
Sogenannte Qualitätsmedien hatten berichtet, der Messenger-Dienst Signal sei „gehackt“ worden. Betroffen sei der Account der Bundestagspräsidentin Klöckner sowie die von anderen hochrangigen Politikern, Militärs, Diplomaten und Journalisten. Dabei sind sie alle nur auf simples Phishing bei Signal hereingefallen und genau davor hatte der Verfassungsschutz schon im Februar gewarnt. Peinlich ist das für die Opfer. Ein Kommentar.
Das kannst du dir nicht ausdenken! Immer und überall wird zum Beispiel von Banken und Sparkassen in Bezug auf die Kundenkonten gefordert: „Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten oder PIN weiter!“ Erklärt wird: „Mitarbeiter der Bank werden Sie niemals nach persönlichen Daten wie Passwörtern, PINs und TANs fragen – weder schriftlich, telefonisch, noch per Internet oder E-Mail.“ Genau das haben aber etliche Politiker*innen, Militärs, Diplomaten und Journalist*innen im Fall ihres Signal-Kontos getan. Bereitwillig wurden PINs, Verifikationscodes an einen angeblichen „Signal Support“ weitergegeben. Gehackt wurde gar nichts, sondern nur eine fatale Ignoranz von Leuten ausgenutzt, die es eigentlich besser wissen sollten.
Der peinliche Vorgang offenbart nicht nur die Ignoranz über einfachste Sicherheitsstandards derer. Er zeigt auch die Unkenntnis darüber, was ein Hack ist. Oder man hat sogar eine Agenda verfolgt, um den sicheren Messenger in Misskredit zu bringen? Dieser Vorgang zeigt auch, wie „Journalismus“ heutzutage oft funktioniert. Vorgeprescht war ein einst renommiertes Nachrichtenmagazin. „Der Spiegel“ hatte getitelt: „Bundestagspräsidentin Klöckner ist Opfer des Signal-Hacks“. Diesen Blödsinn, der mitteilen soll, Signal sei nicht sicher, wurde allüberall ohne Prüfung abgeschrieben. „Wichtige Klöckner-Chats bei Signal gehackt“, fabulierte „Bild“.
Das Märchen von einer Hacker-Attacke haben auch die aus der „ersten Reihe“ erzählt. „Hacker-Attacke auf Politiker“, titelte das ZDF und fügte an: „Der Messenger Signal gilt eigentlich als sicher und wird deshalb im Politikbetrieb genutzt.“ Auch die Tagesschau war dabei und erklärte fast gleichlautend: „Signal gilt eigentlich als besonders sicher und wird auch von Politikern genutzt – doch nun wurden offenbar mehrere Konten gehackt.“ Im Internet hat man den Beitrag danach geändert und kleinlaut am Ende des Artikels die Änderung eingeräumt. Nun steht dort, dass „zahlreiche Nutzer Opfer einer Phishing-Angriffswelle geworden“ seien.
Wer alles auf die plumpe Masche hereingefallen ist, ist noch unklar, weil Betroffene ihre Blauäugigkeit offenbar nicht zur Schau stellen wollen. „Die Zeit“ schreibt zum Beispiel, dass auch „die Konten der Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD)“ von „Hacks“ betroffen seien. Indirekt soll auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über einen Signal-Gruppenchat kompromittiert worden sein, dessen Inhalt natürlich auch denen vorliegt, die sich über das Phishing Zugang zu den Chat-Inhalten verschafft haben. Nach diversen Meldungen sollen weitere Mitglieder der SPD-Fraktion im Bundestag und einige Abgeordnete der Partei „Die Linke“ betroffen sein.
Dass die ehemalige Weinkönigin Julia Klöckner auf die Masche reinfällt, verwundert angesichts anderer Fehltritte nicht. Die konnte schon die grünalternative „Taz“ nicht vom reißerischen rechten Krawallmedium „Nius“ unterscheiden. Sie sorgt sich um die Kleidung der Abgeordneten statt um Sicherheit und fordert, man solle sich im Plenarsaal angemessen kleiden und kein „sportliches“ oder zu legeres Outfit pflegen.
