„Die Richtlinien von Stepan Bandera sind dem Oberbefehlshaber wohlbekannt“

 

Bandera-Marsch in Kiew. Screenshot von YouTube-Video

 

Am 1. Januar wurde Stepan Bandera in der Ukraine auf Gedenkmärschen geehrt, die Rada veröffentlichte ein Zitat mit dem Foto von Walerij Saluschnyj, dass der „Sieg des ukrainischen Nationalismus“ eintreten werde, „wenn das russische Imperium aufhört zu existieren“.

 

Die Kritik an der in der Ukraine geförderten nationalen Identität, die mit einer Heroisierung der Unabhängigkeitskämpfer im und nach dem Zweiten Weltkrieg einhergeht, stößt wieder auf Kritik, die der russische Krieg erst einmal unterbunden hat, wo man von rechtsnationalistischen Organisationen wie den zu Helden erklärten Asow-Bataillon nichts mehr wissen wollte. Aus Israel und Polen wird die Verehrung der Ukrainische Aufständische Armee (UPA) und ihres Führers Stepan Bandera mit Bedenken wahrgenommen.

Banderas 114. Geburtstag am 1. Januar wurde in der Ukraine auf Märschen mit Fackeln gefeiert, wo er als Held der Ukraine verehrt wird, obwohl er und seine Armee um die hunderttausend Polen und zehntausende Juden ermordete. Tausende nahmen in der Ukraine an den Feiern teil, in Kiew schloss sich auch die rechtsextreme Partei Swoboda, der Rechte Sektor und der politische Arm des Asow-Regiments an. Selbst der Jahrestag der Gründung der 14. Waffen-SS-Division „Galizien“, die ebenfalls an Massakern der Nazis beteiligt war, wurde noch oder erst gerade in Kriegszeiten in Kiew und Lwiw gefeiert.

Aus Polen, das die Ukraine massiv unterstützt, wird von Seiten der Regierung Kritik an der Verehrung des ukrainischen Unabhängigkeitskampfs im Zweiten Weltkrieg laut. Die Versetzung und der Aufstieg des früheren ukrainischen Botschafters in Deutschland und Bandera-Fans Andrij Melnyk zum Vizeaußenminister war einer der Anlässe, nachdem dieser die Gräueltaten von UPA und Bandera auf äußerst peinliche Weise geleugnet hatte. Daraufhin warf Israels Botschaft Melnyk bereits vor, den Holocaust zu verharmlosen, während der polnische Vize-Außenminister Marcin Przydacz dessen Äußerungen als inakzeptabel bezeichnete. Schon vor dem Krieg hatte die vor allem seit 2014 sich verstärkende Glorifizierung der UAP und von Bandera zum Konflikt mit Polen geführt. Bandera soll den polnischen Innenminister Bronisław Pieracki ermordet haben, vor allem war die UPA für das Massaker in Wolhynien 1943 verantwortlich, wo sie Zehntausende von polnischen Zivilisten auf brutale Weise ermordete.

Nach den Umzügen zu Ehren von Bandera im letzten  schrieb der israelische Botschafter entrüstet: „Wir verurteilen auf das Schärfste jede Glorifizierung von Kollaborateuren mit dem Nazi-Regime. Es wird Zeit, dass die Ukraine mit ihrer Vergangenheit klar kommt.“ Damals war eine der Parolen: „Nationalismus ist unsere Religion. Bandera ist unser Prophet.“ 2020 sandten sogar der israelische Botschafter Joel Lin and sein polnischer Bartosz Cichocki einen gemeinsamen Brief an die Städte Kiew und Lwiw, um gegen die offizielle Glorifizierung des „berüchtigten“ Badera zu protestieren. Jetzt forderte die israelische Botschaft eine Untersuchung der „antisemitischen Bekundungen“ auf dem Marsch und verweist darauf, dass nach einem letzten Jahr von der Rada beschlossenen Gesetz Antisemitismus und seine Bekundungen verboten seien.

