
Trump ist konfus, was das Ziel des Iran-Kriegs sein soll. Die Iraner sollen den Regimewechsel selbst machen, es wird aber auch damit kokettiert, die Regierung wie in Venezuela intakt zu lassen oder bewaffnete „Freiheitskämpfer“ wie die Kurden oder Belutschen zu unterstützen. Von Pahlavi hält Trump nichts.
Donald Trump hat versichert, die USA hätten eine „praktisch unbegrenzte Menge“ an Munition. Das reicht allerdings nicht, der Vorrat sei noch nie „höher und besser“ gewesen. Das sei der Grund, dass Kriege „für immer“ geführt werden könnten. Aber man sei noch nicht an der Spitze angekommen. Die USA hätten eine gute Versorgung, aber zusätzliche hochwertige Munition sei in anderen Ländern gelagert. Das sei die Schuld seines Vorgängers Biden, der “P.T. Barnum (Selenskij!) von der Ukraine alles im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar”, ohne sich darum zu kümmern, es zu setzen.
Ganz schlau wird man daraus nicht. Haben die USA also selbst zu wenig, weil Munition an die Ukraine und in die Lager von Alliierten vergeben wurde? Oder ist sie „praktisch unbegrenzt“, um ewig Kriege zu führen. Irgendwie ist dann doch alles in Ordnung: „Die Vereinigten Staaten sind gut gerüstet und bereit, GROSS zu gewinnen!!“ Man könnte allerdings auch vermuten, dass Trump dies zur Abschreckung sagt, weil es, wenn der Iran einige Zeit durchhält und ein größeres Raketen- und Drohnenarsenal besitzt, doch knapp werden könnte mit teuren Abfangraketen der Patriot- oder THAAD-Systeme, von denen eine einzelne mehrere Millionen kostet.
Trump verkündete auch seine Doktrin, vielmehr, er ließ über die für MAGA entgiftete Washington Post von seinem Kumpel Jeff Bezos die „Trump Doktrin“ preisen und repostete entsprechende Tweets. Kolumnist Marc Thiessen feierte dort Trump, der versprochen hatte, die USA aus den endlosen Kriegen zu holen. Kritiker würden ihm vorwerfen, das Versprechen gebrochen zu haben. Doch das Gegenteil sei der Fall: Trump beende gerade durch einen Krieg einen Krieg. Das deshalb, weil der Iran seit 47 Jahren Krieg gegen die USA führt. Trump bringe jetzt diesen iranischen Terror, der auch darin bestanden habe, al-Qaida zu unterstützen, zu einem Ende. Es ist also eigentlich kein Krieg, sondern eine Militäroperation zur Beendigung eines Kriegs. Die Argumentation ist grotesk:
„Genauso wichtig wie das, was Trump tut, ist die Art und Weise, wie er es tut. Mit der Operation Epic Fury erleben wir die Geburt einer neuen Doktrin, die die globale Führungsrolle der USA im 21. Jahrhundert leiten wird: die Trump-Doktrin.
Als Trump sein Amt antrat, sah er sich einer ähnlichen Situation gegenüber wie Ronald Reagan im Jahr 1981. Nach dem Vietnamkrieg hatten die Amerikaner keine Lust mehr, US-Truppen in ferne Länder zu schicken, um dort zu kämpfen. Reagan musste einen neuen Weg finden, um auf der Weltbühne zu führen. Also schmiedete er die ‚Reagan-Doktrin‘, mit der er antikommunistische Freiheitskämpfer auf der ganzen Welt unterstützte, um die Flut des sowjetischen Kommunismus zurückzudrängen. Diese Strategie trug zum Sieg im Kalten Krieg bei.“
Unterstützt wurden bekanntlich in Afghanistan gegen Russland die Mudschaheddin, die man als Freiheitskämpfer ausgab, und die dann am Ursprung des islamistischen Terrors auch gegen die USA standen und mit den Taliban den Krieg gegen die USA und ihre Alliierten in Afghanistan gewonnen haben. „Freiheitskämpfer“ gegen die Sowjetunion, das „Reich des Bösen“) und gegen den Kommunismus wurden auch in Nicaragua, Angola oder Kambodscha unterstützt – mit ebenfalls nicht sonderlich guten Ergebnissen.
Für Thiessen ist der Kerne der Trump-Doktrin, keine Bodentruppen in Ländern zu schicken, sondern sie mit Sanktionen, Diplomatie oder militärischer Enthauptung der Führung zu unterwerfen oder einen Luftkrieg zu führen: „Und er kontrolliert die Ereignisse vor Ort durch seine Bereitschaft, diese Regime immer wieder anzugreifen, bis Führer auftauchen, die mit Amerika zusammenarbeiten werden.“ Wer ist in Venezuela aufgetaucht? Delcy Rodríguez, bis zur Verschleppung von Maduro Vizepräsidentin. Aber ist, Trump-Doktrin, bereit mit Amerika zusammenzuarbeiten.
Bodentruppen für die USA
Aber die Trump-Doktrin setzt auch auf Bodentruppen, allerdings keine US-amerikanischen. Im Iran soll das das Volk sein, wer immer das sein soll: „Es besteht kein Bedarf für eine US-Invasionsstreitmacht. Das iranische Volk ist die Bodentruppe, und das Schicksal des Landes liegt in ihren Händen. Und wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir es uns erhoffen, und eine Regierung an die Macht kommt, die ihre feindselige Haltung gegenüber Amerika und ihr Streben nach Atomwaffen wieder aufnimmt, kann Trump auch diese beseitigen.“ Das Volk soll also schon machen, was dem MAGA-Präsidenten gefällt.
Das Wall Street Journal will von Offiziellen aus dem Weißen Haus gehört haben, dass Trump die Reagan-Doktrin übernehmen will. Er soll überlegen, bewaffnete Gruppen im Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen. Das ist allerdings auch etwa von Obama in Syrien mit der Unterstützung von islamistischen „Rebellen“ und von den Kurden gemacht worden. Die Islamisten sind inzwischen an der Macht, Trump hat gerade zum zweiten Mal die syrischen Kurden fallen gelassen.
Trump soll mit Kurden und anderen Gruppen im Iran gesprochen haben. Ziemlich spät scheint der US-Regierung einzufallen, Pläne nach dem angestrebten Sturz des Mullah-Regimes zu machen. Anscheinend setzt man nicht primär darauf, mit Vertretern des Regimes einen Deal wie in Venezuela auszuhandeln, sondern schaut auch auf die Opposition, vor allem auf bewaffnete Gruppen, wie es diese bei den Kurden oder bei den Belutschen gibt. Von Reza Pahlavi, dem Schah-Sohn, der sich an die Spitze der Opposition und einer Übergangsregierung setzen, vielleicht auch wieder die Monarchie einführen will, hält Trump nicht so viel. Allerdings sieht er, wie er auf der Pressekonferenz mit Merz sagte, das Modell Venezuela, wo “wir die Regierung total intakt ließen”, durchaus auch für den Iran als denkbar an, auch wenn die meisten Menschen schon tot seien.
Mit den kurdischen Politikern Masoud Barzani (PUK) und Bafel Talabani (KDP) hat Trump am Sonntag telefoniert, um über den Krieg gegen den Iran zu sprechen. Das soll auf den Vorschlag von Netanjahu zustande gekommen sein, der auf die irakischen Kurden und ihre Milizen (Peschmerga) zu setzen scheint, die kampferprobt seien und gute Beziehungen zu den Kurden im Iran haben. Mit den iraknischen Kurden sind die USA schon lange verbunden, auch gibt es gute Beziehungen zwischen ihnen und Israel und der Türkei. Mit den irakischen Kurden könnte man die Grenze zwischen Irak, in dem die Schiiten die Bevölkerungsmehrheit sind und es viele schiitische Milizen gibt, und Iran kontrollieren. Überdies könnten sich irakische und iranische Kurden verbinden, um gegen das Regime zu kämpfen.
Nach einem CNN-Bericht soll die CIA bereits begonnen haben, kurdische Milizen zu bewaffnen, um einen Aufstand zu unterstützen. „Eine mit den Gesprächen vertraute Person sagte“, schreibt CNN, „dass die Idee darin bestehe, dass kurdische Streitkräfte die iranischen Sicherheitskräfte angreifen und sie festnageln würden, um es unbewaffneten Iranern in den großen Städten zu erleichtern, auf die Straße zu gehen, ohne erneut massakriert zu werden, wie es während der Unruhen im Januar geschehen war.“ Aber so genau scheint der Plan nicht zu sein.
Als Warnung haben schiitische Milizen am Dienstag den Sitz der Demokratischen Partei des Iranischen Kurdistans (PDKI) in Koya mit Drohnen und Raketen angegriffen. Auch andere iranische Oppositionsgruppen und Peshmerga-Stützpunkte seien angegriffen worden. Die PDKI hat mit anderen iranische Oppositionsgruppen bereits eine „Koalition der politischen Kräfte des iranischen Kurdistan“ gegründet. Das könnte auch auf eine Abspaltung vom Iran und einen Zerfall des Landes hindeuten.
