Delta Force soll exotische Akustikwaffe bei Festnahme von Maduro eingesetzt haben

Bild: US-Kriegsministerium

Ganz genau ist nicht bekannt, wie das amerikanische Militär in Venezuela eingedrungen und den Präsidenten Maduro und seine Frau überwältigt und verschleppt haben.  Über den Aufenthalt soll ein Spion in der venezolanischen Regierung die Amerikaner informiert haben, wahrscheinlich waren es einige. Begonnen hatte der Angriff mit der Ausschaltung der Luftabwehr, teilweise des Stroms und der Kommunikation und mit 150 Flugzeugen des Typs F-22, F-35, F/A-18, EA-18s und B-1-Bomber sowie Drohnen, die militärische und zivile Ziele vor allem in und um Caracas bombardierten. Darunter der Stützpunkt Fuerte Tiuna, auf dem sich ein nach Donald Trump zur „Festung“ ausgebautes Gebäude mit Stahltüren befand, in das sich Maduro mit seinen Wachen zurückgezogen hatte.

Zu Festung flogen dann Soldaten der Spezialeinheit Delta Force mit Hubschraubern, darunter angeblich auch FBI-Agenten. Es sollte ja so aussehen wie ein Polizeieinsatz, lediglich unterstützt von Militär. Sie töteten bei einem Schusswechsel alle Wachen, nach der kubanischen Regierung waren 32 Kubaner darunter. Von den US-Soldaten wurden einige verletzt, Tote gab es keine, ein Hubschrauber wurde getroffen, blieb aber manövrierfähig. Nach Trump wurde Maduro festgenommen, als er sich gerade in einen anderen Raum mit einer Stahltüre zu retten versuchte. Er habe sie nicht schließen können, aber sie hätte von den Soldaten schnell gesprengt werden können.

Eine große Frage ist, warum die venezolanische Luftabwehr, die ja vorbereitet sein musste, offenbar nicht auf den Angriff reagiert hat. Wenn sie mit Raketen ausgeschaltet werden konnte, müsste es eigentlich viele Tote gegeben haben. Überhaupt ist unwahrscheinlich, dass es nur um die 100 Tote gegeben haben soll. Möglicherweise hat ein Teil des Militärs kollaboriert. Für die russischen Streitkräfte und die russische Waffenindustrie ist es ein wunder Punkt, denn die Venezolaner waren vor allem mit russischen Luftabwehrsystemen wie ältere Buk M2, S-125 Pechora oder S-300VM oder MANPADS wie Igla-S ausgerüstet.

Der russische Botschafter in Venezuela, Sergei Melik-Bagdasarov, versuchte, die russische Militärtechnik zu retten, und erklärte: „Was die russische Luftverteidigung betrifft, so sind effektive Kommunikationswege für deren ordnungsgemäße Steuerung unerlässlich. In dieser Phase gab es gravierende Probleme. Das heißt, die Frühwarnstationen waren im Wesentlichen von den Entscheidungszentren abgeschnitten.“ Ein großer Teil des Personals sei in Urlaub gewesen, die Streitkräfte seien unvorbereitet gewesen. Möglicherweise seien aber auch Befehle nicht rechtzeitig weitergegeben worden, schloss er eine Verschwörung nicht aus.

Aufgestiegen ist offenbar auch keines der venezolanischen Kampfflugzeuge. Venezuela besitzt amerikanische F-16, russische Sukhoi Su-30s und chinesische Hongdu K-8 und brasilianische 312 Tucano. Wurden die Piloten überrascht oder sahen sie keinen Sinn darin, die überlegenen Amerikaner abzuwehren, waren die Flugzeuge weitgehend nicht mehr einsatzbereit oder gab es ein Komplott, nichts zu machen?

„Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren“

Seitdem Karoline Leavitt, die Sprecherin von Trump, ein angebliches Gespräch mit einem Sicherheitsmann von Maduro durch einen Retweet von einem rechten Journalisten und der Empfehlung „Stop what you are doing and read this…“ weitergegeben hat, verbreitet sich die Geschichte schnell auch in Medien. Inhalt ist die absolute Überlegenheit des US-Militärs und der effektive Einsatz einer exotischen Akustikwaffe. Das legt nahe, dass die Geschichte aus dem Militär oder einem der Spitzel aus Venezuela stammt, um Angst in den Nachbarländern wie Kuba, Kolumbien oder Nicaragua zu verbreiten, die von Washington bedroht werden.

Der Sicherheitsmann soll gesagt haben, dass sich plötzlich alle Radarsysteme ausschalteten und dann viele Drohnen über sie hinwegflogen.  Danach wären acht Hubschrauber gekommen. Nur wenige Soldaten seien ausgestiegen: „Vielleicht zwanzig Männer. Aber diese Männer waren technologisch sehr weit fortgeschritten. Sie sahen nicht aus wie irgendetwas, gegen das wir zuvor gekämpft hatten.“ Die hätten dann ein Massaker begangen: „Wir waren Hunderte, aber wir hatten keine Chance. Sie schossen mit solcher Präzision und Geschwindigkeit … es schien, als würde jeder Soldat 300 Schuss pro Minute abfeuern. Wir konnten nichts tun.“ Die 20 Mann hätten, ohne einen Verlust zu erleiden, Hunderte getötet.

Und dann sei da noch eine schreckliche Akustikwaffe eingesetzt worden: „Irgendwann haben sie etwas abgefeuert – ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll … es war wie eine sehr intensive Schallwelle. Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir alle begannen aus der Nase zu bluten. Einige erbrachen Blut. Wir fielen zu Boden und konnten uns nicht mehr bewegen.“

Verräterisch ist die Frage des angeblichen Interviewers, der auch Mexiko ins Spiel brachte, ob der Rest der Region es sich zweimal überlegen sollte, gegen die Amerikaner vorzugehen: „Ohne Zweifel. Ich sende eine Warnung an alle, die glauben, sie könnten gegen die Vereinigten Staaten kämpfen. Sie haben keine Ahnung, wozu diese fähig sind. Nach dem, was ich gesehen habe, möchte ich nie wieder auf der anderen Seite stehen. Mit ihnen ist nicht zu spaßen.“

Chinesische Wissenschaftler, die sich mit akustischen Waffen in einer Überblicksstudie beschäftigt haben, beschreiben die möglichen Wirkungen so: „Niederfrequenter Lärm mit einer Lautstärke von 90–120 dB über einen Zeitraum von einer Minute kann beim Menschen zu Reizbarkeit und Unruhe führen, 110–130 dB können Darmschmerzen und Übelkeit verursachen, 140–150 dB können schwere Gewebeschäden verursachen und die durch 170 dB verursachten Verletzungen ähneln denen einer Explosion.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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90 Kommentare

  1. Das ist natürlich das ganz große Versagen Venezuelas, keine hunderten Milliarden in Rüstung ‚investiert‘ und die venezolanische Bevölkerung nicht zu Mord- und Totschlag aus‘gebildet‘ zu haben.

    1. neue Flugabwehr aus US Fabriken wartet bereits zum Transport zur befreundeten venezolanischen Airforce…
      . . gabs da nicht was ähnliches beim Ende von Allende ?

  2. Wie glaubwürdig ist die Beschreibung? Strategisch wäre es doch sinnlos, sich erst minutenlang zu exponieren, bis man dann endlich mit einem Knopfdruck alle Gegner ausschaltet.

  3. Maduro and Wife wurden verkauft. Jeder weiß es.
    Die Radartechniker in Freizeit geschickt und die Soldaten angewiesen wegzusehen.
    Einzig die kubanischen Leibwächter haben sich engagiert und wurden dafür massakriert.
    Rodriguez und der undurchsichtige und mächtige Armeechef teilen sich die Beute, die jetzt aus den Geschäften mit dem Imperium herausspringt. Sie haben das schon im September eingefädelt.
    Dazu ein bisschen Propaganda und alles ist perfekt.

    1. Ich glaube nicht, das die Regierung in Venozuela hier wegen irgeneiner Beute einen Verrat an Maduro begannen haben. Sie haben durch die Auslieferung eher Druck aus dem Kessel in den USA gelassen und international sehr viel Kredit gewonnen. Das Ziel ist ganz klar, die sozialen Reformen und die korrupten Strukturen in Venozuelazu erhalten. Das Eine ist gut und das Andere ist schlecht.

      Aber diese starke Korruption gibt es in Latein- und Südamerika seid Jahrhunderten überall, egal ob rechte oder linke Regierungen. Das war vor Chavez so und danach. Auch bei Machado oder Guaido hätte es sich nicht geändert. Aber die Rechten dort sind immer Werkzeuge der uralten Oligarchen/Landbesitzer gewesen. Egal ob in Chile, Argentinien oder Mexico. Die sozialen Reformen in Venozuelazu würden unter Machado auf jeden Fall zurückgenommen werden, Die Ungleicheit wieder steigen.

  4. Ich halte das alles für Ablenkungsmanöver um von dem naheliegendsten Verdacht abzulenken: Es gab einen „Deal“. Die Venezolaner haben kein Interesse, dass darauf herumgeritten wird, weil as nicht gut bei der Bevölkerung ankäme, und die Russen auch nicht, da sie es sich nicht mit der neuen Regierung dort verscherzen wollen („ihr habt den verkauft!“, kommt diplomatisch eben auch nicht sonderlich gut an).

    Also werden uns von allen Seiten solche Räuberpistolen aufgetischt. Ich halte das für die wahrscheinlichste Erklärung.

