
Richtig oder falsch: Mit diesen Attributen führte der Kampf gegen rechts einen Kampf für die Demokratie. Man sollte sich nicht täuschen lassen – denn das ist ein völlig falscher Ansatz.
Am letzten Wochenende hat Harald Martenstein eine fulminante Rede zur Lage der Demokratie und des Kampfes gegen rechts gehalten: Prozess gegen Deutschland nannte sich das Happening in Hamburg. Martenstein sprach vor einem größtenteils entsetztem Publikum. Seine Worte ordneten die Gemengelage ein, wie man das heute gerne nennt – wer rechts abschaffen will, so der Publizist, der schaffe die Idee der Demokratie ab. Denn jede Demokratie habe immer und überall zwei Komponenten gekannt: linke wie rechte Kräfte – ein wichtiger Gedanke, der so gut wie nie Beachtung findet. Dass man rechts und rechtsextrem als Synonym führe, habe es möglich gemacht, rechte Persönlichkeiten und Ansichten zu ächten. Die Reaktion des Publikums: Beschämend, weil buhend – aber auch selbstentlarvend.
Über Martensteins Auftritt ist im Laufe dieser Woche viel berichtet und nachgeschoben worden – wir können uns also an dieser Stelle sparen, in den Chor einzustimmen. Nur ein Satz, der viel zu wenig Beachtung fand, soll hier und jetzt nochmal behandelt werden. Martenstein sagte: »Bei all diesen Fragen kommt es nicht auf richtig oder falsch an. Es geht nur darum, ob etwas in einer Demokratie erlaubt sein muss oder nicht.« Dieser Aspekt ist absolut zutreffend – und findet auch viel zu selten Berücksichtigung in der Debatte. Was in gewisser Weise nachvollziehbar ist, denn sich einzugestehen, dass man zwar etwas dürfen sollte, ohne dabei recht zu haben, will sich wohl niemand gerne. Wann hat das angefangen, dass man die Entitäten richtig und falsch zu demokratischen Grundsatzwertungen machte?
Als die Demokratie noch amoralischer war
Gehen wir einige Jahre zurück, schauen wir ins Jahr 2013 – das ist gerade mal dreizehn Jahre her. Damals ging es um ein Parteiverbot. Nein, nicht um die Alternative für Deutschland. Die gab es damals noch nicht. Der NDP sollte es an den Kragen gehen. Zwar war diese Partei längst auf dem sinkenden Ast, aber in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen saßen noch eine Handvoll Angeordneter in den Landtagen. Die Debatte um ein Parteiverbot war verkorkst, weil die NPD im Laufe vieler Jahre zu einer Partei geworden war, die derart von V-Leuten (Vertrauensleuten) des Verfassungsschutzes unterwandert war, dass man nicht mehr genau wusste, wo die Partei aufhörte und der Staatsschutz begann. Die Liberalen der FDP sprachen sich weitestgehend gegen einen Verbotsantrag aus – und das nicht etwa, weil sie es im Angesicht der V-Leute-Problematik für pragmatisch hielten, sondern aus einem ganz lapidaren Grund: »Dummheit kann man nicht verbieten.«
Hinter dieser Despektierlichkeit steckte ein elementarer Grundgedanke: Wenn eine freiheitlich-demokratische Grundordnung überhaupt etwas bedeuten soll, dann wohl die Möglichkeit, auch falsch liegen zu dürfen – und zwar ohne dass sich daraus ein Anspruch ergibt, jene, die glauben für das Richtige zu stehen, müssten vor »den Falschen« geschützt werden. Anders gesagt: Die Kategorien richtig und falsch galten 2013 im Debattenraum noch als relativ ungeeignet, um dem demokratischen Wesen gefällig zu sein. Ja, man könnte mit einiger Berechtigung sogar behaupten, dass es sogar so wahrgenommen wurde, dass dieses Wesen das Falsche wie das Richtige gleichermaßen zulassen müsse. Auch deshalb, weil nicht immer klar ersichtlich ist, was denn nun eigentlich richtig oder falsch ist.
Ein mögliches Verbotsverfahren wurde natürlich weiter diskutiert, viele wollten die NPD dennoch verbieten, weil das ein richtiges Signal sei – man würde symbolisch zum Ausdruck bringen, dass man das Richtige tun müsse, um in dieser Gesellschaft Bestand zu haben. Damals lag freilich auch schon einiges im Argen, 2013 war die Demokratie nicht etwa noch in Ordnung. Aber gewisse Basics schienen noch halbwegs intakt. Dass das demokratische System tendenziell eher amoralisch zu interpretieren sei, verstanden in jenen Jahren noch einige – wenn vielleicht auch nur die kriselnden Liberalen, die noch einige wenige lichte Momente kannten. Dummheit konnte man nicht verbieten – viele münzten das damals auch auf die FDP und die musste es aushalten, tat das auch. Denn ob es nun richtig oder falsch sei, einer Partei und deren Mitgliedern mit beleidigenden Worten zu begegnen, spielte keine Rolle: Man konnte die Frechheit wie die Dummheit nicht verbieten – beides musste im demokratischen Raum möglich sein. Ja, mehr noch: beides waren immanent wichtige Aspekte der demokratischen Gesinnung. Mit einer Einschätzung falsch liegen, vielleicht sogar gegen alle wissenschaftlichen Standards, und damit hausieren gehen, vielleicht sogar eine Partei gründen: Wenn das System das nicht mehr hergab, konnte und musste man an der demokratischen Grundierung des Gemeinwesens zweifeln. Zwei Jahre später begann es dann, dass man die beiden genannten Antonyme heranzog, um über die Bürger und deren Gesinnung zu richten.
Das Erlaubte als Gefährdung
Im Zuge der Flüchtlingskrise verschob sich etwas im Lande. Nicht nur, dass plötzlich viel mehr Menschen – aus einem anderen Kulturkreis – in deutschen Städten und Weilern lebten: Auch die Stimmung veränderte sich. Die einen waren entzückt und liefen zu den Bahnhöfen, winkten dort den Flüchtlingen zu, halfen und wollten eine Willkommenskultur kultivieren. Zuweilen fragte man sich, was mit dieser Haltung kompensiert werden sollte, denn häufig hatte man das Gefühl, als sei die pure Freude am Fatalismus ausgebrochen. War es ein Freudenfest, wenn Menschen ihre Heimat aufgeben mussten und teils auch wollten? Die andere Seite wurde zunehmend missmutiger, fühlte sich schon vor der Ankunft von Flüchtlingen nicht mehr gesehen und vernommen und befürchtete, nun endgültig ausgeblendet zu werden – außerdem fragte man sich, wie man mit den verschiedenen Mentalitäten zurechtkommen sollte. Aus diesem Spannungsverhältnis erwuchs nicht etwa eine Debatte, ganz im Gegenteil, die wurde abgewürgt wo es ging.
Traten etwa Bürger in Erscheinung, die sich Sorgen machten, weil in ihrem strukturschwachen Stadtteil jetzt auch noch ein Flüchtlingsheim errichtet werden soll, unterdrückte man jeden Debattenansatz, indem man diese Leute medial sofort in eine rechte bzw. rechtsextreme Ecke stellte. Sie seien fremdenfeindlich und man dürften deren Argumentationsmustern nicht folgen. Das öffentlich-rechtliche Angebot moralisierte recht schnell und recht ergiebig. Plötzlich war der Zweifel an der Migrationspolitik nicht mehr demokratisch legitim, sondern Ausdruck eines falschen Denkens, das man vermutlich nicht verbieten konnte, aber doch wenigstens aus der Öffentlichkeit verbannen musste. Die Kritik am Regierungskurs des Kabinetts Merkel hielten viele, gerade auch im Medienbetrieb, für relativ dumm. Aber dass man Dummheit – was man für Dummheit hielt! – nicht verbieten könne, diese Parole war vergessen. Man wollte sie einhegen, Demokratie war zu einer Sache geworden, die über richtig und falsch zu entscheiden habe.
Der Grundsatz, dass Demokratie nur der Frage verpflichtet sei, was erlaubt sei und was nicht nämlich, fand in diesen Jahren kaum mehr Beachtung. Dabei war es weiterhin per se erlaubt, den Kurs einer Bundesregierung zu kritisieren, notfalls hart und mit schroffen Worten. Es war erlaubt, eine schärfere Migrationspolitik zu fordern. Und es war zudem auch erlaubt, seine Bedenken im Hinblick auf viele neue und verstärkte Kultureinflüsse zu äußern. Dennoch wurde die deutsche Öffentlichkeit neu aufgestellt, es zählte nicht mehr, was eigentlich erlaubt war – und übrigens noch immer ist –, sondern was man für richtig oder falsch hielt. Und was falsch war, sollte verboten, mindestens aber sozial geächtet werden. Die Frage nach dem Erlaubten wurde gar nicht mehr thematisiert, wurde von der Bildfläche gedrängt – oder schlimmer noch: galt als Ausdruck potenziell rechter Gefährdung. Denn Forderungen nach »Meinungsfreiheit«: Kam das nicht von Leuten, die das Falsche wollten und daher gar keine Berechtigung mehr haben sollten?
Kampf gegen Demokratie
Dieser Entwicklung wurde noch mal die Krone aufgesetzt, als das Virus – oder besser gesagt die Maßnahmen und die dazugehörige Dauerberichterstattung – die Welt im Griff hatte. Demokratisch gewählte Regierungen forderten nun Medienplattformen dazu auf, Kommentare, Posts und Tweets einzuschränken, die nicht mit dem korrespondierten, was die Wissenschaft – im Singular! – als richtig erkannt habe. Wer einen Meinungsbeitrag absetzte, der nach dieser Maßgabe als falsch zu taxieren sei, sollte keinen Anspruch auf Veröffentlichung in den Netzwerken haben. Kritische Beiträge wurden mit Richtigstellungen ausgestattet. Im öffentlichen Diskurs wurden Anschauungen, die mit dem vermeintlichen Richtigen nicht in Einklang zu bringen waren, nahezu kriminalisiert. Zu erinnern sei an jene Talkshow, in der Bettina Böttiger im WDR Menschen zu den Maßnahmen befragte – ein Großteil der Gäste empörte sich über die Arroganz der Macht und den Unfug vieler Maßnahmen. Einen Tag später wurde das Format öffentlich an den Pranger gestellt – so wie später die Aktion #allesdichtmachen auch. Demokratie bedeutete seit diesen Jahren: Das Richtige sagen, das Falsche vermeiden, ignorieren und kleinhalten – ganz egal, ob es denn erlaubt und grundgesetzlich abgesegnet ist.