Und da ist noch die gut mit Geld ausgestattete Mojahedin-e-Khalq (MEK), auch iranische Volksmudschaheddin, unter der Präsidentin Maryam Raja-
vi, die jetzt auch ihre Chance sieht und seit vielen Jahren versucht, an Einfluss zu gewinnen bzw. diese zu kaufen. Schon am Samstag hatte der „Nationale Widerstandsrat des Iran“ (NCRI) dazu aufgerufen, dem Volk die Macht zu übergeben und eine demokratische Republik aufzubauen. Man habe dafür breite Unterstützung.
Ob die irakischen und iranischen Kurden sich von Trump als Bodentruppen einspannen lassen, steht noch in den Sternen, zumal nach den Erfahrungen in Syrien. Wenn Washington bewaffnete Gruppen im Iran unterstützen will, würde das bedeuten, dass die Folge ein Bürgerkrieg sein könnte, der die Region in Flammen versetzt, da ethnische Spannungen und Unabhängigkeitsbestrebungen nicht nur im Iran, sondern auch im Irak, in Afghanistan oder Golfländern hochkochen könnten.
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Trump ist also gar nicht so dumm, wie die hiesige Lügenpresse ihn manchmal schreibt.
Wie Trump (und vor ihm Biden) gegen Russland bis zum letzten Ukrainer kämpft(e), kämpft er nun gegen Iran bis zum letzten Kurden.
Das lässt auf 2 Aspekte schließen:
1. Trump und seinen Kettenhund Satanjahu haben erkannt, dass sie Iran nur mithilfe auch von Bodentruppen zerstören können.
2. Trump und sein Kettenhund Satanjahu stellen sich auf einen längeren Krieg ein, den sie umso länger führen können, je weniger das bei ihnen jeweils einheimische Mordgesindel losgeschickt werden und dran glauben muss.
Trump ist also gar nicht so dumm, wie die hiesige Lügenpresse ihn manchmal schreibt.
Wie Trump (und vor ihm Biden) gegen Russland bis zum letzten Ukrainer kämpft(e), kämpft er nun gegen Iran bis zum letzten Kurden.
Das lässt auf 2 Aspekte schließen:
1. Trump und seinen Kettenhund Satanjahu haben erkannt, dass sie Iran nur mithilfe auch von Bodentruppen zerstören können.
2. Trump und sein Kettenhund Satanjahu stellen sich auf einen längeren Krieg ein, den sie umso länger führen können, je weniger das bei ihnen jeweils einheimische Mordgesindel losgeschickt werden und dran glauben muss.
Ist es nicht eher so, dass Trump an Netanyahus Kette liegt? Es könnte doch sein, dass Israel via Epstein ( Mossad Agent?) im Besitz von sehr belastendem Material über Trump verfügt und ihn auf diese Weise erpressen kann.
Das ist die alte Verschwörungstheorie, nach der in Wahrheit die Juden im Verborgenen die Strippen ziehen und die Welt lenken würden, hier zur Abwechslung mal unterfüttert mit dem Epstein-Zeug, es könnte aber auch alles andere sein (und war es ja auch vorher schon. „Die Protokolle der Weisen von Zion“ lassen grüßen.
Eigentlich möchte ich so etwas gar nicht besprechen. Aber sei´s drum, einmal geht.
Natürlich weiß ich nicht, ob Satanjanu belastendes Epstein-Material über Trump gesammelt hat. Kann sogar sein, dass es so ist.
Bloß würde sich das Imperium damit nicht erpressen lassen. Trump ist nur ein Mietmaul und Staathalter des US-Kapitalismus. Würde Trump von Satanjahu erpresst und sähe das US-Kapital gleichzeitig seine Geschäfte gefährdet, würde Trump im Nu ausgewechselt werden gegen eine (bis zum Erweis des Gegenteils) blütenweiße Weste. Trump würde dann einfach mal im Cabrio in Dallas fahren gelassen.
Wenn überhaupt Erpressungshebel, funktionieren die ausschließlich in genau gegenteiliger Richtung. Würde Satanjahu Trump erpressen, würde Trump eben Satanjahu in Tel Aviv losfahren lassen und Satanjahu käme schneller mit Walhallas 70 Jungfrauen in Kontakt, als ihm lieb sein kann, weil es in Satanjahus Alter dauert, bis nachgeladen ist und es außerdem aufs Herz schlägt.
Zudem: Israel und Satanjahu wurden an ihrem jetzigen Standort von goods own country (mit) installiert und werden dort bereits so lange von Uncle Sam geduldet und gepäppelt, wie Satanjahu auf der Welt ist (sogar noch ein wenig länger). Wenn Trump den Schalter umlegt, ist nicht nur Satanjahu binnen Monatsfrist Geschichte, sondern auch ganz Israel.
Dafür braucht Trump nicht mal boots on the ground. Er braucht bloß die Hilfslieferungen zu stoppen und schon vertrocknet Israel wie ein Opferlamm in der Negev-Wüste.
Einstweilen braucht es das aber nicht. Weil Trump und Satanjahu genau dieselben imperialistischen Interessen verfolgen: Ausweitung ihrer Terrorherrschaft über ganz Nahost. Zugunsten von Groß-Israel (Satanjahu) und zugunsten von Freedom and Democracy™ (Trump).
So herum wird ein Schuh draus. Da braucht es keine geheimen Verschwörungen mithilfe von Epstein-Kompromat. Die Verschwörung liegt offen zutage. Jeder kann das sehen.
Der Schwanz wedelt eben nicht mit dem Hund.
„Der Schwanz wedelt eben nicht mit dem Hund.“
da wäre ich mir nicht so sicher
„US-Außenminister Marco Rubio hat den Beginn der US-Angriffe gegen den Iran auf Angriffspläne Israels zurückgeführt. „Wir wussten, dass es ein israelisches Handeln geben würde. Wir wussten, dass dies einen Angriff auf US-Streitkräfte nach sich ziehen würde, und wir wussten, dass wir, wenn wir nicht präventiv gegen sie vorgingen, bevor sie diese Angriffe starteten, höhere Verluste erleiden würden“, sagte Rubio am Montag (Ortszeit) vor Journalisten im US-Kapitol.“ (Stern)
@Gottfried
Genau dieses Zitat habe ich untendrunter in der Antwort auf Enrico selbst besprochen.
Dieses Zitat ist aber gerade KEIN Beleg dafür, dass der Schwanz mit dem Hund gewedelt hätte, sondern beweist eher das genaue Gegenteil.
Einfach mal das Zitat genau lesen und dann meine Antwort unten auf Enrico.
> Ist es nicht eher so, dass Trump an Netanyahus Kette liegt?
Ziemlich sicher ja; alternativ könnte er auch der Überzeugung sein, daß das gut und richtig ist, Bibi so zu helfen, aber das glaube ich selbst nicht.
> … Epstein …
Eher nicht. Dem Trump hat Sheldon Adelson viel Geld gegeben als der in geschäftlichen Schwierigkeiten war. Das hab ich, meine ich, in einem Vortrag von Brian Berletic gehört, und daß er dessen Wahlkampf mit dreistelligen Millionenbeträgen unterstützt hat findet man sogar in der Mainstreampresse. Damit ist Onkel Donald wohl eher bezahltes Eigentum von Miriam Adelson. Im Gegensatz zu etwa Clinton glaube ich persönlich nicht, daß Trump für Epsteins Spezial-Puff ein geeignetes Opfer war, aber das ist nur meine Meinung.
Der Einfluß Israels auf die USA und ihre Politik ist mächtig und besteht schon lang.
Ich erinnere an das Buch von Mearsheimer: „Die Israel-Lobby“
Man muss noch nicht mal Epstein bemühen.
Es reicht schon der Einfluß der Israel Lobby auf viele US Senatoren, die wieder gewählt werden wollen und auf die evangelikale Wählerschaft Tumps in „gods own country“, die sich dem „heiligen Land“ verbunden fühlen und glauben, die Wiederkunft des Messias sei nahe.
Solcherlei Wahn hat eine sehr lange Vorgeschichte.
Wenn man den Einfluss Irsaels auf die USA – oder umgekehrt – diskutiert, sollte man im Auge behalten, dass, nebst AIPAC, eine ganze Menge mächtiger und reicher Amerikaner Juden sind.
Juden, welche nicht in Israel leben, sondern in den USA, und, soweit bekannt, ausschliesslich des US-Pass haben.
Ob Juden und/oder Zionisten, sei mal ignoriert.
Aber so gesehen ist es einsichtig, dass evtl. nicht Israel die US-Regierung steuert, sondern Kräfte im Hintergrund, welche durchaus jüdische/zionistische Interessen haben, die US-Regierung steuern – im Interesse Israels.
Daneben darf man das so oder so nicht so absolut sehen.
Gesetzt, Israel würde die USA steuern, dann ja wohl auch nur in Fällen von wirklich vitalem Interesse, man würde da kaum von einem kontinuierlichen Einfluss bis in die tiefsten Details der USA reden.
Neben all dem: allein der Fakt, dass Israel die USA zwang, mitzumachen, allein indem sie drohten, ansonst allein loszuschlagen, zeigt, dass eine verborgene Verpflichtung / Steuerung da ist.
Siehe dazu eine der letzten Aussagen Rubio’s in einer PK.
@Enrico
Hierzu folgender Einwand:
Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass Israel die USA wirklich „zwang, mitzumachen“ (bzw. zum jetzigen Zeitpunkt loszuschlagen)?
Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass die „letzten Aussagen Rubio’s in einer PK“ wirklich der Wahrheit entsprechen?
