen, und des Mangels an Panzern, Kampffahrzeugen und Mörsern. Oft würden Verbände vorgeschickt, die nur mit einem Maschinengewehr ausgerüstet seien. Zudem fehle es an Munition auch für Gewehre. Ein Grund dafür sei auch, dass für eine zerstörte Ausrüstung „etwa zweihundert Berichte in vier Exemplaren geschrieben und verschickt werden müssen … Für einen Verstorbenen füllt man zwei Blatt Papier aus.“ Soldaten sind also billiger und einfacher zu verschmerzen als Material wie Panzer.

Überdies hätten sich die russischen Truppen angepasst, würden auch in kleineren Einheiten kämpfen und nicht mehr frontal vorrücken. Auch die Logistik sei umgestellt worden. Eingesetzt würden jetzt Geländefahrzeuge, um die Einheiten mit Lebensmitteln und Munition zu versorgen. Gegen diese Ziele würde an keine Artillerie einsetzen. Die Russen hätten mehr Soldaten und Material, auch mehr Drohnen und tragbare elektronische Kriegsführungssysteme.

Warum halten sich die Russen angesichts des möglichen Zerstörungspotenzials zurück?

Der Scharfschütze ist auch der Ansicht, dass die Russen bei weitem noch nicht die Mittel eingesetzt haben, über die sie verfügen. Das widerspricht der immer wieder im Westen geäußerten Behauptung, den Russen würden bald die Raketen oder andere Waffen ausgehen. Jetzt können vielleicht, 30 Raketen, die auf Kiew fliegen, abgeschossen werden: „Was wäre, wenn an einem Tag 300 Raketen auf Kiew fliegen? Oder 500 Shahids von allen Seiten gleichzeitig? Dann wird die Situation, gelinde gesagt, etwas anders sein. Daher könnten sie viele Dinge tun, aber sie tun es nicht.“

Das ist tatsächlich auffällig, wurde aber im Westen kaum thematisiert. Die russischen Streitkräfte zerstören zwar im Stadtkampf ebenso wie ukrainischen Truppen ganze Städte wie Mariupol oder Bachmut, halten sich aber bei weiter entfernten Zielen zurück und machen aus Kiew kein Grosny (oder Mossul oder Rakka wie die Amerikaner). Ob Russland, wie der Scharfschütze meint, deswegen nur die Frontlinie halten will, ist nicht mehr als eine Vermutung. Ein Motiv des Angriffs auf die Ukraine war neben dem Landweg zur Krim und der Wasserversorgung der Halbinsel die Beendigung der Möglichkeit für ukrainische Truppen, Lugansk und Donezk zu beschießen. Das hätte zunächst bedeutet, die Grenze vielleicht um 100 km nach Westen zu schieben. Mit den weitreichenden Waffen des Westens müsste nach russischer Logik der Sicherheitsabstand entsprechend vergrößert werden. Wenn es um die Taurus-Raketen geht, also um die 500 km!

Der Scharfschütze geht jedenfalls nicht davon aus, dass die Ukraine militärisch die Grenzen von 1991 wiederherstellen kann, wie dies Kiew proklamiert. Er meint auch, dass die ukrainischen Streitkräfte einen Waffenstillstand mit der Akzeptanz der bestehenden Demarkationslinie akzeptieren würde. Putin wolle nicht die Staatlichkeit der Ukraine zerstören. Man werde sie auch nicht verlieren, wenn man Gebiete hergibt: „Ich glaube nicht, dass die Armee das nicht verstehen wird. Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich glaube nicht, dass die Armee mit dieser Option umkehren und nach Kiew marschieren wird, um die Regierung zu stürzen. Ich glaube nicht an dieses Szenario.“

Taurus-Raketen, Scholz, der Getriebene, und die Kriegsbefürworter

Bei den Kriegstreibern und -befürwortern in den westlichen Ländern zieht angesichts der bislang gescheiterten Großoffensive mit hohen Personen- und Materialverlusten allmählich Ernüchterung über die bislang propagierte Siegesgewissheit der Ukraine ein, wenn sie nur genügend Geld und Waffen erhält. Gerade steht Bundeskanzler Scholz unter Druck, nach den französisch-britischen Storm Shadow-Raketen auch noch Taurus-Raketen mit einer Reichweite von 500 km nachzuschieben, um die Gegenoffensive angeblich doch noch zum Erfolg zu verhelfen. Mit den tief, unter dem Radar fliegenden Raketen, die von geeigneten Flugzeugen in sicherer Distanz zur russischen Flugabwehr abgefeuert werden, können auch Bunker oder gut geschützte Munitionslager zerstört werden.

Scholz wollte zunächst wie üblich Taurus-Raketen am liebsten erst liefern, wenn auch die Amerikaner ATACMS-Raketen den Ukrainern übergeben. Jetzt will er eine Lieferung daran binden, dass die Reichweite begrenzt wird, so dass Ziele in Russland nicht erreicht werden, um eine weitere Eskalation zu verhindern.

Auch in der Ampel sind aber Abgeordnete gegen eine Reichweitenbegrenzung und haben auch wie Strack-Zimmermann nichts gegen Angriffe auf russische Ziele, „um auf russischem Gebiet rein militärische Stellungen angreifen zu können, von denen ständig Angriffe auf die Ukraine ausgehen“. Sara Nanni von den Grünen ist für Waffenlieferungen „ohne Einschränkungen“: „Die Ukraine sollte das konventionelle Material bekommen, das wir selber auch nutzen würden, müssten wir uns oder die NATO verteidigen.“ Vielleicht auch noch Atomwaffen? Sowohl die ukrainischen Forderungen nach weitreichenden Raketen als auch der Wille, noch weitere Waffenarsenale schnell zu räumen, um die Ukraine zu unterstützen, erscheinen zunehmend als Verzweiflung, doch noch militärische Erfolge zu ermöglichen, die sich seit den Offensiven vom letzten Jahr nicht mehr einstellen wollen.

Was damit vor allem erreicht wird, dürften eine weitere Eskalation der Kriegsführung und weitere Verluste sein, die den geopolitischen Interessen geopfert werden. Schon immer war der Slogan der kriegsbegeisterten Politiker, dass Waffen (ukrainische) Leben retten, eine zynische Orwellsche Verharmlosung. Jetzt müssen sich die Befürworter von immer weiteren Waffenlieferungen der Frage stellen, aus welchem Zweck weiter nicht nur Russen, sondern eben auch Ukrainer durch Verlängerung des Kriegs ihr Leben für die Interessen der USA und der Nato-Länder geben sollen, die ja – auch unter rot-grüner Führung – völkerrechtswidrige Angriffskriege führten und dabei auch, siehe Kosovo, die Souveränität von Staaten und ihren Grenzen nicht anerkannten.

Aufklärung und ein Plan B notwendig

Die  zu tapferen Helden verklärten Ukrainer, auch wenn sie rechtsnationalistischen Freiwilligenverbänden angehören, sterben angeblich opferbereit für den Westen und seine Freiheit, wenn sie nicht dank der verbreiteten Korruption dem Kriegsdienst entkommen.

Die lange angekündigte und vom Westen gestützte Großoffensive kommt trotz der westliche Waffen nicht voran. Zwar hält der Westen noch daran fest, weiter Waffen zu liefern und erst aus einem Sieg heraus mit Russland zu verhandeln, aber, was hätte schon lange vorhergesehen werden können, der Weg erweist sich zunehmend als Sackgasse, auch wenn die ukrainische Führung weiter demonstrativ Gespräche mit Putin ablehnt und völlig irreal überhaupt Gespräche erst dann beginnen will, wenn alle Gebiete einschließlich der Krim zurückerobert worden sind.