    Dafür sprechen auch die recht tief fliegenden Helikopter, die anscheinend nicht sonderlich besorgt waren wegen möglicher Luftabwehr. Selbst wenn dort eine „neuartige Akustikwaffe“ zum Einsatz gekommen sein sollte, wäre man doch vermutlich lieber auf Nummer sicher gegangen anstatt sich völlig auf „experimentelle Hardware“ zu verlassen. Das wäre nämlich ziemlich ungesund, wenn man tatsächlich mit Gegenwehr rechnen muss und sich die neue Waffe als weniger effektiv entpuppt, als in der Werbebroschüre dargestellt.

    1. Das ist wohl das wahrscheinlichste Szenario.
      Pecunia imperat mundum- Geld regiert die Welt.
      Komischerweise verstehen die meisten aber darunter, dass reiche Menschen die Welt regieren würden.
      Dabei sind gerade diese die jämmerlichsten aller Knechte.

      1. Sehr wahr ! Oder anders gesagt :Ohne diese ganzen käuflichen Subjekte, die für ein bisschen Anteil am Reichtum ihre Großmutter verkaufen würden, hätten es die Reichen Eliten wesentlich schwerer.

    2. Dafür sprechen auch die recht tief fliegenden Helikopter, die anscheinend nicht sonderlich besorgt waren wegen möglicher Luftabwehr.

      Helikopter fliegen ja gerade deswegen tief, _weil sie der Luftabwehr entgehen wollen_.
      Beispielsweise drangen zwei ukrainische Hubschrauber am 1.4.2022 frühmorgens (es war noch dunkel) im Tiefflug in den russischen Luftraum ein und zerstörten ein Treibstofflager im Raum Belgorod. Hier das Video des Angriffs:
      > https://youtu.be/wiKDBE4Bun4?t=3

      Hatte die russische Luftabwehr etwa auch „einen Deal“ mit Selenski oder den Ukrainern?
      Die Ukrainer sind auch mehrfach mit Hubschraubern in die eingeschlossene Stadt Mariupol geflogen, um VIP-Verletzte zu evakuieren. Natürlich nachts/frühmorgens und im Tiefflug.

      Für tieffliegende Hubschrauber brauchts Manpads, ein RPG oder halt ein schweres Maschinengewehr. Man muss aber erst einmal sicher sein, dass es sich um einen feindlichen Hubschrauber handelt. Auf gut Glück wird kein Soldat auf vorbeifliegende Hubschrauber schießen.

      -> In Somalia 1993 („Black Hawk Down“) wussten die Milizen, dass die Hubschrauber den Amis gehören, weil sie selbst keine besaßen.

      1. „russischen Luftraum“

        Wie lang ist die russische Grenze ? … o)

        Das funktioniert, aber nur solange bis Sie einmal gesehen, dann führt kein Weg zurück ..
        Venezuela völlig andere Baustelle ..

        1. Wie lang ist die russische Grenze ? … o)

          Die venezuelanische Küstenlinie ist an die 2.000 km lang. Und dabei ist noch nicht einmal klar, ob die Hubschrauber nicht vielleicht vom Festland, also aus Guayana kamen.
          Hier tun viele unausdrücklich so, als hätten die Venezuelaner vor allem damit rechnen müssen, dass ihr Präsident entführt wird. Nee, genau damit konnte sicher niemand rechnen.

          1. Ich stimme Dir bei dem meisten zu …. o)
            Venezuela konnte damit gar nicht rechnen, wohl auch einer der Gründe der mit zum Erfolg dieser Aktion geführt hat..

      2. Die ukrainischen Hubschrauber werden wahrscheinlich nur knapp über dem Boden geflogen und nur zum Abfeuern ihrer Raketen kurz höher gestiegen sein. Und aus Mariupol kamen auch nicht alle Helis wieder zurück (1 Abschuss ist dokumentiert).
        Der US Heli-Konvoi kam über den Dächern der Hochhäuser von Caracas herein und ein Heli soll angeblich auch etwas abbekommen haben (nur leichtes MG-Feuer). Da hätte wohl auch eine gut gezielte RPG ein Desaster für Trump auslösen können. Würden die US-Militärplaner das wirklich riskiert haben den Konvoi so einfliegen zu lassen, wenn sie Manpads oder schwere MGs auch nur ansatzweise erwartet hätten? Scheint mir sehr riskant, selbst bei guter AD-Abwehrtech bei ihren Helis…

        1. Und aus Mariupol kamen auch nicht alle Helis wieder zurück (1 Abschuss ist dokumentiert).

          Ja, nachdem die Ukrainer mehrfach _nach Mariupol und wieder zurück_ geflogen waren und das Überraschungsmoment völlig aufgebraucht war ist einer abgeschossen worden.

          1. Wie viel davon stimmt und wie viel Flüge es gegeben hat, ist bis heute freilich mehr als nur umstritten. Das ist völlig im Theaterdonner und unter den Nebelkerzen beider Seiten begraben worden.

            Im Unterschied zu Venezuela benutz(t)en in der Ukraine aber beide Seiten dasselbe Gerät und sprechen dieselbe Sprache. Caracas Helikopter-Arsenal besteht derweil aus Mil Mi-17V5, Eurocopter AS332 Super Puma, Eurocopter AS 532 Cougar, sowie Enstrom 280 und 480 (hier). Die USA setzten bei ihrem Einsatz auf ganz anderes Gerät.

            Dass die USA zudem zunächst nur von einem leicht beschädigten Fluggerät und einem Verwundeten schwätzten und dies nun erst scheibchenweise – wie 2020 im Irak – korrigieren, weckt weitere Zweifel an der Darstellung einer reibungslosen Operation. 🤷‍♂️

            Für mich spricht einiges dafür, dass es hinter den Kulissen Absprachen mit Gegnern Maduros – und / oder auch Venezolanern, die entweder Gegner der Partnerschaft mit Kuba oder zumindest bereit sind die Kubaner zum eigenen Machterhalt zu opfern – gegeben hat.

          2. Wie Altlandrebell sagte: wie viele Flüge es gegeben hat ist nicht belegt.
            Belegt ist nur, dass einer abgeschossen wurde.

            1. Es ist doch egal, ob es sieben Flüge waren, wie die Ukrainer behaupten oder fünf. Schließlich geht es in unserem Zusam,menhang lediglich darum, dass beim ersten Flug bzw. bei _den_ ersten Flügen wegen des Überraschungsmoments eben kein ukrainischer Hubschrauber abgeschossen wurde.

              Und wenn Sie diesbezüglich Beweismaterial sehen möchten, hier sind immerhin schon zwei Aufnahmen:
              https://www.youtube.com/watch?v=Pz0QXGpkkkQ
              https://www.youtube.com/watch?v=vQ3fGHAj2Jk

              Die Ukrainer hatten damals noch mehr Material veröffentlicht im Rahmen einer propagandistischen Dokumentation. Die können wir uns sparen, denn da wurde vor allem geredet.
              (Wenn Sie nur auf Deutsch oder Englisch bei Google suchen finden so etwas natürlich nicht.)

              Gruß

              1. wegen des Überraschungsmoments

                Das wäre eben eine Frage der Gewichtung, der Umstände und anderer Faktoren. War „la surprise“ die alles entscheidende Variable? Oder konnte sie nur wirken, weil andere Größen (gleiches Material, gleiche Sprache…) und weitere Aspekte sie in genau jenem Untersuchungsfall überhaupt zum Tragen und Entfalten bringen konnten? Und wie oft überhaupt – das ist sehr wohl wichtig! Womöglich hat nicht der erste, sondern der x-te (der dann als erster Versuch ausgegeben wurde) geklappt? Ich würde mich da wirklich nicht viel auf irgendwelche Videoschnipsel oder Sprechakte stützen. Die Ukrainer präsentierten auch hunderte abgeschlachtete Russen in Gostomel („Russian Paratroopers completly wiped out…“), tote Generäle, die dann quietschvergnügt beim nächsten Meeting saßen, den „Ghost of Kiev“ etc. pp. Videos und sonstiges Bildmaterial sollte man nicht bloß „with a grain of salt“ genießen, sondern lieber gleich ein ganzes Streufahrzeug ordern…

                Allgemein gelten Hubschraubereinsätze in der Literatur ja als so wirksame wie hochriskante Geschichten. Klar sind die Dinger schnell, ermöglichen den Zugriff in schwer zugänglichen Gegenden und bringen in der Tat das von Ihnen skizzierte Überraschungsmoment mit. Aber: sie sind eben auch laut, extrem verwundbar (gerade auch für technische Ausfälle!) und beim Landeanflug leicht zu bekämpfen. Ich finde gerade den Link nicht, aber es gab Anfang der 2010er Jahre mal Berichte über mehrere abgesagte GSG-9-Einsätze (Geiselbefreiung per Hubschraubern vor Somalia) – weil einfach die Gefahr zu hoch war, ein paar Mühlen aufgrund von Feindbeschuss oder technischer Probleme zu verlieren. (Das war im Zusammenhang mit den damaligen „Piraterie“-Vorfällen im Indik.)

