
In der Regel lasse ich meine persönliche Betroffenheit beim Schreiben außen vor. Aber dieses Mal werde ich von dieser journalistischen Regel abweichen. Am Mittwoch, dem 21. Januar, hielt ich fast anderthalb Stunden lang die Rede von Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aus, übertragen vom Sender CNN: eine echte Belastungsprobe, die bei mir immer wieder fast Erstickungsanfälle auslöste. Später fand ich eine Spur zur Erklärung dieser Erstickungsanfälle.
Schon der Anfang war schwindelerregend: „Ich bin mit wirklich phänomenalen Nachrichten aus Amerika … gekommen. Gestern war der erste Jahrestag meiner Amtseinführung, und heute, nach 12 Monaten im Weißen Haus, boomt unsere Wirtschaft. Das Wachstum explodiert. Die Produktivität steigt. Die Investitionen steigen. Die Einkommen steigen. Die Inflation wurde besiegt.“. Dann: „Die Vereinigten Staaten befinden sich mitten in der schnellsten und dramatischsten wirtschaftlichen Wende in der Geschichte unseres Landes.“ Dann: „haben wir die größten Steuersenkungen in der Geschichte der USA verabschiedet.“ Dann: „haben wir die niedrigsten Kriminalitätszahlen, die wir jemals in der Geschichte des Landes hatten“. Dann: ¨vor uns liegen Chancen, die größer und grandioser sind als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.“ Dann: ¨Den Menschen geht es sehr gut. Sie sind sehr zufrieden mit mir.“ Natürlich alles gelogen. Die Psychiatrie nennt das „konfabulieren“, was bedeutet: „frei erfundene Geschichten erzählen“, garniert mit plötzlichen Anspielungen auf die Sonnenbrille des französischen Präsidenten oder Vorwürfen an die undankbaren Europäer.
Eine statistische Auswertung der Rede ergab: 408-mal das Wort „Ich“, 43-mal „mein“, 28-mal „großartig“. Einen Tag später fand ich dann eine Spur zur Erklärung meiner Reaktion: Das Erstickungsgefühl ließ die Erinnerung an einen jungen Patienten hochkommen, mit dem ich eine einzige Sitzung hatte. Er kam mit der Diagnose: ¨eine durch Drogenkonsum verschärfte Psychose“. In einem Wortschwall erzählte er von seiner Absicht, berühmtester Rapper Spaniens zu werden und dann von seiner Macht, mit seinen bloßen Augen die Sonne verschieben zu können.
Die Donald Trump gewöhnlich zugeschriebene Diagnose ist ja: „narzisstische Persönlichkeitsstörung“. Leider fällt dazu dem offiziellen „Disagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM) nicht viel mehr als die Abkürzung „NPS“ und eine Sammlung von Symptomen ein: Größengefühl, Fantasien, Einzigartigkeit, Bewunderungsdrang, Anspruchsdenken, Ausbeutung zwischenmenschlicher Beziehungen, Empathiemangel, Neid und Arroganz. Donald Trump kommt mühelos auf mindestens fünf dieser Symptome, die für die Diagnose NPS erforderlich sind. Die Abgrenzung von einer Psychose wie beim genannten Patienten ist oft schwierig, weil etwa in beiden Fällen oft die Krankheitseinsicht fehlt und die Wahrnehmung der Realität verzerrt ist.
Der Ansatz des französischen Psychoanalytikers Jaques Lacan kann hier weiterhelfen: Für ihn gibt es in der Entwicklung des Menschen einen entscheidenden Moment im ersten Lebensjahr, das sogenannte „Spiegelstadium“: das Baby steht auf dem Arm der Mutter vor einem Spiegel und die Mutter sagt ihm: „Das bist Du“. Seine Welt der Verschmelzung mit der Mutter („Alles ist Mutter“) bricht zusammen, und mit Hilfe der Mutter entdeckt es sich selbst als „großartige Ganzheit“: ein Bild, das sich als „Ideal-Ich“ im Narzissmus fixieren und verewigen kann, wenn die Mutter dem nicht Grenzen setzt und als Gegenpol für das Kind den „Anderen“ in Gestalt des Vaters ins Spiel bringt. Hier liegt für Lacan die Wurzel einer „Perversion“, einer ausbeuterischen Beziehung zu anderen Personen, mit einer sich dem Kind ausliefernden Mutter als Ausgangspunkt, als Komplizin, als erstes Ausbeutungsobjekt (s. mein Buch S. 27ff.) Diese ausbeuterische Beziehung von Trump zu anderen Personen, vor allem zu Frauen, ist ja gerichtsnotorisch. Darauf verweisen ebenfalls Berichte ehemaliger „Trump-Anhänger“, die von ihrer Beziehung zu ihm wie von einer Drogenabhängigkeit reden.
Ich gehe hier auf seine Beziehung zu anderen ein, weil sich im Fall von Donald Trump ja die Frage stellt: Wie ist es möglich, dass über 77 Millionen Amerikaner eine derart gestörte Person gewählt haben? Sigmund Freud beschäftigte sich zwar, von seiner Erfahrung mit der Wiener Gesellschaft ausgehend, mit dem Problem einer „neurotischen Kultur“ und als Ergebnis seiner Analyse mit der Unmöglichkeit, eine ganze Kultur „auf die Couch zu legen“.
Aber die „narzisstische Persönlichkeitsstörung“ von Donald Trump entzieht sich den Untersuchungen von Freud, etwa in seinem Werk „Das Unbehagen in der Kultur“, denn sie steht einer Psychose sehr viel näher als einer Neurose, ist kurz gesagt sehr viel „schlimmer“. Und die gestörte Wahrnehmung dieses „Präsidenten“ reicht ja über die USA hinaus, bis in die deutschen Qualitätsmedien hinein, wo in vielen Analysen und Kommentaren immer noch nach den rationalen Gründen seiner Politik gesucht wird. (Sie sind ja noch nicht einmal in der Lage, die Morde seiner ICE-Schergen beim Namen zu nennen). Wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ fehlt den Kollegen die Einsicht oder der Mut, einfach zu sagen: „Der Mann ist ein Fall für die Psychiatrie und entsprechend sollte mit ihm umgegangen werden.“



Wurde die Ferndiagnose schon von einem qualifizierten Wünschelrutengänger bestätigt?
Vergewaltiger und Mörder – und das mit der gestörten Persöhnlichkeit ist wohl kaum ein Fehlurteil –
aber das ist nur die Spitze des Eisbergs – darunter die westliche Dekadenz und ihre Überheblichkeit NUR LEIDER
– ich bin ebenfalls Teil davon, daher hilft uns ein Wünschelrutengaenger vielleicht tatsächlich ?
@H.L. Ich würde an deiner Stelle erst mal mal lesen lernen, anstatt andere Leute der Inkompetenz zu bezichtigen.
Der Mann ist Psychiater und obendrein noch Prof. Dr.
Unabhängig davon ob er Recht hat, er besitzt den Jagdschein Diagnosen fällen zu dürfen.
*Ferndiagnose* – dazu haben sich weiter unten schon andere Diskussionsteilnehmer geäußert.
Wenn der Herr Professor Herrn Trump nach Ferndiagnose eine „Maskenbefreiung“ geschrieben hätte, dann säße er in Deutschland schon im Kerker …
Willst du jetzt auch noch den verübten Staatsterror als Begründung für dein schlechtes Benehmen heranziehen.
Eine klinische Diagnose beruht nun mal zum größten Teil auf Beobachtung. Ich sage nicht, dass er mit seiner Diagnose richtig liegt. Das gewiss nicht. Aber es gehören Argumente dazu, ihn zu widerlegen und nicht bloß Pöbeleien.
