
In der N acht vom 4. auf den 5. August haben die russischen Truppen Kiew und die Umgebung erneut angegriffen. Nach ukrainischen Angaben wurden 115 Drohnen, von denen 98 abgewehrt werden konnten, und 24 Raketen, davon 4 Zirkon, eingesetzt, die alle ihr Ziel erreichten. Der ukrainischen Seite fehlen die Abfangraketen, vor allem Patriot-Raketen, die weder die USA noch europäische Länder liefern. Das zeigt auch, dass die europäischen Länder keine eigenen Raketenabwehrsysteme besitzen.
Das russische Ve4rteidigungsministerium erklärte, dass „Transport-, Logistik- und Distributionszentren“ angegriffen wurden, die auch militärischen Zwecken dienen sollen, beispielsweise zur Lagerung und Verteilung von Drohnenteilen oder Dual-use-Gütern. Überdies seien drei Frachtschiffe südlich von Odessa angegriffen worden, die Waffen und militärisches Material des ukrainischen Militärs transportiert hätten. Das geschah vermutlich in Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russische Schiffe im Schwarzen Meer.
Aber es liegt auf der Hand, dass diese Angriffe auf zumindest auch wichtige zivile Logistikzentren, die auch Menschenleben forderten, eine Reaktion auf die ukrainischen Angriffe auf Logistikzentren des Onlinehändlers Wildberries war. Seit Mitte Juli griffen ukrainischen Truppen mit Drohnen nicht nur vornehmlich Raffinerien und andere Ziele der Energieindustrie an, sondern Selenskij wollte mit der Ausweitung des Krieges den Krieg in den Alltag der russischen Menschen bringen, damit der Druck auf Putin wachsen sollte, diesen zu beenden. Vorangegangen waren russische Angriffe auf den privaten ukrainischen Lieferkonzern Nova Poshta
Selenskij behauptete nicht sonderlich glaubhaft, dass sich in den Lagerhäusern keinerlei militärische Güter befinden und sie „keinen Bezug zum Krieg“ hätten, zumal er ukrainische Angriffe auf Lagerhäuser von Wildberries, ebenfalls damit begründet hatte, dass der Onlinehändler auch das Militär beliefern würde. Vermutlich sind die Truppen auf beiden Seiten auf private Lieferdienste angewiesen.
Ende Juni hatte Selenskij mit dem damaligen SBU-Chef Yevhenii Khmara, der nach der Entlassung von Fedorov Mitte Juli nur amtierender, weil nicht ziviler wie von der Verfassung vorgesehen Verteidigungsminister wurde, eine vierzigtägige Operation beschlossen, um „Druck auf den Aggressorstaat auszuüben und ihn zum Kriegsende zu zwingen“. Die Ukraine schien im Drohnenkrieg gerade Oberhand zu gewinnen, das sollte ausgenutzt werden, um eine massive Offensive im Drohnenkrieg zu fahren.
Khamara gilt als einer der zentralen Figuren des Krieges mit Langstreckenwaffen auf das russische Hinterland und war verantwortlich für die spektakuläre Operation Spiderweb. Am 18. Juli starteten die Angriffe auf Wildberries, in Brand gesetzt wurde u.a. das größte Auslieferungslager Elektrostal bei Moskau. Es wurden auch mehrere Menschen getötet. Zur Überwindung der russischen Flugabwehr wird diese mit Drohnenschwärmen überwältigt. Allerdings haben die 40 Tage, die am 4. August endeten, die russische Seite nicht zu Veränderungen gezwungen. Der nach Russland verstärkt transportierte Krieg, die Treibstoff- und Versorgungskrise haben keine Proteste ausgelöst. Die angestiegenen Ölpreise stützen die Kriegswirtschaft. Moskau verfolgt im Augenblick weiter eine militärische Lösung und greift nun nach der von Selenskij verkündeten 40-Tage-Operation die Dual-use-Logistik der Ukraine an, die ähnlich wie Angriffe auf die Energie-Infrastruktur, neuerdings die Tankstellen, alle Menschen in der Ukraine betrifft. Die wirtschaftlichen Folgen hat Michael Silnizki in dem Artikel „Russische Blockade des Schwarzen Meeres“ analysiert.
Selenskij versucht, den Krieg vor Eintritt des Winters zu beenden. Prophezeit wird für die Ukraine der bislang härteste Winter, zumal wenn die Raketenabwehr weiter außer Kraft gesetzt ist und neben Strom, Wärme und Wasser auch die Lebensmittel knapp werden. Nichts deutet darauf hin, dass die Ukraine schnell Patriot-Raketen erhalten wird. Die Hoffnungen, die Kiew auf Trump gesetzt hatte, diese in Lizenz herstellen zu können, hat sich zerschlagen.
Allerdings werden die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur und Handels- und Logistikzentren nicht aufhören. Zu erwarten ist nicht, dass Russland ein umfassendes Drohnen- und Raketenabwehrsystem entwickelt, das nicht von einzelnen Flugkörpern überwunden werden kann. Es könnte auch ein harter Winter für Teile der russischen Bevölkerung werden.
Da der Krieg immer hässlicher wird und die Zivilbevölkerung immer stärker hineinzieht, wäre es höchste Zeit für Friedensverhandlungen, für die beide Parteien Verzicht auf überhöhte, vor allem territoriale Ansprüche verzichten müssten. Danach sieht es aber weiter nicht aus.
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„Allerdings werden die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur und Handels- und Logistikzentren nicht aufhören.“
Wenn es denn überhaupt „ukrainische“ Angriffe sind!
Es ist ein offenes Geheimnis, daß die Dinger inzwischen massenhaft in den Baltenstaaten starten, Ohne diese Wegverkürzung könnten sie nämlich nicht so hohe Bombenlasten transportieren. Das heißt, hier führen NATO-Staaten direkt Krieg gegen Russland!
Keine Gute Entwicklung, denn irgendwann wird Russland auch darauf „angemessen“ reagieren müssen, Und dann haben wir den Dritten Weltkrieg in Farbe….
Richtig. Es ist schon lange kein Krieg „Ukraine gegen Russland“ mehr. NATO gegen Russland ist schon lange realität. Und ja, Waffen werden von GB und EU gestartet und ins Ziel gesteuert. Der westliche Russenhass kann so mit der NAZI-Ukraine, die vollkommen vom Westen abhängig ist, ausgelebt werden.
Dann abends geht man in Deutschland dann wieder gegen Rassismus und Nazismus demonstrieren, während man gleichzeitig die von Himmler und Göbbels geforderte Zerstörung Russlands unterstützt. Schizophren, ja. Aber so ist es. Westliche Propaganda funktioniert sehr gut, momentan. Rechte haben „Linke“ für ihre Sache VOLL eingespannt.
Man ist für Aufrüstung während alles teurer, schwieriger und komplizierter wird. Alles, weil der Russe ein Nazi ist, erzählt man sich selbst.
Der Tinnef aus dem Onlinehandel von Wildberries brennt einfach sehr gut, da braucht man keine „hohen Bombenlasten“, und diese Leichtbauhallen bieten auch keinen ernsthaften Widerstand gegen „fallende Trümmer“.
Und Öl brennt auch sehr gut, das wussten schon die Amis im WW2.
Welche Propagandaschleuder verbreitet eigentlich so einen Unfug mit den „hohen Bombenlasten“ die man braucht um leicht brennbare Sachen anzuzünden, und warum schaltet man sein Hirn beim Propaganda Konsum eigentlich aus?
Man braucht gar nicht auf die Balten abzustellen. Mittlerweile werden in Deutschland massenhaft Drohen produziert. Ein paar Endmontage-Schritte erfolgen in der Ukraine um durch diese lächerliche Farce behaupten zu können es seien ukrainische Waffen Die Rechnung bezahl eh nicht die Ukraine sondern Deutschland. Wie weit dann die Steuerung Zielplanung usw. durch deutsche Kräft erfolgt, wer weis.
Ach, früher hat Russland nicht in die Ukraine geballert und Putin-Russland hätte nicht auf ballistische Raketen gesetzt weil die Abwehrteile dafür alle sind?
Jaja, das arme Putin-Russland fängt nen Krieg an und wundert sich das es Widerstand gibt.
Den wirklich jeder will natürlich von einen Super-Putin beherrscht werden.
So verzichtbar wie der ganze Rötzer Artikel ist der Vende Kommentar. Schade um jede Sekunde und jedes Zeichen ….
