
Die Vereinigten Staaten seien plötzlich so russophil und so europafeindlich. Das ist fürwahr nicht neu. Die Amerikaner standen Europa nie besonders nahe.
Es gibt die Geschichte vom Ritt über den Bodensee, wo der Reiter erst hinterher merkt, dass sein Pferd über einen gefrorenen See galoppiert ist, und sich zu Tode erschreckt. Ähnlich ging es neulich auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu, als alle erschrocken merkten: die Amerikaner beschützen uns nicht, und schon gar nicht vor den Russen. Die kuscheln mit Orbán, und der ist der lange, lange Arm von Putin.
Ach wirklich, das merkt ihr erst jetzt? Trump respektive seine Maga-affine Gefolgschaft kuscheln mit allen Europäern, die rechts von Prince Andrew Mountbatten-Windsor stehen; Victor Orbán, Alice Weidel, Marine Le Pen, Georgia Meloni, Geert Wilders, Nigel Farage.
Das ist nicht neu. Und dass die Immigration von Muslimen nach Europa, vor allem nach Deutschland, die amerikanischen Republikaner mehr umtreibt und ihnen mehr Wählerstimmen beschert als Putin vor den Toren von Kiew, ist ebenfalls seit 2016 so, also seit zehn Jahren. Willkommen in der Gegenwart. Wo sind die Wale?
Das Verhältnis der USA zu Russland
Die Trump-Präsidentschaft wird als Wende verkauft. Etwa so: Ein polternder Präsident vertritt plötzlich einzig amerikanische Interessen – oder was er dafür hält –, im Wechsel mit seinem ruppigen Stellvertreter JD Vance und seinem weichgespültem Außenminister Marco Rubio. Aber auch das ist nichts Neues. Neu ist nur, dass Trump daherredet, wie der Schnabel gewachsen ist.
Das Verhältnis der USA zu Russland war in den letzten 100plus Jahren die meiste Zeit besser als das Verhältnis der USA zu Deutschland. Wir erinnern uns: Der Erste Weltkrieg begann als Krieg zwischen Österreich und Serbien, darum, wer Bosnien beherrschen würde. Dann mischte sich Deutschland auf der österreichischen Seite ein und Russland auf der serbischen Seite. Mit der Kriegserklärung von Frankreich und Großbritannien wurde daraus ein europaweiter Krieg.
1917, nach der bolschewistischen Revolution streckte Russland die Waffen. Es schloss einen Friedensvertrag mit Deutschland, der Finnland, das Baltikum und die Ukraine im westlichen Einflussbereich beließ. Nicht so schnell, sagten die Amerikaner. Der anglophiler demokratische Präsident Woodrow Wilson wollte nicht, dass Großbritannien den Kürzeren zog, das Land, das drei Jahre lang kräftig Kriegspropaganda gegen Deutschland in Amerika verbreitet hatte.
Ähnlich die New York Times. Die nannte den Frieden von Brest-Litowsk „Betrug an der russischen Arbeiterklasse“, den es zu rückabzuwickeln gelte. Amerika schickte frische Truppen. Der Krieg endete mit der Niederlage von Deutschland und Österreich-Ungarn und einer Konsolidierung der Sowjetunion, wo auch das Baltikum und die Ukraine verblieben. Polen und die Tschechoslowakei wurden selbstständig.
Im Zweiten Weltkrieg alliierten sich die Amerikaner schon ein bisschen eher mit der Sowjetunion. Gemeinsam siegten sie. Als Franklin Roosevelt, ein Demokrat, starb, wurde Harry Truman sein Nachfolger. Der hatte zuvor gesagt: „Wenn Deutschland gewinnt, sollten wir Russland helfen, und wenn Russland gewinnt, sollten wir Deutschland helfen. So können beide so viele Menschen wie möglich umbringen.“
Die Großmächte und ihre Kriegsbeute
Nach dem Sieg beschlossen Amerika, Großbritannien und die Sowjetunion die Teilung von Deutschland – und Europa. Das Baltikum, Polen, die Tschechoslowakei, natürlich die Ukraine und ein paar andere Länder verblieben im Ostblock.
