
Wochenlang wurde in der LINKEN darüber gestritten, ob sie einen Ministerpräsidenten von der CDU in Sachsen-Anhalt mitwählen soll, wenn damit die AfD von der Regierung ferngehalten würde. Auf dem Parteitag der LINKEN vor einigen Wochen in Potsdam wandten sich viele Delegierte dagegen, dass die LINKE damit zum Steigbügelhalter einer rechten Politik wird, wenn sie nur von der Union statt von der AfD gemacht wird.
Doch es war vor allem Eva von Angerer, die LINKEN-Vorsitzende von Sachsen-Anhalt, die sich jegliche Einmischung von außen verbat und sich eine Kooperation mit der CDU offen hielt, natürlich, um ein größeres Übel – die AfD – zu verhindern. Dabei hatte die CDU in Sachsen-Anhalt und auch bundesweit immer wieder deutlich gemacht, an dem Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD und der LINKEN festhalten zu wollen.
Manche CDU-Abgeordnete machten auch klar, dass ihre Abgrenzung zur LINKEN größer als zur AfD ist. Dabei verwiesen sie auf die Geschichte der DDR. Während die LINKE mit mehreren Transformationen aus der SED hervorgegangen ist, bezieht sich die AFD durchaus nicht ohne Grund auf den nationalistischen Flügel der sogenannten Bürgerbewegung in der Schlussphase der DDR. Von der von der Union dominierten Allianz für Deutschland über die Deutsche Soziale Union zur Alternative für Deutschland ist der Schritt so groß nicht. Das erklärt, dass an der Basis der CDU auch in Sachsen-Anhalt die Zusammenarbeit mit der AfD längst reibungslos verläuft. Trotzdem bot Eva von Angerer der CDU unverdrossen eine Kooperation an. Nun haben die Wähler in Sachsen-Anhalt dafür gesorgt, dass die Frage gegenstandslos geworden ist.
Dafür gibt es zwei Gründe. Die Partei hat schlechter als prognostiziert abgeschnitten. Obwohl ihr immer ein zweistelliges Ergebnis prognostiziert wurde, verlor sie 2,4 Prozent und landete mit 8,6 Prozent auf den fünften Platz. Sie lag damit knapp hinter den Grünen, die mit einem ehemaligen PDS-Mitglied antrat. Suse Szibora Seidlitz war schon vor Jahren in die rechte Mitte gerückt und bei den Grünen gelandet. Sie wurde dafür gelobt, dass sie verstehe, wie man aus Nazis gute Demokraten macht. Schließlich ist sie mit einem ehemaligen Neonazi liiert.
Grünennahe Verbände gegen Die Linke
Der Aufstieg der Grünen und die Verluste der LINKEN hängen zusammen. Denn es waren grünennahe Vereine wie Taktisch Wählen und Campact, die in den letzten Wochen eine Kampagne vor allem für die Grünen und die SPD machten. Der Hintergrund der Überlegungen war, dass die AfD es schwerer hat, eine Alleinregierung zu bilden, je mehr Fraktionen in den Landtag einziehen. Natürlich ging es um Fraktionen, die der AfD fernstehen. Da wurde zeitweise suggeriert, dass die SPD und die Grünen an der Fünfprozenthürde scheitern könnten.
Das war dann die Grundlage für die Rettungskampagne. Dafür flossen laut Angaben von Campact Spenden in Höhe von Millionen Euro. Hinter der ebenfalls die Grünen unterstützenden Kampagne Taktisch Wählen steht die sich selbst als Diskurshacker verstehende Institution Goodforces. Campact und Goodforces gaben ganz offen zu, die Wahlen zu beeinflussen. Sie machten also das, was heute gerne Trump, Putin und Elon Musk vorgeworfen wird. Nur sie sind stolz darauf und werden dafür gelobt, dass sie mit Erfolg Stimmungen erzeugen und in Stimmen umwandeln. Es geht ja um die vermeintlich gute Sache: den Kampf gegen die AfD. Doch real richtete sich die Kampagne gegen die LINKE. Die Kampagne sorgte dafür, dass linksliberale Milieus, die mit den staatstragenden Grünen unzufrieden waren, nicht zur LINKEN wechselte.
Mittlerweile monieren die LINKEN. dass diese Kampagne ihnen Stimmen gekostet habe. Doch dann müssten sie auch Selbstkritik üben. Genau die Linksliberalen, die sie mit Kooperationsangeboten bis zur CDU ansprechen wollten, wandten sich mit der Kampagne gegen die LINKE. Als Trostpreis für die LINKE sprachen sie sich in wenigen Fällen auch für deren Kandidaten aus.
Drei Direktkandidaten aus eigener Kraft
Dass die LINKE statt auf die Liberalen zu hoffen, lieber auf die eigene Kraft vertrauen sollten, zeigen die drei Direktmandate, die die Partei in Halle und Magdeburg gewonnen hat. Dabei halfen ihnen weder Campact noch Taktisch Wählen, sondern vor allem eine eigenständige Haustürwahlkampagne.
Zu den Gewinnern zählt der Klimaaktivist Jannik Balint, der das Mandat in Halle gewonnen hat, und der Schichtarbeiter Mustafa Grüner, der in Magdeburg erfolgreich war. In Halle holte auch Gitta Hartenstein Wiermann ein Direktmandat. Alle drei setzten auf Proletarisierte und Prekarisierte, die bisher gar nicht gewählt haben und konkurrierten nicht mit den Grünen um Stimmen von den Linksliberalen.
