
Die Bundesmarine durchläuft derzeit einen umfassenden Transformations- und Aufrüstungsprozess. Doch selbst bei vollständiger Umsetzung der ehrgeizigen Pläne bleibt die Frage, ob sie rechtzeitig bereit sein wird, den Anforderungen der modernen Seekriegsführung gerecht zu werden.
Ambitionen angesichts begrenzter Ressourcen
Deutschland sieht sich mit einer erheblichen Knappheit an Produktionskapazitäten konfrontiert, um sich auf einen regionalen Konflikt vorzubereiten. Die Marine leidet weiterhin unter einem deutlichen Kräfteungleichgewicht, insbesondere mangelt es an modernen Schiffen und U-Booten, die erst noch gebaut werden müssen.
Dennoch hat das Marinekommando wiederholt seine Bereitschaft signalisiert, ab 2029 im gesamten operativen Raum der GIUK-Lücke (Grönland–Island–United Kingdom) aktiv zu werden. Damit bleiben der Bundesmarine drei Jahre Zeit, um ihre Schiffskonstellation zu modernisieren. Der Flottenentwicklungsplan „Kurs Marine 2025″ und das „Zielbild für die Marine ab 2035“ sehen hingegen erst bis 2035 die technologische Modernisierung der gesamten Flotte vor. Bis dahin steht dem Kommando nur die ältere Hälfte der Flotte zur Verfügung, die zuvor einer beschleunigten Einsatzbereitschaft unterzogen werden muss.
Die angestrebten Ziele
Das „Zielbild 2035+“ sieht eine Flotte von bis zu 16 Fregatten, 6–9 Korvetten, 9–12 U-Booten und acht Patrouillenschiffen vor. Das „Kurs Marine 2025“ sieht darüber hinaus den Bau von Überwasser-, Unterwasser- und Luftdrohnen sowie von über 40 Mehrzweckkampfbooten vor.
Angesichts der Zeitenwende im Militär und dem Einzug der Drohnen wachsen jedoch selbst in diesem Fall die Zweifel, ob diese Schiffe und U-Boote den neuen Anforderungen entsprechen oder bereits bei ihrer Indienststellung veraltet sein werden.
Die aktuelle Kräftestruktur
Bis 2029 wird die Bundesmarine über drei Fregatten des Typs F124 „Sachsen“ verfügen: die „Sachsen“, die „Hamburg“ und die „Hessen“. Ihre Lebensdauer endet Mitte der 2030er Jahre. Die Fertigstellung der vierten Fregatte „Thüringen“ ist ungewiss, da der Bau von sechs Fregatten der nächsten Generation des Typs F127 mit amerikanischem Aegis-Waffensystem priorisiert wurde. Sollte deren Bau Ende 2026 beginnen, wird die Flotte die letzte Einheit dieser Serie voraussichtlich erst 2034 erhalten.
Von 2028 bis 2034 soll die Marine zudem neue Fregatten des Typs F-126 „Niedersachsen“ für die U-Boot-Abwehr mit einer Verdrängung von 10.550 Tonnen erhalten. Sie sollen vier ältere Fregatten des Typs F123 „Brandenburg“, die zwischen 1992 und 1996 gebaut wurden, ersetzen.
Der Kiellegung des ersten Schiffes der Serie, der F126 „Niedersachsen“, erfolgte jedoch erst im Juni 2024, die voraussichtliche Fertigstellung ist für den Sommer 2028 geplant. Die weiteren Schiffe „Saar“, „Bremen“ und „Thüringen“ existieren derzeit nur auf dem Papier.
Bis 2035 sollen mindestens vier Fregatten des Typs F125 „Baden-Württemberg“, die zwischen 2018 und 2022 gebaut wurden, im aktiven Dienst stehen.
Zu den Überwasserschiffen, die bis 2035 in Betrieb bleiben werden, gehören die modernisierten Korvetten des Typs K-130 „Braunschweig“ mit einer Verdrängung von 1.840 Tonnen. Sie verfügen über eine umfangreiche Bewaffnung, die jedoch im Vergleich zur Bewaffnung vergleichbarer Schiffsklassen anderer Nationen überwiegend eine geringere Reichweite und Leistung aufweist. Derzeit sind fünf Korvetten der ersten Baureihe im Einsatz, fünf weitere der zweiten Baureihe befinden sich in unterschiedlichen Fertigungsstadien.