😂😂😂😂😂
ja wessen wahrnehmung ist hier gestört? der präsident der mächtigsten, grössten, besten, überhaupt einzig wertvollen nation der welt, im geopolitischen rückbau, aber mit einem selbstvertrauen, dass er alles wieder gut machen wird und alles gut koimmt, auf das die wähler so hoffen? oder der herr im sessel mit brille und pfeife, der daraus sofort eine seelenstörung ableitet? beim „USA“ hat es ihn aber nicht geschaudert, oder? wie kommt man denn jetzt von dem angeblich so unheimlich wichtigen spiegel moment, das erste mal wo man merkt, dass man sich selbst anschauen kann, zu dem ganzn rest, der hier lediglich suggeriert wird? *grillen zirpen*
Das scheint mir vom Ergebnis her eher sowas wie ein Rorschach-Test zu sein, man erfährt nicht viel über den Verschwommenen Tintenklecks (hier Trump) dafür aber um so mehr über den Autor und seine Empörung über in Amerika ganz normale Zustände.
Und was ich noch anmerken wollte Stirner ist also an einem Insektenstich gestorben gerade als er die Autorität des Staates und die Erziehung in der Schule kritisiert hat, mein Aluhut erwärmt sich gerade enorm.
ok post ist weg, ich mache einen neuen:
damals gab es keine entzündungshemmer und er starb an einer infektion. der war auch gar nicht mehr bekannt, hatte nichts mehr geschrieben ausser dem „stirner’s rezensenten“ um die ersten drei erwiederungen abzuschmettern, dann aber nur noch irgendwelche fragmente zusammengestellt später namens „geschichte der reaktion“. er hatte aber vor dem buch viele artikel geschrieben, dadurch lässt sich seine entwicklung beurteilen.
stirner nimmt einem die subjektive unterworfenheit unter vorurteile indem er ihre form zeigt – fixe ideen, den begriff „an und für sich“, der nicht wirklich einer ist, indem er die ihm damals bekannten darstellt – und das sind eine menge. zur rasse hat er nichts gesagt, weil das damals kein thema war, aber sonst reisst er so ziemlich den ganzen bürgerlichen/christlichen wertehimmel runter. das zu lesen ist therapie von hass und er sagt auch immer wieder, was euch krank macht ist das denken in gut und böse, das religiöse denken. es ist ja überhaupt so, dass gemäss bibel die erkenntis überhaupt nur das gut und böse ist, die geschichte mit dem apfel.. da sieht man wie deppert die christen drauf sind, anders urteilen die gar nicht.
Unterschiede Neurose – Psychose, ich weiß das ich einen an “ der Waffel“ habe, aber genau das bringt einen in modernen Gesellschaften in Schwierigkeiten , weil man sich einfach nichts mehr zutraut, was die Gegenseite natürlich anders sieht..
Heute kommt man mit Psychose in Sachen Beruflichen Werdegang weiter … o(
Peinlicher Artikel. Größenphantasien sind narzisstisch, aber nicht immer pathologisch. Laut DSM IV sind narzisstische Eigenschaften nur dann pathologisch, wenn sie funktionelle Beeinträchtigungen oder subjektives Leiden verursachen. Verlierer sind meistens Narzissten, weil sie Größenphantasien haben, aber nichts zustande bringen. Kann man von Trump wohl nicht behaupten, der Milliardär ist und es blieb, einen Stern auf dem walk of fame hat, und trotz gigantischer Widerstände zweimal zum Präsidenten gewählt wurde. Was Spießer wie Ihnen aufstößt, ist die Tatsache, dass er ständig Tabus bricht, aber das sind nur die Tabus der Spießerschicht. Bitte lesen sie die relevante Literatur, damit Sie nicht irgendwann einem hysterischen Erstickungsanfall erliegen.
Übrigens sind die Wirtschaftsdaten der USA tatsächlich „großartig“. Jedenfalls kann man in Europa nur davon träumen. Wirtschftsdaten USA Aktuelle Dynamik:
Q2 2025: 3,8 %, Q3 2025: reales Wachstum 4,4 %. Inflation: Die Kerninflation (PCE) wird für Ende 2026 auf etwa 2,1 % geschätzt – also nahe dem Fed-Ziel.
es ist wohl eher umgekehrt: wenn man nichts zustande bringt, dann wird man über dieses urteil über sich selbst wütend und kompensiert sich das mit gediegenen einbildungen weg. dass nicht jeder die olympiade gewinnen kann, bzw. reich werden kann, ist denen gar nicht bewusst, die glauben sämtliche märchen von der leistungsgesellschaft, das gibt es sogar als organisierte religion, weiss jetzt aber nicht mehr wie die heisst, aber die gehen davon aus, dass gottgefälliges leben sich durch reichtum zeigt.
Calvinismus. Übrigens ist das eine interessante These. Herzog oder König wurde man durch Gottes Gnade, aber Calvin behauptete, Gottes Gnade zeigt sich im Erwerb von Reichtum. Da hat er wohl recht.
die ich meinte gibt es heute noch in den usa, aber ja, sie haben völlig recht, guter hinweis.
eigentlich zwar nicht wirklich, calvin predigte askese und leistung, die typen, die ich meine, die geben mit limos an und danken dabei gott, unverhohlen, und werden dafür von den armen schluckern noch gefeiert. ich suchs raus, echt dicke post.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstandsevangelium
dass das alles trump wähler sind, muss ich wohl nicht erwähnen.
*umkipp *immernoch lach
der nackte Kaiser ist der Irre, während die einstigen Jubelperser immernoch das potemkinsche, wertebasierte Kleid anbeten. wer ist hier der Irre, wa ?
Peinlich ist dieses arrogant vorgetragene Unwissen, als gäbe es keine „erfolgreichen“ Narzissten a la Trump. Der Autor kommt jedenfalls auch bequem auf die 5 Merkmale für die Diagnose NPS.
Nur ein Beispiel in Google:
Welche Subtypen von Narzissmus gibt es?
Offener, verdeckter und maligner Narzissmus
Nach einer empirischen Studie von Russ und Kollegen (2008) kann man Narzissmus in drei Subtypen einteilen:
exhibitionistischer Narzissmus
grandios-maligner Narzissmus
vulnerabel-fragiler Narzissmus
Die meisten der Betroffenen erscheinen nicht durchgängig als jeweiliger Typus. So können beispielsweise Betroffene des grandiosen Typus in einem Moment sehr selbstbewusst und grandios wirken und kurz darauf Anzeichen von Depression und Ängstlichkeit zeigen.
Was zeichnet den exhibitionistischen Narzissmus-Typus aus?
arroganter Chef
© cyrano / stock.adobe.com
Der exhibitionistische Typus stellt seine Großartigkeit öffentlich heraus. Dieser Typus kann in einer wettbewerbsorientierten Welt sehr erfolgreich sein. Sein Auftreten wirkt sehr selbstbewusst. Ihren Mitmenschen gegenüber verhalten sich Menschen dieses Typus arrogant und kühl. Diese Form wird auch als offener Narzissmus bezeichnet.
Was zeichnet den grandios-malignen Narzissmus-Typus aus?
Maligner Narzissmus ist eine Kombination aus Narzissmus, Aggression, Paranoia und antisozialem Verhalten. Der Begriff Malignität wird in der Medizin für bösartige Krankheiten verwendet. Menschen dieses Typs sind von ihrer Großartigkeit überzeugt. Fühlen sie sich von anderen nicht angemessen wertgeschätzt, rächen sie sich ohne Reue, auch wenn die Ablehnung, die sie anderen unterstellen, nicht real sein muss.
Was zeichnet den vulnerablen-fragilen Narzissmus-Typus aus?
Menschen, die an einem vulnerablen Narzissmus leiden, werden meist nicht so schnell als Narzissten erkannt, da sie extrem verletzlich, schüchtern und hypersensibel sind. Man bezeichnet diese Form daher auch als verdeckten Narzissmus. Wie die anderen Typen auch, sind sie aber auf sich selbst fixiert und nicht imstande, anderen gegenüber echte Empathie zu empfinden. Kritik oder Zurückweisungen können in ihnen schwere Krisen auslösen, die sogar bis hin zum Suizid führen können.
Trump ist größenwahnsinnig. Er bildet sich ein, Millardär zu sein, als Entertainer einen Stern auf dem walk of fame erworben zu haben, und gegen unglaubliche Widerstände zum zweiten Mal zum Präsidenten der USA gewählt worden zu sein.
