Der neue Oberkommandierende über Russland: „Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat“

Mykhailo Drapatiy. Screenshot aus dem YouTube-Video von Ukraїner W. (2023)

 

Hierzulande wird der ukrainische Präsident wegen der Regierungsumbildung und vor allem wegen der Berufung von Mykhailo Drapatiy als neuen Oberkommandierenden nach Entlassung von Syrsky gelobt. Kritik kam auf, als er den maßgeblich für den Drohnenkrieg in das russische Hinterland verantwortlichen Verteidigungsminister Fedorov entlassen hatte. Der mit 35 Jahren junge Minister, der nicht aus dem Militär kam, lag überkreuz mit dem Oberkommandierenden Syrsky über die Kriegsführung, war zu selbständig und populär für den autoritären Führungsstil von Selenskij und minderte wahrscheinlich auch Anteile bei der Beschaffung von Militärgütern der etablierten Militär- und Regierungskreise, weil er öffentliche Ausschreibungen durchsetzte, aber auch in enger Verbindung zu einigen Drohnenfirmen steht. Allerdings gab er sich auch als Bekämpfer der Korruption im Beschaffungswesen. Es geht um viel Geld. Für 50 Milliarden US-Dollar werden dieses Jahr Waffen gekauft.

Offensichtlich wollte Selenskij Syrsky als Oberkommandierenden durch den Rauswurf von Fedorov retten. Diesem wird eine alte, „sowjetisch“ genannte, hierarchische Kriegsführung nachgesagt. Er war dem Präsidenten gegenüber ergeben und führte für diesen politisch symbolische, aber verlustreiche und militärisch unsinnige Einsätze aus (Bachmut-Verteidigung oder Kursk-Offensive). Aber es kam aus dem Westen Kritik, wo Fedorov wegen seiner Erfolgsmeldungen hoch angesehen war, und in den Städten wurde demonstriert, um die Wiedereinstellung von Fedorov und die Entlassung  von Syrsky zu verlangen. Die Demonstrationen nennt man auch „Pappkarton-Maidan“, weil die Teilnehmer beschriftete Pappkartons mit sich führen.

Selenskij bot Fedorov u.a. die Leitung beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat an, was dieser aber ablehnte und eine Rückkehr in das Verteidigungsministerium fordert, „um den Krieg zu gewinnen“. Als Verteidigungsminister will ihn Selenskij auf keinen Fall mehr – weil er ihm politisch oder finanziell zu gefährlich wird. Vor einem Jahr war Selenskij ebenfalls aufgrund von Druck aus der EU und auf der Straße eingeknickt und hat die Gesetze zur Kontrolle über die Antikorruptionsbehörden rückgängig gemacht. Das geschieht weniger aus Einsicht, sondern um seine Macht zu erhalten.

Fedorov lehnt sich offen gegen Selenskij auf. Journalisten sagte er: „Keine andere Position hat die wirkliche Befugnis, die Korruption im Beschaffungswesen zu bekämpfen, die laufende Transformation des Militärs abzuschließen, asymmetrische Aktionen und Operationen gegen den Feind zu planen und durchzuführen, die Kultur der Lügen und der Verantwortungslosigkeit innerhalb des Systems auszumerzen und die anderen Aufgaben zu vollenden, die unser Team im Verteidigungsministerium bereits begonnen hat.“ Der Konflikt mit Fedorov, der weitaus tiefer als der mit Saluschnyi geht, wird Selenskijs Position schwächen und politisch für wachsende Unruhe im Land sorgen, was bislang durch den Krieg verhindert wurde.

Fedorov hätten Nähen zum rechtsnationalistischen Spektrum, sein Berater Sternenko war einst Aktivist beim Rechten Sektor und verwickelt in Verbrechen. Fedorov war Mitglied der libertären Partei „5.10“, die für radikale Steuersenkungen und wirtschaftliche Deregulierung eintrat. 2018 beteiligte er sich am Wahlkampf für Selenskiy, wurde dessen digitaler Berater und zum Abgeordneten der Diener des Volkes, 2019 wurde er zum stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für digitale Transformation der Ukraine und schließlich Verteidigungsminister.

Die Rochade ermöglichte Selenskij jedenfalls, zumindest kommissarisch mit General Oleksandr Poklad einen neuen, ihm ergebenen Leiter des Geheimdienstes SBU zu ernennen. Zuvor hatte er den seit Januar amtierenden SBU-Chef Yevhenii Khmara, der sich mit der Operation Spiderweb als Drohnen-affin gezeigt hatte, als Minister ins  Verteidigungsministerium versetzt. Vermutet wird, dass Poklad gegen die führenden Mitarbeiter der Antikorruptionsbehörden vorgehen soll, nachdem der frühere Chef Vasyl Malyuk im Januar zurückgetreten war, weil er sich weigerte, dies zu machen.

Für den neuen Oberkommandierenden steht nationale Identität im Vordergrund

Genötigt sah sich Selenskij, schnell einen neuen Oberkommandierenden zu suchen, der die Kritik an der Entlassung Fedorovs dämpfen sollte. Er musste also relativ jung sein, dem Drohnenkrieg und der dezentralen Kriegsführung mit flacher Hierarchie aufgeschlossen, aber nicht mit Rüstungsunternehmen verbandelt sein, die den Schnitt des Selenskij-Zirkels an Rüstungsgeschäften verkleinern könnten. Der 44-jährige* Drapatij scheint geeignet zu sein und auch einen Rückhalt in den Streitkräften zu haben.  Er hat sich hinter Fedorov gestellt und gehörte zur Opposition gegen Syrsky. Dieser soll mit dem Angebot still gestellt werden, zum Leiter der Nationalen Verteidigungsuniversität der Ukraine zu werden.

Von Drapatij weiß man, dass er schon 2014 an der Bekämpfung des Anti-Maidan beteiligt war. Am 9. Mai 2014 überfuhr ein unter seinem Kommando stehender BMP-Panzer in hoher Geschwindigkeit eine Barrikade in Mariupol, um belagerten Polizisten zur Hilfe zu kommen. Das war gefilmt worden, das Video ging viral, auf dem man auch sehen kann, dass die Separatisten unbewaffnete Zivilisten waren. Allerdings zogen sich dann die ukrainischen Streitkräfte erst einmal aus der Stadt zurück, die im Rahmen der Antiterror-Operation (ATO) bis zur Rückeroberung u.a. durch Asow von Separatisten verwaltet wurde.