Die U-Boote sind das Aushängeschild
Die konventionellen, also nicht atomar angetriebenen U-Boote der Klasse 212A sind sehr modern und fortschrittlich. Derzeit befinden sich sechs U-Boote dieser Klasse im Dienst. Sie sollen mit Marschflugkörpern ausgerüstet werden, die aus Torpedorohren abgefeuert werden können und sich sowohl gegen Überwasser- als auch gegen Landziele einsetzen lassen. Die U-Boote des Typs 212A bleiben bis 2035 im aktiven Dienst. Ab 2029 wird die Bundesmarine durch neue U-Boote des Typs 212CD ergänzt. Der Auftrag zum Bau von sechs Booten wurde an das Unternehmen TKMS vergeben. Es wird erwartet, dass diese U-Boote eine neue Generation darstellen und ihre Vorgänger in ihren Fähigkeiten deutlich übertreffen werden.
Darüber hinaus ist der Bau von bis zu zwölf neuen Minenkampfschiffen geplant, um die Vorgängermodelle des Typs 332 „Frankenthal“ zu ersetzen.
Ein Trumpf im Ärmel?
So umfangreich die Pläne auch sein mögen – für eine zuverlässige Sicherung der GIUK-Lücke sind diese Kräfte kaum ausreichend. Zudem wird bezweifelt, dass eine solche Schiffskonstellation den Kräften eines Gegners im Baltikum und im Nordatlantik wirksam entgegenzutreten vermag. Um das Defizit an Fähigkeiten auszugleichen, sollen unbemannte Überwasser-, Unterwasser- und Luftfahrzeuge gebaut werden. Im Frühjahr 2025 startete das Marinekommando das Programm „Future Combat Surface System“ (FCSS). FCSS zielt darauf ab, die Bundesmarine in einem hochtechnologischen Konflikt flexibler, widerstandsfähiger und effektiver zu machen.
Im Rahmen dessen soll eine neue Generation von Seekampfdrohnen entwickelt und eingeführt werden, die das Fundament der zukünftigen deutschen Marine bilden werden. Diese Drohnen sollen mit Schiffen und in Gruppen von Schiffen operieren. Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist ihre Integration in moderne maritime Kampfsysteme, insbesondere in das Führungs- und Kommunikationssystem SitaWare Headquarters (SitaWare HQ). Dieses ermöglicht allen Führungsebenen Situationsbewusstsein, gemeinsame Planung und Koordination im Gefechtsbetrieb.
Für den Einsatz mit den U-Booten des Typs 212CD ist der Bau großer, unbemannter Unterwasserfahrzeuge vorgesehen, die die U-Boote ergänzen sollen.
Langfristig sollen Seekampfdrohnen die Korvetten des Typs K 130 vollständig ersetzen. So lautet zumindest die Hoffnung unserer Admiräle, wenn sie die Einsatzbereitschaft der Marine für das Jahr 2029 proklamieren.
Darüber hinaus plant die Bundeswehrführung, den Rückstand gegenüber technologisch überlegenen Gegnern durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Truppenführung zu verringern. In diesem Zusammenhang werden Beschaffungsentscheidungen getroffen. Deutschland ist im Bereich militärischer KI jedoch stark von den USA abhängig – wie auch bei anderen modernen Waffensystemen. Wir sind vollständig auf amerikanische Entwicklungen angewiesen, insbesondere auf das Maven Smart System (MSS) der Firma Palantir, das bereits in den US-Streitkräften eingeführt wurde.
Allerdings handelt es sich dabei um einen zweifelhaften Vorteil.
Die Realität sieht jedoch anders aus
Selbst die Amerikaner räumen ein, dass die Erfahrungen mit MSS während des Krieges im Iran katastrophal waren. Ein Fehler bei der Datenanalyse durch die MSS führte zu einem Präzisionsschlag auf eine Schule in Minab, bei dem über 150 Kinder ums Leben kamen. Selbst iranische Bürger, die vor dem Krieg an Protesten gegen das Regime teilgenommen hatten, schlossen sich nach diesem Angriff geschlossen dem Ayatollah-Regime an. Die Brutalität der militärischen KI hatte den gegenteiligen Effekt.
