
Was hat uns Hans Christian Andersens berühmtes Märchen heute noch zu sagen?
Man mag sich immer wieder wundern: Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand muss doch merken, dass Donald Trump viel Blödsinn redet, besonders dann, wenn er vor großem Publikum, von einem stets chaotischen Bewusstseinsstrom angetrieben, ins Schwadronieren gerät. Jeder kritisch gebildeter Mensch muss doch wissen, dass Benjamin Netanjahu unbeschwert, aber im Brustton gespielt-emphatischer Überzeugung wie gedruckt lügt und perfide manipuliert. Ich habe mich auch schon seit meiner Jugendzeit gefragt, wie die Massen den wie wahnsinnig kreischenden Adolf Hitler ernstnehmen konnten; Charlie Chaplin hat seinen polternden Auftritten die adäquateste Karikatur zu verleihen vermocht. Gleiche Verwunderung galt auch der clownesk-theatralischen Gestik Benito Mussolinis; wie konnte sie für bare Münze genommen werden?
Gängige Antworten darauf besagen zum einen, dass das Publikum diese Figuren deshalb so bejubelt, weil es aus ihrem Munde hört, was es als Befestigung der “eigenen” Meinung hören will, wobei der jeweilige Führer zuvor genau erkundet hat, was das Publikum hören will. Nicht minder bedeutend als die Analyse der intellektuellen Kritik seitens Gegner und Feinde ist diesen Politikern die Erfassung des Stammtischgedröhns des Wahlvolkes – das unreflektierte Zetern, Lamentieren oder Nachplappern von Klischees und Vorurteilen, wie es zumeist Kneipenrunden zugeschrieben wird. Zum anderen ernten diese Führungsgestalten ihren Erfolg, weil das Spektakel bzw. die Show mit all ihren Tricks und Gimmicks das kulturindustriell vollends eingeübte Publikum, das sich die inhaltliche Lektüre von Parteiprogrammen bzw. die intellektuelle Auseinandersetzung mit Ideologien zum großen Teil erspart, genau die Bedürfnisse bedient, die sich aus dieser Struktur ergeben: Man will unterhalten werden, sich zerstreuen, den autoritären Neigungen frönen, den angebeteten Führer glorifizieren, sich seinem Charisma ausliefern etc. Politik verkauft sich schon längst wie jede andere Ware im Kapitalismus, die Wahlkampagnen folgen den Verhaltensnormen und strukturellen Regeln Hollywoods.
Aber diese Erklärungsmuster beantworten noch nicht die eingangs gestellte Frage, wieso dem so sei: Wieso sieht man Trump sein Gequatsche nach, lässt sich von Netanjahu belügen, begeistert sich für kreischende und theatralisch auftretende Führer. Es sei hier auf ein Märchen von Hans Christian Andersen zurückgegriffen, das den komplexen Zusammenhang von Lüge, Täuschung, Selbsttäuschung, Konformismus und der sozialen Produktion von Wahrheit in prägnanter Weise widerspiegelt: “Des Kaisers neue Kleider” von 1837. Zur Erinnerung, eine kurze Inhaltsangabe.
Ein Kaiser ist nicht an seinen politischen Aufgaben interessiert, sondern ausschließlich an seiner Kleidung. Zwei Betrüger kommen an seinen Hof und behaupten, sie könnten ein ganz außergewöhnliches Gewand herstellen, dessen Stoff indes für Menschen unsichtbar bleibe, die unfähig, dumm oder für ihr Amt ungeeignet seien. Der Kaiser lässt die angeblichen Weber arbeiten. Obwohl niemand einen Stoff sehen kann, behaupten zunächst die beauftragten Beamten, später auch der Kaiser selbst, ihn zu sehen. Niemand will eingestehen, dass er nichts sieht, denn damit würde er seine eigene Dummheit oder Amtsuntauglichkeit offenbaren. Schließlich zieht der Kaiser die angeblich vorhandenen Kleider an und schreitet in einer Prozession durch die Stadt. Auch das Volk schweigt zunächst, weil niemand als dumm erscheinen möchte. Erst ein Kind ruft: “Aber er hat ja gar nichts an!” Daraufhin erkennen auch die Erwachsenen die Wahrheit – der Kaiser aber setzt seinen Umzug fort.
Das eigentlich Interessante an Andersens Märchen ist, dass die beiden Betrüger zwar die ursprüngliche Lüge produzieren, sie aber nicht allein aufrechterhalten können. Es geht darum, dass die Lüge zur sozialen Realität gerinnt. Dabei entwickelt sich eine Dynamik, die mehrere Etappen durchläuft: Vom Betrug zur Angst vor Bloßstellung, worauf eine Phase der Anpassung folgt, die zur kollektiven Selbsttäuschung führt, welche dann die scheinbare Wahrheit ermöglicht. Jeder Einzelne weiß möglicherweise nicht sicher, ob die anderen tatsächlich etwas sehen, weshalb er sich so verhält, als ob er das Kleid selbst sehe. Damit entsteht eine eigentümliche Form von sozialer Realität: Etwas wird nicht deshalb wahr, weil es wahr ist, sondern weil niemand wagt, seine Unwahrheit auszusprechen.