Folgende uralte Volksweisheit dürfte Ihnen doch wohl geläufig sein: „Wann lügt ein Politiker? Wenn er den Mund aufmacht.“
Wenn aber die Aussagen eines Berufslügners und Schreibtischtäters wie Rubio zur den eigenen Vorannahmen passen, dann mutieren „letzten Aussagen Rubio’s in einer PK“ gleich zum Orakel von Delphi.
Wie erkennen Sie aber dann, dass das US-Imperium durch seine Terrorüberfälle die Welt gar nicht mit Freedom and Democray beglücken will, obwohl ihre Exponenten das auf jeder Pressekonferenz wiederkäuen?
Wie können Sie erkennen, das Trump und nun der Ausmerzer nicht deshalb bis zum letzten Ukrainer kämpfen, weil ihnen das edle und mutige ukrainische Volk schlaflose Nächte bereitet? Obwohl die Herrschenden das doch ständig und jedes Mikrofon rotzen.
Und umgekehrt: Wieso unterstellen Sie obskure Motive (vielleicht sogar gleich „die Juden“ selbst als Strippenzieher, wie Ihre Vorposter Andrea Erling und Coroner), obwohl Trump ständig betont, der er NICHT erpressbar ist durch Epstein-Kompromat und nicht erpresst wird (und Rubio würde das zweifellos auch sagen, würde er gefragt)?
Das kann doch irgendwie nicht sein, dass die Aussagen dieser Kreaturen immer dann und dadurch wahr (oder falsch) sind, wenn sie Ihre Vorannahmen bestätigen?
Aber ok, nehmen wir mal zu Ihren Gunsten an, Rubio hätte wirklich die Wahrheit in diesen Pressekonferenzen gesagt, Satanjahu hätte also wirklich erheblichen Druck auf Trump ausgeübt, ihn vielleicht sogar dazu „gezwungen“ (wie Sie schreiben), schon genau jetzt Iran zu überfallen.
Wie kommen Sie denn dann bloß zielgerichtet darauf, dieser „Zwang“ könnte ausgerechnet auf irgendeine nicht näher beschriebene „verborgene Verpflichtung / Steuerung“ zurückzuführen sein???
Das US-Imperium will Iran schon seit knapp 50 Jahren zerstören, seit die iranische Bevölkerung die massenmordende US-Marionette Reza Pahlavi (vulgo: „Schah“) abgesägt hat.
Also schon lange, bevor Satanjahu am Ruder war und schon lange, bevor Epstein mit seinem Lolita-Express auch nur auf die Idee gekommen war, Bunga-Bunga-Schnappschüsse (als Kompromat) zu produzieren.
Wenn sich Trump nun tatsächlich „gezwungen“ gesehen haben sollte, gegen Iran früher loszuschlagen, als er eigentlich wollte, dann am Wahrscheinlichsten deshalb,
weil das US-Imperium seinen imperialistischen Nahost-Brückenkopf Satanjahu/Israel nicht aufs Spiel setzen wollte, also das US-Imperium nicht riskieren wollte, seinen mithilfe von Satanjahu in Nahost bestehen Einfluss zu verkleinern (wobei Satanjahu hierbei auch Eigeninteressen für Groß-Israel verfolgt, wie ich im obigen Beitrag ja auch geschrieben hatte).
Das ist die allerwahrscheinlichste Variante. Das ist nicht im Geringsten eine „verborgene Verpflichtung / Steuerung“ dran, das ist alles glasklar und für jedermann sofort ersichtlich/nachvollziehbar.
Und übrigens kursiert zum Sachverhalt von Rubio auch folgende Aussage:
„Es gab definitiv eine unmittelbare Bedrohung, und diese unmittelbare Bedrohung bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er [von Israel, Anm. Die Mullahs] angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde – sofort gegen uns vorgehen würde“ sagte Rubio vor Journalisten. „Wir wussten, dass es ein israelisches Handeln geben würde.“
https://www.n-tv.de/politik/Rubio-begruendet-Angriff-auf-Iran-mit-Wissen-ueber-israelischen-Erstschlag-id30423752.html
Wieder angenommen, Rubio würde hier nicht lügen: Dann befürchtete Rubio laut eigener Aussage also, dass er/das US-Imperium selbst durch Iran Schaden nehmen würde, wenn er Israel die „Drecksarbeit“ im Alleingang machen lassen würde.
Das ist dann schon ein bisschen etwas anderes, als im landläufigen Sinn „Zwang“ durch Satanjahu.
Das ist also die allerwahrscheinlichste Variante.
Die allerUNwahrscheinlichste Variante ist die von Ihnen, die mit der „verborgenen Verpflichtung / Steuerung“.
Also die, wo Satanjahu den „widerspenstigen“ Trump angeblich rangepfiffen haben und ihm angedroht haben soll, wenn er, Trump, nicht spurt, würde er, Satanjahu, Epstein-Kompromat in Umlauf bringen, wo Trump kameratauglich zur sexuellen Stimulation an Teenagerfürzen schnüffelt und seinem Fußfetisch frönt.
@Die Mullahs (nicht die im nahen Osten, sondern @Sie)
Muss ich mir merken,
Sie spielen wohl kein Schach?
Genau das ist doch ein Teil der Steuerung – eine mögliche Drohung (in 5 Zügen droht ein Schach durch Weiss), woraufhin Schwarz präventiv den Läufer schlägt, aber dummerweise übersehen hat, dass er nun alle seine Springer und ein paar Bauern verliert.
Denn warum schlagen die US zuerst los, wenn das Resultat – nämlich teils und komplett zerstörte US-Basen – exakt dasselbe ist wie wenn sie nicht zuerst zugeschlagen hätten?
Oder, eigentlich, der Schaden sogar noch schlimmer ist, als wenn sie einfach nichts getan hätten, oder erst „widerwillig“ den Tollwütigen hinterhergetrottet wären?
Oder sogar einfach nichts getan hätten, denn hätten die US weder angegriffen noch Israel danach unterstützt, wären die US-Basen unbehelligt geblieben (jede andere Behauptung verweigert den Iranern Intelligenz und gesunden Menschenverstand – und wer das täte, würde sich gleich für jegliche weitere Diskussion disqualifizieren).
Ja warum – wenn da nicht ein „verborgener“ Zwang existiert, Israel unter allen Umständen zu schützen?
Aber was weiss ich schon – kann alles sein, was Sie schreiben – aber so richtig stichhaltig ist es für sich allein eben auch nicht,
Ich negiere natürlich Ihre Thesen nicht insgesamt, nur: wo ist eigentlich der Gewinn für die USA, wenn Israel bleibt?
Denn gibt es keinen Zwang, muss da doch ein Gewinn sein!
Bisher war es durchgehend, seit 1947, ein Verlustgeschäft, der Geldabfluss von den USA zu Israel war und ist immens, eigentlich besorgniserregend, und seit etwa 30 Jahren nimmt der Image-Schaden als Folge der Israel-Unterstützer durchgehend und immer schneller zu – auch in den USA selbst.
Und den Petro-Dollar – den gibt es ja nicht dank Israel, sondern trotz Israel.
Also wo ist der Nutzen Israels für die USA?
So oder so, Ihr Ansatz würde eine andere These mehr in den Fokus rücken (es wirbeln ja derzeit soviele Thesen herum, es ist nachgerade unfassbar), nämlich diese, dass Trump und seine Leute nichts über die Kraft der Iraner gewusst haben, bzw. dass sie jegliche diesbezügliche Warnungen (es gab deren einige) in den Wind geschlagen hätten, also dachten, „ach egal, ob zuerst, vorher oder nachher – nützt es nichts, schadet es auch nichts“.
Ignoranz und Überheblichkeit ist, wie wir wissen, eine uramerikanische Stärke.
Ja, allerhand ist möglich, aber wir sollten uns bei den strategischen Gründen vielleicht nicht auf das entweder/oder, sondern mehr auf ein sowohl/als auch fokussieren, also dass es viele parallele Gründe, Motivationen und Ursachen gibt für die Unterstützung Israels durch die USA gibt.
Eine weitere These – die Schmach von 1978, also die islamische Revolution und in deren Folge die schmähliche Unmöglichkeit, militärisch was auszurichten, ist, welche einen Hass der USA auf den Iran füttert, welcher unabhängig von Israel lebt – aber nach fast 50 Jahren?
Aber ok, ja, als Parallele gibt es ja auch die These, dass die Deutschen aufgrund der Niederlage des WK2 diesen Russenhass pflegen und aktuell in der Ukraine eine Chance sehen, sich zu rächen (sich zu rächen lassen) ….
Wenn der US-Imperialismus den Iran hätte „zerstören“ wollen, wäre das spätestens nach 9/11 geschehen – und zwar anstelle des Irak, dessen Regionalmachtansprüche bereits in den voran gegangenen Kriegsphasen entfallen waren. Stattdessen haben die USA in Kauf genommen, den Regionalmachtstatus des Iran mittelbar aufzufüttern. Das wäre zu erklären, nicht weg zu lügen.
„Die USA“ sind eine gespaltene Föderation, gespalten über einen geschichtlichen Hegemonialanspruch, dessen materielle Grundlage nach 1990 in der Geschichte des Weltmarktes systematisch zum Entfall kam, und schon zuvor einen antagonistischen Widerspruch in und auf ihm dargestellt hat. Letzteres wäre mächtig erklärungsbedürftig, aber ich setze mal darauf, daß du eine Ausbildung hast, die dir erlaubt, den Gedanken aufzunehmen.
