Am 27.Januar gedenkt das offizielle Deutschland der Befreiung des KZ Auschwitz und den Opfern des NS-Regimes. Eine große Opfergruppe wird wohl keine Erwähnung finden.
Eine erste Gruppe sowjetischer Kriegsgefangenen kam bereits Ende Juli 1941 nach Auschwitz. Nach Forschungsergebnissen der im staatlichen polnischen Auschwitz-Museums tätigen Historiker waren es politische Kommissare der Roten Armee, Staatsbedienstete wie auch gewöhnliche Akademiker. Sie wurden offenbar nur nach Auschwitz gebracht, um sie dort zu töten, vor allem in der nahe dem Stammlager gelegenen Kiesgrube zu erschießen.
Eine große Gruppe von rund 600 sowjetischen Gefangenen wurde am 3. September 1941 unter der Regie des stellvertretenden Lagerkommandanten Karl Fritzsch gemeinsam mit rund 250 kranken polnischen Zivilgefangenen in die Keller des Lager-Blocks 11 getrieben und mit Zyklon B vergast. Die oberen Stockwerke waren zuvor geräumt, das SS-Personal war mit Gasmasken ausgestattet worden. Die Aktion gilt trotz mancher Unzulänglichkeit, so musste der Gaseinsatz nach 2 Tagen wiederholt werden, weil immer noch einige lebten, als erfolgreicher Probelauf für die Massentötung durch Zyklon B. Danach suchte man nach einer besseren und dauerhaften Einrichtung für die geplanten Massentötungen. Die Leichenhalle wurde dafür umgebaut. In die Decke wurden mit Filz abdichtbare Löcher für das Einwerfen der Gasbehälter gehauen, die Tore mit einer besonderen Verriegelung versehen. Allein im November und Dezember 1941 wurde von rund 1000 von der Gestapo Kattowitz selektierten sowjetischen Kriegsgefangenen ein Großteil in dieser modellhaften Gaskammer ermordet, während andere erschossen wurden. Viele der „Politisch Verdächtigen“ wurden allerdings erst gar nicht in Gefangenenlager überstellt, sondern von Angehörigen der sog. Einsatzgruppen bereits in der Nähe der Front getötet.
Aufgrund des großen Zustroms von gefangenen Sowjetsoldaten wurden für deren Unterbringung ab Mitte September 9 Blöcke des auf einem ehemaligen Kasernengeländes eingerichteten Stammlagers mit Stacheldraht vom übrigen Teil des Lagers abgetrennt. Über dem Tor dieses Lagers stand „Russisches Kriegsgefangenen Arbeitslager“. Die Mortalitätsrate unter den Rotarmisten war unabhängig von laufenden Tötungen bereits in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft sehr hoch, weil sie nach einem brutalen Aufnahme- und Desinfektions-Ritual oft tagelang nackt und ohne Lebensmittel blieben.
Für den Aufbau des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im geräumten polnischen Dorf Brzezince, das dann zur großen Tötungsfabrik für europäische Juden und Roma wurde, soll nicht zuletzt eine gewisse Ratlosigkeit im Umgang mit der großen Zahl von der Wehrmacht gefangener Sowjetsoldaten Anlass gewesen sein. Allein für 1941 wird von insgesamt ca. 3 Mio. ausgegangen. Beim Bau von Auschwitz-Birkenau wurden ab Ende 1941 dann auch sowjetische Kriegsgefangene eingesetzt. Völlig unzureichend versorgt, waren sie dort die erste Gruppe, die dem SS-Motto „Vernichtung durch Arbeit“ unterworfen war.
Der im Auschwitz-Museum tätige Historiker Jacek Lachendro sprach in einer vom Auschwitz-Museum, dem Moskauer „Museum des Vaterländischen Krieges“ und der Universität Krakau am 15.10.2016 veranstalteten Tagung von mindestens 15.000 sowjetischen Gefangenen im KZ Auschwitz. Die Tagung, an der sich deutsche Einrichtungen nicht beteiligten, fand anlässlich der 75. Wiederkehr der Überstellung von rund 10.000 gefangenen Rotarmisten aus den schlesischen Strafgefangenenlagern Neuhammer und Lamsdorf nach Auschwitz statt. Von den insgesamt rund 15.000 sowjetischen Kriegsgefangenen in Auschwitz, so Lachendro, seien ungefähr 3000 ohne Registrierung kurz nach der Einlieferung ermordet worden. Viele der übrigen seien in den ersten Monaten der Inhaftierung verhungert, erfroren oder an Infektionskrankheiten und Erschöpfung gestorben. Nach Birkenau seien im März 1942 nach Liquidierung des „Russischen Kriegsgefangenen Lagers“ nur noch einige hundert Häftlinge verlegt worden. Abgesehen von einzelnen Gruppen, die in andere Lager verfrachtet wurden, und den 96 beim letzten Appell der SS-Lagerleitung am 17.1.45 noch Lebenden, so die Recherche Lachendros, sind alle in Auschwitz inhaftierten sowjetischen Militärangehörigen, insgesamt etwa 14.000, ums Leben gekommen.

Der mit Gedenkstättenarbeit befasste Historiker Rolf Keller schreibt in seiner Studie „Sowjetische Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz 1941-45“ von 5,3 bis 5,7 Mio. sowjetischen Kriegsgefangenen, von denen 2,6 bis 3,3 Mio. in deutscher Gefangenschaft zu Tode kamen. Die Sterblichkeitsrate war also, trotz i. d. R. deutlich kürzerer Gefangenschaft, sehr viel höher als bei den rund 3,2 Mio. deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion, von denen eine knappe Million ihre Heimat nicht wieder sah. In das Reichsgebiet von 1939 kamen sowjetische Kriegsgefangene erst Anfang 1942. Sie wurden in Konzentrationslagern oder in speziellen „Russen-Lagern“ untergebracht. Der Transport in diese Lager erfolgte oft in offenen Güterwaggons.
Die Bedingungen in den „Russen-Lagern“ unterschieden sich grundsätzlich von denen in den Lagern z. B. für französische oder niederländische Gefangene. Die Anwendung der Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen wurde im Fall der sowjetischen Kriegsgefangenen ausdrücklich ausgeschlossen. Auch die Situation der ca. 600.000 polnischen Militärangehörigen in deutscher Gefangenschaft, die in der Mehrzahl in kleinen Gruppen vor allem Landwirtschaftsbetrieben als Zwangsarbeiter zugewiesen wurden, war besser als die der gefangenen Sowjetsoldaten. Ein „Merkblatt für die Bewachung sowjetischer Kriegsgefangener“ forderte „ständige scharfe Bewachung“ und bei Fluchtversuchen den Schusswaffeneinsatz ohne Anruf. Jegliche Unterhaltung mit den Gefangenen war dem Wachpersonal verboten. Erst mit Himmlers Ausrufung einer „modernen Sklavenhalter-Regierung“ am 9. Juni 1942 und den wachsenden Arbeitskräfte-Defiziten in der deutschen Wirtschaft wurden auch die gefangenen Sowjetsoldaten konsequent zu Arbeiten außerhalb der Lager herangezogen.
Unbedingte Rücksichtslosigkeit wurde zum Prinzip des Feldzugs gegen Russland
Der Krieg gegen die Sowjetunion war nach Ansicht des Nationalsozialismus-Forschers und Militärhistorikers Andreas Hillgruber von Beginn an als „rassenideologischer Vernichtungskrieg“ angelegt. Der bekannte Zeithistoriker Hans Mommsen geht in seinem Buch „Zur Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“ davon aus, dass nur der für das Dritte Reich ungünstige Kriegsverlauf die Menschen der Sowjetunion vor einem systematischen Vernichtungsprogramm bewahrte.