„So verzichtbar wie der ganze Rötzer Artikel ist der Vende Kommentar.“
Warum denn? Vende schrieb: „Jaja, das arme Putin-Russland fängt nen Krieg an…“ Ohne Vende hätten wir nie erfahren, dass das dynamische Trio Jazenjuk, Turtschinow, Awakow Putin-Russen waren! Wieder etwas dazugelernt!
Super-Putin greift ein Land wegen Leuten an die gar nicht mehr regieren?
Ist das Altersstarrsinn oder Überforderung das Putin nicht rafft das die abgewählt wurden?
Oder kennt gar Putin das Wort „abgewählt“ gar nicht?
klitzekleine Frage….
ist denn der gewählte Präsident Janukowitsch vom ukrainischen Volk „abgewählt“ worden? Kann mich nicht erinnern.
Ich kann mich aber erinnern, dass es im September 2014 Neuwahlen geben sollte, in Demokratien macht man das so.
WER wollte noch mal keine Neuwahlen?
Aus „Über uns“
„Overton versteht sich als Stimme gegen Debatteneinengung und Moralisierung.
Was wir wollen – und was nicht
Wir wollen Texte, die Dinge erklären, statt sie zu etikettieren.
Wir wollen Stimmen, die nicht in das übliche Meinungstheater passen.
Wir wollen offene Diskussionen über Politik, Kultur und Gesellschaft, ohne Denkverbote oder moralische Filter.
Was wir nicht wollen: Haltung als Ersatz für Argumente.
Wir schreiben gegen den Reflex, die Welt in Lager zu teilen.“
Som so? Könnte das vielleicht auch mal jemand dem Herrn CV …. Hallo? … tut…tut ..,
Warum immer so frustrierte Postings? Läuft doch alles nach Plan für die Ukraine? Laut BILD-Niederlagenzentrum, und so gloriosen Kriegerhelden wie dem Pickelhaubenmann aus Panama oder dem Denys D., der als Ukrainer von der schönen Schweiz aus den Krieg in der Ukraine gegen Russland führt, sind die Ukrainer jeden Tag am Siegen. Wenn Vende sich nicht beeilt, verpasst er den triumphalen Durchmarsch an der Ostfront und den Einmarsch in Moskau und St. Petersburg. Das wäre doch wirklich schade. Da könnte er dann persönlich den bösen Pudding verhaften!
Wie kommt man auf die Schnapsidee, die Menschen in Russland würden sich gegen Putin auflehnen, wenn der Feind sich tatsächlich so verhält, wie die Regierung es immer behauptet und damit den Angriff begründet hat?
Glaubt Selenski wirklich, irgendein Russe lässt sich für die Ukraine nach Sibirien umquartieren, weil er den russischen Onlinehandel angreift?
Haben denn alle den Verstand verloren?
“
Wie kommt man auf die Schnapsidee, die Menschen in Russland würden sich gegen Putin auflehnen, wenn der Feind sich tatsächlich so verhält, wie die Regierung es immer behauptet und damit den Angriff begründet hat?
“
Für wie doof hältst du eigentlich die russische Bevölkerung?
Ich zitiere mal einen Artikel von vor ein paar Tagen von hier:
“
Ich habe mich in den letzten drei Jahren mit dutzenden jungen Russen und Russinnen unterhalten, die den größten Teil des Jahres in Moskau oder St. Petersburg leben. Sie sind nicht anders als die progressiven jungen Menschen in Deutschland oder Indien und halten auch ihren 73-jährigen Putin für einen geistigen Neandertaler.
“
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/wenn-delhi-moskau-waere/
Wenn das ein berliner Reiseblogger der schon mal in Russland war schreibt
muss es wohl so sein.
Allerdings gibt es möglicherweise mehr als „dutzende junge Russen“.
Wo war eigentlich die Putin-Jugend während der Wagner-Festspiele?
Wo sind den bloß die bewegten Bilder geblieben wo sich Putin-Pimpfe und Putin-Mädels mutig und todesverachtend den Verrätern entgegen werfen?
Wie sind die jungen Russen drauf die in der Provinz wohnen oder nicht in hippen Cafes anzutreffen sind?
Mal bei den Russen nachgefragt, die sich Kosaken nennen oder eine andere Art der freiwilligen militärischen Ausbildung in Anspruch genommen haben?
Mehr russische Provinz geht wahrscheinlich nicht:
https://www.arte.tv/de/videos/116712-000-A/ein-nobody-gegen-putin/
Gemäss der NY-Times baut Russland im Monat 120 ballistische Raketen. Das macht im Jahr ca. 1400. Die Jahresproduktion an Patriots liegt meinem Kenntnisstand bei 650 Stück. (Bitte, korrigiert mich, wenn es eine aktuellere Zahl gibt).
Wenn nun noch der Iran-Krieg massenhaft Patriots verbraucht und somit für die Ukraine gar nicht zur Verfügung steht und zudem für den sicheren Anfang einer ballistischen Rakete bis zu 3 Patriots benötigt werden, offenbart sich das Dilemma, in das Selensky die Ukraine geführt hat.
Positiv bleibt, dass sich das ukrainische Volk gegen Selensky zu wehren beginnt und Proteste wie Demonstrationen in der Ukraine zuzunehmen scheinen.
„Gemäss der NY-Times baut Russland im Monat 120 ballistische Raketen. Das macht im Jahr ca. 1400. Die Jahresproduktion an Patriots liegt meinem Kenntnisstand bei 650 Stück.“
…und standardmäßig werden pro Ziel mindestens zwei Patriots verschossen, damit wenigstens eine davon trifft….
Wenn man sich Ted Postol zum Thema PAC-3 so anhört, könnte man vermuten, dass sie entweder besser 10 Stück davon abfeuern, oder es gleich ganz bleiben lassen. Es steht der Verdacht im Raum, dass das Patriot-System vor allem eine hochgehypte Gelddruckmaschine ist.
Und gegen Hyperschall-Raketen haben sie gleich gar keine Chance, vor allem, wenn diese noch von „Täuschraketen“ begleitet werden.
Meines Wissens hat bis jetzt jede Hyperschallrakete Russlands ihr Ziel getroffen, mitunter den unterirdischen Verladebahnhof für NATO-Rüstungslieferungen in der Westukraine.
Zumindest fanden sogenannte Track-2 Gespräche zwischen Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Russland in Wien statt, die die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung ausloteten.
Zu den Teilnehmern gehörte gemäss Bloomberg der frühere britische Nationale Sicherheitsberater Tim Barrow, der ehemalige deutsche Staatssekretär und Diplomat Markus Ederer sowie der französische Diplomat Pierre Vimont.
Das ist schon einmal ein gewisses Eingeständnis seitens der „Koalition der Willigen“, dass ihre Strategie als gescheitert betrachtet wird und nun doch gesprochen wird. Gute Nachrichten!
s. Berliner-Z. – Geheime Ukraine-Gespräche in Wien: Ex-Spitzenbeamte sollen Frieden ausgelotet haben – https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-krieg-geheimtreffen-wien-russland-europa-10264339
Schock am Flughafen
DER SPIEGEL 33/1994
Die Bundesrepublik wird zum Basar für Nuklear-Schieber: Ein halbes Kilogramm einer hochgefährlichen Plutonium-Mischung haben Fahnder jetzt in München entdeckt – der bislang größte Fund von illegal eingeführtem Bombenstoff. Nachbarländer drängen Bonn nun auf ein europäisches Alarmsystem.
wieder ein
Schock am Flughafen
https://www.zdfheute.de› Politik › Deutschland
Der Vorfall passe in das Muster früherer hybrider Angriffe durch Russland. Dass es nicht zur Katastrophe kam, sei nur einem technischen Defekt zu verdanken.
Finde die Fehler
Im ersteren Fall hat sich ja hinterher herausgestellt, das da ein paar Schlapphüte vom BND das Ding inszeniert hatten. Wer ein Interesse daran hatte, die Drohne in Leipzig fliegen zu lassen? Als False Flag gibt es etliche Nutznießer. Russland gehört nicht dazu!
Im ersteren Fall hat sich ja hinterher herausgestellt, das da ein paar Schlapphüte vom BND das Ding inszeniert hatten. Wer ein Interesse daran hatte, die Drohne in Leipzig fliegen zu lassen? Als False Flag gibt es etliche Nutznießer. Russland gehört nicht dazu!
Nun, der erste Fehler ist, dass man scheinbar nichts aus der Vergangenheit gelernt hat und sich auf „drängen“, „ankündigen“ und „diskutieren“ beschränkt hat.