Vom Standpunkt imperialistischer Interessen ist der Angriff auf den Iran in der vorliegenden Form komplett irrational.
Falls du einwenden willst, das habe schon im Falle Libyens und Syriens gegolten, hast du recht. Das waren aus den USA ausgelagerte Kriege, die nebenher auf die EU gezielt waren. Letzteres gilt im Falle der Schlächterei im Iran weniger, als zuvor.
Der „run nach Bagdad“ wäre aber in diesem bergigen Gelände nicht möglich gewesen, die USA hätten sich damals wie heute eine blutige Nase geholt.
Dass der Irak ein leichteres Ziel gewesen ist, hat gewiss eine historische Rolle gespielt – eine Erklärung ist es nicht.
Die Erklärung ist aber leicht zu haben, wenn einer sich korrekt vorlegt, warum Afghanistan zum Ziel wurde und mittelbar auch Pakistan. Noch leichter, wenn man weiß, daß die USA liebend gern Pakistan platt gemacht hätten – aber alle konkreten Planungsanstrengungen, Pakistan von seinen Nuklearwaffen zu „befreien“, liefen gegen operative Wände.
Es ging um die „maritimen Füße“ Zentralasiens im Indopazifik – die hätte man gern unter Kontrolle. Eine Entstaatlichung Pakistans oder des Iran stand deshalb außer Frage.
Mir ist nicht so ganz klar wer hier der Hund und wer sein Schwanz ist.
Die Kurden als Heimat-lose Gesellen wären in der Tat die perfekten Aspiranten für ein Söldner-Heer. Entspricht ja auch dem neuen US-Duktus: Kämpfen lassen, statt selber kämpfen. Fehlt nur die Bezahlung. Vielleicht verspricht man ihnen ein Stück Land im Iran. Das kostet den USA nichts.
Naja wirklich neu ist es ja nicht. Eigentlich machen USA das schon seit vielen Jahrzehnten so.
Die Kurden auch – und haben schon einen riesigen Blutzoll für den mehrfachen Verrat der USA an ihnen bezahlt.
Das zeigt, dass die Kurden entweder dumm oder nicht lernfähig oder beides sind.
Die USA sind das Wegwerf-Wunderland, benutzen und dann wegwerfen. Die Kurden sollten sich genau überlegen ob sie mit Trump Geschäfte machen. Trump wird sie nach Gebrauch Erdogan zum Fraß vorwerfen.
Spanien ist das einzige Land in der EU das diese Aggression gegen den Iran nicht unterstützt und was sagt der Orange 🍊 dazu „scheiß auf Spanien“ wir werden sie mit Sanktionen belegen.
Merz musste natürlich in vorauseilendem Gehorsam gleich zum Orangen 🍊 reisen um seine Bereitschaft zu zeigen das er sofort in den Krieg einsteigen will wenn man ihn denn lässt.
Ich würde sagen scheiß auf Amerika mit ihren Schwachsinnigen Kriegen (die sie jetzt nicht mehr Krieg nennen sondern Militär Operation wegen Image und so) hoffentlich bleibt ihnen irgendwann eine solche Operation im Hals stecken.
@Karl
Die regelmäßige Umbenennung ist auch deshalb nötig, weil ein „Krieg“ nur vom Kongress erklärt werden darf. Hält sich natürlich kein Präsident dran, und der Supreme Court erwies sich als handzahm.
Nach dem 2.WK hat es keine Kriegserklärung der USA mehr gegeben.
Zu dem Thema „War by Proxy“: Das wären die verschiedenen Volksgruppen in Iran, die man versuchen könnte gegeneinander aufzuhetzen.
https://www.igfm.de/volksgruppen-und-minderheiten-im-iran/
In diesem Artikel wird versucht, die Wahrscheinlichkeit eines Widerstands gegen die Regierung bei den verschiedenen Gruppen vorherzusagen:
https://www.counterpunch.org/2026/02/27/escalation-of-this-war-could-shatter-iran-into-ethnic-enclaves/
@Karl
Ich konnte mich vor lauter Lachen nicht halten als Trump sagte Merz sei sehr beliebt in Deutschland.
Wenn Merz Format gehabt hätte, hätte er nicht dargesessen wie ein kleiner Schuljunge sondern Trump die Leviten gelesen.
Wir werden weder eure F35 Schrottflieger kaufen, noch euer dreckiges Frackinggas zu überteuerten Preisen, wir machen Nordstream auf, die defekten Leitungen reparieren wir, die Flugzeuge bauen wir in Europa, wir werden ggf. erhebliche Zölle auf eure Waren erheben , wir werden uns nicht an euren völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligen und dann sieh zu wie du mit deinen Zöllen klar kommst!. Russland, China und Indien sind für uns die Zukunftsmärkte.
Warum denkst du, das der Schwanz mit dem Hund wedelt
@Otto0815
„Wenn Merz Format gehabt hätte…“
Wenn er dafür deine Worte benutzt hätte, wäre er noch immer in den USA und du hättest jetzt wohl keinen Post mehr absetzen können!
Überall auf der Welt verbreitet der moralisch-politisch verkommene Epstein- Westen, also die westlichen Adeligen und nicht-adeligen Kinderschänder, Chaos.
Das Chaos begann mit Afghanistan. Hier unterstützten die USA die Taliban gegen den Hauptfeind UdSSR. Als dieser zerfiel verübten sunnitische Terroristen – oder war es ein Fak – die Anschläge auf das World-Trade-Center. Darauf zerbombten die USA Afghanistan, mußten dann aber nach 20 Jahren geschlagen abziehen und den sunnitischen Taliban die Macht überlassen. Nix Freiheit und Democracy.
Dasselbe Spiel von Libyen bis Syrien, wo jetzt vom Westen geliebte sunnitische Halsabschneider mit türkischer Hilfe regierten.
Die Reihe ist lang und setzt sich fort bis jetzt.
Was wäre die Lösung: der Westen muß von seinen hohen Thron herabsteigen und seine kolonialrassistische Beherrschung der Welt beenden. Er muß seine Truppen abziehen und seine Militärstützpunkte abbauen. Diesen Abbau von US-Militärstützpunkten betreibt gerade sehr effektiv der Iran mit seinen Raketen. Ich wünsche gutes Gelingen bei der Entamerikanisierung von Middle East.
Wer nicht hören will muß fühlen!
👍
@Naomi
„Das Chaos begann mit Afghanistan…“
Sofern wir uns auf die Region Naher- bzw. Mittlerer Osten beschränken, wurde die Grundlage für das Chaos dort gelegt, wohin es jetzt zurückgekehrt ist; im Iran, als der Schah dort installiert worden ist. Da waren der Iran und Israel noch dicke Freunde…
Das ist mal wieder die typische amerikanische Bullshit-Planung, die vom Wunschdenken geprägt ist.
Der Iran ist nicht Venezuela, sondern eine islamische Republik.
Wenn er den Papst wegbombt, wird auch kein Regime-Change im Vatikan herbei geführt. ( Der amerikanische Papst hat übrigens seinen USA-Besuch storniert)
Die Kurden haben zweimal erlebt, wie verlässlich die USA sind!
Sollten die iranischen Kurden „ein Stück Land“ bekommen und dieses ein Nukleus für ein Kurdistan darstellen könnte, ist die
Reaktion der Türkei absolut vorhersehbar.
Das werden die nie zulassen! Da ist der nächste Konflikt schon vorprogrammiert.
Wie ich schon mehrfach hier sagte, die Amerikaner sind der Feind, unser aller Feind, der Feind der Menschheit!
Sie sind die Pest des Planeten!
Kurdische Bodentruppen zur Unterstützung der US-/Israel Kriegsführung?
Kann ich mir nicht vorstellen wo doch gerade auch die kurdischen Gebieten, wo zum Teil auch jüdisch stämmige Einwohner ansässig sind, von Trump und Netanyahu teilweise bombardiert werden mit vielen zivilen Opfern einschl. Kinder (ua. Schule zerstört).
Ja, über diese Clownerien war zu berichten. Sie scheinen Florian immerhin peripher angenervt zu haben („Ziemlich spät scheint der US-Regierung einzufallen, Pläne nach dem angestrebten Sturz des Mullah-Regimes zu machen.“ Auch wenn hier das notorische „angeblich“ iwie entfallen ist.) Dafür mein Mitgefühl.
Meine Kenntnisse über die verschiedenen Bewegungen und Formationen der Kurden in Syrien, Irak, Türkei und Iran enden 2015. Gleichwohl ist zu wenig Zeit vergangen, als daß sich folgendes sonderlich verändert haben kann:
Die iranischen Kurden haben beständig in gelegentlich militärisch eskalierendem Kampf mit Teheran gestanden, aber Gegenstand dieser Auseinandersetzungen war im Wesentlichen die bedingte kommunale, und über den kommunalen Zusammenhalt auch regionale, Selbstverwaltung der Kurden, deren Hauptanliegen im „kleinen Grenzverkehr“ mit Irak und der Türkei bestanden hat. Dieser „kleine Grenzverkehr“ hat jede Menge chinesische und andere ostasiatische Waren in die Nachbarstaaten befördert und war die Hauptsäule regionaler Ökonomie abgesehen von der wenig lukrativen Landwirtschaft nebst Schaf- und Ziegenhaltung. Periodisch haben Iraker UND Iraner ostentativ kurdische Schmuggler und ihre Unterstützer in den Heimatorten im Dutzend abgeschossen, gelegentlich kam es darüber zu Kleinkriegen, aber summa summarum wurden diese Verhältnisse geduldet, nicht zuletzt deshalb, weil sie eine Art „Sicherheitszone“ an den Grenzen schufen – die Kurden hatten mehrheitlich ein vitales Interesse, Querelen aus internationalem Terrorismus zu meiden und zu unterbinden.
