Der planetarische Schädling homo non sapiens

Bild: Nasa/Artemis II

Die Tatsache, dass Menschen, die sich homo sapiens nennen, den Planeten überstrapazieren, ist bei offenem Verstand nicht zu übersehen. Der Klimawandel ist nur ein Symptom von vielen. Aber gerade, weil die Änderung des Klimas so deutlich geworden ist, wird immer mehr mentale Energie aufgewandt, die Aufmerksamkeit von dieser Realität abzulenken.

Der Kampf um die Aufmerksamkeit

Die größte mediale Aufmerksamkeit erregen Katastrophen und Kriege. Doch Katastrophen, wie Erdbeben, kann man nicht herbeireden, Kriege aber wohl und noch einfacher ist es, einen bereits bestehenden Krieg, jetzt den in der Ukraine, immer weiter zu finanzieren, anzutreiben und in die Länge zu ziehen und dann, mit dem Medienstar Wolodymyr Selenskyj, von einem Sieg über Russland zu phantasieren. Das können auch drittklassige und völlig unfähige Politikerinnen und Politiker, so wie alle banalen Schwätzer der Spezies homo non sapiens.

Trotz aller Ablenkungsmanöver durch Kriegsgeschrei ist, rein quantitativ, schon erkennbar, dass eine Population, welche die Erde so dominiert wie der Mensch zum größten Schädling für das System des Lebens wird oder schon geworden ist, es sei denn, sein Einwirken oder die Zahl werden deutlich reduziert.

Da der Mensch die Erde fast völlig beherrscht, kann es nur so geschehen, dass die Menschheit sich selbst, aus rationaler Einsicht, entweder einschränkt, oder aber, dass sie sich gegenseitig auslöscht, beispielsweise in einem globalen Atomkrieg.

Wo bleibt die höhere Intelligenz?

Diese Lösung der Selbstvernichtung, durch den totalen Krieg, wird offenbar von westlichen Regierungen und Organisationen, wie Nato und EU favorisiert, mit großem Einsatz von Geld und Medienmassage. Wie das mit der höheren Intelligenz, welche die Menschen sich selber zuschreiben, vereinbar ist, müssen uns diejenigen erklären, die täglich an der Rüstungsschraube drehen und mit ihrer Rhetorik nichts als Feindschaft und den Willen zum Krieg propagieren.

Absurdes Feindbild, absurdes Negieren

Die Kriegshetzer benutzen dazu das Feindbild Russland und behaupten, dass Russland sich demnächst mit militärischer Gewalt nach Westen ausdehnen werde. Dieser Gedanke ist, auch wenn er ständig repetiert wird, völlig absurd. Russland ist bereits das größte Land der Erde und Moskau hat, erst im Dezember 1991, die viel größere Sowjetunion aufgelöst, wobei der jetzige Staat Ukraine entstanden ist, mit der uralten, von Russen gegründeten Hauptstadt Kiew. Aber zu Russland gehören immer noch die riesigen Kältegebiete Sibiriens, größer als ganz Westeuropa, wo die globale Erderwärmung neue Möglichkeiten der Entwicklung und Besiedlung bietet.

Hier dagegen droht uns, wegen der zunehmenden Trockenperioden, jetzt auch mit Gewittern, fast ohne Regen, ein Zusammenbruch der Landwirtschaft. Die allgemeine Uneinsichtigkeit und Impertinenz geht so weit, dass Autofahrer in ihren schwarzen Limosinen, mit Klimaanlage, oder Biker mit laut knatternden Motoren, über die Straßen jagen, um der Hitze durch mehr Gas geben zu entkommen, anstatt endlich Energie einzusparen und die Erhitzung der Umwelt zu reduzieren.

Eskalation statt Reduktion

Es wäre Aufgabe europäischer und deutscher Wirtschaftspolitik und ein Thema der großen Medien, sich mit der konkreten Bedrohung durch Energie, Klima und Luftverschmutzung auseinanderzusetzen. Statt dessen konzentriert man sich ganz offiziell auf die Produktion weitreichender Drohnen, um von der Ukraine aus Infrastrukturen im Westen Russlands zu zerstören, bis irgendwann eine Gegenangriff kommt, beispielsweise auf entsprechende Industrieanlagen in Deutschland oder auf Transportwege in Polen.

Eine solche Eskalation wird von der deutschen Regierung und von der EU-Kommission ganz massiv provoziert. Wenn Russland dann, wie es Hardliner in Moskau, denen Putin viel zu milde ist, schon lange fordern, energisch zurückschlägt, hat man zwar wieder das Argument vom unprovozierten russischen Angriffskrieg zur Hand, aber was hilft das gegen einen real entfesselten Atomkrieg? Die westlichen Kriegstreiber treiben uns in Richtung der Selbstvernichtung.

Full Spectrum Dominance der USA

Ursprünglich gehen nahezu alle Trends, welche die Welt bedrohen, vom militärisch-industriellen Finanzkomplex der USA aus. Das US-Verteidigungsministerium propagierte noch 2020 die Full Spectrum Dominance, das heißt, die Forderung, auf dem Land, zur See, in der Luft, im Weltraum und im Bereich der Information, allen anderen Nationen überlegen zu sein. Auch die Russland zugeschriebenen Gelüste zur Expansion hat nicht Moskau, sondern der amerikanische Präsident Donald Trump ins Spiel gebracht. Er wollte Grönland annektieren und Kanada in die USA holen.

Diese spontanen Ideen basieren auf der richtigen Erkenntnis, dass die Verschuldung der USA für die Regierung in Washington unerträglich ist, weil sie bereits eine Billion Dollar Zinszahlungen pro Jahr erfordert. Eine unvorstellbare Größe, aber sie ist Realität. Das Finanzsystem der USA ist nämlich so strukturiert, dass die Staatsschulden, seit mehr als 100 Jahren, immer weiter ansteigen, weil es keine Tilgung der Schulden, sondern nur Zinszahlungen gibt. Das ist die Falle, in der auch Donlald Trump steckt.

Unprovozierte Angriffskriege, Expansionismus, Bedrohung schwächerer Länder, aggressive Militärpolitik, alles, was man Russland nachsagt, ist auf Seiten der USA längst Realität. Doch die in den Medien maßgebenden Politikerinnen und Politiker Europas und Deutschlands beharren auf dem traditionellen Feindbild der Atlantiker.

Lebendige Zukunft statt todbringende Kriege

Die Kriegshysterie kommt aus einem Kreis von engstirnigen der Finanzwelt, der Rüstungsindustrie und dem Militär eng verbundenen Propagandisten. Sie verhindert das Nachdenken, Diskutieren und Planen für eine lebendige Zukunft des homo sapiens, innerhalb der unterschiedlichen Staaten und Systeme, auf dem gemeinsamen Planeten.

Für den Lebensraum auf der Erde ist der dominierende homo non sapiens überflüssig und ebenso für die große Mehrheit der normalen Menschen. Das Fatale an der jetzigen Lage ist, dass der uneinsichtige homo non sapiens in den maßgebenden Ländern der Westlichen Welt die Politik beherrscht und die Machtpositionen besetzt hält.

