Dinosaurier-Waffen? Bundeswehr kauft für viele Milliarden Panzer

Kampfpanzer Leopard 2A4. Sind Panzer Auslaufwaffen?. Bild:Bundesheer/CC BY-NC-SA-2.0

Die Bundeswehr baut die Panzerbrigade 45  in Litauen zur Abwehr eines möglichen russischen Angriffs auf. Sie ist an der „Ostflanke der Nato“ dauerhaft stationiert, dementsprechend schwierig ist es, dafür die erforderlichen 4800 Soldaten und Soldatinnen zu finden. Ausgerüstet soll die Brigade bis 2027 mit 44 neuen Leopard-Panzern 2 A8. Dazu kommen 44 Schützenpanzer des Typs Puma, 18 Panzerhaubitzen 2000 A4 und Transportpanzer des Typs Boxer. Dazu kommen laut Sicherheit&Verteidigung zur Luftabwehr eine „IRIS-T SLM, sechs Flugabwehrraketenpanzer IRIS-T SLS auf Basis GTK Boxer, drei Feuerleitpanzer auf Basis GTK sowie 16 bis 18 Skyranger 30“.

Alle bestellten Panzer müssen noch von Menschen gefahren werden, offenbar sind fernsteuerbare Panzerroboter nicht vorgesehen. Zwar werden auch Loitering Munitions, also auf KI gestützte Drohnen, eingekauft. Dafür stehen gerade einmal 140 Millionen Euro zur Verfügung, insgesamt wird mit 4-6 Milliarden für die Ausrüstung gerechnet. Ein Leopard-Panzer kostet um die 30 Millionen Euro, mit Service, Munition und Logistik sowie dem Trophy-System zur aktiven Abwehr von Raketen und Drohnen, könnten nur für die Leopard-Panzer Kosten zwischen 1,2 und 1,6 Milliarden Euro entstehen. Letztes Jahr hatten Schweden und Tschechien jeweils 44 Leopard-Panzer für 1,53 Milliarden bzw. 1,48 Milliarden bestellt. Puma-Schützenpanzer kosten ähnlich viel wie der Leopard.

Die Ausgaben für Panzer im Verhältnis zu Drohnen erscheinen angesichts des Drohnenkriegs in der Ukraine, in dem vermehrt von beiden Seiten auch bereits Bodenroboter eingesetzt werden, als eine Fehlinvestition. Entsprechende Kritik daran wurde auch an Verteidigungsminister Pistorius gerichtet. Nicht nur wegen der Überwachungs- und Kampfdrohnen sind Panzer keine Wunderwaffen mehr, sondern auch wegen der besseren Panzerabwehrwaffen und der Minenfelder. Letztlich sind das Subventionen für die großen deutschen Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall und KNDS Deutschland, die, geht man von der propagierten Bedrohung durch Russland aus, unsinnig sind, aber mit Zinsen von allen Bürgern bezahlt werden müssen. Insgesamt wurden 123 Leopard 2 A8 im Wert von 3,4 Milliarden Euro bestellt. Dazu sollen noch einmal 75 kommen. 200 Puma-Schützenpanzer wurden für 4,2 Milliarden Euro, 150 Radschützenpanzer „Schakal“ für 3,4 Milliarden und 296 Transportpanzer für 960 Millionen bestellt.

Leichte Beute für Drohnen

Gut die Hälfte der Leopard-Panzer, die in die Ukraine geliefert wurden, sind zerstört, beschädigt oder erbeutet worden, manche sagen auch alle. Wie viele noch einsatzfähig sind, ist nicht bekannt, oft fehlen Ersatzteile. Wie unsinnig die Panzerkäufe angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine sind, hat gerade ein Bericht in der New York Times über den Einsatz oder eher das Schicksal der Panzer aus dem Westen erläutert. Nach Auskunft von Syrsky, dem kürzlich abgesetzten Oberbefehlshaber, werden die Panzer und auch andere gepanzerte Fahrzeuge praktisch nicht mehr gebraucht. Sie würden irgendwo herumstehen, in Wäldern versteckt werden, weil sie leichte Beute für billige Drohnen und Artillerie sind, auch wenn sie mit Netzen, Käfigen oder Reaktivpanzerung zum Schutz eingepackt wurden. Manchmal dienen sie noch zum Abschleppen von anderen Fahrzeugen.

„Unter den Netzen stehen in Deutschland hergestellte Leopard-Panzer, deren Türme in der ‚Fahrposition‘ nach hinten gedreht sind“, schreiben die NYT-Autoren Cassandra Vinograd und Oleksandr Chubko. „Einige warten auf Reparaturen oder Wartungsarbeiten wie Ölwechsel. Andere, wie etwa ein mit Spinnweben bedeckter Panzer, stehen als Reserve für Kampfeinsätze bereit, obwohl solche Befehle längst ausbleiben.“

Noch werden die Panzer gewartet, ihr Personal wird noch vorgehalten und es finden auch noch Übungen statt. Man weiß ja nie. Manche würden noch an eine Zukunft glauben. Viele der Soldaten der Brigade, die die beiden NYT-Autoren bei Charkiw besucht haben, wurden bereits zur Bedienung von Drohnen oder Bodenrobotern umgeschult. Ein Panzerkommandeur mit dem Namen Morpheus sagte, was Pistorius und die Bundeswehr, die noch in überholten Kriegswelten zu leben scheinen, schnell zur Kenntnis nehmen sollten: „Ich bin überzeugt, dass Panzer nach wie vor eine Zukunft haben, aber es gibt da einen Vorbehalt. Ich glaube, sie werden unbemannt sein.“ Auch nach Berichten von ukrainischen Militärs haben sich Leopard-, aber auch Abrams-Panzer im Krieg nicht bewährt.

