
Widersprüchliches aus dem Drohnenkrieg. Ukrainische Drohneneinheiten wollen extrem erfolgreich sein, viele haben ein ganzes Jahr lang keine Drohne abgeschossen. Und der Drohnenkrieg könnte mit gezielten Tötungen weit im Hinterland durch FPV-Drohnen eine neue Stufe erreichen.
Die Selenskij-Regierung propagiert, dass die ukrainischen Streitkräfte trotz Personalmangel vor allem wegen der besseren Ausstattung mit Drohnen den russischen Truppen höhere Verluste zufügen, als diese neue Soldaten rekrutieren können. Überdies gibt es die Erfolgsmeldungen, dass stets fast alle russischen Drohnen abgefangen würden. So sollen in der Nacht vom 29. auf den 30. April bis 8 Uhr morgens von 206 unterschiedlichen russischen Kampfdrohnen 172 Drohnen abgewehrt worden sein. Im Westen wiederholt man gerne diese Erfolgsmeldungen, schließlich setzt man weiter auf Krieg und glaubt wie der Bundeskanzler, dass die Ukraine mit weiteren Waffen- und Geldlieferungen schon Russland in die Knie zwingen wird, was von Beginn an das Ziel war.
Die Ukrainska Pravda (UP) hat nun ein Interview mit Oberst Pavel Elizarov veröffentlicht. Er ist seit Beginn des Jahres stellvertretender Kommandeur der Luftstreitkräfte – mit Schwerpunkt auf die Abwehr von Drohnen oder die „kleine Luftabwehr“. Er war ursprünglich Fernsehproduzent, schloss sich zu Kriegsbeginn der Armee an und baute die Drohneneinheit „Lasars Gruppe“ auf. Angeblich ist sie für die Zerstörung von russischem Kriegsgerät im Wert von 14 Milliarden Dollar verantwortlich und gilt als die erfolgreichste ukrainische Drohneneinheit.

Elizarov bestätigt die 14 Milliarden. Zuerst sei der Erfolg der Drohneneinheit nicht geglaubt worden: „Also fing ich an, ein Notizbuch anzulegen und notierte: Koordinaten, was zerstört wurde, von welcher Brigade, von welcher Drohne, Drohnennummer. Wir gaben den Drohnen sogar Namen. Dann reichte das Notizbuch nicht mehr aus – wir erstellten eine Excel-Tabelle. Und all die Jahre haben wir alles dokumentiert. Zu jedem Treffer gibt es einen Videoausschnitt. Wenn Sie diese Tabellen öffnen, können Sie genau sehen, was passiert ist und warum das Ziel getroffen wurde.“ Er muss allerdings einräumen. Dass etwa ein Panzer, wenn er von einer Drohne getroffen wurde, deswegen noch nicht zerstört ist, das sei aber normalerweise der Fall.
Der Verteidigungsminister betont, dass die Ukraine den Vorsprung im Drohnenkrieg verloren habe: „Leider haben wir unseren Drohnenvorsprung verloren. 2022/23 hatten wir die Chance, entscheidende Dinge zu erreichen. Wir konnten die Russen stoppen, einen Großteil ihrer Ausrüstung zerstören und die Lage stabilisieren – damit hatten sie nicht gerechnet. Aber wir haben das Gebiet nicht zurückerobert. Wäre der ‚Stoffwechsel‘ damals schneller gewesen, hätten wir sogar einige Gebiete zurückerobern können. Diesen Moment haben wir verpasst.“ Mit dem Stoffwechsel meint Elizarov, dass es Probleme in der Armeeführung gegeben hat, auch jetzt gebe es noch Konflikte zwischen dem neu ernannten Michail Fjodorow und der Armeeführung unter Syrsky.
Aber jetzt sei man erfolgreich. Jeden Monat würden 35.000 Russen getötet: „Wenn sie den Durchfluss erhöhen, wird auch die Anzahl der Verluste steigen. Wenn sie sich langsam bewegen, wird sie sich auf 30.000 bis 35.000 belaufen.“ Man könnte mehr töten, behauptet er, doch es gebe zu wenige Ziele, also russische Soldaten, die an Front kommen: „Es fehlen ihnen die Leute. Wir könnten planmäßig mehr schaffen. Aber wissen Sie, Äpfel in einem Obstgarten zu pflücken, wo es keine mehr gibt, ist schwierig.“ Man brauche auch nicht mehr Personal, das vorhandene müsste nur „effektiv eingesetzt“ werden.