Dabei kommt den verschiedenen Protagonisten der Geschichte unterschiedliche Rollen zu. Die Weber personifizieren den Betrug; sie wissen, dass es keinen Stoff gibt und konstruieren bewusst eine falsche Wirklichkeit, um daraus einen persönlichen Vorteil zu ziehen. Das ist der eigentliche Betrug. Sie erzeugen eine falsche Behauptung und verbinden sie mit einer Drohung: Wer den Stoff nicht sieht, ist dumm oder für sein Amt ungeeignet, womit sie die Opfer ihres Betrugs zugleich zu dessen Mitproduzenten werden lassen. Die Hofbeamten verkörpern die Lüge; sie wissen oder vermuten, dass sie nichts sehen, und sagen dennoch, sie sähen den Stoff. Ihre Äußerung ist eine klassische Lüge: Sie sagen etwas, von dessen Unwahrheit sie zumindest überzeugt sind. Aber ihre Lüge hat einen besonderen Charakter, indem sie nicht primär dem materiellen Gewinn dient, sondern der Selbsterhaltung. Beim Kaiser wird die Sache komplizierter, denn er möchte nicht erkennen, dass er nichts sieht. Er befindet sich daher zwischen bewusster Lüge und Selbsttäuschung. Er muss sich selbst davon überzeugen, dass er das Gewand sieht, weil die Alternative für ihn unerträglich wäre: Wenn ich nichts sehe, bin ich vielleicht nicht geeignet, ein Kaiser zu sein. Die Täuschung wird somit psychologisch verinnerlicht.
Andersen beschreibt erstaunlich genau den Mechanismus des Gruppendrucks, den die moderne Sozialpsychologie später vielfach untersucht hat: Niemand möchte der Erste sein, der die gemeinsame Illusion zerstört. Das Entscheidende dabei ist, dass jeder Einzelne die Reaktion der anderen beobachtet. Der Beamte denkt: Wenn alle anderen den Stoff sehen, muss ich vielleicht tatsächlich unfähig sein; der Kaiser denkt: Wenn meine Beamten ihn sehen, sollte ich ihn ebenfalls sehen; das Volk denkt: Wenn alle anderen schweigen, sollte ich ebenfalls schweigen. Was dabei entsteht, ist eine Kettenreaktion der Konformität.
In diesem komplexen Zusammenhang fungiert das Kind als Gegenfigur, da es gegenüber der Erwachsenenwelt einen entscheidenden Vorteil besitzt: Es hat kein soziales Interesse daran, die Illusion aufrechtzuerhalten; es fragt nicht, was die anderen denken werden; es befasst sich nicht mit der Frage, was seine Aussage für seine gesellschaftliche Stellung bedeutet, oder ob er mit ihr dem Kaiser widerspricht. Es sieht lediglich einen Sachverhalt und spricht ihn unverblümt aus: Der Kaiser ist nackt. Das Kind fungiert daher als Instanz einer unmittelbaren Wahrheit, die der gesellschaftlichen Konstruktion der Unwahrheit gegenübersteht. Wichtig ist dabei, dass das Kind nichts geheimnisvoll Verdecktes entdeckt, sondern lediglich das sagt, was alle hätten sehen können.
Das Märchen besitzt somit eine ausgesprochen politische Struktur. Der Kaiser steht an der Spitze einer hierarchischen Gesellschaft. Um ihn herum befindet sich ein Hof, dessen Mitglieder von seiner Anerkennung und seinem Urteil abhängig sind. Die Frage lautet deshalb nicht nur, wer lügt, sondern welche gesellschaftlichen Bedingungen Menschen dazu bringen, eine offensichtliche Lüge zu bestätigen. Gezeigt wird in suggestiver Weise eine Herrschaftsordnung, in der die Wahrheit nicht einfach unterdrückt werden muss; es genügt, die sozialen Kosten des Wahrsprechens hoch genug anzusetzen: Wer sagt, der Kaiser sei nackt, riskiert seine Stellung bzw. sein Ansehen; wer schweigt, schützt sich. So kann eine offensichtlich falsche Behauptung die gesamte Gesellschaft durchwirken.