Letzteres tat den Amerikanern aber bald sehr leid, und sie gründeten ein paar Freiheitsradios, die den Osteuropäern Mut zusprachen. Es gab in den Folgejahren in diversen Ländern auch Aufstände gegen die Sowjetunion – Berlin, Prag, Budapest –, wo die Amerikaner viel Sympathie kommunizierten, verbal.
Beide Großmächte strengten sich schwer an, ihre Kriegsbeute zu verteidigen, wobei sie ihren Unterlingen erzählten, das sei alles zu deren Besten. Dazu diente die stete Aufrüstung im Kalten Krieg. Der begann 1948 mit der Luftbrücke, damit sich die US-Army in West-Berlin halten konnte (Westberliner konnten in der Ostzone hamstern). 1961 baute die DDR auf Befehl der Sowjetunion den antifaschistischen Schutzwall, damit nicht Massen von flüchtenden Westbürgern den Ossis die Bananen wegaßen.
Als die Mauer gebaut wurde, waren Amerika und insbesondere John F. Kennedy empört. Aber nur offiziell. Tatsächlich hatte Kennedys außenpolitischer Berater, Senator William Fulbright dazu geraten, West-Berlin angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen und der zunehmenden Kriegsgefahr abzuriegeln. Kennedy selbst sagte damals: »Eine Mauer ist verdammt noch mal besser als ein Krieg.“
Er sprach im amerikanischen Fernsehen, gemeint war es als Anweisung für Walter Ulbricht und Nikita Chruschtschow. Die Nachricht schaffte es ins Neue Deutschland. Es gab Stimmen in Amerika, die forderten, dass die in West-Berlin stationierte US-Army die Mauer mit Gewalt niederreißen sollte, aber die setzten sich nicht durch.
Gegen Russland? Das haben wir noch nie gemacht!
War das schlecht? Wie es aussieht, wenn die USA ein Land gegen die Sowjetunion verteidigen, kann man in Korea studieren – Seoul sieht noch heute platter aus als Dresden – oder in Vietnam, Laos, oder Kambodscha, wo im Nachgang zum Vietnamkrieg überdies noch Pol Pot an die Macht kam. In Vietnam finden sie heute noch Landminen, so ähnlich wie in Berlin und Wien noch Blindgänger liegen. Da nimmt man doch lieber ein paar Bananen weniger in Kauf.
1987 stellte sich Ronald Reagan vor das Brandenburger Tor und rief Mister Gorbachev dazu auf, die Mauer einzureißen. Der aber war beschäftigt: Die Sowjets waren in Afghanistan einmarschiert, mit dem Ziel, kostenlose Schulen für Mädchen zu bauen (glaube ich).
Die Amerikaner setzten zwar keine eigenen Truppen sein, sandten aber Waffen an eine wertkonservative muslimische Bewegung, die sich zunächst Mujaheddin und dann Taliban nannten. Das war eine dauernd friedenssichernde Maßnahme und gänzlich ohne irgendeinen negativen Einfluss auf die USA selber.
Ob die USA überhaupt Europa gegen Russland verteidigen würden, also so richtig mit GIs in Panzern, die schießen, darf man ohnehin bezweifeln, auch ohne Trump. Als Amerika unter George W. Bush in Afghanistan und den Irak einmarschiert ist, schickten ein paar kleinere Länder Truppen, in der Hoffnung, dass Amerika im Zweifel Schützenhilfe leisten würde, gegen, natürlich, Russland.
Das wurde in Amerika mit großem Erstaunen abgetan. Was, wir sollen für das Baltikum kämpfen? Amerikanische Soldaten sollen dafür fallen? Das haben wir noch nie gemacht. Wozu haben wir Atombomben, die fliegen heutzutage Langstrecke.
Der Hoffnungsträger Newsom?