Eigentlich wäre jetzt höchste Zeit nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die Unterstützerstaaten einen Plan B auszuarbeiten, um den Krieg auch ohne militärischen Sieg und unter der zumindest vorläufigen Aufgabe von Territorialansprüchen zu beenden, anstatt für weitere Milliarden Waffen zu schicken und Taurus-Raketen zu liefern. Vor allem darf der amerikanische Präsident Biden, der mit dem zwar von Trump eingeleiteten, aber dann überstürzten Abzug aus Afghanistan sich nicht noch einmal eine Schlappe leisten, nachdem dauernd Siegesparolen verkündet und allein für Waffen mehr als 45 Milliarden ausgegeben wurden. Damit tun sich die Amerikaner aber schwer, die auch schon vor dem Krieg keine friedliche Lösung verfolgten und die Umsetzung der Minsker Abkommen vereitelten, sie auf jeden Fall aber ins Leere laufen ließen. Auch vor dem Krieg hatten sie ernsthafte Verhandlungen mit Russland über Sicherheitsinteressen oder auch nur eine neutrale Ukraine verweigert.

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71 Kommentare

  1. Das kann doch gar nicht sein! Wenn ich mir die Berichte® von SPIEGEL, ZEIT und allen anderen Gazetten zu Gemüte führen, ist es bloß noch eine Frage von Stunden, bis die ukrainischen Panzer mit gutgelaunten Soldat*+&§$-innen in Moskau einrollen….

      1. „Berlin bleibt deutsch, Wien wird wieder deutsch und Europa niemals bolschewistisch“
        Da war die Front schon an der Oder. An den Seelower Höhen gelangt es denn Nazis nocheinmal ein Massaker zu inszenieren. Begünstigt durch die hirnlose Idee sowjetischer Militärs, dem Genossen Stalin den Sieg zum 1. Mai zu schenken.
        Da scheint die aktuelle russische Militärführung klüger zu sein. Jedenfalls macht es nicht den Eindruck, dass die wegen irgendeiner Symbolscheiße unvorteilhafte Entscheidungen treffen.

    1. Die haben offenbar gute Drogen in den Redaktionen von SPIEGEL, ZEIT und den anderen Gazetten… nur halt keine Wahrheitsdroge.

    2. Zwar OT, aber ich würde durchaus begrüssen, wenn es mehr ukrainische Soldatinnen gäbe – die können ja bekanntlich sowieso alles besser als die Männer. Also ran damit.

      1. Es gibt auch russischsprachige Ukrainerinnen jüdischen Glaubens mit Kindern die in die BRD geflohen sind. Die würden sicher weder sich selbst noch ihre Kinder für die Leute opfern, die im Don Bas ihre Angehörigen ermordeten und zwar schon vor dem Einmarsch der Russen. Wir sollten nicht meinen das es hier nur Ukrainerinnen gibt, die auf der Seite Selenskis stehen. Das Bild hatte ich auch bis bei uns in Stuttgart im Clara Zetkin Haus die Vertreterinnen der russischsprachigen Frauen aus dem Don Bas bei verschiedenen Veranstaltungen sich zu Wort gemeldet haben.

        Ich Denke man kann sich ausmalen was die von dt. Waffenhilfe an die Kiewer Regierung halten.

        Ich frage mich, warum unterstützen meine Landsleute die Erben Banderas?

        Nie wieder Krieg wurde von Fischer mit nie wieder Auschwitz abgeräumt.

        Jetzt unterstützen die Grünen eine Regierung in der Ukraine, die ein vorsichtig formuliert, die Nachfolger des Nazi Banderas als Vorbild haben.

        Ich war und bin Nutzer von Telepolis und habe auf Telepolis damals die Artikel zum Krieg mit Interesse gelesen. Es gab dazu E-Books. Heute fehlen bis auf Telepolis und hier fast gesamt kritische Artikel zu den Ursachen des Kriegs in der Ukraine.

      2. Hut ab ! da kommt ja mal jemand zur Sache, zum Kern des Problems – Respekt.

        Für die, die das jetzt nicht verstehen, einfach nachdenken.

        1. Gut das man auch nal von Ukrainern hört die nicht für den Krieg sind, die werden hier in den MSM totgeschwiegen.

          Marsala (BW-Hochschule) redete bei Phoenix die Diskussion: „Das sind verstrahlte Pazifisten“
          Zugleich wurde über die atomare Aufrüstung der Ukraine gesprochen. Dafür sollten zwar nicht die Atomwaffen aus Büchel geliefert werden sondern Neue.
          Die Unbelehrbaren in DE schätzt er auf 15%.

          Nur noch Grusel wenn man die hört.
          —-
          https://www.zdf.de/phoenix/die-diskussion/phoenix-sicherheitshalber-wenn-die-waffen-endlich-schweigen-100.html

  2. Der Scharfschütze ist auch der Ansicht, dass die Russen bei weitem noch nicht die Mittel eingesetzt haben, über die sie verfügen.

    das ist psychologische Kriegsführung… Selenskyj wird langsam als der korrupte Despot unbeliebt und irgendwann wird man ihn ersetzten… bei sofortigem Einsatz aller russischen Mittel würde Russland siegen aber Selenskyj als Bandera Märtyrer übrig bleiben und das können die Russen nicht wollen…Selenskyj wird nicht als der „Diener des Volkes“ sondern als der „Totengräber des Volkes“ in die Geschichte eingehen…weil er entgegen seines Wahlkampf Versprechens nicht den Frieden sondern den Krieg gegen Russland gewählt hat….
    erstaunlich ruhig sind unsere AM-in, Anton Hofreiter und Strack-Zimmermann… jetzt wird über Minsk 3 gemutmaßt
    wenn die Geldmittel die zur Zestörung angewendet wurden in eine friedliche nachbarschaftliche Zusmmenarbeit investirt worden wären… wenn
    wie heisst es: Kriege sind da um die Eigentumsverhältnisse neu zu regeln

    1. „psychologische Kriegsführung“

      Ich denke, man sollte da nicht zu viel reininterpretieren.

      Ich glaube, dass wenn die Ukraine auf den zunehmenden Beschuss der belagerten Regionen im Feb. 2022 verzichtet hätte, Russland auch noch weiter bei der schleichenden Natofizierung zugesehen hätte. Jetzt wird, was Kriegsziele angeht, gerade so viel gemacht, dass man es vor den Familien der gefallenen Soldaten verantworten kann.

      Ich stimme der im Artikel geäußerten Vermutung, dass sobald klar wird, dass die Ukraine über ernstzunehmende weitreichende Waffen verfügt, der Sicherheitsabstand zur Landverbindung zur Krim entsprechen bis über den Dnepr hinaus vergrößert wird.

      Ich denke, das wissen auch die Amerikaner und programmieren ihre Himars entsprechend um, bevor die Ukrainer damit schießen dürfen. Wie die Angriffe auf die Kertschbrücke zeigen, sind die Briten da weniger penibel.

      1. Strack Zimmermann hat in ihrem Wahlkreis als Großspender Rheinmetall, was erwarten Sie da? Sicherlich nicht das sie den Friedensengel gibt. Ich hatte schon als Kind das Lied gelernt „Der ist mein Herr, der mich bezahlt, ich will ein guter Diener werden“. Daran hat sich bis heute vermutlich nichts geändert.