Der vielleicht tiefste Moment des Märchens kommt nach dem entlarvenden Ausruf des Kindes. Denn nun ist die Täuschung eigentlich beendet, die Wahrheit ist ausgesprochen, und dennoch setzt der Kaiser seine Prozession fort. Andersen suggeriert damit, dass die Erkenntnis der Wahrheit nicht automatisch zu einer Änderung des Verhaltens führt. Der Kaiser kann seine Rolle nicht einfach verlassen, er darf nicht plötzlich sagen: “Das Kind hat recht; ich bin nackt.” Seine gesellschaftliche Position zwingt ihn vielmehr dazu, die Inszenierung fortzusetzen, als habe es den Ausruf des Kindes nicht gegeben. An dieser Stelle erweist sich die die nahezu tragische Dimension des Märchens: Die Wahrheit kann erkannt sein und dennoch praktisch wirkungslos bleiben.
Man kann das Märchen als kleine Theorie der gesellschaftlich erzeugten Unwahrheit lesen. Es gibt zunächst eine objektive Realität: Der Kaiser ist nackt. Darüber wird eine sprachliche Realität gelegt: Der Kaiser trägt ein außergewöhnliches Gewand. Und schließlich entsteht eine soziale Realität: Alle verhalten sich so, als trüge der Kaiser dieses Gewand. Damit unterscheidet Andersen drei Ebenen, namentlich die der Realität, der Behauptung und der gesellschaftlichen Anerkennung der Behauptung. Und es ist gerade diese dritte Ebene, die die Geschichte so modern macht. Denn eine Lüge muss nicht von allen geglaubt werden, um gesellschaftlich wirksam zu sein; es kann genügen, dass alle glauben, die anderen würden sie glauben. Das macht das Märchen besonders ergiebig: Die ursprüngliche Lüge der Betrüger wäre wirkungslos geblieben, wenn die Gesellschaft sie nicht durch Angst, Eitelkeit und Konformismus selbst weiterproduziert hätte. Und genau darin liegt vermutlich die stärkste Pointe des Märchens: Die Macht der Lüge entsteht nicht allein aus der Fähigkeit des Lügners zu täuschen, sondern aus dem Bedürfnis der Getäuschten, getäuscht zu werden.
Man muss allerdings bedenken, dass Andersens Erzählung sich im Kontext einer offenbar absolutistischen Monarchie abspielt. Das ist insofern von Bedeutung, als diese politische Ordnung die Beziehung zwischen den Protagonisten entscheidend einfärbt. Macht und Befugnisse des Kaisers bleiben unangefochten, ungeachtet der Frage, welche Politik er betreibt bzw. ob er sie überhaupt betreibt. Man denke in diesem Zusammenhang an Ludwig XVI. am Vorabend der Französischen Revolution, dessen Passion allerdings nicht der Kleidung, sondern der Schlosserei galt. Auch er war an seinen politischen Aufgaben nur beschränkt interessiert: Am 14. Juli 1789 verzeichnete er im Tagebuch: “Rien”; er hatte an diesem Tag nichts erjagt.
Das Verhalten des Hofstaates, so intrigant es unter sich handeln mag, leitet sich von der formalen Loyalität dem Kaiser gegenüber ab. Mag er noch so skurril bzw. versponnen wirken (man denke an Ludwig II. von Bayern), sein Adel und auch das Volk wird sich selten einfallen lassen, die Ordnung, deren Oberhaupt er (eventuell von Gottes Gnaden) ist, infrage zu stellen. Bis es dann geschichtlich dennoch geschah, womit sich die feudal-aristokratischen Verhältnisse im Westen von Grund auf veränderten. Gerade deshalb ist das Kind, Verkörperung der unschuldigen Gegenfigur in Andersens Märchen, von entscheidender Bedeutung. Im Märchen jedenfalls. Zu fragen wäre, ob ein im Absolutismus erzogenes Kind sich hätte einfallen lassen können, die Nacktheit des Kaisers zu entlarven. Solche Funktionen waren institutionell gemeinhin dem Hofnarren vorbehalten, aber selbst er hätte sich nicht erlauben können, den Kaiser öffentlich bloßzustellen – er wäre nicht lange privilegierter Hofnarr geblieben.
Auf unsere Gegenwart bezogen stellt sich die theoretische Frage: Wer wären heute die Funktionsträger von Lüge, Betrug, Täuschung, Selbsttäuschung und Konformität? Die jeweiligen Protagonisten, wie sie noch in Andersens Märchen erscheinen, haben sich historisch gewandelt, aber die von ihnen verkörperten Funktionen haben sich erhalten. Lüge, Betrug und Täuschung werden heute nicht zwangsläufig den Staatsoberhäuptern angetan, sondern vielmehr von ihnen selbst unentwegt produziert, zuweilen mit Befugnissen und Machtvollkommenheiten ausgestattet, die denen des absolutistischen Monarchen ähneln. Die Konformität des modernen “Hofstaates”, parlamentarische Minister und Ministerinnen, ist durch die Abhängigkeit von den Führern bzw. durch die Verpflichtung auf Parteiloyalität von vornherein gesichert. Wie effektiv die Lüge verinnerlicht und der Betrug gesellschaftlich anerkannt wird, hat die Ideologieforschung im 20. Jahrhundert mit erschreckender Deutlichkeit zutage gefördert. Die politische Propaganda ist dabei nur ein Teil des Problems, denn die Bereitschaft zu ihrer Aufnahme ist schon mit der Wirkmächtigkeit der kapitalistischen Werbeindustrie zutiefst eingeübt. Man braucht heute keine “Weber” mehr, die Websites haben sie beerbt, InfluenzerIn ist eine anerkannte Medienfunktion mit beträchtlichem Renommee, welches sich durch Abrufquoten quantitativ bemessen lässt.
