
1. Ein Schlachtruf: 1 Billion Euro – What ever it takes!
„Ich will es sehr deutlich sagen: Angesichts der Bedrohungen unserer Freiheit und des Friedens auf unserem Kontinent muss jetzt auch für unsere Verteidigung gelten: ‚whatever it takes‘. (Merz, 4.3.2025)[1]
„Einführung einer verpflichtenden Musterung ab dem 1. Juli 2027 [..] Ermächtigung der Bundesregierung zur verpflichtenden Einberufung zum Grundwehrdienst auch außerhalb des Spannungs- oder Verteidigungsfalls.“ (BT Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes (WDModG), 22.12.2025)[2]
An der Unterwerfung der Nation mit Kind und Kegel unter den Imperativ der Kriegstüchtigkeit und Kriegsvorbereitung, haben die politischen Entscheidungsträger und Regierungsverantwortlichen seit ihrer Ausrufung einer Zeitenwende zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch eines Zweifels aufkommen lassen. Die beispiellose politökonomische, militärische und geistig-moralische Militarisierung von Staat und Gesellschaft bis ins hinterletzte Kinderzimmer sucht seit der Niederlage der deutschen Wehrmacht und dem Ende des Nationalsozialismus Seinesgleichen. Zur erneuten Militarisierung samt Kriegsdienst-Pflicht haben sich die einzig entscheidungsbefugten Damen und Herren über Krieg und Frieden in aller Freiheit und Souveränität streng demokratisch und verfassungskonform ermächtigt.
2. Und eine Antwort
Allerdings haben diese Selbstermächtigung und der kriegswillige Schlachtruf „1 Billion Euro – What ever it takes!“ unerwartet einen bislang zähen Widerstand erweckt: Nicht in der Bevölkerung, aber bei Teilen der jungen Generation, insbesondere bei Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern. Bis zu 50.000 Teilnehmer sind jeweils am 5. Dezember 2025 und am 5.März 2026 ungeachtet einiger Drohungen und Repressionen auf die Straße gegangen. Und am 8. Mai soll es wieder so sein, denn:
„Mit Attestpflicht, Einsperrungen in Schulen und Verhaftungen…Was sind schon ein paar Fehlstunden, wenn uns Kriegsdienst oder sogar der Tod im Schützengraben drohen? […] Im »Zeitalter der Großmachtpolitik«, wie Friedrich Merz es auf der NATO-Sicherheitskonferenz nannte, reagiert man also gegen diejenigen, die Widerstand gegen diese Politik organisieren, mit Repressionen.“ (Repressionen gegen die Schulstreiks, 5.3.2026 )[3]
Das sehen die Schülerstreiks durchaus: Die ausgerufene Zeitenwende heißt nichts anderes, als dass Europa unter Deutschlands Führung alternativlos mit aller Macht und Gewalt zur global agierenden Großmacht unter militärischer Niederringung und Ausschaltung der Atom-Supermacht Russlands herzurichten ist – what ever it takes. Die Botschaft, dass dieses weltpolitische Vorhaben auch Kriegsdienst und Tod im Schützengraben gebietet, vermelden die politisch allein verantwortlichen Entscheidungsträger, ihre diversen Experten für Sicherheit und die Leitmedien inzwischen auf allen Kanälen rund-um-die Uhr. Das wollen die Schülerinnen und Schüler so nicht hinnehmen:
„Die Schülerinnen und Schüler sprechen sich nicht nur in Umfragen gegen die Wehrpflicht aus, sondern sind bereit, dagegen aktiv zu werden […] sie möchten nicht 6 Monate lernen, zu töten. Sie wollen nicht im Krieg sterben.“ (Pressemitteilung Bundesweiter Schulstreik gegen die Wehrpflicht, 5.12.2025)[4] Mit einem entschiedenen Wort: „Wir sterben nicht für Eure Kriege.“ (Schulstreik gegen die Wehrpflicht, Instagram-Plakat, 5.3.2026)[5]
Oder, etwas provokativer: „Merz, stirb doch selbst an der Ostfront.“ (Repressionen gegen die Schulstreiks, 5.3.2026) Solcherlei Distanz gegenüber regierungsamtlichen Kriegskurs und Militarisierungs-Imperativ hat eine polizeiliche Festnahme wegen Beleidigung des hohen Amt- und Würdenträgers ausgelöst. (Merkur, Bayern, Schulstreik gegen Wehrpflicht, 6.3.026)[6]
3. Krieg ist keine Zukunftsperspektive
Der bundesweite Schulstreik gegen die Wehrpflicht will kein zukünftiges „Kanonenfutter“ für das weltpolitische Großmacht-Vorhaben Europas unter deutscher Führung sein. Jedoch: Er will nicht als Kanonenfutter konsumiert und zu Asche verheizt werden um den Preis nutzlos vertaner Schulabschlüsse, verunmöglichter Berufsaussichten und Berufskarrieren. Weil für die Protestierenden der geplante Krieg keine Zukunftsperspektive zu eröffnen scheint und ihr „Recht in Frieden zu leben“ untergräbt, sowie das Gehörtwerden übergeht, darum will der Schulstreik gegen die Wehrpflicht kein Kanonenfutter sein:
