Die Masse der ukrainischen Kriegsdienstverweigerer durchkreuzt Nato-Interessen

 

Bild: Generalstab der ukrainischen Streitkräfte

Nach Umfragen will sich eine Mehrheit der wehrpflichtigen Männer nicht mobilisieren lassen. Der Fall zeigt, was auch hierzulande im Kriegsfall geschehen würde.

Man ist erst versucht, die Situation in der Ukraine mit der zu vergleichen, die in Deutschland im Kriegsfall eintreten würde. Das wird einem auch von Krieg=Frieden-Befürwortern nahegelegt, die Deutschland kriegstüchtig machen, die Militärausgaben steigern und am liebsten die Wehrpflicht wieder einführen wollen, weil schon jetzt seit Jahren nicht genügend junge Menschen sich bei der Bundeswehr verdingen.

Seit Jahren fehlen nach Personalplan 20.000 Soldatinnen und Soldaten. In ihren eben vorgelegten Bericht für 2023 schreibt die Wehrbeauftragte Eva Högl: „Die Truppe altert und schrumpft immer weiter.“ Berufssoldaten gibt es von den insgesamt 181.000 etwa 57.000, mit 114.000 sind die meisten Soldatinnen und Soldaten auf Zeit, die oft nur kurz bei der Bundeswehr bleiben. Das Durchschnittsalter auf 33,8 Jahre gestiegen. Und ein Viertel der neu eingestellten Soldatinnen und Soldaten steigt noch in der sechsmonatigen Probezeit aus. Auch die Frauen, auf die man gesetzt hatte, strömen nicht gerade zur Bundeswehr. Eigentlich sollte die Quote jetzt bei 20 Prozent liegen, faktisch beträgt die Frauenquote unter 10 Prozent – und es bewerben sich weniger.

Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Um der sinkenden Lust am Soldatensein entgegenzutreten, werden wieder Rufe nach einer Aktivierung der Wehrpflicht laut, die 2011 auch nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt wurde. Wird ein Spannungs- oder Verteidigungsfall ausgerufen, wird die Wehrpflicht automatisch für Männer ab 18 bis 45, im Krieg bis 60 Jahren eingeführt. Die große Frage würde dann sein, ob bei einer Generalmobilmachung das Recht auf Kriegsdienstverweigerung noch aufrechterhalten wird. In der Ukraine war es nicht so, was die Bundesregierung aber nicht weiter interessiert, wie bei Staatsministerin Anna Lührmann deutlich wird, die im September auf eine diesbezügliche Frage antwortete:

„Die ukrainische Verfassung garantiert das Recht, aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe zu verweigern. Das ukrainische Recht kennt auch zahlreiche Ausnahmefälle, bei denen eine zum Wehrdienst verpflichtete Person aus familiären, gesundheitlichen oder persönlichen Gründen zurückgestellt werden kann. Dass im Verteidigungsfall Soldatinnen und Soldaten und zum Wehrdienst dienstleistungspflichtige Personen besonderen rechtlichen Verpflichtungen unterliegen, stellt im internationalen Vergleich keine Besonderheit dar. Der Bundesregierung liegen keine eigenen gesicherten Kenntnisse zur tatsächlichen Handhabung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung durch die Ukraine vor.“

In der Ukraine wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 35 der Verfassung, das auch nur für Mitglieder von wenigen religiösen Gruppen galt, nach Kriegsbeginn aufgehoben. Im Brief des Verteidigungsministeriums der Ukraine vom 21. August 2022 heißt es lapidar: „Aufgrund des Kriegsrechts seit dem 24.02.2022 wird der zeitlich befristete Militärdienst nicht mehr durchgeführt. Deshalb ist die Durchführung des Alternativdienstes nicht mehr möglich.“ Kriegsdienstverweigerer werden strafrechtlich verfolgt, während die Grenze für alle wehrfähigen Männer zwischen 18- und 60 Jahren geschlossen wurden.

Nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 12a soll das Recht auf Kriegsdienstverweigerung auch im Kriegsfall bestehen bleiben, wenn die Notstandsgesetze gelten:

„(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

(2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden.“

Man muss das Recht gar nicht wirklich aushebeln, sondern kann die Anerkennung aus Gewissensgründen so straff anziehen, dass kaum jemand als Kriegsdienstverweigerer anerkennt würde. Als ich Anfang der 1970er Jahre den Kriegsdienst verweigerte, musste ich drei teils groteske Verfahren auch vor Schöffengerichten durchlaufen, bis ich anerkannt wurde.

Massenhafte Kriegsdienstverweigerung in der Ukraine

Man kann davon ausgehen, dass es wie in der Ukraine (und in Russland) viele, mindestens hunderttausende, wahrscheinlich Millionen Wehrpflichtige geben wird, die nicht eingezogen werden und sich dem Kriegsdienst durch Flucht ins Ausland oder Untertauchen im Inland entziehen wollen. Kiew, dringend auf neue Soldaten angewiesen, da schon lange der Strom der Freiwilligen versiegt, erhöht nun mit dem Mobilisierungsgesetz den Druck auf die Ukrainer im Aus- und Inland. Hat Kiew dafür endlich die Milliarden aus den USA und neue Waffen erhalten?

Zumindest geht der Druck aus Washington so: Ihr bekommt nun wieder Waffen, also müsst ihr die Soldaten stellen. Die New York Times berichtet, dass James O’Brien, der stellvertretende US-Außenminister für europäische und eurasische Angelegenheiten, forderte unverblümt bei einem Besuch in Kiew in dieser Woche: „Die Ukraine muss sicherstellen, dass sie über die nötigen Leute verfügt, um zu kämpfen“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Wie weit verbreitet unter den angeblich so bereitwillig, heldenhaft und selbstaufopfernd  ihr Land und die Freiheit des Westens verteidigenden Ukrainern die Unlust ist, hat nun eine Ende März durchgeführte Umfrage der Democratic Initiatives Foundation (DIF) und des Razumkov Center wieder indirekt deutlich gemacht. 72 Prozent der Befragten sagten, sie hätten Freunde, die der Mobilisierung entgehen wollen.

Da die Umfrage unter Kriegsbedingungen gemacht wurde, könnte die Zahl noch höher sein, möglicherweise haben manche Angst, in die Nähe von Kriegsdienstverweigerern gebracht zu werden. Ein Viertel sagt, dass die meisten in ihrem Bekanntenkreis versuchen würden, nicht eingezogen zu werden, 47 Prozent erklären diplomatisch, einige würden nicht zum Militär wollen, während einige bereit seien, eingezogen zu werden. DIF interpretiert das so, dass es nicht ganz schlimm sein könne: „Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in der letzten Gruppe der Befragten einige Bekannte zur Mobilisierung bereit sind, können wir sagen, dass die Mobilisierungsbereitschaft  nicht auf einem niedrigen, sondern auf einem mittelmäßigen Niveau liegt.“ Nur 10 Prozent sagen, dass ihre Bekannten grundsätzlich bereit seien, zum Militär zu gehen, was aber nicht heißen muss, dass sie sich wirklich melden werden und an die Front gehen wollen.

