Das angeblich inszenierte Gaza-Foto: Wie die Süddeutsche die Öffentlichkeit in die Irre führte

Israels Präsident Herzog präsentiert ein Foto aus Gaza, das angeblich eine Inszenierung zeigt. Screenshot von Video.

 

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht einen Artikel, in dem sie einem palästinensischen Fotojournalisten unterstellt, eine Essensausgabe mit hungernden Palästinensern inszeniert zu haben. Doch das vermeintliche Aufklärungsstück entpuppt sich als Anschauungsbeispiel für die Irreführung durch Wort und Bild.

Als Israels Präsident Herzog am 06. August die Welt bat, „nicht auf die Lügen hereinzufallen“, hielt er zum Beweis ein Foto hoch. Es zeigt den palästinensischen Fotojournalisten Anas Zeyad Fteiha (Fteha), wie er Aufnahmen von dicht gedrängt an einer Essensausgabe wartenden Palästinensern macht. Eine PR-Kampagne“, sagt Herzog, der Fotograf habe die Szene mit „Hama- äh Gaza-Leuten“ inszeniert.

Drei Tage zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung (SZ) das von ihr als Titelbild verwendete Foto als Beleg dafür präsentiert, dass der abgebildete palästinensische Fotojournalist die Situation der Essensausgabe inszeniert habe. Unter Berufung auf die „Recherchen“ der SZ hatte kurz darauf die Bild die Behauptung modifizierend aufgegriffen: „Dieser Gaza-Fotograf inszeniert die Hamas-Propaganda“.

 

Screenshot des Bild-Artikels vom 5.8.

Die angebliche Enthüllung verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. Das israelische Außenministerium sprach von einer gemeinsamen Recherche von SZ und Bild, die enthüllt habe, wie die Hamas „Pallywood“ benutze, um weltweit die Meinung zu manipulieren. Immer mehr User zweifelten auf X unter Berufung auf die Veröffentlichungen von SZ und Bild die Authentizität auch anderer Fotos an, die verzweifelte Menschen bei Essensausgaben in Gaza zeigen.

Der Artikel, der die Lawine ins Rollen gebracht hatte, wurde am 03. August veröffentlicht. Er trägt den Titel „Wie echt sind die Bilder aus Gaza?“ Der Autor Nicolas Freund befasst sich darin hauptsächlich mit Fotos, die hungernde Palästinenser zeigen. Der Hunger ist echt, heißt es gleich zu Beginn, aber manche Bilder, die „angeblich“ die Not zeigten, seien aus dem Zusammenhang gerissen. Als Beispiel dienen dem Autor zwei Fotos hungernder palästinensischer Kinder und eben jene Aufnahmen, die der palästinensische Fotojournalist Anas Zeyad Fteiha von wartenden Palästinensern an einer Essensausgabe gemacht hat. In Wahrheit aber, so lautet die Unterstellung des Autors, streckten die Menschen ihre Töpfe „statt einer Essensausgabe“ dem Fotografen entgegen.

Das als Titelbild verwendete Foto scheint den palästinensischen Journalisten auf frischer Tat dabei zu ertappen: der Fotograf allein mit den Menschen, die ihm ihre Töpfe entgegenstrecken – eine Essensausgabe ist nicht in Sicht. Die Situation also gestellt, auch wenn, so konzidiert die SZ in der Bildunterschrift, das nicht bedeutet, dass das Foto mit Blick auf den realen Hunger in Gaza unrealistisch ist. Die Suggestivkraft des Bildes in Verbindung mit dem Kommentar darunter und der Überschrift ist enorm, auch wir haben uns ihr auf den ersten Blick nicht entziehen können, vermuteten aber damals schon, dass die abgebildeten Menschen auf eine Essensausgabe warteten.

 

 

Totale Dekontexualisierung

Die suggestive Wirkung des Fotos beruht auf totaler Dekontextualisierung. Das Foto ist Teil einer Fotoserie der Nachrichtenagentur Anadolu, die auch unter der von der SZ angegebenen Quelle bei Imago (aktuell auf Seite 3) zu finden ist. Gleich das Nachbarfoto der Bilderreihe aber zeigt deutlich, dass es sich wirklich um eine Essensausgabe handelte.

Anadolu freelance photojournalist Anas Zeyad Fteha documents the struggle of displaced Palestinians to access food, while often facing hunger himself as Anadolu freelance journalists continue their work under difficult conditions to shed light on the humanitarian impact of Israeli attacks on Gaza on July 24, 2025. Bild: Khames Alrefi / Anadolu Gaza Gaza. Das Foto aus derselben Fotoreihe vom 24. Juli zeigt klar, dass es während einer Essensausgabe gemacht wurde.

Zudem ist an dem von der SZ genannten Fundort die Video-Dokumention über die Arbeit von Anas Zeyad Fteiha vom selben Tag zu finden. Auch hier wird die Essensausgabe gezeigt und Fteiha/Fteha selbst zu den Bedingungen seiner Arbeit interviewt. Noch dazu hat der auf dem Foto abgebildete Fteiha selbst seine angefertigten Aufnahmen veröffentlicht. Auch sein Video zeigt eine Essensausgabestelle, an der Essen ausgeteilt wird. Und schließlich: Das SZ-Titelbild, das den Moment der vermeintlichen Inszenierung einzufangen scheint, stammt von Aufnahmen des Journalisten Khames Alrefi, der am 24. Juli seinen Kollegen Anas Zeyad Fteiha/Fteha bei seiner Arbeit begleitete. Alrefi hatte jedes Foto seiner vom selben Tag stammenden Bilderreihe mit folgender Bildinformation versehen:

„Der freiberufliche Fotojournalist Anas Zeyad Fteha von Anadolu dokumentiert den Kampf der vertriebenen Palästinenser um Zugang zu Nahrungsmitteln, während er selbst oft Hunger leidet.

Diese Bildinformation erhält der Leser des Artikels nicht, sie allein hätte schon die Unterstellung, das Foto zeige eine gestellte Essensausgabe, in Frage gestellt. Denn, so hätte man sich fragen müssen, weshalb sollte Alrefi ausgerechnet die Inszenierung einer Essensausgabe durch seinen Kollegen Fteiha aufnehmen sollen, wenn er zeigen will, dass dieser unter schwierigsten Bedingungen den täglichen Kampf der Palästinenser um Nahrungsmittel dokumentiert?