Dass Klöckner nun den Umstieg auf Wire empfiehlt, ist lachhaft. Die ehemalige Weinkönigin wäre angesichts ihrer Ignoranz wohl auch auf einen Phishing-Angriff bei Wire reingefallen. Sie verweist auf eine Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und meint, Wire erlaube eine „vollständig Ende‑zu‑Ende‑verschlüsselte Kommunikation“. Erstens darf bezweifelt werden, dass sie versteht, über was sie dabei spricht. Zweitens steht ausgerechnet Signal für eine der stärksten Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen (E2EE) im Messenger-Bereich. Das Signal Protocol, dessen Quellcode offen ist (wie bei Wire), ist im Gegensatz zu anderen Apps bei jedem Chat, Anruf und Gruppenchat sogar automatisch aktiv.
Beim Verweis auf das BSI muss man einfach lachen. Das BSI und das Bundesamt für Verfassungsschutz hatten am 6. Februar genau vor der Phishing-Kampagne bei Signal eindringlich gewarnt: „Im Fokus stehen hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland und Europa.“ Charakteristisch sei, „dass weder Schadsoftware eingesetzt noch technische Schwachstellen der Messengerdienste ausgenutzt werden“. Dass darüber Tagesschau und Co berichtet haben, zeigt angesichts ihrer Fake-Meldungen über „Hacks“ erneut, dass deren „Recherche“ nicht einmal im eigenen Archiv stattfindet, Meldungen offenbar nur umformuliert abgeschrieben werden.
Dass Klöckner zurücktreten sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Es fällt aber auf, dass die Fraktionschefin von „Die Linke“ angesichts des Taz-Nius-Vergleichs deren Rücktritt gefordert hatte. Angesichts dieses Desasters bleibt Heidi Reichineck aber still. Hängt das damit zusammen, dass ihre Fraktionskollegen auch in den Fettnapf getreten sind? Gespannt dürfen wir darauf sein, was aus den Chats irgendwann veröffentlicht wird.
Dass Russland hinter dem Angriff stecken soll, erzeugt eigentlich auch nur noch ein müdes Gähnen. Marc Henrichmann (CDU) – von dem man sonst nichts hört – hat sich mit dem Ablenkungsmanöver von geballter Unfähigkeit Aufmerksamkeit erzeugt und von „einem Weckruf für uns alle“ gesprochen. Auch die Bundesregierung soll von Russland aus Urheber ausgehen, berichtet die Tagesschau, zitieren lässt sich allerdings niemand, um sich später vermutlich nicht auch lächerlich zu machen.
Den Vogel der Peinlichkeiten abgeschossen hat die Vizepräsidentin des Bundestags. Andrea Lindholz (CSU) hat sogar ein „Signal‑Verbot auf Dienstgeräten von Abgeordneten und Bundestagsmitarbeitern“ gefordert. Dass sie wirklich versteht, von was sie hier in der „Bild“ schwadroniert, wenn auch sie Wire anpreist, darf bezweifelt werden. Wire bescheinigt sie ein „wesentlich höheres“ Sicherheitsniveau gegenüber Signal aus den USA. Dass die „Taz“ süffisant dazu anfügt, dass derlei „offenbart, wie sehr es an Wissen über Messengerdienste mangelt“, ist richtig. Man kann sich auch der Einschätzung anschließen, dass ein solches Verbot „ungefähr so schlau wäre, wie Autos zu verbieten, weil sie Unfälle verursachen, statt Regeln und Kontrollen im Straßenverkehr zu verbessern.“
Anschließen kann man sich auch den „Nachdenkseiten“, wo festgestellt wird, dass die Täter offenbar „noch unbekannt“ sind und die benutzten Mittel zunächst überhaupt nicht auf einen „staatlichen Akteur“ hindeutet, wie es nun überall heißt. Die Masche sei weder „ausgeklügelt“ oder „perfide“ oder in irgendeiner Form eine russische Spezialität, sondern „allgemein bekannt und man kann sie ohne großen Aufwand ausführen“.
Einige Politiker und Journalisten haben erneut unter Beweis gestellt haben, von der Materie keinen blassen Schimmer zu haben, über die sie reden oder schreiben und es mit der Recherche alles andere als genau nehmen. Das alles ist beängstigend. Besonders beängstigend ist, dass es Leute sind, die auf plumpes Phishing hereinfallen, die dann über digitale Sicherheit, Chatkontrolle und Vorratsdatenspeicherung entscheiden.