Die Lage an der Front entspricht freilich dem Gesagten nicht. Elizarov selbst untergräbt seine Propaganda, wenn er sagt, dass in einer Region 28 Luftabwehrteams mit Abfangdrohnen eingesetzt waren, die im ganzen Jahr 2025 „keine einzige Drohne abgeschossen“ hätten. Das scheint trotz der Erfolgsmeldungen der Luftwaffe über die abgewehrten Drohnen verbreitet gewesen zu sein: „Wir haben alle uns unterstellten Besatzungen einbezogen – es waren über 300. Von ihnen schossen 66 mehr als 10 ‚Shaheeds‘ ab, die übrigen weniger als 10. Und 170 Besatzungen schossen im gesamten Jahr keine einzige ab.“
Auch die Einschätzung der Lage an der Front, die sich stabilisiert habe, entspricht nicht dem Erfolgsbild: „In der modernen Kriegsführung ist ein Vorrücken für beide Seiten sehr schwierig. Es gibt technologische Lösungen, die die Situation verändern können – sowohl unsere als auch ihre. Die Frage ist, wer sie schneller umsetzen wird und wie die Gegenseite darauf reagieren wird. Doch großflächige Durchbrüche wie früher – Dutzende von Kilometern mit Säulenbewegung – sind heute praktisch unmöglich.“
Er will weiterhin die Möglichkeit sehen, dass die ukrainischen Truppen auch technisch effektiver werden können. Wenn sich „die Verluste des Feindes – sowohl an Ausrüstung als auch an Personal – erhöhen, könnte dies zu seiner inneren Demoralisierung führen. Und dann schließe ich eine Gegenoffensive nicht aus.“
Die Killzone mit von Piloten gesteuerten Kampfdrohnen mit größerer Reichweite wird erweitert
Der ehemalige GUR-Chef und jetzige Leiter des Präsidialbüros Budanov sagte vor kurzem, die Russen hätten Drohnen nun mit KI ausgerüstet, mit der sie autonom fliegen und Ziele ausfindig machen können. Offenbar gibt es diese in der Ukraine noch nicht, aber in einem halben Jahr wäre auch die Ukraine so weit.
Zudem würden nun die russischen Shahed- und Gerbera-Drohnen auch weiter als bisher fliegen können, schrieb Sergei Beskrestnov („Flash“), seit Januar Berater des Verteidigungsministers Fedorov für Technologie und Innovation. Bislang war die Reichweite für die Steuerung durch die Erdkrümmung auf 220 km beschränkt. Das ging auch nur, wenn die Drohne sehr hoch fliegt. Jetzt würden die Russen auf Mesh-Netzwerke setzen, mit denen sich Ketten von Drohnen mit Funkmodems bilden lassen, die sich gegenseitig als Repeater nutzen und es so ermöglichen, über größere Entfernungen die Drohne manuell mit Navigationsinstrumenten zu steuern. Elektronische Kriegsführungssysteme, die die Satellitennavigation stören, greifen dann nicht mehr. Die Russen würden, damit die Signale stark bleiben, Ketten von nur zwei oder drei Drohnen bilden. Mittlerweile sollen 20 Prozent der Shahed-Drohnen mit Mesh-Routern ausgestattet sein. Die mit Kameras ausgestatteten Drohnen würden versuchen zu manövrieren, um den Abfangdrohnen zu entgehen.
Beskrestnov wies auf ein Video hin, das zeigt, wie eine tief fliegende Drohne ein Luftabwehr-Fahrzeug angreift. In diesem Fall hatten die Ukrainer Glück, weil sie beim Aufprall nicht explodierte. In einem anderen Fall nicht. Die Taktik sei, die die Besatzung einer mobilen Luftverteidigungsgruppe durch eine Drohne abzulenken, um mit einer weiteren anzugreifen.

Und er sagt auch, dass die Russen versucht hätten, ihn zu töten. Vier Jet-Shahed-Raketen seien am 20. April eingesetzt worden, eine habe die Mauer seines Hauses im Oblast Kiew durchschlagen, das Haus und sein Wagen seien zerstört worden. Er wurde verletzt. „Das ist das erste Mal, dass ich gesehen habe, wie der Feind versucht, jemanden mit Drohnen vom Typ Shahed auf so gezielte Weise zu eliminieren“, behauptet er. Er habe damit zwar gerechnet, aber „die Tatsache, dass der Feind 5 Jet Shaheds in das friedliche Zuhause meiner Familie schicken würde, um sie alle zu töten, war jenseits meiner Vorstellung“. Er scheint sich nicht sicher zu sein, wie viele Drohnen eingesetzt wurde, erklärt aber, dass zwei der Drohnen in Höhe von 2200 m flogen, die Signale an zwei weiteren Drohnen übermittelten, die sein Haus dann angriffen.
