
Die „kalifornische Ideologie“ hat die Menschheit mit Träumen einer digitalen Zukunft beschert. Dazu gehört die Vernetzung von allem und jedem, Künstliche Intelligenz und Robotik und die Utopie oder Dystopie des Menschen als transhumanistischer Cyborg, so lange es nicht möglich ist, ihm gleich ein ewiges Leben durch Hochladen in den Netzwerken zu verschaffen und seinen elenden, weil endlichen und gebrechlichen Körper loszuwerden, der sich auch den Longevity-Sehnsüchten widersetzt.
Bislang sind die Menschen noch in Mensch-Maschine-Systemen, auch bereits mit einigen Implantaten im Gehirn, um die Interaktion zu beschleunigen und die Gehirne zu optimieren. Die Idee hinter Mensch-Maschine-Systemen ist, den Menschen besser, leistungsfähiger, auch intelligenter zu machen. So wie ein Mensch mit einem Bagger oder einem Auto eine weitaus größere Fähigkeit besitzt, Material zu bewegen oder schnell zu fahren, sollten auch die Gehirne durch Anschluss an Geräte wie dem Computer, dem Smartphone oder Implantaten wie Neurlink ihre Kapazitäten vergrößern. Schließlich scheint die Bandbreite des biologischen Gehirns unglaublich klein zu sein (10 Bits/s oder die unglaubliche Langsamkeit des Denkens).
Eifrig wurden daher die Kinder möglichst früh und spätestens mit Schuleintritt mit Notebooks, Tablets oder Smartphones als Erweiterungen des Gehirns verbunden, um in der Symbiose mit digitalen Informationen das Denken und Lernen zu beschleunigen und zu verbessern. Nun stellt sich Schritt für Schritt heraus, dass die digitalen Denkwerkzeuge, die mit den LLMs tatsächlich auch das Denken übernehmen, zumindest für viele Verdummungsmaschinen sein könnten. Beobachtet wurde, das seit einiger Zeit die im letzten Jahrhundert ständig gestiegenen, von IQ-Tests gemessenen Werte zurückgehen, ebenso wie die kognitiven Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Aufmerksamkeitsspannen werden kürzer, ADHS breitet sich aus, das Gedächtnis schwindet ebenso wie die räumliche Orientierung durch Navigationssysteme und zuletzt die KI-Systeme verführen dazu, das Denken an die Maschinen outzusourcen. Nach Studien kann dies schnell zum kognitiven Verfall beitragen (Studenten, die kaum noch lesen können; 54 Prozent der Amerikaner erreichen nicht das Alphabetisierungslevel von Sechstklässlern, Sind KI-Chatbots bereits kreativer als Menschen?). Das wiederum könnte den Tech-Milliardären zupass kommen, wenn sie die meisten Menschen zu verdummten Konsumenten machen, die ihre Produkte benötigen und ansonsten ihre kritischen Fähigkeiten einbüßen.
Bislang gibt es noch keine Hinweise darauf, ob die durch Cyborgisierung oder Outsourcing in Mensch-Maschine-Systeme entlasteten Gehirne neue Fähigkeiten entwickeln (Wenn KI das Denken übernimmt und die Gehirne befreit). Man hat nur entdeckt, dass Computerspieler bessere sensomotorische Leistungen erbringen und schneller auf visuelle Informationen reagieren können, weswegen sie interessant für das Militär sind, insbesondere zur Steuerung von Drohnen und Bodenrobotern.
Eine These ist, dass der kognitive Abbau etwa vor 20 Jahren begonnen hat, als auf der einen Seite digitale Medien massenhaft in die Schulen kamen und sich auf der anderen Seite Smartphones und Social Media verbreiteten (Ging der kognitive Niedergang schon vor sozialen Medien und KI los?).
Natürlich ist es nur anekdotisch, wenn auf den Bericht einer Englisch-Lehrerin der Washburn High School in Minneapolis verwiesen wird, die seit September des letzten Jahres mit Einverständnis der Eltern nicht nur Smartphones, sondern auch Notebooks aus dem Unterricht verbannte, um wieder zu Stift, Papier und gedruckten Büchern zurückzukehren. Das löste natürlich Besorgnis aus, dass die Schüler die vorherrschende Technik nicht beherrschen und damit an der Universität oder im Beruf Nachteile haben würden.
Eine Klasse, die allerdings nur in einem Fach. keine digitale Technik benutzt. Das war erst einmal schwere und ungewohnte Arbeit für die Schüler, an der sie denn auch scheiterten:
„Unser erster Tag war schwierig. Ich verteilte Loseblattpapier und bat die Schüler, einen Aufsatz über das beste Buch zu schreiben, das sie je gelesen hatten. „Von Hand?“, fragten sie. „Ja.“ „Aber ich kann nicht mit der Hand schreiben“, argumentierten sie. „Das werden Sie doch gar nicht lesen können.“ „Mit der Hand zu schreiben tut weh.“ Trotzdem blieben wir hartnäckig. Das Ziel war zwei Seiten. Die meisten gaben nach etwa einer halben Seite auf.“
Aber nach und nach verbesserten sich die Leistungen, im Februar hätten die Schüler bereits 5-6 Seiten geschrieben und eine halbe Stunde lang lesen können, zu Beginn konnten sie kaum 10 Minuten schaffen. Das ist eine unglaublich schnelle Verbesserung, zumal sie ja ansonsten weiter in der digitalen Glocke lebten. Die Schüler sagten, sie hätten jetzt höheres Vertrauen in ihre Lese-und-Schreibfähigkeiten und würden auch das Handschriftliche schätzen. Letztlich haben sie gelernt, selbst zu denken und damit mündig zu werden, was auch heißt, mit dem zurechtzukommen, was man in seinem Kopf hat. Ein Schüler ihrer Klasse meinte: „Wenn wir Papier verwenden, bin ich nicht in Versuchung, KI einzusetzen. Ich muss mich dazu zwingen, meine eigenen Ideen zu entwickeln.“

Es gab noch mehr Überraschungen. Die Atmosphäre sei „friedlicher“ geworden, die Schüler blieben ohne die digitalen Medien, so würde ich sagen, mehr im Hier und Jetzt, weil sie nicht von der Ferne angelockt und getriggert werden. Auch die Interaktion zwischen den Schülern habe sich verbessert, sagt die Lehrerin: „Es sind nicht die Schüler mit Lernschwierigkeiten, die die Schule abbrechen, sondern diejenigen, die keine sozialen Kontakte haben. Die Schüler berichteten, dass die Klasse ‚verbundener, engagierter und lebhafter‘ sei. Außerdem: ‚Es macht viel mehr Spaß.‘“
Mulvanney machte Umfragen zu Beginn des Experiments und an dessen Ende: „Im September gaben 46 % der Schüler an, Vertrauen in ihre Lesefähigkeiten zu haben. Bis Februar stieg dieser Anteil auf 96 %. Dies geschah in einem Klassenzimmer mit minimaler technischer Ausstattung, in dem echte Bücher verwendet wurden und strukturierte, verbindliche Zeiten für stilles Lesen mit anschließender Diskussion angeboten wurden.“
Eine Erfahrung bestärkt ihren Ansatz, der auch die Folgen der Corona-Maßnahmen erhellt: „Die Präsenz der Einwanderungs- und Zollbehörde in unserer Stadt führte dazu, dass viele Schüler mit Migrationshintergrund aus Sicherheitsgründen auf Online-Unterricht umstiegen. Dies geschah zeitgleich mit dem computerfreien Unterricht. Keiner von ihnen konnte sich in dieser Zeit entfalten, und der Umfang der KI-Nutzung in ihren eingereichten Arbeiten war erstaunlich hoch. Sie haben an der Umfrage nicht teilgenommen.“
Zeitweise die digitalen Medien zu verbannen, um das Denken zu aktivieren, scheint ein guter Weg zu sein, Kinder und Jugendliche wirklich im Sinne der Aufklärung zu bilden. Man kann sich auch darauf verlassen, dass sie die digitalen Techniken schnell verstehen werden, wenn sie einen eigenen kognitiven Hintergrund ausgebildet haben. Allerdings sind dann auch die Lehrer mehr gefordert, deren Ausbildung verändert werden müsste. Und die Eltern wären auch mehr gefordert, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen. Man darf skeptisch sein. Mit Stiften, Papier, Büchern etc. kann man nicht so einen Umsatz machen wie mit technischen Geräten und Programmen, die permanent upgedatet oder neu gekauft werden müssen.
