Der ukrainische Geheimdienstchef und die Eroberung russischer Gebiete

Karte mit der Großukraine und dem zerstückelten Russland im Büro von Budanov.

In der Ukraine gibt es Bestrebungen, nicht nur militärisch die Grenzen von 1991 mit der Krim zurückzuerobern, sondern auch Teile Russlands und Weißrusslands.

Dmitry Medwedew hatte vor einigen Tagen 10 Vorhersagen für 2023 veröffentlicht, darunter eine Teilung der EU, einen Bürgerkrieg in den USA und die Loslösung von Kalifornien und Texas (Bürgerkrieg in den USA, Musk als Präsident, Zerfall der EU). Die Rezeption schwankte, die einen sahen Blödsinn darin, die andere eine Satire auf westliche Vorhersagen über Russland, andere versuchten, einen wahren Kern in zumindest manchen der Vorhersagen zu entdecken, für andere war es einfach eine vielleicht überspitze Version dessen, was in den russischen Staatsmedien und von den Politikern sowieso verbreitet wird. Über Russland äußerte sich Medwedew nicht.

Die Ukraine steht allerdings nicht nach. Einer der gerne gehörten Zukunftsdeuter ist der 2020 ernennte Chef der militärischen Geheimdienste (GUR), der 36-jährige Generalmajor Kirill Budanov, der sich gerne in Szene setzt und seine Behauptungen in vielen Interviews verbreitet. Budanov gilt als einer der wichtigsten Militärs im Krieg. Er hat seit 2014 als Mitglied des militärischen Geheimdienstes gegen die Separatisten gekämpft. Er soll der Kopf der ersten Anschläge auf der Krim und im noch russisch kontrollierten Cherson gewesen sein.

Budanow nimmt sich wichtig, er bezeichnet sich als Feind Nr. 1 von Putin, konkurriert damit aber mit anderen. Im Mai 2022 hatte er angekündigt, dass der Krieg zugunsten der Ukraine Mitte August einen Wendepunkt erreiche und am Ende des Jahres zu Ende sein werde. Die Ukraine werde auch wieder die Kontrolle über die „Volksrepubliken“ im Donbass und die Krim übernehmen. Er wusste damals auch, dass in Russland gegen Putin ein Coup vorbereitet werde und dass Putin schwer krank sei. Das sei keine Propaganda, beteuerte er, aber wahrscheinlich doch strategische Kommunikation oder Fake News, wenn er den Gerüchten über seinen Ex-Geheimdienstkollegen nicht doch glaubt.

Zwar hatte er zu Recht gesagt, die Ukraine werde bis  Ende November Cherson zurückerobert haben, allerdings sind die Russen dort abgezogen. Im November sagte er, Putin habe mindestens drei Doppelgänger, es sei nicht gewiss, ob der echte überhaupt noch lebt (Der ukrainische Militärgeheimdienstchef und Putins angebliche Doppelgänger). Und er sagte in einem Interview, die ukrainische Regierung werde bei einem Sieg diskutieren, ob die ukrainischen Truppen die russische Grenze überschreiten sollen: „Diese Entscheidung wird das Staatsoberhaupt treffen, wenn wir das ganze Land zurückgewonnen haben.“

Das scheint nicht so dahingesagt zu sein. Budanow ist da wohl auf derselben Wellenläge wie extreme ukrainische Nationalisten, die sich seit 2014 in den Freiwilligenverbänden zusammengetan haben und die jetzt auch im Krieg eine entscheidende Rolle spielen. Das Ziel, in Russland einzumarschieren und russische Gebiete zu erobern, hatte explizit auch schon mal Dmitro Jarosch, Kommandant der Einheiten des Rechten Sektors, hoher Berater des Militärs und kurzzeitig Berater des ukrainischen Oberbefehlshabers Valery Zaluzhny, gemacht.