Regional gibt es Unterschiede. Im Osten des Landes sagen 39 Prozent, die meisten ihrer Bekannten würden vermeiden, mobilisiert zu werden, im Süden sind  32 Prozent. Etwas weniger sind es mit 29 Prozent im Westen, vor allem in der Zentralregion sagen dies nur 19 Prozent. Hier gibt es mit 15 Prozent auch die angeblich höchste Bereitschaft, mobilisiert zu werden, ansonsten wurde von 10 Prozent und weniger berichtet. Das ist nicht viel, und es handelt sich wahrscheinlich um diejenigen, die sich nicht freiwillig melden, sondern vielleicht zulassen, eingezogen zu werden.

Das ist vergleichbar mit einer Anfang des Monats veröffentlichten Umfrage des Instituts Info Sapiens, nach der 63 Prozent der Männer im wehrpflichtigen Alter nicht zum Militär wollen. Weit mehr als die Hälfte der  ukrainischen Männer im wehrpflichtigen Alter wäre nicht bereit, heißt das wohl, für das Ziel eines militärischen Sieges, was immer er bedeuten soll, der ukrainischen Regierung zu kämpfen und ihr Leben zu riskieren. Und sie sind auch nicht willens, die von oben verordnete Arbeitsteilung zwischen der Ukraine und dem Westen zu erfüllen.

Das sollte allmählich auch den Politikern im Westen zu denken geben, die Verhandlungen ablehnen und die Ukraine mit westlichen Waffenlieferungen weiterkämpfen lassen wollen, egal wie viele Menschenleben das kostet. Die Ukrainer sollen ihr Leben auch für die Nato-Ziele einsetzen, während die Menschen der Nato-Länder gnädig verschont bleiben sollen, dafür aber zur Kasse gebeten werden, was vor allem die Ärmeren tangiert, um das „Verteidigungsbündnis“ geeint zu halten und gegen Russland und China aufzurüsten, während man der Vernichtung der Palästinenser in Gaza zuschaut und Kritik als Antisemitismus bekämpft.

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78 Kommentare

  1. Es ist ja auch die Frage von Wichtigkeit, wo die Soldaten kämpfen sollen.

    Daß deutsche Bürger das eigene Land verteidigen … dagegen wäre grundsätzlich erst einmal gar nichts einzuwenden. Also… die Heimat (LOL — ist das Wort noch erlaubt) verteidigen… den eigenen Besitz schützen…Haus und Hof retten. Aber wer nichts hat… warum sollte der überhaupt für wen kämpfen?

    Daß aber deutsche Bürger als Verfügungsmasse von feigen Politikern für ausländische Potentaten die Kastanien aus dem Feuer holen sollen geht gar nicht. Nicht einmal Zeit- oder Berufssoldaten sollten außerhalb von Deutschland tätig sein — keine Stationierung im Baltikum… keine Einsätze in Afghanistan, Mali oder sonstwo.

    Sollte es sich der Konflikt also zu einem Krieg in Europa ausweiten. Warum sollten Deutsche dann an der Ostgrenze von Polen kämpfen?

      1. Und die werden dann auch für den US-Imperialismus verheizt.

        Russland hat etwas zu verlieren – aber was sollen die NATO-Schergen in Russland?

    1. Weil sie den Befehl dazu bekommen.

      Was sich Menschen alles antun lassen, ohne – allzuviel nachzudenken -, haben wir ja schon in Sachen Corona erlebt.

    2. ich finde trotz aller tiefer tragik des durch den westen, auch und vor allen durch deutschl. – D ist schon jetzt wieder täter, induzierten krieges, eine abgrundtiefe komik in der deutschen „wehr“frage. mit grossem amüsement beobachte ich, wie parallel zum gendern und der wortvervote, des culture cancel, der sich über windeln unterhaltenden jungen männer,jahrelangen elternauszeit nehmend, feingeistigen, wegebiertrinkenden, in mehreren geschlechter wohnenden, vom papa alimentierten, was mit medien machenden, sich von den arabern als kartoffel beleidigt lassenden, lächerlichen weicheiern, nach der pistorischen umerziehung auf einmal in gegnerische schützengräben stürmende harte kämpfer gewordene, den feind mit dem bajonett den hals aufschlitzende kerle werden. die sich nach getaner arbeit das blut von der uniform wischen und dann wieder darum streiten, ob eine haubitze gegendert werden muss, also dann haubitz*in heisst und was man mit dem soldaten macht, der es nicht tut, gerade aber 10 Russen geköpft hat. der witz ist, dass es dieselben sind, die das und jenes zugleich fordern und in ihrer bodenlosen dummheit und borniertheit nicht einmal ahnen, dass es das eine und das andere nicht zusammen geben kann. aber die intellektuelle leistungsfähigkeit der deutschen eliten wird nicht einmal unter dem teppich zu finden sein. wenn an der „führung“ eines landes leute beteiligt sind, die von 360 grad wendungen sprechen von ländern, die hunderttausende kilometer entfernt sind und über „präsidensfällen“ schwafeln, ihr dümmliches grinsen nicht einmal verstecken können, die inkarnation der diplomatie verkörpern, wissen wir, sie schnallen es nicht. insofern ist es um dieses land nicht schade. und da der andere grosskünstler (man stelle sich einmal vor, im DFF wäre ein film gelaufen, dessen autor honecker oder mielke gewesen wäre 🤣🤣🤣) laut sagt, dass er mit deutschland nichts anfangen könne, der vizekanzler ist, scheint es mir nicht weit hergeholt, zu warten bis die rote armee wieder hier ist. russisch kann ich schon, arabisch (die alternative) werde ich nicht mehr lernen. insofern ….

    3. „Daß deutsche Bürger das eigene Land verteidigen … dagegen wäre grundsätzlich erst einmal gar nichts einzuwenden.“

      Dieses morode, vor sich hinbröckelnde Land wollen sie noch verteidigen? Wozu?

  2. Ihr werden uns doch nicht im Stich lassen und UNSERE Freiheit verteidigen, liebe Ukrainer*+&Innen? Ich kann leider nicht, habe Rücken.

    1. Der war gut !
      Es macht aber etwas Hoffnung, dass immer mehr Männer aufwachen und Selbstbewusstsein entwickeln. Vielleicht ist das ja sogar ein ungewollter Nebeneffekt des Feminismus, dass durch dieses ganze Gelaber unbeabsichtigt auch den Männern klar wird, das es ein Leben außerhalb des Abrackerns und Aufopferns für Frauen und sonstige „höhere Werte“ gibt. Wäre eine Ironie der Geschichte. (Selbstverteidigung ist natürlich was ganz anderes)
      Mal sehen wir es weiter geht.