Der zweite Fehler ist, dass man glaubt, Russland stecke dahinter, obwohl die wohl viel eher entweder „ihre Feinde nicht stören werden, wenn sie einen Fehler nach dem anderen begehen“ (frei nach Napoleon) oder wenn sie denn einen Angriff starten, gleich ins Volle gehen werden. Wenn das passieren sollte, dann wird es wenig Zweifel geben und das Geschrei groß sein.
Der dritte Fehler ist die schlampige Beweisführung solcher Vorwürfe, die Quantität höher bewertet als Qualität: Man glaubt, es sei erwiesen, da es „in das Muster früherer hybrider Angriffe durch Russland“ passt, die selbst wiederum lediglich „in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, in das Muster früherer Angriffe passten, von denen irgendeine anonyme Geheimdienstquelle mal behauptete, sie tragen eine Russische Handschrift“. Sieht nach einer überwältigenden Sammlung von Beweisen aus, fällt aber bereits beim betrachten wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Ich habe diesbezüglich noch nie mehr aus Behauptungen und Mutmaßungen gesehen.
Bis jetzt konnte noch kein einziger dieser „Drohnenvorfälle“ Russland zugeschrieben werden. Mal war es falscher Alarm, mal probierten einheimische Jugendliche ihr Spielzeug aus, und mal war es ein Flugzeug…
Aber ja, es ist in der Tat ein Muster zu erkennen! Nur eben kein russisches….
Florian Rötzer:
„Da der Krieg immer hässlicher wird und die Zivilbevölkerung immer stärker hineinzieht, wäre es höchste Zeit für Friedensverhandlungen, für die beide Parteien Verzicht auf überhöhte, vor allem territoriale Ansprüche verzichten müssten. Danach sieht es aber weiter nicht aus.“
Jetzt würde mich aber schon interessieren, was Russland für „überhöhte territoriale Ansprüche“ hat?
Da ich davon ausgehe, dass auch der Autor in den vergangenen Wochen und Monaten die vielfältigen Äußerungen des russischen Präsidenten, des Kremls und alles was meint, dass es dazugehört auch aufmerksam verfolgt hat, z. B. “ wir werden alle unsere Ziele militärisch erreichen“, dürfte klar sein, dass der Donbass komplett zu Russland gehören wird, und sich auf diesem Gebiet kein einziger Asow-Kämpfer mehr befinden wird. Letztes Jahr beim Antrittsbesuch des Kiewer Komikers im Oval Office beim Maga-Chef, sagte dieser zum Kiewer Clown, wenn er jetzt keinen Frieden macht, wird es noch viel schlimmer kommen – quod erat demonstrandum.
Nicht zu vergessen, dass 2014 ca 39% der Ukrainer im Donbas Russisch-stämmig waren und dort vorwiegend auch Russisch gesprochen wurde.
Seit Kiev dort ab Apr. 2014 den Bürgerkrieg begann, haben sich die Donbas Bewohner auch recht erfolgreich gegen das ultranationalistisch faschistische Kiev-Regime zur Wehr gesetzt.
Ich denke, sie haben sich damit auch das Recht auf freie Wahl ihrer Zugehörigkeit in diesem blutigen Kampf, in dem nach UN-Angaben bis Jan. 2022 über 14.000 Ukrainer starben, redlich erstritten, nachdem ihnen die Autonomie, wie in MinskII 2015 vereinbart, von Kiev vertragsbrüchig verwehrt wurde.
„der Ukrainer im Donbas Russisch-stämmig waren“
Fällt Ihnen nicht auf, dass das wie völliger Unsinn klingt?
Was Sie eigentlich sagen wollen (sich aber scheuen, es direkt auszusprechen), ist: Ein erheblicher Teil der Russen im Donbass oder auf der Krim sind eben keine Einheimischen, sondern Neuankömmlinge aus Russland oder deren Kinder. Russland hat diese Gebiete besetzt, Russland hat die Einheimischen getötet und deportiert und stattdessen diese Menschen dorthin gebracht. Die, wie Sie zu Recht bemerkt haben, „aus Russland stammen“, nicht aus dem Donbass und nicht aus der Krim.
Das wirft gewisse Probleme hinsichtlich der Loyalität gegenüber Kiew auf, ja – denn diese Menschen sind in der Ukraine, einfach gesagt, völlig fremd, Überbleibsel der Besatzungspolitik. Doch daran trägt Kiew keine Schuld; 1991 erlaubte Kiew ihnen sogar, alle zu bleiben und die ukrainische Staatsbürgerschaft ohne irgendwelche Vorbedingungen anzunehmen.
Doch wenn solche Menschen, die in Moskau, Rostow oder irgendwo in Sibirien geboren wurden, anfangen, für sich das Recht einzufordern, „die Region zu einem Teil Russlands zu erklären“ – dann, ja, dann ist selbst die enorme Geduld der Ukrainer am Ende.
Tatsächlich führt Russland lediglich eine weitere Runde seiner historischen Aggression durch und setzt damit die ethnische Säuberung der Ukraine von Ukrainern fort.
„dort vorwiegend auch Russisch gesprochen wurde.“
Seltsam, nicht wahr?
Russland hat dort jahrhundertelang die ukrainische Sprache verboten, Ukrainischsprachige unterdrückt und Russisch als einzige Sprache aufgezwungen. Tatsächlich hat die pro-russische Mafia um Janukowitsch selbst nach 1991 die Eröffnung ukrainischer Schulen ständig sabotiert und sofort versucht, alle derartigen neu eröffneten ukrainischen Schulen und Klassen wieder zu schließen.
Ganz zu schweigen davon, dass ein erheblicher Teil der „Bewohner“ direkt aus Russland gekommen war und sich aggressiv weigerte, die lokale Sprache zu lernen. „Wir haben euch gezwungen, Russisch zu sprechen, und so soll es auch bleiben.“
„Seit Kiev dort ab Apr. 2014 den Bürgerkrieg began“
Den Krieg hat Igor Girkin, ein Oberst des russischen FSB aus Moskau, begonnen. Davon erzählte er sehr gerne und prahlte damit. „Ich habe den Abzug dieses Krieges betätigt.“ Sie können sein Interview gerne selbst googeln.
Zusammen mit seinen Freunden aus Moskau/Russland – wie Alexander Borodaj, Viktor Antjufejew, Bereza, Pinchuk, Arseni Pawlow „Motorola“, „Babaj“, „Dingo“ und so weiter.
Jeder vernünftige Mensch hätte stattdessen gefragt: „Ähm … warum gibt es unter den ‚Donetsker Rebellen‘ mehr Leute aus Moskau als aus Donezk?“
Ganz zu schweigen von den russischen Soldaten, die sich ständig „bei Manövern verirrt“ haben, und den ständig wachsenden Soldatenfriedhöfen in Russland. Seit 2014.
„das ultranationalistisch faschistische Kiev-Regime zur Wehr gesetzt.“
Na ja, wenn Russen aus Russland in ein fremdes Land einmarschieren, um dessen Bevölkerung, Sprache und Kultur zu vernichten – und durch ihre eigenen zu ersetzen –, dann ist das ihr gutes Recht.
Und die Einheimischen, die ihr Land und ihr Volk verteidigen, sind natürlich „ultranationalistische Faschisten“.
„in dem nach UN-Angaben bis Jan. 2022 über 14.000 Ukrainer starben“
Nach derselben Methode hat die UdSSR in den Jahren 1941–45 etwa 33 Millionen Zivilisten getötet, darunter etwa 6 Millionen, ähm, „deutschstämmige sowjetische Bürger“ – nennen wir sie mal so.
Die Logik ist dieselbe: Alle Opfer auf dem Territorium eines sich verteidigenden Landes werden diesem angelastet. Einschließlich der Soldaten der angreifenden ausländischen Armee.
Aber im Ernst: Der immer wieder zitierte UN-Bericht enthält in sich klare Statistiken/Aufteilung über Kombattanten und Zivilisten. Man kann diese nur übersehen, wenn man den Wunsch hat, zugunsten des Kremls dreist zu lügen.
„nachdem ihnen die Autonomie, wie in MinskII 2015 vereinbart, von Kiev vertragsbrüchig verwehrt wurde.“
Nun, wenn man bedenkt, dass Russland unmittelbar zuvor ein Dutzend offizieller Verträge mit der Ukraine verletzt hatte, von denen einige sogar von Putin selbst unterzeichnet worden waren … ach ja, dazu gehören auch die Minsker Vereinbarungen, die Putins burjatische Panzersoldaten in Debalzewo innerhalb weniger Stunden zunichte machten – noch bevor die Tinte überhaupt getrocknet war.
Übrigens, hat Kiew in Minsk gar nichts unterzeichnet – die „Minsker Vereinbarungen“ waren lediglich ein Arbeitsentwurf einer Gruppe von Vermittlern, zu der KEINE amtierenden Vertreter der ukrainischen Regierung gehörten.