Das im Märchen als Träger der Wahrheit erscheinende Kind ist auch nicht mehr so unberührt da; heutige Kinder sind oft kaum noch so naiv, wie die Kinder früherer Generationen – TV-Sendungen und Internet haben die meisten von ihnen eingefangen und dressiert, mithin ihrer Naivität vermehrt beraubt. Und maß sich früher die “freie Presse” das Attribut des “Watchdog of democracy” bei, können sich heute nur noch die wenigsten Medien dieser Tugend rühmen – zu oft und allzu leicht wurden sie aufgekauft, vereinnahmt oder schlicht als “Lügenpresse” verschrien. Die sozialen Medien treten heute als Alternative auf, aber es stellt sich immer mehr heraus, dass sie als solche in jede Richtung ausschlagen können – auch die der Lüge, Täuschung und des Betrugs.
Und die Wahrheit, um die es bei Andersens Märchen immerhin geht? Was ist mit ihr? Das ist die vielleicht größte Tragödie der Moderne – dass diese Kategorie der Erkenntnis in der akademischen Philosophie, im alltagssprachlichen Diskurs, im hochgejubelten Relativismus, in der sogenannten neuen Unübersichtlichkeit (Habermas) und im universellen Verblendungszusammenhang (Adorno) so erschüttert worden ist, dass ihre schiere Erwähnung heute bereits nur noch ein fahles Lächeln hervorzubringen vermag. Denn wenn der Spruch “Es gibt kein richtiges Leben im falschen”, der seinerzeit von Adorno in emanzipatorischer Absicht formuliert wurde, heute nur noch die Frage zeitigt “Was soll das überhaupt sein – das richtige Leben”, dann ist es offenbar auch egal, ob die Betrüger noch weben, alle ihren herrlichen Stoff bewundern und der Kaiser nackt dasteht.
Zu fragen gilt es abschließend: Ist es zulässig, Trump und Netanjahu auf gleicher Ebene mit Hitler und Mussolini zu stellen, wie ich es eingangs getan habe. Statt einer eigenen dezidierten Antwort darauf, sei hier auf einen Artikel von David Smith in The Guartian vom 3.10.2026 hingewiesen, der den Titel trägt “When is the right time to compare US politics to the Nazi era? This expert on Christian nationalism [Dr. Robert P. Jones] says: now”.
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Jemand hat diese Aspekte neulich recht prägnant auf den Punkt gebracht, den genauen Wortlaut und wer habe ich vergessen, in etwa:
Trump ist die Vorstellung eines Armen von einem Reichen,
Musk die Vorstellung eines Dummen von einem Genie,
uswusf
-das ganze Personal dieser Clique ein sehr müder Abklatsch von schwachen und unzureichenden bis unzutreffenden Ideen von etwas, Schmierentheater, Staffage, oder eben: des Kaisers neue Kleider.
Erinnert übrigens ja stark an das Personal des „Dritten Reiches“, das von den Massen und sich selbst vollkommen überhöht wahrgenommen wurde während es doch geradezu unterbelichtete Figuren nicht mal aus der dritten Reihe waren.
Leider hört das Phänomen ja nicht bei den „Neurechten“ auf sondern zieht sich durch das gesamte Spektrum.
Ich erwähne nur stellvertretend eine gewisse Trampolina die Top-Diplomatin spielen darf.
Das Phänomen existierte aber auch im realen Sozialismus, wo es Programm war dass jeder alles werden konnte.
Ein schönes Programm, das aber doch Funktionäre wie einen gewissen Jelzin hervorgrbracht hat.
Man kann annehmen dass auch die Gremien Chinas voll solcher Leute sind.
In der Antike wird es nicht viel anders gewesen seinl
@name
„Trump ist die Vorstellung eines Armen von einem Reichen,
Musk die Vorstellung eines Dummen von einem Genie,
uswusf“
Ich gebe Ihnen mit der Aussage vollkommen recht; aber diese Personen sind nicht die Akteure sondern nur billige Verkäufer.
und um es mit Brecht zu sagen:
„Denn die einen sind im Dunkeln Und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte Die im Dunkeln sieht man nicht.“
China hatte schon immer ein rigoroses Auslesesystem für seine Beamten, das gilt bis heute.
