Der Antirebell

Joschka Fischer (2018). Bild: stephan-roehl.de/Heinrich-Böll-Stiftung Berlin/CC BY-SA-2.0

Joschka Fischer und der Irankrieg.

„Счастье всего мира не стоит одной слезы на щеке невинного ребёнка.“ (Das Glück der ganzen Welt ist nicht eine einzige Träne auf der Wange eines unschuldigen Kindes wert.) – Dostojewski, Die Brüder Karamasow

 „Vom dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“

    „Donald Trump ist ein Symbol für den Niedergang Amerikas.“ Mit dieser Schlagzeile kündigte das Handelsblatt auf der Titelseite seiner Wochenendausgabe vom 6./8. März 2026 das „Interview mit Ex-Außenminister Fischer über die Risiken des Iran-Krieges, den Zustand Amerikas und die Einsamkeit Europas“ an. Auf der ganzen Titelseite wird der greise Joschka Fischer (geb. 1948) mit nachdenklichem Gesicht, geschlossenen Augen und mit der linken Hand über das Brillengestell abgebildet.

Das ganze Bild sollte wohl einen weisen Mann suggerieren, der etwas Bedeutendes und Zukunftweisendes zu sagen hat. Man hätte ihn beinahe mit Helmut Schmidt verwechseln können.

Dem „Rebell“ (Handelsblatts Diktum) wurden vier große Interview-Seiten eingeräumt. Viel Ehre wurde einem pensionierten Ex-Sponti zuteil. Mit Bewunderung und Ehrerbietung berichteten die Handelsblatt-Interviewer, Sebastian Matthes und Jens Münchrath, über den unbelehrbaren Opportunisten, der sich „vom kompromisslosen Revoluzzer zum geachteten Vertreter des Establishments, vom radikalen Systemgegner zum angefeindeten Realo, schließlich vom kapitalismuskritischen Überzeugungstäter und dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“ verwandelte.

Kurzum: An die Macht gelangt, verwandelte Fischer sich rasch vom „Rebell“ zu einem Antirebellen.  Solange man vor den bewachten Pforten der Macht steht, ist man machtlos; überschreitet man die Schwelle zur Macht, wird man schnell von ihr ergriffen und will sie nicht mehr loswerden. „Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely“ (Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut), merkte der britische Historiker, Lord Acton (1834–1902), einst an.

Fischer hatte zwar keine „absolute Macht“, falls er als Außenminister überhaupt jemals (reale) Macht hatte. Ihm reichte aber schon in der Nähe der Macht zu sein, um von deren Rausch infiziert zu werden.

Gefragt nach dem „Phänomen Trump“, dem manche „mit Begriffen wie Faschismus beizukommen (versuchen)“ und Fischer „Oligarchie“ nannte, wies der „überzeugte Transatlantiker“ voller Stolz auf „meine allzu früh verstorbene Freundin Madeleine Albright“ hin, die „darüber ein ganzes Buch geschrieben (hat)“.

Sag mir, wer deine Freundin ist, und ich sage dir, wer du bist! Die berühmt-berüchtigte Madeleine Albright (1937-2022) war „ein Gründungsmitglied des Washingtoner Establishments“, unterstützte Clintons Nato-Expansionspolitik und trieb eine Militarisierung der US-Außenpolitik höchstpersönlich voran.

So verkündete sie in einem Interview in der NBC-Sendung „The Today Show“ im Februar 1998 unumwunden und mit der Hingabe einer zur einzig wahren Gewaltreligion Bekehrten: „Wenn wir Gewalt anwenden müssen, dann weil wir Amerika sind; wir sind die unverzichtbare Nation. Wir stehen aufrecht und blicken weiter in die Zukunft als andere Nationen.“1

Am 12. Mai 1996 gab Albright, die damals als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen (UN) tätig war, der CBS-Korrespondentin, Lesley Stahl, ein berühmtes Interview in der CBS-Sendung „60 Minutes“. Stahl sprach die verheerenden Folgen der UN-Sanktionen gegen den Irak nach dem Golfkrieg an und fügte hinzu: „Wir haben gehört, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind. Ich meine, das sind mehr Kinder, als in Hiroshima starben. … Ist es den Preis wert?“.

   Albrights Antwort war verstörend: „Ich glaube, das ist eine sehr schwere Entscheidung, aber der Preis, denken wir, der Preis ist es wert“ (I think this is a very hard choice, but the price—we think the price is worth). Was für einen Kontrast zu dem oben zitierten Spruch von Dostojewski. Sag mir, wer deine Freundin ist, und ich sage dir, wes Geistes Kind du bist!

„Nie wieder Auschwitz, nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen. Deswegen bin ich in die Grüne Partei gegangen“ (Auszug aus der Joschka Fischer-Rede auf dem Parteitag am 13.05.1999). Damit rechtfertigte der vom „dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“ mutierte Antirebell, der als Außenminister (Amtsantritt: 27. Oktober 1998) gerademal begann, das süße Gift der Macht zu genießen, die Entscheidung der Bundesregierung, die unter einem gewaltigen Druck der Clinton-Administration und allen voran der US-Außenministerin, Madeline Albright, stand, in den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg (Beginn des Nato-Luftkrieges: 24. März 1999) zu ziehen.

Bereits kurz nach dem Beginn des Kosovo-Krieges behauptete der Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Wir haben eine Entscheidung getroffen, die nach unserer Auffassung ohne Alternative war“ (Der Spiegel 15 (1999), S. 32). Und Fischer pflichtete dem Kanzler nach dem Kriegsende bei: „Es gab nie wirklich eine Alternative, selbst für die nicht, die diesen Krieg heftig kritisiert haben“ (Der Spiegel 25 (1999), S. 34).

Aus dem „Nato-Verächter“ wurde der Nato-Krieger, der bis heute seiner „allzu früh verstorbenen Freundin Madeleine Albright“ nachtrauert. Und nun „rebelliert“ der Transatlantiker Fischer nicht etwa gegen den Krieg im Iran, sondern gegen den von der ganzen transatlantischen Welt verhassten Donald Trump.