Die Zusammenhänge zwischen Finanzmacht und Kriegstreiberei sind in dem neuen Buch von Rob Kenius deutlich und ausführlich dargestellt: Unbegrenzt und Expansiv !!! Finanzmacht treibt uns in den Krieg.

Rob Kenius

Rob Kenius kam während des Studiums der Physik zur Publizistik und wurde Chefredakteur der Studentenzeitung. Nach dem Diplom ging er in die wissenschaftliche Redaktion des WDR-Fernsehens. Die strenge Hierarchie des Senders war jedoch nicht seine Welt. Er arbeitete kurz für Reaktorsicherheit, als man ihn an das Innenministerium vermitteln wollte, um Argumente der Aromkraftgegner zu widerlegen, kündigte er. Seitdem ist er selbständig, als freier Publizist und im Musikgeschäft.

Rob Kenius übt auf seiner Webseite kritlit.de harte Systemkritk. Er schrieb für telepolis und war 2020 ein erster Gegner der Corona-Maßnahmen. Die politische Situation hat sich inzwischen enorm verschlechtert. Rob Kenius schreibt dagegen an, und wegen der Kommentare, besonders gerne für Krass&Konkret.
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53 Kommentare

  1. Es gibt keinen Klimawandel, es gibt nur ein veränderte Wetter, das menschengemacht ist indem es Geoengineering betreibt.
    Das ist auch schon alles.

    1. Der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist etwas schwer verständlich, aber mathematisch einfach. Es gelten die gleichen Kriterien wie Temperatur, Windverhältnisse, Bewölkung, Luftfeuchtigkeit und Niederschläge (Regen, Schnee, Hagel). Aber Wetter und Klima spielen sich in einer völlig anderen Zeitdimension ab. Das Wetter ändert sich täglich, das Klima ändert sich in 30 Jahren. Dazwischen ist ein Faktor von 10.000.

      Wer das Wetter des Tages mit dem Smartphone erforscht, kann das Klima nicht beurteilen. Wer sich aber an das Wetter vor 30, 40 oder 50 Jahren erinnert, hat den Klimawandel selber erlebt. Diejenigen, die den Klimawandel bestreiten, tun dies entweder aus einem taktischen Kalkül oder einer modischen Attitüde heraus oder sie sind einfach zu jung, um die Zeitdimension von 10.000 Tagen zu erfassen.

      Grundsätzlich muss man genau unterscheiden, ob jemand vom Klima redet und das Wetter meint oder vom Wetter redet und daraus Schlüsse auf das Klima ziehen will. Bei einer solchen Ungenauigkeit der Begriffe gibt es keine Verständigung.

      Rob Kenius
      https://kritlit.de

      1. „Das Wetter ändert sich täglich, das Klima ändert sich in 30 Jahren. Dazwischen ist ein Faktor von 10.000.“

        Nicht ganz so. Das Klima beschreibt den Rahmen, in dem das Wetter stattfindet. Es ändert sich normalerweise nur in geologischen Zeiträumen, z.B. in den wg. der Milanković-Zyklen stattfindenden Eiszeiten. Dies wird sofort verständlich, wenn wir den Begriff der Klimazone einführen. Wir sprechen vom Wüstenklima, gemäßigtem Klima, tropischem Klima …

        30 Jahre werden als Normalperiode verwendet. Über diesen Zeitraum wird die Referenztemperatur (für jede Messstelle extra!) gemittelt, ist die Basis der angegebenen Temperaturdiffenzen. Dieser Zeitraum reicht aus, um innersystemische Schwankungen auszugleichen (Schwabe-Zyklus, El Ninio …).

        Man gibt nur Differenzen an weil diese sich viel genauer bestimmen lassen als Absolutwerte. (Statische systematische Fehler und Abweichungen fallen raus.)

        1. Geht man ein paar Jahrzehntausende zurück, waren es immer Schwankungen in der Eiszeit, die den Homo Sapiens aus Europa zurück drängten. Die derzeitige Warmzeit begann vor gut 10.000 Jahren und die Menschen besiedelten Europa während der Zeit durchgehend.

          Lustige Geschichte am Rande. München hat seit ein paar Monaten einen grünen Bürgermeister. Vor einer Woche gab es plötzlich aus dem Blauen eine Wasserverordnung, die Rasensprechen u.Ä. unter Strafen von bis zu 50.000 Euro stellte.
          https://www.google.com/search?q=Welche+Wasserregeln+gibt+es+in+M%C3%BCchen

          Die Tage hat Norbert Häring bekannt in einem Artikel gemacht, dass begleitend zu der Wasserverordnung die Stadtwerke München den Satz von ihrer Homepage gelöscht haben, dass wegen des Grundwassers im Voralpengerölluntergrund für München praktisch unendlich viel Wasser verfügbar sei.
          https://norberthaering.de/propaganda-zensur/muenchen-wassersparen/

          Die Grünen lieben Alarm und Regeln, die sie wie Muslime ihr Gebet über den Tag verteilt immer wieder einhalten und exerzieren müssen. Da kann man sagen, es gibt Schlimmeres, aber sie wollen halt immer alle anderen auch zwingen.

    1. „ Klimawandel“ ist schon okay.
      Solange er nicht „Menschen gemachter Klimawandel“ sagt!

      Hiermit verwende ich mindestens 100 Zeichen…..

  2. Es gibt Tage, da ist man des omnipräsenten Geflennes und Selbstmitleids überdrüssig. Krebs in einem Organismus ist ein Schädling, doch selbst wenn Krebs einen IQ von 2.500 hätte, würde er das vermutlich anders sehen. Alles eine Frage der Perspektive.

    Reptilien werden bezüglich ihrer kognitiven Fähigkeiten nahezu vollständig geboren, Kopffüßler auch. Vögel und Säugetiere sind strunzdumm, wenn sie das Licht der Welt erblicken. Bis sie eine annähernde kognitive Vollständigkeit wie ein Krake entwickeln, kann eine Menge schief gehen – und das passiert auch (vor allem beim Menschen, der nicht nur geistig besonders unfähig oder hilfsbedürftig ist bei seinem ersten Auftritt).

    Der Spitzenreiter, was die Ausrottung anderer Lebensformen angeht, ist zweifellos jene Cyanobakterie, die als erste O2 produzierte. Ich wüsste jetzt nicht, warum es mich persönlich beleidigen sollte, dass meine Spezies diese Topplazierung streitig macht. Konkurrenz ist toll, wird allseits goutiert und „The winner takes ist all“ ist ein suprakulturelles Mantra. Dass The Winner auch himself taken wird – was soll’s, Hauptsache Sieger.

    Am Ende wird auch der Mensch nicht jegliches Leben beenden.

    ”Ging er mit einem Wimmern oder mit einem Knall? Man weiß es nicht, aber der Mensch ging bewusst, wissend, sehend sowie mit Absicht und mit einer Krone.
    Masel tov.“

  3. Das Problem, wenn man den Menschen als „Schädling“ sieht, ist doch folgendes:

    Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, diese Schädlinge ausrotten zu wollen.

    Vielleicht mit einer Giftspritze ☠️💉, die man als „Impfung“ tarnt.