  3. Es gibt etwas Hoffnung, dass es nicht soweit kommt. Selbst die Tagesschau kommt nicht umhin, von den Studentenprotesten in den USA, die es wohl seit Vietnam in dieser Größenordnung nicht mehr gegeben hat, zu berichten. In Gaza ist es schließlich auch noch eine Stufe unmenschlicher als in der Ukraine. Sollte sich der Krieg dort ähnlich auswachsen, also gezielt auf Zivilisten und Kinder wie in Gaza, könnten die Proteste auch in Europa größer werden. Ich hoffe, man registriert das. Dazu kommt, dass es irgendwie wirtschaftlich weitergehen muss, ein ausgewachsener Krieg in Europa schießt uns dann endlich hinter Asien und Afrika, sofern überhaupt noch etwas übrig bleibt. Ein weiteres Indiz dafür, das dem Westen die Puste ausgeht, und zwar auch intellektuell, lieferte unlängst Blinken in China mit seinen hohlen Phrasen. Es bleibt nur ein Weg, den man bislang auch streitenden Kindern vorgibt, Entspannung, Reden, Interessenausgleich ohne Krieg.

    1. Es ist nicht nur „eine Stufe unmenschlicher“. In der Ukraine ist Krieg. Übrigens schon seit 2014. In Gaza wird ein Völkermord vorangetrieben.
      Allein ein Vergleich der Opferzahlen, den in den „Qualitätsmedien“ niemand macht, zeigt das deutlich: In der Ukraine, wo „der Russe“ angeblich „gezielt Zivilisten angreift“, kamen seit Beginn der russischen Invasion etwa 10.000 Zivilisten ums Leben. In mehr als zwei Jahren! In Gaza war diese Opferzahl nach wenigen Wochen erreicht! Und die große Mehrheit sind Kinder und Frauen!

      Auch im Vergleich zu den „modernen“ Kriegen der USA fällt auf, daß das Zahlenverhältnis von zivilen und militärischen Opfern in der Ukraine genau umgekehrt ist. „Normalerweise“ kommen auf einen toten Soldaten bis zu 9 tote Zivilisten. In der Ukraine nicht!

  4. Wieviel Strom hat die Ukraine derzeit zur Verfügung?
    Laut russischen Meldungen, sind in den letzten Wochen geziehlt Energieerzeuger ausgefallen. Wie will die ukrainische Kriegsrechtregierung Leute rekrutieren, wenn in etlichen Gegenden kaum Strom oder überhaupt Strom vorhanden ist? Wie wollen die dann den ‚Feind‘ verdrängen.
    Die europäischen Nachbarn hatten doch schon ihre Ausbilder, Söldner gesendet, leider berichten die Medien nicht, wieviele zurückkamen. Und auch das junge benötigte westliche ‚Personal‘, ist bei Interesse zumindest über die sozialen Medien informiert und guckt oder hört sich irgendwelche politischen Sprechpuppen an.

    1. Russland zerstört die konventionellen Kraftwerke, aber die Atomkraftwerke nicht: diesen Strom haben sie noch.

      Zudem gehe ich davon aus, dass Militär an sich auch eigene Stromquellen hat, da man im Kriegsfalle ja weniger mit einer funktionierenden Infrastruktur rechnen kann, z.B. Generatoren / die kann der Westen ja auch liefern.

    2. Die Ukraine importiert zur Zeit etwa die Hälfte ihres Strombedarfs (Früher hat sie exportiert). Allerdings fällt es ihr zunehmend schwerer ihn zu verteilen weil die Infrastruktur stark beschädigt ist. Strom gibt es schon noch überall, aber fast überall kommt es auch zu starken Stromschwankungen, planmäßigen wie auch unplanmäßigen regelmäßigen Ausfällen.

  5. Eine gute Nachricht…Sollen doch die Strack-Immermann,der Habeck mit der Trampoline,der Roth,der Röttgen,der Kiesewetter unter Führung des Pistolius erst mal selbst an die Front..in vier Wochen fragen wir mal an,ob sie schon Moskau erobert haben…wenn keine Antwort erfolgt,dann legen wir die Mistgabeln beiseite und kümmern uns um wirklich wichtige Dinge!

      1. Das hat der Immelmann nicht verdient, mit StraZi in einem Satz erwähnt zu werden.
        Ich kenne den Namen vermutlich nur weil ich mal ein paar Monate in einem Aufklärungsgeschwader diente, das diesen Beinamen trug.

    1. Leider eben keine gute Nachricht, sondern nur ein frommer Wunsch. Die Kriegspropagandisten sind nämlich die Letzten, welche ihren eigenen Forferungen nachkämen. Genau deshalb sollten nur jene Pro-Stimmen gewichtet werden, dessen Urheber sich verbindlich verpflichten, im Falle einer direkten Kriegsbeteiligung als Erste zum Einsatz zu kommen und anderenfalls mit nicht weniger als der vorgesehenen Höchststrafe belegt zu werden. Eine zusätzliche Enteignung jeglichen Eigentums & Aberkennung zukünftiger Mitbestimmung sollte noch on top kommen.

  6. der alte Spruch: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“, ist zumindest teilweise Realität geworden.

    Viele weigern sich hinzugehen.

    Deserteure hat es in der Geschichte immer gegeben. Wenn sie erwischt wurden , sind sie meist sofort umgebracht worden.
    Aber hier hat das eine neue Qualität.
    Die Anzahl ist zu groß.
    Erschiessungen können sie nicht machen.
    Und Prozesse in dem Umfang , das wird nicht gehen.

    Eine gute Entwicklung.
    Ich wünsche allen ukrainischen Männern dass es ihnen gelingt sich diesem verdammten Krieg zu entziehen.

    Bin auch überzeugt dass sowas in deutschland ähnlcih wäre.

    1. „Eine gute Entwicklung.
      Ich wünsche allen ukrainischen Männern dass es ihnen gelingt sich diesem verdammten Krieg zu entziehen.“

      Kann ich ebenfallsnurbegrüßen.

      „Bin auch überzeugt dass sowas in deutschland ähnlcih wäre.“

      Da habe ich aber angesichts der Niedeckens, Campinos, Hofreitersund CO nicht so sicher

      1. „und Co“:
        Die „Ärzte“. Die könnten zusammen mit den „Hosen“ bei der nächsten Betriebsfeier von Rheinmetall oder Pfizer auftreten.
        (Sozusagen: In Folge von Ärzten tote Hosen.)

  7. Das Wesen des Konflikts könnte man eher mit einem Militärischen Notfall DDR/BRD gleichstellen (subjektiv)
    Im Wesen eher also einem Bürgerkrieg ähnlich wie denn Eroberung fremder Länder !
    Der Unterschied zu anderen Kriegen, man kennt oft die Menschen auf die man schießen soll/muss !
    Wie Politik und Staatsrechtler das definieren steht auf einem völlig anderen Blatt, da völlig andere Interessen.

