Die Rückkehr der „deutschen Sache“ – oder: „Fragile Demokraten” und „rechte Patrioten”

Einmarsch der deutschen Truppen in Brünn 1939, begeisterte Menschenmassen. Bundesarchiv, Bild 183-2004-0813-500 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Begriffe wie „Volk, Volksgemeinschaft und Führer” finden wieder Verwendung – nicht nur im nationalgesinnten Gedankengebräu rechtextremer „Patrioten“. Helmut Ortner über Nationalismus, Erinnerungstilgung der AfD – und warum Bundespräsident Steinmeier als Demokratie-Mahner nicht taugt.

 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ein Mann, der nicht zur schrillen, griffigen Formulierung neigt und gerne im Ungefähren bleibt, sieht Gefahr im Vollzug: „Nie in der Geschichte unseres Landes waren Demokratie und Freiheit so angegriffen und bedroht“, sagte er in einer Rede zur Feierstunde „35 Jahre Friedliche Revolution“ am 9. November in seiner Residenz Schloss Bellevue.

An einem Tag, der gerade wegen seiner Widersprüchlichkeit eine zentrale Rolle in der deutschen Geschichte spielt: Novemberrevolution, Hitlerputsch, Reichspogromnacht und Mauerfall, warnt er vor rechten Extremisten, mit denen es keine politische Zusammenarbeit geben dürfe, „nicht in der Regierung, nicht in den Parlamenten”. Steinmeier spricht sich für die sogenannte Brandmauer aus: „Der waghalsige Versuch, Antidemokraten zu zähmen, indem man ihnen Macht gewährt, ist nicht nur in Weimar gescheitert.“ Diese historische Lehre lasse sich seiner Meinung nach auf die Gegenwart übertragen. „Wenn dadurch ein Teil des demokratisch gewählten Parlaments von der Gestaltung ausgeschlossen wird, so ist dieser Ausschluss doch selbst gewählt“, warnt er in seiner Berliner Rede.  Steinmeiers Schlusssatz: „Zeit zu verlieren haben wir nicht. Wir müssen handeln. Wir können handeln! Unsere Demokratie ist nicht dazu verurteilt, sich auszuliefern!”

Zur Feierstunde hatte der Bundespräsident auch den Schriftsteller Marko Martin geladen. Der hatte 2019 ein Buch mit dem Titel „Dissidentisches Denken“ veröffentlicht, in dem er weltweit verstreut lebende Intellektuelle porträtierte, die mit ihrer Meinung angeeckt sind. Mit seiner Rede löste allerlei Aufregung aus – vor allem bei Steinmeier. In nur 15 Minuten rechnete Martin mit der deutschen Selbstbezogenheit, der Geringschätzung Mittel- und Osteuropas und der Naivität im Umgang mit Wladimir Putin ab. Dabei sparte Martin auch den Hausherrn und früheren SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier nicht aus. und rügte die SPD ob ihrer „fortgesetzten Verweigerung von Lernwilligkeit“. Steinmeier, der Demokratie-Mahner, saß wie versteinert, rührte keine Hand zum Applaus – und beklagte sich hinterher sichtlich erregt beim Redner. „Er ist angerauscht gekommen, um mir qua seines Amtes die Leviten zu lesen“, verriet Martin der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundespräsident habe ihn gefragt, ob es „ihm Freude mache, Politiker zu diffamieren“.

Soviel zum Demokratie-Advokat Steinmeier. Sein Plädoyer für „Mut und Widerständigkeit“ darf unter der Rubrik „anlassgerechte Politiker-Routine“ archiviert werden. Und nicht zuletzt deshalb zeigen Steinmeiers Warnrufe wenig Wirkung. Richtiger: überhaupt keine Wirkung.

 

Die AfD eilt weiter von Erfolg zu Erfolg. Die Partei, die alles was die gegenwärtige politische kulturelle Identität unserer Republik ausmacht und zusammenhält mit allen Mitteln bekämpft, sie findet große Zustimmung. Vor allem im Osten. Im Herbst bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern geht es um die politische Schicksalsfrage: Kommt die AfD an die Macht? Vor allem in Sachsen-Anhalt könnte die AfD regieren. Ihr Spitzenkandidat, der 35jährige Ulrich Sigmund, ein smarter Typ mit solider rechtsextremistischer Gesinnung, will der erste AfD-Ministerpräsident in Deutschland werden – und seine Chancen stehen gut. Bei der jüngsten Umfrage kam seine Partei in Sachsen-Anhalt auf 40 Prozent.

Der Erfolg der AfD ist auch das Ergebnis permanenter Unterlassungen. Ob beim Thema Migration und Integration, Bildung und Bürokratie, Rente und Pflege, Klima oder Verkehr – zu viele Versäumnisse und Vertröstungen, zu wenig politischer Willen und verlässliche Klarheit. Selten hat die Politik dem Volk so wenig Ehrlichkeit zugemutet, wie in diesen Zeiten. Die AfD wird nicht mehr aus Protest, sondern aus Überzeugung gewählt. Ein deutlicher Beleg dafür, dass viele Menschen den regierenden Parteien die Lösung dieser Problemfelder nicht mehr zutrauen – sich abwenden, weil sie ihnen nicht mehr vertrauen, deutlicher – ihnen misstrauen.

Die AfD will ein anderes Deutschland. Sie rüttelt offen an den Grundlagen unserer Demokratie – radikal und strategisch. Ihre Radikalisierung kann man an provokativen Formulierungen und skandalösen Positionen festmachen. Ihre Dynamik, der schier unaufhaltsame Drang zur Zuspitzung und Verschärfung, er bestimmt mittlerweile die politische Tonalität in unserem Land. Unsere Demokratie nimmt schleichend Schaden.

Eine Studie, die Anfang Dezember 2025 in Sachsen-Anhalt von der dortigen Landeszentrale für Politische Bildung veröffentlicht wurde, spricht von einem hohen Anteil sogenannter „fragiler Demokraten“. Damit gemeint sind Menschen, die zwar die Idee der Demokratie befürworten, sich aber auch ein Ein-Parteien-System oder einen „starken Führer“ vorstellen könnten, immerhin 54 Prozent der Befragten zählten zu dieser Gruppe.  Eine geschlossen rechtsextreme Einstellung liegt der Studie zufolge bei 8,6 Prozent der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt vor.

„Wir sollten einen Führer haben …”

Nicht nur der Osten ist anfällig für rechte Gesinnung.  Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung erhebt seit 2006 im Zweijahresabstand Umfragen zur Verbreitung von extrem rechten Einstellungen. Für die jüngste Auswertung befragte sie über 2200 Personen der „Wohnbevölkerung“ zwischen dem 30. Mai und dem 4. Juli 2025. Die gute Nachricht zuerst: Gut drei Viertel der Menschen in Deutschland lehnen extrem rechte Einstellungen ab – nämlich 76,1 Prozent. Zugleich sei eine zunehmende Normalisierung antidemokratischer und menschenfeindlicher Aussagen festzustellen – weit in die sogenannte Mitte hinein. Und hier sind wir bei der schlechten Nachricht: 19,8 Prozent stimmen nationalchauvinistischen Aussagen zu, ein Viertel der Bevölkerung meint gar: „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.“

Die Studie zeigt: die Zustimmung für völkische Parolen ist gestiegen. So denken 23 Prozent: „Das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht.“ Und 15 Prozent sagen: „Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.“ Begriffe wie „Volk, Volksgemeinschaft, Führer“, allesamt NS-kontaminierte Begriffe, finden wieder Verwendung – nicht nur im nationalgesinnten Gedankengebräu rechtextremer „Patrioten“.

Keine Frage: Der Nationalismus erlebt in Deutschland seine Wiederkehr – nicht nur in Umfragen. Die AfD ist ihr Gesicht. Sie hält an einer zweifelhaften Tradition fest, in vor allem „das Nationale“ Vorrang hat. Die »deutsche Sache« in Ehren zu halten, sieht sie als Verpflichtung. Das Beenden unserer Erinnerungskultur gehört zum Weltbild der AfD. Sie nennt die Verbrechen der Nationalsozialisten vor dem Hintergrund der „tausendjährigen deutschen Geschichte“ einen „Vogelschiss“, wie es ihr Ehrenvorsitzender Alexander Gauland getan hat und fordern eine „180-Grad-Wende“ in Erinnern der deutschen Geschichte, wie es Björn Höcke formuliert, und gegen einen sogenannten »deutschen Schuldkult« hetzt. Die Tilgung der Erinnerung dient dazu, sich ganz auf den Kampf zu konzentrieren gegen alles, woraus sich einmal die Nachkriegspolitik konstituiert hat.

Es geht um Erinnerungstilgung

Das Erinnern an die NS-Diktatur wird von der AfD zu einer Um-kodierung der Erinnerung genutzt. Aus den Hitler-Deutschen wird ein „verführtes deutsches Volk“; aus Tätern und Mittätern werden einfache pflichtbewusste Soldaten und patriotische Befehlsempfänger; der Widerstand gegen das Hitler-Regime – zumal der Widerstand aus dem kommunistischen Umfeld – wird als Verrat an der Heimatfront denunziert. Eine Vergangenheitsinterpretation, die NS-Verbrechen negiert, verharmlost und umdeutet. Es geht um die Entsorgung der NS-Zeit.

Nein, wir sind nicht im Jahr 1933. Nicht alle, die der AfD ihre Stimme geben, sind Nazis und Bewunderer der NS-Diktatur. Aber es gibt offenkundig Gruppierungen im Dunstkreis der Partei, in denen dies der Fall ist. Ebenso auch eine allgemeine Bereitschaft von Parteigängern & Parteiwählern, die Eingewöhnung in und die „Veralltäglichung” von Symbolen des Nazi-Parolen zu tolerieren. Es muss jedenfalls Gründe geben, sich wiederholt öffentlich mit NS-Parolen gemein zu machen und dann offenkundig der NS-Ideologie nahestehende Verwendung entweder glatt zu leugnen oder für gänzlich unbedeutend zu erklären. Dass dies keineswegs spontan und zufällig, sondern fortwährend rational und zielgerichtet geschieht, demonstrierte die AfD-Parteivorsitzende Alice Weidel in einem WELT-TV-Interview im Dezember 2025. Zum Kernsatz der Hitlerjugend »Alles für Deutschland«, der auch von jungen Parteimitgliedern benutzt öffentlich wurde, hatte sie allenfalls ein Schulterzucken übrig: „Na und?”… Der ehemalige deutsche Bundesverfassungsrichter Thomas Fischer konstatierte in seiner Spiegel-online-Kolumne treffend eine ”Verschmelzung von „Programm und Psychogramm”.

Noch einmal: Nicht alle, die die rechtextreme AfD wählen und sind Nazis, aber sie müssen sich vorwerfen lassen, rechtsradikale und rechtsextremistische Politiker mit weitreichenden parlamentarischen Legitimationen und Eingriffsmöglichkeiten auszustatten. Dafür sollten wir sie ausdrücklich in Mit-Haftung nehmen. Ausreden gibt es nicht.

…………………………………………………….

 

Vom Autor erscheint im Februar: GNADENLOS DEUTSCH. Täter, Helfer und Zuschauer – und die Entsorgung der NS-Zeit. Aktuelle Reportagen aus der Vergangenheit. Alibri Verlag. 320 Seiten, 24 Euro

Helmut Ortner

HELMUT ORTNER hat bislang mehr als zwanzig Bücher, überwiegend politische Sachbücher und Biografien, veröffentlicht. Zuletzt erschienen: „Heimatkunde – Falsche Wahrheiten. Richtige Lügen“ (2024), „Das klerikale Kartell. Warum die Trennung von Kirche und Staat überfällig ist“ (2024) und „Volk im Wahn – Hitlers Deutsche oder Die Gegenwart der Vergangenheit“ (2022). Seine Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. Helmut Ortner ist Mitglied bei Amnesty International und im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.
www.helmutortner.de
Foto: Peter Hönnemann
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102 Kommentare

  1. Man kann immer wieder genug „Neue“ aus der der Mottenkisten ziehen um das „es-gibt-nur-links-oder-rechts“-Narrative unendlich oft „neu“ aufzubrühen.