Ukraїner W. veröffentlichte jetzt ein Interview mit Drapatij aus dem Jahr 2023, das bislang nur ausschnitthaft bekannt war. Die Veröffentlichung war sicher positiv von dem nationalistischen Medium gemeint, könnte oder sollte aber Drapatij in einem kritischen Licht zeigen. In dem Interview offenbart Drapatij seine rechtsnationalistische, antirussische, militaristische Gesinnung und macht gleichzeitig klar, dass die Menschen in der Ost-Ukraine der Diskriminierung ausgesetzt waren, was ein Grund für den Anti-Maidan war, der erst mit der Zeit und durch die gegen die Protestierenden gerichtete militärische Antiterror-Operation (ATO) zum militanten Separatismus wurde. Man kann zumindest über eine Nähe zur nationalistischen Ideologie sprechen, die auch im Umkreis der Freiwilligenverbände vorherrscht. Auch das könnte ein Grund zu seiner Ernennung gewesen sein, da Selenskij sich um die Einbindung der Rechtsnationalisten bemüht, etwa durch die Ehrung von OUN/UPA-Führern, denen ein Pantheon errichtet wird, oder durch Auszeichnung einer Militäreinheit als „Helden der UPA“, was zu Verwerfungen mit Polen führte („Niemand wird diktieren, welche Helden wir ehren“, Ukraine holt ihre Nationalhelden heim: OUN-Führer und Nazikollaborateur Melnyk kommt als erster).

Drapatij spricht den Russen in dem Interview das Existenzrecht ab, wie das in den rechtsnationalistischen Kreisen der Bandera-Nachfolger üblich ist, wo ebenfalls wie er „nationale Identität“ mit rassistischen Folgen verlangt wird: „Man kann sie nicht wirklich Nachbarn nennen. Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat. Dort hat sich seit Jahrtausenden nichts Zivilisiertes verändert, weder in ihrer Mentalität noch in ihrem imperialistisch ehrgeizigen Verhalten.“ Umgekehrt wie Putin sagt er, ohne die Ukraine würde es keine Russische Föderation geben. „Wir kämpfen“, sagt er, „heute für unsere Nation, nicht für Territorium, nicht für Land. Nicht wegen Gas und Öl, sondern wegen unserer nationalen Identität.“

Diese Haltung überträgt er auch auf die Ukrainer, die im Osten des Landes leben und die sich gegen den ukrainisch-nationalistisch geprägten Maidan 2014 erhoben hatten: „Die Regionen Donezk und Luhansk waren leider in ihrer Geschichte stark von Binnenvertriebenen und Kriminellen geprägt. Daher rührt die mangelnde Bildung der Bevölkerung. Wahrscheinlich wurde ihnen im Zuge der Ukrainisierung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Deshalb haben wir dieses Ergebnis. … Aus irgendeinem Grund wollen die Menschen mehr kostenlose Leistungen; ihnen fehlt etwas, sie sind unzufrieden, neidisch und wollen nicht arbeiten. Zuerst dachte ich, das sei nur Einbildung, aber nein, es stimmt. Während ich mit ihnen sprach und mir die Situation ansah, würde ich nicht sagen, dass es die Mehrheit ist, aber eine beträchtliche Anzahl von ihnen will nicht arbeiten; sie will kostenlose Leistungen. Es ist ihnen im Grunde egal, in welchem ​​Land sie leben oder wie es heißt.“

Er betont, dass der Frieden kommen wird, aber „durch unseren Sieg“. Zum 9. Mai 2014 sagte er noch, dass es sich bei den Anwesenden um eine „Masse“ handelte, die er deswegen nicht als Volk bezeichnen würde, weil „die meisten, wenn nicht alle Ausrufe und Verhaltensweisen auf eine prorussische Gesinnung hindeuteten“. Es handelte sich, wie er es ausdrückte, um „Leute in Zivilkleidung“, nach dem Video zu schließen, waren es auch Zivilisten. An anderer Stelle sagte er, es sei eine „nicht ganz friedliche Kundgebung mit Steinwürfen“ gewesen, gegen die das Militär eingesetzt wurde.  Getötet worden seien nur Russen, etwa Girkin-Anhänger, oder Kollaborateure.

Was dann für Drapatij noch erschwerend hinzukam, war, dass sie „die Streitkräfte der Ukraine Banderaisten, also Nationalisten“, nannten, was nach den Äußerungen von ihm ja wohl auch zutraf. In Mariupol sei die Bevölkerung betrunken, eine Herde, gewesen, es brauche nicht viel, um sie in „negative Menschen“ zu  verwandeln. Das soll erklären, warum sich die Menschen gegen das Militär gestellt haben. Für ihn, der mit seiner Brigade aus Kiew kam, sei die prorussische Stimmung ungewohnt gewesen. Er vergleicht das mit dem Stockholm-Syndrom, also damit, dass jemand seinen Vergewaltiger liebt. Anders kann er sich wohl nicht erklären, warum die Menschen die Soldaten aus der Westukraine nicht begeistert empfangen haben. Aber es wäre dann auch eine militärisch-zivile Zusammenarbeit zustande gekommen.

* wurde korrigiert

 

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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57 Kommentare

    1. „Wenn man glauben möchte,“

      SouthFront und NewsFront sind Trollfabriken, die Moskau auf der besetzten Krim nach 2014 aufgebaut hat. Beide befinden sich seit Februar 2022 auf der Sanktionsliste

      1. „Beide befinden sich seit Februar 2022 auf der Sanktionsliste“

        Was in den heutigen Zeiten der EU-ropäischen Dummpropaganda ja bekanntlich eher ein Qualitätssiegel ist.

        1. Und ab heute natürlich auf der Leseliste.
          Denn alles, was relevante Opposition darstellt, wird ja bekämpft und zensiert
          in der westlichen Wertewelt.

          Danke für die Infos!

          1. Das ist richtig. Ohne VPN ist man langsam aber sicher nicht mehr in der Lage, das zu lesen was die andere Seite berichtet. Das bedeutet zwar nicht, das die andere Seite Recht hat, aber ich finde man muss beide Seiten anhören um zumindest einen Ansatz zu haben, der zur Meinungsbildung dienen kann.