Die Rada hatte auf ihrem Twitter-Account kurzzeitig am 1. Januar auch den „Volkshelden“ geehrt. Zu einem Foto, das ein Bild von Bandera und den ukrainischen Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj zeigte, hieß es mit einem Zitat von Bandera: „Der vollständige und endgültige Sieg des ukrainischen Nationalismus wird eintreten, wenn das russische Imperium aufhört zu existieren.“ Man muss annehmen, dass Saluschnyj ebenfalls ein Bandera-Anhänger ist. Der Rada-Kommentar dazu: „Der Kampf gegen das russische Imperium ist im Gange. Und diese Richtlinien von Stepan Bandera sind dem Oberbefehlshaber wohlbekannt.“

Nach Protesten aus Polen wurde der Tweet sang- und klanglos gelöscht, wie man das heute so macht: „Das Andenken an Stepan Bandera, verantwortlich für den Massenmord an der polnischen Bevölkerung, auf dem Profil des ukrainischen Parlaments muss Ablehnung hervorrufen“, schrieb ein PiS-Abgeordneter, ohne die Pogrome gegen die Juden zu erwähnen. Łukasz Jasina, der Sprecher des polnischen Außenministeriums, stimmte zu: „Das muss klar gestellt werden, besonders gegenüber unseren Freunden, zumal die Ukraine jetzt neue, wirkliche Helden hat.“ Und Regierungschef Mateusz Morawiecki sagte, die polnische Regierung sei “extrem kritisch gegenüber jeder Glorifizierung oder auch jedem Andenken an Bandera“. Er sei der „Ideologe“ der Kriegszeiten gewesen, die „schrecklichen ukrainischen Verbrechen“ seien unter deutscher Besatzung geschehen, es gehe um ein Schuldeingeständnis für diesen „Völkermord“. Der Regierungschef werde das Thema beim nächsten Treffen mit dem ukrainischen Premier Denys Shmyhal sehr deutlich ansprechen.

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28 Kommentare

  1. Kann es sein, dass der Bandera-Kult, der sich ja auch gegen die ethnischen, in der Ukraine lebenden Russen, richtet, eine der Ursachen für den Krieg ist? Nach westlicher Definition natürlich nicht. Ukrainer in Foren betonen immer wieder, die Russen können ja das Land verlassen, wenn ihnen etwas nicht passt (z.B, wenn sie mit ihrer Sprache nicht weiter kommen). Der Westen unterstützt diesen Nationalismus. Ich erwarte nichts Gutes, wenn dieser Nationalismus siegt und auf Resteuropa (denn die Ukraine ist derzeit der bestimmende Mittelpunkt) abfärbt.

    1. Dass ein Sieg dieser faschistoiden Ideologie nichts Gutes für Europa bedeutet, sollten sich vor allem die klarmachen, die immer noch an die Sonnenblume glauben und dass die Zukunft in Peter Lustigs Bauwagen-Idyll liegt. Sie sitzen Wegbereitern einer gnadenlosen Menschenverachtung auf. Bis jetzt.

    2. Wenn Russen das Land verlassen können, können sie das doch nur als Asylbewerber oder mit einer anderen Staatsbürgerschaft. Diese andere Staatsbürgerschaft wurde aber vielleicht erst durch Putin ermöglicht.
      Wobei: Sind „russische“ Ukrainer keine Ukrainer?
      Wer so argumentiert, gehört „auf den Mond geschossen“, one-way-ticket wohlgemerkt.

  2. Zu „Kann es sein, dass der Bandera-Kult, der sich ja auch gegen die ethnischen, in der Ukraine lebenden Russen, richtet, eine der Ursachen für den Krieg ist?“:
    Eher umgekehrt: Nicht Ursache, sondern Mittel zum Zweck.
    Denn Bandera und seine Anhängerschaft wurden insbesondere von den USA schon seit 1945 als spätere Waffe gegen die Sowjetunion aufgebaut („Unterwanderung von innen“).
    Banderas Auslieferung als Kriegsverbrecher an die Sowjetunion wurde verweigert, sodass er jahrelang unbehelligt in München leben konnte.
    Zahlreiche weitere ukrainische Nazi-Kollaborateure wurden in den USA und Kanada willkommen geheißen.