„Donald Trump ist ein Symbol für den Niedergang Amerikas“, beklagt sich der Antirebell Fischer. Gefragt danach, ob es „richtig (war), den Krieg zu beginnen“, antwortet er mit Jain und will sich nicht festlegen.

Einerseits äußert er indirekt Verständnis für den Angriffskrieg der USA und Israels. Denn solange „dieses Regime an der Macht bleibt, ist weder die nukleare Bedrohung noch die existenzielle Bedrohung für Israel weg. Im Gegenteil: Wenn das Regime die Militärintervention überlebt, wird es seine nuklearen Anstrengungen intensivieren. … ein Regime, das die eigene Bevölkerung zu Zehntausenden massakriert und auf der Straße exekutiert, hat sein Existenzrecht verwirkt.“

Andererseits distanziert er sich auf das Nachhaken eines der Interviewer, ob es „richtig (war), diesen Krieg zu beginnen“, mit einer nichtssagenden Äußerung: „Es war vor allem deswegen nicht richtig, weil die USA keinen Plan für danach haben.“ Das war´s! Völkerrecht? Welches Völkerrecht? Aggression? Welche Aggression? Die Völkerrechtsbrecher und Aggressoren sind immer die anderen: Russen, Chinesen, Iraner, Nordkoreaner usw.

Es geht dem Antirebell nicht um irgendein Völkerrecht, sondern allein um die Planlosigkeit des Angriffskrieges. Hätte dieser „Chaot“ Trump „nur“ einen „Plan für danach“, hätte der „vom dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“ mutierte Antirebell, zu dem er seit dem Kosovo-Krieg 1999 wurde, kein Problem mit Trumps und Netanjahus Angriffskrieg gegen den Iran. Warum auch?

Ein Gespenst geht um im Nahen Osten – das Gespenst der nuklearen Bedrohung

    Ein Gespenst geht um im Nahen Osten – das Gespenst der nuklearen Bedrohung. Im Schatten des Krieges in der Ukraine breitet es sich gerüchteweise unaufhaltsam aus. Zuletzt hat unser Antirebell es im Iran gesichtet, der bereits den ganzen Nahen Osten in Brand gesteckt haben soll.

Fischer ist ein Überzeugungstäter. Nichts hat er seit dem Kosovo-Krieg gelernt. Er wiederholt die gleichen Denk- und Rechtfertigungsmuster, die er bereits zurzeit des Kosovo-Krieges 1999 praktizierte: Eine Verharmlosung und Umetikettierung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges zu einer „humanitären Intervention“ (1999) oder – wie er es im Interview 2026 nennt – „Militärintervention“.

Man hat noch nicht vergessen, wie das Fischer/Trittin-Gespann 1999 die Beteiligung der Grünen am Angriffskrieg gegen die Volksrepublik Jugoslawien mit der Verhinderung des „Völkermords“ rechtfertigte.

Dass der Kosovo-Krieg zur Bekämpfung „schwerster Menschenrechtsverletzungen“ oder gar zur Vermeidung des „Völkermords“ diente, war Kriegspropaganda der rot-grünen Bundesregierung, die eine Zustimmung der bundesdeutschen Bevölkerung zum ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges herbeiführen sollte. Die umfangreichen Forschungsergebnisse haben diese Strategie der Volksverdummung längst widerlegt2.

Schlimmer noch: Statt Sicherheit und Verteidigung der Menschenrechte erzeugte der Kosovo-Krieg Tod und Vernichtung, Verelendung der einheimischen Bevölkerung und Zerstörung der elementaren Lebensgrundlagen des Landes. Nichts hat sich seitdem geändert. Heute wiederholt der Antirebell die gleichen propagandistischen Denkmuster wie zurzeit des Kosovo-Krieges, die zu einer verhängnisvollen Entmenschlichung des Feindes führt.

Fischer bedient sich – bewusst oder unbewusst, sei dahingestellt – den verfälschten Behauptungen und der allerorts tobenden antiiranischen Kriegspropaganda, um seine nur scheinbare „Nichtpositionierung“ zum Irankrieg zu rechtfertigen. Letztendlich missbraucht der Antirebell die Angst vor einer „nuklearen“ und „existenziellen Bedrohung für Israel“, um auf subtile Weise Trumps und Netanjahus Aggression gutzuheißen.

Die nukleare Bedrohung Israels durch den Iran ist ein Gespenst, das allein in den Köpfen derer existiert, die stets nach Feindbildern Ausschau halten, um die eigene Aggression zu rechtfertigen. Und nun wird es missbraucht, um den Angriffskrieg Israels und der USA zu legitimieren. „Dass Israel niemals eine iranische Atombombe zulassen wird, ist völlig legitim. Und das sieht auch die US-Regierung so“, behauptet Fischer. Und weil das „völlig legitim“ sei, dürfe man den Iran bombardieren, suggeriert der Antirebell.

Folgt man dieser Kriegslogik, dann wäre es für den Iran ebenfalls „völlig legitim“, Israel jede Legitimation des Besitzes der Nuklearwaffen abzustreiten. Aber selbst wenn man von dieser unergiebigen Legitimationsdiskussion absieht, ist die Behauptung abwegig, dass Israel vom Iran nuklear bedroht werde.

Bereits am 21. April 1984 schrieb die israelische Zeitung Maariv: Der Iran befinde sich in den „letzten Phasen“ der Entwicklung von Atomwaffen. Und Netanjahu warnte schon 1992 vor der Knesset öffentlich davor, dass der Iran nur noch wenige Jahre von der Entwicklung einer Atombombe entfernt sei, wohingegen Teheran seit den 1980er-Jahren stets bestritten hat, dass es militärische Zwecke bei seinem Atomprogramm verfolgt, und immer behauptete, dass das Atomprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken diene.

Es sind mittlerweile mehr als vierzig Jahre seit Maarivs Warnung vor einer atomaren Bedrohung Israels durch den Iran vergangen und solche „glaubwürdigen Zeugen“ wie Joschka Fischer können mit ihrer Nuklearpropaganda immer noch nicht sein lassen, die Weltöffentlichkeit in die Irre zu führen.

