
Die Kontokündigungen bei der Roten Hilfe und andere Organisationen zeigen, dass der autoritäre Staatsumbau nicht nur in den USA voranschreitet und das Verschwinden des Bargelds keine so gute Idee ist.
Eigentlich sind die Jahresendtage auch bei der linken Gefangenenhilfsorganisation Rote Hilfe eine Zeit, wo die politischen Aktivitäten etwas pausieren. Doch in diesem Jahr waren die letzten Tage für vielen Ehrenamtlichen und die wenigen Festangestellten der Roten Hilfe besonders stressig. Das zeigen gleich zwei Pressemitteilungen des RH-Bundesvorstands in den letzten Tagen.
Am 23. Dezember teilte die RH mit, dass ihr in einer konzertierten Aktion gleich zwei Banken sämtliche Konten gekündigt haben. Dabei handelt es sich um die sich selbst als sozialökologisch verstehende GLS-Bank und die Göttinger Sparkasse. Beide Banken haben angekündigt, die Konten der RH innerhalb von zwei Monaten auflösen zu wollen. Gründe haben sie nicht genannt. Daher ist die RH auch nur auf Vermutungen angewiesen. So heißt es in der Pressemitteilung:
„Nach Einschätzung der Roten Hilfe stehen die zeitlich eng aufeinander folgenden Kündigungen in direktem Zusammenhang mit der Entscheidung der US-Regierung unter Donald Trump, die sogenannte ‚Antifa Ost‘ als ausländische Terrororganisation zu listen. Diese Maßnahme hat keine Entsprechung im deutschen Recht und basiert auf einem einzelnen Strafverfahren mit äußerst fragwürdiger Beweislage. Die Bundesregierung hat die Einstufung nicht übernommen und mehrfach betont, dass von dem allein juristischen Konstrukt ‚Antifa Ost‘ keine erhebliche Gefährdung ausgehe. Dennoch entfaltet die US-Entscheidung faktisch globale Wirkung.“
In der zweiten Pressemitteilung vom 26.12. gab die RH einen Überblick über die bisherigen Reaktionen auf die Kontokündigungen und wies auf eine Veranstaltung unter dem Titel „Debanking und die Folgen für die Rote Hilfe e.V“ hin, die auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs kurzfristig angesetzt wurde. Diese spontane Terminierung war auch ein Akt der Solidarität und es ist wichtig, dass sich mit dieser neu geschärften Waffe der repressiven Staatsapparate viele Organisationen beschäftigen sollten, die nicht der Staatsraison folgen und auf funktionierende Kontoverbindungen angewiesen sind.
Rote Hilfe besonders betroffen
Das trifft auf die RH besonders zu. Der gemeinnützige Verein unterstützt Menschen, die von staatlicher Repression betroffen sind und ist auf ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen, auch die finanzielle Unterstützung wird schon seit vielen Jahren über Konten abgewickelt. Dass war in der Weimarer Republik noch anders, da wurden Mitgliedsmarken verkauft und die Spenden vor allem im Arbeitermilieu noch von aktiven Mitgliedern gesammelt. Auch in der NS-Zeit bestanden RH-Gruppen fort und sicherten neben der Unterstützung der Angehörigen von politischen Gefangenen auch den politischen Zusammenhalt der illegalisierten linken Organisationen.
Es gab bei älteren Mitgliedern daher auch Bedenken, als auch die RH ihre Finanzangelegenheiten von Banken erledigen ließ. Aber dieser Fortschritt setzte sich durch und selbst für hartgesottene Staatskritiker war kaum vorstellbar, dass die Banken mit ihrer Kündigung der Konten so schnell zum Teil eines repressiven Staatsapparates werden könnten. Schließlich wirbt ja die GLS damit, dass sie sichere und nachhaltige Konten anbietet und einen Raum für Vielfalt darstellt.
Die Taten sprechen lassen
Doch wie immer, wenn sich jemand besonders nachhaltig auf solche Werte beruft, sollte man misstrauisch sein, was die konkrete Umsetzung betrifft. „Wir lassen Taten sprechen“ ist die Rubrik mit den News aus dem Bankenbetrieb der GLS überschrieben. Dort ist aber wenig verwunderlich eine sehr sprechende Tat der GLS, nämlich die Kontokündigung der RH, gar nicht erwähnt.
Dabei veröffentlichte die GLS-Bank noch am 24. Dezember eine Stellungnahme, weil der Druck nach der Kontenkündigung gewachsen ist und sich auch andere Vereine und Initiativen fragten, wer ihnen garantiert, dass sie nicht die nächsten Opfer des Debanking werden. Schließlich ist auch die libertäre Organisation Anarchist Black Cross, die schwerpunktmäßig Gelder für Gefangene in Belarus, Russland und anderen autoritären osteuropäischen Staaten sammelt, vom Debanking betroffen. Sie unterstützt wie die RH auch antifaschistische Gefangene.
Doch die Stellungnahme der GLS beantwortet keine der Fragen.