Hitler hatte mit dem sog. Kriegsgerichtsbarkeitserlass vom 13. Mai 1941, der im Rahmen des „Unternehmens Barbarossa“ den Strafverfolgungszwang bei Straftaten von Wehrmachtsangehörigen gegen Zivilisten aufhob und Wehrmachtsoffizieren ein Exekutionsrecht ohne Verfahren einräumte, unbedingte Rücksichtslosigkeit zum Prinzip des Feldzugs gegen Russland gemacht. Der deutsche Imperialismus sollte seine Expansionsgebiete nicht wie in Zeiten des wilhelminischen Flottenbaus in Übersee, sondern in Osteuropa finden. Im Rahmen des aus Himmlers Planungsamt stammenden Vorstellungen eines „Generalplans Ost“ waren 330.000 Quadratkilometer der Sowjetunion für eine deutsche Besiedlung vorgesehen. Die dort lebende Bevölkerung sollte zu „50-60% vernichtet“, der Rest vertrieben oder zur Zwangsarbeit herangezogen werden. Die natürlichen Reichtümer der UdSSR ausserhalb des geplanten deutschen Siedlungsraums, so die ertragreichen Agrarflächen im Süden und die Ölquellen des Kaukasus, sollten unter deutsche Kontrolle kommen, Restbestände russischer Staatlichkeit in Richtung Ural abgedrängt werden.
NS-Propaganda und administrative Anweisungen lieferten den unmittelbaren Anstoß für die unmenschliche Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen. Die Wurzeln für deren Einstufung als „Untermenschen“ aber liegen in dem sich Ende des 19. Jahrhunderts vor allem in preußisch-protestantischen Milieus schnell entwickelten Antislawismus. 1891 war mit dem Alldeutschen Verband eine mit vielen Zeitungsredaktionen gut vernetzte Lobbyorganisation des deutschen Imperialismus entstanden, deren Propaganda für ein deutsches Expansions- und Kolonisierungs-Programm in Osteuropa bereits völkisch-rassistisch durchsetzt war. Journalisten und Literaten sorgten in breiten Bevölkerungskreisen für die Vorstellung von einer Überlegenheit der „nordisch-germanischen Rasse“ wie eines rückständigen, aber bevölkerungsstarken und bedrohlichen Slawentums. Kaiser Wilhelm sprach 1912 im Vorfeld des 1. Weltkriegs vom bevorstehenden „Entscheidungskampf zwischen Slawen und Germanen“. Im Ersten Weltkrieg wurde die mit Plünderungen und Übergriffen auf die Zivilbevölkerung verbundene kurzzeitige Besetzung von Teilen Ostpreußens durch die russische Armee zu einer breiten Hetzkampagne genutzt. (In Frankreich und Großbritannien wurde nach deutschen Kriegsverbrechen im neutralen Belgien der Begriff „neue Hunnen“ populär). Der in Ostpreußen tätige General von Morgen rief sogar die bis dahin verachteten Polen zum Kampf gegen die „russischen Barbaren“ auf.
Das von Verachtung wie auch einer unbestimmten Angst geprägte Russland-Bild großer Teile der deutschen Elite wurde durch die Oktoberrevolution verstärkt und durch den an Eigeninteressen orientierten pragmatischen Umgang der Weimarer Regierungen mit der neuen Sowjetmacht (Militärkooperation, Intensivierung der Handelskontakte) kaum gemindert. Auch dass kleinere Teile der deutschen Intelligenz und die KPD mit einer gewissen Faszination die sowjetischen Entwicklungen verfolgten, änderte am landläufigen Russland-Bild wenig. Nach 1933 fand das Feindbild „Russland“ unter dem Slogan des „Juda-Bolschewismus“ eine weitere Ausprägung. Der Hitler-Stalin-Pakt 1939 sorgte nur im Unterbau der NS-Bewegung für eine kurzzeitige Desorientierung, während viele Eliten-Angehörige in ihm eine strategische Meisterleistung des Führers sahen. Und im Juni 1941 waren hinsichtlich des „Todfeindes“ jegliche Irritationen beseitigt.
Heute ist das Russland-Bild aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter oder wieder lebendig
Der 27. Januar, an dem 1945 das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde, ist seit 1996 ein „gesetzlich verordneter Gedenktag“, der den Opfern des Nationalismus gewidmet ist. 2025 fand im Bundestag am 29.1. die Gedenkveranstaltung statt, da Bundespräsident Steinmeier am 27.1. an der zentralen Veranstaltung in Auschwitz teilnahm. Als Gastredner im Bundestag war der Vorsitzende des ukrainischen Verbandes für jüdische Holocaust-Überlebende, Schwarzman, geladen. Bundestagspräsidentin Bas erinnerte in ihrer Eröffnungsrede an die verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes, von den Juden, den Sinti und Roma über die Zeugen Jehovas und queere Menschen bis zu den Euthanasie-Opfern. Sie nannte auch allgemein „Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter“: Die ermordeten Sowjetsoldaten, immerhin die zweitgrößte Opfergruppe, waren der SPD-Politikerin aber keine Erwähnung wert. Auch Bundespräsident Steinmeier achtete sorgfältig darauf, die sowjetischen Kriegsgefangenen nicht zu erwähnen. Er konzentrierte sich auf die größte Opfergruppe, die Juden, und nutzte die Anwesenheit Schwarzmans, um der ukrainischen Führung weitere Unterstützung in deren „Kampf…gegen den furchtbaren Krieg, den Putin gegen die Ukraine führt“ zu versichern. Im Unterschied zu den Reden von Bas und Steinmeier werden in deutschen Medien und offiziösen Stellungnahmen sowjetische Kriegsgefangene als Häftlinge in Auschwitz durchaus erwähnt. Dass sie die ersten Opfer einer Massenvernichtung mittels Zyklon B waren, wird aber zumeist verschwiegen.
Heute ist das Russland-Bild aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter oder wieder lebendig. Insbesondere nach den Maidan-Ereignissen 2013/14 wurde für die „veröffentlichte Meinung“ wichtig, einen angeblich historisch begründeten, grundlegend unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungsstand der Ukraine im Vergleich zu Russland herauszustellen. Die Ukraine habe schon frühzeitig „einen festen Platz in der mentalen Landkarte Europas“ eingenommen, während in Russland nach dem Zerfall der Mongolenherrschaft das „Ideal einer Herrschaftsordnung in der zentralisierten Autokratie des Zaren“ gesehen wurde, schreibt der in Deutschland verhätschelte Schweizer Historiker Andreas Kappeler in seinem 2017 erschienenen Bestseller „Ungleiche Brüder – Russen und Ukrainer“.
Kappeler, dessen „Kleine Geschichte der Ukraine“ Standardwerk in deutschen Bibliotheken ist, bedient in „Ungleiche Brüder…“ den Mythos der ukrainischen Nationalbewegung von einer Jahrhunderte alten ukrainischen Nation als Teil des „aufgeklärten Europas“, während der Hinwendung der ukrainischen Nationalisten zum Faschismus in der 1. Hälfte des 20.Jahrhunderts und vor allem deren bis heute nicht erfolgter politischer Aufarbeitung keine besondere Bedeutung zugemessen wird. Speziell nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 gaben deutsche Medien und Politiker beim Rückgriff auf antirussische Ressentiments jegliche Zurückhaltung auf.