Der Wert von Panzern hänge von der Vernetzung ab

Es gibt aber auch andere Berichte, die allerdings wie der auf defence-network.com als Versuch erscheinen, Leopard-Panzer noch zu retten. So soll ein Leopard 2A6 einen russischen T-72B3 aus einer Entfernung von etwa 5,5 km zerstört haben. Das wäre die bislang größte Distanz. Offenbar werden von der Ukraine weiterhin Panzer eingesetzt, aber nicht direkt an der Front, sondern als rollende Artillerie, die Ziele bis auf eine Entfernung von 12 km treffen können. Wichtig soll sein, dass die Panzer eingebunden in eine Sensor-to-Shooter-Kette sind, bei denen Drohnen in Echtzeit Ziele ausmachen, Zieldaten liefern und über Erfolg und Misserfolg informieren. Diese Kette gebe es bei der Bundeswehr noch nicht. Der Wert von Panzern hänge jedoch von der Vernetzung ab.

Die Bundeswehr, die weiterhin ukrainische Soldaten für Leopard-Panzer ausbildet, beteuert deren weiterhin bestehende Bedeutung auch im Ukraine-Krieg. Zitiert wird Hauptmann Ritt von den niederländischen Streitkräften: „Auch wenn der flächendeckende Einsatz von Drohnen auf dem Gefechtsfeld dafür sorge, dass der Gegenseite kaum eine Bewegung verborgen bleibe: Entschieden werde ein Krieg nach wie vor von den ‚boots on the ground‘, also von Bodentruppen, Panzerverbänden und Artillerie.“

In Europäische Sicherheit&Technik wird ähnlich argumentiert. Verwiesen wird auf Lehren aus Israel und der Ukraine bei der Frage, ob der Kampfpanzer noch eine Zukunft hat: „Die Zeit, in der immer stärkere Panzerung das Überleben auf dem Gefechtsfeld sicherte, geht zu Ende. Der Kampfpanzer der Zukunft wird nicht mehr allein durch Stahl geschützt, sondern durch Sensoren, Künstliche Intelligenz, digitale Vernetzung und aktive Schutzsysteme.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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42 Kommentare

    1. Leopard und Abrams sind nicht GTK (Radpanzer), sondern wären KPz (Kampfpanzer), sagt Google.

      Ich lese solche Nachrichten gerne, weil sie bedeuten, dass all das viele Geld die Bundesrepublik für andere Länder nicht gefährlicher macht. Natürlich erscheint sie aber trotzdem immer unfreundlicher. Die Aufrüstung soll ein Signal nach innen und außen sein und es wird auch verstanden. Es macht uns aber glücklicherweise nicht gefährlicher nach außen. Nach innen geht natürlich massiv Wohlstand verloren, weil Milliarden-Investitionen ins Militär nun mal keinen Wohlstand, sondern nur Trubel schaffen.

      Der Niedergang der deutschen Autoindustrie wurde schon vor 2022 greifbar. Vielleicht war ach das mit ein Grund, dass sich Deutschland, nachdem die USA aus der Kriegsfinanzierung in der Ukraine ausgestiegen ist, sich die deutsche Politik mit verzweifelter Wonne hineinstürzte?

      Vielleicht ein politischer Futurismus, der unbedingte Wille irgendwas für die Zukunft zu gestalten, das Wollen findet keinen Partner im Können, stattdessen Erkennen, dass man keine Trümpfe in der Hand hält, wahrscheinlich auch keine mehr erhält oder geschenkt bekommt wie nach WK2, und selbst der bisherige mächtige Unterstützer verliert immer mehr von seinem Unangreifbarkeits- und Allmächtigkeitsglanz, verzettelt sich Mal um Mal, und wenn er’s nicht hinkriegt, dann will man selber sehen, ob mit Selbstüberbietung in gestern noch taugliche Technik nicht noch ein bisschen mehr als Scheitern zu erreichen ist. – Hmm.

      Merz jedenfalls grüßt jetzt mit ‚Heil Ukraine‘ oder so, seine Umfragewerte sind stark gestiegen – in der Ukraine.

      Alle Zeichen stehen auf Versagen. Da hilft das Geklapper mit den Militaria schon etwas drüber weg, zumindest in der eigenen Blase. Ansonsten wird’s nicht helfen. Mich erinnert das stark an die Corona-Zeit. Viele Maßnahmen waren offensichtlich selbstschädigender Quatsch, aber was Besseres stand eben nicht zur Auswahl für Politiker und bürgerliche Medien, die unbedingt Tag auf Tag, Woche auf Woche, Monat auf Monat Handlungsfähigkeit beweisen wollten.

      Kompetenz ist ein Maßstab, der sich über die Zeit erweist. Die Geduld dafür ist aus der Mode. Halligalli hilft jetzt.