Rote Leuchttürme aufbauen
Im Taz-Interview setzte denn auch Mustafa Gröner andere Akzente als von Angerer. Er sprach davon rote Leuchttürme aufzubauen, statt der CDU an die Macht zu halten.
„Die CDU und Friedrich Merz kürzen unseren Sozialstaat und sparen beim Gesundheitssystem. Die Infrastruktur ist marode. Das macht die Leute hier verdammt sauer. Die CDU hat in den letzten Jahren der AfD so viel Futter geboten und den Rechtskurs auch noch mitgetragen. Das hat die AfD stärker und stärker gemacht“, sagt Gröner.
Damit befindet er sich in Übereinstimmung mit den Aktivisten Jakob Springfeld, der in einem Taz-Beitrag betonte, dass junge Linke nicht nur die AfD ablehnen: „Als ich frage, gegen wen sich die Wut aktuell am meisten richtet, geht es sofort um die Bundesregierung und Friedrich Merz, aber auch die Grünen, die nur bruchstückhaft besser seien. Angesichts der zahlreichen Bedrohungs- und Horrorgeschichten, die ebenjene Leute erzählen können, sollte das gesamtgesellschaftlich zu denken geben“, sagt Springfeld, der auf seinen Weg vom mit der Theodor- Heuss-Medaille ausgezeichneten Autor mittlerweile beim Lob der Klassenkämpfe angekommen ist.
Das Flirten mit dem Linksliberalen und die Offenheit einer Zusammenarbeit mit der CDU hat der LINKEN Stimmen gekostet und indirekt dem BSW den Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt befördert. Die Partei wurde ja von vielen schon abgeschrieben. Jetzt ist sie und nicht die LINKE zum berühmten Zünglein an der Waage geworden. Mittlerweile zeigen auch SPD und Grüne Sympathie mit dem BSW-Vorschlag, einen parteilosen Ministerpräsidenten zu wählen.
Das BSW hat klar gegen Merz und den deutschen Militarismus polemisiert und klar gemacht, auf keinen Fall die CDU zu stützen. Nur hat das BSW sich dadurch in eine fatale Nähe zur AfD begeben. Was es bräuchte, ist eine Partei, die klarmacht, dass sie Union und AfD gleichermaßen ablehnt und sich auch nicht über den militaristischen Charakter der Grünen täuschen lässt, der auch durch das Schwenken von noch so vielen Regenbogenfahnen nicht verdeckt werden kann. Sie sollten den Verfassungsschutz weiterhin als demokratiefeindliche Institution bekämpfen, statt ihn ständig im Kampf gegen die AfD zu zitieren. Es wird sich zeigen, ob die LINKEN aus ihrem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt mehr lernen als das Lamento, von den Linksliberalen benachteiligt worden zu sein.
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Werter Herr Nowak
Steigen sie von ihrem Elfenbeinturm und begeben sie sich ins reale Leben. Halle und Magdeburg sind Hochschulstädte. Dort tummeln sich sehr viele junge Leute, die für sich angesichts der über“akademisierung“ des Landes kaum Chancen sehen. Diese erhoffen sie sich von den „Linken“ , die ja versprechen, sehr viel mehr staatlich finanzierte Posten und Pöstchen zu verteilen. Die „Grünen“ werden zunehmend als „Fette Katzen“ wahrgenommen, die der jungen Generation die einträglichen Posten vorenthält. Die „Proletarier“ haben sich längst für die AfD entschieden. Bei der Landtagswahl haben mehr als 60% der nicht mit Hochschulstudium versehenen Menschen die AfD gewählt. Insbesondere die jüngeren.
Und ja, die „Linke“ ist inzwischen Teil des neoliberalen, globalistischen Kartells, das verbissen den Zugang zu den Futtertrögen der Macht verteidigt. Sozusagen der „linke“ Flügel der neoliberalen Einhatspartei…
Die AfD behauptet auch frech sie habe 170.000 Nichtwähler an die Wahlurne gebracht. Vielleicht hätten Campact und Goodforces hier auch mal was machen können.
Haben sie doch. Ohne deren Benehmen wären es weniger als 170000 gewesen.
Ach je, noch achtundzwanzig Zeichen.
@Ronald „Die „Proletarier“ haben sich längst für die AfD entschieden.“
Die Proletarier werden sich noch wundern wen sie da gewählt haben, nämlich dann wenn die AFD ihnen das Fell noch brutaler über die Ohren zieht..
Die AFD ist weder eine Friedenspartei noch vertritt sie die Interessen der Proleten! Die AFD ist eine Partei des Kapitals und steht nach innen und außen für Aufrüstung und Krieg, ebenso wie die Kartellparteien.
https://agbsw.de/wp-content/uploads/2026/03/26-03-AGBSW-Berlin-Zur-AfD-ef-em.pdf
„Die AFD ist weder eine Friedenspartei noch vertritt sie die Interessen der Proleten! “
Spielt doch keine Rolle. Es reicht, dass die AfD-Wähler es glauben. Die CDU ist auch keine konservative Partei -es reicht. dass die CDU-Wähler es glauben. Die SPD ist auch keine Sozialdemokratie -es reicht. dass die SPD-Wähler es glauben. Die Linke ist auch keine linke Partei -es reicht, dass die Linke-Wähler es glauben. Die Grüne ist auch keine progressive Partei -es reicht, dass die Grüne-Wähler es glauben. Die FDP ist auch keine liberale Partei -es reicht. dass die FDP-Wähler es glauben. Das BSW ist auch keine Friedenspartei und vertritt auch nicht die Interessen der Proleten -es reicht, dass die BSW-Wähler es glauben.
