
„Ich möchte mich nicht in einem Unterbietungswettbewerb sehen, wer bietet das niedrigste Rentenniveau … Damit gewinnen wir keine Wahlen“, so Kanzler Merz vor den Rebellen seiner Jungen Union im November 2025. Weil Friedrich Merz an der Macht bleiben will, verkündet er sein Regierungsprogramm zur Rente nicht vor dem Parlament. Nein, er präsentiert es zwei Monate später vor versammelten Börsianern.
Dort verspricht er nicht weniger als einen „Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik … Die gesetzliche Rentenversicherung wird bleiben, aber sie wird nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungsniveaus werden, in dem die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersversorgung eine wesentlich größere Rolle spielen werden als bisher … eine Stärkung der kapitalgedeckten privaten und betrieblichen Altersversorgung … wird auch für den Kapitalmarkt der Bundesrepublik Deutschland einen erheblichen Wachstumsschub auslösen.“ (Rede vor der Deutschen Börse am 02.02.26)
Den Paradigmenwechsel zum Drei-Säulenmodell mit einer Demontage der umlagefinanzierten Rente hat es allerdings bereits 2001 von der Schröder/Fischer/Riester-Regierung inszeniert gegeben. Merz begeht hier so etwas wie Urheberrechtsklau. Der originäre Paradigmenwechsel ist krachend gescheitert. Die Riesterrente war ein sehr teurer Flop – über 70 Milliarden Euro Steuergelder wurden bis jetzt in die Förderung versenkt. Die Verbreitung der Betriebsrenten sinkt seit 15 Jahren um 15% und erreicht demnächst 50%. Das einzige „Gelungene“ war die Absenkung des Rentenniveaus und die dramatische Erhöhung der Altersarmut.
Was Friedrich Merz den versammelten Finanzmarktakteuren verspricht, ist, dass er den missglückten Wechsel nun nach 25 Jahren gründlicher und rücksichtsloser durchführen wird. Das Rentenniveau will er weiter absenken, um den Druck, Lohngelder in die sogenannte betriebliche Altersversorgung und in die private Altersversorgung abzuführen, zu erhöhen.
Wie, das hat der von 2016 bis März 2020 amtierende Aufsichtsratsvorsitzende von BlackRock (*) Deutschland, Friedrich Merz, 2019 und 2020 gegenüber Journalisten erläutert:
“Ich bin …. heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge für das Alter ernsthaft prüfen sollte, in welcher Form auch immer.”
„Es ist uns allen klar, dass die gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft nur eine Basisabsicherung sein kann. Sie wird den Lebensstandard im Alter nicht sichern“.
„Deutschland müsse zur privaten Altersvorsorge aber gerade den Aktienbesitz fördern.“
Die “zusätzliche betriebliche Altersversorgung (müsse) als Ultima Ratio auch gesetzlich verpflichtend” gemacht werden.
Nun weiß Friedrich Merz als Machtpolitiker, dass er damit keine Wahl gewinnen kann. Also macht er vor seinem speziellen Publikum den Lauten und bleibt aber sonst in der Öffentlichkeit nebulös und unbestimmt. Den Klartext mit konkreten Maßnahmen lässt er von der neu eingesetzten Rentenkommission ausarbeiten. Er wird sich dann sicher auch für deren „Drecksarbeit“ bedanken.
Geschickt richtete Merz eine vergiftete Belobigung vor dem Börsen-Publikum an die SPD:
„Dank an unseren sozialdemokratischen Koalitionspartner … anzuerkennen, dass eine private und eine betriebliche Altersversorgung, beide kapitalgedeckt, eine wesentlich größere Rolle im Gesamtversorgungsniveau unserer Bevölkerung spielen soll, war für die Sozialdemokraten ein weiter Weg.“
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen – eine Rückweisung des Dankes seitens der SPD ist nicht bekannt.