  1. Das ist eine Momentaufnahme das der Panzer nicht viel hilft, da die Drohnentechnik derzeit überlegen ist. Die Drohnenangriffstechnik wurde in diesem entsätzlichen Krieg vorangebracht. Die Drohnenabwehr hinkt natürlich hinterher, aber das dies so bleibt, kann ich mir kaum vorstellen. Dafür sind diese Drohnen zu verletzlich, dafür wird es Systeme geben diese Drohnen zu bekämpfen, etwa Abwehrdrohnen. Wer derzeit solche Abwehrdrohnen entwickelt, wird dies wohl kaum laut rausposaunen.

    1. Das wird auf jedem Fall passieren. Das denke ich auch. Es gab noch nie eine Waffe, auf die nicht irgendeine militärische Antwort entwickelt wurde.
      Ich las vor Tagen, dass amerikanische Militäranalysten enwarten, dass es möglich sein wird, 80% der Drohnen, wenn sie in der gegenwärtig erfahrbaren Dichte an der Front eingesetzt werden, abzufangen. Keine Ahnung, ob das einfach so daher geschrieben ist, oder wie die auf diese Zahl kommen. Aber die haben eben diese Erwartung und ich denke dass daran gearbeitet wird. Immer wieder und immer weiter. Bis es zum endgültigen Schlusspunkt kommt, wo eine Atommacht – und es ist dann vollkommen egal welche das ist – mit dem Rücken zur Wand steht, also kurz davor eine existenzielle Niederlage zu erleiden – und die Nukes zündet. In den USA erwägen sie jetzt den Einsatz “ taktischer “ Kernwaffen gegen den Iran, weil sie ihn bisher nicht in die Knie zwingen konnten. Und das ist nun noch nicht mal eine Lage, wo es für die existenziell wird.

      Sieht alles nicht so gut aus. Wirklich nicht.

  2. > Wie unsinnig die Panzerkäufe angesichts des aktuellen Krieges in der Ukraine sind, hat gerade ein Bericht in der New York Times über den Einsatz oder eher das Schicksal der Panzer aus dem Westen erläutert.

    Ist eine Fehlinterpretation. Das Problem in der Ukraine mit den westlichen Panzern ist das die quasi ohne Unterstützung sind. Ein Panzer ist keine Solo Zauberwaffe, war es aber auch noch nie. Es gab schon immer die Möglichkeit Panzer billig mit einer Panzerfaust, Minen, oder sogar Moltov Cocktails zu besiegen. In einem Panzer kannst du aber zb eine Atomexplosion relativ nah noch überleben. Alles auf eine Karte zu setzen (billige Drohnen, die teils gar nicht so billig sind) ist eine ganz schlechte Idee, die Mischung machts.

    Was man sagen kann das D bei Drohnen hinterherhinkt. Wobei es bringt recht wenig sich Umengen jetzt irgendwo hinzulegen, die in 5 Jahren wahrscheinlich bereits veraltet sind. Die Entwicklung geht da grad recht schnell. Während man Panzer aufrüstet ist das bei Drohnen eher nicht vorgesehen.

    1. Die Dinger sind heutzutage bestenfalls noch Druckkochtöpfe für die Besatzung. Wer aus dem Ukraine-Krieg nicht mindestens das gelernt hat, der hat wenig verstanden.

      1. Warum man nicht einen Einsatz generalisieren sollte hatte ich beschrieben. Panzer werden zudem gerade verstärkt gegen Drohnen ausgerüstet.

  3. Das habe ich in meinen Kommentaren schon seit Wochen bemerkt!
    Die hauen das Geld für veraltetes Zeug raus, das Waffensystem Panzer gibt es seit der Somme-Schlacht und die war 1916!
    Russland baut seinen modernsten Panzer nicht in Serie, warum wohl?
    Ich denke mal, das unsere und die übrigen Generale der NATO nicht so dumm sind, das nicht zu wissen!
    Diese Pläne sind von „der Politik“ generiert, von der Parteienoligarchie, die, wie sich auch hier wieder deutlich zeigt, sich in den Händen des Kapitals befindet!
    Denn so eine Drohne ist für kleines Geld zu haben, mit dem Panzer und sonstigem Großgerät wird hingegen der dicke Reibach gemacht!
    Na klar will die Rüstungsindustrie lieber dieses Zeug herstellen, also wird es gemacht!
    Vielleicht sollten wir Parteien und alles außen vor lassen und lieber direkt die Aufsichtsräte wählen!
    Denn dort scheinen ja die Entscheidungen getroffen zu werden!
    Allerdings ist der Panzer ausgezeichnet geeignet, bei „inneren Unruhen“ gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt zu werden. Da gibt es sogar eine Leo-Version mit Räumschaufel, da können die Teile, nebeneinander fahrend ganze Demonstrationen von der Straße kehren.
    Könnte das ein Grund für die Panzerbestellungen sein?
    Die Forderung, die Bundeswehr nach innen einsetzen zu dürfen, existiert doch schon, seit es die Bundeswehr gibt!
    Ansonsten?
    Ich sage mal, in Deutschland funktioniert doch eh kaum etwas, Infrastruktur, Bahn, etc. pp..
    Warum soll dann auf einmal die Aufrüstung funktionieren?

    1. Wallenstein um 11 Uhr 02: Die [ Regie-
      rung ] haut das Geld [ unser Geld ] für veraltetes Zeug [ = Waffen, Mordwerk-zeug] raus . Siehe dazu Oskar Lafontaine
      auf ungeskriptet by ben

  4. Das Schöne an den Verlautbarungen von Staats- und Oligarchenbonzen ist, dass man zuverlässig in kürzester Zeit ganze Zeilen und Spalten im Bullshit-Bingo abstreichen kann.