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In meiner Firma gibt es eine jährliche Pflichtschulung zur IT-Sicherheit, obligatorisch für alle Mitarbeiter (>1500). Auf die Thematik Phishing durch Frage nach Passwörtern wird explizit eingegangen, weil das ein häufiger Angriffsvektor ist. (Vermutlich) rhetorische Frage: Wie oft müssen sich unsere Politiker einer solchen Schulung unterziehen?
Hier sieht man einmal mehr die Unfähigkeit von Politikern die noch nicht einmal das einmal eins für Messanger Dienste beherrschen. Die hätten auch ihre PIN für Banken bekannt gegeben so dusslich und und blöd wie die sind. Da braucht man sich nicht mehr zu wundern das man genau so blöd regiert. Arme BRD.
Im Gegensatz zum aktuellen Vorfall hätten sie aber die Kosten ihrer Dummheit im Falle eines virtuellen Banküberfalls selber tragen müssen, denn die europäische Finanzindustrie hat sich dafür eben die passenden Gesetze gekauft. Für Doofheit vor dem Monitor haftet iniesem Falle der Doofe vor dem Monitor.
Da haben Sie aber einige Jahre der Gesetzesänderungen nicht mitbekommen.
Die EU hat zugunsten von „Fintechs“ die Sicherheitsmaßnahmen der klassischen Banken sukzessive ausgehöhlt. Banken dürfen ihren Kunden nicht mehr verbieten, ihre Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben – „Lex Sofortüberweisung“ könnte man es nennen.
Mittlerweile müssen Banken Drittfirmen Vollzugriff auf die kompletten Daten ihrer Kunden gewähren, damit jene damit ihre Geschäftsmodelle betreiben können. Kunden müssen sich mit MFA herumschlagen, um an ihre eigenen Daten zu kommen – Fintechs bekommen einen Generalschlüssel …
Dazu kommen immer weitere Gerichtsentscheidungen, die die Verantwortung auf die Banken verlagern. Wenn der Kunde auf eine täuschend echte Phishing-Mail hereinfällt, ist das nach Ansicht der Richter nicht die Schuld des Kunden – also muss die Bank haften.
Die Kunden werden politisch zur Dummheit und Verantwortungslosigkeit erzogen, die Banken sollen die Rechnung tragen (die sie natürlich an die weniger verantwortungslosen Kunden durchreichen). Im Artikel oben bekommen Sie eine Ahnung, warum das so ist.
Da ist von Seiten der Politik und des Journalismus ein perfides Netz an organisierter krimineller Dummheit am Werke, das dabei ist auf allen Gebieten unsere Lebensgrundlagen systematisch zu zerstören.
Dabei geht es noch nicht einmal um die persönliche Dummheit, auf eine Phishing-Attake hereingefallen zu sein. Es geht um die Dreistigkeit mit der gelogen wird und die Systematik mit der auf der Grundlage dieser Lügen eine kriminelle Politik betrieben wird.
Hier zeigen sich 2 Sachen. Inkompetenz der schreibenden Zunft und der Politiker. Die einen spielen die Erklärbären, obwohl sie von nix Ahnung haben und die anderen haben die vom Volk verliehene Macht im Lande. Wer verhält sich hier also wirklich peinlich? Hinweis: Es sind weder Signal, noch Medien und nein, auch nicht Politiker.
Es galt doch schon immer das Spiegel-Theorem, das Der Spiegel für alles das Fachblatt ist außer in den Dingen von denen man selbst Ahnung hat. Es ist nur offenbar in der Journalisten-Zunft nur sehr viel schlimmer geworden in den letzten Jahren. Volontäre frisch aus der Bildungskatastrophe schreiben ohne zu recherchieren schnell Artikel ab um die schnellsten im WWW zu sein.
Wenn die Blödzeitung und andere Schwachmatenmedien sowas Attacken oder Angriffe nennen, ist das eben so. Aber wenn sogar IT-verlage diesen Duktus benutzen, dann weißt du Bescheid, wie es inzwischen aussieht.
Schöne Beschreibung des Spiegels. Als die Grenzen geöffnet wurden, war das alles erst mal interessant. Aber wir hatten wahrscheinlich irgendwelche Phantasievorstellungen von großartigen Archiven, Rechercheteams, Teams die jeden Artikel gegenprüfen und ach was weiß ich.