Das würde die Kriegsführung auf eine neue Stufe heben, indem auf einzelne Personen mit Drohnen nicht nur in der Killzone, sondern auch im Hinterland Mordanschläge ausgeführt werden. Man nennt das spätestens seit dem Drohnenkrieg der Amerikaner in Afghanistan nach israelischem Vorbild „gezielte Tötungen“, die aber mit großen, hoch fliegenden Drohnen und Hellfire-Raketen ausgeführt wurden. Die Ukrainer haben dies noch nicht gemacht, sondern bislang mit Sprengfallen oder Anschlägen Militärs oder Kollaborateure hinter der Front in Russland getötet. Man müsste allerdings sagen, dass die Killzone mit von Piloten gesteuerten Kampfdrohnen mit größerer Reichweite einfach erweitert wird.
Das kündigt auch Beskrestnov an. Man habe bereits neue FPV-Drohnen getestet, mit denen die Killzone auf 100-150 km von der Frontlinie erweitert werde. Dort befinden sich die „leckeren Ziele“, es werde immer mehr immer mehr „Langstrecken-Drohnenangriffe“ geben. Und er drohte, das sei ein Präzedenzfall, man habe auch „operative Daten darüber, wer die Militärverbrecher Russlands sind und wo sie leben“.
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Der Drohnenkrieg ist real, brutal und mörderisch. Aber die Erfolgsmeldungen beider Seiten sollte man mit äußerster Vorsicht genießen. Wenn die eine oder andere Seite tatsächlich so überlegen wäre, wie sie es täglich behauptet, müssten wir viel stärkere Frontbewegungen sehen. Stattdessen sehen wir vor allem einen zermürbenden Abnutzungskrieg mit kleinen Geländegewinnen, Gegenangriffen, hohen Verlusten und enormer Propaganda. Drohnen verändern den Krieg massiv, aber sie entscheiden ihn offenbar nicht allein. Sie machen das Töten präziser, billiger und allgegenwärtiger — aber sie schaffen noch keine strategische Überlegenheit. Beide Seiten verkaufen ihre Treffer als große Wende. In Wahrheit spricht die relativ starre Front eher dafür, dass sich beide Armeen gegenseitig schwer zusetzen, ohne entscheidend durchbrechen zu können. Genau deshalb sollte man weder ukrainische noch russische Erfolgsmeldungen ungeprüft übernehmen. In diesem Krieg ist fast jede Zahl auch eine Waffe.
Gerade deshalb ist es höchste Zeit, dass sich beide Kriegsparteien ernsthaft an den Verhandlungstisch setzen. Wenn keine Seite in der Lage ist, den Krieg militärisch eindeutig zu entscheiden, dann bedeutet jedes weitere Zögern vor allem eines: noch mehr Tote, noch mehr Verstümmelte, noch mehr zerstörte Städte und noch mehr gesellschaftliche Verrohung. Ein Frieden wird vermutlich für keine Seite perfekt sein, aber ein endloser Abnutzungskrieg ist die schlechteste aller Optionen. Wer in dieser Lage Verhandlungen grundsätzlich als Schwäche diffamiert, nimmt faktisch in Kauf, dass weiter Menschen verheizt werden — für Geländegewinne, die oft kaum über ein paar Kilometer hinausgehen. Jetzt braucht es nicht noch mehr Siegesrhetorik, sondern den politischen Mut, einen Waffenstillstand und einen tragfähigen Frieden auszuhandeln.
@n.b
Ich stimme Ihnen voll zu!
Leider rückt der Westen nicht von seinem Ziel ab Russland in einzelne Staaten zu zerschlagen wie Kiesewetter einmal mehr bewies und Merz will vermutlich der erste Kriegskanzler der BRD werden. Dafür wird
das Sozialsystem zerschlagen.
Nicht vergessen
Merz: „Die deutschen haben 20 Jahre zu gut gelebt“
P.S.
Ich habe gestern ein Video gesehen wo die ehemalige ukrainische Justizministerin beim Presseempfang mit Trump im allgenem Chaos wegen der Schüsse den Champus von den Tischen klaute während die meisten Leute sich unter den Tischen verkrochen hatten
ich habe gestern ein Video gesehen wo die ehemalige ukrainische Justizministerin – Das glaube ich sofort, so sind die. Nicht nur einzelne Menschen auch ganze Völker können verkommen.