Autoritätsargument und Generalisierung

Für die Glaubwürdigkeit der SZ-Recherche entscheidend ist, dass der Artikel zwei Experten vorweisen kann, die die Behauptung einer gestellten Essensausgabe indirekt zu bestätigen scheinen. Da ist zum einen Christopher Resch, Sprecher von Reporter ohne Grenzen für den Nahen Osten, dessen Redebeitrag in diesem Zusammenhang vom Autor mit den Worten eingeleitet wird, dass dieser „in den Inszenierungen mancher Bilder“ kein großes Problem sehe. Beachten Sie, wie der Autor an dieser Stelle – ohne jeden Nachweis – als Tatsache voraussetzt, es gebe nicht nur ein Bild, sondern mehrere Bilder aus Gaza („mancher Bilder“), die inszeniert worden seien. Dann wird Reschs Redebeitrag in einer ersten Fassung so wiedergegeben (Fettdruck im Folgenden von uns):

Das ist, wie viele Fotografen weltweit arbeiten. Es geht natürlich immer um Wirkung. Ich finde es nicht verwerflich, wenn ein Fotograf die Leute anweist, sich mal hier und da mit ihren Töpfen hinzustellen, solange es die Wirklichkeit annähernd beschreibt.“

Mit der Begründung, man habe Resch „unpräzise“ wiedergegeben, wird er in der zweiten Fassung nun so zitiert:

Das ist, wie viele Fotografen weltweit arbeiten. Es geht natürlich immer um die Wirkung. Ich finde es nicht grundsätzlich verwerflich, wenn ein Fotograf den Leuten ein paar Anweisungen gibt. Solange das Foto möglichst nahe die Wirklichkeit beschreibt.

In beiden Fassungen spricht Resch von Anweisungen eines Fotografen gegenüber den abgebildeten Menschen. In dem von der SZ dargebotenen Kontext muss der Leser dies als indirekte Bestätigung der Behauptung einer gestellten Essensausgabe verstehen.

Auch die vorangegangenen Angaben über den Fotoexperten Gerhard Paul erwecken den Eindruck, dass dieser die Gültigkeit der SZ-Recherche bestätigt. Der 2016 emeritierte Professor wird vorgestellt als jemand, „der seit 25 Jahren zu den Bildern aus Israel und Gaza forscht“. Die Publikationsliste auf seiner Internetseite lässt einen solchen Forschungsschwerpunkt nicht erkennen. Einmal, heißt es nun im Artikel, habe er mit seinen Studenten die Szenen aus Bildern verschiedener Kriege dreidimensional nachgebildet, „um die dargestellte Situation zu verstehen“:

„Wo steht der Fotograf? Wer steht um ihn herum?“ fragt er. „Was sehen die Menschen, die auf dem Bild abgebildet sind? Sehen sie das, was wir vermuten, zum Beispiel eine Essensausgabe? Oder stehen sie einer Front von Fotografen gegenüber?“

Im gegebenen Kontext muss der Leser die nachgebildete Szene auch auf Gaza beziehen. Die Parallele zu der (angeblichen) Inszenierung der Essensausgabe, die im SZ-Titelbild abgebildet erscheint, ist klar erkennbar. Dem Leser wird suggeriert, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt. Fakten/Belege werden nicht präsentiert, alles beruht auf vagen Andeutungen. Das, was bis hierhin der Schlussfolgerung des Lesers überlassen wurde, wird nun vom Autor bestätigt, ohne dass dieser einen Beweis dafür vorlegt. Man beachte, wie er den angeblich hohen Faktizitätsgrad seiner durch nichts belegten Behauptung auch noch extra hervorhebt („tatsächlich“). Auch das ist reine Suggestion:

Tatsächlich gibt es Fotos von Menschen mit leeren Töpfen in Gaza, die zeigen, dass sie nicht vor einer Essensausgabe, sondern vor einem Fotografen stehen.“

Der palästinensischen Seite gehe es vor allem „um eine Emotionalisierung der westlichen, pazifizierten Gesellschaften“, kommentiert nun Fotoexperte Paul. „Und das funktioniert hervorragend.“

Und auch das ist Suggestion: Genau zwischen Seminarszene und Bekräftigung des Autors, es gebe „tatsächlich“ gestellte Essensausgaben-Fotos aus Gaza, wird als Zwischenüberschrift ein Zitat des Fotoexperten über Propaganda der Hamas platziert: „Die Hamas ist ein Meister im Inszenieren von Bildern“.

 

              

Emotionale Desensibilisierung durch Verunsicherung

Die geschilderte Universitätsszene hat eine Schlüsselfunktion, so merkwürdig sie auch ist. (Wie z.B. soll man etwas dreidimensional „nachbilden“ können, was sich anhand der Foto-Vorlage gar nicht erst nachvollziehen lässt? Ob die Menschen auf eine Essensausgabe sehen, „wie wir vermuten“, oder auf eine Front von Fotografen, ist durch Nachbildung nicht zu ergründen).

Sie verleiht den unbelegten Behauptungen einen wissenschaftlichen Anstrich und gibt dem Leser die Fragen an die Hand, mit denen er zukünftig die ihm regelmäßig begegnenden Fotos verzweifelter Palästinenser an Essensausgaben hinterfragen soll. Wie die Studenten lernt er, dass das, was er bisher für Wirklichkeit hielt, nur auf Vermutung („wie wir vermuten“) beruht habe, die durch eine Inszenierung hervorgerufen worden sein kann.

Damit initiiert die Szene einen Lernprozess, der dem ähnelt, den der Psychologe Albert Bandura als Lernen am Modell bezeichnet hat. Begonnen hatte der Artikel damit, den Leser dort „abzuholen“, wo er ihn emotional vermutet:

Die Fotos aus Gaza sind schwer zu ertragen. Derzeit kursieren in den Nachrichten und sozialen Netzwerken mehrere Motive, die man so schnell nicht wieder vergisst: Eine Menge verzweifelter Menschen hinter einer Absperrung, in den Händen leere Töpfe und Schüsseln, offenbar um Nahrung bettelnd (…)“.

Gleichzeitig leitet der Einstieg, der klar auf das Titelbild anspielt, mit dem Begriffen „Absperrung“ (statt Essensausgabe) und „offenbar“ („offenbar um Nahrung bettelnd“) die Verunsicherung des Lesers ein. Am Ende des Artikels steht die Zerstörung der Glaubwürdigkeit genau solcher Fotos, die „schwer zu ertragen sind“.  Fotos von hungernden Palästinensern an einer Essensausgabe werden im Sprachgebrauch des Artikels zu Fotos von „Menschen mit leeren Töpfen“.

Der gesamte Vorgang stützt sich dabei fast ausschließlich auf Suggestionen: Das Titelbild, das angeblich die Inszenierung einer Essensausgabe beweist, die fachlichen Autoritäten, die die angebliche Inszenierung indirekt zu bestätigen scheinen, die Universitätsszene, die suggeriert, dass Fotos mit Inszenierungen von Essensausgaben längst auch im wissenschaftlichen Rahmen diskutiert werden, die Darstellung von unbelegten Behauptungen als Tatsache sowie die beginnende Generalisierung, die auf ein Muster inszenierter Fotos schließen lassen soll („Inszenierung mancher Fotos“, Tatsächlich gibt es Fotos von Menschen mit leeren Töpfen in Gaza, die zeigen, dass sie nicht vor einer Essensausgabe, sondern vor einem Fotografen stehen.).

Dass die Süddeutsche dabei auch vermittelt, die Inszenierung von Fotos sei nicht unbedingt gleichbedeutend mit Lügen, da der Hunger in Gaza ja tatsächlich existiert, wirkt vertrauensbildend. Der Artikel erweckt dadurch den Anschein einer ausgewogenen Erörterung, während er dem Leser unbemerkt die durch keinen einzigen Nachweis belegte Behauptung von inszenierten Essensausgabe-Fotos in Gaza als Tatsache unterschiebt.