    Bereits 1943 hatte die OUN, als sie realisierte, dass Deutschland den Krieg verlieren würde, mit der Verleugnung ihrer zuvor sehr aktiven Beteiligung an den Nazi-Verbrechen begonnen, um sich nun den USA anzudienen.

    Es geht nicht nur um Symbolfiguren wie Bandera, denn genauso wie in Deutschland haben sich auch in der Ukraine Teile der Bevölkerung an den Nazi-Verbrechen beteiligt (s. John-Paul Himka zum Pogrom in Lwiw).

    Die Ukraine und die USA haben kürzlich in der UNO als einzige gegen die Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus gestimmt.
    Deutschland hat sich enthalten!
    Damit hat Deutschland sich auch ausgerechnet bei diesem Thema mit anderen US-Vasallen gegen die große Mehrheit der Welt gestellt.
    Meinte der amtierende deutsche Kanzler dies mit „auf der richtigen Seite der Geschichte“ stehen?

    https://digitallibrary.un.org/record/3951466

    1. Du bist nicht ganz auf dem laufenden. Was du verlinkt hattest war die Abstimmung von 2021.
      Im Dezember 2022 stimmte Deutschland diesmal auch gegen die Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, wie auch fast Alle EU Staaten.

      Mit anderen Worten Deutschland ist offiziell dagegen die Glorifizierung von Nazismus zu bekämpfen.
      Angekommen! Als nächstes kommt wohl ein Hitler Ehrenmal in Berlin.

      1. @Russischer Hacker
        Danke für die Korrektur!
        Aber auch dass Deutschland sich schon zuvor seit 2014 enthalten hat, finde ich entlarvend, zumal damals die jetzige „Rechtfertigung“ ja noch nicht möglich war.

        Jedenfalls wird es für mich immer beschämender, Deutsche zu sein.

    2. „Zu „Kann es sein, dass der Bandera-Kult, der sich ja auch gegen die ethnischen, in der Ukraine lebenden Russen, richtet, eine der Ursachen für den Krieg ist?“:
      Eher umgekehrt: Nicht Ursache, sondern Mittel zum Zweck.“

      Ich interpretiere deine Aussage so, dass der Bandera-Kult nicht irgendwie zufällig den Krieg ermöglichte, sondern dass er ganz gezielt dafür in Stellung gebracht und eingesetzt wurde. Und so sehe ich das auch.

      Wenn die Polen jetzt einen in ihren Augen sauberen Krieg ohne die Verehrer der Nazi-Kollaborateure haben wollen, dann ist das so, wie wenn man ein bisschen schwanger sein möchte. Den Krieg gab es nur als Komplettpaket mit den Nazi-Freunden. Den Krieg mit den vielen Toten hat, man weil diese Leute gerne töten wollen, wie sie selbst ungefragt verkündeten. Das ist ihr Verständnis von Spass. Sie standen dem Frieden im Weg.

      Diese Interpretation sehe ich allerdings eher als Bestätigung zu dem, was Wunderlich geschrieben hat und nicht als Gegenteil.

      1. @Simon
        Das sehe ich anders, denn aus meiner Sicht ist, wie gesagt, nicht der Bandera-Kult die Ursache des Ukraine-Kriegs, sondern seine Ursache ist der seit Jahren hybrid geführte Kampf um die zukünftige Weltordnung*, dem die Ukraine nur als eines seiner blutigen Schlachtfelder dient.
        Diese Unterscheidung finde ich sehr wichtig zur Einschätzung der Rolle Deutschlands, um auf deren langfristige Gefahr möglichst viele Mitmenschen, gerade auch Konsumenten der westlichen MSM, aufmerksam machen zu können.