Trampolinspringerinnen treten dort ausschließlich im Zirkus auf.
Sehr interessant, vielen Dank.
Aber, in Bezug auf den Ausgangsartikel im Guardian würde ich sagen, der 1933-Moment in der US-Politik ist nicht jetzt, sondern war bereits im Jahr 2001.
Schon richtig. Nur fragt sich, wer denn hier der Kaiser ist. Die Generation von Greta Thunberg hat über Israel nie etwas anderes gehört, als Apartheid und Landraub. Sie mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn meinte, daa aktiv werden zu müssen.
Nach dem 7. Oktober zeigte sich das. Schon am 8. waren riesiege Demontrationen auf dem Platz, auf denen Genozid gebrüllt wurde. Die Hamas hatte allerbeste Chancen, den Propagandakrieg zu gewinnen. Auf der Gegenseite? Vielleicht der israelische Botschafter. Mehr nicht.
Dann aber doch. Das entwickelte sich langsam, aber stetig. Da kamen Leute, die meinten, Israel verteidigen zu müssen. Überwiegend aus dem konservativen Lager, aber auch zum Beispiel Jutta Ditfurth von Ökolinx. Welche inzwischen auf X die argumentative Lufthoheit errungen haben. Eine drückende.
Was sich in den Wahlergebnissen niederschlägt. In Südamerika verliert die Linke Wahl um Wahl. Chile, Kolumbien, Peru, Ecuador, Bolivien, Honduras und derzeit erwischt es gar Lula da Silva in Brasilien. Trotz seiner Verdienste. Was natürlich tragisch ist. Aber die Leute wählen keine Hamas-Hiwis, die neuerdings auch noch das Terroregime in Teheran verteidigen.
Die Zuckermann-Fraktion hatte die kaiserliche Deutungshoheit und hat sie krachend verloren. So herum ist das Märchen zutreffend.
Auch wen das bei dir nicht nützt: Schau dir Gaza heute an und dann beliebige israelische Städte. und dann schweige zum Thema Genozid, ja?
Und ja, die Geschichte des Staates Israel begann mit Landraub, Apartheid (Juden in den Orten, Palästinenser in den Flüchtlingslagern) und Vertreibung. Und die aktuell politisch Verantwortlichen dort reden inzwischen auch ganz offen darüber, daß das Ziel die völlige „Araberfreiheit“ des „Gelobten Landes“ ist.
Na, für sich dürfte der werte Habermas wohl eher eine neue Übersichtlichkeit bei Hofe gefunden haben:
Korrumpierte Philosophen: Habermas und Co. werben für den Rockefeller-Totalitarismus
15. 10. 2021 | Jürgen Habermas hat sich zu den Werbern für ein totalitäres Herrschaftsmodell gesellt, wie es die Rockefeller-Stiftung skizziert hat. Der Trick, mit dem er das Totalitäre in seinen Ausführung verbirgt, ist so durchsichtig, dass ich nicht glauben kann, dass dieser überaus kluge Mensch nicht weiß, was er da tut. Ich halte ihn deshalb für einen kooptierten Philosophen. Er ist nicht der Einzige.
– Korrumpiert ist laut Duden jemand, der sich für zweifelhafte Interessen oder Ziele hat gewinnen lassen. Das muss nicht durch Bestechung sein, es kann z.B. auch sein, dass jemand einflussreichen Menschen einen Gefallen schuldet.
– Kooptiert ist laut Duden jemand, der durch die Mitglieder einer Körperschaft nachträglich als neues Mitglied aufgenommen wurde.
In der September-Ausgabe von „Blätter“ veröffentlichte Habermas einen längeren Beitrag über „Corona und der Schutz des Lebens: Zur Grundrechtsdebatte in der pandemischen Ausnahmesituation.“ Darin stellt er fest, der Staat müsse geradezu in Situationen wie derzeit die Grundrechte stark einschränken und alle aufrechten Bürger müssten das als letztlich freiwilliges Solidaropfer begreifen und gutheißen.
(…)
Seine Antwort ist in der exzessiven Wiederholung der Suggestivfrage vorweggenommen: Die Regierung darf das nicht. Jeglicher Grundrechtseingriff ist in Ordnung, ja sogar geboten, wenn sich damit die Zahl der wahrscheinlichen (statistischen) Todesfälle in Richtung einer „naturwüchsigen“ (normalen?) Rate senken lässt.
