Die Gentechnik-Schlachtplatte steht bereit

Bild: F.R.

Gentechnisch manipulierte Produkte genießen sehr wenig Vertrauen in der Bevölkerung. Was macht die EU-Kommission damit? Sie verdoppelt den Manipulationsgrad.

 

Eigentlich war die Schlepper-Politik der Gentech-Konzerne aufgeflogen. Sie wollten ganz lange, dass gentechnisch-manipulierte Produkte weder so genannt, noch so gekennzeichnet werden sollen. Man sprach wie bei der Atomenergie von einem riesigen, gesunden Fortschritt, den man nicht aufhalten dürfte. Bei der Atomenergie sprach man vom „Restrisiko“, das man vergessen könne. In diesem Amnesiegeschehen bewegen sich die Gentech-Konzerne seit Jahren. Schließlich machte man mit der Atomenergie Milliarden-Gewinne, und darum geht es. Wenn das „Restrisiko“ dann doch vor den kalkulierten 1001 Jahren eintritt, dann übernimmt der Staat die Haftung. Das ist das Prinzip:

Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen.

Doch dann machte ein EU-Urteil dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Dabei ging man eigentlich recht clever vor: Man behauptete, dass man einen ganz anderen gentechnischen Veränderungsdreh namens NGT heraus/gefunden habe und damit alles im grünen Bereich sei. Doch der Bluff ging nicht auf – zumindest im Jahr 2018:

„Seit der Europäische Gerichtshof 2018 geurteilt hat, dass auch mit den neuen NGT-Präzisionstechniken genveränderte Organismen entstünden und diese deshalb dieselben Hürden passieren müssten wie die alten GVO, lobbyieren Züchter und Forscher massiv für eine Deregulierung – unterstützt von Politikern aus FDP und Union.“ (FR vom 06.07.2023)

Danach war es recht still geworden, was nur heißt, dass man nicht dabei gestört werden wollte, die wichtigsten Stellschrauben im EU-Apparat neu zu justieren. Das Reparaturset hatte man schon parat. Man muss die EU-Kommission auf seine Seite ziehen, man muss es wissenschaftlich begründen.

Wenn die EU-Kommission nicht dem Schutz der Bevölkerung dient, sondern dem Schutz von Gentech-Konzernen

Und das zeitigt Erfolg. Obwohl eigentlich, wenn man von einer Demokratie ausgeht, Gesetzesvorhaben und –initiativen öffentlich und transparent vonstatten gehen sollen, sollten, machte erst ein Leak, also eine ungewollte Veröffentlichung, diesen Coup öffentlich.

Diejenigen, die für dieses Leck gesorgt haben, haben sicherlich genug Erfahrung, dass man so etwas nicht im EU-Parlament offen diskutieren, also möglichweise auch aufhalten kann. Deshalb gelangte dieser “Gesetzesentwurf“ der EU-Kommission an die Öffentlichkeit.

„Die EU-Kommission strebt offenbar eine 180-Grad-Wende in Sachen Gentechnik an. Pflanzen, die mit den „neuen genomischen Techniken“ (NGT), also etwa der Genschere Crispr/Cas, gezüchtet wurden und in die dabei kein artfremdes Genmaterial eingebaut wurde, sollen demnach nicht mehr der strengen Risikobewertung für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) unterliegen. Für Produkte, die NGT enthalten, soll darüber hinaus die Kennzeichnungspflicht wegfallen. Für viele Pflanzenzüchter ist das eine frohe Kunde. (FR)

Eigentlich ist damit alles gelaufen. Nein. Wie in anderen Fällen auch, scheißt man den bisherigen Wissensstand mit neuen „Studien“ zu. Sie sind weder unabhängig noch seriös, dafür im Sinne der Auftraggeber. Früher beauftragte man einen Killer, heute beauftragt man Studien.

Das Prinzip ist im Schlaf geübt. Und so kommt es wieder einmal zum Einsatz:

„Die EU-Kommission hat sich wissenschaftliche Expertise für ihre Pläne eingeholt: Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) kam bei der Prüfung der NGT-Pflanzenzüchtungen zum Ergebnis, dass von diesen praktisch keine Gefahr ausgehe. Die NGT haben laut EFSA sogar ein deutlich reduziertes Potenzial, „unbeabsichtigte Effekte“ hervorzurufen – nicht nur gegenüber den alten gentechnischen Verfahren, sondern sogar gegenüber herkömmlicher Züchtung.“

Das war bei der Atompolitik so und das ist jetzt auch so. Und Tschernobyl und Fukushima gehören dazu – so lange die Menschen dabei mitmachen.

Achtung Fallübung

Wir müssen nicht spekulieren und rätseln, wenn es darum geht, wie die Partei die Grüne und die SPD bei systemrelevanten Fragen ihren Mann*** stehen. Ob es um soziale Werte geht, um basisdemokratische (grüne) Stand- und Spielbein-Ideen, um einen Pazifismus oder um ökologische Prinzipien.

Das fängt mit Hartz IV an, geht über Angriffskriege, Unterstützung und Deckung von staatsterroristischen Aktivitäten, bis hin zum Ausstieg aus dem Ausstieg bei Kohle- und Atomkraftwerken und der kriegstauglichen Modernisierung der Uran-Fabriken in Gronau und Lingen.

Eigentlich haben beide im Fallen verdammt viel Routine, so dass auch hier eine Rückwärtsrolle zu erwarten ist – wenn die Menschen ihnen den Platz lassen und weiterhin das essen, was ihnen vorgesetzt wird.

Doch vor dem Fall steht demonstrative Standfestigkeit auf dem Programm.

„Ohne Kennzeichnung ist eine Rückverfolgbarkeit unmöglich, und das wäre ein Verstoß gegen das Vorsorgeprinzip. Ohne Kennzeichnung gibt es keine Transparenz“, sagte Matthias Miersch, Vizevorsitzender der SPD-Fraktion, nach Bekanntwerden des Leaks. „Das macht die SPD nicht mit.“ Und der Grünen-MdB Karl Bär nannte den Vorschlag einen Frontalangriff auf das europäische Modell. Bärs Kritik: „Pflanzen mit bis zu 20 gentechnischen Veränderungen sollen als gleichwertig mit konventionell gezüchteten Pflanzen gelten“ und „ungekennzeichnet auf dem Teller“ landen. Der Vorschlag würde das Ende der ökologischen Landwirtschaft einläuten, weil diese sich mit immer mehr Aufwand vor Kontamination schützen müsste.“ (FR)

Die Atomkraft ist so gesund wie gentechnisch manipulierte Nahrung

Dass nun gentechnisch manipulierte Produkte so gut wie Bio sein sollen, ist keine neue Masche. Auch bei der Atomkraft fand man genug Wissenschaftler und Geldgeber, um zu „beweisen“, dass die Radioaktivität aus Atomkraftwerken so ungefährlich ist wie die in der Natur vorkommende Radioaktivität. Manche versprachen den Verstrahlten gar vitalfördernde Wirkungen. Soviel zu einer Wissenschaft, die man hier zu Rate zieht.

Ob man dabei nur die alten „Gutachten“ aus Atomzeiten umgeschrieben hat, ist nicht bekannt. Jetzt jedenfalls sind gentechnisch-manipulierte Produkte, laut EU-Kommission, eigentlich dasselbe wie nicht gentechnisch manipulierte Produkte, also so gut wie gleich.