Ähnliche Beiträge:
- Lassen sich menschliche Gehirne durch einen Input „für immer verrückt“ machen?
- Das menschliche Gehirn schrumpft seit einigen Jahrtausenden. Verstärkt KI den Trend?
- Wenn KI das Denken übernimmt und die Gehirne befreit
- Digitale Sackgassen
- Studenten, die kaum noch lesen können



Rötzers einstieg: „Digitale Mensch-Maschine-Systeme oder Cyborgs führen zur Verdummung“
Wie wahr! Sogar in mehrfacher Hinsicht. Na ja, vielleicht besser so, Dummheit tut ja nicht weh. In diesem Fall. nur schade!
Komme gerade von der Lektüre des Ergebnissses einer doppelten KI-Anwendung. Schritt 1: das Transscript eines verbalen Online-Video-Gesprächs. Also, um ehrlich zu sein, besonders helle scheint diese Art von Intelligenz nicht zu sein. Schritt 2: Nun gut, ein deepl.com ist ja gegenüber dem früheren Google–Translator geradezu ein Quantensprung. Aber was kann schon rauskommen, siehe Schritt 1! Also, Plus mal Minus …
Aber dennoch was da dann zu lesen war, war gar nicht mal so minus, so negativ, Einfach nur mehr als realistisch. Da ja meine Ergüsse sowieso wohl kaum durch die Zensur kommen, hier ein paar Zeilen vom Ende, die Deutschland, die Europa betreffen. Ob dieser Diesen jemanden was sagt, wohl kaum. Am anderen Ende des Mikros ein gewisser Krapivnik, Stanislaw – „a former US Army officer from Donbas“. Hätte seine Verlautbarungen gerne in den gestrigen Beitrag zu Kanzler Merz eingestellt. Aber ging ja nicht, weil … egal!. Da die Äußerungen wuderbar die derzeit grassierende Dummheit entlarven, passen sie auch in diesen thread. Man beachte neben den Aussagen auch die Wandlung der Stimmlage.
„Die deutsche Wiedervereinigung war der mit Abstand schlimmste geopolitische Fehler der letzten 200 Jahre. Ganz klar. Nun, 250 Jahre – Deutschland ist seit weniger als 100 Jahren vereint. Als Ganzes betrachtet. Wir hatten diesen
großen Bruch in der Mitte. Und es marschiert darauf zu, einen Dritten Weltkrieg zu beginnen. Und dazu gibt
es ein russisches Sprichwort: „Die Deutschen sind uns etwas schuldig.“ Nicht wegen dem, was sie uns in
unserem Land, sondern wegen dem, was wir ihnen in ihrem Land nicht angetan haben. Hätte die Rote
Armee 1945 jeden einzelnen Deutschen bis auf das letzte Kind erschossen und vergast, wäre die Welt
zusammengebrochen. Sie wären darüber begeistert gewesen. Es hätte nirgendwo in weiten Teilen Europas. Sie wären darüber überglücklich gewesen. Und die Amerikaner diskutierten darüber, die deutschen Männer zu sterilisieren, sie zu einer agrarischen Gesellschaft zu machen und alle deutschen Männer zu sterilisieren. Dafür gab es einen konkreten Plan. Doch dann brach der Kalte Krieg aus, und sie beschlossen, dass sie die Deutschen in Kampfbereitschaf. Aber im wahrsten Sinne des Wortes: Schaut in die Archive nach. Wären wir wie der Westen, gäbe es keine Deutschen mehr. Es gäbe wahrscheinlich auch keine Polen mehr. Es würden viel weniger Franzosen herumlaufen. Die Salesianer wären wahrscheinlich auch verschwunden. Wir hätten einen sehr großen Teil Europas ausgerottet – für alles, was Europa
uns in den letzten tausend Jahren angetan hat. Wir sind keine Europäer. Nur deshalb ist der größte Teil
Europas noch am Leben. Deshalb sind die Deutschen noch am Leben. Sie sollten froh sein, dass wir keine
Europäer sind. Wir denken nicht wie Europäer. Wir sind Ostslawen. Uns gehört die Hälfte Europas, aber wir
sind keine Europäer. Denn wenn wir es wären, gäbe es heute kein Europa mehr – für alles, was sie getan haben. Wenn die Deutschen also glauben, dass es nach diesem Krieg noch ein Deutschland geben wird, wird es niemals
wieder ein Deutschland geben. Das ist der größte geopolitische Fehler aller Zeiten. Und übrigens gab er
den Franzosen und Briten einen Grund, ihre Kämpfe gegeneinander einzustellen. Es war die Angst vor Deutschland, was auch für alle anderen in Afghanistan keine gute Sache war. Aber zwei Weltkriege und der Marsch in den Dritten Weltkrieg. So ein Land kann es nicht geben. Es kann sich nicht selbst bremsen. Die Leute vergessen den Morgenthau-Plan. Das war tatsächlich der Plan, bei dem ich vergessen habe, wie viele … Aber ja, wie viele Deutsche sollten dabei sterben? Aber ja, ziemlich schreckliche Zahlen. Vergessen wir nicht die amerikanischen Kriegsgefangenenlager für die Deutschen. Nun, es waren die westlichen Kriegsgefangenenlager im Allgemeinen, aber vor allem die amerikanischen
Kriegsgefangenenlager ab 1945. Denn Eisenhower gab seinen Generälen den Befehl: „Keine Gefangenen“,
als die alliierten Armeen den Rhein überquerten. Alle Deutschen sollten ausgerottet werden, alle deutschen
Männer. Keine Gefangenen. Tötet alle. Seine Generäle ignorierten ihn. Eisenhower ist Deutscher. Seine Generäle ignorierten ihn. Sie nahmen Gefangene. Für diese Gefangenen war nichts vorgesehen. Zuvor hatten die Amerikaner deutsche Gefangenein die USA verschifft … 16-, 17- und 15-jährige Kinder. Das waren die letzten Reste der deutschen Gesellschaft, die in den Krieg geworfen wurden. Oder alte Männer…. die meisten dieser Männer haben nichts darüber gesagt. Es sind ein paar Bücher dazu erschienen. Sie stammen ebenfalls von amerikanischer Seite. Einige der Generäle, die Jahre später begannen, die Akten zu durchforsten, und Historiker, die begannen, die Unterlagen zu prüfen,
und stellten fest, dass das amerikanische Militär einen Völkermord an den Deutschen verübte. Über eine
Million tote Kriegsgefangene. Oder Menschen, die aus den Unterlagen verschwunden waren. Und wenn man
sich anhört und liest, was einige dieser Menschen im hohen Alter zugeben – ich habe einen Artikel in einem
amerikanischen Militärmagazin, dem „Command Magazine“, das ist ein Magazin für Militärgeschichte.