Durch seinen Trick, die sachlogisch eigentlich unabdingbare Qualifizierung mit „stark“ oder „viele“ wegzulassen, genügt nach Habermas Argumentation jede noch so kleine, statistisch erwartbare Senkung der Todesrate durch Außerkraftsetzung von Grundrechten, um diesen Grundrechteentzug nicht nur zu rechtfertigen, sondern sogar zwingend zu machen. Denn eine Abwägung gibt es dann nicht mehr. Habermas hat das Ziel der Senkung der Todesrate ausdrücklich und unabhängig vom Ausmaß an die Spitze der Zielskala gesetzt.
Das ist offenkundig unsinnig. Ich glaube nicht, dass eine Studentin mit so einer Arbeit das Vordiplom des Philosophiestudiums bestehen würde. Ich kann mir daher auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein ausgesprochen intelligenter Mensch wie Habermas das nicht weiß. Offenkundig hat hier jemand etwas geschrieben, was er selbst nicht glaubt, und sich nicht übermäßig viel Mühe dabei gegeben, es überzeugend zu machen. Der Staat nimmt ständig eine erhöhte Todesrate von allen möglichen Todesursachen in Kauf, von Verkehrstoten über Krankenhauskeime bis Umweltverschmutzung. Oft wären zur Senkung dieser Todesraten nicht einmal Grundrechtseinschränkungen nötig, sondern nur etwas Steuergeld oder bessere Regulierung.
https://norberthaering.de/macht-kontrolle/habermas/
Und da es nun zum zweiten Mal genannt ward, der 1933 Moment:
The Germans Are Back!
Break out the Wagner, folks … the Germans are back! No, not the warm, fuzzy, pussified, peace-loving, post-war Germans … the Germans! You know the ones I mean. The “I didn’t know where the trains were going” Germans. The “I was just following orders” Germans. The other Germans.
Yeah … those Germans.
In case you missed it, on November 18, the German parliament passed a new law, revising the so-called “Infection Protection Act” (“Das Infektionsschutzgesetz” in German), that formally granted the government the authority to issue whatever edicts it wants under the guise of protecting the public health. The government has been doing this anyway, ordering lockdowns, curfews, travel bans, banning demonstrations, raiding homes and businesses, ordering everyone to wear medical masks, harassing and arresting dissidents, etc., but now it has been “legitimized” by the Bundestag, enshrined into law, and presumably stamped with one of those intricate official stamps that German bureaucrats like to stamp things with.
This revised “Infection Protection Act,” approval of which was rushed through the parliament, is not in any way comparable to the “Enabling Act of 1933,” which formally granted the Nazi government the authority to issue whatever edicts it wanted under the guise of remedying the distress of the people. Yes, I realize that sounds quite similar, but, according to the government and the German media, there is absolutely no equivalence whatsoever, and anyone who suggests there is is “a far-right AfD extremist,” “a neo-Nazi conspiracy theorist,” or “an anti-vax esotericist,” or whatever.
As the revised Protection Act was being passed (i.e., the current one, not the one in 1933), tens of thousands of anti-totalitarian protesters gathered in the streets, many of them carrying copies of the Grundgesetz (i.e., the constitution of the Federal Republic of Germany), which the parliament had just abrogated. They were met by thousands of riot police, who declared the demonstration “illegal” (because many of the protesters were not wearing masks), beat up and arrested hundreds of them, and then hosed down the rest with water cannons.
https://consentfactory.org/2020/11/22/the-germans-are-back/
Das auch da ja gerade ein paar andere Höflinge mit dem GG spazieren gingen. Ach und ich schätze es wurde bereits erwähnt, die Führer, die Hitlers und Mussolinis, Francos, Salazars und Petains, etc. etc., können nur tun was sie eben so tun aufgrund ihrer äußerst großzügigen Förderer. Die gleichen Förderer sind ebenso großzügig wenn es um das Eintragen autoritärer Neigungen in die zu Verführenden geht.
Homo sapiens hat doch die Welt in sich – und die ist mächtiger als die Realität,
das heißt, eigentlich ist NUR das innere die praktische Realität. Der Check mit
der Außenrealität kommt dann eben manchmal überraschend. So, wie man
vielleicht in Kürze wird erleben können, daß der Versuch eines EU-Landes
einen russischen Schattentanker mit einer für die USA bestimmten
Öllieferung zu stoppen von einer US-Fregatte mit einem Warnschuß quittiert
werden wird.
„Zu fragen gilt es abschließend: Ist es zulässig, Trump und Netanjahu auf gleicher Ebene mit Hitler und Mussolini zu stellen, wie ich es eingangs getan habe.“
Ein guter Ansatz wäre, zunächst einmal ein Maß für Bösartigkeit zu finden. Wenn man das versucht, landet man aber schnell in „Teufels Küche“. Wie will man „werten“? Betrachtet man die Anzahl der Opfer? Die Anzahl der Opfer im Bezug auf die Anzahl Menschen, auf die die betrachteten Schwerstverbrecher „Zugriff“ hatten? (Beispiel: Pol Pot). Die Grausamkeit der Tötungen? (Bei einer der tausenden Vivisektionen der Japaner zu sterben, war ja wohl deutlich schlimmer als „nur“ in einer Scheune mit hunderten anderen Menschen lebendig zu verbrennen, oder?). Oder sollte man auch Potentiale bewerten? (Wenn Ben-Gvir so könnte, wie er wollte …).