Der Vollständigkeit halber: Ich vergaß kurdisches Handwerk und häusliche Industrie, die im Iran zu einiger Blüte kamen, indem sie in der Türkei und im Irak wegen Kriegs- und Fluchtbewegungen einerseits, dem Ölreichtum andererseits, zunehmend entfielen.
Also ich beneide Herrn Rötzer nicht. Frage mich hingegen, ob er einen Helm bei der Recherche trägt?
Sich durch die Zitathölle des Stumpfsinns in der Einleitung des Artikels zu arbeiten, ist schon in dieser kondensierten Form als Leser kaum zu ertragen. Wenn ich mir vorstelle, sich auch noch durch die Quellen zu arbeiten, bräuchte es bei mir zumindest eine Gummi-Tischplatte:
Nicht auszuhalten.
Nichts gegen die Kurden, ich verstehe nur nicht warum die sich immer wieder für fremde Interessen mißbrauchen lassen und am Ende immer die Dummen sind. Der Westen wird den Kurden nie einen eigenen Staat zugestehen und das ist die Krux.
Mangelt es an der Lernfähigkeit?
Das verstehe ich auch nicht. Vielleicht finden sich aber auch unter den Kurden besonders viele korrupte Leute, die für Geld alles machen, auch ihre eigene Familie verraten.
Oder an der Leere in der Brieftasche, bzw. im Waffenschrank einiger kurdischer Anführer?
Oder vielleicht brauchen sie gelegentlich eine Pause und wollen nicht fortwährend von allen Seiten beschossen werden?
Aber Fortschritte machen sie nigends, traurige Sache das…
Wenn die Kurden (wer ist das genau?) spich noch einmal/schon wieder von den Amerikanern missbrauchen/instrumentalisieren lassen sind sie ganz einfach komplett bescheuert und mein Mitgefühl für sie ist aufgebraucht.
Nun, „die Kurden“ haben idR Häuptlinge, egal wie die im konkreten Fall genau genannt werden, die mindestens genauso korrupt sind wie unsere. Wenn also der Häuptling für sich und sein unmittelbares Umfeld ein schönes Leben herausverhandeln kann für den Preis von ein paar irrelevanten Untertanen, die mit den richtigen Gründen als Kanonenfutter verheizt werden, …
Hilfsweise sind die schlicht naiv was ihren Wert und westliches Geschäftsgebaren angeht.
Im Grunde ist das nichts neues. Wir in Europa sollten immer im Auge haben, wie die Amerikaner uns im „Welt“krieg abgefertigt haben, nämlich nach dem gleichen Kochrezept: Die europäischen Großreiche 1918 zerschlagen, neuen Staaten zur „Selbständigkeit“ verholfen und anschließend viele Kleinstaaten gegeneinander losgehetzt, die Europäer haben die Drecksarbeit selber übernommen und für die Folgen bezahlt. (Wobei in den Geschichtsbüchern als alleinige Schuldige wir Deutschen eingetragen wurden, was auch naheliegend ist, da wir durch unsere enorme Produktivität auch problemlos die Kosten übernehmen konnten, quasi Win Win für alle.) Und weil es so schön war, haben die Europäer gleich noch 4 Jahrzehnte kalten Krieg drangehängt.
Und: Auch damals war die Hauptstütze der militärischen Gewalt das Bomben aus der Luft. Dazu hatten die Amerikaner ab 1930 unglaubliche Kapazitäten aufgebaut und Kriegsgerät entwickelt. Als Flugzeugträger diente England, auf schwimmende flugzeugträger waren die überhaupt nicht angewiesen. Die Personalverluste auf dem europäischen Kriegsschauplatz waren, was vielen überhaupt nicht bewußt ist, für die USA sehr sehr gering. Geradezu verschwindend gering, gemessen am Nutzen, den die USA aus dem Gemetzel zogen. Jetzt läuft es wieder genau so. Und die zerstörte Region wird abermals selber die Verantwortung übernehmen und „Reparationen“ in Form von flüssigem Gold an USA zahlen. Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Iraner den Islam toll findet, er ist nur die einzige mögliche Abgrenzung vom US-geführten Teil der Welt.
Das was Trump und Nethanjahu eigentlich wollen, ist das der Iran in einem Bürgerkrieg auseinander fällt und Sie dann die einzelnen Gruppierungen gegen einander ausspielen können. Daher diese mediale Unterstützung von Pahlavi, obwohl sie sich genau ausrechnen können das der nur eine geringe Unterstützung im Iran genießt.
Für Linke war die Stadt Rojava mit seiner feministischen Selbstverwaltung bisher immer ein linkes Heiligtum,
Die Linken gaben aber offen zu, die Kurden werden von den Amis gegen den IS unterstützt. Diese US-Unterstützung wurden von Linken aus taktischen Gründen zähneknirschend hingenommen mit der Behauptung, die Kurden seinen so schlau, sich von den Amis zu befreien, wenn diese ihnen nicht mehr nützen würden
Das war eine schwere Fehleinschätzung. Wer sich mit den amerikanischen Teufeln einläßt bringt sich selbst um den die Amis kennen keine Freunde, nur nützliche Idioten.
Die Kurden errichteten große Gefangenenlager für IS-Terroristen. Nachdem IS-ähnliche Milizen in Syrien mit türkischer Hilfe an die Macht kamen, gerieten die Kurden unter Beschuß und die „Heldenstadt“ Rojava fiel. Tausende IS-Kämpfer kamen frei, suchen neue Arbeit und könnten zu schiitischen Hilfstruppen konvertieren. Sie sind Söldner, die vom Krieg leben, sie haben nichts anderes gelernt.
Man kann also den Kurden vorwerfen, sich mit den „großen Teufel USA“ eingelassen zu haben. Dafür müssen sie jetzt einen Preis bezahlen. Es geht um ihr Leben, überleben. Deshalb sind sie wieder geneigt sich von den US als Hilfstruppen mißbrauchen zu lassen. Das aber ist der Tod der kurdischen Sache, für die ich auch mal Sympathien hatte. Aber nichts bleibt wie es mal war!
Besonders Linken fällt es sehr schwer eigene Fehler zu erkennen und Selbstkritik zu üben. Auch deshalb verliert die Linke Sympathien
“ feministischen Selbstverwaltung “
So n Scheiss kann man gleich ganz skippen.
beachtlich: soviel hahnebüchene scheiße in nur einer einzigen matschbirne! si tacuisses, du omi…
Habe gestern wieder in einem „linken“ Radio (aus dem Verbund der „freien Radios“, h#ttps://www.freie-radios.de/) von einer Aktivistin gehört, die USA hätten die Kurden verraten ….
wie kann eigentlich soviel Dämlichkeit in einem Hirnkasten versammelt sein …
Also die USA würden irgendwo und irgendwie freiheitliche Bestrebungen unterstützen …
Es gibt nichts armselig-dämlicheres als heutiges „Links“.
(könnte dieser Beitrag gewesen sein: „Das Verschwinden einer Utopie – Was bleibt vom demokratischen Aufbruch in Nord- und Ostsyrien?“ h#ttps://www.freie-radios.net/141204)
Ja, Trump handelt konfus, aber das ist Programm. Das Ziel ist nicht, einen bestimmten Plan für den Iran umzusetzen. Das Ziel ist, nicht nur in Bezug auf den Iran, jegliche geordnete Staatlichkeit zu untergraben und Regierungen, die in irgendeiner Form Reste von Souveränität verteidigen wollen, zu delegitimieren. Israel soll der einzige funktionsfähige und selbstbestimmte Staat in der Region werden, das ist der einzige Weg, die Sicherheit Israels zu gewährleisten, wenn man vermeiden möchte, dass auf andere Interessen Rücksicht genommen werden muss.
Nicht zu vergessen, dass ein Iran, der ins Chaos gestürzt wird, China empfindlich trifft.
Ich muss aber zugeben, dass ich so altmodisch denke, dass es mich immer noch schockiert, dass in Deutschland weder Medien noch Politik Probleme damit haben, diese fortgesetzte Missachtung eines Grundprinzips des Völkerrechts zu unterstützen.
@grftjx
Genau so ist es!
Und was den letzten Absatz angeht: unsere Regierungsmitglieder sind überwiegend transatlantisch sozialisiert (vgl. Lebenslauf eines Klingbeil), die öff.-rechtl. Medien sehen sich als deren Dienstleister, und die Mainstream-Medien sind überwiegend im Besitz einiger weniger Milliardärsfamilien. Mich wundert da gar nichts.