Darin gibt es ein Interview aus den späten 90er Jahren mit einem deutschen Kriegsgefangenen. Er sagt
so etwas wie: „Ich war 16. Ich bin ein alter Mann. Ich sterbe an Krebs. Es ist mir egal. Ich werde dir die
Wahrheit sagen.“ Er sagt weiter: „Mein ganzes Leben lang wurde mir gesagt: Wenn du darüber den Mund
aufmachst, bist du entweder ein Kommunist oder ein Nazi.“ Er saß zwei Jahre lang im Alter von 16 Jahren fest. Er war Kriegsgefangener. Er hatte sich praktisch das ganze Jahr über ergeben, sobald sie die Amerikaner sahen. Er sah nur zu, wie Menschen starben. … Oh, die Niederlande – ich meine, schaut euch an, was die Niederlande in Belgien
angerichtet haben. Sie nahmen diese 14-, 15-jährigen Kinder als Kriegsgefangene, und bevor sie sie
freiließen, mussten sie die Felder mit Stöcken von Minen befreien. Also mussten die 15-Jährigen Minen räumen. Viele
von ihnen wurden in die Luft gesprengt. Das ist Europa. So spielt Europa seine Spielchen, während uns die
Moral lehrt, wie wir sein sollen. Wenn wir auch nur annähernd so wären wie der Großteil Europas, gäbe es
kein Deutschland. Von Europa wäre dort nicht mehr viel übrig. Das russische Militär hat das nicht getan. Tatsächlich wurden die Deutschen, die abgemarschiert wurden – ja, vor allem die SS-Leute – hingerichtet. Sie wurden vor ein Tribunal gestellt und hingerichtet. Das war Entnazifizierung. Die meisten anderen Deutschen – wissen Sie, mein Vater –, er arbeitete seit seinem 14. Lebensjahr in einer Fabrik. Es gab also Unmengen von Deutschen in Charkow, die dort arbeiteten. Und als den Deutschen die Rückkehr gestattet wurde, sind die meisten von ihnen nicht zurückgegangen,
weil diese Deutschen nicht mehr in Kriegsgefangenenlagern lebten. Sie hatten Wohnungen, und die
meisten von ihnen hatten inzwischen Frauen und Kinder. Sie hatten russische Frauen geheiratet und blieben einfach, weil sie nichts hatten, wohin sie zurückkehren konnten. Weißt du, selbst wenn man eine Familie in Deutschland hatte – leben die überhaupt noch? Erinnern sie sich überhaupt noch an einen? Aber inzwischen hat man hier eine Frau und Kinder. Es gibt kaum einen, der alles, was er hier hat, aufgibt und einfach so weggeht. Die meisten von ihnen blieben.
Als man also sagte: „Ach, die sind alle gestorben“, – nein, sie sind nicht gestorben. Die meisten von ihnen
wurden russische Sowjetbürger. Sie hatten Ehefrauen und Kinder. Es gab jede Menge Frauen dort. Weißt
du, nach dem Krieg, alles in allem. Also ja, das war die Realität. Das ist der Unterschied.
Das ist der Unterschied zwischen uns und der EU und den Menschen, die in der EU leben.
Nun, wir haben die Zeit hier schon ein bisschen überschritten, also vielen Dank, dass Sie sich die Zeit
genommen haben. Und ja, nun, wann immer ich sehe … Ja, solche Dinge, solche Nachrichtenberichte, wie
zum Beispiel die Niederländer, die dieses Lager errichten, oder die Deutschen, die diese Drohungen
aussprechen, oder die baltischen Staaten, die offenbar – nein, nicht „anscheinend“, ganz offensichtlich – ihr
Territorium für Angriffe öffnen.
Wissen Sie, all das macht auch in den russischen Medien die Runde. Man spürt, dass Glenn Diesen …
Wenn das Ziel darin besteht, zu glauben, dass die Russen irgendwie kapitulieren werden, oder wenn man
nicht erkennt, dass alle Versuche Putins, diese, wissen Sie, brodelnde Wut zurückzuhalten, nun, wissen
Sie, nicht mehr funktionieren … „
@Florian Rötzer
Der Durchschnitt von IQ-Test Ergebnissen beträgt exakt immer 100.
Daran kann sich auch nichts ändern, weil der IQ so definiert ist.
Und es ändert sich an dieser Tatsache auch nichts, wenn man meinen Kommentar weg zensiert.
Das war eigentlich schon vor 10 oder 15 Jahren klar. Manche brauchen halt etwas länger. Manche wollen sogar jetzt, 2026, noch Tablets und den ganzen Kram unbedingt in den Untericht bringen.
Danke für den Artikel.
„Zeitweise die digitalen Medien zu verbannen, um das Denken zu aktivieren, scheint ein guter Weg zu sein, Kinder und Jugendliche wirklich im Sinne der Aufklärung zu bilden. … Man darf skeptisch sein. Mit Stiften, Papier, Büchern etc. kann man nicht so einen Umsatz machen wie mit technischen Geräten und Programmen, die permanent upgedatet oder neu gekauft werden müssen.
