
Nach einem Bericht der Welt am Sonntag vom 11. Juli 2026 liegt den EU-Außenministern eine neue Bedrohungsanalyse des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS) vor. Das Dokument soll die Grundlage für die künftige Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union bilden. Das Original ist bislang nicht veröffentlicht worden. Bekannt sind lediglich die Inhalte, die aus dem internen Papier zitiert wurden. Nachfolgend werden die Kernaussagen dieser Bedrohungsanalyse aufgelistet und von mir kommentiert.
Die Kernaussagen der Analyse lauten:
1. Russland ist die größte Bedrohung Europas
Russland sei die „unmittelbarste, bedeutendste, direkteste und langfristigste Sicherheitsbedrohung für den europäischen Kontinent“.
Kommentar:
Nicht Staaten an sich stellen die größte Gefahr für den Frieden dar, sondern politisches Handeln. Bedrohungen entstehen durch Eskalation, Konfrontation, Machtpolitik, Aufrüstung, fehlende Diplomatie und die Weigerung, die legitimen Sicherheitsinteressen anderer Staaten ernst zu nehmen.
Aus meiner Sicht greift die Bedrohungsanalyse daher wesentlich zu kurz. Sie dreht in meinen Augen den Spieß um. Sie erklärt Russland zur größten Gefahr Europas, ohne die Entwicklung der europäischen Sicherheitsordnung seit dem Ende des Kalten Krieges kritisch zu beleuchten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verschwand zwar der Ost-West-Konflikt, nicht jedoch das Bedürfnis westlicher Machtpolitik nach einem strategischen Gegner. Russland wurde schrittweise wieder zum zentralen Feindbild aufgebaut. Ich führe dies unter anderem auf geopolitische Interessen insbesondere der USA, den Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes – vor dem US-Präsident Dwight D. Eisenhower bereits 1961 warnte –– sowie auf machtpolitische Motive westlicher Regierungen zurück.
Während unter früheren US-Regierungen die Konfrontation mit Russland maßgeblich von Washington vorangetrieben wurde, hat sich der Schwerpunkt seit dem Amtsantritt Donald Trumps nach Europa verlagert. Vor allem die sogenannte „Koalition der Willigen“ – Großbritannien, Frankreich und Deutschland geführt von den Bellizisten Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz – tritt für eine harte Linie gegenüber Russland ein. Unterstützt wird dieser Kurs von führenden Vertretern der Europäischen Union, insbesondere von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.
Wer die Sicherheitslage in Europa beurteilen will, sollte deshalb nicht nur fragen, von welchem Staat eine Bedrohung ausgeht. Ebenso entscheidend ist die Frage, welche politischen Entscheidungen Spannungen abbauen – und welche sie weiter verschärfen. Aus meiner Sicht liegt die größte Gefahr für die europäische Sicherheit nicht in der Existenz eines bestimmten Staates, sondern in einer insbesondere von Europa betriebenen Politik der Eskalation, die Konfrontation über Diplomatie stellt.
2. Begründung: Angriff auf die Ukraine
Als Hauptgrund wird der russische Angriff auf die Ukraine genannt. Dieser habe die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert.
Kommentar:
Diese Begründung setzt den Beginn des Konflikts auf den 24. Februar 2022. Damit übernimmt sie eine Sichtweise, die den jahrelangen geopolitischen Vorlauf weitgehend ausblendet. Der Krieg begann nicht erst mit dem russischen Einmarsch, sondern ist das Ergebnis einer Eskalation, die nach meiner Auffassung spätestens mit dem Euromaidan 2014 eine neue Qualität erreichte, wie auch der Vorgänger von Trumps Schoßhündchen Mark Rutte, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg richtig bemerkte. Ich sehe in den damaligen Ereignissen einen maßgeblich von den USA unterstützten Machtwechsel, der die bis dahin russlandfreundliche Regierung durch eine westlich orientierte Führung ersetzte und die Ukraine endgültig zum geopolitischen Schauplatz zwischen Ost und West machte.
Aus meiner Sicht handelt es sich bei dem heutigen Krieg nicht um einen isolierten russisch-ukrainischen Konflikt, sondern um einen Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, der auf ukrainischem Boden ausgetragen wird. Die Ukraine zahlt für die Spielchen der USA den höchsten Preis. Der Westen kämpft bis zum letzten Ukrainer!
Die eigentlichen Ursachen reichen jedoch noch weiter zurück. Im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung erklärten westliche Spitzenpolitiker, darunter US-Außenminister James Baker, gegenüber der sowjetischen Führung, die NATO werde sich „not one inch eastward“ ausdehnen. Unabhängig davon, wie der rechtliche Charakter dieser Zusicherungen heute bewertet wird, folgte in den Jahrzehnten danach eine schrittweise NATO-Osterweiterung bis an die Grenzen Russlands. Aus russischer Sicht stellte dies eine erhebliche Verschlechterung der eigenen Sicherheitslage dar. Wer den Krieg verstehen will, muss diese Entwicklung in die Analyse einbeziehen.
Niccolò Machiavelli wird der Gedanke zugeschrieben, nicht derjenige sei der eigentliche Aggressor, der den ersten Schlag führe, sondern derjenige, der die Umstände schaffe, die ihn nahezu unausweichlich machten. Übertragen auf den Ukrainekrieg lautet die entscheidende Frage daher nicht nur, wer den ersten Schuss abgegeben hat, sondern auch, welche politischen Entscheidungen den Weg in diese Eskalation geebnet haben. Nach meiner Auffassung haben die NATO-Osterweiterung, die zunehmende geopolitische Konfrontation und die Missachtung russischer Sicherheitsinteressen wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen.
3. Militarisierung Russlands
Die Analyse verweist auf die zunehmende Militarisierung der russischen Gesellschaft sowie auf den Umbau der Wirtschaft zu einer Kriegswirtschaft.
Kommentar:
Auch hier werden nach meiner Auffassung Ursache und Wirkung vertauscht. Die zunehmende Militarisierung Russlands wird als Beleg einer wachsenden Bedrohung dargestellt. Kaum gefragt wird jedoch, weshalb Russland seine Streitkräfte überhaupt in diesem Umfang ausbaut.
Aus russischer Sicht hat sich das sicherheitspolitische Umfeld seit den 1990er-Jahren kontinuierlich verschlechtert. Die NATO ist schrittweise bis an die russischen Grenzen herangerückt, immer mehr Staaten wurden in das westliche Militärbündnis aufgenommen, und die militärische Präsenz der NATO in Osteuropa wurde kontinuierlich verstärkt. Vor diesem Hintergrund überrascht es kaum, dass Russland seine Verteidigungsfähigkeit ausbaut. Wer ausschließlich die russische Aufrüstung betrachtet und die Entwicklungen auf westlicher Seite ausblendet, beschreibt nicht einmal die halbe Wirklichkeit.
Hinzu kommt ein offensichtlicher Widerspruch. Die NATO-Staaten geben zusammengenommen für ihre Streitkräfte ein Vielfaches dessen aus, was Russland für sein Militär aufwendet. Nach Schätzungen des SIPRI lagen die Militärausgaben der NATO zuletzt etwa neun- bis zehnmal höher als die Russlands. Gleichzeitig fordert die NATO von ihren Mitgliedern inzwischen Verteidigungsausgaben in Höhe von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Deutschland, Großbritannien, Frankreich und zahlreiche weitere europäische Staaten bauen ihre Rüstungsproduktion massiv aus und richten ihre Politik zunehmend auf militärische Stärke aus. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte bereits in seiner ersten Regierungserklärung vom 14. Mai 2025, die Bundesregierung werde der Bundeswehr „alle finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, die sie braucht, um konventionell zur stärksten Armee Europas zu werden.“
Diese Aussage wirft neben der Finanzierung dieses Wahnsinns durch Sozialabbau und Neuverschuldung eine grundsätzliche Frage auf. Nach den Erfahrungen zweier Weltkriege war die Bundesrepublik bewusst als Friedensstaat konzipiert worden. Artikel 26 Absatz 1 des Grundgesetzes erklärt Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Vorbereitung eines Angriffskrieges, für verfassungswidrig. Auch der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 steht im Zeichen einer Friedensordnung für das vereinte Deutschland und Europa. Vor diesem Hintergrund erscheint es zumindest diskussionswürdig, ob das politische Ziel, Deutschland zur stärksten konventionellen Militärmacht Europas auszubauen, dem Geist dieser Nachkriegsordnung entspricht.
Wer militarisiert also Europa? Sicherlich nicht Russland allein – ganz im Gegenteil, der Westen treibt inzwischen die Aufrüstung in einem Ausmaß voran, das die Gefahr einer weiteren Eskalation oder gar eines Flächenbrands erheblich erhöht.
Wenn die umfassende Aufrüstung westlicher Staaten als notwendige Vorsorge bezeichnet wird, die russische Aufrüstung jedoch ausschließlich als Beweis aggressiver Absichten gilt, entsteht ein doppelter Maßstab. Eine objektive Sicherheitsanalyse müsste beide Entwicklungen nach denselben Kriterien bewerten. Andernfalls wird nicht analysiert, sondern politisch argumentiert.
4. Ausbau strategischer Fähigkeiten
Russland baue seine Fähigkeiten in strategisch wichtigen Bereichen weiter aus, insbesondere
- Nuklearstreitkräfte,
- Raketenentwicklung,
- Weltraumtechnologie,
- militärische Hochtechnologie.
Kommentar:
Auch dieser Punkt wirkt wenig überzeugend. Dass Russland seine Fähigkeiten bei Nuklearwaffen, Raketen, Weltraumtechnologie und militärischer Hochtechnologie ausbaut, ist unbestritten. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wer tut das nicht?