Warum der demokratische Grundgedanke das Richtige wie das Falsche zulassen sollte, diese Kategorisierungen bestenfalls sogar unterlässt, zeigte sich dann im Laufe der ausklingenden Krise: das was als richtig galt, wurde nun öffentlich immer häufiger als eine falsche Herangehensweise kritisiert – die Maßnahmen haben etwa zu falschen Resultaten geführt: kindliche Isolation, einsamen Senioren, Geschäftsaufgaben und dem Anwachsen psychischer Erkrankungen. Und die als richtig beworbene mRNA-Gabe scheint heute auch nicht mehr ganz so richtig gewesen zu sein – vorsichtig formuliert. Wenn ein System, das stolz von sich behauptet, es sei demokratisch aufgestellt, nicht die Auffassung teilt, dass das, was erlaubt ist, auch gesagt werden kann, sondern nur das, was richtig ist, habe Berechtigung, dann muss es sich ganz klar fragen lassen, was die Substanz dieser Demokratie denn letztlich sein soll.
Harald Martenstein traf in seiner oben erwähnten Rede mitten ins Schwarze. Der Moralismus, der sich im Laufe der letzten zehn Jahre wie ein Gift in die politische Debatte eingeschlichen hat, ist nicht etwa Ausdruck einer besseren, einer sensibleren Demokratie, sondern gibt einen Ausblick in ein krudes Staatswesen, das das Richtige für sich zu erkennen vorgibt und das Falsche a priori ausschließt – die sagenumwobene Vielfalt, mit der Demokraten gerne werben, wird ausgehebelt und vereinheitlicht, gleichgeschaltet und unkenntlich gemacht. Der Ein-Parteien-Staat winkt wie einst die fröhlichen Helfer an deutschen Bahnhöfen. Es kann nur eine demokratische Frage geben: Ist es erlaubt, dass man Dinge sagen darf, die für viele ungeheuerlich sein mögen, aber eben nicht verboten? Und wenn man diese Frage verneint, wenn man sich damit eingesteht, dass zwar dergleichen rein rechtlich erlaubt sei, aber dennoch zu unterbleiben habe, braucht es ein Eingeständnis: Das ist kein Kampf für die Demokratie, sondern einer gegen sie.
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So wie es derzeit aussieht ist im Sinne der Eliten das Richtige falsch und das Falsche ist richtig.
@ Otto0815
In Umdeutung des Ludwigs XIV: Der Staat sind wir, nämlich die Unsere(!!!!)Demokratie-Einheitsfront-Kartellpartei mit farblich unterschiedlich gefärbten Flügeln.
1. Die Partei hat IMMER (das) Recht.
2. Sollte das Gegenteil bewiesen oder, fälschlicherweise, behauptet werden, tritt 1.) in Kraft.
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ludwig-xiv-100.html
Genau, immer vom Gegenteil ausgehen was gerade propagiert wird ™1974!
Wo Recht zu Unrecht wird…
Und dann GG20(4) einklagen? 🤡
Ja, das verstehen viele Leute nicht, daß der Absatz im GG bestenfalls ein Placebo zur (nachträglichen) Legalisierung einer erfolgreichen Revolution ist.
In BW gibt es einen Vorstoß dem Staat zwecks Überwachung einen Zweitschlüssel für das KFZ zu überlassen.
Alle Grausamkeiten sollen erst nach den Landtagswahlen realisiert werden.
Wählerverarschung ?
@Otto0815
In BW wurde noch kurz vor Jahresende die Einführung Palantirs bechlossen. Wen wunderts im russSchwarz-olivGrünen Muster-Fascho-Länd. Liberal???? Scheissegal!
Nach Parteien aufgeschlüsselt. Egal, was die Landtagswahl nächstens an die Futtertröge spült, BW hat den nächsten Schritt in den Totalitarismus getan.
https://blog.icod.de/2025/11/21/palantir-abstimmung-im-landtag-baden-wurttemberg-wer-stimmte-wie/
Warum lügst du hier so rum. Es waren nicht nur CDU und die Olivgrünen, sondern auch die AfD hat in Baden Württemberg dem Einsatz von Palantir zugestimmt. Weil diese Überwachungskrake eben nur für linke Parteien, Kommunisten, Betriebsräte, Gewerkschaftern und Umweltprotestlern vorgesehen ist.
@ Alter Schwede
Hab ich nicht bestritten!
Deshalb ja der oben beigefügte Link. Die Überwachung und Kontrolle wird m. M. alle betreffen. Die derzeitige politische Nomenklatura sehe ich als nicht parteigebunden, da es ihnen nur um Macht und der eigenen maximalen Versorgung geht.
@Veit_Tanzt
👍👍👍👍👍
Ich tippe auf getauschte Rollen: Schwarz als Koch, Umbra als Kellner. Das Hagelbüble markiert den Harten, Tschemm spült das Ganze weich und macht es wokeig „verdaubar“. Die autoritäre Richtung aber ist klar. Und wenn Umbra nicht spurt, wird mit dem Brandmaier gedroht…
Verwanzt sind alle versmarteten Wagen eh schon, einfach mal beim Hersteller fragen, ob sie nicht freundlicherweise die Daten rausgeben.
Unser bester Verbündeter ist Ägypten. “Kein anderes Land erhält so viele Waffen von Deutschland” (Welt 07.02.2022) Von Ägypten kann man Demokratie lernen. Dort wurde die Partei der Muslimbrüder als stärkste Partei verboten und mit dem Rest wird Demokratie gemacht. Wenn die Leute keinen Bock mehr zum Wählen haben, zwingt man sie eben. Mit Wahlergebnissen von 97% soll den “Wählern” wohl klar gemacht werden, dass keinerlei Anlass besteht, den Wahlzirkus ernst zu nehmen und sich demokratische Freiheiten herauszunehmen.
Ägypten unter Mursi hatte eine demokratische Verfassung mit relevanten direktdemokratischen Elementen. (Hanns Seidel Stiftung der CSU) Die Muslimbrüder waren die Populisten Ägyptens, aber das Volk ist nun mal anders als bei uns. Deshalb finden hier viele, dass die Muslimbrüder zu Recht verboten wurden. Wegen der Scharia, die allerdings immer noch Teil der Verfassung ist, und zur Bestrafung der Moslembrüder benötigt wird.
Wer also die Zustände in Ägypten gut findet, sollte auch in Deutschland mit dem Verbot der deutschen Populisten einverstanden sein. Wenn die AfD weg ist, und ihre Funktionäre im Gefängnis sitzen, kann man mit dem Rest der Bevölkerung immer noch Demokratie spielen, Demokratie nach Al Sisi Art.
„Unser bester Verbündeter ist Ägypten. “Kein anderes Land erhält so viele Waffen von Deutschland”
Ist nicht Lybien unser bester Verbündeter in Sachen Rentenschmarotzer?
Renten wie in Lybien!
Beutelschneider sind die Besten Verbündeten der Eliten.
Meinen Sie Libyen?
@Tirwächter
Sorry, Libyen natürlich. Das kommt wenn man am frühen Morgen die Klüsen nicht richtig aufmacht
Sie scheinen keine Ahnung zu haben, ist in diesem Blog keine Seltenheit!
Saif al-Islam Gaddafi – sein Leben, sein Tod
9. Februar 2026
Dr. Saif al-Islam Muammar GaddafiAm Dienstag, den 3. Februar 2026, wurde Saif al-Islam Gaddafi im Garten seines Hauses in az-Zintan erschossen. Gegen 18 Uhr drangen zwei Bewaffnete in sein Anwesen ein, während zwei Komplizen den Zugang sicherten. Saif al-Islam Gaddafi telefonierte gerade, versuchte noch, sich mit einer Pistole zu verteidigen, bevor 7 Schüsse auf ihn abgefeuert wurden. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich kein Sicherheitspersonal auf dem Anwesen auf. [….]
https://gela-news.de/saif-al-islam-gaddafi-sein-leben-sein-tod
Inzwischen erhält die Ukraine wohl mehr Waffen als Ägypten.
Es wird die Polen freuen, die spekulieren vermutlich auf die totale Zerschlagung der Ukraine durch Kapitulation. Die Ukraine wird dann in drei Teile geteilt.
Die Polen holen sich Galicien zurück, Russland bekommt die eroberten Gebiete und die restliche West-Ukraine wird den Ukrainern überlassen. Dafür muss der Krieg aus polnischer Sicht weitergehen,. Deutschland obliegt die Rolle des Zahlmeisters bis es restlos pleite ist.
@Otto0815
„Deutschland obliegt die Rolle des Zahlmeisters bis es restlos pleite ist.“
Das ist Deutschland als Staat längst; so wie übrigens fast alle Staaten! Daher würde ich deine Aussage dahingehend abändern: „… bis Deutschland kein weiteres Geld mehr geliehen wird.“
… wenn Deutschland in der Folge nix mehr herschenken kann, wird es sich wohl nur noch darüber wundern, wie es um die Loyalität der sogenannten Freunde bestellt sein wird; insbesondere jener wie der Ukraine, die sich bereits seit Dekaden durch schmarotzen auszeichnet! Bis dahin sollte Deutschland tatsächlich besser gerüstet sein, wenn ihm nicht die Projektile all‘ der hergeschenkten Waffen um die eigenen Ohren fliegen sollen…
Wie kommst du jetzt gerade auf Ägypten???
Ein bißchen sehr „Off Topic oder?
Man darf trotz alledem, nicht vergessen das die „Nazis“ ganz demokratisch an die Macht gekommen sind. Und Bomber Harris hatte daher Recht mit der Area Bombing Directive.
Ja, dabei hatten sie nichtmal ein Drittel der Wahlberechtigten hinter sich, Parteiensysteme sind halt pervers. Aber weil man den Deutschen seit Hitler ja nicht mehr trauen kann, haben wir natürlich wieder ein derartiges Bevormundungssystem bekommen, in der sicheren Gewissheit, dass man über Medien und Zersetzung alles im Sinne der jeweiligen Strippenzieher unter Kontrolle halten kann. Die vollkommen übertriebene Panik gegenüber der AfD, legt nahe, dass es doch nicht immer so einfach funktioniert.
Auch hier mal wieder: Lektion zu 100% verfehlt, Verbesserungschance verpasst. Stattdessen geistesgestörten „gegen rechts“-Aktivismus, weil ja nur die politische Richtung entscheidet, ob sich etwas zu einer Diktatur entwickelt… da bekommt man ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln. Gruppendenken und Denkfehler wohin das Auge blickt, wenigstens haben an dem System mal die Besatzer schuld, nach dem Krieg hatten wir ja nichts mehr zu melden.