Für die Ukraine jedenfalls werden die Amerikaner keine Soldaten gegen Russland schicken, Trump nicht, Vance nicht, Biden nicht und wen auch immer die Demokraten aufstellen, auch nicht. Auch für Deutschland nicht. Es gibt die Airbase in Rammstein, aber die dient als Drehscheibe für Flüge in den Mittleren Osten. Polen, vielleicht. Aber ob dann noch etwas von dem Land übrigbleibt, ist nicht sicher.
Übrigens, wenn es umgekehrt läuft, dann sind die Amerikaner nicht so glücklich. Wenn sich Deutschland und Russland annähern, das wird nicht so gerne gesehen. Da erinnert sich Washington wieder an Menschenrechte und wie wichtig die sind.
Seit München haben wir neue Zeiten. Europa will aufrüsten, gemeinsam. Das ist wahrscheinlich keine ganz schlechte Idee, solange das nicht in Übermut abdriftet. Nicht so schlau ist es, dass die Bundesregierung amerikanische Waffen kauft, die Washington mit einem Knopfdruck abschalten könnte, wenn Trump, oder Rubio, oder Vance Putin noch ein bisschen näherkommen. Aber ein Schritt nach dem anderen.
Einige in Deutschland hoffen darauf, dass die Sache mit der Verteidigung von der russischen Bedrohung sich verbessert, falls die Demokraten in den USA wieder an die Macht kommen sollten. Wir erinnern uns, Wilson und Roosevelt waren Demokraten.
Das bringt mich zu Gavin Newsom, der auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz war, inoffiziell. Newsom ist der Gouverneur von Kalifornien und ein Demokrat, und er will unbedingt Präsident werden statt des Präsidenten. Jede Woche bekomme ich eine SMS von Gavin, der mein Geld braucht, damit er Präsident wird, dabei bin ich noch nicht einmal Demokratin. Oder Amerikanerin. Oder reich.
Gavin, der aus San Francisco kommt, war für Schwulenrechte, als das dort populär war, gerade aber rudert er wieder zurück. Er ist für Obdachlose, lässt aber deren Zelte in den Innenstädten abräumen. Er setzt auf Solarenergie, aber bis ein Kalifornier eine Genehmigung für ein Solardach kriegt, das dauert Jahre.
Um mit Bert Brecht zu sprechen: In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen. Aber immerhin, er ist ein weißer Mann mit vollen Haaren. Wie Trump. Und sogar echte Haare. Und jünger. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Ein bißchen wirr das ganze???
Das fand ich auch. Das begann schon, wie ihr die Chronologie des Ersten Weltkrieges durcheinander geraten ist. Der Rest ist auch ohne Belang.
OT
„WASHINGTON (AP) — Der Oberste Gerichtshof hat am Freitag die weitreichenden globalen Zölle von Präsident Donald Trump gekippt und ihm damit eine bedeutende Niederlage in einer für seine Wirtschaftspolitik entscheidenden Frage zugefügt.
Im Mittelpunkt der 6:3-Entscheidung stehen Zölle, die im Rahmen eines Notstandsgesetzes verhängt wurden, darunter die weitreichenden „Gegenzölle“, die er gegen fast alle anderen Länder verhängt hat.“
https://apnews.com/article/supreme-court-tariffs-trump-0485fcda30a7310501123e4931dba3f9
Wo se recht hat, hat se recht.
die linke eva will europa aufrüsten, auf die kann merz bauen. kriegskredite haben immer schon liberale und reaktionäre von kommunisten sauber getrennt. leider schreibt sie nicht ob die atombombe dafür schon übermütig wäre und ab welchem alter man dafür in den schützengraben steigen soll, man kann nur hoffen ein wenig älter als die verarmten russen und ukrainer weiblichen geschlechts, die sich epstein zur verteidigung seiner libido angeschafft hatte. jünger als eva müssten die aber schon sein, schliesslich düngt sich eine europäische nation ihre heilige erde nicht mit den leichen von senilen alten weibern auf der buchmesse. „links blinken, rechts abbiegen“ heisst ein buch von ihr, erschienen im westend verlag, das sie da jeweils auflegt – das ist aber nicht als selbstkritik gemeint.
