
Man erfährt hierzulande nicht so viel, wie die Situation in Israel nach vier Wochen Krieg gerade ist. Darf über Schäden durch die Raketen- und Drohnenangriffe eigentlich frei berichtet werden? Es scheint, als würde die Luftabwehr Israels löchriger werden. Wächst der Unmut über die Kriege gegen Iran und gleichzeitig gegen die Hisbollah bzw. die Schiiten im Libanon?
Moshe Zuckermann: Wir, in Tel Aviv, haben heute (26.3.) einen besonders heftigen Tag. Es ist erst 11.00 h und wir hatten bereits 8 oder 9 Luftalarme. So gedrängt und heftig ging es schon lange nicht mehr zu. Wer weiß, vielleicht kündigt sich gerade darin das “Finale” an. Offiziell darf in Israel nicht über die Schäden, vor allem aber die Orte, in denen sich ereignen, frei berichtet werden. Das hat nicht nur mit der Moral zu tun, sondern ist in Sicherheitserwägungen begründet. Aber im Zeitalter der sozialen Medien bleibt nichts wirklich verborgen. Wer Genaueres wissen will, kann es wissen. Es stimmt, dass die Luftabwehr nicht alles abfängt, und doch bewährt sich das Abwehrsystem im großen Ganzen. Man kann sich in dieser Hinsicht kaum beklagen. Vom nennenswerten Unmut über den Krieg weiß ich nichts. Die Kriegsgegner sind hier in der Minderheit, und man hat auch dafür gesorgt, dass die Kritiker als Verräter besudelt werden. Zugleich ist klar, dass die Bevölkerung bereits erschöpft ist. Aber das übersetzt sich vorläufig nicht in Demonstrationsaktivität – die würde auch von der Polizei ganz schnell zerschlagen werden.
Wie sieht man das in Israel? Haben Netanjahu und die Israel-Lobby Trump und die Amerikaner in den Krieg gedrängt, wie es zu Beginn auch aus dem Weißen Haus hieß und jetzt von MAGA-Anhängern gesagt wird? Oder bauen Trump und Co. nur schon mal vor, wem sie die Schuld bei einem Scheitern geben können?
Moshe Zuckermann: Es kommt darauf an, wen man fragt bzw. wer sich dazu äußert. Den Autoren in der liberalen und linksliberalen Presse Israels gilt es als sicher, dass Netanjahu Trump überredet hat, den Waffengang gegen den Iran zu beginnen. Trump selbst zeigte sich ursprünglich nicht allzu geneigt dazu. Nicht etwa, weil er der große Friedenspolitiker wäre, als den er sich darstellt, sondern weil ein Großteil seiner base nichts am Hut hat mit den Staaten im Nahen Osten, zumal sie seit jeher eher den Schlagworten des US-amerikanischen Isolationismus anhingen. Und jetzt, wo sich herausstellt, wie lange der Krieg dauert, vor allem aber, wie teuer er ist, sieht sich Trump gedrängt, den Waffengang zu beenden. Er weiß allerdings nicht, wie er das machen kann, ohne den definitiven Sieg errungen zu haben. Daher seine unbegründete Siegesrhetorik, und ja, vielleicht auch der Versuch, die „Schuld“ auf Netanjahu zu schieben. Man fragt sich allerdings – kann es wirklich sein, dass die Dinge so simpel auf der interpersonellen Ebene laufen? Bei jedem anderen US-Präsidenten hätte ich diese Frage verneint. Bei Trump möchte ich das nicht ausschließen.
Das Kriegsziel im Libanon klar zu sein scheint: die Auslöschung der Hisbollah und der Ausbau der „Sicherheitszone“ mindestens bis zum Fluss Litani, also wahrscheinlich Okkupation und eine Erweiterung von Großisrael. Aber was ist das Ziel im Iran? Wie stellt man sich vor, wenn das überhaupt gemacht wird, wäre der Iran nach dem Krieg, eventuell nach einem Regimewechsel?
Moshe Zuckermann: Man muss unterscheiden zwischen den gesetzten Zielen dieses Doppelkrieges und ihrer Machbarkeit bzw. der Praxis ihrer Verwirklichung. Es stimmt, dass man im Libanon ein Ziel vor Augen hat: die Hisbollah bis nördlich des Litani-Flusses zurückzudrängen. Aber das bedeutet nicht nur massiven Einsatz von Bodentruppen, sondern auch ein Verbleiben im Libanon, um das Erreichte zu sichern. Wenn man sich wirklich darauf einlässt, gerät man unweigerlich in den sogenannten „libanesischen Sumpf“, in den Israel nach dem Libanonkrieg von 1982 geriet. Es dauerte damals 19 Jahre, bis man sich wieder zurückzog, und zwar Hals über Kopf. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Israel sich erneut auf dieses geopolitische Abenteuer einlassen will. Aber bei der Koalition, die heute in Israel die Entscheidungen trifft, kann man einen solchen Wahnsinn nicht ausschließen.
Die Ziele im Iran sind ziemlich klar: Man will die iranische Atombombe verhindern, das Arsenal der ballistischen Langstreckenraketen entscheidend schmälern, die iranischen Proxys im sogenannten „Feuerring“ neutralisieren und ja, auch einen Regimewechsel bewirken. Schon nach dem Waffengang im Juni letzten Jahres hat man proklamiert, zumindest die ersten drei Ziele seien bereits erreicht worden. Es dauerte keine 8 Monate, bis man einen neuen Krieg vom Zaun brach, bei dem sich herausstellt, dass diese Ziele mitnichten bereits erreicht sind: Der Iran wahrt vorläufig noch sein nukleares Potenzial, die ballistische Kapazität ist zwar geschwächt, aber keinesfalls vernichtet worden, und der erhoffte Regimewechsel ist trotz der Liquidierung der politischen Spitze Irans nicht eingetreten. Fraglich, ob man ihn überhaupt erzwingen kann. Ganz gewiss kann man dies nicht „aus der Luft“ erreichen, aber selbst wenn die USA sich entschließen sollten, Bodentruppen einzusetzen, würde es für sie eher auf ein neues Vietnam hinauslaufen.
Man muss eigentlich damit rechnen, dass der Iran, gleich ob nach einem Regimewechsel, aber vor allem wenn der Machtapparat erhalten bleiben sollte, alles daran setzen wird, sich zum Schutz nun endgültig mit Atomwaffen auszurüsten. Das hatte Israel, das als einziges Land in der Region über Atomwaffen verfügt, ja schon im Irak und in Syrien unterbunden. Nordkorea, einst neben Iran und Irak zur „Achse des Bösen“ gehörend, hat gezeigt, wie das geht. Der Effekt des amerikanisch-israelischen Kriegs wird wohl sein, dass Länder der Region, aber auch weltweit überlegen werden, sich Atomwaffen anzuschaffen. Wird das für Israel, das sich wohl auch nicht auf eine ewige Unterstützung der USA verlassen kann, nicht zunehmend gefährlich?
Moshe Zuckermann: Ich bin schon vor Jahren davon ausgegangen, daß sich der Nahe Osten früher oder später nuklearisieren wird. Wer will das auch unterbinden? Man kann doch nicht jedesmal einen Krieg entfachen, wenn sich ein Land grundsätzlich mit Atomenergie, und ja, mit Atomwaffen ausrüsten will. Der einzige Weg, dem entgegenzuwirken, ist die Abrüstung. Wenn aber nicht alle abrüsten bzw. sich beschränken wollen, dann muss es zur vollen nuklearen Aufrüstung kommen, ob man‘s will oder nicht.
Ich war aber auch stets der Meinung, dass wenn alle die Atombombe haben, es viel wahrscheinlicher ist, dass es zu einem Gleichgewicht des Schreckens kommt, als zu einem Atomkrieg. Denn sollte der nuklear ausgerüstete Iran Israel nuklear angreifen wollen, dann wird auch nicht sehr viel von Iran übrigbleiben, wenn es zum Ernstfall kommt. Das weiß man in Teheran nicht weniger gut als in Tel Aviv. Man pflegte immer zu sagen, der Unterschied sei, dass der Mullahstaat fanatisch und irrational ist, während Israel, der westlichen Kultur verpflichtet, vernünftig handelt. Israel gehe mit dem Problem also verantwortungsvoller um. Ich habe das schon immer für baren Unsinn gehalten, aber jetzt, bei der jetzigen Regierungskoalition, wissen wir endgültig, dass der israelische Fundamentalismus viel eher mit dem iranischen verschwistert ist, als mit irgendeinem Staat im Westen. Israel zeichnet sich seit langem durch zunehmende Irrationalität aus, richtet sich mit ihr auch immer mehr zugrunde. Wenn der Iran keine Atomwaffen haben darf, darf es Israel ebenso wenig.
Seit vier Wochen geht der Krieg und die Menschen in Israel müssen täglich mitunter mehrmals in die Luftschutzkeller. Das normale Leben zerbricht. Wie passt man sich da an? Wie verhält man sich untereinander? Denken mehr Israelis ans Auswandern und wenn ja, wohin?
Moshe Zuckermann: Das Anpassen ist keine Entscheidungsfrage, es ergibt sich aus der Realität. Was will man auch tun, wenn man nicht gegen den Krieg ist? Und die allermeisten Israelis sind nicht gegen den Krieg. Das hat seine Gründe: Zum einen ist Iran in der Tat ein Staat, der in seiner Agenda die Vernichtung Israels hat. Ob er dieses Vorhaben auch verwirklichen kann, ist nicht relevant, denn die Angst vor der Drohung hat sich bei vielen etabliert.
Zum anderen hat man aber der israelischen Bevölkerung seit Jahrzehnten eingebläut, dass Iran sich nicht nuklearisieren dürfe, allen voran „Mister Sicherheit“ Benjamin Netanjahu, der damit schon seit vielen Jahren national und international Politik macht. Wenn man also den Krieg rechtfertigt, dann hat man keine große Wahl – man muss sich anpassen, mithin das Anormale normalisieren. So entsteht auch eine neue „Solidarität“: Alle rennen ja in den Luftschutzraum oder den Bunker, wenn die Sirenen heulen. Aber das war schon immer so: Es bedurfte stets einer Gefahr von außen, um die zutiefst zerrissene israelische Gesellschaft zu einen. Nach dem Krieg wird man sich wieder gegenseitig zerfleischen.
Der Krieg legt wohl auch Teile der Wirtschaft lahm. Jetzt können bis zu 400.000 Reservisten eingezogen werden, wurde gerade entschieden, was der Wirtschaft und dem Staat Arbeitskräfte entzieht. Der Krieg lässt die Rüstungsindustrie boomen, aber hat Israel bereits eine Kriegswirtschaft entwickelt, ist es ein auf Krieg angelegter Staat geworden? Die Verschuldung des Staates wird zunehmen. Was wird die Folge für die Gesellschaft in den nächsten Jahren sein? Und wie hängt damit die von der israelischen Regierung betriebene bzw. geförderte Landnahme (Gaza, Westjordanland, Südlibanon, möglicherweise Syrien) zusammen? Nur zionistisch-messianisch motiviert? Nazi-Deutschland hatte die Parole „Volk ohne Raum“.
Moshe Zuckermann: Das sind zwei verschiedene Fragen. Israel hat keine Kriegswirtschaft, und jetzt schon kann man daher voraussehen, dass die Wirtschaft in eine Krise geraten wird, denn die Verschuldung ist horrend. Schon während des Gazakrieges sind ganze Wirtschaftszweige kollabiert, ganze Bereiche des Tourismus, des Hotelwesens, bestimmte Teile der Gastronomie etc. Aber darum kümmert man sich nicht ernsthaft, denn der Charakter der Regierungskoalition bewirkt es, dass eher sektoral als national gerechnet und gehandelt wird. Viele Gelder, die heute in die Siedlungen im Westjordanland oder in Richtung der orthodoxen Parteien fließen, werden einfach nicht da sein, wenn man sich wird wieder erneuern wollen. Schon heute sind das Gesundheitswesen sowie die Kulturpraxis und die Erziehungsinstitutionen arg in Mitleidenschaft gezogen. Aber das bekümmert die Regierung (und ich meine damit auch die zuständigen MinisterInnen) herzlich wenig. Nicht von ungefähr wandern viele aus.