Die Vereinigten Staaten investieren seit Jahrzehnten enorme Summen in die Modernisierung ihres Atomwaffenarsenals, in Hyperschallwaffen, Raketenabwehrsysteme, künstliche Intelligenz, Cyberfähigkeiten und militärische Weltraumtechnologien. Mit der Gründung der U.S. Space Force im Jahr 2019 wurde der Weltraum offiziell zu einer eigenständigen militärischen Operationsdomäne erklärt. Hinzu kommen milliardenschwere Programme für Satellitenkommunikation, Aufklärung, Raketenfrühwarnsysteme und Weltraumüberwachung. Unternehmen wie SpaceX stellen mit ihrem Satellitennetzwerk Starlink inzwischen Infrastruktur bereit, die im Ukrainekrieg auch militärisch genutzt wird.
Diese Entwicklung ist keineswegs neu. Bereits die Defense Planning Guidance von 1992 – häufig als Wolfowitz-Doktrin bezeichnet – formulierte das strategische Ziel der Vereinigten Staaten, das Entstehen eines gleichwertigen geopolitischen Rivalen zu verhindern. Wenige Jahre später erklärte das US-Verteidigungsministerium in Joint Vision 2020 die „Full Spectrum Dominance“ zum strategischen Leitbild: die Fähigkeit, auf dem Land, zur See, in der Luft, im Weltraum und im Informationsraum jederzeit militärisch überlegen zu sein. Der Anspruch auf militärische Dominanz über sämtliche Operationsräume war damit lange vor den heutigen Vorwürfen gegen Russland offizieller Bestandteil amerikanischer Sicherheitsstrategie.
Auch die NATO und ihre europäischen Mitgliedstaaten investieren massiv in Hochtechnologie, Drohnensysteme, Cyberabwehr, Raketenentwicklung, künstliche Intelligenz und den Ausbau weltraumgestützter militärischer Fähigkeiten. Diese Programme werden im Westen regelmäßig als notwendige Modernisierung und legitime Vorsorge bezeichnet.
Wenn Russland vergleichbare Fähigkeiten entwickelt, wird dies hingegen als Beleg aggressiver Absichten gewertet. Hier zeigt sich erneut ein doppelter Maßstab. Was für die eine Seite als legitime Selbstverteidigung gilt, wird der anderen Seite als Bedrohung ausgelegt.
Eine objektive Sicherheitsanalyse müsste dieselben Maßstäbe auf alle Akteure anwenden. Entweder ist die Modernisierung strategischer Fähigkeiten grundsätzlich ein normales Verhalten großer Militärmächte – oder sie ist bei allen gleichermaßen kritisch zu bewerten. Wer dieselbe Handlung bei den einen als notwendig und bei den anderen als gefährlich bezeichnet, betreibt keine neutrale Analyse, sondern eine politische Bewertung.
5. Hybride Kriegsführung
Neben militärischen Fähigkeiten werden Russland unter anderem zugeschrieben:
- Cyberangriffe,
- Sabotage kritischer Infrastruktur,
- Desinformationskampagnen,
- Einflussoperationen,
- hybride Kriegsführung gegen europäische Staaten.
Kommentar:
Auch dieser Abschnitt leidet unter einem offensichtlichen doppelten Maßstab. Nahezu alle hier aufgeführten Methoden gehören heute zum Instrumentarium moderner Großmächte – nicht nur Russlands.
Cyberangriffe: Die Vereinigten Staaten verfügen mit dem U.S. Cyber Command über eines der leistungsfähigsten Cyberkommandos der Welt. Auch zahlreiche NATO-Staaten investieren seit Jahren Milliarden in offensive und defensive Cyberfähigkeiten. Cyberoperationen sind heute fester Bestandteil westlicher Militär- und Sicherheitsstrategien. Russland ist auf diesem Gebiet keineswegs der einzige Akteur – und auch nicht der führende.
Sabotage kritischer Infrastruktur: Sabotageakte sind seit Jahrzehnten Bestandteil geopolitischer Auseinandersetzungen. Häufig bleiben die tatsächlichen Urheber umstritten oder werden nie zweifelsfrei nachgewiesen. Gerade deshalb sollten derartige Vorwürfe mit besonderer Zurückhaltung erhoben werden. Das zeigt etwa die bis heute nicht aufgeklärte Sprengung der Nord-Stream-Pipelines, die ich der USA zuschreibe, nicht der Ukraine und schon gar nicht Russland, wie es jämmerliche Behauptungen von noch jämmerlicheren Personen versuchten.
Wer Sabotage ausschließlich Russland zuschreibt, unterschlägt, dass entsprechende Methoden grundsätzlich von mehreren Staaten eingesetzt werden können.
Desinformationskampagnen: Der Vorwurf der Desinformation ist äußerst einseitig. Propaganda begleitet Kriege seit Jahrhunderten und wird von allen Konfliktparteien eingesetzt. Die Geschichte kennt zahlreiche Beispiele westlicher Desinformation oder zumindest gravierend irreführender Informationen. Zu den bekanntesten zählen die sogenannte Brutkastenlüge vor dem ersten Golfkrieg 1990/91 sowie die Behauptung der US-amerikanischen und britischen Regierungen, der Irak verfüge über chemische, biologische oder sogar nukleare Massenvernichtungswaffen. Diese Behauptungen dienten wesentlich der politischen Legitimation des Irakkriegs 2003 und erwiesen sich später als unbegründet. Auch der Tonkin-Zwischenfall von 1964, der den Einstieg der USA in den Vietnamkrieg rechtfertigte, war konstruiert.
Einflussoperationen: Einflussnahme auf andere Staaten gehört seit Jahrzehnten zur Außenpolitik nahezu aller Großmächte. Die Vereinigten Staaten haben weltweit Regierungen unterstützt oder bekämpft, oppositionelle Gruppen gefördert, wirtschaftlichen Druck ausgeübt und zahlreiche verdeckte Operationen durchgeführt. Russland verfolgt ebenfalls Einflussstrategien, jedoch bei weitem nicht so massiv wie die USA. Wer nur die Aktivitäten einer Seite erwähnt, vermittelt kein vollständiges Bild.
Hybride Kriegsführung: Wirtschaftssanktionen, Cyberoperationen, Geheimdienstaktivitäten, Informationskampagnen, diplomatischer Druck und wirtschaftliche Einflussnahme sind heute Bestandteile hybrider Konfliktführung nahezu aller militärisch bedeutenden Staaten. Russland ist dabei keine Ausnahme – aber ebenso wenig der Westen.
Eine objektive Bedrohungsanalyse müsste dieselben Maßstäbe auf alle Akteure anwenden. Werden identische Verhaltensweisen ausschließlich Russland angelastet, während sie beim Westen als legitime Sicherheits- oder Außenpolitik gelten, entsteht erneut der Eindruck einer politisch motivierten und nicht einer neutralen sicherheitspolitischen Bewertung.
6. Konsequenz für die EU
Aus dieser Bedrohungsbewertung leitet die EU die Notwendigkeit ab,
- ihre Verteidigungsfähigkeit weiter auszubauen,
- die Rüstungsproduktion zu erhöhen,
- die militärische Zusammenarbeit innerhalb der EU zu vertiefen,
- die Zusammenarbeit mit der NATO weiter auszubauen.
Kommentar:
Aus derselben Bedrohungsanalyse wird nun die Schlussfolgerung gezogen, Europa müsse noch mehr aufrüsten, seine Rüstungsproduktion ausweiten und die Zusammenarbeit mit der NATO weiter vertiefen. Hier zeigt sich die eigentliche Stoßrichtung des Papiers: Es dient als Begründung für eine Politik der weiteren Militarisierung Europas.
Besonders nervig für mich ist in diesem Zusammenhang der Begriff „kriegstüchtig“, den Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wieder in den politischen Sprachgebrauch eingeführt hat. Das Wort erinnert an eine Zeit, in der Europa bereits zweimal in militärische Katastrophen hineingesteuert wurde. Nomen est omen. Wer von „Kriegstüchtigkeit“ spricht, verändert das Denken einer Gesellschaft. Krieg erscheint plötzlich als etwas, auf das man sich vorbereiten müsse – nicht mehr als etwas, das mit allen politischen Mitteln verhindert werden sollte.
Europa braucht aus meiner Sicht keine Kriegstüchtigkeit, sondern Friedenstüchtigkeit. Nicht immer neue Waffen, sondern mehr Diplomatie. Nicht immer neue Feindbilder, sondern die Bereitschaft, die Sicherheitsinteressen aller Beteiligten ernst zu nehmen. Frieden entsteht nicht durch immer größere Armeen, sondern durch Verhandlungen, gegenseitige Sicherheitsgarantien und den politischen Willen zum Ausgleich.
Hinzu kommt eine wirtschaftliche Dimension, über die kaum gesprochen wird. Nach meiner Einschätzung hat Europa seine eigene Wettbewerbsfähigkeit durch hohe Energiepreise, den Wegfall günstiger russischer Öl- und Gaslieferungen, zu viel Bürokratie sowie eine verfehlte Energie- und Wirtschaftspolitik erheblich geschwächt. Gleichzeitig wird nun zunehmend von einer Ausweitung der Rüstungsproduktion und einer stärkeren Ausrichtung der Industrie auf militärische Güter gesprochen.
Doch was bedeutet eine solche Entwicklung langfristig? Wenn große Industriekonzerne wie VW oder Mercedes künftig einen wachsenden Teil ihres Umsatzes mit Rüstungsgütern erzielen, entstehen neue wirtschaftliche Interessen. Wo produziert wird, braucht es Absatzmärkte. Rüstungsgüter werden jedoch nicht für Lagerhallen gebaut, sondern für Streitkräfte. Je größer die wirtschaftliche Bedeutung der Rüstungsindustrie wird, desto größer ist die Gefahr, dass internationale Spannungen nicht mehr nur als Sicherheitsproblem, sondern auch als wirtschaftliche Chance wahrgenommen werden.
Wollen wir wirklich eine Wirtschaft aufbauen, deren Wachstum zunehmend von Aufrüstung und bewaffneten Konflikten abhängt? Eine Friedensordnung sollte von Innovation, ziviler Wertschöpfung und internationaler Zusammenarbeit leben – nicht von der Erwartung immer neuer Krisen. Eine Entwicklung, in der wirtschaftlicher Erfolg zunehmend an die Produktion von Waffen gekoppelt wird, halte ich für zutiefst bedenklich. Eine Gesellschaft, die ihren Wohlstand auf die Vorbereitung künftiger Kriege stützt, hat aus der Geschichte nichts gelernt.