    Sorry, manchmal kommen mir komische Gedanken …

  4. Ah, der planetare Schädling Mensch. Was macht man mit Schädlingen? Genau. Und genau daran wird seit 2020 intensiviert gearbeitet. Ist vermutlich Teil der Engführung das zu ignorieren. Einfach zuviel Population, wen kratzt da ein Aufkommens- und Verteilungsmodus beim Zerstörungswerk, oder sowas wie die zugrundeliegnden systemischen Voraussetzungen. Etwas Kosmetik und schon wird das.

    Irgendwie entgeht mir, daß der Klimaveränderung wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Viel mehr wird viel Energie darauf verwandt, die Aufmerksamkeit dahin zu lenken und diese Monokausalität an einer weiteren Monokausalität festzumachen. Was dabei aber nicht so wichtig zu sein scheint, ist das Emissionsverhalten der größten Verursacher.

    Egal. Wachsen muß alles, jetzt eben greengewashed, ein greengewashtes Militär geht zwar nicht, vlt. geht das aber noch über Zertifikateverschiebung.

    Wen kratzt es wenn Gigatonnen von Waren über die Ozeane geschippert werden? Ramsch der nicht schnell genug veralten und kaputt gehen kann? Verseuchung von Gewässern und Böden? Wenn Böden veröden und versiegelt werden? Die Abholzung von Wäldern? Sinnfreie gewerbliche Immobilien en masse? Ein sinnfreies Personentransportwesen? Etc.. Und das alles weil jeder gegen jeden agiert und zuviel nie genug ist.

    Vlt. mal ein ganz banales und kleines Bsp. wie absurd das Ganze ist:

    Eco-warrior Leonardo DiCaprio was cruising around Ibiza with his girlfriend Vittoria Cerreti and pal Tobey Maguire aboard a lavish 1,300-ton superyacht owned by Zara’s billionaire founder. Spread across three decks, the 226-foot-long vessel charters for $650,000 a week.
    by Neha Tandon Sharma

    https://luxurylaunches.com/celebrities/leonardo-di-caprio-on-zara-founder-superyacht.php

    Oh, was wäre das Geheule groß wenn man bei den Bevölkerungsreduktionsschreiern beginnen würde die Population zu verringern. Vermutlich ebenso groß wie bei den Kriegsschreiern wenn sie selbst in den Unterstand müßten.

  5. Der Mensch ist Teil des Planeten Erde, des Sonnensystems, Universums.
    Da kann er ja schlecht ein Schädling sein, denn wir (Menschen) machen die Erde ja nicht kaputt (schaden ihr). Wir verändern sie möglicherweise.

  6. „Diese Lösung der Selbstvernichtung, durch den totalen Krieg, wird offenbar von westlichen Regierungen und Organisationen, wie Nato und EU favorisiert, mit großem Einsatz von Geld und Medienmassage.“

    Ja, mit Geld, welches sie nicht haben und folglich horrende Kredite benötigen, welche sie für andere, positive Dinge nicht bekommen würden.

    Motto: „Gib, gib, gib“! 🤑 Konsequenzen? Scheissegal, solange „Sondervermögen“ locken!
    💸💸💸💸💸💸

  7. Fein, dass es neben mir noch andere gibt, die anerkennen, dass die spezifisch menschliche Weise auf die vorhandene Umwelt zu reagieren, weder vom `lieben Gott´ noch von „Mutter Erde“ anerkannt wird. Menschen sind NICHT schlauer als anderes Getier. Sie haben es nur noch nicht gemerkt. Ist bei der bisher relativ kurzen Verweildauer auf diesem Planeten auch weiter nicht verwunderlich.

  8. Wie schnell selbst hier im Forum die Mehrheit weichgespült wurde, ist wirklich beachtlich…

    Im Vergleich zu euch ist selbst die Berliner Zeitung geradezu aufrührerisch und das ohne sich als Gegenpol zum Mainstream darstellen zu wollen. Ihr seit überflüssig geworden, wie vorher schon Telepolis. Es mag überzogen klingen, aber wundert sich tatsächlich noch jemand über die zunehmende Kinderlosigkeit? Ich nicht, denn wer will grosse Teile seines Lebens ausschliesslich für absehbares Kanonenfutter aufwenden? Für Nachwuchs braucht es in unseren Breiten Aussicht auf dauerhaften Frieden und nicht die Bundeswehr bereits in den Schulen zwecks Rekrutierung…

    Da lernen die Kinder schneller, wer „die Bösen“ sind als das sie auch nur ausreichende Schrift- und Rechenkenntnisse erwerben; und hier im Forum schaut’s mittlerweile genauso aus, nämlich kriegerisch…

    1. Vielen Dank für Ihren unspezifischen Weckruf, da Sie eigentlich schon vor Wochen gegangen sein wollten. Ich freue mich, dass Sie es sich überlegt haben oder sich einer individuellen Interpretation des Begriffs „Ende“ bedienen.

      Aber vielleicht denken Sie noch einmal über einen anderen Forumsnamen nach, der scheint mir gelegentlich nicht wirklich treffend zu sein und das ist Ihnen doch wichtig.

      Oder anders gesagt:

      Wie schnell selbst hier im Forum die Mehrheit weichgespült wurde, ist wirklich beachtlich…

      Was und wen meinen Sie mit »weichgespült«? Welcher Kommentar ist nicht revolutionär genug? Welche Ihrer eigenen Aussagen ist revolutionär genug? Wie viele Aufstände hat die BZ angezettelt, wann und wo? Ist ein Forum der richtige Ort einen Aufstand anzuzetteln? Macht es Sinn oder glücklich, dauerempört zu sein? Was will uns der Autor sagen?

    2. „Da lernen die Kinder schneller, wer „die Bösen“ sind als das sie auch nur ausreichende Schrift- und Rechenkenntnisse erwerben; und hier im Forum schaut’s mittlerweile genauso aus, nämlich kriegerisch…“
      Wie sich gestern am Altweiberstammtisch im Anschluss an den Seniorinnensport (vor 20 Jahren war dieses Angebot noch gemischtgeschlechtlich und wurde auch so wahrgenommen) zeigte: Kinder, die ohne Helm kein Dreirädchen mit den Füßen und Beinen anschubsen dürfen, lernen gar nichts… .
      Diese Feststellung wurde einhellig von allen anwesenden Frauen Ü 60 getragen, die nachgefragt hatten, warum neuerdings die Leitern an einer Längsseite der Turnhalle großflächig mit Weichsprungmatten gepolstert sind und damit für uns für Übungen nicht mehr benutzbar. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass von Elternseite die Befürchtung geäußert worden war, Kinder könnten entgegen den Regeln im Unterricht mehrere Sprossen unbeaufsichtigt überwinden und mehr als 20-30 cm tief fallen.
      Aus dem `lebenslangen Lernen´ ist im Lauf meines bisherigen Lebens `lebenslang dumm halten´ geworden.
      Politisch bewertet wird trotzdem NICHTS! Das ist über all die Jahre weitgehend gleich geblieben.
      Wer keinerlei Erfahrung im Umgang mit ALLTÄGLICHEN Gefährdungen hat, kann die Auswirkungen von Kriegen real nicht abschätzen. Na und?

  9. Innerhalb der westlichen Blase mag es so aussehen, als ob der Mensch die Erde verwüstet. Es ist aber der kapitalistische Mensch, der die Natur und seinesgleichen ausbeutet und verwüstet. Und da der Kapitalismus inzwischen die gesamte Erde beherrscht, sieht es entsprechend wüst aus.