        *Biden am 21.3.22: „We’re going to — there’s going to be a new world order out there, and we’ve got to lead it. And we’ve got to unite the rest of the free world in doing it.“

  3. Man echauffiert sich über eine Person und blendet dadurch sein eigenes Verhalten aus.
    Freiwillige aus Polen, so schreibt man, werden in „Massengrabe“ nach amerikanischen Vorbild zur Ruhe gesetzt. Und auch Israel glänzt durch seine eigenen Annektierungen…
    Aber eines ist gewiß, beide politischen Vertreter sitzen auf einem wackeligen Stuhl.

  4. Derweil in Israel:

    https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/ukraines-envoy-criticizes-new-israeli-fm-for-calling-russias-lavrov/

    „Wir zielen niemals auf Menschen, nie. Aber Separatisten und aus Moskau kommende Besatzer betrachten wir nicht als Menschen. Deswegen könnt und sollt ihr auf sie schießen.“

    (x)https://de.euronews.com/2018/11/13/ukrainische-ferienlager-schiesst-auf-alle-separatisten

    “ Aus Israel und Polen wird die Verehrung der Ukrainische Aufständische Armee (UPA) und ihres Führers Stepan Bandera mit Bedenken wahrgenommen.“

    Na, Hauptsache bei uns nicht; ist schließlich „unsere Demokratie“.

  5. An der früheren Wirkungsstatte des geschätzten Autoren, auf telepolis, war es Tomasz Koniec, der den politischen Islam zutreffend als islamischen Faschismus bezeichnete. Der mordete sich durch westliche Städte – London, Berlin, Paris, Madrid, Nizza, New York- und schlimmer durch Afganistan, den Irak oder Mali. Das hinderte hiesige Presse und Politik nicht daran, diese Pest bei Bedarf, also wenn es gegen missliebige Regierungen wie in Syrien oder generell gegen die Russen geht, umzubenennen, als „moderat“ zu bezeichnen und in die Reihen der Unseren, also der Guten, aufzunehmen.
    In der Ukraine ist es genau das Gleiche. Ich war schon vor dem faschistischen Maidanputsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine. Noch vor dem Aufstand im Donbass, lange vor dem Krieg. Bandera begegnete einem – jedenfalls im Westen der Ukraine- beständig. Der Boulevard in Lwow hieß schon nach ihm, die Svoboda regierte die Stadt und in Deutschland wurde noch kritisch über den ukrainischen Faschismus berichtet.
    Nunmehr, wo es gegen den Lieblingsfeind der Deutschen, gegen den Russen geht, finden wir wir zu unseren Wurzeln zurück und es zeigt sich immer mehr, dass Wokeschismus und Faschismus keineswegs Gegensätze sind. Einer der beiden Autoren der Neulandrebellen, ich weiß nicht mehr welcher, schrieb mal, dass die heute „Faschist“ schreien, wenn ein AfDler des Wort „Heimat“ in den Mund nimmt. Nicht aber bei ukrainischen Hardcorefaschisten. Aber klar, wir haben mit dem jüdisch-bolschwistischen Untermenschen, sorry, „jüdisch“ haben wir gestrichen, noch eine Rechnung offen. Opas Tod in Stalingrad ist ungesühnt.
    Ich habe mich immer in linkem Kontext bewegt und da immer gegen die inflationär Verwendung des Begriffes „Faschismus “ gewandt. Da war alles. Faschistische und das vierte Reich stand vor der Tür. Fand ich lächerlich und unzutreffend,
    Heute überlege ich, ob ich nicht Unrecht hätte. Die Masse der Deutschen hat eine verdammt tiefe Zuneigung zum Nazitum, auch wenn es vorher aus historischen Gründen umbenannt werden muss. Und wenn es dann wieder gegen den Russen geht……