7. Die Rolle der USA
Die Vereinigten Staaten werden weiterhin als wichtigster strategischer Partner Europas bezeichnet. Nach Angaben der Welt am Sonntag soll der vertrauliche Teil der Analyse allerdings deutlich kritischer auf die veränderte Prioritätensetzung der US-Regierung eingehen als der öffentliche Teil.
Kommentar:
Dieser Punkt wirft eine interessante Frage auf. Einerseits bezeichnet die EU die Vereinigten Staaten weiterhin als ihren wichtigsten strategischen Partner. Andererseits soll der vertrauliche Teil der Bedrohungsanalyse nach Medienberichten kritischer auf die veränderten außenpolitischen Prioritäten Washingtons eingehen. Das deutet darauf hin, dass die EU einerseits sicherheitspolitisch von den USA abhängig bleiben „möchte“, andererseits aber erkennt, dass sich amerikanische Interessen und europäische Interessen nicht immer decken.
Die jüngste Entwicklung bei der Unterstützung der Ukraine spricht Bände. Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, Waffen bereitzustellen, die von europäischen NATO-Staaten finanziert und anschließend an die Ukraine geliefert werden sollen. Die militärische Unterstützung wird damit nicht beendet, sondern die finanzielle Last zunehmend auf die europäischen Steuerzahler verlagert.
Aus meiner Sicht bestätigt dies, dass Europa immer stärker die Kosten eines geopolitischen Konflikts trägt, dessen strategischer Rahmen über viele Jahre maßgeblich von den Vereinigten Staaten geprägt wurde. Während amerikanische Rüstungsunternehmen von neuen Aufträgen profitieren, steigen in Europa die Staatsverschuldung, die Verteidigungsausgaben und der finanzielle Druck auf die öffentlichen Haushalte.
Noch grundsätzlicher stellt sich die Frage, ob Europa überhaupt eine eigenständige Sicherheits- und Außenpolitik verfolgt oder sich weiterhin überwiegend an den strategischen Interessen Washingtons orientiert. Die NATO bleibt das zentrale sicherheitspolitische Instrument des Westens, wird jedoch von den Vereinigten Staaten militärisch dominiert. Ich sehe deshalb in der NATO weniger als ein Bündnis gleichberechtigter Partner, denn als das wichtigste geopolitische Machtinstrument der USA. Bis 1990 war die NATO ein Verteidigungsbündnis, jetzt ist sie zu einem Angriffsbündnis und imperialistischen Instrument der USA mutiert.
Sollte sich dieser Kurs fortsetzen, könnte Europa zunehmend zum Finanzier eines Konflikts werden, dessen politische und wirtschaftliche Folgen es selbst wesentlich stärker treffen als die Vereinigten Staaten. Die entscheidende Frage lautet daher: Dient die gegenwärtige Politik in erster Linie den Sicherheitsinteressen Europas – oder folgt Europa weiterhin einer Strategie, deren Prioritäten maßgeblich außerhalb Europas gesetzt werden?
Fazit:
Das Dokument beschreibt nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich die aktuelle Bedrohungslage. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit den sicherheitspolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte – etwa der NATO-Osterweiterung, gescheiterten diplomatischen Initiativen oder den unterschiedlichen Sicherheitsinteressen der beteiligten Staaten – wird in den bislang bekannt gewordenen Passagen nicht erwähnt. Da das Originaldokument bisher nicht veröffentlicht wurde, lässt sich allerdings nicht ausschließen, dass solche Aspekte an anderer Stelle behandelt werden.
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„Die größte Gefahr für die europäische Sicherheit liegt in einer insbesondere von Europa betriebenen Politik der Eskalation, die Konfrontation über Diplomatie stellt.“
Hmm, wer überfällt im Moment seine Nachbarn um seine Volksgenossen heim ins Reich zu holen?
Hmm, wer schwadroniert von Wunderwaffen die ganz UK überfluten?
Der Westen hat mit Lichtjahren Abstand am meisten in der Weltgeschichte gewütet. Der Westen, das sind die rassistischen Europäer welche den amerikanischen Kontinent, Australien etc. kolonialisiert haben. Die Amis, das sind Wir. Deshalb kriechen wir uns selber in den Arsch.Dieser widerwärtige Mindset der vermeintlichen Überlegenheit ist heute wie damals vorhanden.
@Frank
… und spätestens morgen wird @Vende wieder kontinuierlich die gleichen Sugestivfragen herunterbeten; mit oder ohne Antworten, welche bei ihm ohnehin keinen Einzug finden.
die Antwort an Vende darf nicht polemisch, nicht satirisch, nicht sarkastisch sein, sonst……….!
Nicht zu vergessen die rassistischen Russen die ganz Nordasien kolonisiert haben.
Hier sind die wichtigsten betroffenen Völker, grob nach Regionen geordnet:
Westsibirien Chanty (Ostjaken), Mansen (Wogulen), Selkup, Nenzen
Mittelsibirien Ewenken (Tungusen), Ket, Dolganen
Ostsibirien Jakuten (Sacha), Jukagiren, Ewenen
Nordostsibirien Tschuktschen, Korjaken, Itelmen
Kamtschatka Itelmen, Korjaken, Aleuten (Kommandeurinseln)
Amurgebiet Nanai, Ultschen, Udege, Oroken
Sachalin Niwchen, Oroken, Ainu (Süd-Sachalin)
Fernost Ewenken, Orotsch, Negidalen
Größere Völker
Jakuten (Sacha)
Heute etwa 500.000 Menschen.
Wurden ab den 1630er Jahren unterworfen.
Mussten Pelztribut (Jassak) entrichten.
Heute besitzen sie die Republik Sacha innerhalb Russlands.
Tschuktschen
Leisteten jahrzehntelang militärischen Widerstand.
Russland konnte sie im 18. Jahrhundert nicht vollständig militärisch besiegen.
Schließlich wurde ein vergleichsweise autonomes Verhältnis etabliert.
Nenzen
Rentiernomaden der arktischen Tundra.
Russische Expansion führte zu Tributpflicht und später zur Einschränkung traditioneller Lebensweisen.
Ewenken
Weit über Sibirien verstreut.
Besonders vom Pelzhandel betroffen.
Viele wurden christianisiert und später in der Sowjetzeit sesshaft gemacht.
Ausgestorbene oder stark dezimierte Gruppen
Einige Völker wurden durch Krankheiten, Gewalt oder Assimilation stark reduziert:
Kamasiner (heute ausgestorben)
Teile der Jukagiren (starker Bevölkerungsverlust)
Ainu auf russischem Gebiet weitgehend assimiliert
Mehrere kleinere tungusische Gruppen
Wie verlief die Kolonisierung?
Die russische Expansion folgte meist einem ähnlichen Muster:
Eroberung durch Kosaken.
Bau von Forts (Ostrogs).
Erhebung des Pelztributs (Jassak).
Ansiedlung russischer Bauern und Händler.
Missionierung durch die orthodoxe Kirche.
Später Industrialisierung, Bergbau und Zuwanderung aus dem europäischen Russland.
Im Gegensatz zu vielen europäischen Kolonialreichen stand dabei Pelzhandel zunächst stärker im Vordergrund als Plantagenwirtschaft.
Folgen
Die Kolonisierung hatte weitreichende Auswirkungen:
starke Bevölkerungsverluste durch eingeschleppte Krankheiten,
Verlust traditioneller Jagd- und Weidegebiete,
Zwangsumsiedlungen und kulturelle Assimilation,
Russifizierung von Verwaltung und Bildung,
wirtschaftliche Ausbeutung natürlicher Ressourcen.
Während der Sowjetzeit wurden viele indigene Gemeinschaften zusätzlich durch Kollektivierung, Internatsschulen und Sesshaftmachungsprogramme tiefgreifend verändert.
Vergleich mit europäischen Kolonialreichen
Viele Historiker sehen die russische Expansion nach Sibirien als funktional mit der europäischen Kolonisation Amerikas oder Kanadas vergleichbar:
militärische Eroberung indigener Gebiete,
Tributerhebung und wirtschaftliche Ausbeutung,
Ansiedlung von Kolonisten,
kulturelle Assimilation und Missionierung,
Integration der eroberten Gebiete in einen zentral gelenkten Staat.
Ein wesentlicher Unterschied bestand darin, dass Russland ein zusammenhängendes Landreich aufbaute, während Großbritannien, Spanien oder Frankreich überwiegend überseeische Kolonialreiche errichteten.
Insgesamt wurden mehr als 40 indigene Völker Nordasiens im Zuge der russischen Expansion unter russische Herrschaft gebracht. Viele von ihnen existieren bis heute, sind jedoch zahlenmäßig klein und kämpfen weiterhin um den Erhalt ihrer Sprachen, Kulturen und traditionellen Landrechte.
Jaja, die guten alten Russen, die wollten den bösen, raffgierigen Europäern aber auch in nichts nachstehen.
Haben sie geschafft.
@ Ottono, in D ansässig oder auch nicht, arbeitet jetzt, nachdem er die De-Kolonisierung am amerika-nischen Kontinent erfolgreich ab-
geschlossen hat, für die Kallas
Kaja und die Truppe, die Russland de-kolonialisieren will. Ho Ho Ho
Chi Minh !
Nicht zu vergessen die rassistischen Russen die ganz Nordasien kolonisiert haben.
Die russische Expansion folgte meist einem ähnlichen Muster:
Eroberung durch Kosaken.
Bau von Forts (Ostrogs).
Erhebung des Pelztributs (Jassak).
Ansiedlung russischer Bauern und Händler.
Missionierung durch die orthodoxe Kirche.
Später Industrialisierung, Bergbau und Zuwanderung aus dem europäischen Russland.
Im Gegensatz zu vielen europäischen Kolonialreichen stand dabei Pelzhandel zunächst stärker im Vordergrund als Plantagenwirtschaft.