    Im Kapitalismus (zumal im liberalen) handelt der Mensch zwangsläufig im Interesse des Kapitals und nicht im Sinne von Weisheit. Und natürlich handeln auch die Politiker im Interesse des Kapitals, das ist Staatsräson jeder bürgerlichen Demokratie. Da bleibt die Weisheit natürlich auf der Strecke. Sie wird sogar verteufelt als autoritär. Dann ist die Weisheit eben autoritär.

    Das Fatale an der jetzigen Lage ist, dass der uneinsichtige homo non sapiens in den maßgebenden Ländern der Westlichen Welt die Politik beherrscht und die Machtpositionen besetzt hält.

    Aber da gibt es doch Hoffnung. Dafür müsste man nur die westliche Blase verlassen. Der Kapitalismus (hier Google und IT) hat den Menschen doch neue Möglichkeiten zu Erkenntnissen zu kommen, erbracht. Und damit auch neue Potentiale für Freiheit eröffnet. (Mit Google meine ich die automatische Browser-Übersetzung von „exotischen“ Webseiten.)

  10. Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine etwas verlegen: „Du, ähm, ich glaube ich habe Homo Sapiens“. Antwortet der Andere: „Ach, mach dir nichts draus; hatte ich auch mal. Das geht vorüber“

  11. Mal eine Frage in die Runde: Wie kann man den menschenverursachten Anteil des Klimawandels vom natürlichen Klimawandel trennen? Es müsse dich möglich sein, Aussagen darüber zu treffen, wie das Klima jetzt wäre, wenn es keinen menschenverursachten Anteil gäbe.
    Denn wenn das nicht möglich ist, kann man eine Aussagen über die von Menschen verursachten Veränderungen zu treffen. Es sei denn, man stellt die These auf, dass sich das, was man mit dem Konstrukt „Klima“ umschreibt, niemals ändert. Sämtliche Veränderungen wären in diesem Modell in vollem umfang auf die menschenverursachten Wirkungen zurückzuführen. Bei diesem Ansatz müsste man natürlich beweisen, dass sich das Klima normalerweise niemals verändert.
    Die nächste Möglichkeit wäre zu postulieren, dass sich das, was man mit dem Konstrukt „Klima“ umschreibt nur langsam ändert, also mit einer Veränderungsrate, die niedriger ist als die gegenwärtige, welche durch Rechenmodelle ermittelt werden müsste. Mit anderen Worten: in diesem Szenario ist die Annahme, dass sich das Klima immer verändert, aber langsamer. Auch in diesem müsste es doch möglich sein, die Geschwindigkeit, die durch die menschenverursachten Phänomene verursacht wird, heraus zurechnen.

    Daher wiederhole ich meine Frage: Wie kann man den menschenverursachten Anteil des Klimawandels vom natürlichen Klimawandel trennen?

    1. Obwohl ein angenommen stabiles Klimamodell chaotisches
      Wettervehalten besitzt, folgt dieses Phänomen extremer
      Wetterereignisse statistischen Regeln.
      Hasselmann beobachtete extreme Nordseestürme und zeigte
      dass diese nicht durch die Extremstatistik erklärt werden
      können. Wenn es also ein solches Böses gibt, dass einem
      seine Statistik durcheinander bringt, dann muss man dieses
      Böse irgendwo suchen und atheistisch wie Wissenschaftlicher
      nunmal sind, fällt Ihnen nur der Mensch ein.
      An Gott hat da noch keiner gedacht- welch unvollständiges
      Weltbild –
      wir einfachen Leut bedanken uns bei den Wissenschaftlern
      auch für die Stickoxide, die Pestizide und die Atombombe.
      Statt Nobelpreisen sollte man dafür vielleicht andere
      Geschenke verteilen.

      1. Was haben statistische Regeln mit den Naturwissenschaften gemein? Es gibt Wahrnehmungsmöglichkeiten und Abschätzungen von Wahrscheinlichkeiten. Keine Methode ist für alles tauglich. Medizinische Forschung z. B. hat bis heute wegen der Komplexität der menschlichen Körper kaum Fortschritte im Sinn von „Ursache“ und „Wirkung“ erzielt. Außer dass die Gewinne wegen der gewachsenen Möglichkeiten medizinischer Interventionen gestiegen sind.
        Warum sollte das bei anderen Begleiterscheinungen menschlicher Existenz anders sein?
        Mir ist über all die Jahre seit meinem Kirchenaustritt 1966 kein inhaltliches Argument begegnet, das Glaubensfragen ein Ende setzen könnte. Es gibt religiös gläubige Menschen. Auch außerhalb der monotheistischen Sphäre. Das gegenwärtige China hat anscheinend gelernt damit zu leben. Bis diese Einsicht das „aufgeklärte Europa“ erreicht, wird es noch ein paar Jahre dauern.
        Die in Europa entwickelte Dialektik hinkt der im asiatischen Raum selbstverständlichen Anerkennung der Widersprüchlichkeit des Lebens hinterher.

    2. „Mal eine Frage in die Runde: Wie kann man den menschenverursachten Anteil des Klimawandels vom natürlichen Klimawandel trennen? Es müsse dich möglich sein, Aussagen darüber zu treffen, wie das Klima jetzt wäre, wenn es keinen menschenverursachten Anteil gäbe. …“

      Eine gute, aber einfach zu beantwortende Frage. Es wäre so weitergegangen wie vor der Industrialisierung, nämlich mit knapp -0,1° pro Jahrtausend der nächsten Eiszeit entgegen, bestimmt durch die Milanković-Zyklen. Eine gewisse Anhebung der Temperatur, sagen wir, um 0,5° wäre durchaus wünschenswert gewesen, denkt man an die kleine Eiszeit, die eigentlich nur die Fortführung des „normalen“ Temperaturabfalls war. Hier eine Studie, die den Temperaturverlauf seit der letzten Eiszeit zeigt. Ist open-access, kann man also herunterladen.

      https://www.researchgate.net/publication/235885717_A_Reconstruction_of_Regional_and_Global_Temperature_for_the_Past_11300_Years

      1. Das ist ein Modell von vielen. Angeblich sind ja Temperaturwerte von o,1 schon entscheidend. Und da es sich in der erwähnten „Studie“ liduglich um ein Rechenmodell von Tausenden handelt, kann das auch nicht als belastbares Erkenntnis herangezogen werden. Wir bei allen Modellen wird die Erdoberfläche mit einem Gitter überzogen, für das jeweils eine Temperatur zu einem Zeitpunkt T angenommen wird. Es sind ja keine Messungen, sondern nur Schätzungen und Herleitung anhand von Bohrkernen. Und so wird auf der Celsius-Skala, die keinen absoluten Nullpunkt kennt und als Intervall-Skala keine Bildung von Verhältnissen von Wärmemengen zulässt wir die Kelvin-Skala irgendetwas zusammengerechnet. 20 Grad Celsius ist doppelt so warm wie 10 Grad Celsius. Ja neee, is klar.