Rentenpolitik? Nein! Förderung der Kapitalmärkte, koste es was wolle…
Um es deutlich zu sagen: Der „erhebliche Wachstumsschub“ für den deutschen Kapitalmarkt ist das Ziel der Merzschen Rentenpolitik. Das hat mit Sozialpolitik nicht nur nichts zu tun. Es ist das genaue Gegenteil. Der ehemalige Angestellte von BlackRock bedient damit ausschließlich die Interessen des Finanzkapitals (das keine nationalen Grenzen kennt). Für die Altersversorgung werden die an Finanzmärkten angelegten Gelder die kommenden 20 bis 30 Jahre keinen Beitrag leisten können, selbst wenn sie rentabel sind. Stattdessen werden über die notwendigen Versorgungsleistungen für die aktuellen Rentner hinaus erhebliche Lohnanteile für die dann wohl verpflichtenden privaten und betrieblichen Rentenfonds abgeführt.
Begleitet werden derartige Planungen von andauerndem Verständnis der selbsternannten Qualitätsmedien. Ein Tiefpunkt medialen Versagens war das Projekt „Generationenrente“ der CSU 2020. Das Handelsblatt berichtete damals lapidar: Friedrich Merz „begrüßte auch den Vorstoß der CSU-Landesgruppe, dass der Staat für Jugendliche ein finanzielles Rentenpolster aufbauen sollte“.
Was begrüßt wurde, war das folgende sozial- und wirtschaftspolitische Wahnsinnsprojekt. Aus Steuermitteln sollten Kinder bis zum 18. Lebensjahr 100 Euro monatlich auf ein Fondskonto gezahlt bekommen. Um die Dimension dieses Vorhabens deutlich und nachvollziehbar zu machen (heutige Werte und die Rente ab 67 werden in der Betrachtung festgeschrieben):
Es leben 13,8 Millionen Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland. Wenn jeder 100€ im Monat erhält, sind nach 18 Jahren 21.600€ auf das Rentenkonto eingezahlt. Der Staat zahlt Jahr für Jahr eine Gesamtsumme von 16,6 Milliarden Euro in einen irgendwie gearteten „Generationen-Pensionsfonds“ ein. Der erste jetzt 18jährige Jugendliche ginge mit 67 Jahren, also in 49 Jahren, in Rente. Dann befänden sich in dem staatlich gefütterten Rentenfonds 813 Milliarden Euro.
Dabei sollte es nicht bleiben, denn im Wahlprogramm von CDU/CSU von 2021 wurde unter der Überschrift „Private Vorsorge neugestalten“ ein „Standardvorsorgeprodukt“ versprochen. „Dieses Produkt ist verpflichtend für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer…“. (Ganz im Sinne von BlackRock-Merz)
Absicht war also, dass nach dem 18. Lebensjahr weiter Geld in gewaltigem Umfang weggespart wird. Unterstellt, es würden weiterhin 100 Euro pro Monat vom 18. bis 67. Lebensjahr sein (**), würden aus Lohngeldern weitere 1.120 Milliarden Euro auf den Fondskonten landen. Aus heutiger Sicht befänden sich dann im Jahr 2075 knapp 2.000 Milliarden, also zwei Billionen, Euro auf den Pensionskonten und erst danach würde ein Abfluss für Rentenleistungen erfolgen.
Was aber in den Jahren bis 2075 erfolgte, wäre ein Jahr für Jahr ansteigendes Geschäftsvolumen der Finanzkonzerne – üppigste Profitaussichten ohne Risiken. Der zu erwartende Nachfrageausfall würde sukzessive von 17 Milliarden auf 61 Milliarden Euro ansteigen (fehlerhafte Angabe wurde korrigiert, d.Red.) und damit zu katastrophalen Störungen im Wirtschaftskreislauf führen. So plant man Krisen.