Sie sagen es ja fast selbst: Die AfD ist nur der rechte, aber auch der radikale Flügel der neoliberalen Einheitspartei, Die Partei derer, die sich selbst an die Fleischtröge bringen möchte. Nicht umsonst ist ihnen Trump das grosse Vorbild.
„Was es bräuchte, ist eine Partei, die klarmacht, dass sie Union und AfD gleichermaßen ablehnt und sich auch nicht über den militaristischen Charakter der Grünen täuschen lässt,“
also eine Partei, die von 90% der Bürger nicht gewählt werden würde …
klasse Idee Herr Nowak.
Und wer weiter an dem billigen links-rechts-Schema festhält, angesichts dessen, was sich heute alles als „links“ ansieht, ist sowieso nicht ganz dicht.
Die (marxistische) „Linke“ beansprucht für sich die EINZIGE(!) Kraft gegen RECHTS (Autoritarismus, Führerkult, Cliquenherrschaft, beherrschender Großunternehmer-und Finanzoligarchie-Einfluss) zu sein. Das ist die größte Lüge der modernen Geschichte.
Tatsächlich wird ALLES, was gegen die aktuelle Regierung und für neue gesellschaftliche Organisationsformen ist, als „rechts“ eingestuft – von aktiver Politik und Großmedien – und die „Linken“ sind IMMER MIT IN DEM CHOR! IMMER!
Heutige „Linke“ marschieren IMMER im Sinne der herrschenden Ordnung. „Antifa“ lässt grüßen.
Die Linke ist seit Corona verbrannt und seit sie sich gemeinsam mit den olivbraunen verbal gegen die RF stellt, sowieso.
Ein einziger Haufen von gescheiterten Gescheitelten und verblühten Vergnügten, die den Absprung nicht geschafft haben. Man muss sich nur die Demos ansehen, das kalte Grausen, dazu die Antifa, die Linke ist fertig. Gute Güte…außer Enteignungen und Vergesellschaftungen fällt denen nichts ein und natürlich im Gleichschritt mit den Asozialen von CDU/CSU wenn es um Bürgerrechte geht.
Eine „Enteignung“ der großen Bevölkerungsmehrheit ist es, wenn
– Wasserwerke und Stadtverkehr privatisiert werden
– Autobahnabschnitte in sogenannte Public-Private-Partnerships überführt werden
– öffentliche oder gemeinnützige Wohnungsbestände an profitorientierte „Investoren“ verkauft werden
– das öffentliche Eisenbahnsystem zerschlagen und die einstige Staatsbahn als profitorientierte AG geführt wird (weil man es nicht geschafft hat, sie am Markt zu verhökern).
Die Rückgängigmachung dieser Enteignungen zu fordern, ist nicht links, sondern vernünftig, wie jeder gemerkt haben sollte, der in den vergangenen Jahren mal öfter mit der Bahn gefahren ist. (Und nein, liebe Neoliberale: Wenn drei verschiedene Anbieter auf der Strecke Hannover-Berlin konkurrieren, wird die Leistung nicht besser – das führt höchstens dazu, dass die DB AG ihre letzten Erinnerungen an die Bundesbahnzeit aufgibt und weniger genutzte Teilstrecken stilllegt.)
und die privatisierung des Gesundheitswesen kommt auch noch dazu… der grösste Skandal in der Geschichte der Republik (hoffentlich sind das jetzt die 100 Zeichen)
Jährliche Rekordsteuereinnahmen und es reicht immer noch nicht aus, um die grundsätzlichen Aufgaben des Staates ordentlich vorzuhalten ?
Also alles was zum Grundsätzlichen gehört: Wasserversorgung, Energie, Polizei, Militär und Gerichte, sowie Bildung und Wohlfahrt. All dies ist mit den Billionen von Steuereinnahmen immer noch nicht ausreichend finanzierbar, weder mit der Linken und wie man sieht, auch nicht mit den Liberalen /Konservativen. Der Fisch stinkt vom Kopf.
@Mick: Nun, die Superreichen sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten trotz „Rekordsteuereinnahmen“ gewiss nicht ärmer geworden. (Dass das absolute Steueraufkommen bei Inflation steigt, ist übrigens eine Selbstverständlichkeit, kein Skandal.) Das Problem mit den Steuern besteht eher darin, dass Unter- und Mittelschichten belastet, Spitzenverdiener und große Vermögen aber entlastet worden sind (s. steigende Mehrwertsteuer einerseits, Verzicht auf Vermögens- und de facto weitgehend auch Erbschaftssteuer andererseits). Auch hat man bei der Steuerfahndung fein gespart, leistet sich andererseits aber einen riesigen Apparat zur Verwaltung und Kontrolle der Hartzer.
@Gottfried: Ich hätte noch so viel mehr nennen sollen – neben dem Gesundheitswesen die gute alte Post, die seit Riesterzeiten anprivatisierte Rente (was jetzt ja verschärft wird) und anderes mehr…
Die Linke ist seit November 2011 mausetot. Durch das Mitwirken an der NSU- Verschwörungstheorie der Obrigkeit ist sie erpressbar.