Aber schon sehr früh, vielleicht 1990 oder so, erschien ein Artikel über die Akademie der Wissenschaften der DDR. Da kannten wir uns familiär bedingt gut aus. Mal abgesehen davon, dass der Artikel vor Gehässigkeit und Arroganz triefte. Das konnte die garnicht anders. Aber auch die reinen Fakten stimmen nicht. Seit Jahren Tote führten Institute, Strukturen wurden fehlerhaft dargestellt, Ortsangaben waren Unfug. Also nicht mal die Bewertungen, die die abgaben.
Es brauchte dann bei uns noch ein paar Jahre und noch mehr solcher Erfahrungen, um zu akzeptieren, dass der Spiegel einfach eine rattige Tendenzschleuder ist und wahrscheinlich nie was anderes sein sollte und konnte.
So ist das eben aus der Sicht der deutschen Mainstream-Propaganda-Medien und vieler Damen und Herren „Volksvertreter“, wie man die Politikerinnen und Politiker im Parlament früher nannte:
Der „Russe“ war es und wenn es nicht der Russe war, dann war es der „Chinamann“ (oder beide).
Im Kalten Krieg wären es wahrscheinlich Spione aus der DDR („Ostzone“) gewesen, von 1933 bis 1945 dieser „Stalin“ aus Stalingrad und vor 120 Jahren der „Franzmann“ aus dem Westen, der „Erzfeind“ Deutschlands. Aber halt, damals gab es ja noch gar keine Smartphones und kein Internet und keine Messenger-Dienste.
Wer mal ein Praktikum in einer IT-Firma absolviert und dort in der „Hotline“ gearbeitet hat, der weiß: Es gibt auch Hardware- und Softwarefehler, aber in 99 Prozent der Fälle sitzt das Problem VOR DEM PC, in diesem Fall VOR DEM Smartphone.
Der Vergleich mit dem Auto hat aber einen kleinen Schönheitsfehler. Man(n oder Frau oder Divers) muss zwar nicht genau wissen, wie das Auto technisch funktioniert, aber bislang muss jeder „Führer“, der ein Automobil im öffentlichen Straßenverkehr führen will, einen Führerschein machen, mit anderen Worten: erfolgreich eine entsprechende Fahrerlaubnisprüfung absolvieren. Es gibt auch Leute, die fallen durch diese Prüfung, manche sogar zweimal oder dreimal. Es gibt sogar Leute, denen man den Führerschein wieder entzieht, weil ihnen die „charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen“ fehlt. Diese Leute müssen dann einen Psycho-Test machen und bestehen.
So ein Smartphone darf jeder ohne Prüfung und ohne Psycho-Test führen.
Ja aber den Internetführerschein mit Klarnamenpflicht will doch der Merz jezt haben. Zensursula sowieso. Die hatte ihre „Stopp“schildpläne nie aufgegeben, und verfolgt sie mit der EU weiter.
Alles wird gut! Alles nur zu unserem Besten!
Das das alles nicht vor Phiahing schützen wird, genausowenig wie Signal zu beschuldigen oder den Putin ist klar. Aber seit wann sieht ein Politiker eigene Verantwortung? Schuld sind immer der Putin oder das Computerprogramm.
Das ist leider kein „Internetführerschein“. Das ist ein Denunzianten-Schein.
Ein (Kfz-)Führerschein berechtigt mich, ein entsprechendes Kraftfahrzeug im öffentlichen Raum zu führen. Ich muss mich damit gegenüber Polizeibeamtem ausweisen, wenn die Beamten z. B. eine Verkehrskontrolle machen oder gegenüber dem „Verleiher“, wenn ich ein Lkw mieten will.
Ich muss den Führerschein aber nicht auf die Windschutzscheibe kleben, ich muss auf der Karosserie auch kein Schild mit meinem Namen und meinem Vornamen „Bettina Meier-Kleinschmitt“ anbringen und ich muss den Führerschein auch nicht der Sekretärin von Herrn Merz, Herrn Klingbeil, dem Kriegsminister oder dem Musiklehrer meiner Nichte zeigen.
Man kann ein Fahrzeug zwar anhand des Kfz-Kennzeichens identifizieren, dieses Kennzeichen ist aber verschlüsselt. Die Kfz-Zulassungstelle, die Kfz-Versicherung und das Finanzamt wissen, wem das Fahrzeug gehört. Auch die Polizei kann damit herausfinden, wer mit 150 km/h bei Rot über die Ampel gebrettert ist.