Erst werden wir nicht gefragt, was für eine Zukunft wir wollen. Dann sollen wir Fürs Militär verpflichtet werden. Und dann dürfen wir nicht mal zeigen, dass wir das alles scheiße finden? […] Doch was ist eigentlich mit unserem Recht in Frieden zu leben und selbst zu entscheiden, wie wir unser Leben führen wollen? […] Krieg ist keine Zukunftsperspektive und zerstört unsere Lebensgrundlage […] Statt Milliarden in Waffen zu stecken, fordern wir Milliarden für Bildung, bessere Ausbildungsplätze, das Klima und für unsere Zukunft […] Unser Schulabschluss ist nichts mehr wert, wenn wir als Kanonenfutter enden. Darauf haben wir keinen Bock!“ (Eltern gegen Wehrpflicht, 5.12.2025)[7]
Dass dieser Protest aus staatsbürgerlichem Selbstverständnis heraus sein Ideal einer selbstbestimmten Lebensführung und sein demokratisches Gehörtwerden geltend macht; und sich deshalb um Frieden bittend ausgerechnet an die maßgeblichen Planer deutsch-europäischer Großmacht- und Kriegsvorbereiter unter Verwendung jeder Menge an menschlichem Kanonenfutter wendet, darauf ist inzwischen mehrfach hingewiesen: Sei es unter dem Slogan: „Wir betteln nicht um Frieden. Kriegsunwillige aller Länder vereinigt euch!“ (I.V.A.)[8] Sei es unter dem Slogan „Kriegsdienst jetzt auch für Dich, meine Freund! Krieg dem Kriege! Sagt Nein!“ (I.V.A.)[9] Oder auch: „Schülerstreik gegen Wehrpflicht: Wenn Protest alleine nicht mehr ausreicht – gegen die Logik der Bittstellerei.“ (Ole Nymoen, BZ, 5.3.2026)[10]
Ob der Schülerprotest gegen den Kriegsdienst solche klärende Hinweise wahr- und ernst nimmt, wird der nächste Protest am 8. Mai erweisen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, am 1. Juli soll die Musterung, die Begutachtung der Verwendbarkeit und Kriegstauglichkeit des zukünftigen Kanonfutters beginnen. Ebenso unbeeindruckt wie bisher die Protestierenden hat der Kriegsminister Pistorius schon am Vorabend des Schülerprotestes am 5. Dezember 2025 eine in jeder Hinsicht vorsorglich zukunftsweisende, exemplarische Botschaft nicht nur an die Protestierenden, sondern an die sogenannten Menschen im Land verkündet. Diese Botschaft enthält auf ihre Weise einige Klarstellungen der besonderen Art.
4. Der Kriegsminister spricht – seine Stimme zählt
„Hallo, morgen ist der große Schülerstreik gegen das neue Wehrdienstgesetz.“ (Pistorius, Videobotschaft 4.12.2025)[11] Da sprechen nicht Nachbarn, nicht Freunde, nicht Frau oder Mann auf der Straße, deren Stimmen und Meinungen für oder gegen regierungsamtlich beschlossenen Kriegskurs, Militarisierung und gesetzlich verbrieften Kriegsdienst völlig belanglos sind. Vielmehr nimmt sich hier ein Entscheidungsbefugter und politischer Verantwortungsträger die Freiheit, eine Botschaft zu verkünden in der Gewissheit, dass seine Stimme von den Adressaten gehört wird. Dies in der Sicherheit, dass seine Stimme zählt, da sie mit Gesetzesmacht bewehrt ist, die zum Beispiel als erlassenes Wehr- oder Kriegsdienstgesetz Gesetzesgehorsam voraussetzt und jederzeit physisch erzwingen kann.
Ganz nach Rousseaus Bestimmung moderner Staatshoheit und staatlicher Souveränität: „Der Stärkste ist nie stark genug, um immerdar Herr zu bleiben, wenn er seine Stärke nicht in Recht und den Gehorsam nicht in Pflicht verwandelt.“ (J.J. Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, 1762)[12] Die Pflicht zu Gesetzestreue und Gesetzesgehorsam hinsichtlich Kriegskurs, Militarisierung und Kriegsdienst seitens der Rechtsunterworfenenen, seitens der überwiegenden Mehrheit Menschen im Land, ist bislang ersichtlich gegeben. Freiheit und Souveränität staatlichen Handelns bleiben gewahrt: Sowohl durch die Subsumtion, als auch durch die rechtlich erzwungene freiwillige Unterwerfung der Regierten unter die Entscheidungen und Beschlüsse der Regierenden. Das kann und darf auch gar nicht anders sein, denn: „Das hervorragende Merkmal der [..] Souveränität besteht in der Machtvollkommenheit, Gesetze für alle und für jeden einzelnen zu erlassen, ohne daß irgendjemand […] zustimmen müßte.“ (J.Bodin, Über den Staat, 1583)[13]
Da auch die demokratische Zeitenwende-Herrschaft wie seine Vorgänger-Herrschaft zwischen 1933-1945 von den rechtsunterworfenen Menschen im Land verlangt, sich als resilientes Kanonenfutter herrichten zu lassen und dies eigenverantwortlich und selbstbewusst einsieht, bedarf es dennoch beständiger kommunikativer Begründung des Vorhabens, warum Europa unter Deutschlands Führung zur global agierenden Großmacht einfach sein muss. Schon nur die bedacht gewählte Wortwahl, Lexik, eingeübte Rhetorik und die immer und immer wiederholten Redewendungen eröffnen da ein weites Feld an strategisch überlegter Überzeugungsarbeit: Der Mentalitätswandel hin zur freiwilligen Kriegsbefürwortung seitens der rechtsunterworfenen Protestierenden und Menschen im Land ist noch lange nicht wasserdicht.