    1. Ich denke nicht, dass die Deutschen eine besondere Zuneigung zum Nazitum haben. Auf keinen Fall kannst du aus der aktuellen Pro-Ukraine-Stimmung in Deutschland schließen, dass es so eine Zuneigung gibt. Es sind nämlich praktisch alle Edelfedern der deutschen Presse Mitglied der Atlantikbrücke, des German Marshall Fund oder sonst einer Einflussagentur des Council on Foreign Relations ebenso wie praktisch jeder halbwegs bedeutende Politiker. Was de facto bedeutet, dass sowohl die Politik wie die veröffentlichte Meinung Deutschlands in Washington gemacht wird. Washington in seiner …äh… unbeschreiblichen Weisheit hat nun beschlossen, dass die Ukrainer als aufrechte Demokraten und Freiheitskämpfer zu beschreiben sind, also wird das auch gemacht. So wie vor ein paar Jahren beschlossen wurde, dass die nützlichen Kopfabschneider „moderate“ Rebellen seien, Assad Giftgas eingesetzt habe und Putins Geheimdienste zu blöd seien mit einem der tödlichsten Gifte der Welt drei Zivilisten umzubringen.

      1. Wenn das stimmen würde, würde das bedeuten, dass die Deutschen besonders blöd sind und auf eine verantwortungslose Medienlandschaft hereinfallen. Na Prost Mahlzeit!

        1. Die Deutschen im Allgemeinen sind auch nicht besonders blöde, wobei, wie immer, Ausnahmen die Regel bestätigen. Ich sage mal Hofbauer und Bärbock. Allerdings ist in Deutschland die Propagandadichte und -qualität besonders hoch, weil in Deutschland der Einfluss des CFR besonders hoch ist. Dieser massive Einfluss stammt noch aus der Zeit der Re-Education nach dem WWII. Und natürlich wird Deutschland, als ehemaliger Feind- und Frontstaat, traditionell besonders gut von den „befreundeten“ Geheimdiensten überwacht. Ich gehe davon aus, dass besagte „befreundete“ Geheimdienste eine nette Akte über jeden Politiker ab Landtagsabgeordnetem aufwärts haben. Entweder das oder Strack-Zimmermann leidet unter akuter Todessehnsucht. Die einzige Schwachstelle dieser Theorie ist, dass die Akte des Bundesschlumpfs ungewöhnlich dünn sein müsste. Andererseits kann der natürlich im wirklichen Leben durchaus ebenso dröge sein, wie er als Politiker tut.

          1. Willy Wimmer, alter CDU- Haudegen hat doch schon vor etlichen Jahren über ein Gespräch mit dem Chefredakteur der Faz geschrieben.
            Dieser sagte , wenn sie spät abends eine Nachricht des state departments bekommen, dass sie was am nächsten Tag bringen sollen, dann tun sie das.
            Schön nach der US-Pfeife tanzen.

  6. Gibt es eigentlich noch, normale Ukrainer die nicht faschistoide sind? Oder sollte Putti recht behalten mit der Aussage von denn Crypto-Nazi’s in der Ukraine?
    Oder zeigt uns Overton nur die Hässliche Seite einer Kriegspartei ohne die nötige Neutralität?

    Es sollen ja angeblich auch echte Russen und Tschetschenen für die Seite/Sache der Ukraine kämpfen!

    1. Kann mir vorstellen, dass Tschetschenen zu finden sind. Wissen tue ich das nicht. Zu Hause bekamen sie -durchweg islamische Faschisten mit arabischer Unterstützung- heftig auf die Fresse. Übrigens auch, weil dort und in Dagistan die arabischen Islomfaschisten den Hass der Mehrheit auf sich zogen. Schon damals, und das bis heute, würde der antifaschistische Widerstand Russlands verleumdet.

      Ich kann mir auch vorstellen, dass sich russische Nazis auf der für die passenden Seite der Front finden lassen. Wäre irgendwie logisch

    2. Gibt es eigentlich noch, normale Ukrainer die nicht faschistoide sind?

      Ganz viele, besonders im Osten. Aber sie werden brutal verfolgt und müssen aufpassen nicht aufzufallen.

      Dieses Video hat jemand aus Charkiw geschmuggelt. Ukrainische Soldaten exekutieren „Kollaborateure“.

