
Ein Telefongespräch von anderthalb Stunden hat die Wende im Ukraine-Konflikt gebracht: Donald Trump, der behauptet, wenn er regiert hätte, wäre dieser Krieg nicht zustande gekommen, und Wladimir Putin, der Rationalist, den der Westen zum Teufel stilisiert hat. Beide haben sich darauf geeinigt, den Krieg zu beenden. So einfach ist das, wenn man die Vernunft einschaltet und die Realität über die Medien, die Narrative, die Propaganda und die Träumereien stellt.
Eigentlich müsste ein Karneval der Freude ausbrechen. Menschen müssten jubelnd auf die Straßen ziehen, Bilder von Trump und Putin über ihren Köpfen schwenken und in bunten Klamotten zu lateinamerikanischen Rhythmen tanzen… Und das ganz besonders in Deutschland, wo die Regierung uns hunderte Strafmilliarden auferlegt hat, um bei diesem Krieg ganz vorne mitzumischen.
Es ist klar, in unseren großstädtischen Milieus wäre dies undenkbar, Trump und Putin gelten als äußerst fiese Typen. Ehe man einen Akt der Vernunft, ausgerechnet von diesen beiden akzeptiert, will man lieber im Kriegsmodus verharren.
Die ersten Reaktionen, die hier verbreitet wurden, sind die der bekannten Kriegstreiber. Und der immer noch regierende Olaf Scholz hat bereits angekündigt, dass, aus seiner Sicht, nach einem Waffenstillstand die Ukraine, sobald wie möglich, wieder aufgerüstet werden soll. Natürlich mit deutschem Geld. Da kann man nur hoffen, dass Herr Scholz in der nächsten Koalition nicht noch einmal Finanzminister wird.
Staatsschulden sind eine Bankrotterklärung des Staates gegenüber der Finanzmacht. Es ist aber eine Spezialität der USA, dass die Staatsschulden, in Höhe des Militär-Etats, gegenüber der Notenbank FED, nicht zurückgezahlt werden. Das kann man in Berlin so nicht praktizieren, weil Deutschland und seine Nettozahler über Generationen die Staatskredite vollständig zurückzahlen müssen, egal von wem die Gelder gekommen sind.
Obwohl der Schulden-Deal zwischen Washington und der Wallstreet so verlockend ist, hat Donald Trump, der sich mit Finanzen besser auskennt, entschieden, die Schuldenaufnahme endlich zu drosseln und Staatseinnahmen zu erhöhen, durch hohe Importzölle und durch den Export von mehr Rüstungsgütern. Deutschland soll Waffen kaufen, noch und noch, aber weniger Autos in die USA exportieren. Manchen ist dieser Gedanke zu einfach oder zu mathematisch, um im Kopf abgespeichert zu werden und ins politische Wertesystem vorzudringen.
Der Freudentaumel über die Chance zum Frieden bleibt aus, selbst bei denen, die von Anfang an die Realität dieses Krieges realistisch eingeschätzt hatten. Aber, wer schreibt, der bleibt.
Gleich nach Kriegsbeginn und der verhängnisvollen Bundestagsdebatte darüber, hatte ich am 27.02.2022 folgenden Klartext verfasst und jetzt ist der Zeitpunkt das ernst zu nehmen:
Die Wahrheit stirbt zuerst und dann die Intelligenz
Der Kommentar ist auf kritlit.de und auf Krass&Konkret erschienen.
Zitat: Mir ist aufgefallen, dass ein für die Realität zentral wichtiges Wort in dieser Debatte nur ein einziges Mal ausgesprochen wurde und dass es kaum Applaus erhielt: Waffenstillstand. Das Wort Waffenstillstand kam von Frau Amira Mohamed Ali (Fraktion die Linke, (jetzt BSW)).
Ich bin ebenfalls völlig anderer Meinung als das Hohe Haus: Ein Kampf der Ukraine gegen die russische Übermacht ist aussichtslos. Es ist verheerend, diesen Kampf anzuheizen und mit Waffen und Geld oder verbal zu befeuern. Krieg ist kein Profisport.
Wer die Illusion unterstützt, Ukraine könnte gegen Russland bestehen, verschlimmert die Lage und man kommt der gefährlichen Möglichkeit einer zeitlichen und räumlichen Ausweitung automatisch näher.
Das Stichwort Waffenstillstand sollte stattdessen die Diskussion beherrschen. Wie kann man einen Krieg so schnell wie möglich beenden? Es beginnt mit einem Waffenstillstand.
Meine Vorstellung von der Organisation des Kriegsendes ist folgende:
1.Waffenstillstand zwischen den ukrainischen Truppen, die der Regierung gehorchen, und der Russischen Armee. (Nicht abhängig vom Verhalten der radikalen Milizen.)
2. Gesprächsrunde an einem möglichst neutralen Ort, an der einige unbeteiligte Staatenlenker (von Format) und die Präsidenten Selenskij und Putin teilnehmen. (Annalena Baerbock und Olaf Scholz haben sich bereits disqualifiziert, weil sie für weitere Aufrüstung der Ukraine und damit gegen den Frieden eintreten.)
3. Verhandlung über den zukünftigen Status der Ukraine. Die schriftliche Garantie, dass die Ukraine nicht in die Nato aufgenommen wird, dürfte jetzt nicht mehr genügen, Russland zu bewegen. Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass Ukraine auf lange Sicht zur Neutralität verpflichtet wird, so wie Österreich nach der Niederlage im 2. Weltkrieg.