5. Der Segen der Sprache – Possessivpronomen, Personalpronomen und das Müssen
Keine Frage: Das Possessivpronomen, das Personalpronomen in der 2. Person Plural und das „Müssen“ beherrschen landesweit so gut wie alle politischen Narrative und sind nicht nur bei den Meistererzählern an den Schaltstellen der demokratischen politischen Macht in Fleisch und Blut übergegangen. Nicht anders der deutsche Kriegsminister in seiner Videobotschaft: „Unser Land … unsere Demokratie … unsere gesamte Art zu leben … unsere Abschreckung … uns verteidigen … unsere Aufgabe … Wir…“ (Pistorius, Videobotschaft, 4.12.2025).
Näher betrachtet ist das besitzanzeigende Fürwort allerdings zu befragen: Wem gehört das Land? Wer ist Eigentümer und hat die Verfügungshoheit über das Territorium, auf dem sich das sogenannte Staatsvolk, auch in der Rolle als zukünftiges Kanonenfutter, tummelt? Staats- und völkerrechtlich wie in der trivialen Realität ist es nach wie vor die politische, staatliche Herrschaft, die als physisches Gewaltmonopol souverän die nur ihm zukommende Gebietshoheit über sein Territorium, eben über sein Staatsgebiet ausübt. Das kann eine ganze Hemisphäre umfassen, wie es gegenwärtig die USA praktizieren, mit Gebietsanspruch auch auf Kanada, Grönland oder auf den Gazastreifen. Das kann auch ein noch größeres, ein Großisrael umfassen, wie im Fall Israels. Mit der Gebietshoheit über das staatlich definierte Territorium ist auch die Frage geklärt, welche Rolle den darauf befindlichen Menschen zukommt: Sie sind, auch als Rechtsunterworfene, Eigentum des staatliche Souveräns, der mittels seiner Regierungsgewalt nach seinem Ermessen frei und personalhoheitlich über sein Staatsvolk verfügt. Desgleichen gilt prinzipiell auch für die Frage nach der Staatsform, für die er sich jeweils entscheidet.
Die Frage nach dem besitzanzeigenden Fürwort und dem Eigentumsverhältnis hinsichtlich „unsere Abschreckung, unsere Verteidigung, unsere Aufgabe“ ist gleichermaßen erhellend: Haben sich die Menschen im Land für „unsere“ Abschreckung, zur Kriegsverhinderung durch einen überlegenen, präventiven und garantiert siegreichen Krieg zur Kriegsverhinderung entschieden?
Wer verteidigt und schützt durch Überwindung seiner Tötungshemmung und Todesfurcht und unter Einsatz seiner Gesundheit und seines Lebens wen und was? Schließlich: Wer hat sich diese (selbst-) mörderische „Aufgabe“ gestellt? Etwa das deutsche Staatsvolk hier, die auf dem europäischen Kontinent hausenden Staatsvölker dort? Wohl eher nicht. Darüber hinaus bedarf es neben der offiziellen Propaganda eines „Wir müssen“, der gesetzlichen Anordnung und rechtsverbindlichen Durchsetzung eines „Müssens:“ Denn für sich genommen muss kein Staatsvolk irgendetwas „müssen“. Offen bleibt noch die Klärung der Frage, gegen wen das Staatsvolk als Staatsbürger in Uniform kriegstüchtig und kriegswillig aufzustellen ist.
6. Wer ist der Feind?
Die Ausrufung des Possessivpronomen, Personalpronomens in der 2.Person Plural und das Müssen beinhaltet schon sprachlich nur dies: Eine todbringende, tödliche Umarmung und Eingemeindung von Schüler und des ganzen Staatsvolkes auch mit dem Mittel des gesetzlichen Zwangs, um die Unterwerfung unter das Gebot des Kriegskurses und des Kriegsdienstes zu vollenden. Deutlich zu machen hat der Kriegsminister als leibhaftige Personifikation staatlicher Souveränität und Handlungsfreiheit andererseits, gegen wen das Staatsvolk als zukünftiges Kanonenfutter eingeplant ist, um jede bedrohliche Behinderung deutsch-europäischer Groß- und Weltmachtpolitik im Zeitalter der offensiven Großmacht-Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Das ist dem gewöhnlichen Menschen mitzuteilen. Die jeweiligen „Feinde nach innen“ und die jeweiligen „Feinde nach außen“ (Pistorius) müssen den Protestierenden und dem Staatsvolk erst noch bekannt gemacht werden, denn die haben erst mal keine Ahnung, dass sie Feinde haben. Wie auch, denn je nach eigenem Ermessen, definieren die Kriegsminister, definiert die staatliche Souveränität und Herrschaft in aller Freiheit, wann es gegen „the enemy from within and the outside enemy“ geht.(Trump und seine Kriegerkaste)
Aber „unserem großartiges, wunderbares Land“ (Pistorius) hat noch ein Geschenk für die Protestierenden und für das Staatsvolk bereit.