So gut wie

Was heißt das, wenn etwas so gut wie gleich ist:

Voraussetzung dafür ist, dass die gentechnisch hergestellte Pflanze sich von der „Elternpflanze“ durch nicht mehr als 20 genetische Veränderungen in „vorhersehbaren DNA-Sequenzen“ unterscheidet. Das bedeutet: Es wäre zum Beispiel erlaubt, bis zu 20 Basenpaare zu ersetzen oder einzufügen. Auch können DNA-Abschnitte eingesetzt werden, die es bereits im „Genpool“ von Züchtern gibt. (FR vom 3.7.2023)

Und noch besser als die Natur

Und als Bonus-Zugabe will die EU-Kommission uns glauben machen, dass die gentechnisch manipulierten Produkte sogar gesünder sind, irgendwie – als wie bei der Radioaktivität:

Die Europäische Kommission behauptet, dass Pflanzen, die mit neuen gentechnischen Verfahren hergestellt wurden, „zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem” beitragen können. Angeblich sollen Pflanzen gentechnisch so verändert werden, dass sie beispielsweise gegen Krankheiten resistent sind. Dies würde es den Landwirt*innen ermöglichen, den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden zu senken. (The Greens/ETA in the European Parliament vom 14.10.2021)

Und noch etwas für die Toleranzfans

Wenn man etwas tut, was man eigentlich verbieten will und muss, dann ist das kein Rechtsbruch, sondern … tolerant. Klar, es kommt auf den Sachverhalt, auf das Anliegen an.

Wenn man ein gentechnisch manipuliertes Anbauflächen unbrauchbar macht, also als das dort Eingebrachte herausreißt, dann ist das strafbar und (fast) niemand spricht sich für Toleranz aus, sondern für die Anwendung der „ganzen Härte des Gesetzes“.

Was in dem Entwurf auch drin steht, hat kriminelle Energie, wird aber als tolerant gelabelt:

Der Entwurf sieht außerdem vor, dass auch gentechnisch veränderten Pflanzen, die nicht sämtliche aufgeführten Voraussetzungen haben, dann vereinfacht zugelassen werden können, wenn sie Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, die den Zielen des „European Green Deal“ dienen. Dazu zählen unter anderem Toleranz gegenüber Trockenheit oder Hitze oder Resistenzen gegen bestimmte Krankheitserreger, höherer Ertrag oder auch eine „verbesserte Nährstoffzusammensetzung“. (FR vom 3.7.2023)

Wir sollten keine „Toleranz gegen Trockenheit oder Hitze oder Resistenzen“ haben, sondern Null-Toleranz gegenüber jenen, die erst für Trockenheit, Hitze und Resistenzen sorgen und dann damit einen Milliarden-Geschäft machen.

Wer einen Zusammenhang zwischen dem Corona-Pfizer-BioNtech-von der Leyen-Deal und dem neuen EU-Gentechnik-Gesetzentwurf sieht, der wird sofort in die nächste Klasse versetzt.

 

Quellen und Hinweise:

„Kampf hat gerade erst begonnen“: Gegner warnen vor Gentechnik-Plänen der EU-Kommission, FR vom 6.7.2023

Angriff auf das EU-Gentechnikrecht gefährdet unser Essen, Gesundheit und Umwelt, The Greens/ETA in the European Parliament vom 14.10.2021

Keine Kennzeichnung für gentechnisch veränderte Pflanzen, FR vom 3.7.2023

Es geht um die Gesundheit … des Kapitalmarktes, Wolf Wetzel

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47 Kommentare

  1. Huch, ein thematischer Ausrutscher!?

    Zum obigen Sachverhalt schrieb ich bereits vor einigen Tagen einen Kommentar, der jedoch absolut niemanden interessierte, obwohl selbst in den MSM bekannt gegeben wurde!
    Stattdessen wird frei nach dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ein Thema bis zum Exzess wiedergekäut; und Corona diskutiert, als sei dies ein zukünftiges Ereignis und nicht bereits offiziell abgehakt.
    Bedeutsam sind auch und speziell Dinge, die parallel für die „glückseligmachende“ Zukunft in Planung und/oder Umsetzung sind.
    Und davon gibt es mehr als reichlich, die JEDEN der mindestens 90% niederen Massen betreffen werden.
    Also hinterher nicht behaupten, von nichts etwas gewusst zu haben.

    1. Nur weil niemand antwortet oder reagiert, heißte es noch lange nicht, dass ein Kommentar niemanden interessiert. Die meisten lesen nur und kommentieren nicht. Manchmal fühlt man sich auch nicht kompetent oder muss das Thema erst mal sacken lassen. Außerdem gibt es so viel zu lesen und zu kommentieren und der Tag hat nur 24 Stunden, bzw. man hat natürlich auch noch anderes zu tun. Ich schaffe es auch bei Weitem nicht, immer alle Artikel und Kommentare zu lesen. Und leider sind viele Kommentare auch Gelabere, wo scheinbar jeder zu Allem etwas schreiben muss. Deshalb geht sicher viel Wichtiges in den Kommentaren unter. Aber: Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.

      Also dran bleiben 😉

      1. Nun, mittlerweile traue ich mir in diesem Forum zu, unterscheiden zu können, ob es ein Mangel an Interesse (oder nur themenbezogenes bei den Foristen) oder Zeit gibt.
        Quintessenz: das zweite ist’s in der Regel nicht!😉
        Außerdem: wenn man eine intellektuelle Anleitung zum Leben benötigte, in welcher Weise unterschiede man sich von den betreuten Denkern?🤔🤫
        P.S. das mit dem Tropfen und dem Stein dauert bekanntlich Äonen – so viel Zeit bleibt nicht! ☝️😁

        1. „Nun, mittlerweile traue ich mir in diesem Forum zu, unterscheiden zu können, ob es ein Mangel an Interesse (oder nur themenbezogenes bei den Foristen) oder Zeit gibt.“ – Eigentlich ist das dasselbe. Ein Mangel an Zeit, heißt doch nur, dass man d a f ü r nicht gewillt ist, seine wenige frei verfügbare Zeit zu opfern. Für Dinge, die interessieren opfert man aber seine Zeit.

            1. Jetzt habe ich die ersten fünf Kommentare hier gelesen (richtiger: den ersten Kommentar und vier Antworten dazu), und es ging dabei nur um Selbstbeweihräucherung. Nix zum Thema.

              Naja, vielleicht kommt ja noch was weiter unten. Bis jetzt war’s Zeitverschwendung.

              (Bevor mich noch jemand drauf hinweist: Ja, dieser Post ist ebenfalls Zeitverschwendung. Auge um Auge …)

  2. Wenn sie nicht gelabelt sind, kann auch die Gentechnik-Patent-Praxis nicht angewandt werden.

    Ein wichtiger Punkt.

    — Scherz. Natürlich haben die nichtgelabelten Genplanzen trotzdem Patentschutz.

  3. „Wer einen Zusammenhang zwischen dem Corona-Pfizer-BioNtech-von der Leyen-Deal und dem neuen EU-Gentechnik-Gesetzentwurf sieht, der wird sofort in die nächste Klasse versetzt.“

    JA!

    Man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass unser allseits beliebter Bill Gates mit seiner Stiftung in beiden Bereichen eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt. Wie für die Benutzung seiner Software Virenscanner und kostenpflichtige Updates erforderlich sind, sollen wir für die Erhaltung unserer Gesundheit ein regelmäßiges Impf-Update brauchen, für den Anbau von Nahrungsmitteln sollen die Bauern jedes Jahr neues Saatgut kaufen müssen, da dies durch Gentech-Patente den Konzernen gehört, bzw. die erzeugten Samen als Hybriden nicht wieder als Saatgut verwendet werden können. Detailliert nachzulesen bei der indischen Physikerin und Umweltaktivistin Vandana Shiva.

    Mit Leseprobe:
    https://vandana-shiva.de/buecher/philanthrokapitalismus/
    https://vandana-shiva.de/buecher/terra-viva/

    Leider begeht sie den Fehler, das gängige Covid-Narrativ von der gefährlichen Fledermaus-Seuche als Argument für eine ökologische Landwirtschaft zu übernehmen, und schafft es daher nur unvollständig, die unübersehbaren Parallelen zwischen Impfstoffbusiness und Gentechnik in der Landwirtschaft aufzuzeigen und zu kritisieren.