            Ich habe es hier schon öfters geschrieben, es gibt die Meinungsfreiheit, was es zunehmend nicht mehr gibt ist die Informationsfreiheit.

            Um sich eine Meinung zu bilden reicht eben nicht nur die eine Seite zu hören / lesen. Wenn die Informationsfreiheit hat man nur die Chance einigermassen eine eigen Meinung zu bilden

          2. Das ist richtig. Ohne VPN ist man langsam aber sicher nicht mehr in der Lage, das zu lesen was die andere Seite berichtet. Das bedeutet zwar nicht, das die andere Seite Recht hat, aber ich finde man muss beide Seiten anhören um zumindest einen Ansatz zu haben, der zur Meinungsbildung dienen kann.

            Ich habe es hier schon öfters geschrieben, es gibt die Meinungsfreiheit, was es zunehmend nicht mehr gibt ist die Informationsfreiheit.

            Um sich eine Meinung zu bilden reicht eben nicht nur die eine Seite zu hören / lesen. Wenn die Informationsfreiheit hat man nur die Chance einigermassen eine eigen Meinung zu bilden

    2. Link ist hier in Frankreich übrigens geblockt…
      Bin im Urlaub und finde die unterschiedlichen
      Zensurmaßnahmen in der freien Welt
      schon belustigend Zeit für VPN auf dem
      Handy..

  1. Es wird in Zukunft keine nationalen Identitäten mehr geben.
    Zumindest in der westlichen Welt, ob die Russen und die Chinesen da mitmachen werden ist noch nicht ganz raus.
    Fest steht aber, das sie sich in irgendeiner Weise einbringen werden müssen.
    Sowas ist der herrschenden Klasse völlig egal.

    1. Es wird in Zukunft keine nationalen Identitäten mehr geben.

      Also, wenn es nach unserem Reichskanzler geht, sind wir wieder wer und haben bald wieder die stärkste Armee der Welt. Dann wird wieder keiner mehr wagen, eine Deutschen auch nur scheel anzusehen!

      1. „Also, wenn es nach unserem Reichskanzler geht, sind wir wieder wer und haben bald wieder die stärkste Armee der Welt.“

        Er sagte: „Wir wollen konventionell zur stärksten Armee Europas werden.“

        1. schon allein wegen konfektionell passenden deutschen Stahlhelmen werden wir zur stärksten Armennation der Welt werden. Die Panzer kosten dann noch extra.

  2. Ja, man sieht anschaulich, wie schwer bewaffnet (mit Handy und Steinen) die „Russen“ dort an der Barrikade waren. Da musste die ukrainische Armee natürlich eingesetzt worden, um die vielen Girkins zu bändigen. Danke noch einmal für dieses Video. Ich habe damals viele andere angesehen, wo die Russen ganz perfide ihre Spezialeinheiten (alte Ömchen mit Kopftuch) einsetzten, die mit bloßen Händen versuchten, die ukrainischen Panzer aufzuhalten.

    Und ich kann mich an Videos und Fotos aus der Westukraine erinnern, die bereits im Januar 2014 von ukrainischen bewaffneten Rechtsnationalisten besetzte westukrainische Städte zeigten. Beispiel die Artillerie an der Barrikade in Lwiw (BBC). Das wird von den Unterstützern der Verherrlicher der Holocausttäter (Ottono, Vende, L.ren und andere) lieber verschwiegen, denn dann passt ihre Girkin-Erzählung nicht mehr. Genausowenig, wie sie das vorausgegangene Treiben der Terrorbanden Parubijs, Ljaschkos, Jaroschs und anderer thematisieren würden.

    1. Wer der russischen Regierungspropaganda nicht traut, wird kurzerhand als „Unterstützer der Verherrlicher der Holocausttäter“ bezeichnet. Andererseits ist dies genau die Art von Rhetorik, die man von Unterstützern der Verherrlicher der Organisatoren des Massenverhungerns .

  3. Zu dem was u.a. in der West-Bank passiert (Freitag 17.07.2026):
    Das Militär begibt sich nach Beit Sahour, in Betlehem. Es kommt in Sinjil, nördlich von Ramallah bei den brennenden Feldern zu Zusammenstössen. Die Siedler lassen in Yatta ihre Kühe auf das Land der Palästinenser. Die Siedler greifen in Iraq Burin ein Zuhause an und begehen Vandalismus. Die Siedler greifen in Jurish, südlich von Nablus angereiste Aktivisten an die das Zuhause eines Palästinensers reparieren wollen. Die Siedler stehlen in Khirbet Imneizel, Masafer Yatta, südlich von Hebron die ganze Schafherde (das Militär ist behilflich). Es werden bei einem Angriff von den Siedler auf der Wadi Al-Shaer-Strasse, westlich von Salfit zwei palästinensische Kinder verletzt.
    Das Militär begibt sich nach Nablus. Das Militär wirft in Kafr Malek mit Tränengaskanistern und mehrere Feuer brechen aus. Das Militär nimmt in Sa’ir, nördlich von Hebron drei von den vier verfolgten Palästinensern fest. Es wird im Wadi Al-Joz-Viertel ein Palästinenser angeschossen und ein anderer festgenommen. Das Militär zerstört nördlich von Nablus mindestens eine Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs. Es wird in Idhna, ein Palästinenser festgenommen. Das Militär begibt sich nach Tuqu, südöstlich von Betlehem. Das Militär greift die Kafr Ni’ma, westlich von Ramallah an und es werden mehrere Palästinenser verletzt. Das Milität begibt sich nach Meithalun, südlich von Jenin. Es stirbt am Samstag Fadi Hamdallah al-Naasan an den Schüssen des Militärs am Oberschenkel vom 11.Juli (eine Wochen früher, hat in Al-Mughayyir gegen die Siedler gekämpft).

    Das Militär verübt im Libanon die Luftangriffe auf Al-Mansouri, ein Motorrad auf der Bayada–Naqoura Strasse (Südlibanon) und das Ali Al-Taher-Gebrige, Haddatha. Es werden die Wohngebäude von vertriebenen Libanesen in Bint Jbeil und Kafr Tabnite explodiert.