7. Ein Geschenk – das zu Dankbarkeit und todbringenden Einsatz verpflichtet
Unsere gesamte Art zu leben ist ein Geschenk, aber eines, das wir jeden Tag verteidigen müssen. Und zwar nach innen, gegen die Feinde der Demokratie, aber auch nach außen. Und wenn wir, wenn ihr … in Zukunft, also in 10, 20 oder 30 Jahren, noch genauso leben wollt wie heute, das heißt, ihr dürft glauben an, was ihr wollt, ihr könnt lieben, wen ihr wollt, ihr könnt euch bewegen, wie ihr wollt und ihr könnt demonstrieren … (Pistorius)
Ein seltsames Geschenk, das wenig Freude bei den Beschenkten auslösen dürfte. Zum einen, weil dieses Geschenk als rechtsverbindliche Anordnung zum Kriegsdienst als Kanonenfutter verpflichtet. Diese Verpflichtung soeben dahingehend „modernisiert“ und seit dem 1. Januar 2026 in Kraft:
„Männliche Personen haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen..“ (Wehrpflichtgesetz (WPflG) § 3 Inhalt und Dauer der Wehrpflicht)[14]
Zum Zweiten, als dieses Geschenk, diese „Art zu leben“, für die Protestierenden und das Staatsvolk in seiner überwiegenden Mehrheit nicht nur 10, 20 oder 30 Jahre lang, sondern von der Wiege bis zur Bahre einen Kampf ums tägliche Brot als Ware Arbeitskraft und Lohnarbeit vorsieht. Politische Macht und sonstige Eliten teilen gewiss eine andere „Art zu leben“. Zum Dritten, weil die gewöhnliche Art zu leben gleichfalls von der Wiege bis zur Bahre umzäunt und geregelt ist von rechtsgültigen Verhaltensvorschriften und Gesetzesnormen, die vor Augen führen, was dem rechtsunterworfenen Staatsvolk gnädigerweise erlaubt und verboten ist. Dass staatliche Souveränität und Freiheit auch darin besteht, Gesetze für alle und für jeden einzelnen zu erlassen, ohne dass das Staatsvolk zustimmen muss (Bodin), erfährt das Staatsvolk tagtäglich am eigenen Leib.
Allerdings sind Kriegsminister und seine Kollegen in Amt und Würde doch so frei, Schülerinnen, Schülern, sonstigen Protestierenden gegen Kriegskurs whatever it takes und dem Staatsvolk ungeschminkt offen zu legen:
„Weder die Demokratie noch der Staat können sich selber verteidigen, das müssen Menschen tun, so wie in der Vergangenheit auch.“ (Pistorius) Siehe Erster Weltkrieg, siehe Nationalsozialismus und Faschismus – ganz nach Hegels Einsicht:
Dies Verhältnis und die Anerkennung desselben ist daher ihre substantielle Pflicht – die Pflicht, durch Gefahr und Aufopferung ihres Eigentums und Lebens, ohnehin ihres Meinens und alles dessen, was von selbst in dem Umfange des Lebens begriffen ist, diese substantielle Individualität, die Unabhängigkeit und Souveränität des Staats zu erhalten. (Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, 1821)[15]
Quellen:
Jean Bodin, Über den Staat, [1583], Stuttgart, 1976
G.W.F. Hegel, Grundlinien der Philosphie des Rechts [1821], Frankfurt/Main, 1973
Jean-Jacques Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, Die Grundsätze des Staatsrecht [1762], Stuttgart, 1969
Internet:
Merz, 4.3.2025, unter: https://www.facebook.com/MerzCDU/videos/whatever-it-takes-tm/1311867550094296/ bzw. unter: https://www.instagram.com/reel/DGylheUtiXQ/
BT Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes (WDModG), 22.12.2025, unter: https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-modernisierung-des-wehrdienstes-wehrdienst-modernisierungsgesetz-wdmodg/325558
Repressionen gegen die Schulstreiks, 5.3.2026, unter: https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/repressionen
Pressemitteilung Bundesweiter Schulstreik gegen die Wehrpflicht, 5.12.2025, unter: https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/presse
Schulstreik gegen die Wehrpflicht, Instagram-Plakat, 5.3.2026, unter: https://www.instagram.com/schulstreikgegenwehrpflicht/
Merkur, Bayern, Schulstreik gegen Wehrpflicht, 6.3.026, unter: https://www.merkur.de/bayern/schulstreik-gegen-wehrpflicht-hunderte-jugendliche-demonstrieren-in-muenchen-zr-94205140.html
Eltern gegen Wehrpfllicht, 5.12.2025, unter: https://www.eltern-gegen-wehrpflicht.de/schulstreik/
I.V.A., Wir betteln nicht um Frieden. Kriegsunwillige aller Länder vereinigt euch!“unter: https://www.i-v-a.net/lib/exe/fetch.php?media=wir_betteln_nicht_um_frieden.pdf
I.V.A., Kriegsdienst jetzt auch für Dich, meine Freund! Krieg dem Kriege! Sagt Nein!, unter: https://www.i-v-a.net/lib/exe/fetch.php?media=0:sagt_nein_flugi_251108_boomerverison.pdf
Wenn Protest alleine nicht mehr ausreicht. Ole Nymoen, BZ, 5.3.2026, unter: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/schuelerstreik-gegen-wehrpflicht-wenn-protest-alleine-nicht-mehr-ausreicht-li.10022453
Pistorius, Video-Botschaft an die Schülerinnen und Schüler, 4.12.2025, unter: https://www.facebook.com/radioandernachbwtv/videos/botschaft-an-alle-sch%C3%BClerinnen-und-sch%C3%BCler/2556436871394509/