Die andere Frage belangt die territoriale Ausweitung. Sie hat weniger mit nationalökonomischen Koordinaten als vielmehr mit politischer Ideologie zu tun – eben die von Großisrael oder die der messianisch motivierten Besiedlung des von Gott verheißenen Landes. Der Zionismus war schon seit seinen Anfängen expansiv, und ist es heute durch die herrschende Regierungskoalition noch geschärfter. Die Idee von „Volk ohne Raum“ tangiert dies freilich nur, wenn man die klassische zionistische Parole ernst nimmt, dass ein Volk ohne Land in ein Land ohne Volk einzieht. Aber der dadurch entstandene Territorialkonflikt hat nicht direkt etwas mit der Nazi-Ideologie zu tun.
Israel führt mit mehr oder weniger langen Unterbrechungen ja immer wieder Krieg, zuletzt im Grunde seit vier Jahren. Es geht um das Töten und Vernichten von Menschen. Israel rühmt sich auch, gezielt politische und militärische Führer zu töten, aber die weiträumigen Bombardements wie in Gaza, jetzt in Iran und im Libanon töten auch viele Zivilisten direkt oder als „Kollateralschaden“. Sicher, Kriege werden immer als Verteidigung legitimiert, aber was macht ein letztlich permanenter, mit dem Tod und der Tötung verbundener Kriegszustand mit den Menschen und der Gesellschaft?
Moshe Zuckermann: Wenn man zur Beantwortung dieser Frage die historische Dimension einbringt, kann man die Affinität zur Gewaltanwendung auf das Verfolgtsein der Juden im Laufe der Geschichte zurückführen. Der Zionismus wollte dieses Schicksal ein für allemal aufheben, sich mithin vom diasporischen Juden verabschieden und den „neuen Juden“ heranziehen. Der moderne Antisemitismus, vor allem aber die Shoah, und die Sicherheitsfrage, mit der der Staat Israel von Anbeginn befasst war, standen Pate bei der Etablierung der Grundeinstellung, im Besitz der Rechts zu sein, sich mit allen Mitteln „verteidigen“ zu dürfen, selbst dann, wenn diese Mittel nichts mehr mit Verteidigung zu tun haben.
Etwas von diesem archaischen Moment ist bis zum heutigen Tag an der israelischen Gesellschaft haften geblieben. Allerdings hat sich dies mittlerweile zur Ideologie verfestigt, die sich der Leiden der Vergangenheit nur noch instrumentell als Argument bedient, sich „wehren“ zur dürfen. Denn der Zionismus war von Anfang an expansiv, hat mithin nie wirklich anerkannt, auf wessen Kosten er seinen Staat gründete und seine Gesellschaft entfaltete.
Hinzu kam ab einem bestimmten Zeitpunkt (1967 wäre da als Wendepunkt anzuzeigen) ein zusätzlicher Faktor, bei dem sich die nationale Koordinate mit der religiösen, die zionistische mit der messianischen verband, eine Konstellation, die dann die Expansion, das göttliche Recht auf das Land und die Palästinenser als zu bekämpfenden Erzfeind zur faschistischen Ideologie gerinnen ließ, welche sich dann nach und nach in eine Praxis der permanenten Gewaltanwendung verwandelte. Schon seit Jahren redet in Israel kaum noch jemand von Frieden und politischer Lösung des Konflikts, man frönt stattdessen dem Krieg als „Lösung“ des permanenten Konflikts, ist stolz auf militärische Erfolge und lässt sich kaum noch von globaler Kritik beirren. Diese Grundtendenz hat sich unter Netanjahu und seiner Koalition ins Extreme gesteigert. Und in Donald Trump, der offenbar eine Schwäche für ihn hat, hat er auch einen Verbündeten, der ihn in seinen verqueren Bestrebungen stützt. Was da zusammenkommt kann man täglich in den Medien verfolgen.
Der Krieg gegen den Iran begann wie oft mit einer Lüge. Angeblich waren die USA und Israel unmittelbar durch den Iran bedroht, was nicht zutrifft. Kritisiert wird deshalb zurecht, dass es sich um einen völkerrechtswidrigen Krieg handle. Aber das kümmert keinen der Verantwortlichen in Israel und den USA, auch nur wenige in Europa, wo man sich noch so angesichts des russischen Angriffskriegs entrüstet hat und durch die Unterstützung der Ukraine mehr oder weniger zur Kriegspartei wurde. Ist mit diesem Krieg endgültig das Völkerrecht, das auch eine Folge des brutal und massenmörderisch von Nazi-Deutschland geführten Zweiten Weltkriegs war, beerdigt und sind die Vereinten Nationen dadurch letztlich ausgehebelt worden?
Moshe Zuckermann: Erwähnt sei vorab, dass das iranische Regime sich bewusst als Feind Israels und der USA profiliert hat, mithin die Vernichtung Israels auf seine nationale Agenda gesetzt hat. Ob der Iran das vermag, sei dahingestellt, aber es ist klar, dass ein nuklearisierter Iran das Potenzial steigern würde, dieses Ziel zu verwirklichen. Das wiederum hat Netanjahu schon vor vielen Jahren zur Plattform seiner Politik gemacht. Als „Mister Sicherheit“ und „Meister der Terrorbekämpfung“ reüssierte er nicht nur in Israels Innenpolitik, sondern auch auf der internationalen Weltbühne. Es bedurfte dann nur der Verbindung zweier korrupter, verlogener und auf ihre (auch kriminellen) Privatinteressen bedachten Politiker, wie es Netanjahu und Trump sind, um besagte Lüge zur Legitimation eines Krieges werden zu lassen.
Es steht ganz außer Frage, dass der Angriff auf den Iran völkerrechtswidrig war, aber das ist eine Aussage, die insofern irrelevant ist, als Netanjahu und Trump sich einen Dreck um das Völkerrecht kümmern. Aber wer vermöchte heute noch, sie dieses Vergehens anzuklagen? Indes, wann war das Völkerrecht wirklich durchsetzungsfähig, wenn es die Großmächte nicht wollten. Auch zu der Zeit, als die Vereinten Nationen noch als Institution fungierten, hatten die Sowjetunion und die USA stets die Möglichkeit, Majoritätsbeschlüsse per Vetorecht zu neutralisieren. Mit diesem Krieg hat sich erwiesen, was schon lange in der Weltlage der Nachkriegszeit angelegt war. Das Völkerrecht war in der Tat eine der wichtigen Lehren, die man aus dem Krieg gegen Nazi-Deutschland gezogen hat. Aber letztlich sind die Staaten dieser Welt nie wirklich aus der Phase des „Naturzustands“ herausgetreten. Was man national weitgehend vermochte, ist international trotz zweier Weltkriege und aller aus ihnen gezogenen Lehren offenbar nicht wirklich gelungen.
Bundeskanzler Merz hat auch die Angriffe im letzten Jahr nicht verurteilt, sondern Israel gerühmt, dass die „Drecksarbeit“ für diejenigen übernehme, die gewissermaßen saubere Hände behalten wollen. Sieht man das in Israel ähnlich? Und wie ist das eigentlich? Setzt Israel nur seine Interessen durch oder gelten die Kriege auch als gerecht und letztlich Gutes bewirkend, wie sie ja oft von den Kriegsführenden legitimiert werden?
Moshe Zuckermann: Über den perfiden Spruch von Friedrich Merz habe ich mich schon letztes Jahr geäußert. Aber vielleicht sollte man nochmals klipp und klar feststellen: Israel sieht das, was es macht, nicht als Drecksarbeit an, sondern im Gegenteil als Notwendigkeit, die mit der (wie immer verquer ausgelegten) Selbstverteidigung zu tun hat. Niemand in Israel, auch nicht die politische Klasse, denkt dabei an Deutschland oder an andere Länder im Westen. Zwar hat Netanjahu so eine Idiotie im Verlauf des Krieges ausgesprochen, aber es war völlig klar, daß dies propgandistisch, mithin eher polemisch gemeint war. Für sein Rühmen Israels sollte sich der deutsche Bundeskanzler plausiblere Begründungen ausdenken, als die „Drecksarbeit“-Behauptung, die, genauer betrachtet, auch etwas zutiefst Arrogantes in sich birgt.
Kriege werden immer in irgendeiner Weise gerechtfertigt. Was sie eventuell auch an „positiven“ Erträgen zeitigen, hat gemeinhin herzlich wenig mit ihren Rechtfertigungen zu tun. Im Fall der letzten israelischen Kriege spielen in die offiziellen Begründungen auch fremdbestimmte Interessen Netanjahus und ideologische Ansprüche seiner Koalitionspartner mit hinein, von denen kaum jemand wird behaupten wollen, daß sie von Gerechtigkeit zeugen oder „letztlich Gutes“ bewirken. Man muß gleichwohl bedenken, daß die von Netanjahu orchestrierten Giftmaschinen und Propaganda-Organe in manipulativster Weise „Werte“ und „Interpretationen“ zur Selbstvergewisserung einschleusen, welche unter den fanatisierten AnhängerInnen das Gefühl von Selbstgerechtigkeit und emphatischem Durchhaltepathos mit merklichem Erfolg verbreiten.
Der Email-Austausch fand am Donnerstag und Freitag statt.

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Der Staat Israel verwüstet sich selbst, er mag durch die Medien stark erscheinen, aber ist vom Ausland abhängig.
Was auch immer bericht wird, diese Politik erwirtschaftet TOTE und keine Lösungen.
Diese Politik produziert Verachtung in allen religiösen, ideologischen Basen…
Eine gewollte Politik, für deren bestehen, mit all ihren bürokratischen Monster.
Um was geht diese praktizierte Politik?
Für ihren Erhalt über den Menschen!
Der Mensch ist einfach zu dumm, irgendetwas zu korrigieren…
und das ganze dreht sich fröhlich im Kreis. Denn der Antisemitismus der Nazis war ja keineswegs neu, sondern lediglich in seiner Ausprägung extrem, es gab ihn aber schon vorher, Pogrome gegen Juden sind schon aus dem Mittelalter bekannt. Wenn jetzt aber umgekehrt ein „jüdischer Staat“ (wir wissen alle, daß dies bereits gelogen ist) loszieht und sich mit „allen Mittel“ (Atomwaffen eingeschlossen) vor einer behaupteten Vernichtung schützen darf, wird das zweifellos bei anderen die Überzeugung stärken, oder auch erst hervorrufen, daß dieser Staat tatsächlich weg muß, ebenso mit allen Mitteln. Ist ja schön, wenn alle Seiten sich gegenseitig darin bestätigen, dringend beseitigt werden zu müssen, allerdings habe ich keinen Bedarf, da aktiv oder passiv dran zu partizipieren.
Und wie wir mittlerweile anghand des Verhaltens Israels wissen, war das nicht ohne Grund.
Eigentlich muss man das andersherum werten:
Die katholische Kirche hat in seiner gesamten Geschichte Andersgläubige und Abweichler immer bekämpft und ausgerottet.
Das Judentum ist die einzige Glaubensgemeinschaft die das überlebt hat.
Bei aller Kritik an der kriegerischen Politik des modernen Israel, aber dieser Kommentar zu den Pogromen gegen Juden im Mittelalter ist so dermaßen abscheulich, dass mir da echt die Worte für fehlen!
Die mittelalterlichen Pogrome waren ein schwerwiegendes Verbrechen, das durch NICHTS zu rechtfertigen ist! Und wer versucht, damalige Verbrechen durch heutige Politiken des Staates Israel zu rechtfertigen, steht in meinen Augen weit außerhalb jeder Diskursfähigkeit!