Nunja, sie beschreibt das, was die Europäer machen. Ich kann da nicht ihren Herzenswunsch herauslesen, was sich vielleicht in ihrer Auslassung der A-Bombe zeigt?
Und zum Ende hin klingt Ihr Kommentar doch ein wenig misogyn, doch das ist der Text und hat sicher wenig mit Ihnen zu tun?
zum nachlesen, sicherheitsberaterin eva schreibt:
„Europa will aufrüsten, gemeinsam. Das ist wahrscheinlich keine ganz schlechte Idee, solange das nicht in Übermut abdriftet. Nicht so schlau ist es, dass die Bundesregierung amerikanische Waffen kauft, die Washington mit einem Knopfdruck abschalten könnte, wenn Trump, oder Rubio, oder Vance Putin noch ein bisschen näherkommen. Aber ein Schritt nach dem anderen.“
»keine ganz schlechte Idee«
Ist das Ihr Beleg?
Meine Übersetzung: „Das ist erst recht keine gute Idee sondern eine sch*** Idee. Aber nix für ungut.“
So habe ich es gelesen.
Von einer u.s.-amerikanischen Russophilie kann keine Rede sein. Auch Tronald hat in seiner ersten Amtszeit alles getan, um die Dinge im Donbass auf den Siedepunkt zu bringen und nun unterstützt er die Ukraine, was auch immer er zum Fenster hinaus labert. Die imperiale u.s.-Aussenpolitik wird von sämtlichen u.s.-Administrationen kontinuierlich, bruchlos fortgeführt.
Jepp, ich sehe das nicht anders, weil er immer noch auf Kampf gebürstet ist.
Mir scheint, dass Frau Schweitzer die eher nur kurzen Phasen eines amerikanisch-russischen/sowjetischen Tauwetters hier etwas überbewertet.
Auch verwechselt sie den Umstand zeitweiliger Waffenbrüderschaft in den Weltkriegen mit wirklicher politischer Nähe.
Den langen Kalten Krieg behandelt sie fast überhaupt nicht.
Aber sie erhebt gar nicht den Anspruch tiefer Analyse, nie. Sie stellt ironisch auf die Narrative oberflächlicher medialer Darstellung ab, liegt aber nie falsch.
Das dürfte berechtigt sein, ist aber vor allem amüsant zu lesen. Ich mag das, mal etwas anders.
Da gehe ich mal 100% mit.
Und wenn ich in Mathe bei Prozentrechnung nicht gefehlt habe, ist das das Maximum.
👏👍
Sind „die Russen“ nicht längst in den USA?
Wie groß ist eigentlich die russisch-amerikanische Einwanderergemeinde seit 1776 bzw. durch Auswanderer aus dem zaristischen Russland.
Oder gar seit dem Fall der UDSSR Anno 1991?
Würde mich echt einmal interessieren ☺️😉
Übrigens auch „die Chinesen“ sind ja schon immer in die USA eingewandert, Jahrhunderte vor Bestehen der VR China 🇨🇳 – noch zu Kaisers von China Zeiten – aber das ist ein anderes Thema ☺️😉
Gruß
Bernie
Unglaublich, was da abgeht. Die russischen Pro-Kreml-Medien überschlagen sich in Liebesbezeugungen und Unterwerfungsgesten gegenüber den Trump-Amis geradezu.
Brics-Währung, Verzicht auf Dollar- Entdollarsierung war gestern.
Heute Peskow: “ Russland hat den Dollar nicht aufgegeben; es waren die USA, die den Handel mit ihm eingeschränkt haben.“ Quelle Tass: https://tass.ru/politika/26439165
Der Oligarch und Halbamerikaner Kirill Dmitrijew bietet inzwischen in „Verhandlungen“ mit seinen vollamerikanisch-israelischen Oligarchen- Partnern Steven Witkoff, Jared Kushner und Joshua Gruenbaum an, US-Investoren mit Niedrigzinsen zurück nach Russland zu locken, damit diese ihre früheren Marktanteile zurückgewinnen und im Vorfeld der Duma-Wahlen am 20. September den Anschein eines Investitionsimpulses erwecken können.