        1. @Franco Marconi
          „Und so wird auf der Celsius-Skala, die keinen absoluten Nullpunkt kennt und als Intervall-Skala keine Bildung von Verhältnissen von Wärmemengen zulässt, (für) die Kelvin-Skala irgendetwas zusammengerechnet.“

          Irgendwas? Ihnen kann geholfen werden: Die Kelvin-Skala entspricht exakt der Celsius-Skala, nur das der Nullpunkt 273° tiefer festgelegt wurde.
          Somit entsprechen also 300°K feinsten Frühlingstemperaturen um +27°C.

          Es wurden einfach Minusgrade ausgemustert, um sich unkorrekter Begriffe wie Kälte zu entledigen.
          Es handelt sich nämlich immer um Wärme; auch bei Minusgraden auf der Celsius-Skala! (1974 Lerninhalt der 4. Klasse)

          1. Der Unterschied zwischen der Celsius-Skala und der Kelvin-Skala ist das Skalenniveau. Das kommt daher, dass die Kelvin-Skala einen absoluten Nullpunkt hat. Dieser ist physikalisch vorgegeben durch die Abwesenheit von Molekülbewegungen. Somit ist die Festlegung des absoluten Nullpunkt nicht willkürlich. Die Celsius-Skala hat einen willkürlichen NullPunkt. und ist somit keine Ratio-Skala. Die Verhältnisse auf Ratio-Skalen sind invariant gegenüber den Skalengrößen.
            Intervallskalen behalten zwar die Ordnung und die exakten Abstände zwischen den Werten bei, aber sie erlauben keine sinnvollen Verhältnisaussagen wegen des fehlenden echten Nullpunkts. Das ist der gravierende Unterschied.
            Also: 40 C ist angeblich doppelt so warm wie 20 C. 313 K ist aber nur 1,06-fach größer als 283 K. Scheint irgendwie was anderes zu sein. Das ist der Unterschied zwischen den beiden Skalen.

          2. Ich darf ergänzen, ganz kurz und schmerzlos:
            Δ 1K = Δ 1°C

            oder in Worten (damit die 100 voll werden):
            1 (Grad) Kelvin Unterschied entspricht genau 1 Grad Celsius (Unterschied)

        2. Es ist eine wissenschaftliche Studie (peer-review), die die Temperaturen anhand von Proxydaten rekonstruiert und ihre Plausibilität anhand der bekannten Bahndaten der Erde belegt. Hier eine neuere Studie, die mittels unterschiedlichen Methoden zu sehr ähnlichen Ergebnissen kommt. Die ältere Studie wird hier vergleichend erwähnt. Hast du besseres? Dann her mit den Sensationen, denn diese Studien hier, veröffentlicht in den renomiertesten Wissenschaftsjournalen Sciene und Nature, zeigen genau den zu erwartenden Temperaturverlauf.

          https://www.nature.com/articles/s41597-020-0530-7

          1. Die Proxydaten sind Stellvertreterdaten. Darum heißen sie auch so: Proxydaten. Diese Daten sind ein Substitut ermittelt aus Bohrkernen, Jahresringen, Muscheln und sonstigem Allerlei. Anhand von Einlagerungen bestimmen Moleküle und Isotopen werden Alter und atmosphärische Daten rekonstruiert. Das sind keine Messwerte, sondern die Ableitungen aus Modellen. Proxydaten sind in letzter Konsequenz Korrelate. Mit diesen Werten werden die Gittermodelle gefüttert. Bei diesen Gittermodellen werden für Nachbarzellen, für die es keine Proxy- oder Messwerte gibt, ebenfalls Temperaturwerte aus Modellen geschätzt. Zumal auch die jeweilige Land- und Wasserverteilung der Erdoberfläche beachtet werden muss unter der besonderer Berücksichtigung der Eisverteilung. Man kann schon den Überblick verlieren, die wievielte Modellebene hier schon erreicht ist.
            Und dann wird aus diesem Zahlensalat ein Einzahlenwert berechnet oder besser gesagt ermittelt. Dieser Einzahlenwert ist lediglich ein Repräsentant der ganzen Rechnerei: 0,1 Grad Celsius
            Und was heißt denn hier sehr ähnliche Ergebnisse. Sind die 0,1 C jetzt richtig oder nicht? Das ist der springende Punkt. Alles nur irgendwie. Das wird dann als absolute Wahrheit verkauft.

            1. „… Alles nur irgendwie. Das wird dann als absolute Wahrheit verkauft.“

              Nöö, es werden aufwendigste Fehlerbetrachtungen angestellt, kann man in den verlinkten Arbeiten nachlesen, die Fehlerintervalle kann man ganz deutlich in den Graphen ablesen. Wenn ich mich recht erinnere, werden die in der von mir verlinkten Arbeit schon im Abstract erwähnt.

              Noch Fragen, Kienzle?

              1. Dann muss man ja nur die letzten 11500 Jahre auf die Zukunft projizieren. Also auf die nächsten 1000 Jahre und von der Erdtemperatur immer pro Jahr 0,0001 C abziehen. Dann hat man den natürlichen Klimawandel vom menschenverursachten Klimawandel getrennt. Kein Modell ohne Verifizierung durch Beobachtung.

                Dass das Modell keine Erklärung dafür hat, wie es zu den -0,1 C / 1000 Jahre kommt, ignorieren wir mal.

                Bleibt nur noch zu klären, ob die Mechanismen, die zu dieser Rate von -01 C / 1000 Jahre führten, auch in Zukunft noch in gleichem Maße vorhanden sein werden oder durch andere Faktoren oder Ereignisse sich ändern werden.

                Abschließend kann man festellen:
                „Das Modell, das zu unseren Lebzeiten entwickelt wurde, stimmt mit den Berechnungen überein, nicht mit der Realität.“
                Averroes, 1126-1198

    3. Man kann den vom Menschen verursachten Teil aus den Modellen herausrechnen, zb wie sähe es ohne die von uns ausgestossene Luftverschmutzung aus.

      Ist aber bestimmt nicht einfach. Den CO2 Ausstoss kann man ja noch halbwegs quantifizieren (wobei es auch hier schwierig ist, wieviel Kohle wurde zb genau im 18. Jahrhundert verbrannt?), aber Methan (zb durch das Vieh) oder wieviel „leistet“ ein Baum? Wie stark trug die Rodung der Wälder von vor 500 Jahren zur heutigen Situation bei, etc.

  12. Wenn ich eines nicht ausstehen kann, ist es die Aussage: Der Mensch ist dafür verantwortlich, der Mensch zerstört die Umwelt bzw. verändert das Klima. Es gibt verdammt noch Mal nicht nur einen Menschen. Und wenn ihr weiter Menschen im brasilianischen Urwald oder in der Kalahari durch diesen Konstrukt: der Mensch in einen Topf werft mit den übelsten Umweltsündern, dann könnt ihr auch gleich alle Menschen wegen Mordes ins Gefängnis bringen, weil 0,01% von ihnen morden.

    1. Laut wikipedia gibt es 20-30.000 Arten von Ameisen. Viele Menschen glauben, sowohl die Art alsauch sie selbst seien einzigartig und es gebe keine Unterschiede zwischen den Menschengruppen unterschiedlicher Weltgegenden oder den einzelnen Ameisen. Oder doch? Ist das jetzt Rassismus? Was ist Individualismus? Da muss man zur Zeit vorsichtig sein.
      Es gibt gegenwärtig viele, die meinen, Gleichartigkeit und Anerkennung von Gleichwertigkeit seien dasselbe. Völlig unabhängig vom sog. Bildungsniveau. Wer so denkt wie man selbst, ist klug – wer anders denkt ist dumm. Dümmer geht´s nicht!