                Ansonsten muss man natürlich gar nicht auf Mogadischu verweisen, da kann man genug andere Beispiele heranziehen – Operation Eagle Claw (1980), Operation Red Wings (2005) oder die ach so erfolgreiche Operation Neptune Spear (2011, inklusive des Verlusts eines Hubschraubers auf fremdem Staatsgebiet). Erstere gilt ja geradezu als Paradebeispiel dafür, wie verwundbar Heli-Operationen sein können (langer Anflugweg, Nacht, mangelhafte (Wetter)aufklärung und ungenügende Reserve…). Letztere wiederum zeigt, wie viele Faktoren man benötigt, um zu einer (halbwegs) erfolgreichen Mission zu gelangen: extrem reduzierte Radarsignatur, sehr niedriges Flugprofil, speziell geplante Flugroute, mondlose Nacht… Und eine Gegend, die abseits der wichtigsten Luftverteidigungs-Schwerpunkte liegt, in einem Land, das mit keiner Operation rechnet und dessen Gebiet alles andere als lückenlos (radar)überwacht ist:

                Englen erklärt: „Während das Risiko für die Bodentruppen während der 38 Minuten, in denen sie tatsächlich auf dem Gelände von Bin Laden am Boden waren, hoch war, war das Risiko für die Hubschrauber während der restlichen fast vier Flugstunden extrem. Und natürlich stürzte einer der MH-60-Black-Hawk-Hubschrauber ab.“

                Die Luftfahrzeuge drangen in den Luftraum einer souveränen Nation ein, ohne diese vorher zu informieren. Die Crews und ihre Maschinen mussten sich dem Luftverteidigungs- und Frühwarnnetzwerk entziehen. Während die Bodentruppen im Einsatz waren, mussten die Hubschrauber rund eine Stunde über dem Zielobjekt kreisen. Über einem „feindlichen“ Gebiet, in dem sie jederzeit beschossen werden konnten – möglicherweise auch, weil man sie für Luftstreitkräfte aus Indien halten würde. Und der Rückweg war sogar noch schwieriger und gefährlicher, so Englen. Denn mittlerweile war das pakistanische Militär alarmiert. „Wir konnten auf jeden Fall auf dem Rückflug abgeschossen werden, was bedeutet, dass wir ständig ausweichen mussten“, so Englen.

                Quelle: hier

                Und das ist jetzt nur die mit einer bestimmten Intention verbundene Darstellung des leitenden US-Piloten und Luftplaner jener Operation. Simplicius76 wiederum meinte im Beitrag:

                Or, maybe the US military really is that good…at least at surgical special operations that rely heavily on intelligence, which is by far the US’s most powerful advantage over all other nations. US has perfected such techniques during decades of COIN-focused activity. It’s the more classic world war-era slugfest that US would struggle in, but special operations—particularly those against countries tamed into submission by economic deprivation—are a different matter.

                Insofern – vielleicht hatten die Amis einfach sehr großes Glück oder beim Geballer wirklich viel Erfolg. Vielleicht fehlen „uns“ auch einfach noch jede Menge Infos – die „wir“ auch nie bekommen werden – für ein näherungsweise wirklichkeitsgetreues Gesamtbild. Vielleicht war es eine Mischung (Maduro-Flügel nicht informiert, Verrat, Kooperation mit Teilen der neuen Machthaber…). Und solange es weiter im Nebulösen bleibt, können wir hier fröhlich weiterraten, welches Gießkännle jetzt entscheidend war. Eine Kooperation (von Teilen) des venezolanischen Militärs würde aber sicherlich hilfreich gewesen sein.

      3. @ Besdomny

        Hier tun viele unausdrücklich so, als hätten die Venezuelaner vor allem damit rechnen müssen, dass ihr Präsident entführt wird.

        Sind Sie sich da sicher? Es ist ja beileibe nicht so, dass die Venezolaner völlig unvorbereitet im Feld standen. Vielmehr ist, wie etwa Amerika21 verschiedentlich dokumentierte, immer wieder die Wachsamkeit erhöht und divers(es) geübt worden. Ein Beispiel aus dem letzten Herbst:

        Die venezolanische Regierung warnt vor einer drohenden militärischen Aggression der Vereinigten Staaten. Präsident Nicolás Maduro ließ angesichts der Drohgebärden der USA vergangene Woche landesweit Verteidigungsmaßnahmen aktivieren.

        (…)

        Die Regierung in Caracas reagierte mit der umfassenden Militärübung „Independencia 200“, in deren Rahmen Mitglieder der Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB), der Polizei sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen mobilisiert werden. Dazu wurden die sogenannten „integralen Verteidigungszonen“ in mehreren strategisch wichtigen Bundesstaaten aktiviert. Dort arbeiten Militär, Bolivarische Miliz, Polizei und lokale Gemeinschaften gemeinsam an Kommunikations- und Koordinationssystemen, um im Falle eines Angriffs schnell reagieren zu können. Ziel sei es laut der Regierung, die operative Leistungsfähigkeit und die Koordination der verschiedenen Einheiten zu testen, um die „territoriale Integrität und Souveränität“ zu schützen.

        Quelle: hier

        Waren das nur Latschmärsche und Laberrunden oder wat? Oder denken Sie nicht eher, dass gerade bei Mitwirkung kubanischer (Spezial)kräfte davon ausgegangen werden darf, dass im Rahmen solcher und ähnlicher Übungen diverse Szenarien durchgespielt wurden? Oder dass andere Staaten vielleicht den ein oder anderen Tipp gaben? Der Vatikan vielleicht?

        On Christmas Eve, Cardinal Pietro Parolin, second-in-command to the pope and a longtime diplomatic mediator, urgently summoned Brian Burch, the U.S. ambassador to the Holy See, to press for details on America’s plans in Venezuela, according to government documents obtained by The Washington Post.

        Would the United States target only drug traffickers, he asked, or was the Trump administration really after regime change? Nicolás Maduro had to go, Parolin conceded, according to the documents, but he urged the U.S. to offer him a way out.

        For days, the influential Italian cardinal had been seeking access to Secretary of State Marco Rubio, the documents show, desperate to head off bloodshed and destabilization in Venezuela. In his conversation with Burch, a Trump ally, Parolin said Russia was ready to grant asylum to Maduro and pleaded with the Americans for patience in nudging the strongman toward that offer.

        Quelle: hier

        Sowas kann natürlich nur Spekulatius und Grundrauschen sein, kann auch sein, dass so was ohne Maduros (und seiner Hausmacht) Wissen lief, aber dass alle in Caracas völlig blind und überrascht waren, würde ich eher ausschließen.

        Und es ist einfach sehr auffällig, dass die Luftabwehr so ruhig war, da haben die Mitforisten einen guten Punkt. 🤷‍♂️

        Simplicius76 wiederum, der die Kommandoaktion mit Operation Storm 333 (für Mitleser: hier) verglich, schrieb:

        This is the same US force unable to effectively combat the Houthis, unable to take out ISIS in the Levant, nor extract sandal-clad ISIS leaders sitting in dusty caves with the same efficacy they extracted a major nation’s president from a deeply defended compound in the heart of the country’s leading metropolis.

        Recall that Venezuela was said to have thousands of Russian manpads yet not a single one was fired at the storm of US helicopters which flew effortlessly over the capital

        Und es sind dieselben US-Truppen (Deltas!), die bei der „Extrahierung“ eines somalischen Warlords zwei tieffliegende Black-Hawk-Hubschrauber durch Beschuss mit simplen Granatwerfern verloren.

        Für tieffliegende Hubschrauber brauchts Manpads, ein RPG oder halt ein schweres Maschinengewehr.

        Wirklich schade, dass die Venezolaner nichts davon kannten…

        Man muss aber erst einmal sicher sein, dass es sich um einen feindlichen Hubschrauber handelt. Auf gut Glück wird kein Soldat auf vorbeifliegende Hubschrauber schießen.

        Und der venezolanische Soldat hat keine Ahnung was im Inventar seines Landes ist? Und hat keine Ahnung was fliegt? Alle blind, dumm und taub?

        Eingesetzt auf US-Seite wurden laut Westipedia:

        Boeing CH-47F and MH-47G Chinooks, Sikorsky CH-53E Super Stallion, Sikorsky CH-53K King Stallion, Bell UH-1Y Venom, Bell AH-1Z Viper, Boeing AH-64E Apache, Boeing MH-6M Little Bird, Sikorsky UH-60M Black Hawk and MH-60M DAP

        Nichts davon wird von der Aviación Militar Bolivariana eingesetzt.

        1. @Altlandrebell
          China soll kurz vorher vor dem Angriff gewarnt haben. Die Betonung liegt aof soll.
          Falls das stimmt wird alles noch viel fragwürdiger.

          Russland plant wohl einen Atomwaffentest

          1. China soll kurz vorher vor dem Angriff gewarnt haben.

            Da soll es ja so einige Warnungen aus verschiedenen Richtungen gegeben haben, wie u.a. Simplicius76 oder auch die Leute von The Cradle (wenn ich mich nicht irre) festhielten. Auch aus der Türkei – die übrigens enge Beziehungen nach Caracas unterhielt. Es gibt ferner Aussagen, die Russen hätten im Vorfeld mehr Hilfe angeboten, welche die Venezolaner jedoch abgelehnt hätten, weil sie die Lage unter Kontrolle glaubten. Das ist alles Spekulatius.

            Entscheidend ist für mich: Ob Radare ausfielen oder nicht, ob es jetzt irgendwelche (kryptischen?) Warnungen gab oder nicht – die Armee und die paramilitärischen Einheiten waren ja die ganze Zeit en garde gestellt, gerade nach den für die Weltöffentlichkeit aufbereiteten (angeblichen) Attacken der Vortage. Und wenn man dann mit heranfliegenden Helis konfrontiert wird, dann nimmt man die ins Visier. Außer man geht jetzt eben davon aus, dass die venezolanischen Luftabwehrtruppen keine Ahnung von ihrem eigenen Maschinenpark haben, überfordert und dumm wie 50 Meter Feldweg bei Ciudad Bolívar herumstehen oder gleich 24/7 Fiesta halten. Aber wie schnell unter angespannter Lage gefeuert werden kann, zeigt doch auch der Abschuss von Ukraine International Airlines Flight 752 2020. 🤷‍♂️

            Interessant ist – im Rückblick – auch dieser Sager Maduros in seinem Autofahrt-Interview:

            But Maduro was elusive in the interview. Asked if he could confirm or deny the attack, Maduro said „this could be something we talk about in a few days„.