4. Abzug der russischen Truppen und möglichst schnelle Verwirklichung der Beschlüsse, Beendigung des Krieges. Zeit für die Ukraine, sich zu einer demokratischen Föderation zu entwickeln, in der radikale und bewaffnete Nationalisten keinen Platz haben. Wiedereinführung der russischen Sprache als zweite Amtssprache. Beleben der kulturellen Verbundenheit mit dem Nachbarn Russland, welches die volle Souveränität einer neutralen Ukraine anerkennt und garantiert.
5. Optimistischer Blick in die Zukunft: Ukraine als größtes und fruchtbarstes Agrarland Europas liefert erstklassige (biologische) Lebensmittel nach West und Ost. Nationalismus und Träumereien vom Wohlstand, einfach durch Westanbindung, sollte man vergessen.
6. Wiedererwachen der Intelligenz in ganz Europa, das mehr als zweitausend Jahre lange Geistesgeschichte hinter sich hat, vergleichbar nur mit China. Mit der griechischen Demokratie und Philosophie, der römischen Organisation eines Rechtsstaats, mittelalterlicher Kunst, Aufklärung, Wissenschaft und Technik, leider auch zu viel Waffentechnik.
7. Abkehr Europas vom amerikanischen Weg. Die USA sind seit dem Mord an John F. Kennedy, ihres besten Präsidenten nach dem 2. Weltkrieg (den man nie aufgeklärt hat), in eine moralische Abwärtsspirale geraten. Undurchsichtige, nicht demokratische Kräfte beherrschen das Land, allen voran der militärisch-industrielle Komplex, die Finanzmacht und eine Zahl von Geheimdiensten. Das Zweiparteiensystem ist entartet. Die Medien und das Internet sind auf Gelderwerb fokussiert, das Währungssystem ist außer Kontrolle, die Dollarmenge wächst unbegrenzt. All das ist kein Vorbild für Europa, sondern ein Zerrbild für den europäischen Humanismus.
Zitat Ende.
Damals war ich optimistisch, indem ich glaubte, mit solch einem Text auf den Meinungsbildungsprozess einwirken zu können. Drei Jahre später weiß jeder, dass es nicht möglich war.
Alle Ohnmacht geht vom Volk aus
Der politisch-mediale Komplex aus regierenden Politikern, ihren Sprechern, Werbeagenturen, den Öffentlich-Rechtlichen Anstalten und den großen Medienhäusern in Familienbesitz ist übermächtig. Die Medienmacht ist totalitär und real, ihre Ideologie ist nicht austauschbar.
Diese Erkenntnis dämmerte mir schon einen Monat später. Am 31.03.2022 schrieb kritlit.de
Ideologie macht Krieg zum Religionskrieg.
Der Text auf kritlit.de wurde von apolut übernommen, ist aber dort nicht mehr verfügbar.
Zitat:
Religionskriege sind die sinnlosesten und grausamsten Kriege. Sie richten sich nicht nur gegen Militär, sondern gegen Frauen, Männer und Kinder, alte und junge, weil sie anderen Glaubens sind. Die Zerstörung von Kirchen und Häusern, das Abbrennen von ganzen Städten, das Abschlachten von Mensch und Vieh wird im Religionskrieg zur weihevollen Handlung, für Gott, gegen den Teufel, für die ewige Seligkeit, gegen Verbrecher, für die Erlösung vom Übel und für das Gute an sich.
Ein solcher Krieg hat in Deutschland von 1618 bis 1648 stattgefunden. Das sollte für alle Zeiten reichen.
In den vierhundert Jahren danach hat sich die Technik der Waffen, wie die gesamte Technik, explosionsartig entwickelt. Mit einem einzigen atomaren Sprengkörper kann man mehrere Millionen Menschen auf einen Schlag umbringen. Aber auch die Möglichkeiten, Verbrechen des Krieges mit psychologischen Mitteln zu rechtfertigen, haben sich enorm erweitert.
Man kann jede Tötungsabsicht überall verbreiten, wie damals die Religionen, und mit ständig wechselnden Narrativen täglich und stündlich Feindbilder und Gräueltaten durch die technischen Medien jagen.
Die Medienmassage wirkt bei ständiger Wiederholung wie tiefliegende religiöse Überzeugungen aus dem Mittelalter. Die Definitionen von Freund und Feind, Gut und Böse sind beliebig veränderbare Narrative der Medientechnik geworden. Man nennt das auch psychologische Kriegsführung.
Im religiösen Krieg sind zwei Komponenten entscheidend, die ineinandergreifen. Erstens Waffen, die es ermöglichen, aus immer größerer Ferne immer mehr Menschen zu töten, und zweitens Medien, die ein Dauerfeuer aus Feindbildern und Aggressivität entfachen: Wir sind die Guten, die Gegner sind Verbrecher, wir sind im Recht, der Feind verachtet das Völkerrecht, Menschenrecht, Eigentumsrecht und unser Recht auf Wohlstand, Überfluss und Freiheit.
Zitat Ende.
Jetzt haben Trump und Putin telefoniert
Beide sind keine Engel, aber auch keine Ideologen und alle Vasallen sind düpiert. Selenskij, Scholz, Macron usw., die es versäumt haben, selber den Frieden herbei zu reden.