Wirtschaftsdaten von Trump übernommen: Inflation laut Handelsblatt aktuell 2,7%, kann nach Wallstreet online in diesem Jahr auf 4% steigen.
Inflation kann auf 4% steigen. Typisches Idiotenargument. Die Wirtschaftsdaten habe ich vor zwei Wochen einer KI entnommen und nicht mehr nachgeprüft. Die Wachstumsdaten sind aber noch aktuell. Bezüglich der Einschränkungen der Narzissmusdiagnose habe ich das DSM IV zitiert. Narzissmus ist eine Anlage und in gewissen Grenzen normal. Und wenn ein erfolgreicher Mensch ein bisschen rumprahlt, ist es auch normal, insbesondere wenn er Politiker ist, und schon deshalb seine Leistungen übertreiben muss. Ich habe aber Verständnis dafür. wenn das bei manchen Leuten Minderwertigkeitsgefühle auslöst.
Ich frage mich ob diese Diagnosekriterien auch für andere Charaktereigenschaften aus der Dunklen Tetrade zutreffen, wie Psychopathie oder Sadismus. Ich kann mir vorstellen, dass es da in der Geschichte einige recht „erfolgreiche“ Kandidaten in mächtigen Positionen gab, die ebenfalls keine funktionellen Beeinträchtigungen hatten oder subjektiv darunter litten. Zumindest, wenn man mal von den „funktionellen Beeinträchtigungen“ und dem „subjektiven Leiden“ ihrer Opfer absieht. Wo wird da die Grenze gezogen und warum wird das eventuell bei Narzissmus anders bewertet? Diese Leute können der Gesellschaft nämlich ebenfalls erheblichen Schaden zufügen. Auch wenn sie „erfolgreich“ sind. Und vielleicht auch gerade deshalb.
So, Sadismus ist keine funktionelle Beeinträchtigung. Was ist mit Sexualität und zwischenmenschlichen Beziezungen? Aber sie müssen es ja wissen.
Der Text erzählt eine Menge vom institutionellen Irresein seines Autors und seiner Zunft, Letzteres insbesondere, indem er Lacan zum Zeugen oder gar Berufungsinstanz erhebt.
[Eine Basis von Lacan’s Verrücktheit kommt zum darin zum Ausdruck, daß er Freud entweder nicht begreifen wollte, oder es nicht vermochte. Freud hat auf ein essentiell mechanistisches Konzept dessen, was er für Seele halten wollte, eine literarische (belletristische) Karriere gegründet. Eine wesentliche Inspirationsquelle des jungen Freud ist Ernst Mach gewesen, nicht etwa Wilhelm Dilthey, was nahe gelegen hätte.]
Aber was ich „eigentlich“ sagen wollte:
Das buchstäblich Luschtige an Trump ist doch bitte, daß er, wenn man die offensichtlich altersbedingte Schrumpfung in den Horizonten seiner Geistesgegenwart beiseite läßt, das klassische Bild einer „deformation professionelle“ darbietet: Er „ist“, was er sein Lebtag getan hat: Ein Spekulant in kommerzieller Führungsposition.
Das „Rätsel“, wenn es denn eines zu lösen geben soll, besteht darin, daß eine schematische Hälfte der politischen Klasse der USA ihn mehr oder auch minder berechnend ins WH gehievt hat.
Hab grad nachgeguckt, der Mann ist ’43 geboren und hat vor seiner Bekehrung zur „strukturalen Psychoanalyse“ Lacan’s am Holzkamp – Institut studiert / gearbeitet und auch einige Monographien mit mehr oder minder rationellen Ausgangspunkten veröffentlicht. Vor allem ist er wohl aus dem praktischen Geschäft. Jemand, der im Umgang mit seinen Patienten „Erstickungsanfälle“ bekommt, wäre ansonsten schnellstmöglich aus seiner Stellung zu entsorgen.
Ist jeder beliebige Quatschkommentar in diesem Forum gratis? Zunächst einmal: die „Karriere“ von Freud war nicht literarisch, sondern er begann sie als Neurologe. Und Lacan: er war ein grosser Freud-Kenner und hat garantiert mehr von Freud verstanden als der Kommentator.
gratis, aber nicht umsonst.
Nun, ich kann und will mich gewiß nicht „Freud-Kenner“ nennen, aber ich habe eine erstklassig bewertete Diplomarbeit zu Freuds Wendung zur Psychoanalyse verfasst, die ich allerdings nicht nennen kann, weil im Lohn geschrieben. Freud einen Neurologen zu nennen ist im Minimum mißverständlich, „Neurologie“ gab’s zur Zeit seiner Ausbildung und medizinischen Forschung nicht, sondern das Vorstadium: Neurophysiologie. Die Ergebnisse seiner neurophysiologischen Studien, die seinem Begriff der Neurose maßgeblich zugrunde gelegen haben („Hysteriestudien“), hat er in einer nie veröffentlichten Schrift niedergelegt, deren Arbeitstitel ich vergessen habe. Darin deutet er neurale Effekte wesentlich in Analogie zur Hydropneumatik.
Zu Lacan kann ich nicht viel sagen, dessen Zeug habe ich nicht studiert, aber unter kursorischer Kenntnisnahme meine ich doch sagen zu können, sein Begriff des „Realen“ und der „Angst“ vor diesem Trumm hält im Wesentlichen Freuds mechanistische Deutung der Nervenfunktionen fest.
Übrigens stand die Bemerkung in eckigen Klammern.
–
Liebes Overton-Magazin,
die Qualität der Artikel bestimmt die Häufigkeit der Empfehlungen eines Magazin und ist ursächlich (auch im Internet) für die Verbreitung desselben verantwortlich.
Wollt ihr ewiges Nischendasein?
Liebe Grüße
Euer Dan
Es hat doch eine Untersuchung stattgefunden. Der Patient hat anderthalb Stunden dem Psychiater (jedem Psychiater!) einen aufschlußreichen Einblick in seine Psyche gegeben – nicht zum ersten Mal, wie man betonen muß. Mehr passiert auf der freudschen Couch schließlich auch nicht. Und da er das öffentlich tat, ist davon auszugehen, daß er nichts gegen eine Veröffentlichung der Diagnose hat.
GratisValium
Nein, er hat ihn im Fernsehen gesehen.
Welcher ist denn ihr Lieblingsschauspieler?
Wenn Sie mehr auf das Urteil von Psychologen/Psychiatern geben, die D. Trump über längere Zeit hautnah erlebten, so kann ich Ihnen Mary L. Trump empfehlen. Sie ist nicht nur D. Trumps Nichte, sondern auch eine promovierte Psychologin. Ihr Urteil stimmt – wenig überraschend – mit demjenigen von Prof. Leiser überein.
Und eigentlich braucht von für solch ein Urteil wohl nichtmal ’nen entsprechenden Abschluss.
‚He was always a bully, now he’s dangerous‘ Mary Trump tells all on uncle Donald Trump
https://www.youtube.com/watch?v=NcwasdoDMtg
Besdomny
Naheliegend wäre auch, dass Prof. Leiser von Mary L. Trump abgeschrieben hat. Aber egal, die Reputation des Professors ist eh weg.
Diagnosen von Familienangehörigen schenke ich keine Beachtung. Dazu müsste man erst einmal die innerfamiliären Verhältnisse unter die Lupe nehmen.
Fakt ist, es gab keine Untersuchung von Prof. Leiser.
Das folgende ist Standard:
„Bei der klinisch-psychologischen Diagnostik werden durch Gespräche, standardisierte psychologische Testverfahren und Verhaltensbeobachtungen systematisch Informationen gesammelt und aufbereitet.“
https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.870510
Disclaimer: Ich bin kein Trump-Fan.
Ich verweise nur auf unzulängliche Methoden bei der politischen Auseinandersetzung.
Über die „innerfamiliären Verhältnisse“ hat Mary Trump vor 6 Jahren ein Buch veröffentlicht.