  5. Rüstung im Westen ist doch nur der eleganteste Weg, Steuermilliarden in die Taschen des Finanzkapitals zu lotsen. Unsere hochtechnisierten Gesellschaften sind doch überhaupt nicht mehr in der Lage, einen Krieg mehr als eine Woche zu überleben. Deshalb kann man ja auch sinnlos hochrüsten.
    In Deutschland haben wir natürlich das Paradoxon, dass die Hochrüstung als politisches Projekt der Deindustrialisierung entgegenläuft, die ja auch ein politisches Projekt ist. Man könnte letztere auch als aktive Friedenspolitik betrachten.

  6. Mir gefällt’s. Wenn schon die irrsinnige , Abermilliarden verschlingende Aufrüstung nicht zu verhindern ist, dann bitte gern für nutzloses Zeugs, das keinen Schaden anrichten kann. Es wäre gewiss milliardenfach besser angelegt für sinnvolle Projekte, Sanierung kaputter Infrastruktur, Schulen, Gesundheitswesen usw. Aber anscheinend ist es den Entscheidern weltweit wichtiger, Billionen zu verschwenden, um Menschen zu töten, als ihnen ein in Maßen ausreichendes Leben zu ermöglichen.

  7. Zum Einen sind Waffensysteme im „Westens“ vor allem Renditemaschinen, udn da macht sich nunmal ein Panzer besser, als ein paar gewehre oder Billigdrohnen. Zum Zweiten wurden in dem Ukrainekrieg Panzer sehr eigenwillig eingesetzt, eigendlicb ist man zurück im ersten Weltkrieg, als einzelne Panzer die Infanterie unterstützen sollten . Dafür ist der Panzer ungeeignet. Die Panzerwaffe ist die Weiterentwicklung der schweren Kavallerie. Sie soll im Verbund mit anderen Waffengattungen (z.B. mobiler Luftabwehr) als Speerspitze in großer Zahl feindliche Linien durchbrechen und die Verteidigung zerschmettern udn rückwärtig Chaos stiften, so das die nachfolgende motorisierte Infanterie in diese Lücke stoßen kann und die verteidigungslinien besetzen.
    Der Ukrainekrieg sit nach wie vor ein politisch und medial aufgeblasener Kleinkrieg, der im Prinzip nur aus einer langen Reihe von Scharmützeln besteht. Das sieht am u.a. daran das Angriffstruppen udn Verteidiger iaR aller höchsten Zugstärke, meist sogar nur Gruppenstärke bis hinunter zu einzelnen Kämpfern geht. Es gibt keine Panzerspitzen doie im verbund kämpfen. Das ist dem allgemeinen Personalmangel auf beiden Seiten geschuldet. Die russische Seite möchte aus innenpolitischen Gründen keine größere Mobilmachung, die Ukrainische Seite kann aus ideologischen udn praktischen Gründen keine größeren Einheiten bilden. Zum Einen haben sehr viele Wehrprfichtige das Land verlassen, zum anderen hat man aus ideologischen Gründen das Wehrpflichtalter sehr hoch angesetzt, was sich auf die leistungsfähigkeit der Truppen massiv auswirkt. Es hat Gründe warum in allen kriegender Geschichte vor allem die Jugend kämpfte, nicht die Älteren udn Alten, die kamen immer erst später, bzw in den antiken Armeen standen sie in den zweiten udn Dritten Reihen, die Ukraine macht genau das gegenteil.

    1. Zum es gäbe keine Panzerspitzen. Das hatte die ukrainische Armee bei ihrer Großoffensive im Sommer 23 ja versucht. Die Offensive wurde gut ein halbes Jahr vorbereitet. Panzer wurden in großen Mengen geliefert und angesammelt. Besatzungen wurden in NATO Ländern ausgebildet. Selenskiy sprach von fast 1 Million Soldaten. Tatsächlich waren es eher um die 300K aber immerhin war es die mit Abstand größte organisierte Offensivaktion der Ukraine.

      Doch sie scheiterte krachend. Das war ein episches Scheitern. Sie schafften es nichteinmal die erste Verteidigungslinie von vier zu durchbrechen und haben in drei Wochen unter massiven Verlusten gerade mal ein Landstrich von 1×3 Kilometer gut gemacht , den sie nicht in der Lage waren auch zu halten. Die NATO Panzer stapelten sich da buchstäblich zu Bergen, gab Fotos davon.

      Und es scheiterte nicht am Personalmangel. Sondern an den russischen Lanzet Drohnen, welche eine Regelrechte Panzer-Safari veranstalteten und ein Großteil der Maschinen noch vor dem erreichen der Kontaktlinie bereits in Brand setzten.

      1. Das waren nicht nur die Lancet. Kornet und T73B3 (man erinnere sich an den einzelnen ‚Kamikaze‘ T73, der allein eine ganze Kolonne ukrainischer gepanzerter Fahrzeuge aufgehalten hat) sind auch ganz ordentlich bei den angreifenden Leopard, Bradleys und MRAPS aufgerauemt. Und nicht zu vergessen, sehr wichtig: Minen! Teils durch Raketenwerfer verteilt.