Tatsächlich spricht die unveränderte Lage dafür, dass keine Seite derzeit überlegen ist. Dabei ist mein Indikator nicht primär die Lage an der Front sondern die nicht nachlassenden Angriffe auf das russische Hinterland..
Offenbar gelingt es Russland nicht die fanatisierten ukrainischen Drohneneinheiten entscheidend zu schwächen.
Das ist allerdings kein Wunder, da die Produktion, Entwicklung, Logistik und der Nachschub dafür im Wesentlichen außerhalb der Ukraine stattfindet. Da man weiter auf Vernichtung Russlands setzt, bewegen wir uns weiter auf den Zeitpunkt zu an dem Russland seine Existenz gefährdet sieht und wie angekündigt handelt. Eventuell sieht man das in den USA auch so und überlegt deshalb eigene Truppen in Deutschland zu reduzieren um nur noch das unbedingt notwendige Personal in den Intensivzielgebieten zu belassen.
Wirklich sehr „lecker“ was dieser Kerl so von sich gibt.
Russland gibt seit langen ähnliche Tötungsraten bekannt.
Fragt sich wem zuerst die Soldaten ausgehen.
Ein anderer Gedanke drängt sich mir auf.
Wie lange wird es dauern, bis diese neue Drohnenntechnik für terroristische Anschläge z.B. auf unliebsame Politiker Einzug hält?
Ein Täter wäre vergleichsweise sicher davor geschnappt zu werden.
Alle Zeichen stehen auf Eskalation mit maximaler Geschwindigkeit. Und dass die gezielten Tötungen nicht längst, wie es der jüdische Staat und die Amerikaner seit Jahren vormachen, Usus sind ist nur dem Moralwahn des russischen Präsidenten geschuldet. Offensichtlich hat man seit den jüngsten weltpolitischen Entwicklungen jetzt doch keine Lust mehr auf Moral….
Es wurde ja von Putin bereits erklärt, das die Ukrainer ein Brudervolk sind. Das der Krieg gegen Deutschland ein anderer wäre, da Deutschland ein feindliches Land ist. Und eigentlich hat Putin ja Recht, eigentlich kämpfen da Wenn man vom Westen der Ukraine, die mehrheitlich aus polnischer Ethnie bestehen Recht. Eine Katze wird nicht deswegen zum Kampfhund, weil sie sich einbildet sie wäre ein Kampfhund. Sie bleibt eine Katze.
Auf Deutschland bezogen, sind Friesen ein anderes Volk als Alamanen oder Franken. Leider werden Völker und Nationen meistens in einen Topf geworfen. Nationale Grenzen sind willkürlich gezogen.
Als Badner fände ich es besser, wenn es einen Staat gäbe, der diese Tatsache berücksichtigt. So gesehen wäre es besser es gäbe einen Staat der sich aus Elsässern, deutsch Schweizern und Voralbergern bildet als aus Friesen, Franken und Sorben. Auch bei uns gibt es massive sprachliche Grenzen, wenn man das Hochdeutsche mal ausser Acht lässt, das ja eigentlich eine Kunstsprache ist.
Würde der Friese und der Alamene im Dialekt mit einander Reden, käme vermutlich keine Unterhaltung zustande.
Eigentlich müsste man in der EU die staatlichen Gebilde nach Ethnien ordnen staat nach einmal willkürlich entstanden Nationen. Flamen und Wallonen sind keine gleiche Ethnie die Flamen würden besser zu den Holändern passen. Solange man die Leute in Nationen statt in Ethnien einteilt wird es immer mehr oder weniger starke Konflikte geben.
Es sollen sich auch schon Familien zerstritten haben. Oft entsteht Streit, weil man die Sprache des anderen versteht.
Eine EU bestehend aus Regionen anstatt künstlich geschaffener Nationen könnte eine gute Sache sein. Aber der Fisch fängt bekanntlich vom Kopf an zu stinken und damit diese Regionen dann auch unabhängig regiert werden könnten, müsste die Zentralmacht in Brüssel ganz anders beschränkt werden.