Klar, im großen Stil Zivilisten umbringen und Infrastruktur platt machen, ist immer eine gute Idee und trifft natürlich nie die Falschen. Nethanjahu hat davon offenbar gelernt… (Triggerwarnung: es könnte Ironie enthalten sein)
Die Deutschen sind immer bereit in den Untergang zu ziehen und glauben den Versprechungen der AFD und den jetzigen Eliten gleichermaßen.
Eigenständiges Denken und Handeln ist dem Deutschen fremd, die brauchen immer jemanden der sie an die Hand nimmt und führt, dem folgen sie auch in Richtung Untergang.
Das einzige wirklich typisch deutsche, ist es, gegen die eigenen Volksgenossen zu hetzen, du machst es vor…
Als ob wir irgendwas anderes machen könnten, als irgendeine schei** Partei zu wählen, wirklich ärgerlich, dass die Deutschen nicht die Lügenpartei bevorzugen, die du so gerne gewählt haben möchtest (weshalb sie natürlich dumm sind, weil du natürlich den totalen Durchblick hast)… oder auf was willst du hinaus?
Wie ich solches pauschales Bashing hasse! Es ist einfach nur selbstzerstörerisch, so kommen wir nie aus dem Dilemma raus!
@Scheinregen
„Volksgenossen“
Jetzt wird klar.was Sie für einer sind.
Verstehe, nenn sie halt anders, wenn dir der Begriff nicht gefällt. Tatsache ist, dass Typen wie du, immer ihr eigenes Volk niedermachen und sich dann wundern, weshalb wir keine richtige Demokratie zu Stande bringen… wenn jeder auf alle anderen herabschaut, freut sich halt ein Dritter, der dann die Macht hat (teile und herrsche).
Jawolllll, Follllgsgenossse Scheinrrrrrregen!!!😁🫣
Verstehe, der Begriff triggert linke Fascholalie, ich werde ihn künftig vermeiden, damit ihr euer Gehirn einsetzt, anstatt Geifer und Gruppendenken zu aktivieren.
@ Otto0815: Und welche Richtung ist dann die Richtige?? Wenn Sie sich einmal die Arbeit
der AFD in den Parlamenten ansehen, werden Sie feststellen, dass dort z.B. mit kleinen
Anfragen zu dem Treiben der Altparteien, nicht nur Versprechungen gegeben werden.
Wenn man alles was die AFD sagt von vornherein als Falsch erklärt, wie es Herr Lapuente
eigentlich gut in seinem Artikel schon beschrieben hat, dann kommt man unmöglich aus dem
Sumpf in dem wir tief drin stecken, wieder heraus. Machen sie doch einmal einen wirklich
kreativen Vorschlag, wer uns aus der Sch….. in der wir stecken wieder herausziehen soll
und auch kann. Wenn man den Ast dem einen gereicht wird partut ablehnt, weil man den
der ihn reicht glaubt nicht leiden zu können, dann nimmt man noch einen ordentlichen Schluck
von der Sch…… und geht ins Licht.
Parteien sicher nicht und die Afd schon gar nicht.
Wir müssen das selbst tun, sonst machen die es.
@ Kalsarikännt
Nach dem lesen Ihres Beitrags ….
nun ja: Schock.
Sie sind also, möglicherweise, der Meinung, dass auch Dummheit, Hilflosigkeit, Gutgläubigkeit oder Naivität mit dem Tode zu bestrafen sei? Harter Tobak für meinereiner.
Nur weil das Volk schon damals total verblödet wahr, darf das noch lang leine Legitimierung dafür sein totalitäre Regime an die Macht zu bringen.
Die Nazis sind nicht demokratisch an die Macht gekommen. Schon wieder diese geschichtsrevisionistische Lüge.
@ aquadraht: Ist es heute nicht völlig Wursch egal, wie die Nazis an die Macht gekommen
sind? Das sind jetzt gut 90 Jahre her und keiner der damaligen Wähler und Verantwortlichen
existiert mehr. Es geht doch um das Heute. Vor einem Jahr haben die Deutschen einen Mann
gewählt, von dem man eigentlich wissen musste, dass der lügt wie gedruckt und uns für
seinen eigenen Profit und dem von Blackrock, schamlos verkauft. Vorher hat man die Grünen
gewählt, von denen man wusste, dass dort ungebildete Spinner sitzen, die uns in eine
Phantasiewelt steuern würden. Aber es sind nicht allein die Deutschen die so ticken. Ein
Blick auf England, Frankreich, Spanien, Polen, Estland und die USA reichen, um daran zu
zweifeln, dass der Mensch wirklich das intelligenteste „Tier“ auf dem Planeten ist. Da ist
uns die „Zivilisation“ der Nacktmulle ja sogar voraus.
Merz wurde wie jeder Bundeskanzler vom Bundestag gewählt.
Natürlich sind die Nazis demokratisch an die Macht gekommen, mit den Stimmen von katholischem Zentrum und den Liberalen einschließlich Theodor Heuss wurde das Ermächtigungsgesetz verabschiedet. Vielleicht solltest Du mal nachschauen, was da drin steht.. Und durch die Reichstagsbrandverordnung wurden die Kommunisten in den Untergrund getrieben und ihre Stimmen verteilt. Vielleicht solltest Du auch mal nachschauen, was da drin steht. Während die Sozialdemokraten dann verboten wurden, machten die anderen Parteien dann die Autobahn für Hitler frei, indem sie sich selbst auflösten. Da hab ich im Geschichtsunterricht als Kind gestaunt, was böse Menschen in einer Demokratie alles machen können. Und jetzt staune ich wieder.
@ Torwächter
Kennen Sie den Unterschied zwischen Machtübernahme und Machtübergabe?
Du hast keine Ahnung. Hitler wurde im Rahmen eines Notverordnungsregimes die Kanzlerschaft gegeben, da gab es weder eine Wahl noch eine Reichstagsabstimmung. Kurz zuvor hatte die Nazipartei in den Novemberwahlen mehrere Millionen Stimmen verloren, die Herren in Militär, Bürokratie und Industrie fürchteten, ihre Nazipartei könnte zerfallen und nicht mehr für die Diktatur bereitstehen, die die „nationale“ Presse als notwendig deklarierte.
Nach der Machtübergabe am 30.1.33 übernahmen die Nazis die Kontrolle über die Polizei und übertrugen der SA Hilfspolizeifunktionen, was für sich schon ein grober Bruch der WRV war. Dann zündeten sie den Reichstag an und starteten auf Notverordnungsgrundlage eine umfangreiche Terrorkampagne mit wilden Konzentrationslagern, Morden und Folter. Vor allem die Kommunisten wurden systematisch gejagt, teilweise auch Sozialdemokraten und Gewerkschafter.
In dieser Atmosphäre fanden die Märzwahlen 1933 statt, mit SA vor jedem Wahllokal. Das mag für Dich eine freie Wahl gewesen sein, deutlich krasser noch als die Ukraine 2014 fortfahrend. Dennoch reichte es nicht zur Mehrheit der NSDAP, die dafür noch DNVP und Zentrum brauchte.
Wenn das „demokratisch an die Macht gekommen“ sein soll …
Hatte er nicht.
Zivilisten GEZIELT zu vernichten, war auch damals schon ein Kriegsverbrechen.
Der fette Reichsmarschall und Reichsjägermeister Göring höhnte noch in Nürnberg, als er vor dem Tribunal stand, dass die NSDAP schon 1932 alle Mandate im Reichstag bekommen hätte, wenn es das englische Mehrheitswahlrecht gegeben hätte. Das stimmte zwar nicht ganz, aber im Kern hatte er es schon richtig beschrieben.
Man sollte es an dieser Stelle aber auch in Erinnerung bringen, dass die Nazis nie eine eigene Mehrheit errungen hatten und nur durch die bürgerlichen Partein an die Macht kommen konnten. Im Januar 33 kein Kanzler Hitler ohne Papen und im März 33 stimmten alle bürgerlichen „Demokraten“ und damit 2/3 der Abgeordneten – im Prinzip alle außer der SPD, die Kommunisten waren schon rechtswidrig aus dem Reichstag vertrieben worden – für das Ermächtigungsgesetz.
Vielleicht haben die mit ihrem Spruch „33 ist jetzt“ doch recht. Nur, dass die Gefahr nicht dort ist, wo die Autoren sie vermuten.
👍👍👍!
33 war 2011…..jetzt is eher 44…
Mit Demokratie hatte der damalige Sumpf quer durch die Parteien- und Finanzlandschaft herzlich wenig zu tun.
Seit Corona u. dem bevorstehendem 4. Reich weiß ich nun recht genau, wie es zum 3. Reich kommen konnte…..
@ Luisa
+++++
Und wie die Mehrheiten heute zustande kommen
2025 ist mit 82,5 % Wahlbeteiligung
die Höchste in Deutschland seit der Wiedervereinigung, und wie sieht es tatsächlich aus mit der Friedenserhaltung oder ein Wohlstand durch Abrüstung und Wiederannäherung?
Ausgerechnet dieser Opportunist und Impfbefürworter „Martenstein“ wird hier hervorgehoben als Wahrer der Demokratie, die es sowieso nie gab ..nirgendwo.
Und dazu noch diese arrogante und bornierte Betonlesbe „Bettina Böttinger“, die ich im Übrigen auch persönlich kenne.
Demokratischer als du, ist er auf jeden Fall. Wer erstmal alle umbringen muss, die seiner Glückseligkeit und dem perfekten System vermeintlich im Wege stehen, sollte die Klappe nicht so weit aufreißen, nicht?
Die wollen UNS umbringen Du Schlaumeier.
Du gehörst ja eindeutig zu den Profiteuren des Systems, sonst würdest du nicht so einen Sermon hier ablassen.
Ich sage nur die Wahrheit und gebe die richtigen Handlungsempfehlungen, nichts weiter…
Warum wirst du persönlich. Du sagst hier garnichts, du verunglimpfst nur. Die Rede angehört? Sie war brillant und vor diesem Publikum auch mutig. Lernfähigkeit billigst du auch niemand zu. Also, so wie du dich hier gibst, hättest du sehr gut in das Publikum gepasst.
Ich kenne den Mann seit mehr als einer Dekade.
Der gehört zu meiner Recherche.
Der ist nichts weiter als ein elender Opportunist, der jetzt aus seinem Loch gekrochen kommt…nichts weiter.
Solche Leute ändern sich nicht.