      2. Bis Anfang 2023 wurden gerade mal 18 Leopards übergeben. Breadlays sind keine Panzer, sondern gepanzerte Infanteriefahrzeuge. Soweit ich micht erinnere wurde diese Offensive, wie alle anderen auch, weitgehend von normaler Infanterie getragen, die in für sie ungünstigen Gelände gegen die gut eingegrabene russische verteidigung anrennen musste… die Planung für diesen Unsinn kam, wie man hört, aus England…

  8. Zum Einen sind Waffensysteme im „Westens“ vor allem Renditemaschinen, udn da macht sich nunmal ein Panzer besser, als ein paar gewehre oder Billigdrohnen. Zum Zweiten wurden in dem Ukrainekrieg Panzer sehr eigenwillig eingesetzt, eigendlicb ist man zurück im ersten Weltkrieg, als einzelne Panzer die Infanterie unterstützen sollten . Dafür ist der Panzer ungeeignet. Die Panzerwaffe ist die Weiterentwicklung der schweren Kavallerie. Sie soll im Verbund mit anderen Waffengattungen (z.B. mobiler Luftabwehr) als Speerspitze in großer Zahl feindliche Linien durchbrechen und die Verteidigung zerschmettern udn rückwärtig Chaos stiften, so das die nachfolgende motorisierte Infanterie in diese Lücke stoßen kann und die verteidigungslinien besetzen.
    Der Ukrainekrieg sit nach wie vor ein politisch und medial aufgeblasener Kleinkrieg, der im Prinzip nur aus einer langen Reihe von Scharmützeln besteht. Das sieht am u.a. daran das Angriffstruppen udn Verteidiger iaR aller höchsten Zugstärke, meist sogar nur Gruppenstärke bis hinunter zu einzelnen Kämpfern geht. Es gibt keine Panzerspitzen doie im verbund kämpfen. Das ist dem allgemeinen Personalmangel auf beiden Seiten geschuldet. Die russische Seite möchte aus innenpolitischen Gründen keine größere Mobilmachung, die Ukrainische Seite kann aus ideologischen udn praktischen Gründen keine größeren Einheiten bilden. Zum Einen haben sehr viele Wehrprfichtige das Land verlassen, zum anderen hat man aus ideologischen Gründen das Wehrpflichtalter sehr hoch angesetzt, was sich auf die leistungsfähigkeit der Truppen massiv auswirkt. Es hat Gründe warum in allen kriegender Geschichte vor allem die Jugend kämpfte, nicht die Älteren udn Alten, die kamen immer erst später, bzw in den antiken Armeen standen sie in den zweiten udn Dritten Reihen, die Ukraine macht genau das gegenteil.

    1. ach, der Spiegel….. Das nehme ich doch sofort für vol. Diese ganzen neuen Drohnenbuden leben doch nur von der Kohle, die ihnen der Staat in den Arsch bläst. Beim kleinsten Widerstand sind die mitsamt der vielen Kohle auf Nimmerwiedersehen sofort im Orkus der Geschichte verschwunden.

    2. Die nächste neue Wunder_waffe, die die alte Wun,derwaffe, den schwörsten, schönsten und geülsten Kampfponzor dör World röttet! Wann ist es denn soweit, wenn man fragen darf? Morgen, übermorgen? Nächste Woche? Der feine Herr tritt dann freiwillig an, oder? Weil kann ja nix mehr schief gehen an der Os.tfront. Start-up sucht Investoren, nur 30 Millionen! Eun öchtes Schnöppche! Fast so sicher wie Trum.p-Coins. Scam.ming mit AI-Slo,p. Tytoons Technologies. Dass das enden wird wie der neue Markt damals oder die Versprechen von E-lon… kann auch nicht sein.

  9. Auf, auf zum Gehirnsturm … die Herren mögen wissen was der Plebs so denkt, ach ja, zum Spielzeug mit welchem man ihn umbringt.

    Wird hier beklagt, daß das zu ineffizient gestaltet ist? Am Ende zählt doch nur die Laune der Aktionäre.

  10. So soll ein Leopard 2A6 einen russischen T-72B3 aus einer Entfernung von etwa 5,5 km zerstört haben.

    Es werden anscheinend immer wider neue Rekorde aufgestellt. 2023 gab es mal die Sensationsmeldung, dass ein Leopard 2A6 einen T80 oder T72 – so ganz einig wurde man sich wohl nicht – auf etwas über 2 km abgeschossen hätte. Damals hatte ich mir gelegentlich noch die Mühe gemacht, so etwas nachvollziehen zu können, und kam zum Schluss: Die angegeben Koordinaten passten nicht zu den gezeigten Bildern, und selbst unter der Annahme, dass sie stimmen sollten, hätte es wegen der sanften Hügellandschaft keinen Sichtkontakt, auf den das Zielsystem aber angewiesen wäre, geben können.

  11. So ist das schon immer in der Militärgeschichte. Eine Zeit lang hat Panzerung einen Vorteil und dann wird sie irgendwann zu langsam, zu teuer, zu ineffizient. Und das Ganze wiederholt sich immer wieder von Neuem in Zyklen.
    So auch im Mittelalter als man immer schwerere Plattenrüstungen baute um die Ritter gegen Armbrüste und Langbögen zu schützen, bis dann die Feuerwaffen dieses Spiel entgültig entschieden, womit auf einmal wieder Leichtigkeit und Schnelligkeit Trumpf waren. Zudem waren die Plattenrüstungen, wie die Panzer heute, unglaublich teuer geworden.