Und sie sahen zunächst einmal die vollständige Auflösung eben dieser „Volksrepubliken“ vor – mit der Forderung nach dem Abzug ausländischer (d. h. russischer) Truppen und nach Kommunalwahlen nach ukrainischem Recht unter Beobachtung der OSZE.
Russland weigerte sich, irgendetwas davon umzusetzen – die Ukraine antwortete zu Recht: „Na gut, dann gibt es eben keine rechtmäßig gewählten Vertreter des Donbass, mit denen wir uns über irgendetwas verhandeln können.“
Aber im Grunde genommen sind die „Minsker Vereinbarungen“ von 2015 und die „Istanbuler Friedensgespräche“ von 2022 so, als würde eine bewaffnete Bande in Ihr Haus eindringen, eine Waffe auf Sie richten und verlangen, dass Sie sie als Miteigentümer mit Sonderrechten in das Grundbuch Ihres Hauses eintragen. Genau das tut Russland.
Und dann beschuldigt sie Sie auch noch, dass „Sie nicht verhandeln wollen“ und „das Problem nicht friedlich lösen wollen“.
Tatsächlich sind solche „Verhandlungen“ und deren Ergebnis sowohl nach deutschem Recht als auch nach internationalem Recht (Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge (WVRK) von 1969, § 52) sowieso automatisch rechtlich nichtend.
Zuerst zur Klarheit:
„Russisch“ hat im Deutschen zweierlei Bedeutungen. Zu einem die Zugehörigkeit zur grössten ETHNIE Europa’s, die der Russischen, und zum Anderen die Zugehörigkeit zum STAAT Russland.
Daher wird häufig im Deutschen zur Eindeutigkeit im Falle der Ethnie das Konstrukt „russisch-stämmig“ bemüht. Das macht also durchaus Sinn.
Warum aber sind dort so viele „ehemalige“ Ukrainer (s. Sezession) russisch-stämmig?
Ein Blick auf die Geschichte dieses Gebietes, das einst als „Neurussland“ bekannt war, beantwortet diese Frage:
„Vor der Eingliederung ins Russische Reich war das Gebiet Neurusslands lange Zeit zwischen Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich und dem Russischen Reich umkämpft. Dies und die regelmäßigen Überfälle der Tataren des Krimkhanats und der Nogaier-Horde hatten zur Folge, dass diese Steppengebiete trotz ihrer fruchtbaren Schwarzerde nur gering besiedelt waren und den Namen „Wildes Feld“ trugen.“[1]
Dieses Steppengebiet war also nur gering besiedelt. Doch nicht nur von Ukrainern, sonder auch Saporoger Kosaken, Krimtataren und Nogat-Nomaden.
Nachdem Katharina die Grosse dieses Gebiet 1774 dem Russischen Reich einverleibt hatte, wurde das Land „an den russischen Adel verteilt, der Kolonisten aus Zentralrussland mitbrachte.“[1]
Einige der „russisch-stämmigen“ Ukrainer leben dort also bereits seit 250 Jahren. Im Zuge der Industrialisierung um 1840 im Donbas kamen dann mehr und haben den Wandel vom „Wilden Feld“ hin zum Industriegebiet als das der Donbas heute bekannt ist, mit herbeigeführt.
[1] wikipedia – Neurussland – https://de.wikipedia.org/wiki/Neurussland
Warum erinnert mich diese ganze Gefasel um Abstammung und Genetik eigentlich an ein „Reich“ welches Tausend Jahre existieren sollte dann aber nur 12 Jahre geschafft hat?
Das haben Sie gut beobachtet. Die Art und Weise der „Geschichtsbildung“ in der Westukraine wird stark von der besonders dort vorhandenen nationalistischen Einstellung, die sich wie ein roter Faden durch das 20. Jahrhundert (OUN, Melnyk, Bandera) bis heute (Azov, Prawyj Sektor…) zieht, geprägt. Sie sind historisch „Brüder im Geiste“ mit den Nationalsozialisten im deutschen Reich und argumentieren dementsprechend ähnlich.
Schöner Kurs in (Pseudo-)Geschichte, aber bleiben wir doch mal in den Zeiten, die uns deutlich näher liegen: Wer hat 2014 die angebliche „Separatisten-Bewegung“ im Donbas tatsächlich angeführt? Wenn das eine lokale Volksbewegung gewesen sein soll, warum reiste die komplette Führungsriege dann per Direktflug aus Russland an?
Igor Girkin („Strelkow“) (militärischer Anführer in Slowjansk): FSB-Oberst aus Moskau und russischer Staatsbürger. Er ist der wichtigste Zeuge überhaupt, denn er hat später in einem Interview stolz erklärt: „Den Auslöser des Krieges habe ich gedrückt. Wenn unsere Einheit die Grenze nicht überschritten hätte, wäre am Ende alles ausgegangen wie in Charkiw oder Odessa.“ Er marschierte mit einem bewaffneten Stoßtrupp direkt aus Russland ein, besetzte Slowjansk und hat das Blutvergießen im Donbas eigenhändig vom Zaun gebrochen.
Alexander Borodai (selbsternannter „Premierminister der DNR“): Politischer Berater aus Moskau, russischer Staatsbürger und enger Vertrauter Girkins, der 2014 zum allerersten Mal in seinem Leben den Donbas betrat.
Wladimir Antjufejew („Vize-Premierminister für Sicherheit“): Geboren in Tomsk (Sibirien). Er hatte Ende der 80er die blutigen Einsätze gegen die Unabhängigkeitsbewegung in Riga geleitet, war danach 20 Jahre lang Geheimdienstchef im russischen Separatisten-Anklav Transnistrien (Moldau) und übernahm 2014 exakt denselben Job in Donezk.
Seine Stellvertreter Oleg Beresa („Innenminister“) und Andrei Pintschuk („Sicherheitsminister“): Beide in Russland geboren, beide direkt aus dem Sicherheitsapparat Transnistriens nach Donezk versetzt.
Weitere Feldkommandeure vor Ort: Arseni Pawlow („Motorola“) kam aus der Republik Komi (Russland); Alexander Moschajew („Babaj“) stammte aus Krasnodar (Russland); Jewgeni Ponomarjow („Dingo“) aus Beloretschensk (Russland).
Artem Schoga (der Mann, der Putin Ende 2023 stellvertretend für den Donbas bitten durfte, erneut als Präsident zu kandidieren): Stammt ursprünglich aus Magadan/Archangelsk (Russland).
Dasselbe Bild auf der Krim und in Luhansk:
Von den drei Männern, die am 18. März 2014 im Kreml die Annexion der Krim unterzeichneten (Sergei Aksjonow, Wladimir Konstantinow, Alexei Tschaly), ist kein einziger auf der Krim geboren. Tschaly besaß nicht einmal die ukrainische Staatsbürgerschaft, sondern war durchgehend russischer Staatsbürger.
Walerij Bolotow (erster Leiter der sogenannten „LNR“): Geboren in Taganrog (Russische SFSR).
(Apropos Transnistrien: Ein Separatisten-Anklav, der bereits 1991/92 durch das direkte Eingreifen der russischen Armee geschaffen wurde – lange vor dem Kosovo oder dem NATO-Einsatz in Jugoslawien. Angeblich ging es dort auch nur um den Schutz „russischstämmiger“ Menschen, die nicht nach moldauischen Regeln leben wollten. Sehr bezeichnend: Der erste „Präsident“ Igor Smirnow stammte von der Halbinsel Kamtschatka, und sein heutige Nachfolger Jewgeni Schewtschuk aus einer sibirischen Kleinstadt.)
Dass einige russische Familien in den vom Russischen Kaiserreich eroberten Gebieten seit Generationen lebten (wobei sie sich nach ein paar Generationen ohnehin längst mit der einheimischen Bevölkerung vermischten), bestreitet niemand. Doch der aktivste, aggressivste Kern dieser angeblichen „Separatisten“ ist schlicht und ergreifend in Russland geboren und aufgewachsen – und eine beachtliche Anzahl ist erst 2014 mit Waffen in der Hand dort aufgetaucht, ganz sicher nicht ohne Befehl aus dem Kreml.
Dass diese Leute eine stärkere Loyalität zu Moskau als zu Kiew verspüren, mag aus ihrer persönlichen Biographie heraus sogar verständlich sein. Doch dass sie genau deshalb glauben, das Recht zu haben, auf einem Boden, auf dem sie nicht einmal geboren wurden, im Namen einer ganzen Region Gebietsansprüche an Russland zu stellen – das ist es definitiv nicht.