„… mithin die Vernichtung Israels auf seine nationale Agenda gesetzt hat. Ob der Iran das vermag, sei dahingestellt …“
Noch einer, der in den Gully floß, indem er sich zum oberlehrerhaften Partner der Militäraristokratie und Nutties persönlich macht. Die Agenda der iranischen Theokratie war und ist nicht eine „Vernichtung Israels“, sondern eine Erledigung der „zionistischen Entität“, und dies nicht militärisch, sondern politisch, mittels Stützung militanter Widerstandsbewegungen, welche das Staatswesen dieser „zionistischen Entität“ in der Region isolieren sollte.
Und dies Programm ist historisch seit spätestens 2003, nach der politisch folgenlos blutigen Niederschlagung der „Zweiten Intifada“, der Ermordung Arafats und der Vernichtung des Iraks als eines regionalen Players obsolet, war seither nurmehr ein politmoralischer Titel im Selbstbehauptungsringen der Theokratie.
Klasse, der Iran setzt überall seine Terroristen hin, um Israel POLITISCH auszuschalten. Wozu dann die 150.000 Raketen im Libanon, die die Bevölkerung Israels mehrfach auslöschen können? Lass doch den Quatsch, das sind Nazis, die das Werk Adolf Hitlers zu Ende führen wollen. Was Du natürlich ganz prächtig finden würdest.
@Arthur Dent
„Vielleicht hatte Adolf ja Recht…schon mal daran gedacht…hm…?“
Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?
Sehe ich auch so.
Hier setzt sich Moshe bewusst und scheinbar notgedrungen ins kolonialfaschistische Boot der Zionisten.
Unschön.
„ins kolonialfaschistische Boot“
Diesen gesinnungsmoralischen Titel solltest du wenigstens im hier angesprochenen Zusammenhang fallen lassen. Die Motive der Vertreter der iranischen Republik, sich des Widerstandes gegen den israelischen Siedlerkolonialismus und seiner Rolle im imperialistischen Gefüge zu bedienen, sind nicht „antikolonialistisch“, allenfalls „postkolonialistisch“ im Sinne eines Strebens der iranischen Führung nach territorialer und regionaler Hegemonie zu Beginn, nach Selbstbehauptung im postkolonialen Gefüge Westasiens später.
Meine „gesinnungsmoralische“ Wortwahl soll die realen Hegemonieansprüche des Iran unterschlagen?
Falls du mal wieder gesperrt wirst, hier ein Vorschlag für deinen neuen Nick: Lehrer Lempel.
„Lehrer Lempel“ – das ist die erste verständige Idee von dir, die ich seit geschlagenen 11 Jahren wahr genommen habe. Fast, als stamme sie von Phineas Freek.
Fast?
Ah, laut Moshe ist der Iran im Besitz von Nuklearwaffen.
Das wird auch von Rötzer als Faktotum auch nicht weier bezweifelt.
Fazit des Artikels, Moshe hatte auch keine Ahnung von Corona und anscheinend auch nicht allzuviel was in seinem Land wirklich vorgeht.
Er hätte auch mal hierauf hinweisen können.
Hinrichtung von Palästinensern nun per Gesetz in Israel erlaubt
Wir erinnern uns: Die Generalversammlung der UN hat in mehreren Resolutionen das Recht auf bewaffneten Widerstand von kolonial besetzten Ländern bestätigt und dabei auch Palästina ausdrücklich namentlich genannt. Trotzdem wird der Widerstand in westlichen Kolonialländer als Terrorismus dargestellt.
In Israel ist es seit Jahrzehnten üblich, tatsächliche oder angebliche Angreifer von Sicherheitskräften, welche durch Schüsse verletzt wurden, „ausbluten“ zu lassen. D.h. Ersthelfer werden mit Waffengewalt daran gehindert, den Verletzten zur Hilfe zu kommen, bis der vermutliche Tod eingetreten ist. Außerdem wird immer wieder berichtet, dass verletzte Palästinenser einen „Gnadenschuss“ erhalten, mindestens einmal auf Video festgehalten, und Ärzte sprechen von Kopf und Herzschüssen gegen Kinder. D.h. die Todesstrafe für Palästinenser wurde de facto schon lange praktiziert. Nun wird das ganze in der „einzigen Demokratie der Region“ auch per Gesetz offiziell ermöglicht.
Die Hinrichtung palästinensischer Gefangener wurde von der israelischen Knesset auf Grundlage eines Gesetzes ohne Berufungs- oder Kontrollmöglichkeit gebilligt und stellt somit ein Kriegsverbrechen dar. Richter können die Todesstrafe mit einfacher Mehrheit verhängen, ohne dass eine Strafmilderung möglich ist. Die Gefangenen werden in strenger Isolation gehalten, und Hinrichtungen können ohne Anwesenheit von Beamten oder Angehörigen erfolgen.
Das Gesetz sieht vor, dass die Todesstrafe auch ohne Antrag der Staatsanwaltschaft verhängt werden kann, dass die Verurteilten kein Recht auf Berufung oder Umwandlung der Strafe haben, dass die Hinrichtung innerhalb von 90 Tagen durch Strangulieren erfolgt, dass die Identität und Details geheim gehalten werden, dass weder die Verurteilten, noch die Angehörigen rechtlichen Rat erhalten, dass die Vollstreckung ohne Anwesenheit von Beamten oder Familienmitgliedern erfolgt.
„Ah, laut Moshe ist der Iran im Besitz von Nuklearwaffen“
Wo steht denn das da Oben?
Wäre der Iran im Besitz von einsatzfähigen Atomwaffen, dann hätten US/Israel nicht angegriffen.
Und wenn doch, dann würden wir uns hier gar nicht mehr unterhalten können, weil wir alle höchstwahrscheinlich längst nicht mehr am Leben wären.
Vermutlich meint er das hier:
„Der Iran wahrt vorläufig noch sein nukleares Potenzial“
Genau, das impliziert nämlich das der Iran ein solches besitzt.
Ganz geschickt wieder so geschrieben, das es den Krieg wieder in irgendeiner Form rechtfertigt.
Danke für die Antwort.
Nur kann das nicht gemeint ein.
Kurz davor steht nämlich: „Die Ziele im Iran sind ziemlich klar: Man will die iranische Atombombe verhindern…“
Wenn man glaubt den Einsatz solcher Waffen (also deren Entwicklung) verhindern zu können, ist man auch der Überzeugung, dass diese (noch) nicht vorhanden sind.
Und mit „der vorläufigen Wahrung seines nuklearen Potentials“ sind potentielle Atomenergieanlagen gemeint, aber keine einsatzfähigen Atomwaffen.
@Phineas
Der Iran sollte keine Atombombe haben, Israel sollte seine Atombomben im Gegenzug abschaffen.
Niemand auf der Welt sollte Atomwaffen haben!
@Otto0815: Israel ist das einzige Land mit Atomwaffen, welches jegliche Kontrollen
verweigert. Die Ammis sind einseitig aus dem Kontrollvertrag ausgestiegen. Der Iran
hat jahrelang intensive Kontrollen seiner Atomanlagen zugelassen. Was hat er jetzt
davon?
Das alles ist völliger Quatsch:
1. Der Besitz von Atomwaffen schützt nicht vor Angriffen.
Wir könnten sofort die BW abschaffen, denn wir haben ja atomare Teilhabe, wenn das stimmen würde.
2. Der Iran hat Atomwaffen bzw. könnte bald Atomwaffen herstellen.
Das ist seit 1979 der Vorwand um den Iran sanktionieren zu könnten.
Wenn der Iran die Atombombe wollte und sie nützlich wäre, dann hätte der Iran schon längst die Bombe. Niemand könnte das verhindern.
Aber die Bombe hilft dem Iran nicht und deshalb hat er sie auch nicht.
Sehe ich auch so.
Um so mehr Atomwaffen auf der Welt, desto eher werden sie auch eingesetzt.
@Trux: Der Iran hat bisher keine Atomwaffen produziert, weil es gegen seine religiösen
Regeln wäre. Der neue oberste religiöse Führer ist dabei, diese Regel abzuschaffen. Sieht
man sich die technischen Innovationen an, mit denen der Iran sich verteidigt, kann man
davon ausgehen, dass es den iranischen Wissentschaftlern und Ingenieuren nur ein müdes
Arschrunzeln kosten wird, in kürzester zeit eine Atombambe zu bauen. Außerdem sind
da auch noch Russland und China die Starthilfe leisten könnten. Wenn Israel weiterhin
mit dem Bombadieren der Atomkraftwerke eine nukleare Verseuchung provoziert, ist
die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Iran entsprechend antworten wird. Das
„Transportmittel“, eine Hyperschallrakete ist ja auch schon vorhanden. Die kann wie man
gesehen hat nicht abgewehrt werden. Israel treibt die Welt in den Abgrund, wenn es nicht
umgehend gestoppt wird.
@Träumer
Wenn die Atombombe dem Iran ein friedliches Dasein garantieren könnte, dann hätte Chamenei sie genehmigt.
@Trux
„Der Besitz von Atomwaffen schützt nicht vor Angriffen“
Schützt allerdings die Atomwaffen besitzenden Staaten wie Israel, bei ihren Angriffen auf Atomwaffenfreie Staaten.
„Wir könnten sofort die BW abschaffen, denn wir haben ja atomare Teilhabe, wenn das stimmen würde“
Du und ich könnten hier gar nichts.
„Wenn der Iran die Atombombe wollte und sie nützlich wäre, dann hätte der Iran schon längst die Bombe. Niemand könnte das verhindern“
Selbstverständlich wäre dem Iran eine Atombombe nützlich, aber allein deswegen hat er sie noch lange nicht. Ob er sie hat ist Spekulatius.
Du scheinst da ja mehr zu wissen, als der iranische Wächterrat und sämtliche Geheimdienste der Welt.
„Aber die Bombe hilft dem Iran nicht und deshalb hat er sie auch nicht“
So wie „die Bombe“ dem klitzekleinen Friedensstaat Israel nicht hilft und sie deshalb auch hat?
Atomwaffen sind definitiv ein effektives Abschreckungsmittel. Andernfalls hätte die Demokratische Volksrepublik Korea schon längst aufgehört zu existieren.
Der Iran hat die atomare Bewaffnung bisher aus religiösen Gründen abgelehnt (siehe Beitrag von Träumer).
Was Ihre Vorstellung des „atomaren Schutzschirms“ der BRD betrifft, sind Sie auf dem Holzweg: Die hier deponierten Atomwaffen unterliegen ausschließlich der Verfügungsgewalt der USA.
Journalisten/Bloger oder weiß der Teufel
wer, der : die : das davon redet/schreibt, dass Israels (?) Ziel wäre, die Miliz/Wider
standskämpfer/Terroristen „auszuschalten“ der hat 1) sich die Sprache der Macht an geeignet 2) nie Karl Kraus gelesen und 3) soll sich seine zur Schau gestellte kritische Maske abschminken. Grauslich
Zuckermann: “ Das Ziel Israels im Krieg gegen Iran ist, die iranische Atombombe
zu verhindern“. ….. eeeecht jetzt ? Israel, nein, Netanjahu redet seit 30 (! ) Jahren davon, eine iranische Atombombe zu ver-
hindern. Realität ist, dass sich der Iran selbst aus Gründen der Religion verboten hat, eine Atombombe zu bauen. Diesen Mann, der das Verbot ausgesprochen hat, der Oberste Geistliche, genau diesen Mann hat Israel ermorden lassen !?!??
Dass man den Kriegsverbrecher und Psychopathen Netanjahu nicht ernst nehmen kann, ist evident . Aber Zucker mann ?