Normalerweise würde ich Ihnen zustimmen. Aber nicht in diesem Falle, wo der hochgestellte Patient sich darüber verplappert, dass seine Demenz von seinen Ärzten überwacht wird – weil er sich eben nicht mehr unter Kontrolle hat.
„Die sind richtig schwer“: Trump prahlt mit „IQ-Test“-Ergebnis – offenbar handelte es sich aber um einen Demenztest
https://www.tagesspiegel.de/internationales/die-sind-richtig-schwer-trump-prahlt-mit-iq-test-ergebnis–offenbar-handelte-es-sich-aber-um-einen-demenztest-14685575.html
Mir persönlich geht es nicht um Trump. Der kann irre, normal, dement oder eben auch psychopathisch oder vom Teufel besessen sein. Das ist mir schnuppe.
Mir geht es um die falsche Methode in der politischen Auseinandersetzung, die kampagnenartige Ausmaße angenommen hat.
Außerdem lenken diese Pseudoerklärungen vom politischen Geschehen ab. Sie sind Teil dieser Kampagne, die die Bevölkerung auf die falsche Spur locken soll.
Die psychopathologischen Erklärungsversuche sind kein Ersatz für politische und gesellschaftliche System-Analysen, sondern sollen emotionalisieren.
Dieser „Irre im Weißen Haus“ lenkt von den eigentlichen Kräften, die hinter Trump stehen, ab. Trump ist nur ein Teil, wenn auch der lauteste und sichtbarste Teil jener politischen Kräfte, die ihn stützen.
Was haben alle nur dauernd mit Donald T. und seinen Diagnosen? Vorher hatten die einen „wohlmeinenden älteren Herren mit Gedächtnislücken“ zum Präsidenten. Als ob das soviel besser wäre.
Hat der Autor eigentlich auch Biden analysiert? Anscheinend nicht. Wie sah es mit Bush jr. aus? Auch nix dazu gesagt???
Was war mit Obama? Der Aufsteiger quasi aus dem Nichts? Mit dem faible für Bombardements von Hochzeitsgesellschaften? Auch nix analysiert?
Jetzt frage ich mich doch, woher dieses geradezu zwanghafte Interesse an der gestörten Persönlichkeit eines Donald Trump kommt, wenn man weder die offensichtliche Demenz, noch den schwersten Alkoholismus, noch die krankhafte Machtgeilheitder der anderen, vorherigen Präsidenten unter die Lupe nahm.
Trump reiht sich einfach perfekt in das kranke, perverse System der USA u. ihrer Präsidenten ein, so what?
Wo liegt der Wert dieses Artikels? Was möchte der Autor uns mitteilen, außer daß er gut bezahlt wird für „genehmes“ Geschreibsel. Und ansonsten brav das Maul hält.
Hält der uns für blöd?
Soweit ich weiß, produzieren die Autoren ihr „Geschreibsel“ für Overton gewöhnlich gratis.
Der Unterschied zwischen Trump und Obama besteht eigentlich darin, dass uns die Medien seinerzeit nur rudimentär über die Opferzahlen von Obamas Dohnenmorden unterrichteten, heute dagegen wird über jedes versenkte Schiffchen in der Karibik berichtet.
Ich bin mir sicher, dass Trump, was die Opferzahlen angeht, dem Herrn Friedensnobelpreisträger Obama noch einiges hinterher hinkt. Vielleicht erhält aber auch er mal eine Einladung zum Evangelischen Kirchentag in Deutschland.
mir fällt da der Kommentar von Henrik Broder ein.
„Trump ist verrückt ,aber nicht irre“
Ein in der deutschen Sprache feiner aber klarer Unterschied.
Es fällt auf, dass hier in letzter Zeit wieder mehr Trump-Verteidiger auftauchen – vermutlich ist der Aufwachprozess zu schmerzhaft und man klammert sich um so mehr an seinen Führer.
Ja, Psychiater sollten sich Ferndiagnosen eigentlich verkneifen – deswegen werfe ich ein Zitat von Mausfeld aus „Hegemonie oder Untergang“ hier rein, welches sich einer Diagnose enthält, aber Offensichtliches gut beschreibt:
„…Diese psychische Verfasstheit verkörpert Donald Trump, als US-Präsident Oberbefehlshaber des größten Gewalt- und Zerstörungsapparates der Geschichte, in einer bis zur Karikatur gesteigerten Form. Er scheint unfähig, die Dinge, über die er spricht, und die Wörter, mit denen ihn seine “Berater” versorgen, auch nur minimal zu durchdenken. Seine Wörter lassen keinen ernsthaften Kontakt zur Realität erkennen. Er scheint nicht einmal den Unterschied zwischen dem einen und dem anderen zu begreifen. Seine Sätze haben auch untereinander einen rationalen Bezug verloren und widersprechen sich fortlaufend. Selbst zur Lüge scheint er nicht fähig, da er den Unterschied von Lüge und Wahrheit nicht begreifen kann. Dieses moralische Defizit wird freilich in der politischen Klasse, sofern nur der notwendige Schein gewahrt bleibt, geradezu als Qualifikationsmerkmal für Führungspositionen angesehen. Trumps Wortäußerungen stehen ganz im Dienst archaischer Obsessionen. Sie kreisen um Macht, Kampf und Sieg. Sie sind Ausdruck ungehemmter Aggressionsbereitschaft und bestehen aus Kaskaden von Wortreflexen, die zwischen Drohungen, wüsten Drohungen und infantilen Siegerposen schwanken.”
Mausfeld ist ja für sehr viele unantastbar. Ob das auch für die Trumpisten gilt?
Ich bin kein Trumpist, aber was will Mausfeld aussagen?
Trump ist für Mausfeld der Aufhänger für seine Analyse des „Herrschaftssystems“.
Eine Aussage wie „Selbst zur Lüge scheint er nicht fähig, da er den Unterschied von Lüge und Wahrheit nicht begreifen kann“ ist schlicht anmaßend. Ich denke nicht das Herr Mausfeld Donald Trump persönlich kennt.
Das Mausfeld jedoch die Lüge als Werkzeug der Politik nicht kennt, kann ich kaum glauben.
Ich möchte lieber an Richard Nixon, der 37. Präsident der Vereinigten Staaten von 1969 bis 1974 erinnern.
Aufgrund seines öffentliches Auftreten und seiner Politik wurde er als „Mad Man“ bezeichnet.
Eine Strategie die derzeit von Trump sehr erfolgreich kopiert wird.
Es ist eben sehr schwer ein nasses Stück Seife zu greifen.
Eine Taktik die auch bei deutschen Politikern derzeit zu beobachten ist.
Grüße
Guter Kommentar.
@helderup
Trump und Nixon vereint in jedem Fall die „Unitary Executive Theory“, nach der der Präsident nahezu alle Machtbefugnisse hat. Trump würde den berühmten Satz von Nixon „When the president does it, that means it is not illegal.“ sicher sofort unterschreiben. Ob Nixon so gestört war wie Trump, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist es ein sicheres Zeichen fortgeschrittener Dekadenz, dass ein Mensch wie Trump, mit dem Wortschatz eines Achtjährigen und ganz im Archaischen steckengebliebenen Reaktionsmustern, Präsident der USA werden konnte. Man ist besser beraten, ihm alles zuzutrauen.
„Auf jeden Fall ist es ein sicheres Zeichen fortgeschrittener Dekadenz, dass ein Mensch wie Trump, mit dem Wortschatz eines Achtjährigen und ganz in archaischen Mustern steckengebliebenen Reaktionsmustern, Präsident der USA werden konnte.“
Merkel hats bei uns auf 16 Jahre Kanzlerschaft gebracht.
Seltsam oder? 😉
@ Zebraherz @ Mausfeld : Erhellende Analyse zu/über den „Ehrlichen Lügner“
von Franz Schandl auf streifzuege.org
„Seine Wörter lassen keinen ernsthaften Kontakt zur Realität erkennen.“
Hübsch. Dieser Satz sagt alles, was einer über Mausfeld wissen sollte.