„Es geht ja um die vermeintlich gute Sache: den Kampf gegen die AfD. Doch real richtete sich die Kampagne gegen die LINKE. Die Kampagne sorgte dafür, dass linksliberale Milieus, die mit den staatstragenden Grünen unzufrieden waren, nicht zur LINKEN wechselte.“
Nowak beklagt, dass die millionenschwere Kampagne der autokratischen Campact-NGO der Linken geschadet hätte. Warum dies so sein soll, sagt er nicht, die Behauptung reicht. Davon abgesehen ist diese Beschwerde unnötig, weil es um ein rechte Tasche, linke Tasche Ergebnis geht. Grüne und Linke sind ja gemeinsam im Anti-AfD-Boot, also für die Brandmauer genau wie der Autor.
Die „Brandmauerpolitik“ gegen die AfD verwandelt unser Verhältniswahlrecht übrigens schleichend in ein Mehrheitswahlrecht. Die AfD hätte ihre Politkünste schon lange als Juniorpartner in der Koalition mit der CDU beweisen können. Wegen der Brandmauer war dies aber verboten und kann die CDU oder jede andere Partei selbst nur als Juniorpartner in eine AfD-Koaltion eintreten.
Das will natürlich keiner und demnächst haben wir dann eine AfD, die als absoluter Wahlgewinner alleine regiert – wie im Mehrheitswahlrecht. So manövrieren uns unsere Politstrategen in die politischen Nachteile des Mehrheitswahlrechts.
PS. Bisher kannte ich nur GoNGOS, NGOs, Think Tanks, Vereine und Stiftungen, nun kenne ich auch eine „Institution“. Die Institution „Goodforces“. Hört sich ganz wunderbar amerikanisch an und hat bestimmt auch einen wunderbaren Einfluss auf die deutsche Politik.
@Simon
Dazu kommt noch die von Dobrindt eingeschränkten Bürgerrechte, der Neugestaltung der pol. Gesetze bis zur Gründung einer neuen Gestapo, oder wie die dann auch immer heißen wird. Alles zum Schutz der Demokratie, oder eventuell nur der Pfründe?
Das wird ähnlich wie in Ungarn oder in Polen ablaufen, die „Neuen“ brauchen nach der Machtübernahme keine Gesetze mehr zu ändern.
„Wochenlang wurde in der LINKEN darüber gestritten, ob sie einen Ministerpräsidenten von der CDU in Sachsen-Anhalt mitwählen soll, wenn damit die AfD von der Regierung ferngehalten würde.“
Das ist genau das Problem unserer System-Parteien (da gehört „die Linke“ dazu). Es geht nur darum, andere von der Macht auszuschließen, wenn sie selbst die Macht oder teile davon inne haben.
Unser Land hat riesige Probleme:
Eine Pleitewelle in großen Teilen der Industrie, Abwanderung wichtiger Industriebetriebe, viel zu teure Energie, Auswanderung hochqualifizierter deutscher Fachkräfte, eine massive Bildungsmisere (Pisa-Studie über die Schulen, an den Hochschulen dürfte es nicht besser aussehen) viel zu viele Schulabgänger ohne jede Qualifikation, eine viel zu geringe Geburtenrate, die man offenbar durch weitere Einwanderung ausgleichen will, ….
Es ist höchste Zeit, die Feindbilder alle abzubauen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um unser Land aus dem Sumpf zu ziehen. Aber den Parteipolitikern quer durch die Bank geht es nur darum, die eigenen Pfründe zu sichern und vor allem diejenigen, die eine andere Politik wollen, von der Macht fern zu halten.
Dazu wird eine groteske Propaganda hochgefahren, die vor Nazi-Vergleichen strotzt.
Die AfD wird gleichgesetzt mit der NSDAP entgegen jeder politischen und historischen Vernunft. Merz bezeichnet die Pläne der AfD, Migranten ohne Bleiberecht abzuschieben (obwohl er es selbst berseits jetzt tut) als „ethnische Säuberung“. Wenn Israel eine solche im Gaza betreibt und dabei zig-Tausende Palästinenser tötet, hat er allerdings kein Problem damit.
Solche Heuchelei ist einfach nur noch unerträglich.
@coroner “ viel zu viele Schulabgänger ohne jede Qualifikation“
Sehen Sie sich die GRÜNEN Politiker an, sehr viele ohne Abschluß in politischen Ämtern, Aufsichtsräten oder als Minister.
Schulabgänger ohne Qualifikation, werden die noch benötigt oder kann das weg?
Bei den Vorbildern dürfte alles kein Wunder sein.
Haben Sie in der Partei „DIE LINKE“ jemals einen Arbeiter in Führungsposition gesehen?
Eine Linke die Merz voreilig die Kanzlerschaft ermöglicht, den Krediten für Aufrüstung und Krieg zustimmt, sich am Russland-Bashing beteiligt ist keine LINKE!
Geschichts- und realitätsvergessene Omas gegen RECHTS aus der grünen Schickeria sind nicht gegen RECHTS.
Sie wollen nicht wahr haben dass Nazitum nicht teilbar ist in gute oder schlechte Nazis! Während sie die ukrainischen Banderas die 100.000 Juden und Polen umgebracht haben unterstützen die jetzt „Heldentempel“ für diese Mörder auch mit deutschen Steuergldern bauen, wollen sie die rechtsextreme AFD zur Machterhaltung der GRÜNEN bekämpfen.
Es sind die gleichen Gestalten die die Polizei auf uns hetzten als wir in unserer Jugend die Nazis bekämpft haben!
Mit diesen Leuten teile ich nicht meine Wut über die Nazis!