  3. Ich hatte es schon mal verlinkt, auf der wiki gefunden, zu der Taurus, die auch interessant ist:

    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/angriff-der-ukrainischen-luftwaffe-auf-eine-russische-instandsetzungseinrichtung-auf-der-krim/

    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-waffen-taurus-100.html

    „Vor rund zehn Jahren habe die Bundeswehr 600 der Marschkörper erhalten, von denen heute noch um die 150 einsatzfähig seien.“

    Dieser Satz ist unglaublich. Der steht da aber einfach so ohne Quellenangabe, hätte wohl Kiesewetter gesagt und von wem hat er das? Sollte das stimmen, geht es auch hier wieder darum, dass Deutschland Altlasten in der Ukraine entsorgt und sich die von der EU oder Ukraine bezahlen lässt. Dann kommt natürlich der neue Auftrag, der wiederum vom deutschen Staat per Kredit bezahlt wird.

    Nur mal zur Verdeutlichung in 10 Jahren von 600 auf 150 sind noch 25 % Restbestand. Noch einmal 10 Jahre und von den 150 funktionieren noch 37 oder weniger?
    Was ist da los?
    Was heißt „einsatzfähig“?
    Warum fragt Niemand nach?

    Auch fällt bei dem Design der Rakete auf, dass sie so aussieht wie die petite-France und kleinbritische Version und sie fliegt ziemlich langsam im Vergleich zu russischen Raketen.

    Ein weiterer Gedanke wäre, dass sie die Taurus schon verschickt haben, aber die leider auf der Route im Schwarzen Meer feststeckt. Vielleicht auch nicht. Es ist jedenfalls klar, dass die Waffen erst geschmuggelt werden und die Ankündigungen in den Parlamenten dann kommen, wenn sie schon vor Ort sind. Das widerspricht natürlich dem Gedanken, dass das Parlament etwas zu sagen hätte.

    Auch finde ich es erstaunlich, dass die Ukrainer angeblich noch im Westen mit ihren SU-Jagdbombern starten können. An eine SU passen 2 Bomben, nicht 1 wie ich annahm. Wären aber neulich 12 Stück auf einen Schlag abgeschossen worden, dann wären das 6 Bomber gleichzeitig in der Luft gewesen. Das ist schon merkwürdig, wenn oftmals nicht mal ein Bomber nahe an der russischen Luftabwehr überlebt. Vielleicht haben die Raketen auch jetzt schon mehr Reichweite als zugegeben. Auch da scheint mir was nicht zu stimmen. Es wird auch spekuliert, dass die Bomber eventuell gar nicht in der Ukraine geparkt werden, sondern nur kurz auf ukrainischen Flughäfen zwischenlanden, sonst aber in Rumänien oder Polen. Russland würde dagegen eventuell nichts sagen, um nicht weiter zu eskalieren. Naja, außerordentliche Behauptung würde auch solche Beweise fordern.

    Wie immer absolute Fehlanzeige, was Journalismus angeht. Dazu gibt es immer schlimmere Zensur.

    Die Kosten darf man auch nicht vergessen. Jeder von diesen Hightech-Schrotthaufen kostet ca. 1 Million Euro.

    Jürgen Hübschen könnte sich nützlich machen und was über die Taurus, deren Entwicklung, die Sprengkraft usw. erzählen. Bei so einer teuren Rakete ist auch wichtig worauf sie geschossen wird. Ich kann mir auch vorstellen, wenn so viele Raketen nicht mehr einsatzfähig sind, dass es beim Abschuss eine hohe Ausfallquote gibt. Eigentlich sind die Kosten pro Stück weit über 1 mil. Das waren ja die Anschaffungskosten.

    1. Sehr guter Kommentar mit sehr guten Fragen! Vor Kurzem hieß es
      noch, dass die Missiles egal ob von den Engländern, Franzosen oder
      Deutschen nicht mit der SU verschossen werden können. Wie wurde
      dieses Problem gelöst? Werden eventuell Missiles mit größerer Reichweite
      von Noto Flugzeugen gestartet? Eine ist jedenfalls sicher: Jeder Angriff
      mit diesen Missiles wird von den Russen hart beantwortet. Wirkliche
      Informationen über diese Schläge findet man auf keiner der Seiten.
      Nur RT deutet etwas an. Von ukrainischer Seite hört man natürlich immer,
      dass zivile Ziele getroffen wurden. Es muß in der Ukraine tausende
      Kinderkrankenhäuser geben. Mann könnte neidisch werden.

      1. „Es muß in der Ukraine tausende Kinderkrankenhäuser geben.“

        Natürlich – all die, die es hier nicht gibt.
        Vielleicht sollten wir, wenn die Betten in den deutschen Kinderstationen wieder knapp werden, die Kinder in die offenbar zahlreichen ukrainischen Kinderkliniken schicken – mal sehen, wieviele deutsche Eltern und Großeltern sich dann sofort für Friedensverhandlungen stark machen würden, die jetzt noch „slawa ukraiini“ skandieren…

      2. Die Polen haben 2 SU-24? umgerüstet damit die Strurmschatten usw. getragen werden können. Wo die letztendlich stationiert sind…?

    2. „Nur mal zur Verdeutlichung in 10 Jahren von 600 auf 150 sind noch 25 % Restbestand. Noch einmal 10 Jahre und von den 150 funktionieren noch 37 oder weniger?
      Was ist da los?
      Was heißt „einsatzfähig“?
      Warum fragt Niemand nach?“

      Ich werde das mal kurz erklären, da anscheinend mancher das nötige Hintergrundwissen hat oder was auch immer. Laut Hersteller hat der Marschflugkörper eine Lebensdauer von 10 Jahren. D. h. danach muß dieser generalüberhollt werden. 2020 gab es eine solche Maßnahme und ab 2025 ist eine weitere Kampfwerksteigerung geplant. Das ist keine Verschlussache, sondern läßt sich leicht mit einer Suchmaschine überprüfen.
      https://taurus-systems.de/de/prazisionsbewaffnung-mit-perspektive/

      „Auch fällt bei dem Design der Rakete auf, dass sie so aussieht wie die petite-France und kleinbritische Version und sie fliegt ziemlich langsam im Vergleich zu russischen Raketen.“
      Ein Marschflugkörper muß keine Überschalgeschwindigkeit fliegen. Es reicht wenn die Geländekonturen ausgenutzt werden. Diese werden für Hochwertziele eingesetzt und sollen gegnerische Abwehrmaßnamen unterlaufen. Bei einem Stückpreis von 1 Mio Euro ist anderes nicht sinnvoll. Wie er das macht siehe Artikel bei Wikipedia:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Cruise_missile

      „Auch finde ich es erstaunlich, dass die Ukrainer angeblich noch im Westen mit ihren SU-Jagdbombern starten können.“
      Wie ich inzwischen erfahren habe, sind die Muster der Briten und Franzosen nicht zertifiziert, für die Flieger der Ukrainer. Es gab aber eine Anpassung, läßt sich nachprüfen, da diese Information nicht klassifiziert ist.

      Nach dem wieviel bei Overton an Militär Artikel erscheinen, sollte so ein Grundwissen von den Autoren vorausgesetzt werden.

      1. Dazu noch als Ergänzung, der Taurus ist eine weitgehend selbständig agierende Waffe. Der wird an einer bestimmten Stelle abgeworfen und fliegt dann selbständig das Ziel an. Das Ziel selbst und die abzufliegenden Wegpunkte werden am Boden vor dem Start in den Flugkörper eingespeist. Das bedeutet, dass im Flugzeug selbst außer einer passenden Startschiene und einer Spannungsquelle, die die Waffe vor dem Abwurf aus dem Dämmerschlaf weckt, keine weiteren Systeme benötigt werden. Die üblichen Zertifizierungen dienen mehr der aerodynamischen Sicherheit des Flugzeuges und der Lenkwaffe im Moment des Abwurfs.