    Wie wenn wir mit ArturdasZeh oder Qanaqualmer, Nowak, Streck und Konsorten nicht genug davon hätten.

    1. Zum kommentieren regt die eigene Ratlosigkeit, was Mann nun mit dem lang und länger gewordenen Tag denn nun anstellen soll, dann aber wohl doch noch an.

  2. Der Artikel von Ortner ist ärgerlich und es ist nötig, hier zu widersprechen.
    Der Autor ist ein bilderbuchmäßiger Vertreter der Gruppierung „UnsereDemokratie“ und liegt mit seinen falschen und böswilligen Unterstellungen gegen die AfD weit daneben.

    Wer so einen Quatsch schreibt, diskreditiert sich doch selbst:
    „Die AfD will ein anderes Deutschland. Sie rüttelt offen an den Grundlagen unserer Demokratie – radikal und strategisch.“
    Ah, so so? Tut sie das??
    Nein, tut sie gar nicht!
    Wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer.
    Und den Beweis, dass sie es angeblich tun würde, kann nicht mal der VS erbringen, ohne dass sogleich selbst aus dem politischen Mainstream heraus widersprochen wird.

    Wahr ist: Die AfD will lediglich die Rückkehr zu den guten Verhältnissen aus der Zeit vor der Kanzlerschaft jener verhängnisvollen Frau … und eine Korrektur politischer Irrtümer und Verstiegenheiten, die sich seit etwa 2010 in mehreren Politikfeldern ergeben haben.
    Unausgesprochen hat Ortner dabei übrigens auch die angebliche Alternativlosigkeit der heutigen Politik behauptet und will das Korrigieren von politischen Entscheidungen sozusagen verhindern, was an sich ja schon ein demokratievergessenes Verhalten ist (…) ! Aber so ist das eben mit jenen Leuten, die die Demokratie für sich selbst gepachtet haben und in naiver Ungeschicklichkeit von „Unsere Demokratie“ sprechen – womit sie eben zugeben, dass es ihre eigene Demokratie sein soll und nicht die der anderen … ! Wer sich diesen ungeschickten Begriff ausgedacht hat, hat wirklich wenig nachgedacht.

    Problematisch ist bei Ortner auch, dass er die Rechtsextremismusdefinition der SPD bzw. der Friedrich-Ebert-Stiftung einfach so übernimmt, als ob es sich hierbei um etwas wissenschaftlich Unumstößliches und nicht um etwas Umstrittenes handeln würde.

    Erstaunlich weltfremd und geradezu bizarr auch dieser Satz von Ortner:
    „Sie [die AfD] hält an einer zweifelhaften Tradition fest, in [der] vor allem „das Nationale“ Vorrang hat.“
    Nun ja, GENAU DAS dürfte aber in nahezu allen Ländern der Erde – von Deutschland abgesehen – der völlig unproblematische Normalfall sein: der Vorrangs des Eigenen gegenüber den Interessen von anderen.
    Nein – nicht die AfD ist hier auf einem Sonderweg, sondern Herr Ortner und die deutsche politisch-mediale Klasse!

    Auch im Hinblick auf die Erinnerungskultur übertreibt er stark und unterstellt irrtümlich oder absichtlich Dinge, die gar nicht gegeben sind, um die so verleumdeten Gegner zu beschädigen. Die Behauptung, dass die AfD eine „Erinnerungstilgung“ wolle, ist schlichtweg Unsinn und eine Lüge. Wie kann man historische Tatsachen tilgen wollen?? Unausgesprochen suggeriert er hier, dass es in der AfD angeblich Leute gäbe, die die Erinnerung an die NS-Verbrechen tilgen wollen. Das ist eine wirklich ungeheuerliche und freche Verleumdung!

    Auch unterschlägt Ortner, dass das, was heute in Deutschland als die herrschende Erinnerungskultur gilt, überhaupt erst in der Folge des „Historikerstreits“ vor 40 Jahren in eine herrschende Stellung gelangt ist und vorher – also vor 1986 – noch keineswegs den heutigen dogmatischen Charakter hatte. Und selbstverständlich gab es auch vor 1986 im damaligen Westdeutschland bereits eine Erinnerungskultur und keineswegs eine Erinnerungstilgung.
    Zur Erinnerung: 1986 – das war etwa 25 Jahre nach dem Auschwitzprozess!

    Wer sich noch einmal über den Historikerstreit informieren möchte, der kann hierzu den Vortrag von Pohlmann hören, der gerade dieser Tage ins Netz kam:
    https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kultur-und-wissenschaft/kontrafunkkolleg/audimax-friedrich-pohlmann—geschichtspolitik-in-deutschland-vom-historikerstreit-bis-zur-gegenwart

    1. Selten so einen verquasten Stuss gelesen. Wer der nsafd in dieser Form das Wort redet, hat den Boden des Grundgesetzes schon lange verlassen.
      Dass die nsafd politische Gegner, Andersdenkende, missliebige Ausländer lieber gestern als heute entsorgen möchte, und das endgültig, dafür gibt es nun genug Belege.
      Dieses Rassisten- und Faschistenpack gehört mit allen Mitteln bekämpft.

      1. @ Prostetnic Vogon Jeltz
        Auch ich stehe der AFD kritisch gegenüber wie allerdings allen Parteien, die nicht nur in meinen Augen alle unter „kriminelle Vereinigung“ fallen.
        Aber um so eine verquaste Scheiße zu schreiben, nur um alle gut gelernten Phrasen loszuwerden, bedarf es schon eines IQ nahe Zimmertemperatur.

      2. Den „Boden des Grundgesetzes“ verlaesst das westalliierte „Grundgesetz fuer die Bundesrepublik Deutschland“ (Titel lesen !) als von den (west-)alliierten Besatzungsmaechten und deren Militaergouverneuren Mc Cloy (U.S.A.), Robertson (GB) und Koenig (F) in den „Frankfurter Dokumenten“ aufoktroiertes Provisorium eines oekonomisch-ideologisch begruendeten Nicht-Staates (vgl. die „Berliner Erklaerung“ der Siegermaechte vom 05.06.1945 sowie in deren Entsprechung die Art.120 Abs.1 „GG“, Art.133 „GG“ und dementsprechend auch das „Karlsruher Leiturteil“ von 1973) bereits selbst, wenn es in Art.146 „GG“ seinen provisorischen, nicht staatskonstituierenden Charakter durch die Aufforderung zur Verabschiedung einer Verfassung durch das Deutsche Volk (und nicht irgendeiner „Bevoelkerung“) postuliert.
        Das wird allerdings „Verfassern“ facon Ortner und „Kommentatoren“ nicht zugaenglich sein, denen es bereits an elementarer, historischer und staatsrechtlicher Bildung gebricht und die aus diesem
        Grunde mit dem eingebildeten Pathos eifernder Pennaeler triviale, ideologische Flatulenzen ueber eine -de lege lata gleich den bisherigen Lizenz-Parteien, deren Abbild sie ist, voellig insignifikante; allerdings nach nur 9 Jahren in ihren ganzen Habitus nahtlos in den real existierenden Parteienfeudalismus der „B.R.D.“ einzementierte- „AfD“ verbreiten.
        Sehr schoen hat das alles der selbsternannte „Anti-Faschist“ und „rechter Umtriebe“
        gaenzlich unverdaechtige „Sudel-Ede“ erklaert: Ein bekanntes Videoportal aufrufen und als Suchbegriff „Schnitzler Grundgesetz“ eingeben. Koennte aber so manche, nach dem doktrinaeren Ideologiehorn des bundesdeutschen Dressursystems hier herumstochernden Nebelkapitaene heillos verwirren.

    2. Wahr ist: Die AfD will lediglich die Rückkehr zu den guten Verhältnissen aus der Zeit vor der Kanzlerschaft jener verhängnisvollen Frau …

      Das kommt mir spanisch vor, ist immerhin ein sehr flexibler Zeitraum von >13 Mrd. Jahren (Stand 20.01.2026).

      Fragen wir mal: Herrn Höcke? Frau Weidel? Herrn Chrupalla? Meinen selbst ernannten Blockwart? Deren Wahrheit einigt ein Wille und der Wille beginnt immer mit: „ICH…“

      Sorry, davon gibt es genug, ¡gracias! Nehmen Sie doch besser einen Chupalla und setzen sich in den jardín mit einem Glas Pinochet Gris?

      „Sie [die AfD] hält an einer zweifelhaften Tradition fest, in [der] vor allem „das Nationale“ Vorrang hat.“
      Nun ja, GENAU DAS dürfte aber in nahezu allen Ländern der Erde – von Deutschland abgesehen – der völlig unproblematische Normalfall sein

      Und ich naiver Idiot dachte immer, es ginge in der Politik idealer Weise zuerst um Menschen (Plural) und nicht um eine Nation. Danke für die Aufklärung, werde ich an meinen zuständigen Kommunalvertreter weiter geben.

      1. @ EL-G

        WW: „Wahr ist: Die AfD will lediglich die Rückkehr zu den guten Verhältnissen aus der Zeit vor der Kanzlerschaft jener verhängnisvollen Frau …“

        EL-G: Das kommt mir spanisch vor, ist immerhin ein sehr flexibler Zeitraum von >13 Mrd. Jahren (Stand 20.01.2026).

        LoL, hier habe ich mich kurz weggeworfen. 🤣
        Ich hatte aber eine andere Assoziation: Gab es denn nicht vor der Kanzlerschaft dieser verhängnisvollen Frau eine rot grüne Regierung? Und war die vielleicht weniger verhängnisvoll? Ich sag nur Harz 4, Kosovokrieg usw.
        Sorry Herr Wirth, aber der Satz mit den „den guten Verhältnissen“ war wirklich ein wenig missraten.

        1. @ Two Moon,

          Kleines Missverständnis!
          Die Regierung Schröder möchte ich hier nicht verteidigen, denn wegen der Regierungsbeteiligung der Grünen und des verhängnisvollen neuen Staatsbürgerschaftsrechts sowie der Proklamation von Deutschland als „Einwanderungsland“ ist diese Regierung natürlich insgesamt keineswegs positiv zu bewerten!!
          Auch Hartz IV und die Beteiligung am Jugoslawienkrieg oder Kossovokrieg waren problematisch oder regelrecht negativ.

          Ich bezog mich – leider etwas missverständlich – lediglich auf die Menge des schon angerichteten und sichtbar gewordenen Schadens. Das von der Regierung Schröder/Fischer negativ Beschlossene (v.a. Staatsbürgerschaftsrecht) entfaltete seine ganze negative Wirkung bekanntlich erst nach 2005.
          Von daher kann man sehr wohl sagen, dass wir um 2000 oder auch 2005, ja selbst in 2010 noch in – verglichen mit heute – guten Verhältnissen lebten. Dass es auch damals manches Unerfreuliche gab, ist nicht zu leugnen, aber das Paaradies auf Erden ist ja ohnehin unmöglich.

    3. Lieber Herr Wirth,

      auch wenn der Artikel wirklich schei… schlecht übersetzt ist, sind Sie hier doch von ihrer konsequent konservativen (und durchaus respektablen) Linie zu scharf rechts abgebogen.

      1. @El-G

        Dann BELEGEN Sie mir bitte genau, wo ich mich Ihrer Meinung nach oben geirrt haben sollte!

        Berücksichtigen Sie außerdem, dass es hier um die Partei als Ganzes und nicht um möglicherweise fragwürdige Äußerungen einzelner Mitglieder gehen kann.

        Dass Sie auch zu jener kleinen Minderheit gehören, die glaubt, dass es nicht zuerst um das eigene Land, die eigene Nation gehen solle, beweist noch lange nicht, dass diese von Ihnen abgelehnte Sichtweise auf der ganzen Erde mit überwältigender Mehrheit nicht die Normalität darstellt. Es ist ist nur so, dass Sie diese Normalität ablehnen.

        1. Vielleicht ist Ihnen nicht klar, dass „die Nation“ in den meisten Teilen der Welt zwar eine wichtige, aber dennoch eine folkloristische Angelegenheit ist. Und kein primäres Glaubensbekenntnis. Den Menschen ist die nähere Umgebung meistens wichtiger, denn da haben sie Notwendigkeiten zu erledigen.