Irgendwie muss Israel ja anscheinend dafür sorgen, keine allzulange Existenz auf der Landkarte zu behalten. Der offene Faschismus der in Israel herrscht wird in den USA sehr schnell für eine Distanzierung sorgen, die ablehnung steigt in jedem Monat und hat gerade die 50% Marke überstiegen. Damit wird dem Pariastaat Israel über kurz oder lang das Geld für seine irre Machtprojektion fehlen. Was wohl eine relativ schnelle Errosion des gesamten Staates nach sich ziehen dürfte. Es ist ja jetzt schon wie damals nach 33 in Deutschland, das die vernünftigen Leute aus Israel Auswandern und nur die Fanatiker da bleiben. Ist so der übliche Größenwahn einer Gruppe Ehemaliger Opfer die schon längst die Position der damaligen Täter eingenommen hat aber sich immer noch für Opfer hält. Es wird ein schwieriges Erwachen, wenn überhaupt, für die dortige Appartheitsgesellschaft mit ihren Rechtsfreien Morden, Plünderungen, Diebstählen, Folter nd Vergewaltigungen. Die Zionisten sind die moderne SS und haben absolut nichts mit Recht, Gesetz, Demokratie oder Zivilisation zu tun.
Israel ein Pariastaat wie er im Buche steht, im Prinzip ein einziges Staatliches Verbrehen wie es das 3 Reich auch war. Ein Staat in dem Terroristen als Sicherheitskräfte bezeichnet werden die ein Baby mit brennenden Zigaretten foltern um dem Vater ein Geständnis zu Erpressen, steht ganz in Tradition zu Auschwitz und Baby Yar. Beide Orte stehen für das, für das Israel 2026 auch steht.
Israel kann inzwischen schon als KZ für Palästinenser bezeichnet werden.
Wären die USA eine Volksherrschaft (vulgo: Demokratie), dann wäre Ihnen wohl zuzustimmen.
So aber behaupte ich, dass die Ablehnung sogar auf 90% steigen könnte, und doch würde Israel nach wie vor durch die USA finanziert werden.
@ Alex_R: Israel wird mit sicherheit „aus“ den USA finanziert werden, da dort die superreichen
Juden regieren. Die USA ist in diesem Sinne tatsächlich ein Vasallenstaat Israels. Freiwillig
hat Trump wahrscheinlich den Angriff auf den Iran nicht mitgemacht. Sein Schwiegersohn
z.B. hat sich garantiert schon eine goldene Nase mit diesem Handeln gemacht.
Auch hier bleibt Wesentliches unerwähnt :
“ Sollte ein nuklear aufgerüsteter Iran
Israel nuklear angreifen, ist klar, dass von
Iran auch nicht viel übrig bleiben würde“,
meint Moshe Zuckermann. Ein Blick auf eine Landkarte zeigt, Iran ist zirka 90 x so groß wie Israel. – Guten Morgen !
Nun ja Realität ist schon ein eigen Ding. Damit hat es nicht jeder so.
@ Lichtenberg: Israel soll min. 300 Atombomben auf dem Lager haben. Damit kann man
die Golfregion und alles im Umkreis von 2.000 km für die nächsten 1.000 Jahre unbewohnbar
machen. Dazu dümpeln auch noch Atombomben in den US-Atom-Ubooten und auf den
anderen Kriegsschiffen herum. Wenn dass dann nicht reichen sollte, holt man sich den
Nachschub aus Deutschland / Büchel.
Nicht mehr ganz so unfair wie früher. Aber die dicken Lügen sind immer noch drin. Zum Libanon:
UNO-Resolution 1701 von 2006 fordert Entwaffnung der Hisbollah und Abzug Israels. Israel IST abgezogen, aber die Hisbollah hat keine Patrone auf den Tisch gelegt. Im Moment beschießt sie wieder massiv israelisches Gebiet, sodass wieder eine Evakuierung Nordisraels erwogen werden muss. Die libanesische Regierung hat der Hisbollah das untersagt, was diese natürlich nicht stört. Die UNIFIL, die die Entwaffnung überwachen soll, fungiert als Schuhputzer der Hisbollah. Da nun hat sich Israel zum Einmarsch entschlossen. Worauf Zuckermann natürlich sofort Expansionismus rufen muss.
So ging das nun über Jahrzehnte. Man konnte völlig ungestört Lügen über Israel verbreiten, ohne das jemand widersprach. Nur sind diese Zeiten jetzt vorbei.
Israel wird fallen und alle außer Dir freuen sich schon drauf!
“ Iran hat in seiner Agenda die Vernichtung Israels“ lässt uns Zuckermann wissen. ……
f a l s c h …… Es ist n i c h t die Vernichtung Israels, sondern die Beseitigung des israe lischen Regimes das die Palästinenser unter drückt, ausbeutet, erniedrigt, verstümmelt und ermordet.
Alle deine hier vorgestellten Zuckermann-Zitate sind Oben nicht zu finden.
@ Phineas 15:33 : dann empfehle ich,
den Artikel nochmals zu lesen … oder
einen Deutschkurs zu absolvieren !
Lerne erst mal ordentlich zu zitieren bevor du meinst hier frech werden zu können.
@ Phineas 17:03 hoho ho ! Du
Deitscher ? Ordnung, Ordnung !
Die von Lichtenberg zitierte Äusserung Zuckermanns findet sich nicht nur einmal im Text. Und ja, ich bin auch der Meinung, Sie sollten diesen noch einmal lesen.
@Phineas bezieht sich auf die „Zitate“, die so aus dem Kontext gerissen sind, dass es den Anschein erweckt, als teile Zuckermann die vorgeblichen Ziele der israelischen Regierung.
Das tut er nicht.
Der Phineas-Kommentar ist nur übertrieben, die Hälfte der Zitate ist korrekt.
„Der Zionismus und der Holocaust befördern die Haltung, sich mit allen Mitteln wehren zu dürfen“
Die Erfahrung aus dem Holocaust sollte das Menschsein fördern und nicht den Völkermord, das sollte die Lehre aus der Geschichte sein.
Kommt immer auf den Charakter an, welche Lehren man zieht…..
Apropos „Naturzustand“:
Gewährsleuten der AP zufolge haben israelische Truppen begonnen, Tyre mittels Weißem Phosphor zu räumen. Wenn das, und alles andere, was israelische Juden den Fremdrassigen auf und fern ihres Territoriums angetan haben, „Natur“gewalt wäre, dann WÄRE es dringend an der Zeit, sie auszurotten, wie einst Wölfe in Westeuropa ausgerottet worden sind.
Allein, es ist NICHT so … Auf dies Urteil halten übrigens religiöse Iraner strengstens, ebenso, wie die Hezbollah – Führung.
Es gibt und gab schon immer ganz natürliche Feinde.
Der größte Feind der Menschheit ist der Staat Israel.
Nun, dein Feind ist er nicht, die regierenden Zionisten lieben nützliche Idioten, wie du einer für sie bist.
Doch, seit den 60ern kämpfe ich gegen Bubis und Konsorten.
Warum sollte ich ein nützlicher Idiot sein, schließlich habe ich schon etliche von denen gezeigt was Sache ist?
Ausgerechnet mich als „Nützlichen Idioten“ darzustellen ist echt schon völlig absurd.
Nachdem ich mich ausgekotzt habe, bitte ich die Wölfe um Verzeihung für die ebenso naheliegende, wie hundsgemeine Metapher 😉
Canis Lupus wird das verzeihen, er hat nach seiner Ausrottung ja auch die Einladung nach Mitteleuropa wieder angenommen – der Idiot oder auch der dumme Hund.
Warum denn dieser QACO ? Ist Ihnen da nachträglich was in die Hosen gesaust?
Wölfe gehören hier in unseren Breitengraden ausgerottet, nur Vollidioten begrüssen deren Wiederansiedlung. Bei Bären dasselbe.
Und was Israel anbetrifft.
Nachdem Israel endlich verschwunden, von der Erdoberfläche getilgt ist, besteht die Gefahr, dass diese tollwütigen Juden woanders wieder dasselbe machen – wieder auf dieselbe Art, mittels Terrorisimus, Mord und Totschlag das Land der Anderen zu stehlen.
https://uncutnews.ch/scott-ritter-warum-ich-nicht-mehr-zu-israel-stehe-und-nie-wieder-werde/
https://web.archive.org/web/20231030103525/https://www.scottritterextra.com/p/why-i-no-longer-stand-with-israel
Es gibt die Einen, welche behaupten, darum würde die Ukraine gerade entleert – um es dann mit den auserwählten Massenmördern zu füllen.
Nun, das soll Gott bitte verhindern, auf unserem Kontinent hat es keinen Platz für einen Staat voller auserwählter Spinner, Idioten und Mörder (wir haben ja bereits genug andere).
Dann gibt es die Anderen, welche behaupten, die Juden würden sich gerade in Patagonien Fluchtland zusammenkaufen.
Keine Ahnung, obs stimmt, wenigstens genug weit entfernt von hier – und wenn sie es diesmal kaufen und nicht wieder mittels Mord stehlen – meinetwegen.
Aha, der Herrenmensch, die Fleisch gewordene Stimme des alttestamentarischen Imperativs »mach dir die Welt Untertan«, hat gesprochen, hat’s verkündet und seine armselige Erfindung von Herrlichkeit repetiert.
Dass dieser pervers engsichtige Imperativ den Empfänger zum Soldaten, zum Exekutor, zum Befehlsempfänger seiner eigenen Unzulänglichkeit macht, ist in der selbstgewählten Insuffizienz zu übersehen. Selbstschutz, siewissenschon: Zirkelschluss …
Möchte ich einem hungrigen Wolf(srudel) oder einem hungrigen Bären begegnen? Sicherlich nicht. Doch bis bis zum »gehören … ausgerottet« ist es noch ein weiter Weg. Oder auch ein langer und vollständiger kognitiver Stillstand.
Was bedeutet es, ein zeitgemäßer Mensch zu sein?
Schwächlinge promoten Schwachköpfe und machen Geschichte.
Na, den kognitiven Stillstand haben Sie, @El-G, ja offensichtlich längst erreicht.
Oder aber Sie sind so ein fauler dummer Stubenhocker, ein Nerd, der zwar offensichtlich grosspurige Heldenkämpfe mit Pixeln ausfechtet, dabei aber keinerlei Gefahr läuft, das zu erleben, was der italienische Wanderer mit dem Bären erlebt hat.
Und darum solch dämlichen Naturisten-Quark absondert.
Ihre Wahl, was Sie sind – zeitgemässe Menschen würden wohl so oder so nicht mit Ihnen tauschen wollen.
Den Rest ihren kryptischen Gefasels kann ich nicht kommentieren – aber nuscheln sie Ihre Fantasy ruhig weiter in Ihren Bart, da passen Sie eher zu Trump, der würde Sie vielleicht verstehen. Oder auch nicht. Egal.
Oh, ein Wanderfreund ist einem Bären begegnet? Da erschauert es mich aber. Nicht.
Denn der Wanderfreund kann hier von seiner kleinen Angst berichten, aber der Bär – nicht.
Und war das der Peak des Überlebenskampfes, der beim All-Inkl. Buffet zum Besten gegeben wird? Hat denn der Bärenbegegner schon mal getötet? Für sein essen? Für sein Leben? Einen Menschen, der es wirklich ernst meinte? Oder zwei? Oder…?
Ist das die Vorstellung von Natur, die in seinem zaunlosen Zoo doch nur genossen werden möchte? Erzählen Sie einem Nerd davon, für den Sie kein Pixel, sondern nur ein Flicker sind, und dieser Flicker es bei Gelegenheit trotzdem Wert ist, beschützt zu werden.
Btw. ist Kryptografie ein sehr elaboriertes Handwerk, da ist kein Platz für Gefasel.
Sie kleiner wichtigtuerischer Trottel!
https://www.srf.ch/news/schweiz/baerenangriff-in-trentino-jogger-von-baerin-getoetet-was-das-fuer-die-schweiz-bedeutet
Aber klar, ein Nerd wie Sie wird niemals in der Natur einem Bären begegnen.
@ Enrico
Ohne Beleidigungen geht es wohl nicht? Das muss dieses mediterrane Temperament sein, von dem öfter gefaselt wird. Oder auch nicht…
Ein zweifellos bedauerlicher Vorfall, den Sie verlinkt haben. Mein Mitgefühl für Familie und Freunde. Der Artikel beschreibt dann differenziert und mit mehreren Beispielen, wie vernünftig verfahren werden kann. Und ich stimme ohne zögern zu, dass JJ4 getötet werden sollte, auch wenn sie ggf. Junge schützen wollte (dazu stand nichts im Artikel).