        1. „Das bedeutet, dass im Flugzeug selbst außer einer passenden Startschiene und einer Spannungsquelle, die die Waffe vor dem Abwurf aus dem Dämmerschlaf weckt, keine weiteren Systeme benötigt werden.“

          Aber genau hier wird eine Zertifizierung gebraucht. Da über so ein Umbilical-Kabel, der Status abgefragt wird, die Daten übertragen werden und der Marschflugkörper mit Strom versorgt wird. ich glaube nicht das sowjetische Technik 1:1 mit westlicher Technologie kompatible ist. Es werden Anpassungen notwendig sein. wie es mit der Aufhängung / Startschiene verläuft ist natürlich offen. Das sind alles Sachen die normalerweise ausgiebig getestet werden, bis ein bestimmtes Muster für ein bestimmtes Waffensystem frei gegeben wird. Aber anscheinend wird das alles in der Ukraine nicht benötigt. Wurde das schon viel früher gemacht?

          Hier eine Patent das das Problem umreist, wenn es auch ein anderes System ist:
          https://patents.google.com/patent/DE10342565B4/de

      2. Eben, die anderen 450 Flugkörper Taurus sind entweder mittlerweile zu Übungszwecken verschossen worden und der Rest aus der Lagerung genommen, weil sie wie schon ganz richtig geschrieben zur Wertung und Überholung müssen. Auch die mit angelaufenen „Mindesthaltbarkeitsdatum “ würden noch wahrscheinlich funktionieren, aber man kann es nicht mehr garantieren wegen des Alters,

  4. Es stehen Wahlen an und das in mehreren Länder. D zeigt sich zum 75zigsten GG Fest für was Demokratie steht,
    „wir dürfen unsere Freiheit nicht von der afd nehmen lassen“!
    In D wird eine ‚unliebsame‘ Partei als ‚Staatsfeind‘ durch den Repräsentanten deklariert und letztes Jahr fuhr dieser Repräsentant im Zug in die Ukraine ‚Ruhm der Ukraine‘.
    Das ist kein Balanceakt mehr, das ist ein Bankrott.
    Herr Rötzer waren sie geladen zum Akt der ‚Verfassung auf der Herreninsel‘?

  5. Wer nach jahrelanger Medienvernebelung noch etwas Hirn übrig hat, der hätte dies voraussagen können. Nur Verhandlungen würden den Rest der Ukraine noch retten, eine Rettung die schon eher hätte einsetzen können. Die Rüstungskonzerne wollten sich die Taschen füllen und sind noch dabei.

  6. „Warum halten sich die Russen angesichts des möglichen Zerstörungspotenzials zurück?“

    Dazu eine Meinung:

    „Putin’s Excessive Caution Is Leading Directly to WW III“

    „US Col. Douglas Macgregor has concluded that Putin is actually holding back a Russian advance, wasting precious time before the rainy season begins. From a military standpoint, it is mindless for Putin to let pass the opportunity to strike his devastated opponent and bring the conflict to a quick end before Washington can further escalate the conflict. Instead, Putin is providing Poland the opportunity to move into Western Ukraine. It seems obvious that this will result in a wider and more dangerous combat.“

    „Provocations of Russia will increase to a point where war will break out.“

    https://www.paulcraigroberts.org/2023/08/09/putins-excessive-caution-is-leading-directly-to-ww-iii/

  7. Wieso „Plan B notwendig“? Plan B wird wie Plan A sein, Ziel die Zerstörung Russlands, bloß vielleicht mit etwas verlängerter Zeitschiene.
    Was gebraucht wird, ist weder Plan A noch B noch C, sondern Ende der Aggressionen. Das würde aber ein Ende des Imperialismus bedingen sowie die Durchsetzung einer friedlichen Weltordnung. Steht also noch in weiter Ferne.

    Was kommen wird, ist eine Verlagerung des Krieges auf ein anderes Schlachtfeld. Mit oder ohne Eskalation. Und in genau dem Moment, wo nur Anzeichen dafür auftauchen, daß die Ukraine (oder ihre Befehlsgeber) wieder eine NATO-Mitgliedschaft und NATO-Stationierung beginnen, wird er mit Waffengewalt weitergehen. Denn anders als mit Gewalt läßt sich Gewalt nicht stoppen.

    1. @ Noname „Was kommen wird, ist eine Verlagerung des Krieges auf ein anderes Schlachtfeld. Mit oder ohne Eskalation. Und in genau dem Moment, wo nur Anzeichen dafür auftauchen, daß die Ukraine (oder ihre Befehlsgeber) wieder eine NATO-Mitgliedschaft und NATO-Stationierung beginnen, wird er mit Waffengewalt“weitergehen. “

      Wie eine konkrete Lösung aussehen könnte ist mir auch noch nicht klar.
      Die Russen würden wohl die Demilitarisierung der Ukraine fordern wie auch deren Neutralität.

      Darauf würde sich der Westen zum jetzigen Stand der Dinge aber wohl nicht einlassen.

      Ich befürchte daher die direkte Beteiligung der Nato an dem Konflikt, sofern die Ukraine so lange durchhält bis der Westen genug aufgerüstet und seinen Aufmarsch in Richtung Osten abgeschlossen hat.

  8. Im Lauf der letzten 28 Jahre ist mir ein ziemlich dickes Fell gegen Kriegsporno gewachsen, aber dieser Titel ist dümmlicher und hässlicher, als alles, was mir bisher unter gekommen ist – auf allen Seiten.

    1. Nun,Washington möchte sich aus dem Ukraine-Abenteuer zurückziehen.Demzufolge wird das Publikum auf das Ende vorbereitet.In The Hill,CNN,Bezos Post…wurden entsprechende Artikel lanciert.Im Gegensatz zu London,dass liebend gerne eskalieren möchte und z.B. im Telegraph einen Artikel mit der Aufforderung,“All in“ zu gehen,lancierte.
      Was soll Herr Rötzer also tun,um die Gemengelage in einer Überschrift darzustellen?Eine Überschrift von CNN übernehmen?Da draußen gibt es sehr viele denkbefreite Menschen,die gar nicht verstehen würden,dass die „siegreiche“Ukraine am Rand des Abgrundes stehen…
      Herr Rötzer schreibt ja nicht nur für sie oder für mich.Er will auch ein Publikum erreichen,dass stark von der Regierungspropaganda vergiftet ist!
      Ein schönes Wochenende…

  9. „Taurus-Raketen, Scholz, der Getriebene, und die Kriegsbefürworter“

    Scholz ist bestimmt kein Getriebener, der warten vermutlich nur auf den Marschbefehl von Biden. Oder soll hier schon die Legende vom „Friedenskanzler“ gesponnen werden?
    Vermutlich wird sich Scholz im Fall des Falles aber wieder rauswinden wie ein glatter Aal. Geübt ist er ja durch Cum-Ex und Co.

    „Scholz wollte zunächst wie üblich Taurus-Raketen am liebsten erst liefern, wenn auch die Amerikaner ATACMS-Raketen den Ukrainern übergeben. Jetzt will er eine Lieferung daran binden, dass die Reichweite begrenzt wird, so dass Ziele in Russland nicht erreicht werden, um eine weitere Eskalation zu verhindern‘

    Das mit der begrenzten Reichweite ist kompletter Blödsinn.

    Mit entsprechenden Flugzeugen, F16, können die Raketen immer noch so nah an die Front oder darüber gelangen um Ziele in Russland, vielleicht sogar Moskau, zu treffen.
    Oder kann man die Raketen auf 10 Kilometer begrenzen, so dass sie sich bei Überschreitung selbst zerstören?