Den würde ich ganz undemokratisch umgehend einsperren, wenn ich was zu sagen hätte.
“ Dummheit kann man nicht verbieten“. Dumm nur, das die Leute, die auf Dummheit hinweisen, hierzulande mal ganz fix als “ Delegitimierer“ dargstellt werden. Wer darauf hinweist, dass Baerbock, Kühnert, C. Roth, Göring- Eckardt etc. dumm sind, bewegt sich “ außerhalb des Konsens“ und ist ein Feind unserer Demokratur. Eine Frau, die sich als Außenministerin verkleidet und in Nigeria Ratschläge zum Standort dörflicher Scheißhäuser von sich gibt, ist ein Symbol für den Niedergang “ unserer Demokratie“. Die meisten Bürger wissen es, halten aber die Klappe, um nicht in den rechten Sumpf gesteckt zu werden, oder mit Strafverfahren belästigt zu werden. Führende CDU- Hansel sprachen von “ falscher Meinung“, als einige Parteikollegen Zweifel am Kurs der Heimsuchung aus der Uckermark anmeldeten. Interessant ist es, dass ausgerechnet ein ehemaliger Linker wie Martenstein, die Verlogenheit dieser pseudointelektuellen Bande auf der unsäglichen Theaterveranstaltung in Hamburg bloßgestellt hat. Man fühlt sich angegriffen, wenn man beim gemeinsamen Grunzen und Schmatzen an den Trögen der Meinungshoheit gestört wird. Der letzte Satz in De Lapuentes Kommentar fasst die derzeitige Situation übrigens punktgenau zusammen.
Klöbner sollte man nicht verbieten.
Niemand ist überflüssig, er kann immer noch als abschreckendes Beispiel dienen.
„Wer darauf hinweist, dass Baerbock, Kühnert, C. Roth, Göring- Eckardt etc. dumm sind, bewegt sich “ außerhalb des Konsens“ und ist ein Feind unserer Demokratur“
Die sind nicht dumm, die wissen genau was sie tun.
Wer sie als dumm bezeichnet entschuldigt sie praktisch weil man für Dummheit praktisch nicht kann.
Schon die alten Griechen kannten den Unterschied zwischen Doof und Dumm.
Doof: mangelnde Intelligenz Dumm: mangelnde Fähigkeiten vorhandene Intelligenz zielführend einzusetzen. Auch Nobelpreisträger können sich durchaus dumm verhalten. Vor allem Baerbock ist im klassischen Sinne ausgesprochen dumm.
Ich fürchte, die ist auch noch doof dazu. Zumindest, was die Ansprüche an die von ihr besetzten Ämter angeht.
Wir, der Zentralverband der Empörten, sind empört!
(Martenstein? ist das jetzt der neue alte Wagner? wird das noch gebraucht oder kann das ebenfalls wech?)
Passender Artikel der Berliner Zeitung: „Unsere Demokratie? Wie Deutschland den Staat vor dem eigenen Volk schützt“
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/demokratie-li.10019412
Pervertierte Demokratie…….
@Faber
Danke für den Link
@Tirwächter
Sorry, Libyen natürlich. Das kommt wenn man am frühen Morgen die Klüsen nicht richtig aufmacht
Herrlich…ist aber nicht bös gemeint… ✌
„Die Gesellschaft ist das Problem“
auch aufgrund eines Parteiensystems, welches systemisch betrachtet, keine wirkliche Demokratie ermöglicht.
Wie wäre es, lieber Roberto De Lapuente, wenn Sie das mal vertieft reflektierten z.B. mit dem Parteivorsitzenden der Losdemokratiepartei, die sich in paradoxer Absicht gegründet hat um politische Parteien überflüssig werden zu lassen?
https://www.youtube.com/watch?v=ptW2LyyZUZ8&t=1s
Die gesamte westliche Welt ist – neben den wirtschaftlichen Niedergang – in eine moralisch/ideologische Legitimationskrise geraten. Werte wie die Meinungsfreiheit, auch für Andersdenkende, werden langsam ausgehebelt. In dessen Gefolge wird die Gesellschaft gespalten in die „Guten“ und die Bösen. Kritiker werden, wie der Redner richtig bemerkte, immer in die rechte Ecke gestellt und mit Hitler verglichen. Putin und Saddam Hussein sind die Wiedergeburt Hitlers. Nur die richtige Meinung ist frei. Dabei tut man aber so, als sei jede Meinung frei. Diese Doppelmoral auf allen Ebenen kotzt mich an.
Bei den „Guten“, den Staatsomas gegen rechts etc. handelt es sich um ein radikalisiertes, wohlhabendes Kleinbürgertum, das sich zur politischen Mitte zählt. Ich nenne das die radikale Mitte. Diese radikale Mitte kann man auch als „Herrschaft“ der selbstgefälligen, wohlhabenden Dummköpfe bezeichnen, die Massendemos organisieren.
Diese gesellschaftliche Polarisierung hat dazu geführt das im demokratischen Spielchen die intelligenteren Mitbürger längst entnervt aufgegeben haben und die primitivsten Seelen am stärksten brennen. Das macht mir Angst.
Ich gebe zu, ich weiß keinen Ausweg und habe entnervt aufgegeben. Meine einzige Überlegung ist, falls mal wieder Wahlen sind, ob ich den Wahlzettel mit dummen Sprüchen beschmiere oder die Wahlunterlagen einfach wegwerfe um das System durch eine niedrige Wahlbeteiligung ein wenig zu delegitimieren?
Ansonsten wäre noch viel zu sagen. z. B. der drohende Angriff auf den Iran – den die radikale Mitte wahrscheinlich für Demokratieexport hält – aber ich höre hier mal auf.
++++
@Naomi
++++++
@Bernie
👍👍👍👍👍👍
👍👍👍👍
Wenn Sie Muse und viel Zeit für Lustiges haben, realisieren Sie Plan 1, Wahlzettel beschmiert, ansonsten Plan 2, wegwerfen (in die blaue Tonne, Ordnung muss sein). Vernünftig gehandelt, sind beide Optionen.
Da hat Sie nicht die Muse geküsst. „Muße“ bitteschön, so viel Zeit muß sein…😉
☆
@Naomi: Stimme dir weitestgehend zu, aber nicht zur Wahl zu gehen, halte ich nicht für eine gut Idee, wo hier die Hütte dermaßen brennt. Vielleicht schaust du dich mal beim BSW um, das sind die einzigen, die wählbar sind und eine Chance haben in den Bundestag einzuziehen. Empfehlenswert ist sicher alles, was unter dem Link zu finden ist, aber einfach mal den „politischen Aschermittwoch“ ansehen. Die erste halbe Stunde kann man sich aber sparen.
https://bsw-vg.de/kategorie/aktuelles/
Eine gute Freundin von mir ist im BSW und sie agitiert mich.
Aber was sie über den inneren Zustand dieses Haufens erzählt erinnert mich an die Linkspartei. Zu Thüringen brauch ich wohl nichts zu sagen.
Ich hab einfach entnervt aufgegeben und mache von meinen demokratischen Recht auf Stimmenthaltung Gebrauch. Wenn das 50% und mehr täten, vielleicht würde die Politik nachdenklich. Aber das glaube ich selbst nicht
Ausnahmsweise stimme ich dem zu. Bei einer minimalen Wahlbeteiligung wird allerdings das Dädärä-Rezept greifen: „Der Staatsbürger ist bei Strafandrohung verpflichtet zu wählen“
Ich glaube die sind so dreist und wählen sich dann einfach selbst, und behaupten weiter „das Volk“ in „unserer Demokratie“ zu vertreten.
Schau dir einfach mal an was die Spitzenleute des BSW während der Coronazeit gesagt und getan haben und das wars dann eben auch mit dieser Partei.
Ich verweise nur mal auf “ Amira Mohamed Ali “ 😧
@Naomi, @motonomer: Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Schlaft weiter. Aber es wird wohl ein böses Erwachen geben in diesem Land.
„Radikale Mitte“ trifft es in meinen Augen sehr gut.
Ich begreife nicht, wie man sich auf diese Nebelwerfertaktik einlassen kann und das auch noch gut findet.
Was wir in D politisch haben, hat mit „Mitte“ schon verdammt lange nix mehr zu tun !
@ Naomi
“ … und die primitivsten Seelen am stärksten brennen.“
Ein recht treffende Charakterisierung. Sie sind aber nicht die hellsten Kerzen in der Kirche, wie es Dostojewski in einem Roman formulierte.
Die einzige Idee die ich zur aktullen Landtagswahl in BaWü habe ist: wenigsten Özdemir verhindern!
Der kann es, nämlich noch staatstragend-sauertöpfischer kucken als SauerlandMerz
Aber auch dafür reicht es nicht aus, wenn ich meine Stimme abgebe. Da behalte ich sie lieber 😉
„[…]Der Ein-Parteien-Staat winkt wie einst die fröhlichen Helfer an deutschen Bahnhöfen[…]“
Dazu Frau Simone Solga heute – zwischen anderen Themen – auch:
„[…]Simone Solga: Dunjas beste Fake Videos | Folge 204.
Das „heute journal“ hat sich dabei erwischen lassen, wie es gefälschte Videos sendet. Peinlich, aber Dunja Hayali kann natürlich nichts dafür. Und Friedrich Merz hat eine neue Schnapsidee: im Internet soll keiner mehr anonym unterwegs sein dürfen. Simone Solga ist begeistert, in ihrem Bettchen, Folge 204.[…]“
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=dst63NwsJOs
Kommentar:
Sie hat auch des ddr-ähnliche Wahlergebniss satirisch-ironisch auf die Spitze genommen, dass Fritze Merz beim CDU-Parteitag zum neuen-alten Parteivorsitzenden der CDU gewählt hat 😉
Gruß
Bernie
Dunja Hayali? geistert die immer noch durchs TV-Programm? wie alt ist die eigentlich? 100?
Und wer ist Simone Solga?
Die sollte man kennen, muss man aber nicht.
Aber schau doch einfach mal rein… 😉
P.S.
Ein bißchen mehr Medienkompetenz schadet bestimmt nicht.https://youtu.be/F87SmoeP42k?si=SDi9CbEtoqpjSe97
Hab ich das eben falsch verstanden oder setzten Sie das kennen oder nicht kennen von Frau Solga mit Medienkompetenz* gleich? äußerst gewagte These!