Wehrpflichtgesetz (WPflG) § 3 Inhalt und Dauer der Wehrpflicht, unter: https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__3.html
[1] Merz, 4.3.2025, unter: https://www.facebook.com/MerzCDU/videos/whatever-it-takes-tm/1311867550094296/ bzw. unter: https://www.instagram.com/reel/DGylheUtiXQ/
[2] BT Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes (WDModG), 22.12.2025, unter: https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-modernisierung-des-wehrdienstes-wehrdienst-modernisierungsgesetz-wdmodg/325558
[3] Repressionen gegen die Schulstreiks, 5.3.2026, unter: https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/repressionen
[4] Pressemitteilung Bundesweiter Schulstreik gegen die Wehrpflicht, 5.12.2025, unter: https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/presse
[5] Schulstreik gegen die Wehrpflicht, Instagram-Plakat, 5.3.2026, unter: https://www.instagram.com/schulstreikgegenwehrpflicht/
[6] Merkur, Bayern, Schulstreik gegen Wehrpflicht, 6.3.026, unter: https://www.merkur.de/bayern/schulstreik-gegen-wehrpflicht-hunderte-jugendliche-demonstrieren-in-muenchen-zr-94205140.html
[7] Eltern gegen Wehrpfllicht, 5.12.2025, unter: https://www.eltern-gegen-wehrpflicht.de/schulstreik/
[8] I.V.A., Wir betteln nicht um Frieden. Kriegsunwillige aller Länder vereinigt euch!“unter: https://www.i-v-a.net/lib/exe/fetch.php?media=wir_betteln_nicht_um_frieden.pdf
[9] I.V.A., Kriegsdienst jetzt auch für Dich, meine Freund! Krieg dem Kriege! Sagt Nein!, unter: https://www.i-v-a.net/lib/exe/fetch.php?media=0:sagt_nein_flugi_251108_boomerverison.pdf
[10] Wenn Protest alleine nicht mehr ausreicht. Ole Nymoen, BZ, 5.3.2026, unter: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/schuelerstreik-gegen-wehrpflicht-wenn-protest-alleine-nicht-mehr-ausreicht-li.10022453
[11] Pistorius, Video-Botschaft an die Schülerinnen und Schüler, 4.12.2025, unter: https://www.facebook.com/radioandernachbwtv/videos/botschaft-an-alle-sch%C3%BClerinnen-und-sch%C3%BCler/2556436871394509/
[12] J.J. Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, Die Grundsätze des Staatsrecht [1762], Stuttgart, 1969: 33.
[13] J.Bodin, Über den Staat, [1583], Stuttgart, 1976: 42.
[14] Wehrpflichtgesetz (WPflG) § 3 Inhalt und Dauer der Wehrpflicht, unter: https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__3.html
[15] Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts [1821], Frankfurt/Main, 1973: 491.




Kurz: der Staat will die jungen Menschen ermorden und glaubt er käme mit ein paar wohlklingenden Floskeln davon.
Nicht nur die Jungen!
Das wird er, ganz sicher.
Ach was, da muß man nur mal kurz ne Pandemie ausrufen und schon wird wieder gespurt:
Für Deutschland kämpfen? Pazifist vs. Bundeswehr-Veteran – Talk zur Wehrpflicht | DER SPIEGEL
Im SPIEGEL-Spitzengespräch diskutieren Autor und Wehrpflichtgegner Ole Nymoen, Bundeswehr-Veteran Wolf Gregis und CDU-Politikerin Wiebke Winter über Kriegsdienst, die persönliche Freiheit einer Generation und den Ernstfall.
„Ich finde das absurd…die jungen Leute wurden in den letzten Jahren ja schon einige Lasten auferlegt, ja gerade in den Zeiten von Corona. Das fand ich nicht falsch, ich habe mich selbst brav an alles gehalten. Es war richtig in dieser Form das so zu organisieren. Nun gibt es auch Einiges, was Vieles im Einzelnen trotzdem falsch gelaufen ist.“
https://www.youtube.com/watch?v=kRYJTX8xYRM&t=2051s
Also geht es wohl eher um die Frage nach der Verfahrensweise beim Mord, oder? Also besser eine bei der man sich die Hände in „Unschuld“ wäscht.
Jaha, der tapfere Ole.
Der ist ja nicht nur ein Zeuge Coronas, sondern auch ein Zeuge des „Gegenstandpunktes“.
Diese Typen sind die, denen ich früher…na ihr wisst schon… 😉
Wir brauchen unbedingt wieder echte Autonome so wie früher!
@Phineas
Nana, das ist schon ein wenig übertrieben.
Ole hat seit Erscheinen seines Buches zwar wirklich einige Fortschritte gemacht weg vom soften Sozialisten hin zum Marxisten (zumindest rhetorisch). Kann auch sein, dass er im Zuge dessen ein paar Gedanken der GSP-Staatsableitung sich hat einleuchten lassen.
Aber ihm gleich Anhängerschaft beim Gegenstandpunkt nachzusagen, ist doch wirklich nicht zutreffend. Dazu ist er auch noch viel zu mainstreamig. Seit kurzem hat er zusammen mit dem Dressler auch einen Kanal:
https://www.youtube.com/@HeissaPapaClips/videos
Hoch anzurechnen ist Ole trotz allem, dass er sich dieses ständige Spießrutenlaufen im Mainstream antut/angetan hat (der unter dem Link abrufbare Clip ist schon 1 Jahr alt). Der Mainstream brauchte Ole aber auch, weil er dem zukünftigen Kanonenfutter Ole als Trottel vorführen wollte. Da durften/dürfen dann alle anderen Talkshowgäste gemeinsam auf ihn eindreschen.