    Da Frauen im Ernstfall auch wehrpflichtig wären könnte sich die GRÜNE Nanni doch schon mal probehalberbei den Freiwilligenverbänden in der Ukraine melden anstatt das Leben anderer zu opfern.

    1. Den letzten Vorschlag kann ich nur unterschreiben! Er solte für jeden gelten, der (oder besser: die) für die Verlängerung des Krieges eintritt.

    2. aus wiki
      „Nanni holds a master’s degree in peace and conflict studies from TU Darmstadt.“

      vs

      „sicherheitspolitische Sprecherin“

      Finde den Fehler!

      „Im Dezember 2022 bekundete Nanni in ihrer Rolle als sicherheitspolitische Sprecherin ihrer Partei, sie mache sich große Sorgen, dass Probleme mit der geplanten Beschaffung des Kampfflugzeugs Lockheed Martin F-35 auftreten könnten.[3] Dieses ist als Atomwaffenträger für die „nukleare Teilhabe“ der Bundeswehr vorgesehen.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Sara_Nanni

      Absichtlich komplizierte Aussage, die verscheiern soll, dass die Grüne besorgt ist, dass die F-35 nicht schnell genug kommen, um daran US-Atomwaffen zu montieren. Ja, das will eine Grüne! Für die Sicherheit! Und für Deutschland natürlich!

      Aus dem Link 3 zur tagesschau:

      „Auch im Regierungslager sorgt die Vorlage zur F-35 für Unruhe. Sie mache sich „große Sorgen“, sagt Sara Nanni von den Grünen dem ARD-Hauptstadtstudio. Die Verteidigungspolitikerin befürchtet, dass die Probleme mit Infrastruktur und Zulassung Folgen für die Inbetriebnahme der F-35-Jets haben könnten.Die Grünen hätten die Zertifizierungsfragen schon vor Monaten angesprochen, aber das Verteidigungsministerium habe die Sache heruntergespielt, so Nanni. Dass das Ministerium das Problem erst jetzt aufgreift, nennt die Abgeordnete irritierend.“

      Kein Wort davon, dass mal eine Mehrheit Deutscher gegen Atomwaffen in Deutschland war und ob der F-35 Deal nicht was mit Korruption zu tun hat.

    3. „Mit entsprechenden Flugzeugen, F16, können die Raketen immer noch so nah an die Front oder darüber gelangen um Ziele in Russland, vielleicht sogar Moskau, zu treffen.
      Oder kann man die Raketen auf 10 Kilometer begrenzen, so dass sie sich bei Überschreitung selbst zerstören?“

      Du hast das Prinzip eines Marschflugkörpers nicht verstanden. Es geht darum die gegnerische Abwehrmaßnahmen zu durchdringen. Dabei alles auszunutzen was es an Deckung gibt, nicht direkt darauf los zu fliegen. Sondern die Geländekontur auszunutzen. Es geht nicht darum das dies schnell geht sondern möglichst so, das der Gegner überrascht wird und nur im letzten Augenblick zu einer Reaktion fähig ist. Wann es hoffentlich schon zu spät ist.

      Es sieht vielleicht komisch aus das ein solcher keine Überschalgeschwindigkeit fliegt, aber es wird ein Überschalknall vermieden. Es gibt verschiedene Methoden, wie ein Ziel selbst bei gestörtem GPS noch das Ziel erreichen kann.

      „Mit entsprechenden Flugzeugen, F16, können die Raketen immer noch so nah an die Front oder darüber gelangen um Ziele in Russland, vielleicht sogar Moskau, zu treffen.
      Oder kann man die Raketen auf 10 Kilometer begrenzen, so dass sie sich bei Überschreitung selbst zerstören?“

      Wenn dann noch die Waffenplattform so nah an das Ziel herangebracht wird, wird riskiert das diese verloren geht. Dann könntest Du auch Raketen abfeuern, die weitaus billiger sind, aber eine ballistische Flugbahn aufweise und damit berechenbar sind. Ich programmiere so Waffen nicht, aber vor jedem Auftag muss das gemacht werden. Es wäre interessant wie das umgesetzt werden soll, da nur GPS Daten zu hinterlegen nicht reichen wird. Sicherlich läßt sich das begrenzen, das diese nach einer bestimmten Distanz die Arbeit verweigert. Da ich solche Waffen nicht programmiere, kann ich da nicht weiterhelfen.
      https://www.asmz.ch/fileadmin/asmz/Dokumente/Mai%202020/Russlands%20Marschflugk%C3%B6rper%20%E2%80%93%20zunehmende%20Bedrohung.pdf

      Wie Du sicherlichst sehen kannst, wenn das System richtig genutzt werden will. Braucht es erfahrenes Personal, aber da die Ukrainer das in beliebiger Höhe haben, so die Mär dürfte es für die ein nicht überwindbares Hinderniss sein. Um so ein Waffensystem in allen Facetten zu beherschen.

  10. Das Absurde bei jedem Krieg ist: Je länger man mit dem „realen Szenario“ zur Beendigung des Krieges wartet, desto aussichtsloser wird der Versuch. Und da die dt. Regierung sowieso das Gegenteil einer Befriedung, eines Interessenausgleichs praktiziert hat, nämlich die ständige Befeuerung des Krieges, ist sie völlig ungeeignet, in Zukunft etwas anderes zu tun. Kriegstreiber wie Scholz und seine Hilfstruppen werden nie mehr als Friedensfreunde auftreten können.

    Je länger der Krieg dauert, desto näher rückt die Situation, dass man von außen gar nichts mehr tun kann außer zu warten, bis eine oder beide Kriegsparteien verblutet sind.

    Die Kriegstreiber – sie sitzen ja häufig auch in den Medien – verdammt sollen sie sein!

  11. Vielleicht ist der Scharfschütze nur
    ein Schafschütze, ein sheepshooter
    wie der Engländer sacht.

    Es ist unter aller Sau und verschissenes SPON-Niveau, bloß einen Link auf russisch, als Quelle im
    Text zu verstecken.

    Wenn der Schafschütze was erzählt hat, tat er das mit Vor-, Zuname und Dienstgrad. Schon mal was von direkter und indirekter Rede gehört ?

    Außerdem fehlt eine zweite unabhängige Quelle.

    Die ganzen, verschissenen, pseudoalternativen Onlineschmierblätter machen Quellenangaben a la spiegel.de. Noch besser sind die mit der Selbstreferenz. Die verlinken als Quelle auf eigene Artikel:“ Sehen sie, wir haben das schon früher behauptet, deshalb stimmt das!“
    Was habe ich schon über die Nachdenkseiten gelacht. Weder gewollt noch gekonnt seit Wolfgang Lieb geschmissen hat.
    Rubikon ist auch schon wegen Unfähigkeit geschlossen.

    1. Hol mal tief Luft.

      „Wenn der Schafschütze was erzählt hat, tat er das mit Vor-, Zuname und Dienstgrad.“
      Der Scharfschütze trat unter einem Pseudonym auf. Falls dir nicht klar ist was das bedeutet, schlag es nach.

      „Schon mal was von direkter und indirekter Rede gehört ?“
      Alle Aussagen des Scharfschützen werden im Konjuntiv in indirekter Rede wiedergegeben, damit selbst dumme Menschen begreifen, dass Zweifel erlaubt sind. Verstehe dein Problem nicht. (?)

      „Außerdem fehlt eine zweite unabhängige Quelle.“
      Die ukrainischen Medien werden staatlich zensiert. Woher soll da bitte eine unabhängige Quelle kommen?