Wer bei google.de „Russen morden, rauben, vergewaltigen“ sucht, wird mit einer Fülle von Links zu verallgemeinernden Berichten über Russland und die Russen bedient. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung betitelt im Juli 2022 einen Artikel über Russland mit „Verrohtes Russland – eine Gesellschaft der Gewalt“. Während in UN-Berichten beiden Kriegsparteien im Ukraine-Krieg Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen werden, hat man sich in Deutschland unter Bezug auf angeblich gezielt als Kriegswaffe eingesetzte Sexualverbrechen russischer Militärangehöriger spezialisiert. „Sexuelle Gewalt ist zu einer Waffe im Angriffskrieg gegen die Ukraine geworden“, behauptet z. B. die Böll-Stiftung. Geschickt spielt man damit auf die in der (west-)deutschen Geschichtsschreibung sehr präsenten, allerdings nie als Kriegswaffe eingesetzten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Angehörige der vorrückenden Roten Armee 1944/45 an. Auch deutsche Politiker wollen nicht zurückstehen. So schreibt z. B. Michael Roth (SPD), ehemals Staatsminister im Auswärtigen Amt, in seiner Autobiografie „Zonen der Angst“, dass für ihn Russland bereits vor 2022 „ein Terrorstaat, …ein Riesenreich mit einer dunklen, diabolischen Seite“ gewesen sei. Der grüne Außenpolitiker Anton Hofreiter beklagt im November 2025 in seinem Blog, dass die russische Armee in den von ihr eroberten Gebieten ein „Terrorregime“ errichtet habe, welches an die „schlimmsten Verbrechen der Stalinzeit erinnert“ und deshalb „die Ukraine den Krieg … gewinnen“ muss. – Wer würde es angesichts des russischen Teufels-Reichs und Putins stalinistischen Terrors noch wagen, eine differenzierte Sicht auf den Ukraine-Krieg und seine Entstehungsgeschichte wie ein Kompromisslösung in Friedensverhandlungen einzufordern?





Wie diese heutigen verlogenen, selbstgefälligen und widerwärtigen politischen „Eliten“ Deutschlands mit den NS-Verbrechen gegen die UdSSR bzw. Russland umgehen, ist wirklich nur noch zum Fremdschämen. Aber Hauptsache immer böse auf die AfD (von der ich allerdings überhaupt nix, aber auch rein gar nix halte, um das nachdrücklich zu betonen!) sein und bei jeder Gelegenheit NAZI blaffen.
Echt zum🤮🤮🤮
Danke für den Hinweis, da kam mir gleich ein Buch in den Sinn, dass es mittlerweile sicher nur noch antiquarisch zu erhalten gibt, dass ich als Jungspund in den 1990er-Jahren las, das aber dasselbe berichtet – Titel „Keine Kameraden – Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941 – 1945“ des Autors Christian Streit.
Traurig, dass wir wieder in solchen Zeiten leben wo dieses Menschheitsverbrechen an „sowjetischen Kriegsgefangenen“ geleugnet wird, zumal die „sowjetischen Kriegsgefangenen“, die so behandelt wurden Russen und Ukrainer sowie andere Nationalitäten der UDSSR umfasste.
Daran sollte man erinnern übrigens auch der us-amerikanische Autor Raul Hilberg erinnerte in seinem 3-bändigen Werk „Die Vernichtung der europäischen Juden“ an dieses Verbrechen…..
Sind leider wohl schon lange tot diese Autoren, aber die heutige Generation sollte mal daran erinnert werden, dass es durchaus eine andere Sicht als die russophobe auf die Kriegs- und Menschheitsverbrechen in den osteuropäischen Ländern und der UDSSR gab.
Gruß
Bernie
Ergänzung – die Überlebenden hatten es übrigens auch nicht leicht insofern sie in die UDSSR – freiwillig oder unfreiwillig – zurück kehren konnten.
Stalin behandelte die überaus ungerecht da ein sowjetischer Soldat sich nicht gefangen nehmen lassen, sondern bis zum Tod Widerstand leisten sollte – er bestrafte sie sogar mit Gulag für ihr Überleben in NS-Gefangenschaft, und sie waren Geächtete in der Sowjetgesellschaft.
Das sollte man beim Gedenken an diese Soldaten – und Soldatinnen der Roten Armee auch in Erinnerung behalten.
Gruß
Bernie
Weibliche Angehörige der sowj. Armee wurden von der Wehrmacht unmittelbar nach ihrer Gefangennahme ermordet. Es gab dazu einen Befehl der Wehrmachtsführung.
Eine Quelle wäre gut.
@Routard
Da haben Sie recht 😉
Gruß
Bernie
https://unrecht-erinnern.info/themen/unrecht/
@Ronald
Danke für 😉
Gruß
Bernie
Walter v. Reichenau war 1941 OB der 6. Armee, also einer von 14 Armeebefehlshabern.
Die Heeresgruppe Süd übernahm er Ende 1941, war da einer von drei Heeresgruppenbefehlshabern und viel kurz nach der Jahreswende einem Schlaganfall zum Opfer!
Ein expliziter Befehl der Heeres- oder Wehrmachtsführung liegt dazu nicht vor!
War aber auch nicht nötig, größtenteils ermordet wurden sie trotzdem!
Danke für die Quelle, kannte ich nicht, auch nicht den Erschießungsbefehl des von Reichenau.
Trotzdem: Man sollte seine Aussagen zu diesem Thema genau fassen. In der Quelle steht:
„Rotarmistinnen, die in deutsche Kriegsgefangenschaft gerieten, wurden in der Regel sofort von den Männern getrennt. Zu Beginn des Krieges kam es sogar zu Erschießungen. Grundlage dafür war ein Befehl von Generalfeldmarschall Walter von Reichenau vom 29. Juni 1941, der allerdings schon am 3. Juli wieder zurückgezogen wurde. Dennoch kam es auch in der Folgezeit wiederholt zu Tötungen. Die deutschen Soldaten hatten für ihre Taten keine Konsequenzen zu befürchten“.
Den Befehl gab es also zwischen Juni und Juli, hatte einige Tage Gültigkeit – wäre interessant zu erfahren, warum er zurückgezogen wurde.
Von diesem von Reichenau gibt es den sogenannten „Reichenau-Befehl“ vom 10. Oktober 1941, der hier wörtlich zitiert werden sollte:
„[…] Das wesentlichste Ziel des Feldzuges gegen das jüdisch-bolschewistische System ist die völlige Zerschlagung der Machtmittel und die Ausrottung des asiatischen Einflusses im europäischen Kulturkreis. Hierdurch entstehen auch für die Truppe Aufgaben, die über das hergebrachte einseitige Soldatentum hinausgehen. Der Soldat ist im Ostraum nicht nur ein Kämpfer nach den Regeln der Kriegskunst, sondern auch Träger einer unerbittlichen völkischen Idee und der Rächer für alle Bestialitäten, die deutschem und artverwandtem Volkstum zugefügt wurden. […] Deshalb muß der Soldat für die Notwendigkeit der harten, aber gerechten Sühne am jüdischen Untermenschentum volles Verständnis haben. Sie hat den weiteren Zweck, Erhebungen im Rücken der Wehrmacht, die erfahrungsgemäß stets von Juden angezettelt wurden, im Keime zu ersticken. […]
Absolut richtig!
Dieser berüchtigte „Reichenau-Befehl“ wurde von Addolff ausdrücklich als vorbildlich belobigt und von vielen Oberbefehlshabern zur Verbreitung an die Truppe weitergegeben, z.B. von v.Manstein, der als Berater des „Amt Blanck“, dem Vorläufer des Verteidigungsministeriums,
hinzugezogen wurde. In seinen apologetischen Nachkriegsbüchern scheint er das vergessen zu haben!
Widerliches Pack!
Ich kann die lügenhaften Vorwürfe (ausschließlich) sowjetischer Vergewaltiger nicht mehr hören/ lesen. Immer wieder und noch als Fortsetzung der Goebbels-Propaganda.
Dagegen helfen auch keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die regelmäßig deren Haltlosigkeit belegen. Das Thema bleibt unverzichtbarer Bestandteil der medialen Kiegsführung.
Teile ihre Ansicht, zumal es mittlerweile Aufklärung über westlich-allierte Vergewaltiger gibt – Bücher darüber.😉
Und die Wehrmacht war auch nicht besser – siehe den Spielfilm „Steiner – Das eiserne Kreuz“ um Mal einen Film zu erwähnen der die Schandtaten der Wehrmacht an sowjetischen Frauen zeigt.
Gruß
Bernie
Vergewaltigungen finden, schon psychologisch bedingt, in jedem Krieg statt.