Die Realisierung der Pläne zum Bau von Fregatten des Typs F-126 stößt auf erhebliche Schwierigkeiten. Das Schiffbauunternehmen Damen aus den Niederlanden verfehlte die Vertragsfristen, was zu Verlusten in Höhe von zwei Milliarden Euro führte. Der Vertrag ging an Naval Vessels Lurssen (NVL). Die Zukunft dieses Projekts ist ungewiss und wird im Herbst dieses Jahres vom Haushaltsausschuss des Bundestages entschieden. In jedem Fall ist es unwahrscheinlich, dass die Flotte bis 2029 alle vier Schiffe dieses Typs erhält.
Nach der Übernahme von NVL hat Rheinmetall jedoch dieses Projekt übernommen und ist zu einem der größten Abnehmer des deutschen Militärbudgets geworden. Zusammen mit der neu gegründeten Schiffbauabteilung wurde Rheinmetall auch in das Projekt zur Entwicklung mariner Drohnen des Typs K-3 Scout involviert, das gemeinsam mit der britischen Firma Kraken Technology Group durchgeführt wird. Die Kosten pro Einheit belaufen sich auf rund 350.000 Euro, die Montage erfolgt in den Hamburger Werften.
Allerdings ähnelt das Projekt derzeit eher einem hochgelobten kommerziellen Vorhaben als einer tragfähigen Lösung im Rahmen des FCSS. Zwar eignen sich die Drohnen für Angriffe auf ungeschützte Handelsschiffe, jedoch kaum für Angriffe auf Kriegsschiffe, die über eigene Mittel zur Abwehr von Drohnen verfügen. Dazu zählen beispielsweise Hubschrauber sowie Luft- und Seekampfdrohnen.
Fazit: Eine Marine im Aufbruch, aber noch lange nicht am Ziel
Die deutsche Marine hinkt dem technologischen Fortschritt weiterhin hinterher und wird bis 2029 kaum in der Lage sein, einen regionalen Konflikt im Baltikum, im Nordatlantik oder in hohen Breitengraden zu bewältigen. Dies ist den Spezialisten auf beiden Seiten der GIUK-Lücke bewusst. Dennoch bemühen sich Kanzler Friedrich Merz und die Marineführung, das Gegenteil zu suggerieren, und rütteln dabei demonstrativ mit Waffen.
Die Verantwortung dafür wird jedoch voraussichtlich nicht Merz und seine Koalition tragen müssen, sondern die nächste Bundesregierung.
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Schreiben jetzt schon kritische Mitarbeiter des Kriegsministeriums Artikel auf Overton?
Nein, ein „investigativer“ Journalist sorgt sich um die Kriegfähigkeit der deutschen Marine.
Hört sich leider nicht wie Zynismus an.
Ich teile die Großmachtpläne nicht!
Von daher wäre es mir lieber die Marine erreicht die Aufrüstungsziele nicht und das Geld würde in soziale Projekte zum Wohl der Bevölkerung fließen!
Dem Frieden verpflichtet!
Dann muss wohl die Schaumweinsteuer erhöht werden und ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werden! 😉
Die Pläne lesen sich ziemlich überheblich und fern der Möglichkeiten einer BRD, der demnächst das Geld ausgehen wird, wenn der letzte Betrieb schließt oder abwandern muss. Dann gibt es auch keine Steuereinnahmen mehr.
@Alfred Nonym
Geld in Hülle und Fülle ist ja da und so handelt Pistorius auch. Immerhin versenkte er ein paar Milliarden Euro für bestellte Fregatten die er dann doch nicht mehr wollte und jetzt geht es auf zu neuen Fregatten.
Da muss die Schaumweinsteuer wohl tatsächlich erhöht werden und über den Nachhaltigkeitsfaktor wird der Rest eingeholt denn ab 2032 gibt es keine Rentenerhöhung für Bestandsrentner mehr. Nachhaltigkeitsfaktor bedeutet Abkopplung von der Lohnentwicklung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeitsfaktor
wir brauchen keine Fähigkeit zur Seekriegsführung. Wir brauchen Frieden!
Frieden mit unseren Nachbarn, und Frieden mit der eigenen Bevölkerung. Keine Terroranschläge Auf Grundrechte und körperliche Unversehrtheit.
Ein privater Wachschutz für eine hoffentlich bald von anderen Mächten enteigneten Pipelines vielleicht.
solche Artikel machen mich fassungslos
Die Sorgen des Autors teile ich ausdrücklich nicht, fühle mich aber in meiner Einschätzung bestätigt, dass das letztlich alles – glücklicherweis! – nicht funktionieren wird, dass zwar jede Menge Geld in zweifelhafte Projekte gesteckt wird, aber der Haupteffekt des Geldsegens Teuerung sein wird und keine zuverlässige Produktion, und schon gar nicht ‚Innovation‘.