      1. @ Russischer Hacker,

        das Video zeigt Personen die alle gelbes Gaffa-Tape an ihrer Zivilkleidung haben. Und Gelb oder Blau steht für die Ukraine, findet da im Hintergrund noch ein Bürgerkrieg unter den Ukrainern statt? Oder sind das Standrechtliche Morde wie Sie in Deutschland als Endphaseverbrechen begangen worden sind? Wo die Volksgenossen in der Volksgemeinschaft am Ende die vermeintlichen Volksverräter erledigt haben!

        Das würde ja heißen das, die Staatliche Ordnung der Ukraine zusammenbricht.

  7. Israel täte besser daran, die Beziehungen zur Ukraine abzubrechen, als jeden offiziellen Israel-Besucher nach Yad Vashem einzuladen.

    Ebenso wie in der Ukraine Bandera oder der Jahrestag der Gründung der 14. Waffen-SS-Division „Galizien“
    gefeiert wird, könnten in der Ukraine auch Reinhard Heydrich oder heinrich Himmler gefeiert werden.

    Jetzt warte ich nur noch darauf, dass eine „Grüne“ Polen und Israel wegen Unterstützung Russischer Propaganda anprangert.

    1. In der Ukraine feiert man ungestört und völlig festlich die Gründung der 14. Waffen-Division „Galizien“, wer bei uns am 20. April ein bisschen auffällig wird, der darf mit amtlichem Besuch rechnen. Gibt es gute und böse Nazis?

  8. @PRO1
    Es geht nicht nur um „eine Person“, sondern um die staatlich betriebene Etablierung der gesamten Nazi-Kollaborateure mit ihren blutigen Verbrechen als heldenhafte Vorbilder der ukrainischen Nation, insbesondere für die ukrainische Jugend (s. Kinderlieder, Schulbücher, Universitätslehre,…)

    @Jock the Prepper
    Natürlich gibt es „normale Ukrainer die nicht faschistoide sind“, sonst hätte die ukrainische Regierung ja deren aufwändige Unterdrückung nicht nötig.
    Auch hier in Deutschland weisen Ukrainer auf das Nazi-Problem (wörtlich) der Ukraine hin.

    Zu „Oder zeigt uns Overton nur die Hässliche Seite einer Kriegspartei ohne die nötige Neutralität?“:
    Der Unterschied zwischen den Kriegsparteien besteht darin, dass Nazi-Gruppen in Russland nicht staatlich gefördert werden und nicht offen agieren dürfen.
    Deshalb fühlen sich russische Nazis wie „Wotan-Jugend“ unter Putin nicht wohl und kämpfen nun in der Ukraine gegen Russland.
    Hat sogar Bellingcat (!) detailliert erörtert:
    https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2019/09/04/the-hardcore-russian-neo-nazi-group-that-calls-ukraine-home/

  9. Das Overton Magazin versteht sich als Stimme gegen Debatteneinengung und Moralismus. Es hinterfragt die allgemeinen Narrative und ist dezidiert kein ideologisches Sprachrohr oder Verlautbarungsorgan…

    Nein, das schaffen die Kommentierenden hier ganz alleine!

    1. Tja, hier dürfen auch solche ihre Meinung äussern, die Deine Medien und „sozialen Netzwerke“ mundtot machen wollen. Heul doch.

    2. Warum sollten sie es nicht schaffen?
      Es gibt hier durchaus ein breites Meinungsspektrum, obwohl der Begriff vom „provozierten Präventivkrieg“ noch nicht gefallen ist. Und das trotz relativ eindeutiger Datenlage.

  10. @ Sabine Schulz
    „staatlich betriebene Etablierung“
    Wenn das WER nicht erwähnt wird, wird die Ursache weiterhin ausblenden.
    Die ‚Ursache‘ wird sich bald in der Peripherie wiederfinden und dann dürfen sie ihren Faschismus intern ausleben, das dürfte weniger lustig werden…

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