Es gab in den 90ern eine Studie von Historikern, die eigentlich eine außergewöhnlich hohe Zahl der Roten Armee belegen sollte (Auftraggeber: Bundesamt). Es waren aber noch zuviel auf ihren fachlichen Ruf Bedachte darunter, sodaß sie zum Schluß kamen, daß die Franzosen und Briten pro Kopf/Soldat eine viel größere Quote lieferten, ja regelrecht taktisch mit vorheriger Aufklärung Orgien der Vergewaltigung im großen Maßstab organisierten. Es gab dagegen kein Gesetz und keine Verfolgung, im Gegensatz zur Sowjetarmee. Dabei verwendeten die Historiker die Propagandazahlen Goebbels als Faktum, die heute in det ukrainischen ihre phantastische Fortsetzung finden.
Es gibt auch ausreichend glaubwürdige Belege dafür, daß den Massenvernichtungen sowjetischer Bevölkerung Massenvergewaltigungen voraus gingen. Nur hat das die SU nicht ausgeschlachtet, vermutlich aus puritanischer Sicht.
Um mal eine Quelle zu erwähnen, die generell die Vergewaltigungen beschreibt:
„Als die Soldaten kamen – Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs[…]“, Autorin Miriam Gebhardt:
https://www.penguin.de/buecher/miriam-gebhardt-als-die-soldaten-kamen/paperback/9783570553404
„[…]Die verdrängten Verbrechen am Ende des Krieges
Die Soldaten, die am Ende des Zweiten Weltkriegs Deutschland von der nationalsozialistischen Herrschaft befreiten, brachten für viele Frauen neues Leid. Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung wurden dabei nicht nur »die Russen« zu Tätern, sondern auch Amerikaner, Franzosen und Briten. Auf Basis neuer Quellen und anhand vieler Lebensgeschichten beschreibt Miriam Gebhardt erstmals historisch fundiert das Ausmaß der sexuellen Gewalt bei Kriegsende und in der Besatzungszeit[…]“
Gruß
Bernie
Gruß
Bernie
@ Bernie : Zeitzeugin zu den Verge -waltigungen im besetzten Österreich:
Die Ami haben keine Österreicherin -nen vergewaltigt, die haben sich die
Madln gekauft „
Es ist das gleiche Gedankengut, das 1941- 1945 und ab 1945 bis heute die ( West) deutsche Gesellschaft beherrscht. Und wer die Gründungsgeschichte der „Grünen“ kennt, wundert sich nicht mehr, das gerade aus diesem Sumpf die fanatischsten Russenhasser kommen. Aber auch die Sozen stehen dem nicht nach. So hat Merkel mit Putin vereinbart, das den Überlebenden der Blockade von Leningrad eine Einmalzahlung „aus humanitären Gründen“ ausgezahlt werden soll. Das von den Sozen geführte AA hat aber nur „jüdische Überlebende“ bedacht. Offenbar sind Nichtjuden für die Beamten des AA keine Menschen…
Aus Anlass des 75. Jahrestages der Beendigung der Blockade von Leningrad im Jahr 2019 erschien in der „Alpenprawda“ ein Artikel, der vor rassistischem Hass nur so triefte…Julius Streicher wäre Stolz auf seine geistigen Erben!
Moin, #Ronald,
„Und wer die Gründungsgeschichte der „Grünen“ kennt, wundert sich nicht mehr, das gerade aus diesem Sumpf die fanatischsten Russenhasser kommen “
Ich wäre interessiert an ihrer Sicht dazu. Ich selbst war Gruendungsmitglied und war beteiligt an den ideologischen Auseinandersetzungen mit/gegen Hausmann, Springmann, Gruhl und co. doch Russenhass war nicht im „Angebot“.
Mit freundlichen Gruessen
Damals waren ja „die Sowjets“ der offizielle Feind. Da brauchte es keine extra Russophobie…
Aber Völkerverständigung stand auch nicht auf der Agenda…
Na, das ist mal ’ne Aussage!
Fällt Ihnen nicht mehr dazu ein, als dass die Völkerverständigung nicht auf der Agenda stand?
Mehr als Allgemeinplätze sind also von Ihnen nicht zu erwarten!?
In den 90er, damals gab es davon noch Einige, zahlte die BRD Renten an baltische SS-Ratten, lehnte aber jegliche Zahlung an deren russische Opfer, die damals unter der bestialischen Umgestaltung der Sowjetunion litten, ab. Das war lange bevor der „neue Hitler“ Putin Russland neu ordnete.
Alles, was man wissen muss, um das zu verstehen, steht im Artikel und für mich bleibt nur unverstanden, wie lange Russland versuchte, mit uns, mit dem Westen umzugehen, als wären wir normale Mitglieder der meschlichen Gemeinschaft. Ich glaube, das war tatsächlich der größte Fehler russischer Politik. Sie hätten es damals sehen können: Renten für die SS – Verachtung für deren Opfer, wenn sie keine Juden waren.
Das ist die Kurzfassung.
Es waren nun mal gerade am Anfang des Krieges meist Sowjetische Gefangene , die eine Mehrheit ausmachten unter diesen, was sich aber dann im Verlaufe des Krieges änderte.
Anfangszeiten , ganze Sowjetische Truppenteile hatten oft nicht einmal Waffen da gerade Mitten in der Moderinisierung . Von alten Sowjetischen Bombern warf man Nähmaschinenteile ab auf die Front, während Deutsche Piloten Jagd auf Ziegen machten vor Langweile, Sie dienten der modernste Armee auf diesen Planeten damals. Und Wissen dieser Art habe ich aus Sowjetischer Literatur o(
Aber , das war einmal. Lange her , ein zweites mal passiert das den Russen nicht !!
Muss aber fairerweise sagen, es gab oft Deutsche, gerade meiner Ecke, die Russischen Gefangenen heimlich Brot und andere Sachen zusteckten .. Was für ein Mut, denn wenn erwischt, hatte auch das Leben eines Deutschen dann keinerlei Wert mehr ..
Der rassistische Hass auf „ Russen“ ist übrigens nicht nur in Schland vorhanden. Während des 2.WK wurden über 100000 sow. Kriegsgefangene nach Norwegen zur Zwangsarbeit verfrachtet.Sie bauten u.a. die Eisenbahn „ Nordlandbahnen und die heutige E6. Zwischen 15 und 20000 davon starben an Hunger, Kälte und Misshandlungen…Schon in den 1940er Jahren hat die norwegische Regierung begonnen, die Gräber zu öffnen und die Überreste der Toten ins Meer zu entsorgen( „Operation Asfalt“). Die Bewohner des Mittelnorwegischen Städtchens Moh-i- Rana protestierten dagegen und es kam in vielen Orten Norwegens zu schweren Protesten( Friedhofskrieg), die von Polizei und Armee gewaltsam niedergeschlagen wurden. Daraufhin hat die norwegische Staatskirche ein Grundstück auf einer abgelegenen Atlantikinsel bereitgestellt, damit die noch etwa 6000 vorhandenen Leichen in einem Massengrab beigesetzt werden konnten…
Übrigens waren norwegische und französische Freiwillige der Waffen- SS die fanatischsten Kämpfer im Kampf um Berlin 1945…
Der ehemalige Ministerpräsident Jens Stoltenberg hat in seiner Amtszeit verfügt, das alle Archivdokumente dazu auf „alle Zeiten“ unter Verschluss gehalten werden sollen…
thx für diese Infos ..Interssant..
1940 stand Norwegen unter deutscher Besatzung, der Kollaborateur Quisling war an die Macht gebracht worden.
Und er hatte Helfer. Aber im Gegensatz zu Deutschland ging ein nennenswerter Teil der Bevölkerung dagegen in Widerstand.
Später will man oft von den unangenehmen Teilen seiner Geschichte nichts mehr wissen.
Schöne Beispiele sind Italien, wo Dokumente zu dt. Kriegsverbrechern einfach weggeschlossen wurden. Oder Österreich,
daß sich nach dem Krieg als bedauernswertes Opfer darstellte.