          Weiter dachte ich, mein Post hätte das klar gestellt: Ich halte diese Partei für einen Wahleimer für Opportunisten und Egoisten sowie für kurzsichtig bis ignorant. Das belegt sie selbst.

          Und es macht mich fast traurig, Ihnen zu bestätigen, dass »Ihre Normalität« weder meine ist, noch die der Welt, die wiederum ganz andere hat. Diese lehne ich nicht ab, ich verstehe, dass sie da sind und warum sie so sind. Kein Grund „Hurra“ zu rufen.

        2. @ Wolfgang Wirth:

          Dass Sie auch zu jener kleinen Minderheit gehören, die glaubt, dass es nicht zuerst um das eigene Land, die eigene Nation gehen solle, beweist noch lange nicht, dass diese von Ihnen abgelehnte Sichtweise auf der ganzen Erde mit überwältigender Mehrheit nicht die Normalität darstellt. Es ist ist nur so, dass Sie diese Normalität ablehnen.

          Na klar ist einem die eigene Gruppe, die Menschen, die in der gleichen Umgebung wohnen, somit auch der Staat, der dort besteht, normalerweise näher, als Menschen aus anderen Staaten. Ganz natürlich hat man normalerweise ein Gefühl für seine Heimat, wenn man von den Menschen, die dort leben und von der Regierung und der Verwaltung, die dort herrscht, einigermaßen gut behandelt worden ist. WENN.

          Aber dieses natürliche Gefühl, diese natürlich Verbundenheit (deren Stärke auch ganz natürlich individuell verschieden ist) hat eine gewisse Grenze bis wohin und für wieviele sie reicht. Es reicht höchstens so weit wie das, was man heutzutage eine Region nennt. Die Bundesländer (die meisten) sind dafür schon zu groß.

          Alles was darüber hinaus geht, dazu hat man _keine_ natürliche Verbundenheit, _kein_ natürliches Gefühl. Zu der großen „Nation“ in der man lebt, kann man nur eine abstrakte Beziehung aufbauen. Diese Abstraktion kann man sogar mit Gefühlen aufladen, aber das sind dann reine Sentimentalitäten, also unechte nur vom Verstand induzierte Gefühle, es sind gefährliche Sentimentalitäten und alles „Völkische“ geht auch genau in diese Richtung.
          Hier genau liegt das Problem größerer Staaten; je größer der Staat, desto größer das Problem, wenn man das natürliche Gefühl der Verbundenheit mit den Menschen, der eigenen Umgebung, mit dem echten eigenen Volk, (sage ich jetzt mal) auf den großen Staat übertragen will.
          Und ich verstehe sehr gut, wenn einem das gegen den Strich geht, denn ich empfinde auch so.

          Aber natürlich leben wir nun mal in Deutschland und das ist nun mal unser aktueller staatlicher Bezugsrahmen mit dem man umgehen muss. Und selbstverständlich haben wir alle eine Verbindung zu dem was man als gesamtdeutsche Kultur bezeichnen kann. Da ist dann das „Eigene“ was Sie betonen, was einem doch am nächsten sein sollte.
          Blos sollte man meiner Ansicht nach aufhören von Menschen zu erwarten, dass sie das übermäßig mit Gefühlen aufladen sollten. Die Gefühle bleiben bei der Region, der Rest ist Verwaltung und die übergreifenden kulturellen Bestandteile eines gemeinsamen Sprachraumes.

          Man sollte schlicht aufhören den Bezug zur großen Nation/Staat mit Gefühlen aufzuladen, die da einfach nicht hingehören.
          Aber genau das machen die pathos-schwangeren Reden so einiger AFD-Protagonisten ständig.

          1. Guter Beitrag👍
            Obwohl ich das alles völlig anders empfinde kann ich das gut nachvollziehen, weil ich früher ähnlich gedacht habe.
            Da ich aber immer so viel unterwegs war und wahrscheinlich wohl gut ein Viertel meine ganzen Lebens irgendwo auf der Welt herumgereist bin, sehe ich das alles völlig anders.
            Das nennt man m.E. dann wirklich über den Tellerrand schauen.
            Eigentlich jedes Mal wenn ich egal woher wieder in die deutsche Hemisphäre eingelaufen war, ging es mir erst einmal schlecht und musste mich wieder eingewöhnen und mittlerweile empfinde eigentlich nur noch Hass auf gerade diese deutsche Mentalität mit den Dingen umzugehen.

            1. @ motonomer:

              Na dann fallen Sie wohl unter die Kategorie, die ich in folgendem Satz aus meinem Post dem WENN zuordnen würde:

              Ganz natürlich hat man normalerweise ein Gefühl für seine Heimat, wenn man von den Menschen, die dort leben und von der Regierung und der Verwaltung, die dort herrscht, einigermaßen gut behandelt worden ist. WENN.

          2. @Two Moon

            Habe kein Problem mit Ihren Ausführungen, volle Zustimmung!
            Es ist bei mir auch keineswegs so, dass ich eine starke emotionale Bindung an die deutsche Nation hätte. Die meisten „Mitglieder“ kenne ich ja auch gar nicht und viele sind und waren auch durchaus unerfreulich.
            Etwas anders ist es bei meinem Verhältnis zu dem, was man deutsche Kultur, Mentalität und Tradition nennt, denn ich spüre einfach, dass ich ein Teil davon bin. Das ist bei Ihnen ja auch so.

            Nein, es geht mir hier gar nicht um Gefühle, sondern ganz nüchtern darum, dass die ganz banalen Interessen der Bewohner des eigenen Landes Vorrang haben sollen vor den Interessen von Möchtegerneinwanderern und gewissen einflussreicher Kreisen in Übersee. Nichts anderes habe ich @ El-G vermitteln wollen.

            Ist mir übrigens nicht klar, wieso Sie annehmen, dass ich bei diesem ganzen Thema sonderlich emotional geladen sei? Vielleicht ist es so, dass Sie und auch andere einfach glauben, dass Konservative immer voll von Emotionen („Vaterlandsliebe“) usw. seien?!
            Ich will bloß, dass die Dinge normal und vernünftig funktionieren.

            1. @ Wolfgang Wirth

              Ich habe meinen Post gar nicht so sehr auf Ihre Gefühlswelt bezogen, sondern weil ich erklären wollte, warum das „nationale Gehabe“, was es zweifelos in der AFD in großen Teilen zu sehen gibt, vielen Menschen einfach unangenehm ist. Warum sie es abstoßend finden. Die kippen dann zwar oft in vom Mainstream angebotene Denkmuster die AFD übermäßig zu verteufeln, als Vollnazis und Totengräber der Demokratie anzusehen (als wäre die noch so lebendig), aber der Grundimpuls für die Ablehung „nationalen Denkens“ ist vielfach nicht so einfach abzutun, finde ich.

              Wenn man „Das Nationale“ ablehnt , heißt das noch lange nicht, dass man das „Eigene“, wie Sie es nennen auch ablehnt oder gering schätzt.
              In Deutschland (und nicht nur hier) gibt es einfach zu viele verquarzte Haltungen zum „Nationalgefühl“, was dann ins eine oder andere Extrem ausschlägt, entstanden wohl aus dem furchtbaren Ideal des Nationalen im 19. Jahrhundert.

              Und da haben ich eben Verständnis für @ El-G, wenn er sagt:

              Und ich naiver Idiot dachte immer, es ginge in der Politik idealer Weise zuerst um Menschen (Plural) und nicht um eine Nation.

              Mit dem Begriff „Nation“ verbinden halt viele Menschen auch Dinge, die sie nicht haben möchten.

              Etwas anders ist es bei meinem Verhältnis zu dem, was man deutsche Kultur, Mentalität und Tradition nennt, denn ich spüre einfach, dass ich ein Teil davon bin. Das ist bei Ihnen ja auch so.

              JEIN!
              Deutsche Kultur, was genau soll denn dazu gehören? Die ist doch zwischen Norden und Süden und Osten und Westen verschiedener, als teilweise zu den Nachbarländern.
              Die Mentalität auch. Wenn ich in Bayern oder Sachsen oder auch in Holstein bin, fühlte ich mich als Rheinländer teilweise ziemlich fremd. Die haben schon eine sehr andere Mentalität.
              Und Tradition noch weniger. In meiner Region haben sich viele alte Traditionen schon länger aufgelöst, einfach auch deshalb, weil sie keine vitale Kraft mehr hatten.

              Was die Deutschen eint, ist der Sprachraum, eine gewisse Art der Bildung auch, der Verwaltung, wie man Dinge umsetzt und handhabt. Aber über alle deutschen Regionen gespannt, sind diese Gemeinsamkeiten mitunter relativ dünn, finde ich.
              (Nebenbei bemerkt: Da hilft es auch nicht, wenn man, wie neuerdings immer mehr forciert, jetzt jeden verdammten Mannschaftsport, nicht nur bei Männern, sondern auch unbedingt bei Frauen zu einer nationalen Sache hochstilisiert.)

              Ist mir übrigens nicht klar, wieso Sie annehmen, dass ich bei diesem ganzen Thema sonderlich emotional geladen sei? Vielleicht ist es so, dass Sie und auch andere einfach glauben, dass Konservative immer voll von Emotionen („Vaterlandsliebe“) usw. seien?!
              Ich will bloß, dass die Dinge normal und vernünftig funktionieren.

              Wie gesagt, nicht Sie im Speziellen, sondern mein Post zielte im Grunde auf alle, eben auch große Teile der AFD, die „das Nationale“ emotional so aufblasen. Während Ihr Post das ja verteidigen wollte.
              Emotional werden Sie ja schon des öfteren, wenn die Dinge bei Migranten, Wokismus usw. nicht so laufen, wie Sie das für „normal und vernünftig“ halten. Ob Sie jetzt eine besondere „Vaterlandsliebe“ haben, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Bisweilen geht Ihre Wortwahl aber in die Richtung. Erinnere mich z.B. noch an so Dinge wie die „Nationale Grüße“, die Sie vor mittlerweile schon recht langer Zeit unter Ihre Kommunikation mit Majestic gesetzt haben.

              1. @Two Moon

                Verstehe, Sie schrieben eher allgemein und weniger auf mich bezogen.

                Sie haben natürlich recht, dass sich die Mentalität in den deutschen Teilräumen und Landschaften schon ganz schön unterscheiden kann. Wenn man aber von außen auf Deutschland blickt oder wenn man nach vielen Auslandsreisen hierher zurückkommt, dann erscheinen diese landsmannschaftlichen Unterschiede auf einmal ziemlich klein und der Eindruck der Ähnlichkeit und der großen Schnittmenge ist stärker.
                Diese Erfahrung habe ich oft gemacht.

                „Nationale Grüße“? Das ist nun ganz und gar nicht meine Wortwahl. Und wenn ich es tatsächlich geschrieben haben sollte, dann lediglich deshalb, um Majestic nach einem

                1. „Nationale Grüße“? Das ist nun ganz und gar nicht meine Wortwahl. Und wenn ich es tatsächlich geschrieben haben sollte, dann lediglich deshalb, um Majestic nach einem

                  Vielleicht war es auch „Patriotische Grüße“ jedenfalls eindeutig etwas in dieser Art, was dann langhaftend bei mir hängen geblieben ist.

                  Wenn man aber von außen auf Deutschland blickt oder wenn man nach vielen Auslandsreisen hierher zurückkommt, dann erscheinen diese landsmannschaftlichen Unterschiede auf einmal ziemlich klein …

                  Ja, schon. Da ich aber quasi ständig von einer Auslandsreise nach Deutschland zurückkomme, eben weil ich dicht an der Grenze wohne und dauernd drüben bin, sogar dort arbeite, ist das für mich natürlich nicht so deutlich.