Es gibt eine doppelte Ohnmacht: Ohnmacht der Kritiker und Ohnmacht der Kritisierten. Doppelte Ohnmacht in einem System, das ohnmächtige Regierungen und Parteien befähigt, sich aus allem raus zu reden und mit den Medien im Rücken so weiterzumachen wie bisher.
Worauf wartet ihr noch, bis wir unseren Verstand einschalten?
Zum Glück ist bald Karneval. Meine Kostümvorschläge gehen aus der Einleitung schon hervor. Setzt euch Trump- und Putin-Masken auf und tanzt drei Tage lang! Gute Musik ist wichtig. Keine Marschmusik, Orden und Perücken. Mehr Ablenkung hat euch der politisch-mediale Komplex auch nicht zu bieten.
Rob Kenius betreibt die systemkritische Webseite https://kritlit.de und den Podcast „9min Denksport“ mit der neuesten Folge: 9min Welt-Finanzordnung.
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So werden die internationalen Beziehungen im Jahr 2025 aussehen
18. Januar 2025 Von: Dmitri Trenin
https://globalbridge.ch/so-werden-die-internationalen-beziehungen-im-jahr-2025-aussehen/
Gestern war bei den Youtube-Mappern Thema, dass die Ukraine keine Munition für ihre Patriots hat, weil die USA keine mehr liefern.
Dass sich die Trump-Regierung mit Russland bereits auf einen zum Frieden führenden Prozess bis in den Herbst verständigt hat, lässt mich vermuten, dass der Wille zu einem Kurswechsel in Sachen Nato-Osterweiterung bei der aktuellen Regierung sehr stark ist.
Trump hat evtl. nicht vergessen, dass die EU-Länder ihm bei seiner letzten Regierung ebenso feindschaftlich begegnet sind, wie das Establishment zu Hause. Wenn er sich dafür revanchieren will, kann gut sein, dass er alle US-Truppen in Europa auf die Positionen von 1990 zurückstellt.
So oder so, da kommt noch was auf die europäische Nato-Blase zu, die bisher so gerne in der Welt und besonders gegenüber Russland und China vorspielte, dass die Macht der USA ihre Macht sei. Wenn Trump mit seiner Abrüstungsidee ernst macht, mit China zusammen die Rüstungskosten zu halbieren, wären für die US-Bürger plötzlich enorme Summen für Investitionen und Soziales verfügbar.
Trumps Peace-Deal mit der Welt? – Schau mer mal.
Danke für den Link.
Wie immer bei russischen Analysten, sachlich, nüchtern, an den Realitäten orientiert.
Der Kontrast zu dem wirren Gefasel westlicher „Experten“ ist markant.
Ganz großes Kino, was da gespielt wird.
Geradezu perfide.
Die Russen sollen wieder reingelegt werden.
Nein, ich korrigiere mich, nicht die Russen (die meisten dort durchschauen das Spiel), Putin und seine Kreml-Besatzung.
Mal sehen, wie viel russisches Blut als Geste des guten Willens diesmal geopfert wird.
Bin ähnlich skeptisch und sehe kaum Grund für Begeisterung. Würde nicht dagegen wetten…
Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Putin erneut hereinfällt, aber wenn, dann wird es richtig gefährlich… denn dann wird jemand deutlich radikaleres folgen
„Zum Glück ist bald Karneval. “
Uschi und Kaja haben sich bei einem Asia-Markt! Zauberfee-Kostueme bestellt, mit Zauberstab versteht sich.
Sie wollen jetzt ( *nachdem die Amis ihnen den „Feind“ geklaut haben) Putins Russland verschwinden lassen…..
Hokus Pokus Fidibus…. 1,2,3 und fertig ist die Zauberei.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=128967
*Albrecht Mueller
Die haben sich auf gar nichts geeinigt. Die Russen werden jetzt erst richtig loslegen.
„Immer langsam mit die jungen Pferde…“.
Sie haben gesprochen. Haben andere 2014 in Minsk ebenso. Bisher ist kaum absehbar, was daraus werden kann, ebenso sind die Motive, besonders die mttel- und längerfristigen von Trump, zu wenig klar, um in Begeisterung zu verfallen.
Aus russischer Sicht sind die USA kein vertrauenswürdiger Partner für Abmachungen. Das sind sie für niemanden, der nicht komplett ideologisiert denkt und vertraut mit der jüngeren Geschichte ist.
Bisher ist auch noch kein Frieden, nicht mal über Frieden verhandelt worden. Es gab sondierende Gespräche, die Anlass zu Hoffnung geben. MEHR NICHT!
Ja, das ist mehr als vorher, doch singen und tanzen erscheint mir etwas verfrüht.
Die Politik der USA ist relativ konsistent, egal welche Kampagnen und welcher Spin gerade im Vordergrund medial breitgetreten werden.
Irgendwann darf man auch mal aufhören, solchen Aktionen begeistert auf den Leim zu gehen…und abwarten, was wirklich passiert.
Ein Abbruch der Gespräche unter irgendeinem Vorwand, der dann endgültig „beweist“, dass Putin keinen Frieden will, kann auch sehr schnell zu „Boots on the ground“ der USA werden. So erneuert – und steigert- man heimische Kriegszustimmung.
Was, wenn das alles nur Schmierentheater ist? Dem eigenen Volk guten Willen simulieren und anschließend rechtschaffen entrüstet Bestrafung zu fordern?