Er forderte die Übernahme russischer und belarussischer Gebiete, die die nur Wochen bestandene „Volksrepublik Ukraine“ 1919 geltend gemacht hatte. Deren Exilregierung mit Sitz in München, wo der jetzige ukrainische Volksheld und OUN-B-Chef Stepan Bandera mit westlicher Geheimdiensthilfe Unterschlupf gefunden hatte und 1959 ermordet wurde, gab es bis 1992. Jarosch wie Budanow und wahrscheinlich viele andere Ukrainer träumen von einer Wiederherstellung der „Volksrepublik Ukraine“, deren Gründung jährlich am Sobornist-Tag auch jetzt noch gefeiert wird. Zur Volksrepublik Ukraine gehörte das nordkaukasische, jetzt russische Gebiet Kuban, die Krim, das Asowsche Meer, die jetzt russischen Kosakengebiete um die Flüsse Don und Tersk. Der grüne Keil oder die grüne Ukraine liegt fernöstlich in der Amur-Region mit den Städten Chabarowsk oder Wladiwostok. Woronesch, Belgorod und Kursk sind jetzt westrussische Regionen an der Grenze zur Ukraine, Sarodub ist eine Stadt im russischen Oblast Brjansk (Jarosch und der Rechte Sektor: Worüber man im Westen nicht mehr sprechen will).

Nicht so explizit wie Jarosch geht Budanow den großukrainischen Zielen nach, die letztlich nur spiegelbildlich zu den russischen Zielen ist, zumindest die bislang eroberten und bereits annektierten Teile der Ukraine mit einem höheren Anteil von russischsprachigen Einwohnern Russland auf Dauer einzuverleiben. Wie in einem Interview mit Journalisten des ukrainischen Online-Magazins Liga.net wieder deutlich wurde, kokettiert Budanow damit bzw. stellt er öffentlich heraus, dass er diesem Eroberungsziel anhängt. Zumindest dürfte es als Botschaft gemeint sein, wenn in seinem Dienstzimmer, in dem er die Journalisten empfing, eine Karte an der Wand zu sehen war, die eben diese Großukraine sowie weitere Regionen der zerfallenen Russischen Föderation darstellte.

Im kuriosen Büro des Chefs der militärischen Geheimdineste, der gerne Vorhersagen macht und von sich behauptet, der am besten Informierte Ukrainer zu sein. Bild: Screenshot von Liga.net-Video

Auf die Frage „Wir haben in Ihrem Büro eine Karte des „zerstückelten“ Russlands gesehen. Darauf sind die Regionen Kursk, Belgorod und Kuban als Teil der Ukraine mit einem schwarzen Marker eingekreist. Ist dies die nächste Stufe nach dem Erreichen der Grenzen von 1991?“ antwortete Budanow ausweichend, aber suggestiv bejahend: „Jeder sieht, was er sehen möchte. Vielleicht ist es nur eine breite Markierung. Oder vielleicht nicht.“

Nur die Wiederherstellung der Grenzen am 23. Februar ist für Budanov, der sich als die am besten informierte Person, wenn nicht im sichtbaren Teil des Universums, dann mit Sicherheit in der Ukraine sieht, indiskutabel: „Ich bin nicht daran interessiert, mir die Meinungen von Menschen anzuhören, die nicht die Position des ukrainischen Volkes widerspiegeln. Ich bin der gegenteiligen Meinung. Wir werden alle verlorenen Gebiete zurückerobern.“ Die Wiederherstellung der Grenzen von 1991 ist für ihn das erste Ziel, die Krim eingeschlossen: „Unsere Einheiten werden mit Waffen in ihren Händen dorthin gehen:“ Er erwartet eine Intensivierung der Waffenlieferungen aus dem Westen und glaubt, dass den Russen bald die Raketen ausgehen, um weitere Angriffe auf die Infrastruktur zu führen. Und auf die Frage, wohin man im Sommer zum Urlaub ans Meer fahren sollte, sagte er: „Ich rate Ihnen zur Krim. Das ist die Perle der Ukraine, die seit langem auf ukrainische Touristen wartet.“

Dass Budanov die Meinung der ukrainischen Führung vertritt, wird auch in einem aktuellen Interview mit Oleksij Danilow, dem Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats, deutlich:

„Sehen Sie irgendwelche auffälligen Veränderungen im russischen Totalitarismus, die den Zusammenbruch der Russischen Föderation herbeiführen könnten?