    Zu dem was in Gaza passiert:
    Das Militär beschiesst in Jabalia Es gibt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Nähe des Gaza-Hafen (mehrere Verletzte) und einen Bombenangriff auf eine Wohnung in Gaza-Nord. Das Militär wirft eine Bombe in der Nähe der Abu Tammam-Schule und tötet einen Palästinenser.
    Das Militär verübt einen Luftangriff auf ein Wohngebäude in der Al-Yarmouk Strasse. Es wird Mohammed Taysir Obeid getötet (ein Scharfschütze) und sechs Menschen darunter Frauen und Kinder verletzt.
    Es wird bei einem Luftangriff auf Al-Shaabiya, im Osten von Gaza-Stadt ein Palästinenser schwer verletzt. Es werden bei einem Luftangriff in Deir Al-Balah, auf ein Zelt von Vertriebenen drei Menschen verletzt und schwer verletzt . Es wird bei einem Luftangriff westlich vom Nuseirat-Flüchtlingslager ein Mensch getötet und mehrere verletzt (Taher Abdel Wahed wird getötet und später beerdigt). Das Militär tötet in Khan Younis eine Palästinenserin bei Beschuss. Es werden bei einem Luftangriff auf eine Menschengruppe, die bei einer Beerdigung sind, ausserhalb einer Moschee im Nuseirat Flüchtlingslager (Gaza-Mitte) acht Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Das Militär greift vom Helikopter aus ein Wohngebäude in der Al-Mu’assasat Strasse an und es gibt keine Verletzten. Das Militär greift auch von der Luft die Ortschaft Al-Masdar an und die östlichen Gegenden von Deir Al-Balah (in Gaza-Mitte). Es gibt Beschuss vom Meer aus auf die Küsten von Gaza-Stadt und Khan Younis.

    Es wurden vierhundertünfzehn nicht-dentifizierte Leichen übergeben. Die Getöteten haben Anzeichen von Folter (Kopf abgeschnitten, Hände gefesselt, Schnur um den Hals und erdrosselt, Organ- und Hautentnahmen, medizinische Eingriffe) und es werden DNA Hilfsmittel zur Identifikation nicht reingelassen (Übergabe von palästinensischen Verstorbenen vor mehreren Monaten).

    Es fehlen Leichentücher, die Verwandten müssen suchen um irgendwie die Verstorbenen zu beerdigen. Die Wohngebäude werden zerstört. Es werden in den vergangenen 72 Stunden mehr als fünfundzwanzig Palästinenser getötet (bei Angriffen auf Märkte, Zuhause, Treffen und einer Beerdigung). Es werden an dem Tag mindestens zehn Palästinenser getötet und mehr als zwanzig verletzt. Die Anzahl der Getöteten seit dem Waffenstillstand im Oktober liegt bei über 1.135. Angegriffen werden auch ganze Familien und unter den Toten sind auch Frauen und Kinder.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Den Völkermord wird noch begangen.

    [1] Taher Abdel Wahed (Palestinian Islamic Jihad) hatte bei dem Angriff auf das Nova Festival befohlen eine 27 jährige mitzunehmen die später bei einem Fluchtversuch getötet wurde. Die Tante der Getöteten sagt dass die Ermordung des Befehlshaber „ein kleiner Trost“ ist. Ein Gerichtsverfahren bei der ein Angeklagter auch mal zu Wort kommen darf wäre indessen angebrachter gewesen.
    [2] Für Fadi Hamdallah al-Naasan halte ich diesen Freitag eine Schweigeminute um 22:00 Uhr. Wenn Sie für die palästinensische Sache sind können Sie zuhause mitmachen.

      1. Nein, auch in diesen Krieg sind wir massiv involviert. Waffenlieferung, logistische Unterstützung und Kriegspropaganda in allen Kanälen.

      2. @Auf EU? Nein danke!
        „Bist im falschen Thema… Der Krieg vor der Haustür, und womöglich bald im eigenen Hause, ist wesentlich relevanter.“

        Da ist jemand nicht mehr ganz up to date: Diese beide Kriege sind gerade im Begriff, zu einem zu verschmelzen. Die Ukraine hat bereits ein iranisches Schiff angegriffen und ist auch noch stolz darauf. Die Ukraine schlägt sich bereits auf die israelische Seite und die Türkei postioniert sich zunehmend gegen Israel. Saudi Arabien baut auf den Beistand Pakistans und beide sind mit Beistandsabkommen mit der Türkei verbunden. Unter anderem auf The Cradle nachzulesen, aber auch in der Tass. China wiederum sanktionierte gerade die 17 wichtigsten Rüstungsfirmen der EU (u.a. auch Rheinmetall), weil diese ihrerseits gerade ihre Russlandsanktionen auf China ausweitet. Da ist nichts mehr voneinander zu trennen…

  4. „Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.“
    Mykhailo Drapatiy

    „Die Bedingungen, die die Möglichkeit des Einsatzes von Nuklearwaffen durch die Russische Föderation bestimmen, sind:
    […]
    Eine Aggression gegen die Russische Föderation und (oder) die Republik Belarus unter Anwendung konventioneller Waffen, die eine kritische Bedrohung für deren Souveränität und (oder) territoriale Integrität darstellt;“
    Russische Atomdoktrin

    🤔

  5. Framing ala Rötzer: „auf dem man auch sehen kann, dass die Separatisten unbewaffnete Zivilisten waren.“

    Solche Photos gibt es auch massenhaft vom Maidan.

    1. Sie wissen was der Framing Effekt ist? Nicht? Hier wird es erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Framing-Effekt

      Mit den Worten die Sie zitieren, beschreibt F.Rötzer lediglich das, was man im Video auch sehen kann. Und das Video steht stellvertretend für das damalige militärische Agieren des heutigen ukrainischen Kriegsministers wärend der damaligen „Anti-Terror-Aktion“ gegen die eigenen Landsleute.
      Von „Framing“ keine Spur.

      Und zum Maidan: Man weiß ja, aus welchem Hotel die meisten Schüsse auf Demonstranten kamen. Auch an Straßenbäumen konnte man die Schußrichtung gut identifizieren. Von wem dieser Bereich, aus dem die Schüsse kamen kontrolliert wurde ist auch bekannt. Eilig wurden die Bäume später abgeholzt. Wäre ja blöd, wenn da heute nochmal jemand nachguckte – könnte die Bevölkerung verunsichern.

    2. „Solche Photos gibt es auch massenhaft vom Maidan.“

      Sie haben vergessen zu erwähnen, dass die Leute an der Barrikade schwerbewaffnete Russen waren, die die Ukraine überfallen haben. Sonst stimmt Ihre Erzählung nicht.