Für die Fachleute des Handelsblatts war das keine Veranlassung, mal nachzurechnen und nachzufragen. Stattdessen meldete sich das Sturmgeschütz des kritischen Journalismus zu Wort:
„BILD weiß schon jetzt – die Christsozialen planen einen echten Renten-Hammer, der für mehr Generationengerechtigkeit sorgen soll. Und zwar von Geburt an.“
Übrigens forderte der Chef der Deutschen Börse, Stephan Leithner, von der Merz-Regierung die Frühstarter-Rente nicht erst ab 6 Jahren, sondern ab Geburt zu zahlen. Auch das nur nebenbei angemerkt: Der größte Anteilseigner an der Deutschen Börse ist BlackRock …
Nicht nur bei der Rente – Friedrich Merz redet auch zur Faulheit Klartext …
Wiederum nicht im Parlament, sondern vor einem erlauchten Kreis bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, wagte Merz einen Generalangriff auf die arbeitenden Menschen im Land:
„Um es noch deutlicher zu sagen: mit Work-Life-Balance und Vier-Tage-Woche lässt sich der Wohlstand unseres Landes, den wir heute haben, in Zukunft nicht erhalten – und deshalb müssen wir mehr arbeiten.“ (14.01.26)
(Achtung – Satire aber mit realen Daten:) Mit „wir“ kann er sich nicht gemeint haben, denn er macht vor, was arbeiten am Limit heißt. Einige Jahre vor seiner Anstellung bei BlackRock erhielt Friedrich Merz 2010 den Auftrag, einen Käufer für die kriselnde WestLB zu finden. Für diesen herausfordernden Job bekam er ein Salaire von 5.000 Euro – täglich wohlgemerkt. Und da er ein sehr fleißiger Mensch ist, wurden seine Bemühungen auch für Samstage und Sonntage honoriert. Seine Honorarwoche hatte also sieben Tage und man kann gut verstehen, warum für ihn eine Vier-Tage-Woche völlig unakzeptabel ist. Jedenfalls hatte Merz nach 396 Tagen harter Arbeit 1.980.000 Euro mehr auf seinem Konto. Bedauerlich war dabei lediglich, dass er trotz aller Anstrengungen keinen Käufer finden konnte.
Mit einem so vorbildlichen Arbeitseinsatz kann man als Bundeskanzler doch punkten und die Forderung „wir müssen mehr arbeiten“ gut untermauern. Als „best practice“ sozusagen. Eine Rede vor dem Parlament, die das veranschaulicht, würde mit Sicherheit in den Annalen des Bundestages einen herausragenden Platz einnehmen.
——-
(*) BlackRock ist mit aktuell 11,5 Billionen US-Dollar der weltweit größte Finanzmarktakteur. Er hält wesentliche Beteiligungen an allen DAX-Konzernen. Bei z.B. der ALLIANZ, der Deutschen Bank, Vonovia und der Deutschen Börse, ist er der größte Aktienbesitzer. Sein Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen, die Politik und die Medien in Deutschland kann nicht überschätzt werden.
(**) Das ist eine sehr vorsichtige Annahme. Realistischer ist für Durchschnittseinkommen eine Abgabe von 150 bis 200 Euro im Monat. Das entspräche etwa 4% (siehe Riester-Zielgröße und aktuelle Empfehlung des Sachverständigenrates) des Bruttoeinkommens.



Gehe stark davon aus daß es in fünf Jahren überhaupt nix mehr gibt, also die jetzt von der Rentenversicherung versprochen 959€ gibt.
Sorry, die Zahl 95 muss richtigerweise 61 Milliarden heißen: „Der zu erwartende Nachfrageausfall würde sukzessive von 17 Milliarden auf 61 (nicht: 95) Milliarden Euro ansteigen“.
Der Autor
Die nächste bundesregierung, und dabei gehe ich von einer Ehe zwischen cxu und AFD aus, wird dann noch ein schippchen drauflegen.
Vor etlichen Monaten gab es einmal ein wahlplakat, auf dem stand:
„Der nächste Kanzler ist ein Arschloch“. Die restbestände davon könnte man vielleicht bald wieder plakatieren.