(Der US-Präsident Trump ist „die Realität“, die Mausfeld mit Bemerkungen über ihn referenziert, und daher die einzige „Realität“, die ein Trump zu kennen und zu berücksichtigen hat.)
Es ist schon witzig, dass Mausfeld sich vom Schauspiel blenden lässt. Und in seinem Unverständnis, seiner Abneigung gegen dieses Schauspiel versagt seine Analyse inhaltlich. Tatsächlich ist die Regierung Trump recht klar in ihrer Linie. Und diese Linie dürfte den amerikanischen Interessen auch aus Sicht der zweiten Partei in der US-Demokratie entsprechen. Das hat recht wenig mit personifiziertem Macht, Kampf und Sieg zu tun. Das ist die Ablenkung des Magiers vom eigentlichen Kunststück. Es läuft dermaßen viel parallel und extrem schnell, das es kaum zu verfolgen ist. So, wie es eben bei guten Zauberern sein muss. Und nur wenige wissen wohl, worauf der Trick ganz m Ende hinausläuft. Leider gehöre ich nicht zu denen. Aber ich sehe eine absolut geschlossene Strategie und eine klare politische Linie. Nur die taktischen Elemente wirken erratisch.
Das System Trump funktioniert perfekt, genau wie zuvor bei Biden. Während sich die europäische „Intelligenz“ verzweifelt an den zur Schau gestellten Sockenpuppen abarbeitet, wird im Hintergrund die Agenda abgearbeitet. Niemand stellt den Elefanten im Raum zur Rede, wer zur Hölle regiert die USA bzw. den Wertewesten® eigentlich seit über 5 Jahren?
Nicht erst seit 5 Jahren.
„We’re an empire now, and when we act, we create our own reality. And while you’re studying that reality – judiciously, as you will – we’ll act again, creating other new realities, which you can study too, and that’s how things will sort out. We’re history’s actors… and you, all of you, will be left to just study what we do.“
Karl Rove
„Faith, Certainty and the Presidency of George W. Bush“. Interview with Ron Suskind, http://www.nytimes.com. October 17, 2004.
(AZQuotes)
Ach wie Herrlich!
An Einsicht wird es „den Kollegen“ sicherlich nicht mangeln. An Mut allerdings schon.
Ja es ist schon Scheiße ein Vasall zu sein.
Die Kollegen bekommen was sie verdient haben – würde ich sagen.
Der Mann ist kein Fall für die Psychiatrie, der Mann gehört ins Gefängnis.
Aber wir müssten erst einmal eine lange Liste an eigenen Politikern dort hin verfrachten, ehe sich das positiv auswirken könnte.
Es nutzt uns nichts Trump zu pathologisieren. Wir müssen begreifen wie die Realität ist, so brutal und schockierend das jetzt auch sein mag. Trump ist schockierend, weil er uns die Illusionen raubt und zeigt
wie die Welt wirklich ist. Und wenn uns das nicht gefällt, dann müssen wir uns zusammentun und etwas ändern. Ansonsten sind wir die (von der Realität) verrückten.
Zitat von Putin:
„Wer etwas ändern will, muss zuerst die Realität akzeptieren.“
Eine recht interessante Analyse der Rede von Mark Carney, nach der die Rede vom GRÖPAZ offenbar noch umgeschrieben wurde, liefert die phööse Mainstreamerin Rachel Maddow:
https://www.infosperber.ch/politik/wie-eine-brillante-rede-trumps-groenland-furor-stoppte/
boomer und ihre schwierigkeiten 😀
Die zitierte TV-Sendung ist mit KI produziert
Die in diesem Beitrag zitierte Analyse stammt nicht von der Polit-Journalistin Rachel Maddow, sondern wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiert. Es tut mir leid, dass ich diese TV-Sendung nicht sofort als Fake erkannt habe. Aus Transparenzgründen lassen wir den Beitrag so stehen, wie er heute Morgen erschienen ist.
Das mit KI hergestellte Video verhandelt mögliche Hintergründe zur Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney am WEF in Davos und den darauf folgenden Grönland-Schwenker des US-Präsidenten Donald Trump.
Hannes Britschgi
Huch, tatsächlich. Auffälliger kann das da ja nicht stehen. Der Punkt geht an den Inquisitor. Ein Grund mehr für sie, heute das Kiffen sein zu lassen.. der Dopamin-Kick reicht ja vielleicht schon.
ich weiss ja nicht was sie für gutes zeug rauchen um das zu übersehen und hier fake news zu vebreiten, aber der herr ist leider nicht so gnädig mir drogen zu bescheiden, vielleicht geben sie mir was ab?
Nu ja, ist Pathologie die einzige Erklärung? Es könnte auch Demogogie sein. So einen Haufen Lügen auf einmal bringen, dass niemand sich die Mühe macht, die alle zu widerlegen. „Aber Mr President, das mit der Inflation stimmt ja gar nicht. Die haben Sie nicht im Griff“. Macht niemand und Trump weiß es. Er hat gleich zu Beginn alle überrollt.
Noch doller: er behauptet, dass jedesmal 1000 Dollar Verlust entstehen, wenn sich die Windräder drehen. Das ist dermaßen oberdumm, dass niemand widersprechen wird. Denn sonst müsste man sich ja auf dieses Niveau herablassen. Macht niemand und er weiß es.
Demagogie ist kein Studienfach. Man muss sie einfach so aus der Lameng erkennen.
Sie kennen sich also mit der Inflation in den USA aus? Und mit der Wirtschaftlichkeit von staatlich nicht gepamperten Windkrafträdern auch?
Ich frage natürlich nur rhetorisch, denn dass Sie es nicht tun ist offensichtlich. Sie haben sich noch nicht einmal ansatzweise mit dem Verlauf der Inflation in den USA beschäftigt oder die volkswirtschaftliche Rechnung einer Windkraftanlage betrachtet.
Ich habe mir vor Jahren im Internet 15 Minuten einer Trumprede angetan. Inhaltlich lief es auf die gleiche großartige Selbstbeweihräucherung hinaus, die der Autor schildert. Faktisch war die Rede derart fern jeder Realität, dass ich mich fragte, verarscht Trump die Zuhörer durch sein Gerede oder verarschen die Zuhörer Trump durch ihren frivolen Beifall? Ist Trump der Depp oder ist es das Publikum. Ich war ein wenig ratlos, heute weiß ich, was ein Narzisst ist.
Die berechtigte Frage des Autors aber: „weil sich im Fall von Donald Trump ja die Frage stellt: Wie ist es möglich, dass über 77 Millionen Amerikaner eine derart gestörte Person gewählt haben?“ geht in die falsche Richtung.
Eigentlich hätte er fragen müssen, warum sich ein Präsident mit derartigen mentalen Eigenschaften so wunderbar in die Drehbücher des aussenpolitischen Managements der USA einfügen lässt. Gewiss, er tanzt mit seinen Methoden in einigen Fragen aus der Rolle (Venezuela, Grönland, Panama, Tarifs), aber in den wichtigen Bereichen (Russland, Israel, Iran) setzt er die Politik seiner Vorgänger nahtlos fort.
Und dann stellte sich noch die Frage, warum eine fröhliche(!) Kandidatin des Deep-State wie Kamala Harris in jedem Fall die schlechtere Wahl gewesen wäre, von J. Biden ganz zu schweigen. Kann man ehrlich behaupten, diese Kandidaten hätten eine ungefährlichere Politik gemacht?
Welche Rede war es denn? Und welchen Hintergrund haben Sie, um deren Realitätsferne diagnostizieren zu können?
Die Reden von Trump sind im Kern sehr realitätsnah, im Detail allerdings durchaus „fantasiereich“. Auch die Rede in Davos.
Nein, Donald Trump ist nicht verrückt. Vermutlich ist ein Narzisst, aber das ist an den Schalthebeln der Macht kein Alleinstellungsmerkmal sondern eher die Regel.