Keine Frage: Schlimm, dass er sich als besonders unterwürfiger („brav“) Zeuge Coronas bekennt. Das entspricht sicher auch der Wahrheit. Hier im Clip könnte dieses Bekenntnis aufgrund seiner Inbrunst allerdings auch strategischen Erwägungen von Ole geschuldet sein: Indem er sich grundsätzlich zu diesem System und seinem vorangegangenen Terror bekennt (Spiegel-Gretchen: „Wie hälst du´s mit Corona?“), holt er seine Adressaten eher ab, weil er ihnen und dem sonstigen Publikum zeigt: „Schaut her, im Grunde ich bin einer von euch.“
Deiner Rechtfertigungssuada kann ich vollumfänglich nicht zustimmen.
Der Gipfel ist deine Schlussbemerkung: sein Bekenntnis zum „System“ und seiner Fake-Pandemie inkl. ihrer tödlichen Terrormaßnahmen, als „Cup“ und strategische Maßnahme vorstellig zu machen, um Adressaten und Publikum besser „abholen“ zu können!
Wen will er denn da bloß wohin „abholen“?
Würde er sauber ticken, hätte er gerade das als grausames und jüngstes Exempel vorgeführt, um darauf hinweisen zu können, wohin kritiklose und blinde Unterwerfung unter staatlich verfügte Maßnahmen führen kann.
Stattdessen macht er genau das Gegenteil.
Weder Ole noch der „Gegenstandpunkt“ ticken da sauber.
Ernst antwortet nicht. Möglicherweise wurde er komplett gesperrt. Von ihm wurde allein heute 4 Beiträge gelöscht, auch einer beim heutigen Schweitzer-Text.
Wäre übel. Sehr übel.
„Junge pass auf was du sagst, sonst wirst du abgeholt“, so das geflügelte Wort.
Wir werden allerdings, bevor es soweit ist, erstmal alle digital „abgeholt“, bevor „es“ soweit ist.
„Aber ihm gleich Anhängerschaft beim Gegenstandpunkt nachzusagen, ist doch wirklich nicht zutreffend.“ – Das ist doch offensichtlich, dass er ein Anhänger des GS ist.
So ein Idiot der Ole. Wenn die Coronamaßnahmen nicht falsch war, fragt man sich wie falsch etwas laufen muss damit der Ole das falsch findet.
Nein, er will sie nicht ermorden, er will sie benutzen, um sich selbst und seine territorialen Ansprüche zu erhalten. Er verstößt damit gegen das kant’sche Gebot, Menschen niemals nur als Mittel einzusetzen, das immerhin den Kern des Begriffs der Menschenwürde bildet. Er versucht das dadurch zu verbrämen, dass er den Menschen einzureden sucht, sie und ihre Freiheit seien doch aber der Zweck der Übung, nicht (nur) der Selbsterhalt des Staates. Das wiederum bricht aber in dem Moment zusammen, wo er Zwang einsetzt statt das Einverständnis jedes Einzelnen einzuholen.
Human Resources Yuval Harari
Ich würde Urteil des Stuttgarter Landgerichts zu dem Autorenn-Mord als Maßstab verwenden: Wenn der Tod Anderer billigend in Kauf genommen wird, handelt es sich um Mord und muss wie Mord verurteilt werden: Tschüss Herr Kriegminister, lebenslänglich dann mal.
Bin wirklich gespannt, „wer“ in den Knast kommt…grins
Ehm – ist der Darm nicht ein wenig zu dünn für diesen Brocken?
Kinderspiel, ohne Ressourcen und ohne Industrie. 😉
Aber Deutschland soll ja auch nicht siegen,
Deutschland soll die Ukraine 2.0 werden…
Mit der Wahrnehmung Realität hat die aktuelle deutsche Politiker Elite so Ihre Probleme … o)))))))))))
Um unsere Freiheit zu verteidigen, müssen wir schließlich Russland besiegen. Da ist der Iran, gegen den die Amis Krieg führen, nichts dagegen. Und die Amis schaffen es nicht mal, die Mullahs zu besiegen, diese Pfeifen. Aber wir werden es den Russen zeigen. DEUTSCHER Mut und Opferbereitschaft ersetzen fehlende Mittel. Wir sind bereit für die Freiheit zu sterben, während die Amis ein Riesen-Tam Tam um einen Piloten machen, der noch nicht mal gestorben ist, sondern bloß vermisst war. Und das nennen die Krieg! Diese Feiglinge. Und uns lassen sie einfach im Regen stehen.
ähem, noch eine Frage. Sind hier so wenig Kommentare, weil viele wegzensiert wurden?
„Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann Feind wird.“
Thomas Müntzer (1525 hingerichtet)
https://www.aphorismen.de/zitat/24304
„Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ – Ruf in der frz. Revolution
Georg Büchner (1837 vergiftet, offiziell: von Typhus ermordet),
http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%BCchner,+Georg/Schrift
Wer zerstört das bisschen Demokratie hierzulande? Wer ignoriert das Grundgesetz? Wer ruiniert die Wirtschaft? Wer verfolgt seine Kritiker? Wer handelt der Verfassung zuwider und ddelegitimiert sich damit selbst täglich? Wer kassiert 16000 € + x monatlich aus den schmalen Beuteln der Bürger?
Also wer ist „der Feind“?
Vor wem oder was stehen eigentlich die rotbetupften grauen Panther auf dem KI-Titelbild?