Zur Erklärung
a) – Ich habe jeglichen TV-Konsum seit 2009 eingestellt, da angesichts der Darstellungen zur Finanzkrise durch die Verantwortlichen ich fast zu einem Amokläufer geworden wäre
(zuvor hatte ich immer angenommen, dass die BILD die unterste Stufe menschlicher Existenz darstellt)
d) – ich war mal rund drei Monate bei Twitter. Seither gehöre ich zu den Menschen, die glauben, dass sich die Menschheit in einer Phase der Devolution befindet und wir in wenigen Generationen wieder in Höhlen ums Feuer sitzen!
Medienkompetenzen*, bedeutet die Fähigkeit zu besitzen und zu erkennen, dass die deutschen Medien (egal ob klassisch oder digital) nicht informieren, sondern teil eines weitaus größeren Problems sind und dann die notwendigen Konsequenzen zu ziehen….
https://www.deutschlandfunk.de/michail-gorbatschow-im-jahr-2009-die-deutsche-presse-ist-100.html
(*https://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz)
Nix für ungut. ♫
Ich hab die auch noch nie im der Glotze gesehen, einfach weil ich so gut wie nie da reinschaue.
Die „Simone Solga“ ploppte mir halt auch immer mal wieder beim Lesen alternativer Medien zwischendrin auf.
Ich nenne es gerne „die Phase der „Autodestruktion“, aber wie schon gesagt, man muss die nicht kennen. 😉
☺️👍
Diesmal meine uneingeschränkte Zustimmung 👍
☺️👍
Wieder so ein sonntägliches autotherapeutisches Geschwafel zur Selbstbestätigung/Vergewisserung der Transition des Autors. Ja, mein Gott, sie DÜRFEN rechts sein… und wenn sie sich damit gut fühlen, umso besser für sie. Sie dürfen ja auch ein A****loch sein… und auch dumm. Und wenn sie sich gar nicht als „rechts“ empfinden, aber ihre Ansichten mit dem korrelieren, was man heute eben als „rechts“ labelt – ob nun gerechtfertigt oder nicht – dann ist das eben so und sie überleben das. Offenbar gibt es aber in ihnen irgendeine Instanz, die nicht ganz damit einverstanden zu sein scheint. Dieser zu folgen.. und ihr Gehör zu schenken, ist vermutlich zielführender als darauf zu hoffen, dass die politischen und gesellschaftlichen Umstände/Entwicklungen/Wertungen den inneren Konflikt für sie lösen und dem „Rechtssein“ die vermutlich erhoffte Absolution erteilen, so dass es endlich „richtig“ erscheint. Vielleicht ist der Zweifel aber auch gar nicht so falsch.. und ein leiser Ruf der inneren Moral? Ob man den wegschreiben kann bzw. sollte, würde ich gerne bezweifeln. Hoffen wir, dass sich ihr Dilemma löst!
Zumindest hätten sie dann vielleicht eher wieder die Kapazitäten, über wichtigere Dinge zu schreiben.
Was kann es wichtigeres geben als tote Pferde zu reiten ?
Frage für einen Freund.
„Und wenn sie sich gar nicht als „rechts“ empfinden, aber ihre Ansichten mit dem korrelieren, was man heute eben als „rechts“ labelt – ob nun gerechtfertigt oder nicht – dann ist das eben so und sie überleben das.“
Was heutzutage als räääächts gelabelt wird, hat nur wenig Überlebenschancen. Prominentes Beispiel Jaques Baud.
Sie kotzen mich an!
@Kotze
So konstruiert und absurd die „Sanktionen“ gegen Baud und andere auch sind – „rääächts“ findet sich nicht unter den (sogenannten) Begründungen. Sie spinnen rum.
Ausserdem bezieht sich mein Kommentar direkt auf den Autor, wie sie vermutlich trotz Brechreiz bemerkt haben.
Die Deutschen fürchten nichts so sehr wie auf der „falschen“ Seite zu stehen und schaffen es gerade deswegen jedesmal total treffsicher genau dort zu stehen. Vor lauter Moralgequatsche und „nie wieder“ Geblöke geraten sie leider ins „immer wieder aufs Neue.“
Anstatt nachzudenken zelebrieren sie merkwürdige extremistische Rituale, wie Geflüchtete (ist das die „richtige“ Bezeichnung?) an Bahnhöfen mit Teddys zu bewerfen! Im Nachgang dann übelste Beschimpfungen! Diese Menschen müssen ja denken sie seien auf dem Mars gelandet.
Eine Bevölkerung in Europa, die ich glaube einigermaßen gut zu kennen, sind die Franzosen. Und da beobachte ich ein solches Phänomen nicht. Die sind gradliniger und viel furchtloser. Die Italiener ebenso. Viel weniger Hysterie, was zb Giorgia Meloni angeht. Bei uns gäbe es da wieder einen unglaublichen Terz.
Die Deutschen sind mehrfache Mißbrauchsopfer und traumatisiert: erster WK, Hyperinflation, drittes Reich, zweiter WK, Vertreibung, kommunistisches Regime, Corona usw. die sich daraus ergebende Angst, Hysterie, Depression und der akute Selbsthass sind mit Händen greifbar! Die Begründungen für all den veranstalteten Wahnsinn, machen meist nichtmal einen Hehl aus den Ursachen… das Trauma liegt offen und unverarbeitet vor uns, gestützt von Reeducation-Narrativen, allerlei Lügen und Auslassungen und einem woken gesinnungsethischen Zeitgeist, der nicht von 12 bis Mittag denken kann (Dank Smartphone-Mob, die Idioten gab es ja schon immer, sie hatten nur i.d.R. keinen niederschwelligen Internetzugang).
Die Frage ist: wie sollen wir da rauskommen, wird es gelingen, bevor das Land und unsere Kultur unwiederbringlich zerstört sind?
Noch eine andere Anmerkung.
Die Behauptung rechts und links sei natürlich und gehe auf die französische Revolution zurück, das trifft nur auf Europa zu, ist folglich eurozentrisch.
China hat durch den Marxismus europäische Begriffe übernommenen, die möglicherweise gar nicht zur chinesischen Tradition passen. Das chinesische Kaiserreich ist nicht mit den europäischen Absolutismus vergleichbar und paßt deshalb nicht ins marxistische Stufenschema.
Die Kulturrevolution wurde von Mao als Kampf gegen rechts bezeichnet, weil dieser an Teile des europäischen Marxismus glaubte. In China sieht mal mittlerweile die Kulturrevolution als „chinesischen Hang zu Chaos und Selbstzerstörung“. Deshalb hassen Chinesen nichts mehr als Chaos und politische Instabilität. Stabilität ist ihnen wichtiger als individuelle Freiheit.
Es gibt eben auf der Welt verschiedene Kulturen, die man in ihren Anderssein akzeptieren muß
@Naomi
Guter Text.
Übrigens was China angeht, da glaube ich auch, dass China nur deswegen so erfolgreich ist weil China sich anders, als zu Maos Zeiten, an die großen Errungenschaften der tausendjährigen chinesischen Kultur (= Wohl eine Mischung aus Kapitalismus und Konfuzionismus, sowie uralter chinesischer Kultur. Dazu kommt, dass China schon immer kollektiv, soll heißen nicht für das einzelne Individuum, gedacht hat. Ein „Ameisenstaat“ eben mit dem Kaiser an der Spitze, und dies schon tausende Jahre vor den autortären Kommunisten/Sozialisten).
Genau darin dürfte die Stärke des Erfolgs der VR China liegen – neben anderen Sachen, die wir im Wertewesten anders sehen, oder längst verlernt haben.
Gruß
Bernie
„… Es kann nur eine demokratische Frage geben: Ist es erlaubt, dass man Dinge sagen darf, die für viele ungeheuerlich sein mögen, aber eben nicht verboten?“
—-
Ist die Demokratie ihrem Wesen nach, darauf angewiesen, dass es gegensätzliche Meinungen gibt?
Wenn ja, dann sollte es auch erlaubt sein, nicht nur erlaubt, sondern gefordert werden, das Andere zu hören, so gegensätzlich es auch sein mag. Ist dies nicht auch Voraussetzung für ein kritisches Urteil? Wer sich dem verschließt, ist nicht nur feige, sondern auch dumm.
Wir sehen dies an der Brandmauer, zementiert aus Verboten. Dahinter steckt Feigheit, Machtstreben und eine fehlgeleitete Politik.
„…. wer rechts abschaffen will, so der Publizist, der schaffe die Idee der Demokratie ab. “
Wer Antidemokraten abschaffen will (damit ist ein Verbot antidemokrat. Organisationen gemeint), schaffe die Idee der Demokratie ab? Entweder war Herr Martenstein besoffen oder er hat wirklich nur soviel Verstand wie eine Scheißhausfliege. Und auch an Herrn Lapuente – erklärtes Ziel der AfD ist es, demokrat.Bestrebungen ein für allemal ein Ende zu setzen, ähnlich ihrem Vorbild Trump in den USA. Wie kann man das nicht kapieren? Das andere Parteien wie z.B. CDU/CSU die Demokratie ebenfalls am A…. vorbeigeht, ändert nichts am Tatbestand.
Abgesehen davon ist/war Deutschland sowieso keine Demokratie. Demokratie und Kapitalismus ist unvereinbar, da das eine das andere kategorisch ausschließt.
Rischtisch 👍💪✌
„Wer Antidemokraten abschaffen will (damit ist ein Verbot antidemokrat. Organisationen gemeint), schaffe die Idee der Demokratie ab? Entweder war Herr Martenstein besoffen oder er hat wirklich nur soviel Verstand wie eine Scheißhausfliege.“
Gut möglich daß Sie mangels Intellekt Rundumschutz vor unbequemen und vielleicht auch destruktiven Ideen oder Ideologien brauchen. Der Mehrheit der Bürger dieses Landes dürfte es allerdings lieber sein wertfrei informiert zu werden und anschließend – aufgrund vorhandener Intelligenz, die Ihrer persönlichen Blase leider fehlt – ihre Entscheidungen selbst zu fällen.
Dazu braucht es natürlich einer intellektuellen Auseinandersetzung mit rechten Ideologien, die derzeit nicht stattfindet sondern mittels Denkverboten peinlichst vermieden wird.
Anders ausgedrückt: Man darf im heutigen Deutschland des Jahres 2026 faschistische Strukturen unter gar keinen Umständen diskutieren, denn sie werden unvermeidbar in der eigenen Blase „UNSEREDEMOKRATIE(TM)“ ganz und gar unverhüllt zutage treten.
Teufelszeug, diese „Meinungsfreiheit“, und nicht vergessen: VERBRENNT DAS GRUNDGESETZ!!! ( Das ist nicht meine Meinung, sondern Eure grünschwarzrotoriginalbraune Faschistenforderung!)…..