Weiterführende Recherche: Contextualizing claims Palestinian photojournalist ’staged‘ photos of people waiting for food in Gaza.

Emilie Böhm und Florian Rötzer

Emilie Böhm und Florian Rötzer
Emilie Böhm hat Linguistik studiert und arbeitet im Bereich Kommunikation und Bildung. Auf Overton schreibt sie über die Themen Medien, Sprache und Politik.
Florian Rötzer ist Redakteur des Overton-Magazins und verantwortlich für krass&konkret.
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29 Kommentare

    1. Die Grenzen zwischen analogem und digitalem „photoshop“ sind schon lange verwischt wie auch die echte Bild-Wiedergabe von Objekt/Subjekt – das ist ja das ärgerliche an diesem technologischen Fortschritt – und jetzt mischt auch noch die, hochstaplerisch so bezeichnete, KI da mit

  1. Eigentlich ist es doch hinlänglich bekannt, dass man sich nicht auf Fotos als objektive Wahrheit verlassen kann. Warum soll das ausgerechnet in diesem Krieg anders sein?

    Advocatus Diaboli: Sehen wir vielleicht die einzige geschlossene Essensausgabe im Gazastreifen? Gibt es dort Gedrängel wegen Sonderangeboten? Hat sie geschlossen, weil die Hamas keine Verteilung zulässt?

    Die Diskussion um Inszenierung ist doch müßig, wenn das Foto ohnehin nicht mehr liefern kann als einen sehr lokalen, individuellen Eindruck.

    Egal ob es inszeniert, von den Hamas ausgewählt, von israelischen Oppositionellen per KI erzeugt oder vollkommen unabhängig entstanden: Es ist reine Emotionalisierung.

    Der SZ kann man vielleicht vorwerfen, dass sie so tut, als habe sie hier etwas Besonderes aufgedeckt, mit dem sie die besondere Niedertracht der Palästinenser aufgedeckt hätte – sofern sie das getan hat. Ich kenne den Artikel nicht, traue ihr aber diese Form der Gegen-Emotionalisierung durchaus zu.

    1. „Sonderangebote“ Ja klar, in Gaza geht man mit leeren Töpfen einkaufen.
      „Es ist reine Emotionalisierung.“ Nein. Es ist die Darstellung des realen Elends in Gaza. Nicht das Zeigen der Wahrheit ist die Propaganda, sondern das Verschweigen und Diskreditieren.

      Du haust mit dem Argument „Emotionalisierung“ in die gleiche Kerbe wie die SZ. Das Elend, obwohl real, würde propagandistisch ausgeschlachtet. Propaganda fabriziert immer der Feind, besonders wenn er die eigene Propaganda in Frage stellt.

  2. Wird Overton über die Gaza-Demo am Samstag in Frankfurt berichten?
    Ein Verbot dieser Demo durch die Stadt Frankfurt wurde vom Verwaltungsgericht mittlerweile aufgehoben.
    Da doch der Westend-Verlag in Frankfurt sitzt, wäre es doch die journalistische Pflicht von Overton darüber zu berichten.

    Daß das israelische Apartheidsregime ein brutales, menschenverachtendes Regime ist, wissen wir bereits.

    Jetzt gilt es zu überlegen wie man dieses menschenverachtende israelische Regime dazu zwingt Hilfe für die Hungernden in Gaza hereinzulassen.

    Was muß noch passieren, wieviele Menschen müssen in Gaza noch verhungern, abgeschlachtet werden, bevor die Welt etwas unternimmt? Wer schweigt und nichts tut macht sich mitschuldig

    Dazu schlagen ehemalige Mitarbeiter der UN eine humanitäre militärische Intervention vor. Die Mitgliedsstaaten der UN sind rechtlich verpflichtet auch ohne Beschluß des Sicherheitsrates das Völkerrecht durchzusetzen.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=137974

    1. Indem wir es beseitigen!!!
      Wie oft noch, muss ich das wiederholen?

      Und, jaaa, „berichten“ wir halt mal ein wenisch…oder auch ned…. ; -)
      Als wenn Demonstrationen etwas erreichen würden.
      Spätestens, nach den Startbahndemos hätte Jedem klar sein müssen, das die herrschende Klasse mittlerweile viel zu gut aufgestellt ist.
      Und seit 2020 sowieso.

  3. Die Aufgabe der Medien ist Propaganda. Ob subtile Gehirnwäsche oder offene Lügen. Das Ziel bestimmt die Wahl der Methoden. Und gerade die „SZ“ ist dafür bekannt, Sprachrohr des BND zu sein und dessen Desinformation zu verbreiten. Wenn jetzt die „SZ“ die Propaganda des zionistischen Regimes absondert, dann ist das die offizielle Politik. Die BRD als aktiver und williger Gehilfe der ziofaschistischen Kräfte. Nicht nur in Nahost. Sondern auch in der Ukraine gegen Russland…
    NATO- Offizielle in Berlin bei Regierungssitzungen…israelische Geheimdienstler beim BND….
    Ich habe den Verdacht, das die „Eliten“ fleißig am 4.Reich basteln…Diktatur, Völkermord und einen 3. WK inklusive. Wobei auch diesmal der Ausgang klar sein dürfte.

  4. WITH NO FURTHER COMMENT

    – CounterPunch.org – https://www.counterpunch.org
    Gaza Diary: Can You Imagine?
    Posted By Jeffrey St. Clair On August 29, 2025 @ 1:59 am In Gaza Diary,articles 2015,Leading Article | Comments Disabled
    + Can you imagine being a reporter in Gaza, knowing that you’re on a target list by Israel simply because you are a reporter and feeling compelled to write a will to your young son? That’s what Maryam Abu Dagga, the tireless and brave freelance reporter for the AP, did before she was murdered this week, along with four other journalists, rescue workers and Palestinian civilians, in a targeted double-tap strike by the Israelis outside a hospital. Here’s what she wrote…

    + At least 20 people, including 4 journalists (one a freelancer for AP), a first responder and hospital staff, were killed Monday in an Israeli “double-tap” strike just minutes apart on the same location at southern Gaza’s Nasser Hospital. The double-tap strikes are meant to kill first responders sent to rescue the wounded from the initial strike…

    + Yuval Abraham on Israel’s use of double-tap airstrikes: “Source in Southern Command: ‘Another strike will be carried out to ensure that rescue efforts do not take place. First aid providers, rescuers – kill them. Attack again, on them. This is the procedure. Since October 7, it has been in place.”

    + Dr. Atef Al-Hout, Director of Nasser Medical Complex, described Israel’s double-tap attack on the hospital’s central surgery ward, then hit the staircase opposite the department where journalists had gathered to document events, after an earlier Israeli airstrike in the same location had already murdered Reuters cameraman Hussam Al-Masri:

    What happened was that an Israeli drone bombed the surgery department, more specifically, the staircase opposite the surgery department, resulting in a number of martyrs, mostly journalists who were there to document the events. Without any prior warning or anything. And it was targeted twice, not once. The surgery department at the hospital. We are trying to finish these surgeries, as it will soon be put out of service until it’s restored. We are talking about the central surgery department here. It contains six operating rooms, roughly 70 percent of the number of operating rooms within the Nasser complex. What results from that, we will be witnessing with our own eyes very soon.