Natürlich findet Russland – meist etwas später – auch einheimische Kollaborateure. Aber das ist historisch wahrlich keine Kunst: Selbst die Nationalsozialisten fanden im Zweiten Weltkrieg für ihre Marionettenregierungen Persönlichkeiten vom Schlag ehemaliger Premierminister (Pierre Laval), Marschälle (Philippe Pétain) oder zumindest hochrangiger Generäle (Andrei Wlassow).
Und welches Personal hat Russland als „Aushängeschild“ im Donbas aufgetrieben? Finstere, zwielichtige Gestalten mit abgebrochener Schulausbildung, verfaulenden Zähnen, deren angeblich so schützenswerte „russische Muttersprache“ im Wesentlichen aus einem dichten Gemisch aus Knast-Jargon und wüsten Beschimpfungen besteht. Wer solche Figuren als Repräsentanten einer angeblichen Befreiungsbewegung verkauft, entlarvt nur das Niveau und die Methoden der eigenen Besatzungsmacht.
Und überhaupt, die Zeiten der DDR sind doch noch gar nicht so lange her, oder?
Sicher, dieses Regime stützte sich auf einheimische Deutsche, die offen mit Moskau kollaborierten, ihm gehorsam dienten und am Wahltag die gewohnten Ergebnisse von knapp 100 % ablieferten. Dazu all die feierlichen „Volksdemonstrationen“ am 1. Mai, die gigantischen Plakate mit „Ruhm und Ehre dem Genossen Honecker“ und die inszenierte Jubelkulisse.
Doch kaum zogen die sowjetischen Truppen ab, löste sich diese angebliche „massenhafte Unterstützung aus dem Volk“ von einem Tag auf den anderen schlicht in Luft auf. Nicht etwa, weil man diese Moskau-treuen Kommunisten verboten hätte – aber ohne die Bajonette und Panzer aus Moskau schaffen die politischen Erben dieser Linie (von der SED über die PDS bis hin zum BSW) heute in Gesamtdeutschland mit Ach und Krach gerade einmal 5 %. Glauben Sie allen Ernstes, im Donbas passiert unter den Läufen russischer Sturmgewehre derzeit irgendetwas anderes als damals in der DDR?
„Na ja, wenn Russen aus Russland in ein fremdes Land einmarschieren, um dessen Bevölkerung, Sprache und Kultur zu vernichten – und durch ihre eigenen zu ersetzen –, dann ist das ihr gutes Recht.“
Wie in meiner anderen Antwort beschrieben, leben diese Russen dort teilweise bereits seit 250 Jahren!
Doch wenden wir uns kurz der Westukraine zu, die ja ursprünglich Polnisch-Litauisch war.
Das Kiever-Regim, welches nach dem Maidan-Putsch Feb. 2014 an die Macht kam, bestand aus 4 Ministern der rechtsradikalen Swoboda Partei – waschechte Faschisten, die Stephan Bandera, Leiter der OUM, zu Füssen lagen. Zur Erinnerung: Unter Banderas Leitung kam es 1943 zu den Massakern an 100.000 polnisch-stämmigen Ukrainern in der Westukraine. Sie wurden z.B. während des Gottesdienstes in der Kirche eingesperrt und dann verbrannt. Frauen wie Kinder! [1]
„Die Vorgehensweise der UPA [der militante Arm der OUN] war von größter Brutalität gekennzeichnet. Bei den von der UPA begangenen Gräueltaten fanden nicht nur Feuerwaffen, sondern auch Äxte, Beile, Spieße, Messer und Heugabeln zur Ermordung der polnischen Bevölkerung Verwendung. Unabhängig von Alter und Geschlecht wurden die Opfer häufig zu Tode gefoltert, ganze Siedlungen in Brand gesteckt, die Ortschaften oftmals nachts oder im Morgengrauen überrumpelt, wie etwa während des Massakers in Janowa Dolina. Mehrfach kam es während katholischer Gottesdienste zu Überfällen auf Kirchen.“[1]
Polen fordert bis heute, dass Die Ukraine diesen Genozid anerkennt und verurteilt, doch vergeblich …..
Meine Frage also ist, ob sie sich mit ihrer Aussage als Unterstützer solcher „ethnischen Säuberungen“ zu erkennen geben wollen?
[1] wikipedia – Massaker in Wolhynien und Ostgalizien -https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_in_Wolhynien_und_Ostgalizien
Bandera saß 1943 übrigens im deutschen KZ Sachsenhausen. Dass er und die UPA für die Ermordung von bis zu 100.000 Polen verantwortlich gemacht, werden hier auch jedes Mal reflexartig hervorgeholt.
Seltsam nur: Über die „Polnische Aktion“ des NKWD, bei der allein 1937 offiziell über 110.000 sowjetische Bürger polnischer Abstammung erschossen wurden, spricht kaum jemand. Oder über das Massaker von Katyn mit weiteren knapp 22.000 hingerichteten polnischen Offizieren. Das wird Russland heute merkwürdigerweise nicht als historische Erbschuld vorgehalten – und niemand stört sich daran, dass ein Ex-FSBler wie Putin stolz auf die Tradition genau dieser Tscheka/NKWD-Organe verweist und die Denkmäler der Verantwortlichen in Russland munter weiterstehen.
Sowjetische Massensäuberungen dieser oder noch weit größerer Dimension werden hier – wie auch in der deutschen linken Szene – offenbar nur als langweilige, staubige und niemanden interessierende Fußnoten der „großen Geschichte“ wahrgenommen.
Ein anderes Beispiel: 1945/46 ging die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Polen und der Tschechoslowakei stellenweise in Exzesse über, bei denen Hunderttausende bis zu eine Million Deutsche starben – Menschen, die oft überhaupt nichts mit den Nazis oder dem Besatzungsregime zu tun hatten. Die Vorgeschichte und die Motivation dahinter waren ähnlich wie in Wolhynien, nur dass das „Besatzer-Volk“ dort eben Deutsche waren und nicht Polen. Und trotzdem stehen Denkmäler für Beneš in Prag bis heute völlig unbeeindruckt. Und die polnischen Streitkräfte haben bereits 1991 einige Einheiten offiziell nach der Armia Krajowa (AK) benannt – einer Organisation, die spiegelbildlich zur OUN ukrainische Dörfer angriff und Massaker an ukrainischen Zivilisten verübte.
Das waren extrem dunkle und schwere Seiten der Geschichte. Die Ukraine versucht heute genau deshalb eine Versöhnung mit Polen nach dem Prinzip: „Wir bitten um Vergebung für die Verbrechen unserer Vorfahren und vergeben die Verbrechen, die an unseren Vorfahren begangen wurden.“
Und was die vier Swoboda-Minister von 2014 angeht: Bei den letzten Wahlen ist die Partei auf knapp 2 % abgestürzt und sitzt nicht mal mehr im Parlament. Wer sich angesichts der Wahlergebnisse der AfD in Deutschland ernsthaft Sorgen um Swoboda in der Ukraine macht… na ja…
Die Russen sind unsere Freunde.
Erst wenn das Naziregime geschlagen ist, die Ukraine aufgeteilt wird kann wieder Frieden herrschen.
Und glaubt diesem Demagogen „“VENDE“ kein Wort.
Der wird bezahlt um die Leserschaft weiter zu spalten
Der ist ein klassischer Grünenwähler. Gegen Frieden muss Russland zerschlagen werden. Nur die Eroberung Russlands würde diese Menschen befriedigen.
Diesen Rassismus verkaufen die als Antifaschismus.
„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“
“
„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»“
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Putin und seine Entourage lallen doch die ganze Zeit von Entnazifizierung.
Die Ukraine samt NATO kann diesen Krieg nicht gewinnen und Russland und sein größter Feldherr aller Zeiten will diesen Krieg offensichtlich nicht gewinnen.
Nur so ist ihre völlig fehlende Strategie, die sich seit Jahren nur im Tit for Tat erschöpft erklärbar.
Russland agiert immer zu spät, immer zu zurückhaltend, immer inkonsequent.
Niemand weiss, wohin das eigentlich führen soll. Am wenigsten das russische Militär.
Das sehe ich vollkommen anders. Präsident Putin hat verkündet das mit dem Eingreifen der EU in den Konflikt die Zerstörung der EU von innen heraus das Ziel ist. wohlgemerkt Wirtschaftlich und nicht militärisch.
Das fand ich erheiternd. Als UvdL Kommissionspräsidentin wurde habe ich gesagt da kann sie nichts großartig anrichten, in beiden Fällen habe ich mich massiv geirrt.