Wenn die Russen diplomatisch-strategisches 4D-Schach spielen, spielen die USA propagandistisch-mediales 4D-Schach.
In Zeiten, in denen man nachweislich vieles nicht sofort glauben sollte, sollte man das auch nicht tun. Selbst -oder gerade- bei Informationen, die man gerne glauben will.
Einfach mal fragen, auf welchem Weg man Menschen, die Frieden fordern, von der Notwendigkeit von mehr Krieg überzeugen würde…
Dmitri Trenin hält scheinbar auch ein Attentat auf Trump für möglich.
@ Otto0815
Diese Möglichkeit geistert auch ständig durch mein Hirn. Es wäre ja nicht das erste Attentat auf ihn.
Das ist schon gemein.
So kurz vor der Bundestagswahl hat der böse Trump unseren Politikern das Feindbild geklaut.
Auf niemand ist mehr verlass und unsere Politiker irren jetzt hilflos umher auf der Suche nach einem neuen Hinterteil in dem man es dich als Interessenvertreter wieder hübsch bequem machen kann.
Aber vorerst einmal weiter so. Der Krieg wird morgen schon beendet sein aber wir machen beharrlich weiter mit den Waffenkäufen. Mag in der Ukraine Frieden einkehren, aber was kümmert das den Politiker, der will deshalb noch lange nicht auf seine Provision verzichten.
Mhm, ja. Morgen. Aber spätestens 24 Stunden nach der Inauguration von Agent Orange. Träumt’s ihr alle mal hübsch weiter vom 1000-jährigen Zarenreich.
Bin mal gespannt, was Russland als Gegenleistung für einen Deal über die Ukraine liefern soll. Bisher ist ja von dieser Seite völliges Schweigen im Walde.
Ob sie weiter Raketentriebwerke in die USA liefern sollen? Soweit ich weiß, braucht SpaceX eine ganze Menge davon. Aber Russland will ab nächstem Jahr auch eine eigene Satellitenflotte hoch bringen, Da werden die Ressourcen knapp.
Ob sie weiter Reaktoruran liefern sollen? Oder Öl?
Oder will man, daß die Westkonzerne in Russland wieder ihre Geschäftsfelder zurückbekommen? Gab doch letztens so eine nette Aufstellung, wieviel die durch den Rückzug aus RU abschreiben mussten – da kamen einige Milliarden zusammen.
Wie gesagt: man darf gespannt sein.
Und dann mal abwarten was der neue Kundesbanzler am Montag verkünden wird. „Deutschland wird Friedenstruppen in die Ukraine schicken“ womöglich? Natürlich wird das Kanzleramt dann vorsichtshalber schon mal vorher evakuiert, wegen Haselnusspollenallergie (die blühen ja ab morgen wieder)…. oder Haselnussallergie… oder sonst was…
Na – sachte, sachte!
Noch haben sie sich darauf nicht geeinigt.
Aber zu mindestens gibt es jetzt einen Dialog und eine beidseitige Bereitschaft ihn zu beenden. Das ist schon was wert, aber es ist noch nichts in trockenen Tüchern, es kann immer noch kippen.
„….es kann immer noch kippen…..“
Willst du mich verarschen oder was? Es ist schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten gekippt!
https://youtu.be/djFjzepbcZA?t=1054
Wenn ich diese Hardcore Sowjetoffizier glauben schenken darf, dann ist Europa am Arsch für einen Krieg den die Amerikaner uns aufgezwungen haben ist das richtig euer Ehren?
was wir aktuell im deutschen elitärfunk hörend, sehend und lesend ertragen müssen, kann man getrost als
eine „aktion gegen peace-macher und kritikaster“ bezeichnen, ganz im einklang mit der damaligen.
das problem dabei ist, daß gleich eine ganze riege namhafter altgedienten aus der kalten krieger zeit, von konservativ bis rechtsnationalistisch, trump das zukommen lassen dürften, via bannon offensichtlich, was man damals eine realistische einschätzung der lage zu nennen wagte. und die können das auch noch wasserdicht begründen. ganz im gegenteil zu dem an den haaren herbeigezogenen narrativen der nato seit ein paar jahren.
da wird dann auch ein pistolius gerne mal soßig und scholz salbadert weiter ungebrochen von der zeitenwende. oder warens die seitenwände…? na, mir egal.deutsche medien ausserhalb linker zusammenhänge, also denen der 4-5 presseelitenfamilien, sind nicht mehr zumutbar bzw. können getrost als nicht mehr zurechnungsfähig eingeschätzt werden
Mir reicht das nicht. Putin hat als Ziel die „Entnazifizierung“ der Ukraine genannt. Genau das will ich sehen. Aufarbeitung dessen, was in der Ukraine ab 2014 passierte. Der Naziputsch, MH17, Odessa, ATO, Minsker Abkommen. Das ist eine Jauchegrube, die da explodiert und die Transatlantiker werden gehörig etwas abbekommen. Und am Ende muss ein „nie wieder“ stehen.
Ist ja wohl das Mindeste.
Ich fürchte, die Jauchegrube wird noch lange vor sich hin stinken. Immer mehr Märchen-Erzählungen wird man erfinden müssen um den Gestank zu überdecken.