    Gleichwohl sind die Bücher ein echter Augenöffner für die aktuellen Angriffe der philanthropisch getarnten Milliardäre auf unser aller Ernährung und eine Anleitung zu wirkmächtiger Kritik.

    Sehr sehenswert ist auch der Film Vandana Shiva – Ein Leben für die Erde. Ein Beispiel, wie emanzipatorischer Aktivismus funktionieren kann, was ziviler Ungehorsam einmal bedeutete, bevor die von Multimillionären bezahlten westlichen Aktivisten der „letzten Generation“ die Aktionsform kaperten, und ein Rückblick in die besten Zeiten der globalisierungskritische Bewegung. Der Film ist übrigens deutlich besser als der Trailer. https://mindjazz-pictures.de/filme/vandana-shiva/

    1. Diese Hochstaplerclique als Referenz … Bildungsideal Ökotrottel.
      Sorry, wie kann so eine ernsthafte Diskussion stattfinden? Hier kotzen nur die ideologisch geprägten ihre Meinungen in den Äther, angefangen vom Autoren und den Kommentatoren.

      Die meisten mit ausreichenden Know-How haben Arbeit und entsprechend zu tun. Diese werden hier nicht kommentieren. Das dient mehr den Ideologen um sich ihrer Ideologie zu versichern und gegenseitige Schulterklopfe oder Provokation zu erzielen.

      Wenn dieses dumme Gerede vom über die Meere gekarrten Obst nicht mal die Tatsache entgegenstehen darf, das das auf ökonomischste Art und Weise in Massencontainern und Megaschiffen passiert, die Pro Konsumeinheit/Stück wie auch der LKW nur einen jämmerlichen Bruchteil CO2 am Ende dem einzelobjekt hinzufügen, dafür auch auf dem besten Boden zu den besten Kondititionen wachsen, in vielen Zonen der Welt mit zwei drei vierfacher Ernte pro Jahr, anders als das im verschatteten kühlen Europa der Fall ist.

      Natürlich ist es nur so möglich für alle genug preiswerte Nahrung zu beschaffen. Aber wenn Früchte transportiert werden und mit einem Mindestmaß an definierter Geschmacksqualität optisch gelungen in den Supermärkten der Welt landen sollen damit der Konsument freude und Geschmack daran finden kann – Ja klar, da gehen dann irgendwelche Altbackene Identitätsheischer hin und züchten lieber irgendwelches Zeuch mit ihrer Tatkraft. Ist ja auch legitim, wenns dir denn damit genug wäre!
      Aber der Ideologe kann nicht anders als allen ihren Lebens-Weg und Sattheits-Grad madig zu machen. Das er damit den kapitalen Interessen derer in die Hände spielt, die die Nahrungsmittel lieber verknappt sehen wollen, damit sie damit mehr Geld scheffeln können, auch mehr politische Macht generieren können, geschenkt.
      Erst mit genug billiger Nahrungsmittel, erst wenn Nahrungsmittel richtig im Überfluss in Gesellschaften vorhanden sind, ist es auch billig genug damit die Ärmsten einer Gesellschaft genug Nahrung kaufen können.
      Das diese dann die preiswerte Bückware futtern, das viele Menschen in der Armut aus Mangel an sozialen und wirtschaftlichen Fähigkeiten landen oder wegen individueller Psycho-Sozialer Unreife, schreibt sich dann auch fort in der Tatsache, das so mancher ohne viel Lebensglück gerne mehr auf den Teller schaufelt. Wem ist das denn zu verdenken das er dort, wo er sich das leisten kann, sein Schein-Glück zu mehren sucht? Bis zur Sucht vielleicht?

      Es ist einfach nur ein einziger Idioten-Stammtisch im Netz unterwegs, dem fachliche Kompetenz ein Fremdwort bleibt oder gar bei der links-linken Bagage zu einem Schimpfwort und Synonym für Betrüger und Kollaborateur mit dem Kapital wird.

      Das es einfach nur darum ginge, die Menschen satt zu kriegen, jeden Tag. Millionen davon. Milliarden global gesehen. Das diese Summen und Größenordnungen den Verstand der meisten Kommentatoren mit ihrer Denke zwischen Gartenfrucht und Kellervorräten bereits schwer ausgelastet sind, völlig übersteigt ist sogar normal.

      Das was hier fehlt ist allen Beteiligten ein Haufen Bescheidenheit mehr. Aber davon kann ein Schmierfink nicht leben, ein Schreiberling sich nicht verdingen, es braucht die Ideologien und das Glaubensritual um die richtige Ernährung die richtige Lebensweise und die richtige Lebensfilosophie.
      Wie in grauer Vorzeit streiten alle über Weltanschauung und vergessen das das nicht das wichtigste im Leben ist sondern das jeder ein Stück vom Leben bekommen darf und das mit eigener Leistung und ein bischen Anschubhilfe erringen können sollte, genau darum ginge es.

      Damit kann man aber nicht den Schein-Heiligen-Schein verdienen und sich zum Durchblicker in der selbstgenähten Glaubensstruktur von Vor-Vor-Gestern mit der Attitüde der Moderne stilisieren.

      Abgefeimte Wohlstandsmadenlabertaschen

      1. Hallo aufräumer:

        Ich habe durchaus Arbeit, eine körperlich anstrengende, nützliche Arbeit im produktiven Sektor, und opfere meine wertvolle Freizeit hier im Forum. Sie müllen hier das Forum zu mit inhaltsleeren Kommentaren zu Themen, von denen Sie offenbar nicht einen Schimmer haben. Sonst würden Sie nämlich Argumente liefern, oder wenigstens einen Link setzen zu einem Beitrag, der ihrer Meinung eher entspricht, anstatt Autoren und Kommentatoren zu beschimpfen.

        Um Obst, Transport und CO2-Austausch geht es weder in Wetzels Artikel noch in meinem Kommentar. Haben Sie sich vielleicht einfach nur im Forum geirrt?

        Zu ihrer Behauptung, nur billigste Nahrungsmittel könnten Hunger bekämpfen, möchte ich entgegnen:

        Billige Nahrungsmittel aus dem industrialisierten Norden ruinieren heimischen Kleinbauern im Süden die Existenz. Wenn die Kleinbauern dann kaputt sind, kann man ihr Land günstig kaufen und die Preise für Nahrungsmittel anheben, und die Bevölkerung ist gezwungen, diese hohen Preise zu bezahlen, oder zu hungern. Daher ist Ernährungssouveränität wichtig. Ebenso, sich nicht abhängig zu machen, von patentiertem Saatgut, dass die Bauern nicht weitervermehren dürfen bzw. können. Und Gentechnik ist deshalb bei den Konzernen so beliebt, weil sie es patentieren können.
        Kleinbauern bauen übrigens auch eine Vielfalt von Nahrungsmitteln an, so dass die Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung der lokalen Bevölkerung gegeben ist.

        Armut und Hunger lassen sich nicht mit Gentechnik und Patenten auf Lebensmittel bekämpfen, im Gegenteil!

  4. So ein „Rechter“ Artikel, und „Anti-Gentechnikschwurbler“ – wollen wir wetten, dass diese Begriffe bald aktuell auch auf diese Diskussion übertragen werden?

    Nachtigall ick hör dir trapsen – wie der Berliner so schön sagt 😉

    Übrigens, die käufliche Wissenschaft ist ja per se ein Verstoß gegen alle wissenschaftlichen Prinzipien, die ich einst auf einer weiterführenden Schule, in den 1990er Jahren des letzten Jahrhunderts gelernt habe – damals hieß es noch, dass die Wissenschaftstheorie besagt, dass „Wissenschaft nicht in Stein gemeißelt ist, und falls es neue Erkenntnisse gibt, müssen diese auf Richtigkeit überprüft, und alte Theorien verworfen/oder bestätigt werden – je, nachdem.“

    Ja, bin alt geworden, und Nostalgiker, heute gilt jemand der diese, alte, Wissenschaftstheorie vertritt ja als „Schwurbler“ – oder „Fortschrittsfeind“ wenn nicht gar als „Nazi“….2023 des Cum-Ex-Kanzlers/seines Graichen-Vizes-Habeck eben…..*daumenrunter*

    Sarkastische Grüße
    Bernie

    1. Auch in den 90er Jahren waren die Aussagen bzgl. Wissenschaftstheorie nur mehr Schein als Sein, d.h. auch damals war die Wissenschaft schon käuflich und es wurde auch fleissig gekauft.