Dort heißt es: „Wir führen über 11 000 Konten von sozialen, aktivistischen und karitativen Organisationen“ – und dennoch, habe man sich „von einigen wenigen Organisationen trennen“ müssen. Die GLS betont, die Kündigungen seien nicht politisch motiviert, sondern Ergebnis gesetzlicher und regulatorischer Pflichten, gestiegener Sorgfaltsanforderungen und einer Risikoabwägung, die am Ende „die gesamte Bank und ihre Gemeinschaft“ schützen solle.
RH nicht die einzigen von Debanking Betroffenen
Erst vor wenigen Wochen vermeldete die DKP, dass ihr die GLS-Bank die Konten schon zum 31. Dezember 2025 gekündigt hat. Auch ihr wurden keine Gründe genannt, aber es gab vorher von einer GLS-Mitarbeiterin eine gezielte Nachfrage nach einen Spendenkonto für Kuba. Tatsächlich berichtete bereits im Juni 2020 der linke Schweizer Vorwärts:
„Immer mehr Banken führen keine Inlandzahlungen mehr durch, die einen Bezug zu Kuba haben. Konkret: Mitgliederbeiträge und Spenden an Solidaritätsorganisationen werden verweigert. Es ist die Umsetzung der Verschärfungen der US-Blockade gegen Kuba hier bei uns.“
Im Sommer 2020 war allerdings nicht Trump, sondern Biden in den USA Präsident. Daran sollte man erinnern, wenn jetzt auch die RH hinter der die Kontokündigung den langen Arm von Trump sieht. Dabei haben sich die Staatsapparate in vielen Punkten gar nicht so sehr geändert gegenüber früheren Präsidenten. Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Sicherheitsbehörden auch in Deutschland schon lange mit der RH beschäftigen, die auch im Verfassungsschutzbericht beschuldigt wird, den Rechtsstaat zu delegitimieren, weil sie sich für Opfer von Repression in Deutschland einsetzt, die es ja offiziell gar nicht geben darf. Es gab vor allem in der Zeit als Horst Seehofer Bundesinnenminister war, sogar eine Diskussion, die RH zu verbieten. Das hat zu einer Solidarisierung bis in linksliberale Kreise geführt und der RH auch neue Mitglieder gebracht.
Durch Debanking kann man Solidaritätsorganisationen auch arbeitsunfähig machen, ohne sie direkt zu verbieten. Daran arbeiten repressive Staatsapparate in allen Ländern, daher wäre es verkürzt, jetzt nur auf die USA zu zeigen. Auch der gewaltfrei-libertären Zeitung Graswurzelrevolution wurden schon die Konten gekündigt, ebenso der Basisgewerkschaft Freie Arbeiter Union in Berlin. In beiden Fällen handelte es sich um unterschiedliche Banken. Das macht deutlich, dass Debanking eine Waffe ist, die alle ernst nehmen sollten.
Kann eine Einstweilige Verfügung helfen?
Die Rote Hilfe will mit einer Einstweiligen Verfügung durchsetzen, dass die Göttinger Sparkasse die Konten weiterführen muss und beruft sich dabei auf ihren Versorgungsantrag. Tatsächlich hat das rechte Compact-Magazin die Eröffnung eines Kontos bei der Sparkasse Burgenlandkreis im Oktober 2024 gerichtlich durchgesetzt. Zuvor waren auch Compact nach einer Spendenkampagne die Konten gekündigt worden.
Doch auf juristische Erfolge sollten sich Organisationen wie die RH ebenso wenig verlassen, wie auf die Solidarität der liberalen Zivilgesellschaft. Die Einreisesperre für die Leiterinnen von Organisationen wie HateAid sorgte für Protest auch von Regierungsvertretern, die sich nie dazu äußern, wenn kritischen Journalisten wie auch dmr Verfasser dieses Textes die Einreise in die USA verweigert wurden. Kein Wunder, Hate Aid kooperiert sehr eng mit den Behörden in Deutschland. Da ist für die RH keine Unterstützung zu erwarten, und sie sollte sie in diesen Kreisen erst gar nicht suchen. Immerhin gibt es seit kurzen die Internetseite Debanking stoppen, auf der die aktuellen Fälle aufgeführt sind. Ansonsten sollte man vielleicht den Rat von Anarchist Black Cross folgen und Spenden persönlich sammeln. Tatsächlich könnte die Willkür des Debanking denen Auftrieb geben, die vor einem Verschwinden des Bargelds warnen.
Siehe dazu auch auf Overton:
Flavio von Witzleben: „Ich könnte mir vorstellen, dass es eine politisch motivierte Kontokündigung war“
Gaby Weber: De-Banking oder: die Rache der Bundesbank?
Hakon von Holst: Gerichtsbeschluss erschwert finanzielle Austrocknung freier Medien
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Wer jetzt glaubt, Bargeld sei ein Ausweg, der sein gewarnt:
Dann zieht das Staats- und Oligarchengeschmeiß als nächstes einen Geldwäsche-Vorwurf aus dem Ärmel.
sind Banknoten nicht nummeriert?
gibt man seinen Fingerabdruck nicht beim Personalausweis ab?
sind Fingerabdrücke nicht auf dem Wahlschein nachweisbar?
Anonymität gibt es (bald) nicht mehr.