    2. Du und dein Lieb-Gezeter! Wer weiß´, was der zur ggw Entwicklung sagen würde. Und über eine der wenigen (im Gegensatz zu den USA) dt Alternativplattformen zu lachen, ist schon unter aller Kanone. Immerhin haben die NDS schon so manchen guten Artikel gebracht und evtl Fehler auch korrigiert.

  12. Was eine Verhandlungslösung betrifft, da tun sich die Amerikaner nicht so schwer wie die Europäer!

    In den US-Eliten gibt es eine Diskussion, das Ukraine-Abenteuer zu beenden, weil die Kosten aus dem Ruder laufen! Den US kann es egal sein, ob ein paar Gebiete russisch werden oder nicht. Es ging den USA NIE um Gebiete/ethnische Fragen, man wollte Russland schwächen. Russland wird aber nicht schwächer. Schwächer wird die USA, deren Waffen in der Ukraine vernichtet werden und die folglich im Krieg gegen China nicht mehr zur Verfügung stehen. China aber ist der erklärte Hauptfeind der USA. Die Europäer sollen die Russen schwächen.

    Es gibt also in USA noch realistisch denkende Kräfte. Dahingegen sind die Europäer völlig durchgeknallt, besonders die Briten, die unter den Brexit leiden. Zwischen Deutschland, Frankreich und den „neuen Europäern“ im Osten sind offen Konflikte ausgebrochen. Polen möchte die Westukraine zurückhaben und hat die ukrainischen Massaker in Wolhynien, bei denen bis zu 100.000 Polen von den Banderas bestialisch ermordet wurden, nicht verziehen! Deutschland möchte in Rivalität zu Frankreich die europäische Vorherrschaft und Revanche für den 9. Mai 1945, Berlin-Karlshorst nehmen.

    Der demente Biden und sein krimineller Sohn Hunter sind persönlich-finanziell tief ins Ukraine-Abenteuer verwickelt. Deshalb ist Trump ein Hoffnungsschimmer auf einen Verhandlungsfrieden. Von den durchgeknallten Europäern hält er wenig!

    1. –> „Schwächer wird die USA, deren Waffen in der Ukraine vernichtet werden und die folglich im Krieg gegen China nicht mehr zur Verfügung stehen.“

      Naja, so viele von ihren „relevanten“ Waffen haben die USA ja nicht geliefert. Sie haben hauptsächlich ihren alten Schrott entsorgt, gleichzeitig aber ihre Rüstungsindustrie schön angekurbelt. Da wird schon kein Mangel auftreten, zumindest kein Mangel an Waffen 😉

      1. Biden hat sich doch wegen seiner Demenz verplappert und zugegeben, die US müsse Streumunition liefern, weil ihnen die „normalen“ Artilleriegranaten ausgegangen seien. Die US-Rüstungsindustrie ist auch nicht in der Lage schnell ihre Produktion hochzufahren.
        Der konservative russische Kapitalismus ist dazu in der Lage. Der westliche finanziallisierte Kapitalismus hat seine Industrie nach Asien verlagert und ist den neuen chinesisch-russischen Industriekapitalismus unterlegen.

        1. „Der westliche finanziallisierte Kapitalismus hat seine Industrie nach Asien verlagert und ist den neuen chinesisch-russischen Industriekapitalismus unterlegen.“
          Wie kommt jemand zu so einer Aussage, gibt es dazu Belege welche Firmen aus der USA dorthin ausgelagert wurde? Ist das wieder mal eine Annahme die sich nicht belegen läßt? Anderseits passt so eine Aussage zu der Qualität der Artikel, die hier veröffentlicht wurden.

          Vor nicht all zu langer Zeit hat Telepolis ein Artikel veröffentlicht. Der deutlich gemacht hat, das aus kapitalistischer Sicht eine solche Produktion bisher nicht nötig war. Deshalb wurden entsprechende Produktionsanlagen zurückgebaut, seit die Rüstungsindustrie privatisiert wurde. Im Gegensatz zu Ländern wie China und Russland.

          1. Apple produziert in Asien, überwiegend in China. Ihr IPhone wird vom taiwanesischen Konzern Foxconn produziert, der viele Standorte in Festlandchina hat. Jetzt wollen sie nach Indien diversifizieren, aber das dauert.
            Kaum einer der großen US-Konzerne produziert noch in den US, Tesla hat ein Werk in Shanghai. US-Pharmakonzerne produzieren in China, ohne China keine Antibiotika! Die US und nicht nur die, sind auf die Versorgung mit seltenen Erden aus China angewiesen. Wie US-Blogger meinen, ohne China kann die US keinen Krieg gegen China führen

            1. Gut ich habe den obersten Kommentar nochmals durchgelesen.

              „Biden hat sich doch wegen seiner Demenz verplappert und zugegeben, die US müsse Streumunition liefern, weil ihnen die „normalen“ Artilleriegranaten ausgegangen seien. Die US-Rüstungsindustrie ist auch nicht in der Lage schnell ihre Produktion hochzufahren.
              Der konservative russische Kapitalismus ist dazu in der Lage. Der westliche finanziallisierte Kapitalismus hat seine Industrie nach Asien verlagert und ist den neuen chinesisch-russischen Industriekapitalismus unterlegen.“

              Erst schreibst Du das die USA ihre Produktion nach Asien ausgelagert hat. Was im Grunde auch stimmte, bis auf eine Ausnahme wenn es Militär oder Sicherheit geht. Da waren die Europärer und die Deutschen nicht so strickt. Ohne Veto der USA hätte China wohl Kuka komplett übernehmen können.
              https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/roboterbauer-kuka-gibt-us-ruestungsgeschaeft-ab/14986462.html

              Die von Dir zitierte Beispiele haben mit Rüstung nichts zu tun. Foxconn produziert inzwischen nicht nur in Asien sondern in den USA.

              „Die US und nicht nur die, sind auf die Versorgung mit seltenen Erden aus China angewiesen.“

              Dazu müßte die Gewinnung wieder im eigenen Land aufgebaut werden. Wie die Europäer wurde jedoch dies auf dem eigenen Kontinent weitgehend eingestellt, meist aus Kostengründen.

              1. Dass Taiwan eine Chip-Fabrik in den USA aufbauen sollte, damit die USA ggf die taiwanesischen Werke zerstören könnten, ist dir wohl entgangen. In den USA wurde darüber und die Drohung eines Senators oder Militärs ausführlich berichtet. Auch darüber, dass die US-Fabrik nur ältere Chip-Modelle herstellen wird. Vielleicht reichen die ja für US-Waffensysteme…
                Ansonsten solltest du mal den Artikel von Gaius Baltar /(offensichtl Pseudonym) bei Larray Johnson oder seinem eigenen substack lesen. Dann dürfte dir so manches klar werden.

        2. Die „normalen“ Artilleriegranaten sind ihnen nicht ausgegangen, sie hatten nur keine mehr im Übermaß davon. Sie werden schon genug davon für sich selbst zurückbehalten haben.
          Außerdem war das Ganze eben auch eine schöne Gelegenheit den Krieg ein wenig weiter mit der Streumunition zu eskalieren, mit dem Zeug also, dass sie sowieso loswerden wollten.

          Die USA mögen bei allen möglichen Dingen noch auf Produktion aus Asien angewiesen sein, bei Waffen aber sicher nicht.