      Die Aussage
      „Wissenschaft nicht in Stein gemeißelt ist, und falls es neue Erkenntnisse gibt, müssen diese auf Richtigkeit überprüft, und alte Theorien verworfen/oder bestätigt werden – je, nachdem.“
      ist natürlich korrekt, das Problem ist allerdings, dass eigentlich in allen Wissenschaften (außer Mathematik und theoretische Informatik) häufig auch Theorien mittels Studien bestätigt und über den Haufen geworfen werden, wobei man – vor allem wenn man es mit der guten wissenschaftlichen Praxis nicht so genau nimmt – dann zu allen diesen Dingen wunderbar Studien zur Bestätigung oder Verwerfung einer Theorie finden kann und man dann jeweils die Studien in der Öffentlichkeit pusht, welche den eigenen Zielen (meist Geldverdienen und Kapitalvermehrung) helfen, und anderen Studien (und zugehörigen Gutachten) eher unter Verschluss gehalten werden.

      Soll heißen wenn man eine Studie oder eine wissenschaftliche Arbeit hat, welche zur Aussage A kommt, braucht man nur eine Studie oder wissenschaftliche Arbeit, welche zur Aussage „Nicht-A“ kommt, womit dann die „Richtigkeit“ der Aussage A wiederlegt wäre (bis man eine weitere Studie oder wissenschaftliche Arbeit findet, welche dann doch wieder zu dem Schluss kommt, dass Aussage A gelten würde). Nur in Mathematik (und theoretischer Informatik), sofern auch ordentlich mit mathematischen Beweisen gearbeitet wurde, ist dieses nicht möglich (sofern die Theorie selbst nicht inkonsistent ist), aber in allen anderen Wissenschaften (auch in den sogenannten eher harten Wissenschaften, also Naturwissenschaften und Technik) ist dieses im Prinzip möglich, da dort eben nicht mit (mathematischen) Beweisen gearbeitet wird (und/aber auch nicht gearbeitet werden kann).

      Und die ganzen schönen Satzungen bzgl. der Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis (in D) helfen nun gar nichts¹, wenn man in Bezug zu wissenschaftlichen Fehlverhalten (wozu auch grob fahrlässige bzw. vorsätzliche Falschaussagen und Falschdarstellungen etc. gehören), meist darauf beschränkt, ob etwas ein Plagiat ist. (Und für solche Plagiatsprüfungen muss man den Inhalt der eigentlichen Arbeit gar nicht verstehen).

      Und für Außenstehende, also Personen die von gewissen Dingen keine Kenntnisse haben, ist eine Überprüfung, welche wissenschaftliche Arbeit (Gutachten oder Studie) nun korrekt ist bzw. nicht korrekt ist, dann entweder nicht möglich oder nur mit sehr viel Aufwand möglich. Wobei in vielen Fällen zumindest (bzw. auch) Kenntnisse in Mathematik benötigt werden, um zumindest mit einiger Sicherheit sagen zu können, ob sich ein Verfasser/Autor/Studiendurchführer dann doch „ehrlich“ gearbeitet hat oder nicht.

      ps. Aber laut einem Leserkommentar zu einem anderen kürzlichen Artikel ist Overton eine „sozialistische“ Plattform (wie er haarscharf aus dem Artikel geschlossen hatte), da kann es dann doch nicht sein, dass dieses dann ein „rechter“ Artikel wäre, denn das würde ja bedeuten, dass Overton dann doch keine „sozialistische“ Plattform wäre.

      ¹) Ok, dieses ist nicht ganz korrekt, diese helfen auch noch dabei den „Schein“ aufrecht zu erhalten.

      1. Bernie hat recht, es WAR früher besser (bis in die 90er, sagen wir, bis 9/11, bis 2010 wurden dann die letzten Reste kritischen Denkens entsorgt). Allerdings hatte man damals noch nicht die Reichweite, wie heute durch das Internet, deswegen war das kritische Denken kontrollierbar. Als kritisches Wissen sich immer besser im Internet verbreitete („Verschwörungstheorien“), musste es weichen und durfte es nur noch die EINE Wahrheit geben. Diverse Bildungs- und Wissenschafts-„Reformen“ haben da ihren Beitrag geleistet. Was heute herrscht, ist das Dunning-Kruger-Prinzip. Man hält die Menschen blöd und je dümmer sie sind, um so überzeugter sind sie, den totalen Durchblick zu haben.

        Betreff „Anti-Gentechnik-Schwurbler“: Sinngemäß ist TomGard ja schon dabei, die Diffamierungskeule gegen Wolf Wetzel zu schwingen.

        Die indische Gentechnik-Kritikerin Vandana Shiva hat es schon vergangenes Jahr getroffen:

        Pascal Siggelkow, ARD-faktenfinder:
        Öko-Ikone mit fragwürdigen Ansichten
        13.12.2022
        Seit Jahrzehnten wird die indische Aktivistin Vandana Shiva von Umweltorganisationen, Politikern und Medien hofiert – vor allem wegen ihres Einsatzes gegen grüne Gentechnik. Dabei verbreitet sie auch Desinformation und Verschwörungsmythen.
        https://www.tagesschau.de/faktenfinder/vandana-shiva-gentechnik-101.html

        Der Verlag von Shiva hat eine umfangreiche und faktengesättigte Gegendarstellung veröffentlicht:
        https://vandana-shiva.de/wp-content/uploads/2023/01/analyse-ard-faktenfinder-und-gegendarstellung-30012023.pdf

        Hier sind auch ihre wichtigsten Argumente zusammengefasst.

        1. Ja, man kann sagen, dass gewisse Dinge schlimmer geworden sind.
          Aber dann liegt so etwas auch daran, dass dieses eben früher auch schon erfolgreich war und auch dann, wenn dieses aufgefallen war, hatten die daraus ergebenden Nachteile (soweit es welche gab), dann doch nicht dazu ausgereicht, dass Andere von der Anwendung dieser (Betrugs-)Strategie abgehalten wurden.

          Und Strategien die erfolgreich sind, werden kopiert und „optimiert“, d.h. Nachahmer könnten noch dreister und offensichtlicher vorgehen (Stichwort: „Pusing the Limit“), wodurch so etwas noch etwas mehr auffällt.

          ps. Und bei manchen Dingen findet eben auch ein „Abstumpfungseffekt“ statt.

        2. @Conny

          Danke für die Unterstützung, dass mit dem früher fehlenden Internet, und der begrenzten Reichweite hatte ich übrigens gar nicht auf dem Schirm, als ich meinen Text schrieb – bin halt ein „alter weißer Mann“👎☹️, aber muss dir hier Recht geben, und danke auch an die Erinnerung an die indische Gentechnik-Kritikerin, die mir 👴 auch bekannt vorkommt🤔

          1. Übrigens, Befürworter der Gennahrung behaupten ja auch, dass wir Menschen immer schon fremde Gene – über unsere Ernährung – aufgenommen haben, schon lange vor der Erfindung der Gentechnik-Industrie, und das den vorhergehenden Generationen auch nicht geschadet haben soll 🙂

            Ob an der These was dran ist?

            Ich weis es nicht, aber scheint eine interessante These zu sein, die man einmal erwähnt haben sollte.