Ja, genau das ist zu erwarten. Zumal umfangreiche Nachweispflichten ohne Konten einfach nicht zu erfüllen sind.
Eine Art Luxusproblem, ich weiß, aber dreht den Spieß doch um, wo immer es geht. De-Banked die Bank… Ich habe das mit der GLS getan und meine Mitgliedschaft gekündigt. Ja, ich war auch einmal ein „Gut(gläubiger)mensch“. Ein Tropfen auf den heißen Stein, möglich, aber mittelfristig tut das vor allem Genossenschaftsbanken durchaus weh, wenn die Einlagen flöten gehen. Und immer mal wieder drastisch formulierte Mitteilungen über das Kundenpostfach halten die Aufmerksamkeit hoch…
PS: Man kommt wegen genossenschaftrechtlicher Sachen leider erst nach fünf Jahren raus aus dem Laden, aber so lange kann und sollte man für Aufruhr sorgen… Interessanterweise ist das zum Einlagenkonto gehörige Girokonto durch eben dieses Genossenschaftsrecht speziell geschützt und nicht ganz so einfach kündbar.
Ja und, wo ist das Problem? Vorhandene Guthaben – falls vorhanden – einfach auf andere Konten oder Andere übertragen. Habe es gerade testen dürfen. Ein Kontostand von 0,02 Euronen nervte nach 2 jahren dann doch und flugs wurde das Konto jetzt – fast fristlos aufs Jahresende – gekündigt, aufgelöst und das komfortable Guthaben überwiesen.
Überhaupt, was will man mit dem Modder den anfangen? Sparen, um sich mal das Pfllegeheim leisten zu können, dem Sozialstaat, sprich der Gemeinde diese Last abzunehmen? Warum das denn? Man bedenke auch, im fortgeschrittenen Alter sind alternative Gelegenheiten (statt Pflegeheim), Geld auszugeben relativ dünn gesät, oft auch nicht mehr dem Probanden zumutbar. Die wohl einzig sichere Gelegenheit, nicht unbedingt behelligt zu werden, dürften derzeit Rheinmetall-Aktien sein, aber selbst die, die Gewinne der jüngsten Vergangenheit scheinen ja schon alle abgeräumt zu sein. Gibts da eigentlich auch keinen Fonds ? Vor russischen Staatsfonds allerdings kann ich nur warnen.
Und wie schnell das alles fluppen kann, hat man ja jetzt bei Baud gesehen. Leute, es ist später als ihr denkt! Um so ins Fadenkreuz zu geraten muß man auch nicht gerade NATO-Militärexperte oder sowas, oder Geheimdienstler gewesen sein. Da reicht es vollkommen aus, mal das ein oder andere Scheinchen in den falschen Klingelbeutel gesteckt zu haben. Und um auf die Caymans zu kommen, na ja, da muß das Nuggetsäckchen schon größeren Umfang anzubieten haben. Und die Schweiz flüchten? Wie denn das? Nur die Flocken? Die deutsche Kavallerie nicht vergessen! À propos Steinbrück, Ouagadougou ist weit, soll aber – zumindest lt. Duckduckgo und dortigen diversen MSM-Fundstellen – noch halbwegs mach- und nutzbar sein. Aber ehrlich, Burkina Faso – ist das nicht ziemlich …
Gibt’s da Menschen, die deswegen Obdachlos und Hungrig auf der Straße gelandet sind?
Und was ist der Hintergrund des Debanking, eine EU-Gesetzgebung* oder ist das nur vorauseilender Gehorsam gegenüber einer Geheimen-Regelbasierten-Ordnung?
* https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungskonten-Richtlinie
Danisch hat dazu mal etwas geschrieben nachdem man das Spiel auch bei ihm abziehen wollte.
Er vermutet, dass es über Zoll oder sonstige Ermittlungsbehörden Hinweise an die Banken gibt, dass man bei bestimmten Personen Geldwäsche vermutet und dann folgt wohl recht fix die Kündigung, um sich des Problems pro aktiv zu entledigen.
Der Hintergrund ist natürlich politisch.
Gab es da nicht auch Kontoküdigungen bei lokalen AFD-Verbänden, bei Aya Velasquez oder Fabio von Witzleben. Keiner Erwähnung wert?
Selbst ich habe als Maskenloser mein Konto verloren. Nicht so wichtig!
Nowak, wie er leibt und lebt. Immer einseitig unterwegs, kann ich nicht mehr ernst nehmen. Er hat seinen Niemöller nicht gelesen und wird es voraussichtlich auch nicht mehr tun.
Schade. Die Rote Hilfe oder die DKP find ich ja auch gut, aber was weiß ich schon.
Nachtrag! Bis aufs Gendern. Danke Motonomer!
Ich habe gar kein Konto mehr.
Nicht einmal mehr eine eigenen Wohnung, auch seit Sommer 2020.
Tja, so schauts aus.
Es scheint unter ihrer Brücke aber noch Internet zu geben……
Ja, ich habe ja auch noch ein paar Damen die mich unterstützen.
Ansonsten, surfe ich auch des Öfteren wo es eben einen Hotspot gibt… das passt scho……
Alle oben genannten Organisationen „Gendern“ gleich in den ersten Zeilen.