Und will man einem ehem. britischen Diplomaten, Alastair Crooke, Glauben schenken, dann soll Netanjahu selbst eingeräumt haben, dass es bei seinem „Präventivschlag“ in erster Linie nicht um die nukleare Bedrohung des Irans geht. Das hat Crooke in einem Interview mit Chris Hedges vom 10. März 2026 behauptet (siehe „Hedges Report: Imperial Overreach“).

Beim Gipfeltreffen zwischen Netanjahu und Trump in Mar-a-Lago am 28./29. Dezember 2025 sagte Netanjahu laut Crookes Bericht: „Hören Sie, die Atomfrage ist nicht das Problem. Ich werde Ihnen nicht erzählen, dass sie in einem Monat eine Atomwaffe haben werden. Nein, was ich Ihnen sagen werde, ist, dass Sie die Prioritäten ändern müssen. Die oberste Priorität ist das iranische Raketensystem. Wir müssen es zerstören, denn das System wird immer ausgefeilter.“

Es gehe nicht nur darum, dass sie es nach dem Junikrieg 2025 ersetzt haben. Sie haben in der Zwischenzeit auch ein völlig neues Verteidigungsparadigma geschaffen, das mehrere Ebenen umfasst. „Und ich sage Ihnen: Wenn wir das Raketensystem nicht zerstören, selbst wenn der Iran Atomwaffen besäße oder wir wüssten, dass er Atomwaffen entwickeln würde, könnten wir nichts darüber erfahren, weil wir nicht in der Lage wären, diesen Schutzschirm zu durchdringen“.

„Also, das müssen Sie tun.“ Trump soll daraufhin zugestimmt und grünes Licht für einen Angriff auf den Iran gegeben haben, berichtete Crooke. Sollte die Story stimmen, dann erweist sich die Nuklearpropaganda als nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver zwecks Erreichung ganz anderer Ziele3.

Die Ironie der Geschichte ist, dass ausgerechnet dieser israelisch-amerikanische Angriffskrieg den Iran tatsächlich dazu verleiten kann, Nuklearwaffen anschaffen zu wollen. Quos Deus perdere vult, prius dementat (Wen Gott bestraffen will, dem raubt er zuvor den Verstand).

 

Anmerkungen

 

  1. Zitiert nach Silnizki, M., „The Washington Blob“ und der Ukrainekonflikt. Zwischen Euphorie und Ernüchterung, 19. September 2023, www.ontopraxiologie.de.
  2. Näheres dazu Silnizki, M., Ist „das Zeitalter des humanitären Interventionismus“ zu Ende? Stellungnahme zu Jürgen Trittins These. 13. September 2021, www.ontopraxiologie.de.
  3. Näheres dazu Silnizki, M., Geopolitische Machtspiele. Im Spannungsfeld zwischen dem Iran- und Ukrainekrieg. 9. März 2026, www.ontopraxiologie.de (erschienen auch im Overton Magazin am 10. März 2026).

 

Michael Silnizki

Michael Silnizki (20. Juni 1957) immigrierter 1976 nach Israel aus der Sowjetunion, wo ich 6 Jahre verbrachte. Im Januar 1982 wanderte ich nach Deutschland ein. An der Uni. zu Köln absolvierte ich geisteswissenschaftliche Studien (Philosophie, gr. Philologie, kath. Theologie). 1987 und in den 1990er-Jahren arbeitete für Forschungsinstitute: BIOst (Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien) und Max-Planck-Institut f. Europäische Rechtsgeschichte. Ab Anfang des Jahrhunderts bin ich sozusagen ein Privatgelehrter und habe mehrere Bücher und zuletzt ca. 250 Studien geschrieben, die auf meiner Webseite: www.ontopraxiologie.de zu finden sind.
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46 Kommentare

  1. Komisch, da droht der „Weltenherrscher“ ein ganze Zivilisation zu vernichten, dann folgt eine 14tägige Waffenruhe und auf Overton liest man nix dazu. Schwierigkeiten dies zu interpretieren, da ja Israel weltweit weiter an Ansehen verliert?

    1. @ Naomi 16:21 Nach Auskünften aus Israel fühlt sich Israel NICHT an die Waf- fenruhe gebunden und führt weiter Krieg gegen Iran, im Libanon, in Gaza und auch in der Westbank .

      1. Danke, ich weiß das

        https://tkp.at/2026/04/08/israelische-streitkraefte-verueben-im-gesamten-libanon-regelrechte-massaker-toeten-und-verletzen-hunderte/

        Aber auffallend ist, das hier in der BRD zum brüchigen Waffenstillstand geschwiegen wird, weil man sonst Stellung zu den Verbrechen Israels nehmen müßte. Der Iran hat für den heutige Terrorangriff auf Beirut bereits Vergeltung angekündigt. Aus China – das maßgeblich am Waffenstillstand mitgewirkt hat – kommen Stimmen die eine Entwaffnung Israels fordern

        1. Aber auffallend ist, das hier in der BRD zum brüchigen Waffenstillstand geschwiegen wird, …

          Aha. Kurzer Blick auf die Seiten des verbrecherischen Verschweigungsportals »Tagesschau.de« (heute, 08.04.2026, 22:30 Uhr):

          Israel weitet Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon aus
          Trump ist grandios gescheitert
          Das ist keine Erfolgsbilanz

          Und ’n janzer Liveblog, dessen Überschrift allerdings mal wieder Bände spricht: Vance warnt Iran vor Bruch der Waffenruhe
          Den Iran warnt er, der Herr Vance. Nur den Iran.

    2. Was soll jemand mit gesundem Menschenverstand dazu schreiben? „Wir verhandeln nicht“, „wir sind bis jetzt immer betrogen worden“…. , dann die Pirouette und „Waffenstillstand“. Die engsten Verbündeten, die die die Drecksarbeit machen, werden im Libanon weiter bombardiert… wenige Stunden später wieder Ölanlagen bombardiert..
      Nochmal, was soll man dazu sagen oder schreiben?