                  1. @Two Moon

                    Ups, da fehlte was:
                    „… dann lediglich deshalb, um Majestic nach einem …“

                    „… dann lediglich deshalb, um Majestic nach einem interessanten Austausch eine Freude zu machen.“

                    Ich meine Reisen in andere Kulturräume – Südeuropa, Osteuropa, USA, Nahost, Südasien – nicht ins nahe Belgien! Belgien und Deutschland sind nicht sooo verschieden. Mit dem wallonischen Gebiet ist es freilich etwas anders.
                    Außerdem ist ja Belgien überhaupt erst gegen 1800 aus dem Alten Reich („Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“) ausgeschieden, nämlich in Form der bis 1795 österreichischen Niederlande, die dann zuerst von den Franzosen, dann von den Niederlanden übernommen wurden.
                    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Niederlande

                    1. @ Wolfgang Wirth

                      „… dann lediglich deshalb, um Majestic nach einem interessanten Austausch eine Freude zu machen.“

                      Könnte sein, dass es so gewesen ist und ich das falsch gedeutet habe.

                      Mit dem wallonischen Gebiet ist es freilich etwas anders.
                      Außerdem ist ja Belgien überhaupt erst gegen 1800 aus dem Alten Reich („Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“) ausgeschieden, nämlich in Form der bis 1795 österreichischen Niederlande, die dann zuerst von den Franzosen, dann von den Niederlanden übernommen wurden.

                      Also mir ist die Wallonie, obwohl frankophon, doch noch näher als die Flamen oder die Niederländer. Aber es gibt ja auch die deutsprachige Region in Ostbelgien oder so Sonderfälle wie Belgisch-Lothringen, die Gegend um Arlon wo man bis vor 150 Jahren auch noch deutsch gesprochen hat.
                      In der Wallonie ging das Deutschsprachige ursprünglich ganz früher sogar bis nach Lüttich.
                      Im Grunde hat erst der Wiener Kongress eine scharfe Trennlinie des Rheinlandes zu seinen westlichen Nachbarn gezogen und der Nationalismus des 19. Jahrhunderts die Grenze dann auch kulturell verstärkt. Aber genetisch sind die Aachener z.B. wesentlich enger mit Menschen aus Brüssel verwandt als mit Menschen aus Hannover.

                      Aber das „Heilige Römisches Reich Deutscher Nation“ war ja auch kein Nationalstaat. Und der Großteil Flanderns hatte bis zum 15. Jahrhundert auch unter frz. Herrschaft gestanden. So gesehen war das alles kein großer homogener Kulturraum wie die späteren Nationalstaaten es angestrebt haben. Damals war die Kultur wirklich noch kleinräumiger ausgeprägt.

    4. Ich möchte zu bemerken geben, dass Sie nirgends in Ihrem Beitrag ein echtes und sachbezogenes Argument geliefert haben und nirgends Ortners Gedanken widerlegen konnten, sondern lediglich Ihren Emotionen und Ressentiments Ausdruck verliehen haben.

    5. Jaja, die Mitmacher, die hinterher wieder nichts gewusst haben wollen und wie die Unschuld vom Lande „verführt“ wurden (was für ein grandioser Schwachsinn!). Das kann eigentlich nur zweierlei bedeuten: Entweder sie haben einen IQ unter Zimmertemperatur, oder, das glaube ich eher, sie sind durch und durch bösartig und menschenverachtend.

  3. Die Partei, die alles was die gegenwärtige politische kulturelle Identität unserer Republik ausmacht und zusammenhält mit allen Mitteln bekämpft, sie findet große Zustimmung

    Bitte? Was soll das sein, „kulturelle Identität …die uns zusammenhält“ Herr Ortner? Das was es vor der Massenzuwanderung gab und ihr zu zerstören versucht? Die offiziellen Lügen und Narrative von ÖRR und Mainstreamparteien, also von der verlogenen „unsere Demokratie“, sind doch genau gegen diese Identität gerichtet, ständig Worte wie „Vielfalt“ und „Diversität“ im Munde führend, eine klatschende Ohrfeige für jeden Deutschen, der offensichtlich nur verdünnt unter massenhaft Fremden erträglich ist?! Und die selben Parteien und Medien scheuen sich nicht, alles demokratische und rechtliche Gebahren umzukippen, bösartige Propaganda zu machen, nur um der „rechten“ Opposition zu schaden!

    Lächerlich! Wie kann die AfD große Zustimmung einheimsen, wenn doch alles Friede, Freude, Eierkuchen ist? Das Gegenteil ist der Fall! Der ÖRR und die Mainstreamparteien spalten, hetzen, verleumden und übervorteilen uns und wundern sich dann, dass das Konsequenzen hat. Na sowas aber auch!

  4. „Die AfD will ein anderes Deutschland“
    Das will ich doch mal schwer hoffen, oder soll in diesem Saftladen alles beim Alten bleiben? Dazu gehört selbstverständlich auch die Entsorgung der NS- Zeit. Die Vergangenheitsbewältigung ist nichts weiter als ein Machtinstrument gegen die Interessen des deutschen Volkes , die von innen und außen perfide gesteuert wird. Wir sollten uns ein Beispiel an Putin nehmen, der lässt sich nicht vor den Karren der lähmenden Bewältigung spannen.

    1. Na, dann nehmen sie sich doch ein Beispiel am Putinrussland. Da werden doch gerne mal Menschen aus dem Fenster gefallen, so bspw.. Wohlan, mit gutem Beispiel voran, werter Steinzeitwuthutbürger. Vorwärts immer, ruckwärts nimmer.

      1. Was beweist, dass in Russland Fenster immerhin noch geöffnet werden können. Hierzulande gibt es bei Investor freundlichen Mietwohnungen immer öfter Schwierigkeiten.

      2. @ Prostetnic Vogon Jeltz
        Dafür werden sie im besten Deutschland aller Zeiten™ vermehrt durch Messer Folklore umgebracht. Vllt. mal die Kriminalitätsstatistiken vergleichen oder sich ganz allgemein über die Unterschiede in den Großstädten informieren und nicht nur irgendwelchen Müll absondern.

  5. Der Westen, insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, hat kein Problem damit, dass der ukrainische Anführer der Massenmorde an den Juden in der Ukraine als Held gefeiert wird, dem Denkmäler gebaut werden, wieso wundert man sich dann in Deutschland über die AfD?

    Auf Einwände gegen das massive Auftreten der Bandera-Anhänger während der Proteste auf dem Maidan regierten deutsche Politiker damit, dass es sich um unbedeutende Gruppen handeln würde, und Verbrecher wie Bandera wurden oft als »umstritten« charakterisiert, obwohl jeder dieser Politiker über die Verbrechen bescheid hätte wissen müssen.

    Der damalige deutsche Außenminister und heutige Bundespräsident Steinmeier hatte auch kein Problem mit dem US-Senator Mccain zusammen mit dem Vorsitzenden der rechtspopulistischen und radikal nationalistischen Partei Allukrainische Vereinigung Swoboda »Tjahnybok« während der Maidan-Proteste aufzutreten. Es war Tjahnybok der 2004 die Ukrainer vor der »jüdisch-russischen Mafia« warnte.

    Wer mit Heldenverehrung für Bandera kein Problem hat, der hätte sicher auch kein Problem damit, wenn in Deutschland Denkmäler für Himmler oder Heydrich gebaut werden würden.

    1. Gut beschrieben. Hätten Steinmeier und Co. den Bandera-Kult damals abgelehnt und verurteilt, wäre der heutige „Kampf gegen Rechts“ glaubwürdiger. Oder soll das womöglich sogar so…??? Frage für einen Freund…😉

  6. Ich beantrage Titeländerung in

    Die AfD ist unser Unglück

    und hätte den Artikel nicht gelesen.

    Obwohl im Artikel die Ursache des Erfolgs der AfD richtig erkannt und benannt wurde

    Die AfD wird nicht mehr aus Protest, sondern aus Überzeugung gewählt. Ein deutlicher Beleg dafür, dass viele Menschen den regierenden Parteien die Lösung dieser Problemfelder nicht mehr zutrauen – sich abwenden, weil sie ihnen nicht mehr vertrauen, deutlicher – ihnen misstrauen.

    wird im weiteren Verlauf die Nazikeule geschwungen.

    Aus demokratischer Sicht ist die Wahl der Bürger nicht zu kritisieren. Wer die Demokratie mit totalitären Mitteln wie Parteiverbot retten will, ist kein Demokrat.

    Artikel:
    Die Partei (AfD), die alles was die gegenwärtige politische kulturelle Identität unserer Republik ausmacht und zusammenhält mit allen Mitteln bekämpft, …

    Die Politik der letzten Jahrzehnte hat zu einem Zusammenbruch der politischen kulturellen „Identität“ geführt. Daran war die AfDnicht beteiligt. Und dass die AfD mit „allen Mitteln“ kämpft ist völlig überzogen. Oder glatt gelogen. Einigen wir uns auf Halluzination.

    Artikel:
    Es muss jedenfalls Gründe geben, sich wiederholt öffentlich mit NS-Parolen gemein zu machen und dann offenkundig der NS-Ideologie nahestehende Verwendung entweder glatt zu leugnen oder für gänzlich unbedeutend zu erklären.

    Das ist ein schwerwiegendes Problem, das „Slava Ukraina“ im Bundestag vom Bundeskanzler:

    „Bundeskanzler Olaf Scholz hatte am 11. Juni seine Rede anlässlich der sogenannten
    „Ukraine Recovery Conference“ und des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
    Selenskyj mit der umstrittenen Grußformel „Slava Ukraini“ abgeschlossen. Laut der
    Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die dem Innenministerium untersteht, wurde
    dieser Slogan erstmals im April 1941 als offizieller politischer Gruß von der allgemein als
    faschistisch und fanatisch antisemitisch eingeordneten „Organisation Ukrainischer
    Nationalisten“ unter Stepan Bandera eingeführt.“

    NDS – pdf
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=116674&pdf=116674

    NDS – Kommentare – pdf
    https://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=116898

    .

    Bitte keine Missverständnisse (Disclaimer):
    Ich rate ab, die AfD zu wählen.

    1. @Dan

      Haben Sie für meine Begriffe gut geschrieben.

      Es ist übrigens – entgegen der Annahme manch anderer Leser – keineswegs so, dass ich die neue blaue Partei anhimmeln würde oder von ihr viel erwarte. Nein, da sitzen neben mutigen Idealisten, die massive Anfeindung und Gefährdung in Kauf nehmen, teils auch Karrieristen und Trittbrettfahrer, und in den Orts- und Kreisverbänden mögen sich hier und da auch Leute treffen (einige), die man im Gegensatz zur durchaus vorzeigbare Bundestagsfraktion nicht unbedingt toll finden dürfte. Andererseits ist das wohl bei jeder Partei so. Und ob die AfD, so sie einmal regieren sollte, viel wird bewirken können, das darf eher bezweifelt werden.
      Gefährlicher wäre in diesem Fall übrigens vermutlich weniger das Handeln eines blauen Innenministers als vielmehr die klammheimliche oder sogar regelrecht offen gezeigte Sabotage- und Bürgerkriegsbereitschaft der fanatischen Feinde dieser Partei …

      Nein, die Sache ist anders. Diese Partei ist ein unvermeidbares(!) Ergebnis der jahrelang praktizierten sehr einseitigen Politik. Nicht die AfD hat sich selbst groß gemacht, sondern sie ist das – ungewollte(!) – Resultat einer maßlosen, arrogant-einseitigen, letztlich ziemlich dummen und ins Irrational-Dogmatische geschwenkten Politik.
      Sozusagen das logische Umschlagen des Pendels! Das Pendel muss eben immer umschlagen, wenn es vorher sehr in eine Richtung ausgeschlagen hat. Man kann das als eine Art Korrektiv betrachten.

      Das Entstehen dieser Partei und ihr Aufstieg sind meines Erachtens also die völlig logische und gleichsam unvermeidbare Konsequenz angesichts bestimmter sehr einseitiger politischer Handlungen und Fehler. Das Aufkommen der AfD ist historisch gesehen auf ähnliche Weise notwendig wie das Entstehen der Grünen in der Zeit um 1980 herum.

      Das eigentlich Erstaunliche ist nun, dass ein Großteil der Gegner dieser Partei außerstande ist, derartige Überlegungen selbst zu denken, geschweige denn zu bejahen. Dass eine absurde Dämonisierung noch hinzukommt, vervollständigt den Eindruck des intellektuellen Niedergangs in einem satt, träge und selbstzufrieden gewordenen linksliberalen Establishment, aber auch in Teilen der alten Linken.