  6. „Es handelt sich um eine Nation, die kein Existenzrecht hat.„

    Es war klar, dass man den Satz entsprechend verfremdet. Das machen alle , die sonst keine vernünftigen Argumente haben. Sie verfremden die Aussagen ihrer Gegner.
    Ist das billig.

    Die verf… Führungsriege im Kreml hat kein Existenzrecht, dass ist die Aussage.
    Und diese Aussage wurde sicher schon hundertfache über die Regierungen von Kriegsgegner geäußert.

    Weckt mich wenn es wirkliche Nachrichten gibt. Das Kindergartengeplänkel ist lächerlich.

    1. schon gut zu sehen, wie man Aussagen zurechtbiegt, indem man den Rest nicht mitzitiert, sondern verschweigt, aus dem hervorgeht, dass der gute Mann natürlich die Russen als Volk meint, nicht nur deren Führungsriege: „Dort hat sich seit Jahrtausenden nichts Zivilisiertes verändert, weder in ihrer Mentalität noch in ihrem imperialistisch ehrgeizigen Verhalten.“

      1. Hier wird, wie immer, sehr viel interpretiert.
        Stets zu Ungunsten der Ukrainer. Die ja die wahren Täter sein müssen.
        Und Russland ist in dieser unendlichen Geschichte stets das Opfer.

        Also kein Wunder, dass die Ukraine ihre Nachbarn überfällt, Atomdrohungen reihum verteilt, die Krim 2014 annektiert hat, mit den diktatorischsten Potentaten der Welt verbündet ist und rassistisch die Minderheiten im eigenen Land in einem Angriffskrieg verheizt.
        Ach nein, ist ja umgekehrt. Das ist aber sehr wunderlich.

        PS: Ich habe in diesem alternativen Medium noch nie eine kritische Stimme zu russischen Androhungen mit Massenvernichtungswaffen gesehen.
        Aber die Drohung gegenüber der russischen Führung lässt die Redaktionsräume erzittern.
        Das sagt schon vieles.

        1. „Also kein Wunder, dass die Ukraine ihre Nachbarn überfällt, Atomdrohungen reihum verteilt, die Krim 2014 annektiert hat, mit den diktatorischsten Potentaten der Welt verbündet ist und rassistisch die Minderheiten im eigenen Land in einem Angriffskrieg verheizt.“

          Korrektur: Die Ukraine hat die Krim 1991 annektiert.

          „PS: Ich habe in diesem alternativen Medium noch nie eine kritische Stimme zu russischen Androhungen mit Massenvernichtungswaffen gesehen.“

          Immer wieder spannend zu sehen, dass nüchterne Analysen und Warnungen vor Eskalation als Drohungen dargestellt werden, wenn Russland sie ausspricht. Dass schon 2021 Atomschlagsdrohungen gegen Russland laut wurden (Kramp-Karrenbauer) fällt dabei immer schön unter den Tisch.

          Ottono beklagt Framing, macht aber selbst nichts anderes.

          1. Wow Kramp-Karrenbauer.
            Sie meinen sicher, dass die Dame auf die damalige und aktuelle Doktrin der NATO hingewiesen hat, im Verteidigungsfall auch nukleare Waffen einzusetzen.

            Wo ist da der Unterschied zu Moskau? Das kann ich Ihnen sagen.

            Moskau droht mit Atomwaffeneinsatz auch in seinen Angriffskriegen, wenn es einen Nachbarstaat überfällt um diesen teilweise oder komplett zu annektieren.

            Die gleiche Doktrin wie die der NATO gilt für China, Indien, Pakistan und Israel auch. Das ist der Grund für die Existenz der Atomwaffen der letzten 80 Jahre.

            Russland, in seiner Schwäche und seinen Ambitionen, hat die Atomdrohungen auf ein neues Level hochgefahren.

    2. @Ottono

      Also ist Florian Rötzer schuld, dass Drapatij den Russen in dem Interview das Existenzrecht abspricht?
      Drapatij hat wortwörtlich behauptet

      »Man kann sie nicht wirklich Nachbarn nennen. Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat.«

    3. Chat-GPT, immerhin eine westliche KI, sieht die Aussagen Drapatyjs jedenfalls so, wie Florian Rötzer sie verstanden hat.
      Aber über die genaue Interpretation der Aussagen gibt es aber noch keine Einigkeit. Wen wundert das?
      Bei einer Sache liegt Florian Rötzer allerdings falsch: Drapatiy ist nicht 34 sondern 44 Jahre alt.

      Nun Chat-GPT:

      Soweit anhand der veröffentlichten Ausschnitte und Transkripte nachvollziehbar, gibt es zwei Ebenen: den **sprachlichen Wortlaut** und den **inhaltlichen Zusammenhang**. Beides ist wichtig, weil die Formulierung mehrdeutig wirkt.

      ### Der Zusammenhang

      Die Interviewerin fragt Drapatyi nach den Gefühlen der ukrainischen Soldaten im Frühjahr 2014, nach der Annexion der Krim und dem Beginn der Kämpfe im Donbas.

      Drapatyi antwortet zunächst, dass anfangs Unsicherheit und Angst geherrscht hätten. Anschließend beschreibt er, wie sich seine Sicht auf Russland durch den Krieg verändert habe. Sinngemäß sagt er:

      > Anfangs gab es Angst wegen der Ungewissheit. Doch wenn man sieht, was geschehen ist, kann man Russland nicht einmal mehr einen Nachbarn nennen. Nichts habe sich dort über Jahrtausende geändert – weder die Mentalität noch die imperialen Ambitionen. Außerdem habe er schon vor 2014 geglaubt, dass ein Krieg letztlich unvermeidlich sei, weil sich die Ukraine nach 1991 nie vollständig von Russland gelöst habe. ([Meduza][1])

      Die Aussage über das „Recht zu existieren“ steht also **nicht isoliert**, sondern bildet den Höhepunkt einer Bewertung Russlands als historisch imperialer Aggressor.

      ### Der umstrittene Satz

      In Übersetzung lautet er ungefähr:

      > „Wir sehen, dass man sie nicht einmal Nachbarn nennen kann. Das ist eine Nation mitsamt ihrer Führung, die kein Recht hat zu existieren. Über Jahrtausende hat sich dort nichts Zivilisiertes verändert – weder in der Mentalität noch in den imperialen Ambitionen.“ ([Meduza][1])

      ### Wie ist das grammatikalisch zu verstehen?

      Hier gibt es tatsächlich einen sprachlichen Streit.