  13. Also der Link zu Strana ist wirklich interessant zu lesen, da gibt jede Menge Artikel die man sich zugemüte führen kann. https://strana.today/news/442230-snajper-vsu-rasskazal-o-svoem-videnii-situatsii-na-fronte-v-tselom.html
    Hier in Deutsch:
    https://strana-today.translate.goog/news/442230-snajper-vsu-rasskazal-o-svoem-videnii-situatsii-na-fronte-v-tselom.html?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=en

    https://strana-today.translate.goog/news/442335-itohi-534-dnja-vojny-v-ukraine.html?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=en
    Mit der Firefox Erweiterung „Google Translator“ https://add0n.com/google-translator.html kann man sich dann ganze Seiten übersetzen lassen.
    Nur als Beispiel wird auch darüber berichtet, das sich die Ausbildung der 6! F-16 Piloten aus diversen Gründen hinzieht …
    „Die erste Gruppe ukrainischer Piloten wird die F-16-Ausbildung voraussichtlich erst im nächsten Sommer abschließen, schreibt die Washington Post unter Berufung auf hochrangige ukrainische Beamte. Sie führen dies auf Verzögerungen seitens des Westens bei der Umsetzung des Ausbildungsprogramms zurück.
    Es wurde beschlossen, dass nur sechs Piloten, also etwa die Hälfte des Geschwaders, die erste Ausbildungsstufe absolvieren würden. Zwei weitere Piloten wurden als Reservekandidaten identifiziert. Beamte sagen, dass der Pilotenausbildungsprozess gerade erst anfängt, allmählich an Fahrt zu gewinnen, obwohl versprochen wurde, dass die Ausbildung bereits im August beginnen soll.“

  14. Damit bestätigt sich das, was hier eine Reihe von Kommentatoren seit Monaten sagen.
    Vermutlich ist es so, das dies jetzt kolportiert wird, weil der verantwortliche Westen sich einen schlanken Fuß machen will.
    Es wäre auch möglich gewesen zu dieser Erkenntnis zu kommen, ohne Hunderttausende in den (sinnlosen) Tod zu schicken.

  15. Eine erfreuliche Zunahme an Realitätsgehalt ist in Rötzers Text zu erkennen. Wie er feststellt, outen sich Grüne weiterhin als führende Militaristen, obwohl die sie treibende Hypermoral längst und auch für schlichte Gemüter kaum noch zu übersehen sich dialektisch gebrochen und in ihr Gegenteil verkehrt hat.

    Also weiter Sterbehilfe für die Ukraine. Mit der irgendwann nicht mehr zu umgehenden Kurskorrektur kann ja auch gewartet werden, bis die AFD in den Umfragen stärkste Partei ist. Weit ist sie davon nicht mehr entfernt…

  16. „Ein Motiv des Angriffs auf die Ukraine war neben dem Landweg zur Krim und der Wasserversorgung der Halbinsel die Beendigung der Möglichkeit für ukrainische Truppen, Lugansk und Donezk zu beschießen.“ (Rötzer)

    Die ukrainischen Truppen beschießen Donezk BIS HEUTE, weil der ukrainische Vorposten Awdijiwka, der 3 km !!! von der Stadtgrenze von Donezk entfernt ist, bis heute gehalten wird. Ich kann aus dieser Tatsache beim besten Willen nicht schließen, dass die russische militärische und politische Führung es für eine Priorität hielt oder hält, den Beschuss von Donezk zu verhindern.
    Die Russen haben bis heute in Donezk nicht einmal Warnsysteme gegen den stinknormalen Artilleriebeschuss eingerichtet.
    Neulich hörte ich in einem (aufgezeichneten) Interview mit einer Mariupoler Schuldirektorin, dass einzelne Donezker Eltern dazu übergehen, ihre Kinder ins zerstörte Mariupol zur Schule zu schicken, weil’s dort sicherer ist.

    Wenn man sich das Verhandlungsergebnis von Istanbul (29.3.2022) oder den bekannten Kommentar des israelischen Ex-Premiers und Vermittlers (!) Bennett zu Gemüte führt weiß man doch eigentlich, worin das primäre Kriegsziel bestand. Wozu immer wieder über andere Kriegsziele spekulieren?

  17. Laut der aktuellen JW-online-Ausgabe, ist die Lieferung der „Taurus“ fast schon beschlossene Sache.
    Der CDU-Kriegsfetischist Kiesewetter soll sich im gewohnten Landser-Jargon so geäußert haben :
    „.. die Bundesrepublik ( müsse ) »mit allem reingehen, was wir haben«. “ ( logisch gar nicht so leicht nachvollziehbare Formulierung ! )
    Auch andere ( Christ ) -Demokraten äußern sich eskalationslüstern : Diese scheinen den Vernichtungskrieg gegen die UDSSR sühnen zu wollen, indem sie russisches Territorium mit deutschen Waffen bombardieren lassen – teutonische Logik !
    Unsereins quält derweil die Frage, wie mensch sich deutlich von diesen Sieg-Heil-Elite-Sadisten abgrenzen soll : Schon wieder zwecks Abgrenzungsritual Eigenblut vergießen ? Langsam wird’s ungesund !

    1. „Der CDU-Kriegsfetischist Kiesewetter soll sich im gewohnten Landser-Jargon so geäußert haben :
      „.. die Bundesrepublik ( müsse ) »mit allem reingehen, was wir haben«. ““

      Dann schlage ich vor, Roderich Kiesewetter geht schon mal voran… ausgebildeter Soldat ist er ja, da kann er dann sein Wissen mal praktisch anwenden. Und seine Parlamentskollegen, die schon seit Februar 2022 ins gleiche Horn stossen, kann er gleich alle mitnehmen, da hat er dann schon ein bis zwei Kompanien zusammen… frisch auf, Kamerad!

      1. Vielen Dank für Ihren Kommentar.
        Vor 2-3 Wochen war ich im „Haus der Geschichte“ in Bonn; da sah ich sie dann wieder : Die Bilder von Leichen-, Schuhen- und Brillenbergen der KZ’s .
        Ich denke, jedem BIO-Deutschen der diese Bilder sieht, bleibt jegliche Israel-Kritik im Halse stecken; von der Möglichkeit irgendwelcher Aggression Deutschlands gegen Israel ganz zu schweigen, einfach undenkbar !
        Was ich ums verrecken nicht verstehe, ist, dass den Elite-Deutschen nach
        – dem Anblick verhungerter Russischer Kriegsgefangener
        – dem Anblick verhungerter Leningrader,
        – dem Anblick des verwüsteten Stalingrads,
        – der Lektüre des Buchs „Vernichtungskrieg , Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944 “
        – der Lektüre der Abhörprotokolle deutscher Kriegsgefangener,
        Kriegshetze gegen das russische Volk nicht ebenso unmöglich ist, sondern besagter „Elite“ – sogar mit Emphase und wie selbstverständlich – glatt über die Lippen geht !

        1. Recht haben Sie – es Ist ein Beweis dafür, was permanente Propaganda vermag.
          Die gleichgeschalteten Medien sind die größte Gefahr für ein Volk, wird dort nicht angesetzt, dann wird sich nie was ändern.

        2. Nein, defintiv nein.
          Mir bleibt KEINE Israel Kritik im Halse stecken, weil das nämlich nichts damit zu tun hat was den Juden angetan wurde! Das ist nur das Vehickel um JEGLICHE Kritik an der Israelischen Politik Palästina gegenüber zu unterbinden.

    2. Klar doch. Opas Tod in Stalingrad verlangt noch immer nach Rache.
      Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis man uns in den offiziell liezensierten Wahrheitsmedien erklärt, dass der Russe für Auschwitz zur Verantwortung gezogen werden muss .
      Und wenn unsere ukrainischen Freunde und Verbündeten Denkmäler für Bandera errichten, spricht auch nichts mehr dagegen Unter den Linden eins für Heydrich aufzustellen. Und in Mannheim oder Heidelberg eines für Höss.

      Liebermann 33: Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen will.