Wenn ich bei Goggel ec. „nachschlage“ und AFD Rente eingebe, ließt sich das aber
ganz anders, als Ihre Prophezeiung. Die AFD lehnt die Rente höher 67 ab. Sie fordert
ein Rentenniveau von 70 %, welches sie mit Einbeziehung aller in die Rentenversicherung
erreichen will. .D.h. es sollen endlich auch Beamte, Politiker, Freiberufler usw. in die ges.
Rente einzahlen. Bislang haben alle Altparteien, die an der Regierung waren das Rentensystem
immer weiter in ein Kapitalsystem umgeschaufelt und das Rentenniveau immer weiter runter
gefahren. Die AFD wettert von Anfang an dagegen und hier wird immer Unterstellt, dass sie
mit der CDU zusammen geht und noch schlimmer agiert. Irgendwie scheint diese Seite immer
mehr von Antifa und Omas und Opas gegen rechts unterwandert zu werden. Zum Glück beschäftigen
sich immer mehr Menschen mit den tatsächlichen Aussagen und demWahlprogramm der AFD
und sehen endlich eine Chance diesen Wahnsinn der immer schlimmer grassiert zu stoppen.
Träumer, ich fürchte du wirst buchstäblich dein „blaues Wunder“ erleben. Die AfD ist die „gewollte Opposition“ des neoliberalen Autoritarismus, sonst nichts. Die AfD wird einen Teufel tun, in die Hand zu beißen, die sie füttert.
Da fehlt eigentlich eines der wichtigsten Zitate aus seiner Rede. Im Transkript wird es aber leider nicht ganz deutlich, daß Merz da sowas wie ein Freudscher Versprecher passiert ist. Er sagte nämlich:
„Er wird vor allem dafür sorgen, dass ein wesentlich größerer Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land am Zuwachs unseres Vermögens, unseres Volksvermögens, des Vermögens, das auch über dieses Haus und über diese Institutionen gehandelt wird, am Zuwachs dieses Vermögens teilnimmt.“
Das „unseres Volksvermögens“ war noch schnell nachgeschoben. Das kommt in der Audio-Version besser raus.
Ohne diesen Satzteil und angesichts der Tatsache daß Merz hier vor Börsenleuten sprach, ergibt sich dann doch eine eindeutige Aussage was der Zweck des Ganzen ist.
Stand bereits vor ein paar Tagen in der taz: https://taz.de/Diskussion-ueber-Rentenreform/!6148123/
Eben keine Faulheit vorschützen …Arbeit, Arbeit, Arbeit
Denn wer zu wenig Arbeitet der lebt einfach zu lange und das funktioniert im Kopf von Merz einfach nicht.
In Sachsen-Anhalt ist man da schon weiter da wird endlich über Zwangsarbeit geredet, so rettet man diese faule Deutschland.(im Führerton zu rezitieren)
Und Rente gibts nach der Zwangsarbeit auch keine man hat nämlich vor ca. 90 Jahren herausgefunden das wenn man die Rationen kurz genug hält niemand bis zur Rente überlebt.
Ihr faulen Schweine 🐖
@Karl
„Eben keine Faulheit vorschützen …Arbeit, Arbeit, Arbeit“
Bei den derzeitigen Massenentlassungen und Industrieabwanderungem stellt sich die Frage – WO???