„Sie machen das Töten präziser, billiger und allgegenwärtiger — aber sie schaffen noch keine strategische Überlegenheit.“ Ich bezweifle das eine Drohne bilger ist als die Kugel eines Scharfschützen. https://www.google.com/search?q=Preis+f%C3%BCr+die+T%C3%B6tung+eines+Soldaten+Kugel+im+Verh%C3%A4ltnis+zu+Drohnen+&sca_esv=2063d717304705eb&rlz=1C1CHBF_deDE1061DE1061&biw=1745&bih=835&ei=dJvzaY_PI-SE7NYP7ZGI6Qo&ved=0ahUKEwiP2b62lpaUAxVkAtsEHe0IIq0Q4dUDCBE&uact=5&oq=Preis+f%C3%BCr+die+T%C3%B6tung+eines+Soldaten+Kugel+im+Verh%C3%A4ltnis+zu+Drohnen+&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiRlByZWlzIGbDvHIgZGllIFTDtnR1bmcgZWluZXMgU29sZGF0ZW4gS3VnZWwgaW0gVmVyaMOkbHRuaXMgenUgRHJvaG5lbiBImoYBUABYu4MBcAB4AJABAJgBkwGgAYcvqgEFNTMuMTS4AQPIAQD4AQGYAjygAqkvwgIREC4YgAQYsQMYgwEYxwEY0QPCAgsQABiABBixAxiDAcICCBAAGIAEGLEDwgIFEAAYgATCAg4QLhiABBixAxjHARjRA8ICIBAuGIAEGLEDGIMBGMcBGNEDGJcFGNwEGN4EGOAE2AEBwgIKEAAYgAQYigUYQ8ICCBAuGIAEGLEDwgIOEC4YgAQYxwEYrwEYjgXCAgUQLhiABMICDRAuGIAEGIoFGEMYsQPCAg4QABiABBiKBRixAxiDAcICEBAAGIAEGIoFGEMYsQMYgwHCAhwQLhiABBiKBRhDGLEDGJcFGNwEGN4EGOAE2AEBwgIGEAAYFhgewgIIEAAYgAQYogTCAgUQABjvBcICBhAAGB4YDcICBRAhGKABwgIHECEYChigAcICBBAhGBWYAwC6BgYIARABGBSSBwUzNi4yNKAH5-8BsgcFMzYuMjS4B6kvwgcMMC4xMC4zNC4xNC4yyAf1AoAIAQ&sclient=gws-wiz-serp
Der Preis für eine Kugel dürfte im einstelligen Euro Bereich liegen. Spielen Sie auf die Folgekosten an, so dürfte die Rente für Hinterbliebene die die gleiche sein ob er durch eine Kugel ermordet wurde oder durch eine Drohne.
Am günstigen wäre es natürlich wenn , wie im Krieg von 1870/71 wenn sich die Soldaten gegenseitig mit Backsteinen oder mit Schaufeln erschlagen würden. Der Vorteil ist wie beim Strang das man das Tatwerkzeug mehrfach einsetzen kann.
Aber all diese Versorgungssätze sind unabhängig von der Art wie er ermordet wurde.
RT schrieb neulich, daß ukrainische Drohnen mittlerweile bis zum Ural kommen. Es sieht nicht sehr gut aus für Rußland.
Ich würde sagen, das damit eine neue Eskalationsstufe erreicht ist. Die Freude über die Zerstörungen könnten uns noch bitter zu stehen kommen. Bis jetzt hat die russische Armee im Verhältnis zu den Reaktionsmöglichkeiten recht besonnen reagiert. Das könnte sich ändern.
Als ich noch ein jugendlicher war, hat eine alte Frau gesagt, da wo Bomben herkommen (heute Drohnen) fliegen auch Bomben hin. Spätestens mit der Produktion von Drohnen für die Ukraine in Deutschland sind diese Firmen ein legales Ziel für die russische Armee.
Wenn sich der Krieg wirklich ausweitet, dann wird von dem was man als Deutschland kennt nicht viel übrig bleiben. Deutschland ist Kriegspartei, das es noch keine russische Reaktion auf das Gebiet von Deutschland gibt ist Putin zu verdanken ein anderer an seiner Stelle hätte vermutlich den Krieg ausgeweitet, er setzt aber auf die wirtschaftliche Vernichtung und die EU incl. der Ampel incl. der Merz Regierung tun im den Gefallen.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Das gleiche gilt für die EU, warum sollten die Russen die Geduld verlieren. Ich empfehle Ihnen die Lektüre von Krieg und Frieden, da wurde die Jahrhunderte alte russische Art der Kriegsführung in Form eines Romans beschrieben.
An dieser Taktik hat sich vielleicht nur geändert das der Gegner heute schon vernichtet wird bevor er das russische Kernland betritt.
