
Eine neue Dimension des Krieges, wie er derzeit in der Ukraine und Russland geführt wird, ist der massenhafte Einsatz von Drohnen, die aufgrund ihrer Quantität und ihres deswegen relativ niedrigen Preises kaum von der Luftabwehr vollständig bekämpft werden können. Große Drohnen wie die amerikanischen Predator haben sich hingegen, der Iran-Krieg zeigt, nicht bewährt.
Mit dem massenhaften Einsatz von relativ einfachen und billigen FPV-Drohnen zur Überwachung/Dokumentation und zum Kamikaze-Angriff werden große Korridore geschaffen, in denen sich nur mit hohem Risiko Menschen und Fahrzeuge bewegen können.
Neu ist die Möglichkeit, diese Präzisionswaffen zur Jagd auf den sich bewegenden Gegner einzusetzen. Man wird sich noch daran erinnern, dass militärisch ein Problem der zeitliche Abstand zwischen der Beobachtung eines Ziels und dessen Beschuss war. Das war auch noch der Fall bei Drohnen bis zum Afghanistan-Krieg, als nach Vorbild von Israel von den USA die ersten Kampfdrohnen eingesetzt wurden, mit denen der zeitliche Abstand zwischen Beobachtung und Beschuss praktisch gegenstandslos wurde und gleichzeitig mit einer zweiten Drohne Treffer dokumentiert werden können.
Seitdem findet eine Kriegsführung statt, die eher als Jagd und hinterhältige Tötung bezeichnet werden sollte. Gerne werden diese Treffer durch Videos der Kamikazedrohnen veröffentlicht, die zeigen, wie diese „Präzisionsmunition“ Menschen jagt. Man sieht dann Menschen, die in ihren letzten Sekunden in Panik auf die Drohne und deren Piloten starren. Der Drohnenpilot tritt als Mörder auf, der weit entfernt durch die Drohnenkamera den Todesgeweihten anvisiert, bis dieser zerfetzt wird. Ein grausames Spektakel im gar nicht sauberen Hightech-Krieg (Wir sollen den Krieg finanzieren, aber seine Wirklichkeit nur selektiv sehen).
https://t.me/serhii_flash/7675
Ein Nachteil der Drohnen war bislang, dass sie, um Ziele visuell ausfindig zu machen, in der Luft schweben (loitern) mussten, wodurch sie aber auch visuell und auch wegen ihrer Fluggeräusche entdeckt und bekämpft werden konnten. Russische Truppen haben nun begonnen, FPV-Drohnen noch mit Mikrofonen auszustatten, um Fahrzeuge besser angreifen zu können, berichtet der ehemalige Berater des von Selenskij entlassenen Verteidigungsministers Fedorov, Sergei „Flash“ Beskrestnov.
Die Drohnen werden neben Straßen in einem Hinterhalt außer Sichtweite des Fahrers geparkt und steigen nur dann auf, wenn nach Fahrgeräuschen ein Fahrzeug sich nähert, um dieses anzugreifen. Das erhöht die Einsatzzeit der Drohne, die sich im Versteck nicht nur den Augen von Menschen, sondern den Kameras von Überwachungsdrohnen entzieht. „Flash“ hat dazu ein von einer solchen russischen Drohne in der Frontzone aufgezeichnetes Video online gestellt.

Wie der Drohnenkrieg aussehen kann, wird anhand eines weiteren Videos deutlich. Auf Straßen im Frontgebiet werden präventiv Drohnen in Schwärmen geparkt, um angreifen zu können, wenn Fahrzeuge oder Soldaten sich nähern. Das erlaubt wiederholte Angriffe, um sicherzugehen, dass das Fahrzeug zerstört wird, auch wenn ein erster Angriff durch ein Netz abgefangen werden sollte, mit denen Fahrzeuge, Gebäude und auch Straßen in Hunderten von Kilometern Länge geschützt werden. Das Video kann aber auch nur Propaganda sein.
Russische Geran-2-Drohnenschwärme haben überdies den Vorteil, dass mit ihnen ein Mesh-Netzwerk aufgebaut werden kann. Dabei dienen mehrere Funkmodems auf jeder Drohne als Sender und Relais. So können Daten automatisch umgeleitet werden, wenn eine Verbindung ausfällt. Der Pilot ist dadurch in der Lage, nach dem Start auch neue bewegliche Ziele anzugreifen, auf die die Drohne nicht ausgerichtet gewesen war.
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Zu dem was in Gaza passiert (Montag der 17.08.2026):
Es wurden im Juli 28 Millionen US-Dollar per e-wallet reinüberwiesen (43 Mio. im Juni). Die Vereinten Nationen haben weniger von den Ländern bekommen und deswegen wird nur dieser Betrag reinbezahlt. Manche bekommen 370,-US-Dollar und einen Sack mit Mehl, manche nur 220,-US-Dollar.
Die Menge an Hilfslieferungen die reingefahren wurden hat im Juli um 32,90% zugenommen.