Da muss ich mit recht nachfragen, wie Links die Organisationen eben auch wirklich sind.
Und wenn dem so ist, wie ich es spätestens seit dem Frühjahr 2020 vermute, hält sich mein Mitleid doch stark in Grenzen.
Und, wenn erst die CBDC´s kommen, ist eh alles gelaufen.
„In der zweiten Pressemitteilung vom 26.12. gab die RH einen Überblick über die bisherigen Reaktionen auf die Kontokündigungen und wies auf eine Veranstaltung unter dem Titel „Debanking und die Folgen für die Rote Hilfe e.V“ hin, die auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs kurzfristig angesetzt wurde.“
Warum gibt es erst Widerstand vom Chaos Computer Club, wenn es linke Gruppierungen betrifft? Solche Aktionen gibt es schon seid 2015 vor allem gegen AFD-nahe Kreise. Dort wurde es von linken Kreisen häufig beklatscht und sogar eingefordert.
Ich nehme linken wie konservativen Kreisen das Eintreten für Meinungsfreiheit nicht ab. Die schreien alle immer nur, wenn es ihre Filterblase betrifft. Die Konservativen vom Kontrafunk zum Beispiel regen sich heute zu Recht auf aber waren beim Radikalenerlass in den 1970s ganz vorne mit dabei. Und die Antifa ist schon seid ihrem Entstehen häufig durch antidemokratische Verhaltensweisen aufgefallen. Das sind doch Alles Heuchler.
Der Kontrafunk ist da nicht ganz so einseitig, lediglich beim Thema Israel ist das ein typisch konservativer Totalausfall wie man sie zuleide kennt.
Waffe? Die beste Kampfdrohne ist mein Faltenarsch!
Eins ist doch jetzt glasklar: die Menschen- und Bürgerrechte sind definitiv auf dem Rückzug – ein Offenbarungseid für „Unsere Demokratie“.
Vor allem auch ein Offenbarungeid für „Die Linke“ und alles was sonst so unter dem Label „Links“ firmiert.
Haben die doch zu allem bisher geschwiegen, wenn es die „richtigen“ traf, oder z.T. es sogar offen bejubelt.
Die Naivität der Organisationen ist geradezu entzückend. Keine Ahnung von den Zusammenhängen, aber unglaublich große Klappe.
Hier eine kurze Zusammenfassung, die so schon seit Jahrzehnten gilt: Wer in den USA Geschäfte machen will, muss die US-Sanktionslisten beachten. „Geschäfte“ bedeutet zum Beispiel auch Zahlungsverkehr.
US-Banken müssen die Sanktionen durchsetzen, auch bei Auslandsgeschäften. Also verlangen sie auch von ausländischen Banken die Beachtung der Sanktionen, sonst gibt es keinen Auslandzahlungsverkehr. Ohne AZV kann eine Bank auch gleich schließen.
Sanktionen können sich auf Personen, Organisationen oder Länder beziehen. Die GLS hat also keine Wahl, selbst wenn sie gar keinen eigenen Marktauftritt in den USA hat: Keine Geschäfte mit Organisationen, die Geschäfte mit Sanktionszielen machen.
Vielleicht hätte die EU sich dagegen wehren können, aber erstens hingen sie die meiste Zeit am Rockzipfel der US-Regierungen und zweitens haben sie ihre eigenen Sanktionslisten, die sie mit Tricks auf der ganzen Welt durchsetzen wollen.
Mit dem jüngst diskutierten „Debanking“, wo Banken aus Eigenantrieb oder nach Beschwerden Konten gekündigt haben, hat das wenig zu tun. Das ist eine andere Baustelle. Vergleichbar ist eher der Fall Jaques Baud.
Rischtisch… 👍
Wer die Klappe so weit aufmacht, sollte den Artikel gelesen haben. Da geht es nicht um „Sanktionslisten“. Auch sollte ein Leser die Darstellung der DKP und die Stellungnahme der Bank gelesen haben.
Ich will mich nicht lang damit aufhalten, deshalb nur mein Fazit:
Das Debanking ist keine „politische“, vielmehr eine militärpolizeiliche Waffe, angewandt im und vom Geheimdienstverbund der NATO-Staaten, sie funzt auf der Basis persönlicher Bedrohung von Mitarbeitern der Behörden, einschließlich Polizeibehörden, und Banken. Früher hieß ein analoges System „GESTAPO“.
Natürlich geht es um US-Sanktionslisten, auf denen „die Antifa“ jetzt steht. Rote Hilfe vertritt die Mitglieder – GLS führt Konten – GLS muss am internationalen Zahlungsverkehr teilnehmen – US-Korrespondenzbanken müssen Sanktionslisten beachten – ganze Kette zurück bis zur Kontokündigung bei der GLS.
Man kann sogar an verschiedenen Stellen „mutmaßlich“ einfügen, macht für die Wirkung keinen Unterschied.
Ihre Parallelen zur GESTAPO sind aus der Luft gegriffen, Da gäbe es zwar auch heutige Entsprechungen, aber nicht in diesem Fall.