      1. @ Naomi 16:57 Entwaffnung Israels ?
        Ist das Beste, was passieren könnte. Wer aber soll das vollbringen ? – Die
        Israeli selbst, indem sie so weiter – machen, werden sue in ihr eigenes Messer laufen

    3. Das war auch bei der Spezialoperation so. Da bin ich Overton aber nicht böse, denn dazu haben sie einfach keine Kompetenz und es ist zu viel falsche Information im Umlauf.

      https://sofrep.com/news/inside-the-u-s-special-operations-mission-to-rescue-a-downed-f-15e-officer-in-iran/

      Bei der Waffenruhe würde ich das als Einknicken des Iran sehen. Die wollten die Straße von Hormus doch nicht mehr öffnen für Tanker, die keine 2 Mio. $ Gebühr bezahlen. Auch das Bombardement im Südwesten des Iran sah nicht gut aus. Auf der einzigen großen Straße mehrere Brücken zerstört. Kurz vor dem Ende es Ultimatums gibt es eine Bestätigung des Iran, dass man verhandeln wolle in Pakistan.

      Wie Brian Berletic schon sagte: Von dem 10-Punkte-Plan der Iraner wird die USA genau und exakt 0 akzeptieren.

      https://www.youtube.com/watch?v=dGaKAQYcQ5o

      Die Iraner haben zwar einige Milliarden Schäden verursacht, aber nichts was nicht ersetzbar oder wegsteckbar war. Leute wie Pep Escobar oder Martyanov erzählen leider gerne Märchen. Auch Krapivinic, der als ehemaliger US-Soldat und Halliburton-Manager doch einiges darüber weiß, verbreiten viel Hopium. Scott Ritter weiß auch viel über Marines oder WMD-Abkommen, aber er betätigt sich leider auch als Märchenonkel.

        1. Das ist doch auch Augenwischerei. Einfach mal überlegen, was an der israelischen Luftwaffe israelisch ist? Es könnte sein, wenn die Bombardierungen weitergehen, dass sie aus dem Nachrichtenzyklus rausgenommen werden. Im November sind Mid term Elections.

          Außerdem war die einzige Chance des Iran sich festzubeißen und den USA möglichst viel Schaden zuzufügen. Wenn jetzt beide Seiten aufstocken können, dann haben die USA und die ca. 30 Länder, die ihnen bei dem Krieg helfen, einfach mehr Kapazitäten. Das bisschen Hilfe aus Russland und China macht das auch nicht wett.

          Vijay Prashad sagte es gut vor 3 Wochen: Eigentlich müssten die Russen und Chinesen im Iran eine No-Fly-Zone etablieren, denn den Iran dürften sie nicht fallen lassen. Aber bisher sah das nicht so aus, dass sie wirklich so viel investieren wollten. Bei China verstehe ich es ja noch. Die stellen sich als neutral dar und helfen so auch den Angegriffenen. Das funktioniert aber nur, wenn die Angegriffenen nicht kollabieren. Gutes Interview dazu, weil der Interviewer kritisch nachfragt.

          https://www.youtube.com/watch?v=pCnVCnfFbrc

      1. „Bei der Waffenruhe würde ich das als Einknicken des Iran sehen. Die wollten die Straße von Hormus doch nicht mehr öffnen für Tanker, die keine 2 Mio. $ Gebühr bezahlen“
        „Durchfahrt durch die Straße von Hormus nur nach Abstimmung mit dem Iran möglich“
        steht auch in dem 10 Punkte Plan des Iran und den hat Trump weitgehend akzeptiert.
        https://tkp.at/2026/04/08/40-tag-im-us-israelischen-angriffskrieg-gegen-den-iran-14-tage-waffenruhe-von-trump-und-iran-verkuendet-ticker-1600/

    4. Ich zitiere mal die Reaktion der israelischen „Opposition“ (Autotranslate aus X screenshot, courtesies to ColonelCassad)

      – Yair Lapid
      Follow
      @yairlapid
      There has never been such a political catastrophe in our history
      . Israel was not even at the negotiating table when
      decisions concerning the foundations of our national
      security were being made.
      The military did everything that was required of them, the people
      demonstrated amazing resilience, but Netanyahu suffered
      a political failure, suffered a strategic failure and did not achieve
      any of the goals that he himself set.
      It will take us years to repair the political and
      strategic damage caused by Netanyahu’s arrogance.,
      negligence and lack of strategic planning.

      1. Oder der Scott Ritter verkauft es so: Die islamische Republik Iran würde zum ersten Mal in ihrer Geschichte Öl ohne Sanktionen verkaufen können. Pakistan und China hätten schon große Orders hinterlegt.

        Tolle Sache. Nur haben sie auch Kriegsschäden, geschätzt über 20 Mrd. Euro. Die Toten und unersetzlichen Dinge werden sie nie ersetzen können. Und ob nicht in in ein paar Wochen der nächste Angriff kommt, ist die Frage oder ob Israel nicht einfach weiterbombardiert, so wie im Libanon oder Gaza.

        Da heißt es ja everbody cease and the IDF fires. Wenn der Völkermord im Südlibanon weitergeht, in Gaza und Westbank sowieso, war das auch kein Sieg des Iran.

        Die reden sich das alle so hin wie sie wollen, die Faschisten in Israel natürlich genauso. In Wirklichkeit wissen wir noch kaum Details oder wie es weiter gehen würde. Der Modus Operandi von USrael war bisher, dass sie schauen, wer zu Verhandlungen kommt (oder Verhandler schickt) und die bringen sie dann um. So wurde auch General Suleimani ermordet auf einer Friedensmission.

        ps: Oder was ist mit den vielen US-Basen dort in Westasien? Bleiben die alle bestehen, werden die ausgebaut? Diesmal dann mit Bunkern? Dürfen die UAE einfach so weitermachen wie bisher? Bspw. mit ihrem üblen Genozid im Sudan? Und bald wieder im Yemen?