      Der ukrainische Satz wird häufig sinngemäß wiedergegeben als:

      > „Це взагалі нація з керівництвом, яка не має права на існування.“

      Das Problem ist das Relativpronomen **„яка“** („die/welche“).

      Grammatikalisch bezieht sich **„яка“** auf das feminine Substantiv **„нація“** („Nation“). Das Wort **„керівництво“** („Führung“) ist im Ukrainischen sächlich. Rein grammatikalisch spricht daher vieles dafür, dass sich der Relativsatz auf **„Nation“** bezieht und nicht auf **„Führung“**. Darauf haben auch ukrainische Muttersprachler und Sprachkundige hingewiesen. ([Reddit][2])

      Deshalb ist die wörtlichere Übersetzung:

      > **„Das ist eine Nation mitsamt ihrer Führung, die kein Recht hat zu existieren.“**

      Nicht:

      > **„Das ist eine Nation mit einer Führung, die kein Recht hat zu existieren.“**

      Die zweite Übersetzung verschiebt den Bezug allein auf die Führung und entspricht dem grammatischen Satzbau weniger.

      ### Warum gibt es trotzdem Übersetzungen mit „die Führung“?

      Einige Medien haben den Satz interpretierend wiedergegeben, etwa:

      > „Die Führung der Russischen Föderation hat in der zivilisierten Welt kein Recht zu existieren.“

      Das ist eine **inhaltliche Interpretation**, die den Satz politisch enger fasst und ihn auf das Regime bezieht. Diese Version findet sich beispielsweise in einigen ukrainischen Berichten, ist aber **nicht die wörtlichste Übersetzung** des zitierten Satzes. ([charter97.org][3])

      ### Gesamtbewertung

      Wenn man sich möglichst eng an den Wortlaut hält, ergibt sich:

      * Drapatyi spricht ausdrücklich von **„einer Nation mitsamt ihrer Führung“**.
      * Grammatikalisch bezieht sich die Formulierung **„die kein Recht hat zu existieren“** auf **„Nation“**, nicht ausschließlich auf die Führung.
      * Unmittelbar danach begründet er diese Einschätzung mit seiner Ansicht, Russland habe sich über Jahrhunderte oder Jahrtausende weder in seiner Mentalität noch in seinen imperialen Ambitionen verändert.
      * Die Aussage ist eine sehr weitgehende politische und moralische Verurteilung Russlands im Kontext des russischen Angriffskrieges. Sie ist keine nüchterne staatsrechtliche Aussage über das Existenzrecht von Staaten, sondern eine polemische Wertung, deren wörtlicher Bezug nach dem Satzbau weiter reicht als lediglich die russische Führung.

      [1]: https://meduza.io/en/news/2026/07/23/in-an-old-interview-ukraine-s-new-commander-in-chief-mykhailo-drapatyi-said-russia-has-no-right-to-exist?utm_source=chatgpt.com „In an old interview, Ukraine’s new commander-in-chief Mykhailo Drapatyi said Russia ‘has no right to exist’ — Meduza“
      [2]: https://www.reddit.com/r/UkraineRussiaReport/comments/1v4ggc8/removed/?utm_source=chatgpt.com „[Removed]“
      [3]: https://charter97.org/en/news/2026/7/23/692196/?utm_source=chatgpt.com „Drapaty: The Russian Federation’s Leadership Has No Right To Exist In The Civilized World – Belarusian News – Charter’97“

      1. „Über Jahrtausende hat sich dort nichts Zivilisiertes verändert“

        Der Satz ist auch nur im Kontext der neuen ukrainischen „Geschichtsschreibung“ zu verstehen, wonach man „die Geschichte dieses Volkes ja auf 140.000 Jahre zurück nachverfolgen könnte.“ Also in eine Zeit, in der in Europa nicht mal der Homo Sapiens heimisch war. Aber Ur-Ukrainer! Ganz bestimmt!

        Tatsächlich hat sich das russische Volk (inklusive der heutigen „Ukrainer“) als eigentständiges Volk erst ab etwa dem 8. Jahrhundert in der Kiewer Rus gebildet. Ich war jetzt im Kopfrechnen nicht der Beste, aber das sind nicht mal 2 Jahrtausende, die man aber bräuchte, um im Plural zu sprechen, oder?

        Es ist das gleiche Denkmuster, das wir Deutschen noch aus dem „Tausendjährigen Reich“ kennen, das glücklicherweise nur 12 furchtbare Jahre andauerte. Auch da erfand die Propaganda eine eigene, exklusive Rasse, die der „Arier“, die nichts mit anderen europäischen Völkern gemein hätte, und vor allem den slawischen Völkern weit überlegen sei. Dabei war von allen Völkern Europas gerade das deutsche am wenigsten „ethnisch rein “ definierbar. Was auch schlicht daran lag, daß es, mitten im Kontinent liegend, über Jahrtausende stete Veränderungen und Vermischungen mit Nachbarn gegeben hatte, die teilweise „deutscher“ waren, als viele „deutsche“ Volksgruppen, wie etwa die Bayern.

        Es ist derselbe Ungeist, der sich nun seit 2014 in der Ukraine freie Bahn bricht. Und nicht zufällig benutzen viele dieselben Symbole, wie einst die „Original-Nazis“. Da gibt es Leute, die das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz tilgen wollen. Und dieselben finanzieren bereitwillig ein rassistisches Naziregime in der Ukraine für den „Endkampf der weißen Rasse gegen die russischen Untermenschen“. Nur daß die Russen in der Ukraine, also die „Ukrainer“ jetzt die „Arier“ sind.

        1. Ihre Darstellung der neuen ukrainischen Geschichtsschreibung ist unzutreffend. Hätten Sie den Originaltext tatsächlich gelesen, wüssten Sie, in welchem ​​Kontext diese „140.000 Jahre“ verwendet wurden.

  7. Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
    Es ist der blanke Wahnsinn.

    1. Das hat er bereits getan. Die SOP wurde zum Krieg erklärt. Mutmaßungen meinerseits, das ständige militärische Mitmischen des Wertewestens.