Sanktionen (fast) jeder Art sind rechts- bzw. völkerrechtswidrig. Also natürlich darf man sich denen widersetzen!
Was wäre, wenn bspw. einfach keine Bank die EU-Sanktionen gegen die eigenen Bürger umsetzen würde? Es würde gar nichts passieren, denn welche Handhabe hätte der EU-Rat? Es gibt ja kein Gerichtsurteil! Keine Rechtstitel! Nichts!
Es ist pures antidemokratisches Duckmäusertum!
Naja, ohne Banklizenz kann so eine Bank halt dann auch den Geschäftsbetrieb einstellen.
Die EZB hat Vorschriften, Firmenkredite als höheres Risiko für die Bank zu bewerten, wenn der Kreditnehmer sich nicht zu Diversity und Klimaschutz bekennt. In so einem Umfeld ist „rechtswidrig“ ohne Substanz.
Es wird immer so getan, als seien Banken
mächtig. Die wahre Macht liegt bei denen, die die Banken kontrollieren.
Neben den Debanking gibt es auch noch die Sanktionen, wie sie gegen den schweizer Militär Baud verhängt wurden.
Wenn „wir Linken“ hier uns über Debanking, diese moderne Form der Reichsacht, beschweren, vergessen wir gerne das Debanking und andere Maßnahmen auch Rechte und AfD-Politiker betroffen haben. Das fanden viele von uns auch noch gut und begründeten dies mit antifaschistischen Kampf. Wenn man gegen westliche Doppelmoral argumentiert sollte man sich eigener Doppelmoral enthalten. Sie schlagen auf die AfD und meinen uns. Leider haben das einige zu spät begriffen.
Diese Einseitigkeit eines Teils der Linken macht linke Politik insgesamt unglaubwürdig. Deshalb halte ich Forderungen nach einen AfD-Verbot, wie sie das radikalisierte, staatstragende Kleinbürgertum, Staatsomas gegen Rechts, Olivgrüne und die Obrigkeit der Linkspartei fordern, für grundfalsch.
Linke Selbstkritik in dieser Frage wäre angebracht. Das fordern wir aber gerne von anderen, selbst halten wir wenig davon.
Macht uns das glaubwürdig?
Es geht ja noch nicht mal wirklich um links oder rechts, sondern ob ein Medium oder eine Person dem gerade regierenden Machtkartell zu unbequem wird. Während Corona hat es auch Kontenkündigungen ohne Ende gehagelt und da ging es nicht um rechts oder links.
Als es die vermeintlich richtigen traf, war das keine Nachricht. Jetzt wo die Einschläge näher kommen, sorgt sich der Herr Nowak. Spürt er schon den Atem das kälteste aller kalten Ungeheuer?
Hier auf Overton wurde Debanking schon mehrfach thematisisert, auch der gegen „Rechtskonservative“.
Ihr heult schon wieder sinnlos rum, ihr blauen Pussies.
Die Mitte, aka herrschende Kreise, fühlt sich bedroht, schlägt um sich, nicht nur in den usa… Man muss wohl in den finanziellen Untergrund, irgendwie inkognito…
Passt dazu: Frz. ICC-Richter, von USA sanktioniert, spricht darüber wie das so ist. (Baud 1.0)
„Nicolas Guillou, French ICC judge sanctioned by the US: ‚You are effectively blacklisted by much of the world’s banking system‘
Six judges and three prosecutors at the International Criminal Court have been sanctioned by the Trump administration. In an interview with Le Monde, Guillou discusses the impact of these measures on his work and daily life.“
Interview by Stéphanie Maupas (The Hague (Netherlands) correspondent)
November 19, 2025
https://www.lemonde.fr/en/international/article/2025/11/19/nicolas-guillou-french-icc-judge-sanctioned-by-the-us-you-are-effectively-blacklisted-by-much-of-the-world-s-banking-system_6747628_4.html
Guter Beitrag 👍💪
„‚You are effectively blacklisted by much of the world’s banking system‘“
Wer erinnert sich da nicht allzu gerne an den Dialog in Rick’s Café zu Casablanca: „Such much?“
😂👍
Heul leise Novak!
Jetzt plötzlich nachdem die sog. „Linken“ selbst von politisch motivierten Kontokündigungen betroffen sind, jammern sie rum.
Hab mich Zeit meines Lebens eigentlich als „links“ angesehen. Aber diese Shitshow, die seit Jahren unter dem Label „Links“ veranstaltet wird, kann ich inzwischen nur noch mit tiefester Verachtung betrachtet.
Einen ganzen Artikel über die Kontokündigung der RH und kein einziges Wort über die zahlreichen Kontokündigungen von echten (!!!) Regierungs- und Systemkritiker, so viel Selbstgerechtigkeit muss man erst Mal schaffen Herr Novak.
Und nebenbei viel dieser bisherigen Kündigungen wurden von sog „Linken“ noch bejubelt.
Herr Nowak wundert sich über Widerspruch in Anspruch und Wirklichkeit bei der GLS?
Herrn Kayvan Soufi-Siavash (aka Ken Jebsen) wurde seit Konto bei der GLS schon vor einigen Jahren gekündigt.