Diese Vorfälle, Unfälle, Unglücke sind also Ihre Kronzeugen, ganze Populationen in Europa (»unseren Breitengraden«?) auszurotten? In Skandinavien sterben jährlich 5-10 Menschen durch Elche? Auch »ausrotten«? Pilze gleich dazu? Gestern haben wieder einige Männer andere Menschen getötet, darunter ein 15 Jähriger. Alle 15-järigen auch ausrotten (was gut wäre, denn dann gibt es zukünftig keine 16-jährigen Mörder und 17- ff.)? In D. sterben jährlich über 2.500 Menschen in, mit und durch PKW (tödliche Atemwegserkrankungen durch Feinstaub und Stickoxide sind nicht enthalten), wenn das mal nicht die Mordlust weckt?
Wird Ihnen jetzt langsam klar, wie unverhältnismäßig Ihre Forderung nach Ausrottung ist?
Aber Sie als vermutlich katholischer Herrenmensch wollen die Welt unterwerfen, dann schnappen Sie sich ein Gewehr und erlegen JJ4; die ja sogar »Gaia« heißt, was Ihnen nach der Erlegung sicher ein prächtige erektile Empörung und Genugtuung verschaffen sollte.
Doch sei Ihnen von einem Nerd verraten, dass Sie dann noch nicht fertig sind:
Bis auf einige Bakterien verschlingt Leben Leben, um zu leben. Immer. Also los geht’s, rotten Sie das Leben aus, damit gar nichts nicht und nie wieder geschieht.
Zur Info: Die letzte Bärenbegegnung des wichtigtuerischen Trottels ist eine Weile her; ich gehe nicht mehr in Kanada spazieren, weiß aber noch, dass man nicht auf einen Bär zu joggt und schon gar nicht mit einer Powerplaylist auf den Ohren. Btw. haben alle die Begegnungen unverletzt überlebt.
Antworten Sie bitte bald, es ist Wochenende und auf der Witzeseite ist noch Platz.
Ich bitte Sie, ich habe Sie nicht beleidigt, ich schrieb einfach, wofür ich Sie halte: für einen wichtigtuerischen Trottel.
Ihre Art der Argumentation, übrigens – vom Bär zu den Elchen und dann zu den 15 Jährigen und dann zu den Pilzen – hat einen Bezeichnung.
Suchen Sie mal danach.
Der Rest Ihres Kommentars ist derart unglaubwürdig – meine Güte – heissen Sie in der Realität etwa Donald ?
Donald, der Bärenflüsterer?
Ok, alles klar. Sie sind der Grösste.
Glückwunsch, Sie haben geliefert.
Derailing wäre es gewesen, wenn ich mit meiner abschließenden Frage nicht auf das Thema »Ausrottung« zurückgekommen wäre.
Das scheint Sie nicht zu interessieren.
Sie sind anscheinend eher an meiner Person interessiert – was mir gerade nicht schmeichelt – und dafür habe ich Ihnen Futter gegeben: »In zoos they feed them nuts.«
Und ich weiß nicht, was an einer geführten Begegnung mit von ordentlichem Respekt gebotenem Abstand so ungewöhnlich ist. Da war wirklich kein Flüstern und es wäre auch nicht zu hören gewesen.
Vielleicht probieren Sie das aus, es ist beeindruckend. Und ändert vielleicht Ihre Sichtweise auf Bären.
Ist was anderes als im Zirkus und gewandert wird da auch, versprochen.
https://www.abenteuer-kanada.de/abenteuer/baerenbeobachtung/
Manchmal habe ich ordentlich einen am Brett, aber alleine mit Raubtieren kuscheln?
So weit geht es dann doch nicht.
@El-G
[++++]
Danke für ihre Beiträge zum Thema ausrotten!
Auch wenn ich kein Freund von Wiederansiedlung von Raubtieren in zu dicht besiedelten Gegenden bin – beim Wandern in deren natürlichen Lebensräumen gibt es einfache Mittel wie zB die bear bell, die vor unliebsamen Begegnungen schützt.
btw: unter Radlern erfreut sich die bear bell auch zunehmender Popularität, da sie hier ebenso zur Deeskalation beim Aufeinandertreffen mit Fussgängern beiträgt…gleiche Perspektive, selbes Prinzip. Insofern ist die Reaktion des Bären nachvollziehbar – nur wem die Fähigkeit zur Empathie oder/und der fluide IQ fehlt der schreit nach Ausrottung (bis es ihn selber trifft).
naja, man könnte auch auf die Idee kommen, dass die Spezies des homo sapiens im Übermaß vorhanden ist.
@ Erna P
Nein, ich möchte auch keine Wölfe im Park, Bären auf dem Wochenmarkt, Wildschweine im Schrebergarten oder Wildkatzen auf dem Kinderspielplatz. (Und die Waschbären! Gut, die sind invasiv und daran ist Mensch schuld.) Die »Wiederansiedlung von Raubtieren« ist auch nur eine Anmaßung davon, wie Welt auszusehen und zu funktionieren hat, eine ästhetische Hegemonie.
Weiter sind verschiedene Tierschutzprojekte oft wirklich fragwürdig (Tunnel, Zäune, Brücken für Wildpassagen) sowie Enklaven (also eigentlich Freigehege) für seltene, bzw. verschwindende Tierarten in von Menschen nahezu vollständig erschlossenen Räumen. Wenn eine Tierart sich aufmacht, neue Gebiete zu erschließen (wie Bären in IT & CH), muss im Einzelfall analysiert werden, wie sich das auswirkt und was zu tun ist.
Aber »ausrotten« ist einfach eine andere Hausnummer. Und Sie haben vollkommen Recht, wenn bei einer Art angefangen wird, kommt irgendwann die nächste und dann irgendwann der/die nächste.
Es ist eine gefährliche Perspektive von Machbarkeit.
meine Korrekturen kamen nicht durch. So heißt mein kleiner Text richtig:
naja, man könnte auch auf die Idee kommen, dass die Spezies des homo sapiens im Übermaß vorhanden ist.
Wenn sonst etwas weg soll, würde ich für die Beseitigung der Zecken (ixodes ricinus) plädieren.
@ Routard
Die Idee ist doch längst in der Welt und ich bin mir nicht sicher, ob diese Idee noch diskutiert wird oder ob bereits das „wie“ verahndelt wird.
Nachtrag zur Korrektur 😉:
Ja, Zecken sind widerlich, doch ich fände es sinnvoller, sich mit den von ihnen übertragbaren Krankheiten zu beschäftigen.
@Routard
Ja das könnte man.
Ich bin aber doch der Meinung, dass es eher an der zunehmenden Entfremdung zu vieler Humanoiden von ihren eigendlich natürlich vorhandenen Eigenschaften wie zB als soziales Wesen liegt. Rücksichtnahme, Solidarität und Empathie sind völlig verkümmert, (zu)viele schirmen sich in ihrer Blase ab und frönen dem blinden Hass auf alle anderen(auch Lebewesen) bzw alle Andersdenkenden. Jeder gegen Jeden… Schauen sie sich hier im Forum um 🙁
Man siehts auch sehr gut an der fehlenden Friedensbewegung, an der fehlenden Unterstützung der von der EU Sanktionierten usw – aber eben auch an der zunehmenden Entfremdung von der Natur.
In dieser Entfremdung liegt das Übermaß… 😉
@El-G
„Zecken sind widerlich, doch ich fände es sinnvoller, sich mit den von ihnen übertragbaren Krankheiten zu beschäftigen.“
Schauen sie sich die VT zur Entstehung der Borreliose an – „man“ beschäftigt sich damit, allerdings in extrem abartiger Weise…
@Qana
„… Nachdem ich mich ausgekotzt habe, …
—-
Nachdem Du Deine Gesinnung zur Genüge ausgekotzt hast, wendet sich der zivilisierte Mensch angewidert ab.
—-
„… lieben nützliche Idioten, wie du einer für sie bist.
—-
Wenn @Arthur Dent ein nützlicher Idiot ist, dann bist Du der gefährliche. So findet ein Idiot immer einen anderen, den er bewundert.
Trump verlängert Ultimatum um 10 Tage. Vermutlich benötigt er für den Truppenaufmarsch mehr Zeit, auch wenn er von angeblichen Gesprächen mit dem Iran in Pakistan schwurbelt die angeblich ausgerechnet von Witkoff geführt werden. Vielleicht läßt er auch nach seinem altbekannten Muster schon morgen oder übermorgen angreifen.
Zum verlogenen Prahlhans Witkoff hier noch etwas Interessantes, kein Land würde den noch als Verhandlungspartner akzeptieren.
Trump und Iran: Verhandlungen oder Vorbereitung auf einen Schlag? – Mate und Napolitano
https://www.youtube.com/watch?v=o79SEmJoG14
Chief of Staff warns: ‚The IDF is collapsing in on itself‘
The Chief of Staff warned of an unusual strain on the IDF and reserve soldiers in light of the numerous missions and the absence of a conscription law
Chief of Staff Eyal Zamir Wednesday night during a discussion in the Security Cabinet that the IDF is dealing with unusual pressure, even stating that he is „raising 10 red flags“ and that the army is „collapsing in on itself.“ His comments came against the backdrop of the multitude of tasks, the burden on reserve soldiers, the lack of progress in passing the conscription law, the extension of reserve duty, and, in the background, the establishment of new settlements.
https://www.i24news.tv/en/news/israel/politics/artc-chief-of-staff-warns-the-idf-is-collapsing-in-on-itself
Mal ehrlich. Die USA/Israel, fangen mitten in Verhandlungen Krieg gegen den Verhandlungspartner an. Bringen dessen Repräsentanten um und erwarten, dass man mit ihnen noch verhandelt. Und die Politiker und Medienaffen hier tun so als sei das völlig normal. Bin ich der Einzige der die alle für psychisch gestört hält ?
immerhin Steinmeier hat geschwächelt. Hätte ich nicht erwartet, aber gut.
Die vielen Rechtfertigungen der Verbrechen Israels inkl. der angedachten Gebietserweiterungen lassen mich vermuten, das Moshe Zuckermann schon länger ins zionistische Lager gewechselt ist.
„Erwähnt sei vorab, dass das iranische Regime sich bewusst als Feind Israels und der USA profiliert hat, mithin die Vernichtung Israels auf seine nationale Agenda gesetzt hat.“
Die Vernichtrung Israels als zionistischers Gewaltregime? Ja, natürlich. Alle anderen rundherum wollen schließlich ja auch leben. Andererseits lebt Iran friedlich mit Juden im eigenen Lande zusammen, auch im Parlament- seit Jahrtausenden. Wieviele Iraner sind im Knesset?
Es ist moralisch nicht haltbar, den Holocaust – direkt oder indirekt – als Rechtfertigung für entgrenzte Gewalt heranzuziehen. Die historische Erfahrung jüdischen Leidens begründet ein existenzielles Sicherheitsbedürfnis, aber kein Sonderrecht, fundamentale Prinzipien des Völkerrechts oder der Menschlichkeit außer Kraft zu setzen. Das Recht auf Selbstverteidigung ist unbestreitbar, doch es endet dort, wo Gewalt ihre defensive Natur verliert und in systematische Zerstörung, Kollektivbestrafung oder dauerhafte Entrechtung umschlägt.
„Nie wieder“ kann nur dann eine universelle Bedeutung haben, wenn es für alle Menschen gilt. Wird es selektiv angewendet oder zur politischen Immunisierung gegen Kritik genutzt, verliert es seinen ethischen Kern und wird zum Instrument der Rechtfertigung dessen, was es ursprünglich verhindern sollte.
@n.b
Sehe ich auch so! Aber wenn Israel so weiter macht vernichtet es sich selbst, wird in der Welt nur noch ein geächteter Staat sein und das wäre schade. Aber wer in Israel besitzt die Weisheit das zu erkennen um den Kurs zu ändern?