Das war vor über 80 Jahren. Was hat das mit der Politik heute zu tun?
Dass so mancher von seinen Eltern als Kind Erziehungskeile erhalten konnte reicht aber doch schon – muss man nicht noch von deren Greueltaten hören müssen- sowas aber auch !!!
– Ausserdem sind ja all diese Gestalter schon längst verstorben – dann erübriegt sich ja jede juristische und sonstige Verfolgung. Ja, wenn man damals diese Entwicklung hätte vorhersehen können, mit den Gesetzesänderungen im Reich und der Militarisierung und Aufrüßtung, DANN und nur dann hätte man vorher NEIN sagen können. Aber Heute – ? Warum soll sich das einer anschauen ?
Während in Schland die „Eliten“ nur noch die Juden als Opfer darstellen, sieht man es in Russland anders. Da erinnert man sich noch sehr genau an die Verbrechen ….und will eine Wiederholung verhindern. Deshalb schaut man in Russland genau hin, wenn in Estland und Lettland jährlich Gedenkmärsche für die Waffen-SS stattfinden und wenn westliche Politiker offen ihre Sympathie für die ukrainischen Bandera- Faschisten äußern. Auch in Polen hat man nichts vergessen…auch nicht den Völkermord der Banderas an ca 80000 bis 100000 polnischen Zivilisten in Wolyn 1943…
Wenn sie wirklich an Erkenntnis interessiert sind, und nicht nur trollen wollen: Elem Klimow „Geh und sieh!“
Allerdings haben sich die Polen auch nicht besser verhalten, sie sind kein Opfervolk. Sowohl in der , von Polen besetzte damalige Ukraine, die sich auf Galizien udn Wholynien beschränkte, sowie bei der Vetreibunng der Deutschen, bzw was sie zu Deutschen erklärten. Diese kostete ebenfalls abertausenden Zivilisten das leben, es wurde vergewltigt und gemordet was das Zeug hielt. Die Rote Armee umstellte damals das Haus des Dichters Gerhard Hauptmann in Schlesien, um die Polen daran zu hindern, den bettlägerichen, im sterben liegenden Mann aus dem Haus zu schleifen. Interessant ist imemr auch, das gerade die westukrainischen Banderaanhänger den Holodomor bemühen. Die damalige Ukraine, die ehemaligen habsburgerischen Kronprovinzen Galizien und Wholynien, standen zur Zeit des Holodomors unter polnischer Herrschaft, waren von der Hungersnot also gar nicht betroffen, sondern die ehemaligen russischen Provinzen wie Taurien, Dnepopetrpwsk Charkow usw, sowie vor allem der russische Kuban, die Wolgaregion und Teile des heutigen Kasachstan, also überall wo es selbstständige Bauern im Sowjetreich gab.
@cromwell: Was für ein Tag, dass ich ihnen einmal zustimmen muß. Der junge Vater der englischen
Familie, in der ein Schulkollege und ich auf Klassenreise 1975 nach England untergebracht waren,
sagte einmal als im Fernsehen wieder einer der Kriegsfilme lief: „forget it, it‘ s all history“. Wir sollten
in Deutschland endlich in die Zukunft sehen, als ständig in der Vergangenheit zu wühlen.
Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.
Volle Zustimmung!
Heiko Schafberg
Und wer die Vergangenheit auslöscht oder auslöschen will, schafft die idealen Bedingungen zur Wiederholung.
Aber die gegenwärtige Politik der Regierenden erinnert uns doch ständig an die Vergangenheit.
Die Engländer haben auch allen Grund dazu…
Ihre Frage ist gleichzeitig auch die Antwort. Wenn Sie die Paralellen und Zusammenhänge nicht erkennen und sehen, dann müssen Sie eben so fragen.
Nicht jeder hat das Gedächtnis einer Eintagsfliege wie die Deutschen.
@cromwell
Ja,ja, immer dieser Schuldkult.. gell.
Der Vogelschiss ist doch schon lange abgewaschen.
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Cromwell schreibt :
„Das war vor über 80 Jahren. Was hat das mit der Politik heute zu tun?“
Sie wissen doch :
„Der Schoß ist fruchbar noch, aus dem das kroch“
Diese Worte sind m.M.n. heute genauso aktuell wie zu Brechts Zeiten, denn siehe :
https://www.tagesspiegel.de/politik/sexuelle-ubergriffe-hitlergrusse-nazi-party-bundeswehr-entlasst-soldaten-nach-mutmasslich-schweren-vorfallen-bei-den-fallschirmjagern-15088631.html
Stellen Sie sich einmal vor, wie solche Nazi-BW’ler ( evtl. in trauter Einigkeit mit den Russenhassern der ukrainischen Neonazi-Brigaden ) mutmaßliche „Kollaborateure“ im Donbas jagen, dann wird Ihnen vielleicht bewußt, wie groß die Gefahr ist, dass sich die Vergangenheit – zumindest in Teilen – wiederholt.
Cromwell schreibt :
„Das war vor über 80 Jahren. Was hat das mit der Politik heute zu tun?“
Sie wissen doch :
„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“
Diese Worte sind m.M.n. heute genauso aktuell wie zu Brechts Zeiten, denn siehe :
https://www.tagesspiegel.de/politik/sexuelle-ubergriffe-hitlergrusse-nazi-party-bundeswehr-entlasst-soldaten-nach-mutmasslich-schweren-vorfallen-bei-den-fallschirmjagern-15088631.html
Stellen Sie sich einmal vor, wie solche Nazi-BW’ler ( evtl. in trauter Einigkeit mit den Russenhassern der ukrainischen Neonazi-Brigaden ) mutmaßliche „Kollaborateure“ im Donbas jagen, dann wird Ihnen vielleicht bewußt, wie groß die Gefahr ist, dass sich die Vergangenheit – zumindest in Teilen – wiederholt.
Komischerweise gibt es in „anderen Zusammenhängen“ offenbar kein „Das war vor über 80 Jahren“. Interessant, wie man einen bestimmten, heutigen Rassismus ins historische Nirwana schicken möchte…
„Interessant, wie man einen bestimmten, heutigen Rassismus ins historische Nirwana schicken möchte…“
Sie müssen bloss noch erklären, wo Sie heute im woken Deutschland Ihren „heutigen Rassismus“ entdecken. Aus der letzten Umfrage auf Overton ging übrigens hervor, dass 50% der User -auf Trump Seite als deren Identifikationsfigur- gegen woke kämpft, nicht gegen Rassismus.
Den Rassismus, den ich meine, kommt natürlich nicht plump daher, sondern er versteckt sich hinter wohlfeilen Phrasen, dreisten Leugnungen (z.B. der Vorgeschichte), hinterlistigen Verdrehungen und scheinheiligem und punktuellem Ablasshandel mit einer bestimmten historischen Schuld.
woke=Rassismus
„Das war vor über 80 Jahren. Was hat das mit der Politik heute zu tun?“
Dummheit u. Bosheit sind erblich….
Ein sehr informativer und wichtiger Artikel.
Vielen Dank an Herrn Kallok.
Der Autor beginnt mit einer Geschichte über das tragische Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener und geht dann zu ihrem eigentlichen Ziel über – der Kritik am verzerrten Russlandbild in einigen modernen Büchern und deutschen Medien. Nebenbei bemerkt: Nirgends behauptet der Autor, dieses Bild sei falsch.
Kurz gesagt: Der Autor instrumentalisiert die Opfer des Terrors für ihre eigenen Zwecke.
Sieh da, der ukrainische Propaganda-Strolch! Hier, dein 🐟
Um den russischen Propaganda-Strolchen (oder einfach nur einen Strolchen) zu sehen, braucht man nur in den Spiegel zu schauen.
Nun, wie es aussieht, werden die Russen früher oder später ihre Rache bekommen – vermutlich eher früher, wenn die Deutschen als Nation per Flugpost kollektiv krematiert werden – hyperschnell. 80 Jahre zu spät, aber besser als nie.