  13. Es sieht nicht gut aus für die ölproduzierenenden Länder. Das Elektroauto befindet sich in einer Innovationswelle, wie man sie selten gesehen hat. Jedes Jahr sind die Fahrzeuge billiger, leichter, mit mehr Reichweite und kürzeren Ladezeiten. Das zählt im Kapitalismus, irgendwann lassen sie dem Verbrenner keine Chance mehr. Wo braucht man sonst noch Öl? Zum Heizen. Aber auch da sind diese schrecklichen Wärmepumpen auf dem Vormarsch.
    Nun ist die Ölmafia die größte Lobbygruppe überhaupt, mit fast unbegrenztem Geldvermögen. Dass diese jetzt ein Interesse am Krieg haben, dürfte auf der Hand liegen. Da werden Lieferungen durch Kriegsereignisse unmöglich und die Staaten überziehen sich mit Sanktionen. Das hebt den Preis.
    Was ich sagen wollte: die Ölfritzen, Konzerne wie Förderländer, haben ein vitales Interesse an Kriegen. Gut, dass Rob Krenius das angeschnitten hat.

    1. Wo braucht man sonst noch Öl?

      He he, der war gut. In der Annahme, dass Sie nicht irgendwo auf einem Acker sitzen und Ihre Kommentare mit einem Stück Obsidian in eine Tierhaut ritzen:
      Schauen Sie sich mal um, dafür wird Öl gebraucht: Jeglicher Kunststoff, Medikamente, Dünger, tatsächliche Schmierstoffe für Maschinen und nicht zuletzt noch viel zu oft zur Herstellung von elektrischer Energie. Dazu kommt Helium für HighTech, dass Hauptsächlich bei der Ölförderung gewonnen wird,
      Es stimmt schon, mit genügend Energie, CO₂, Stickstoff und Phosphor, kann das alles mit erheblichem Aufwand auch hergestellt werden, doch bis dahin ist es weit. Sehr weit.
      Ohne Öl, leider, säßen wir alle tatsächlich auf dem Acker, bis auf jene, die in den Schlössern säßen – wie gehabt…

    2. Wo jetzt bei den EV die „Innovationswelle“ stattfinden soll, muss man wohl auf einer Webseite der „Grünen“ versuchen zu finden 😉
      E-Motoren gibts schon ewig und ein E-Auto mit seinen 4 E-Motoren kann man kaum als innovativ bezeichnen, denn diese Technik ist „low tech“. Die ausgereiften Chassis und Fahrwerke wurden von den Innovationen übernommen, die in den letzten Jahrzehnten bei den Verbrennerautos gemacht wurden. Und ein Verbrennermotor in der heutigen Entwicklungsstufe ist im Vergleich zu Ingenieursleistung, Wissenschaft und Innovation, die da drin steckt ungefähr so weit über einem E-Motor wie ein Space-X von einer Silvesterböllerrakete.
      Was die Fahrzeugmasse angeht, sind die EVs immer noch den Verbrennern weit unterlegen. Sehr hohe Masse bedeutet sehr hohe Fahrbahnabnutzung, Reifenabnutzung, Bremsstaub -> viel höhere Belastung mit Feinstaub für die Umwelt.
      Allerdings tut sich endlich mal was bei den Akkus – erste Vorserien-Modelle einer neuen Akku-Generation aus anderen Materialien, die einen Fortschritt bei der Masse durch deutlich höhere Kapazität bringen könnte, sind in der Pipeline.
      Die Energiekonzerne sind da vollkommen ideologiefrei – ob die ihren Reibach wie bis vor 10-20 Jahren mit fossilen Energien, oder wie seit 10-20 Jahren mit Solarparks und Windparks machen, ist denen wurscht.

  14. Der größtenteils durch natürliche Vorgänge stattfindende Klimawandel ist zwar für die Landwirtschaft, wie sie aktuell betrieben wird ein Problem, aber kein Problem, das man nicht mit Anpassung, so wie es die Natur und der Mensch seit 100.000 en von Jahren gemacht haben, lösen könnte.
    Was aber ein unlösbares Problem wäre, ist ein nuklearer Schlagabtausch – denn Anpassung an radioaktiven Fallout, verseuchte Böden, Strahlung, nuklearen Winter, Zerstörung der Ozonschicht mit einhergehender fast ungefilterter UV-Strahlung auf das Leben auf der Erde etc. pp. ist kaum möglich und das würde nur ein kleiner Bruchteil des aktuell existierenden Lebens auf der Erde überstehen.
    Mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis das auch die „Klimaaktivisten“ kapiert haben und ihre Energie darauf richten, den Kriegstreibern Paroli zu bieten, statt sich auf Regime/Regierungs-konformen „Klimaprotesten“ mit harmlosen Nebenkriegsschauplätzen die Hälse heiser zu krakelen.

  15. Wurde eigentlich schon das Thema ‚Leihmutterschaft‘ mit berücksichtigt? Schließlich kann da ‚Hoffnung‘ – die bekanntlich zuletzt sterben soll – aufkeimen. Hat doch dereinst der Bundes-Gesundheitsminister ehem. sich mit Vehemenz gegen solche ausgesprochen. Um sich dann – egal, das weiß ja bestimmt jeder, dass er sich jetzt dann doch für die Inanspruchnahme einer solchen entschieden hat.

    Und wo soll da jetzt Hoffnung ‚aufkeimen‘? Nun in o.g. Eigenschaft hat er sich ja auch wiederholt gegen ‚Sterbehilfe‘ verwahrt und ist sogar mal heftigst diesbezüglich ausgerechnet dem einst obersten Rotkäppchen – Herrn Voßkuhle – zwischen die Beine gegrätscht. Sage nur ‚Pentobarbital‘ bzw. die ministerielle Verweigerung der Herausgabe. Müssen wir jetzt befürchten, dass er auch diesbezüglich seine private Kopfwenden-Entscheidung in Anspruch nimmt?

  16. Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine: Wie geht’s Dir? Der andere: ganz gut und Dir? Mir geht es schlecht. Warum das denn? Ich habe Menschen! Ach sagt, der Planet, dem es gut geht, das geht wieder weg.