    5. @Naomi
      Das ist typisch Trump. Bevor er einen Rückzug antritt, spricht er nochmal Maximaldrohungen aus. Er tut damit so als hätte er die Situation im Griff und der Rückzug sei allein seiner Gnade zu verdanken.
      Tatsächlich hat ihn jedoch der Ölpreis und der Markt für US Anleihen zum Einlenken gezwungen.

      Sowohl das US-Regime als auch die Iranische Regierung proklamieren jetzt einen Sieg für sich. Ich denke jedoch, dass sollten die Sanktionen fallen und die Kontrolle über die Straße von Hormus aufrecht gehalten werden kann, der Iran trotz aller erlittener Schäden hier der eindeutige Sieger ist.

      Die eigentliche Ursache des Krieges ist jedoch noch nicht beseitigt. Der Terrorsaat Israel weitet sein Genozid-Program immer weiter aus.
      Beurteilt man das Geschehen aus der Sicht eines Zionisten der Groß-Israel verwirklichen will, so war die Bombardierung des Irans ein voller Erfolg.
      Im Grunde bleibt bei einem Waffenstillstand des Irans, jetzt nur noch die Hisbollah übrig die Israel etwas entgegen zu setzen hat.

  2. Herr Silnizki, ich finde ihre Artikel generell sehr gut geschrieben und schätze diese sehr. Allerdings finde ich jedes Wort zu diesem Herrn Fischer zuviel. Dieser Mann hat in seinem ganzen Leben noch nichts geleistet und ist ein Nobody, auch wenn er noch so staatstragend intellektuelle Belanglosigkeiten absondert. Dieser Typ ist es nicht Wert, auch nur einen Tropfen Tinte zu vergeuden.

    1. @ Günter Eberz 16:31 : nein, nein, das alles ist eine prima Zusammenfassung über diese elendige Figur. Das gehört jeden Tag (weiter) erzählt !!!! damit die
      Leute wissen, was das für einer ist, er u.
      seine Gruene Partei .

    2. Einerseits gebe ich Ihnen recht, andererseits aber gilt dieser wandelnde Nihilismus unserem politischen und medialen Establishment als so etwas wie ein ‚elder statesman‘, dem man ohne weiteres vier große Seiten einer maßgeblichen Publikation einräumt – und dann muss man doch wieder. Und er auch insofern ein dankbarer Gegenstand, als man an ihm eben exemplarisch die ganze abgrundtiefe Verlogenheit dieser Kaste darlegen kann.

  3. Der Autor hätte weit mehr auffahren können.

    Bei OM gab es schon weit mehr Infos über den oder in Telepolis, wo er zufällig beim Euro-Maidan zu fast gleicher Zeit mit Timothy Snyder, George Soros und er selbst ganz kosten- und selbstlos von großen deutschen Medien eine Kolumne geschenkt bekam. Das ist so wie bei dem 5-Sterne-Hotel oder Extra-Rettungsflieger für Nawalny. Kriegt ihr auch alle, oder? In den 3 Kolumnen stand fast das Gleiche und es war nicht schwer zu erraten, wer für wen das Mietmaul und der Mietakademiker sind.

    Hier haben wir es wieder, warum ich Kolumnisten verachte!

    Weil die einem sagen wollen, was man zu denken hat. Dabei aber vergessen, ehrlich zu sein. Klar, wenn man manipulieren will, ist Ehrlichkeit eher hinderlich. Beim Fischer geschieht das auf besonders primitive und dumme Art, wie im Beispiel im Artikel u.v.m. Ich erinnere mich auch noch an einen Poster, der meinte, schon damals ganz am Anfang der Grünen in Hessen, wo er noch Turnschuhe trug, war der Joschka als Opportunist zu erkennen. Das war noch vor meiner Zeit. Ein Bekannter erzählte mir mal wie der fette Joschi an seine Immobilien nach der Wende in Berlin kam.

    Bei Alt-Politikern ist immer besonders aufschlussreich, wo sie nach ihrer Karriere als Volkszertreter auftauchen. Eben z.B. als Lobbyist für Soros oder als Mit-Lobbyist mit Madeleine Albright. Ich schrieb auch schon, warum ich bei Habeck und Baerbock wusste, obwohl ich sie anfangs nicht kannte, warum sie Verräter sein würden: Sie zeigten sich gerne mit den Alumnis wie Fischer. Keinerlei Entschuldigung oder Distanzierung. Ich wunderte mich damals noch über das Kulturkampfgedöns im YT-Kanal von der Heinrich-Böll-Stiftung und wie wenig Umweltthemen sie hatten. Heute weiß ich warum: Das war die Propaganda, bzw. Gehirnwäsche der NATO, von Soros, um die Parteidrohnen, die selbst keine Bildung oder nennenswert Erfahrung haben, so zu verwirren, dass sie alles machen, was ihre Chefs sagen.

    Im Artikel wird auch nicht erwähnt, was die Rechten, die FAZ, wenn ich mich recht erinnere, über ihn an schmutziger Wäsche fanden: Nämlich, dass er auf einem Foto zu sehen war als Steinewerfer. Das hätte das Artikelfoto sein müssen, zusammen mit einem Foto von ihm und Soros. Schon damals war Fischer ein erbärmlicher Lügner: Das Foto konnte er nicht leugnen, aber dass er auf Polizisten Steine geworfen hätte, das hätte er niemals gemacht.

    Zu einer ordentlichen Analyse über die Person gehören auch seine Mitgliedschaften in diversen Gremien, wie dem European Council of Foreign Relations, darzulegen und was er da macht. Genauso seine Auszeichnungen, die oft genug nur Gefälligkeiten sind wie z.B. der Nobelpreis an Corina Machado.

    Wer in 30 Jahren mal nach freigegebenen Akten nach seinem Tod sucht, der wird sicherlich auch eine weitere Karriere als V-Mann finden und viele Aussagen, warum er sich auf der Karriereleiter als ehemaliger Steinewerfer so hochschleimen konnte, bzw. sich als Transatlantiker und Israelfreund verdient machte, also als Comprador. Dass er bei dem Handelsblatt, das angeblich konservativ sei, 4 Seiten kriegt, ist auch kein gutes Zeichen. Es zeigt auch, dass so Gierschlunde wie der nie wissen, wann genug ist. Inhaltlich ist der wie ein Pudding, typischer NATO-Olivgrüner.