  8. Irgendwann demnächst wird Putin die Spezialoperation beenden und den Krieg erklären mit Mobilmachung usw. . Wir werden dann noch ein bisschen mehr an die UA geben und weiter zuschauen wie es weiter geht. Vielleicht mit A-Waffen.
    Es ist der blanke Wahnsinn.

  9. Fedorow und Drapati sind Günstlinge der Tech-Bros, tief techologie-gläubig, rechtsextrem. Aber egal wer auch immer die militärische Führung der Ukraine innehat, Russland erobert sich durchs Land und irgendwann haben die ukrainischen Soldaten keine Lust mehr, sich abschlachten zu lassen, worauf es dann schneller gehen wird.

    1. “ irgendwann haben die ukrainischen Soldaten keine Lust mehr, sich abschlachten zu lassen“

      Und die russischen Soldaten werden sich weiter bis zum Endsieg abschlachten lassen damit die Geldsäcke im Kreml sich noch mehr Yachten und Paläste bauen können?

      1. Wie gut daß man in Kiew sowas nicht macht. Saubere Westen all überall. Über das kleine Häuschen (wahrscheinlich ist es nur ein Wohnwagen) in der Toskana kann man ja hinwegsehen.

  10. … Zum 9. Mai 2014 sagte er noch, dass es sich bei den Anwesenden um eine „Masse“ handelte, die er deswegen nicht als Volk bezeichnen würde, weil „die meisten, wenn nicht alle Ausrufe und Verhaltensweisen auf eine prorussische Gesinnung hindeuteten“. Es handelte sich, wie er es ausdrückte, um „Leute in Zivilkleidung“, nach dem Video zu schließen, waren es auch Zivilisten. An anderer Stelle sagte er, es sei eine „nicht ganz friedliche Kundgebung mit Steinwürfen“ gewesen, gegen die das Militär eingesetzt wurde. Getötet worden seien nur Russen, etwa Girkin-Anhänger, oder Kollaborateure.

    Vor allem ukrainische Polizisten (damals noch: Miliz) hatten Drapatys Leute am 8./9. Mai 2014 in Mariupol erschossen.

    In Mariupol war Ende April/Anfang Mai vom lokalen Antimaidan ein Regierungsgebäude besetzt worden (diese Strategie hattten sie vom Euromaidan übernommen). Daraufhin erhielt die Mariupoler Miliz den Auftrag das Gebäude zu räumen, weigerte sich aber. (Dafür dürften die Geschehnisse am Odessaer Gewerkschaftshaus (2.Mai) eine Rolle gespielt haben.)

    Also wurde die sog. Nationalgarde in die Stadt geschickt. (Wir erinnern uns: Die am 13. März 2014 geschaffene „Nationalgarde“ bestand damals aus zusammengewürfelten Einheiten von Nationalisten, die frisch vom Euromaidan kamen und Militärs, die kein Problem mit dem Putsch hatten.)
    Die Nationalgarde räumte zunächst das nämliche Regierungsgebäude und schoss anschließend mittels Schützenpanzern das Polizeipräsidium von Mariupol zu Klump, in dem sich die aufsässigen Polizisten verschanzt hatten.
    Anschließend verließen sie die ihnen feindlich gesonnene Stadt.

  11. Der Junge auf dem Foto sieht irgendwie so aus als ob der da keine Lust hat dort zu sein?

    Vielleicht ist es auch Hunger?

    Die Haltung und so …

  12. Mal off topic, muss aber auch mal sein.
    Es ist schon seltsam, wenn man beobachtet was für Mittel der Westen bereit stellt um gegen Russland zu kämpfen, wegen einer angeblichen Bedrohung. Und die tatsächliche Bedrohung durch die vielen Brände wird eher halbherzig, fast nur symbolisch angegangen. Anders kann man es nicht nennen, wenn da ein paar Löschflugzeuge (wie viele Kampfflugzeuge hat man dem gegenüber bereit ? ) und ein paar hundert oder tausend Einsatzkräfte abgestellt werden. In der Berichterstattung wir uns erzählt, man kämpfe da mit aller Kraft gegen Folgen des Klimawandels.
    Fakt ist, man geht eher symbolisch (da man ja ganz andere Prioritäten hat) gegen die Folgen menschlicher Dummheit in Form vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung vor. Denn die allgemeine Einschätzung von Fachleuten ist, dass etwa achtzig bis neunzig Prozent der Brände durch Menschen verursacht werden. Auch trockene Vegetation entzündet sich nicht spontan selbst nur weil es 35 oder 45 Grad sind

    1. @Grottenolm: Rüstung und Krieg haben nun einmal absolute Priorität. Wen interessieren da schon Bagatellen wie Umweltzerstörung, Katastrophenschutz und Ähnliches?

      1. Genau ! Deshalb hab eich ja auch auf die absurde Farce der offiziellen Berichterstattung hingewiesen.
        Es ist ärgerlich, wenn immer wieder behauptet wird der Klimawandel sei Ursache der Brände. Sicher begünstigt trockene Vegetation und ungünstiges Wetter die Ausbreitung. Aber Ursache ist fast immer menschliche Dummheit.
        Die armen normalen Menschen haben schlicht überhaupt keine Chance zu erkennen wie sie veralbert werden.

  13. Bundestagsabgeordneter Frohnmaier: Die Partei von Merz dient der Ukraine, nicht Deutschland

    https://t.me/neuesausrussland/31072

    Markus Frohnmaier, Mitglied der AfD und Bundestagsabgeordneter, warf in einer Rede im Bundestag der Union vor, ausschließlich den Interessen der Ukraine zu dienen:

    „Getroffen wurde die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland.

    Jedes souveräne Land auf dieser Erde würde jetzt wie folgt handeln:

    Den Botschafter einbestellen, die Zahlungen einfrieren, weitere internationale Hilfen blockieren,

    Schadensersatz fordern und die Auslieferung aller Drahtzieher und Mittäter sofort verlangen. Stattdessen bücken Sie sich.

    Die CDU/CSU, die bückt sich so tief, ja tiefer als der Marianengraben. Sie sind eine Schande für unsere Heimat!!