Gerade aktuell: Perm
https://www.freedert.online/kurzclips/video/278700-ukrainische-drohne-trifft-oelraffinerie-in/
Siehe auch die Umweltkatastrophe in Tuapse durch ukrainische Drohnen.
@EU? Nein danke
„Siehe auch die Umweltkatastrophe in Tuapse durch ukrainische Drohnen.“
Bez. der Umweltschäden müssen wir das in DE jatzt doppelt und dreifach einsparen und die CO²-Bepreisung muss zum Jahresende verzwangfacht werden. 🙁
Zunächst müssen die Raucher dran glauben, dann müssen die Heizkosten drastisch erhöht werden,dann die Süssen, dann wieder die Autofahrer, danach wieder die Krankenversicherten und danach wieder die Rentner und reicht das auch nicht beginnt alles wieder von vorne
Deutschland baut in Lubmin ein Gaskraftwerk ab und verschenkt es an die Ukraine. Dort soll es neu aufgebaut werden, dasalles geschieht obwohl man in Deutschland 16 neue Gaskraftwerke bauen will und zwar ab 2031.
Nur wenige Jahre später soll allerdings ganz auf fossile Brennstoffe verzichtet werden.
Bei Überkapazitäten aus Wind und Solar wird Strom für 0,48 Euro pro Megawatt an Östereich verkauft die damit ihre Pumpwasserspeicher füllen mit denen sie Strom erzeugen. In der Nacht oder bei Dunkelflaute wird der Strom teurer wieder nach Deutschland verkauft.
Irrenhaus Duetschland!
Wir sollten immer im Auge behalten – es gibt keine ukrainischen Drohnen, allenfalls Drohnen in der Ukraine.
Es scheint keiner hier zu begreifen. Je schlechter es für Russland aussieht, um so näher rückt das Ende der EU bzw Ukraine-Unterstützer. Eventuell ist es auch so ums so näher rückt das Ende der Welt die sie kennen und für unveränderlich und unsterblich halten. Alle planen wie verrückt, fliegen in Urlaub als ob alles immer und ewig so weiterginge wie bisher.
Es erinnert ein wenig an das viktorianische Zeitalter, als man auch dachte man sei der immer währende Endpunkt und Gipfel der Entwicklung. Seltsam, dass so eine Mentalität trotz aller Lehren der Geschichte seit dem hier wieder besteht.
Damals schrieb Wells seinen „Krieg der Welten“. Lem schrieb in einer Rezension dazu, der Verdienst des Romas sei es gewesen einer Welt, die sich für unverrückbar stabil und unbesiegbar hielt zu zeigen, wie sie durch wenige gezielte Schläge binnen Kurzem völlig zusammen brechen kann.
Der Punkt ist, dass es in der Ukraine kaum mehr „fette“ Ziele gibt. Sicher, zerstören ließe sich viel, der Staudamm von Kiew zum Beispiel oder die AKWs. Doch rein militärisch betrachtet sitzen die „fetten“ Ziele eben nicht in der Ukraine, sondern an Adressen, die das russische Verteidigungsministerium jüngst veröffentlicht hat. Ansonsten bleiben Russland die (buchstäblich) eher mageren Ziele in Form ukrainischer Soldaten. Diese können kaum mehr rekrutiert werden und so oder so ist die Ukraine das am stärksten schrumpfende Land der Welt.
Staudämme zu sprengen, ist eine „Spezialität“ der ukrainischen Terroristen. Siehe die Zerstörung des Kachowka-Staudammes, auch mit US-Waffen (laut Nachfrage in der PK des Pentagon). Da hat Kiew drei Ziele verfolgt: 1. Überschwemmung der südlichen Gebiete des Dnepr unterhalb des Stausees, wo die russischen Truppen waren, 2. die erneute (!!!) Trockenlegung des Nord-Krim-Kanales und 3. das Kernkraftwerk Sapporoshje in Not zu bringen, das den Stausee als Kühlwasserressource nutzt.
Putin küsst mal wieder Kinder:
https://www.t-online.de/video/nachrichten/panorama/id_101234442/russland-putin-kuesst-kopf-von-kind-und-heizt-wilde-spekulationen-an.html
Im Drohnenkrieg liegt die Ukraine zur Zeit ein ganzes Stück vor Russland. Innovativer und schneller in der Umsetzung. Wer wirklich wissen will wie es um die Front steht muss sich die Kommentare der „regierungstreuen“ russischen Milblogger durchlesen.