    Schlussendlich kann ich sagen: Wenn der endlich tot ist, werde ich ihn garantiert nicht vermissen oder wie man auf englisch sagt:

    Rest in Pieces

    1. Wenn schon ein Foto, dann das, wo er einem am Boden liegenden Polizisten gegen den Kopf tritt. Das sagt alles aus darüber, wie er schon vor seinem offenen Verrat war.

    1. Der Netanyahu, wie der Fischer, dürfen in Deutschland frei rumlaufen, aber den bösen Pudding würden sie verhaften wollen, zumindest behaupten sie das. Ob sie dazu wirklich die Eier hätten, den amtierenden Präsidenten von Russland zu verhaften, würde ich auch nicht darauf wetten. Netanyahu und Fischer könnten sie jedenfalls einfach habhaft werden. Auch US-Kriegsverbrecher oder Schröder, der sogar zugegeben hat, dass der NATO-Einsatz gegen Serbien völkerrechtswidrig war, sind einfach greifbar oder kommen immer wieder zu Besuch.

      Niemand muss sich das erbärmliche Gesabbel von Fischer zum Iran oder einer deutschen Atombombe anhören. Es ist, wie alle hier schreiben, bekannt und durchschaubar. Er ist ein Kriegshetzer seit mindestens 1998.

      Der Fischer kläfft immer das raus, was ihm möglichst viel Aufmerksamkeit bringt und möglichst seine transatlantischen Herren zufrieden stellt. Wenn da mal was Verbotenes dabei ist wie deutsche Atombombe, dann weiß er schon, dass seine Herren das von seiner privaten Meinung unterscheiden können, so wie man es von Hillary Clinton in Wikileaks lesen konnte in ihrer eigenen Mail, öffentliche und private Meinung. Darin unterscheidet er sich auch nicht vom Anti-Kriegs-Präsidenten Trump. Alle Genannten, Trump, Clinton und Fischer, sind ekelhafte Kriegshetzer, die ihre Wähler übelst verarscht haben.

  4. Manchmal,wenn ich rückblickend den Einfluss von Fischer auf die Grünen betrachte und sehe wo er jetzt lebt, kommt mir der Gedanke dass er von der CIA installiert wurde. (Ironie)

  5. Uuuups, zu Israel-Artikeln darf man seine Meinung nicht mehr sagen?

    Gehört zwar nicht ganz hierher, ist aber doch erwähnenswert, weil anderenorts – am zuständigen Artikel – leider nicht anzubringen.

    Bei der Gelegenheit: Ich denke, ich bin erwachsen genug um die faschistischen Konsequenzen eines demokratischen Kommentars meinerseits auszuhalten.

    Was mich angeht: Ich lehne eine Nanny-Redaktion ab. Aber ich weiß natürlich nicht, inwieweit die Kommentare unter Artikeln von UNSERERDEMOKRATIE(TM) gegen Overton verwendet werden können. Von daher erlaube man mir bitte diese, meine 2cents an Meinung gegen und auch an Verständnis für die Redaktion

    1. „zu Israel-Artikeln darf man seine Meinung nicht mehr sagen?“

      Offenschtlich spielen Münkler (vor einer Woche) und Fischer (heute) nicht Gott. Zu „verrückten Gottspielern“ dürfen Sie sich mittlerweile gar nicht äussern, die anderen dürfen Sie bashen, weil der Staat es erlaubt. Mal sehen, welchen deutschen Gottnichtspieler aus der Mottenkiste alter weisser Männer sich der Cилницки in einer Woche vorknüpft.

    2. Es gab sicherlich Beschwerden und sie wurden verpetzt. Von wem? Kann man sich fast denken… Die Kommentare waren schon vernichtend und das zu Recht. Vorauseilender Gehorsam wäre wirklich schlecht, so wie bei Wolf Wetzel oder Tahir Chaudry. Sie hätten offen dazu schreiben müssen, warum sie das machen. Statt dessen vielsagendes Schweigen.

  6. „Mit Bewunderung und Ehrerbietung berichteten die Handelsblatt-Interviewer, Sebastian Matthes und Jens Münchrath, über den unbelehrbaren Opportunisten, der sich „vom kompromisslosen Revoluzzer zum geachteten Vertreter des Establishments, vom radikalen Systemgegner zum angefeindeten Realo, schließlich vom kapitalismuskritischen Überzeugungstäter und dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“ verwandelte.“
    Recht lustig, wie sich immer noch über die“Wandlung “ Fischers gewundert wird. Tja, Tarnung muss auch noch nach einem Einsatz gewahrt werden.
    Seine Rolle war zuerst der „Anti-Straßenkämpfer“, die in der Regel als agents provocateure eingesetzt werden. Die allerdings können neben ihrem Auftrag keine Überzeugung gebrauchen, die würde nur stören.
    Der Auftrag endete mit seiner Ministeriale („Ab jetzt bin ich kein Grüner mehr, sondern Minister aller Deutschen“), neuer Auftrag. Die erste offizielle Begegnung vermutlich mit seiner Führungsoffizierin, die Neugierde in Beider Augen, sprach Bände, so also sieht er/sie live aus..
    Es ist zu bezweifeln, dass er in seiner Professur, seiner Abschlusslegende, eigene Analysen abgibt, die Sicherung nach dem Einsatz läuft also immer noch.

    1. @ OberstMeyer
      Dazu erscheint es mir wichtig, auf sein Gspusi Daniel Cohn-Bendit hinzuweisen, dem unterstellt wurde, als agent provocateure und angeblicher Studentenführer im Dienste der CIA schon in Paris/Frankreich (Studentenunruhen) tätig gewesen zu sein, bevor er seinen Wohn- und Dienstort nach Frankfurt/M verlegte.

  7. „I am non convinced of“

    Zu Herrn Fischer habe ich keine Meinung. – Zu elenden Kriegstreibern habe ich eine andere Meinung.

    Für mich ist es unerträglich, dass auch ich Typen wie Fischer immer noch zwabgsalimentieren muss, wenn ich das richtig sehe.