            Quelle: hier

            Bezog sich auf den (angeblichen) Hafenangriff, bekommt aber eben eingedenk der Entführung einen ganz anderen Klang. Allgemein schien der mir wenig überrascht und ziemlich mit sich im Reinen zu sein – ob in dem Interview oder jetzt im Knast. 🤷‍♂️

            Ein Kommentator auf Telegram schrieb demgemäß über Maduro: „Bro made the deal.“ 🤷‍♂️

            Russland plant wohl einen Atomwaffentest

            In Venezuela? Wäre schade um das Land.

        2. „Und es ist einfach sehr auffällig, dass die Luftabwehr so ruhig war[…]“

          Ja signifikant ist es.
          Aber auch nicht besonders unwahrscheinlich wenn technologische Rückständigkeit gegeben ist.
          Es ist sicher nur Zufall, dass beim Suchmaschinenstichwort „Hochfrequenzgerichtete Energiewaffen“ sämtliche Rüstungsfirmen von Leonardo bis Thales offen mit konkreten Angeboten werben???

          https://www.archiv-swv.de/pdf-bank/presseschau/2022/test.rtde.tech-Energiewaffen%20Mit%20Sci-Fi-Waffen%20gegen%20Hyperschallraketen%20Drohnen%20und%20die%20Stromversorgung.pdf

          1. Danke für den Link!

            Aber auch nicht besonders unwahrscheinlich wenn technologische Rückständigkeit gegeben ist.

            Ja, aber es fragt sich eben in welchen Bereichen und wann die wie wo in welcher Form (überhaupt) durchschlug (oder auch nicht). Im Military Watch Magazine haben sie letzten Herbst beispielsweise über eingeflogene russische Luftabwehrsysteme berichtet:

            The Russian Aerospace Forces have deployed Il-76 transports to airlift new short and medium range air defence systems to Venezuela, according to a statement by First Deputy Chairman of the State Duma Defence Committee Alexei Zhuravlev, a high ranking lawmaker. The systems delivered included both the medium range BuK-M2, which the Venezuelan Air Force already widely operations, and the short ranged Pantsir. “Russia is actually one of Venezuela’s key military-technical partners; we supply the country with virtually the entire range of weapons, from small arms to aircraft,” Zhuravlev stated (…)

            Quelle: hier

            Was natürlich teilweise erklärt, warum Herr Rötzer hier dann eine mögliche Schmach russischer Technik in den Raum stellte, denn wenn die blind und taub wie Argos auf dem Misthaufen waren, während Ami-Hubschrauber über sie hinwegdonnerten, kommt das natürlich nicht so jut bei möglicher Kundschaft an.

            Andererseits gelten gerade Pantsir und Buk als hervorragend geeignet, um niedrig fliegende Ziele wie Helis effektiv zu bekämpfen und haben dies in der Ukraine wie andernorts wiederholt unter Beweis gestellt. Im Westen hat man die Tage freilich dauernd Artikel geschrieben, wonach die System entweder veraltet, oder schlecht von den Russen gewartet oder genuin untauglich sein – das riecht mehr nach Agitprop denn seriöser Analyse. 🤷‍♂️

            The Cradle wiederum schrieb:

            Venezuela is not taking the bait. It has invited Russia to deploy air defense systems and to provide Wagner military trainers. There are reports of discussions about hypersonic missiles. Regional resistance is also building. Brazil’s Landless Rural Workers’ Movement – 1.5 million strong – has pledged solidarity brigades. Mexico and Colombia have condemned US actions. Caracas has armed local militias in preparation for urban warfare.

            Even if the Venezuelan army is overwhelmed, it has provided weapons to citizen militias to carry on the fight. At best, intervention would be like the Iraq War: prolonged, unpopular, and ultimately unwinnable.

            Quelle: hier

            Die Regierung Trump erscheint doch irgendwo kosten- und verlustsensitiv. Die hat keinen Bock auf eine weitere „Operation Eagle Claw“ oder langjährige Guerilla-Kämpfe, ob im lateinamerikanischen Dschungel oder im iranischen Wald (ğangal heißt „Wald“ auf Neupersisch). Die sucht daher Theaterdonner-Inszenierungen, mit möglichst wenig Risiko und viel Budenzauber, der sich medial schön vermarkten lässt (sah man schon bei dem „Bombardement“ mit den B-2s). Die werden daher m.E. erst im Iran wirklich zuschlagen, wenn sie zum begründeten Schluss gelangt sind, die gegenwärtige Regierung in Tehran tatsächlich aus den Angeln heben zu können (ob sich das materialisiert, ist freilich eine andere Frage).

            @ Oliver S wiederum äußerte unten:

            Es gibt auch tragbare Flugabwehr, wo nur ein paar Kasernenchefs den Einsatzbefehl geben müssen. Jedes MG taugt dafür, egal welcher Hersteller bei Tieffliegern, insbesondere Helis.

            So ist es. Und wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass die Venezolaner nicht bloß den Klischeevorstellungen von „faul, dumm und immer am Fressen“ entsprechen, die im Westen ja gerne so über Lateinamerikaner kursieren, und die russischen und sonstigen Waffen im venezolanischen Arsenal nicht alles verrostetes FIAT-Gemüse (FIAT = Fehler In Allen Teilen) waren, dann kann man davon ausgehen, dass Soldaten, die diese Gerätschaften tragen, ob mit oder ohne Radar erkennen können, ob ein Rudel Hubschrauber, das auf die Stadt zufliegt dem eigenen Lager zugehört oder nicht.

            Das ist wie auf der Titanic – alle kaprizieren sich immer auf die Frage, wie viel Eiswarnungen deren Brücke nun tatsächlich vorgelegen seien und ob sie nun wie gewarnt waren oder nicht. Das ist bloß nicht der springende Punkt an der Sache. Anders als heute, wo Seeleute nicht mal mehr einen Kompass fehlerfrei bedienen können, hat man damals durch konkretes Beobachten seiner Umwelt eine Lage beurteilen und entsprechende Ableitungen und Maßnahmen ergreifen können. Und so wie sich die Besatzung des Schiffes auf ein näherndes Eisfeld einstellte und adäquat reagierte, will ich meinen, dass auch die Venezolaner nicht ahnungslos und dumm wie 50 Meter Feldweg bei Marcaibo herumstanden. Wenn da plötzlich Radare ausfallen oder es sonstige Meldungen von Störungen gibt, stellt man die Lauscher auf. Genauso wie wenn Posten herumfliegende Helis entdecken. Dafür spricht auch, dass mindestens einer jener Hubschrauber mit MG (oder anderem) beschossen worden ist. Wahrscheinlich mehr, denn das sind ja bloß die Aussagen der Amis.

            Also die Technik ist wirklich nur ein Teil des Puzzles und m.E. nicht mal der entscheidende.

            Dementsprechend kann ich des Mitforisten Punkt gar nicht genug betonen:

            So mit rüberrufen und „schiess jetzt“. Kein Urlaub der Welt und kein Cyberangriff der Welt, kein Bombardment der Welt verhindert diese Art Gegenwehr.

            Nur massiver Druck in der gesamten Befehlskette kann so etwas verhindern.

            Und die Befehlsketten sind sehr wichtig. In Syrien wie in Venezuela waren diese offensichtlich nicht intakt – beziehungsweise nicht intakt im Sinne von „nicht für den vorgeblichen Oberbabo (Assad / Maduro) mehr arbeitend“. Für den Moment würde ich daher sagen: Da haben sich neue Machtkerne und Allianzen gebildet und beide Herren waren einfach raus. 🤷‍♂️

            1. Mit einem Barret M82 A1 (Kaliber 50) hole ich dir jeden Heli auf einer Mile runter.
              Ohne Bestechung konnten die dort mit Sicherheit nicht einfach so reinfliegen, das sollte jedem klar sein.

              1. Mit einem Barret M82 A1 hole ich dir jeden Heli auf einer Mile runter.

                Das ist nett, dass Sie mir eines dieser nervigen Viecher erlegen wollen, zumal es mich tierisch nervt, dass die Leute hier auf dem nahen Fernsehturm die immer wieder füttern, aber es geht weniger darum, ob man prinzipiell einen solch kapitalen Hirsch erlegen kann, sondern darum, ob man als Soldat / Milizionär / was auch immer im Dienst auch den richtigen trifft.

                Und während hier die meisten wohl Laien sind und sich mit der Unterscheidung vermutlich ähnlich schwertun werden wie ich bei der Differenzierung von Autos (ich kann leicht überspitzt gesagt einen Trabbi und einen Porsche nicht auseinanderhalten), will ich annehmen, dass Angehörige einer Luftverteidigungseinheit da etwas mehr im Bilde sind. (Es können natürlich auch alles dumme und faule Latinos gewesen sein. 🤷‍♂️)

                Demgemäß kann ich mit Ihrer Arbeitshypothese…

                Ohne Bestechung konnten die dort mit Sicherheit nicht reinfliegen, das sollte jedem klar sein.

                … mich für den Moment mehr anfreunden als mit „waren alle blöd wie 50 Meter Feldweg“ oder „Russenzeug bringt nix“. Wenngleich ich eben nicht von Bestechung ausgehen würde, sondern Neuformationen im Machtkern.

                Macht bleib eben immer umkämpft, fluid und fragil. 🤷‍♂️

            2. „Ja, aber es fragt sich eben in welchen Bereichen und wann die wie wo in welcher Form (überhaupt) durchschlug (oder auch nicht).“

              Ich bezog mich direkt auf den Bereich der Eloka, zu dem die genannten Schallwaffen (oder auch EMP-Waffen) gehören. Ganz gut habe ich noch das ungläubige Staunen vor Augen, als der Ausbilder über die futuristisch anmutenden biologischen Auswirkungen eben dieser Waffen dozierte. Das war vor rund 40 Jahren, seit einem Vierteljahrhundert sind derartige Waffen im Einsatz (selten im Objektschutz, häufiger im Personenschutz oder in der Aufstandsbekämpfung).