In der Antifa von heute laufen auch auch nur noch fremdgesteuerte Vollidioten rum, ähnlich wie seinerzeit der „Kinderfreund“ Cohn-Bendit in Paris (1968) der vom CIA gesteuert wurde um de Gaullle, der für die Amis unbequem wurde, aus zu bedrängen. Die heutige Antifa konzentriert sich nur auf die rechtsextreme AFD ohne zu registrieren das die meisten Mitglieder eine CDU-Vorgeschichte haben. Sie stützen damit automatisch die kriegsgeilen GRÜNEN und das kapitalistische System.
@Otto0815
Die „Omas“ tun mir schon etwas leid, weil dieser „Verein“ leider meist von den Spezialdemokraten spez. Seeheimer indoktriniert worden ist.
Nachdem ich meine Schwester (Omas gegen Rechts) davon überzeugt habe, dass sie für die falschen Leute (Kriegstreiber), die falsche Sache (deren Machterhalt) und auf den falschen Topf (deren Gegner) haut, hat Sie sich etwas distanziert. Sie wird nur noch mit marschieren, wenn für Einstellung der Unterstützung zu den Kriegshandlungen demonstriert wird. 😊
Eine Einbringung zur Demo für Aufhebung der Sanktionen überlässt Sie mir.😉
@Otto0815: Sie haben vollkommen Recht.
Bildungsmisere:
Die Unbildung ist besonders bei den Grünen ausgeprägt. Wenn dann dort solche Leute wie Baerbock (360 Grad-Wende, „bacon of hope“ (Schinkenspeck der Hoffnung, statt „beacon of hope“, Leuchtfeuer der Hoffnung, …., die im CNN-Interview sagte, sie stände auf den Schultern ihres Opas, der schon damals (in den 1940er Jahren) an der Oder die Freiheit Europas verteidigt habe, ….), auch noch ein Minister-Amt bekommen, dann ist das nicht nur eine Katastrophe für das internationale Ansehen unseres Landes, sondern auch, wie sie richtig andeuten, ein Signal an alle Jüngeren: Hieß es früher mal „Wissen ist Macht“, so hat sich heute durchgesetzt: „Nichts wissen macht auch nichts“. Und unsere Medien mach da 100% mit.
Wir leben längst in einem Land, wo krass gesagt, die Dummen die Macht übernommen haben. Und das ist auch ein nicht unerheblicher Faktor für den Niedergang unseres Landes. Realitätssinn und rationale Einschätzungen wurden und werden ersetzt durch unbedingten Glauben und die Überzeugung, dass man auf jeden Fall die einzig richtige Meinung hat, die es unbedingt durchzusetzen gilt. Das ist zumindest bei den Grünen so.
Je geringer das Wissen, desto inbrünstiger ist der Glaube.
Selbst auf ihren ureigenen Feldern wissen sie so gut wie nichts.
Lassen Sie sich mal von Herrn Habeck oder Frau Baerbock erklären, wie der Treibhauseffekt in der Atmosphäre zustande kommt, was das mit der Strahlungsbillanz der Erde zu tun hat, warum CO2 mit seinen 400 ppm dazu beiträgt, die hauptsächlichen Gase, Stickstoff (80%) und Sauerstoff (knapp 20%) aber nicht.
Sie dürften erstaunt sein.
In politischen Fragen gelten denen auch nur ihre eigenen Mantras.
Ich habe eine Nachbarin, die in den 1980er Jahren aktiv in der Friedensbewegung war und heute bei den Omas gegen rechts ist. Jemand hat der eingebläut, dass die AfD die neue NSDAP ist. Mit Argumenten kommt man da nicht weiter. Und eine drohender Atomkrieg mit Russland, … so etwas war ja wohl nur früher gefährlich
Das Schlimmste finde ich aber die vollständige Blindheit gegenüber westlicher Propaganda.
Selbst die meistan Leute mit Hochschulabschluss glauben, Propaganda gäbe es nur in Russland.
Dabei sitzen sie 100% dem westlichen Propaganda-Narrativ auf.
Sie denken etwa so: “
Die Welt wäre 100% in Ordnung, wenn nicht der böse Putin, der böse Chinese und der böse Trump wären.
Es ist das gleiche Niveau wie beim Kasper und dem bösen Krokodil.
Einfach nur erbärmlich!
@ Coroner:
Aus Ihrem ersten Post:
Das ist ein Ergebnis des seit Jahrzehnten auch in die Psyche wirkenden, durchgezogenen Neoliberalismus. Konkurrenzgesellschaft, die sich in Monopolen finalisiert: „Andere Sichtweisen sind Konkurrenz, die es gilt, auszuschalten.“
Aus Ihrer Antwort an @Otto0815:
@El-G
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sie haben völlig Recht. Die Ideoligie des Neoliberalismus hat unsere Gesellschaft und die Hirne vieleer Menschen verseucht. Da steckt die Absicht dahinter, gemeinsames Handeln im Interesse der Gemeinschaft zu verhindern.
Zu ihrem letzten Punkt:
In Zeiten, wo die menschliche Intelligenz schwindet setzen viele ihre Hoffnung auf die KI.
Aber die ist nicht in der Lage auch nur einen einzigen neuen Gedanken hervorzubringen.
Sie durchforstet alle Datenbanken, die ihr zugänglich sind und bastelt dann daraus zu den jeweiligen Fragen so eine Art Mittelwert als Antwort.