      1. Jaja, die armen Idealisten, die von den bösen Karrieristen und Trittbrettfahrern beiseite geschoben werden. So vermeidet man die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Positionen der Partei, weil ja im Grunde gut, nur eben die bösen, bösen…

        Es wird wieder nicht alles schlecht gewesen sein…

  7. Der Artikel hat doch einige schwerwiegende Schwächen.. die auch durch das instantane Greinen, der AfD-Apologeten @Wirth, @Scheinregen (wieder mal im Duo) und, mit etwas Verspätung, @Klöbner nur (aber immerhin) marginal gemildert werden. Die offensichtlichen Unzulänglichkeiten rechtfertigen allerdings keineswegs die halluzinatorische und überaus infantile Ansicht, dass die AfD in irgendeiner Art und Weise gewinnbringend für dieses Land sein könnte, was eigentlich jedem mit einigermassen intaktem moralischem Kompass und kognitiver Grundausstattung bewusst sein müsste. Erstaunlicherweise gibt es aber doch einige Leute, die – neben der Abwesenheit des angesprochenen Kompasses und wohl auch der Grundausstattung – ernsthaft der Ansicht sind, dass mehr und noch mehr von dem, was diesen („Sozial“-)Staat von innen her erodiert und die Menschen zu einer beliebigen gesichts- und würdelosen Verfügungsmasse des Kapitals zerdrückt, sei für eine gedeihliche Zukunft förderlich.

    Es gilt allerdings immer noch: Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.

    1. @Zebraherz

      Wie fast immer: Nur eigene Emotionen bzw. Ressentiments und unbewiesene Behauptungen/Unterstellungen, aber keine Spur von irgendeinem Argument.

      Tja, die Zeiten, da die Linke intellektuell noch was drauf hatte, sind eben 50 Jahre her.

      1. Das sagt der Richtige. Aber wenn wundert es. Altnazis, die den 177er für Teufelszeug halten, sterben zum Glück nach und nach aus.

      2. Immerhin hatten sie mal was drauf, von eurer „Seite“ ist noch nie was Sinnvolles gekommen.

        Und von Ihrer Seite im speziellen kommt immer das gleiche.

        Aber um den Humor nicht zu verlieren;
        1986 war das Jahr als Ihre Frau mit einem „linken“ durchgebrannt ist ?

      3. Nur eigene Emotionen bzw. Ressentiments und unbewiesene Behauptungen/Unterstellungen, aber keine Spur von irgendeinem Argument.

        Ist halt ein gefühliges Weibchen, dass Frauen von der Tendenz her kollektivistischer und damit linker sind (bedingt durch ihre höhere Abhängigkeit), dafür gern auf komplexere Lageanalysen zugunsten von Gesinnungsethik verzichten, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, es ist einer der Hauptgründe, weshalb das Land so dasteht, wie es das jetzt tut.

        Das ist aber auch und vor allem tatsächlich mal die Schuld von uns „alten weißen Männern“, wir waren zu idealistisch und gutmütig, in Politik und Medien hätten frühzeitig Intelligenztests für alle, die Spreu vom Weizen trennen müssen, dann wären uns Meinungsgranaten wie Melanie Amman oder Frau vdL. erspart geblieben (und die ein- oder andere männliche Niete auch)! Wir haben es verkackt und nun wird die Evolution keine Gnade mit uns haben, nächste Station: Scharia-Land oder failed state (außer die AfD schafft es tatsächlich noch, rechtzeitig was zu reißen, das ist für mich aber unvorhersehbar und sehr viel Vertrauen habe ich in die auch nicht, ist halt auch nur eine Partei…)

          1. Unsere Naivität (ich nehme mich da selbst nicht aus, auch wenn ich nie irgendwas mitzubestimmen hatte).

            „Schuldiger“ ist zwar das gebräuchliche Wort, um einen (Mit)verursacher zu benennen, aber vom Konzept her eigentlich nicht treffend, weil die entsprechende Person selten bewusst böswillig handelte, es waren halt einfach Fehlentscheidungen und Versäumnisse auf Basis von Nichtwissen. Ich war selbst mal überzeugt, dass Frauen und Männer sich mental nicht wesentlich unterscheiden würden… und habe dahingehend in den letzten zwei Jahrzehnten eine schmerzhafte Lernkurve bewältigen müssen.

            Ich stehe nach wie vor hinter Gleichberechtigung und halte sie für eine Errungenschaft, aber man muss eine gleichberechtigte Gesellschaft offenbar sehr viel härter absichern, wenn sie nach wie vor ansatzweise meritokratisch und demokratisch bleiben soll, man muss sie nicht mehr nur vor typisch männlichen Schwächen schützen, sondern offenbar auch vor typisch weiblichen (wie das zu bewerkstelligen ist, wird noch auszuhandeln sein)…

            1. Scheinregen

              Unsere Naivität …

              Zuerst waren es die Frauen, dann die („alten weißen“) Männer, dann die mindere Intelligenz und jetzt schiebst du die Naivität nach.

              Wessen Naivität wäre die nächste Frage, aber so richtig Lust, Fragen zu stellen, habe ich nicht mehr.

              1. Ja, weil du eigentlich nicht verstehen willst, was ich geschrieben habe, da steht nämlich alles. Du suchst eher Konfrontation und Sieg im verbalen Schlagabtausch (das ist zumindest mein Eindruck), ich aber nicht und weil ich mich nicht darauf einlasse, verlierst du die Lust.

                1. Putzig

                  Jetzt fängst du an, zu psychologisieren mit zusätzlicher moralischer Komponente.

                  Aber du umschiffst das Thema:

                  Meine Frage zielt auf die Konsistenz deiner Aussagen.

  8. Noch einmal: Nicht alle, die die CDU, SPD, Grüne wählen sind Extremisten, aber sie müssen sich vorwerfen lassen, extremistische Politiker mit weitreichenden parlamentarischen Legitimationen und Eingriffsmöglichkeiten ausgestattet zu haben, die sie zur Verelendung der Bevölkerung und zur Kriegsvorbereitung nutzen. Dafür sollten wir sie ausdrücklich in Mit-Haftung nehmen. Ausreden gibt es nicht.

    1. Das stimmt wohl. AfDler werden jetzt ihre Ausrede vortragen und sagen, dass die AfD dem entgegen stünde. Was ich sagen will: nur weil die Einen vollkommen daneben sind, heißt das nicht, dass deren (angeblichen) Widersacher besser wären. Die Verantwortung liegt da überhaupt gar nicht (mehr) braun zu wählen, egal welches Feindbild von wem präsentiert wird.

      1. @ Richard

        Was ich meine: die politischen Akteure sind völlig beliebig, weil identisch. Die eine haben den Ruin verursacht und die anderen werde ihn nicht beseitigen. Es ist ein gefährlicher Trugschluss, nur bei einer Seite die braune Karte zu bemerken.

  9. Deutschland ist braun und sie sehen sich auch noch als Opfer… Das ist ein breites gesellschaftliches Problem. Und die etablierten Parteien sind Teil dieses Problems, nicht dessen Lösung. Hass auf Russen ist nichts Anderes als Hass z.B. auf Flüchtlinge. Ich hab mal eine junge Dame gesprochen, die mir erklären wollte wie böse falsch und schlimm Rassismus sei. Als ich dann auf Russland zu sprechen kam, da meinte sie „ja, aber die Russen sind ja auch besonders schlimm“. Das Problem ist, dass für viele der Rassismus so selbstverständlich ist, dass sie nicht einmal im Ansatz merken, dass das nicht ok ist. Die haben null Unrechtsbewusstsein dabei. Wie gesagt: „und sie sehen sich auch noch als Opfer“. Das macht es so schwer zu ihnen durchzudringen.

    Deutschland ist ein rechter Systemfehler über (fast) alle Parteien und Bevölkerungsgruppen hinweg. Sie unterscheiden sich maximal im Feindbild. Dass sie aber eines haben, das steht praktisch fest. Im Feminismus verläuft die rassistische Grenze zwischen Mann und Frau.

      1. Das verhält sich ähnlich, wie die allgemeine Annahme, dass Kapitalismus durch kein anderes System zu ersetzen ist.

        Kann man sicher, du selbst bist aber unfähig eines zu beschreiben… und zu erklären, wie man dahin kommt.

        Es immer zu beschwören und erstmal alle funktionierenden Strukturen zu zerstören, würde aber nur ein Imbeziler vorschlagen, nicht wahr? Oder jemand der keine Kinder und keine Verantwortung hat.

    1. So pauschal wie falsch. Typisch antideutsches, linksextremes Weltbild.

      Hass auf Russen ist nichts Anderes als Hass z.B. auf Flüchtlinge

      Die allerwenigsten hassen „Flüchtlinge“ (die meisten Ausländer hier, sind auch gar keine), was im Umkehrschluß nicht bedeutet, dass Otto-Normalo möglichst viele davon hier haben will, denn wir haben auch so etwas wie eine eigene Kultur, auch wenn du sie nicht erkennst bzw. nicht leiden kannst (auch eine Form von Hass, nicht wahr?)

      Die allerwenigsten hassen „Russen“, sie kennen ja gar keine (außer Putin aus dem TV), werden aber vom staatlich abgesicherten ÖRR-Lügenrundfunk mit Propaganda überzogen. Weil der typische Deutsche aber bis ins Mark idealistisch veranlagt ist, will er immer der guten Sache dienen, also Opfern (Flüchtlingen etc.) helfen, Böse (Nazis, Rassisten, Russen, Israelis, Amis etc.) bekämpfen, leider scheitert das i.d.R. an ausreichend seriös-neutralen Informationen und einem Mangel an kritischem Reflektions- und Denkvermögen. Frei drehender Idealismus ist aber eine echte Gefahr und leicht zu instrumentalisieren (auch die Nazis und Kommunisten waren hoch idealistisch, nur die Feindbilder und Opferweltsicht war eine andere).

    2. So sieht es aus. Ich vergleiche das bildlich mit einem Eisberg: Was ins Auge fällt, ist natürlich die Eisbergspitze (AfD und Co.), der darunter liegende Brocken ist unsichtbar, aber um ein Vielfaches größer.

  10. Der 8. März 2026 wird der wichtigste Tag aller Zeiten sein. Die AfD wird in BW die Grünen überholen.
    Die Einwanderung muss stark begrenzt werden. Abtreibungen müssen verboten werden.
    Autoritarismus, Militarismus und Xenophobie sind abzulehnen.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

  11. Was interessiert mich das Geseier der Bundeseule ? Ein verlogener Heuchler, wie er im Buche steht und dessen einzige Fähigkeit darin besteht, pathetisch rumzusalbadern. Also völlig irrelevant.
    Und was soll ich von einem Artikel halten, dessen Autor sich offensichtlich ohne Studien keine eigene Meinung bilden, geschweige denn eigene Gedanken machen kann ? Der zudem die sattsam bekannten hohlen Phrasen (z.B. einer gewissen Partei, des bösen, bösen Ostens, etc.) drischt, als ob es kein Morgen gäbe und auch mit plattesten Zuschreibungen/Unterstellungen nicht geizt ?
    Ach übrigens, was das Mokieren über eine gewisse Wortwahl betrifft :
    “ Verelendete Massen bilden zudem eine Seuchenquelle, Mangelernährung und Ähnliches beeinträchtigen den Volkskörper. Zudem sind nicht alle bereit, diese Gefährdung ihres Lebens hinzunehmen, und bilden so schnell eine Unruhequelle.“
    Stammt aus einem aktuellen Artikel auf diesem Forum. Un gezz ?
    Einmal musste ich allerdings laut auflachen. Beim „Beenden unserer Erinnerungskultur“ (immer wieder schön, wenn jemand so plump es nur geht, von „Wir“ und „Uns“ faselt). Da wollte wohl jemand mal selbst den Frank-Walter geben.

  12. Die sogenannten Altparteien sind keine Option mehr, weil sie selbst Teil des Problems sind. Wer jahrzehntelang politische Verantwortung getragen hat und dabei zentrale Bereiche wie Infrastruktur, Bildung, Verwaltung, innere Sicherheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verfallen ließ, kann keinen glaubwürdigen Neuanfang versprechen. Ein System, das sich selbst verwaltet, aber nicht reformiert, verliert seine Legitimation.