Das trifft den Nagel wahrscheinlich auf den Kopf. Der Monopoly-Kapitalismus braucht permanentes Wachstum, um die Gier der „Leistungsträger“, „Superreichen“ und Aktionäre befriedigen zu können. Die Gier mancher Kapitalisten kennt keine Grenzen. Da geht es auch schon lange nicht mehr um Geld. Da geht es um Macht und wer „den Längsten“ hat.
Kapitalisten könnten auch mit einer Million Euro Dividende (netto!) jedes Jahr zufrieden sein. Wenn man Jahr für Jahr eine Million Euro netto kassieren würde, die Hälfte davon ausgeben (= konsumieren), die andere Hälfte (= 500.000) regelmäßig „investieren“ und dabei eine Rendite von 5 Prozent erzielen würde, dann hätte man nach 50 Jahren mit Zinseszinsen gerade einmal lausige 74,8 Millionen Euro „zusammengespart“ (und zwar netto bei einem Kapitalabgeltungsteuersatz von 26,375 Prozent). 99 Prozent aller Arbeiter und Angestellten in Deutschland können von solchen Einkommen und Vermögen nur träumen.
Damit gehört man aber noch lange nicht zum Club der Milliardäre, denn so eine Milliarde hat 1.000 Millionen = 1.000.000.000 Euro. Das kleine Boot von Jeff Bezos hat allein rund eine halbe Milliarde (= 500.000.000) Euro gekostet. Wie teuer der 15-minütige „Spaziergang“ von Jeff Bezos war, das kann man nur grob schätzen, so zwischen einer Million und drei Millionen Dollar. Das verdient die große Mehrheit der deutschen Bürger in ihrem gesamten Leben nicht.
Die Frage ist also, ob das von der herrschenden ökonomischen und politischen Klasse gewollt ist, Kinder und Jugendliche zu aufgeklärten, mündigen, kritschen und sozialverantwortlichen Erwachsenen auszubilden. Daran muss man begründete Zweifel haben, wenn man sich die Geschichte des „Homo sapiens“ anschaut.
Handys, Smartphones, Tablets und PCs sind digitale Geräte. Es kommt darauf an, ob man sie kontrollieren kann oder sich von ihnen kontrollieren lässt. Manche Kids kommen inzwischen ohne Smartphone keine zwei Stunden aus ohne Entzugserscheinungen zu zeigen. Das sind Junkies, mediale Drogenabhängige. Es soll Leute geben, die nehmen ihr Smartphone sogar mit auf die Toilette, wenn sie dort ihr Geschäft verrichten, damit sie nichts verpassen. Elon Musk könnte ja einen Bullshit-Tweet absetzen und den könnte man versäumen.
Beim Lesen eines Romans muss man sich das Gelesene im Kopf vorstellen. Beim Modellieren mit Ton muss man mit den Händen fühlen und formen. Das größte Sinnesorgan des Menschen ist die Haut. Es ist etwas vollkommen anderes, wenn man seine Partnerin oder seinen Partner streichelt oder das Smartphone Streicheleinheiten verteilt: Du siehst heute aber wieder gut aus.
Es ist auch etwas anderes, wenn man selbst ein Instrument spielt oder sich Musik auf dem Smartphone und dem Kopfhörer in Dauerschleife anhört. Aktiv Musik zu machen fördert Intelligenz, Sprachvermögen, die kognitiven Fähigkeiten, Konzentration, Selbstvertrauen, die soziale Kompetenz, Ausdauer, Kreativität und noch vieles mehr. Hirnforscher wissen das schon lange, das ist nichts neues auf der Baustelle. Die Frage ist: Warum wählt die Mehrheit in Demokratien Politiker und Parteien, die Milliarden für das Militär bzw. die Rüstung ausgeben und bei der Bildung sparen indem sie fachlich und sozial kompetente Lehrer durch Computer, Tablets und andere digitale Geräte ersetzen?
Entweder ist die Mehrheit der Gesellschaft dumm oder sie lässt sich von dummen Politikern für dumm verkaufen. Denn von einer ungezügelten Digitalisierung profitiert nur eine ganz kleine und superreiche Minderheit, die immer reicher wird, weil Leute wie Elon Musk, Bill Gates und Jeff Bezos den eigenen Hals nicht voll kriegen. Wenn die Mehrheit der Gesellschaft das nicht kapiert, dann hat sie auch nichts anderes verdient.
Erich Kästner schrieb einmal vor der „Machtübernahme“ der Nazis 1933: „Was auch immer geschieht: Nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!“
Aber wer liest schon Erich Kästner, wenn Elon Musk einen Tweet auf X oder Y absetzt? Nach der Machtübernahme der Nazis wurden die Bücher Erich Kästners verbrannt und verboten, weil sie dem autoritären „deutschen Geist“ des Untertans widersprachen. Verbrannt wurden auch die Bücher von Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky, Sigmund Freud, Georg Bernhard, Karl Marx, Carl von Ossietzky, Heinrich Mann und vielen anderen kritischen Denkern und Nachdenkern. Heute werden keine Bücher mehr verbrannt, heute gibt es Shadow-Banning, Suchmaschinen-Ranking, deep packet inspection, Priorisierung („Trends“), Sperrung von Accounts, DNS-Sperren, Inhaltsfilterung, App-Store-Zensur und viele andere Maßnahmen, die man am Monitor nicht sieht und die nicht so hell leuchten wie ein brennender Haufen Bücher, der mit Benzin übergossen wurde.
ich habe mal 3 KI einen Auftrag gegeben worin diese wirklich gut sind. Textanalyse. Aufgabe: Analysiere den vorliegenden Artikel dauf hin, wieviel Prozent der Schüler bzw. der Gesamtbevölkerung diesen noch lesen und sinnerfassend verstehen können. Das Exzerpt aller 3 KI sah in etwa wie folgt aus: Basierend auf aktuellen Bildungsstudien wie PISA und IGLU wird der komplexe Text nur von etwa von 1/4 der Schülerschaft und etwa 1/3 der Erwachsenen in Deutschland vollständig verstanden. Die hohe Hürde resultiert aus einer extremen Dichte an Fachbegriffen, komplexen Satzstrukturen und dem Fehlen strukturierender Elemente, während der narrative Mittelteil über das Schulprojekt leichter zugänglich ist.“ Ihr könnt den Test natürlich gerne selbst durchführen bzw. mit anderen Parametern bestücken, aber letztlich bleibt nur eines…
Noch Fragen Kienzle?