  8. Sorry, aber wer sich die Personalie Fischer zumutet ist selber schuld! (Deshalb habe ich auch obigen Beitrag nicht über die Überschrift hinaus gelesen!)

  9. Auch wenn es nicht direkt zum Artikel paßt und vielleicht gelöscht wird, ich sage trotzdem!

    Die gesamte Weltpresse berichtet über den Waffenstillstand im Iran- Krieg, kommentiert und interpretiert diesen. Selbst auf Telepolis gibt es dazu einen Artikel

    https://www.telepolis.de/article/Von-der-Vernichtungsdrohung-zur-Feuerpause-Wer-hat-jetzt-die-Oberhand-11248408.html

    Hier schweigen die beiden Redakteure bisher dazu, obwohl hier sonst über jeden Scheiß von Putin im Ukraine-Krieg berichtet wird

    Warum? Darf man hier nichts mehr kritisches zu Israel sagen?
    Warum schweigt man zu den israelischen Terrorangriffen heute auf den Libanon?
    Diese Terrorangriffe erinnern mich an die Bombardierungen von Nordvietnam durch die US.
    3 Jahre nach den Abzug der Kampftruppen der US aus Südvietnam überrannten die Volksbefreiungsstreitkräfte nahezu kampflos Saigon!

    1. Wenn du willst, könntest du dir mal die Mühe machen zu vergleichen, wie die deutsche Presse damals berichtete oder wie lange es dauerte, bis mal ehrliche Stimmen auftauchten, und uns das hier schreiben. Oder wann über die Bombardierungen von Laos und Kambodscha geschrieben wurde.

      Ich erinnere mich immer daran, wie große Teile des deutschen Establishments die Apartheid-Regierung in Südafrika unterstützen. Erst viel später behaupteten sie, sie wären privat dagegen gewesen, wie z.B. das Schlappohr Genscher. Solche nette Onkels schreiben hier ja auch auf OM – leider erst nett nach ihrer Karriere, wo es nur noch um ihre Selbstdarstellung geht als Gutmensch und good cop.

      Wenigstens macht Fischer dagegen keine halben Sachen: Der hält stramm die Linie als Schlechtmensch und bad cop.

  10. Ich empfehle die Lektüre von Christian Y Schmidts „Wir sind die Wahnsinnigen“ – Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang. Gibt es relativ erschwinglich auch als ebook, oder auch auf annas-archive als PDF . Sollte man gelesen haben. Fischer hat wohl irgendwann im Verlauf seiner kriminellen Karriere ein Angebot gekriegt, dass er nicht ablehnen konnte/wollte. Vor der Alternative Knast oder Verrat wählte er nicht überraschend.

    1. @Otto0815
      Danke für den Link.
      Leider konnte ich den Artikel von Jutta Dittfurt aus Zeitmangel nur quer lesen. Hat aber auch genügt und mir wurde, obwohl ich schon immer diese Opportunisten, Agenten unserer Verfassungsschützer usw. verachte, mal wieder schlecht. Zu dieser Clique gehört m.E. auch ein gewisser O. Schily. Der hat sich rechtzeitig abgesetzt um seinen „Kameraden“ den Rücken frei zu halten.

  11. Israel hat viel Pulver verschossen, und sein Abwehrschirm ist löchrig geworden. Hisbollah und Huthi Raketen kommen durch. Für Leute, die es anders nicht verstehen, sage ich im BSW-Sprech, dass der „Narzisst“ Trump sicher „narzisstisch gekränkt“ wäre, wenn Israel seine Friedensbemühungen unterlaufen würde, und „beleidigt“, die Waffenhilfe für Israel einstellen würde. Ich frage mich, ob Israel den Krieg ohne amerikanische Hilfe fortführen kann.

    1. Hör doch mal auf immer diesen Quatsch zu verbreiten vom Heiland Trump.

      Israel kriegt auf jeden Fall jedes Jahr 4 Mrd. Militärhilfe von den USA bis mindestens 2028. Die EU und Deutschland veröffentlichen das nicht, aber schicken auch Milliarden.

      Oder Großbritannien schickt Aufklärungsflugzeuge, um bei den Massakern in Gaza zu helfen usw.

      https://www.youtube.com/watch?v=5r7C9O9pf4g

      In der EU und USA werden auch Waffen von israelischen Waffenherstellern produziert, wie z.B. von Elbit, dem größten israelischen Waffenhersteller. Deutschland hat zig Kooperationen mit israelischen Waffenherstellern.

      https://www.youtube.com/watch?v=yi4Ur-l86gY

      Der US-Kongress hat für den Genozid in Gaza zig Mal Sonderpakete mit weiteren Mrd. Dollar bewilligt.

      https://apnews.com/article/israel-gaza-war-military-aid-83cebb16b3e504f70112e374a0c74bfc

      allein da gab es über 21 Mrd. extra.

      WEN SIEHST DU DA AUF DEM BILD NEBEN MILEIKOWSKY?

      Alles nur, was wir offiziell wissen. Es werden nonstop Militärtransporte, oft auch in zivilen Schiffen und Transportflugzeugen mit aller erdenklichen militärische Ausrüstung und Bomben nach Israel geflogen. In USA stimmen sogar die „Superlinken“ wie Occasio-Cortez für die Militärhilfe für Israel.

      Das ist die Realität. Von dem Quatsch, den du seit Jahren jetzt hier über Trump erzählst, stimmt gar nichts. Er ist keine Friedenstaube. Ich könnte noch Zitate raussuchen wie er wie Pete Hegseth ständig propagiert, dass das Militär endlich die Samthandschuhe ausziehen solle. Er gibt ja auch ständig Kriegsverbrechen offen zu. Quellen wären auch mal hilfreich, woher dieses Insiderwissen über Trump kommen soll, aber dann wird es wahrscheinlich lächerlich. Wie ich schon schrieb: Trump und Fischer sind sich sehr ähnlich. Beide sind weltbekannte Repräsentanten des US-Empires. Beide haben ihre Wähler übelst beschissen. Sie haben keinen Krieg versprochen und dann genau das Gegenteil gemacht, nämlich für Kriege gehetzt und sie mit ihren Lügen ermöglicht.