Schon der berühmte Wissenschaftler Erwin Chargaff (1905 – 2002) sagte in seiner Biopraphie „Das Feuer des Heraklit“ (sehr lesenswert!) über den übermässigen Einsatz von Computern (und die KI ist genau das):
„Der beste Freund eines Idioten ist ein Idiot“
Der »Idiot« (eine Definition):
Im alten, demokratisch angehauchten Griechenland steht der »Idiot« im Gegensatz zum »Polit«, welcher auf der Agora zu anderen Politen spricht, sich mit diesen auseinandersetzt, einigt (oder auch nicht) und ggf. abstimmt. Der Idiot hingegen spricht nicht auf der Agora, sondern nur in seinem Haus. Er spricht also vor seiner Frau und vor seinen Sklaven, die in einem unterlegenen Besitzverhältnis zu ihm stehen: Frauen sind durch die Ehe vertraglich gebunden, Sklaven durch legitimierte Gewalt, sie sind recht- & machtlos. Wenn der Idiot also vor Frau und Sklave spricht, spricht er nur mit sich selbst, denn sein Sprechen hat keine Adressaten und keine Konsequenz.
Mit einer KI zu sprechen, ist erstmal nicht problematisch, man bleibt kritisch, stellt Fragen, prüft und spricht mit anderen. Ein Problem wird es werden, wenn arglos und ausschließlich mit der KI gesprochen wird – einige sind da sicher schon angekommen, in dieser neuen Form des Selbstgesprächs. Gleichsam Ihres Idioten, dessen bester Freund Idioten sind, sprechen diese eben nicht miteinander; wenn überhaupt übereinander, siehe die hiesige Politprominenz.
Der kalte Krieg war eine Zeit, in der die Blöcke hauptsächlich übereinander sprachen, was ein hervorragender Nährboden für das Aufblühen des Neoliberalismus war, der immer eine gute Portion Chauvinismus im Gepäck hat („ich habe recht und ihr seid sch…“). Eine alltägliche Variante war da die liebevolle und oft vorgebrachte Empfehlung im Westen, „Wenn es dir hier nicht passt, geh doch in Osten.“ Da ist auch alles dabei, die eigene Überheblichkeit und ganz liberal die Freiheit des anderen.
Von daher hat der Zustand, in dem wir uns befinden, ordentlich Anlauf genommen und alle haben zugesehen, bisweilen mitgemacht. Übrigens bin ich mir da nicht ganz sicher, dass KI keinen »einzigen neuen Gedanken« hervorbringen kann, ich würde behaupten, das geschieht schon und zwar gelegentlich durch die Interpretations-Fehler, die KI macht. Wahrscheinlich wäre es aber besser, es würden die meisten dieser »neuen Gedanken« nicht gedacht werden…
(Das ist jetzt alles nicht sauber strukturiert und ich hoffe, Ironisches ist ausreichend kenntlich gemacht.
Sorry, aber für mich ist es heute schon spät…)
Nach den statistisch geschätzten Wählerwanderungen hat die Linke vor allem an das BSW (15.000 Stimmen, ~-1,2% Stimmenanteil) und die AFD (12.000, ~-1,0%) verloren. Dagegen sind die Stimmenwanderungen zu den Grünen (5.000, -0,4%) und SPD (+/-0) deutlich geringer.
Die Gründe für das schlechte Abschneiden der Linken liegen so nicht in den Kampagnen von Campact und Co.
Diese Schuldzuweisungen sind doch Ausflüchte um von der Verantwortung von E.v. Angern und H. Lange für das schlechte Abschneiden abzulenken, denn schliesslich sind immer die anderen Schuld.
Seit E.v. Angern die grüne Karte in der mdr Wahlarena zeigte und damit demonstrierte dass sie fest an der Seite der NATO im Ukraine-Konflikt steht ist diese Person und ihre Partei unwählbar. Vielleicht haben es in SA auch einige so gesehen und diese Linke nicht mehr gewählt. Nur die AfD und das BSW zeigten die rote Karte.
Auch H. Lange, der zweite Vorsitzende der Linken im LSA hat seit 2022 keine Gelegenheit ausgelassen um für die Unterstützung der Ukraine zu trommeln, gerne auch bei Kundgebungen auf dem halleschen Marktplatz.
Es wird spannend, wie die Linke auf das Gesprächsangebot von Frau Wittig (BSW) reagiert, gemeinsam gegen die geplante (israelische) Rüstungsfabrik in Sangerhausen vorzugehen.
Ich würde diese Wählerwanderungsschätzungen von Ifratest-dimap mit sehr großer Skepsis behandeln.
(Mach‘ einfach mal die Probe. Rechne die Zahlen für die AfD nach, addiere zu den Zweitstimmen von 2021 die angegebenen Zugewinne von anderen Parteien und den Nichtwählern. Was dabei herauskommt sind nicht einmal ansatzweise die AfD-Zweitstimmen von 2026.
Auch mit der Schätzung des ZDF aka Forschungsgruppe Wahlen stimmen sie nicht ansatzweise überein.)
Die Differenz von +288.000 (Wählerwanderung) zu 354.000 (Wahlergebnis / Zahlen mdr) stimmen zwar mathematisch nicht exakt (Wahlerwanderung erfasst +81% des Zuwachses) entsprechen aber doch prinzipiell der Tendenz. Es ist die Genauigkeit einer Schätzung. Für die Linke sehe ich das ähnlich.