Man könnte noch hinzufügen, dass die erstaunlich zahlreichen grammatikalischen und syntaktischen Fehler und Fehler in der Wortwahl den Text schwer lesbar machen. Gleich der erste Satz: »Die „kalifornische Ideologie“ hat die Menschheit mit Träumen einer digitalen Zukunft beschert. « Wann, seit es die deutsche Sprache gibt, hat schon mal irgendwer irgendwen mit irgendetwas beschert? Vermutlich wollte Florian Rötzer gleich am eigenen Beispiel die schlimmen Folgen der Digitalisierung darstellen. Das ist ihm gut gelungen. Wär das das einzige Beispiel, wäre es der Erwähnung nicht wert. Aber es geht munter so weiter durch den ganzen Text. Und seine anderen Texte unterscheiden sich in dieser Hinsicht gar nicht.
Ich weiß natürlich, dass das kein Problem Florian Rötzers ist. Spätestens seit die Journalisten zu »Dschurnalisten« geworden (heute muss man wohl unbedingt »mutiert« sagen) sind, findet sich solche sprachliche Schlamperei allenthalben.
Sie haben völlig recht, Satzbau- und Grammatikfehler sind mittlerweile so häufig, dass man sich angewöhnt hat diese einfach zu überlesen und gedanklich zu komplettieren. Dies betrifft allerdings nicht nur das Overton-Magazin.
Ich habe gerade einen Tagesschau Artikel gelesen: Im Disclaimer steht: Wofür steht Andy Burnham? Der Artikel ist derart flach gehalten, dass man nach vollständiger Lektüre nicht im Geringsten weiß wofür dieser Mann steht. Größere Fehler sind mir in diesem Artikel nicht aufgefallen, wenn man einmal davon absieht wie man „gefühlt“ an alle Türen klopfen kann. Allerdings ist der Text auch weitgehend inhaltsleer. Alternativer Journalismus sollte sich meiner Ansicht nach auch bei der Testerstellung durchgrößere Sorgfalt vom Mainstream unterscheiden.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/burnham-portrait-100.html
„Texterstellung“ natürlich. Die vorhergehende Korrekturfunktion war durchaus sinnvoll. 100 Zeichen, 100 Zeichen, 100 Zeichen, 100 Zeichen, 100 Zeichen, 100 Zeichen,
Ich habe gerade einen Tagesschau Artikel gelesen: Im Disclaimer steht: Wofür steht Andy Burnham?
Lustig. Machte ich heute morgen auch.
Allerdings wollte ich wissen, wie NATO zu Andy B. steht. Da ihr primäres Outlet in Deutschland so gar nix darüber verlauten lässt, was ihre Headline verspricht, besteht vielleicht noch Hoffnung (nicht wirklich)…
Ja, die Testerstellung ist eine Wirtschaft für sich.
51 von 10000 Zeichen, da geht noch was, deswegen:
Ein Disclaimer ist auch was anderes, das Wort dass Sie suchten heisst Anreisstext oder teaser.
Wer ohne Fehler schreibt werfe dass erste Stück Kreide.
Vielschreibern und -lesern die auch noch in unterschiedlichen Sprachen multitasken passiert das schon mal.
Die unvollständigen oder mittendrin schräg abgebogenen Sätze des Autors waren zu Telepolis Zeiten legendär.
Mir ist das sympathisch, insbesondere in Zeiten von. Auch weil man vielleicht selbst und rutschen Wörter rein.
Je später die Uhrzeit desto Sinn man dennoch verstehen könnte.
Les ich Forenbeiträge von mir nochmal um zu wissen welche Meinung ich vertrete, kommt es zB vor dass mitten im englischen Text ein German Wort und schwören dass ich dass nicht.
Von Grammatik und Rechtschreibfehlern mal.
Wie gesagt, mir sympathisch und unnötig dass zu bekritteln.
Was wolle Amenophis damit sage?
Menschen sind nicht perfekt und nicht jeder Autor ist ein Literaturnobelpreisträger. Maschinen und Technologien sind auch nicht perfekt. Auch Maschinen, Technologien und Algorithmen machen Fehler, aber sie werden immer perfekter. Aber Maschinen sind und bleiben Maschinen und ein Algorithmus ist und bleibt ein Algorithmus.
Die Dampfmaschine war und ist ein MASCHINE und das Maschinengewehr ist eine MASCHINE (deshalb heißt es MASCHINEN-Gewehr und nicht Menschengewehr), wenn ein kleiner Soldat damit andere Menschen MASCHINELL niedermetzelt, weil der „Chef“ (Kanzler, Führer, CEO, Generaloberst, ein ehemaliger Bürgermeister von Bremen, Brigadegeneral, Hauptmann, Abteilungsleiter, Leutnant, ein ehemaliger Manager von Black Rock, Gruppenleiter, die „Literaten“ von BILD, FAZ, WELT, SZ usw.) sagen, dass man diese Menschen umbringen muss, weil es KEINE MENSCHEN, sondern böse Untermenschen sind und das der „Verteidigung“ der „Freiheit“ und der „Demokratie“ und der „Werte“ des „Wertewestens“ dienen würde. (Dieser Satz wurde OHNE KI formuliert.)
Was will meinereiner natürliche Dummheit damit sagen? Und die Antwort lautet: Maschinen sind nicht dumm, aber sie können weder hassen noch lieben. Eine KI macht das, was man ihr sagt und das rasend schnell aber in der Regel innerhalb der Rahmenbedingungen, die von den Entwicklern/Programmierern vorgegeben wurden. Die KI kann weder hassen noch lieben und Empathie für Menschen empfinden. Das kann nur der „natürliche“ Bio-Mensch. Aber nur bei den Bio-Menschen gibt es auch Sadisten, die Spaß daran haben, andere Menschen stundenlang, tagelang, wochenlang, monatelang oder sogar jahrelang zu quälen bevor sie diese Menschen ermorden, weil es ihnen „Spaß“ macht. Eine Maschine kann defininieren, was ein Sadist und Spaß ist, aber sie empfindet keinen Spaß dabei.
Wenn Gorillas um die Rangordnung in der Gruppe kämpfen, dann geht das meistens nicht ohne Blessuren ab, aber wenn der unterlegene Affe am Boden liegt, dann nehmen sie keinen Knüppel und schlagen ihn tot. Gorillas sind auch grausam, wenn sie kranke Affen aus der Gemeinschaft ausgrenzen. Aber diese Spezies rottet sich nicht selbst aus, weil einige gierige Affen auf Kosten der anderen Affen immer reicher und reicher und reicher und reicher und noch reicher werden wollen. Warum fällt mir jetzt der Name Elon Musk ein?