  18. Krieg ist der Preis der Freiheit des Kapitals das dafür Proletariat verheizt. Die ukrainischen Banderisten wollten mit backing der amerikanischen herrschenden Klasse sich darauf einlassen. Jetzt fängt der Krieg an teuer zu werden.
    Wenn die Ukraine rasch siegen sollte hätte viel mehr geliefert werden müssen, so aber zieht sich der Krieg hin. Am Hinziehen gibst ein Interesse. Russland will nicht nachgeben, es sieht vitales Staatsinteresse bedroht.
    Der Krieg wird enden wenn die Mittel erschöpft sind.
    Bereits 1915 war der deutschen Generalität klar daß der Krieg nicht mehr gewonnen werden konnte. Das Ende kam für die deutsche Bevölkerung überraschend, die Generale haben die Dolchstoßlüge verzapft.
    Ähnliche Enwicklungen sehen wir in der Ukraine.
    Bleiben werden: Billige Arbeiter, billige Rohstoffe, ein paar reiche ausländische Kapitalien und inländische Nazi-Bonzen. In Russland übrigens auch. Das Proletariat verliert.
    Wer von der Nationalität verblödet ist kann sich drauf einen runterholen.

  19. Ausnahmsweise mal ein ganz guter Artikel von Herrn Rötzer, wobei das, was gesagt wird, den meisten hier sowieso schon bekannt war.
    Aber der Artikel fasst alles schön zusammen.

    Fazit nach 20 Jahren Kriegsplanung der USA gegen Russland über die Ukraine:
    – das totale Desaster für den Westen
    – nichts – oder fast nichts – konnte umgesetzt werden
    – Russland hat aus der Geschichte sehr gut gelernt, der Westen hat fast nichts gelernt
    – Russland führt den Westen am Nasenring durch die ukrainische Manege
    – mit dem Krieg gegen Russland über die Ukraine haben die USA ihren Niedergang deutlich beschleunigt, statt ihrem Traum von der Weltherrschaft deutlich näher zu kommen:
    a) Russland hat sich – militärisch, wirtschaftlich, politisch – als auffallend stark erwiesen, was viele (ich auf jeden Fall) auch erhofft hatten, und vieler Leute Traum vom „schwachen Russland“ ist in Scherben zerplatzt
    b) viele Länder – gerade aus dem Süden, d.h. viele ehemals vom Westen kolonialisierte Länder – fühlen „Morgenluft“, d.h. endlich die Hoffnung umsetzen zu können, sich vom imperialistischen Westen komplett abkoppeln zu können, oder zumindest selbstbewußt gegenüber diesem auftreten zu können: denn Russland zeigt offen, dass man sich dem Westen entgegenstellen, und dabei souverän die Oberhand haben kann,
    – der Westen geht an seiner Dekadenz zu Grunde: wer sich für Gott hält, wird umso tiefer stürzen
    usw.

  20. @Sikimoto

    „Wenn der Schafschütze was erzählt hat, tat er das mit Vor-, Zuname und Dienstgrad.“
    Der Scharfschütze trat unter einem Pseudonym auf. Falls dir nicht klar ist was das bedeutet, schlag es nach.“

    Den ganzen Scheiß kann also auch ein Propagandaoffizier der Russen oder NATO erfunden haben.

    „Schon mal was von direkter und indirekter Rede gehört ?“
    Alle Aussagen des Scharfschützen werden im Konjuntiv in indirekter Rede wiedergegeben, damit selbst dumme Menschen begreifen, dass Zweifel erlaubt sind. Verstehe dein Problem nicht.

    Der Konjuktiv wird verwendet um
    unmissverständlich deutlich zu machen, dass die Zeilen nicht vom
    Autor stammen sondern von einer
    anderen Person.
    Zur Prüfung der Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit einer Quelle trägt der Konjunktiv nichts bei.

    „Außerdem fehlt eine zweite unabhängige Quelle.“
    Die ukrainischen Medien werden staatlich zensiert. Woher soll da bitte eine unabhängige Quelle kommen?“

    Schon mal was von „Primärquelle“ gehört ? Alles was die „alternativen Medien“ nicht im Netz kopieren können, existiert nicht, nä ? Anrufen irgendwo geht gar nicht, Experten sind alles Schergen der Finsternis, Lobbyisten und Einflussagenten ( NDS ).

    Was man nicht beweisen kann, existiert nicht ! Kein Beweis, kein Artikel. Irgendwelche Mutmaßungen können sich die Leser selbst aus dem Arsch ziehen.

    Ich antworte so, weil……

    Die kriegen es trotz Bitte hier nicht hin, alle Ebenen des Kommentarbereiches von JavaScript zu befreien. Die erste Ebene ist javascriptfrei, die folgenden nicht.
    Man müsste also ständig im Browser die JS-Unterstützung an und ausschalten.
    Es gibt jetzt auch Zählcodes der Verwertungsgesellschaft Wort ( VG-Wort ), die die Leser per CSS3 und HTML5 zählen.
    Kurz erklärt:
    Das Overton-Magazin bekommt Geld von der VG-Wort, wenn jemand auf den Artikel klickt ( deshalb die Klickbaitartikel ). Die Leser müssen dazu gezählt werden. Ein Code auf jeder Artikelseite macht das aber nur
    mit JS. Mit Javascript kann man sich im Netz Schadsoftware unbemerkt auf den Rechner laden.

    1. „Den ganzen Scheiß kann also auch ein Propagandaoffizier der Russen oder NATO erfunden haben.“
      Könnte, ja. Und durch die im Artikel gewählte Formulierung ist das auch jedem , der über minimale Medienkompetenz verfügt, klar.

      „Der Konjuktiv wird verwendet um
      unmissverständlich deutlich zu machen, dass die Zeilen nicht vom
      Autor stammen sondern von einer
      anderen Person.“
      Nein. Das ist die indirekte Rede. Die gibt es mit und ohne Konjunktiv, was in der Bedeutung einen Unterschied macht. Deutsch ist nicht deine Muttersprache?

      „Zur Prüfung der Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit einer Quelle trägt der Konjunktiv nichts bei.“
      Das hat auch wirklich niemand behauptet.

      „Schon mal was von „Primärquelle“ gehört ? Alles was die „alternativen Medien“ nicht im Netz kopieren können, existiert nicht, nä ? Anrufen irgendwo geht gar nicht, Experten sind alles Schergen der Finsternis, Lobbyisten und Einflussagenten ( NDS ).“

      Primärquellen sind mir bekannt, ja. Ich erwarte aber nicht von Rötzer, dass er jede ukrainische Fernsehsendung guckt, zumal ihm das ohne Ukrainisch-Kenntnisse wenig bringen würde und er das Ergebnis (die Primärquelle) auch ohnehin nicht sinnvoll verlinken könnte. Deine Erwartungen scheinen anders, gehen aber an der Realität von klickfinanziertem Journalismus ziemlich vorbei. Und warum du glaubst ein ukrainisches Medium wie Strana könne an der staatlichen Zensur vorbei ein Interview erfinden, dass es in Wahrheit nicht gegeben hat, müsstest du erst plausibel machen.

      „Was man nicht beweisen kann, existiert nicht !“
      Wer hat dir denn so einen Unsinn erzählt?

      „Irgendwelche Mutmaßungen können sich die Leser selbst aus dem Arsch ziehen.“
      Es sind keine Mutmaßungen, sondern Zitate aus einer angegebenen Quelle. Der kann man glauben, oder nicht glauben. Das dir die Quelle aus ideologischen Gründen nicht schmeckt, hast du jetzt mehr als offensichtlich gemacht. Aber alles was du dagegen anführst sind halt selbst Mutmaßungen, die du dir aus dem Arsch gezogen hast.

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