  8. Einige Millionen junge unbegleitete arabische Flüchtlinge stehen zum freiwilligen Dienst in der Bundeswehr zur Verfügung. Deshalb diskutiert man einerseits über beschleunigte Einbürgerung als Voraussetzung für den Wehrdienst und sogar über Wehrdienst als Voraussetzung zur beschleunigten Einbürgerung. Eine Bundeswehr mit arabischen Kontingenten ist zur Verteidigung der wehrhaften Demokratie gegen Demonstranten und bei Unruhen besonders geeignet. Die Notstandsgesetze ermöglichen einen Einsatz im Inneren, der vom Parlament zwar nicht angeordnet werden muss, aber wieder abgeblasen werden kann (wenn er seinen Zweck erfüllt hat). Um Widerstand gegen ein arabisches Söldnerheer abzubauen, wird man zuerst mit Wehrpflicht drohen, und wenn diese „scheitert“ argumentieren, dass ohne Söldner mit Migrationshintergrund die Kriegstüchtigkeit nicht hergestellt werden kann.

    1. Klar sind diese schnelleingebürgerten Neubürger aus Arabien vertrauenswürdig und würden nie den Lehren des einzig wahren Gottes und seines Propheten folgen und das Kalifat errichten.

    2. Das ist der negative Aspekt. Die ganzen kulturellen Hinterwäldler die nur kämpfen wollen (und ficken) im Kopf haben und dann bei den Jungfrauen im Paradies zu landen. Wahrscheinlich planen deren Hintermänner schon die systematische Unterwanderung westlicher Sicherheits- und Militärorgane um dann am Tag X. den Gottesstaat in Westeuropa zu errichten.

      1. Einfach nur übel! Anstelle die wahren Urheber aus Politik & Regierungspresse anzugehen, feige gegen vermeintlich Schwächere agitieren. Dabei bemerkst du gar nicht, das du nur der Regierung in die Karten spielst. Beispiel: Alles jubelt, das Asylanten gerade von Bargeld auf Bezahlkarte umgestellt werden. Fein, ein Teil der Bevölkerung ist schonmal erledigt, mit Zustimmung der Mehrheit. Was aber folgt? Die Bürgergeldbezieher (auch die Deutschen) bekommen die Karte verordnet, auch hier wiederum mit Zustimmung der Mehrheit. Dann folgen weitere noch zu definierende Bevölkerungsgruppen, wofür sich jeweils easy mehrheitliche Zustimmung generieren lässt; natürlich auch von jenen, welche bereits betroffen sind. In einer der Gruppen wirst auch du zu verordnen sein, denn du gehörst sicher nicht zu den Wenigen, die als das elitäre, obere Prozent selbstredent davon ausgenommen bleibt. Ich wählte übrigens ganz bewusst die Du-Form, weil ich meine, das die Sie-Form niemand mit eingangs erwähnter Denke zusteht. Just a thought…

    3. „Einige Millionen junge unbegleitete arabische Flüchtlinge stehen zum freiwilligen Dienst in der Bundeswehr zur Verfügung. Deshalb diskutiert man einerseits über beschleunigte Einbürgerung als Voraussetzung für den Wehrdienst und sogar über Wehrdienst als Voraussetzung zur beschleunigten Einbürgerung. “

      Na dannnnnnn: sehr gut, so wird es dann was mit dem „Kalifat“. Und wie immer, liefert Dummschland dafür auch noch die komplette Ausrüstung. Allah u akhbar – die „Endlösung“liegt im Kalifat.

  9. Immerhin – in diesem schlimmen Nachrichtenumfeld mal eine positive Entwicklung. Es wäre schön, wenn weltweit sich immer mehr, meist männliche Menschen, der Zumutung entziehen, für ein Abstraktum, genannt Vaterland, Nation oder ähnlich, sich darauf einzulassen, andere Menschen zu töten oder gar selbst getötet zu werden.

    1. „Vaterland“ aka Heimat finde ich nicht ganz so schlimm, aber sich für imperialistische Angriffskriege verheizen zu lassen….

      Aber prinzipiell das Leben zu schätzen, sowohl das des anderen, als auch das eigene, ist garantiert die bessere Wahl.

  10. ich würde in diesem land für niemanden den arsch hinhalten.

    man braucht keine doitschn kammarradn mehr. die ukrainischen azov nazis machen das schon jetzt gegen geld und der witterung nach wird schon länger versucht diesen umstand grundgesetzliche form zu geben

  11. „Das sollte allmählich auch den Politikern im Westen zu denken geben….“: dieser Satz befindet sich auch im Interview mit Herrn Kujat.

    Ich weiss nicht, woher Herr Rötzer und Herr Kujat ihre Illusionen hernehmen:
    weder die deutsche, noch die US-Regierung scheren sich um Ukrainer, und deren Wünsche.

    1. Wenn keiner zum Krieg hingeht, dann müssen sie sich darum scheren. Wenn die Herde nicht folgt, können sie auch Nichts mehr machen. Deswegen ja auch die allumfängliche Propaganda um die Leute zu vereinzeln damit sie sich einsam, verlassen, allein und machtlos fühlen.

  12. Hat in der Geschichte der Menschheit jemals die fehlende Bereitschaft der Menschen, zum Schlachtvieh zu werden, etwas bewirkt? Mir fällt tatsächlich kein Beispiel dafür ein. Und wenn es sowas gab, dann war es sehr sehr selten.
    Zum Schluss werden die Männer zusammengetrieben, beispielhaft werden einige exekutiert und wenn sie erst mal an der Front sind und auf sie geschossen wird, werden auch sie schießen. Das war immer so und wird so bleiben, auch wenn dereinst Speere und Schwerter verwendet wurden.
    Zwei Kommentatoren , vielleicht auch mehr, falls ich Kommentare übersehen habe, schrieben, dass sie jedem zum Militär Gepressten wünschen, dass er sich erfolgreich entziehen kann. Ich denke, dass Jeder, der über Verstand und Anstand verfügt, dem zustimmen wird. Nur wird das nie eine Mehrheit sein.
    Ist aber alles nicht so schlimm. Weihnachten sind die Jungs ja wieder zu Hause.

    1. Hat in der Geschichte der Menschheit jemals die fehlende Bereitschaft der Menschen, zum Schlachtvieh zu werden, etwas bewirkt?

      Aber Hallo, das hat schon einige Imperien zum Einsturz gebracht, wenn auch nicht als unmittelbaren Willensakt. Aber es gibt ein Maß an Verarmung, Entfremdung und Aussichtslosigkeit in der Bevölkerung, dass sich irgendwann nicht mal mehr die finden lassen, die die anderen zusammentreiben. Zumal letztere auch nicht unbedingt diejenigen sind, die gern die eigene Haut riskieren, sondern sich vorzugsweise an Schwächeren ‚beweisen‘. Wir sehen das gerade in der Ukraine, wenn die, die bisher die anderen an die Front getrieben haben, selbst den Befehl verweigern, wenn sie deren Stelle einnehmen sollen.

    2. Man kann das alles als eine Art Darwinscher Selektion sehen.

      Wer dumm genug ist sich zum Zwecke der Verteidigung des Besitzes anderes andere erschiessen zu lassen…. cih kann da beim besten Willen kein Problem sehen. Wir im Westen leben doch ohnedies in einer Gesellschaft in das Ranking gemäss des Opferstatus entscheidet…

    3. Hm. Hältst du’s nicht für gefährlich, den zum Kriegsdienst Gepressten eine Waffe in die Hand zu drücken? Wie schnell kann da im allgemeinen Frontgeschehen eine Kugel im Rücken des Vorgesetzten landen.