    + In the 22 months since October 2023, Israel has launched more than 800 attacks on healthcare facilities in Gaza.

    + While Netanyahu wrote off the Israeli attack on Nasser Hospital that killed journalists, rescue workers and civilians as a “tragic mishap,” his own favorite TV network, Channel 14, reported that “The soldiers say: the attack on the Nasser terror headquarters was approved and coordinated with the high command.”

    + Dr. Yawa Hawari offered this in response to Israel’s assertion that the airstrike that murdered 20 people at Nasser Hospital was meant to knock out a “Hamas camera” (which actually belonged to Reuters journalist Hussam al-Masri, who filmed the attack that killed him): “They want you to believe that Israeli regime surveillance is so precise that it can see a camera set up on the stairwell of a hospital building but can’t see all the journalists and civil defense workers around it.”

    + The “Hamas” camera…

    …actually belonged to Reuters journalist Hussam al-Masri, who was using it to provide a live feed from the hospital.

    + The targets were the very people Israel murdered. They’ve bragged about how precise their airstrikes are, using the Habsora, Lavender and Where’s Daddy? AI systems….

    + Jerome Grimaud, Médecins Sans Frontières’s emergency coordinator in Gaza, on Israel’s double-tap strike on Nasser hospital:

    We denounce in the strongest possible terms Israel’s horrendous attacks on the Nasser medical complex today – the only partially functioning public hospital in the south of Gaza. Israeli forces killed at least 20 people and injured 50 more in consecutive strikes, including healthcare workers, rescuers, and journalists.

    Among them was Mariam Abu Dagga, a freelance photographer who frequently worked with MSF. We are heartbroken by her death. Mariam leaves behind a son who must now grow up without his mother. At least four other journalists were also killed today.

    Some MSF staff members were forced to shelter in the laboratory as Israel repeatedly struck the building amidst rescue efforts. We are outraged as the Israeli forces continue to attack healthcare workers and journalists with impunity.

    For the past 22 months, we have watched as healthcare facilities have been levelled, journalists silenced, and healthcare workers buried beneath the rubble by the Israeli forces. As Israel continues to shun international law, the only witnesses of their genocidal campaign are deliberately being targeted. It must stop now.

    + Photojournalist Valerie Zink on why she can no longer work for Reuters…

    Western media is directly culpable for creating the conditions in which this can happen. As Jeremy Scahill from Drop Site News put it, “every major outlet – from the New York Times to the Washington Post, from AP to Reuters – has served as a conveyor belt for Israeli propaganda, sanitizing war crimes and dehumanizing victims, abandoning their colleagues and their alleged commitment to true and ethical reporting.”

    By repeating Israel’s genocidal fabrications without determining if they have any credibility – willfully abandoning the most basic responsibility of journalism – Western media outlets have made possible the killing of more journalists in two years on one tiny strip of land than in WWI, WWil, and the wars in Korea, Vietnam, Afghanistan, Yugoslavia, and Ukraine combined, to say nothing of starving an entire population, shredding its children, and burning people alive.

    The fact that Anas Al-Sharif’s work won a Pulitzer Prize for Reuters did not compel them to come to his defence when Israeli occupation forces placed him on a “hit list” of journalists accused of being Hamas and Islamic Jihad militants.

    It did not compel them to come to his defence when he appealed to international media for protection after an Israeli military spokesperson posted a video making clear their intention to assassinate him following a report he did on the growing famine. It did not compel them to report on his death honestly when he was hunted and killed weeks later. I have valued the work that I brought to Reuters over the past eight years, but at this point, I can’t conceive of wearing this press pass with anything but deep shame and grief. I don’t know what it means to begin to honour the courage and sacrifice of journalists in Gaza – the bravest and best to ever live – but going forward, I will direct whatever contributions I have to offer with that front of mind.

    +++

    + Earlier this week, Hamas once again accepted a US-brokered ceasefire deal to which Netanyahu responded, as usual…

    + Former US State Department spokesman Matthew Miller: “Netanyahu told us he intends to continue the war for decades and was imposing conditions when we sought a deal. The Israeli government has been obstructing the ceasefire and setting new demands.” Miller and his colleagues kept this salient fact to themselves during the Biden years and for 8 months into Trump time.

    + The first stop on the Jake Sullivan rehabilitation tour was The Bulwark, where he tries to dump all of the blame conveniently on Netanyahu:

    I have, in fact, told a number of members who were thinking about the votes on these resolutions, that the situation as it stands today, following the breakdown of the ceasefire in March, a vote to cut off arms to Israel is a totally credible position. That is one I would support. But for me, the bigger question is about the future of the US/Isael relationship. And here, I think, it comes down to: what is the future of Israel? You know, you’re going to be dealing with a prime minister and a rightwing government for years on end or is there going to be political change in Israel, because I think that would have an impact on what the nature of the US/Israel relationship is. What is the democratic nature of Israel two, three, four, or five years from now?

    + From Isaac Chotiner’s interview in the New Yorker with Biden’s ambassador to Israel, Jacob Lew, who justifies the killing of Palestinian children by saying many were the children of Hamas fighters..

    These Biden people are some cold-blooded ghouls.

    + Charlamagne tha God on Hakeem Jeffries: “I call him AIPAC Shakur.”

    + On Tuesday, DNC members rejected an amendment that urged support for the recognition of Palestine as a state and an end to all military aid to Israel. They also rejected a resolution, introduced by 26-year-old committee member Allison Minnerly, that calls for an immediate ceasefire in Gaza and an arms embargo on Israel.

    + Hours after the votes, Rep. Adam Smith, the top Democrat on the Armed Services Committee, said: “I believe it is time for the United States government to stop the sale of SOME offensive weapons systems to Israel as LEVERAGE to pressure Israel.”

    + Figures from the Israeli military’s own secret database show that 83% of the Palestinians it has killed in Gaza have been civilians. A May classified document leaked to +972 and the Guardian, listed 8,900 named fighters as dead or probably dead, when the overall death toll hit 53,000.

    + The percentage will prove to be much higher when the final death count is tallied. Recent studies suggest that more than 400,000 Palestinians have already or will soon perish under Israel’s genocidal lash. The CIA has estimated that Hamas’s total strength is around 30,000.

    + Can you get more explicit than this from the former head of Israel’s military intelligence unit? (By the way, Israel’s far surpassed the 50-to-1 kill ratio, so can they stop killing now? Apparently, not.)