Der angezttelte Krieg läuft für Israel auch im Libanon nicht gut.
https://www.youtube.com/watch?v=qVcTy0h83ZA
https://www.youtube.com/watch?v=U93L8qVU2Tk
Von den prozionistischen Passagen mal abgesehen, ist es erstaunlich, dass der in Israel lebende Zuckermann angesichts solcher Äußerungen noch ungeschoren ist.
Aber vielleicht hat er genau deshalb das prozionistische Zeug als die Satanjahuhäscher besänftigenden Ausgleich eingebaut.
Die israelische Regierung scheint mittlerweile nicht mal mehr davor zurückzuschrecken, auf klassisch antisemitische Karikaturen zurückzugreifen, um ihre Feinde zu dämonisieren.
https://x.com/IsraelMFA/status/2035710588954021904
Die hiesigen behördlichen und ehrenamtlichen Antisemitismusbeauftragen lockt das aber nicht hinterm Ofen hervor. Schließlich wird damit das gemäß Staatsräson RICHTIGE Schwein geschlachtet, genau wie beim ukrainischen Staats-Nazismus.
Daran kann man gut sehen, wie instrumentell und pragmatisch das Verhältnis des bundesdeutschen Gewaltapparates zum „Nie wieder!“ seit je ist und zu welchem Zweck die Front an dieser Stelle der Feindbildpflege immer weiter ausgebaut wird.
“ … und zu welchem Zweck die Front an dieser Stelle der Feindbildpflege immer weiter ausgebaut wird.“
Das Geheimnis bist du schuldig geblieben. Nicht, daß ich selbst es für ein „Geheimnis“ halte: Prozionismus ist deutsche Staatsraison, das Bekenntnis zu ihm eine den Antikommunismus ergänzende und verschärfende Voraussetzung für eine Zulassung zu Amt und Würden.
Dies elementar herrschaftstechnische Motiv stellt „instrumentelle“ und „pragmatische“ Titel und Motive in Militär- und Europapolitik in die zweite bis dritte Reihe.
Danke für das Co-Referat. Endlichen sagen Sie mir, was ich schon immer sagen wollte, aber mangels derart gründlicher Kenntnis der „geheimen“ Regierungstechniken bisher nicht zu sagen imstande gewesen war.
Wie formuliert das doch der christliche Bundeskanzler: sie machen für uns die Drecksarbeit.
Der Herr Zuckermann irrt, wenn er die rücksichtslose Gewaltanwendung des zionistischen Staates als Ersatz für Politik dem Holocaust zuschreibt. Der Begründer des heutigen Zionismus, Zeev Jabotinsky, hat in seinem Buch „The Iron Wall“, das zum Leitfaden des gegenwärtigen Zionismus wurde, für permanente, brutale Gewalt gegen die arabischen Nachbarn des angestrebten „Eretz Israel“ plädiert.
Dieses Machwerk ist ein Buch, das Rassismus, Herrenmenschendenken und Gewalt als Grundlage des zionistische Staates bewirbt. Und der Privatsekretär des Jabotinsky war der Vater des heutigen israelischen Ministerpräsidenten…
Dazu kommt die systematische Gehirnwäsche der jungen Israelis schon im Kindergarten. Etwa wenn die Bedeutung der jüdischen Feiertage erläutert wird. Meist wird dann erklärt: „Die „xyz“ wollten uns töten. Aber wir haben sie zuerst getötet.“ Und diesen Sieg feiern wir mit…..
Moin
Kürzlich fand in Berlin eine Demo wegen dem Iran-Krieg sattt. Ich bin hin. Vor Ort ca. 50 Personen fast ausschließlich nichtdeutscher Nationalität. Der Sprecher von Friko Berlin erzählte zu Beginn auf bestem deutsch, was alles nicht erlaubt ist. Dann war er weg – weit weg. Anschließened kein deutsch – und wenn, dann unverständlich. Sprechchöre in allen möglichen Sprachen – nur nichts auf deutsch. Hallo. Ich bin hier in Berlin, in Deutschland und mit jeder Menge Toleranz. Und ich möchte den Protest unterstützen. Nur bitte – ein wenig Anpassung täte manch anderen Protestierenden auch gut.
Übrigens: Die Kundgebung/Demo wurde von Pro-Israelis deutlich provoziert (auch tätlich)- unter Tolerierung und fast schon Unterstützung reichlich anwesender staatlicher Ordnungskräfte – sprich Polizei. Ich bin ehemals Ordner auf zahlreichen politischen Veranstaltungen gewesen, viele Jahre auch bei Karl und Rosa in Berlin. Ich kenne zahlreiche Strategien der Ordnungskraft. Diese ist inzwischen eindeutig auf Konfrontation ausgerichtet – bei geringstem Anlass.
Der Klassiker: „der Iran bedroht Israel, deswegen blablabla“……….
Der Iran hat USsrael nichts getan. Israel ist der Problemherd im Nahen Osten. Genauso wie nie irgendein Afghane Anstalten gemacht hätte bei uns einzumarschieren. Und doch wurde die „deutsche Sicherheit“ am Hindukusch verteidigt. Wie das? Darauf kann man bin zum Sanktnimmerleinstag eine Antwort erwarten von den ganzen Schwätzern. Und es gibt unzählige Lügen dieser Art in jedem Krieg. ….Präventivschlag…..blablabla…..epic fury…..blabla…..desert storm……
Ich kann Israel nicht mehr sehen. Das Wort Existenzrecht ebensowenig. Was ist denn mit dem Existenzrecht von Palästina und vom Libanon? Rennt schön in eure Luftschutzkeller Israelis. Schönes Leben. Die Palästinenser haben keine.
Staaten haben kein Existenzrecht. Sie existieren nicht, sie sind konstruierte Gebilde. Staaten konstituieren sich. Für Deutschland ist es ganz normal alle paar Jahrzehnte neu konstituiert zu werden.
Statt Israel, könnte sich in Palästina auch ein Staat konstituieren der das Existenzrecht aller Menschen achtet.
Existenzrecht ist Menschenrecht!
@Trux
„Statt Israel, könnte sich in Palästina auch ein Staat konstituieren der das Existenzrecht aller Menschen achtet.“
Schön wäre es aber da fehlt ein Nelson Mandela der die verfeindeten Israelis und Palästinenser friedlich zu Neugründung eines solchen Staates für ALLE vereinen könnte.
@Trux
Ja, und dennoch wird ständig über dieses „Existenzrecht“ geschwafelt.
Interessantes Interview mit Herrn Zuckermann.
Ich hätte es aber vorgezogen, anstatt der Wohlfühl-fragen andere Fragen, fragen wie die nachfolgenden zu lesen:
Frage 1: Kennt Herr Zuckermann diesen Text von Herrn Scott Ritter?
Was ist seine Position zu den darin geschilderten Geschehnissen?
Frage 2: Kennt Herr Zuckermann diese Äusserung eines Israeli namens Orit Perlov? Kennt er diesen Herrn? Und wie verbreitet ist diese Ansicht bei der israelischen Bevölkerung?
Frage 3: Weiss Herr Zuckermann, dass im Iran Juden leben, in einer ungestörten Gemeinschaft? Was sagt dies, seiner Meinung nach, über den Iran aus ? Und denkt er, dass diese iranische Juden ebenfalsl die Feinde der zionistischen Juden sind, weil sie mit dem Feind kollaborieren ?
Frage 4: Kennt Herr Zuckermann diesen Artikel bzw. dessen Aussage, dass „die Vernichtung Israels“ nie in diesen Worten gesagt wurde, sondern das dies ein (bewusster?) Übersetzungsfehler war?
Frage 5: Was ist der Standpunkt von Herrn Zuckermann zum noch immer andauernden Massaker des isralelischen Militärs in Gaza? Sieht er dafür eine wie auch immer geartete Rechtfertigung?
Oh ja, genau diese Antworten hätten mich sehr interessiert, um den Standpunkt, die Einsellung Herrn Zuckermans gegenüber den Gräuleltaten der Israelis besser einschätzen zu können.
Schade, wieder ein Wohlfühl-Interview mehr.
Schade, wieder eine Chance für ein Interwiev verpasst, welches den Namen „Interview“ auch verdient hätte.
Mal davon abgesehen, dass Rötzer mit Zuckermann befreundet ist und ihm schon deshalb keine Fragen stellen wird, die an ein Verhör erinnern und Zuckermann bereits ohne Antworten mutmaßlich in Haftung nehmen sollen für Satanjahu und seine blutsaufende Massenmordmischpoke.
Also ganz davon abgesehen, wäre Rötzer auch unklug, dem aktuell unter Satanjahu und seiner Massenmordmischpoke lebenden Zuckermann diese Fragen vorzulegen.
Denn damit würde Rötzer Zuckermann in Satanjahus Küche bringen. Weil spätestens Zuckermanns Antworten bzw. deren Publikation sicher dazu führen würden, dass es Zuckermanns letztes Interview war und er morgens aufgefunden wird – „friedlich entschlafen ohne Fremdeinwirkung“ würde Satanjahu seine Massenmordexperten diagnostizieren lassen.
Die Fragen selbst sind natürlich interessant. Und die Antworten eines israelischen Satanjahukritikers wie Zuckermann würde man gerne lesen.
Aber aus den genannten Gründen ist das aber aussichtslos.
Ja in dem Falle wäre die Frage 6 an Herrn Zuckermann:
Wie lange wollen Sie noch in einem derart repressiven System leben, welches entgegen jeder moralischen Linie handelt und jede Kritik mit Repression beantwortet?
Und die Frage 7 an Herrn Zuckermann:
Haben Sie die Hoffnung, dass das Herrenmenschentum der Israelis (die Marotte mit dem auserwählten Volk mit der daraus folgenden Mordlust an allem und jedem Sonstigem auf der Welt) den Israelis, ja den Juden überhaupt ausgetrieben, exorziert werden kann?
Moshe Zuckermann schreibt seit Jahren wöchentlich eine Kolumne. Da sollte man vielleicht erst einmal ein bisschen lesen, bevor man zu abwegigen Unterstellungen kommt.
Ich habe schon einige Artikel bzw. Interviews von bzw. mit Herrn Moshe Zuckermann gelesen.
Ich habe auch keine abwegigen Unterstellungen geäussert, sondern Fragen formuliert.
Wenngleich ich nicht behaupten kann, alle seine Ertikel und Interviews gelesen zu haben, meine ich, diese Fragen hat er noch nie in dieser Form behandelt oder beantwortet – sie wurden ihm aber gewiss auch noch nie so gestellt.
Und hätte er sie behandelt bzw. beantwortet, insbesondere die Fragen rund um die Gründung und um den andauernden Landdiebstahl mittels Mord, würde er wohl kaum noch in Israel leben (wollen) – diese Vermutung dürfen Sie nun aber gerne als Unterstellung bezeichnen.
»Naturzustand« & »Natürliche Feinde«
Es gibt keine Natur und schon mal gar keine natürliche Feinde. Das ist eine anthropozentrische Konstruktion, eine mit ganz viel idealistischem, selbstbezogenem und gottgefälligem Schischi dekorierte dazu.
Um etwas versöhnliches zu diesem Unfug zu sagen:
Es gibt nur einen natürlichen Feind und der ist für jedes Lebewesen gleich, es ist der nächste Tag.
Da fällt einem die Kinnlade runter. Bei so viel Fatalismus der Betroffenen frage ich mich, wozu hier dann noch berichtet und diskutiert wird?
Dann noch gutes Gelingen mit dem leicht übertriebenen und in die Länge gezogenen Silvesterspaß.
Man sieht sich oder auch nicht.