Wenn Sie mehr wissen wollen sehen Sie bei Egon W. Kreutzer nach
https://egon-w-kreutzer.de/jobwunder-deutschland-2
Datum Wer wie viele Summe
06.02.2026 Übertrag 2974944
Playmobil, Dietenhofen, Spielzeug, das Werk wird geschlossen 350 2975294
Tag 2329 GetFit, Wächtersbach, Fitness-Kette, 7 Fitness-Center der Gruppe haben Insolvenz angemeldet. geschätzt
66 2975360
Zalando, Erfurt, Mode, vor einem Jahr ging es um 450 Jobs in Berlin, jetzt wird das Logistikzentrum Erfurt geschlossen 2700 2978060
CSL, Marburg, Pharma, baut noch einmal 500 Jobs ab 500 2978580
Witt, Weiden, Versandhandel, baut 229 Stellen ab 229 2978809
Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM), Duisburg, Stahl, wird von Thyssenkrupp an Salzgitter verkauft. Dabei gehen 2000 von 3000 Jobs über die Wupper 2000 2980809
Weinig, Tauberbischofsheim, Maschinenbau, baut 400 Stellen ab 400 2981209
ENNOX, Obererdingen, Edelstahlteile, Ennox gehört zu B.PRO und die wiederum gehören zu Blanc & Fischer. Ennox wird nun eingestellt. Kostet 180 Jobs 180 2981389
IB West, Köln, Sozialer Träger, Verdi gibt an, dass 500 Stellen auf der Kippe stehen 500 2981889
Henke Gastro GmbH, Konstanz, Gastronomie, Tolle Knolle, Knöllchen, Craic, Scheffelhof und Abseebar sind dicht. Insolvenz geschätzt
71 2981960
Pro Liberis und Lenitas, Karlsruhe, KiTa-Betreiber haben Insolvenz angemeldet. Betroffen sind 29 Einrichtungen. 600 2982560
Gleichauf, Neumarkt/Oberpfalz, Haustechnik, hat Insolvenz angemeldet 38 2982598
WK Metall, Neuenbürg, Blechbearbeitung, hat Insolvenz beantragt 40 2982638
Gräper, Warmsen, Gartenbau, hat Insolvenz beantragt 20 2982658
Ja eben nicht in Deutschland, dann fällt auch das Problem weck sich über Merz aufregen zu müssen.
Österreich oder die Schweiz bieten sich für deutschsprachige an, ansonsten steht ganz Europa offen man muss halt seinen Arsch bewegen.
Die werden uns alles nehmen…ich glaube, das ich das schon mal erwähnt habe, aber ich sage und schreibe es zur Sicherheit trotzdem hier nochmal.
Merz, hatte ich im Übrigen schon 2015 vorausgesehen und beim nächsten mal wird es die Afd zusammen mit der CDU/CSU sein, was natürlich unterm Strich sowieso egal sein wird, da niemand von denen auch nur ansatzweise die Interessen der einfachen Leute vertritt.
Merz wird unsere aller letzten Güter an Blackrock und Konsorten verkaufen.
Das Rentenalter wird erhöht werden, die Gesundheitsversorgung wird amerikanische Verhältnisse annehmen und selbst die Grundsicherung wird weiter sanktioniert werden.
Europa wird bis 2030 für Leute mit wenig oder ohne Geld unerträglich werden!
„ich glaube, das ich das schon mal erwähnt habe, aber ich sage und schreibe es zur Sicherheit trotzdem hier nochmal.“
Nein, das lese ich hier zum ersten Mal.
Ja, ich meine, mich vage daran erinnern zu können …
@motonomer
„und beim nächsten mal wird es die Afd zusammen mit der CDU/CSU sein“
Sehe ich auch so, dafür muss man auch kein Hellseher sein.
Die ganz große Koalition aus BlackRock & Goldman Sachs- Allianz Global Investors wird kommen.
Schließlich bekam Weidel auch die Begabtenförderung von der Konrad-Adenauer-Stiftung und bringt somit den richtigen Stallgeruch mit.
Schlimmer geht immer
Das Rentensystem wird kaputt“saniert“ wie schön das Gesundheitssystem. Und nur, um noch mehr Geld von unten nach oben zu scheffeln. In 30 Jahren werden dann abhängig Beschäftigten durchweg zu den Armen gehören, und 1% der Bevölkerung alles besitzen. Im wahrsten Sinne des Wortes alles. Und man wird dann immer noch herumschwafeln, „wir müssen länger arbeiten, weil sonst die Renten nicht finanzierbar sind.“ Und sicher wird bis dahin die eine oder andere Finanzblase kollabiert sein, so dass die viel beschworene Kapitalrente wertlos wird. Was natürlich nur die Ärmsten trifft. Doch dann werden die Verbrecher, die das verzapft haben, nicht mehr da sein.