      1. Das ist einer der, wenn nicht der Grund, warum die US Army nach dem Vietnamkrieg von Wehr- auf Söldnerarmee umgestellt wurde. Offiziell wird es bestritten, aber es gab mehr Fragging als sie wahrhaben wollen:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Fragging_(Milit%C3%A4r)

        Man muss sich auch vergegenwärtigen wie die US-Army in Vietnam kommandiert wurde. Es gab Abschussquoten, gerade auch bei der Operation Phoenix.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Phoenix

        Das war auch im Afghanistankrieg der Fall. Gerade Kampfeinheiten, special forces, in WahrheitTodesschwadrone, wollen möglichst viel Krawall stiften, damit sie möglichst viele Combat reports und dead bodies produzieren können. Je mehr davon, um so schnell können die verantwortlichen Offiziere aufsteigen in der Militärhierarchie.

      2. Keine Ahnung, wie oft das passiert. Garrys Link nennt Zahlen, die so halt im Raum stehen. Wenn die Zahlen der Verluste, die genannt werden, realistisch sind – also etliche Hundertausend- dann wird es wahrscheinlich nicht eine so erhebliche Rolle spielen. Regelmäßig wird auch berichtet, dass die Ukrazis versuchen, ihre eigenen Leute zu ermorden, wenn die fliehen oder sich ergeben wollen.
        Ob und wie die zur Schlacht getrieben unkrainischen Jungs agieren werden, kann ich nicht nicht beurteilen. Ich weiß nur sehr genau, was ich tun würde, wenn man mich zwingt, Seite an Seite mit Banderafaschisten, die ich wohl Rechts-Nationalisten nennen soll, zu kämpfen. Aber werde wohl wegen meines Alters, den Beweis schuldig bleiben müssen. Die Ukrainer müssen ihre eigenen Entscheidungen treffen und ich wünsche mir, dass sehr viele von ihnen sich fürs Leben entscheiden und gegen Rheinmetall Co.
        Nur wann gehen Wünsche mal in Erfüllung?

      3. „Wie schnell kann da im allgemeinen Frontgeschehen eine Kugel im Rücken des Vorgesetzten landen.“

        Wo genau soll ein normaler Mensch damit ein Problem haben ???

      4. Nein, denn das wäre die letzte abgegebene
        Kugel vom „zum Kriegsdienst Gepressten“. Alles ginge weiter wie zuvor und hätte im übrigen auch nur einen weiteren „zum Kriegsdienst Gepressten“ erledigt. Wenn überhaupt, machen solche Aktionen nur Sinn, wenn sie die Kriegstreiber auf oberster Ebene treffen und zwar bevor man sich selbst an der Front wiederfindet.

  13. Es ist seltsam:
    Die Mehrheit der Deutschen wünscht, dass die Ukraine weiterkämpft, die Mehrheit der Ukrainer wünscht das nicht.
    Die Mehrheit der Deutschen wünscht, dass die Ukraine der NATO beitritt, die Mehrheit der Ukrainer wünscht das nicht.
    (Ein ukrainischer Bekannter sagte mir übrigens jüngst, er muss kotzen, wenn er die Ukrainefahnen hierzulande sieht.)

    1. Es ist seltsam:
      Die Mehrheit der Deutschen wünscht, dass die Ukraine weiterkämpft, die Mehrheit der Ukrainer wünscht das nicht.
      Die Mehrheit der Deutschen wünscht, dass die Ukraine der NATO beitritt, die Mehrheit der Ukrainer wünscht das nicht.

      Na ja: Die Mehrheit der Deutschen weiß dank der segensreichen Tätigkeit der Medien einfach nicht, was die Mehrheit der Ukrainer wünscht.
      Im übrigen wissen das – mutmaßlich – auch die Ukrainer in ihrer Mehrzahl nicht, denn nach meinem Eindruck (aus ukr. und russ. Quellen auf Telegram) steht die Mehrheit der Ukrainer „an sich“ schon noch bzw. eher noch zum Krieg (gegen den russischen Angreifer), aber eben nicht so sehr, dass man dafür persönlich seine Haut zu riskieren bereit ist.

      Sowohl die Ukrainer als auch die Russen veröffentlichen immer wieder kurze Befragungen mit gefangenen Gegnern. Von den Kurzinterviews mit Ukrainern habe ich bestimmt schon 30 Stück gesehen. Praktisch alle beklagten sich, dass sie von ihren Vorgesetzten in irgend einer Weise hängen gelassen wurden, es an Munition fehlte oder die Behandlung schlecht war. Dass sie letztlich nicht optimal kämpfen konnten. 😉 Aber keiner beklagte sich darüber, dass er an die Front verschleppt wurde, obwohl das mittlerweile die Regel ist.
      Mir ist vor ca. zwei Monaten sogar ein Video über den Weg gelaufen (nicht aus der Gefangenschaft), in dem vier ukrainische Soldaten gemeinsam darüber lachten, dass sie allesamt „beim Zigarettenholen“ und ähnlichen Alltagsbesorgungen auf der Straße aufgegriffen und zum Militärdienst verschleppt worden waren.

      1. Frage ist halt ob man bei diesen Gefangenen – interviews erliche Antworten bekommt.

        Ich finde die Anzahl von ukrainischen Männern die ins Ausland sind, und die zwangsmaßnahmen
        der Regierung um das zu verhindern, zeigen dass auf jeden fall sehr viele nicht in den Krieg wollen.

        Die Ukrainer setzen sogar Aufklärungsdrohnen gegen landesflüchtige ein.
        Sowas hatte die DDR nicht zur Verfügung

      2. Ich habe mindestens 3 oder 4 solcher Videos gesehen, in denen die Gefangenen ihr Kidnapping auf der Strasse, von der Arbeitsstelle, aus öffentlichen Verkehrsmitteln, selbst als Fahrer, geschildert haben, ebenso das bedingungslose kv-Schreiben durch „Musterungsärzte“, und keinerlei Rücksicht auf pflegebedürftige Verwandte. Häufig auch gebrochene Versprechungen, man werde nur in Schreibstube, Wachdienst etc. eingesetzt. Wenn sie darüber Witze gemacht haben, was blieb ihnen sonst übrig?

        Die Mehrzahl berichtet in der Tat Missstände im Frontdienst selbst. Dass das den Willen zu optimiertem Kämpfen ausdrückt, sehe ich nicht. Aber das Fehlen von Essen, Munition, Sanitätsversorgung, Rotation, und die notorische Abwesenheit von Kommandeuren da, wo es gefährlich ist, sind nun einmal Dinge, die Soldaten bewegen. Wenn das Shanghaien länger zurückliegt, tritt es natürlicherweise in den Hintergrund.

        Ganz davon ab habe ich Probleme mit solchen Videos. Die HLKO verbietet ausdrücklich die Benutzung von Kriegsgefangenen zu Propagandazwecken. Ok, es ist gewiss nicht der schwerste Verstoss gegen kriegsvölkerrechtliche Regeln, aber trotzdem ..