Wie kommt man bei einem Artikel über deutsche U-Boote auf die ermordeten Kinder von Minab?
War es wirklich Zufall, wenn man Video-Feed hat und einen Tripple Tab macht, also gleich noch zwei weitere Male Rettungskräfte, Überlebende und Eltern angreift? Wo sind die Verurteilungen wegen schwerer Kriegsverbrechen? Hat Deutschland das verurteilt und Haftbefehle auf die Kriegsverbrecher ausgeschrieben? Illegaler Angriffskrieg, Kriegsverbrechen … nicht?
Was die Marine der BW betrifft:
Dazu könnten sich die FDPler und alle Libertären beschweren. Klar ersichtliche Verschwendung. Die deutsche Nordseeküste ist sehr flach mehrheitlich. Da braucht man eigentlich kaum Marine. Ach, da nicht? Außerdem hat es keinen Sinn, wenn man kritisch sein will, einfach Texte von der Bundeswehr abzutippen und die nicht zu hinterfragen.
Sind die U-Boote wirklich so modern? Das wird immer behauptet. Was ist daran modern und wofür soll es nützen?
Korvetten und Fregatten suggeriert immer, dass das kleine Schiffe wären wie die historischen Schiffsklassen. Im Vergleich zu Bismarck sind sie klein, aber sie sind trotzdem riesig und ich würde doch behaupten – veraltet (siehe dazu die abgebrochene Mission gegen die bösen Houthis) :
https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen-Klasse_(2004)
Die Niedersachsen-Klasse ist noch größer. Das sind ABM für bankrotte Werften und wie viel Korruption und Vetterleswirtschaft dazu kommt, würde ich doch gerne wissen, aber die Aufträge sind leider geheim. Schade.
Abgesehen von der Ausrüstung, sollte man hinterfragen, wofür sie verwendet werden sollen. Warum sollen deutsche Kriegsschiffe um Island die atlantische Tiefsee für russische Schiffe zu machen? Was soll das bringen?
Es werden einfach nur weitere Milliarden verschwendet für Militär-Keynsianismus, wie es ihn schon vor dem 1. und 2. Weltkrieg gab und während des kalten Krieges. Weil sich die deutschen Eliten einfach nicht friedlich mit Russland einigen wollen, was auch Teilen von Macht heißt, um von denen billigen Rohstoffe zu bekommen. Vielleicht hilft die kommende krachende Niederlage der NATO in der Ukraine und diverse Regierungswechsel noch den 3. Weltkrieg zu verhindern. Dafür müssten aber die kommenden Verlierer einsehen, dass es besser ist lieber jetzt die Notbremse zu ziehen als noch mehr Geld, Ressourcen und Lebenszeit in irrsinnige Pläne zu versenken.
Zusatzfrage: Sind die Minienräumschiffe der Bundeswehr an der Straße von Hormus angekommen?
Die sind schon wieder auf dem Heimweg.
Pistolerios hat diesmal keine Fotos für die hoffnungsvollen Kandidaten.
Das sie die KI nutzen werden, um sich von dieser Schuld an dem Verbrechen reinzuwaschen schrieb ich schon vor ein paar Jahren.
Man kann ja von Kermani halten, was man will, gerade in der Ukrainefrage, aber die „intelligenten“ und verduzten Gesichter von Pistolerius und dem Braumeister des Todes waren Gold wert…👍😁
Was meinst Du eigentlich?
Hättest ja mal etwas erläutern, oder einen entsprechenden Link setzen können.
ich meinte das hier https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/21/neuer-wehrdienst-gelobnis-20-juli. Mein Post war allerdings als Ergänzung zu Kanonier gedacht. Bin da etwas verrutscht.😁
Neue Kriegsschiffe sinken genauso schnell wie die alten. Bei der rasanten Entwicklung autonomer Waffensysteme ist es fraglich ob man in 2-3 Jahren überhaupt noch Fregatten braucht. Vielleicht sollte sich die Bundesregierung im Jemen darüber einmal beraten lassen, welches Kriegsschiff wie schnell untergegangen ist.
Noch besser wäre es für Frieden einzutreten und gar nicht erst zu rüsten.