            Nur mal so ein Beispiel, dass mir gerade eingefallen ist, „Getreide“ wurde eigentlich aus speziellen Gräsern gezüchtet – ergo essen wir eigentlich eine Form von „Gras“, dass über Jahrhunderte so verändert wurde, dass eben Ackergetreide daraus wurde…… ;.-)

            Ich seh’s übrigens neutral was die Gentechnik angeht, gehöre weder zu den total unkritischen Befürwortern noch zu den überkritischen Gegnern – neutral eben 😉

            Gruß
            Bernie

            1. Was sind denn „fremde Gene“? – Na klar essen wir fremde Gene und zwar zu 100% hoffentlich. Denn wenn das nicht der Fall wäre, wären die Menschen ja Kannibalen.
              Züchtung ist keine Gentechnik. Züchtung ist nur die Auswahl von Tieren oder Pflanzen nach erwünschten Eigenschaften und deren Vermehrung. Das ist in gewisser Weise ein Experimentieren, da man am Anfang nicht weiß ob die Eigenschaft dominant oder rezessiv vererbt wird. Außerdem weiß man nicht wie stabil die Eigenschaft weitervererbt wird oder sie sich wieder verliert in der nächsten Generation. Im Prinzip ist es nichts anderes als natürliche Vermehrung nur, dass die Auswahl nicht willkürlich oder von den beteiligten Exemplaren der jeweiligen Spezies getroffen wird, sondern von außen durch den Menschen erfolgt. In das Erbgut selbst wird nicht eingegriffen, wie bei der Gentechnik.
              Eigentlich essen wir Grassamen. Um uns hauptsächlich von Gras ernähren zu können, bräuchten wir mehrere Mägen.

      1. Hi ihr beiden, wie ist eigentlich der Minotaurus in Kreta entstanden?

        Oder die Zentauren in Griechenland?

        War da auch schon die Gentechnik im Spiel im antiken Griechenland, Kreta….;-)

        Zuviel Stier- oder Pferdefleisch gegessen, dass für körperliche Veränderungen gesorgt hat, die alten Kreter und Griechen? *Sarkasmus*

        Gruß
        Bernie

  5. Wieso gibt es eigentlich die EU-Kommission? In keinem der Mitgliedsstaaten gibt es eine vergleichbare Institution. Gesetzentwürfe werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben, um den Verbänden Zeit zu geben, sich zu äußern. Dann, nach der so entstandenen Debatte, wird abgestimmt. Eben wurde ein Herr Habeck zurückgepfiffen, der da einen Schnellschuss vorhatte. Zurecht.

    Die EU-Kommission setzt all diese Prozesse außer Kraft. Da wird ein Gesetzestext beschlossen, der geheim geblieben wäre, wenn er nicht durch einen Leak ans Tageslicht gekommen wäre. Das ist das Ende der Demokratie, auch der Anscheinsdemokratie, das ist knallharte Kapitalistendiktatur. Man darf annehmen, dass sie durchaus wussten, dass sie diese Vorlage nicht durchs Parlament bringen. Dann eben die Kommission.

    Da ist der Bezug zur Atomkraft, denn da hatten wir diese Debatte. Die schon damals recht ungleich geführt wurde: die Atomindustrie hatte die gut dotierten Professoren, die Gegenseite bestand überwiegend aus Amateuren. Aber die Amateure haben gewonnen. Das sollte sich nicht wiederholen, deshalb hat man die EU-Kommission geschaffen.

    Wenn wir schon da sind: eine abschließende Debatte über den Atomausstieg wäre mal ein lohnendes Thema. Dieses Gejammer der Atomfritzen nervt inzwischen gewaltig.

    1. @ Artur_C
      „eine abschließende Debatte über den Atomausstieg wäre mal ein lohnendes Thema“

      Zustimmung!

      Ja, die Amateure hatten fürs eine Mal gewonnen! Die Anti-Atomkraft-Bewegung war eines der wenigen Beispiele, wo langjähriger Widerstand und ziviler Ungehorsam sichtbaren Erfolg hatten. Ja, ich finde es immer noch erstaunlich, dass die Physikerin und Backpulver-Expertin Merkel sich anlässlich Fukushimas zu dem Atomausstieg durchgerungen hat.

      Ebenso erstaunlich fand ich dann, dass der Widerstand im Wendland nicht in der Lage war, eine kritische Haltung zum offiziellen Narrativ der Corona-Pandemie einzunehmen. Man muss das Narrativ ja nicht mal komplett ablehnen, aber man hätte meinen sollen, all die informierten Laien hätten genug Erfahrung mit „der“ Wissenschaft gesammelt, um wenigstens gewisse ins Auge springende Unstimmigkeiten zur Kenntnis zu nehmen. Jetzt ist der Widerstand zweifelsohne geschwächt, erstmal wegen der Abschaltung der Logik, dann durch die für alle sozialen Beziehungen zerstörerischen Distanzierungsmaßnahmen, und dann weil man die menschenfeindliche Spalterei mitgemacht hat. Das nutzt die Atomlobby jetzt natürlich, um zu versuchen, die Erfolge der Atomgegner rückgängig zu machen. Nicht zu reden von der Kriegs- und Rüstungslobby und dem Ukraine-Krieg, ein Krieg, der die atomaren Gefahren gerade wieder in vielen Facetten ins Rampenlicht rückt, was die Anti-AKW- und Ökoszene aber zu großen Teilen komplett kalt lässt, genauso wie die menschlichen Opfer auf BEIDEN Seiten, wie auch die Schäden an Umwelt und Klima.

      Auch erstaunlich ist, dass gewisse „linke“ Corona-Kritiker, wie die „Freie Linke“ dann die Kritik an den Corona-Maßnahmen (und jetzt auch gegen den Ukraine-Krieg) mit einer Haltung „Pro Kernkraft“ rahmen (framen). Da ist man schon eine kleine Splittergruppe mit dem Rücken zur Wand, hat sowohl den Mainstream als auch die restliche Linke gegen sich, dann baut man noch eine zusätzliche Spaltungslinie ein, gegen die Atomkraftgegner, und damit ausgerechnet gegen eine Gruppierung, die über langjährige Erfahrung in einer wirksamen Protestbewegung verfügt.

      Jetzt prescht auch noch die Gen-Lobby vor, es geht darum, die Kontrolle über die Welternährung an sich zu reißen. Es ist dringend notwendig, dass sich das kritische Potential in der Gesellschaft wieder berappelt, und sich der EU-Kommission und dem Lobbyverein European round table of industrialist und seinen diversen Ablegern in den Weg stellt!

    2. Die EU-Kommission ist nichts anderes als Family-Office und Legislative in Einem.
      Die regelbasierte Ordnung unserer Oligarchen,
      pardon Philanthropen.

  6. Is hier noch einer, der den Unterschied zwischen „gentechnisch veränderten Lebensmitteln“ und „gentechnisch manipulierter Nahrung“ bemerken kann? *Grübel*
    Dass gewiss noch viele Leute den Unterschied zwischen „Atomkraft“ (nuklearer Spaltungsenergie) und „Genschere“ kennen, brauch ich nicht zu bezweifeln, aber ebenso unzweifelhaft will der ewige Sponti, der sich anscheinend seit 50 Jahren strikt und mit Erfolg weigert, irgendwas zu lernen, den Unterschied nicht gelten lassen und jeden mit dem literarischen Fegefeuer überziehen, der ihn etwa geltend machen wollte.

    Ja, das EU – Verfahren ist ein bekennend imperialistisches Unternehmen, einem Bedarf der Gentech – Konzerne auf dem Unionsterritorium Raum zu schaffen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Einwände und Befürchtungen aus den Mitgliedsregierungen zu „Risiken und Nebenwirkungen“ hoheitlich vom Platz zu schaffen.
    Aber das manichäisch – abergläubische „ATOMKRAFT“ – Geschrei thematisiert Gründe, Zwecke und Einwände dagegen gerade nicht!
    Jedenfalls fast nicht. Eine Kategorie von ihnen kommt vor: Ständische Einwände, von Seiten, deren Interessen mit einiger Wahrscheinlichkeit beeinträchtigt, jedenfalls aber unberücksichtigt bleiben sollen.