„Und was den letzten Absatz angeht: unsere Regierungsmitglieder sind überwiegend transatlantisch sozialisiert (vgl. Lebenslauf eines Klingbeil), die öff.-rechtl. Medien sehen sich als deren Dienstleister, und die Mainstream-Medien sind überwiegend im Besitz einiger weniger Milliardärsfamilien.“
Ich frage mich ernsthaft, wie unter den von Ihnen zutreffend beschriebenen Bedingungen, Deutschland und der Rest der Welt besser im Sinne von demokratischer und friedlicher werden sollen.
Lasst alle Hoffnung fahren!? Ab ins Bett mit Augen zu und Bettdecke über dem Kopf bis der Albtraum vorbei ist?
Ich beobachte das politische Geschehen hier schon einige Jahrzehnte. Und ich wage zu behaupten, dass es hier seit spätestens 1975 politisch steil bergab geht. Woke, Grüne und Pseudolinke haben wie Katalysatoren den Niedergang der Friedensbewegung, der Demokratieentwicklung (Weiterentwicklung demokratischer Prozesse), der Pressefreit und der Meinungsfreiheit nicht nur nicht gebremst, sondern sie haben die Rückabwicklung progressiver Errungenschaften tatkräftig beschleunigt.
Demokratie ist hier eine Illusion! Das System ist wirklich nur repressive Toleranz, man müsste es als offizielle Staatsform so in die Verfassung bringen, das wäre wenigstens ehrlich, mit einem gewissen Maß an wirtschaftlicher Teilhabe ohne politische Teilhabe.
Egal was man wählt, man bekommt garantiert das, was man nicht wollte!
Medien und Politik haben ja auch keine Probleme, die Missachtung unser eigenen Verfassung zu rechtfertigen bzw. zu ignorieren.
Mal ein kleiner Lichtblick: Der Angriff auf die Mädchenschule im Iran mit mindestens 165 toten und zahllosen verletzten Kindern könnte eine Untersuchung wegen Verdachts auf ein Kriegsverbrechen nach sich ziehen:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=147137
@jemp1965
Wer sollte die Untersuchung leiten und gegen wen? Die Amerikaner akzeptieren keine Urteile gegen sich von ausserhalb. Jegliches vorherige katzbuckeln der EU und insbesondere Deutschlands wäre umsonst gewesen, sollte jemand versuchen, ein Urteil gegen US-Bürger zu vollstrecken und das gilt bereits ohne Krieg (oder Spezialoperationen – nenne es, wie du willst).
Nur eins von vielen.
Wer wird Satayahu oder den orangen Mafiosi dafür zur Verantwortng ziehen?
Die Zionisten haben mit westlicher Rückendeckung einen Völkermord im Gaza- Streifen begangen. Und? Hat da jemand etwas „untersucht“? Gegen die UN- Sonderberichterstatterin Albanese wurde eine infame Hetzkampagne mit gefälschten Videos los getreten. Besonders von deutschen Medien….
Die Amerikaner sind echt doof. Schon das russische Kartenhaus sollte ja nach spätestens ein paar Wochen ökonomischer Sanktionen gestürzt und übernommen werden. Hat nicht geklappt. Jetzt versucht man das gleiche, schließlich hat der Iran keine Atomwaffen, mit echten Krieg – und ..und. … – es passiert nichts! Das von F. Merz schon am Boden gewähnte Regime fällt. Was machen wir denn jetzt? Der dumme Iraner will einfach nicht revoltieren, also muss man jetzt nachhelfen mit eigenen Proxytruppen.
Schön doof, wer sich darauf einlässt. Nicht nur syrischen Kurden wurden „unter den Bus geworfen“, das passierte auch den afghanischen Helfern beim Abzug. Und klar, so wird es auch den iranischen oder irakischen Kurden oder wem auch immer geschehen. Grund dafür ist, dass diese US-Regierung wie auch alle anderen US-Regierungen keinen Plan haben. Amerikaner machen nämlich keinen Plan, sie machen Markt.
Und ihr Markt heißt Eiern. Und so hören sich die Erklärungen ihrer Vertreter auch an. Man hat keine Ziele, kein Wissen über Zusammenhänge, keine Ahnung über den Gegner, aber weiß genau, dass man selbst befugt ist, alles zu regeln und überhaupt die beste Bummballerarmee der Welt hat, mit unendlichen Vorräten. Da lässt sich leichtfertig ein Krieg beginnen und wenns nicht klappt dann geht das Herumeiern los. Bei Larry Johnson gibt es ein schönes, stimmungsvolles Foto zu sehen, das dokumentiert, wie eine Gardinenpredigt abläuft.
„Unterstützt wurden bekanntlich in Afghanistan gegen Russland die Mudschaheddin, die man als Freiheitskämpfer ausgab, und die dann am Ursprung des islamistischen Terrors auch gegen die USA standen und mit den Taliban den Krieg gegen die USA und ihre Alliierten in Afghanistan gewonnen haben.“
Der Autor vergaß zu erwähnen, dass selbige Mudschahedin nebenbei auch den afghanischen Frauenrechten den Garaus machten. Ich erwähne dies hier, weil es hier alberne Forenten gibt – E. Meyer – , die meinen Israel und Trump bombardieren den Iran, weil sie die Frauenrechte verteidigen.
Der Angriff auf den Expertenrat im Iran war wohl ein Fehlschlag, die Wahl hat stattgefunden ,der Sohn von Chamenei wurde als Nachfolger gewählt.
Ja das war auch so eine „Heldentat“ von den Yankees einen 86 jährigen Mann der sich nicht versteckt hat und sein Ende kommen sah zu ermorden. Besser hätte man die Iraner nicht in ihrem Glauben vereinen können.
Wenn man darüber Nachdenkt kann man zum Schluss kommen das der „Westen“ an einer Angstneurose leidet und alles vernichten muss was ihm Konkurrenz macht anders weiß er sich nicht mehr zu helfen.
Trauriges Schicksal
Die USA lebt wie jeder andere Staat, im Dienste der ‚just in time‘ Philosophie.
Der Westen hat seine Produktionsstätten sei Jahrzehnten ausgelagert und dachte man könne mit Dienstleistung, Kapitalmonopol ….,gut von seinen Diener leben.
Die MAGA Bewegung kann nicht ihre vormalige USA Strategie in MAGA umsetzen, da das Geflecht im ganzen existenten System, überhaupt keine Sicherheit mehr besitzt. Die weltreserve Dollar, wird durch die trumpsche Politik unter Druck gesetzt, daß der Dollar weiterhin überlebt
Das Problem vom Dollar und ihre Börse ist, das diese nicht mehr über Produktionskapazitäten verfügen, da der Liberalismus nicht nur im Westen praktiziert wird, sondern überall auf dieser Welt.
Die Transformation von ‚geistigen Dünnschiss‘ kann heute jeder auf der Welt selbst kreieren. Was bedeutet, das einstige Kooperationen nicht mehr ihre auf den Dollar berufenden Monopol, ihre Geschäfte weiterhin so bedienen, wie diese das gewohnt waren. Das westliche System wurde von allen Teilnehmern aufgenommen, jetzt bleibt es abzuwarten, wer im Westen als erstes fällt.
Mit Erdogan hat er das aber nicht vorher abgestimmt?
Wie auch immer, ich denke es wird mal wieder – siehe Afghanistan, Syrien, Libyen etc. – nicht funktionieren.
Aber vielleicht soll es das auch garnicht, Hauptsache den Chinesen ans Bein gepinkelt.
Der Herr Rötzer Artikel besitzt reichlich guten Dialog,..
Zum Thema Demokratie wird eines klar, das daß Thema Demokratie, obsolet ist!
Warum ist die Demokratie obsolet, weil die nicht existiert. Demokratie ist ein Meisterwerk vom „Teufel“ selbst, wahrscheinlich weil wir uns im gesamten Dasein geblendet wurden, wir hätten Rechte.
Dieses Recht auf Freiheit wurde und wird über das Kapital reglementiert, ergo keine Freiheit, sondern nur Abhängigkeiten wie alles andere in dieser Welt.
Das ist alles nur ein Vorgeplänkel. Schon bald werden die USA anfangen, China immer dreister zu provozieren, bis es dann (aus Sicht der MAGA-Idioten _endlich!_) zum großen Knall kommt. Dann sind wir endgültig im 3. Weltkrieg.
Trumps Gebrabbel zu „analysieren“ ist schade um die Zeit. Es ist schlicht psychologische Kriegsführung, der „Inhalt“ ist dabei völlig unerheblich, nur die Wirkung ist von einem gewissen Belang. Was unter dem Strich wirklich zählt ist ausschließlich das, was die US-amerikanische Junta tatsächlich tut (im Moment führt sie Krieg und erleidet dabei bemerkenswerte Verluste). Aber wenn Herr Rötzer daran Spaß hat…
Dass der mental instabile Trump einer der zionistischsten Führer in der Geschichte US-Amerikas ist, tief in der Tasche seiner jüdischen Geldgeber steckt und die US-Republikaner von Aipac kontrolliert, gesteuert oder was auch immer werden ist der eine Aspekt. Der andere ist, dass die US-amerikanischen Eliten „Israel“ als ihren Stellvertreter im Nahen Osten gut zu nutzen wissen. Dieses Mal kann man gut sehen wie „Israel“ den US-Amerikanern den Krieg gegen den Iran, den sie sich alleine zu beginnen über all die Jahre hinweg nicht getraut haben, „quasi geschenkt“ hat. Ich fürchte, dass US-Amerika seinen Stellvertreter „Israel“ auch dazu benützen wird, den US-amerikanischen Krieg gegen die BRICS-Staaten auf die atomare Ebene zu befördern.