      1. Einfach mal im Teletext die Auswertung der Umfragen lesen. Da sieht man wie schräg die Mehrheit der Deutschen drauf sein muss. Falls man denn die Umfragewerte für real hält.
        Immerhin ist danach Pisstaurus der beliebteste Politiker, klingt komisch ist aber so.

  14. „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ – Nicht vorstellen muss man sich, dass niemand, die/der zum Krieg aufruft, selbst hin geht, denn so ist das, das ist offensichtlich und real.

    Die Zeitschrift „Titanic“ hatte mal in den 80er-Jahren eine Zeichnung veröffentlicht – als Kommentar zu den Verhören von Kriegsdienstverweigerern – mit der Beschriftung:
    „Angenommen ein Russe vergewaltigt Ihr Auto und Sie haben keinen Führerschein?“
    Die „Titanic“ dachte das seinerzeit als Satire, doch ähnlich beschaffen ist mittlerweile der herrschende Duktus: Vollkommen irre.

    Bei aller Kriegsgeilheit der herrschenden Popanz“elite“ kann ich in der gemeinen Bevölkerung keine Kriegsbegeisterung bemerken. Da klaffen wohl die sogenannte Regierung und erhebliche Teile der Bevölkerung in ihrem Streben weit auseinander.

    Die herrschende Fatzkenriege will unbedingt den nächsten Weltkrieg, will Russland brandschatzen und plündern und ein atomares Feuerwerk in Westeuropa sehen.

    Verständlich. Denn von einem nuklearen Krieg profitieren die „alternativlosen“ Wirtschaftszweige wie Rüstung, Pharma, Energie. Auf tausende von Jahren wird es dann keine Überproduktion mehr geben, die überlebenden Strahlenopfer werden zu jeder pharmazeutischen Schandtat bereit sein, die Bevölkerung ist dann „angemessen“ reduziert und Laborfleisch verkauft sich wie Süßbier. Und das Blödvolk wird sich nicht mehr trauen „mähmäh“ von sich zu geben.

    Da gerade in den Propagandamedien von „Heimatschutz“ schwadroniert wird und die oberen Vollpfosten gerne der US-Regierung folgen, stellt sich die Frage, weshalb hierzulande noch immer nicht die Waffengesetzgebung der USA implementiert wurde. Der beste Heimatschutz lässt sich doch über die Totalbewaffnung der Bevölkerung erreichen. Dann kann jede/r sich selbst verteidigen.
    Gegen wen auch immer.

  15. „Nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 12a soll das Recht auf Kriegsdienstverweigerung auch im Kriegsfall bestehen bleiben, wenn die Notstandsgesetze gelten:
    „(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.
    (2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden.“
    Einige – nicht gerade wenige – meiner Alterskohorte („Babyboomer“) haben gegen die Notstandsgesetze demonstriert in der Gewissheit, dass diese genau die Folgen zeitigen, die im Artikel beschrieben werden. Heute verfügen alle Landkreise über Kommissionen der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Kriegs- und Katastrophenfall. Ob und wenn ja, wie diese funktionieren haben wir anlässlich der Flutereignisse im Ahrtal und mancherorts an der militärischen Unterstützung bei der Durchführung von Grippe-Impfungen sehen können.
    Da ich die Teilnahme an militärischen Maßnahmen nicht für einen emanzipatorischen Fortschritt halte, habe ich mein Emma-Abo gekündigt als die gute Alice Schwarzer „Frauen in die Bundeswehr“ forderte. Trotzdem schließe ich nicht aus, dass Situationen eintreten können in denen individuelle oder kollektive Wehrhaftigkeit angesagt ist.
    „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Es macht keinen Sinn, sich das vorzustellen oder darüber zu debattieren. Machen muss man´s im Bedarfsfall. Zu reden wäre dann von widerständigem Verhalten und nicht von gesetzlichen Rechten.
    Es ist für mich ziemlich erschreckend, wenn ich gegenwärtig sogar auf gerichtlich anerkannte Kriegsdienstverweigerer treffe, die eine Neubewertung ihrer seinerzeitigen Sichtweise vornehmen. Wenn das kein Rechtsruck unter Alten ist, was dann? Traue keinem Menschen, der Sätze mit „Das würde ich nie…“ oder „So würde ich immer…“ bildet. Die schätzen ihre „Identität“ fast immer falsch ein.
    Ich erinnere an das Evangelum nach Matthäus, Kapitel 7. Welche der zahlreichen Übersetzungsversionen man vorzieht, ist mir egal. Maßgeblich ist für alle kriegführenden Parteien, wieviele tatsächlich nicht antreten, sich entziehen, im Wald verstecken … – und ob´s die militärische und politische Führung zur Kenntnis nimmt. Manchmal halten die sich auch die Hand vor die Augen und sagen: „Da müssen wir durch.“
    Jeder Ukrainer, der sich widerrechtlich durch Umzug in ein anderes Land der Mobilmachung entzieht, ist ein guter Ukrainer. Auch wenn er zu der Kaste gehört, die solches aus eigener Tasche finanzieren kann und für die Finanzierung des Aufenthalts keinen Flüchtlingsstatus braucht.
    Da es in meiner Gegend in der Nähe des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr auch Ukrainer gibt, die dort an Panzern ausgebildet werden, müsste ich eigentlich jeden, der ukrainisch spricht fragen, aus welchem Grund er sich hierzulande aufhält.

    1. @ Christa Meist
      „Nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 12a soll das Recht auf Kriegsdienstverweigerung auch im Kriegsfall bestehen bleiben, wenn die Notstandsgesetze gelten:
      „(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.
      (2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden.“

      zu Artikel 12a
      zunächst müssten sie erstmal anerkannt werden, was sich natürlich verhindern läßt

      zu 2
      die dürfen dann als Spatenpauli die Schützengräben ausheben

  16. Vor gut 80 Jahren war Europa eine NS Kolonie. Heute ist Europa eine US Kolonie. Mögen sich sodann auch die US Eliten, der zion. Deepstate und seine Vasallen, kurz die Kabale, auch eines Tages selbst im Bunker richten.

  17. Eine reichlich verkopfte Diskussion. Warum den langwierigen Weg gehen. Verweigern? Warum? Gesundheitliche Gründe, idiopathische Schmerzen…oder einfach bei der Musterung den Arzt duzen und belästigen…nicht den respektvollen Mindestabstand einhalten…Verschwörungstheorien spinnen. Einem über 30 sollte das gelingen.
    Ich würde niemals einen Ukrainer, der sich in Deutschland versteckt, verpetzen.

    1. Die ukrainischen „Ärzte“ schreiben auch Halbtote und Menschen mit Down-Syndrom k.v., das ist denen komplett egal.

      Auch die Verweigerung konsularischer Leistungen ist eine Menschenrechtsverletzung.