Mit der einengenden Parole „Populismus oder Demokratie“ haben sich die Herrschenden in eine Sackgasse begeben, weil sie damit die Demokratie zur Jauchegrube gemacht haben. Und wer eine gute Nase hat, der bemerkt auch ganz eindeutig den üblen Geruch bei den Herrschenden.
IMO geht es bei diesen Friedensverhandlungen nicht um einen Frieden, sondern um einen Ausstieg der Amerikaner.
Die Europäer wollen weitermachen. Selinsky will auch weiterhin Krieg. Also muss auch Russland zwangsweise weiter Krieg machen. Aber die Amerikaner sind draußen. Ob es zum Frieden kommt oder nicht, ist für die Amis erstmal egal. Hauptsache sie finden jemanden der als Nachschuldner auftritt.
Wie es dann weiter geht? Die Europäer merken gerade, dass es ohne die Amis schwierig wird. Die aktuellen Politiker haben aber das Problem der versunkenen Kosten. Die Europäischen Politiker können nicht zurück, ohne das sich alle vorherigen Versprechen in Rauch auflösen: https://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment
Vorherige Versprechen bzw. Erwartungen waren zum Beispiel:
– Zugriff auf russische Ressourcen
– Zugriff auf russisches Vermögen
– Wirtschaftswachstum durch … keine Ahnung 🙂
– In der Ukraine ist Demokratie
– Zensur in Europa ist ein ganz sicheres Zeichen dafür das „Unsere Demokratie“ existiert.
– Verbot von Medien ist ein Zeichen für „Unsere Demokratie“
Bisher haben Trump und Putin nur telefoniert. In Saudiarabien haben die Außenminister gesprochen. J. D. Vance forderte in seiner Münchner Rede eine Erhöhung der Rüstungsausgaben in Europa. Mark Rutte führt bereits einen Veitstanz auf und sagt, für Rüstung müße man auch in die Pensionskassen greifen.
Passiert ist bis jetzt überhaupt noch nichts. Zum Geldverdienen sind den Amerikanern die Europäer gut genug. Sie sollen Waffen aus den USA kaufen, damit dort die Rüstungsindustrie prosperiert. Ansonsten haben sie keine Wichtigkeit mehr und sich selbst vom Tisch der großen Player mit ihrem Kriegsgeheul und ihrem Rassenhass gegen die Russen vertschüßt.
Für die USA sind die EU und die NATO exklusive USA nichts anderes als ein Haufen Müll, den man finanziell bluten lassen und es sich selbst gut gehen lassen kann? Nicht ganz. Die Amerikaner haben einen solchen Berg von Problemen in ihrem eigenen Land, das auch ein Trump nichts daran ändern wird. Die USA sind nach wie vor eine Supermacht, die auf einem tönernen Sockel steht. Die Ersetzung des US-Dollars als Weltreservewährung schreitet voran. Die BRICS haben großen Zulauf und wickeln ihre Geschäfte in lokalen Währungen ab.
Trump und seine Administration stemmen sich dagegen, sind aber schlußendlich machtlos. Die Zeit arbeitet für den Osten und nicht den Westen. Der POTUS kann so oft „America first“ wiederholen, wie er will. Viele Amerikaner sind verarmt und leben von der Hand im Mund. Vorerst war Joe Biden ihr Sündenbock und nun wird sie Trump genauso enttäuschen, wie es der Vorgänger tat. Ich nenne nur den „Rust Belt.“
Die Außenpolitik Trumps ist durchschaubar. Er spricht davon, den Krieg in der Ukraine zu beenden, damit er sich endlich auf China konzentrieren kann. Selenskyi hat er bereits als Dikator bezeichnet und man kann vermuten, das Trump und Putin zu einer Übereinkunft kommen werden, was den Failed State Ukraine angeht. Wie das am Ende des Tages gehandhabt werden wird, bleibt abzuwarten.
Es wird kein Frieden auf diesem Planeten einkehren, solange es Politiker gibt, die dem Krieg huldigen und es „Für den Frieden“ in Kauf nehmen, das Soldaten zerfetzt und verstümmelt werden. Aber das paßt ja gut zur feministischen Außenpolitik Deutschland, das Männer krepieren und eine Annalena Baerbock watet freudenvoll durch ihr vergossenes Blut.
Der politisch-mediale Komplex ist empört. Der politisch-mediale Komplex ist empört, weil Trump offen und vehement die Narrative des politisch-medialen Komplexes kritisiert, als würden diese Narrative selbst nicht fragwürdig sein.
Als wäre die Propaganda des politisch-medialen Komplexes die Realität empört man sich darüber, dass Trump nun Selenskjy die verschobene Wiederwahl vorhält, dass er ihn belehrt, er hätte schon lange vorher Friedensverhandlungen führen können etc. Von Täter-Opfer-Umkehr ist die Rede, davon, dass Trump der Putin-Propaganda auf den Leim ginge.
Das Problem des politisch-medialen Komplexes im Westen liegt aber darin, dass Präsident Putin mit seiner Propaganda um Dimensionen näher an der Realität ist, als unsere politisch-medialen Moralapostel. Und das gilt für fast jedes Detail dieses Krieges. Es beginnt damit, wie der Krieg angezettelt wurde, wie er geführt wurde, wer ihn gewinnen kann und wer ihn verlieren muss, und es gilt für Reaktionen der interessierten Dritten – der Staaten – es gilt für die Wirksamkeit der Sanktionen und für die industriellen Fähigkeiten des Westens. In allen diesen Punkten zeichnen die Medien uns ein falsches Bild.