Und der dritte Aspekt der in der Diskussion meines Erachtens in der Regel ein wenig zu kurz kommt sind die Interessen des „großen Geldes“ die in zahllosen „Politikpapieren“ von dafür bezahlten „Think Tanks“ und „Stiftungen“ zusammengefasst werden und die jede US-amerikanische Administration umzusetzen hat. So lange sich die Interessen des „großen Geldes“ nicht ändern, wird sich auch die US-amerikanische Politik nicht ändern. Dem „großen Geld“ ist es dabei herzlich egal, wer nun in welchen Aspekten der Schwanz und in welchen Aspekten der Hund ist. Ich denke, dass es am meisten Sinn macht, US-Amerika und „Israel“ als eine Entität zu betrachten, wenn auch mit in Teilen unterschiedlichen Interessen.
Gesprungen als neofaschistischer Tiger, gelandet als postfaschistisches Katzenjunges:
Joa, das kann und sollte für das gesamte Imperium des Weltmarktes gelten …. Russland, China und Indien eingeschlossen. Am Werk ist die Realität einer multipolaren Weltordnung.
P. S.: Motonomer ist dabei einer der wenigen hier im Forum, die unermüdlich versuchen den dritten Aspekt mehr ins Zentrum der Überlegungen zu rücken.
Der unprovozierte völkerrechtswidrige Angriffskrieg der usa läuft unter dem Namen Epstein Fury ! Bitte korrigieren !
Wir erleben wieder mal den epischen Kampf zweier Systeme.
Das angeblich Gute gegen das angeblich Böse:
Um einen Forenten von anderer Stelle zu zitieren:
„Der spirituelle Führer der iranischen Schiiten war Chamenei.
Der spirituelle Führer der USA war Epstein.“
Mag jeder selbst entscheiden, welchem der „Wertesysteme“ er sich anschliessen will,
Epstein ist unser Mann. Niemand steht so für unsere Werte wie er. Im Westblock sind wir alle Epstein!
P. S.: Was waren das noch für Zeiten als wir Kriege geführt hatten, um Brunnen zu bohren und Mädchenschulen zu errichten…
Ah ja, sowas ging ja schon öfters ganz prima gut.
Wir können uns also auf diverse mehr oder weniger islamische Gruppen einstellen die sich gegenseitig und andere bekehren wollen….
Wertloswestliche hohe Politik stengt sich richtig an uns allen den Garaus zu machen.
Den USA geht es um die Schwächung des iranischen Staates als Ganzes. Wenn die oppositionellen Strömungen im Iran, die eh nicht sonderlich geschlossen auftreten, weiter auseinanderdriften, liegt das im Interesse der USA, um so mehr Einfluss auf einzelne Teile ausüben zu können. Die Strategie ist nun nicht neu: Kontrolle durch Chaos. Nur, ob es mit der Kontrolle auch klappt, darf man wohl bezweifeln. Wirkliche Erfolge können die USA in dieser Hinsicht nicht unbedingt vorweisen – außer vielleicht, dass ein Konkurrent auf dem Ölmarkt ausgeschaltet wurde. Ob sich das wirklich lohnt, ist wohl auch eher fragwürdig. Erfahrungsgemäß bleibt am Ende meist nur das Chaos, hohe Kosten und vor allem eine Spur der Verwüstung mit viel Elend.
also wenn sich die Kurden darauf einlassen, ist ihnen nicht mehr zu helfen.
In Syrien waren sie doch die Helden, weil sie gegen den IS kämpften und jetzt werden sie fallen gelassen,
die Islamisten-Regierung geht massiv militärisch gegen die Kurden dort vor,
und die Amis interessiert das überhaupt nicht.
Genauso würden es ihnen im Iran ergehen.
Das ist ja noch doller. Die Kurden sollen jetzt mit den Kopfabschneidern des IS, die die Kurden bekämpft haben und interniert hatten, jetzt zusammen mit ihnen gegen den Iran ziehen. Die IS Schergen wurden ja schon in den Irak an die iranische Grenze verlegt.
Wenn die Kurden das nach zweimaligem Verrat durch die USA noch einmal machen, dann streiche ich das Wort Kurden aus meinem Wortschatz. Alle guten Dinge sind ja angeblich 3!
Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hab ich auf MoA eine inteessante Sichtweise gelesen:
Zitat:
Wie die Ukrainer führt das US-Militär Terroranschläge auf den Iran durch: Schulen, Krankenhäuser, UNESCO-Welterbestätten und Ermordung von Zivilisten.
Das US-Militär ist eine koloniale Expeditionsstreitmacht ist, kein richtiges Militär, das jedem entgegentreten kann, der Widerstand leisten kann.
Letztes Jahr bekamen wir einen Vorgeschmack darauf, als der Jemen die Operation Rough Rider besiegte, ohne ein einziges eigenes Kriegsschiff einzusetzen.
Zitat Ende.
Mir scheint, genau das ist zutreffend.
Kommt dazu, dass das US-Militär ohne Lufthoheit (man beachte: Lufthoheit, nicht nur Luftüberlegenheit) ebenfalls Handlungsunfähig ist.
Interessant ist die Schicht der iranischen Intelligenz …
Viele sind ausgewandert und sehen nun, wie Ihre Arbeit der letzten Jahre missbraucht wird ..
Intellekt hat wenig Wert im Kontext mit Selbstüberschätzung..
Saudis zb erkennen nicht einmal einen Pilot an ihrer Uniform . Bildung 21 Jahrhundert. Demokratie ist ohne Bildung nicht zu haben.
Demokratische Werte mit Bomben und Raketen bringen, steht das nicht für einen Antagonismus ? ..
Was mich aber wirklich Interessiert, wie lange eine Türkei diesen Treiben noch zusieht ..
Israel Katz hat aufgesattelt
(vgl. mein Posting von heut vormittag: https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/die-uno-wird-von-israel-und-den-vereinigten-staaten-ermordet/#comment-364347 )
Er mochte nicht an sich halten, triumphal die Verschwörung mit DOS und CENTCOM zur Entmachtung Trumps nur sehr schwach verschleiert ausplaudern zu lassen:
Dazu paßt, daß er sich zugleich als ein schweinegesichtiger, feiger Zwerg outet:
Wieso findet sich kein Jude, der ihn abknallt?
Du bist wirklich völlig durchgeknallt
Den meisten Leuten ist der Iran völlig gleichgültig, sind doch nur Moslems und Mullahs, die können weg.
So ist die Denke und man siehts ja auch hier im Forum an der ganzen Dummheit und Beschränktheit.
Und das weiß eben auch die Bundesregierung, und deshalb verhält sie sich ja auch so, wie sich verhält.
Sie weiß, daß sie auf die Gleichgültigkeit und insgeheime Zustimmung der Deutschen zählen kann.
Den Rest erledigen Bild, FAZ und Overton.
„meisten Leute“ … das war noch nie anders..
Ich mochte Khameneis auch nicht, aber ihn in diesem Alter einfach so wo auch hin zu bomben, als einfach ungeheuerlich anzusehen, dazu muss man Ihn nicht mögen.
Der Westen hat Ihn ein Denkmal gesetzt das man so leicht nicht abreisen kann, nun ist Er unsterblich … o(
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Die meisten unserer Erdscheibler wissen ja nicht einmal, dass Iraner keine Araber sind. Das ist der Bildungsstand, den unsere Regime liebt. Nur mit den Flachen kann sich so ein Pinocchio halten. Und es nicht nur die Bild, die den Bildungsmangel zur Kriegspropaganda Propaganda nutzt, sondern auch die restliche Einheitspresse. Ekelhaft ist das! Deutschland ist eben von der Struktur her primitiv rassistisch, Insbesondere die Woken und die Omas gegen Rechts.
@Eric Meyer & @Wohlmeinender Neutralleiter
Die beiden Kommentare waren wirklich überfällig, danke dafür!
Die Artikel und Kommentare bei OT über den Iran und seine Gesellschaft sind teilweise wirklich zum fremdschämen. Fast niemand hat eine Ahnung (inklusive Rötzer & Co.) über den heutigen Iran und seine Geschichte, was aber ebenfalls niemand daran hindert endlich mal wieder ihren Rassismus und Faschismus und ihre Dummheit auszuleben in den Kommentaren. Typisch Deutsch eben
Die Iraner sind eine weitaus zivilisiertere und intelligentere Gesellschaft als die westliche Epstein-Klasse und ihr gehirngewaschenenes, völlig verblödetes Wahlvieh, dass ihre eigenen pädophilen, kannibalischen (kann man durchaus wörtlich nehmen) Schlächter mit schöner Regelmässigkeit wiederwählt
Wer redet mit den Kurden des Iran? Wer lässt sie selber zu Wort kommen? – Was Florian Rötzer über die Kurden schreibt, ist zu großen Teilen freie Spekulation!
TATSACHE: Es gibt annähernd KEINE Beziehungen zwischen der protürkischen Herrschaft des Barzani (KDP) in Irakisch-Kurdistan und den Kurden des Iran. (Rötzers einziger „Beleg“ seiner Spekulation: Trump soll mit Barzani telefoniert haben… Na und?)