Das Dilemma und die Tragik der menschlichen Evolution bestehen darin, dass sich nicht immer die Klügsten, die empathischen und die Menschen, die den Frieden lieben, durchsetzen und es bis zum Anführer, Kanzler usw. schaffen. Schuld am Krieg sind selbstverständlich immer die anderen, es wird immer nur zurückgeschossen. Auch die mehrheitlich europäischen und „christlichen“ Siedler haben nur „zurückgeschossen“ als sie die „wilden“ und „unzivilisierten“ nordamerikanischen Ureinwohner (also known as „Indianer“) reihenweise massakriert und bis auf Restbestände dezimiert haben und das mit der „Holy Bible“ in der Hand und ein gottesfürchiges Lied auf den Lippen: Praise the Lord, God ist Great, Praise the Lord, God is Great). Diese Siedler hatten noch keinen Fernseher, kein Handy, keinen Taschenrechner, kein GPS, keinen PC, keine Atomraketen, Smartphone, keinen Tesla von Elon Musk, keine Kampfdrohnen, keinen E-Roller, keinen Laptop, keinen Wonderbra, kein Windows, keinen Staubsaugerroboter, keinen Rasenmäherroboter, kein Twitter/X, kein Facebook und keine „Künstliche Intelligenz“.
30 Prozent der Politikerinnen und Politiker im Deutschen Bundestag sind 2026 mit dem vorliegenden Kommentar vermutlich intellektuell überfordert,
30 Prozent finden, dass Superreiche immer reicher und reicher und reicher und reicher werden müssen und Krieg eine „geile Sache“ ist, wenn man selbst nicht davon betroffen ist und die Aktionäre der Rüstungsindustrie davon profitieren, und
40 Prozent machen das, was die anderen 60 Prozent (= 30+30) wollen und machen.
„Auf die Bäume ihr Affen!“ ist der Titel eines Buches von Hans A. Pestalozzi, erschienen 1989 im Schweizer Zytlogge Verlag Bern.
Zitat aus dem Buch von Pestalozzi: Der damalige oberste Chef des Nestle-Weltkonzerns wurde gefragt, wie er denn all die Probleme der heutigen Zeit (=1980er Jahre) beurteile und wie es denn mit den bereits eingetretenen und und bedrohenden Katastrophen stehe.
Die Antwort des Nestle-CEOs war damals (= vor 1989): „Furchtbare Krisen – auch der Krieg – … führen stets auch zu Errungenschaften, die das Leben bereichern.“ – Freuen wir uns also auf die „Bereicherungen“ durch all die Katastrophen, welche die vielen kleinen Kriege und der nächste große Weltkrieg mit sich bringen werden.
Wie viele weiblichen, männlichen und diversen deutschen „christlichen“, „sozialdemokratischen“, „grünen“, „linken“ und „alternativen“ Bundestagsabgeordneten, die vorgeben, das Volk zu vertreten, haben das Buch gelesen? Wie viele „Literaten“ von ARD über FAZ, TELE5, PRO1 bis PRO7, RTL1 bis RTL33, SZ bis zum ZDF haben das Buch gelesen und verstanden?
Wer 2008 ein Buch schreibt bzw. veröffentlicht mit dem Titel „Mehr Kapitalismus wagen“ wie der aktuelle und amtierende Kanzler einer Partei, die sich selbst als „christlich“ bezeichnet (ein gewisser Friedrich Merz), der hat das Buch von Pestalozzi vermutlich nicht gelesen und falls er es doch gelesen hat, dann hat er es nicht verstanden und falls er es gelesen und verstanden hat, dann findet er es doof, denn sonst hätte er 2008 kein Buch geschrieben mit dem Titel „Mehr Kapitalismus wagen: Wege zu einer gerechten Gesellschaft“, weil der real existierende Kapitalismus mit seiner Vermögenskonzentration weder sozial noch gerecht noch demokratisch ist, es sei denn man findet, dass Sozialdarwinismus und das feudale und mittelalterliche Faustrecht des Stärkeren gerecht wären. Halleluja(h)! Auch dieser Satz wurde ohne KI und von einer natürlichen Dummheit geschrieben.
Noch Fragen Kienzle. – Ja Hauser.
1. Frage: Warum wählen Wählerinnen (w), Wähler (m) und queere Wähler (d, e, f, … x, y, z) Politikerinnen und Politiker, die sie durch das braune und extrem zuckerhaltige Kakaogetränk von „Nestlé Nesquik“ (registered trademark, ®, TM usw.) ziehen, den sie dann auch noch trinken? Liegt das am Zucker, an der Werbung, am Kapitalismus oder woran liegt das?
2. Wie „alternativ“ ist eine blaue Partei, wenn ein Politiker dieser blauen Partei das braune Zeitalter von 1933 bis 1945 als „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte bezeichnet?
3. Frage: Wenn man 1930 schon gegendert hätte und Adolf Hitler kein Adolf sondern eine Angela (Hitler) gewesen wäre, hätte es dann den Zweiten Weltkrieg, den Überfall auf Polen, Holland, Frankreich und Russland, den Holocaust, die Euthanasie, den „Endsieg“ und die vielen Leichenberge 1945 nicht gegeben?
Off the record
Weiter oben hatten wir es schon mal bzgl. Texterstellung nämlich, hätte da mal eine Frage, die mich schon des Längeren beschäftigt. Erst recht, seit hier die Limbo-Latte von den 10.000 Zeichen zuzuschlagen droht. Wie also kann es sein, dass hier im ‚Kommentarbereich‘ von Overton das Ergebnis der Anwendung von Grundrechenarten anders auszufallen hat als das von einer – vermutlich halbwegs gängigen – Texterstellungs-Weichware vom angebissenen Apfel (auch als ‚Apple‘ bekannt (dem ein oder anderen könnte diese Garagenfirma bekannt vorkommen). Nicht, dass mir dieser seltsame Effekt erst neuerdings – von wg. Kommentarregeln und so – untergekommen wäre, nein, das war schon des Längeren so, nur hat es mich erst einmal nicht besonders gestört. Kannte ich ihn doch schon mindestens zehn, zwölf Jahre – von Gellermann’s Galerie her. Auch da diese mehr als wundersame Wandlung des Zeichenumfangs. Schon mehr als verwunderlich bei diesem ‚cut&paste‘-Vorgang. Schon der Urs, der Gellermann schwörte – einst darauf angesprochen – Stein&Bein, dass sein zum Einsatz gelangendes Tool, die Länge eines Kommentars mit der des zugrundeliegenden Beitrags abzugleichen, außerhalb jeglichen funktionalen Zweifels stünde.