      Oder nochmal für die Langsamen:

      Beide sind KEINE Rebellen. Beide sind Kreigsverbrecher und schlimmste Imperialisten. Gut, Trump toppt Fischer um Welten, hat aber auch ganz andere Möglichkeiten.

      1. Ok, da dir der Schaum aus dem Mund quillt, wenn ich in Zusammenhang mit Trump das Wort Frieden erwähne, korrigiere ich mich. Er will mit Iran nicht Frieden schließen, sondern den Krieg beenden. Ist es richtig so?
        Und nun mal zum Faktischen. Du scheinst alles Geld was Israel bisher bekommen hat, zusammen gezählt zu haben. Aber das hat Israel in den letzten vier Wochen verpulvert.
        sinnvoller wäre es abzuschätzen was Israel pro Jahr bekommt. Ich habe behauptet, dass Trump Israel nicht weiter unterstützen wird, wenn es den Waffenstillstand mit Iran sabotiert. Dann wären die 4 Milliarden aus den USA weg. Aber ich will ganz großzügig sein, und unterstellen, dass dieses Geld weiter fließt, und noch 4 Milliarden von der EU und gebe noch zwei Milliarden drauf, dann sind wir bei 10 Milliarden pro. Damit kann Israel keinen Krieg gegen den Iran führen. Damit kann man vielleicht den Abwehrschirm etwas reparieren.
        Ich nehme dich ausdrücklich aus, behaupte aber, jeder andere, der Trump mit Joschka Fischer vergleicht, ist nicht ganz richtig im Kopf. Trump hat ein Milliarden Vermögen vermehrt, als Entertainer einen Stern auf dem Walk of Fame erworben und wurde gegen alle Widerstände selbst aus der eigenen Partei Präsident. Dreimal hat er die Wahl gewonnen, einmal wurde ihm aber der Sieg durch Fälschungen genommen. Und Fischer? Der hat nicht mal einen Schulabschluss.

  12. Ein Kotzbrocken! In Abwandlung seines berühmten Zitats (damals an den Bundestagspräsidenten gerichtet) müsste es jetzt heißen: „Herr Fischer, mit Verlaub, Sie sind ein A….loch!“

  13. Der Typ heißt „Joseph Martin Fischer“. Gängige Kurz- oder Spitznamen wären also „Seppl“, „Maddin“, „Fisch“ Was soll man von einem Typ halten, der nicht mal offiziell zu seinem eigenen Namen stehen kann?
    Vom Eintreten auf am Boden liegende Menschen, konkret einem Polizisten, bis zur Mitwirkung an der Bombardierung Jugoslawiens scheint es, bei entsprechendem Karriereweg, nicht weit zu sein.
    Die Vermutung, dass er sich auf Dating-Plattformen rumtreibt, liegt angesichts seiner 5 Ehen mit – erstaunlicherweise – stets jünger werdenden Partnern (welchen Geschlechts auch immer) nahe, gewiss jedoch nicht auf der Plattform, die wahlweise „Akademiker“ oder „Singles mit Niveau“ bereit hält, denn er gehört keiner dieser beiden Gruppen an.
    Mit Albright, seiner Schwetser im Geiste, war er – Inzestverbot – nicht liiert. Mit ihr hätte er zwar keine Pferde stehlen, aber an der Abschlachtung von 500.000 Kindern mitwirken können.

    Wie bescheuert kann ein wählendes Volk sein? Stets noch bescheuerter.

  14. Respekt für den Lebenslauf des Autors ….. o))

    „Joschka Fischer“ …

    2 Dinge die mich damals erschüttert haben, Kosovo Krieg und Honecker mit kleiner Tüte abeschoben ..

    Es langte Ihnen nicht sagen zu können “ Wir haben Gewonnen“ Sie mussten die „Verlierer“ noch massiv in den Dreck treten. Kein ehrbarer Geist würde für so etwas zu haben sein ..
    Es waren Westliche Politiker die es geschafft haben, das ich für Honecker auf einmal so etwas wie Sympathie empfinden konnte, solche Wie Er …
    Da erst habe ich erkannt das Erich eigentlich das viel kleinere Problem war…
    Die Frage am Ende die immer noch offen ist, wie bitte soll Ich eine Gesellschaft achten können, wo solch Menschen an der Spitzer Ihrer Machpyramide zu finden sind…
    Das ist wie Russland heute auch, Russen sind mir einfach Sympatisch,logisch hängt das mit einer DDR zusammen, da können Sie jeden Tag neue Verbote raushauen , es ist eine Emotion, da helfen keine Verbote..
    Joschka Fischer, Ich fand Putins EInmarsch Ukraine auch nicht gut, aber was blieben Ihn für Alternativen noch angesicht solcher Namen unter den Westlichen Politiker Eliten ? …
    Von Anfang an stand dieser Name für Krieg…

  15. || „Nie wieder Auschwitz, nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen. Deswegen bin ich in die Grüne Partei gegangen“ (Auszug aus der Joschka Fischer-Rede auf dem Parteitag am 13.05.1999). Damit rechtfertigte der vom „dezidierten Nato-Verächter zum überzeugten Transatlantiker“ mutierte Antirebell, der als Außenminister (Amtsantritt: 27. Oktober 1998) gerademal begann, das süße Gift der Macht zu genießen, die Entscheidung der Bundesregierung, die unter einem gewaltigen Druck der Clinton-Administration und allen voran der US-Außenministerin, Madeline Albright, stand, in den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg (Beginn des Nato-Luftkrieges: 24. März 1999) zu ziehen.“||

    Stimmt teilweise, teilweise nicht. Die deutsche Regierung war maßgeblich an der Zerschlagung Jugoslawiens beteiligt und hatte maßgeblich Interesse an der Zerschlagung des restlichen Jugoslawiens. Das war nicht nur Handlangertum sondern sog. Staatsräson. Unter letzterem kann man auch die NS-Taten beschönigen.

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