      1. Die haben jetzt gerade ein neues Gesetz durchgewunken, demnach wird die Kategorie „Bedingt geeignet“, welche für teilweise Behinderte angewendet wurde einfach gestrichen. Jetzt sind Alle grundsätzlich geeignet. Selbst für Blinde, Taube und Krüppel wird man eine passende Aufgabe finden.

      2. Die Menschenrechte hat die beste Demokratie die man für Nuhlands Plätzchen hat kaufen können gerade außer Kraft gesetzt.

        Kiew hat dem Europarat am Sonntag offiziell mitgeteilt, dass die Ukraine ihre Verpflichtungen aus der Europäischen Menschenrechtscharta „teilweise aussetzt“.

        In Artikel 15, „Abweichungen im Notfallstand“, der Europäischen Menschenrechtscharta wird dies explizit erlaubt, wenn „das Leben der Nation durch Krieg oder einen anderen öffentlichen Notstand bedroht“ wird. Hier ist auch geregelt, dass die Vetreter des Landes den Generalsekretär des Europarats „umfassend über die getroffenen Maßnahmen und deren Gründe“ unterrichten müssen. Eine „mündliche Mitteilung“ eines ukrainischen Vertreters darüber war bereits am 4. April beim Europarat eingegangen.
        Viele der neuen Einschränkungen stehen im Zusammenhang mit dem kürzlich verabschiedeten umstrittenen Wehrpflichtgesetz. Unter anderem werden die Rechte der Männer im wehrfähigen Alter teilweise eingeschränkt, die sich möglicherweise der Einberufung entziehen wollen.
        https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kiew-setzt-grundrechte-nach-eu-menschenrechtscharta-au%C3%9Fer-kraft/ar-AA1nPYlQ

      3. In Deutschland gibt es die Musterungsstufe T7 (T5 ist ausgemustert, T7 wurde nachträglich eingeführt).
        Da aktuell keine Wehrdienstleistenden eingezogen werden, ist das vermutlich nicht allgemein bekannt.
        Die ist auch so ausgelegt, das sie für Scheintote gilt.
        Generell können in Deutschland anerkannte Wehrdienstverweigerer für Logistikaufgaben, Zivilschutz (unter anderem ABC Abwehr), Brandbekämpfung, medizinische Dienstleitungen, Bau von Verteidigungsanlagen Mienenräumen usw eingesetzt werden.
        Soviel dazu, was der Status anerkannter Wehrdienstverweigerer im Ernstfall bedeutet.
        Bei einem umfassenden Konflikt, ist das dann so oder so egal, weil ABC Waffen sowie konventionelle Flächenangriffe da keinen Unterschied machen.
        Generell würde ich vermuten, das es bei einer Verschlimmerung der Situation, auf ein Kidnapping mit Kleintransporter, vermöbeln und ab an die Front hinausläuft. Diese Kräfte wären nicht besonders effektiv aber die Militärbürokratie würde ihr Soll erfüllen und das Risiko für die würde sinken selber im Schützengraben zu landen. Das sehe ich bei jeder Armee, die auf dem absteigenden Ast ist.

      1. Falls das wirklich so ist, einfach die „Moral“ der Truppe untergraben, gleich bei der Musterung. Da findet sich schon was. Und wenn’s der knallrote Ledermini ist. Zelenski läuft doch selbst gern in Stöckelschuhen.

        1. Dann kommen ein Paar von Azov und hauen mit dem Gewehrkolben die Zähne raus, wenn man Glück hat. Oder stellen einen gleich an die Wand um die übrigen Schlaumeier zu disziplinieren. Was meinst du wie es da zugeht? Das ist kein Kindergeburtstag wie bei der Bundeswehr.

          1. Wenn man in den Tod geschickt werden soll, riskiert man auch ne Zahnprothese. Und eine Erschießung geht mglw. schneller als an der Front geschlachtet zu werden.

  18. Das ist ein wirklich guter Artikel, denn er beantwortet viele Fragen, die ich hatte, bzw. die auf uns zukommen.

    Von wegen was würde z.B. in Deutschland passieren bei einer Teil- oder Generalmobilmachung. Der Ukrainekrieg gibt uns eine Chance zu sehen wie perfide Kriege sind, was wir als spätere Generationen nach den Weltkriegen so nicht mehr kannten, wenn wir uns nicht selbst (zusätzlich um Schul- oder Universitätsunterricht) mit dem Thema beschäftigten.

    Bspw. wurde gerade neulich wieder bestätigt, dass es in der ukrainischen Armee eine Rangordnung gibt. Die Nazis weigern sich in vorderster Reihe zu sterben wie das Kanonenfutter. Sie sind die, die das Kanonenfutter mit aller Gewalt (Folter, Erpressung, Exekutionen) zwingen, die anti retreat units wie es in Orwell-Englisch heißt. Die Rekruter, bzw. press gangs, machen ihre Arbeit auch, um nicht selbst im Gefängnis oder an der Front zu landen als Opfer.

    Wir lernen also gerade wie brutal und faschistisch so ein Nationalstaat wird bei einer drohenden Niederlage gegen einen anderen Nationalstaat.

    https://anti-spiegel.ru/2024/das-neue-mobilmachungsgesetz-der-ukraine/

    Dazu muss man immer wieder betonen, dass das alles nicht passiert wäre, wenn die EU, also Deutschland und Frankreich als Garantiemächte, die Ukraine gezwungen hätten, Minsk II umzusetzen, womit die Ukraine ein Staat wie die Schweiz oder Österreich geworden wäre, eben die beste Lösung.

    Statt dessen wird die kommende Niederlage auch in der EU, die zur Wirtschafts-NATO wurde, bleibende Spuren hinterlassen. Die EU hat sich zur Gegenküste, einer US-Kolonie degradiert, so wie das früher bei den Kolonien der damaligen Kolonialmächte der Fall war. Daher kommt auch die „regelbasierte Ordnung“.

    Zitat Florian Rötzer:

    “ Als ich Anfang der 1970er Jahre den Kriegsdienst verweigerte, musste ich drei teils groteske Verfahren auch vor Schöffengerichten durchlaufen, bis ich anerkannt wurde.“

    Ich bin etwas jünger, nach einigen verlorenen Prozessen gegen Kriegsdienstverweigerer wurden die Vorschriften gelockert, aber ich durfte einen solchen Termin erleben mit meinem Anwalt. Der war übrigens ein ehemaliger Berufssoldat, der verweigerte, nachdem er mit der Einsatzplanung von Napalmbomben in einem Krieg gegen die Sowjetunion betraut wurde. Dieses Ereignis werde ich nie vergessen. Besonders penetrant wird es auch immer dann, wenn man noch von einer Frau angegangen wird (neben zwei Männern), die ganz sicher nicht im Ernstfall so wie ich als „kriegsfähiger“ Mann verheizt und geschunden würde.