Es ging um ein Verbot der AfD… und die AfD ist nicht antidemokratisch (anders als z.B. das aktuelle Altparteienkartell, welches die Opposition schikaniert und am liebsten verbieten lassen würde), trotzdem kann man es nicht verbieten, weil es dann noch weniger Alternativen gäbe.
Na, beim beliebig Richtigen und beliebig Falschen kennen sich die Overtoner mit den selbst diktatorisch praktizierten Ausschlusskriterien aka Zensurorgie bestens aus. Die schönste Heuchelei ist immer noch die eigene.
Dem ‚ursprünglichen System Demokratie‘, hatte immer ein Problem mit der gleichzeitigen einhergehenden Propaganda.
Diese gezielten propagandischen Attacken sind Demokratie feindliche Elemente, da jede Diskussion im Vorfeld gespalten wird. Z. B. Korona und das für oder dagegen, hat nach 6 Jahren zu nichts geführt, oder Epstein/Trudeau etc, oder alle gesamten Enteignungen bis hin zum Raub vom Volkseigentum…
Wir unsere alle Generationen haben nichts, rein gar nichts demokratisch dagegen getan.
Wie war das damals, als D ein Referendum über die € Währung abhielt und das politische Establishment hat den Willen vom Volk ignoriert…
Die Simulation wird eben durch die demokratischen Simulanten zur vollendeten Simulierung fortgeführt.
Welches Referendum über den Euro in Deutschland soll das gewesen sein?
Die Frage ob wir hier in einer Demokratie sei doch zuerst gestellt..Das was in diesem Lande unter Demokratke firmiert ist doch nichts anderes als ein parlamentarisch organisiertes Konkurrenzverhältnis. In Parteien organisierte Interessen treten über Wahlen gegeneinander an, wodurch die in den Legislaturperioden jeweils dominierende Interessenfraktion bestimmt und die unterlegene Fraktion von den künftigen Entscheidungen ausgeschlossen wird.
Minderheitenrechte, Minderheitenschutz ist lediglich optional, teilweise zwar gesetzlich fixiert, aber letztlich lediglich Optional. Ein demokratischer Entscheidungsprozess mit dem unterschiedliche Interessen ausgleichend abgewogen werden findet so nicht statt. Die politische Auseinandersetzung ist so keine rationale und sachliche Debatte um die vernünftigste Lösungen, sondern lediglich ein Kampf um künftige Mehrheiten und künftigen Einfluss. Entsprecvend werden die Parlamente dominiert von den Angehörigen des Bürgertums, den Selbstständigen, Akademikern und Beamten.
Die Kultur der Auseinandersetzung bestimmt die Zivilisiertheit dieser Gesellschaft als gesellschaftlichen Zusammenhalt oder über deren Fliehkräfte. Spätestens seit Pegida sinkt die Kultur der Auseinandersetzung tugunsten immer heftiger Irrationalitäten, Anschuödigen Denunziation, unbegründeten Behauptungen. Ein Tiefpunkt dieser öffentluchen, irrationalen Denunziationskultur stellen zweifellos die Impfgegner mit ihrer irrationalen und hasserfüllten Impfgegnerschaft, die sich schon lange von jeder rational nachvollziehbaren und begründeten Kritik an der damaligen Coronapolitik verabschiedet hat.
Martenstein mscht sich hier keine Sorgen um die Demokratie. Die interessiert ihn nicht im Geringsten. Martenstein spricht sich hier ganz klar für die Erweiterung der Grenzen des Sagbaren aus. Seine Ansage ist ein Plädoyer für mehr Irrationalität, d.h. mehr Hass und Denunziation im öffentlichen Diskurs. Hetze wird so zum Grundelement des öffentlichen Diskurses erklärt. Martenstein gibt so die Vernunft als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft auf. Demokratische Mittel dienem so nur als Werkzeuge zu deren Abschaffung.
Das einem Lapuente ein solcher Ansatz gefällt überrascht wenig. Er selber hat bislang nie auf Rationalität und Vernunft Wert gelegt hat und sich dafür lieber an seinen persönlichen Vorurteilen und Befindlichkeiten reflexionsfrei abgearbeitet.
Sie beschreiben die liberale Demokratie als Wahlspielchen ganz gut. Dann gleiten Sie aber selbst in Intoleranz und Haß ab, indem sie pauschal den Rechten Haß unterstellen und die Impfgegner als irrational beschimpfen.
Ich bin viermal geimpft, habe aber mittlerweile begriffen, das wir uns in der Coronazeit unglaubliche Dinge befallen liesen. Ich glaube damit fing der moralische Niedergang dieses Landes an.
Und der Kampf/Krampf gegen rechts bedient sich doch selbst Haßparolen wenn die Staatsomas gegen rechts hier in Berlin Palästinenser beschimpfen, die Israelflagge hissen und rufen „Ganz Berlin haßt die AFD“. Solche Haßparolen treiben doch die Leute geradezu in die Armee der AfD.
Aber so ist nun mal die wohlhabende, radikale Mitte, die gegen Haß wettert, aber selbst Haß sät
Pflichte @Naomi bei zum @Klau-Die-Kommentar. Sehr gut aufgezeigt, dass mit dem vorherrschenden Partei-System keine Demokratie zu machen ist. Im Gegenteil.
Mich wundert, dass dies einer Overton-Redaktion und den sich an den aktuellen Verwerfungen abarbeitenden Medien, Intellektuellen…. mit ihren tausend Analysen nicht bewußt sein soll?
Den „begnadeten Polemiker“ Marteinstein als eine Art Demokratie-Verfechter anzuführen , dem Meinungsvielfalt und Diskursfreudigkeit am Herzen liegt, nun denn, da habe ich so meine Zweifel.
Die Kritik von @Klau-Die an impfkritischen Geistern enttäuscht mich, da ich eine differenzierte Sicht auf den Umgang mit dem „Corona-Komplex“ vermisse. Sollte Nachholbedarf bestehen, dann empfehle ich
https://www.barucker.press/
@ Ute Plass
„Sollte Nachholbedarf bestehen, dann empfehle ich …“
Vergeblich bei der/dem kritisierten.
Zunächst möchte ich mich entschuldigen, für meine katastrophale Rechtschreibung, Grammatik und teilweise den schlechten, wenig filigranen Ausdruck. Mein Betrag ist während der Überarbeitung nicht wiederherstellbar abgestürzt.
Bezüglich des Impfens haben sie mich offenbar missverstanden. Ich halte nicht die Kritik an der Coronapolitik oder des Impfen per se für schlecht.
Ich halte allerdings Beiträge, die sich pauschal und generell gegen alles Impfen aussprechen für hochgradig irrational und vernunftfeindlich. Teilweise werden absurde Verschwörungstheorien über das Impfen bis hin zur von Gates gesteuerten WHO Überregierung gepflegt. In dem Maße, wie sich die Protagonisten dadurch einem rationalen Diskurs verweigern und sich so selber ausserhalb einer demokratischen Diskurskultur stellen, erweitern sie das Sagbaren im Marteinsteinsche Sinne. Das genau führt zur der von Martenstein gewollten Zerstörung der rationalen Diskurses hin zu antidemokratischer Hetze und Demagogie
Legasthenie und Dyskalkulie sind keine Schande.
Ja, total absurde Verschwörungstheorie…
https://dgvn.de/finanzierung-der-un/wohin-fliessen-die-gelder/die-who-und-ihre-finanzierung
Wo ist das Problem, so lange Impfen freiwillig ist?
Indem sie den Diskurs verweigern, erweitern sie das Sagbare? *grübel*
Es ist auch überhaupt nicht verboten oder schlecht, den Raum des Sagbaren zu erweitern, mitunter ist es sogar dringend nötig.
Anderen zu unterstellen, ihr Position sei irrational und sie wöllten damit antidemokratische Hetze und Demagogie befördern, ist selbst sehr undemokratisch gedacht! Indem du deine Meinung absolut setzt und anderen ihre am Liebsten verbieten möchtest, zeigst du nicht nur deine Arroganz, sondern auch deine antidemokratische Naivität…
Mit Impfungen werden die Menschen krank gemacht und krank gehalten.
Ich hatte noch nie eine Impfung und war auch noch nie wirklich krank.
Alles Lüge und gelogen, wann werdet ihr das endlich verstehen.
Und „Martenstein“ ist ein relevanter Teil davon.
Das hatte ich schon vor einer Dekade recherchiert, weil er mir aufgefallen war, ganz ähnlich wie Peter Thiel oder auch Eric Schmidt, ich habe eine fast vollständige Liste.
Du hast gepflegt einen an der Waffel. nichts weiter.
@ Klau-Die
„Ein Tiefpunkt dieser öffentluchen, irrationalen Denunziationskultur stellen zweifellos die Impfgegner mit ihrer irrationalen und hasserfüllten Impfgegnerschaft, … “
Jetzt verstehe ich. Ihre bisherige Diskussion war ja streckenweise intellektuell recht kurios, mit verbalen Entgleisungen und sittlich-moralischer Verwahrlosung. Aber das ist ja nun wirklich der Offenbarungseid schlechthin.
Sie haben einen Knall.
Fand die Rede gut, sollte man sich mal selbst anschauen.
Spannenderweise fand das in einer simulierten Gerichtsverhandlung statt die das Gegenteil wollte.
Was als „falsche“ Position gedacht war, wurde unfreiwillig zur Anklage.
Es geht dabei um was ist Rechts vs Kritik als Rechts framen und in der Folge diese Menschen von der Demokratie ausschließen. Was aber im Sinne der Definition keine Demokratie mehr darstellt.
Er hat den Leuten einen Spiegel vorgehalten, leider haben das nicht viele verstanden oder wollten das nicht verstehen.
Es gab danach viele Buhrufe.
Ein reaktionärer Martenstein der für den Imperialismus der USA wirbt, alles Mögliche in einen Topf wirft um seine neoliberale Agenda anzupreisen.
Und das findest du auch noch gut.
Wo in der Rede hat er das getan?
Ansonsten ist das seine Linie, richtig, aber wo hat er das in seiner Rede bei diesem „Prozess gegen Deutschland“ getan?
Es geht um die Rede, wie schon Alfred anmerkte.
Wenn du da Zitate hast die deine These bestätigen, dann gerne, bis dahin geh ich erstmal davon das das nicht passt.
> Und das findest du auch noch gut.
So ein Unsinn hat hier nichts zu suchen.
Ich frag dich auch nicht ob du nicht merkst das deine Meinung falsch ist oder sowas.
Bring Argumente.