    +++

    + Last Friday, a state of famine was declared for the first time in Gaza City. A report by the Integrated Food Security Phase Classification (IPC) declared that More than half a million people in Gaza are being subjected to conditions leading to widespread starvation, destitution and preventable death. Classifying famine means that the most extreme category is triggered when three critical thresholds – extreme food deprivation, acute malnutrition and starvation-related deaths – have been breached. The analysis predicted that in the coming weeks, the famine will soon spread from the Gaza Governorate to Deir Al Balah and Khan Younis Governorates. By the end of September, more than 640,000 people will face Catastrophic levels of food insecurity – classified as IPC Phase 5 – across the Gaza Strip. An additional 1.14 million people in the territory will be in Emergency (IPC Phase 4) and a further 396,000 people in Crisis (IPC Phase 3) conditions. The situations in northern Gaza and the nearly destroyed city of Rafah are believed to be even more severe than the conditions in Gaza City. But the IPC investigators didn’t have enough data to render a report.

    + According to the WHO, “malnutrition among children in Gaza is accelerating at a catastrophic pace. In July alone, more than 12,000 children were identified as acutely malnourished – the highest monthly figure ever recorded and a six-fold increase since the start of the year. Nearly one in four of these children was suffering from severe acute malnutrition (SAM), the deadliest form with both short and long-term impacts.

    + Catherine Russell, Executive Director UNICEF: “Famine is now a grim reality for children in Gaza Governorate, and a looming threat in Deir al-Balah and Khan Younis,” said “As we have repeatedly warned, the signs were unmistakable: children with wasted bodies, too weak to cry or eat; babies dying from hunger and preventable disease; parents arriving at clinics with nothing left to feed their children. There is no time to lose. Without an immediate ceasefire and full humanitarian access, famine will spread, and more children will die. Children on the brink of starvation need the special therapeutic feeding that UNICEF provides.” Sara, a 14-year-old Palestinian girl living in Gaza City, to UNICEF’s Tess Ingram: “Famine, of course, I know. I’ve been starving for five months now.”

    + UN Chief Antonio Guterres: “It is a man-made disaster, a moral indictment – and a failure of humanity itself. Famine is not about food; it is the deliberate collapse of the systems needed for human survival. As the occupying power, Israel has unequivocal obligations under international law – including the duty of ensuring food and medical supplies for the population. No more excuses. The time for action is not tomorrow – it is now.”

    + From a Briefing to the UN Security Council on the Occupied Palestinian Territory by Joyce Msuya, Assistant Secretary-General for Humanitarian Affairs and Deputy Emergency Relief Coordinator

    On 22 August, the Integrated Food Security Phase Classification Famine Review Committee confirmed that famine is now occurring in the Gaza governorate and is projected to expand further to Deir al-Balah and Khan Younis by the end of September.

    Allow me to share some numbers:

    Over half a million people currently face starvation, destitution and death. By the end of September, that number could exceed 640,000.

    Approximately 1 million people are in Emergency IPC Phase 4. And over 390,000 are in Crisis IPC Phase 3. Virtually no one in Gaza is untouched by hunger.

    At least 132,000 children under the age of 5 are expected to suffer from acute malnutrition between now and mid-2026. The number of those at risk of death among them has now tripled to over 43,000. For pregnant and breastfeeding women, that number is predicted to surge from 17,000 to 55,000.

    Behind these stark numbers are human lives – daughters, sons, mothers and fathers. Futures cut short and communities scarred.

    The Famine Review Committee has been called five times to assess food security and nutrition in Gaza. We sounded the alarm after each of these assessments. We also reported to the Council twice under resolution 2417 (2018) on conflict and hunger – first, in February 2024 and again in June this year.

    Let us be clear: This famine is not a product of drought or some form of natural disaster. It is a created catastrophe – the result of a conflict that has caused massive civilian death, injury, destruction and forced displacement. Last month, over 100 Palestinians, on average, were killed every day, according to estimates by Gaza’s Ministry of Health – nearly twice the average daily toll recorded in May. In the same period, some 800,000 people were newly displaced, pushed into overcrowded areas that lack shelter and other essentials.

    This famine is also the result of 22 months of restricted and compromised delivery of essential humanitarian and commercial supplies; degraded health and nutrition systems; lack of adequate shelter, and broken water, sanitation, and hygiene networks, which have accelerated the spread of disease and turned menstrual hygiene into a nightmare for women and girls.

    The famine in Gaza is also the result of a destroyed food production system where 98 per cent of the cropland is damaged or otherwise inaccessible, and where livestock is decimated…

    International humanitarian law is a vital safeguard against hunger in conflict.

    It prohibits the use of starvation of civilians as a method of warfare and forbids attacks on objects essential to civilian survival – such as food, water and agricultural infrastructure. It demands that the parties take constant care to spare civilians and civilian objects throughout their military operations.

    It demands that humanitarian personnel and assets be protected at all times and that the provision of unimpeded humanitarian relief be facilitated.

    There is still time to act.

    Failure to act now will have irreversible consequences.

    This Council and all Member States must immediately work to ensure:

    An immediate, sustained cessation of hostilities in Gaza to prevent further loss of life and to stop famine from expanding.

    Second, the release of all hostages, immediately and unconditionally.

    Third, the protection of civilians and critical infrastructure, including that which is essential for survival and the functioning of food, health and water, sanitation and hygiene systems.

    Fourth, safe, rapid and unimpeded humanitarian access through all entry points and to all people in need across the Gaza Strip. This includes the delivery of immediate large-scale, multi-sector humanitarian assistance throughout the Strip, including items necessary for survival such as food and nutrition supplies, medicine, water and shelter, fuel and others.

    Fifth, the restoration of commercial flows of essential goods at scale, market systems, essential services and local food production.

    Ending this human-made crisis demands that we act as if it were our mother, our father, our child, our family trying to survive in Gaza today.

    We must all do more, and quickly.

    + The Times of Israel reported that the Netanyahu regime plans to “target” the UN’s hunger monitors for publishing a “fabricated” report on the famine in Gaza.

    + Norman G. Finkelstein on the so-called “Gaza Humanitarian Foundation” aid sites:

    How do they distribute the food? You know how they distribute it? They throw it on the floor and then people are supposed to run for it, to reduce them to rats.

    Whenever I read about that, it reminds me of the concentration camps, the food they put in the giant vat, it’s almost all water. I’m referring to World War II now. It’s almost all water, but there are few vegetables, a few vegetables in that vat of soup.

    And so, what can you imagine? The people who are lining up they’re pushing each other. They’re shoving each other because you have to get to the head of the line or it’s just water.

    And that’s what they do to the people of Gaza, reducing them to scurrying rats. And then as they go for the food, the Israelis because they’re scared, they’re afraid, they start shooting at the people, killing them as they scramble and scurry for the food.

    + Israel has killed 408 aid workers in Gaza, including 7 employed by Andres’s own World Central Kitchens. The man you are shaking hands with has implemented a policy of forced starvation against 2 million people. Just how desperate for attention must Jose André be?

    +++

    A joint statement from the Greek Orthodox Patriarchate of Jerusalem and the Latin Patriarchate of Jerusalem on Israel’s attempt to drive Palestinians out of Gaza City:

    Jerusalem August 26th,2025

    “In the path of righteousness there is life, in walking its path there is no death” (Proverbs 12,28).