Achtung, deutsche Bevölkerung!
Wenn ihr Faschisten an die Macht bringt, bekommt ihr auch Faschismus.
Und dabei ist es egal, ob die Faschsten rosa, grün, schwarz oder blau angestrichen sind.
Wer jetzt nach rot fragt: rot ist das Blut, mit dem die Bevölkerung dafür bezahlen muss.
Und darum soll ich mir jetzt Sorgen machen? Echt jetzt?
Natürlich. Deutschland wird die erste Seemacht mit Fregatten aus grünem Stahl, echt windradgeblasen. Bald surren streng ökologisch gefertigten E-Panzer tausendfach vom Fließband, gefertigt mit Seltenen Erden, aus brandenburgischem Feinsand fleißig gesiebt von freiwilligen Rentenbeziehern. Brot wird knapp, weil keiner mehr Bäcker werden will, sondern seinen Frühaufstehzwang bei der Bundeswehr auslebt, wo er gut entlohnt wird. Geschlechter wechseln hin und her, pendeln zwischen Dienst an der Haubitze oder doch lieber Tragen einer pflegerischen Haube mit rotem Kreuz.
Rollatoren werden bewaffnet, bekommen geländetaugliche Ketten, der geriatrische Landsturm lässt den Feind erzittern, der immer unserer Feind ist. Wer als Deutscher keine Feinde hat, der ist verdächtig.
Unzählige Gigafactories sprießen aus deutschem Boden, Deutschland wird Weltmeister der grünen KI. Unter Berücksichtigung des Tierwohls werden Milliarden fleißige Goldhamster gezüchtet und in die kleinen Laufräder der Generatoren gesetzt, um den gewaltigen Stromhunger der KI zu befriedigen.
Und dann fällt eines Dienstags um 14:30 dauerhaft das Internet aus.
„Und dann fällt eines Dienstags um 14:30 dauerhaft das Internet aus.“
Warens die überzüchteten Goldhamster ?
oder doch die Russen ?
Annando: Ihr letzter Satz ist tatsächlich entscheidend. Wenn das Internet tatsächlich für Tage oder
Wochen ausfällt, brauchen wir kein Millitär mehr. Wenn die heutigen Soldaten auch nur 2 Tage
keinen Chat mit jemanden haben können, sind sie danach kampfunfähig. Die Kliniken laufen auch
schnell über, weil tausende Teeny Mädels es nicht verkraften, 5 Minuten auf die neusten Meldungen
über das Liebesleben ihrer Freundinnen oder dem der Hip Hop Prominenz zu verzichten und mit
heftigen Magenkrämpfen kollabieren. Dann werden auch noch die tausenden Lieferfahrzeuge, die
sonst die Internetbestellungen in die hintersten Ecken fahren, mangels Parkplätzen die Straßen
verstopfen, so dass kein Panzer mehr gen Osten fahren kann. Was sonst noch alles ohne Internet
nicht mehr funktioniert überlasse ich jetzt der Fantasie der Leser.
Die Bundesmarine braucht eine U-Boot-Waffe und Blockadebrecher, ansonsten klappt es wieder mal nicht mit den deutschen Kriegszielen.
Die „KI“ brauchen sie nur, um Kriegsverbrechen wie z.B. die Bombardierung der Schule von Minab als technischen Fehler abwimmeln zu können. Wie nennte fefe das immer?
„Softwarefehler, kann man nichts machen.“
Weder für die Ermordung der Zivilisten von Kundus, noch von Minab und vieler weiterer schlimmster Kriegsverbrechen musste wer haften. Kennt wer Hind Rajab und die Hind Rajab Foundation? Das Mädchen wurde auch ermordet. Davon gibt es Live-Mitschnitte und auch hinterher wurde z.B. der Wagen ihrer getöteten Familie untersucht. Er hatte 250 Einschusslöcher und die Ambulanz, die sie retten wollte, wurde zerfetzt von einer Granate.
All das hält die deutsche Regierung und natürlich auch die deutsche Bundeswehr nicht davon ab mit Israel und den USA eng zu kooperieren (und zu kollaborieren bei der Verhinderung der Aufklärung von Kriegsverbrechen).
Welcher Humanist will so eine erbarmungslose Tötungsmaschine? Das Geld dafür hätten sie auch gleich verbrennen können.