Danilov: Russland wird definitiv kollabieren, und es schreitet auf das Ende zu. Sie sind dabei, ihr eigenes Land zu zerstören. Von dem Tag an, an dem sie beschlossen haben, diesen Krieg gegen die Ukraine zu entfesseln, wird Russland in seiner jetzigen Form und innerhalb seiner jetzigen Grenzen nicht mehr existieren.

Könnte die ukrainische Armee russisches Gebiet erreichen, um die Ukraine zu verteidigen?

Danilov: Ja, auf jeden Fall. Wenn es notwendig ist, dort zu sein, wo wir unser Land verteidigen müssen, werden wir dort sein, und wir werden niemanden darum bitten. Das ganze Gerede über Provokationen ist blanker Unsinn.“

 

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30 Kommentare

  1. Der Artikel ist ein gutes Beispiel über die rechten Strukturen in der Ukraine bis in hohe staatliche Ämter und Funktionen hinein, und auch eine gute Erklärung warum Russland mit „Entnazifizierung“ nicht so falsch liegt.

  2. Wieder wird einem Delirierenden viel Platz eingeräumt. Und im Gegensatz zu Medwedew, der seine ‚Vorhersagen‘ einleitend selbst relativiert, meint dieser Mann das alles ernst, oder tut zumindest so. Er erinnert an den schwarzen Ritter aus dem Monty Python-Streifen, sein Dreizink am Uniformärmel allerdings an etwas anderes.

    1. Hier noch der Beitrag eines ebenfalls Delirierenden an „sein“ Volk:

      „Lassen Sie uns heute über die Ukraine sprechen.
      …..
      Und darüber, wie wir die ganze Welt verändert haben.
      …..
      Die Ukraine ist eine der führenden Nationen der Welt geworden.

      Die Ukraine wird definitiv gewinnen.
      ….
      Es war die Ukraine, die die Europäische Union geeint hat.
      ….
      Jetzt ist die Welt wirklich daran interessiert, was von der Ukraine noch zu erwarten ist, was die Ukraine Europa noch geben kann, was wir der Welt geben können.
      ….
      Wir geben Millionen von Menschen in verschiedenen Ländern den Glauben an Werte zurück. An die Werte*, die Eltern ihren Kindern überall in der freien Welt vermitteln.
      ….
      Dank der Ukrainer erinnert sich die Welt daran, was es heißt, Sieger zu sein.
      …..
      Unsere Krieger……… sind die Hoffnung Europas auf Frieden.
      …..
      …..werden wir die Normalität des Lebens im Donbass und auf der Krim wiederherstellen………So wie wir die territoriale Integrität wiederherstellen müssen, müssen wir auch die soziale Integrität wiederherstellen.
      …..
      Ruhm für die Ukraine!“

      https://globalbridge.ch/ruhm-fuer-die-ukraine/

      *Die wären mal einen eigenen Artikel wert; ich fange mal mit der Materialsammlung an.

  3. Gute Artikel sind in letzter Zeit hier Mangelware.

    Das Herr Rötzer hier jeden Tag abliefern muss/ soll, trägt nicht immer zu einem guten Niveau bei. Trotzdem schätze ich seine Arbeit!

    1. Lieber oskar,

      nun, dies ist für mich ein Artikel Florian Rötzers, der so manche seiner Beiträge, positiv rehabilitiert. Obwohl ich vorhatte, bei seinen Darstellungen nur die Kommentare zu lesen – nein, diesmal war ich positiv überrascht.

      Erschütternd ist jedoch der Größenwahn des Protagonisten. In welchem Paralelluniversum, lebt dieser Geisteskretin denn??? Wirklich traurig – da kann man allerdings nur hoffen, dass die Ukraine endlich filetiert wird. Von Rumänen, Ungarn, Polen, etc.