    A few weeks ago, the Israeli government announced its decision to take control of Gaza City. In recent days, the media have repeatedly reported a massive military mobilization and preparations for an imminent offensive. The same reports indicate that the population of Gaza City, where hundreds of thousands of civilians live — and where our Christian community is located — is to be evacuated and relocated to the south of the Strip. At the time of this statement, evacuation orders were already in place for several neighborhoods in Gaza City. Reports of heavy bombardment continue to be received. There is more destruction and death in a situation that was already dramatic before this operation. It seems that the Israeli government’s announcement that “the gates of hell will open” is indeed taking on tragic forms. The experience of past campaigns in Gaza, the declared intentions of the Israeli government with regard to the current operation, and the reports now reaching us from the ground show that the operation is not just a threat, but a reality that is already in the process of being implemented.

    Since the outbreak of the war, the Greek Orthodox compound of Saint Porphyrius and the Holy Family compound have been a refuge for hundreds of civilians. Among them are elderly people, women, and children. In the Latin compound we are hosting since many years people with disabilities, who are under the care of the Sisters Missionaries of Charity. Like other residents of Gaza City, the refugees living in the facilities will have to decide according to their conscience what they will do. Among those who have sought shelter within the walls of the compounds, many are weakened and malnourished due to the hardships of the last months. Leaving Gaza City and trying to flee to the south would be nothing less than a death sentence. For this reason, the clergy and nuns have decided to remain and continue to care for all those who will be in the compounds.

    We do not know exactly what will happen on the ground, not only for our community, but for the entire population. We can only repeat what we have already said: There can be no future based on captivity, displacement of Palestinians or revenge. We echo what Pope Leo XIV said a few days ago: “All peoples, even the smallest and weakest, must be respected by the powerful in their identity and rights, especially the right to live in their own lands; and no one can force them into exile.” (Address to the group of refugees from Chagos, 23.8.2025).

    This is not the right way. There is no reason to justify the deliberate and forcible mass displacement of civilians.

    It is time to end this spiral of violence, to put an end to war and to prioritize the common good of the people. There has been enough devastation, in the territories and in people’s lives. There is no reason to justify keeping civilians as prisoners and hostages in dramatic conditions. It is now time for the healing of the long-suffering families on all sides.

    With equal urgency, we appeal to the international community to act for an end of this senseless and destructive war, and for the return of the missing people and the Israeli hostages.

    “In the path of righteousness there is life, in walking its path there is no death” (Proverbs 12,28).

    Let us pray that all our hearts may be converted, so that we may walk in the paths of justice and life, for Gaza and for the whole Holy Land.

    +++

    + A new poll from the University of Maryland documents the dramatic reversal of opinion on Israel and Palestine among Americans, who are now more sympathetic toward Palestinians than Israelis. As desperate as the Israelis have been to blot out all coverage of their heinous crimes in Gaza, thanks to the courage and persistence shown by Palestinian journalists under unimaginably dangerous circumstances, the truth has leaked out. Few nations, even one as prejudiced and brainwashed as this one, could tolerate for long daily images of amputated teens, starving babies and grandmothers incinerated while they slept in makeshift tents…

    + Most of the Trump sanctions against International Criminal Court judges are retaliation for the court authorizing charges against Israeli officials. But others are targeted for authorizing an Afghanistan investigation that the prosecutor said would not implicate the CIA torturers of the Bush era.

    + How is it “anti-semitic” to vandalize a fighter jet? Were the designers of the F-35 Jewish?

    + On Monday morning, award-winning Scottish screenwriter Paul Laverty (I, Daniel Blake) was in Edinburgh this morning for wearing a T-shirt reading ‘Genocide in Palestine, time to take action’ at an anti-genocide protest…This should be a big boost for Scottish Independence.

    + Laverty was detained and charged under Britain’s new anti-terror laws. Here is his statement on release:

    The most important court in the world is the court of public opinion. Ordinary people are appalled to see starvation and genocide and the selling of arms to the apartheid state of Israel. So, actually, it’s a great pleasure to be here in solidarity with all those people who have declared not to let their conscience down. So let’s get on with it. Let’s stop murder and genocide in Palestine and carry out the obligations under the genocide convention.

    + Irish novelist Sally Rooney: “I too support Palestine Action. If this makes me a ‘supporter of terror’ under UK law, so be it. My books, at least for now, are still published in Britain, and are widely available … I want to be clear that I intend to use these proceeds of my work, as well as my public platform generally, to go on supporting Palestine Action and direct action against genocide in whatever way I can.”

    No, she’ll stand her ground
    Won’t be turned around
    And she’ll keep this world from draggin’ us down
    Gonna stand her ground
    And she won’t back down

    + Three of the most inspirational and courageous people I know, each of whom speaks with unflinching moral clarity: Ms. Rachel, Greta and Sally Rooney.

    + Quite a change in tone here from Senator Jeanne Shaheen to CBS: “Israel is starving Gaza….We have people dying because they are systematically being starved to death, because Israel is refusing to allow in the humanitarian aid that people need to keep alive…the famine is a shameful black mark on humanity…[that]…Israel has allowed it to happen…We should be doing more and we should have done more. Absolutely. Everybody should have said more sooner.”

    + The same woman who, in a legal deposition, gratuitously outed the view of Trump White House staffers that Lindsey Graham is gay and rambled on about Marjorie Taylor Greene stuffing Arby’s roast beef sandwiches down her pants is the invisible hand guiding much of US foreign policy, in a very depraved direction. Last week, Laura Looomer went on an online rampage against Marco Rubio and the State Department after she learned that several badly injured Palestinian children had arrived in the US for life-saving medical treatment.

    A day after Loomer’s eruption, the State Department announced it was suspending all visitor visas for people from Gaza.

    + Trump’s Kissinger followed up her glorious victory over severely injured Palestinian kids with a Tweet announcing her desire to get rid of “Islam once and for all.”

    + As Bill Clinton might say, this headline changes rather dramatically depending on what the meaning of “it” is…

    + The Nazi leadership took such pains to disguise their genocidal intentions that an entire Holocaust denial industry took root, saying ordinary Germans, not to mention the British and American governments, had no idea that Jews, homosexuals, and Leftists were being systematically exterminated in Nazi-occupied Europe. The leaders of the Israeli government are making no effort to conceal their own exterminationist goals. Indeed, they’re broadcasting them across Israeli media outlets…

    + Here’s yet more genocidal ravings from Israel’s Minister of Finance: “We conquer, cleanse, and stay… On the way, we annihilate everything that remains..…. We’re breaking Gaza apart, leaving it as a pile of rubble, total unprecedented destruction.”

    + After his meeting on Wednesday with Marco Rubio, Israel’s foreign minister, Gideon Sa’ar was asked what the plan was for a Palestinian state. He replied flatly: “There will be none.”