    Statt Bürokratie abzubauen, wurde sie immer weiter aufgebläht. Entscheidungswege sind lähmend, Verantwortung wird zerstreut, ein aufgepumpter Beamtenapparat blockiert jede Dynamik. Politik, die Konflikte vermeidet und Probleme vertagt, bis sie unlösbar werden, richtet Schaden an.

    Gleichzeitig wird Politik zunehmend moralisch aufgeladen und global gedacht, während im eigenen Land die Grundlagen erodieren. Man kann keine Welt retten, wenn das eigene Gemeinwesen seine Funktionsfähigkeit verliert. Prioritäten wurden falsch gesetzt.

    Deshalb braucht es einen klaren politischen Bruch. Nicht weiteres Verwalten des Niedergangs, sondern entschlossenes Handeln, Reformbereitschaft und den Mut, eingefahrene Strukturen aufzubrechen. Wenn das nicht geschieht, wird der Schaden nicht nur größer, sondern irreversibel.

    Unter diesen Umständen bleibt nur noch eine politische Option als letzte Ausfahrt: eine konsequente Oppositionspartei, die bereit ist, diesen notwendigen Bruch tatsächlich zu vollziehen – die AfD. Dass die Altparteien die AfD verbieten wollen, erklärt sich nicht aus Sorge um die Demokratie, sondern aus Angst vor der Wahrheit, die diese Partei ausspricht und vor dem politischen Kontrollverlust, den diese Wahrheit auslösen könnte. Würde die Wahrheit vollständig ans Licht kommen, wäre unübersehbar, dass die Menschen über Jahrzehnte getäuscht wurden und politische Verantwortung allzu oft dem eigenen Vorteil diente. Seriöse, verantwortungsbewusste Politik endete in diesem Land spätestens mit Helmut Schmidt.

    1. Am Arsch ned… scheiß „Law and Order“ dann wird´s nur viel schlimmer.
      Sozialabbau und Aufrüstung und Liberalismus und Privatisierung.
      Es wird keine Partei mehr geben, die UNS helfen kann und wird.!

  13. Auch nicht alle, die Hitler gewählt haben, waren damals Nazis. Das Argument zählt aber auch bei der AfD nicht, da einmal gewählt, werden Faschisten niemals mehr freiwillig das Feld räumen, weder durch Wahlen noch sonst wie. Die AfD ist der parlamentarische Arm der deutschen Faschisten. Wer AfD wählt, wählt Faschismus!

    Der leider viel zu früh verstorbene Wiglaf Droste hat dazu bemerkt:

    „Warum? Das Schicksal von Nazis ist mir komplett gleichgültig; ob sie hungern, frieren, bettnässen, schlecht träumen usw., geht mich nichts an. Was mich an ihnen interessiert, ist nur eins: daß man sie hindert, das zu tun, was sie eben tun, wenn man sie nicht hindert: die bedrohen und nach Möglichkeit umbringen, die nicht in ihre Zigarrenschachtelwelt passen. Ob man sie dafür einsperrt oder ob sie dafür auf den Obduktionstisch gelegt werden müssen, ist mir gleich, und wer vom Lager (für andere) träumt, kann gerne selbst hinein. Dort, in der deutschen Baracke, dürfen dann Leute wie Rainer Langhans, Wolfgang Niedecken und Christine Ostrowski zu Besuch kommen und nach Herzenslust mit denen plaudern, zu denen es sie zieht.“

    1. Den Niedecken stecke ich persönlich ins lager.
      Who the fuck ist Christine Ostrowski?
      Von der hab ich noch nie etwas gehört?
      Seltsame Mischung?

    2. Auch nicht alle, die Hitler gewählt haben, waren damals Nazis. Das Argument zählt aber auch bei der AfD nicht, da einmal gewählt, werden Faschisten niemals mehr freiwillig das Feld räumen, weder durch Wahlen noch sonst wie. Die AfD ist der parlamentarische Arm der deutschen Faschisten. Wer AfD wählt, wählt Faschismus!

      Nein, es sind keine Faschisten, auch wenn ihr eure albernen Glaubenssätze immer wiederholt, wird es nicht wahrer.

      Der Rechtsstaat, der Frieden und die Demokratie werden gerade von den „unsere Demokratie“-Altparteien geschliffen, angeblich um Schlimmeres zu verhindern 😉
      Nur ganz, ganz Unbedarfte bemerken nicht, was hier eigentlich gespielt wird und hauen mit auf den Popanz und die Opposition ein… nicht wahr?

    3. Droste war schon gut, hat aber immer auch ausreichend Spott für die damals schon reichlich vorhandenen Antifaschisten übrig gehabt, die tapfer den Faschismus an Stellen bekämpfen, “ wo man noch nie einen Faschisten auch nur von weitem sah“. Und gelegentlich ging es schon mal arg daneben, wenn er in einer Veranstaltung in der Volksbühne einen, zudem noch schwer zu verstehenden, amerikanischen Autoren lesen ließ und einen Zuschauer, der um Übersetzung bat, weil er nichts verstand, aufforderte nach Hause zu gehen und sein braunes Hemd anzuziehen.
      Nun ja, wie er sich heute aufstellen würde, weiß ich auch nicht. Aber man sollte nicht sicher sein, dass er Seite an Seite mit Leyen, Merz, oder dem Tagesspiegel für die gute Sache, für „unsere Demokratie „, die vielleicht nicht seine wäre, kämpfen würde. Aber das ist Spekulation, Droste ist tot und andere schweigen.

  14. Nicht, dass der Autor dieses Rants ein Gran besser wäre als die beheulte AfD. Er zitiert den „antitotalitären“ Nazigroupie Marko Martin, der seit 2022 für das militärische Eingreifen der BRD zugunsten des von ihm verehrten Banderafaschistenregimes trommelt.
    Mit „Kampf gegen Desinformation/schädliche Narrative“, Debanking, EU-Sanktionen gegen Individuen etc. haben wir den Faschismus längst im Mainstream. Dafür braucht es keine AfD. Nicht dass mit der irgendetwas besser würde.

    1. Der Unterschied der AfD zu den Altparteien ist lediglich, dass sie kein demokratisches Feigenblatt benutzt. Wie deren Politik aussehen würde, das kann man derzeit gut bei Trump studieren.

      1. Das bezweifle ich, Trump ist ein erratischer, narzisstischer Egomane, er ist nur deshalb an der Macht, weil sich sonst niemand traute, gegen die Woken und Globalisierer aufzustehen.

        Die AfD ist m.E. wesentlich sachlicher und seriöser aufgestellt, was allerdings (leider) kein Garant dafür ist, dass sie keinen Unsinn baut oder umkippt.

        Und ein „Feigenblatt“ hat sie auch, m.W. ist sie die einzige Partei mit Machtoption, die „Demokratie nach Schweizer Vorbild“ im Programm hat, selbst die Grünen haben das mittlerweile getilgt und machen lieber einen auf „Rätedemokratie“. Schon von daher ist der Vorwurf, die AfD sei keine demokratische Partei (wie es der Mainstream ständig macht) geradezu lächerlich und verlogen!

        1. Na gut, ich habe US-Politik auf deutsche Verhältnisse übertragen, was ich für angebracht halte, da sich unsere Altparteien immer noch nach den US-Demokraten orientieren. Was aktuell als ihre (der Vasallen) „Zwickmühle“ bezeichnet wird, da ihr „Herr“ gewechselt hat. Aus diesem Dilemma heraus könnte die AfD führen – als wieder treuer Vasall der USA von Trump. In dieser Frage gibt es zwar erhebliche Divergenzen zwischen Ost- und West-AfD. Der Westen dürfte sich aber wie üblich durchsetzen.

        2. Das bezweifle ich, Trump ist ein erratischer, narzisstischer Egomane, er ist nur deshalb an der Macht, weil sich sonst niemand traute, gegen die Woken und Globalisierer aufzustehen.

          Der Typ hat im letzten Jahr 7 Staaten bombardiert, einen Präsidenten entführt, annektiert demnächst Grönland, belegt die ganze Welt mit Sanktionen (= unterwirft die ganze Welt durch Wirtschaftskrieg seinen Vorstellungen), sanktioniert (europäische) Richter und Anwälte des Internationalen Gerichtshofes … und gilt dennoch manchen nichts desto trotz als „Anti-Globalisierer“ (was auch immer das sein mag).
          Was geht bei euch im Kopf vor?
          DIE USA SIND DIE „GLOBALISIERUNG“. Sie besitzen unverändert die Weltleitwährung (mit Konsequenzen, die Sie nicht einmal ahnen), kontrollieren Weltbank und IWF und haben über 700 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt verteilt.
          MacDonalds, Burgerking, Subway, Coca-Cola etc. in jedem Scheißt-Kaff der Welt SIND die Globalisierung. Google, Ebay, Amazon, Apple, Microsoft etc. SIND die Globalisierung. Elon Musks Tesla-Werke in verschiedenen Erdteilen (und sein x.com) SIND die Globalisierung. Das alles durchdringende Englisch IST die Globalisierung.

          1. Der Typ hat im letzten Jahr 7 Staaten bombardiert

            Welche denn? Irgendwas war im Iran, aber ansonsten? Welche habe ich nicht mitbekommen?

            einen Präsidenten entführt, annektiert demnächst Grönland, belegt die ganze Welt mit Sanktionen (= unterwirft die ganze Welt durch Wirtschaftskrieg seinen Vorstellungen), sanktioniert (europäische) Richter und Anwälte des Internationalen Gerichtshofes … und gilt dennoch manchen nichts desto trotz als „Anti-Globalisierer“ (was auch immer das sein mag).

            Das hier ist ein Anti-Globalisierer:
            https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-rueckzug-internationale-organisationen-100.html

            Er ist im Kern nationalistisch und das ist das Gegenteil von globalistisch (leider ebensowenig automatisch gut, zumindest wenn ein Herrscher expansionistisch denkt, aber wenigstens ist er abwählbar, während Globalismus sich Richtung überdemokratische Diktatur bewegt, siehe EU oder Pandemievertrag WHO).

            Was die Außenpolitik betrifft, teile ich die Positionen Trumps mehrheitlich nicht, die der Globalisten aber auch nicht. Ich will eine Welt souveräner demokratischer Staaten, die im besten Fall freundschaftlich und konstruktiv zusammenarbeiten.

            Aber eines muss man ihm zu Gute halten, er hat bei Maduro von den schlechten Entscheidungen die am wenigsten schadbringende gewählt: ein Enthauptungsschlag ist vergleichsweise minimalinvasiv, die meisten Kommentatoren hatten einen neuen Krieg befürchtet. Aber ich will ihn da nicht verteidigen, ich halte das trotzdem für einen Fehler.

            Aber es zeigt positive Wirkung auf die sich selbst belügenden europäischen Eliten, sie rennen herum wie aufgescheuchte Hühner 🙂
            Plötzlich wird diskutiert, was bisher Tabu war: wir müssen unabhängiger von den USA werden!1!! Predige ich seit Jahrzehnten, aber bequeme Bräsigkeit überwindet man offenbar nur mit harten Brüchen. Ich bin Trump sogar einigermaßen dankbar dafür, auch wenn ich nicht weiß, ob er das beabsichtigt hat.

            DIE USA SIND DIE „GLOBALISIERUNG“. Sie besitzen unverändert die Weltleitwährung (mit Konsequenzen, die Sie nicht einmal ahnen), kontrollieren Weltbank und IWF und haben über 700 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt verteilt.