Die Kolonisierung hatte weitreichende Auswirkungen:
starke Bevölkerungsverluste durch eingeschleppte Krankheiten,
Verlust traditioneller Jagd- und Weidegebiete,
Zwangsumsiedlungen und kulturelle Assimilation,
Russifizierung von Verwaltung und Bildung,
wirtschaftliche Ausbeutung natürlicher Ressourcen.
Während der Sowjetzeit wurden viele indigene Gemeinschaften zusätzlich durch Kollektivierung, Internatsschulen und Sesshaftmachungsprogramme tiefgreifend verändert.
Viele Historiker sehen die russische Expansion nach Sibirien als funktional mit der europäischen Kolonisation Amerikas oder Kanadas vergleichbar:
militärische Eroberung indigener Gebiete,
Tributerhebung und wirtschaftliche Ausbeutung,
Ansiedlung von Kolonisten,
kulturelle Assimilation und Missionierung,
Integration der eroberten Gebiete in einen zentral gelenkten Staat.
Ein wesentlicher Unterschied bestand darin, dass Russland ein zusammenhängendes Landreich aufbaute, während Großbritannien, Spanien oder Frankreich überwiegend überseeische Kolonialreiche errichteten.
Insgesamt wurden mehr als 40 indigene Völker Nordasiens im Zuge der russischen Expansion unter russische Herrschaft gebracht. Viele von ihnen existieren bis heute, sind jedoch zahlenmäßig klein und kämpfen weiterhin um den Erhalt ihrer Sprachen, Kulturen und traditionellen Landrechte.
Im Gegensatz zu den indigenen Völker, die von uns christlichen Europäern weitgehend abgeschlachtet wurden, leben diese Menschen noch.
Vende: Das die Ukraine die Dombas Republiken überfallen haben und 8 Jahre ihre
Volksgenossen nicht zurück ins Heim, sondern unter die Erde gebracht haben ist doch jetzt
Vergangenheit. Und wenn Elendski immer von Wunderwaffen schwadroniert, sollte man das
nicht so ernst nehmen. Sie sollten ihren Blick doch lieber auf den völkerrechtswidrigen Überfall
auf den Iran durch Israel und den USA richten. Trump lässt jetzt sogar Atomkraftwerke bombadieren.
Na gut, die Idee dazu hat er Elendski geklaut, aber Trump kann nicht den Iranern die Schuld geben,
dass die sich selbst bombadieren.
…ergänzen möchte ich diese m.M. nach ziemlich perfekte Darstellung noch mit der Situation der
„Kannibalisierung Deutschlands“
…denn es ist offensichtlich, daß die USA mit der Zerstörung von Nordstream die
„energetische Lebensader“ Deutschlands und ganz Europas zerstört haben !
Damit haben die USA nicht nur ihre „Verbündeten“ düpiert,
sondern sich einen massiven Vorteil verschafft…
und locken jetzt auch noch die unter Energie – Kosten leidenden europäischen Firmen in ihr ebenfalls zusammenbrechendes Land…und ein deutscher BlackRotzKanzler hilft beim wirtschaftlichen Untergang und auch beim „Marsch auf Moskau“ kräftig mit !…ist er ein Saboteur und Verräter ?
…mir scheint das als die letzten Zuckungen einer zerfallenden ehemaligen Weltmacht, die uns in den Krieg, der in Deutschland stattfinden wird, und damit in den Abgrund mit reinzieht !
Gott stehe Deutschland bei !
Ich stimme ja ihrem Kommentar zu, aber welcher Gott soll uns den beistehen?
Der der Christen? Wenn irgendwo auf der christlichen Welt jemand elendig
krepiert, heißt es immer Gott hat das so gewollt. Schon in der wohl Bronze Zeit,
in der die Mauern von Jericho von Gott geebnet wurden, überzog er schon die
Menschen mit Zensur. Frau Lot ließ er nach dem vorsichtigen Blick nach hinten
gleich zur Salzsäule erstarren. Die beiden Atombomben auf Japan, wurden vor
dem Start ins Inferno von einem Priester gesegnet……Gott hat es so gewollt…..
ähm… die USA?
ok… nicht Nach arn, die Amis bomben lieber in Europa, Asien, Afrika…
…hier steht kein weiterer Text..
Wenn Politiker von „Bedrohung“ reden, dann meinen die etwas anderes als das, was sich der gemeine Bürger vorstellt.
Wenn man sich anschaut, was z.B. die USA alles als nationales Sicherheitsproblem klassifizieren, dass sie z.B. Grönland „besitzen“ müssen, oder die Kontrolle über den Panamakanal brauchen, oder die Ölreserven der Welt usw.., dann bekommt man einen Eindruck davon, dass diese Sicherheitslage nichts mit der Verteidigung der Landesgrenzen zu tun haben kann.
Nationale Sicherheit ist nicht das passive Schützen des heimatlichen Bodens, sondern der Schutz der z.T. sehr ausgreifenden Interessen. Im Falle der USA wird deren Ausnahmestellung, also die Vorherrschaft über die Welt geschützt.
Im Falle Europas fällt das eine Nummer kleiner aus.
Die europäische Sicherheits-. und Friedensordnung ist nicht einfach eine „Ordnung“, die sicherstellt, dass innerhalb Europas keine Kriege „ausbrechen“. (kleiner Exkurs: dass es in Europa mehrere Jahrzehnte keine bewaffneten Auseinandersetzungen gegeben hatte, hält man selber für eine Besonderheit, d.h. man hält den Krieg für den Normalfall. Und dass der Jugoslawienkrieg nicht als solcher gilt, und erst 2022 laut zahlreicher Politiker/Medien die europäische Friedensordnung verletzt worden sei, ist die Auskunft, dass Krieg allemal kein Einwand gegen eine Friedensordnung ist, wenn man diese „verteidigt“).
Lässt man mal all das Getöse um die Friedensordnung beiseite, dann geht es – wie immer – um die Frage, wer sich welchen Interessen beugen muss.
Auf der einen Seite hat man dann Russland, dass bewusst nicht in die Gestaltung dieser Ordnung einbezogen wurde, weil es immer schon als Ordnungsfall galt, also eingenordet gehörte. Das hat mit der friedlichen Eroberung des ehemaligen Ostblocks ja auch gut funktioniert, NATO und EU sind an die Grenzen Russland gerückt und haben ihre Version von Frieden und Freiheit gegen Russland in Anschlag gebracht. „Friedlich“, weil die Eroberung ohne militärische Mittel auskam. „Eroberung“, weil das Resultat der Erweiterung einer militärischen Eroberung gleichkommt. Vormals feindliche Staaten werden dem eigenen Machtbereich zugeschlagen.
Das Assoziationsabkommen, dass Janukowitsch 2013/2014 in dieser Form nicht unterschreiben wollte, sah explizit vor, dass die Ukraine ihre Handelbeziehungen zu Russland abbrechen sollte, was angesichts der Verflochtenheit der Ökonomien beiderseitig große Schäden bedeutet hätte (und dann ja auch hat).
Überhaupt war die gesamte Transformation des ehemaligen Ostblock ein einziger gewollter Anschlag auf Russland. (dazu kann man sich Sachs Ausführungen anschauen). Die zusammenbrechende Ökonomie Russlands in den 90er wurde begrüßt. Dieser immer noch mächtige, atomar bewaffnete Staat sollte geschwächt werden, und als bloße Regionalmacht, besser noch als „Tankstelle“ des Westens abhängig von westlichen Krediten sein.
Das war der Weg einen militärisch immer noch (zu) mächtigen Staat klein zu machen.
Und dieser Weg ist mit der versuchten Eingemeindung der Ukraine an sein Ende gelangt. „Friedlich“ war das nie, aber eben auch kein Krieg. Der steht jetzt an. Zunächst in der Ukraine, und wenn das nicht ausreicht um Russland in die Knie zu zwingen, dann auch in Europa.
Das ist die Friedensordnung, die verteidigt gehört. Ein entmachtetes Russland, dass „nie wieder in der Lage sein wird krieg zu führen“. Dieses Ziel ist nicht anders zu erreichen als mit einem großen Krieg.
„Das ist die Friedensordnung, die verteidigt gehört. Ein entmachtetes Russland, dass „nie wieder in der Lage sein wird krieg zu führen“. Dieses Ziel ist nicht anders zu erreichen als mit einem großen Krieg.“
……..und dann herrscht in Europa endlich
„Friedhofsruhe“ , frei nach Friedrich Merz.
ABER
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…..
ich bezweifle allerdings, dass
die heutigen Politiker zum Denken fähig sind,
Beweise dafür gibt es jeden Tag.
Danke für diese realistische, alles andere als beruhigende Analyse.
Zu lange wurde das hier : „Alle Macht dem Volke: Ich kann’s nicht mehr hören, und du?“
als Ruhigstellungspille verabreicht: https://www.youtube.com/watch?v=9NRDjX_5Mzg
Mein Kommentar:
die „Experten“ des EEAS sind entweder intellektuelle Stubenfliegen, oder sie lügen aus allgemein bekannten Gründen wie gedruckt.
Nicht nur, dass sie die Realität einfach mal so auf den Kopf stellen und den angeblichen Aggressor bei Russland verorten, obwohl es genau umgekehrt ist, auch die Gründe für den Ukrainekrieg werden komplett auf den Kopf gestellt und durch Weglassen der Tatsache, dass die USA/EU den Krieg begonnen hat „gelogen“.
Ebenso das Thema Aufrüstung in Russland.
Nochmal: wie hoch sind doch gleich die Rüstungsausgaben in den USA / NATO und wie hoch die in Russland?
So gut wie jeden der angeführten Punkte des EEAS lässt sich durch reale, nachweisbare FAKTEN widerlegen.
Von der Desinformationskampagne der NATO ganz zu schweigen, die man wiederum auf Russland projizieren will.