Für die Linke interessant ist aber der absolute Stimmenverlust von im Maximum 293.000 Stimmen (=14% aller Wahlberechtigten) im Jahr 1998 gegenüber 112.000 Stimmen (=6,7%) 2026. Der Verlust vom 4000 Stimmen gegenüber 2021 kann die Gewinne der Grünen ebenfalls nicht erklären.
Du nimmst infratest-dimap ab, dass sie für die LINKE Abwanderungen auf 15.000 Stimmen genau (nämlich zum BSW) bestimmt haben, siehst aber großzügig darüber hinweg, dass in derselben „Wanderungsschätzung“ 66.000 AfD-Stimmen schlichtweg fehlen?!
O.K.
Ich würde’s erschreckend nennen.
Aber in diesen 28 Jahren hat sich eben schrittweise so viel verändert, dass es schwerfällt, in wenigen Worten auch nur das Wichtigste anzusprechen. Nicht nur ist eine ganze DDR-Generation gestorben und eine bundesdeutsche an ihre Stelle getreten. Auch mir ehemals nahe Menschen aus meiner Generation haben sich in der Zwischenzeit politisch bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Im Jahre 2009 ließ Heinz-Josef Bontrup, ein bekannter Ökonom aus der Memorandum-Gruppe, eher nebenbei fallen, dass die Krise natürlich einen Rechtsruck hervorrufen werde. Dass es aber solche Ausmaße annimmt hätte ich mir nicht träumen lassen. Die Irrationalisierung und Barbarisierung ist mit Händen zu greifen.
Dein Einwand ist berechtigt. Die Differenz liegt zwischen 18-19%. Die Genauigkeit der Schätzung liegt so bei ca. 20%.
Bei der Linken gibt das Saldo der Schätzung einen Gewinn von 1000 Stimmen bei einem realen Vetlust von 4000 Stimmen an. Die Differenz liegt bei 5% also unter der obigen Schätzung mit 20% Fehler. die Wanderungen zu den Grünen, der AfD und den BSW liegen bei knapp 4%, knapp 11% und etwas mehr als 13%.
Innerhalb der Schätzgrenzen halte ich die Werte für plausibel. Vor allem es gibt nichts besseres. Ich nehme sie als grobe Richtwerte, die Tendenzen aufzeigen, nicht als exakte Zahlen.
Damit hast Du Recht. Verdi geht für Sachsen-Anhalt davon aus, dass 6 von 10 Arbeitern glauben, die AfD mache Politik für sie.
Das ist zum einen angesichts der asozialen Regierungspolitik von Merz (wie auch der abenteuerlichen Konfrontationsp olitik von Scholz/Baerbock&Habeck davor) wenig verwunderlich.
Der Fokus der Linken auf Zugang zur politischen Macht hat die reale Lebenssituation der arbeitenden Menschen schlichtweg ignoriert.
Das LSA-Personal der Linken ist intellektuell schlichtweg überfordert und auf das eigene Intrigantentum fixiert.
Auf Bundesebene beschreibt Pellman die internationalen Konfliktlinien anhand personifizierter Bösewichter (Feb. 2026 in Würzburg) und hat so die Figuren westlicher Kriegspropaganda schon völlig verinnerlicht.
Die Beteiligung der Linken an der Dämonisierung der DDR, der Beschreibung der Geschichte von ihrem Ende her hat zudem die eigene Wurzeln verdorren lassen.
Das ist der Grund, warum ich ca. 2000 mit Politik aufgehört habe. Die kulturellen Veränderungen und das hemmungslose Anpassen waren da schon greifbar. Die von P. Sitte geförderte Karriere eine H. Lange als populistischer Abwracker linker Inhalte absehbar, und die demagogische Hetze Antideutscher strebte auf die vollständige Delegitimierung materialistisch begründeter, linker Politik, vor allem nach den Anti-G7-Protesten ab Genua 1998.
Ein deutsches Phänomen geht seit Jahrzehnten über die ideologische Frage der politischen Farben übers ländle…
Der deutsche Liberalismus hat nicht nur Deutschland im Griff, sondern einen extrem ausgeweiteten Einfluß!
Der Liberalismus, wird über Unternehmen,die an etlichen Börsen aktiv sind gesteuert.
Diese Unternehmen, sind die 1000 grössten Unternehmen in der Welt, die jegliche Politik beeinflussen kann.
Das rumgeeiere über Ideologie ist der typische Passus der psychologischen Manipulationen, trägt aber nicht zu einem klaren Bild bei. Weil das so gewollt.
Diese Welt und ihre Ideologien haben eines erschafft :
Die Menschen so zu verdummen, daß diese jeglichen Müll glauben schenken.
Das beste dabei ist, je dümmer und unehrlich man sich gibt, bescherrt einen Erfolg.
Die Moral von der Geschichte, wird gerade demonstrativ in der Schweiz vorgeführt.
Man könnte auch die Ursula von der Leien ins Spektrum setzen.
Aber die Justizia wurde wohl unter Drogen ins Nirvana geschickt und niemand vom Demos, will real etwas bewegen….
Ja, dann bleibt sitzen im ideologischen Karussell der Hamster im Rad….
Es gehört schon einige Ignoranz dazu, die DSU zu den Bürgerbewegungen der DDR zu zählen, zumindest aber beträchtliches Nichtwissen.