            Das aktuelle Chaos herrscht deswegen, weil sich das gerade ändert. Es sieht mir danach aus, als ob Trump sich auf amerikanahe Gebiete konzentriert und Europa eher loswerden will, falls er überhaupt einen Plan hat. Er zerrt jedenfalls allen die Maske des Selbstbetruges vom Gesicht, all die Länder die so tun, als ob sie auf „Augenhöhe“ mit den USA wären, erkennen, wie schwach sie in Wirklichkeit sind. Das ist enorm schmerzhaft, aber heilsam. Länder die ehrlich zu sich sind, Russland und China z.B. werden mit BRICS immer mehr Scheiben vom globalen Kuchen abschneiden. Hinsichtlich Währungspolitik geschieht das ja schon, China trennt sich z.B. sukzessive von seinem Berg amerikanischer Staatsanleihen, der Goldpreis ist auch nicht umsonst so hoch…

            MacDonalds, Burgerking, Subway, Coca-Cola etc. in jedem Scheißt-Kaff der Welt SIND die Globalisierung. Google, Ebay, Amazon, Apple, Microsoft etc. SIND die Globalisierung. Elon Musks Tesla-Werke in verschiedenen Erdteilen (und sein x.com) SIND die Globalisierung. Das alles durchdringende Englisch IST die Globalisierung.

            Nicht mehr, wenn sie Dank Sanktionen schließen müssen 😉
            Das meiste davon ist verzichtbar, letztendlich aber alles ersetzbar, nur die Anstrengungen dahin sind unterschiedlich hoch. Der Zeitpunkt ist aber günstig, weil KI uns den Absprung erheblich erleichtern kann (sowohl was Sprachen, wie auch Softwareentwicklung und schlechte Demographie angeht). Ich sehe die Entwicklung nicht so schwarz, jeder Umbruch birgt auch eine Menge Möglichkeiten…

            1. @ Scheinregen:

              Besdomny: Der Typ hat im letzten Jahr 7 Staaten bombardiert

              Welche denn? Irgendwas war im Iran, aber ansonsten? Welche habe ich nicht mitbekommen?

              1. Nigeria: US‑Luftangriffe gegen sogenannte „ISIS‑Gruppen“ in Nordwest‑Nigeria.

              2. Somalia: Mehrere Luftangriffe im Rahmen von sogenannten Anti‑Terror‑Operationen.

              3. Syrien: US‑Luftangriffe gegen verschiedene Gruppen, die meistens als „ISIS“ bezeichnet wurden.

              4. Jemen: Angriffe gegen die Huthis.

              5. Iran: Luftangriffe gegen Atomanlagen und verschiedene militärische und zivile Ziele.

              6. Venezuela: Angriff auf eine Hafenanlage sowie Operationen gegen Schiffe im Karibikraum.

              7. Angriffe auf verschiedene Regionen in der Karibik und im östlichen Pazifik, die zu verschiedenen Ländern gehörten, dabei auf Schiffe von angeblichen Drogenhändlern.

    2. Darauf läuft es hinaus und ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr das Bürgertum die Augen davor verschließt, dass der Umbau Europas in eine totalitäre technokratische Diktatur längst im Gange ist. Und wie sehr anschlussfähig an tradierte Faschismen das ist, zeigen sie – Opa verteigte Europa – Wir müssen uns WIEDER gegen Russland verteidigen- doch ganz offen. Ich will nicht darüber spotten, habe ich doch an mir selbst gesehen, wie ideologische Determination die Wahrnahme einschränkt. Aber das wird zunehmend dramatischer, also richtig ernst und es ist nicht der Weidelfaschismus, den ich fürchte, auch wenn ich mit denen absolut nichts zu tun habe. Militarisierung, Zensur, mediale Gleichschaltung, Zersetzung, soziale Vernichtung, das Packtieren mit evidenten Hardcorenazis, Etablierung totaler Uberwachung……Der Autor meint wirklich, also allen ernstes, wir sollten die AfD in Sachsen-Anhalt fürchten?
      Vielleicht sollten wir das. Aber sehr sicher zu fürchten haben wir Merz, Leyen und den Tagesspiegel und seine fragmentierte Weltsicht.

      1. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass der alte Faschismus des 20. Jahrhunderts heute von der herrschenden Macht-Elite in Politik und Medien als ablenkender Buhmann benutzt wird. Als Ablenkung von den eigenen Machenschaften, und als Buhmann zum Draufhauen für potentielle Kritiker der herrschenden Macht-Elite.

        Der alte Faschismus wird sich mit Sicherheit nicht wiederholen, da die gesellschaftlichen Umstände heute ganz andere sind. Das enge Bündnis von großem Geld und staatlicher Macht ist heute gänzlich anders gelagert. Wo früher die politische Ideologie das große Geld instrumentalisierte, ist es heute eher umgekehrt: Die Tech-Milliardäre instrumentalisieren die Politik für ihre Zwecke.

        1. Ja, darüber sollte man sich im Klaren sein und es ist auch überhaupt nicht geheimnisvoll und hinter unser aller Rücken. Es passiert mit einer geradezu unverschämten Offenheit.
          Das ist in der Geschichte nichts Neues. Aber irgendwie scheint die Menschheit dann verurteilt zu sein, die gleichen Fehler noch und noch zu wiederholen.

  15. Autor: „Begriffe wie „Volk, Volksgemeinschaft, Führer“, allesamt NS-kontaminierte Begriffe …“

    So ein Quatsch. Das sind uralte Begriffe der deutschen Sprache. Nach dieser Beurteilung wäre auch die deutsche Sprache selbst „kontaminiert“ und wir sollten sie nicht mehr verwenden. Und genau dieser Eindruck drängt sich auch auf, anhand der vielen Anglizismen, die die deutschen Begriffe heute verdrängen. Und mit den englischen Begriffen verfestigt sich auch die angelsächsische Ideologie.

    1. „Volksgemeinschaft“ ist sicher kein „uralter Begriff der deutschen Sprache“, schon allein deswegen, weil das Zeitalter der zusammengesetzten Substantive erst im 19. Jahrhundert beginnt und noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts von manchen Autoren beklagt wird. Schlagen Sie doch mal online das Grimmsche Wörterbuch auf -> https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&lemid=V10100 Das liefert immer alte Belegstellen.

      Da steht das Wort einträchtig neben den ebenso unbedeutenden „Volksgenius“, „Volksgemüt“, „Volksgesang“, „Volksgesellschaft“ etc. Das ist Literatensprache des frühen 19. Jahrhunderts und nicht umsonst wird als (früheste?) Belegstelle für „Volksgemeinschaft“ der Romantiker Schleiermacher angegeben. Und nun vergleichen Sie das mit dem unendlich umfangreicheren Eintrag zu „Volk“.
      Einen frühen, weitverbreiteten und „naiven“ Gebrauch von „Volksgemeinschaft“ konnte’s schon deshalb nicht geben, weil das Volk aus _Untertanen_ einer feudalen bzw. feudal-absolutistischen Ordnung bestand. (Volk meint bis zur erfolgreichen bürgerlichen Revolution, die’s in Deutschland nicht gab, den 3. und 4. Stand: „Gemeines Volk“) Was für eine „Gemeinschaft“ sollten die Menschen sich unter diesen Umständen eingebildet haben?

      Eine erste kleine Blüte, zumindest dem Sinn nach, scheint der Begriff während des 1. Weltkriegs erlebt zu haben und zwar bereits als Propagandabegriff, also als Beschwörung der Einheit und Geschlossenheit der kriegführenden deutschen Nation. ( Siehe „Ideen von 1914“ etc.) Na und bei den Nazis wird „Volksgemeinschaft“ zu _dem_ Zentralbegriff, der eine angeblich vorhandene einheitliche, der Naziideologie verbundene Gesamtheit der Deutschen suggerieren sollte.

      „Volksgemeinschaft“ ist nicht einmal nur „kontaminiert“; es ist ein Nazibegriff. Bei „Volk“ sieht das natürlich anders aus.

      1. Über dem Reichstag steht: „Dem deutschen Volke“
        Wenn allein schon die Verwendung des Begriffs Volk Nazi sein soll, was ist dann der Reichstag?

        1. Und man schaue ins GG, wie oft da der Begriff „Volk“ zu finden ist. Und das sogar oft in der Verbindung mit „deutsch“. Die Verteufelung des Nationalen ist eine spätere linke oder linksliberale Erfindung. In der sozialistischen DDR etwa gab es noch eine Nationale Volksarmee.

  16. Wer von „unserer Demokratie“ faselt, hat sich damit schon als Apologet der Regimes geoutet und dann wundert es auch nicht, dass der ganze Rest ebenfalls Dummschwatz ist.
    Besonders hevorzuheben sei an dieser Stelle auch das unterirdische Deutsch des Textes. Verbirgt sich unter dem Autor möglicherweise der ARD-„Faktenchecker“ Süffelkopf?

  17. Was den neoliberalen Kurs der Altparteien angeht, so stellt die AfD dazu keine Alternative da. Was Ortner hier tut, das nennt man Polarisieren. Das Publikum wird dabei zwischen den neoliberalen Altparteien und der neoliberalen Pseudoalternative AfD so lange dissoziiert bis es jegliches politisches Bewusstsein verloren hat. Dabei ist der Unterschied zwischen Goldman&Sacks und BlackRock ähnlich groß, wie der Unterschied zwischen Raider und Twix.

    1. Was du machst, ist relativieren. Indem du, bei Rekordschulden, „Sondervermögen“, steigender Staatsquote, ausuferndem Sozialbudget einfach allen „Neoliberalismus“ unterstellst und postulierst, dass die AfD mindestens(!) genauso schlimm wäre.

      Was du unterschlägst: Mietpreisexplosion und Milliardenausgaben dank Massenzuwanderung und dadurch bedingtes Bevölkerungswachstum, Ärzteknappheit usw. weil gute Leute weggehen (Bürokratie, geringe Entlohnung, hohe Abgaben), der teuerste ÖRR der Welt, der uns täglich immer dreister ins Gesicht lügt, ein Altparteienkartell, welches den Rechtsstaat immer mehr aushöhlt, welches EU-Zensurgesetze und WHO-Pandemiegesetze mitträgt, gegen die Opposition „brandmauert“ und sie schikaniert, hausdurchsucht und ihr die Konten kündigt. Ein Klima der Zensur, der Angst und Willkür, während die von uns zwangsbezahlten Massenmedien Kriegsstimmung verbreiten, Geschenke an eine der Kriegsparteien rechtfertigen und ruinöse Sanktionen schönreden.

      Bei all diesen Punkten könnte die AfD abhelfen, ob sie es auch tut, wissen wir erst, wenn sie an der Macht ist (geht leider bei dieser schei** Pseudodemokratie nicht anders).

      Wen sollte man auch sonst wählen? Vielleicht rappelt sich BSW ja wieder auf, aber die Sarah hat sich teilweise selbst zuzschreiben, dass Wähler abgesprungen sind, sie ist halt Fleisch vom Fleische der Altparteien, sie ist halt nicht Trump, hat nichtmal Weidels oder Höckes Standing, letztendlich ist sie ein Produkt dieses seilschaftenden korrupten Parteienstaates… leider!

    2. @Trux

      Ich glaube, Sie sollten die AfD hier nicht vorschnell als besonders neoliberal abstempeln, denn sie verweigert sich ja gerade bestimmten neoliberalen Kernthemen.

      Der aktuellste Beleg ist die kritische Sicht und Ablehnung des Mercosur-Abkommens im EU-Parlament … !
      https://www.berliner-zeitung.de/news/ungewoehnliche-allianz-gruene-und-afd-blockieren-gemeinsam-mercosur-li.10015360

      Daraus zitiert:
      „Die AfD fokussiert ihre Ablehnung indes primär auf den Schutz der nationalen Souveränität und der heimischen Landwirtschaft vor „unfairem Wettbewerb“ durch Billigimporte, die unter geringeren Standards produziert würden, und sieht in dem Vertragswerk zudem eine Gefahr für die Lebensmittelsicherheit sowie ein Symbol übergriffiger EU-Bürokratie.“

      1. @ Wolfgang Wirth

        Wenn alleine die Ablehnung des Mercosur-Abkommens im EU-Parlament schon ein Beweis dafür ist nicht neoliberal zu sein, dann würde das ja auch für die Grünen gelten (zumindest einem Teil), denn dieser Teil der Grünen war quasi das Zünglein an der Waage, das das Abkommen im EU-Parlament hat scheitern lassen.

        1. @Two Moon

          Zu Ihrer Bemerkung zu den Grünen:
          Ja!
          Ein ganz klares Ja!