Sowohl im umkämpften Bereich 20 km um die Front herum wie auch im Hinterland hunderte km von der Ukraine entfernt haben die ukrainischen Drohnen die Dominanz erreicht. Die russische Flugabwehr, der Stolz der russischen Armee ist dezimiert und ständig überlastet. Sie wurde nicht dafür konzipiert dieses riesige Land in einem Abnutzungskrieg großflächig zu verteidigen.
Nur ein Diktator kann ein Land in solch einem Angriffskrieg über vier Jahre auf Kurs halten. In einer Demokratie, eine die den Namen verdient, wäre der Zar schon lange ausgetauscht.
In einer Demokratie lässt sich der Präsident am Ort der größten Katastrophen blicken. Bin gespannt wann Putin nach Tuapse kommt um sich das Ausmaß seines Krieges im eigenen Land mal anzusehen.
Ist nicht ganz so medial wie Kinder zu küssen aber vielleicht bringt er den Mut auf, den er von seinen todgeweihten Soldaten verlangt.
„Nur ein Diktator kann ein Land in solch einem Angriffskrieg über vier Jahre auf Kurs halten. In einer Demokratie, eine die den Namen verdient, wäre der Zar schon lange ausgetauscht.“
Man hat ja bereits bei den Wagner Festspielen gesehen das sich niemand großartig für den Zar einsetzen will.
Und jetzt winselt der Zar auch noch um schöne Bilder für seine zentrale Propaganda Veranstaltung.
Interessant ist übrigens, dass die jüngsten verheerenden Angriffe auf russische Ölterminals in Tuapse und Perm nicht etwa – wie immer behauptet – in Russland, sondern in Deutschland komplett vertuscht werden. (Dass diese enorm sind, kann man nicht zuletzt auch den Hupkonzerten lokaler Ukrainer entnehmen, muss jedoch lange suchen, um etwas hierzu zu finden.)
Als Gründe für das Vertuschen vermute ich, dass der deutschen Bevölkerung verheimlicht werden soll, dass
– „grüne“ Drohnen für die größten Umweltkatastrophen in Europa seit Tschernobyl verantwortlich sind (Schwarzes Meer in einem Jahr komplett verseucht)
– deutsche Drohnen meßgeblich den aktuellen Benzinpreisanstieg und die kommende Inflation verursachen (Iran ist die größte, aber nicht die vollständige Komponente)
– die zu erwartende vernichtende russische Reaktion eben nicht „unerwartet und unprovoziert“ sein wird (wohl der Hauptgrund für das Vertuschen).
und auch die „leckeren Ziele“ hinter der Front
werden den Krieg oder den Drohnenkrieg nicht umdrehen. Selbst eine ukrainische Drohne, die in den Kreml einschlägt, wird
den „westlichen“ Sieg nicht verkünden können.
https://www.berliner-zeitung.de/article/jeffrey-sachs-warum-feindschaft-mit-russland-europa-immer-ins-unglueck-gestuerzt-hat-10010108
„Indem Europa Russland nicht als normalen Sicherheitsakteur anerkennt, hat es genau die Instabilität mitverursacht, die es fürchtet, und dabei immer höhere Kosten in Form von Menschenleben, Ressourcen, Autonomie und Zusammenhalt auf sich genommen.
Jeder Zyklus endet gleich: mit der verspäteten Erkenntnis, dass Frieden Verhandlungen erfordert, nachdem bereits immenser Schaden angerichtet wurde.“
Der Zynismus EUropas, der Nato, der USA
ist unerträglich, die Ukraine muss,
wie man so schön sagt, als Rammbock herhalten, um Russland zu „besiegen“,
es geht nicht um das ukrainische Volk, es geht um das russische Volk, um Russland!
Auch Drohnen werden den „westlichen Sieg“
nicht herbeiführen können, der Traum von
einem Sieg über Russland ist mittlerweile ein Albtraum!
Man muss Russland nicht besiegen.
Man darf Russland nur nicht mit einem weiteren Land- und Menschenraub davon kommen lassen, sonst endet die russische Selbstbedienungsmentalizät nie.
Russland hat mehr zu bieten als das moderne Zarentum, Oligarchie, Nationalismus und Militarismus.
Russland kann auch in die europäische Sicherheitsarchitektur eingebaut werden, aber sicher nicht wenn es seine mobilisierten Armeen an die Grenzen stellt, die Nachbarn bedroht und überfällt und jeder zweite Satz mit Atomkrieg beginnt.