Die europäischen Moralapostel faseln davon, diesen Krieg ohne die USA weiter führen zu wollen, sie wollen die Sanktionen auf Gedeih und Verderb aufrecht erhalten und plötzlich geht es auch um eigene Sicherheits“gefühle“, etwas was man den Russen am Beginn glatt abgesprochen hat.
Man kann dem Westen nur sagen: Klar befindet sich Trump heute näher an den russischen als an den westlichen Narrativen, aber nur darum, weil die westlichen Narrative so unendlich viel idiotischer und irrealer sind als die russischen.
„Meine Vorstellung von der Organisation des Kriegsendes ist folgende:“ – falls diese „Vorstellung“ nicht THC-induziert ist, sollte der Autor vielleicht mal ein wenig an seinem Realitätssinn arbeiten.
ES WIRD KEINEN WAFFENSTILLSTAND GEBEN.
Und zwar genau deshalb:
„Und der immer noch regierende Olaf Scholz hat bereits angekündigt, dass, aus seiner Sicht, nach einem Waffenstillstand die Ukraine, sobald wie möglich, wieder aufgerüstet werden soll. “
Russland will seine Sicherheitslage nachhaltig lösen und nicht das Problem ein paar Jahre vertagen, WEIL es nämlich genau weiß, dass dem Westen (vor allem Europa und den Kräfte hinter den US-Dems) nicht mehr zu trauen ist. Trumps Amtszeit ist auf 4 Jahre begrenzt und was danach kommt, steht in den Sterne.
Was der Autor und wohl auch fast die gesamte Führungsriege in Europa nicht kapieren: Russland hat den Krieg bereits gewonnen.
Es wird ja immer mit den geringen Gebietsgewinnen seit 2022 begründet, dass der Krieg ein Patt wäre.
Vertretern dieses Arguments sei auf den Frontverlauf der Westfront im WK I verwiesen. Zwischen 1915 und Sommer 1918 – also wenige Monate vor Kriegende – gab es kaum Bewegung. Trotzdem ist der Ausgang bekannt.
Russland führt einen Ausnützungskrieg. Und wer ernsthaft glaubt, dass eine Kriegspartei, die Luftüberlegenheit hat und täglich Gleitbomben von 1.5t bis 3t auf Frontstellungen feuern kann und weiter bei der Artilleriemunition eine Überlegenheit von 7:1 – 10:1 hat, trotzdem 10 mal höhere Verluste hätte, dem ist nicht mehr zu helfen.
Keine der westlichen Wunderwaffen von Panzer bis zur Lenkraketen hat den Kiregsverlauf entscheidend geändert. Die Ukraine blutet militärisch aus. Es gehen die Soldaten aus und bei den Waffenvorräten sieht’s katastrophal aus. Der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall hat es vor wenigen Tagen klar ausgedrück: Die Lager sind leer, nicht nur in der Ukraine sondern in ganz Europa. Dazu kommt, dass Russlands Militärtechnik inzwischen in vielen Bereichen dem Westen deutlich übergegen ist. Von der Luftabwehr über Kampfjets bis zu Hyperschallraketen, der Westen kann nicht mehr mithalten und wird den Rückstand auch nicht so schnell wieder aufholen. Wobei die Technologie nicht unbedingt das wichtigste wäre, sondern die Produktionskapazitäten, aber auch dort ist Russland dem Westen meilenweit voraus.
Also nochmal, es wird keinen Waffenstillstand geben. Was die USA und Russland verhandeln werden, sind die Kapitulationsbedingungen der Ukraine und wie der Westen vielleicht ein wenig sein Gesicht waren darf.
Der Westen hat sich verzockt und jetzt muss er die Konsequenzen tragen und die werden vor allem für Europa ziemlich bitter werden.
Jetzt mal ein realistische Einschätzung von der Organisation des Kriegsendes:
1. Die Ukraine wird kapitulieren.
2. Russland wird mindestens die vier neuen Oblaste bekommen. Wenn die Ukraine noch länger wartet u.U. noch deutlich mehr (Sumy und Charkow vermutlich).
3. Die Restukraine bleibt militärisch neutral und wird bis auf ein kleines Maß demilitarisiert.
4. Russland wird keine westlichen Truppen in der Ukraine tolerieren.
5. Die Sanktionen werden komplett aufgehoben.
6. Die von Russland gestohlenen Auslandsvermögen werden zurückerstattet inkl. Zinsen.
7. Es wird Tribunale geben wegen Verbrechen an der russischen Zivilbevölkerung.
8. Die unipolare Weltordnung ist zu Ende.
9. Europa – rohstoffarm – und gefangen in seiner postkolonialen Hybris ist der größte Verlierer.*
10. Die Restukraine ist am Ende. Wirtschaftlich und demografisch. Ein failed-State mitten in Europa. Also eigentlich der ideale Neuzugang für die EU.
*kleines Beispiel: Frankreich wurde inzwischen von allen Ländern der Sahelzone rausgeworfen (nicht nur Niger und Mali, sondern nun auf vom Tschad und Senegal und weiteren Ländern. Die Zeit für billiges Uran weit unter Weltmarktpreisen und damit auch des günstigen Stromes sind nun auch für F vorbei. Die damit einher gehende wirtschaftliche Instabilität geben zusammen mit den bekannten kulturellen Konflikten einen binären Sprengstoffen der bei Vermischung das Potential hat, Frankreich zu zerfetzen.)