Trump gibt sich so, weil offenbar viele Menschen in den USA das genau so mögen. Ohne die (und seine Sponsoren) wäre er nicht Präsident. Die Gesellschaft hat ein Rad ab, das ist das Problem. Übrigens auch bei uns.
Wer mit Logik argumentiert, dem hört keine Sau zu. Beschimpfungen rausrotzen, kräftig sich selbst beweihräuchern, fertig. Und je weniger Ahnung, desto mehr Anhänger. Wahrscheinlich wird demnächst die KI massive Probleme bekommen, sich dem asymptotisch gegen Null strebenden menschlichen IQ anzunähern.
„Trump gibt sich so“
Sie meinen also, in Wirklichkeit ist er vielleicht ein überaus sympathischer, empathischer, ehrlicher, altruistischer und sensibler Zeitgenosse, der sich verstellt, um beim Publikum zu punkten? Steile These. Da bleibe ich doch eher beim Mausfeld (sie oben).
(Wie sie sehr genau wissen, sind divergierende Ansichten unter Psychiatern aber ohnehin eher die Regel als die Ausnahme.. und daher eigentlich nicht der Rede wert.)
Habe ich das behauptet? Finden Sie jemanden mit so einer Masche „sympathisch“??? – „ehrlich“ oder „altruistisch“ wäre ja ein Widerspruch in sich. Einen Arsch gibt es immer, die Millionen, die ihm hinterherrennen sind das Problem.
hinterherrennen oder voraus schicken?
Hat nicht Erwin Ringel [ bekannter österr.
Psychologe] mal erklärt, dass es verkehrt ist, eine individuelle Diagnose auf die politische Ebene zu übertragen ?
Auf Trump (berechtigterweise) einzuhacken ist ja zurzeit mainstreamkonform, also relativ unproblematisch. Aber es darf schon gefragt werden, was die derzeit anderen „Perönlichkeiten“ des Wertewestens denn so drauf haben? Warum wird nicht wenigstens genauso oft auf Frau von der Leyen oder Herrn Merz rumgehackt? Die gefallen sich im Spiegel genauso und bringen noch weniger zustande, um nicht zu sagen, die reißen noch mehr mit ihrem nicht vorhandenem A…. ein. Keiner der letzten US-Präsidenten hat jemals etwas anderes gemacht, als die restliche Welt zu verknechten. Mit China ist das nun etwas schwieriger geworden, deshalb verbeißt sich der Hegemon, natürlich mit tatkräftiger Unterstützung des Deep State, an den Schwachen, zu denen sich wegen außergewöhnlicher Leistungen des Herrn Selenskyj und seiner Freunde nun auch Europa gehört. Aber ja, der Artikel wurde gelesen und wir waren beschäftigt.
Aus klinischer Sicht ist Trump viel zu strukturiert, um bei ihm eine akute Psychose diagnostizieren zu können. Ich halte die Einschätzung des Autors für eine glatte Fehldiagnose.
Hauptsymptome einer Psychose sind:
Halluzinationen: Betroffene hören Stimmen (oft akustisch), sehen oder riechen Dinge, die nicht real sind.
Wahnvorstellungen: Feste, falsche Überzeugungen wie Verfolgungswahn oder das Gefühl, kontrolliert zu werden.
Denkstörungen: Verwirrung, unzusammenhängende Gedanken, Grübeln oder das Empfinden, Gedanken würden eingepflanzt.
Keine dieser Hauptsymptome waren zu beobachten.
Nur weil Trump viel Mist von sich gibt, hat er noch lange keine Psychose. Sein sprachlicher Ausdruck ist zwar reduziert, aber und das ist dabei entscheidend, die Sprach-Struktur ist dabei erhalten. Er ist zeitlich und örtlich orientiert.
Auf Trump mögen eine ganze Reihe anderer Diagnosen zutreffen. Eine akute Psychose ist es jedenfalls klinisch betrachtet, so wie er vor uns erscheint und zu beobachten ist, jedenfalls nicht.
Korrekt und danke. Das hätte ich in meinen Kommentar einschließen sollen.
Ich sehe hier keine Diagnose einer Psychose. Trump zeigt ein Muster von übersteigertem Selbstbild, mangelnder Empathie und Manipulationsverhalten, das charakteristisch für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist und im Artikel vergleichend mit einer Psychose dargestellt wird.
Bei Trump ist die Wahrnehmung der Realität erhalten (was etwas anderes ist, als der von Mausfeld beschriebene fehlende ernsthafte Kontakt seiner Wörter zur Realität) auch wenn er diese für seine Zwecke verzerrt oder manipuliert. Das ist ein entscheidender Unterschied, der eine Psychose ausschliesst.
Wie so oft, liest jeder das, was er lesen will.
Wie sieht es denn mit von der Leyen aus?
Nicht nur Trump, seine ganzen Berater, seine Minister, die kleinen und die grossen Mitlaeufer sind aus klinischer Sicht alle krank. Alle paranoid!
Seine ICE Typen sind zum groessten Teil Psychopaten und die, die noch einen Funken Restverstand haben, stehen dumm rum oder gehen weg.
Es ist sowas von ekelhaft zu lesen und zu sehen, wie Menschen von den Typen
und ganz besonders die Kinder behandelt werden. Tausende Kinder sind von ihren Eltern getrennt inhaftiert worden, (Trump hat in seiner ersten Amtszeit schon damit angefangen) Saeuglinge und Kleinkinder werden ihren Eltern weggenommen und auch teils zur Adoption freigegeben und was sagt der ICC zu solchen Kindesentfuehrungen?
Noch kein Haftbefehl ausgestellt, ach so…. geht ja nicht, sind ja die USA!
Es ist zum Kotzen und EUropa kriecht und kriecht und kriecht……!
https://scheerpost.com/2026/01/27/immigrant-children-lead-uprising-at-texas-detention-center/
Im Moment kann ich mir auch absolut nicht vorstellen, dass die US-Wahlen im Herbst tatsaechlich stattfinden werden…..
Frau Generalstaatsanwaeltin Bondi hat in Minneapolis und in den anderen Staaten Grosses vor!
https://scheerpost.com/2026/01/26/bondi-demands-walz-turn-over-minnesota-voter-rolls-to-restore-rule-of-law-to-state/
Alle voll die Irren, außer Mutti und ich. Reflektieren Sie auch oder geifern Sie bloß?
Für Sie habe ich einen kleinen Text gefunden, der für Sie sicherlich voll braun und krank ist:
https://www.cicero.de/aussenpolitik/debatte-um-ice-einsatze-in-den-usa-warum-sollen-illegale-einwanderer-unantastbar-sein
Ich habe zwar meine Zweifel, dass Sie den Text lesen, aber wer weiß…
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/politik/lasst-die-kinder-frei-86390
Alles okay, bitte weitergehen hier gibt’s nichts zu sehen
Und noch einer, der sich mit einer Ferndiagnose brüstet. Was würde der Autor dazu sagen, wenn man seinen Text psychologisierend bewerten würde? Zuhause am Küchentisch kann man das ja machen, aber in der Öffentlichkeit taugt Pathologisieren als politanalytisches Instrument wirklich nichts. Auch in diesem Fall nicht.
Gewiss möchte man einen Menschen mit dieser psychischen Struktur nicht unbedingt zu Hause als Nachbarn haben.
Aber machen wir uns nichts vor – in der politischen Welt gelangt man eben ohne solche Charaktereigenschaften nicht weit und Trump ist in dieser Hinsicht ganz bestimmt längst nicht der erste oder der einzige Vertreter.
—
Man merkt, dass die Trump-Gegner jetzt neue Narrative bemühen:
– Trump, der angeblich nach der Weltherrschaft Strebende (etwas, was ja auch Hitler unterstellt wurde.)
– Trump der angeblich Verrückte (s. dieser Artikel)
– Trump der angebliche Wiedergänger der Faschisten von damals, der angeblich an einer SA bastelt
usw.