    „Der Vorschlag würde das Ende der ökologischen Landwirtschaft einläuten, weil diese sich mit immer mehr Aufwand vor Kontamination schützen müsste.“

    Echt? Ist das so?
    Um die Frage ernsthaft anzugehen, müßte man freilich irgendwas zur Technologie einerseits bzw. zur Funktion und Nische der „ökologischen Landwirtschaft“, eines Geschäftszweiges gleich der industriellen Saatguterzeugung, wissen und sagen. Totalausfall, dem ich nicht abhelfen werde.

    Nur zur Illustration meines Themas ein Zitat aus einem der FR-Artikel, die Wetzel verwendet:

    Angelika Hilbeck vom Institut für Integrative Biologie der Technischen Hochschule Zürich hingen findet den Vorschlag „wissenschaftlich inakzeptabel“. „Kritischer wissenschaftlicher Sachverstand“ sei „vollständig ignoriert“ worden: „Der Vorschlag folgt ausschließlich dem wissenschaftlichen Verständnis einer einzigen Interessengruppe – den interessengeleiteten Vertretern der Gentechnik – und ist damit als einseitig einzustufen“.

    So geht Politik im inquisitorischen Zeitalter. Hilbert schwätzt mit der Autorität der Fachfrau, Wetzel mit der offensiven Ignoranz des manichäischen Spontis („Entweder du bist Teil des Problems, oder Teil der Lösung“) und Möchtegern – Volkstribuns.

    Um wenigstens ein winziges Bisschen zur Sache zu sagen: Herkömmliche Methoden der „Genmanipulation“ mit Chemie und Strahlung nebst züchterischer Sortierung und Bearbeitung, sind selbstredend nicht anders risikobehaftet, als Genchrisp-Produkte. Daß sie weniger risikoträchtig sind, wage ich stark zu bezweifeln, namentlich der Polyploidie halber, kann das aber nicht beurteilen. Im letzten Jahrzehnt sind jedenfalls etliche „Bio-“ Rückzüchtungen auf dem Markt aufgetaucht, die bei gärtnerischer Weiterzüchtung fatal giftig werden können, indem sie gelegentlich „atavistischen“ Rückfall auf ursprünglich unverträgliche Ausgangspflanzen erleiden. Spekulativ mag ich sagen: Die Arbeit mit der Genschere vermehrt und konzentriert solche und andere Risiken, machte sie aber mit Sicherheit auch kontrollierbarer!
    Wenn es denn um Kontrolle und sichere Produkte, statt Ertrag und Profit ginge!

    Daß es aber darum nicht gehen könne, das unterstellt der ewige Sponti auf genau dieselbe Weise, wie einst ein gewisser Mani
    https://de.wikipedia.org/wiki/Manich%C3%A4ismus
    zur Verfallszeit des römischen Imperiums, für den alles, was in demselben vorging, auf das Wirken des „Demiurgen“ zurück zu führen war, eine Haltung, die ein gewisser:
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Augustin_d%27Hippone
    aufnahm, weiter entwickelte und veränderte, um aus der römischen Staatskirche eine Weltreligion zu schneidern.
    Zwei seiner Leitsprüche, die mir dazu einfallen:

    „Wenn du nicht Teil der Lösung bist, sei Teil des Problems.“

    Das beherzigt Wolf Wetzel gründlich, freilich unter strikter Verleugnung.
    Oder:

    „Si enim fallor, sum“ – Ich irre, also bin ich

    Ja, der war ein echter Sponti, der Heilige Augustinus – vermutlich zum Ende seines Arbeitstages.

    1. Meine Güte, Sie sind mit einer Arroganz geprägt, die kaum zu übertreffen ist. Komisch, dass Sie nur Kommentare schreiben und sich dort austoben. Wie wäre es einfach, fürs Fegefeuer, wenn Sie einen Beitrag schreiben, ihn Overton anbieten, damit Sie mal erfahren, wenn fünf bis zehn „Tom Gards“ Sie zur Bio-Sau machen. Ist das ein Angebot?.
      Und Sie sind sogar so blöd dabei, mich als „Sponti“ zu bezeichnen. Ihre psychischen und politischen Probleme sind hier nicht zu „heilen“.

      1. “ … wenn Sie einen Beitrag schreiben, ihn Overton anbieten“

        Das ist wenigstens mal ein wunder Punkt.
        Tja, das krieg ich nicht hin.
        Ich hab’s versucht (ohne Einsendung).
        Das geringste Problem war, in vorauseilendem Gehorsam dem „journalistischen“ Goldstandard zu folgen, das, was ich indikativisch formulieren täte, konjunktivisch auszudrücken, so daß für das, was ich konjunktivisch sagen wollte, nur der Indikativ bleibt (Witzchen).
        Aber fatal ist der mangelnde Raum für konstruktive Polemik einerseits, und Verzicht auf dieselbe andererseits bei diesem Publikum, was mich, zusammen genommen, hindert, mehrere, ineinanderlaufende Zusammenhänge vorzustellen, ohne bei jedem dritten Wort ins zweifeln und sinnieren über all die in meinem Sinne unerwünschten, unsachgemäßen Assoziationen und Reflexe zu geraten, von deren Auftauchen ich global weiß.
        Vor ein paar Tagen hatte ich zufällig die Gelegenheit zu einem launigen, aber deshalb nicht weniger ernsthaften Wortwechsel mit einem archetypischen „Querdenker“ aus „Ossiland“, der gerade fasziniert von Peter Fitzeks „königlicher“ Selbst(er)findung ist, und fand dabei bestätigt, was ich mir schon dachte:
        Dialoge mit konkreten Gegenübern (und wahrscheinlich nicht mehr als 6 auf einmal) weiß ich zu führen und mit beständigem Frage- Antwortspiel für beide Seiten produktiv zu machen. Was anderes krieg ich schwerlich noch auf die Reihe.
        (Abgesehen, natürlich, von dem, was ich hier tue)

      2. “ … so blöd dabei, mich als „Sponti“ zu bezeichnen …“

        Vielleicht nützt es ja was, wenn ich nochmal eigens auf die beiden „Problem vs. Lösung“ – Sprüche verweise, die ich gebracht habe. Die kennzeichnen ziemlich präzise, was ich im vorliegenden Zusammenhang mit „Sponti“ gesagt haben will.

      3. Wenn er selber Artikel schreibt, ist ja keiner mehr da, der ihn zur „Sau“ machen kann. Ob er auch Bio is(s)t, kann ich nicht sagen.

      4. Herr Wetzel, er tobt sich lieber auf Twitter aus, wo sich niemand für seine pseudointellektuellen, küchenphilosophischen Ergüsse interessiert.