Die EU Staaten trifften auseinander, mit den Sanktionen verlor die deutsche Wirtschaft einen Wettbewerbsvorteil. Der lautete niedrige Lohnstückpreise und extrem günstige Energie und Rohstoffe aus Russland.
Bei den Gehältern halte ich die Aussage von Henry Ford für Elementar. „ich muss meinen Arbeitern so viel bezahlen das sie meine Autos kaufen können.
Das ist aus der Philosophie der Unternehmen verschwunden.
Friedrich Merz beschleunigt den Abstieg auch noch.
Möglicherweise ist es den Russen völlig egal ob sie oder sonst wer ihre Strategie erkennt.
Vielleicht sieht die russische Führung auch keinen zwingenden Vorteil darin ihnen oder sonst wem ihre Strategie darzulegen.
aber das ist nur meine Vermutung.
Ich habe halt nicht den direkten Draht in die Entscheidungsstrukturen der russischen Führung über den sie offensichtlich verfügen.
Natürlich ist Russland scheinbar zögerlich, inkonsequent, reagiert immer nur .
Aber es ist vielleicht, wie Otmars vermutet, dass Russland um sich und der Welt den ganz großen Krieg zu ersparen, den NATO und EU und Ukraine ganz offensichtlich provozieren wollen und Russland dabei als Schuldigen inszenieren wollen, versucht eine andere Lösung zu finden. Das der Westen weg muss ist klar, vorher gibt es keinen Frieden.
Russland hat keine Möglichkeit dem auszuweichen, Denn wie sagt der Volksmund, es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Und all denen, die meinen Russland habe doch angefangen sei geraten bei Machiavelli nachzulesen: Nicht der ist der wahre Urheber des Unheils, der als erster zur Gewalt greift, sondern der, der dazu nötigt.
„wäre es höchste Zeit für Friedensverhandlungen, für die beide Parteien Verzicht auf überhöhte, vor allem territoriale Ansprüche verzichten müssten. “
Erstens: der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist heute genauso verbrecherisch wie in 2022 und in den ganzen vergangenen über 4 Jahren. Wenn der Autor von „Eskalation“ spricht, dann meint er damit die veränderte Lage -nach über 4 Jahren hat der Kriieg seinen Ausgangspunkt -Russland- erreicht. Zweitens: territoriale Ansprüche stellt Russland an die Ukraine, nicht die Ukraine an Russland. Drittens: Putin und seine Kreml-Entourage haben in den letzten Wochen klargestellt, dass irgendwelche „Friedensverhandlungen“ oder auch nur ein „Waffenstillstand“ gar nicht in Frage kommen. Gekämpft wird bis zum letzten Rubel und bis zum letzten Liter Diesel. Die russische Bevölkerung habe sich an die veränderte Lage anzupassen.
Kursk schon vergessen?
Zu verlustreich für die Ukraine? Etwa deshalb vergessen?
Sonst auch wieder die gleichen Phrasen; legen sie mal ne neue Platte auf!
Ein Waffenstillstand wird durch die EU-Staaten verhindert, weil sie dann sofort NATO-Truppen zur Sicherung einsetzen wollen… und eine drohende ukrainische NATO war der Hauptgrund für den russischen Einmarsch – hat Stoltenberg zugegeben. Dieser Krieg hätte so einfach verhindert werden können.
@cromwell
bitte nicht vergessen,: bis zum letzten Ukrainer I😉
Ausgenommen natürlich die Kriegsgewinnler und deren „Schutzleute“, die kommen dann bei uns unter. Unsere Sicherheitsorgane werden auch mit denen fertig werden, denk ich mal. Obwohl, gewisse Bedenken habe ich schon. Die sind dann in deren Frust ein anderes Kaliber als Studenten und Normalbürger. 🤣Viel Spaß🤣
Können sie bitte zeigen, wer von uns wann zu Gesprächen/Verhandlungen mit Russland bereit war.
Na???
Nicht nur hat der Kokainkonsument in Kiew eine „40- Tage“Kampagne ausgerufen. Die westlichen Medien haben auch geschlossen eine Psy- Op gestartet: „Russland verliert“. Da frage ich mich schon, wer die kreiert hat und wer die steuert…Doch nicht etwa das NATO- Zentrum für strategische Kommunikation? Auf jeden Fall haben wir die Situation, das die Propaganda- Fachkräfte hemmungslos die Niederlage Russlands herbeilügen, während auf dem Schachtfeld die russische Armee siegt…
Ja, besonders bei den Gebührensendern, schade dass es die Propagandaschau nicht mehr gibt!
2014 bezeichnete die ZDF-Propagandafachkraft Katrin Eigendorf die russischstämmigen Ukraine im Donbass
als Terroristen. 12 Jahre später lacht man im ZDF über russische Soldaten in Todesangst:
„Ein Mensch ist gestorben und Der ZDF-Experte lacht“
https://www.youtube.com/watch?v=BQFJXgvt2pc
Jetzt zeigt sich recht deutlich, dass die „zivilen“ Schiffe, die im Schwarzen Meer ukrainische Häfen anlaufen, wohl doch nicht so zivil sind. Zivile Schiffe sind nämlich ohne Versicherung faktisch fahruntauglich – und Versicherungen reagieren äußerst allergisch, wenn sich auch nur das kleinste Risiko abzeichnet. Dass nun dennoch Schiffe versuchen, die Ukraine anzusteuern – und folgerichtig von russischen Drohnen angegriffen werden – zeigt, dass sie auf Versicherungen pfeifen und mithin eben keine wirklich zivilen Schiffe mit ziviler Fracht sind.
Noch eine Anmerkung zum Drohnenvorfall in Leipzig: Ich vermute hier einen Konflikt zwischen verfeindeten Fraktionen der ukrainischen Drohnenmafia. Drohnen und ihre Betreibung sind für die hochkorrupte Ukraine nunmehr ein höchst einträgliches Geschäft – weltweit reißen sich Drohnenbarone und Islamisten usw. darum. Da ist es nur logisch, wenn einige versuchen, andere zu übervorteilen, die wiederum mit härteren Bandagen zurückschlagen usw. Ein Angriff auf die Lieferung des Gegners passt da perfekt ins Bild. Wie schon früher gesagt – die EU wird sich angesichts hochgerüsteter und fanatisierter Krimineller in den kommenden Jahren noch warm anziehen müssen!
Ja, das ist doch super! Russland wird gemäß MSM verlieren und Selenskyi verbleibt noch 5 Jahre im Amt. Das werden noch herrliche Jahre, lol.
Man muss kein großer Prophet sein um zu prognostizieren, dass Europa in eine Wirtschaftskrise (sowie eine soziale und politische Krise) hineingerät, die sich gewaschen hat.
„Selenskij behauptete nicht sonderlich glaubhaft, dass sich in den Lagerhäusern keinerlei militärische Güter befinden und sie „keinen Bezug zum Krieg“ hätten, zumal er ukrainische Angriffe auf Lagerhäuser von Wildberries, ebenfalls damit begründet hatte, dass der Onlinehändler auch das Militär beliefern würde. Vermutlich sind die Truppen auf beiden Seiten auf private Lieferdienste angewiesen.“
Das russische Militär hat wohl eher seine eigene Logistik und ist bestimmt nicht auf private Lieferungen eines Wildberries Lager aus dem russischen Hinterland angewiesen. In der Ukraine dagegen sieht es ein wenig anders aus, dort könnte die Armee wahrscheinlich private Unterstützung gebrauchen. Viele der Drohnenteile werden ja auch in privaten Werkstätten zusammengebaut und dieses Chinabausätze sind dann vorher in den Postverteilzentren.
Russland hat die Taktik geändert. Bisher hatte man die Nato liefern lassen und ihre Waffen an der Konfliktzone verschrottet. Da die Nato inzwischen das russische Hinterland mit weitreichenden Drohnen beschießt, riegelt Russland jetzt die Ukraine ab, damit diese Menge an Drohnen nicht mehr an die Ukraine geliefert werden können.
Außerdem hat man in Russland inzwischen die Hoffnung aufgegeben, der Westen würde vielleicht noch zur Vernunft gelangen und den Krieg beenden.