@Gunther
Norbert Blüm hätte recht haben können, er hätte seinen Spruch nur anders formulieren müssen.
Die RENTE wäre sicher, würde die Rentenkasse vom Staat nicht systematisch beklaut.
https://www.seniorenaufstand.de/
Schizoides Paradoxon
Alles wird weniger und niedriger bei immer steigenden Abgaben. Niemand spricht umgekehrt davon, die Abgaben direkt proportional zu senken. Merz z. B. kann gar nicht anders denken, weil er inBlackRock-Kategorien befangen ist.
Wer die deutschen Parteien des Deutschen Bundestages wählt, darf sich bitte niemals beklagen.
P.S.
Darf ich eigentlich noch „deutsch“ / ‚deutsches Vokl‘ usw. sagen?
Schön das dies mal jemand auffällt. Überall wird von Digitalisierung und Verschlankung des Staates fabuliert (was natürlich übersetzt nur mehr Überwachung und weniger Service heißt) aber die Preise für alle „Staatlichen Leistungen“ werden immer mehr und mehr und die Leistungen weniger und weniger.
@Roland Weinert
„Wer die deutschen Parteien des Deutschen Bundestages wählt, darf sich bitte niemals beklagen.“
Richtiger wäre:
Wer für seine Rechte nicht aufsteht und kämpft darf sich niemals beklagen!
Der deutsche Michel will seine Ruhe, alle vier Jahre auf dem Wahlzettel ein Kreuzchen machen bekommt er gerade noch so hin,
dötschiges Volk wäre besser
Jaja, der Merzianer hat gelernt, sich nicht mehr allzu offen und direkt auszudrücken. Er bleibt jetzt lieber in der Deckung und drückt sich indirekt aus.
Seine „Drecksarbeit“-Äußerung bezüglich Gaza/Israel und seine abwertenden Äußerungen zu Brasilien kamen in der Bevölkerung „nicht wirklich gut an“ und haben Ihm keine weiteren Wählerstimmen eingebracht.
Kein Problem für den Merzianer – behält er seine rassistischen und kolonialistischen Gedanken eben für sich, macht aber genauso weiter…
Solange sich das Rentenaustrittsalter nicht asymptotisch dem Renteneintrittsalter nähert oder gar mal deckt, werden die Heer- und Herrschaften sowie die Jüngelchen, die Pimpfe und was es von der Sorte sonst noch so gibt wird diese Mischpoke nicht zufrieden sein. Lustig ist es ja schon, wenn es dann schon mal so weit sein wird, dann geht es nämlich ihnen an die Gurgel. Warum auch nicht, sind sie es doch, die final überflüssig sein werden.
Man muss auch mal was Positives sagen: Merz liefert genau das, was man von ihm aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur und seines beruflichen Hintergrundes erwarten kann.
Immerhin.
Wieviel Prozent der Bevölkerung waren nach durchaus fragwürdigen Umfragen letztens mit Merz zufrieden? Ich meine, so etwa jede 5. befragte Person. Und ich behaupte jetzt mal, vor der BTW war das nicht grundlegend anders. Das ist die Demokratie, die unsere ehrenwerten banderaverehrenden Freunde verteidigen. Und wir sitzen nur im Sessel und meckern. Sowas Undankbares aber auch. Es wird Zeit, das unsere Kinder und Enkel endlich dem Russe das seit hundert Jahren gewünschte Garaus machen und mit dem Geld, was doch noch übrig bleibt, für ein reinethnisches Grosisrael sorgen, wobei die örtliche Ethnie wegen eindeutiger Nähe zum Tierreich natürlich zu beseitigen ist.
Deutschland hat, zumindest moralisch, fertig.
Warum baut ihr nicht euer eigenes Geldsystem auf?
Bezahlt wird dann nur noch damit.
Sofort sind die Milliarden der Mafia nichts mehr wert.
Aber das funktioniert vermutlich nicht, weil die Existenz von Geld auf Gewalt basiert.