  7. „Wer genug zu essen hat, lebt vergleichsweise gesund.“
    Im entwickelten Norden kann kaum noch jemand damit zufrieden sein, dass er einfach genug zu essen hat. Das Bewirtschaften des eigenen Gärtchens führt nämlich – außer bei denjenigen mit Kiesgarten – überall zum gleichen Problem: „Wer nimmt mir meinen Überschuss an Marmelade ab?“ Das selbst mit Hilfe von Zucker Konservierte ist nämlich der Hit. Kostet wenig Zeit und Energie und verlangt fast keine Kenntnisse. Womit sonst könnte man die eigene Sorge um die Natur, persönliche Bescheidenheit und die tröstliche Wirkung von Süßem besser verbinden. Eingemachte Bohnen, Äpfel oder saure Gurken sind nicht vertretbar. Machen nur rechte Prepper.
    Weiß überhaupt noch jemand, dass mit genug Brotgetreide, ein paar Tropfen Fett und ab und zu einem Ei oder einem Stück Käse aus der Milch welchen Tieres auch immer – die Ernährung am besten sicherzustellen wäre? Fast überall. Es muss nur genug davon da sein. Man bräuchte dann keine öffentlichen Kühlschränke aufzustellen, um aus Gründen der Wohltätigkeit Reste von Gemüse zu entsorgen, das man sich aus Südamerika, Spanien oder Ägypten beschafft hat.
    „# Gesundheit ist eine gesellschaftliche Aufgabe!“ Viele – nicht alle!! – müssten hierzulande zugeben, dass sie sich schlichtweg ständig überfressen. Das wird durch biologisch-dynamische Nahrungsmittel nicht verhindert, obwohl auch grüne Tonnen immer voller werden, nicht bloß gelbe.
    Auf der Grundlage weltweiter Konkurrenz um die Nahrungsmittel haben – wie schon immer – die Reichen und deshalb Übersättigten die Nase vorn. Nur wohnen die Gichtigen nicht mehr auf der Burg sondern im globalen Norden fast überall. Mit der Angst vor den möglichen gesundheitlichen Folgen persönlicher körperlicher Schwachstellen lässt sich bei ihnen Geld verdienen ohne Ende. Ganz gleich aus wessen Taschen es kommt. Manche, auch ich, nennen das kapitalistische Landnahme mitmenschlicher Pflege und Fürsorge.
    „# Gesundheit ist eine gesellschaftliche Aufgabe!“. Ich neige zur Feststellung, dass Gesundheit eine Frage persönlichen Glücks ist. Dieses Glück hierzulande und weltweit ein bisschen fairer verteilen könnte man durch Frieden und Begrenzung der Ausbeutung. Z. B. durch relativ unschädliche Arbeitsbedingungen: mehr Hebezeuge, ruhige Pausenräume, ausreichende Pausenzeiten mit ein bisschen Bewegung. – Beschränkung der arbeitsgebundenen Zeit auf 4 Stunden täglich – 28 Stunden pro Woche wäre nicht schlecht … .
    Ich kann mich nicht erinnern, dass zu Corona-Zeiten jemals jemand einen Pflegemenschen gefragt hat, ob er arbeitsschutzgerecht während der Arbeitszeit die FFP – Maske abnehmen und 15 Min. frei atmen darf. Jeder, der von Gesundheit spricht, meint in aller Regel seine eigene, zufällige, ganz persönliche. Für die muss er/sie/es aber auch persönlich sorgen! Oder auch nicht. Je nach Veranlagung. Evt. durch gewerkschaftliche Kämpfe um Gesundheit am Arbeitsplatz statt durch Selbstgeißelung oder Askese.
    Fast alles, was gut verdienende, besonders gesundheitsbewusste Mitteleuropäer angeblich zum Leben brauchen, z. B. Avocados, gräbt nämlich Menschen in anderen Weltgegenden buchstäblich das Wasser ab. Hauptsache keine Leber von bei uns üblichen Tieren, die mit Eicheln zurecht kämen. Wer hier wachsende Hülsenfrüchte isst, statt Tofu könnte Blähungen bekommen. Vorsicht! Lebensgefahr! Der Bauch platzt!

    1. „, z. B. Avocados, gräbt nämlich Menschen in anderen Weltgegenden buchstäblich das Wasser ab“
      Letzte Woche bei Edeka waren die Avocados günstiger als die Kartoffeln. Avocados Stück 39ct. Kartoffeln das Kilo 2 €. Ich hab die Avocados auf die Waage gelegt und sie waren tatsächlich günstiger, obwohl sie um die halbe Welt reisen, um bei Edeka zu landen. Andererseits ist das bei den Kartoffeln vielleicht auch so. Auf den Kartoffeln stand „Ackergold“. – Im wahrsten Sinne des Wortes.

  8. @ Christa Meist
    „Ich kann mich nicht erinnern, dass zu Corona-Zeiten jemals jemand einen Pflegemenschen gefragt hat, ob er arbeitsschutzgerecht während der Arbeitszeit die FFP – Maske abnehmen und 15 Min. frei atmen darf.“

    WAS – um Gottes Willen – hat das mit dem Thema (zukünftig geplante) Ernährung zu tun?

    Und zur obigen Aussage: Ausnahmen bestätigen die Regel, zweifelsohne, aber aus ERFAHRUNG, SEHEN und daher Wissen kann ich die Aussage treffen, dass das Maske-Tragen zwar offiziell Pflicht war, aber eher als KANN ausgelegt wurde!
    Denn wenn NIEMAND Zutritt zu Heimen hatte, muss ja wohl irgendwer für die rapid steigenden Übertragungen verantwortlich gewesen sein! Nicht weiter tragisch, wenn es nicht rigide Auswirkung auf die Insassen und deren menschenverachtende Abgrenzung von Familie und Freunden bedeutet hätte – AM ENDE DES WEGES!

    Boah – ich ertrage dieses Jammern einfach nicht mehr!

    1. Wessen Jammern? Ich bin mir nicht sicher, wen oder was du meinst.
      „muss ja wohl irgendwer für die rapid steigenden Übertragungen verantwortlich gewesen sein“. Es ist eine menschenspezifische Selbstüberschätzung, das „Sich-verantwortlich-fühlen“ für die gesamten Unbilden der umgebenden Welt. Vielleicht neigen andere Tiere auch dazu, aber mit denen können wir uns noch nicht so recht verständigen. Manche gehen dieses Problem naturwissenschaftlich an ohne zu Lösungen zu kommen. Andere philosophisch – je nach Geschmack idealistisch oder materialistisch, dialektisch-idealistisch oder dialektisch-materialistisch und wieder andere religiös. Und haben auch keine Lösungen.
      Ich halte deshalb dafür, sich nicht weiterhin die Köpfe einzuschlagen, weil man meint im Besitz einer definierten und definierbaren Wahrheit zu sein. In einem chaotischen System hat die Suche nach eindeutigen Wechselwirkungen ihre Grenzen.
      Der individuell real erfahrbare Bereich wird durch die Verwendung stochastischer Methoden statt Wahrnehmung und realer Messung nicht vergrößert. Das hat mit den Sinnen zu tun, die alle bestmöglich funktionieren müssen, damit Mensch sein Handeln in seinem Umfeld optimieren kann. Ist dies nicht der Fall, ist er genauso vom Glück abhängig wie der Raubvogel, der besser sieht; der Hund der besser riecht, der Fisch der besser hört… . Man muss sich nicht einem imaginierten Gott unterwerfen, um als Art die eigenen Grenzen zu erkennen. Die anderen können´s ja auch.
      „WAS – um Gottes Willen – hat das mit dem Thema (zukünftig geplante) Ernährung zu tun?“ Die Beantwortung dieser Frage hat etwas damit zu tun, was und wieviel man zum Leben zu brauchen glaubt. Der aktuell lebende wissenschaftlich gebildete Mitteleuropäer reklamiert zum „Überleben“ offensichtlich um einiges mehr als viele andere Menschen. Mehr Energie, mehr Wasser, mehr stoffliche Ressourcen. Ich verweise lediglich auf die Bedürfnisse indigener Völker anderer Erdteile und den riesigen Bedarf an importierten Ressourcen der wissenschaftlich gebildeten Bewohner Europas. Ich halte die stoffliche Ausbeutung fremder Gegenden nicht für wissenschaftlicher und/oder menschlicher als die, Menschen auszubeuten, die in ihnen leben. Was sie brauchen ist ihre Entscheidung.

      1. „.., ist er genauso vom Glück abhängig wie der Raubvogel, der besser sieht; der Hund der besser riecht, der Fisch der besser hört…“

        OOOOK:
        also wenn Sie dem gemeinen Fisch einen Hörsinn bescheinigen, der z.B. dem der Katzen überlegen wäre – dann, ja, gebe ich Ihnen unumwunden Recht.
        Oder meinen Sie die anderen FISCHE, die über teilweise 1000e Kilometer hören können und sich vorzugsweise Blau-, Buckel-, Grindwale etc nennen inkl. ihrer kleineren Verwandten? Lassen wir dabei Mal die physischen/artspezifischen Voraussetzungen und das Medium Wasser außer Acht.
        Zum Thema Riechen (ohne Zinken im Gesicht) empfehle ich einen Exkurs in die Welt der Haie.
        Aber herzlichen Dank, dass Sie meine Behauptung so trefflich bestätigten.