Aktuelle Meldung:
„US-israelische Angriffe haben in der Nacht zu Dienstag eine Synagoge in Teheran zerstört – während des jüdischen Pessach-Festes. Das Gebäude und die darin befindlichen heiligen Objekte wurden dabei fast vollständig zerstört.
…
Iran ist Heimat der zweitgrößten jüdischen Gemeinde im Nahen Osten.
Ihre Geschichte reicht bis zur Eroberung Babylons durch den persischen König Kyros II. im Jahr 539 v. Chr. zurück.“
https://dert.tech/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/
Wer sind die Feinde jüdischer Gemeinden?
„Georg Büchner (1837 vergiftet, offiziell: von Typhus ermordet)“
Das ist interessant. Kann man dazu irgendwo Näheres erfahren?
@ Ohein
*****
Fragen über Fragen. Diese zu beantworten lässt gar manche Resthirnzelle schmoren und in Rauch aufgehen.
@Ohein
„Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg.“
War Ohein dabei, auf Flucht vom Feldjäger?
Und damit es klar ist, mit 60 Jahren ist Schluss! Nur im Fall, dass niemand Kriegstüchtigkeit demonstrieren will, ist es mit 45 Jahren vorbei. Ansonsten werden alle über 45jährigen noch mal reaktiviert.
(3) Die Wehrpflicht endet mit Ablauf des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 45. Lebensjahr vollendet.
(4) …….
(5) Im Spannungs- oder Verteidigungsfall endet die Wehrpflicht mit Ablauf des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 60. Lebensjahr vollendet.
https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__3.html
Deswegen fordert Henning Otte, Wehrbeauftragter des Bundestags, ja auch die Ausweitung bis zum 70. Lebensjahr.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wehrdienst-bis-70-otte-fordert-flexiblere-altersgrenze-bei-der-bundeswehr-accg-200593328.html
Panzer mit Ruheplatz o))))))
Großartige Idee und warum soll eigentlich mit 70 Schluss sein? Noch ältere haben doch weniger, also weniger Lebenszeit zu verlieren. Ich bin als direkt Betroffener sehr dafür. Ich verspreche auch ganz fest, mein deutsches Vaterland in KEINEM Fall, auch nicht bei einem Angriff eines anderen Staates zu verteidigen. Allerdings gab es diesen Fall in den rund 150 Jahren der Existenz des Nationalstaates kein einzige Mal. Würde ich hingegen versprechen, jedes denkbare Land gegen einen Angriff Deutschlands zu verteidigen, wäre mein Agieren als bewaffneter Totschläger eher gefragt. Bei oberflächlicher Zählung komme ich auf 7 Fälle. in denen deutsches Militär loszog, um Menschen zu töten, die ihnen nichts taten und Angelegenheiten zu regeln, die sie nichts angingen.
Ich halte wenig von esoterischen Kategorien wie „Nationalcharakter“. Ich sollte das überdenken, denn, obwohl dieser Irrsinn nicht national begrenzt erscheint, gibt es bei uns offensichtlich eine politische Tradition, immer die falschen Entscheidungen zu treffen.
Wenigstens. spricht viel dafür, dass nach dem nächsten Mal endgültig Schluss sein wird und es spricht nichts dafür, dieses Ende durch eigenen bewaffneten Dienst nach hinten zu verschieben.
Nach dem nächsten Krieg wird sich das, was zuvor Deutschland war, radikal verändern und „ich freu mich drauf“.
Ah, jetzt verstehe ich auch, warum es im Feeernsehn so viele Gesundheits-, Ernährungs- und Fitness-Beiträge gibt…😁🤢
„SPD Kriegsminister“ …. darf man noch schreiben heute , oder ?
Wäre mir wichtig in diesem kontext–
Wenn nicht, dann löscht halt mein Zeile o)))
hab nach Wehrdienst verweigert, ohne viele Worte, hab einfach gesagt ich mach nix im Ernstfall, euer Krieg
muß ohne mich stattfinden (auch damals war der Feind Russland), bin in 2. Instanz anerkannt worden,
Dieser Status als „anerkannter Kriegsdienstverweigerer“ entbindet mich aber scheinbar nicht von waffenlosen
Hilfsarbeiten für Kriegsführende!? Weiß da jemand mehr?
Ne Info wäre schön 🙂
Aber egal wie es die Zuständigen rechtlich sehen, ich mach definitiv nix! (außer schnell weglaufen)
Ein guter Artikel!
Nur: was soll eigentlich das Hegel-Zitat zum Abschluss? Es spricht nur dieselbe brutale Banalität aus, die im Zitat zuvor auch von Pistorius gesagt wurde. Und dabei steht der Hegel der Sache nicht minder zustimmend gegenüber als der Pistorius. Es ist schon merkwürdig: Der Hegel tut sich – gerade in der Rechtsphilosophie – dadurch hervor, dass er staatstreue Banalitäten in großes Ideen-Gewand gekleidet präsentiert. Und das alles wird von Linken – vor allem solchen, die sich auf Marx berufen – sehr goutiert, nur weil Marx ein paarmal nostalgisch über sein – inzwischen von ihm selbst richtig kritisiertes – Vorbild aus seiner Studentenzeit spricht.