          Ich finde die Grünen zwar übel, aber ich gehöre überhaupt nicht zu jenen Beobachtern, die diese Partei in erster Linie als neoliberal einschätzen. Natürlich gibt es bei den Grünen auch neoliberale Positionen, aber daneben findet sich auch allerlei anderes. Schon die „Grüne Jugend“ ist anders.

          Hierin ähneln die Grünen tatsächlich einmal der AfD. Die AfD ist ja auch nicht in erster Linie neoliberal im aktuell-modernen Sinne (-> Globalisierung, totaler Freihandel, Finanzkapitalismus), sondern eher traditionell national-liberal, teils auch mit Tendenz zum gemäßigten „Rheinischen Kapitalismus“.

          Dass es zwischen den Liberalismuskonzepten der heutigen Neoliberalen, zweitens der älteren Nationalliberalen und drittens der Anhänger der sozialen Marktwirtschaft im „Rheinischen Kapitalismus“ ganz erhebliche Unterschiede gibt, bleibt allerdings jenen Beobachtern verborgen, die selbst sehr weit links stehen oder die die AfD krampfhaft in ihr eigenes Weltdeutungsmuster hineinzwängen wollen.

          Inwieweit ältere Liberalismuskonzepte heute in einer gewandelten Welt überhaupt noch realisierbar wären, ist natürlich eine andere Frage.

  18. „Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.“ Begriffe wie „Volk, Volksgemeinschaft, Führer“, allesamt NS-kontaminierte Begriffe, finden wieder Verwendung – nicht nur im nationalgesinnten Gedankengebräu rechtextremer „Patrioten“.

    Und wie ist es mit dem Begriff „kriegstüchtig“, den man aktuell so oft aus dem Mund führender deutscher Sozialdemokraten hört? Angeblich müssen wir ja unbedingt und schnellstens kriegstüchtige Nachbarn werden, ungeachtet der anrüchigen Vergangenheit dieses Begriffs. Und die befriedigt zur Kenntnis gebrachte Behauptung: Man spricht wieder deutsch in Europa, die kam schon viel früher aus Politikerkreisen, die in Europa tätig sind.

    Wer wie Steinmeier für Brandmauern und Ausgrenzung agitiert, hält nicht viel von den eigenen Argumenten. Wählerwillen und Demokratie sind ihm auch eher verdächtig, denn er glaubt fest daran, dass ausschließlich seine Politik die echte demokratisch erwünschte Politik sei.

    Ungeachtet dessen gilt, Nazi-Nostaligiker muss man nicht wählen.

    1. Und warum wird nun dieser nationalsozialistisch verseuchte Begriff „Volksgemeinschaft“ in ein Behauptung geschmuggelt: „Und hier sind wir bei der schlechten Nachricht: 19,8 Prozent stimmen nationalchauvinistischen Aussagen zu, ein Viertel der Bevölkerung meint gar: „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.“?????

      Hier könnte der Teilnehmer der Befragung vermuten, dass die Frage auf eine starke Partei ziele, die die Probleme der kleinen Leute löse. Damit hat er jedoch ohne es zu wollen einer nationalchauvinistische Aussage zugestimmt. Woher wissen denn die Soziologen und Herr Ortner, dass allen Befragten der historische Hintergrund des Begriffs klar ist und sie ihn auch so verstehen, wie die nationalchauvinistischen, biodeutschen verstanden wissen wollten?

      Gehören denn die 19,8% die diese Behauptung bejahten zu den 23,9% die irgendwie rechtsradikalem Gedankengut zustimmen?

  19. Herrn Ortners Artikel krankt daran, dass er bei dem Begriff „Unsere Demokrtie“ nicht näher definiert wer zu diesem „uns“ dazu gehört. Man könnte auf die Idee kommen, dass eine bestimmte Personengruppe so viel Demokratie besitzt, dass für einen Großteil der Bevölkerung nicht mehr viel Demokratie übrigbleibt. Gestützt wird eine solche Sichtweise beispielsweise durch die Corona-Maßnahmenpolitik, bei der von Demokratie und die mit ihr verbundene Meinungsfreiheit nicht mehr viel zu sehen war. Demokratisch ging es ja nicht einmal mehr in den Entscheidungszirkeln des RKI zu. Abgelöst wurde diese Politik durch den ganz und gar nicht demokratischen Beschluss den Ukrainekrieg zu bewaffnen und zu finanzieren um Russland zu ruinieren und wenig später eine ähnliche Politik bezüglich des Gaza Krieges durchzusetzen. Flankiert wurde das Ganze durch einen Naziparolen brüllenden Bundeskanzler in Verbundenheit mit einer gewissen Strack-Zimmermann. Die Parole „Slawa Ukrajini“ feierte nicht rein zufällig 1941, während des unprovozierten barbarischen Angriffs- und Vernichtungskrieges der Wehrmacht, nicht nur in der Ukraine (ich habe mir die langatmige Wortschöpfung nicht ausgedacht), bei der OUN fröhliche Urständ, die den Spruch noch mit dem erhobenen rechten Arm garnierten. Es störte anscheinend auch nicht, dass besagte OUN mit den Nazischergen kollaborierte und sich an der Judenfreiheit der Ukraine unter anderem in Babin Jar beteiligte. Sollte solches Personal in dem „uns“ inkludiert sein, distanziere ich mich von diesem „uns“ ausdrücklich.
    Begleitet wird dies von einem Zweiklassen Beleidigungsparagrafen, der die Majestätsbeleidigung in leicht abgewandelter Form, bei quantitativer Ausweitung, wieder einführt. Die derzeitige Spitze besteht darin, dass Journalisten, die nicht EU-meinungskonform berichten außerhalb jeden Rechts- und Strafrechtsystems bis zur Existenzvernichtung sanktioniert werden, was von den regierenden Demokratiebesitzern ausdrücklich gebilligt wird. Vergangenen Mittwoch wurden in Deutschland zwei Männer verhaftet die Hilfslieferungen in den Donbass organisiert haben. Es steht wohl der Vorwurf der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Raum, und nein die Hilfslieferungen waren offensichtlich nicht für das Assowbataillion bestimmt.
    Was Herr Ortner, trotz abgeschlossenem Studium nicht begreift, ist dass seit Jahren eine Politik gegen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung betrieben wird. Tja, und die wehrt sich mit den wenigen Mitteln die ihr verbleibt. Sicher wären die meisten Wähler der AFD beim BSW besser aufgehoben, nur dummerweise hat ein Teil des BSW sich mit den problemverursachenden Parteien, aus leicht zu durchschaubaren Gründen, ins gleiche Nest gelegt und das wurde von vielen potentiellen Wählern nicht goutiert. Der Rest, also die 4,97% wird von den „Demokratiebesitzern“ draußen gehalten, damit die demokratischen Abläufe nicht unnötig gestört werden.
    Aus all diesen Gründen ist tatsächlich keine faschistische Gesinnung notwendig, um die bisherigen demokratiebesitzenden Parteien nicht zu wählen, genauso wenig wie die Palästinenser einen Antisemitismus benötigen um die Israelis zu hassen, deren realen „Über“lebensverhältnisse liefern genügend Gründe.
    Zur Krönung verkündet der Deutschlandverwalter von BlackRock, der sich in Amt und Würden gelogen hat, dass „wir“ (ebenso nicht definiert) „uns“ (s.o.) den Sozialstaat nicht mehr leisten können, da „wir“ (s.o.) jetzt für 1.000.000.000.000 € ein Russlandruinierprogramm auflegen müssen.
    Vor diesem Hintergrund entartet (verflixt gefährliches Wort) Herrn Ortners Elegie zu einer reinen Heulsusenstory.

    1. Chapeau – kann man besser nicht umschreiben!

      „Was Herr Ortner, trotz abgeschlossenem Studium nicht begreift,…“
      Mein einziger kleiner Einwand wäre der, dass man aus einem Studium samt akademischem Abschluss nicht zwingend jene Intellektualität ableiten kann, die einem zu wahrhaft vernünftigen Denken und Handeln befähigt.
      Siehe zB unsere Ärzte in der Corona Zeit oder all die anderen Q-Journalisten….

  20. Mit solchen recht plumpen und einseitigen Pauschalisierungen, dem Abarbeiten am Symptom AFD, relativiert Helmut Ortner den installierten, totalitären Repressionsapparat der etablierten Parteien; eines Staates, der keine Opposition, freie Meinungsäußerung, Rechtstaatlichkeit und demokratische Verfahren mehr zulässt und jegliche Kritik an der handelnden Regierung extremistisch und verfassungsfeindlich benennt.
    Mit Kriegsrhetorik, Russenhass sowie Befeuern des Krieges und fehlender Diplomatie in der Ukraine einerseits und Beihilfe beim israelischen Genozid anderseits, bedient sich Staat wieder einmal ganz klar rechtsextremistischer Mittel, deren Genese es von damals aufzuklären galt; dieses jedoch nie geschah – somit Verdrängtes in veränderten Formen erneut wieder auftritt, indem man die Taten von einst, heute gegen den politischen Gegner einsetzt (ihm eine seinerzeitige Gleichgesinnung unterstellt) und damit relativiert.
    Angesichts dessen, dass man in einem solch politisch hergestellten Staat als Kritiker selber Sanktionen und Ausschluss fürchten muss, ist man als Publizist verständlicherweise besser auf Linie.

    Ohne die AFD verteidigen zu wollen, kann man konstatieren, dass sich diese der einstigen rechtskonservativen Rhetorik von CDU/CSU bedient und die Menschen angesichts der krisenhaften Auswüchse des neoliberalen Globalismus auf einen protektionistischen Nationalismus/Patriotismus reaktionär herbeisehnen.
    Finde ich nicht gut – ist aber mangels herbeigeführter politischer Alternativen nicht verwunderlich.

    Dass ein Buprä an einem 9.11, DEM historischen Gedenktag Deutschlands, für die Rettung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Freiheit den Abgesang selbiger anstimmt, ist Wahlwerbung für die AFD vom Feinsten;.
    Wessen Brüder im Geiste (mit der Heldenverehrung Banderas) unser Staatsoberhaupt hat, wurde im Übrigen weiter oben von @henio (gestern 19:58 Uhr) richtigerweise erinnert.

  21. Es gibt in der Tat totalitäre demokratiefeindliche Entwicklungen in Deutschland. Doch die gehen nicht von der AfD aus, die nirgends Regierungsmacht ausübte, sondern von unseren (ehemaligen) Regierungsparteien Grün/schwarz/rot.

    Die Bestrafung der freien Meinungdäusserung und die willige Umsetzung der EU Sanktionen gegen deutsche Staatsbürger, die jeder Rechtsstaatlichkeit Hohn sprechen, …
    Die Finanzierung ukrainischer Brigaden, die mit den Abzeichen von Hitlers SS rumlaufen.
    Die Verwendung des faschistischen ukrainischen Grußes „slava ukraini“, mit dem
    Abgeordnete dieser Parteien unser Parlament geschändet haben, …
    All das zeigt doch, aus welcher Ecke die Gefahr für die Demokratie in Deutschland kommt.

  22. Erst mal in Ruhe abwarten.
    Mal gucken, ob das mit AfD-Regierungsbeteiligungen wirklich so schlimm wird.
    Der relativ junge Herr Siegmund in Sachsen-Anhalt unterscheidet sich jedenfalls schon mal äußerlich durch seine unbekümmerte, jugendliche Art von den Boomern mit hängenden Mundwinkeln, die derzeit dort noch den Ton angeben.
    Ein neues Gesicht, immerhin. Auch anders als der hüftsteife Höcke.
    Wenn die Bevölkerung der Altparteien überdrüssig ist, müssen eben mal die Anderen ran.
    Demokratie lebt nun mal vom Wechsel.
    Sollen die doch mal zeigen, was sie können.
    Etwas wie Remigration wäre – wohldosiert, versteht sich – nicht in jedem Fall verkehrt:
    Der kriminelle Remmo-Clan etwa, der beim jüngsten Blackout in Berlin schon wieder auf Beutezug gehen wollte, kann gerne via Großraumflieger unsere Republik verlassen. Auch etwaige deutsche Staatsangehörigkeiten sollten da kein bürokratisches Hindernis mehr darstellen dürfen. Raus mit denen – und zwar schnell!

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