Fazit: eher würde ich dem Baron von Münchhausen die Story abnehmen, dass er mit Kanonenkugeln über den Ärmelkanal hin und zurück flog, als dem verlogenen Gewäsch der EU/NATO auch nur ein Wort abzunehmen 😉
Aber das extrem ärgerliche dabei ist ja, dass sie mit ihrer verlogenen Politik MEINE hart erarbeiteten Steuern veruntreuen und dazu noch alle europäischen Menschen in Gefahr bringen, sowie verarmen.
Und ….. wenn die persönliche Frage gestattet ist:
„Sind Sie mit dieser Ihrer Informationslage bereit, für Merz, Pistorius, Wadephul&Co. ,deren Diplomatieverweigerung und deren Russophobie samt korrespondierendem Geschrei, das in einem funktionierenden Rechtsstaats eigentlich dringend in Hinblick auf GG Art. 26 bzw. §130 StGB zu überprüfen wären, zu sterben?“
(„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“ GG Art. 26)
Ganz genau!
Also, Pistorius geforderte „Kriegstüchtigkeit“ ist nur unter Einsatz extremer Lügen und Unterdrückung der freien Meinungsäusserung zu erreichen. Die EU-Sanktionen gegen kritisch berichtende Journalisten scheint bereits recht erfolgreich viele Journalisten derart zu verängstigen, dass sie lieber schweigen und nur noch folgsam das regierungskonforme Narrativ nachbeten.
Eine sehr gute Analyse der Tatsachen und Vorgänge der letzten Jahre und der einseitigen Betrachtungsweise der Propaganda und speziell in den Medien.
Dass die Rüstungsausgaben der NATO die Russlands auch vor dem Ukrainekrieg weit übertroffen haben, kann man jederzeit nachlesen.
Dass es von 2014 bis 2021 ca. 14000 Tote unter der russischstämmigen Bevölkerung der Ukraine gab – darunter zahlreiche Kinder und Frauen – ist kein Geheimnis.
Verträge wie Minsk sollten nie eingehalten werden, wie wir heute von Frau Merkel wissen.
Dass die hier betrachtete Bedrohungsanalyse nicht im Wortlaut vorliegt, passt ins Bild, so kann wieder selektiv Angst vorm „bösen Russen“ geschürt werden, ohne irgendwelche Ursachen zu berücksichtigen.
Es dürfte klar sein, dass die USA nie eine Bedrohung ihrer Sicherheit beispielsweise durch russische Raketen an ihren Grenzen hinnehmen würden.
Russland wird das Recht abgesprochen, eigene Sicherheitsinteressen zu haben.
Da wird schon lange mit zweierlei Maß gemessen.
„Dass es von 2014 bis 2021 ca. 14000 Tote unter der russischstämmigen Bevölkerung der Ukraine gab – darunter zahlreiche Kinder und Frauen – ist kein Geheimnis.“
Und wann ging das töten richtig los?
Hier die Antwort: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1285135/umfrage/getoetete-zivilisten-im-russland-ukraine-konflikt/
„Russland wird das Recht abgesprochen, eigene Sicherheitsinteressen zu haben.“
http://en.kremlin.ru/events/president/news/30679
„ Dass es von 2014 bis 2021 ca. 14000 Tote unter der russischstämmigen Bevölkerung der Ukraine gab – darunter zahlreiche Kinder und Frauen – ist kein Geheimnis.“
Nein das ist kein Geheimnis sondern eine Lüge! Unter den 14000 Toten waren sowohl Zivilisten auf beiden Seiten der Front alsauch Soldaten der ukrainischen Armee, Separatisten die vom russischen Geheimdienstman Girkin angeworben wurden und auch reguläre russische Soldaten!
75 Prozent alle Opfer waren russischstämmige Ostukrainer, wobei die Anzahl in Wirklichkeit ein Vielfaches gewesen sein dürfte.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-sicherheitskreise-bis-zu-50-000-tote-13416132.html
Nicht die NAFO-Trolle mit Fakten stören! Dann geht doch die ganze „Der neue Hitler“-Erzählung nicht auf…
Opfer insgesamt : 14400
Zivilisten: 3404
Ukrainische Streitkräfte: 4614
DPR/LPR: 5772shave
Russische Streitkräfte: 400-500
Quelle: Vereinte Nationen
Da gehts ja schon los! Es gab keine russischen Streitkräfte in dem Teil des Krieges nicht immer die Kiewer Nazi-Propaganda wiederkäuen.
…so wie der Spiegel, der einen ukrainischen Panzerkommandanten „interviewte“, der stolz von einem erbeuteten „russischen“ Panzer erzählte, der viel besser ausgestattet gewesen sei, als die ukrainischen, weil er (bitte festhalten) „ein Nachtsichtgerät hätte“. Aha.. Technik, die seit den 50er Jahren in jedem Panzer existierte… in ukrainischen T72 des Jahres 2014 aber nicht…
……..und dann herrscht in Europa endlich
„Friedhofsruhe“ , frei nach Friedrich Merz.
ABER
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…..
ich bezweifle allerdings, dass
die heutigen Politiker zum Denken fähig sind.
„Der Iwan steht direkt vor unserer Haustür“, so ein Onkel in meiner Kindheit.
Da stand er nun, der Iwan, meine ganze Kindheit und Adoleszenz habe ich mit dem Iwan vor der Haustür verbracht.
Als ich 31 war, wurde die DDR angeschlossen und die Menschen „drüben“ würden endlich der Segnungen des Kapitalismus teilhaftig, da war die Rede von blühenden Landschaften und der Iwan war von der Haustür verschwunden, „Gorbi“ wurde abgefeiert und Putin redete viel beklatscht im Bundestag, u.a. mit stehenden Ovationen des jetzigen Buka Merz, NATO-Osterweiterung, nee, Baker und Genschman machten das klar, ja, da war mal was!
Nun, wo ich im Leben im letzten Viertel spiele, scheint es sich zu runden, der sich schließende Kreis, denn:
Der Iwan ist wieder da!
Mit Putin als leibhaftigem Gottesseibeiuns!
Und dies mit Vehemenz, sogar Schweden und Finnland mussten in die NATO, denn auch bei ihnen steht der Iwan vor der Haustür, beim Baltikum sowieso, schon traditionell sozusagen, ebenso traditionell besabbern die Polen die Westukraine und Weißrussland, nach 1920 war da nämlich auch mal was, aber auch bei denen steht der Iwan natürlich vor der Haustür.
Aber in Zeiten des kalten Krieges standen alle diese Länder auf der anderen Seite, standen also quasi gemeinsam mit dem Russen vor unser Haustür.
Soll man nicht vergessen, denn als ehemaliger Frontstaat haben wir die weltweit größte Erfahrung mit dem Iwan vor Haustür!
Den Iwan vor der Haustür, das hat beinahe schon etwas heimeliges, als seien wir Deutsche wieder in eine Art negativen
Wohlfühlatmosphäre zurückgekehrt!
Der Iwan vor der Haustür ist wie ein altes Hausmittelchen, eminent hilfreich für die Begründung sozialer Kahlschläge und Umschaufelung des Volksvermögens von unten nach oben.
Manchmal denke ich, das in Deutschland Turbokapitalismus ohne den Iwan vor Haustür gar nicht funktionieren würde!
Mir macht der Ammi im Haus erheblich mehr Kopfschmerzen, als der Iwan vor der Haustür.
Was sich dann auch noch alles im Vorgarten herumtreibt, ist auch schon sehr unheimlich.
Leider wird uns der Iwan nicht wieder aus dem Dreck herauspulen wie vor 81 Jahren.
„Der Iwan steht direkt vor unserer Haustür“- mit einem Ural- LKW und hat sich ein paar Flaschen Lunikow abgeholt. Dafür gab er etliche Fässer mit Heizöl. Mein Buderus- Kessel mochte das russische Heizöl.
@Wallenstein: Geht mir genau so! Der „Iwan“ (oder schreibt er sich eigentlich „Ivan“?) war ein treuer Wegbegleiter meiner Kinder- und Jugendzeit in den 1970er und 80er Jahren.
Wie oft habe ich vor die Haustür geschaut, um zu prüfen, ob er auch wirklich da steht.
Nee, im Deutschen schreibt und spricht sich der Ivan eben Iwan!
Als ehemaliger Landser war das bei meinem Onkel und dessen Generation eine feststehende Begrifflichkeit, Plural der Iwan, also ein Iwan und zwei Iwan, nicht Iwane!
„Der Russe“ ist sowohl Plural als auch Singular, also „der Russe“ als Masse, in Anlehnung an den Begriff der „Russischen Dampfwalze“ aus großer wilhelminischer Zeit.
Das heißt also, das der einzelne Russe sowohl „der Russe“ als auch „Der Iwan“ sein, der Russe in der Masse aber ebenfalls.
Unsere Generation ist in derlei Dingen nicht mehr so geübt, da waren die Altvorderen noch besser aufgestellt.
Aber ich bin der festen Überzeugung, das im Rahmen der Herstellung von Kriegstüchtigkeit Politik und Medien an die alten Traditionen anknüpfen werden.
Die geistige Mobilmachung wird aus Russland wieder den „Russen“ machen und dann gewiss auch den „Iwan“ wieder exhumieren.
Daran habe ich keinerlei Zweifel!
Chronologie der Ereignisse seit der Auflösung der Sowjetunion 1991.
Der Warschauer Pakt wurde aufgelöst und die Nato wurde nicht aufgelöst.
Um die Wiedervereinigung Deutschlands zu erhalten und damit das wiedervereinigte Deutschland in der Nato bleibt wurde von den Vertragspartnern Russlands vereinbart, dass die Nato keinen Zoll nach Osten erweitert wird. (Für diese Vereinbarung gibt es unmissverständliche Beweise).
US-Präsident Clinton beschloss 1994 trotzdem die Nato nach Osten zu erweitern, indem nicht nur die früheren Mitglieder des Warschauer Pakts Albanien, Bulgarien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und Ungarn in die Nato aufgenommen wurden sondern auch die Estland, Lettland und litauen – ehemalige Mitglieder der Sowjetunion – in die Nato übernahm.