Interessante Analyse von Michael Hollister zu Minab: Was wirklich in der Shajareh-Tayyebeh-Schule geschah
Ansonsten vermisse ich fefe auch.
Was zum Teufel soll die BRD-Marine dort? Es ist ein absurdes Theater. Für die Sicherung der US-Erdöl und Erdgas Hegemonie soll die BRD bluten. Das Imperium verlangt seinen Tribut.
Dem Autor scheint das Konzept Realität nicht bekannt zu sein. Wer glaubt von Dingen verschont zu bleiben in dem man sie verschweigt oder ignoriert hat das Konzept Realität eben nicht wirklich verstanden…..
Diese GIUK-Lücke wird auch hier thematisiert, denn es ist der Zugang bzw Ausgang aus der Artktis.
https://consortiumnews.com/2026/05/11/an-armed-robbery-of-the-worlds-energy-supply/
Auszug:
Simply put: it’s an oil and gas embargo. NATO is openly admitting that its goal is to sever Beijing’s “access to energy, critical minerals” and disrupt its growing trade with Russia. None of these things are security issues. They are geostrategic and economic.
This explains why Trump is so interested in Greenland and Canada and why the Royal Navy deployed a carrier strike group last month to the Greenland-Iceland-U.K. (GIUK) corridor — and again this week. The goal is to corner Russian tankers in the Baltic and the Arctic before they are even able to leave.
Abgesehen von der verrutschten Schluss-Metaphorik – ‚rütteln mit Waffen‘ – glaubt man, sich zu Spiegel Online oder ähnlich verirrt zu haben. Nach den immer wieder rechtslastigen Äusserungen von De Lapuente nun auch noch Rüstungspropaganda? Ich fass es nicht.
Schade, das ich schon Rentner bin, aber mit etwas Glück wird due Verfügbarkeit bis 2030 auf 70 Jahre heraufgestuft und käme ich vielleicht doch noch in den Genuß einer Einberufung.
Diese schnittigen Marineuniformen hatte es mir schon immer sehr angetan.
„Selbst die Amerikaner räumen ein, dass die Erfahrungen mit MSS während des Krieges im Iran katastrophal waren. Ein Fehler bei der Datenanalyse durch die MSS führte zu einem Präzisionsschlag auf eine Schule in Minab, bei dem über 150 Kinder ums Leben kamen.“
Ein Fehler in der Datenanalyse.. Wer’s glaubt, wird seelig. War das nicht eine Schule für iranische Offizierskinder? Und wie oben bereits erwähnt, beweist auch der perverse Dreifachschlag das Gegenteil eines Fehlers.
Lieber Autor, was sollen solche unhinterfragten Sätze?
Ich finde den Artikel, und da schließe ich mich vielen Kommentatoren hier an, vorsichtig ausgedrückt befremdlich.
Die Sache mit dem „Kräfte Ungleichgewicht“hätte ich gerne mal näher erläutert. Auch das „rechtzeitig „scheint mir erklärungsbedürftig.
Der letzte Satz war natürlich der absolute Bringer.
„Verantwortung“ übernimmt in diesem Staat nämlich grundsätzlich keiner dieser vollversorgten Pappnssen mit Pensionanspruch und selbst für das größte Verbrechen gibt es Sonderurlaub und Beförderung.
Man sieht also schon mal wieder, das wird alles nichts!
Zeitmanagement unmöglich, schließlich wird Putin 2030 schon längst am Brandenburger Tor stehen, heißt es!
das einzige maritime Kriegsmittel, das schnell und schon kostengünstig überholt zur Verfügung steht, ist die Gorch Fock!
Ein paar Stückpforten hinein geschnitten, eine Batterie 24-pfd. und schon ist sie einsatzbereit!
Man darf nicht vergessen, das die Marine ein genauso bürokratischer Wasserkopf ist wie die übrige Streitmacht
Das wird nix!
Am besten, die Bundesmarine baut 40 Flugzeugträger zu je 2 Mrd Euro, dazu 500 Fregatten und kann dann endlich mithalten. Hurra! Wir sind dann wieder wer. auch 500 U-Boote wären nicht schlecht. die 5 Bio. Euro holen wir aus 10 kompletten Bundeshaushalten. Merkt noch jemand was? Wir sind technologisch, was Kriegswirtschaft und Kriegsfähigkeit anbelangt, im Rückstand. Was für ein Makel!!! Für die Zensoren hier: Das ist Zynismus. Ich bin froh, dass unsere Marine nicht kriegsfähig ist. Aber der Kommentar wird eh gelöscht.