Ich bin da ratlos. Zumindest in Deutschland sehe ich aber nahezu tägliche NS-Verharmlosung.
Zimmermann macht ein Fass auf, dessen Boden der Hitlervergleich ist und dann – Deckel zu! – der Hitlervergleich.
Der in Andersens Märchen erzählten Täuschung unterliegt er selbst: Am bloßen Gestus will er den Hitler erkennen, an der Art seiner Rede, an der Theatralik, am geistigen Niveau. Was er am Märchen zwar erkennt und ausführlich analysiert, wie eben Ideologie funktioniert und beim Autoritätsmenschen verfängt und wie die Beobachtung der Wirklichkeit dabei auf der Strecke bleibt, trifft ihn auch selbst: Nicht das, was und wie sie quatschen, ist relevant, sondern, was sie tun.
Ob einer Hitler gleicht, bemisst sich nicht an den Geste, sondern an seiner gesellschaftpolitischen Funktion, an seinen Taten. Der Vergleich wäre deshalb mit einer Faschismusdefinition einzuleiten. Was ist Faschismus, lieber Herr Zuckermann? Muss man immer mit der großen Keule zuschlagen, wenn es auch das kleine Skalpell tut? Gab es nicht Tyrannen, Diktatoren, Unholde lange vor dem Hitlerfaschismus?
Andersens Märchen passt in meinen Augen viel besser zur aktuellen LBGT Hysterie: Gibt es zwei Geschlechter? Neeein!Wir „sehen“ vielfältige – nur das Kind sieht zwei. Und ist es nicht lustig, dass die US_Armee (außer von der Dickleibigkeit) auch noch von dem Phänomen belastet wird, dass Trans-willige Männer als Soldat dort ihr wichtigstes Geschlechtsmerkmal auf Staatskosten entfernen lassen können?
Was im Zuckermannartikel aus meiner Sicht fehlt, sind die Erkenntnisse der modernen Psychologie zum Thema kognitive Dissonanz (Festinger). Damit es zu einer Zerstörung der Wahrnehmung kommt, muss vermieden werden, dass die Versuchsperson den Eindruck gewinnt, an dem Experiment unter Zwang teilzunehmen und zweitens muss man sicherstellen, dass sie für ihre Teilnahme nicht entlohnt wird. Das vorausgesetzt, funktioniert die Dissonanzreduktion nach dem Prinzip des stärksten Senders: Die Aussagen des starken Senders werden beibehalten, die des schwächeren verworfen: das verringert die innere Angst, allerdings auf Kosten der Fähigkeit, noch zwischen wahr und falsch unterscheiden zu können (Voltaire: „Das ist sicher: Wer Dich dazu bringt, Absurdes zu glauben, wird Dich auch dazu bringen, Unrecht zu tun“).
Der starke Sender leidet immer unter einer organisierten Opposition, so wie z.B. die katholische Kirche unter den Konkurrenzreligionen, die sie schon immer weggebissen hat und noch wegbeisst.
Der herrschenden Parlamentsaristokratie, die unter der AFD extrem leidet und Schwierigkeiten hat, ihren seit 1945 bestens funktionierenden Kurs fortzusetzen, geht es ähnlich. Ähnlich war es auch mit Trump: er stärkte des Volkes Wahrnehmungvermögen und bewirkte, dass die Oligarchenclique (Rockefeller, Soros, Gates..) ihre Lügenmärchen nicht mehr so einfach in den Köpfen der Leute installieren konnte. Dafür wurde und wird er gehasst. Und dass er mit Hitler gleichgesetzt wird, spricht nicht für das analytische Niveau derer, die das tun.
Das immergleiche „Wir müssen es nur besser erklären“ der Parlamentsaristokraten funktioniert nicht mehr wie geschmiert – Brandmauern wurden errichtet – auch die funktionierten nicht so, wie erhofft. Jetzt, so scheint es bei Trump und so erwarte ich es auch bei unserer AFD, folgt die Umarmungsstrategie. Um den Deckel wieder zuzumachen – nicht mit dem Faschismusdeckel, lieber Herr Zuckermann,- den behält man für später in Reserve.
Wir werden es erleben.
Und Netanjahu?