Damit ging nicht nur der Warschauer Pakt als Pufferzone zwischen der Nato und Russland für Russland verloren, damit rückte die Nato gefährlich an Russlands Grenze heran. Zudem wurde noch damit liebäugelt die Ukraine und Georgien in die Nato zu holen.
Und die Nato hatte auch kein Problem damit, rechtsradikale Schläger, die die Nazi-Kollaborateure um Bandera verehrten, massiv bei ihrem Putsch gegen den legal gewählten Präsidenten Wiktor Janukowytsch zu unterstützen.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, aber er reicht schon vollkommen aus um zu entscheiden, wer in diesem Konflikt wem bedroht hat.
„Damit ging nicht nur der Warschauer Pakt als Pufferzone zwischen der Nato und Russland für Russland verloren, damit rückte die Nato gefährlich an Russlands Grenze heran. Zudem wurde noch damit liebäugelt die Ukraine und Georgien in die Nato zu holen.“
http://en.kremlin.ru/events/president/news/30679
Es gibt eben Menschen, denen man Vertrauen entgegenbringt bzw. entgegenbringen kann, und andere, denen man nicht eine Sekunde den Rücken zudrehen sollte… Letzteres gilt vor allem den Doppelmoral-Weltmeistern, nicht wahr?
@Vende
»Russia has no concerns about the expansion of NATO from the standpoint of ensuring security«
Du meinst also, dass Putin keine Bedenken bezüglich der Nato Osterweiterungen hatte?
»Contemporary threats are not removed by the expansion of NATO, Vladimir Putin noted«
Da hast du ganz Recht, gegenwärtige Bedrohungen sind nicht durch die Nato Osterweiterungen beseitigt worden. Im Gegenteil.
»Russia’s relations with NATO are developing positively. The Russian President believes that any issues that arise can be resolved within the framework of the Russia-NATO council.«
Die gegenwärtigen Beziehungen Russlands zur Nato sind also hervorragend?
Wo findest du bloß solche Internet Links?
„Wo findest du bloß solche Internet Links?“
Auf der Webseite vom Kreml, offizieller geht es kaum, Oder?
Gleich kommt einer um die Ecke und behauptet die Internetseite des Kremls wurde gehackt.
Egal wie deutlich man es den Diktatorenjüngern macht, sie werden es trotzdem nie glauben.
sogar der dauerbesoffene Präsident Jelzin hatte da schon protestiert, ließ sich dann aber lieber von Clintons Team die Wiederwahl organisieren…
@ Vende
schauen Sie mal auf das Datum es ist der
2.4 2004 und Schröder ist BK, es gab eine andere Politik mit Russland.
Auf dem Nato Gipfel in Bukarest 2008 juckte den USA und der Nato das Fell, Ukraine und Georgien sollten in die Nato trotz Bedenken hochrangiger Diplomaten aus Europa UND den USA.
Und was die Nato-Russland-Grundakte angeht….J.Sachs hat in seinem Essay folgendes geschrieben:
„Russland wurde zu Konsultationen eingeladen, aber nicht zur Entscheidungsfindung. Die NATO-Russland-Gründungsurkunde von 1997
(bitte selbst recherchieren und Putin gabs da noch nicht) institutionalisierte diese Asymmetrie:
_Dialog ohne russisches Vetorecht
_Partnerschaft ohne russische _Gleichberechtigung.
Die Architektur der europäischen Sicherheit wurde um Russland herum, nicht mit Russland, aufgebaut“
> Vor allem die sogenannte „Koalition der Willigen“ – Großbritannien, Frankreich und Deutschland geführt von den Bellizisten Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz
Hab eher den Eindruck die Koalition der Willigen besteht aus den 3 Personen und genau nicht aus den Ländern. Der Bürger möchte keinen Krieg, darin sind sich zumindest die meisten Bürger einig, auch wenn sie durch Rechtsframing gegeneinander aufgewiegelt werden.
Der Trick wird also darin liegen Fakten zu schaffen, nach dem Motto huch jetzt wurde aber eine rote Linie überschritten, da müssen wir handeln, das ist doch sicher jedem von euch klar.
Merz soll wohl mit Selenskij vereinbart haben eine Flugverbotszone in der Ukraine einzurichten und dafür 90 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben.
Ich kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren soll oder kann.ohneselbst Kriegspartei zu sein????
Das kann sich vermutlich niemand vorstellen, genausowenig, wie Krankenhäuser tausende verwundete Soldaten täglich behandeln sollen, die man aus Kommerzgründen wegrationalisiert hat (die Krankenhäuser). An der Stelle muß man sich eigentlich fragen, ob hier Personal am Werk ist, für das die Bezeichnung „Hohlkopf“ bereits eine gnadenlose Übertreibung im Sinne des Schädelinhaltes darstellt, oder ob die in Wirklichkeit nicht völlig andere Ziele mit ihrer „Kriegstüchtigkeit“ haben und nur einfach die russische Bedrohung als Persilschein benutzen, um durchziehen zu können, was ihnen nie jemand bei gesundem Verstand gestatten würde.
Gratis Valium: Sie haben ja richtig darauf hingewiesen, dass die deutschen Krankenhäuser
weg rationalisiert werden, des Kommerzes wegen und nicht die verwundeten Soldaten.
In den letzten Wochen bin ich immer wieder über Meldungen gestolpert, dass verwundete
ukrainische Soldaten an der Front einen „Gnadenschuss“ erhalten. Da der Gefallenenaustausch
zwischen Russland und der Ukraineimmer mehr ins Ungleichgewicht zu Ungunsten der Ukrainer
geht, scheint an den Meldungen etwas dran zu sein. Ob die Soldaten des Kommerzes wegen
tot zurück gelassen werden………wer weiß.
Da wurde doch glatt mein harmloser Kommentar weg rationalisiert. Über die üblen
Praktiken der Asow Nazis soll wohl auch hier bei Overton lieber geschwiegen werden.
Na gut, bevor da jemand auf dieser berühmten Liste landet………
Wer sich gegen Kriegspläne seiner Herrschaft aufmanteln will, sollte nicht über „Recht und Unrecht“ reden
Ist das einleuchtend? Nein?
Kannst du denn „Russland den Krieg erklären“ und ihn führen?
Nein, kannst du nicht, dazu hast du keine Macht.
Kannst du einen Krieg, den deine Herrschaft Russland erklärt hat, absagen?
Nein, kannst du nicht, denn wenn du es versuchst, wendet deine Herrschaft die Kriegserklärung an Russland gegen dich – du wirst selbst zu „Russland“ und platt gemacht – auf die eine oder andere Weise.
Folglich kannst du allenfalls versuchen, darauf hin zu wirken, daß so viele Untertanen deiner Herrschaft zu „Russland“ werden, daß ihr die Macht abhanden kommt, Russland einen Krieg zu erklären, den sie dann auch führen könnte.
Büst du Russland? Nein büst du nicht.
Wenn du was gegen den Krieg gegen Russland hast, mußt du folglich darauf bestehen, nicht „Russland“ zu sein, und dennoch keinen Krieg gegen Russland führen zu wollen, c’est tout.
Mit „Recht“ und „Rechten“ hat das also rein gar nichts zu tun, sondern ausschließlich mit Macht.
Was ist denn eigentlich „Macht“?
Macht ist = zweckmäßig eingesetzte kinetische Energie, dir einen Teil deines Eigentums zu nehmen – das, wovon und wodurch du dein Dasein bestreitest – und gegen deinen Leib.
Uwe Froschauer hingegen redet ausschließlich von Recht und Unrecht!
Schaut da genau ‚drauf! Geht dem Satz irgend etwas verloren, wenn ich ihn wie folgt einkürze?
„Nicht Staaten an sich stellen die größte Gefahr für den Frieden dar, sondern die Weigerung [eines Staatswesens], die legitimen Sicherheitsinteressen anderer Staaten ernst zu nehmen.“
Nee, nech?
„Eskalation, Konfrontation, Machtpolitik, Aufrüstung, fehlende Diplomatie“ – all das hat jene „Weigerung“ zur Referenz, beschreibt und exemplifiziert sie.
Der Rest des Artikels befaßt sich mit dem, was Uwe Froschauer für „legitim“ halten und erklären will, und was nicht. Ich will das nicht vorführen, prüfe das Urteil halt.
Wenn das aber so ist, dann weigert sich Uwe Froschauer, zur Kenntnis zu nehmen und anzuerkennen:
Er kann einen Russlandkrieg weder erklären, führen, noch absagen!
Stattdessen tut er so, als ob! „Als ob“ er das könnte.
Und das ist immer so, wenn einer von „Recht“ und „Rechten“ redet, die nicht er hat, weil keine Macht, solche geltend zu machen, sondern sein Gegenüber, der sie hat, vere?
Folglich ist Uwe Froschauers Kriegsgegnerschaft, wie er sie in seinem Artikel nennt und vorführt – was in seinem Schädel vorgeht, das wissen wir ja nicht – IDENTISCH mit jener Weigerung, anzuerkennen, daß er, der Uwe, keinen Krieg gegen Russland führen oder absagen kann, weil die Macht das zu tun, und ausschließlich sie, dem Machthaber die Mittel gibt, ein Recht zu beanspruchen, es zu tun.
Mit dieser Identität habe ich allerdings den Begriff von Uwe Froschauers Artikel noch nicht am Wickel, denn eine „Weigerung“ ist ja keine Aussage, sie ist die Verneinung einer Aussage.
Ich hatte oben geschrieben:
Uwe Froschauer besteht durchaus darauf, nicht „Russland“ zu sein, aber WIE er das tut, das hat es in sich. Er redet von „Recht“, und „Rechten“, die Russland, die Deutschland, die NATO, die USA und andere hätten oder nicht hätten, haben sollten oder nicht haben sollten, und stellt sich auf diese Weise über all diese Subjekte, als hätte er die Macht dazu.
So zelebriert er ein Recht das zu tun, sich so fern aller Realität aufzustellen, wie er das tut: ‚Ich darf das‚.
Offenkundig ist das wahr, ja, er darf es – noch.