  17. Wurde eigentlich schon das Thema ‚Leihmutterschaft‘ mit berücksichtigt? Schließlich kann da ‚Hoffnung‘ – die bekanntlich zuletzt sterben soll – aufkeimen. Hat doch dereinst der Bundes-Gesundheitsminister ehem. sich mit Vehemenz gegen solche ausgesprochen. Um sich dann – egal, das weiß ja bestimmt jeder, dass er sich jetzt dann doch für die Inanspruchnahme einer solchen entschieden hat.
    Und wo soll da jetzt Hoffnung ‚aufkeimen‘? Nun in o.g. Eigenschaft hat er sich ja auch wiederholt gegen ‚Sterbehilfe‘ verwahrt und ist sogar mal heftigst diesbezüglich ausgerechnet dem einst obersten Rotkäppchen zwischen die
    Beine gegrätscht. Sage nur ‚Pentobarbital‘ bzw. die ministerielle Verweigerung der Herausgabe. Müssen wir jetzt befürchten, dass er auch diesbezüglich seine private Kopfwenden-Entscheidung in Anspruch nimmt?
    Antworten

  18. Das sich das Klima der Erde verändert, scheint mir sicher, sehr viele Daten weisen darauf, habe ich zumindest gelesen.
    Von der ganzen Materie habe ich wenig Ahnung, ob der Wandel des Klimas nun was mit Erdzyklen zu tun hat ( Der Planet war doch sogar schon mal ein Schneeball, wie ich hörte ) oder mit dem Einfluss des Menschen, oder beides, oder teils/teils kann ich nicht beurteilen.
    Wenn die Veränderung menschengemacht ist, so wird sich durch das kapitalistische System, das die Plünderung des Planeten und die Verarbeitung von fossilen Energieträgern exorbitant voran treibt, nichts ändern.
    Das von (Krokodils-)Tränen vorgestellte Pariser Klimaschutzabkommen war doch von vorn herein ein Schuß in den Ofen, Gelder waren nicht geregelt, Handlungsmaximen und Zeitpläne Fehlanzeige und das Sahnehäubchen war dann das Ausklammern des Militärs beim Ausstoß von klimaschädlichem Zeugs.
    Sollte es Menschengemacht sein, ist der Zug doch abgefahren, oder glaubt jemand ernsthaft, das dieses System quasi „in sich gehen wird“?
    Ist es nicht Menschengemacht, das also Blödsinn ist, kann man wohl erst recht nichts machen.
    Einen Erdzyklus aufhalten zu wollen, scheint mir eine nur geringe Erfolgsquote zu haben.
    Nun, wie auch immer, warum es wärmer wird weiß ich nicht, es wird aber wohl wärmer.
    Darum erscheint es mir wesentlich wichtiger zu sein, das die Menschheit sich resilienter aufstellt um mit den Folgen fertig zu werden, also Nahrung und Wasser sicher zu stellen, die am meisten betroffenen Länder entsprechend zu unterstützen!
    Tja und wie sieht es aus?
    Eine Zustandsbeschreibung kann ich mir in diesem Forum wohl sparen!
    Also egal wie, ob es den ominösen „Klimawandel“ ( eigentlich ganz niedlich, der Begriff, oder? ) nun gibt oder nicht, die ganze Problematik scheint mir nur ein weiteres nicht losendes Problem zu sein.

  19. Vielleicht sollten wir es jedem Einzelnen überlassen, wie er sein festgelegtes CO2-Budget verbraucht. Es kann ja wohl nicht sein, einerseits die Flüge dessen zu sponsern, der 15 Mal im Jahr zu einem Stadtmarathon fliegt (tolles Hobby – viel Bewegung an der frischen Luft), während der Kumpel, dessen Vergnügen darin besteht, am Wochenende 20 Liter Sprit durch den Auspuff zu jagen auf Entzug gesetzt werden soll.
    Ach so, es gibt kein festgelegtes CO2-Budget, das soll über Preis geregelt werden und der Klimaschutz damit ausschließlich Angelegenheit der Geringverdiener und die sozial Schwachen sein. Für den Rest Dach-PV, Teslas, drei Fern- und fünf Kurzstreckenflüge pro Jahr, gratis dazu ein gutes Gewissen.

  20. Ich finde den Artikel gut und gehe weitgehend d’accord, muss aber der Eingangsbehauptung widersprechen, dass der Klimawandel den Planeten „strapaziert“.

    Nein, der Klimawandel (also die Erwärmung) ist kein ÖKOLOGISCHES Problem, sondern ein HUMANITÄRES. Unsere Erde, manche nennen sie auch Mutter Erde, manche Gäa, also die Gesamtheit des biologischen Lebens unter den irdischen geologischen Rahmenbedingungen, hat schon alle möglichen Klimaschwankungen mitgemacht und verkraftet. Einige Spezies gehen bei solchen Veränderungen halt drauf, andere steigen auf. Das ist ökologisch grundsätzlich nicht negativ zu bewerten.

    Für die Spezies Mensch hingegen ist der Klimawandel ein Riesenproblem, das dereinst zu globalen sozialen Verwerfungen führen könnte (vielleicht!).

    Diese Unterscheidung ist wichtig, ist aber vielen grünen Salonökologen nicht klar. Da werden zB CO2-Auffanganlagen als ökologisch vorteilhaft angepriesen. Selbst wenn CO2 der grosse Bösewicht sein sollte – das sind sie nicht! Sie sollen einzig und allein menschlichen Bedürfnissen dienen. Tiere und Pflanzen werden sich anpassen und wandern. Wie gesagt: einige gehen drauf, andere steigen auf.

    Zur These planetarischer Schädling: dass zuviel Menschen dem Ökosystem Erde nicht gut tun, ist klar. Abbau der Biodiversität, Vergiftung und Verstrahlung der natürlichen Umwelt usw. Aber die Klimaerwärmung gehört gewiss nicht zu dieser Kategorie.

    1. Hallo Woody,

      ich bin weder grün noch Salonökologe, habe aber einen Garten und da gehen alle Nutzpflanzen ein, die ich nicht gieße, weil es jetzt, noch nicht lange, diese Trockenperioden gibt. Egal, was die Ursache ist, Menschen können durch ihr Verhalten gegensteuern, indem sie den Energieverbrauch reduzieren, anstatt ihn ständig weiter zu steigern, um mehr Geld zu verdienen oder, um auf jeder Hochzeit zu tanzen.

      Der hohe Energieverbrauch ist eine Schlüsselgröße, das sagt uns die Physik, und den kann jede Gesellschaft und jeder Einzelne direkt beeinflussen. Statt dessen werden Drohnen produziert, die nur Energie und Material verbrauchen, um Infrastruktur in Russland zu zerstören. Schlechter kann Politik nicht mehr sein, es sei denn wir greifen die Russen direkt an und sind dann sehr schnell erledigt, noch ehe wir die unerträgliche Regierung los geworden sind.

      Rob Kenius
      https://kritlit.de

      1. Lieber Rob Kenius,

        der „grüne Salonökologe“ war nicht auf Sie gemünzt, sorry wenn dieser Eindruck entstanden ist. Und mit dem Rest Ihrer Antwort gehe ich, auch mit dem Artikel wie gesagt, durchaus d’accord. Meine Kritik gilt jenen Grünen, für die die Vermeidung von CO2 (meine These: kein ökologisches Thema) unangefochtene Priorität vor den massiven ökologischen Problemen dieser Zeit hat. In diesen Kreisen hat man auch keine Probleme, artenreiche Wälder abzuholzen, um Windräder dort hin zu bauen. (Nur nebenbei: die Energie- und CO2-Bilanz von Windrädern wird zunehmend kritisch gesehen, zumal wenn man die ökologischen Kosten berücksichtigt).