Sehr geehrter Herr De Lapuente,
mir kommt in ihrem Essay eindeutig zu viel „richtig und falsch“ vor.
Das ist genau die Ursache des aktuellen Zustands:
Zu glauben „das Richtige“ zu tun, oder „die richtige“ Meinung zu haben und damit einen moralischen Imperativ erheben zu können.
Nur: Was ist „richtig“ oder „falsch“? Wer maßt sich an, darüber zu befinden? Und auf welcher Basis?
Sobald sich Politik auf diese Ebene begiebt, ist Totalitarismus jedweder Couleur garantiert.
„Fulminante Rede“ – aha.
Ich würde diesem überbezahlten Bild-Kolumnisten und Nachfolger von Franz-Josef Wagner kein Wort glauben.
Martenstein steht auf die AfD und alles, was irgendwie reaktionär und rechtsaußen ist.
Dabei ist er aber auf seine Weise auch immer politisch korrekt und auf Linie.
In Bild verteidigt er stramm Israel und hetzt gegen alle, die anders darüber denken und empfinden.
Dieser Mann tritt bei schlagenden Verbindungen auf und ist insgesamt eine unheimliche und unsympathische Erscheinung.
Ja, wie immer ein häufig etwas unbekümmerter daher redender De la Puente, der m.M.n. nach, sich einfach sich nicht richtig informiert hat oder eben tatsächlich keinen Durchblick hat, oder noch schlimmer einfach zu naiv ist.
Ich ..mein, er hat diese Rede von Martenstein ja wohl gesehen und darauf hin den Sermon auch noch zu unterstützen… gehört schon was dazu.
Ja, Lapuente kommt of unbekümmert und naiv daher. Oder schlecht informiert. Und viel zu impulsiv.
Ich meine „fulminante Rede“, also wirklich, ne, so nicht.
Und man muss sich doch wirklich mal informieren, wer dieser Martenstein wirklich ist und das dann auch hier schreiben und eben wirklich zu informieren und aufzuklären.
Aber darum scheint es Herrn Lapuente eben nicht zu gehen, sondern eher darum, Stimmung zu machen.
Ja, das würde mich auch mal interessieren, zu was er eigentlich steht, oder wenigstens, wie seine Intentionen sind.
@Naomi: „Ich gebe zu, ich weiß keinen Ausweg und habe entnervt aufgegeben. Meine einzige Überlegung ist, falls mal wieder Wahlen sind, ob ich den Wahlzettel mit dummen Sprüchen beschmiere oder die Wahlunterlagen einfach wegwerfe um das System durch eine niedrige Wahlbeteiligung ein wenig zu delegitimieren?“
Habe ich bereits hinter mir.
Wenn ich noch wählen sollte, dann wähle ich die Partei, die zum Ziel hat, politische Parteien überflüssig werden zu lassen:
https://losdemokratie.de/
„Die Gesellschaft ist das Problem“
https://www.youtube.com/watch?v=ptW2LyyZUZ8&t=59s
Moment mal. Die NPD bestand also zu 80 Prozent aus V-Männern. Wohl ein Witz, denn ein V-Mann ist ein Einzelner, der das Treiben beobachtet und berichtet. Die Wahrheit ist doch wohl eher, dass das Vollzeitbeamte waren, ohne die die Partei gar nicht existiert hätte. Haben also Beamte dort Nazi-Propaganda verbreitet? Das wäre alles andere als eine Überraschung, nachdem was Beamte bezüglich des NSU taten. Diese Frage wird nie gestellt. Unsern Verfassungsschutz hinterfragen? Macht man doch nicht. Auch Roberto nicht.
Jetzt, 2026, sieht es völlig anders aus. Den AfD-Themen Russland und Migration wird die Debatte verweigert. Was nicht zum Verschwinden der Partei geführt hat.
@Artur_C
Sie verwechseln V-Männer mit verdeckten Ermittlern.
Verdeckte Ermittler sind Polizeibeamte, die in eine kriminelle Vereinigung eingeschleust werden.
V-Männer sind z.B. Parteimitglieder (gerne in der Hierarchie weiter oben stehende, aber nicht nur), die gegen Geld bereit sind, ein paar Interna zu berichten.
Benenne sie doch als das was sie sind:
Informelle Mitarbeiter oder auch Spitzel.
Das sind sie nur dann, wenn die berichteten Interna auch tatsächlich von Belang sind.
Sind es hingegen Belanglosigkeiten, die da berichtet werden, dann sind diese V-Leute bestenfalls irrelevant.
Laut Mausfeld gibt es keine Demokratie. Demzufolge kann es auch kein Richtig oder Falsch in einer nicht existenten Demokratie geben.
Aufgrund seiner sprachlichen Brillanz zitiere ich in der folgenden Rezension einige sehr bedeutsame Passagen aus Mausfelds neuem Buch.
«Da es Demokratie in diesem einzigen Sinn, der diese Bezeichnung verdient, in unserer Epoche nicht gibt, wäre die Behauptung ihrer Krise unsinnig. Die gegenwärtige schwere Krise des Westens kann also, da die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, keine Krise der Demokratie sein.»
«Mit der Erfindung der »kapitalistischen Demokratie« hat der Westen erkannt, dass die Erzeugung einer Illusion von Demokratie die kostengünstigste und wirksamste Form einer Revolutionsprophylaxe und einer Stabilisierung herrschender Machtverhältnisse ist. Eine wirksamere Form der Revolutionsprophylaxe als die Illusion einer politischen Selbstbestimmung lässt sich kaum denken.»
«Vielmehr ist die Demokratiesimulation im »demokratischen Theaterstaat« so perfektioniert worden, dass sie dem überwiegenden Teil der Bevölkerung geradezu als Realität von Demokratie erscheint.»
Zitate aus Rainer Mausfeld, Hegemonie oder Untergang
(hier so gefunden –> https://www.barucker.press/p/mausfeld-wertewesten-demokratie )
Ich habe das Buch bereits gelesen. Unbedingte Empfehlung
Es hat nie eine Demokratie gegeben …nirgendwo!
Da brauch ich keinen Mausfeld zu.
@motonomer
Gruß nach Frankfurt aus Frankfurt…
stell dir einfach vor, es gibt Menschen die nicht schon 1974 angefangen haben, darüber nach zu denken…
Gib denen bitte auch eine Chance…
für Menschen, die Willens sind, ist Mausfeld eine gute Grundlage…
Ich hab ja nichts gegen ihn, aber das schaut sich kein einfacher Arbeiter an.
Der Mausfeld macht viel zu viel theoretisches Gelaber, den ein ganz normaler Mensch i.d.R. eben nicht versteht.
Wieso eigentlich nicht, das ist doch das wichtigste überhaupt, sich immer Gedanken zu machen, sich selbst zu hinterfragen, immer neugierig zu sein auf die Möglichkeiten wie man selbst Einfluss auf unser Zusammenleben nehmen kann, damit es uns allen gutgeht.
Otto Normal ist mit Frau, Kindern, Arbeit, Familie, Hobbies schon ausgelastet genug. Deswegen hat der Keine Kapazitäten mehr für Politik übrig.
@BR
Danke für den Link!
De Lapuente positioniert sich immer deutlicher rechts. Was sucht der hier? Ist das eine Form von body snatching (im cineastischen Sinn)?
Bezeichnend, dass er frühere bundesrepublikanische Parteiverbote, gegen Links und Rechts, nicht erwähnt. Und dass er den rechten Polemiker Martenstein, der seine Ideologie wöchentlich in verdaubaren Portionen im Zeit-Magazin in grossbürgerliche Hirne träufelt hier abfeiert, ist nur konsequent. Schläft Rötzer, oder ist er bereits vergiftet?
Ich wollte es nicht so drastisch beschreiben, aber wo Du Recht hast, hast Du Recht.
Soll er im eigenen Saft schmoren, so wie ihr Linken das offenbar bevorzugt (nie mit jemandem austauschen, der häretische Gedanken hat und einem die eigenen Denkfehler unter die Nase reiben könnte, gell?)
Die Kolumne von Martenstein war meistens das Erquicklichste an der Globalistenpostille, er hat übrigens neulich aufgehört dort zu schreiben:
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2026/04/abschied-harald-martenstein-redaktion-zeitmagazin-kritik
Martenstein mag manchmal daneben liegen, aber ich erinnere ihn immer als vorsichtig, fragend, als kritischen Denker und mit seiner Rede hat er das unter Beweis gestellt (weshalb empörte Linke wie gewohnt versuchen, die Person anstatt die Argumente anzugreifen).
Guter Text.
—
Es ist immer schön,
wenn man miterlebt, wie jemand geistig nicht erstarrt ist, sondern in der Lage ist, angesichts veränderter Rahmenbedingungen und gesellschaftspolitischer Verhältnisse neu zu denken, nicht an alten Worten zu kleben und sich in den gewandelten Verhältnissen eigenständig zu positionieren.
Dies gilt so wohl für Herr De Lapuente wie auch für Herrn Martenstein.
Wer beide nun pauschal und reichlich simpel (ich drücke es höflich aus) als „rechts“ bezeichnet, der demonstriert damit nur, dass er selbst in veränderten Verhältnissen eben nicht dazulernen konnte und dogmatisch erstarrt ist.
Wer De Lapuente für „rechts“ hält, der ist wirklich total verwirrt.
—
Mag sein, dass Martenstein im Zuge von Corona auch manchen Mist gesagt hat (ich weiß es nicht), aber diese jüngste Rede von ihm ist nicht nur gelungen, sondern ein großer Wurf. Natürlich sagt er „eigentlich“ nur Selbstverständlichkeiten, aber dass er es als jemand sagt, der (noch) Teil des Mainstreams ist und dass er es zweitens auch auch in so beeindruckender und geradezu kraftvoller Weise sagt, das lässt aufhorchen.
Ich sag´s ja, wir haben all diese Leute zu lange machen lassen.
Sie Herr Wirth finden elende Opportunisten wie diesen Martenstein gut, der uns noch 21 an die Impfmafia verkauft hätte und lange vorher schon den Rechtsruck mitgemacht hat und dem genau so wie ihnen die humantiären Errungenschaften linker Protagonisten der letzten 150 Jahre am Arsch vorbei geht und sie auf jeden Fall dieses System behalten wollen.
So ist das eben, ich hab den Schmonzes geschaut, einfach nur widerwärtig dieser Typ, den ich schon mehr als eine Dekade lang auf dem Kieker habe.