Wenn auf dem Schild steht „B T-1234“, dann wissen der Mitarbeiter vom Supermarkt, die Kassiererin von der Tankstelle, Herr Merz, Herr Klingbeil, der Musiklehrer meiner Nichte und der Denunziant vom Verein „Petzen für die Regierung“ zwar, dass das Fahrzeug auf einen Halter mit Wohnsitz in Berlin zugelassen ist. Sie wissen aber nicht, dass die Fahrerin Bettina Meier-Kleinschmitt heißt.
Es ist eine Sache, mit Inkompetenz oder gar Dummheit daher zu kommen, aber wenn das genutzt wird, um damit Stimmung gegen Russland (oder wen auch sonst) zu machen, dann ist das genau die Desinformation, gegen die auch rein zufällig genau die gleichen Protagonisten ansonsten so eifrig trommeln.
Das ist alles nur noch krank. Kann jemand mal die Erde anhalten, ich würde gerne austeigen. Da sind nur noch Nullen unterwegs, von „Der Linken“ bis zur CSU.
Sie können leider nur aus dem fahrenden Zug springen. Die Zugführer sind zu dumm zum Anhalten……………..
Witzig für wie wichtig und unverzichtbar sich alle halten. Die Russen haben natürlich nichts anderes zu tun als das Geschwurbel von Klöckner, Merzer und Co abzuhören! Und selbstverständlich erfolgt wie immer gleich die Einteilung in „guter Messengerdienst“ „böser Massengerdienst.“
Minderleister in Aktion.
In diesem Kontext bleibt mir nichts anderes übrig als Merkel zu zitieren: NEULAND. Immer noch nichts dazugelernt.
[ Bundestagspräsidentin] Klöckner emp-
fiehlt nach der Datenpanne den Umstieg
[ von Signal] auf Wire. Die Weinkönigin hat sich vertippt. Buchstabensalat ! Sie empfiehlt den Umstieg auf Wein .
Passiert auch in jeder größeren Firma hin und wieder. Ein bis zwei Vorfälle pro Jahr und je tausend Mitarbeiter, würde ich mal schätzen. Wobei die Phishing-Attacken selbst, recht zahlreich auftreten. Dass bei den Volksvertretern der schiere Anteil derer, die auf ein einzelnes Ereignis hereingefallen sind, bereits um ein Vielfaches höher liegt, empfinde ich als skandalös.
und ist natürlich erhellend, was für Luschen da mit dem Peter-Prinzip zur absoluten Inkompetenz aufsteigen können. Ministerin für Bildung und Forschung so etwa eie ein Kinderbuchautor als Wirtschaftsminister.
(Start ironie)
Ohgottogottogott, erst sind Zigaretten und Alkohol gefährlich, dann die Autos wegen Blei, Stickoxiden und Unfällen, mein Konsum ist in Gefahr, wegen unsicherer Lieferketten durch Corona und Krieg und jetzt sind auch noch die Politiker unsicher und gefährlich, weil sie Signal und Endgeräte benutzen.
(End ironie)
Dass das Gros der PolitikerInnen nur Darsteller sind, ist seit einiger Zeit offensichtlich, doch dass diese Darsteller es nicht einmal mehr hinbekommen, Kompetenz vorzutäuschen, ist nun die nächste Raketenstufe auf dem Weg ins unterirdische Unbegabtistan. Aus einem Lachen, wird Entsetzen, wird Ratlosigkeit, weil die Majorität einfach mit oder weiter macht.
Danke an Herrn Streck für den zusammenfassenden Bericht über einen Staffellauf des Versagens. An einer Stelle möchte ich aber mal einhaken. »Phishing« ist kein »Hack«, klar, doch ein »Hack« ist doch eine „Verbesserung“ und die Übernahme fremder Software haben wir früher »Crack« genannt, wobei der Hacker ein höheres Ansehen hatte als der schnöde Cracker – oder war das nur in meiner Blase die Sprachregelung?