Dumm wen man als normaler Mensch in D lebt, aber ja, die meisten haben es verdient, wenn sie Parteien wählen, die offenen Hass und Vernichtungsfantasien gegen Russland pflegen.
Danke übrigens das Thema mal aufgegriffen zu haben und die ganze Heuchelei wegen der angeblichen deutschen Verantwortung gegenüber den Juden und der angeblichen absoluten Einzigartigkeit des Judenmordes in der Weltgeschichte der Verbrechen entlarvt zu haben.
Jeder, der sich in DE mit der Erinnerung an die NS Zeit befasst und dazu öffentlich aktiv wird, ist seit ca. 10 Jahren mit einem zunehmenden Stimmungswandel konfrontiert. War die Rote Armee früher Befreier, so änderte sich der Ton in „befreit durch die Rote Armee, aber dann kam es zu den Vergewaltigungen“ und schließlich: „nach der Befreiung durch zahlreiche Vergewaltigungen durch russische Soldaten traumatisiert“.
Auch die Inschriften auf den Gedenksteinen änderten sich, war in der DDR noch von „Opfern des Faschismus“ die Rede,
waren sie nach 89 „Opfer des Nationalsozialismus“ oder „Opfer der Gewaltherrschaft“. Eine Gedenktafel, die an Zwangsarbeitergräbern angebracht werden sollte, wurde abgelehnt wegen des Textes „Nie Wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“
In dem Buch von Miriam Gebhardt Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs (2015) wird aufgezeigt, dass zahlreiche von den Soldaten der westlichen Alliierten begangene Vergewaltigungen verschwiegen wurden und werden, obwohl sie aus Quellen wie Polizeiberichten belegt werden können.
Man wird buchstäblich in Propagandajauche getaucht, wenn man Mainstream-Medien konsumiert, Tag für Tag. Gestern etwa erzählte man im Schweizer ‚Echo der Zeit‘ seinen arglosen Zuhörern wieder einmal das Märchen von den Abertausenden verschleppten ukrainischen Kindern, die nun gar zu russischen Soldaten gemacht würden. Dies nachdem zuvor schon ein langer Beitrag über die für die Reporterin wahrscheinlich Zehntausenden Todesopfer des iranischen ‚Regimes‘ gesendet worden war. Wohl als Vorbereitung bzw. Legitimierung des nächsten völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der usa, der vermutlich kurz bevor steht.
Gerade in Deutschland sollte man sich, wie in diesem Artikel allein genügend begründet, mit russophoben Propagandaäusserungen besonders zurückhalten. Deutsche Bestialität verbietet sie. Aber gegen die dümmliche Selbstgerechtigkeit ist nicht anzukommen.
o)
Übrigens, da hier jemand gefragt hat was vor über 80 Jahren war, ob das auch für heutige Generationen noch interessant ist:
Ganz einfach man findet auch heute noch völlig neue Verbrechen der Nazis – nicht nur in Auschwitz, und den Vernichtungslagern – heraus:
„[…]1944: Ein Imam im KZ – Abdelkader Mesli
September 27, 2023[…]“
Link:
https://muslimische-spuren.de/1944-ein-imam-im-kz-abdelkader-mesli
oder hier:
„[…]Politischer Widerstand brachte Muslime ins KZ von Susanne Birkner
Stand: 08.05.2020 14:15 Uhr[…]“
Link:
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/zweiter_weltkrieg/Politischer-Widerstand-brachte-Muslime-ins-KZ,freitagsforum822.html
Daraus zum Thema:
„[…]Auch sowjetische und bosnische Muslime in Neuengamme
„Wenn diese Menschen erwischt wurden, sind sie häufig in deutsche KZ deportiert worden“, erzählt Fava. „Es gab auch eine kleine Gruppe sowjetischer Muslime in Neuengamme. Deutschland hat ja sehr viele sowjetische Kriegsgefangene gemacht. Die Sowjetunion bestand aus vielen Republiken, auch den Turkrepubliken. Deswegen waren auch Muslime unter den Häftlingen.“[…]“
Wobei zu erwähnen ist, dass – zumindest bei den erwähnten bosnischen Muslimen – Opfer/Täter ins KZ eingeliefert wurden – die waren bei der SS und sind desertiert bzw. wurden als Deserteure erwischt und landetem im KZ….
Gruß
Bernie
FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff: »Man müsse Russland „dort treffen, wo es wirklich wehtut.«
Außenminister Johann Wadephul: »Russland wird immer ein Feind sein.«
CDU-Politiker Roderich Kiesewetter: »Die Russen müssen die Niederlage lernen, so wie einst die Deutschen 1945..«
Joachim Gauck: »der Ukraine so viel und so schnell und so moderne Waffen wie nur möglich zu liefern, um Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen..«
Friedrich Merz: »Putin ist ein Kriegsverbrecher. Es ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit, den wir zurzeit im großen Maßstab sehen.«
…. der schwerste …….
nö …… der Merz Freund Nethanyu hat das schwerste …….mehrfach mit Freude toppen ( mit Deutscher Hilfe ) können !!!!
…. seltsame Freunde …. hat der …. 2te Wahl -Fritz !!!!!
Diese Aussagen sind Aufruf zu Krieg und Volksverhetzung, mithin Offizialdelikte. Dass das Verfassungsgericht hier nicht tätig wird beweist, dass dieses die Verfassung nicht schützt sondern bei Bedarf Verfassungsbrüche deckt und unterstützt
Der Artikel ist…naja….geht so!
Was er schreibt, ist alles wahr!
Dennoch fehlen mir da ein paar wichtige Dinge!
Zwar erwähnt er zu Recht den Kriegsge-
richtsbarkeitserlass, aber nicht den Komissarschiessbefehl, in dem befohlen wurde, die Politkommissare der Roten Armee, also legitime Angehörige der Streitkräfte, „vorwärts der Regimentsgefechtsstände“ zu erschießen. Ein klares Kriegsverbrechen, ausgeführt von der Wehrmacht. Die Generale in den OKW-Prozessen und in den apologetischen Nachkriegsmemoiren
behaupteten unisono, davon zwar gewusst, diesen aber nicht weiter gegeben zu haben. Davon konnte, von Ausnahmen abgesehen, keine Rede sein.
Die Kriegsgefangenenlager unterstanden der Wehrmacht, von den 1941 gefangen genommenen Rotarmisten ist der Großteil schlichtweg verhungert, weil sie einfach nicht verpflegt wurden. Nach dem Krieg wurde vielfach behauptet, das mit so hohen Gefangenenzahlen nicht zu rechnen gewesen sei und man aus logistischen Gründen nicht in der Lage gewesen sei, Abhilfe zu schaffen!
Das ist klar gelogen, denn die Operationsplanung der Wehrmacht war eben genau darauf angelegt, hohe Gefangenenzahlen zu generieren. Einkassieren und verhungern lassen war die Devise.
Diese Gefangenen“lager“ darf man sich nicht wie ein KZ mit Baracken und Wachttürmen vorstellen, da wurde mitten im Nirgendwo ein Areal abgesteckt, mit Stacheldraht umzäunt und die Menschen hinein gepfercht, ohne Schutz vor der Witterung, ohne Nahrung und Wasser oder medizinische Versorgung. Bei „Unruhe“ unter den Gefangenen schoss das Wachpersonal einfach wahllos in die Menge!
DAS waren die Wehrmachtsgefangenlager 1941/42 an der Ostfront. Der SS war gestattet, Kommissare, Juden, solche „mit asiatischen Schnauzen“, also „rassisch Minderwertige“ und Kommunisten auszusondern und der „Sonderbehandlung“, sprich erschießen, zuzuführen! Dazu war die SS nicht befugt, die Wehrmacht musste das genehmigen, was sie stets problemlos taten.