@ motonomer
“ … Martenstein gut, der uns noch 21 an die Impfmafia verkauft hätte …“
Nun verfolge ich diesen Martenstein nicht so manisch, aber dies Aussage wäre doch wert, irgendwie belegt zu werden.
Recherchieren sie doch selber wie er sich wie alle anderen dem Establishment angedient hatte.
Ich bin nicht dafür da andere Schlau zu machen.
Ich sage hier meine Meinung, ab und zu belege ich die auch mal, aber eben nicht immer.
Ich recherchiere seit Corona jeden Tag etwa 8 bis 12 Stunden 7/7 in 5 Sprachen, außer wenn ich auf meiner subversiven Tour oder im Urlaub bin.
Vor allem, wenn es eh eine ganz klare Angelegenheit ist, das es sich hier nämlich um einen elenden Opportunisten handelt.
Schaut euch das Video mit der Rede an, und wenn euch dann immer noch nicht klar ist, wessen Geistes Kind dieser Martenstein ist, könnt ihr mir eh nur noch leid tun.
„Recherchieren sie doch selber … “
Etwas billig.
Mach ich auch, andauernd, weil selbst meine Wenigkeit es manchmal gar nicht glauben kann, was seit dem 12.4.2020 alles abgeht.
Aber ich mache das schon seit über 50 Jahren, weil ich es wissen muss, einfach schon wegen meines Gerechtigkeitssinns dem ich genügen muss.
Haben sie seine Rede nicht gesehen um sich mal selbst ein Bild zu machen..nein…????
Ich finde es befreiend, selbst mit Leuten vor Ort zu reden, über Mauern zu klettern um zu schauen was die vor uns geheim halten, wie ich es noch ganz offiziell Anfang der 80er zusammen mit einer Photojournalistin gemacht habe.
@ motonomer
Sie klettern bei Martenstein seit über 50 Jahren über die Mauer, weil der etwas vor uns geheim hält? 😉
Aber es beantwortet nicht den Grund Ihrer manischen Besessenheit, den Mann zu „verfolgen“. Nun kann es ja sein, dass der was ganz Übles getan hat. Ihr Geraune klärt es nicht auf und Belege verweigern Sie.
Ein derartiges Kaprizieren auf einen Wicht (schon seit 10 Jahren) kann nur drei Gründe haben:
Erstens man tut es für die geheime Polizei.
Zweitens man tut es, weil man beruflich hintergangen wurde.
Drittens – eine der vielfältigen persönlichen Beziehungskisten.
„Haben sie seine Rede nicht gesehen um sich mal selbst ein Bild zu machen..nein…????“
Ich habe die Rede gehört. Ich fand sie belanglos. Und genau deswegen verstehe ich Ihre Echauffiertheit nicht. Ihre Bemerkung, der Martenstein „… der uns noch 21 an die Impfmafia verkauft hätte …“ weckte mein Interesse für die immesen Gefahr, die von ihm ausgeht. Für einen nichtigen Schreiberling höchst ungewöhnlich. Jetzt weichen Sie auf seine Rede aus? Die belegt seine Kontakte zu Impfmafia?
Ich befürchte, Sie betreiben eitle Selbstdarstellung.
Belanglos…der Mann ist schuldig das es so läuft wie es läuft.
Ich verfolge alle und erstelle Listen. jeden Tag recherchiere ich wo ich kann, um Leute zu finden, die das westliche Narrativ nicht unterstützen und Martenstein ist relevant.
Genau so wie bspw. Böhmermann oder auch Frau Brinkmann.
Nur Martenstein eben auch schon lange vor 2020, das ist der Unterschied, der ist ein ganz schlimmer Mensch.
Argumentum ad hominem ist genau dein Niveau lieber Motonomer…
Wissen Sie, bei Ihnen merkt man auch diesen typisch linken Reinheitswahn.
Leute sind für Sie nur dann „sauber“, wenn sie immer und zu allen Themen das sagen, was Sie persönlich gut finden.
Und wenn sie mal was Dummes gesagt haben, dann sind solche Leute für Sie für immer erledigt.
Es geht Ihnen also um die Person und nicht so sehr um einzelne Äußerungen.
Das ist ein typisch linker Zug.
Manichäischer Reinheitswahn.
Mag sein, dass Martenstein zu Corona was Falsches gesagt hat. Das ist mir aber egal, denn es geht mir ja hier nicht um Martenstein und auch nicht um Corona, sondern nur um diese bewusste jüngste Rede.
Dieses Differenzieren zwischen Person und einzelner Aussage fällt Ihnen wie auch anderen Linken schwer,
Sie wollen eben auf typische linke Art die Menschen in Freund und Feind scheiden.
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Sie behaupten:
“ … dem genau so wie Ihnen die humanitären Errungenschaften linker Protagonisten der letzten 150 Jahre am Arsch vorbei gehen.“
Eine verleumderische und falsche Behauptung, die Sie überhaupt nicht beweisen können.
Typisch linke Masche: Unterstell dem Gegner etwas, was er nicht ist – aber nach linker Ansicht sein sollte.
Man bliebt doch seine Feindbilder.
Ich weiß das ,weil ich den Mann seit 10 Jahren recherchiere.
Der Martenstein gibt einen Scheiß auf humanitäre Befindlichkeiten und der hat nicht nur einmal etwas falsches gesagt sondern ist selbst die absolut falsche Person so eine reaktionäre Rede zu halten und die Leute für Dumm zu verkaufen.
Der Mann möchte einen deregulierten unkontrollierten Kapitalismus für Großkonzerne und ihre Adlaten und schert sich einen Dreck um Leute die es nicht mehr schaffen ihre Miete zu bezahlen.
außerdem, wer sich für die Impfung stark macht ist raus…wie oft noch.
20 Millionen Tote weltweit sprechen doch eine deutliche Sprache, oder ist das ihnen noch zu wenig und Martenstein ist ein Teil dieser Propaganda von Drosten, Spahn, Lauterbach und all den anderen Verbrechern.
@motonomer
Sie haben ja – unabsichtlich – meine obige Aussage bestätigt. (…)
Die Person Martenstein ist unwichtig.
Doch ist er, weil jeder, der sich öffentlich aus dem Fenster gelehnt hat, die Maßnahmen befürwortete, oder zur Impfung geraten hat, und/oder Widerständler in welcher Form auch immer benachteiligt hat, sich für 2G oder 3G, den Masken oder das Testen angepriesen hat, weggesperrt gehört und dieses Verhalten auf gar keinen Fall vergessen werden darf.
@motonomer
Zu Corona denken wir gleich.
Na immerhin…;-)
@ motonomer
„Doch ist er, weil jeder, der sich öffentlich aus dem Fenster gelehnt hat, die Maßnahmen befürwortete, oder zur Impfung geraten hat, und/oder Widerständler in welcher Form auch immer benachteiligt hat, …“
Ja, jeder. Aber warum kaprizieren Sie sich so auf Martenstein. Er ist belanglose Tröte etablierter Medien. Da gibt es wesentlich größere Kaliber, auch außerhalb des Kreises der Machthaber.
Sicher gibt es die, aber um den Martenstein und seine Aussagen geht es hier in diesem Artikel und hier im Forum???
@ motonomer
Ja, und Sie haben ihm aus Effekthascherei mehr Bedeutung beigemessen als er verdient.
Es ist wichtig, das diese Leute bestraft werden, weil es sonst niemals aufhört, denn diese Leute machen immer weiter.
Dass der werte Herr Wirth diesen Sport ebenfalls beherrscht, scheint er irgendwie vergessen zu haben.
Ist aber alles gespeichert und gesichert.
@Alex_R
Sie reden so, wie einer bei der Stasi geredet hätte …
Was mischen Sie sich ein!?
Und auch hier projiziert er wohl eher eigene Probleme auf andere: unter „Stasi“ macht er es einfach nicht.
Ist aber ein gutes Beispiel für seinen eigenen Manichäismus.
Für seine Genesung die besten Wünsche.
War diese bürgerliche Demokratie jemals „noch in Ordnung“? Wie war das damals mit dem Verbot der KPD?
Es gab sie nie, diese Demokratie! Ups, das reimt sich sogar; ein guter Slogan für eine Demo, die eine wirkliche Volksherrschaft einfordert.
Die KPD hat(te) das offizielle Ziel, bürgerliche Demokratie abzuschaffen („Diktatur des Proletariats“), was sie für ein Verbot prädestiniert, der AfD wird selbiges nur unterstellt und angedichtet (linke Projektion, weil ja alles „rechts“ nur Antidemokraten sein können, nicht wahr? und wenn sie es nicht zugeben, müssen sie logischerweise lügen), während sie offiziell „Demokratie nach Schweizer Vorbild“ im Programm stehen hat.
Ich hätte die KPD trotzdem nicht verboten, weil die ohnehin keine Chance bekommen hätte, ohne gewaltsame Revolution an die Macht zu kommen. Verbotsversuche zeigen immer eine Schwäche der Argumente.
„Denn jede Demokratie habe immer und überall zwei Komponenten gekannt: linke wie rechte Kräfte – ein wichtiger Gedanke, der so gut wie nie Beachtung findet.“
Nein, dieser Gedanke findet allzusehr Beachtung. Denn genau darauf basiert ein großer Teil der Spalte-und-Herrsche-Strategie der Bedrücker und Ausbeuter.
Indem man das Volk in zwei Teile spaltet (natürlich in noch viel mehr, aber das ist schon mal eine Grundlage) und sich gegenseitig bekämpfen lässt, (heutzutage vorwiegend marxistisches) „links“ gegen (um alles mögliche und unbequeme zusammen in den Sack packen zu können heute eher diffuses) „rechts“, „rechts“ gegen „links“, können die Profiteure gemütlich und in aller Ruhe ihre Profitoptimierung weiterbetreiben.
Solches Affentheater wie dort auf der Bühne ist genau das Werkzeug dafür. Und alle Beteiligten sind nichts als Marionetten. ALLE!
@ ratzefatz
„Solches Affentheater wie dort auf der Bühne ist genau das Werkzeug dafür. Und alle Beteiligten sind nichts als Marionetten. ALLE!“
Genau!
Und die mediale Nacharbeit verschafft allen Beteiligten noch ein Gefühl von Bedeutung.
Es gibt nunmal leider verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen, man kann das nicht einfach abhaken und totale Einigkeit beschwören.
Wichtig wäre allerdings, wenn wir uns wenigstens auf Demokratie und Meinungsfreiheit als gemeinsame Basis einigen könnten, aber gerade die wird massiv vom Altparteienkartell angegriffen und unterminiert, eben mit dem dämlichen Argument, das würde nur spalten…