Die Außenpolitik des Westens der vergangenen 10-15 Jahre wird in die Geschichte eingehen, also eine der dümmsten und selbstzerstörensten der gesamten Neuzeit.
Genau so. Und da gibt es noch mehr Tatsachen, die diese These stützen.
Interessant wäre zu diskutieren, ob Südafrika z. B. die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen (Nürnberger Tribunal) durchführt?
Ihre zehn Punkte hören sich ganz so an, als würden sie wahr werden.
Erstaunlich, was sich die Menschen etwas kosten lassen (den Reichtum der Bürger, den Wohlstand des eigenen Landes, das friedliche Gemüt, das Leben von Soldaten etc.), damit sie eingebildete Feinde bekämpfen können.
Erlauben Sie mir, eine Beziehungs-Analogie hinzuzufügen.
USA und Europa sind wie ein Ehepaar, das sich einer unheiligen Ehe verschrieben hat, in der die Frau eine Trinkerin ist und sich von ihrem co-abhängigen Mann regelmäßig „retten“ lässt. Er klaubt sie auf, wenn sie vor lauter Besoffenheit abends durch die Straßen taumelt, er kühlt ihre Stirn, um den grässlichen Kater am nächsten Tag zu lindern, usw. Das gibt ihm ein gutes Gefühl, er ist von diesem Gefühl zutiefst abhängig. Er ist ihr Vater, ihr Bruder, ihr Held. Sie wiederum profitiert davon, die Hilflose zu sein, manipuliert seine Schwäche für sein eingebildetes Heldentum, schickt ihn los, um für sie die Drecksarbeit zu machen, weil sie „zu große Kopfschmerzen hat“ und es „allein nicht schafft“. Oft tauschen sie ihre Rollen in einer bemerkenswerten Geschmeidigkeit.
Ihre unheilige Allianz hat bereits die gesamte Nachbarschaft und Familie in Unruhe versetzt. Wer Kritik an ihrer beider Verhalten äußert, wird fortan gemieden, ja völlig in den Orkus verbannt. Keine Besuche mehr, keine Gespräche, völliger Kontaktabbruch. Doch aus der Isolation heraus ständige Spekulation zu den üblen Absichten der anderen, Vereinnahmung von Sympathisanten, andauerndes Sticheln, Rache-Feldzüge, Misstrauen, Krieg.
Dem Onkel, der ihr geholfen hat – mit eigener Tankstelle und KfZ-Werkstatt – wo sie regelmäßig für billig Geld ihr Auto hat reparieren lassen, zu dem darf sie keine Freundschaft haben, zu sehr stiehlt es dem Mann sein Image als ihr Held und Retter. Sie ist begeistert, wie sehr er sich ins Zeug legt und ihr schöne Dinge kauft und ihr ein sonniges Leben verspricht und sagt sich vom Onkel mit aller Konsequenz los. Der wiederum hat die Nase endgültig voll und setzt dem Treiben ein Ende, ihm und seinen Freunden das Leben zur Hölle zu machen und seine Geschäfte zu stören. Das bringt den Mann zur „Vernunft“, der sich in der schwächeren Position angekommen sieht und er trennt sich von ihr. Er will den Schaden begrenzen.
Sie schreit Zeter und Mordio. Ihr Held ist weg. Wendet sich sogar gegen sie.
Wir werden sehen, wie die Geschichte weiter geht.
Hallo Exilant,
mein 7-Punkte-Plan entstand wenige Tage nach Kriegsbeginn und am Tag nach der Zeitenwende im Bundestag. Jetzt wissen wir mehr. Es bleibt der wahnsinnige Realitätsverlust des Westens.
Allerdings scheinen Sie mehr über die Zukunft zu wissen als ich. Meine Vorstellung von Realismus ist anders: Die Zukunft ist ein schwarzes Loch, da kann man hineinschmeißen, was man will. Oder anders ausgedrückt: Wir bewegen uns rückwärts gewandt in die Zukunft mit dem Blick nach hinten.
Rob Kenius, Betreiber des Telemuseums https://kritlit.de/syskrit/telemuseum.html
„Allerdings scheinen Sie mehr über die Zukunft zu wissen als ich. Meine Vorstellung von Realismus ist anders: Die Zukunft ist ein schwarzes Loch, da kann man hineinschmeißen, was man will. “ – dann auf Wiedervorlage Ende 2025. Deal?
Natürlich ist es immer schwierig mit Prognosen, „vor allem wenn sie Zukunft betreffen.“
Trotzdem gibt es ein paar harte Fakten, über die man nicht hinwegsehen kann / konnte:
1. Rein demografisch – Bevölkerungszahl Russland vs Ukraine
2. Wirtschaftkraft und Rohstoffe! Zu glauben „wir“ werden Russland ökonomisch ruinieren wie es die Völkerballexpertin meinte, ist ein Wunsch an die gute Fee im Einhornwunderland. Russland ist wohl eines der wenigen Länder, wenn nicht sogar das einzige, dass durch seine Rohstoffe völlig autark existieren kann. Außerdem kapieren viele im Westen immer noch nicht, dass BIP nichts über die Realwirtschaft und vor allem etwas über die in Kriegszeiten wichtige Industrieleistung aussagt. Die BIPs des Westen sind aufgeblasen durch den ganzen Dienstleistungs- und Bankensektor. Selbst Prostitution zählt meines Wissens zum BIP. Statt dessen könnte man ja auch mal die Stahlproduktion von Russland vs Europa vergleichen.