    + On December 31, 2023, a spokesperson for Tony Blair reprimanded the press: “Reports that Mr Blair has anything to do with the voluntary evacuation of Gazans is simply not true; there has been no such discussion, nor would he consider it.” But this week, Axios reported that Blair and Jared Kushner participated in a meeting on Gaza at the White House on Wednesday, where they presented Trump with ideas for a “post-war” plan, largely based on the scheme developed by the Boston Consulting Group, which was exposed by the Financial Times earlier this summer. The plan calls for the removal of Palestinians from Gaza (they’d get a $9,500 check as recompense for being ethnically cleansed) and 10 mega development projects on the Gaza coast, including the “Gaza Trump Riviera and Islands,” the “MBS Ring” and “MBZ Central Highway,: and the “Elon Musk Smart Manufacturing Zone.” The BCG plan assumed that at least 25 percent of the Palestinians in Gaza would “leave voluntarily” and estimated that the cost of the “relocations” could be $5 billion, but that the new managers of Gaza would see a “$23,000 savings on every Palestinian relocating because subsidies were cheaper than spending on housing support and other costs in the territory.”

    + Ali Abunimah: “It’s a paradox I haven’t heard well explained: At the height of the US unipolar moment, France and Germany exercised a modicum of independence by opposing the Iraq invasion. But now that the US is relatively weaker geopolitically, European vassalage is more total than ever.”

    + Julia Sebutane, the Christian Zionist judge from Uganda, who was the only member of the ICJ to vote in favor of Israel on every charge in the genocide case, shares the End Times eschatology of the US ambassador to Israel, Mike Huckabee:

    I will never forget the day the judgment came out. Even though the government was against me, I remember one ambassador saying, ‘Ignore her because her ruling is not a representation of Uganda.’ There are now about 30 countries against Israel…the Lord is counting on me to stand on the side of Israel. The whole world is against Israel, including my own country.

    There are now about 30 countries against Israel…the Lord is counting on me to stand on the side of Israel. The whole world is against Israel, including my own country.”

    There is something I want to share. I have a very strong conviction that we are in the End Times. The signs are being shown in the Middle East. I want to be on the right side of history. I am convinced that time is running out…I am humbled that God has allowed me to be part of the last days.

    + Philip K. Dick’s dystopian panopticon seems almost primitive compared to what’s in store for us from these AI-freaks…Aaron Cohen, Israeli special ops veteran, developer of Gideon-AI mass surveillance system: “I’m about to launch America’s first-ever AI threat detection platform built for law enforcement. It scrapes the internet 24/7 using Israeli-grade ontology to pull specific threat language and then routes it to local law enforcement. It’s a 24/7 detective that never sleeps and it’s going to get us ahead of these attacks.”

    Of course, the “Israeli-grade ontology” might also call in a drone strike on your own kid…
    + Doesn’t this represent more of a desecration of the US flag than burning it, which, as a political act, is at least symbolic of its relevance and power, while flying the Israeli flag is a sign of American impotence?

    + Flying the Israeli flag at US schools will almost certainly have the opposite effect from the one used as a justification…

    + The Jewish comedian Jonathan Friedland, who lived in Israel for years, allowed Rep. Ritchie Torres, the fanatical Israel supporter, to expose himself as a robotic and soulless politician, who is insensate to his own moral vacuity and so arrogant as to believe he can accuse Jews of being anti-semitic for opposing a genocide carried out in their name….

    Friedland: I think hatred of Jewish people has just exploded in this country. And I think it’s because of our support for what appears to be an absolute brutality.

    Torres: You think that’s a justification for anti-semitism? You think Israeli government policy is a justification for anti-semitism. There’s no justification for anti-semitism. Zero justification for anti-semitism.

    Friedland: Okay, you’re deflecting again.

    Torres: I’m not deflecting. That’s my position.

    Friedland: What does it look like to have a flag with a Jewish star, and I’m Jewish, and for kids to be starving now as a result of our government?

    Torres: It just sounds like you’re justifying anti-semitism.

    Friedland: Are you crazy right now?

    Ritchie Torres: “If you have disagreements with the Israeli government, but there is no justification for intimidation or harassment against American Jews

    Adam Friedland: “I’m telling you, as a Jew right now, that we are receiving a lot more hate because of what the people with the flag that has a Jewish star on it are doing to other people right now. And I’m telling you as a Jewish person how painful it is for us to stay, and it hurts my stomach to say this, and you’re going to say ‘I disagree, I disagree’, that this is a genocide. And that hurts to say that a Jew can do that. It hurts because we grew up learning about what hatred did. We grew up learning about this! And the same year that Israel was founded, 1948, the world saw the Holocaust as they established standards for what a genocide is. It is the same year the world said, This shouldn’t be a thing that happens.

    Torres: I mean, Hamas murdered thousands of people in Israel.

    Friedland: So what does that mean?

    Torres: That Hamas is a terrorist organization for murdering innocent children and civilians.

    Friedland: How many civilians have been killed in this war?

    Torres: The war is a tragedy. But…

    Friedland: 90 percent of them have been civilians. They’ve killed journalists.

    Torres: People have been killed in a war. It’s a tragedy.

    Friedland: They’ve killed people waiting for aid.

    Torres: But you’re suggesting it’s the policy of the Israeli government to murder civilians. And that’s a notion that I reject.

    Friedland: You gotta listen, man. You’ve gotta be like a human being about this.

    Torres: People who are dying in the war, which to me is a tragedy, because war is a tragedy.

    Friedland: Do you feel in your heart that what you’re saying is right?

    Torres: If you remove Hamas…

    Friedland: You don’t actually think that…

    Torres: Don’t tell me what I believe. I told you what I believe…

    Friedland: Why would you believe that?

    Torres: Because there are people who see the world differently. I know it’s a shock to you. But there are people who see the world differently than you do.

    + The entire interview is worth watching, if only to see how Friedland’s humane and emotional response to genocide contrasts with Torres’s programmatic callousness…

    Here’s how Peter Savodnik, of Bari Weiss’s Free Press, described Friedland’s interview: “The role Friedland is playing is that of the kapo — the Jew articulating and/or acting out the wishes, conscious or unconscious, of the gentile majority. This is literally the world’s oldest (or second oldest) profession.”

    + The question that has perplexed all of Washington, none more vexatiously than Mayor Petebot…

    + A plurality of Americans, 43-28, now say Israel is committing genocide against Palestinians, according to a new YouGov poll. Meanwhile, according to a Reuters survey, an overwhelming majority of Americans, 58-33, believe every country in the UN should recognize Palestine as a nation. The larger these numbers go, the harsher the sanctions will become against those who articulate these increasingly popular beliefs in public…

    + The Trump/Rubio State Department fired Shahed Ghoreishi, its top press officer for Israeli-Palestinian affairs, because he urged the administration to express condolences about journalists killed by Israel in Gaza and publicly oppose the forced displacement of Palestinians, according to internal documents reviewed by The Washington Post.

    + How far is “too far” to take a protest against genocide? Showing up in person? Wearing a kaffiyeh? Holding a sign reading, “Stop starving babies to death?” Chanting “From the River to the Sea”?

    + The United Methodist Church (UMC) will divest from Israel bonds and from other governments maintaining illegal military occupations. The UMC is the first church in the world to make such a pledge.