              Im Military Watch Magazine[…]
              „Die russischen Luft- und Raumfahrtkräfte haben Il-76-Transporte eingesetzt, um neue Kurz- und Mittelstrecken-Luftverteidigungssysteme nach Venezuela zu befördern[…]Die gelieferten Systeme umfassten sowohl die mittlere Reichweite BuK-M2[…]“

              Nehmen wir doch mal das BuK: 1 Feuerleitstand 29 Tonnen, 1 Überwachungsradar 35 Tonnen, 1 Lenkwaffenstarter 35 Tonnen, 1 Nachladefahrzeuge 35 Tonnen.
              Die Il-76 hat bei einer Reichweite von 5000km eine Nutzlast von 40 Tonnen, was bedeutet dass mindestens 4 Flüge gebraucht werden um ein BuK-M2 System zu transportieren (das dann 4 Raketen im startbereiten Zustand und 8 Raketen im Nachladefahrzeug vorhält).
              Bei einem Angriff sind btw die 4 Raketen im startbereiten Zustand entscheidend – Nachladen dauert etwa 15 Minuten und macht immobil sprich angreifbar.

              Militarywatch schreibt:
              „Die venezolanischen Streitkräfte beschäftigen bereits BuK-M2-Systeme in erheblicher Zahl und haben sie mehrfach eingesetzt, um auf unmittelbare Angriffsdrohungen durch die Vereinigten Staaten zu reagieren. Die Systeme spielten in der letzten Oktoberwoche eine zentrale Rolle bei Luftverteidigungsübungen und können bis zu 28 Ziele gleichzeitig verfolgen und Ziele in Reichweiten von bis zu 45 Kilometern ansprechen.“

              Ohh…ganze 28 Ziele („erheblich“ *augenroll). Nur verfolgen (was eine Frage des Radars wäre) oder bekämpfen?
              Das klingt sehr nach PR im Katalogsprech – wie auch immer, aber es ist nicht wirklich viel.
              Mag sein dass das venezolanische Militär damit zu einer der mächtigsten Luftmächte in der Region wird – aber was heißt das schon? Im Angesicht der US-Übermacht…

              So wie Infanterieangriffen ein massiver Atilleriebeschuss vorausgeht, so geht einem Luftangriff mit Flugzeugen/Helis ein Raketen-/Drohnenangriff voraus, der die Luftabwehr stilllegen soll. Das scheint hier für die Amis ganz gut geklappt zu haben, jedenfalls sind „Fotos“ im Netz zu finden, die ein zerstörtes S-300 zeigen…

              Ich gehe mit ihnen durchaus mit und kann mir ganz gut vorstellen, dass da ein Deal gelaufen ist oder Militär zum Stillhalten gekauft wurde…aber ich habe auch den Eindruck, das größte und teuerste Militär der Welt macht sich über einen erheblich kleineren Gegner her – der natürlich größer und vieeeel gefährlicher propagiert wird, damit die Sache nicht so schäbig ausschaut (Maulhelden halt…).
              Haben sie mal überlegt wie demoralisierend sich das für venezolanische Militärs angefühlt haben muss, die sicherlich über die realen Zustände und Größenverhältnisse sehr viel besser Bescheid wissen? Ist es da nicht schlau die Flinte wegzuwerfen und abzuhauen…?

              1. Das klingt sehr nach PR im Katalogsprech – wie auch immer, aber es ist nicht wirklich viel.

                Ja gut, was, ob und wie viel letztlich überhaupt geliefert wurde, wird man mit OSINT auch nicht geklärt bekommen. Leute gucken auf Flightradar und sehen dann mal einen Flug, aber die mit abgeschaltetem Transponder sehen sie nicht. Auch muss das, was in Saratow oder wo auch immer eingeladen wird, ja nicht unbedingt in Caracas wieder rauskommen. Vielleicht waren es auch nur Ersatzteile oder ein paar neue Komponenten. Im Iran würde ich davon ausgehen, dass die Russen sicher die einen oder anderen Tipps und Tricks lieferten wie man Starlink ausknockt. Was es in Venezuela letztlich war – muss denke ich offenbleiben.

                Der Punkt ist, dass sicher Güter dabei gewesen sind, die operationserschwerend für die USA gewesen sein dürften. Weswegen – aufgrund der erwähnten Verlustsensitivität – es für mich Deals gegeben haben muss.

                Das scheint hier für die Amis ganz gut geklappt zu haben

                Ja natürlich, das ergibt ja auch Sinn, die Frage ist nur wer oder was ist hier stillgelegt worden? Wenn man von einer Gespaltenheit in der venezolanischen Führung ausgeht und gewissen Ressentiments gegen die Kubaner, könnte man auch in den Raum stellen, dass die stärksten Schläge genau und allein jenen Kräften galten, von welche man annehmen durfte, dass sie sich nicht einbinden ließen. Die Entführung Maduros zielt m.E. mittelbar auf den Regime Change in Havanna. Und deswegen sind auch überproportional viele Kubaner betroffen gewesen. Die verteidigten die Assets jener Leute, die das Bündnis Caracas-Havanna pflegten. Trump hat ja auch gleich posaunt, Kuba werde nun kein Geld und Öl mehr erhalten – während beispielsweise Lieferungen an China (vorerst) weitergehen.

                jedenfalls sind „Fotos“ im Netz zu finden, die ein zerstörtes S-300 zeigen…

                Naja, auf ins Netz gestellten (oder: im Netz gestellten) Videos und Fotos sieht man viel. Ich darf an diverse Nebelkerzen aus Nahost und der Ukraine erinnern. Was und wem diese S-300 gehörte, ob es eine war, wie tauglich sie war… wer weiß das? Die Ukrainer feierten auch immer Schläge gegen russische Schiffe, Generäle, S-400, S-500… und die Substanz?

                aber ich habe auch den Eindruck, das größte und teuerste Militär der Welt macht sich über einen erheblich kleineren Gegner her

                Das ist ja jetzt nix Neues. Letztes Jahr hat es sich mit einem noch viel erheblich kleineren Gegner, den Houthis, angelegt. Außer Spesen nichts gewesen. Ein Dutzend Drohnen und drei Kampfjets verloren, Flugzeugträger mussten irrwitzige Manöver fahren, um jemenitischen Raketen auszuweichen und Milliardensummen wurden sprichwörtlich verpulvert. Da kann man den Spieß umdrehen und sich fragen, ob das nicht genau den Druck erhöhte, Deals mit Gruppen innerhalb einer feindlichen Regierung zu suchen, die Geschlossenheit des dortigen Machtkerns zu unterminieren – und dann mit großem Theaterdonner und Bohei sowie ein bisschen chirurgisches Kartätschen im Sinne einer Zähmung der Widerspenstigen / Finalisierung des Deals das Ganze zum Abschluss zu bringen. Bevor man noch mehr Geld und Grenadiersknochen zum Fenster rauswirft…

                Ist es da nicht schlau die Flinte wegzuwerfen und abzuhauen…?

                Ist es da nicht schlau sich jemenitische Militärberater ins Land zu holen…?

                Haben sie mal überlegt wie demoralisierend sich das für venezolanische Militärs angefühlt haben muss

                Fragt sich nur für welche. Die, die kooperiert haben – wenn sich was bei denen was regt und anfühlt, dann allenfalls das schlechte Gewissen. Aber das kann man ja abtrainieren.

                Sehr unangenehm wird es m.E. vor allem für die Kubaner gewesen sein.

    3. Alle außer Maduro und der Iran gewinnen dabei.

      Die USA kommen ohne eigene Toten und mit Öl aus der Sache raus und kann von Iran nicht mehr erpresst werden (Sperrung von Hormus = kein Öl mehr).
      Venzuela wird die Sanktionen los, kann Öl verkaufen und die Regierung bleibt im Amt.
      Russland hat in der Ukraine vieleicht eine etwas besser Hand und kann in solcher Entfernung sowieso nichts machen. Für China gilt das Gleiche.

      Jetzt kann der Angriff auf den Iran durch Israel und USA beginnen. Aber hier sind wir im Hinterhof von Russland und China. Die werden den Iran nicht einfach so sterben lassen für amerikanische Stützpunkte. Ich vermute, der Iran bekommt hier bestimmt bereits ein paar Hyperschallraketen für die amerikanischen Flugzeugträger und sehr viel Flugabwehr geliefert. Da kommen dann iranische Aufkleber drauf. Es bleibt spannend.

      Mal sehen wie die USA reagieren, wenn ein Flugzeugträger sinkt. Sowas sind die USa nicht gewohnt. Die greifen sich normalerweise immer Schwache und lassen sich dafür feiern. Wenn sie hier wie ein eitler Revolverheld zu Atombomben greifen, werden China und Russland aber direkt eingreifen. Keine Atombomben vor unserer Haustür.

      1. @Veit_Tanzt
        „Apropos, Erich von Däniken ist gestorben.“

        Also waren es doch nicht die Ausserirdischen 🙂 Dann müssen wir wohl mit den Posaunen vorlieb nehmen 🙂

      2. Spekulationen, Spekulationen, Spekulationen und Spekulatius, bringen Sinn und Abwechslung ins tägliche Allerlei, hurrei, hurrei, juchei

    1. Das Havanna-Syndrom würde ich mal weglassen – ist sicher unter PR zu verbuchen.

      Akustikwaffen (Crowdcontrol-Waffen) hingegen sind seit rund 20 Jahren im Einsatz. Meist zur Bekämpfung unliebsamer Opposition. Allein in USA gibt es mehrere nachgewiesene Einsätze seit den 2000ern, aber auch in Gaza oder in Serbien…
      https://lethalindisguise.org/crowd-control-weapons/acoustic-weapons/
      https://bmanalysis.substack.com/p/long-range-acoustic-device-lrda-i

      Die Beschreibung des securitys aus dem Artikel klingt soweit ganz schlüssig („Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir alle begannen aus der Nase zu bluten.“) und weist auf eine gerichtete Energiewaffe militärischer Herkunft hin, die mit hoher Amplitude im (human)biologisch wirksamen Infraschall arbeitet.