TATSACHE: Dass sich die Kurden in Syrien, Rojava und der Türkei für die USA einspannen lassen, nachdem sie soeben erst von den USA an die Islamisten verraten worden sind, behauptet noch nicht einmal Herr Rötzer.
TATSACHE: Die Bewegung im Iran „Frau, Leben, Freiheit“ (kurdisch: Jin, Jiyan, Azadî) ging von den Kurden aus und praktizierte die Zusammenarbeit aller Völker des Iran. Die Kurden des Iran bewahrten dabei sehr klug ihre Autonomie – einschließlich regionaler Generalstreiks in ihren Siedlungsgebieten -, aber ließen sich dabei niemals für fremde Interessen einspannen! NIEMALS!!
Florian Rötzer führt keinen Beleg an, dass sich an dieser klugen Politik der Kurden des Iran irgendetwas geändert haben sollte.
Die Kurden – eines der größten, ältesten und kämpfenden Völker ohne eigenen Staat – wissen am besten, wie sie ihr Überleben in diesen schwierigen Zeiten sichern. Alles, was wir sonst hier lesen, ist Spekulation.
Wer redet mit den Kurden des Iran? Wer lässt sie selber zu Wort kommen?
Wie wenn es den Kurden des Iran irgend etwas bedeuten würde, mit Dir oder jemand anderem von hier zu reden.
Warum greift China nicht offen in den Krieg gegen den Iran ein und schickt sein Militär?
Für alle die sich diese Frage stellen oder die bestehenden Realitäten besser verstehen wollen empfehle ich die leicht verständlichen Ausführungen von Brian Berletic von gestern unter https://www.youtube.com/watch?v=HMQQr-St-08.
Weil das auf eine offene Konfrontation von Atommächten hinausliefe?
Übrigens: Iran behauptet, der Angriff auf Aramco in Saudi Arabien sei eine False Flag Ops der Isrealis gewesen.
https://www.middleeastmonitor.com/20260303-iran-blames-israel-for-saudi-aramco-drone-attack-calls-it-false-flag/
Halte ich absolut für glaubhaft.
Wann immer eine Drohne auf dem Weg zu einem US-Stützpunkt abgeschossen wird und die Trümmer im Gastland niedergehen, bittet ein Sprecher des Iran um Entschuldigung.
Das letzte, was der Iran gebrauchen kann, sind 12 weitere Gegner.
Man sollte nicht den großen Fehler machen und die Kriege gegen den Iran oder die Militäraktionen gegen Venezuela oder Nigeria als Trump’sche Kriege bezeichnen, denn es sind nicht Trumps Kriege, sondern die Kriege der USA.
Wenn Trump irgendetwas anders machen würde in dieser Hinsicht, als seine Vorgänger, wäre es natürlich berechtigt, ständig Trump zu erwähnen. Bei den Kriegen Bidens oder Obamas hatte man nämlich hier im transatlantischen Vasallistan auch keinerlei Schluckauf oder Herzrasen vor lauter Empörung. Die USA betreiben schon seit fast 100 Jahren völkerrechtswidrige Angriffskriege, zumindest wenn man nach dem nicht existenten „Völkerrecht“ geht, das eh noch nie jemanden wirklich interessiert hat im sogenannten „Wertewesten“.
Von daher sollten die Europäer die momentane „Anti-USA-Stimmung“ wegen Trump dazu nutzen, ihre transatlantischen Hemmschuhe in den Ministerien, Medien und Lobby-Organisationen loszuwerden und sich neuen, für Europa nützlicheren Partnern zuwenden.
Vor allem muss das Diktaturregime in Brüssel weg!
Vollkommen richtig. Gegen den tiefen Staat kann auch jemand wie Trump kaum etwas machen.
„Von daher sollten die Europäer die momentane „Anti-USA-Stimmung“ wegen Trump dazu nutzen, ihre transatlantischen Hemmschuhe in den Ministerien, Medien und Lobby-Organisationen loszuwerden…“
Speziell der Westdeutsche hat den ganzen US-Schleim so dermaßen aufgeleckt und aufgesaugt wie ein trockener schwamm, daß es sehr lange dauern dürfte, ehe eine Bewußtseinsänderung eintritt. Die Deutschen schaffen ja mehrheitlich noch nicht einmal eine Analyse der eigenen Lage, obwohl das seit längerer Zeit vor ihnen liegt wie ein offenes Buch.
Genau so ist es.
Die jahrzehntelange Propaganda der transatlantisch venetzten Medien-Sprachrohre Bonns/Berlins haben ihre Wirkung getan, was ja auch zu erwarten war, schließlich bekommt der Westdeutsche schon in der Wiege eingeimpft „We all live in America, America ist wunderbar!“
Brian Berletic von heute: Wie die Planung der US-amerikanischen Aggressoren für den Krieg gegen den Iran entstand und was sie beinhaltet: https://www.youtube.com/watch?v=36YC2QeQeGE.
Ab 18:00 erklärt Brian Berletic abschließend und kurz, warum es eine Illusion ist zu glauben, in US-Amerika könne man die von den letzten Administrationen betriebene Politik einfach abwählen. Die Bevölkerung kann es nicht, da das System schlicht nicht so konzipiert ist…
„…das Modell Venezuela, wo “wir die Regierung total intakt ließen”,…“ Typische Grossspecherei. Nach ihrer Blitz-Entführungsaktion hat die usa gar nichts mehr gemacht, schlicht weils nicht geht. Ein Bodenangriff hätte einen langjährigen Krieg mit ungewissem Ausgang ausgelöst. Und so sind und bleiben die Chavisten an der Macht und Delcy hat nichts getan, wozu nicht auch Maduro bereit gewesen wäre, der vor seiner Entführung ja viel angeboten hatte. Die Überholung der Ölförderungsgesetzgebung war z. B. längst aufgegleist. Eigentlich ein teurer Schlag ins Wasser.
Wenn die iranischen Kurden so dumm sein sollten, sich als Kanonenfutter fürs Imperium anzubieten, kurz nachdem sie beobachten konnten, wie ihre ethnischen Genossen in Syrien den Islamisten ausgeliefert wurden von diesem selben Imperium, werden sie von der iranischen Armee flachgewalzt werden, mit allen, auch sehr unschönen Mitteln.
Die Kurden sind nicht dumm, sondern wissen genau, wie oft sie verarscht worden sind.
Der CIA hat die Gerüchte in die Welt gesetzt und hätte es gern: Teile und herrsche = Die USA teilen die Völker des Iran und verarschen sie dann wieder.
Immerhin haben sich die Kurden Beachtung in aller Welt erworben – durch ihre vielen klugen Kämpfe in der Türkei, Syrien, Iran, Irak und in der Migration. Wegen dieser Beachtung schreiben ihnen viele eine Pole Position zu. Die Kurden wissen selbst am besten, dass sie diese Pole Position gar nicht haben. Doch ihre Position als kämpfendes Volk werden sie zu gegebener Zeit zu nutzen wissen!
Bei den Kurden gewinnt man denEindruck, das sie verheizt werden wollen.
Eigentlich müssten sie ja aus den schmerzlichen Erfahrungen der Vergangenheit gelernt haben, das man den USA nicht trauen kann.
Diesmal wird es anders, versprochen. In Liebe deine USA.
PS.: Bitte gib uns schon mal deine Bodenschätze wir bewahren sie auch für dich auf.
Die Kurden spielen ein seltsames Spiel indem sie sich von den USA benutzen lassen. Das ist primitivste Hinterwäldlertaktik: „da gibt mir jemand Geld und Waffen, also ist er mein Freund“ …
Und dann plötzlich der Arschtritt –
und am nächsten Morgen wieder von vorne.
Und die Kurden-lebe-hoch-Deppen hier, denen ist auch nicht zu helfen. Zuviel Karl-May-Bücher in der Jugend ….
„Linke“ die der Commandante-Che-Romantik entwachsen sind ersetzen die jetzt mit „Demokratische Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien … ein politisches Projekt … die konkrete Utopie einer freieren, basisdemokratischen und geschlechtergerechten Gesellschaft, in der sich insbesondere für Frauen und queere Menschen neue Räume von Teilhabe und Selbstbestimmung erkämpft hatten. “
„Links“-Sein ohne Hirngespinnste und Projektionen geht also nicht. Und vor allem muss man immer krampfhaft nach woanders schauen …
„Von Pahlavi hält Trump nichts.“
Was für eine Arroganz der alten westlichen Demokratien.
Wenn das nicht für Dekadenz steht, bitte was dann ?
Das Gebiet Iran und Umgebung war die Geburts-Stätte moderner Wissenschaft…
Unsere Digitaltechnik heute gäbe es nicht , wenn Ihre Wissenschaftler damals nicht die Grundlagen dafür geschaffen hätten wie zb alte Zählsysteme usw .. .
Was für eine Arroganz des Westens hier sichtbar wird , unglaublich ..
Das der Iran in diesem Zustand sich befindet der Uns weniger gefällt heute, dafür hat doch eine USA gesorgt am Ende. Sie müssten die Bomben auf sich selber abwerfen, denn Sie sind die Ursache für den desolaten Zustand des Irans in der heutigen Zeit..