Aber die Subjekte der Macht, von denen er redet, die sagen dasselbe: Ich darf das.
So stellt sich Uwe Froschauer an ihre Seite, statt gegen sie, wie er wähnt und behauptet.
Das ist der Begriff seines Artikels, und das heißt: Dessen, was er mit ihm getan hat.
Guckst du vielleicht noch hier:
https://overton-magazin.de/buchempfehlungen/wie-frei-darf-freiheit-sein/#comment-397880
Okay, jetzt erkläre ich, warum ich so abgehoben, verrückt und unmäßig ausführlich einen Satz hingesagt hab‘, den praktisch jeder hier im Kopfe hat und bespricht: Es ist doof, als ein Bittsteller an dieselben Leute zu appellieren, die einen hoheitlich, hoffärtig und mit autoritärem Gestus in die Scheisse reiten.
Doch Uwe Froschauer bestreitet gewiß, das zu tun. Und nach seinen Maßstäben bestreitet er das mit Recht. Insofern er bittet, bittet er nicht die Obrigkeit, wie bspw. Jürgen Hübschen das zu tun pflegt, er bittet das Publikum, die Untertanen, sich seine Rechtsvorstellungen einleuchten zu lassen und anschließend die Obrigkeit zu entmachten. Allerdings mit der Einschränkung: Das Personal der Obrigkeit.
„Aufgepasst“ und viele andere kommen daher, euch mit verschiedenen Begründungen vorzudeklinieren, daß dies nichts taugt, daß ein Austausch des Personals eine verfehlte Zwecksetzung sei. Ich zitiere „Aufgepasst“, weil ich seine Begründungen global und summa summarum für verständiger und korrekter, als andere halte.
Doch seine Darlegungen münden am Ende – nicht immer, aber immer wieder – antithetisch in denselben Schienenstrang, auf dem der Uwe reist:
Bevor ich dies Urteil begründe, will ich einschieben – obwohl es mir darauf allenfalls nachgeordnet ankommt – daß die Darstellung von „Aufgepasst“ schlicht falsch ist, weil es auf einer verlogenen Kriegsrechtfertigung der Obrigkeit ruht:
Tatsächlich meinen nur die Claqueure und Propagandisten der Kriegsrechtfertigung der NATO die zitierte Parole buchstäblich ernst. Deutschland könnte sich im zitierten Sinne vornehmen, sich Österreich einzuverleiben, ja, das ginge. Aber Russland ist für ein solches Ansinnen schlicht zu groß – nicht nur für Deutschland, für die gesamte NATO.
Und die andere Variante, Russland zu entstaatlichen, wie die NATO es mit Libyen gemacht hat, und auch mit dem Irak, Syrien und dem Sudan, auch wenn es dort nicht ganz so deutlich wird, die kommt nicht in Frage, weil das just der „Friedensordnung“ widerspricht, auf die sich „Aufgepasst“ beruft. Die besteht doch in ihrem Kern in dem Verlangen, das gesamte Territorium des Globus, zumindest aber all diejenigen Gebiete, die im Weltmarkt Belang haben oder erhalten sollen, zu nationalisieren. Freilich mit einer Kautele: Diese Nationalisierung soll die Form eines territorialen und ordnungspolitischen Bezuges zum kapitalistischen Weltmarkt haben, das ist der Inhalt von „freiheitlich-demokratischer Ordnung“. Und dieser Weltmarkt, der habe deshalb ein Einspruchsrecht gegen die nationalen Obrigkeiten, ihre Zwecke, Pläne und Vorhaben.
Doch in erster Instanz sollen die Nationalstaaten ein Einspruchsrecht gegen alle weltmarktfeindlichen und weltmarktschädlichen Umtriebe auf ihrem Territorium und gegenüber ihren Nachbarn haben, sie sollen bewaffnet sein und Krieg führen – Krieg gegen eigene Bürger und bedarfsweise Krieg gegen Nachbarn, die sich an der „freiheitlich demokratischen Weltordnung“ vergehen.
„Aufgepasst“ – jetzt komm ich auf mein „eigentliches“ Thema zurück – weiß das selbstverständlich, aber öffentlich will er davon nur wissen, daß Russland „untergeordnet“ werden solle. Wie ich gerade erklärt habe, ist solche „Unterordnung“ allerdings ein Ideal des kapitalistischen, also imperialistischen Weltmarktes und seines Personals, es ist nicht ihr Zweck. Sie wollen in der russischen Föderation eine Herrschaft, die sich nicht unter-, sondern einordnet. Tatsächlich hat sich die russische Föderation doch seit ihrer Gestehung 1990 dem Weltmarkt, nämlich den Bedingungen, die er an die Nationen stellt, untergeordnet. Aber eine Einordnung blieb sie zum einen Teil „schuldig“, zum anderen Teil wurde sie ihr verwehrt.
Warum wurde sie ihr verwehrt?
Weil das unweigerlich zum Kriegsfall zwischen USA und EU geworden wäre! Tatsächlich ist die geschehene Einordnung Russlands in den Weltmarkt in der Ukraine zum Kriegsfall zwischen EU und USA geworden, ob ihr nun davon wissen wollt, oder nicht. Immerhin könnt ihr die drastischste Erscheinungsform davon in knapp 80m Tiefe in der Ostsee begutachten, auch wenn tatsächlich nicht „die USA“, sondern Boris Johnson die Pipelines hat sprengen lassen.
Mit der Parole, „Russland soll untergeordnet werden“, nimmt „Aufgepasst“, wie praktisch alle anderen Kommentatoren, einschließlich Uwes, der auf seine Weise dasselbe tut, das abstraktest denkbare Ideal nationaler Souveränität zum Urteilsmaßstab, dessen Verwirklichung nicht einmal für Nordkorea oder Nepal zu haben ist.
Dies abstrakteste Ideal nationaler Souveränität ist zugleich die abstrakteste Form des Ideals bürgerlicher Machtvollkommenheit: RECHT. Daß es sich um ein von der Wirklichkeit abgezogenes Ideal handelt, ist an jedem popeligen Rechtsverstoß zu erkennen!
„Aufgepasst“ hat deshalb am Ende seines Beitrages das Gleiche getan, wie der Uwe – wenngleich nicht dasselbe.
Der Unterschied ist, daß „Aufgepasst“ die Gleichung Recht = Macht nach der Machtseite dekliniert und konjugiert, statt nach der Rechtsseite, wie Uwe das tut. Er hält das für eine Kritik und Richtigstellung. Partiell und bedingt ist es das auch – nämlich im Maße, wie das Publikum „Recht“ für einen Maßstab von Macht halten will. Das ist es halt nicht.
Aber eine Umkehrung taugt ebenso wenig! Macht ist nicht Maßstab von Recht, sie ist das Recht, es gibt keine andere politische, ökonomische und selbst militärische Macht, als das Recht, das eine Herrschaft sich nimmt und ihren Untertanen aufzwingt. Jede andere „Macht“ ist die eines Raubritters, eines Kneipen- und Straßenschlägers, oder eines häuslichen Tyrannen (m/w), im Akt ihrer Ausübung aufgeht und in ihr verschwindet. Das ist ein „komplizierter“ Gedanke, ich weiß, aber laßt ihn euch mal durch den Kopf gehen.
Im Post, den ich im EP verlinkt habe – unter Einschluß der Referenzpostings – hatte ich schlecht und recht begründet, warum ich den Rechtsidealismus für die Falle halte, in welche die Arbeiterbewegung gelaufen ist, und daß diese Falle „Nationalismus“ nicht nur heißt, sondern gegenständlich ist. Jetzt hab ich das Argument noch ergänzt, denn für eine reale oder fiktive „Friedensbewegung“ gilt ganz genau dasselbe. Deswegen bleibt die eingangs zitierte Parole, „es ist doof … usw“ nicht allein unzureichend, so richtig sie ist, sie wird falsch im Umfang, wie sie auf die Rechtsvorstellungen des Publikums trifft.
Worin genau und konkret besteht denn nun die Falle?
In der „Antithese“ des Rechts: Unrecht!
Sobald jemand anhebt, ausdrücklich oder implizit ein „Unrecht“ be- und anzuklagen, steckt er schon darin, weil er sein Anliegen damit in die reale Gesamtheit der Rechtsvorstellungen einbringt, die eine Herrschaft ihren Untertanen diktiert und abnötigt. Damit gibt er sein Anliegen schon ab, noch bevor er es konkret ausformuliert und benannt hat.
NATO hat fast alles Recht dieser Welt, der RF eine Unterordnung unter ihre militärische Souveränität und damit eine neue Phase der Einordnung in den Weltmarkt aufzwingen zu wollen. Das einzige Recht, das die RF dem entgegen zu setzen hat, ist die Macht ihrer nuklearen Bewaffnung.
Und die taugt nix, das sage ich auch gleich noch hin: Sie taugt, eine zweistellige Millionenzahl westlicher Untertanen zu killen und damit in die Zwecke und Ziele der NATO einzusprechen. Sie zu ändern, gar aus der Welt zu schaffen, taugt dieses Recht nicht!
“ Bis 1990 war die NATO ein Verteidigungsbündnis, jetzt ist sie zu einem Angriffsbündnis und imperialistischen Instrument der USA mutiert“
Hat sich eigentlich schon mal jmand Gedanken darüber gemacht, was es für „das wichtigste geopolitische Machtinstrument der USA“ bedeutet, wenn – wie geplant – ein Merger zwischen dem US- und dem israelischen Militär stattfindet? Wäre Israel dann automatisch NATO-Mitglied? Gäbe es dann NATO-Partner erster und zweiter Klasse?
Denn „This new integration differs from the way the US engages with its other allies. While NATO countries and partners share a degree of military integration with global weapons supply chains, intelligence sharing, military bases, and more, this removes the limitations in existence for military cooperation.“
Näheres hier:
https://responsiblestatecraft.org/israel-us-military/
https://www.counterpunch.org/2026/07/15/israel-and-the-united-states-are-merging-their-militaries-heres-why/
Zusammengefasst: „Haltet den Dieb …!“, so lautet die Parole.