      Wünsche Dir und allen anderen Foristen, 2023, möge besser werden, als dieses durchschissene Jahr. Gehe aber, als routinierter Pessimist, nicht davon aus.

      1. Lieber Rebane,

        erstnmal besten Dank für deine Wünsche und natürlich wünsche ich dir und deiner Familie sowie allen Foristen ein gutes Jahr 2023, vor allem Gesundheit und Frieden. Auch ich hoffe auf ein besseres, aber in letzter Zeit/ Jahren verhallen diese Wünsche ungehört im Nivarna….

        Dieser Artikel von Hr. Rötzer war eine journalistische Ausgleicharbeit zu seinem Artikel vom 27.12. über die Spekulationen von Dmitry Medwedew.

        Wenn man bekloppte Aussagen sucht, findet man diese in jedem Land. Kirill Budanov ist auch so einer. Was bei ihm nur schlimm ist, so denkt die ukrainische Regierung und Halbwestukraine. Und wenn sie können, setzen sie dies in die Tat um – 3.Reich 2.0…..
        Aber hier im overton-magazin ist dies kaum noch neu.

        1. Lieber oskar,

          offenbar finden sich hier nun auch hier subtil geschmeidige Sitten ein: Meine Antwort auf deinen Beitrag, ist auf, hhmmmm, sagen wir „sonderbare Weise“, verschwunden. Nur weil ich eine „Filetierung“ der Ukraine angeregt habe??? Gemäß diverser ehemaliger „Teilhaber“, ließe sich das Problem, durchaus lösen. Das shithole „Ukraine“, bleibt in dieser Form nur ein Unruhestifter, der sich weder an „die Werte der Eu“ halten würde, sondern einen letal wirkenden Keim dieser ohnehin siechenden Struktur darstellen würde.

          Allein die Förderungen=Forderungen für die Landwirtschaft, bräche ihr das Genick – absurd, für eine „Machtmonopol“, ohne starkes Rückgrat.

          Aber wie schon oft gesagt. Hans-Jochen, ein kleiner dummer Neo-Nazi, gerade 17 Jahre, wird wegen Hakenkreuzen auf einer Klotüre, böse verknackt, politische „Größen(wahnsinnige)“ Hakenkreuzträger in der Ukraine, werden gefeiert – da sie ja unsere Werte vertreten. Wenn das unsere „WErte“, sind, dann gute Nacht, Europa!

          1. Hi Rebane,

            immer wieder schön von dir zu hören.
            Die Ukraine ist jetzt schon, was Bosnien-Herzogowina bereits seit Jahren ist, ohne andere Geld nicht überlebensfähig und mit Mafiosis, Kriminellen in der Regierung besetzt. Mir tun nur die ganz normalen Bürger leid. Den geht es seit Jahren noch beschissener, als es uns demnächst gehen wird.
            Habe gerade bei uns regional vernommen, dass ddie Raffenerie Leuna nicht mehr gnügend Rohöl bekommt, um das Werk auszulasten. Damit wird es demnächst im Minus fahren. Wie lange macht dies ein Werk mit? Das Benzin, der Diesel und das heizöl soiwe die anderen Produkte werden schon noch gebraucht, aber interessiert das jemanden der die betriebswirtschaftliche Verantwortung trägt oder genauer gesagt, kann ihn das interessieren? Ich habe mir vorsichtshalber 100 Liter Benzin in meinen Keller gestellt, damit komme ich und meine Frau wenigstens noch 14 Tage auf Arbeit.
            Das zweite große Werk im Osten ist PCK Schwedt und dort sieht es genau so finster aus. Nach 1990 durch die Kohl-Regierung macht nun Habeck im Osten zum zweiten Mal das Licht aus.
            Wie dumm oder arrogant und menschebverachtend sind unsere Regierenden? Mit einer Demokratie hat dies nichts zu tun, denn die Bevölkerung will das alles nicht!