Ein Aufruf der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost
https://jdischestimme.substack.com/p/europaische-burgerinitiative-aussetzung
Auf ein Element der breiten Solidaritätsbewegungen, das den politischen Druck verstärken könnte, möchten wir hinweisen, weil es bisher in Deutschland wenig beachtet wurde: es handelt sich um folgende europäische Bürgerinitiative:
„Wir fordern angesichts Israels Menschenrechtsverletzungen die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel.“
Diese Europäische Bürgerinitiative hat seit dem 13. Januar 2026 über eine halbe Million Unterschriften (..) erhalten.
(…)
In mindestens sieben EU-Ländern muss eine Mindestquote erreicht werden. Für Deutschland liegt dieses Quorum bei 69.120 Stimmen.
Schon am 15. Februar hatten Menschen in 7 EU-Ländern das notwendige Quorum erfüllt, jetzt (24. März) ist in 9 Ländern das jeweilige Quorum erfüllt worden (Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien).
In Deutschland sind leider bisher nur 30% der erforderlichen Unterschriften zusammengekommen. Aber gerade in Deutschland wäre es wichtig, die Ablehnung der ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Unterstützung Israels und die Solidarität mit den Palästinensern auch durch eine große Anzahl von Unterschriften sichtbar zu machen.
Ich lese gerade von Fabian Goldmann: Staatsräsonfunk, ein guter und umfassender Bericht über die Schlagseite mit der deutsche Medien über den „Genozid in Gaza“ berichten.
Mich wundert nicht, dass gerade in Deutschland nur 30% an Unterschriften zusammengekommen sind.
Goldmann hat 99 zu eins letztens auch ein Interview gegeben zu seinem Buch:
https://www.youtube.com/watch?v=bUBMFxRs92E
Ein schlimmes Interview das sowohl Moshe Zuckermann als auch den Stichwortgeber Florian Rötzer als ernstzunehmende Gesprächsbereiter ausschließt. Kaum eine Zeile die nicht kritikwürdig ist.
Das fängt schon bei der Überschrift an:
Anstatt die Verursacher für diesen Krieg, USA und Israel klar zu benenne, werden alle Staaten dieser Welt dafür verantwortlich gemacht, sich noch in der Phase eines angeblichen Naturzustands zu befinden. Als ob Völkermord und Vernichtungskrieg von der Natur vorgegeben wären.
„Das fängt schon bei der Überschrift an:“
Wenn in Israel ein Naturzustand -also ein durch die Natur gegebener Zustand- herrscht, warum gibt’s dann den zionistischen Staat? Warum gibt‘ dann einen überhaupt? Die Begriffe „Naturzustand“ und „Staat“ = Gewalt schliessen sich gegenseitig aus.
Im Zionismus wird das wieder hervorgeholt, was die Römer vor fast zweitausend Jahren beendet haben. Schon damals bei der Zerstörung des Tempels durch Titus wohnten die meisten Juden in der Diaspora weil sie von der massenmordenden Theokratie die sich als finsteres Gegenteil der weltoffenen hellenistischen Kultur inszenierte, genug hatten.
Noch ein Wort zum Irankrieg.
Ein halbwegs verständiger Kommentar aus Washington:
„Halbwegs“ deshalb, weil er ignoriert, daß dies ein Krieg der zionistischen Militäraristokratie ist, den die USA auf Betreiben der Soldateska der eigenen Expeditionstruppen adoptiert haben. Nach jeder Art Beendigung der Feinseligkeiten seitens der Amerikaner, wird die politische Klasse der USA sich dieses Umstandes erinnern, deshalb wird Israel ein Ende der Feindseligkeiten nicht dulden, es wird tun, was in seiner Macht steht, eine Ausdehnung des Krieges auf iranisches Territorium zu erzwingen, die Israel auf Jahre aus dem Focus aller politischen Interessenten zu nehmen verspräche, es gleichsam „in den Windschatten“ rückte.
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Ich zitiere ungern den russischen Regierungssprecher, aber wenn der verkündet, der Irankrieg verlaufe entlang eines „Worst Case – Szenarios“, dann ist das ernst zu nehmen, das ist nicht bloß so dahin gesagt.
Ich habe vergessen, diesen Kommentar von heut mittag in einem anderen Faden einzubeziehen:
https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/mariupol-aufbau-auf-kosten-der-verlorenen/#comment-374268
„Warum Trump auf Zeit spielt“, lautet der Titel eines langen Interviews in der „Tagesschau“, dessen Quintessenz man hoch polemisch etwa so paraphrasieren kann: „Weil er kein tauglicher Führer ist, der sein Volk anständig für den Krieg kooptiert und mobilisiert, wie wir hier in Europa das mit Russland tun.“
Deshalb kommt die hoch bezahlte PR-Agentin auch nicht auf den Trichter, daß Trump Zeit „verspielt“, die er nicht hat. Der Donald erinnert sich natürlich gut an Obamas Verfahren, die USA weitgehend aus dem Syrienkrieg heraus zu halten, der zu einem Drittel ebenfalls ein zionistischer Krieg gewesen ist – die anderen zwei Drittel bestritten andere regionale und überregionale Player. Obama zog die Entscheidung zu einem Enthauptungsschlag nebst anschließender vorübergehender Besetzung zwischen Herbst 2013 und Frühjahr 2014 so lange hinaus, bis seine Verbündeten, darunter Hagel als Pentagon – Vorsteher und Dempsey als Generalstabsvorsitzender, das ihre dazu beigetragen hatten, daß der Kongress „Nein“ sagte.
Trump hat keine Verbündeten, aber er ist ein professioneller Intrigant.
Auf den Beitrag hatte ich geantwortet
https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/mariupol-aufbau-auf-kosten-der-verlorenen/#comment-374445
Warum sich in ca. einem Monat daran etwas ändern soll (War Power Resolution), ist nicht klar, denn die Mehrheitsverhältnisse bleiben wohl.
Natürlich können die USA in Bodenkämpfe eintreten, derzeit wird die Verlegung weiterer 18.000 Mann gerüchtet.
Wie es aber aussieht, haben die USA die militärische Infrastruktur der meisten Basen am Golf zumindest teilweise verloren, die Soldaten verstecken sich in Hotels, soweit sie nicht evakuiert sind. Aus dem Irak sind sie gerade rausgeflogen.
Und im Aufbau einer Landstreitmacht waren die USA seit dem 2. Weltkrieg nie schnell, bei den Irakkriegen hat es bis zu einem halben Jahr gedauert. Allerdings waren das auch andere Grössenordnungen: 976.000 Mann im Kuweitkrieg und 300.000 im Irakkrieg, mit 170.000 Mann Verstärkung zur „Surge“.
Nun sind die USA nicht mehr die USA von 1991 oder 2003, und Iran ist eh nicht Irak, mit 2mal der Bevölkerung und knapp 4mal der Fläche, eine Bodenoperation dürfte da kompliziert sein, und selbst 20.000 Mann eher lächerlich.
Allein relevante Marineverbände durch die Hormus-Enge in den Golf zu bekommen, ist alles andere als trivial, gegen einen Gegner, der sich seit mindestens drei Jahrzehnten auf alle möglichen Szenarien vorbereitet, einschliesslich eines Nuklearangriffs auf die „Raketenstädte“.
Kurz gesagt: Es bleiben interessante Zeiten.
a^2 ist ein mickriger Intrigant, ich werde meine Antwort nicht wiederholen.
Qana hat keine Manieren und kein Niveau
Da sagst du mal was Richtiges, gratuliere.
Schon erstaunlich, was auf dieser Kommentarplattform so alles vorkommt, vom Hitler-Versteher bis zum Israel-Rechtfertiger, alles dabei und natürlich auch Tiefenanalytiker, die schon immer alles gewußt haben. Ich liste hier zuerst einmal die dümmsten Kommentare auf:
– Israel handelt selbständig, ohne Einverständnis der USA, der Krieg gegen den Iran sei ein Krieg, der vom israelischen Militär begonnen und eigenständig gesteuert werde,
– Israel veranlasste die USA einzugreifen, hätte die USA mit hineingezogen
– der Grund des Krieges gegen den Iran liege darin, dass der Iran Israel vernichten wollte und will (das ist allerdümmste aller dummen Argumente)
– die Atombombe taugt nicht als Verteidigungswaffe
– dass die Ziele, die Israels Regierung angibt, die Ziele seien, die es verfolgt
– Israel greife den Libanon an, weil es sich an den Hisbollah-Milizen störe
– Israel habe aus dem Holocaust den Völkermord gelernt
– M. Zuckermann sei ins zionistische Lager gewechselt
– M. Zuckermann würde die Gewalt des Staates Israel „dem Holocaust“ zuschreiben
und dann noch zu allem stinkenden Übel die aus der alten Jauchegrube:
– antijüdische Pogrome seien berechtigt gewesen
– Hitler habe – vielleicht – doch recht gehabt-.# (diese Schmutzlinie zeigt die Verbindung zwischen Anarchie und der alten Jachegrube
– dass der größte Feind der Menschheit Israel sei (gleiche Jauchequelle wie zuvor)
– Juden seien tollwütig, stehlen Land, seien auserwählte Spinner
Ja, eine traurige Liste des Versagens oder der Leistungsverweigerung.
Das muss diese Postmoderne sein, die in der Erwähnung der ich-bezogenen Deskription verweilt.
Insgesamt ein guter Beitrag, vor allem die letzten Punkte, aber
„– Israel veranlasste die USA einzugreifen, hätte die USA mit hineingezogen“
Kompliziert. Ich sehe das nicht so, es wurde aber immerhin von führender US-Stelle (Rubio) so kommuniziert. Insofern empfinde ich es als vorschnell, und unhöflich, es als Dummheit zu brandmarken.
Spiegel: https://www.spiegel.de/ausland/irankrieg-netanyahus-plaene-und-die-rolle-von-donald-trump-a-2ce7a2fd-ca5f-4ac7-89b6-0a6c7085025e
Nicht dass ich behaupte. der Spiegel sei nicht dumm .. 🙂
„– dass die Ziele, die Israels Regierung angibt, die Ziele seien, die es verfolgt“
Nunja. Netanjahu hat gesagt, dass er seit 40 Jahren auf den Sturz der iranischen Regierungsstruktur hinarbeitet, sozusagen sein Lebenstraum. Komischerweise nehme ich ihm das ab. Natürlich sind das nicht alle Kriegsziele der israelischen Regierung. Das irrationale Streben nach dem „grösseren Israel“ gehört dazu, Südlibanon, Südsyrien, die gesamte Westbank, Gaza. Das ist nicht weniger irre als die seinerzeitigen Ziele eines gewissen anderen völkisch-nationalistischen Regimes (ohne das überzutrapazieren). Welche Ziele „Israel“ oder die derzeit dominierende Struktur dort noch hat, weiss ich nicht. Frieden gehört eher nicht dazu, dann müsste Bibi wieder vor den Kadi.
Und selbst ?
Autarkie vs Autokratie
Im Zuge von Konflikten zwischen Multis und den Mullahs, riskiert es die israelische Regierung, dass ihr Militär vernichtend geschlagen werden könnte. Dies wird dann nicht der erste Krieg gewesen sein, bei dem nicht irgendwelche hohen Ideale oder wahlweise ein zu befürchteter Angriff vorgeschoben wurden.
Dass die Zahal vernichtend geschlagen wird, sehe ich nicht. Dass sie im Libanon auf die Mütze kriegt, ok, ein paar Dutzend Panzer, aber davon geht Israel nicht unter.
Wenn etwas Israel bedroht, dann ist es der Niedergang seiner Reputation, ausserhalb (vor allem USA), aber auch innerhalb. Seit etwa 2020 gibt es netto Emigration, schon vor den Kriegen ca. 50.000 Juden pro Jahr. Im Krieg 2025 haben wohl gut 700.000 zeitweilig die Mücke gemacht, ob alle zurück sind, weiss ich nicht. Auch jetzt stauten sich auf Ben Gurion die Abflugsschalter.
Klar, dass nationalreligiöse Siedler bleiben. Die müssen eh nicht zum Militär, gehören aber auch nicht zur wissenschaftlich-technischen Elite.