Der Feldzug war auf 12 Wochen angelegt, der Nachschub bis zum Dnjepr gesichert. Kann man alles nachlesen, in den Kriegstagebüchern des Generalstabschef Franz Halder steht das alles drin.
Danach sollte sich die Wehrmacht aus dem Land verpflegen, sprich plündern, auf die Zivilbevölkerung sollte keine Rücksicht genommen werden.
Während der Winterschlacht von Moskau und auch in den Jahren 42/43 wurde „Verbrannte Erde“ angewandt, sprich der vorrückenden Roten Armee keine Quartiere und sonstige Ressourcen überlassen werden, daher wurde jedes Dorf, jede Stadt verbrannt, gesprengt zerstört, die Bevölkerung in die Wildnis getrieben. Sämtliches Vieh, alle jungen Männer wurden nach Westen getrieben.
Wenn ich sage jedes Dorf, jede Stadt, so ist das wörtlich zu nehmen, buchstäblich, ALLES!
Um Arbeitskräfte für die deutsche Kriegsproduktion zu generieren, fanden regelrechte Menschjagden statt, in einem Ausmaß, die jeden afrikanischen Sklavenjäger vor Neid hätten erblassen lassen.
Dafür konstruierte man vor Beginn des Feldzuges schon spezielle Stäbe, die sog.
KoRück ( Kommandanten des Rückwärtigen Heeresgebietes ) Davon hatte jede Armee einen, also insgesamt zunächst 14, die drei Heeresgruppen 3, welchen sog. Sicherungsdivisionen unterstanden, die die rückwärtigen Gebiete und Nachschubwege zu sichern hatten. Die SS stellten ebenfalls Verbände zu diesem Zweck auf, die Einsatzgruppen, bestimmte SS-Formationen, und der SS unterstellte Verbände, wie Polizeiregimenter, auch Truppen der Verbündeten, z.B. Ungarn.
Alle diese Einheiten arbeiteten nahtlos mit der Wehrmacht zusammen, unterstützten sich gegenseitig bei der Bekämpfung von Partisanen. Sie nahmen das „Kill and Destroy“ der US-Army im Vietnamkrieg vorweg! Ihre Handlungen spotteten jeder Beschreibung, in ganzen Rayons wurde unterschiedslos alles abgefackelt und ermordet, was denen in die Hände viel.
Und hier kommen die Ukrainer ins Spiel.
Diese waren die willigsten Handlanger der deutschen Okkupanten. Sie stellten eigene Formationen bei der Partisanenbekämpfung, Bandenkampf genannt, stellten das Personal zweier kompletter SS-Divisionen, KZ-Wachmannschaften, auch in Vernichtungslagern wie z.B. Sobibor, wo nur die Offiziere deutsch waren!
Diese Dinge wurden von der deutschen Führung ausdrücklich befohlen, waren daher ein Staatsverbrechen erster Ordnung!
Auch vermisse ich die Erwähnung des „Generalplan Ost“, der genau geplant das komplette Land ausplündern und dem russischen Volk die Lebensgrundlagen entziehen sollten. Man wollte die Bevölkerung solcherart dezimieren und erwartete 30 Mio. Tote.
Dreissig Millionen! 30! Mit voller Absicht!
DAS STEHT DA DRIN! Kann jeder nachlesen!
Dies nicht beim offiziellen Gedenken zu erwähnen, ist gar kein Gedenken!
Es ist eine Farce!
Der deutsche Russlandfeldzug gehört zu den großen Menschheitsverbrechen!
In seiner Singularität hat er für mich die gleiche Qualität wie der Holocaust, nur mit noch bedeutend mehr Opfern.
Die Rote Armee war kein Befreier für die Deutschen, die Wehrmacht kämpfte bedeutend härter als am Westen die Bevölkerung machte voller Angst, das möglichst schnell weg kam!
Warum? Weil die übergroße Masse haargenau wusste, wie die Deutschen im Osten gehaust hatten!
Da wurden Rächer erwartet, keine Befreier!!
Und den Russen konnte man es nicht verdenken, ich zumindest nicht, auch wenn ich es nicht gut heißen kann, wie ich generell Krieg und Gewalt nicht gut heißen kann!
Das deutsche Wirken in Russland ist ein bis heute ungesühntes Staatsverbrechen, eines der ganz großen Menschheitsverbrechen der Geschichte!
Diese offizielle Gedenkerei mit den Krokodilstränen der Oligarchie ekelt mich unsäglich an.
Hier wird das alles tot geschwiegen, die Rolle der Ukrainer wird tot geschwiegen, das Abfeiern der Nazis in der heutigen Ukraine wird tot geschwiegen!
Zum Kotzen!
Das ganze offizielle Gedenken können die sich hinten dort reinschieben, wo es am Dunkelsten ist!
Vielen Dank für Ihren Text, ich werde ihn bei unserer nächsten Gedenkveranstaltung verwenden.
Danke!
In Ihrem emotional aufgeladenen Kommentar stellen Sie den deutschen Einmarsch in die UdSSR bewusst als deutschen Einmarsch in Russland dar, um Ihre politische Agenda voranzutreiben.
Ich habe keine Agenda, sie Roman sie!
Und natürlich ist das emotional aufgeladen, wie auch nicht, bei dieser Sachlage!
Was ich geschrieben habe sind TATSACHEN!
Ich habe mich damit fast 50 befasst, meiner persönlichen Familiengeschichte wegen!
Die einschlägige Literatur habe ich über Jahrzehnte zusammengetragen und in meinem Regal stehen, einschließlich tausender Dokumente in meinem Privatarchiv.
Also kommen Sie mir mal nicht blöd, wenn Sie sonst nichts zu bieten haben als diesen persönlich diffamierenden Kommentar, dann sollten Sie besser den Mund halten, Sie Roman sie
Trotz Ihrer angeblich sorgfältigen Faktenprüfung und Ihres langjährigen Interesses an dem Thema stellen Sie den deutschen Einmarsch in die UdSSR immer noch als deutschen Einmarsch in Russland dar. Dies erlaubt es Ihnen, über deutsche Verbrechen in Russland zu schreiben, während Sie deutsche Verbrechen in der Ukraine und in Belarus geflissentlich ignorieren. Dieser Ansatz ermöglicht es Ihnen, Annahmen über „die Rolle der Ukrainer wird zu geschwiegen, das Abfeiern der Nazis in der heutigen Ukraine“ zu treffen“.
Was Ihren Ratschlag betrifft, „den Mund halten“, sollten Sie diesen Rat befolgen.
Hallo?
Was konstruieren Sie da?
Nur weil ich Russland statt UdSSR geschrieben habe?
Das ich Verbrechen in Weissrussland, im Kaukasus, dem Baltikum und der Ukraine nicht sehen will? Ja?
Das sich Ukrainer in großer Zahl an den Verbrechen der SS und Wehrmacht beteiligt haben ist eine historische Tatsache! Das Nazis in der Ukraine ihren Bandera abfeiern wollen Sie bestreiten?
Das die Asow-Brigaden Faschisten sind, die sich mit Nazi-Symbolen schmücken?
Ich lese nichts Substanzielles bei Ihnen, nur ein Konstrukt, weil ich Russland statt UdSSR schrieb.
Meinen Sie ich weiß nicht, was in Babi Jar passierte?
Oder im Ghetto von Minsk?
Oder im KZ Salaspils bei Riga?
Oder über das Wüten der Einsatzgruppe D auf der Krim?
Mir solche Unterstellungen unterzuschieben, ist ein starkes Stück!
Das ist eine Frechheit!
Ich komme aus dem Ruhrgebiet!
Darum sage ich Ihnen mal mit Verlaub auf Pott:
Halt Deine blöde Fresse!
Hätte nie gedacht, das ich hier jemanden etwas so sage, weil es nicht meine Art ist!
Aber bei Ihnen kann ich nicht anders!
Er wird es nicht lesen, wenn er denn überhaupt ein Mensch und kein Bot ist. Es ist aber letztendlich auch egal. Es sind Aussagen in der Tradition dessen, was im Artikel beschrieben wird.