            Ich weiß gar nicht, ob in Piesteritz es jetzt auch mit Gas schlecht aussieht und ob die noch Ammoniak für die Düngerproduktion herstellen. Es könnte leicht passieren, dass auf Grund vom fehlenden Dünger auch nächstes Jahr die Ernte um einen beträchtlichen Teil schlechter ausfällt.

            Die Grünen bringen den alltägliche Mangel aus der DDR-Zeit zurück, Ostalgie auf olivgrüne Art. Da kann man nur noch sarkastisch werden…

            An ein gutes 2023 glaub ich nicht….

            1. Servus oskar,

              leider ist die cerebrale Insuffizienz, offenbar mittlerweile zur üblichen Grundbedingung der „Regierenden“ geworden. Mit leidenschaftlicher Idiotie= „Ideologie“, stößt man sich selbst das Messer ins Gekröse – und findet das dann noch „echt cool“.

              Ich frage mich oft ernsthaft, was ist in den letzten Jahren mit den Gehirnen passiert. Denn als „normal“, kann man wohl derlei fatale Fehlleistungen, wirklich nicht bezeichnen.

              Die Industrie wird gemeuchelt, geopfert auf dem Altar finsterer Nazis – nur um sich „solidARISCH“ mit Rechtsradikalen eines größenwahnsinnigen Marvell-Universums fühlen zu können?

              Man nimmt lustvoll und bewusst eine massive Verarmung in Kauf – und äußerst du Kritik, bist du sofort – paradox – ein „Reichsbürger“, „Schwurbler“ und ähnlich diskriminierte Spezies, die den Staat „delegitmieren“ wollen.

              Nein, lieber oskar, wer jetzt noch an ein „gutes, neues Jahr“ glaubt, sollte sich aber schleunigst in psychatrische Behandlung begeben. Optimismus, ist nur etwas für realtitätsverweigernde Volllidioten.

              Bis 2025, wird Deutschland nicht mehr „auferstanden, aus Ruinen“ sein, Ruinen, die der Staat selber mutwillig hinterlassen hat.

  4. Es natürlich natürlich nur legitim, wenn sich der Angegriffene im Falle eines Sieges ein schönes Stück Gebiet aus dem Aggressor herausbeißt.

    phz (2000)

    1. Deswegen wird die neue Ukraine auch viel kleiner sein als zuvor, mit viel weniger Bevölkerung die noch viel ärmer ist als zuvor. Aber die können sich ja an der Wärme ihres Führers wärmen, das muss reichen, denn ich bezweifle, dass die EU nach dem Krieg noch viel zu geben hat.

  5. Des Autors alter Fehler ist auch hier ersichtlich. Er kann „strategische Kommunikation“ und reale militärische Lage nicht unterscheiden, fällt auf die idiotische These des Westens herein, dass Kriege mit PR entschieden werden.
    Männer, die auf Ziegen starren.
    Es würde ihm gut tun, sich an den Realisten der militärischen Analyse zu orientieren.

  6. Ist irgend jemandem ein Journalist bekannt, der die Verfechter der Rückeroberungspläne in der ukrainischen Führung mal öffentlich gefragt hat, was man eigentlich mit den auf der Krim, in der Ostukraine und nun auch noch in Russland selbst lebenden Russen bzw. „Prorussen“ nach gelungener „Eroberung“ zu tun gedenkt?

    Oder erübrigt sich diese Frage nach der teilweise bekannt gewordenen Praxis in Cherson und anderen Orten von selbst?

  7. Das ist die Reinkarnation von Nazideutschland in 2022. Der sitzt in einem Büro mit Nazi-Devotalien und redet vom Lebensraum im Osten. Besser kann man den Putin nicht bestätigen.