Wenige Tage nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine, am 04.03. 22, erschien auf dem amerikanische Fernsehsender MSNBC ein höchst aufschlußreicher Beitrag von dem US-Journalisten Zeeshan Aleem mit dem Titel:
“Russia’s Ukraine invasion may have been preventable“
(“Russlands Invasion der Ukraine hätte möglicherweise verhindert werden können“ )
Ein besonders bemerkenswerter Abschnitt in dem Beitrag lautet:
“The choice that we faced in Ukraine — and I’m using the past tense there intentionally — was whether Russia exercised a veto over NATO involvement in Ukraine on the negotiating table or on the battlefield,” said George Beebe, a former director of Russia analysis at the CIA and special adviser on Russia to former Vice President Dick Cheney. “And we elected to make sure that the veto was exercised on the battlefield, hoping that either Putin would stay his hand or that the military operation would fail.”
„Die Entscheidung, vor der wir in der Ukraine standen – und ich verwende hier bewusst die Vergangenheitsform war, ob Russland sein Veto gegen eine Beteiligung der NATO in der Ukraine am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld einlegen würde“, sagte George Beebe, ehemaliger Direktor für Russland-Analysen bei der CIA und Sonderberater für Russland des ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney. „Und wir haben uns dafür entschieden, sicherzustellen, dass das Veto auf dem Schlachtfeld eingelegt wurde, in der Hoffnung, dass Putin entweder davon Abstand nehmen würde oder dass die Militäroperation scheitern würde.“
(Übersetzung durch den Autor )
Putin hat die Entscheidung Amerikas angenommen.
In diesen Beitrag wird sehr gut dargestellt, das es eigentlich die USA waren, die unter Bush, Obama und Biden den Krieg in der Ukraine wollten, weil sie die Sicherheits-interessen Russlands nie akzeptiert haben und nie in ihre strategische Planung einbezogen; im Gegenteil mit der NATO Osterweiterung Russland ständig absichtlich provozierten und gesetzte rote Linien immer weiter verschoben haben.
Die USA weigerten sich beharrlich, den NATO-Status für die Ukraine zu überdenken, selbst als Putin mit einem Krieg drohte.
Alle Fachleute sagen, daß das der entscheidende großer Fehler war. Aber Amerika wollte unter allen Umständen den Krieg, denn man hatte ja schon 2019 von der RAND Corporation das Drehbuch für einen Krieg in der Ukraine mit den Titel: OVEREXTENDING AND UNBALANCING RUSSIA ( Überdehnung und Ungleichgewicht Russlands ) erarbeiten lassen. Amerika brauchte rechtzeitig einen neuen Kriegsschauplatz. Der „Krieg gegen den Terorrismus“ brachte nach fast zwanzig Jahren Dauer nicht mehr die notwendige Rendite für die Rüstungskonzerne.
Als Russland 2014 die Krim in das russische Staatsgebiet eingliederte, schrieb Putin an Obama eine kurze Mail mit folgenden Wortlaut: “Wir taten nur was wir tun mußten“. Obama soll in seinem Jähzorn, als er diese Botschaft gelesen hatte, in voller Wut mit einer schroffen Handbewegung seinen Schreibtisch abgeräumt haben, sagen Insider.
Für Amerika war damit endgültig klar, das der seit 1991 ununterbrochene Versuch, die Krim unter amerikanische Kontrolle zu bringen, endgültig gescheitert war.,
Ich erinnere nur an solche Versuche wie die mehrmaligen Kündigungen des Flotten- und Stationierungsvertrages mit Russland durch die Ukraine in amerikanischen Auftrag, oder der Planung der Errichtung einer amerikanischen Marinebasis auf der Krim neben der russischen Marinebasis Sewastopol oder der Zwischenfall am 14. 04. 2014 mit dem Zerstörer USS „Donald Cook“. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war das US-Schiff noch in internationalen Gewässern im westlichen Schwarzen Meer und war nach Ausbruch der Krim-Krise dorthin beordert worden.
Der Zerstörer näherte sich der Krim, wie später bekannt wurde, mit etwa 450 Marineinfanteristen, in der Absicht, schnell noch einen Brückenkopf mit amerikanischen Soldaten bei Sewastopol zu bilden. Eine eindeutige Provokation, da die Krim zu diesem Zeitpunkt ja schon nicht mehr zur Ukraine gehörte, aber dieser Status von Amerika nicht anerkannt wurde. Das Schiff wurde aber von einem russischen Kampfjet Su-24 spektakulär vertrieben und ging danach in einem rumänischen Hafen vor Anker.
Da wirkt natürlich in der amerikanischen Administration ein ewiger Frust auf Russland nach.
Wenige Tage nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine, am 04.03. 22, erschien auf dem amerikanische Fernsehsender MSNBC ein höchst aufschlußreicher Beitrag von dem US-Journalisten Zeeshan Aleem mit dem Titel: “Russia’s Ukraine invasion may have been preventable“ (“Russlands Invasion der Ukraine hätte möglicherweise verhindert werden können“ ) Ein besonders bemerkenswerter Abschnitt in dem Beitrag lautet: “The choice that we faced in Ukraine — and I’m using the past tense there intentionally — was whether Russia exercised a veto over NATO involvement in Ukraine on the negotiating table or on the battlefield,” said George Beebe, a former director of Russia analysis at the CIA and special adviser on Russia to former Vice President Dick Cheney. “And we elected to make sure that the veto was exercised on the battlefield, hoping that either Putin would stay his hand or that the military operation would fail.” „Die Entscheidung, vor der wir in der Ukraine standen – und ich verwende hier bewusst die Vergangenheitsform war, ob Russland sein Veto gegen eine Beteiligung der NATO in der Ukraine am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld einlegen würde“, sagte George Beebe, ehemaliger Direktor für Russland-Analysen bei der CIA und Sonderberater für Russland des ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney. „Und wir haben uns dafür entschieden, sicherzustellen, dass das Veto auf dem Schlachtfeld eingelegt wurde, in der Hoffnung, dass Putin entweder davon Abstand nehmen würde oder dass die Militäroperation scheitern würde.“ (Übersetzung durch den Autor ) Putin hat die Entscheidung Amerikas angenommen. In diesen Beitrag wird sehr gut dargestellt, das es eigentlich die USA waren, die unter Bush, Obama und Biden den Krieg in der Ukraine wollten, weil sie die Sicherheits-interessen Russlands nie akzeptiert haben und nie in ihre strategische Planung einbezogen; im Gegenteil mit der NATO Osterweiterung Russland ständig absichtlich provozierten und gesetzte rote Linien immer weiter verschoben haben. Die USA weigerten sich beharrlich, den NATO-Status für die Ukraine zu überdenken, selbst als Putin mit einem Krieg drohte. Alle Fachleute sagen, daß das der entscheidende großer Fehler war. Aber Amerika wollte unter allen Umständen den Krieg, denn man hatte ja schon 2019 von der RAND Corporation das Drehbuch für einen Krieg in der Ukraine mit den Titel: OVEREXTENDING AND UNBALANCING RUSSIA ( Überdehnung und Ungleichgewicht Russlands ) erarbeiten lassen. Amerika brauchte rechtzeitig einen neuen Kriegsschauplatz. Der „Krieg gegen den Terrorismus“ brachte nach fast zwanzig Jahren Dauer nicht mehr die notwendige Rendite für die Rüstungskonzerne. Als Russland 2014 die Krim in das russische Staatsgebiet eingliederte, schrieb Putin an Obama eine kurze Mail mit folgenden Wortlaut: “Wir taten nur was wir tun mußten“. Obama soll in seinem Jähzorn, als er diese Botschaft gelesen hatte, in voller Wut mit einer schroffen Handbewegung seinen Schreibtisch abgeräumt haben, sagen Insider. Für Amerika war damit endgültig klar, das der seit 1991 ununterbrochene Versuch, die Krim unter amerikanische Kontrolle zu bringen, endgültig gescheitert war., Ich erinnere nur an solche Versuche wie die mehrmaligen Kündigungen des Flotten- und Stationierungsvertrages mit Russland durch die Ukraine in amerikanischen Auftrag, oder der Planung der Errichtung einer amerikanischen Marinebasis auf der Krim neben der russischen Marinebasis Sewastopol oder der Zwischenfall am 14. 04. 2014 mit dem Zerstörer USS „Donald Cook“. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war das US-Schiff noch in internationalen Gewässern im westlichen Schwarzen Meer und war nach Ausbruch der Krim-Krise dorthin beordert worden. Der Zerstörer näherte sich der Krim, wie später bekannt wurde, mit etwa 450 Marineinfanteristen, in der Absicht, schnell noch einen Brückenkopf mit amerikanischen Soldaten bei Sewastopol zu bilden. Eine eindeutige Provokation, da die Krim zu diesem Zeitpunkt ja schon nicht mehr zur Ukraine gehörte, aber dieser Status von Amerika nicht anerkannt wurde. Das Schiff wurde aber von einem russischen Kampfjet Su-24 spektakulär vertrieben und ging danach in einem rumänischen Hafen vor Anker. Da wirkt natürlich in der amerikanischen Administration ein ewiger Frust auf Russland nach
Kleine Ergänzung:
https://theduran.com/u-s-navy-tender-construction-work-sevastopol-crimea-hints-u-s-military-coveted-controlling-historic-russian-peninsula/
Die in dem Artikel angegebenen Quellen sind schon seit Jahren aus dem Netz entfernt worden. Leider hatte ich mir seinerzeit keine Screenshots gemacht. Es ist der Beweis, daß es damals der US-Navy offiziell erlaubt war, auf der Krim Gebäude zu „renovieren“. Diese Ausschreibung für die Schule Nr.5
Renovation of Sevastopol School #5, Ukraine
Solicitation Number: N33191-13-R-1240
Agency: Department of the Navy
Office: Naval Facilities Engineering Command
Location: NAVFAC Europe and Southwest Asia
befand sich seit Herbst 2013 einige Jahre lang noch im Netz. Andere „Schulrenovierungen“ (z.B. in Simferopol) hatten bereits stattgefunden. Es war höchste Zeit für Russland, einzugreifen.