Es haben 1.497.195 Menschen etwas erhalten (1.6 Millionen Menschen waren geplant). Es wurden im Juli für die Vertriebenen 704.000 Mahlzeiten jeden Tag zubereitet und an 1.088 Verteilungspunkten ausgegeben (es wird in 98 Küchen zubereitet und dann verteilt). Zusätzlich wurden für 945.000 Menschen zwei Nahrungsmittel-Pakete und ein Mehlsack verteilt (75% der benötigten Ration des Monats). Schon im September und dann im Oktober (Hilfe für 600.000 Menschen) soll weniger verteilt werden weil die Mittel nicht ausreichen. Der gesamte Gaza-Streifen ist vom IPC als Phase 3 (Krise, hohe Nahrungsmittelunsicherheit) eingestuft. Die Palästinenser werden ausgehungert damit sie die Waffen hergeben. Als die Hungersnot am schlimmsten war verlangten die Händler für einen Sack Mehl (25 Kg) und bekamen 1.000 US-Dollar. Insgesamt sind am Hunger 453 Menschen gestorben, darunter mindestens 150 Kinder.
Es läuft bei Amnesty eine Unterschriftenaktion um ein Abkommen auszusetzten. Es geht darum dass die Besatzung die Menschenrechte nicht einhält und noch von der EU gefördert wird. Wenn Sie an dem Text etwas auszusetzten haben können Sie auch etwas eigenes schreiben und dann an den Kanzler abschicken.
https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/kanzler-merz-eu-israel-abkommen-aussetzen
Ausserdem möchte ich sagen dass immer über den Nahen Osten gesprochen wird obwohl es „am Mittelmeer“ ist.
Es sind nur zwölf von vierunddreissig Sauerstoffstationen in Betrieb (35%). Ausgefallen sind sechsundzwanzig von dreissig Geräte zum Befüllen von Sauerstoffflaschen (87%). Damit werden u.a. Frühgeburten versorgt, die Zahl der Fehlgeburten hat sich verdreifacht. Die Wasserqualität ist nicht angemesen, bei einer der Lieferungen sind fünfhundert Menschen erkrankt. Das Grundwasser ist mittlerweile evtl. zu 20% mit Bakterien verseucht und die Wasserstellen werden zu 40% nicht sterilisiert. Die Toten liegen noch zu tausenden in den Trümmern und über die Hälfte der Vertriebenen leben in unmittelbarer Nähe zu Müllbergen (Abwässer).
Es haben viertausend Krebskranke die Ausreisegenehmigung (nach einer Sicherheitsbeurteilung durch die Besatzung) nicht bekommen. Dies kommt einer Verurteilung und einem Todesurteil gleich. Die Kranken ohne Behandlung sterben eher weil die Krankheit fortschreitet.
In der West-Bank lässt ein Militär einen Vater mit seinem kranken Kind an einem Checkpoint warten und nicht zum Arzt gehen. Ein Siedler hat ein kleines Mädchen überfahren welches dann im Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wird (Wadi Ubaid, westlich von Dura). Es wurden seit dem Oktober 2023 in der West-Bank 1.193 Palästinenser umgebracht (unter den Toten sind 251 Kinder). Es wurde in mindestens einem Fall ein Mörder von dem Richter heimgeschickt. Es werden über 90% der Strafanzeigen gegen die Siedler eingestellt.
Dr. Iyad al-Rantisi und Dr. Adnan al-Bursh wurden in der Gefangenschaft zu Tode gefoltert (aber Gefangene die umgebracht wurden gibt es viele, die werden dann zurückgebracht ohne Namen). Diese Ärzte haben sich geweigert das Hospital zu verlassen und darauf bestanden weiter die Patienten zu behandeln. In den Gefängnissen werden sie schwerer als andere misshandelt. Die Gefangenen werden schwer geschlagen, die ärztliche Behandlung wird ihnen vorenthalten, und sie werden sexuell misshandelt. Die Gefängnissse der Besatzung und die Streitkräfte wurden wegen der sexuellen Gewalt im Konflikt von den Vereinten Nationen in eine schwarze Liste eingetragen[1]. Die Vereinten Nationen sind mit der palästinensischen Regierung in Verbindung um die Überlebenden zu versorgen. Die Wohngebäude werden zerstört.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Den Völkermord wird noch begangen. Über den Völkermord sprechen.
[1] Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen über sexuelle Gewalt für das Jahr 2025.
https://news.un.org/en/story/2026/05/1167603
[2] Es wurden seit dem Waffenstillstand im Oktober mehr als 1.265 Palästinenser getötet und 4.198 Palästinenser verletzt (12 Tote und 60 Verletzte und/oder Verstümmelte in einer Woche). Es wurden im Libanon bei einem Angriff eine Mutter und ihre vier Kinder (und wahrscheinlich auch der Vater) getötet.
Man sieht Menschen, die in ihren letzten Sekunden in Panik auf die Drohne und deren Piloten [ via Kamera ] starren.“ so der Autor Rötzer.
Wieso auch sollte ein Soldat seine Waffe nehmen und die Drohne abschießen ?
Dass noch kein Soldat auf diese Idee ge –
kommen ist ?
Die Funkmodems werden übrigens von Ubiquiti geliefert, mal schauen wann diese automatisiert abgeschossen werden.
Und die Ukraine scheint jetzt eigene Gleitbomben zu haben.
Anstelle sich über die technischen Einzelheiten zu echauffieren, sollte man bedenken, das Krieg immer gleich ist
Der 5D-Schachspieler hat den Blitzkrieg ohne Plan B und Exitstrategie verkackt, so was kommt von so was.