      Wer von Revolution spricht (und aktiv werden möchte*) sollte sich mit dem Thema durchaus mal befassen.
      *mal abgesehen von Tastaturanschlägen, das ist nur passiv… 😉

      PS: Es ist im Grunde nichts anderes als das was Tieren zu Tausenden angetan wird (aktives Sonar vs Wale zB).

      1. Verstehe nicht, was Du von mir willst. Meinst du, dass alle zu töten, Geiseln und Geiselnehmer ein erfolgreicher Einsatz einer Spezialeinheit wäre und der wiederum vergleichbar mit dem Raub der Maduros?

  5. Was war das mit dr Akustikbombe? Ich weiß es auch nicht, erlaube mir aber zu mutmaßen.

    Bei einer Explosion oder wenn ein Geschütz abgefeuert wird, kommt eine Druckwelle auf einen zu. Ein sogenannter Soliton mit Überschallgeschwindigkeit. Der kann einem das Trommelfell schädigen. Aber kein Nasenbluten und die anderen Symptome auch nicht.
    Was dann? Vielleicht das Gegenteil, eine Implosionsbombe. Wozu also schlagartig große Luftmassen vernichtet werden müssten. Das würde man machen, indem man Silizium verbrennt. Denn dieses reagiert mit Sauerstoff und Stickstoff und übrig bleibt nur ein kleines Pulverhäufchen.
    Dazu gab es einen Vorschlag vom Chemiker Peter Plichta. Dieser war allgemein unbeliebt, eine Art Trump der Wissenschaft, er beanspruchte zehn Nobelpreise. Deshalb wohl ist sein Vorschlag mit dem Siliciumauto nicht ernst genommen worden. Was aber in der Verbrennerwelt eine sehr fortschrittliche Erfindung gewesen wäre. Die nur nicht beachtet wurde, weil alle den Plichta nicht mochten.
    Falls nun die AfD mitliest: diese Idee könnte den Verbrenner retten.

  6. Wahrscheinlich wird uns Hollywood sehr bald mit einer eigenen Variante der Ereignisse bedienen. Gegenüber Trump ist 007 nur eine Witzfigur. Der Friedesnobellpreis ist ihm sicher. Krieg ist unnötig geworden, man klaut einfach den Präsidenten des gegnerischen Landes. Eine völlig saubere Aktion. Wie von Geisterhand wird die gegnerische Abwehr einfach mal ausgeschaltet, eine magische Akustikwaffe verbreitet heftige Kopfschmerzen. Alle Leibwächter fallen plötzlich tot um und die auf Hubschraubern reitende delta-force entführt den gefesselten Bösewicht ins gelobte Land der Freien, Gerechten und Schönen. Ende gut alles Gut.

    Gerne glaub ich auch an Märchen, aber vielleicht geht es dann doch etwas einfacher: Ein Insiderjob. Ein venezolanisches Kommando erledigt die Bewacher und die Amis machen etwas Lärm drum herum und lassen sich Maduro übergeben.

    1. Kopfschmerzen bekommt man inzwischen fast immer wenn man eine Verlautbarung aus dem Umkreis oder direkt vom fetten alten Mann (dem inzwischen die orange Farbe ausgegangen ist) hört, das nenne ich eine echte Massenvernichtungswaffe für jeglichen denkvorgang und das 365/24/7 also ununterbrochen, quasi scheiße am laufenden Band. Und jede/r noch so kleine Blog/Kanal oder was auch immer für eine Informationssphere muss es einem reindrücken. Danke dafür

    1. Erst einmal sind jetzt die Grönländer dran. Trump hat das Millitär angewiesen Pläne
      für eine Invasion auszuarbeiten. Was bin ich froh, dass hier im Wendland noch keine
      seltenen Erden, Öl oder sonstwas Begehrenswertes für Trump gefunden wurde.
      Außerden haben die Ammis bestimmt Angst, den Russen hier an der Elbe diesmal
      nicht friedlich gegenüber zu stehen.

  7. Es ist völlig egal, wie es abgelaufen ist, mit Sicherheit nicht, wie von Rötzer nun kolportiert. Das ist reiner Propagandaschrott, der uns allmächtige u.s.-Amerikaner vorspiegelt. Man stelle sich doch mal die einfache Frage, warum der Ukraine-Krieg so läuft wie er läuft, wenn die Amis doch Wunderpfeile im Köcher haben. Alles ausgemachter Bullshit und Rötzer kann der Versuchung nicht widerstehen, ihn zu verbreiten…

  8. „Die 20 Mann hätten, ohne einen Verlust zu erleiden, Hunderte getötet.“

    Können Sie aber froh sein das Trump nicht mehr schickte, 40 hätten die ganze Stadt eingenommen und 100 ganz Venezuela ..

    Eventuell hätte Microwelle helfen können o)))
    Meinstream und Hollywood , immer weniger noch auseinander zu halten …

  9. Der Franzose Emmanuel Todd hat 2002, am Vorabend des Überfalls der „Koalition der Willigen“ auf den Irak das Buch geschrieben: „Weltmacht USA- Ein Nachruf“. Den Überfall auf den Irak nannte er „Mikromilitarismus aus Schwäche.“ Heute, mehr als zwei Jahrzehnte weiteren Niedergangs später, sind die USA nicht einmal mehr dazu in der Lage. Also bleibt, um Stärke zu simulieren, nur Getöse.
    Der Maduro wurde von den eigenen Leuten verkauft. Nix mit irgendeiner Superwaffe. Alles das, um davon abzulenken, das Trump in den USA immer mehr unter Druck gerät. Die Wirtschaft rutscht in eine Rezession, das Land ist gespalten, die Produktion kommt nicht im erforderlichen Tempo ins Land zurück…ein Sieg im Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist unmöglich, die NATO entpuppt sich als Papiertiger….ein Friedensschluss zu Trumps Bedingungen nicht möglich. Softpower nicht mehr vorhanden. Den USA läuft die Zeit davon.
    Was bleibt, ist die Matrix mit Müll zu fluten und die Menschen zu verwirren…und das kann Trump als Meister der „Aufmerksamkeitsökonomie“ sehr gut.

    1. @ Roland: Leider beißt Trump in den untergehenden USA noch wie ein verwundeter Tieger
      um sich. Da werden noch einige sterben müssen, bevor die USA implodiert. Als Erstes
      wohl wieder viele Menschen im Iran. Trump hat ja gerade alles mit dem Massenmörder
      aus Israel besprochen.

  10. Nun, wie es aktuell scheint ist Verrat die wahrscheinlichste Option, die Frage ist nur, welcher Verrat? In russischen Medien kursierte auch eine Version, nachdem Maduro bereit gewesen wäre für ein geheimes Treffen mit Trump an diesem Abend, was ebenfalls die fehlende Abwehr erklären könnte und, wenn es wahr wäre, einen Totalschaden für Diplomatie bedeuten würde. Das bei einigen Militärs jetzt Dollars auf den Konten auftauchen, könnte auch gefaked sein, damit die Leute in Venezuela sich selbst an die Gurgel gehen. Mal schauen was da noch kommt.

    Lieber Gruss

  11. Alles Show, die Armee hat gemeutert und es gab ein paar Bauernopfer. Nichts ungewöhnliches für Südamerika und für die USA könnten die Probleme noch anfangen.
    Wer übrigens an die Überlegenheit der USA glaubt, sei kurz an die Taliban erinnert. Die waren deutlich schlechter ausgerüstet als die Venezolaner und man weiß ja, wie das ausgegangen ist.

    1. Fraglich. Ich bin nicht sicher, ob die USA die Taliban wirklich besiegen wollten, oder andere Möglichkeit, einfach das Interesse an der Sache verloren hatten, weil sie ihren Zweck erfüllt hatte.
      Es ist doch bekannte US-Strategie. Man muss ein Gebiet nicht erobern oder besetzten, Chaos stiften reicht aus, Wichtig nur dass von dort aus kein organisierter und mit klaren politischen Zielen erfolgender Widerstand mehr gegen die USA ausgeht. Irgendwelche verpeilten Idioten sind doch die besten Trottel die sie sich wünschen können. um die Drecksarbeit zu machen. Da muss man gar nicht nach Nah-Ost gucken, wir haben mit Hofreiter, Kiesewetter, Strack Zimmermann doch die gleichen Idioten hier.

  12. Apropos exotische Waffe: „Bei der Sicherstellung der Überbleibsel der jüngst eingesetzten SS-X-34 wurde ein Gyroskop aus der Sowjetzeit gefunden. Nun ja, wer den Stammbaum der Rakete kennt, wird sich darüber nicht wundern. Ich werden sie in Zukunft SS-X-34 „Frankenstein“ nennen.

    1. Steampunkrakete-57 und das Sowjetische-Gyroskop lag am Boden des Gasspeichers?

      Dein Copium hat Unterirdische Qualität
      🤡 🤡 🤡

        1. Steampunk-57
          In Wirklichkeit ist die Oreschnik schon beim Start explodiert und nur das Olle Sowjetische-Gyroskop fliegt dabei natürlich bis in die Ukraine.

          🚩Copium 🚩

          1. Nichts, kein existierender Penetrator, ob konventionell oder nuklear bestückt, kann einer Gaslagerstätte in 800m Tiefer etwas anhaben. Vor allem keine nur leicht bestückbaren Gefechtsköpfe ballistischer Raketen.
            Das war wieder so ein Operettenangriff der Russen für Euch Vatniks („Sehr mal her, wie wir die NATO-Grenze mit unserer unbesiegbaren Waffe beschießen“). Der Start der Rakete wurde ebenfalls wie beim letzten mal sauber der NATO angekündigt.
            Alle Welt zuckt nur mit den Schultern.