        Ich habe übrigens auch einen Garten, der ist einen halben Hektar gross, mit 2000 qm unter Glas: Gemüsebau ist mein Beruf. Die letzten vier Wochen waren extrem stressig, erst die Hitze, dann die Dürre. Bewässerung ist zwar möglich, aber aufwändig. Als Landwirt seit 30 Jahren beobachte ich die Entwicklung sehr genau – ich lebe davon -und laufe keinen Rattenfängern nach, egal von welcher Seite. Mein derzeitiger Stand: Ja, es wird definitiv wärmer. Ob die Dürren wirklich so schrecklich zunehmen, da bin ich mir nicht mehr so sicher. 2003 war schlimm und 2018 war extrem schlimm. 2026 hat diese Jahre bis jetzt noch nicht getoppt. Dürren sind seltene und deshalb unregelmässige Ereignisse – 30 Jahre reichen da als Beobachtungszeitraum wohl kaum aus.

        Mein Gefühl ist, dass der Klimawandel als Schreckensszenario unter anderem dazu dient, von anderen, realistischeren Schreckensszenarien abzulenken. Ich persönlich habe mehr Angst vor einem Krieg als vor verheerenden Dürren.

  21. „Die Tatsache, dass Menschen, die sich homo sapiens nennen, den Planeten überstrapazieren, ist bei offenem Verstand nicht zu übersehen.“

    Schon dieser Satz alleine verbietet, den weiter zu befürchtenden Schwachsinn zu lesen. Es sind ganz gewiss nicht „die Menschen“. Denn es sind nicht „die Menschen“ die wöchentlich zig Raketen in den Weltraum starten. Es sind auch nicht „die Menschen“ die ressourcenintensive Rechenzentren in Masse bauen. Es sind auch nicht „die Menschen“ die immer neue Kriege inszenieren, jede Diplomatie sabotieren, Steuergelder für Rüstungswahnsinn missbrauchen. Es sind auch nicht „die Menschen“ die angebliche tödliche weltweite Seuchen erfinden, oder das Spuren- und Lebensgas CO2 zum Todbringer umdeuten oder jetzt mit angeblicher Wasserknappheit drohen. Es sind auch nicht „die Menschen“ die durch Ausbeutung, Zinsknechtschaft und Bedrückung (selbst oder über Vorgänger) superreich geworden sind und ihrem Irrsinn in jeglicher Form frönen. Es sind nicht „die Menschen“ die sich mit allen Mitteln bemühen, eine Mehrzahl von Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen um sie damit steuerbar zu machen oder sie gegen andere aufzuhetzen um zu spalten und dadurch zu herrschen.

    1. Immer erst lesen, dann kommentieren!

      Ich habe geschrieben: Die Tatsache, dass Menschen… überstrapaziert haben.
      Sie ereifern sich darüber, dass nicht „die Menschen“ irgendetwas getan hätten und bringen massenhaft Beispiele dafür, dass bestimmte „Menschen“ den Planeten, die Gesellschaft oder was auch immer überstrapaziert haben.

      Im Grunde argumentieren sie für mich aber gegen einen Satz, den ich nicht geschrieben habe und sagen: dieser Satz alleine verbietet, den weiter „zu befürchtenden“ Schwachsinn zu lesen.
      Was ist das?
      ratzfatz, aber böswillig!

      Rob Kenius
      https://kritlit.de

  22. Um mal eine positive Wendung einzubringen:

    Es ist eine Tatsache (und zwar wirklich, objektiv, nicht nur so dahergesagt wie da im Eingangssatz des Artikels), dass der Natur ein Prinzip innnewohnt, das zu einem immer höheren Struktur- und Organisationsgrad der Materie führt. Angefangen mit der Bildung des „Teilchenzoos“ über einfache Atome hin zu immer größeren Atommassen, dann chemische Verbindungen, Sonnen, Planeten, Kristalle, Erze, …, bis zu Kleinstlebewesen, Pflanzen, schließlich Tiere, und am aktuellen Entwicklungspunkt der Mensch mit seiner sagenhaften Gehirnkonstruktion in der sich Milliarden Zellen gemeinsam in Schwingung befinden. Und darüber hinaus die Vernetzung dieser Gehirne untereinander durch Kommunikation (Sprache, Schrift, …), sowie sozialer Organisation und auch (mehr oder weniger ersprießlicher) politischer Organisation. (und nein, „KI“ ist keine darüber hinausgehend Entwicklung sondern nichts als ein dummer Hype, Verblödung zur Kunstform erhoben).

    Auch ist es eine Tatsache, dass der Mensch sich von Aristoteles über Galileo Galilei, Kant, (danach fällt mir nicht mehr viel ein) zu immer höherem Naturverständnis und darüber hinaus zu immer höherer Naturkräfte-Beherrschung aufgeschwungen hat.

    Wenn man etwas „dem Menschen“ zurechnen will, dann das Letztere. Alles andere (negative) ist Folge einer Verirrung die zu dem heutigen Zustand führte, dass eine verschwindende Minderheit die (medial-geistige und finanzbasierte) Herrschaft über die absolute Mehrheit ausübt. Das ist aber überwindbar. Wenn das auch erst in hundert oder tausend Jahren der Fall sein wird.

    1. @ ratzefatz:

      »Die Natur« strebt also gegen die in im Universum innewohnende Entropie. Offensichtlich sind diese beiden Aspekte oder Kräfte in „den Menschen“ vereint. Wenn Sie diese Janusköpfigkeit akzeptieren, ist es dann nicht schräg, den »Schwachsinn« zu monieren? Zumal es dieser »Schwachsinn« ist, der die »Verirrung« der »Herrschaft« benennt?

      1. „Offensichtlich sind diese beiden Aspekte oder Kräfte in „den Menschen“ vereint. “

        Nur im Menschen? Ich würde sagen: in allem! Und was ist daran Janusköpfig? Das ist einfach die Gegebenheit (die „Natur“ dieses Kosmoses) die überhaupt Existenz und Entwicklung zulassen.

        Vielleicht spielen Sie damit auf die Zweiseitigkeit der Natur an: zum Aufbau und Fortschritt gehört auch Abbau und Zerstörung. Ja und? Entscheidend ist der Entwicklungspfeil der in eine Zukunft mit immer höher strukturierter und organisierter Materie verweist. Was aber unser Vorstellungsvermögen genauso übersteigt wie einem Bakterium die Idee von Sozialgesetzgebung.

        Die aufgeworfene Frage, ob die Menschheit die Pest des Planeten sei und wie die Dinosauerier irgendwann ausgestorben sein wird, ist natürlich erst im Nachhineine zu beantworten. Aktuell ist die Menschheit der am höchsten entwickelte Pfad auf dem naturnotwendigen Weg der Höherstrukturierung und Höherorganisation in der Natur.

        1. Der entscheidende Punkt ist, dass heute ein paar Superreiche und ihre Entourage glauben, dass sie das Salz in der Suppe „Menscheit“ wären und ihre Ideen und Wahnvorstellungen allen anderen Menschen (bisher mit großen Erfolg) aufzudrücken versuchen. Aber so ist der Mensch nicht angelegt. Wir sind keine Ameisen oder Bienenvölker mit offenen oder versteckten absolutistischen Herrschern.

          Wenn nicht die Ideenwelt ALLER Menschen zusammenfließt um daraus die bessere Zukunft _für alle_ zu destillieren, dann werden wir Menschen absterben. Da bin ich mir sicher.

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