Hier ein Beispiel dieser Gewalt:
https://web.archive.org/web/20250530084719/https://www.theguardian.com/commentisfree/2012/dec/29/fbi-coordinated-crackdown-occupy
https://rtde.media/kurzclips/video/269825-sydney-gewalteskalation-bei-protesten-gegen/
https://archive.org/details/youtube-ows-officerbashesprotestersheadagainstwall-has_hQzsOlw
Eins ist mal Fakt: in Deutschland hat der Wähler nichts zu sagen. Dass er alle paar Jahre dazu angehalten ist seine Stimme ABzugeben, ist reines Täuschungsmanöver. Er soll GLAUBEN, dass seine Stimme eine Bedeutung hätte, hat sie aber nicht.
Zum Themenkomplex Ausverkauf des Staates / Vetternwirtschaft usw. empfehle ich die zahlreichen Schriften von Hans Herbert von Armin ( em., Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Kommunalrecht und Haushaltsrecht, und Verfassungslehre in Speyer ):
https://www.uni-speyer.de/lehrstuehle/level-2-3/ehemalige-lehrstuhlinhaber/innen/prof-dr-hans-herbert-von-arnim/zur-person
https://www.uni-speyer.de/lehrstuehle/level-2-3/ehemalige-lehrstuhlinhaber/innen/prof-dr-hans-herbert-von-arnim/veroeffentlichungen
Was Sozialminderleister Merz veranstaltet ist nicht weniger als ein Totalausverkauf des Staates.
Siehe hierzu Rügemer, Werner: BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz, Neu-Isenburg 2025. – „Friedrich Merz war viele Jahre hochbezahlter BlackRock-Funktionär und strebt nun als CDU-Kandidat das Amt des Regierungschefs in Deutschland an. Was haben die Bürger zu erwarten, sollte er gewählt werden?Vielen dürfte BlackRock vom Namen her bekannt sein, doch wie agiert die weltweit größte Investmentgesellschaft zum Wohle ihrer vermögenden Kunden? Sie legt das Geld als Aktionär in den größten Konzernen und Banken an – auch in Deutschland, sei es Bayer, Adidas, Vonovia (mit 600.000 Wohnungen) oder die Deutsche Bank, um nur einige zu nennen. Zu BlackRocks Geschäftsmodell gehört aber auch ein ausgeklügeltes System von Briefkastenfirmen, dank dem die großen Kunden anonym bleiben – und so keine Steuern zahlen müssen. Heute ist BlackRock der größte Aktionär nicht nur in Deutschland und hat zusammen mit anderen Finanzakteuren wie Vanguard und State Street Einfluss auf praktisch alle namhaften Aktiengesellschaften in Deutschland.Werner Rügemer, der sich schon seit vielen Jahren mit BlackRock & Co. beschäftigt, zeigt anhand von Beispielen auf, wie dieses Geschäftsmodell funktioniert, wer die Profiteure sind und wer die Verlierer. Denn Steuerflucht hat nicht zuletzt zur Folge, dass Einnahmen fehlen, die ein Staat bräuchte, um ein intaktes soziales System zu gewährleisten und notwendige Investitionen tätigen zu können.“ ( https://www.buchkatalog.de/blackrock-germany-9783910568174 )
Einfach mal hier reinhören und wirklich was lernen………..
https://www.youtube.com/watch?v=dDiPDwJNbIg&list=WL&index=2
https://www.youtube.com/watch?v=ZVVEcklpp8A&list=WL&index=7
https://www.youtube.com/watch?v=wUyDzonALw0&list=WL&index=14
Kommt die Wirtschaftskrise, sind die Aktien nur noch Müll, einfach mal nachsehen, wieviele Leute am schwarzen Donnerstag 1929 ihre Altersversorgung verloren haben. Die Bilder alter Menschen die Schilder mit Anklagen hochhalten kennt jeder.
Darum wurde dieses System ja überhaupt von den Gründern der BRD verworfen.
Uns das jetzt zu verordnen ist hochkriminell und dient nur der Finanzierung der Wirtschaft.