            1. Copium-57

              Genau Du hast, doch hier als erster vermeldet das, die Vatniks in Sibirien mal wieder in die kalten Hände geklatscht haben.

              Die NAFO’s 🐩 bellen, die Karawane zieht trotzdem weiter.

  13. Delta Force soll exotische Akustikwaffe bei Festnahme von Maduro eingesetzt haben

    Äh, wie? Die hatten Taylor Swift dabei? Aber was ist an der bitteschön exotisch?!

    Zu Festung flogen dann Soldaten der Spezialeinheit Delta Force mit Hubschraubern, darunter angeblich auch FBI-Agenten.

    Zu Festung? Der Auf Schalke oder wat, Alde?

    Ey – und nicht angeblich, Bruda, sondern voll konkret hab isch gehört, CSI Miami war auch mit dabei! Sin mim Heli voll korrekt über Parkdeck gecruised! Nächste Einsatz dann bei Kaufland Bottrop, ihr versteht?!

    Ich sag’s mal so: Die ganze Story klingt wie ein GTA Caracas für (geistig) Arme – und streckenweise geschrieben vom Bad Translator.

    Darunter der Stützpunkt Fuerte Tiuna, auf dem sich ein nach Donald Trump zur „Festung“ ausgebautes Gebäude mit Stahltüren befand, in das sich Maduro mit seinen Wachen zurückgezogen hatte.

    Und weil „The Donald TM“ das sagt, nennen „wir“ das jetzt alle so? „Festung“? Seid ihr sicher, dass der nicht von „Bunker“ sprach und das Ganze eher auf sein „Green“ bezog?!

    Sie töteten bei einem Schusswechsel alle Wachen, nach der kubanischen Regierung waren 32 Kubaner darunter. Von den US-Soldaten wurden einige verletzt, Tote gab es keine, ein Hubschrauber wurde getroffen, blieb aber manövrierfähig.

    Aha. Gut zu wissen.

    Am Anfang hieß es, wenn ich mich recht entsinne, es habe nur einen verletzten Ami gegeben, jetzt sind es schon „einige“. Wie viele sind es dann Ende nächster Woche? Ganz doll viele? Und haben die dann auch bloß ein bisschen Kopfweh wie ihre Kameraden im Zuge von „Operation“ 2020? Für die Jüngeren und Vergesslichen Auffrischung aus Westipedia:

    Initially, the U.S. was not willing to concede the seriousness of the attack. While it initially assessed that none of its service members were injured or killed,the U.S. Department of Defense ultimately said that 110 service members had been diagnosed and treated for traumatic brain injuries (mainly concussions) from the attack. Some of them were later awarded the Purple Heart.

    Pöse Mullahs und Vertreter der Revolutionsgarden erklärten damals dagegen, dass über 80 GIs getötet und weitere verletzt worden seien, aber diese Dschungelaffen (oder wie bezeichnet man denn die Iraner jetzt konkret rassisch-abwertend für die deutsche Mehrheitsbevölkerung? Hauptsache der Schah kommt wieder in Amt und Würgen!!1!) lügen ja immer wie gedruckt, etwas was gute weiße Gartenbewohner niemals tun würden. Schon gar nicht sonntags!

    Man darf also gespannt bleiben, wie viele Soldaten jetzt ihr Purple Heart bekommen werden beziehungsweise aufgrund „terminlicher Verpflichtungen“ von Verwandten abgeholt bekommen. Naja, wie heißt’s so schön?

    Nothing like a scrap of ribbon to cheer up a widow.

    — 1917, Lieutenant Leslie

    Möglicherweise hat ein Teil des Militärs kollaboriert.

    Ach, hör doch auf!

    Nicht kollaboriert haben vermutlich die Teile des Maduro-Flügels innerhalb des venezolanischen Machtkerns und seine kubanischen Huskarls. Und letztere waren wohl auch das eigentliche Ziel dieser „Operation Bring Marco Rubio back into the ring“:

    „THERE WILL BE NO MORE OIL OR MONEY GOING TO CUBA – ZERO! I strongly suggest they make a deal, BEFORE IT IS TOO LATE.“

    Trump did not specify the terms of a deal or the consequences Cuba could face.

    Den will man wohl auch lieber nicht so genau wissen.

    Und warum wird nicht über solche Aspekte geschrieben oder was analysiert? Die ganzen Kuba-Bezüge bei dieser Kommandoaktion sind doch so luzid, dass es weitaus dienlicher wäre Zeit und Energie auf sie zu richten anstatt auf irgendwelche exotischen Superwaffen, die vermutlich nur eine gezielt gesponnene urban legend sind, um Daddy Trump Honig um die Lulu zu schmieren. Oder eben abzulenken wie @ Hattori Hansen schon festhielt.

    Für die russischen Streitkräfte und die russische Waffenindustrie ist es ein wunder Punkt

    Äh und warum soll das für die Russen ein „wunder Punkt“ sein, dass da irgendwelche Teile des Militärs / Regimes kollaborierten? Hauptsache Russenbashing oder wat?!

    oder S-300VM oder MANPADS wie Igla-S ausgerüstet.

    Ja und spätestens da muss doch dem letzten Elch vor Dackscheid klar werden, dass es eine Stand-down-order gegeben hat. Wenn in Mogadischu damals Typen mit Granatwerfern Black Hawks runterholten oder die – was die Mittel im Vergleich mit Caracas betrifft – weitaus limitierteren al-Ḥūṯiyyūn Uncle Sam letztes Jahr zu waghalsigen Ausweichmanövern (inklusive des Verlusts von mindestens drei Super Hornets) und dem sinnlosen Verpulvern von über einer Milliarde Greenbacks zwingen konnten, will man sich gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn da vorletztes Weekend ein paar venezolanische Jungs das letzte Briefing verpasst hätten. Ridley Scott würde jetzt wahrscheinlich bereits knietief in der Suche nach geeigneten Drehorten für die schmalzig-pathetische „Nacherzählung“ stecken…

    Wer andere Einblicke sucht wird dagegen wieder mal bei Simplicius 76 fündig:

    The article details how Qatar was being used as a ‘bridge’ between Delcy Rodriguez and her powerful circle and Trump as they negotiated Maduro’s ouster behind his back.

    According to reports in the Miami Herald, which has strong contacts in Latin America, Ms Rodríguez, who now rules Venezuela with the approval of Mr Trump, had reached out to Washington to present a “more acceptable” alternative to the Maduro regime.

    Details of the meeting are now fueling suspicions of an inside job to remove Mr Maduro from power and leave a president in power who can manage a transition without dismantling the state completely and causing turmoil and riots.

    The article quotes a former Colombian vice president who says it’s certain that Delcy handed Maduro over to the US:

    Mr Santos, who was the vice-president of neighbouring Colombia for eight years between 2002 and 2010 and later Colombian ambassador to the US, said “they didn’t remove him, they handed him over.

    “I’m absolutely certain Delcy Rodríguez handed him over. All the information we have, you start to put it together and say, ‘Oh, this was an operation in which they handed him over.

    Today’s new message by Rodriguez appears to affirm the above, that she has been selected to pacify the Venezuelan people as a kind of ‘Maduro-lite’ while slinkily handing the country over to the neoliberal economic hitmen from the West.

    (…)

    Note how similar it sounds to the first addresses of Jolani after he had retaken Syria and immediately pivoted Westward.

    Granted, nothing is for absolute certain quite yet, and for all we know, these could be efforts to smear her in the eyes of the Venezuelan people to increase leverage and pressure on her—but it does seem like we’re finally getting a clearer picture of things, and what lies in store.

    (Kursivstellungen sind direkte Zitate im Text)

    Quelle: hier

    Muss man nicht glauben, kann Spekulatius oder 🧙‍♂️☕, ist aber um Längen interessanter als die Nebelkerze „Superschallwaffe“.

    Der russische Botschafter in Venezuela, Sergei Melik-Bagdasarov, versuchte, die russische Militärtechnik zu retten

    Solche Sager kann man doch wirklich nicht anders bewerten denn als Zucker für die fünfte und sechste Kolonne im Forum oder schlichtes Angstbeißen. Da wird einfach die Erzählung vom Russen, der nix kann und nix taugt, zum achtunddrölfzigsten Mal durch die Waschküche geschlozt, bis ordentlich Geselchtes bei rausgekommen ist. 🤷‍♂️

    Ein großer Teil des Personals sei in Urlaub gewesen, die Streitkräfte seien unvorbereitet gewesen.

    Man muss beileibe kein pöser Verschwörungserzähler und ungeimpfter Staatsdelegitimierer sein, um zu finden, dass da etwas ganz faul im Staate Dänemark Venezuela ist, wenn in einer Phase dergestaltiger Anspannung und Bedrohung, in der zuvor an allen und Ecken mobilisiert und zu höchster Wachsamkeit aufgerufen worden ist, signifikante Teile des militärischen Personals Fiesta machen darf oder nun als irgendwie „unvorbereitet“ verkauft wird. Statt das einfach abzunicken oder sich über die Russen zu mokieren, sollte man sich lieber die Schaufel schnappen und buddeln.

    Aufgestiegen ist offenbar auch keines der venezolanischen Kampfflugzeuge.

    Doch – aber laut Telegram-Videos freilich erst am Mittag, als der ganze Feuerzauber bereits vorbei war. 😂🤣

    Aber diese Männer waren technologisch sehr weit fortgeschritten. Sie sahen nicht aus wie irgendetwas, gegen das wir zuvor gekämpft hatten.

    Aktiviert die Droiden!!1! Das waren ganz sicher Klonkrieger und / oder Echsenmenschen. Oder doch Taylor Swift.