Die DSU wurde lange nach den Bürgerbewegungen recht ominös aus der Taufe gehoben und stand von Beginn an unter dem Verdacht, eine Mfs-gründung zu sein. M.W. war Diestel mit seiner verdächtigen Nähe zu MfS -Aktivitäten ein Geburtshelfer
Vielmehr war die DSU eine Gründung von „nationalistischen Kreisen“ (Thierry Meissan), die seit 1980 an die Überführung der DDR in Kooperation mit der Kirche in die Wege leiteten.
Das bestätigte vertraulich mir der RD der Bezirksverwaltung Leipzig des MfS unter der Hand. Er hatte entsprechende Aufgaben dazu erhalten und ausgeführt, die er nicht anders einordnen konnte.
Da der gute Mann schon tot ist, kann ich das hier sagen.
Die DSU wurde auch von dem Leipziger Thomaspfarrer Ebeling mitgegründet. Ebeling entstammt einer strammen Nazifamilie, sein Vater soll Kommandant der Marienburg gewesen und bei der Verteidigung dieser Burg gefallen sein. Ebeling soll auch einige Jahre die SED-Parteischule „Walter Ulbricht“ besucht haben, was eigentlich nur perspektivischen SED- Kadern möglich war. Sein Bruder wurde wegen Spionage für einen US- Geheimdienst in der DDR verurteilt. Für mich ist dies alles sehr mysteriös, auch warum ein Provinzpfarrer an die berühmte Thomaskirche versetzt wurde. Wer hatte da wohl seine Hände im Spiel?
Die Thomaskirche von Pfarrer Ebeling war oft Treffpunkt von hochgestellten Personen aus West und Ost. Stark anzunehmen dass die Dienste Ost und West hier ein starkes Interesse an Informationen hatten.
Bei der Stasi-Auflösung traf wir auf eine Einrichtung der Kirche unter Leitung von Stolpe, in der über Jahre West- und Ostdienste die Verwaltung und Verwendung der „Freikauf“-Gelder gemeinsam bewerkstelligten.
Der Buchhalter wollte wissen, was mit den Mio Westmark geschehen soll, die als Zinsen in seinen Konten aufgelaufen waren.
„Das Flirten mit dem Linksliberalismus schadet der LINKEN“
Das bedeutet, das Flirten mit sich selbst schadet der LINKEN. Flirten mit sich selbst ist doch in Zeiten des gesteigerten Narzissmus Normalität.
Ich sehe das nicht so negativ. Sie haben einen Ableger hervorgebracht, in dem ihre Idee weiterlebt. Die Linken sind somit sogar noch breiter aufgestellt. Ich freue mich auf die Blutwurstkoalition in Sachsen-Anhalt!
War die sog. Linkspartei jemals NICHT linksliberal?
In welchem Bereich ist die sog. Linkspartei links?
War die sog. Linkspartei jemals NICHT linksliberal?
In welchem Bereich ist die sog. Linkspartei links?
Man fragt sich, wer dort die Strategie festlegt. Bei Arbeitern und Angestellten bekommen sie kaum noch einen Fuß in die Tür. Und die Wahrnehmung als Interessenvertretung für spezielle Belange im Osten haben sie seit mehr als einem Jahrzehnt sausen lassen.
Ich habe deutlich den Eindruck bekommen das die Politik sich mit einer Nabelshow beschäftigt und zwar umso mehr umso mehr tatsächliche wichtige Themen die Weltbühne vereinnahmen.
Themen die gleichzeitige Probleme sind und die dringend einer Lösung bedürfen.
Themen die von so immenser Wichtigkeit sind das
dazu
ob die Linke mehr oder weniger Liberalismus haben sollte geradezu von unendlicher Unwichtigkeit ist.
Ähnlich wie der Journalismus zu einer Selbsthilfegruppe für Kolumnisten verkommen ist ist die Politik in erster Linie für sich da und sonst für nichts.
Ich könnte jetzt etwas zum Text vom Autor schreiben und auf Sachverhalte hinweisen die der Autor übersehen hat
ergänzen richtigstellen usw.
aber ich habe absolut keine Lust an dieser endlosen Perpetuum mobile -Diskussion sich zu beteiligen.
Diese Demokratie ist keine 2 cent wert.
Mit solchen Begriffen wie „liberal“ (oder auch „populistische“, etc.) fängt schon die Denk-Manipulation an.
Was ist denn „liberal“? Ein liberale Milliardär will wenig Staat, wenig Einschränkungen, wenig Behinderungen durch (andere) Ordnungsmächte (als er selbst). Oder ist das schon „libertär“? Noch so ein wolkiges Wort.
Wir werden durch solche wolkigen Worte, unter denen sich jeder etwas anderes vorstellen kann, veräppelt und verkohlt. Denn sie sagen nichts konkretes und damit ist alles Gesagte irrelevant.
Und genau so wollen die das auch. Während sie ihre Dinger drehen und das Volk im Informations-Nebel herumtastet.
Bin ich jetzt voll gesperrt? Ode rnur Artikel-weit? Mal sehen
Also zu dem Bullshit über USamerikanische Verhandlungen mit Russland darf ich nicht gesehen werden.
Die Linkspartei hat Vorteile und Nachteile, wie es jeder Partei zu eigen ist!
Vorteile: Bedingungslos sozial, BürgerInnenbeteiligung, Friedenspolitik, Feminismus, Umweltpolitik, Kampf gegen rechte Gewalt! Nachteile: Alltagskriminalität-Strassengewalt wird nicht als Problem begriffen, es werden völlig offenen Grenzen gefordert- Migrationspoliitk Katastrophe, Fordert die Reverstaatlichung im Post-Nachfolgebereich!!