    Beim Klebenbleiben an den Panzern geht es natürlich um Kapitalinteressen, Strack-Zimmermann zieht da ja schon lange ihre Fäden. Aber was zeigen uns diese Vorgänge heute? Eine durch den neoliberalen Kapitalismus bestimmte Wirtschaft hat rüstungstechnisch enorme Nachteile gegenüber staatskapitalistischen Ländern. Wenn sie nicht Ummengen mehr an Geld und Ressoucen reinbuttern, können die neoliberalen Staaten nur verlieren.

  12. Milliarden für Tötungsmaschinerie!

    Milliarden. Abermilliarden. Für Panzer, Schützenpanzer und sonstige Gerätschaften, deren letztendlicher Zweck sich trotz aller Begriffe wie „Verteidigungsfähigkeit“ und „Abschreckung“ ziemlich einfach zusammenfassen lässt:

    Menschen möglichst effizient töten und Dinge möglichst gründlich zerstören.

    123 Leopard 2 A8 für 3,4 Milliarden Euro. Weitere 75 sollen folgen. 200 Puma für 4,2 Milliarden. 150 „Schakal“ für 3,4 Milliarden.

    Und währenddessen heißt es überall:

    Schulen? Kein Geld.
    Krankenhäuser? Kein Geld.
    Pflege? Kein Geld.
    Bahn? Kein Geld.
    Kommunen? Müssen sparen.

    Aber kaum steht irgendwo ein Panzer auf der Einkaufsliste, verwandelt sich der Staat in eine einkaufssüchtige Hausfrau auf Ecstasy:

    MILLIARDEN? KLAR! WO SOLLEN WIR UNTERSCHREIBEN?

    Besonders absurd wird es, weil ausgerechnet der Ukrainekrieg zeigt, wie verwundbar schwere Panzer durch Drohnen, Minen und moderne Panzerabwehr geworden sind. Trotzdem lautet die deutsche Schlussfolgerung offenbar:

    „Interessant. Dann bestellen wir mehr davon!“

    Das ist ungefähr so, als würde man beim Untergang der Titanic feststellen, dass Eisberge gefährlich sind – und daraufhin noch dreihundert Liegestühle bestellen.

    Wird hier eigentlich nach einer Strategie eingekauft – oder einfach alles bestellt, was groß ist, Ketten hat und bei Rheinmetall hübsch im Prospekt aussieht?

    Und natürlich bezahlen wir diesen Spaß am Ende selbst. Teilweise auf Kredit.

    Das heißt: Wir dürfen nicht nur Milliarden für Tötungsmaschinerie ausgeben – wir dürfen auch noch Zinsen darauf zahlen.

    Währenddessen erzählt man dem Bürger weiterhin, für soziale Infrastruktur müsse leider gespart werden.

    Nein.

    Geld ist offensichtlich da.

    Es wird nur gerade auf Ketten gestellt.

    Und wenn für Pflege, Bildung, Wohnungen, Bahn und Kommunen angeblich überall Ebbe herrscht, während gleichzeitig zweistellige Milliardenbeträge für Kriegsgerät locker gemacht werden, dann läuft hier nicht nur irgendeine politische Priorität ein bisschen sehr schief.

    Dann haben wir verdammt noch mal nicht mehr alle am Sender.

    1. Vollkommen richtig. Nur, dass das Geld natürlich nicht da ist, sondern das Schulden aufgenommen werden, die zwar nie zurück gezahlt werden können, deren Zinsen aber die Möglichkeiten, was vernünftiges zu machen, weiter begrenzen. und der angeschaffte Waffendreck bringt nun mal keinerlei Ertrag. Aber vielleicht hoffen sie ja, diesmal den Russen zu schlagen und ihn dann zahlen zu lassen. Na dann: Toi Toi Toi

      Oskar Lafontaine meint, sie sind „von Sinnen“. Mag da widersprechen, wer will.

  13. Puh, schwieriges Thema. Die Russen haben inzwischen die ersten Abwehrsystem auf Panzern installiert, die Drohnen reihenweise von Himmel holen. Da braucht man dann ganz schön viele Drohnen, bis da entweder diese Abwehr erschöpft ist, bzw. ein Panzer wirklich ausgeschaltet wurde. Da wird es in naher Zukunft sicher bald noch mehr solcher Systeme im Einsatz geben, was die derzeitige Allmacht der Drohnen negieren wird.
    Des weiteren sind die Drohnen nichts ohne ein vernünftiges satelitengestütztes Internet ala Starlink. Wenn es wirklich mal krachen sollte, bin ich mir sicher, dass sowohl die Russen, als auch die Amis in der Lage sind, dieses Internet auszuschalten, bzw. zu stören, so dass die Drohnenallmacht ebenfalls verschwindet.
    Hinzu kommt, dass auch die Russen weiterhin tausende Panzer produzieren, erneuern und aufrüsten. Ich denke, dass die ganz genau wissen warum.

  14. Ist doch egal, was bei der Aufrüstung angeschafft wird.

    Viel wichtiger ist, dass Gelder, die früher als Steuern im Dienst des Bürgers eingesetzt wurden, jetzt in die Taschen der Rüstungsindustrie und ihrer Investoren wandern.

    Das Prinzip kennen wir vom Imperium und die Ansage von Assange war, dass der Krieg in Afghanistan gar nicht gewonnen werden soll, weil sonst der Renditefluß stoppt.

  15. „Mechanisierte Truppen“ werden die Büchsen im Artikel genannt.