Wenn nun auch bei Overton grundsätzlich und ohne Ausnahme unterstellt wird, dass das was in der Kommentar-Box bei ihm angekommen sei, mit einem satten Aufschlag von sage und schreibe – nicht gefühlt, vielmehr gemessen – zehn Prozent versehen worden sein muß, seit es das Ufer bei Apple zu verlassen hatte, stellt sich doch die Frage: wem von den beiden kann ich nun vertrauen. Da ich, da jeder die Gefahr läuft hier womöglich an der 10Tausender-Hürde zu scheitern, kann es ja nur … Schauen wir doch einfach mal hier, da steht jetzt unten am Rand ‚1.496‘. Im Menüpunkt ‚Bearbeiten‘ zuerst auf den Unterpunkt ‚Alles auswählen‘ geklickt und dann – ebendort – auf ‚Kopieren‘- nein, da ist noch nichts dazugekommen, ehrlich nicht. Jetzt rüber zu Overton und in eine frische, eine leere Kommentar-Box springen – und im besagten Bearbeiten-Menüpunkt auf ‚Einsetzen‘ klicken … Donnerlütt, man glaubt es nicht … 1777. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil: ein Plus wie aus dem Nichts, ein satter Aufschlag jetzt sogar von fast 20%. Eigentlich nur 1,18783422459893, aber das behauptet nur Apple’s Rechen-Tool – und wenn Apples ‚Pages‘ nicht richtig zu zählen vemag und/oder Apples Browser ‚Safari‘ Aufgaben schon gar nicht ordnungsgemäß und unangetastet erledigen kann, braucht man doch auch nicht ‚Numbers‘ zu vertrauen, oder? Übrigens, gestern bei einem Kommentartext von +/- 9.400 Anschlägen gab es bei Overtons Rechenkünsten dann 11129, stimmt – identisch hinter dem Komma bis zur fünften Stelle zum Wert von oben. Wo ich doch wetten könnte, erst letzte Woche wäre der Aufschlag nur bei 10% gelegen. Gehe ich recht in der Annahme, dass auch da zwischenzeitlich die Inflation greift?
Das Smartphone ist ein Überwachungs- und Verdummungsinstrument. Die Verdummung beginnt nicht mit dem Computer, sondern mit dem Smartphone und dem Tablet. Das sollte niemanden überraschen, denn die suchterzeugenden Asozialen Medien halten die User mit Plingpling in einem ständigen Erregungszustand, um damit vom Nachdenken ab. Sie sind dafür konstruiert. Jetzt kommen die LLMs hinzu, die als “künstliche Intelligenz” verkauft werden. Es sind Textwiederholer, die von den Betreibern mit dem gefüttert werden, was die User konsumieren sollen, und dann genau das wiederkäuen und erneut ausspucken. Reflexion gibt es hier gar keine, sie ist technisch ausgeschlossen. Die “Intelligenz” ist eine reine Simulation nach dem Vorbild ELIZA aus dem Experiment von Weizenbaum – und gleich wirksam. Viele User glauben wieder wirklich, sie sprechen mit einer KI, genau wie bei ELIZA.
Alles, was zum Thema gesagt wird, unterlässt den tieferen Blick, wie zumeist zu allen Fragen zu Wissenschaft und Technik, betrachtet es nur im engen Zusammenhang.
Alle wissenschaftlichen Errungenschaften einschließlich der KI sind Folgen der Ausrichtung auf das gesellschaftlich-systemische Grundprinzip der Werteverwertung in der Warenproduktionsweise.
Das damit die menschlichen Bedürfnisse hinten runter fallen, ist nur logisch. Der Mensch ist unter den Umständen als Verwertungsfaktor gefragt, seine Entwicklung unberücksichtigt.
Die KI und die Wissenschaft erhalten erst in einer anderen, den Menschen dienenden Produktionsweise nach dessen Bedürfnissen, die Möglichkeit, diesen „klüger“ zu machen, den Prozess ausrichtend und bestimmend für sich zu entwickeln.
Früher war das Fernsehen an schlechten Lese- und Schulleistungen schuld heute ist es der Computer oder das Handy. Lässt man sich auf die Argumentation ein, dann müssten die Schüler in der BRD, wo digitale Medien, wenn überhaupt, frühestens in höheren Klassenstufen zum Einsatz kommen, den nativ-digitalen kalifornischen Schülern haushoch überlegen sein. Ist dem wirklich so?
Mit wissenschaftlichen Fakten, entsprechenden (entwicklungs-)pädagogischen, didaktischen, oder anderen bildungswissenschaftlichen Studien waren solche schwarz-weiss Argumentationen noch nie unterlegt.
Und auch beim Einsatz digitaler Medien hängt die Unterrichtsqualität von deren didaktischen Einsatz ab. Es reicht eben nicht, den Schülern einfach nur einen Rechner hinzustellen. Man muss ihn im Unterricht auch sinnvoll didaktisch einsetzen können! Das bedeutet altersgerecht und damit angepasst an die entwicklungsspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgestattet vor allem mit sinnvollen Lern- und Kompetenzzielen.
Es wäre dagegen unverantwortlich, die Schule von digitalen Zugängen abkoppeln zu wollen bzw. aus Kosten- und anderen Gründen darauf zu verzichten oder sie zu limitieren. Wie sollen die Schüler so auf das Leben nach der Schule vorbereitet werden?
@Klau-Die Richtig ist: Es ist nicht die Technologie (Fernseher, Handy, Smartphone, Laptop usw.).
Aber das hat nichts mit Schuld oder Verantwortung zu tun. Es ist nicht der Fernseher, es ist das Programm, das der ÖRR und die privaten Konzernmedien senden. Man kann Talkshows machen und senden, in denen qualitativ hochwertig und für 99 Prozent der Zuschauer verständlich diskutiert wird. Man kann aber auch Talkshows machen und senden, in denen der Moderator permanent gendert, aber zusammen mit vier Gästen (und GästINNEN) den fünften Gast verbal mit Dreck bewirft, diesen in die rechte oder linke Ecke stellt und den Zuschauern damit „Ausgewogenheit“, „Meinungsfreiheit“ und „Demokratie“ vorgaukelt.
Man muss die Zuschauer nicht direkt anlügen, man kann im ÖRR und den privaten Konzernmedien auch indirekt lügen, wenn man nur die halbe Wahrheit sagt. Das ist nichts anderes als Propaganda, die es bekanntlich nur in Russland und China gibt. Wer das behauptet, macht auch Propaganda (und zwar für den „Wertewesten“), wirft den Kritikern, die darauf hinweisen und das kritisieren, aber „Desinformation“ vor.
Richtig ist auch, dass es unverantwortlich wäre, die Schule von digitalen Zugängen abzukoppeln oder abkoppeln zu wollen. Die relevante Frage ist, wie man damit umgeht und wer davon profitiert. Dafür bräuchte es kompetente und engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Wo gibt es die heute noch? Eine sehr junge (und keine alte und resignierte) Lehrerin für Sonderpädagogik hat zu mir vor ein paar Jahren gesagt, dass ihre Schüler so „doof“ wären und 90 Prozent davon eine Karriere als Hartz-IV-Empfänger machen werden. Warum wird man dann Lehrerin für Sonderpädagogik und vor allem: was lernt eine „Akademikerin“ selbst an einer Hochschule im „Studium“ für Sonderpädagogik?