(Wobei einzuräumen ist, dass das Leerräumen „gehackter Konten“ durchaus als persönliche Verbesserung betrachtet werden könnte…)
Das mit Hack und Crack… Du überfordert jetzt aber Leute, die nicht einmal richtig wissen, was Phishing ist. 🤪🤪🤪
„das ZDF und fügte an: „Der Messenger Signal gilt eigentlich als sicher und wird deshalb im Politikbetrieb genutzt.“ Auch die Tagesschau war dabei und erklärte fast gleichlautend: „Signal gilt eigentlich als besonders sicher und wird auch von Politikern genutzt – doch nun wurden offenbar mehrere Konten gehackt.“ “ “ Im Internet hat man den Beitrag danach geändert und kleinlaut am Ende des Artikels die Änderung eingeräumt. Nun steht dort, dass „zahlreiche Nutzer Opfer einer Phishing-Angriffswelle geworden“ seien.“
Von Bild erwarte ich nichts aber von den selbsternannten Qualitätsmedien schon. In ihrem Drang zum Regierungsschönschreiben sind sie wieder mal auf die Fresse gefallen. Es häuft sich. Man weist den Vorwurf immer von sich, aber es ist die Realität.
Es ist nurimmer auffälliger. Die haben schon immer vor allem Schwachfug verbreitet. Sie kamen nur ne Zeit durch die Konkurrenz der Privaten unter Druck. Ihr seid wahrscheinlich zu jung, aber was wir so alles im Hauserkampf oder bei Anti-AKW hören mussten. Reine Propaganda.
Der Unfug und die Propaganda wird nur immer auffälliger. Die haben schon immer vor allem Schwachfug verbreitet. Sie kamen nur eine kurze Zeit durch die Konkurrenz der Privaten unter Druck. Ihr seid wahrscheinlich zu jung, aber was wir so alles im Hauserkampf, Anti-AKW oder Friedensbewegung hören mussten. Antiamerikanismus, war noch die leichte Variante (heute durch Antisemitismuskeule ersetzt). Reine Propaganda.
Genau, der öffentlich-rechtliche Schundfunk mit Zwangsfinanzierung war schon immer ziemlich übel, leider geht schlimmer halt immer. Was die sich zum Israel leisten ist der totsle Philosemitismus.
EdV Boris Pistorius glänzte bei der Präsentation der dritten „Militärstrategie für Deutschland“ mit dem Zeigen des Stinkefingers Richtung Moskau.
Wenn sich der Kreml vielleicht detaillierte Informationen aus dem geheimen Militärpapier zum möglichen Überfall durch die demnächst „konventionell stärkste Armee Europas“ erhofft hatte, machte ihm der EdV Boris bei der Pressekonferenz diese Hoffnung zunichte. „Ich sag nix, sonst könnten wir Wladimir Putin auch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen.“
Chapeau, alles richtig gemacht – nicht so stümperhaft wie seine Offiziere im Februar 2024, als sie zusammen mit Wladimir Putin bei einer Zoom-Konferenz über die Zerstörung der Krimbrücke debattierten.
PS: EdV steht für „Ehemaliger deutscher Verteidigungsminister“.
Danke für die erhellenden Erläuterungen in diesem Zusammenhang, Herr Streck. Gegen Vollverblödung ist kein Kraut gewachsen, erst recht nicht, wenn zudem primitive Phishing-Techniken zum Einsatz kommen, denen normalerweise nur sehr einfach gestrickte neuronale Strukturen zum Opfer fallen. Meine Vermutung geht dahin, dass der ganze Quatsch von vornherein als Angriff auf diesen Messenger vorgetragen wurde, da der Innenminister und sein Hackerteam dessen Verschlüsselung nicht knacken konnten und ihn daher in letzter Konsequenz mit einem Bannfluch belegt haben, für den Frau Klöckner als transzendentes Transportmedium geeignet erschien, weil sie aufgrund ihrer genetischen Prädisposition vielleicht anfälliger für diese Form der perfiden Manipulation durch staatszersetztende Aggressoren sein könnte. Ich befürchte aber, dass dass das eben Absicht war, um diesen Messenger auszusperren, weil sich nicht mal die Dümmsten der Dummen aktuell gegenüber primitiven Phishing-Angriffen noch so ahnungslos verhalten würden. Zumindest war das bisher die Annahme.
Ich stimme dir vollkommen zu. Streck hat das auch als Frage formuliert, ob da nicht hinter den gleichgeschalteten Berichten eine Agenda steckt.