Ich habe, wenn ich ehrlich bein, auch keine rationelle Erklärung mehr dafür, warum in der deutschen Geschichte bis in die Gegenwart eine solche sadistische Bösartigkeit immer wieder dominant wird. Vielleicht ist es auch garnicht „deutsch“, sondern „menschlich“ und von uns in Ausschwitz nur auf die Spitze getrieben worden. Ich bin einfach nur noch ratlos. Sicher sind hier in diesem Nischenportal die Autoren und die meisten Leser, anders als der von dir kritisierte Mensch/ Bot, unterwegs. Aber ich mache mir keine Illusionen, was im Westen und besonders in Deutschland mehrheitsfähig ist.
Es bleibt der Trost, dass, wenn Deutschland zum Zentrum des Dritten Weltkriegs wird, was immer wahrscheinlicher erscheint, eine solche Mehrheit der Deutschen sich die Nukes redlich verdient hat und dass wir der restlichen Welt fehlen werden, wenn es uns nicht mehr gibt, bezweifele ich.
In Ihrem ursprünglichen Kommentar schrieben Sie über den „deutsche Russlandfeldzug“ und „deutsche Wirken in Russland“, ohne ein Wort über „deutsche Wirken in der Ukraine“ oder die Tatsache zu verlieren, dass es einen „deutschen Einmarsch in die UdSSR“ und nicht in Russland gab.
Angesichts Ihrer historischen Kenntnisse war dies kein Zufall.
Es geschah, um Ihrer antiukrainischen Rhetorik – also Ihrer aktuellen politischen Agenda – Glaubwürdigkeit zu verleihen.
„ies erlaubt es Ihnen, über deutsche Verbrechen in Russland zu schreiben, während Sie deutsche Verbrechen in der Ukraine und in Belarus geflissentlich ignorieren.“
Bist Du eine KI ? … (
Leute…..
Das auf dem Foto sind Verbrennungsöfen eines Krematoriums! Keine Gaskammern, wie in der Bildunterschrift behauptet!
Wenn „wir“ ernstgenommen werden wollen, dürfen solche Fehler nicht passieren.
Stimmt! Wenn man Bilder einstellt, sollte man vorher mal draufschauen. Sonst landet man im „Hohlspiegel“, des Spiegel. Also: Das Bild kann bleiben, aber die Bildunterschrift muss weg.
Jupp!
Es handelt sich nach meiner kurzen Recherche wohl offenbar wirklich um Verbrennungsöfen von Auschwitz, allerdings „Stammlager“. Die Öfen wie auch die Gaskammern des berüchtigten Riesenlagers Auschwitz II Birkenau waren erheblich größer, wurden aber noch vor dem Eintreffen der Roten Armee gesprengt.
Was die ersten Opfer angeht, die laut Artikel Sowjetsoldaten waren, passen die Bilder also, denn da gab es das zweite Lager noch nicht. Aber auch Gaskammern wurden in Auschwitz zu Beginn noch nicht aufgebaut. Aus dem Grund wurden Gefangene aus Auschwitz sogar bis nach Pirna-Sonnenstein geschafft, um sie dort zu vergasen. Das war eigentlich eine Anlage des Nazi-Projektes „T4“ zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“, also hauptsächlich geistig behinderter Menschen.
https://www.stsg.de/cms/pirna/startseite#lg=1&slide=0
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_14f13
Schlimme Zeit, damals.
„Am 27.Januar gedenkt das offizielle Deutschland der Befreiung des KZ Auschwitz“
Fein. Dann dürfen wir uns wieder auf jede Menge verlogener Heuchelei, hohle Phrasen, erstarrte Rituale und dümmlichstes Geseier der Bundeseule und all der anderen Selbstdarsteller in Politik und Medien freuen. Hurra…
Daß denen das nicht selber peinlich ist, mit vermeintlich betroffener Miene am Kranzband zu zupfen und Ergriffenheit vorzutäuschen. Dagegen wirkt jeder Seifenoper-Darsteller wie Anthony Hopkins.
Man darf gespannt sein, ob sie es dieses Jahr schon wagen, die Befreiung von Auschwitz der Ukraine als Verdienst anzuhängen. Es war ja schließlich die „1. Ukrainische Front“, die das Lager als erster Teil der Roten Armee erreichte.
Wer das für zu weit hergeholt hält: Es gab in den letzten Jahren schon vermehrt Versuche, diese Befreiung allgemein „den Alliierten“ zuzurechnen, um die Rote Armee nicht zu nennen, wobei eine US-Botschaft im Osten den Vogel abschoß, indem sie die US-Armee dafür angab.
Es handelt sich um eine Verhöhnung der russischen Opfer! Das dürfte ist aber kein Wunder wenn man sich mit ukr. Nazis gemein macht
Fremdschämen für unsere Politiker die die Geschichte umschreiben wollen. Ich empfinde die einfach nur noch ekelhaft und charakterlos!
Nacht und Nebel (Trailer)
https://www.youtube.com/watch?v=IKgPO4EVOO0
„Nacht und Nebel (Frankreich 1955, Regie: Alain Resnais)“
„Heute ist „Nacht und Nebel“, Alain Resnais’ halbstündiger Film von 1955, mehr als nur eine der wichtigsten Dokumentationen des nationalsozialistischen KZ-Systems. Er ist vielmehr selbst längst ein Gegenstand der Geschichtsschreibung. In den letzten Jahren sind mehrere umfangreiche Studien erschienen, die seine Entstehung und seine Wirkung, aber auch seine Form der Zeugenschaft untersuchen, darunter das bedeutende Werk von Sylvie Lindeperg, das sich als mikrohistorische „Biografie“ des Films und seiner bewegten Entstehungsgeschichte begreift.“
„Nacht und Nebel“ war eine Auftragsarbeit auf Initiative des Historikers Henri Michel, Vorsitzender eines Komitees, das vor allem die französische Geschichte unter der deutschen Besatzung aufarbeiten sollte. Dies bestimmt nicht unwesentlich den Fokus des Films, der nicht das Schicksal der Juden ins Zentrum stellt, sondern sich ohne große Differenzierungen mit den Opfern des KZ-Systems befasst. Dazu passt die universalisierende Wendung, mit der der Kommentar die Zeitgenossen wie alle zukünftigen Zuschauer adressiert: „Wer von uns wacht hier und warnt uns, wenn die neuen Henker kommen? Haben sie wirklich ein anderes Gesicht als wir?“
Eine latente Russophobie durch alle Klassen und Dekaden hindurch, kann ich als in der BRD aufgewachsener, bis auf wenige Ausnahmen (ja, die gab es, jedoch sehr selten!) bezeugen. Daher hatte es mich auch nicht gewundert, als diese
per Knopfdruck aktiviert werden konnte. Witzigerweise haben sich die vielen antira Gruppen und Verbände nicht durch Widerspruch bemerkbar gemacht^^… die deutsche „Zivilgesellschaft“ ist am Ars.. (vermutlich immer schon gewesen).
Herzlichst!
Kein Wunder war doch im Kalten Krieg im Westen auch schon „der Russe“ das zentrale Feindbild. Daß die „Zoffchetunjon“ (O-Ton Adenauer) ein Riesenreich mit 100 Völkern darunter Ukrainer, Weißrussen, Kasachen, Usbeken etc. war, haben viele ja bewußt gar nicht mitgekriegt. Manche wußten ja nicht mal, daß in der DDR deutsch gesprochen wurde…
Die „deutsche Zivilgesellschaft“ läuft immer dann zur Hochform auf, wenn sie mit den Zielen der Obrigkeit konform geht.
Ansonsten hört und sieht man davon nicht allzu viel.
Vielleicht liegt das aber auch nur an der Filterung durch die Staats- und Oligarchen-Medien.
Wenn man für so eine Überschrift mal nicht von der EU sanktioniert und/oder vom Mossad neutralisiert wird.
o))