Herr Nowak und seine Genossen sollte sich mal das Zitat von Herrn Martin Niemöller hinter die Ohren schreiben, und dann mal selbstreflektiert darüber nach denken, warum die sog. „Linken“ die politischen Kontokündigungen bisher eher gefeiert als kritisiert haben:
„„Zuerst kamen sie für die Kommunisten, und ich habe nicht gesprochen, weil ich kein Kommunist war. Dann kamen sie für die Sozialisten, und ich habe nicht gesprochen, weil ich kein Sozialist war. Dann kamen sie für die Gewerkschafter, und ich habe nicht gesprochen, weil ich kein Gewerkschafter war. Dann kamen sie für die Juden, und ich habe nicht gesprochen, weil ich kein Jude war. Dann kamen sie für mich – und es war niemand mehr da, der hätte sprechen können.“
👍👍👍
Wann und wo hat die Rote Hilfe Kontokündigungen von irgendwen bejubelt?
Mir geht es auch so, dass ich zunehmend weniger Verständnis für eine Sicht habe, die im Kampf gegen Rechts nahe zu jedes Mittel für gerechtfertigt hält. Abgesehen davon, dass diese Bezeichnung immer beliebiger wird. Ich habe durchaus den Eindruck, dass man sich bei den politischen Kräften, die sich als „links“ begreifen, noch immer nicht versteht, dass sie helfen die Schwerter zu schmieden, die man auch gegen sie selbst führen wird.
„…ein einziges Wort über die zahlreichen Kontokündigungen von echten (!!!) Regierungs- und Systemkritiker…“
Dann nennen Sie mal einige. Ich befürchte, da kommt nicht viel. Übrigens AfD´ler sind in der Regel keine Systemkritiker, im Gegenteil, die wollen das System sogar noch ausbauen/festigen.
Sie sind oder waren sicher mal so links, wie Hitler ein Kommunist war. Man, ihr Faschotrolle seid einfach zu köstlich.
gelöscht wegen doppelpost
„Und nebenbei viel dieser bisherigen Kündigungen wurden von sog „Linken“ noch bejubelt.“
So sieht das aus …
Wenn solche sagen “ ich habe Marx gelesen“ dann ist das ihre größte Lüge ..
Und was nützt es Marx zu lesen, wenn das Herz dazu fehlt ..
Mein Vater ganze Bände Marx, Engels, alleine ich habe Ihn niemals ein Buch lesen sehen können ..
Zutiefster Oportunismus , konnte ich schon DDR beobachten ..
Ich habe viel Bücher von Ihn gelesen, schon als Stift , alleine als Er starb mir hat Er mir nicht 1 Buch vererbt sondern denen, die nie eines gelesen haben, und was wollten die bitte mit diesen Büchern ?
Nehme an die sind auf dem Müll gelandet am Ende.
Das waren in meinen Augen niemals wirkliche linke, bessere bürgerliche schon eher ..
Allerdings war mir damals schon klar das es sich irgendwann rächen wird… o(
Ich habe nie was geerbt, auch nie was bekommen von niemanden. War immer der Außenseiter, und das ging mit meiner R Flucht los . Aber das Vater bei den Büchern nicht einmal an mich gedacht hat, hat weh getan.Mir zumindest. Gerade DDR Bücher, da gab es wirklich richtig gute, und diese haben mich auch geprägt. Was nützt all das Wissen, wenn das Herz fehlt ..
Den Ken Jebsen habe ich neulich auch mal wieder kurz gesehen. Der ist nicht gut gealtert. Sehr aufgedunsen, grauhaarig und faselte was davon, dass es Gott gäbe. Die paar Sekunden haben gereicht. Den alten Jebsen, der in einer großen Bibliothek saß, viele Bücher las, wobei ich mir da manchmal nicht so sicher war, und super Interviews machte, gibt es nicht mehr. Der Niedergang fing aber schon vor Corona an mit einem Krall-Interview oder Klimawandelleugnern. Ist halt schon blöd, wenn man als Walddorfschüler keine Naturwissenschaften kann, nicht einmal Grundwissen und auch keine Sprachen.
Das Niemöller-Zitat kennt der Nowak sicher.
Ich vermisse eher den Dirk Pohlmann. Der ist sich immer treu geblieben. Und Patrik Baab macht jetzt solche Interviews.
https://www.youtube.com/@PatrikBaab-Official/videos
Weil ja auch ein einzelner Naturwissenschaftler das über viele Disziplinen reichende Thema Klimawandel überblicken kann…. und da natürlich auch keinerlei finanzielle Interessen mit reinspielen. Alles Leugner, genau!
Kayvan Soufi-Siavash war halt einer der ersten, den die Zensur auf YT und dann auch das De-Banking traf.
Kann keinen Niedergang bei ihm sehen, eher Wandel und er redet definitiv langsamer :).