    Die 20 Mann hätten, ohne einen Verlust zu erleiden, Hunderte getötet.

    Ja, ich mein, das ist ne schöne Geschichte, aber es gibt Drogendealer in Frankfurt, denen kann der Zoll jetzt nicht so viel aus dem Arsch ziehen. Wie viel Greenbacks bekommt der ominöse „Sicherheitsmann“ denn für seine Erzählung aus 1001 Karibiknacht? Seine Jettitanten mag er damit abholen oder The Donald im Bunker – aber doch keinen, dessen IQ auch nur knapp über Körpertemperatur liegt. Vermutlich ist das aber auch der einzige Zweck des Ganzen gewesen – also den Schmarrn dem Donald zu erzählen, der sich dann des „Ruhmes“ seiner „langen Kerls“ erfreuen und „USA! USA!“ rufen kann. Mit der Wirklichkeit oder den tatsächlichen Abläufen muss man Opa ja nun wirklich nicht immer behelligen…

    Und dann sei da noch eine schreckliche Akustikwaffe eingesetzt worden

    Sagt mal, Sportsfreunde – setzte man „der Gerät“ nicht besser vor dem Aussteigen ein, damit die Verteidiger gelähmt sind und man dann – Munition ist auch nicht ganz billig, gerade solche für „Spezialtruppen“ und technologisch fortgeschrittene CSI-Echsenklonkrieger von den Plejaden – gar nicht mehr viel machen muss? Also erst ballern die 20 Übermenschen hunderte Dschungelaffen über den Haufen und dann setzen sie noch „der Gerät“ ein, um dem Rest den Rest zu geben? Wirklich, das ist doch nur eine neue Folge aus dem Paulanergarten…

    Ansonsten erinnert mich diese „Superwaffen“-Story an Brennende Kälte. Denglers vierter Fall. Und der Schinken war – bei aller Kritik an Schorlaus Stil – weitaus überzeugender und unterhaltsamer geschrieben…

    Over and out.

    1. 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
      Wirklich, ich finde Ihre Kommentare in der Regel weitaus informativer und vor allem gedankenreicher als die zugehörigen Artikel – und manchmal spare ich mir den Artikel gleich ganz, ohne damit etwas zu verlieren. Außerdem sind das auch noch herzerfrischende Minuten der Lektüre, die Sie mir schenken. Eine Frische allerdings mit mehr als einem Hauch Bitternis.

      1. Schenken Sie mir Licht, wen genau Sie meinen, für 2020 habe ich einen halben Aktenordner mit „Fürchtet euch!“-Geboten… 🤷‍♂️

  14. Der Spekulationen gibt es reichlich und mit ziemlicher Bandbreite. Wenn wir schon mal dabei sind, eine fand ich nicht.
    Wie wäre es damit, dass Maduro selbst in diese Show einbezogen ist?
    Die Meldung von einem angeblich geplanten Treffen mit Trump läßt aufhorchen, die merkwürdige Wandlung der Anklage ebenso.
    Der Ablauf des Coups wirft Fragen auf, da er wie eine Parade und nicht wie eine militärisch reale Aktion ablief. Es ist geradezu lächerlich, dass ein Gefecht stattgefunden habe, in dem die eine Seite völlig vernichtet und die andere keine Verluste erlitt. Vielleicht hat sich ja tatsächlich einer der Typen beim Ausstieg die Finger geklemmt.
    Der Personen-/Objektschutz hatte keine Schilkas o ä gegen Huschras? Könnte sein, habe selbst schon mal vergessen an der Tanke zu tanken, aber mir eine Schrippe gekauft, kann vorkommen.
    Nach dem, was bekannt wurde, kann die Ausschaltung der Wachen nur ein Insidetjob gewesem sein, die Kubaner und Nichteingeweihten wurden von einem Killerkommando aus dem Wachpersonal liquidiert, auf Kommandoebene die Luftabwehr vor Ort, die Huschras konnten Parade fliegen.
    Ob es je klar wird, hängt von den Details ab. Ob die veröffentlicht werden ist anzuzweifeln.
    Hinzu kommt die Einschätzung Maduros durch einige Kenner der Lage. Maduro gab zwar den Chavisten, war aber nie einer. Es ist denkbar, daß er das Spiel mitmachte, um den großen Knall, den er auf jeden Fall nur als Leiche erlebt hätte, zu vermeiden. Das aber so hinzukriegen wäre für die Bevölkerung nicht die schlechteste Lösung.

    1. @OberstMeyer
      „Wie wäre es damit, dass Maduro selbst in diese Show einbezogen ist?“
      …und jetzt kassiert er die Belohnung von 50.000.000 US-Dollar bei Trump ab und wird Trumps Gouverneur in Deutschland 🙂

      1. Sicherlich nicht, aber eine Zeitlang Noriega spielen, wäre schon möglich. Ist ja nur eine mögliche Variante. Wäre auch nichts Neues, bedenkt man, wer so alles unter Adolf im Sonderknast saß.

  15. Der russische Botschafter in Venezuela gab im russischen Fernsehen ein Interview. Er erzählte eine andere Geschichte. Es gab überhaupt keine Leibwachen. Während des Zugriffs befand sich Niemand vom Wachpersonal in unmittelbarer Nähe von Maduro. Es gab nur den Sicherheitsdienst, welches den Palast sicherte, nicht aber die Person Maduro selbst. Als die Amerikaner landeten schossen sie auf Alles was sich bewegte. Sicherheitsleute und sogar auf Putzfrauen. Sie haben dort ein regelrechtes Massaker angerichtet. Das Militär wurde vielleicht gekauft, deshalb gab es keine Reaktion.

  16. Ich will nicht spekulieren, ob die Meldungen alle korrekt sind.
    Aber eine Bemerkung die wiederholt hier im Forum kam, kann unabhängig davon widerlegt werden, nämlich, dass der Einsatz der Akkustikwaffe unglaubwürdig wäre, weil er zu der Zeit, als er erfolgte, gar nicht mehr nötig war.
    Noch nie etwas davon gehört, dass das Militär gern Gelegenheiten nutzt, neue Waffen in Realumgebung zu erproben?
    Warum wurde denn die zweite Atombombe auf Japan abgeworfen, wo doch die erste schon genügt hätte, wenn wirklich der Zweck gewesen wäre, die Japaner zur Kapitulation zu zwingen.

  17. Apropos exotische Waffe: Propagandist Solovyev hält einen neue SMO gegen Armenien für nötig. Er hat Angst, dass Jerewan nach dem Verrat durch Moskau (für alle gaaaanz überaschend) von seiner „Schutzmacht“ abwendet.
    Vielleicht eine ganz gute Idee, sich zur Probe mal wieder an einem schwächeren Land zu versuchen, dessen Bevölkerungsgröße der Berlins ’45 entspricht.

  18. Maduro hat hinter den Kulissen einen Deal mit Trump gemacht :
    „OK, ihr könnt mich entführen, einsperren und vor Gericht stellen. Ist mir egal, aber nur, wenn ich jeden Abend von Uber Eats beliefert werde und ich mir aussuchen kann, was ich bestellen will. Darauf kommt es mir an. Wie ihr wisst, war ich mal Busfahrer und die müssen immer gut essen. Ich vermisse meinen alten Job. Nach meiner Haftzeit möchte ich dann als Busfahrer in Brooklyn arbeiten und jeden Tag von Station zu Station fahren. Das bereitet mir Freude und Erfüllung.“
    Dieses Statement von Maduro wurde heimlich von der CIA aufgezeichnet und übermittelt. Ich finde das bemerkenswert.

  19. Äußerst dubioser Tweet, das kommt im Artikel wirklich zu kurz.
    1) Die US Regierung hält sich bedeckt, kommentiert aber auch Trumps persönliche Sprecherin nicht? Also Absicht.
    2) „Akustikwaffen“ erzeugen die beschriebenen Symptome erst bei so extremen Lautstärken, dass sie auch für die US Soldaten dieselben Folgen gehabt hätten, außer wenn sie Ganzkörper-Schutzanzüge mit akustisch dichten Helmen trugen = unwahrscheinlich. Obendrein hätte Maduro dazu bereits etwas gesagt und zwar nicht „Happy New Year“.

  20. Der Nike-Trainigsanzug, den Maduro während seiner Entführung getragen hat, ist vielerorts ausverkauft. Besonders in der Größe XXL, die Maduro trägt (ja, er ist ein großer Mann).
    Auch das Komplettpaket mit Trainingsanzug, Schlafmaske, Wasser, Schnurrbart und Gehörschutz wird bereits angeboten.
    Nike plant eine Werbekampagne mit Maduro. Hier könnten sich für Maduro neue Verdienstmöglichkeiten erschliessen.
    Ist das etwa die Versöhnung von Maduro mit dem US-Kapitalismus?
    Und hier ist das gute Stück (noch nicht mit Maduro als Werbeträger):
    https://www.nike.com/de/t/tech-windrunner-jacke-aus-fleece-mit-durchgehendem-reissverschluss-dSR1Tg/HV0949-063?nikemt=true&cp=19424851510_search_&Macro=–x-20593626443—c—–9197297-00197602909371&dplnk=member

  21. Das Stillhalten der gesamten Flugabwehr kann nur national organisiert worden sein. Es gibt auch tragbare Flugabwehr, wo nur ein paar Kasernenchefs den Einsatzbefehl geben müssen. Jedes MG taugt dafür, egal welcher Hersteller bei Tieffliegern, insbesondere Helis.

    So mit rüberrufen und „schiess jetzt“. Kein Urlaub der Welt und kein Cyberangriff der Welt, kein Bombardment der Welt verhindert diese Art Gegenwehr.

    Nur massiver Druck in der gesamten Befehlskette kann so etwas verhindern.

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