Hallo venice12!
Vielen Dank für Ihren Hinweis.
Es gab zur damaligen Zeit noch ein weiteres Projekt der US-Marine, neben dem in Sewastopol. In unmittelbarer Nähe von Mariupol sollte der größte US Marinestützpunkt am Schwarzen Meer gebaut werden. Ich konnte damals die ersten Vorplanungen dazu einsehen. Dies sollte neben der Militärbasis “Camp Bondsteel“ nahe Ferizaj im Kosovo, der zweite große Stützpunkt Amerikas in Osteuropa werden.
Mit vielen Grüßen.
OSTDEUTSCHER47
Hallo venice
im Link unten gibt es einen Screenshot
vielleicht ist es der Besagte…..
https://forumgeopolitica.com/de/artikel/us-strategie-auf-der-krim-ein-blick-10-jahre-zuruck-490
„….. sondern Selenskij wollte mit der Ausweitung des Krieges den Krieg in den Alltag der russischen Menschen bringen, damit der Druck auf Putin wachsen sollte“, schreibt der Autor.
Mich verwundert, das immer und stets aufs Neue die Bombardierung ziviler Infrastrukturen und der Bevölkerung Druck auf Machthaber ausüben soll.
Wie oft ist das, was Arthur Harris als „Moral Bombing“ versucht worden?
Die Briten und Amis im zweiten Weltkrieg über Deutschland, die deutschen „Wunderwaffen“, Amis in Japan, Korea, Vietnam, Irak, Iran, usw usf.
Das hat nie funktioniert, sondern im Gegenteil nur Wut auf die Bombadeure ausgelöst!
Nun also Selenskij mit dem nämlichen Konzept!
Das ist eine After-Strategie, die scheitern wird!
@Wallenstein
Die „Bestrafung der Bevölkerung“ hat meist nicht funktioniert, führten meist nicht zu den gewünschten Resultaten.
In Jugoslawien bzw. Serbien schon, leider.
Aber die Hersteller der Bomben konnten und können gut davon leben. 🤣🤣
Die westlichen Eliten brauchen den Konflikt mit Russland geradezu, weil das NATO/EU-Konglomerat bei einem Friedensschluss zerbröseln würde. In Europa bliebe dann ein Sammelsurium von völlig verschieden gearteten Nationalstaaten übrig, mit völlig verschiedenen Interessen. Und direkt nebenan ein militärisch haushoch überlegenes und rohstoffmässig bestens aufgestelltes Russland.
Deshalb setzen die europäischen Eliten auf Konfrontation, hoffend, dass im Fall aller Fälle dann doch die USA zu Hilfe kommt. Das ist für die Eliten offenbar die bessere Lösung, für die Normalbevölkerung – nicht so sehr…
Die Europäer sollten froh sein, dass der Präsident von Russland eine besonnene Natur hat. Wehe, wenn da mal ein anderer dran kommt.
Offenbar können einiige Leute den Krieg mit False Flag Aktionen nicht schnell genug anzetteln!
„Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?“
„Sie lauern. Sie warten. Sie haben die Messer gewetzt. Würde Russland doch nur … Würde Russland doch nur – irgendwie – einen Anschlag in Deutschland ausführen. Würde Russland doch Deutschland nur – irgendwie – einen Schaden im eigenen Land zufügen: Die Fraktion der „Wir-müssen-den-Krieg-nach-Russland-tragen“-Rufer ist seit langem in Habachtstellung.“
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154631
Absicht? Der vermeintliche Sprengsatz ist in Wahrheit nur der Akku! #leipzig
https://www.youtube.com/watch?v=BuPrK4Rxjfs
Gestern Abend in den ZDF Nachrichten wurde von „Sicherheitsexperten“ Neumann Klartext gesprochen und wir konnten vermuten warum dies wohl in Leipzig inszeniert wurde. Man erwarte jetzt von Deutschland eine „Botschaft“ an Russland zu schicken, aber so begrenzt damit Russland nicht zu einen Angriff auf Deutschland provoziert werde. Man will wohl Deutschland von Seiten Englands und der Ukraine unbedingt in den Krieg hineinziehen, so sehe ich dies.
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/leipzig-drohne-sprengsatz-ermittlungen-abwehr-100.html
Wenn ich von dem akuten Mangel an Luftabwehrraketen lese, kommt mir unweigerlich eine merkwürdige Idee. Kann es sein, daß Trump, der den Krieg scheinbar wirklich beenden wollte, aber offensichtlich selbst er nicht gegen den „Deep State“ ankommt, den Iran-Krieg angezettelt hat, um den Mangel an Munition bei den US-Streitkräften vorsätzlich herbeizuführen? So kann er jetzt Selenskyj wie auch Bibi mit traurigem Dackelblick ganz wahrheitsgemäß verkünden, Flasche leer, nix mehr da, selbst wenn wir wollten, können euch die Gönner höchstens noch Geld geben! Und diese Verkündung hat er ja wohl diesen beiden Bettler jüngst auch gemacht. Ich meine, der Mann ist ein Psycho, aber ganz sicher kein Idiot und daß er die Macht als PotUS auch im globalen Maßstab für seine Belange einzusetzen versteht, kann man nun wirklich nicht abstreiten.
Ja sicher, wenn der angegriffene Staat sich einmal 40 Tage so wehrt wie der Aggressor schon seit über 4 Jahren wütet, dann hat das Opfer natürlich den Krieg eskalieren lassen.
„wäre es höchste Zeit für Friedensverhandlungen, für die beide Parteien Verzicht auf überhöhte, vor allem territoriale Ansprüche verzichten müssten. “
Das ist doch Quatsch, territoriale Ansprüche waren schon die ganze Zeit über absolut nebensächlich. Auch Du lieber Florian solltest inzwischen begriffen haben, dass längst eine Neuaufteilung der Welt stattfindet, der 3. Weltkieg begonnen hat und an Fahrt gewinnt. Hauptziel ist China (irgendwie verständlich aus westlicher Sicht).
Venezuela + Iran + Russland = mehr als die Hälfte chinesischer Ölimporte. Venezuela ist geschafft. Der Iran hält sich überraschend gut, und eher fangen die anderen ölproduzierenden Länder an zu wackeln. Hmm.
Auch Russland wird irgendwie nicht schwächer, erobert im Gegenteil mehr und mehr ukrainisches Territorium. Die Ukraine selbst hetzt von Krise zu Krise – vor allem im Inneren. Deutschland, Frankreich Großbritannien sind innerlich politisch so instabil wie schon lange nicht mehr, vielleicht seit nie.
Russland hat von Anfang an Ziele definiert. Ich wüßte nicht, dass sich diese geändert haben. Es darf auch nicht vergessen werden, dass der ukrainische Staat gewaltsam, ja mit dem Militär gegen den Donbas vorgegangen ist, u.a. Städte wie Donezk mit Artillerie beschiessen ließ – und zwar massiv. Tausende Tote Zivilisten. Also bitte, Friedensverhandlungen gerne – aber nach Minsk1+2 oder nach Istanbul jetzt bitte zu anderen Bedingungen. Diese Täuschungen sollten gelehrt haben – der Ukraine ist nimmer zu trauen – noch weniger dem Westen als Lehrmeister und Anstifter.
Eine Kapitulation politisch und militärisch würde der Ukraine gut stehen – vor allem ggü. dem betrogenem eigenen Volk.
Vielleicht überlebt sie dann als Staat.
M.M.
Egalitarismus