Meine Schulzeit liegt schon ein paar Jahre zurück. Unter den vielen Lehrerinnen und Lehrern gab es lediglich drei, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind. Das waren diejenigen, die nicht nur fachlich kompetent, sondern auch sozial, pädagogisch und menschlich kompetent waren. Die anderen haben nur ihren Stoff, also die Lehr- und Lerninhalte, die vom Kultusministerium vorgegeben werden bzw. wurden, durchgezogen, am Ende des Schuljahres Noten verteilt und die langsamen Schülerinnen/Schüler und die Schüler, denen denen der Unterricht zu langsam und zu langweilig war, aussortiert. Nicht aus jedem überdurchschnittlich intelligenten und hochsensitiven Schüler wird ein „Leistungsträger“. Ich habe fast zehn Jahre lang von „Sozialhilfe“ und „Arbeitslosenhilfe“ gelebt oder treffender formuliert: leben müssen, denn mit Spaß am Schaukeln in der sozialen Hängematte hat das überhaupt nichts zu tun. Fragen Sie aber nicht, der/die/das Bundesbildungsminister, den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Mitglied einer Partei, die sich selbst als „christlich“ und „sozial“ bezeichnet und/oder „Journalisten/Journalisten“ der Qualitätsstufe Caren Miosga, Markus Lanz und Maybritt Illner, wie das passieren konnte. Da bekommen Sie keine Antwort und falls sie eine Antwort darauf bekommen, dann ist es keine ehrliche Antwort oder nur längsdenkendes Geschwurbel.
Das Endziel der schulischen Ausbildung im ehemaligen Lande der Dichter und Denker besteht nicht darin, aus Kindern und jungen Menschen aufgeklärte, gebildete, sozial kompetente, nachdenkende und gesellschaftskritische erwachsene Demokraten zu machen. Die Ziele der Schulausbildung sind soziale Selektion und die Ausbildung linearer Fachidioten, die der Wirtschaft nützen, den Mund halten, nach oben buckeln und nach unten treten, für die Aktionäre Milliardenprofite erwirtschaften und Elon Musk, Dieter Schwarz, Susanne Klatten, die Erben von alda, alde, aldi, aldo und aldu, Peter Thiel, Bill Gates, Waren Buffet, Jeff Besoz und die Angehörigen der „gehobenen Mittelschicht“ mit ihren zwei Pivatflugzeugen inklusive Ferienvilla an irgendeinem See immer reicher und reicher und reicher und noch reicher machen.
Und jetzt trinke ich ein Glas kalter Holunderblütensaftsirupschorle mit prickelnder Mineralwasserkohlensäure und ein paar Eiswürfeln. Ich verdünne das aber im Verhältnis 1 Teil Sirup und 10 Teile Mineralwasser und nicht 1:7. Das hat auch noch reichlich Geschmack, aber viel weniger Kalorien. Man gönnt sich ja sonst nichts in diesem „demokratischen und sozialen Bundesststaat“ (wie es im Art. 20 Abs. 1 Grundgesetz von 1949 heißt). Na dann Prost oder wie die modernen Woken, Queeren und pseudolinken Regenbogenfahnenschwenkerinnen und -schwenker sagen: Prösterchen!
Bezüglich kalifornischer Schüler, ich habe keine Ahnung wie es heute ist, aber in den 80ern war beim Schüleraustausch offensichtlich dass die Gleichaltrigen von der nicht mit Gymnasium vergleichbaren Highschool bildungsmässig deutlich unterlegen waren, was durch teilweise andere Lehrinhalte auch nicht kaschiert werdrn konnte.
Sprachen, Mathematik, Allgemeinbildung hinkten, eibe Kursivschrift gab es auch nicht, was mich am meisten verblüffte.
Wie konnte jan in Blockbuchstaben eine Arbeit schreiben?
Natürlich gar nicht, Tests bestanden überwiegend aus Multiple Choice Abfragen.
Und ich hatte studierte nordamerikanische Kollegen die mit ihrer Orthographie hier keinen englischen Schulabschluss geschafft hätten.
Ich habe meine Zweifel, dass das bei durchdigitalisierten „kalifornischen“ Schülern inzwischen besser ist.
Ewiges Leben durch Hochladen und Ausbruch aus dem elendigen, endlichen und gebrechlichen Körper. Tja, jede Religion braucht ihre Mythen und Verheisungen auf etwas, was einem die Furcht vor dem doch unausweichlichen Tod nimmt.
Nur leider, leider ist dieses Hochladen bestenfalls hinterher eine andere, falls überhaupt, eine Person. Dann ohne die dazugehörige Körperchemie, ohne das Denkorgan das eine bestimmte Person ausmacht. Korrekterweise ist es eine Kopie, von was auch immer man hochlädt, die dann auf einer Maschine läuft. Und wieviel Kopien macht man dann? Vlt. gibt es ja auch Raubkopien, vlt. wurde was verändert, vlt. hat ein garstiger Mensch was ganz anderes hochgeladen. Da ergeben sich ganz neue Operations- und Betrugsoptionen. Wenn es mehrere Kopien gibt, wer hat dann Anspruch darauf das Original, der ewige Herrscher in Herrlichkeit und Ewigkeit zu sein? Der ja aber, wie bereits festgestellt, nichts mehr mit dem Original zu tun hat.
Und nebenbei erwähnt, ich hege sehr starke Zweifel daran, daß es gelingen wird einen dem menschlichen Körper, mit seinen in jeglicher Hinsicht mannigfaltigen Möglichkeiten annähernd adäquaten Ersatz zu (er)finden.
Hab gelesen, der werte Herr Thiel will sich ja einfrieren lassen. Viel Glück damit. Hoffentlich fällt der Strom nicht aus oder passiert sonst nix schlimmes. Erben(?) und vertrauenswürdige Sachverwalter(?) werden schon dafür Sorge tragen daß da nix anbrennt. Und wenn dann troz all dieser Widernisse das ewige Leben im als elend empfundenen Körper gefunden ist, wird gewiss alles wieder zurückübertragen werden.
Klonen oder ein anderer biologischer Ersatz wäre noch was. Ach nee, hat man ja auch wieder das Kopien und was wird übertragen Problem. Ein Jammer.
„Der Feige stirbt schon vielmal, eh‘ er stirbt,
Die Tapfern kosten einmal nur den Tod.
Von allen Wundern, die ich je gehört,
Scheint mir das größte, daß sich Menschen fürchten,
Da sie doch sehn, der Tod, das Schicksal aller,
Kommt, wann er kommen soll.“
– Shakespear, Julius Cäsar