    Diese Schöffengerichte kamen daher wie ein stalinistisches Exekutionskommando, wie es gerne in Hollywood-Filmen dargestellt wurde, alle 3 in Uniform in einem vergitterten Raum mit wenig Licht, an einem erhöhten Gerichtspult, wo „die Beschuldigten“ (der Wehrkraftzersetzung) davor saßen und mit obskuren Gotchafragen belästigt wurden, wie z.B. „Was würden Sie tun, wenn ihre Frau vor Ihren Augen vergewaltigt würde? Wären Sie dann immer noch ein Pazifist?“

    Ich habe auch nicht die Musterung im Kreiswehrersatzamt vergessen. Die war auch ein Spektakel, das einer ach so freiheitlichen, liberalen Demokratie nicht würdig war.

    ps: Interessant war auch die weitere Gesetzgebung, die nicht so offiziell verlautbart wird:

    Bspw. durften Zivildienstleistende nicht Kinder und Jugendliche betreuen, da die bundesrepublikanischen Nationalisten offensichtlich befürchteten, dass diese Unmenschen den Nachwuchs indoktrinieren könnten zur Friedensbewegung oder zu Pazifismus, also die allgemeine Wehrkraft zersetzen könnten.

  19. Ich habe die Kommentare überflogen. Mir scheint, niemand hat Anstoß an dieser Aussage aus den USA genommen „Satire an!“:
    Liebe Ukrainer, wir schicken euch keine Soldaten, aber gerne Waffen, wenn ihr noch mehr Schlachtvieh durch den Fleischwolf dreht! Und das machen wir solange, wie ihr noch einigermaßen Wehrfähige an die Front verfrachtet!
    Halt entsprechend der Definition der Westlichen Werte!

  20. Nato, die alte NS und EU sowie viele Vereine der Globalisten (Bilderberger, Transatlantiker, Skulls and Bones, Who,, WTO, WEF, Uno….) sind ohnehin nur Auswürfe der zionistischen Geld- Kinderpopper und Mörderlobby, kurz der Kabale und ihrer Neokons. Mörder am ukrainischem Volk, Mörder an dem Volk Jesus, den Palästinensern, Terroristen im Schattenkampf gegen den Terror den sie selbst gelegt haben, seelenlose Monster weniger wert als Tiere, Satanisten mit ihrem Corona. Der Dreck dieser Welt. Wir oder sie? Worauf wartet ihr noch!

  21. Da zeigt sich wieder, was es in der regelbasierten Ordnung mit ukrainischer Demokratie, Freiheit und Souveränität auf sich hat: „Die New York Times berichtet, dass James O’Brien, der stellvertretende US-Außenminister für europäische und eurasische Angelegenheiten, forderte unverblümt bei einem Besuch in Kiew in dieser Woche: „Die Ukraine muss sicherstellen, dass sie über die nötigen Leute verfügt, um zu kämpfen“, sagte er auf einer Pressekonferenz.“

    Ist wohl doch Amerikas Krieg, von wegen „as long as it takes“!

  22. Ich nehme nicht an, dass der Autor mit „Soldatinnen“ … hmmm … sexuelle Dienstleisterinnen meinte – vielmehr denke ich, er meinte tatsächlich „Soldatinnen“!
    Aber: Frauen in der Armee als „Soldatinnen“ zu bezeichnen ist ein Unfug erster Güte.
    Frauen, auch wenn sie „Soldatinnen“ sind, sind in der kämpfenden Truppe nicht zu gebrauchen, sind dort nichts als Last und Bürde – und am Ende auf dem Felde eine Irritation mit teils tödlichen Folgen.
    Wer es nicht glaubt, soll mal bei der israelischen oder der US-Armee schauen: nichts als Ärger, sexuelle Übergriffe zuhauf (sogar gegenseitig, man glaubt es kaum) und dementsprechende (lähmende) Verfahren.
    Von daher, lieber Autor: Schreiben Sie „Soldaten“ und vergessen sie den Gender-Quark – der löst sich nämlich schon 50km vor der Front sowieso in Luft auf.

    1. Wesley Clark jun. (nicht Sen.) sprach mal darüber, wenn es nicht genug männliche Rekruten gibt, dass sie dann vor der Wahl stehen entweder die physischen Anforderungen zu senken, damit auch Frauen rekrutierbar werden oder dümmere (fette, unfite) männliche Rekruten zu nehmen. Im Englischen würde man sagen: Damned if you do, damned if you don’t.

      Solche Aussagen über eine Organisation sind übrigens eine Bankrotterklärung, kenne ich auch von der katholischen und evangelischen Kirche.

      Vor einiger Zeit habe ich einer Infanteriegruppe mit Marschgepäck und Gewehr zugeschaut, mich über den Frauenanteil, auch gerade schwarzer Frauen gewundert. Natürlich trugen die Männer teilweise größere Rucksäcke, wohl noch einen Teil des Gepäcks für die Frauen.

      Also das gibt es tatsächlich schon.

      1. „Natürlich trugen die Männer teilweise größere Rucksäcke, wohl noch einen Teil des Gepäcks für die Frauen.“

        Was waren denn das für Stoffel, nur einen Teil des Gepäcks zu tragen? Selbstverständlich haben die Männer das ganze Gepäck zu tragen, auch und gerade in einem Rudel, das als „Vorzeigebürger in Uniform“ bezeichnet wird.

  23. Und was ist hiermit?
    https://www.emma.de/artikel/operations-plan-deutschland-341027
    Dem sollte man unbedingt nachgehen. Offensichtlich wird im Hintergrund an der „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands gearbeitet. In der amerikanischen Presse wird zu einer europäischen Verteidigung gedrängt – die wird so schnell nicht aus dem Boden gestampft. Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die NATO doch noch „All-in“ geht, weil sie sonst keinen Bestand mehr hat, oder die USA gedenken, Europa vorzuschicken, außerhalb der NATO einzugreifen. Sollten wir unter gar keinen Umständen tun, sondern endlich mal den Gehorsam verweigern. Wir werden uns künftig selbst verteidigen müssen. Aber bitte verteidigen. Nicht für andere die Kastanien aus dem Feuer holen.

  24. Ein erstaunlicher Artikel in der Welt heute.

    „Überlegt euch gut, ob ihr zur Bundeswehr geht“
    Stand: 13:34 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten
    Von Jörg Wimalasena
    Mit der unmittelbaren Landesverteidigung hatten vergangene Militäreinsätze der Bundeswehr wenig zu tun. Bei künftigen Konflikten wird das nicht anders sein. Man sollte sich gut überlegen, ob man sein Leben dafür riskieren will. “

    ist hinter der Bezahlschranke.

  25. „Man kann davon ausgehen, dass es wie in der Ukraine (und in Russland) viele, mindestens hunderttausende, wahrscheinlich Millionen Wehrpflichtige geben wird, die nicht eingezogen werden und sich dem Kriegsdienst durch Flucht ins Ausland oder Untertauchen im Inland entziehen wollen.“

    In Russland übersteigen die Freiwilligenmeldungen die Kriegsdienstverweigerer bei Weitem.
    Zudem ist die Dissertationsquote bei Berufssoldaten äußerst niedrig,
    Als Quelle beziehe ich mich auf Douglas MacGregor, Scott Ritter, Larry Johnson und Ray McGovern.

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