Hier mal ein aktuelles, kurzes 😉 Interview mit ihm. Interessante Vita.
https://www.youtube.com/watch?v=T4GHSolVGyE
Aber es geht nicht um Kayvan, sondern darum, wie in diesem Land und der ganzen EU immer mehr totalitäre Bestrebungen aufkommen und die sog. „Linken“ bestenfalls geschwiegen, meist sogar applaudiert haben und schlimmsten Falls so gar aktiv dran beteiligt waren gegen „Gedankenverbrechen“ vor zu gehen,.
Für die „Wir impfen Euch alle“-Linksfaschisten bedeutet Toleranz : „Du darfst unserer Meinung sein, sonst hauen wir dir die Fresse ein!“.
Und Nowak mag das Niemöller-Zitat kennen, verstanden hat er es offensichtlich nicht.
Sein Portal KenFM wurde sogar gehackt und die registrierten User angeschrieben. Das sind dann wohl diese „linken“ Aktionen, die Linke feiern, weil es trifft ja die Richtigen.
Etwas ähnliches gab es auf dem aktuellen CCC übrigens auch zu einem rechten Datingportal, was man gehackt und gelöscht hat und sich in dem Vortrag noch über „weinende“ Nazis lustig machte.
Glaubt eine solche Linke wirklich, dass sie am Ende noch Mehrheiten findet? Das ist einfach nur ekelhaft und durchtränkt von Doppelmoral und -standards, maximal abstoßend.
Wobei: Die Antwort kann ich mir eigentlich selbst geben. Wer so verbissen unfair spielt und auch mit Gewalt andere stumm schalten will, der sucht keine Mehrheiten, sondern einfach nur Macht um jeden Preis.
Ich denke, Georg Schramm würde die GLS-Bank heute nicht mehr empfehlen….
– Rote Hilfe
„Die Rote Hilfe unterstützt seit über 100 Jahren alle Linken, die wegen ihres politischen Engagements vom Staat verfolgt werden.“
https://rote-hilfe.de/ueber-uns/wer-ist-die-rote-hilfe
.
– Rote Hilfe in Aktion
„08.07.2025 | Pressemitteilung
MAJA T. NACH ÜBER 30 TAGEN HUNGERSTREIK IN LEBENSGEFAHR – BUNDESREGIERUNG SCHWEIGT WEITER
Noch immer sitzt die Antifaschistin Maja T. in ungarischer Isolationshaft.“
https://rote-hilfe.de/meldungen/maja-t-nach-ueber-30-tagen-hungerstreik-lebensgefahr-bundesregierung-schweigt-weiter
.
– Maja T.
„Das Gericht in Budapest hat weitere vier Verhandlungstage gegen die mutmaßlich linksextremistische Person Maja T. terminiert: (…)
Die ungarische Justiz wirft T. vor, im Februar 2023 in Budapest an Gewalttaten gegen tatsächliche oder mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt und für schwere Körperverletzungen mitverantwortlich gewesen zu sein. Das ungarische Strafrecht sieht für diese Vorwürfe bis zu 24 Jahre Freiheitsstrafe vor.“
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ungarn-maja-t-budapest-komplex-weitere-termine
.
– Novak und Maja T.
https://overton-magazin.de/top-story/maja-t-beendet-hungerstreik-im-ungarischen-gefaengnis/
. /
https://overton-magazin.de/top-story/maja-t-beendet-hungerstreik-im-ungarischen-gefaengnis/#comment-263124
.
Ich hab mich mit dem Fall Maja nicht beschäftigt. Aber Orban ist bei allem Pragmatismus intern., wofür ich sehr dankbar bin, innenpolit. ein opportunistischer, ekelhafter Kommunistenfresser.
Das antikommunistische Gegeifere in Budapest bei den Demos, als die Wende war, passte auf keine Kuhhaut. Unerträglich der Kryptonationalismus, an dem übrigens sich auch Linke beteiligten. Der „Studentenführer“ (ha welche großes Wort) Orban ganze vorne dabei.
p.s. Ich weiß nicht obs stimmt, aber wenn die Wende nicht passiert wäre, wäre Orban angeblich uU ein Soros-Mann geworden.
Er soll in den 1980ern ein Stipendium von denen gehabt haben, als Rechtswissenschaftler in England studierend. Dann änderte sich der Wind in der Heimat und er begriff, welch histor. Gelegenheit sich für einen Napoleonkomplexbeladenen wie ihn in diesem kl. Land auftat. Also hing er sein Fähnlein woanders hin.
The rest is history.
Da hat Maja – den Fall unbesehen – mehr Loyalität in den Knochen.
Das soll nicht heißen dass FIDESZ keine polit. Kärnerarbeit geleistet hat.
Aber von nix kommt nix. Ohne Deals kommst du nicht in die Nähe des Parlaments…
Und der ungar. Konservativismus in Richtung Üblerem, der sich als antiottomanische, superkatholische Bastion auf dem Lande etablierte, ist nie verschwunden.
Die Russen haben da was drübergestülpt. Aber das war darunter war, blieb in der „nationalen Identität“ und in den „Traditionen“ des Denkes bewahrt.
1989 gingen die Russen wieder, der Rest blieb…
Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab‘ ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp‘ ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff‘ ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.
Busch hat das schon gut erkannt ..