Die deutsche Schweinerei begann mit dem Westanschluss Adenauers und dem Beitritt zur NATO und folgte damit der seit WK I unveränderten Strategie des „Westens“, Russland klein zu halten, ob kommunistisch oder sonstwie regiert. Der Nazi-Überfall 1941 war nur eine zunächst hochwillkommene Episode mit seiner zu leistenden „Drecksarbeit“, ging aber irgendwie schief und wurde schnell nach WK II mit dem „kalten Krieg“ weiterverfolgt mit uns als dummem Frontanrainer.
Ja, genau! Danke. Nachdem 1947 die CIA gegründet wurde, machte sie sich sofort daran, ukrainische Nazis, die sich im WK2 aus ihrer Sicht „bewährt“ hatten, auszubilden und dann wieder in die Ukraine/Sowjetunion einzuschleusen, für den Kampf gegen den Kommunismus. (Truman-Doktrin und Operation Aerodynamik.)
Douglas Valentine, der das Buch “The CIA as Organized Crime“ 2016 veröffentlichte sagte:
„Und diese Operationen richteten sich zunächst alle gegen die Sowjetunion und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gegen Russland. Im Laufe von 75 Jahren hat sich eine mächtige Dynamik entwickelt; riesige Netzwerke von Agenten wurden aufgebaut, und Schläferagenten sind seit Jahrzehnten aktiv. Und sie alle arbeiten gegen Russland, weshalb es den Mainstream-Medien und der Regierung heutzutage so schwerfällt, einen Schritt zu unternehmen oder auch nur für einen Moment gute Beziehungen zu Russland in Betracht zu ziehen. Das gesamte Mandat der NATO – der eigentliche Grund für ihre Existenz – besteht darin, Russland zu bedrohen und zurückzudrängen und es letztendlich zu sabotieren, zu unterwandern und unschädlich zu machen. Und die Ukraine – die Operationen der CIA in der Ukraine – bilden die Vorhut dieser Bemühungen.“
https://www.youtube.com/watch?v=hqkTf7IGNOc&t=22s
Sehr geehrte Zensoren,
warum wollt ihr nicht dem Publikum überlassen, mein Posting für „abgehoben“ und „verrückt“ zu erklären? Wäre das nicht eher in eurem Sinne, als es wegzumachen?
KRIEGS“Vorbereitung“ als maximale Geschaftsidee, das kann man in dieser in Göttingen ansässigen Onlinepublikation nachlesen:
https://www.hartpunkt.de/
Hier darf das Herz der Rüstungsindustrie höher schlagen bei solch ambitionierten Projekten:
https://www.hartpunkt.de/raketenabwehr-fuenf-europaeische-unternehmen-wollen-exoatmosphaerischen-effektor-entwickeln/
Raketenabwehr: Fünf europäische Unternehmen wollen exoatmosphärischen Effektor entwickeln
Das ist u. a. gegen die russischen Oreshnik-Raketen gedacht, die höchstwahrscheinlich alle gängigen NATO-Raketenabwehrsysteme zu überwinden vermögen. Wenn „die Russen“ so ruchlos wären, wie von NATO-Politikern behauptet, hätte „der Iwan“ schon längst mit seinem brandneuen Raketenarsenal zuschlagen müssen – im Westen.
„Der Russe“ kennt aber auch die Grenzen seiner Angriffsfähigkeiten. Den Gegenschlag kan n er auch nicht abwehren und alle Gegenschlagwaffen kann er nicht ausschalten. Deswegen lässt „der Russe“ das.
Da hat aber jemand die letzten 80 Jahre verpennt. Im größten Teil dieser Periode, hat die Abschreckung vor einem Gegenschlag (Stichwort: Zweitschlagfähigkeit) beide Seiten dazu veranlasst ihre Oreschnik und sonstigen Raketen im Depot zu lassen.
Das kann man natürlich ignorieren und munter drauf los kommentieren. Man könnte sich aber ausnahmsweise auch mal mit der Realität beschäftigen.
Die grösste Bedrohung im Westen besteht darin, daß der Westen keine militärischen antworten besitzt!
Das Drama der medialen Propaganda besteht darin, daß das Medium, medial aus der medialen Vorstellung, 8ns nichts geraten ist.
„Niccolò Machiavelli wird der Gedanke zugeschrieben, nicht derjenige sei der eigentliche Aggressor, der den ersten Schlag führe, sondern derjenige, der die Umstände schaffe, die ihn nahezu unausweichlich machten. „
Mit dieser Argumentation macht sich der Autor aber eben doch die NATO-Geschichte vom „russischen Angriffskrieg“, beginnend am 24.2.2022 zu eigen, der er zuvor energisch widersprach. Und es war auch nicht der Majdan an sich, es war die Folge des Majdans, nämlich der „Bürgerkrieg“ in der Ukraine, oder wie ihn der Befehlshaber dieses Krieges, der damalige Chef des Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Andrij Parubi ihn taufte: „Anti Terror Operation (ATO)“
Diese begann Anfang April 2014 mit der Entdenung der ukrainsichen Armee in dne Osten des LAndes, um gegen die überwiegend russischstämmige Bevölkerung vorzugehen, die den Nazi-Putsch in Kiew und die daraufhin an die Macht gelangte NAzi-Clique um Parubij ablehnte. Und da ist sogar klar, wer den ersten Schuß abfeuerte: Es war die ukrainische Armee – und in deren Gefolge die Nazi-„Freiwilligenbataillone“ Asow, Ajdar etc.
Damals begann dieser Krieg, der im Februar 2022 von Russland eskaliert wurde, um (das ist die offizielle Version Moskaus) den „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ militärisch zu Hilfe zu kommen.
Wer das verurteilen will, soll das tun, sollte sich aber auch bewußt sein, daß er dann auch die „Unabhängigkeit des Kosovo“ ablehnen muß, die mittels Einmarsch der NATO und des Krieges gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien) erfolgte.
„Sie dreht in meinen Augen den Spieß um. Sie erklärt Russland zur größten Gefahr Europas, ohne die Entwicklung der europäischen Sicherheitsordnung seit dem Ende des Kalten Krieges kritisch zu beleuchten.“
Als die NATO Serbien angegriffen hat, gab es keine Zeitenwende, auch nicht, als der kurze Schlagabtausch zwischen Russland und Georgien stattfand. Beides waren Kriege in Europa. Erst als die Russen in der Ukraine zum Angriff übergingen, wurde von Scholz die Zeitenwende verkündet. Und das ist auch korrekt, weil eben die Ukraine nur als Proxy der NAZO dient, wie der Autor richtig bemerkt.
G.Beebe hat mitgeteilt, dass die USA davon ausgingen, die Russen würden einen militärischen Konflikt meiden. Sollten sie es allerdings doch wagen, war man sicher, ihnen ökonomisch oder militärisch oder ökonomisch und militärisch eine Niederlage beibringen zu können.
Die schlichte Tatsache, dass die Russen 2022 dem Konflikt nicht mehr ausgewichen sind, beweist eine veränderte Lage.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten es die USA und ihre Vasallen nur mit kleineren Ländern zu tun. Jetzt waren sie aber, versteckt über die Ukraine, mit einem „peer“ aneinandergeraten. Aber es zeigte sich, dass die alten Kolonialherren aus Amerika und Europa industriepolitisch nicht mehr mithalten können.
Und da kann Uschi noch so viele Märchen über die ukrainischen Heldentaten erzählen. Aus der Sicht des neokolonialen Europas ist Russland eine Bedrohung – für unseren Wohlstand und unsere Stellung in der Welt. Hier hat man nicht vor, sich ein- oder gar unterzuordnen und so versucht man es mit einer Wiederaufrüstung. Es fehlen die Ingenieure, es fehlen die Rohstoffe, es fehlen die Technologien, es fehlt das Geld, aber irgendwie soll es klappen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das Hauptproblem für den Westen ist
der eklatante Bedeutungsverlust im
Wettstreit mit den BRICS und Afrika.
Dazu noch der Machtverlust im mittleren
Osten. Da hilft es auch nicht, ein paar
Hunderttausend Zivilisten auszulöschen.
Russland wird als Feindbild gebraucht,
um die eigene Bevölkerung auf Verzicht
in einem irren Wettlauf um militärische
Macht zu trimmen. Das wird in die Hose
gehen. Russland ist uns auch da voraus.
Die gesamte NATO ist nicht in der Lage,
Russland einzudämmen.
Nach dem Ende des Stellvertreterkrieges
der NATO gegen Russland wird der
Westen zusammenbrechen.
Der Letzte macht das Licht aus.
Meine Rente und die Reste Wohlstand
in diesem Land sind dann auch Geschichte.
Danke für nichts, ihr Irren.
Russland Die Größte Gefahr Für Europa. Das Wußte Der Größte Adi aller Zeiten schon. 1933 ff. What a fool : “ Russland wird für ewig unser Feind sein“. Was hat
der Mann inhaliert ? Was ist mit der friedliebenden Leyen -Union ? ?
Der Witz ist doch, dass Russland mit 1 Milliarde rüstungstechnisch weit mehr auf die Reihe bekommt, als die gesamte Nato, weil die Kohle hier im wilden Wertewesten nur die Reichen immer weiter mästet und in schwarzen Löchern der Korruption verschwindet.
„Das Dokument beschreibt nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich die aktuelle Bedrohungslage. …“
… so beginnt der Autor sein Fazit. Nein, Herr Froschauer, das Dokument beschreibt nur die Paranoia der EU-Granden. Was war, was ist und was sein müsste wird dagegen im brandneuen Papier der Grundwertekommisson des BSW korrekt und schonungslos beschrieben. Man muss nicht mit jeden Satz oder jeden Komma einverstanden sein, aber das Paper ist unbedingt bemerkenswert, man zeige mir gleichwertiges von einer anderen Partei.
https://bsw-vg.de/raus-aus-der-eskalationsspirale-rein-in-eine-neue-gesamteuropaeische-sicherheitsordnung/