    Sie sollten endlich Deutschland dienen. Dem Einzigen, dem Sie dienen, ist Kiew, aber nicht dem deutschen Volke, meine Damen und Herren!!“

  14. Das ASOW-Batalion – die braune Speerspitze der Ukraine

    https://kammerspartakus.wordpress.com/2025/09/01/das-asow-batalion-die-braune-speerspitze-der-ukraine/

    Die deutschen Steuerzahler finanzieren das mit!

    Bedankt euch bei Merz und Klingbeil!

    Das Asow-Bataillon wirbt um Kämpfer. Die Neonazi-Truppe gilt als Eliteeinheit der Ukraine.

    Doch wie gefährlich ist ihr wachsender Einfluss?

    Es klingt unfassbar: Ausgerechnet in der deutschen Hauptstadt sollte vergangenen Sommer eine Werbeveranstaltung für die 3. Sturmbrigade des ukrainischen Asow-Regiments abgehalten werden.

    Nicht nur sollten front-erfahrene ukrainische Soldaten berichten, sondern es war auch angedacht, dass man sich vor Ort sich ihren „Reihen anschließen“ könne.

    Die Brigade Asow ist nicht irgendeine Einheit, sondern eine immer stärker werdende, historisch gewachsene Neonazi-Truppe in den offiziellen ukrainischen Streitkräften. Proteste verhinderten dieses Schauspiel. ALLES LESEN!!

  15. STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==>  https://www.youtube.com/results?search_query=george+friedman+us+strategie+deutsch

  16. „Es handelt sich um eine Nation mit einer Führung, die kein Existenzrecht hat“

    Mit diesem Satz wiederholt diese Marionette ausschließlich das Jahrzehntealte Kriegsziel der US geführten NATO, nicht mehr und nicht weniger.

    1. Alles, was der gnadenlosen Ausbeutung des Wertewestens im Wege steht, „hat kein Existenzrecht“. Auch die American Natives hatten „kein Existenzrecht“. Dieser nackte und bösartige Rassismus wird sogar als Auftrag eines herbei halluzinierten „Gottes“ (=Geld) verstanden. Doch die Russen sind keine wehrlosen Indianer…

      1. „Alles, was der gnadenlosen Ausbeutung des Wertewestens im Wege steht, “

        Völlig unbegreiflich wie Putin diese „gnadenlose Ausbeutung Russlands“ seit 25 Jahren einfach so hinnimmt und zulässt. Dann sollen die Russen Ihren geliebten Kremlzaren endlich auswechseln und sich einen richtigen nehmen, wenn der Putin nur ein Totalversager ist.

        1. Ich höre da eine gewisse Verärgerung heraus, dass Putin Russland seit Amtsantritt aus den Fängen eines selbstzerstörerischen und ausbeuterischen Raubtierkapitalismus wertewestlicher Prägung herausgeholt hat. Denn nur deswegen wird der „Kremlzar“ so gehasst. Er hatte und hat die Frechheit, „die Geschäfte“ zu stören. Stimmts?

  17. Interessante Aussagen zur Zivilisation von einem Mann, der während des Bürgerkriegs in der Ukraine Hunderte von russischen Zivilisten getötet hat!

    Und darüber, ob das größte Land der Welt mit dem größten Atomwaffenarsenal, das ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats und eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen ist, ein Recht auf Existenz hat, ist nicht Drapatij zu urteilen!

  18. Die ukrainischen Truppen haben nichts verteidigt in Mariupol!

    Im Donbass hatte die Bevölkerung verständlicherweise den faschistischen Putsch in Kiew nicht mitgemacht!

    Daraufhin hat das von den USA handverlesene Regime in Kiew Truppen zur Niederschlagung der Proteste in die Region beordert und auf die Bevölkerung schießen lassen!

    Der Putsch wurde in westlichen Gefilden von den Superdemokraten nicht verurteilt, im Gegenteil damit war man sehr zufrieden!!

  19. Schon bemerkenswert, in welcher Form hier die Zensur greift. Welche Texte durchkommen, und welche, obwohl absolut angemessen im Ton und Sachthema, unterdrückt werden.

    Ihr werdet noch viel „Spaß“ mit diesem „Forum“ haben!

    1. Es ist in der Tat seltsam und bei aller kafkaesker Undurchschaubarkeit scheinen mir gewisse Muster erkennbar.
      Ein zu tiefes Eindringen in die tieferen Ebenen der Rrealität, ein klares benennen bestimmter Zusammenhänge und Tatsachen scheint unerwünscht. Das macht das Arbeiten hier extrem schwierig, weil man umschreiben muss, andeuten, zwischen den Zeilen. Entlarvender Humor und Satire gehen gar nicht, die Wortwahl ist sehr eingeschränkt, mal sehen wie lange ich noch Lust habe unter den Bedingungen Aufklärungsarbeit zu leisten.

  20. Wir wollen ehrlich sein: ganz friedlich war der Anti-Maidan nicht. Da wurde schon mal ein Bürgermeister aus seinem Amtszimmer entfernt. Aber nichts gegen den Maidan. Präsident Janukowitsch konnte nicht nach Kiew zurückkehren, weil die Aufständischen den Großraum Kiew fest im Griff hatten. Gegen Zehntausend Berkut-Polizisten. Woher hatten die denn diese Waffen? Es war ein Naziputsch, wie ich schon damal schrieb.. Ich habe nichts zurück zu nehmen.

    Nun ist dieser Drapatij genau nach dem Geschmack von Kilil Budanow, den ich für den eigentlichen Regierungschef halte. Er wird wohl die gesamte Regierung mit solchen Figuren besetzen.
    Nun ist das alles nur Drumrumgerede. Bandera hat dazu aufgerufen, alle „Moskowiter“, also ethnische Russen, zu vernichten. Dazu kam es dann nicht, mangels Gelegenheit. Ansonsten wäre es ihnen gegangen wie den Polen im Wolhynien-Massaker. 100.000 durch Banderisten umgebracht.
    Dieser Banderist will natürlich genau das. So deutlich darf er es aber nicht sagen. Das wäre selbst den Grünen zu heftig.

  21. 50 Mrd. € und mehr und mehr finanziert von unseren Enkel wechseln den Besitzt in wenige Hände. Das ist die ganze kriminelle Energie die diesen Krieg am Leben hält nachdem es aussichtslos geworden ist, Zugriff auf die Bodenschätze im Donbas zu erlangen. Am Ende wird es noch ein paar Ukrainer geben die auf einer geduldeten Landscholle leben dürfen.

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