    + After viewing the most recent cut of Tunisian director Kaouther Ben Hania’s film The Voice of Hind Rajab–which depicts the killing of 6-year-old Hind Rajab and her family by Israeli forces in Gaza last year, incorporating her final pleas for help to the Palestine Red Crescent–Brad Pitt, Rooney Mara, Joaquin Phoenix, Alfonso Cuarón and Jonathan Glazer have joined as executive producers. (Good for you!) The film premieres this week at the Venice Film Festival. Ben Hania’s previous films include The Man Who Sold His Skin and Four Daughters, both nominated for Academy Awards.

    1. Die IDF spricht?
      Das ist so behämmert, was du wieder schreibst, wie dein Pallywood Mist zu den letzten 6 ermordeten Journalisten. Niemand, nicht mal der Faschist Netanyahu bestreitet das (angeblichs Missgeschick), nur du. Du bist also noch ne Stufe drunter.
      Wenn die Hamas nicht legítim ist, ist Selenskyj das auch nicht. Ah, Hamas sind Islamisten, ja, aber sie sind auch gemäß UNO keine Terroristen, weil sie sich gegen den Besatzer Israel verteidigt. Ist die Ukraine au h Terrororganisation.
      Finance Minister Bezalel Smotrich: “Water, electricity, and food must be cut off from the Gaza Strip, and those who don’t die by bullets will die of hunger.”
      https://yaffaps.com/en/page-42660.html
      Merkst du was? Das ist die Ankündigung eines Völkermords. Vermutlich merkst du nichts, da du sowas von antideutsch verblendet bist, dass du sogar einen Völkermord verteidigst. Du bist so fanatisch wie diese Zionisten, Nazis oder Islamisten. Damit bist auch auf einer Stufe von Nazis. Dabei tust du auf links. Widerlich, deutscher als deutsch.

  5. Ach Gottchen, was für eine Mühe zur Weißwaschung der Hamas. Diese arbeitet systematisch mit Falschbildern und bei X werden die eigentlich dauernd debunkt. Hier das Beispiel von gestern, sie haben es mit KI probiert:
    https://x.com/ShirionOrg/status/1960953213693165709

    Aber die Sache ist ja noch viel eindeutiger: all diese „starving children“ waren Kinder, die von Geburt an an Midssbildungen litten. Oder wirklich Hungernde aus dem Jemen. Der New York Times, die das aufdeckte, wurde von diesen Propalästinenser gleich mal der Vorplatz verwüstet. Legitimer Protest natürlich.

    Ach, da war doch die Behauptung von +972, es seien 83 Prozent der Getöteten Zivilisten. Hier debunkt:
    https://www.audiatur-online.ch/2025/08/28/srf-und-die-83-taeuschung-wie-falsche-zahlen-zu-gaza-verbreitet-werden/

    Wird Overton sich korrigieren? Niemals. Wie auch der Rest der Presse nicht.

    Wobei es tatsächlich eine Knappheit im Gaza gab. Das war im Mai tatsächlich die israelische Regierung, was natürlich verurteilt werden muss. Aber im Juli war es anders. Da standen 950 vollbeladenen Lastwagen im Gaza, die Israel schon durchgelassen hatte. Aber die UNO tat nichts, um sie zu verteilen. Israel hat die UNO dann beschuldigt, die Verknappung absichtlich herbeigeführt zu haben, um diese weltweiten Proteste loszutreten. Die UNO kann und muss auf solche Vorwürfe reagieren. Tat sie aber nicht, sie hat dann ziemlich kleinlaut die Lastwagen losgeschickt. Ein Schuldbekenntnis.
    Was nun überhaupt nicht überrascht. Die UN-Sprecherin Albanese hat neulich die Hamas als legitime Regierung des Gazastreifens bezeichnet. Eine Terroroganisation, die vorhat, den 7. Oktober jederzeit zu wiederholen? Der Schutz des Mitgliedsstaates Israel ist offenbar keinen Pfifferling wert. Die Frau gehört sofort ersetzt.

  6. Für diejenigen hier, die kein angelsächsisch können, die digital nicht auf Vordermann sind und deepl nicht zu nutzen fähig, bereit und in der Lage sind, für all jene, denen das *Hamas-Geschmiere* sowieso zu lang gewesen sein dürfte, und vorallem für die, die nicht verstehen können, was das eingestellte Traktat mit dem Artikel heute zu tun haben soll, hier die dazu passendenden Absätze daraus …

    „Die westlichen Medien sind direkt dafür verantwortlich, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Wie Jeremy Scahill von Drop Site News es ausdrückte: „Alle großen Medien – von der New York Times bis zur Washington Post, von AP bis Reuters – haben als Sprachrohr für die israelische Propaganda gedient, Kriegsverbrechen beschönigt und Opfer entmenschlicht, ihre Kollegen im Stich gelassen und ihre angebliche Verpflichtung zu wahrheitsgemäßer und ethischer Berichterstattung aufgegeben.“

    Indem sie Israels genozidale Lügen wiederholen, ohne deren Glaubwürdigkeit zu überprüfen – und damit bewusst ihre grundlegendste journalistische Verantwortung aufgeben –, haben westliche Medien dazu beigetragen, dass in zwei Jahren auf einem winzigen Stück Land mehr Journalisten getötet wurden als im Ersten Weltkrieg, im Zweiten Weltkrieg und in den Kriegen in Korea, Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien und der Ukraine zusammen, ganz zu schweigen davon, dass eine ganze Bevölkerung ausgehungert, ihre Kinder zerfetzt und Menschen lebendig verbrannt wurden.“

    In diesem erlauchten Kreise darf die ‚haSZbara‘ natürlich nicht fehlen, wo doch ihr Ober-Schmierfink zwischenzeitlich sogar zum Regierungssprecher mutieren durfte.

  7. Wenn man sich ein wenig mit dem Buch von Herman und Chomsky „Die Konsensfabrik“ beschäftigt hat, dann versteht man die allgemeine Vorgehensweise: Es gibt „wertvolle“ und „wertlose“ Opfer.
    Die „wertvollen“ Opfer sind diejenigen, die auf unserer Seite bzw. auch der Seite unserer Verbündeten entstehen. Beispiel: Ukrainer, jeder einzelne Israeli.
    Die „wertlosen“ Opfer gibt es immer auf der anderen Seite, d.h. auf Seiten unserer Feinde. Beispiel: Iraner, Palästinenser.

    Bilder sind dabei lediglich Beiwerk. Und wegen eines Bildes soll die ganze Geschichte stehen oder fallen? Armselig.

  8. Die Widerlichen, z.B. Report24, greifen solche Desinformationen begierig auf und zerren sie genüsslich durch die Asozialen Netzwerke. Nicht nur der Mainstream entgleist beim Thema Gaza.

  9. Man kann also festhalten: Wenn die SZ von „Recherche“ spricht, dann meinen sie damit dass sie die deutsche Pressestelle des israelischen Apartheid-Regimes spielen.

    Und unser Hassprediger Arthur steht auch schon in den Startlöchern um die lupenreinen „Journalisten“ zu verteidigen, lol. Und dann wundern sie sich warum der Rest der Welt sich angewiedert abwendet..

  10. Sobald ein israelischer Politiker irgendeinen angeblichen Beweis in die Kamera hält oder einer UN-Versammlung zeigt, muss man davon ausgehen, dass es die blanke Lüge ist.

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