Das hat bei russischen Geschäftsleuten, die ihre neue wirtschaftliche Macht durch die Übernahme ausländischer Vermögenswerte erlangt haben, die durch den Rückzug US-amerikanischer und europäischer Konzerne seit 2022 frei geworden sind, für Bestürzung gesorgt.
Na sowas aber auch.
Dass mein Großvater schwerste Traumata – sogar im ersten Moment so schwer, dass er aus psychologischen Gründen erblindete – davon trug aus dem Krieg, in den er mit jungen 17 Jahren eingezogen wurde und gleich in den ersten Stunden miterleben musste seinen besten Freund zu verlieren, dafür mache ich nicht Russland verantworllich – er kämpfte an der Ostfront (eine Verwundung rettete ihm das Leben, weil er aufgrunddessen als einer der Letzten aus einem Kessel ausgeflogen wurde; ich meine es war sogar Stalingrad) – oder irgendwen anderes, sondern die USA. Die wollten den Krieg in Europa, allen voran Rockefeller, aber auch Andere. Dass unsere verrückte Regierung mantraartig immer wieder wiederholt hat, dass die „Freundschaft zwischen den USA und uns Deutschen unverbrüchlich sei, schließlich habe man uns die Demokratie gebracht“ – angeblich – konnte ich noch nie verstehen. Gegen das US-amerikanische Volk hege ich – unter Abstrichen (sie müssten sich dem Wahnsinn mehr entgegen stellen; kann man von uns Deutschen allerdings auch sagen) – keinen Groll. Die US-Eliten sind für mich der Teufel auf Erden. Damit möchte ich Deutschland und in gewissem Rahmen auch die Europäer aber nicht freisprechen oder ihre Schuld schmälern.
Ich sehe die USA nicht als unseren Erretter (das haben die Deutschen vom Führer, also dem Anderen, doch auch immer behauptet bzw. gedacht). Sie haben Deutschland die Klippe hinunter geschubst und sich daran bereichert. Wie gesagt… die deutsche Elite war keinen Deut besser, sie hat ja bereitwillig auf dieser Klaviatur mitgespielt. Und Demokratie haben sie uns auch nicht gebracht. Oder soll das, was wir heute haben, Demokratie sein? Die Vorgabe aus den USA war ja immer für Europa: „ihr dürft wählen, aber nichts, was man als zu weit links einordnen könnte“. Deswegen gab es in Italien beispielsweise Terroranschläge. Und auch gegen die SPD hegten die USA unmittelbar nach Kriegsende einigen Groll.
Die Tragik ist wohl: Deutschland ist MIT den USA arm dran, aber auch ohne sie, weil… das Großmachtdenken, Überheblichkeit und Rassismus, Herrenrasse-Attitüde sind in Deutschland schon stark ausgeprägt. Deswegen weiß ich nicht, was das Beste für Deutschland wäre. Ohne die USA könnte es tendenziell besser laufen, zumal die USA die rechten Tendenzen ja auch immer wieder befeuern (die den USA für Deutschland und Europa vorschwebende „Meinungsfreiheit“ und vor allem Vielfalt kann man auf (dem CIA-Asset) YouTube ganz gut beobachten: schaut man sich nur ein einziges Video, ja Short an, von einer Person, die als rechts gilt, dann wird man erschlagen mit rechten Videoinhalten; umgekehrt, wenn man sich Videos mit klar linkem Inhalt anschaut, funktioniert das nicht; dann versuchen sie trotzdem einen auf rechte Inhalte zu schubsen). Dann müsste Deutschland aber eng in ein Europa integriert sein, wo diese toxischen Verhaltensweisen in Schach gehalten werden.