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Eine etwas andere Sicht jener Rede hier:
https://philosophia-perennis.com/2026/01/23/davos-broeckelt-trumps-rede-ist-ein-schlag-in-die-magengrube-der-globalisten/
@Wirth
Die offensichtlich unverbrüchliche ideelle Unterstützung Trumps durch viele Rechtskonservative – auch wenn die eine oder andere Sache als etwas „unschön“ wahrgenommen wird – lässt womöglich kollektive psychische Strukturen erkennen, die man ebenso bei einer grossen Zahl derer vermuten könnte, die in früheren Zeiten auffällige Führerfiguren als wenig problematisch eingeschätzt hatten.
Die Bagatellisierungen waren vermutlich auch sehr ähnlich.
Das Herz in Gefängniskleidung war und ist absolut unempfänglich für Führerfiguren. Oder zumindest nur für die Richtigen etwas, ein ganz klein wenig zu begeistern.
Und er erkennt schon von ganz weit weg die braune GEFAHR und sieht eine Bagatellisierung, Normalisierung.
Irrtum ist in der Frage des drohenden Faschismus dort und da und hier für Sie ausgeschlossen.
Mir ist ein Fehler unterlaufen: er kann natürlich auch sie sein. Ich bitte um Verzeihung.
Genau, deswegen müssen wir diese Strukturen auch beseitigen in dem man den Staat abschafft.
Die Lüge ist ein ganz normales politisches Mittel bei ALLEN Politikern. In der vermeintlichen Analyse des Autors fehlt ja völlig, was Trump selbst glaubt.
Zudem kann niemand Präsident werden, wenn er nicht Bedürfnisse adressiert.
„Alle nur verrückt“ ist ja völlig gesponnen. Es gibt sehr gute Analysen, welche Sachgründe vorliegen, radikale Konzepte zu wählen.
Da liegen dann natürlich auch große Probleme vor, wenn man radikal wählt. Der Autor vergisst aber zu analysieren, was die Probleme der Leute in den USA sind
Schöner, wenn auch provokanter Artikel. Die meisten Kommentare lassen ebenfalls auf schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen schließen und was das Wahlverhalten betrifft: Die Leute wählen das, worin sie sich selbst wiederfinden.
Die „Leute“ wählen das aus ihrer jeweiligen Sicht kleinste Übel oder das, was sie schon immer gewählt haben.
Nur, wollen die uns seit dem 12.4.2020 loswerden!
Natürlich auch schon vorher, aber seit diesem Datum ist es offensichtlich.
„seiner ICE-Schergen“ – ich bin zwar in den Seelenwissenschaften Laie, aber irgendwie stinkt die Wortwahl nach irgendeinem Kindheitstrauma…
Nun, das sieht ansonsten nach einem durch und durch sehr qualifizierten Text mit unglaublicher Tiefe des Hintergrundwissens aus. Und so ein Text auf diesem für Normalmenschen nicht erreichbarem Niveau führt bei mir auch zu körperlichen Symptomen. Allerdings nicht zu Erstickungsanfällen sondern zu Lachanfällen ob der Albernheit der im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Gewiss- und Wahrheiten des privatdozierenden Psychotherapeuten.
Kann der Autor vielleicht vergleichbare Texte zu anderen Groß- und Kleinmächtigen veröffentlichen? Könnte eine nette humoristische Serie werden. Vielleicht zu v.d.L., Kallas, Selensky, Starmer (mein Favorit), Merz (in starker Konkurrenz zu Trump, was das notorische Lügen angeht), dem Zar Putin, zur „Faschistin“ Meloni, zur französischen Ödipussi, Putin besser zweimal natürlich, den Völkermörder Netanjahu. Oder wie wäre es mit Europa neuem Freund Herrn Modi. Vielleicht lohnt es sich auch in den USA zu bleiben und Texte über Obomba, Herrn Biden, den sexuell interessierten Herrn Clinton oder gar dessen schon immer etwas frigide wirkenden Frau, den intellektuell Trump weit überlegenen Bush junior, vielleicht noch Frau Harris zu verfassen? Bei all diesen Figuren und tausenden mehr stellt sich mindestens mir die Frage, warum Wähler denen unmittelbar oder mittelbar ihr Vertrauen ausgesprochen haben.
Der Autor scheint unter einer krassen Phobie zu leiden. Entscheidend ist, dass er das akzeptiert und damit umgehen lernt. Ein erster Schritt wäre die Rückbesinnung auf Fakten und der Realität, sozusagen antitrumpistisch. Vielleicht gelingt ihm dann ein guter Text.
Die USA stehen mit dem Rücken an der Wand, wenn ihre Kapitalisten einen solchen Psychopathen vorschicken.
Ob Neurose oder Psychose – das lässt sich aus der Ferne nicht sicher beurteilen, auch nicht von einem Psychoanalytiker. Darum geht es aber nicht.
408-mal das Wort „Ich“ in einer einzigen Rede, 28-mal „großartig“ – das ist Babysprache des Präsidenten der USA – der USA, die längst hinter die Schwelle ihres Niedergangs gekippt sind.
@Estragon
Zustimmung. Sie befassen sich wenigstens mit der Botschaft.. während die meisten anderen hier entlarvend auf den Boten einprügeln.
Ich befürchte, Trump hätte (nicht nur) in den USA selbst dann von einer grossen Zahl Unterstützung, wenn er nur grunzende Laute von sich geben und in eine selbst geschlagene Grube unter sich urinieren würde.
Nicht nur das System der Kapitalisten steht mit dem Rücken zur Wand, auch die Gesellschaft mit ihrer moralischen und kognitiven Erosion.
Die Pathologisierung des politischen Gegners ist nichts Neues. Sie war schon unter Stalin sehr beliebt.
Was Trump’s Persönlichkeitsstruktur angeht, so steht er nicht allein.
Die westlichen „Demokratien“ bringen nur narzisstische Personen an die Macht.
Die Troika der „Europäer“ Macron, Starmer und Merz sind ähnliche Kaliber, wobei bei denen noch komplette Realitätsverleugnung und größenwahnsinnige Selbstüberschätzung als Eigenschaften hinzu kommen.
Immerhin hat Trump wenigstens erkannt, dass der Krieg gegen Russland in der Ukraine nicht zu gewinnen ist, rudert dementsprechend zurück und versucht dieses Blutbad durch Friedensvorschläge zu beenden.
Der Artikel strotzt vor einer maßlosen Überheblichkeit eines Mediziners, der sein Fachwissen bedenkenlos für eine vernichtende Herabwürdigung und öffentliche psychische Vernichtung eines von ihm politisch nicht gemochten Staatschefs einsetzt und dem auch noch den Stempel des „wissenschaftlichen“ aufprägt.
Dahinter zeigt sich ein totalitärer Geist.
Gott bewahre uns vor solchen medizinischen „Wissenschaftlern“, die ihre Wissenschaft für die Vernichtung ihrer politischen Gegner missbrauchen.
Der Fehler ist, Trump überhaupt analysieren zu wollen.
das mag ja alles richtig sein. ich frage mich aber, warum so ein Mann ins Präsidentenamt gewählt wurde und nicht in der Klapse gelandet ist, wo er hingehört. Und warum folgt ihm seine Partei beinahe kritiklos? Und warum kriechen ihm unsere eigenen Politikdarateller so in den Arsch, als wollten sie diese Metaphrr neu erfinden?
Mir fiel doch gerade ein, dass Trump nicht der einzige westliche Konfabulierer, also Märchenerzähler, ist.
Judge Napolitano führt seinen Gesprächspartnern gerne die bedeutendsten Exemplare dieser westlichen Politprofis vor.
Da wäre zum Beispiel David Pretreaus, oder Ben Wallace, oder Marco Rubio oder Victoria Nuland oder Kaja Kallas oder Lindsey Graham. Alle diese Leute erzählen gerne etwas vom Pferd.
Aber auch Herr Scholz, (Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen), und Friedrich Merz, (wir werden Deutschland zu einer militärischen Großmacht rüsten). Wie will man wohl militärische Großmacht werden, wenn man gerade auf dem Weg zur ökonomischen Kleinmacht ist und weder Rohstoffe noch irgendeine Technologieführerschaft besitzt?