Flugzeugträger sind aber teurer… 2 Mrd kosten vielleicht die Flugzeuge, die er an Bord hat. Dennoch möchte ich mich Deiner Forderung anschließen, 40 Stück wären angemessen. Aber es müssen atomgetriebene sein, sonst hat es keinen Zweck.
Diese Regierung kriegt nichts auf die Reihe. Nicht einmal ein einziger Flugzeugträger soll beschafft werden.
Warum „wartet dieser Kommentar auf Freischaltung“?
R.D.Precht hat Recht: Die Gesellschaft ist inzwischen auf dem Gemütsstand von pubertierenden Jugendlichen.
Immerhin scheinen sie ja durchgekommen zu sein. So Klartext Sachen wie auch das von Precht, da fremdelt die Regie immer etwas .
Der Artikel erwähnt mit keinem Wort, dass die Bundesmarine ja die erwähnte GIUK – Lücke im Nordatlantik, die die Nachschubwege von den USA und Kanada bedroht, nicht als Einzelkämpfer, sondern im Rahmen der NATO kontrollieren soll. Allerdings wird von der Bundesmarine auch ein angemessener Anteil an dieser Leistung erwartet.
Trittbrettfahren war gestern.
Diese Lametta-Typen, diese Klein-Admirale und Groß-Admirale, möchte ich sehen bei Steuerung der Deutschen Bahn
(bzw. dem, was ihre Standeskollegen, die Bahn-Manager, von der einst funktionierenden Bahn übriggelassen haben):
Ein Admiral, der es schafft, einen Tag die Bahn in Deutschland pünktlich fahren zu lassen, bekommt das Seepferdchen
Eine Woche lang – das gibt Bronze.
Danach dürfen sie in Praktika als Fahrdienstleiter zeigen, ob sie ihr Beamtengehalt wirklich wert sind.
Ich denke diese tollen Kriegsschiffe unterscheiden sich von schwimmenden Badewannen durch die „Intelligenz“, die in ihnen eingebaut ist. Also Computer, Kommunikation, Radar, Echolot etc. pp dazu bräuchte man dann wohl so genannte „Seltene Erden“.
Wieviel Kilogramm „Seltene Erden“ steckt dann in einer Fregatte und ihrer Munition und wo bekommen wir diese auf die Schnelle her? Von den Amerikanern oder bilden wir uns da was ein?
Man hört auch hin und wieder davon, dass die in Deutschland produzierten und im Auftrag Deutschlands von der Ukraine im Praxistest gegen Russland eingesetzten KI-gesteuerten Drohnen Probleme haben Freund und Feind zu unterscheiden und auch immer wieder eigene Leute angreifen. Weis jemand genaueres darüber ?
Der letzte Vierjahresplan für die deutsche Marine 1935 bis 1939 endete bekanntlich mit der Bedingungslosen Kapitulation am 8.5
1945 in Berlin-Karlshorst.
Wird es diesmal wieder eine Bedingungslose Kapitulation geben und wo wird diese unterzeichnet?
Oder gibt es dann kein Deutschland mehr?
Was macht eigentlich so ein Schlachtschiff der 2.Jh.Bundesmarine, wenn es von einem Schwarm unbemannter Drohnen angegriffen wird? Unter Wasser, an der Wasseroberfläche und aus der Luft ? Oder wenn dann so ein Ding wie Zirkon vorbeikommt? Ein Marinekonzept aus der Mitte des 20.Jh. im.21.Jh…
Der Artikel ist nicht sehr gut. Die Bundesmarine soll gemäß Grundgesetz die deutsche Küsten schützen und nicht irgenow in den Weltmeeren imperialistische Träume ausleben. Wie man sowas sehr kostengünstig macht, zeigt gerade der Iran in Echtzeit.
Kleine kostengünstige Einheiten wie Schnellboote, Mini-U-Boote, Dronen, Luftabwehr in Masse mit asymetrischer Kriegsführung sind sehr viel effektiver als riesige Schiffe. Dabei verdient der militärisch industrieller Komplex der NAto natürlich sehr viel weniger und auch die imperialistische Träume der Transanlantiker benötigen große Schiffe, die 1-2 Jahre auf den Weltmeeren fahren können. Mit Verteidigung hat das dann natürlich weniger zu tun.