  8. So sehen die Partner des Westens aus. Habeck heute in den Medien: „Wir unterstützen die Ukraine bis zum Sieg über Russland.“ Dann wird die Beute verteilt. Da Habeck kaum geisteskrank sein dürfte, wird seine Zuversicht auf Informationen basieren, die nicht allgemein bekannt sind: Also Russland sei militärisch der Ukraine unterlegen, sei schwerst angeschlagen, sei nicht in der Lage, Atomwaffen einzusetzen usw. – (Achtung: Ironie). – Was mir in den meisten westlichen Kommentaren fehlt, ist Empathie der ukrainischen Bevölkerung gegenüber, die schwer leidet… Nein, der Krieg muss weiter gehen.

    1. Das Problem ist, dass man sich im Strudel seiner eigener Propaganda befindet. Nachdem vor Monaten von einem totalen Sieg der Ukraine geredet wurde, kann man jetzt schlecht zurückrudern. Zwischen den Zeilen kann man aber immer mehr heraushören wie schlecht es um die Ukraine steht.

    2. @Max: „Habeck kaum geisteskrank ….“
      Woher vermuten Sie das? Jemand, der Verrückte und Fanatiker, wie sie hier im Artikel einmal mehr vorgestellt werden, weiter und immer weiter mit Waffen unterstützt, muss m.E. sogar schlimm geisteskrank sein.
      Gilt allerdings nicht nur für ihn.

    3. Habeck, Baerbock oder der moderne Almöhi aus Bayern sind nicht geisteskrank. Es steht zu vermuten, dass sie dumm, bösartig und fanatisch sind. Eine gefährliche Mischung.

      1. Fremddenken, Konformität und Opportunismus entstehen durch die Verschulung unserer Bildungssysteme.

        Das zweite Problem ist die Isolation von Bildungs-, und Bevölkerungsgruppen untereinander.

        Wer Politik für überwiegend „Andere“ machen muss, benötigt einen „Avatar“, einen Stellvertreter für alle.

        Wenn man nicht weiß, wie die „Arbeiterklasse“ tickt, fühlt und denkt, kann solch einen Avatar nicht ausbilden.

        Ein Politiker ohne Avatar ist ein Fremdling, ein Alien.
        Solche Leute spielen Volksnähe am Volk vorbei.

        Sie wissen um ihr Handycap und hängen sich an alles was Linderung verspricht. Da haben die Amis leichtes Spiel mit ihrem pathetischem Stuss vom Großdemokratischem Reich.

        Ihr wählt Parteien mit labilen Arschlöchern und Psychos !

  9. Wer sich einen Spaß machen will in diesen finsteren Zeiten, der gebe bei Google bitte „russia running out“ ein und beachte dann die Vorschlagsliste. Seit dem Frühjahr geht eigentlich alles blitzschnell zur Neige in der russischen Armee. Oder erst im Jahr 2023. Bis dahin schießt die ukrainische Armee bis zu 110% der nicht existierenden russischen Raketen ab, die gleichwohl die ukrainische Infrastruktur lahm legen.

    Ein schwerer Fehler ist, die eigene Propaganda zu glauben.
    Ein noch schwererer, wenn die eigene Ideologie einen nüchternen Blick auf die Realität unmöglich macht.
    Budanow betreibt nicht nur Realitätsflucht, er lebt wirklich in dem Paralleluniversum seiner nationalistischen Ideologie.
    Die westlichen Medien sollten langsam aber sicher begreifen, dass die unkritische Wiedergabe dieses ideologisierten Wunschdenkens für ihre Glaubwürdigkeit ruinös ist.

    1. Ich träume davon, dass die Annalena und der Robert sich zum Jahreswechsel 23/24 ein Gemeinschaftsbüro mit Theodor zu Guttenberg teilen werden (als Gnadenhof für abgehalfterte Schaumschläger).

  10. Was ist das denn für ein Staat?
    Was ist das für ein Geheimdienstchef?
    Hat der eine Profilneurose oder was soll diese Selbstdarstellung?
    Hat er nicht genug zu tun mit seinem geheimen Informationsgesammel?

    Für so einen Propandaschwachsinn hat man doch die amerikanischen Werbeagenturen!

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