@Roman: Laut Reuters hat Russland zwischen 2022 und 2025 auf den neuen russischen Territorien über 2.500 Kilometer Eisenbahn- und Autobahnen gebaut und instandgesetzt. Das ist mehr, als in der gesamten Ukraine in 30 Jahren gebaut wurde.
Israel hat eine Gelbkuchenfabrik im iranischen Ardakan angegriffen. Über Opfer ist noch nichts bekannt.
„Schon während des Gazakrieges….“
Kein Krieg – sondern ein genozidaler Völkermord.
Ich rechne Zuckermann mal an, dass er der eigenen Sicherheit zuliebe die Terminologie der faschistoiden Täter übernimmt.
An anderer Stelle („Drecksarbeit“/Merz) nimmt er Netanjahu gar in Schutz, relativiert seine Aussage.
„Zum einen ist Iran in der Tat ein Staat, der in seiner Agenda die Vernichtung Israels hat.“
Muss man nicht gut finden – wer den aus Gründerzeiten praktizierten (Nakba) und v. A. aktuellen, religiös-genozidalen Zionismus der Atommacht Israels jedoch reflektiert, könnte über den Gehalt dieser Agenda ins Grübeln kommen.
Konkret geht es – neben der Vernichtung Palästinas – um die Vernichtung Irans als souveränen Staat mit geoökonomischem Machtpotenzial.
Um nichts sonst.
Das Narrativ von irren, verrückten, unfähigen – von Israel getriebenen Politikern, die mit ihrer sich daran bereichernden Bande mehr oder weniger als Einzeltäter fungieren, überdeckt dabei, dass v. A. in den USA eigentlich der gesamte politische und militärische Apparat hinter diesem seit Jahrzehnten geplantem Projekt stehen und es nunmehr zu Ende führen wollen.
„Naturzustand“: Weil das hier so massiv angegriffen wurde, ein paar Bemerkungen.
Der Begriff ist ein zentraler Topos im Diskurs der Aufklärung, insofern kein Wunder, dass der philosophisch geschulte Mosche Zuckermann sich auf ihn bezieht. Die diesbezügliche Kritik bzw. Anwürfe offenbaren die Ignoranz der Kritiker.
Der Begriff findet sich zunächst bei Hobbes und Locke, die vormoderne bzw. ursprüngliche Menschengesellschaften als „Krieg aller gegen alle“ verstehen, und die Schaffung auch gewaltförmiger Staatswesen als Zivilisierung und Einschränkung dieser Gewalt. Das Menschenbild ist das eines (kurz gesagt) bösen, gierigen und gewalttätigen Charakters, der zur Zähmung der Staatsgewalt (des „Leviathan“) bedarf.
Dem steht die Auffassung Rousseaus entgegen, der Menschen im Naturzustand als (kurz gesagt) gut, hilfsbereit, mitfühlend etc. sieht, und die Übel der Gesellschaftsbildung und Arbeitsteilung zuschreibt, daher Entfremdung und Gewalt. Der Widerspruch, dass eine Rückkehr zum Naturzustand versperrt ist, will Rousseau durch den Gesellschaftsvertrag lösen.
Auf diesen konträren Positionen bzw. ihren Modifikationen und Präzisierungen bauen sich dann die Beiträge auf etwa von Kant, Hegel und anderen in Richtung auf moderne Republiken und die rassistisch-autoritäre Antithese etwa bei Nietzsche und den Postmodernen.
Das nur als kurzer Abriss gegenüber der offenbar weit verbreiteten Ignoranz.
Schöne Darstellung in ganz kurz.
Und was kommt dabei heraus?
Dass sowohl Hobbes und Locke wie auch Rousseau Idioten waren? Ganz so einfach werden sie es nicht gemacht haben,
Der Mensch ist ein soziales Wesen, daher formiert er Gemeinschaften. Solche Gemeinschaften basieren auf Freiwilligkeit und der Förderung gemeinsamer Interessen. Kaum ein Staat erfüllt solche Bedingungen.
A) nicht „Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf“ sondern „der Heimtückische ist dem Arglosen ein Monster“,
und B) natürlich sind nicht alle Menschen zu allen Menschen immer nur gut. Das endet spätestens an existenziellen Interessenkonflikten, also wenn es um das nackte Überleben geht.
Wir haben ein System, in dem die Heimtückischen alle Macht an sich reissen können und die Arglosen deren Macht völlig ausgeliefert sind. Es sind nur sage ich mal über den Daumen gepeilt vielleicht 1% der Menschheit heimtückisch, asozial, psychotisch, seelenlos, verkrüppelt. Aber unser System ist auf genau diese wenigen asozialen Menschen zugeschnitten und und zu deren Herrschaft ausgerichtet – weil sie es sich so eingerichtet haben.
Strukturelle, echtdemokratische Machtbegrenzung, in heutiger Zeit ist das vor allem Reichtumsbegrenzung, ist die einzige Zukunftshoffnung für uns „Normale“.
„Der Begriff ist ein zentraler Topos im Diskurs der Aufklärung, insofern kein Wunder, dass der philosophisch geschulte Mosche Zuckermann sich auf ihn bezieht.“
Solche verlogene geistesgeschichtliche Verklärung macht mich fuchsteufelswild. Aber besser ist es, sie nützlich zu machen.
Dazu nehme ich a^2 schematische Darstellung, so, wie sie ist und daher kommt, abseits irgend einer historischen Korrektheit oder Präzision.
Dann kann ein unvoreingenommener Kopf sofort erkennen, daß es sich bei den Konzepten um „der Mensch ist des Menschen Wolf“ und um den gutmütigen Rousseau’schen Naturburschen um zwei komplementäre Ideologien handelt.
Wieso „Ideologien“?
Weil in beiden Fällen am Anfangs- wie Endpunkt der jeweiligen „Argumentation“ ein „Sollen“ steht, kein „Sein“, wie es die Darreichungsform behaupten will. Der Endpunkt heißt im einen Fall „Herrschaft ist vernünftig“, im anderen Fall, „Vernunft soll herrschen“. In beiden Fällen fungiert eine „Natur“ … als was?
Richtig, Kindchen (ich bereite mich schon auf die Rolle als Lehrer Lempel vor):
Als Auftraggeber. Mit anderen Worten: Als ein – pantheistischer! – Gott.
Abgesehen von seinem Gepöbel ist Qana zuzstimmen, dass die Diskurse um den „Naturzustand“ ideologischen Charakter tragen. Es stimmt auch, dass ihnen ein theistisches Weltverständnis, sei es christlich (Hobbes, Locke) oder pantheistisch/deistisch zugrunde liegt. Noch gar nicht erwähnt der Eurozentrismus, der letztlich im Rassismus (Zivilisierte – Barbaren) mündet.
Es ging mir auch nie um eine Apologetik der „Naturzustands“-Diskurse, vielmehr um die Klarstellung, dass es diese Thematik gab und gibt, und sie keine Entgleisung Moshe Zuckermanns ist. Die Präzisierungen nehme ich gerne an, unbeschadet der Pöbelei und des eitlen Spreizens bei „Qana“.
Das passierte in der West-Bank (Donnerstag den 26.03.2026):
Das Militär stürmt in Zita Jamma’in, südlich von Nablus ein Zuhause und evtl. Hausdurchsuchung (Möbel umgeworfen, alles umgeworfen und hingeworfen).
Die Siedler stellen in Beit Imerin, nördlich von Nablus, auf palästinensischem Land ein Zelt auf. Es kommt zu Zusammenstössen mit Palästinensern.
Die Siedler schlagen in Tayasir, in Tubas, einen älteren Palästinenser zusammen und dieser muss in ein Krankenhaus gebracht werden (ausserdem mehrere Verletze). Das Militär begibt sich nach Beit Furik, östlich von Nablus. Die Siedler greifen in der Al-Hamra-Gegend von Huwara, südlich von Nablus die Palästinenser an. Die Siedler greifen in Ramin, östlich von Tulkarm, die Palästinenser an, verletzen diese und stehlen die Schafe. Das Militär begibt sich nach Birzeit (Ramallah). Die Siedler greifen in Jannatah, in der Nähe von Betlehem, an und verletzten mehrere Palästinenser. Das Militär stürmt in Tayaseer, östlich von Tubas, die Zuhause von einigen Palästinensern.
Die Siedler eröffnen eine Siedlung in einem nicht dafür vorgesehenem Area A-Gebiet.
Die Siedler stellen in Wadi Tayasir, nordöstlich von Tubas, eine mobile Wohneinheit auf. Das Militär nimmt in Nablus-City einen Palästinenser fest. Eine Undercover Einheit in zivilem Kraftfahrzeug schiesst in ein Taxi und verletzt den Fahrer der blutend am Boden liegt und dann in Handschellen mitgenommen wird. Es greifen bewaffnete Siedler in Janata, im Süden Betlehems, eine palästinensische Familie an. Sie erschiessen Mohammad Faraj, 37, mit einem Schuss in den Kopf [1]. Sie verletzen seinen Bruder und schlagen mit Knüppeln seinen Vater der schwerverletzt ist.
Das Militär begibt sich in das Qalandia-Flüchtlingslager. Die Seidler greifen in Mukhmas, nordöstlich von Jerusalem die Palästinenser an. Es müssen fünf in das Krankenhaus gebracht werden. Die Siedler schlagen in Ramin, östlich von Tulkarm, die Schafhirten mit Stöcken und das palästinensische Rote Kreuz behandelt die drei Verletzten. Das Militär hat später auf das zu Hilfe eilende Rote Kreuz mit Krankenwagen und die Menschen geschossen.
Die Siedler haben am 15.03.2026 in Samra, im Jordan-Valley, eine schwangere Palästinenserin angegriffen und mit Pfeffer-Spray angesprüht und diese hat ihr Kind verloren. Das Militär hat drei palästinensische Brüder festgenommen die vorher von Siedlern geschlagen wurden. Die Familien haben die Gegend verlassen. Es haben die Bauarbeiten zu der „Crimson Thread“ Mauer angefangen (Jordan-Valley von der West-Bank trennen, 22 Km lang).
Die Siedler haben vergangenes Jahr das ganze Jahr über die Palästinenser angegriffen. Davor war lediglich die Olivenernte-Saison die Hauptzeit der Angriffe. Es wurde mehr Eigentum zerstört und so gilt 2025 als das bisher gewalttätigste Jahr. Mit ungefähr 3.000 Angriffen von Siedlern die Personenschäden und Sachschäden an historischen und religiösen Bauten sowie an Naturresourcen mit einschliessen.
Das passierte u.a. in Gaza:
Bei einem Luftangriff in der Nähe eines Flüchtlingslagers gab es einen Toten und mehrere Verletzte (Abdul Rahman Qanbour, 22, Mittwoch). Es werden mehrere Palästinenser in Gaza-Stadt (Al-Wehda Strasse) verletzt als eine Wand aufgrund von starkem Regen und Wind auf Zelte von Vertriebenen fällt. Schwerer Sturm und Regen führt zu Überschwemmungen wo die Zelte stehen. Mindestens einhundertzwanzig Familien wurden die Unterkünfte beschädigt, überflutet der zerstört. Bei einem Bombenangriff auf Beit Lahia, Gaza-Nord, werden eine Palästinenserin und ihr Kind verletzt.
Das Militär beschiesst das Halawa-Flüchtlingslager in Jabalia, Gaza-Nord, und fünf Palästinenser, darunter auch eine Frau und ein Kind werden verletzt. Das Militär beschiesst die östlichen Gegenden von Khan Younis (evtl. werden die Wohngebäude zerstört).
Es werden trotz Abmachung keine mobile Wohneinheit und Konstruktionsmaterial reingelassen. Die Vertriebenen wohnen in Zelten (mehrere Kleinkinder sind diesen Winter erfroren). Der Gaza-Landstrich in dem die Vertriebenen sind gehört mit 5829 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den am dichtesten besiedelten Gegenden.
Über den Völkermord sprechen. Jede Stimme zählt.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
[1] Ein Bild von Mohammad Faraj: https://ibb.co/3mNXNH9H