Wie deutsche “Werte-Politiker” Faschisten hofieren
https://www.anonymousnews.org/meinung/wie-deutsche-werte-politiker-faschisten-hofieren/
“Willkommenskultur” für ukrainische SS-Freunde
Doch so laut sie ihre – ohnehin wechselhaften und widersprüchlichen – Moralpredigten auch vortragen:
Der Blick auf die Realität entlarvt die deutschen Politiker als Heuchler.
Die Wahrheit ist: Während sie eifrig “gegen rechts” trommeln, paktieren sie selbst mit echten Faschisten. Dazu ein paar Beispiele:
Dass die ukrainische Regierung unter Wladimir Selenskij nazistische Milizen wie die Asow-Truppe, die mit SS-Runen durch die Gegend marschiert, in ihre Armee eingegliedert hat, ist kein Geheimnis.
Das stört die regierenden Moralapostel, die sich eben noch beim Gedenken an die deutschen Nazi-Konzentrationslager profiliert haben, aber kein bisschen.
Sie beliefern die SS-Verehrer nicht nur mit deutschen Waffen, unterstützen sie nicht nur ideell in ihrem NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland. ALLES LESEN !!
»Russland muss aufhören zu existieren«
https://www.jungewelt.de/artikel/521754.konflikt-in-osteuropa-russland-muss-aufhören-zu-existieren.html
CDU-Politiker Kiesewetter hielt Solidaritätstreffen mit der tschetschenischen Bandera-Lobby ab.
Das sorgt für Unmut in Moskau
Am Montag bestellte das russische Außenministerium den deutschen Botschafter Alexander Graf Lambsdorff in Moskau wegen Kiesewetters Kontakten zur von Moskau als Terrororganisation eingestuften »Itschkerien«-Bewegung und Einmischung in innere Angelegenheiten ein.
Lambsdorff wies die Vorwürfe als »vollkommen haltlos« zurück.
Für ihn fällt der Flirt des CDU-Hardliners mit der militanten Bandera-Lobby unter praktizierte »Meinungsvielfalt« und »freie Mandatsausübung eines gewählten Volksvertreters«.
Kiesewetter nutzte indes die Gelegenheit und goss weiter Öl ins Feuer: »Russland tritt als Terrorstaat auf, der einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine führt«, erklärte er gegenüber dpa, nachdem er von Deutschland mehr Unterstützung für Kiew angemahnt hatte.
ALSO WIEDER EIN BEWEIS DAS DIE ALTPARTEIEN IN DEUTSCHLAND NAZIS SIND UND DIE FRIEDLICHE AfD DIFFAMIEREN !!
Trump beschimpft Merz und droht mit Reduzierung der US-Truppen in Deutschland
Von mir aus können die USA und Merz aus Deutschland verschwinden!
Wer braucht in Deutschland noch die US-Armee? Niemand!
Arbeitsplätze? Dass ich nicht lache. Das ist kein Argument, die amerikanische Kriegsmaschinerie hier zu beherbergen und auch noch zu bezahlen!
Für die US-Truppen bezahlt der deutsche Staat etwa eine Milliarde Euro pro Jahr.
Nach Trumps Plänen wären es in Zukunft ungefähr 4,6 Milliarden!!
Was alles für schlimme Drohnen-Tötungen von Ramstein ausgegangen sind, ist eine Schande für Deutschland!
Ich freue mich, wenn die USA ihren Stützpunkt in Deutschland schließen würden!
Und ihre Atomwaffen können sie auch gleich mitnehmen, denn das sind alles nur Angriffsziele für Russland!!
Präzise Hyperschallwaffen und intelligente Drohnen ändern so ziemlich alles in der modernen Kriegsführung und führen mittelfristig zu einer Verschiebung der Machtarchitektur.
Das beste Beispiel hierzu ist der Iran, Libanon und der Jemen. Flugzeugträger haben ausgedient und eignen sich nicht mehr zur uneingeschränkten globalen Machtprojektion. Panzerarmeen sind zum Altmetall degradiert. Langfristig werden Drohnen zu einer Demokratisierung führen, denn auch mächtige Industriekartelle werden hierdurch mit relativ bescheidenen Mitteln angreifbar.
Pandora hat ihre Büchse geöffnet. Die Folgen dieser Entwicklung sind noch gar nicht abzusehen.
Die gesamte Logistik und das Material liefern die USA.
Die Ukrainer schrauben vielleicht ein paar Komponenten zusammen,die sie vom Westen geliefert bekommen und mit dem 90 milliarden Kriegskredit bezahlen