3. Entschlossenheit und militärischen Kapazitäten und vor allem Kriegserfahrung.
Viele im Westen glauben dank Hollywood immer noch, der 2.WK wurde am 6.Juni 1944 in der Normandie entschieden. Während die Russen wissen, dass es die Rote Armee war, die maßgeblich und mit unglaublichen Opfern die Wehrmacht niedergerungen hat. Ca 27 Millionen Tote hatte das russische Reich durch den Überfall der Nazis zu beklagen. Davon allein 3 Millionen durch das deutsche Kriegverbrechen an Leningrad. All dies prägt bis heute die russische Gesellschaft, zum einem was den Willlen angeht als Soldat für’s Land zu kämpfen. Vergleichen sie das mal mit den Werten in den EU-Ländern, wieviele dort laut Umfragen bereit während für das eigene Land in den Krieg zu ziehen. Und WK2 prägt bis heute die militärischen Akademien in Russland. Russland weiß wie ein kontinentaler Krieg geführt wieder. Der Westen hat sich die vergangen Jahrzehnenten als Welten-Bully nur mit deutlich schwächeren Ländern angelegt. Totale Luftüberlegenheit, alles plattbomben, dann einmarschieren und Peace and Democracy verkünden. Aber selbst das hat selten funktioniert. Siehe Vietnam, siehe Irak, siehe Afghanistan. Hinzu kommt, das Russland sich mindestens seit 2014, vermutlich sogar schon deutlich länger, gezielt auf eine militärische Auseinandersetzung mit dem Westen vorbereitet hat. Hyperschallwaffen, 5th Generation Kampfjet, volle Munitionslager und ausgebautete Produktionskapazitäten sind sicher nicht erst nach 2022 entwickelt und gebaut worden.
Dazu kommt ein halbstaatliche Rüstungsindustrie ohne die im Westen üblichen Marketingblasen der Privatwirtschaft und deren wenig sachorientierten puren Gewinnstreben..
Der Westen wollte Krieg spielen, Russland führt Krieg.
4. Russland ist nicht isoliert. Der Westen und vor allem Europa ist es aber zusehens, vor allem in Asien und Afrika.
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Kann ich nicht beurteilen. Aber deine Annahme, dass Europa DER Verlierer sein wird, ist zweifellos zutreffen. Ist auch eigentlich keine Prognose mehr, sondern eine Zustandsbeschreibung.
Letztendlich brauchen die USA Rußland mehr als umgekehrt. RU ist in der komfortablen Situation Unmengen an Rohstoffen zu besitzen, die Murrica dringendst braucht – möglichst günstig natürlich. Wäre es nicht so, hätte man sich die ganze Ukraine-Aktion sparen können, die ja nur darauf abzielte RU für einen Einmarsch der NATO sturmreif zu schießen.
Aber vertrauen würde ich den USA auch oder gerade unter einem Trump keineswegs….Er bleibt ja nicht ewig Präsident!
Das braune Monster lebt in einer dunklen Höhle und mag das Schöne bei Tageslicht nicht zu sehen.
Europas politische Eliten sind großteils der Dreck der oben schwimmt.
Momentan ist Panik im diesem Haus voller Trolle und Huren weil sie ihr alter Zuhälter im Stich gelassen hat.
Passt auch hierher:
Schon seltsam dass die, die angeblich wollen, dass der Frieden in Europa ausbricht, gleichzeitig in Europa massiv aufrüsten wollen also USAfD …
Putin sollte sich das ganz genau anschauen, wie es wohl nach 15 Jahren massiver Aufrüstung in der EU mit den Perspektiven Russlands aussehen wird.
Endlich zeigt sich eine reelle Chance, diesen furchtbaren Krieg und dieses sinnlose Sterben zu beenden. Peinlich nur, dass es die Europäer nicht geschafft haben, einen diplomatischen Weg zur Beendigung des Krieges zu schaffen. Bis zuletzt herrschte das tödliche Narrativ, dass Russland den Krieg verlieren müsse, selbst um die Gefahr einer atomaren Eskalation. Hat Russland nun den Krieg gewonnen, wie manche sagen? Der Krieg hat Zehntausende Tote und viele Milliarden auf beiden Seiten gekostet und hinterlässt ein zerstörtes Land, dessen Wiederaufbau ebenfalls viele Milliarden kosten wird. Ein Gewinner steht schon fest: Die USA haben zwar eine militärische Schlappe hinnehmen müssen, in ihrem strategischen Ziel, Russland massiv zu schwächen, jedoch profitieren sie wirtschaftlich von den milliardenschweren Rüstungskäufen der europäischen NATO-Partner und von den Fracking-Gas Exporten nach Europa. Nach Trumps Auffassung vermutlich ein gutes Geschäft. Die europäische wertebasierte Außenpolitik aber steht als Verlierer da. Trumps Telefonat mit Putin zeigt, dieser Krieg war und ist ein verdeckter Krieg zwischen den geopolitischen Ambitionen der USA und Russlands und wird nur von diesen beiden Groß- bzw. Supermächten beendet werden können. Europa muss sich neu orientieren.