Apropos „des Kaisers“. Ist zwar minimal off-topic, könnte aber trotzdem interessieren:
Mir ist vor Monaten eine junge thailändische Gitarristin ausgesprochen positiv aufgefallen, die mit 15(-) Jahren mit ihrer Kinderband vor einer Markthalle in Phuket spielt, wobei im Publikum dann schon mal ein Typ mit einem Pornhub-T-Shirt herumläuft (*würg*). Vor kurzer Zeit hat sie bei „America’s Got Talent“ teilgenommen und gewonnen. Nun hatte sie offenbar einen Termin beim König. Schaut Euch mal das buchstäbliche Herumgekrieche an:
https://www.youtube.com/watch?v=1uL0BsuBavE
Andere Völker, andere Sitten …
(Über die „Kleider“ des Herrschers gäbe es auch einiges zu sagen …)
Nun ja, so ein echter König als wichtiger Verbündeter der USA ist nun doch was ganz anderes als so abscheuliche Kommunisten, wie sie in Vietnam oder China herrschen.
Das sind Aufnahmen aus den Jahr 2026! Kaum zu glauben …
Auf der anderen Seite: https://www.berliner-zeitung.de/article/doku-oder-pornographie-die-ard-zeigt-das-berliner-kitkat-voellig-unzensiert-10478991
Ich kann mich gerade nicht entscheiden … ;->
Friedrich Merz ist kein Kaiser, auch wenn, wie ich mir vorstellen könnte, er es gerne wäre!
Neue Kleider hat er schon mal gar nicht, er trägt sein ewig gestriges Gewand, politisch wie real, Exponent der „Diktatur der Anzüge“.
Sein politisches Gewand ist in der Tat durchsichtig, jeder kann erkennen, wenn er das propagandistische Klingeling nicht an sich heran lässt, was sein Kurs für den Einzelnen für Konsequenzen hat!
Nur trauen sich immer weniger, das zu benennen, was offen zu Tage liegt!
Das Kind, das benennt, läuft Gefahr ausgemerzt zu werden!
Soll er lieber seinen Bart durch den Tisch wachsen lassen wie Holger Danske, eine weitere Figur des großen Hans Christian Anderssen!
Ich sehe in Merz eine tragische Figur: Hoffte er nicht, durch die Kanzlerschaft seinem Lebensweg die Krone aufzusetzen? Und nun muss er erkennen, wie das undankbare deutsche Volk seine Bemühungen so gar nicht schätzt! Er bricht in Tränen aus, wenn ihm einmal Schüler ihre Wertschätzung zum Audruck bringen: „Ach ja, so hätte es sein sollen für mich, als Kanzler von Deutschland“.
Da das Sein das Bewußtsein prägt, scheint in seinem Blackrock-Kopf die Überzeugung zu wohnen, dass er und nur er den richtigen Weg kennt. Und das ist der Weg, im Namen der Demokratie und der Freiheit der Welt den Diktatoren (Putin, Xi…) das Handwerk zu legen. Durch Sanktionen, durch Waffenlieferungen, durch Umkreisung. Das verlangt Opferbereitschaft vom Volk, sicherlich – aber dass es den Sinn und guten Zweck so rein gar nicht einsehen will?
Und Holger Danske aus dem gleichnamigen Märchen Andersens: Ist er nicht derjenige, der dem dänischen Volk hilft, eines Tages, wenn Gefahr droht, mit seinem Mut und seinem Schwert?
Ist Fritz Merz nun Holger Danske? gewiss nicht, eher ist er das träumende Kind. Aber er selbst könnte sich so sehen. Tragisch.
„Die Wahrheit kann erkannt sein und dennoch praktisch wirkungslos bleiben.“ Der Satz bleibt bei mir hängen. Im Märchen geht der Umzug weiter, obwohl es alle wissen. Aber ein Umzug kommt irgendwann an, und dann muss man über das reden, was man gesehen hat. Ein Feed kommt nirgends an. Das Erkannte wird vom nächsten Beitrag überholt, bevor es etwas zu Ende bringen kann. Dafür muss niemand lügen wollen. Davon handelt mein Buch „Zeit ohne Ausgang“ auch.
Sie haben recht, aber ein Feed, ein Kommentar, ist ja auch eine Konzentration auf die eigenen Gedanken. Er trägt, da hingeschrieben, zur eigenen Aufklärung bei. Ihrem Buch wünsche ich viele Leser; der Ansatz, wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist kaum zeitgemäß, daher interessant.
Da haben Sie recht, und Ihr Kommentar ist wohl der beste Beleg dafür. Wer ihn schreibt, muss einen Gedanken zu Ende bringen, sonst steht da nichts. Das Schreiben hat einen Schluss… der Feed, in dem es danach landet, hat aber keinen. Vielleicht liegt die Aufklärung deshalb eher beim Schreiben als beim Strom, durch den es dann läuft. Danke für den Wunsch. „Kaum zeitgemäß“ nehme ich als Kompliment.