Es rächt sich nun bitter bei DKP und RH das genau das unterdrückt wurde …
Mit Links hatten die immer weniger noch zu tun , konnte man am besten bei Wagenkencht sehen nachdem Sie und einige die linke verlassen hatten, diese verbalen Gehässigkeiten über Sie aus diesen Kreisen damals , welch Arroganz.
Jeden der ein wenig nur gebildet ist in diesem bereich weiß, das FInanzkapital ist immer der reaktionärste Teil des Kapitals . Und in Zeiten von KI sind die Auswirkungen nun ganz andere..
Ich saß mit meiner Ex S Bahn und gab da so einem Obdaschlosen 2€ und ich fragte Sie warum Sie denen nie was gibt.. Ihre Antwort “ Ich zahle Parteibeitrag, da ist Ihnen am meisten geholfen “ …
Da wurde mir einiges klar . Und Sie verfüge über wesentlich mehr Geld als ich ..
Viele in diesen kreisen hatten es sich doch sehr gemütlich eingerichtet in diesem System, was sich wohl nun rächt.
Wer zur Selbstkritik nicht mehr fähig ist, ist auch nicht mehr lernfähig ..
Die ganzen gehässigen Bemerkungen damals , nur weil ich Pritaten Wähler war, und doch, Schadenfroh bin Ich nicht , denn das ist nicht das Ende einer Entwicklung , sondern der ANFANG .
>>> das FInanzkapital ist immer der reaktionärste Teil des Kapitals <<<
Mehr noch. Anders als sich das in der Produktion realer Gebrauchswerte verwertende industrielle Kapital, suspendiert das zur Hegemonie gelangte Finanzkapital die geschichtliche Dialektik, denn es bringt keine antagonistische Arbeiterklasse hervor. Allerdings funktioniert das nur solange, bis die Blasen- und Verschuldungsökonomie des Finanzkapitalismus, die ja ein Versuch des Davonrennens vor der Verwertungskrise der Realproduktion ist, platzt. Die Krise bei uns eskaliert immer mehr und trotzdem bekommen die Linken kein Bein mehr auf den Boden. Wie die Arbeiterklasse unter Vorherrschaft des Finazkapitals sind sie ruiniert, marginalisiert und verschwunden. Die Katastrophe wird daher wohl ohne relevante Gegenwehr ihren Lauf nehmen und die Chance auf eine sozialistische Neuordnung kann nur aus solchen Ländern (oder mit deren Hilfe) kommen, deren Volkswirtschaften in der Ära des Finanzkapitals auf die Produktion von Realwerten vergattert sind.
++
Der Nowak ist so schön von vorvorgestern und einseitig:
Deshalb entgeht ihm auch die Ironie, wenn wer von HateAid oder diesen anderen US-„N“GOs, die als „trusted flagger“ arbeiten, von der Trump-Regierung (Mike Benz) geflaggt werden und eine Einreise verweigert wird.
HateAid ist übrigens verdächtig nahe gewählt zu Hate Inc. (da war doch was mit Twitter files …)
Dann könnte man sich noch die Fragen stellen, was solche tollen NGOs mit Palästinensern gemacht hätten oder Anderen, die gegen den Genozid in Gaza sprachen und sprechen?
Der Kapitalismus ist nun mal nur eine Vorstufe zum Faschismus.
Wer kapitalistische Parteien wählt oder nichtwählt, der wills doch nicht anders.
Mal ein Beispiel, wie man das Thema journalistisch aufarbeitet:
https://multipolar-magazin.de/artikel/de-banking
Ob Herr Nowak den Unterschied zwischen seiner politischen Agitation und echten Journalismus erkennt?
(War ein rhetorische Frage, die Antwort dürften allen, die Nowaks Artikel seit längerem kennen, klar sein.)
Man muss sich schon fragen, wann es auch Privatpersonen trifft, die nicht mehr die passenden Meinungen vertreten.
Ok, mit Jacques Baud haben wir ja schon ein Beispiel.
Zuallererst: ich finde es ausserordentlich erfreulich, dass diese Systemhuren bei der RH endlich mal dieselbe Medizin zu kosten bekommen, welche sie denjeigen zudachten, welche „rechts“ sind.
Bitte mehr davon – viel mehr !
Mal ganz abgesehen davon, dass die RH unter anderem sich nicht nur für den Antifa-Abschaum im Allgemeinen, sondern auch für die Hammerbande im Besonderen einsetzt – beides eine Pest im wahrsten und eigentlichen Sinne des Wortes, welche dringend ausgemerzt gehört (hmmja – ich sehe die Komik im Wort ausgemerzt) …
Jedenfalls, wer Verbrecher wie die Antifa unterstützt, gehört hinter Gitter.
Ja klar, nicht in Deutschland – die neue SA – also die Antia – darf hier wieder wüten wie in den besten Zeiten der 1930er, heimlich unterstützt von Staates wegen, und das mit Millionen.
Doch nun brennt die Lunte – danke, Trump, fürs anzünden.
Irgendwann wird, einmal mehr, Deutschland zurück gebracht auf den richtigen Weg – und einmal mehr von aussen.
Es dauert noch, aber hoffen wir, nicht mehr allzulange ….