    „Keine westliche Gesellschaft ist derzeit für einen anhaltenden Konflikt von so großem Ausmaß und Intensität bereit wie der in der Ukraine.“ / „Wir sind nicht vorbereitet. Kein westliches Land ist vorbereitet“ ( Atle Molde, Brigadier,
    trainiert ukrainische Truppen in Norwegen )

    https://www.businessinsider.com/norway-lesson-training-ukraine-dont-get-stuck-kind-war-attrition-2026-8

    Die Mobilisierung weiterer 300 000 russischer Soldaten ging durch die Schlagzeilen. Was weniger bekannt wurde, ist die geplante Teilmobilisierung mit nochmals einigen hunderttausend Soldaten.

  16. Ein Jurist wie Boris Pistorius ist nicht zwingend für das Amt des Verteidigungsministers (ehrlicherweise eher Kriegsminister) qualifiziert. Auch intensives Lesen von Militärfachzeitschriften und Militärwebsites sind kein Ersatz für Ingenieurwissen, Militärstrategie und -taktik. Nicht weniger fraglich ist, ob man bei der NATO solches Wissen erlangen konnte bzw. kann. Dennoch: Um als fachfremder Minister wenigstens eine kleine Ahnung von den aktuellen Entwicklungen auf den gegenwärtigen Kriegsschauplätzen zu erhalten, wäre ein Blick in eine Website wie Military Watch Magazine schon nützlich, Englisch kann er ja.

    https://militarywatchmagazine.com/article/new-report-highlights-western-tanks-useless-ukraine
    New Report Highlights Western Tanks Have Become Near Useless in Ukraine’s War Effort
    zitiert den oben erwähnten Bericht der New York Times

    https://militarywatchmagazine.com/article/abrams-explodes-yemeni-drone-strike
    Abrams Tank Explodes from Inside After Yemeni Drone Strike: How Vulnerable is America’s Best Armour?

    https://militarywatchmagazine.com/article/peru-rejected-us-abrams-german-leo2-skorea-k2
    Why Peru Just Rejected U.S. Abrams and German Leopard 2 Tanks to Favour South Korea’s K2 Black Panther
    Das müsste die Herren Hegseth und Pistorius eigentlich brennend interessieren …

    https://militarywatchmagazine.com/article/europe-next-generation-tank-collapsing-behind
    Europe’s Next Generation Tank Program Collapsing Just Like its Fighter Program Did: German and French Defence Falling Further Behind

    Liegt die Zukunft der Panzertechnologie vielleicht in Asien?
    https://militarywatchmagazine.com/article/skorea-updates-k2-anti-drone-interceptor
    South Korea Updates the World’s Most Advanced NATO-Standard Tanks with Anti-Drone Interceptor System

    https://militarywatchmagazine.com/article/russian-fpv-drones-tanks-transform
    Russia Integrating FPV Drones Onto Tanks to Transform Strike and Recon Capabilities
    hat Forist Nico Schröder weiter oben bereits angesprochen

    Wahrscheinlich unterliege ich einem fundamentalen Irrtum: In der heutigen „Haltungs“-Politik zählen rationale Argumente als Gegenposition nicht, sie werden schlicht nicht zur Kenntnis genommen.

  17. Mit dem Artikel hat der Herr Rötzer mal wieder bewiesen, dass er sich nur oberflächlich mit Themen auseinander setzen kann.
    Panzer werden auch in Zukunft noch militärischen Nutzen haben. Drohnen sind eine recht neue Munition. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Drohnenabwehr mit den Drohnen wieder gleichziehen.
    Weder Panzer noch Drohnen werden dadurch obsolet. Diese neue Munition wird bleiben, aber genauso haben andere Waffengattungen immer noch ihre Berechtigung.
    Vor allem wenn ein imperialistischer Diktator seinen Traum vom Zaren ausleben will, auf Kosten hunderttausender toten Russen. Wobei, soviel Russen sind es ja nicht. In der RF werden vor allem die nicht russischen Ethnien geopfert.

    1. „Vor allem wenn ein imperialistischer Diktator seinen Traum vom Zaren ausleben will, auf Kosten hunderttausender toten Russen. Wobei, soviel Russen sind es ja nicht. In der RF werden vor allem die nicht russischen Ethnien geopfert.“

      Donnerwetter! Ein echter Russland-Kenner. Dazu ist er noch ein versierter Panzerexperte, der sich ganz offensichtlich auskennt!

      Wer den Himmel verkauft und die Hölle bewaffnet, der führt die Menschen am Narrenseil.

    2. @Ottono Wenn die Lobbyisten der deutschen und US-amerikanischen Rüstungsindustrie ihre Progaganda gegen den „imperialistischen Diktator“ und „Zaren“ beenden würden, dann bräuchte man weder Panzer noch Kampfdrohnen.