Unsere Politik vertritt die Bürgerinteressen schon lange nicht mehr.
Das sollte man jetzt wirklich alles mal gelassen sehen. Einfach weil wir Gelassenheit noch benötigen werden. Es ist ja nicht so, dass sich der Kapitalmarkt damit zufrieden geben könnte, wenn man ihm die Rentenzahlungen, in sein gefräßiges Maul wirft. So ist er nicht konstruiert. Er wird mehr fordern und immer mehr und immer mehr, in immer kürzeren Zeitspannen. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die Leute ihre Organe herschenken müssen, die dann an anderer Stelle umgemünzt werden. Zuletzt die Knochen an einen neuguineaischen Suppenhersteller.
Apropos Faulheit – Golfer, Amateurfunker und Pilot mit einer ganzen Latte von Berechtigungen, die ja auch zeitaufwändig aufrecht erhalten werden wollen. Da drängt sich mir schon die Frage auf, ob wir es etwa mit einen Teilzeitkanzler zu tun haben.
Privatvorsorge?
Der stete Zustrom frischen Geldes zur Altervorsorge ist in meinen Augen der Hauptgrund, warum in den USA der Aktienmarkt seit Jahren so gut läuft. (401k-Plan und andere). Da fließen jedes Jahr 100e Mrd $ in die Finanzindustrie.
Da kommen den deutschen Kuponschneidern die Tränen, wenn die das sehen.
Also fix eine Rentenlücke bei der Bundesregierung bestellt.
Ist natürlich dumm, wenn einem dann solche Vorkommnisse wie der Dotcom-Crash oder die Finanzkrise von 2008 dazwischenkommen, die das Geschäft verhageln, weil die investitionsfreudigen Mitbürger dann doch keine Lust mehr haben, in der Jugend auf Konsum zu verzichten, um sich im Alter davon dann doch nichts kaufen zu können, weil das Geld längst jemandem anderen gehört.
Auch die heutige ETF-Sparer-Generation Z hat ja seinen Bärenmarkt noch vor sich.
Und wenn das nicht reicht, sorgt man durch Besteuerung und Sozialabzüge bei der Masse der „Vorsorgesparer“ eben dafür, dass die Bäume (respektive die Depotwerte) nicht in den Himmel wachsen.
Ach ja: Wehe, wenn die Bevölkerung schrumpft. Dann gehen auch die Mittelzuflüsse zurück und das Schneeballsystem kollabiert.
Man kann da ein paar schöne Rechnungen aufmachen:
In den US-Pensionfonds (401k) liegen aktuell ca 10 Bio $, das sind auf D runtergebrochen 2 Bio. €. Bei der angenommenen „scharfen Deckelung“ der Verwaltungskosten bei schlappen 1,5% sind das für die deutschen Finanzjongleure locker 30 Mrd „Verwaltungs-Einnahmen“. Im Jahr. Von den Extragewinnen, die die so gepushten Aktienkurse bei den Kuponschneidern sonst noch liegen lassen, reden wir da noch gar nicht.
„“Ich bin …. heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge für das Alter ernsthaft prüfen sollte, in welcher Form auch immer.”
Ich sehe hier rechtliche Hürden ..Er müsste dann wirklich den Sozialen Grundsatz des Landes komplett über Board werfen..
Und dann hat Er mit der Realität nichts am Hut, seit Jahren kennen Preise nur noch eine Richtung und hier stopft sich der Handel die Taschen voll..
Hatte mir Apotheker(com) was Bestellt, bei dem einem Anbieter (Hersteller) 7€ , der andere Anboeter (Großhändler) 14 €. Beide schön nebeneinander präsentiert . o)))
Nicht Energie, Nicht Steuern, nicht hohe Arbeitskosten, denn da muss der Hersteller mehr aufbringen als der Händler, der aber 100% Aufschlag verlangt.
Wir leben wirklich „Wild West“ Zeiten, Rente interessieren da immer weniger noch..