Sehr viel besser wäre es, Marx „Kritik des Hegelschen Staatsrechts“ (MEW 1, S. 201 ff) zu studieren. Oder auch die kurzgefasste Quintessenz aus dieser Schrift, wie sie von Rudi Netzsch in „Nicht nur das Klima spielt verrückt“ formuliert wurde (dort S. 67 ff)
Ein Zitat aus oben genannter Schrift von Marx: „Nicht die Logik dar Sache, sondern die Sache der Logik ist das philosophische Moment“ (MEW 1, 216)
Ganz genau. Der Hegel ist doch selbst ein Nationalist, der hier nur Propaganda von sich gibt. Den Hegel hier als Berufungsinstanz zu zitieren, ist also unterste Schublade. Es ist selbst Propaganda. Danke rhyti usw.
Wir haben die Pflicht unsere Freiheit zu verteidigen!
Wer aber Pflichten hat ist gar nicht frei, sondern Gefangener jener Pflicht.
Wer Befehlsempfänger ist, hat seine Freiheit aufgegeben.
Ei wie frei soll denn die Freiheit sein?
Natürlich, wer für die Freiheit der Befehlenden auf dem Friedhof Ruhe findet,
der ist wahrhaftig frei.
Wer diese Freiheit besichtigen will, der fahre nach Monte Cassino.
Soviel friedliche Freiheit ist selten zu finden.
SPD-Politiker Roth: EU mischt sich in die Wahlen in Ungarn ein – und „das ist richtig“
https://t.me/ostnews_faktencheck/20843
Der SPD-Politiker Michael Roth hat auf X zugegeben, dass die EU die Wahlen in Ungarn beeinflussen wolle.
„Ungarn ist EU-Mitglied und muss Demokratie, Rechtsstaat und Medienfreiheit zwingend achten.
Orban tut seit Jahren genau das Gegenteil.“ Zudem bezeichnete Roth den US-Vizepräsidenten J.D. Vance als „absurd“ und begründete dies damit, dass Vance in diesen Tagen allein nach Budapest gereist sei, um einem „Putin-Freund“ [Viktor Orban] Wahlkampfhilfe zu leisten.
Die notorische EU, die ständig vor externer Wahleinmischung warnt und sich angeblich für faire „demokratische“ Wahlen einsetzt, nimmt nun selbst Einfluss auf politische Entwicklungen in Ungarn …
UND DIESE EU SOLL EINE DEMOKRATIE SEIN, AUF DER SEITE DER UKRA-NAZIS!?!?!?
Wahlbeeinflussung ist es natürlich nur wenn es die anderen. Wenn „wir“ es tun, treten wir für die Demokratie ein.
Kiew versinkt im Korruptions-Sumpf (April 2026)
https://www.freiewelt.net/blog/jenny-ger/kiew-versinkt-im-korruptions-sumpf/43644
Das fragile, von Deutschland mit immer neuen Milliarden gestützte Regime in Kiew versinkt im Korruptions-Sumpf.
Die EU-Marionette Wolodymyr Selenskyj scheint immer stärker unter Druck zu geraten.
Laut der linksgrünen „Zeit“ kommt der neue Korruptions-Skandal im Energiesektor allerdings „zu einem ungünstigen Zeitpunkt“.
Weil der treudoofe deutsche Michel langsam etwas merken könnte?
Ntv, ein Sender der inzwischen zu einer Art deutschem Propaganda-Kanal des Selenskyj-Regimes geworden ist, sorgt sich:
„Außenpolitisch steht das Vertrauen der vielen Länder auf dem Spiel, die die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland mit Geld und Rüstungsgütern unterstützen.“
Minister-Rücktritte, Festnahmen
Justizminister Herman Haluschtschenko und Energieministerin Switlana Grintschuk haben unterdessen ihren Rücktritt erklärt.
Es soll erste Festnahmen gegeben haben.
Tatsächlich wird die Ukraine vom bisher größten Korruptions-Skandal seit Kriegsausbruch erschüttert. Präsident Wolodymyr Selenskyj gerät zunehmend in Bedrängnis.
Denn die Spuren führen in sein unmittelbares Umfeld. ALLES LESEN !!
Entweder rechtlich erzwungen oder freiwillig. Wenn die Unterwerfung freiwillig ist, ist sie nicht erzwungen, weil Zwang ein Gegensatz zum Willen unterstellt und bei Freiwilligkeit gibt es diesen Willensgegensatz nicht.
Das mag der Staat so sehen. Die Wahrheit der Sache ist es nicht. Der Staat verfügt über das Individuum in einem Staatsvolk. Das kann er aber nur solang das Staatsvolk ihm zustimmt. Kündigt das Staatsvolk die Gefolgschaft ist es aus mit der staatlichen Verfügung. Denn gewaltsam Verfügen kann er nur mittels eines Staatsvolks, das die Gewalt exekutiert.
Den gesetzlichen Zwang kann der Staat, wie oben erklärt, nur aufbringen solange das Volk im Großen und Ganzen hinter ihm steht und nur Einzelne den Staatlichen Aufforderungen nicht nachkommen.
Das soll erst gelten im Spannungsfall und wenn es wieder eine Wehrpflicht gibt, wurde gestern klargestellt. Was die Sache aber nicht besser macht und wenig beruhigend ist.
Das Staatsvolk stimmt in der Wahl zu. So ist Herrschaft hierzulande organisiert. Nicht-Zustimmung, Ablehnung ist nicht vorgesehen und deshalb nicht institutionalisiert. Dafür braucht es einen Aufstand oder ne Revolution.
Eben.
Von wegen Einsicht. Ideologie ist das. Das als Einsicht zu bezeichnen ist selbst Ideologie und Propaganda. Ja wenn die Menschen Staatsbürger sein wollen, dann müssen sie den Staat auch erhalten und verteidigen. Wenn nicht nicht.