Das Gute an einer Stationierung US-amerikanischer Truppen ist… das steht im Artikel… Solange sie hier sind, glaube ich ist die Kriegsgefahr nicht so groß, wie wenn sie nicht mehr hier sind, weil… die USA wollen da nicht hineingezogen werden. Dass unsere Politiker auf eine Verteidigung durch die USA pochen ist so gesehen also auch gar nicht soo verkehrt, denn… natürlich werden die USA sagen „das machen wir nicht“. Also… die USA wollen unter keinen Umständen in den Krieg gezogen werden und die Europäer wollen irgendwie nicht ohne (Zusicherungen der /) die USA in den Krieg ziehen.
Wünschenswert wäre etwas ganz Anderes, aber wünschen kann man sich Vieles… Die Wahrscheinlichkeit es zu bekommen, ist hier die Frage. Wünschenswert wäre ein Deutschland, dessen Nationalismus gerade soweit reicht, dass man nicht im Dienste fremder Mächte die Klippe runterspringen bzw. das eigene Volk dort hinunter schubsen will. Dann wäre eine gewisse Klugheit (z.B. bei der Ausgestaltung der eigenen Wirtschaft in Bezug auf den steigenden Wettbewerb auf den Weltmärkten), ein hohes Verständnis von Rechtstaatlichkeit (also das absolute Gegenteil dessen, was wir heute erleben; ua darf Krieg keine Option sein) und auch Sozialstaatlichkeit wünschenswert. Realistisch betrachtet sehe ich nicht sehr viele Optionen für Deutschland. Da kann man fast einfach nur abwarten was kommt und überlegen, ob man anderswo nicht besser klarkommt, weil in Deutschland einfach eine Grundtoxizität herrscht… Rassismus und Hass sind hier schon ganz schön ausgeprägt (ob sie nun Russen, Männer („Feminismus“), Flüchtlinge oder sonstwen hassen, ist mir ziemlich egal).
Peace…
Vielleicht sind Deutschlands Eliten ja dieses Mal auch so klug zu sagen „dieses Mal müsst Ihr, die Ihr uns in der Vergangenheit schon immer die Klippe runter geschubst habt, schon mit uns gemeinsam kämpfen“, sprich… man weiß sehr genau, was die USA vorhaben, weigert sich aber diesen letzten Schritt (in den eigenen Untergang) zu gehen.
Ich traue keinem von beiden.
Gegen diese (obige) Theorie spricht: dann lasst doch die Meinungsfreiheit zu, hört mit der Gleichschaltung der Medien etc auf und sagt den Amis einfach irgendwann „wir würden ja gerne, aber unser Volk will es nicht“. Sprich wenn sie schon selber zu feige sind klipp und klar zu sagen „wir machen das nicht“, dann sollten sie es andere – das Volk – erledigen lassen. Da sie genau das aber unterbinden und mit Repressionen versehen… da glaube ich irgendwie nicht an diese beschriebene Klugheit. Da glaube ich eher, dass sie wirklich enttäuscht von ihrem Führer aus Übersee sind, der sie zwar aufwiegelt und zu Hass anstachelt (auch zu Großmachtdenken, wie Rubio jetzt „erinnert Euch an alte Zeiten, wo von Europa noch die Kolonialisierung der Welt ausging“), aber am Ende den Schwanz einzieht, den Europäern zu verstehen geben will, dass sie erneut den Kopf hinhalten sollen, damit sie selber am Ende wieder die daraus entstehenden Reichtümer abkassieren können, sowie diverse weitere Implikationen… (ein zu Boden geworfenes Europa z.B.)
So sieht es aus… Ohne US Kapital hätte Hitler diesen Krieg nicht führen können..
„Die Sowjets waren in Afghanistan einmarschiert,“
Einer der primären Gründe für den Fall des Ostblocks mit in meinen Augen..
Habe das eh nie verstanden, Bruder-Hilfe kann es nicht mehr sein wenn über die Hälfte eines Volkes aus Rebellen besteht o(