      2. Die Antwort zu was und wieviel man zum Leben braucht wird gerade hauptsächlich in den aufsteigenden Nationen Asiens und Südamerika beantwortet: mindestens das was wir z.Z. (noch) haben.
        Die Lebensweise der traditinell lebenden Hobis, die mit ihrem Mais klar kamen, hat kaum Anhänger gefunden.
        Und wer keine Aussicht auf steigendes Wachstum in seiner Gegend sieht versucht als „Schutzsuchender“ an die Töpfe der (noch) reichen Nationen zu kommen.

  9. Schulterzuck, man hat ja gesehen, wie unkritisch sich die Leute unerprobte RNA-Lipid-Nanopartikel spritzen lassen.
    Warum sollte es nun groß Probleme geben, mit dem was sie essen?
    Wird schon schiefgehen, mal im wahrsten Wortsinn gemeint.

    1. „Schulterzuck, man hat ja gesehen, wie unkritisch sich die Leute unerprobte RNA-Lipid-Nanopartikel spritzen lassen.“
      Und ganz besonders die Linken Großmäuler und Vollhonks, nicht nur hier im Kommentarbereich. Obwohl sie doch immer wieder ganz genau zu wissen meinen, dass (nicht nur) „Kontrolle und sichere Produkte“ auf der Strecke bleiben, wenn es um „Ertrag und Profite“ geht!

  10. @ Wetzel

    Schulterzuck, man hat ja gesehen, wie unkritisch sich die Leute unerprobte RNA-Lipid-Nanopartikel spritzen lassen.
    Warum sollte es nun groß Probleme geben, mit dem was sie essen?
    Wird schon schiefgehen, mal im wahrsten Wortsinn gemeint. („Peter“)

    Klassenziel erreicht?
    Die Spontis, die ich vor 50- Jahren kannte, hätten sich solcher Erfolge geschämt.

  11. Ist es nicht grausam, zusehends den real existenten Faschismus wahrzunehmen und viele tun so als ginge sie das nichts an?
    Danke Herr Wolf für diese geschriebene Realität.
    MfG

    PS das IPB (Institute Pertanian Bogor, Indonesien), hat den Bananen Oligarchen aus dem GenWesten, Nachhilfe Unterricht gegeben, was zu tun ist bei Pilzbefall! Die Chiquita +++ Freunde der Lügen bangen um ihre Erträge, dieselben die ihre nicht schmeckenden Bananen als ein perfektes GMO angepriesen hatten

  12. @ Phineas
    Naja, ich würde mich als linksliberal (vielleicht auch linkslibertär) mit starken friedenspolitischen und Ökobezug bezeichnen.
    Es stimmt allerdings, das viele Linke erstaunlich schnell den Verzicht von Freiheitsrechten akzeptiert und befürwortet hatten.
    Ich vermute mal das Angst (scheint bei links stärker als bei rechts vorhanden zu sein) und Floskeln wie solidarisch und Gerechtigkeit da eine große Rolle gespielt haben.
    Viele Linke reagieren da mit einem pawlowschen Reflex.
    Auch eine gewisse Freude an staatsdirigistischen Vorgehen ist in linken Kreisen grundsätzlich recht verbreitet.
    Deshalb kommen Anarchisten und stramme Linke auch nicht gut miteinander klar.
    Lustig finde ich, das ausgerechnet Pfizer von Linken verteidigt wurde.
    Eine extrem gierige Firma deren Skandale Legion sind und schon massenhaft Opfer gefordert haben.
    Ich möchte allerdings zu Bedenken geben, das ganz am Anfang die AfD Scharfmacherpositionen vertreten hat.
    Deren Richtungswechsel kam später. Was ihn nicht falsch macht. Wie ich schon unter einem anderen Artikel schrieb, die AfD sehe ich als recht inhomogen an und deshalb wird es mit denen immer wieder interessante Überraschungen geben.

  13. Ich hab ja immerhin einzweihalbe Argumente in meinem Kommentar untergebracht. Wie kommen sie vor?

    „Sie sind mit einer Arroganz geprägt, die kaum zu übertreffen ist … Ihre psychischen und politischen Probleme sind hier nicht zu „heilen“.“

    „Linkes Großmaul und Vollhonk“

    Ein „Großmaul“ bin ich gewiß, Phineas, über „Vollhonk“ kann ich nicht streiten, ist mir auch völlig palle, aber „Links“ bin ich nie im Leben gewesen, du umgefallener Torpfosten! Wie du sehr wohl weißt.
    Und für sowas soll ich „Artikel“ schreiben?
    Ich hätt echt ein „psychisches Problem“ , wenn ich auf diese abstruse Idee verfiele (nach dem Herbst, wo die Szenerie hier noch eine klein wenig andere war).

  14. @pseudolinke Panikattackler

    „Mit zelotischem Fanatismus warten die Genossen und Ex-Rebellen bis in das Heute hinein im Morgengrauen auf den Stufen vor den Impftempeln und betteln um einen Stich…Muss man Mitleid haben, wenn man glaubt, anderen Menschen beim Sterben zuzuschauen? Eher meldet sich leise Wut angesichts debiler Staatsgläubigkeit und hündischen Vertrauens auf Mehrheitsansichten…Spätestens beim Ausgrenzen, Stigmatisieren und Denunzieren der Skeptiker hatte sich die Option mit späterer Nachsicht und möglichem Trost erledigt. Fahrt zur Hölle in eurer Geisterbahn, und lasst euch ein “Long Covid” in den Grabstein meißeln. Rollt dahin, geduckt, ausgelaugt und fassungslos die eigene Auslöschung bestaunend. Mitleid? Aber gerne. Alles stand und steht in obszöner Klarheit auf dem Homepage-Opus von Schwabs Davoser WEF – einem Kurort mitten im Herzidyll einer Republik, deren zentrales Geschäftsmodell immer schon die aktive Sterbehilfe war.“

    Wolf Reiser
    München – Novembertaumel: Mit der Tram 27 Richtung Schlachthof (27.November 2022)

    https://neue-debatte.com/2022/11/27/muenchen-novembertaumel-mit-der-tram-27-richtung-schlachthof/

  15. Hier
    wird die Neue Gentechnik als
    Grüne Gentechnik bezeichnet /beworben.

    Erwin Chargaff
    hat sowohl das Herumpfuschen
    am Atomkern wie das Herum –
    pfuschen am Zellkern als Fehler gesehen !

  16. Neben den nicht sicher auszuschließenden gesundheitlichen Aspekten hat das Thema noch noch eine gefährliche Seite, die nicht unterschlagen werden sollte.

    Nach der Zulassung werden diese patentierten Pflanzen Vorteile haben, die sie so vorteilhaft machen, dass die Nichtnutzung fast verunmöglicht wird, wenn man als Produzent oder Landwirt „normales“ Saatgut verwendet.

    Wenige einzelne Großfirmen werden sich den europäischen Agramarkt unter sich aufteilen, weil sie die Patente halten und schon einen großen Vorsprung in der Forschung haben. Natürlich zum größten Teil wohl US-Firmen.

    Könnte es sein, das VdL gerade dabei ist, die europäischen Bauern an die US-Industrie zu verscherberln? Man sollte alles dafür tun, um unabhängig zu bleiben. Und das geht bei diesem Thema nur noch durch Verzicht!

    Und kann sich einer der Damen oder Herren hier vorstellen, dass die Profiteure der Monopolisierung ausser dem finanziellen Gewinn auch noch die eigenen Produkte selber verzehren würde?

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