      Worin zeigt sich diese wertewestliche Propaganda 📰 📺📻🗣️ 📣?
      1️⃣ Diese Propaganda redet nie vom Imperator aus Washington, der im Irak Schulen bombardiert, Präsidenten in Südamerika kidnappen lässt und der isrealischen Regierung/Armee hilft, die Palästinenser gewaltsam aus dem Gaza zu vertreiben, um den Gaza „palästinenserrein“ zu machen, damit das Gebiet von isrealischen Siedlern okkupiert werden kann.
      2️⃣ Dieser Propaganda zufolge hat der „Zar“ aus Russland diese Gas-Pipelines in der Ostsee gesprengt, damit die USA Deutschland teures und dreckiges Fracking-Gas verkaufen kann. Das macht Sinn, aber nur für Leute, die 19 und 33 addieren und als Ergebnis 1945 erhalten.
      3️⃣ Diese Propaganda unterschlägt immer, dass Russland seine Truppen 1990 aus der ehemaligen DDR abgezogen hat und dass eine andere Armee immer noch in Deutschland da ist, um Deutschland gegen den Warschauer Pakt zu verteidigen.
      4️⃣ Frage an die wertewestliche Propaganda: Welches Verteidigungsbündnis hat sich 1991 aufgelöst und welches nordatlantische „Verteidigungsbündnis“ hat sich seit 1991 sukzessive nach Osten ausgebreitet: Der Warschauer Pakt oder die „NATO“?
      5️⃣ Frage an die wertewestliche Propaganda: Welcher imperialistische Führer gibt pro Jahr rund eine Billion = 1.000 Milliarden Dollar für die Rüstung und das Militär aus und damit rund das 10fache des „Zaren“ und lässt gleichzeitig mehr als eine Million Obdachlose im eigenen Land auf der Straße verrecken?
      (Kleiner Tipp für die Leser von „PANZER-BILD“, der „Feind-Analyse Zeitung“ (FAZ), der „Süddeutschen Drohnen-Zeitung“ (SZ), der „WELT DES KRIEGES“, von „Kriegs-Zeit“ und die Zuschauer/Zuhörer der „Rundfunk-Truppen-Leitung“ (RTL) und der ARD-Tages(lücken)show: Der Name dieses Imperators fängt mit Donxxx an und hört mit Xrump auf.)

      Aber vielleicht will Herr Ottono das alles bestreiten?

      Hauser: Noch Fragen Kienzle?

      Kienzle : Nein Hauser, aber immer wenn ich diese wertewestliche Progaganda lese oder höre, werde ich inwischen leicht aggressiv. Deutschland wurde schon einmal von Kriegstreibern zerstört und hinterher konnte sich keiner dieser Kriegstreiber mehr daran erinnern. Wussten Sie, dass allein bei der Schlacht um Stalingrad 1942/43 rund 800.000 deutsche Soldaten und rund 1,1 Millionen sowjetische Soldaten getötet oder verwundet wurden? (Vermisste inklusive) Die Zahl der allein in Stalingrad ermordeten sowjetischen Zivilisten wird auf 40.000 bis 50.000 geschätzt. Von 1941 bis 1945 starben beim Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion ingesamt zwischen 26 und 27 Millionen sowjetische Soldaten und Zivilisten. Von diesen 26 bis 27 Millionen Toten waren 2/3 Zivilisten.

      Hauser: Warum sind die Deutschen so vergesslich?

      Kienzle: Viele Deutsche, die 1933 den Kriegstreiber Adolf Hitler gewählt haben und den Krieg überlebten, konnten sich schon 1945 nicht mehr daran erinnern oder treffender formuliert: die „starken“ deutschen Männer waren zu feige, um sich daran zu erinnern.

    3. Weder Panzer noch Drohnen werden dadurch obsolet. Diese neue Munition wird bleiben, aber genauso haben andere Waffengattungen immer noch ihre Berechtigung.

      jo
      Große Schlacht- und Panzerschiffe
      Strategische Bomber-Zeppeline
      Streitwagen
      Rammböcke
      Schwerter und Rüstungen

      1. So intelligent wie immer, wenn ein Royalist versucht sein Hirn zu nutzen.

        Die RF baut nach wie vor Panzer in rauen Mengen. Da wird jetzt der geneigte Vatnik den Sinn dahinter sofort verstehen.

        Einfach nur infantil.

  18. Der Panzer ist nichts anderes als ein staatliches Beatmungsgerät für das Automatikgetriebe. Die zivile Autowelt surrt immer mehr elekrisch und die Bundeswehr rettet den Maschinenbau. Tesla & Co brauchen keine Getriebe und Zylinderköpfe, aber die Ostfront umso mehr.
    Dem Mittelstand geht der Arsch auf Grundeis und die Rettung soll eine Panzerbrigade in Litauen sein. Wo sonst kriegt man tonnenschwere Verbrenner und Spezialgetriebe vergoldet? 🤡

    1. Zumindest in Deutschland sind gerade 4% des PKW Fahrzeugsbestands elektrisch, Hybrid 7%. der benzinerfahrzeugbestand sank 2026 bislang um 2%, der der dieselPKW um 1%, Quelle KBA, das nur zur Einordnung.

  19. Waffen werden nicht gekauft (entwickelt, gebaut, benutzt – Terminus nach Bedarf einsetzen) um Kriege zu gewinnen.

    Sondern um daran zu VERDIENEN, weil andere dafür bezahlen müssen, ohne es entscheiden zu dürfen.

    Frag mal jemanden auf der Straße, wofür er 10% seines Einkommens freiwillig hergeben würde: veraltete Panzer zu kaufen oder ein Kinderkrankenhaus zu bauen.
    Und dann frag mal die Besitzer von Rüstungsaktien und Waffenfirmen.
    Danach bitte noch überlegen, wer von den Befragten in der Regierung sitzt.

    Man muss nur mal genügend scharf hinschauen, älteste FBI-Regel bei der Verbrechensaufklärung: „Follow the money!“
    (hatten gerade „The Untouchables“ gesehen, Al Capone wurde letztlich wegen seiner Steuerhinterziehung eingelocht)

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