Übrigens leeren sich unsere Gasspeicher gerade angesichts der niedrigen Temperaturen und wir haben schon mal beschlossen, dass wir sie nun ausschließlich mich teurem Gas füllen wollen. Da beklagt sich die Wirtschaft und Merz glaubt, er könne die Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen, indem er auf den Krankenstand schimpft. Das sind doch Märchen.
Im Prinzip volle Zustimmung!
Aber:
„wir haben schon mal beschlossen, dass wir sie (Gasspeicher) nun ausschließlich mich teurem Gas füllen wollen.“
Sprechen Sie in diesem Zusammenhang bitte nicht von „wir“.
Beschlossen hat dies eine Regierung, welche nur noch eine Minderheit von Menschen (ca 28 %) hinter sich hat.
Durch nichts zu rechtfertigende Polizeischüsse, Zensur in den sozialen Medien, Lehrverbote an den Universitäten, Aushöhlung des Gesundheitssystems! Wenn den Trump keiner aufhält, dann ist es bei denen bald wie bei uns!!!
Auch interessant was die KI dazu meint
Das Anstellen einer Ferndiagnose bei Politikern gilt in Fachkreisen als unseriös und ist oft ein Verstoß gegen berufsethische Standards.
International anerkannt ist die sogenannte Goldwater-Regel Sie besagt, dass es unethisch ist, eine professionelle Meinung oder Diagnose über eine Person des öffentlichen Lebens abzugeben, ohne diese persönlich untersucht und eine ausdrückliche Einwilligung eingeholt zu haben.
Laut Berufsordnung der Psychotherapeutenkammern sind Ferndiagnosen ohne persönlichen Kontakt unzulässig und können als berufsrechtswidrig eingestuft werden. Eine fundierte Diagnose erfordert eine Anamnese, standardisierte Testverfahren und die Beobachtung des Patienten in einem geschützten Raum. Öffentliche Auftritte zeigen nur eine inszenierte „Außenfassade“, die keine Rückschlüsse auf die tatsächliche psychische Struktur zulässt. Experten warnen davor, dass Ferndiagnosen psychische Erkrankungen als politisches Kampfmittel missbrauchen und dadurch Betroffene generell diskreditieren können.
Zusammenfassend: Ein seriöser Therapeut wird zwar psychologische Mechanismen im Allgemeinen erklären, sich jedoch niemals zu einer individuellen Diagnose über eine Person äußern, die er nicht selbst auf der Couch hatte.
Ja und?
Habe vor eine paar Tagen ein Interview mit einem amerikanischen Dozenten für Psychiatrie gesehen. Der nutzte beispielsweise Aufzeichnungen von Trump als Lehrmaterial.
Anstatt sich über die Absurditäten von Trump auszulassen, sollte man sich doch fragen warum solch ein Typ Präsident wird. Liegt es vielleicht am System des US-amerikanischen imperialen Kapitalismus? Sein Vorgänger im Amt hatte ja auch seine Macken, litt an Demenz. Ist es nicht merkwürdig, dass bei einem Volk von 340 Millionen dann bei der Wahl zum Präsidenten das Volk lediglich die Wahl zwischen 2 labilen Typen wie Biden und Trump bekommt? Und das bei der Weltmacht Nummer 1.
Hatte nicht auch das Römische Reich in seiner Glanzzeit recht sonderliche Herrscher? Eine Theorie besagt, im Höhepunkt der Macht konnte sich das Reich solche Sonderlinge leisten. Ich vermute, die USA können sich das auch leisten – mit den vielen Milliardären im Hintergrund.
Ich habe auch versucht, auf einer Skihütte in Österreich dem Wortsalat Trumps zu folgen. Als er die europäischen Windräder, die „mit jeder Drehung 1000 USD kosten“, u.a. für den Geburtenrückgang verantwortlich machte, da war für mich die Zeit gekommen, den Versuch zu beenden.
Wenn ich eine Foltermethode meiner Wahl für mein Feinde wählen könnte: Trump-Reden wären ganz oben auf der Liste meines Bestecks.
Wie auch immer – mich wundert doch sehr, dass der Author als Mann vom Fach die gemeinhin in den USA anerkannt „Diagnose“ nicht kennt: Maligner Narzissmus. Erstmals eingeführt von Erich Fromm. Der charakterisiert Trump ziemlich gut.
Hier die kurze KI-Zusammenfassung zu dem Begriff:
„Der von Erich Fromm geprägte Begriff des malignen (bösartigen) Narzissmus beschreibt eine schwere Form der Persönlichkeitsstörung, die durch eine Kombination aus Narzissmus, paranoider Aggression, Antisozialität und sadistischen Zügen gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zu gesundem Selbstinteresse (Selbstliebe) ist der maligne Narzissmus laut Fromm eine pathologische Fixierung, bei der Realität verzerrt wird und andere Menschen als bloße Objekte zur eigenen Aufwertung dienen.
Merkmale des malignen Narzissmus nach Fromm:
Zerstörerische Aggression: Aus der Unfähigkeit, echte Freude zu empfinden, entspringt oft ein „apokalyptischer Hass“ und Rachedurst, der auf Zerstörung ausgerichtet ist.
Realitätsverlust: Der Betroffene empfindet nur die eigenen Bedürfnisse und Gedanken als absolut real.
Idealisierung/Entwertung: Die eigene Person wird übermäßig idealisiert, während Mitmenschen entwertet oder instrumentalisiert werden.
Fehlendes Gewissen: Es besteht ein Mangel an Empathie und ein Unvermögen, moralische Verantwortung zu übernehmen.
Sadismus: Ein malignes Merkmal ist die Freude am Zerstören oder Zufügen von Leid.
Erich Fromm betrachtete diesen Zustand in seiner Arbeit „Die Seele des Menschen“ als eine der destruktivsten Kräfte, die in den Bereich des „Bösen“ führt. Es handelt sich um eine Form des Narzissmus, die sich nicht nur in Prahlerelhaftigkeit äußert, sondern aktiv destruktiv auf das Umfeld wirkt. „
Der Bärbock, der Haarbock und der Lauterbock.
„mit jeder Drehung 1000 USD kosten“, u.a. für den Geburtenrückgang verantwortlich machte,“
Das ist zwar Nonsens, aber unstrittig und nachgewiesen ist schon, dass Umweltgifte, vorzugsweise auch über die Nahrungskette, die Unfruchtbarkeit fördern. Und da schneiden Windräder so gut nun auch nicht ab. Zudem würden mir als jungem Paar die Zukunftsaussichten, dass der Ausbau der Windkraft noch forciert werden soll neben der erforderlich erachteten Kriegstüchtigkeit, auch jede Lust am Aufziehen von Nachwuchs zerstören. Wir werden in 20 Jahren folgendes haben: Viele Wälder aus Windrädern, eine militarisierte, entsozialisierte und veraltete Gesellschaft, an jeder Ecke Müllberge und als einzigen noch funktionierenden Bereich einen Dienstleistungssektor, der vorrangig mit Zugereisten besetzt ist. Aber wir sind die Guten.
Ich bin als Journalist viel national und international unterwegs. Ich würde schätzen, dass etwa jeder dritte meiner Gesprächspartner aus der Wirtschaft im kleinen oder größeren Kreis ähnlich auftritt wie Trump.
++++
Wenn ein Imperium am unter gehen ist, bleibt eben die Propaganda fürs Volk.
Die USA oder bzw. D, agieren nicht gegen ihre sogenannte Feinde, sondern gegen ihre inneren Absurditäten.
In dieser Zeit wo der globale Norden versucht sich zu ordnen, erhält der südliche Rahmen seine Zeit, sich zu entwickeln.
Der Westen hat nicht nur ein Problem mit dem sogenannten tiefen Staat, sondern sehr viele Probleme.
Gesellschaftliche, finanzielle Strukturen und Rating Agenturen die nach Willkür bewerten.
Die Ami Kultur und Geschäftswelt sind tiefe mit Europa verstrickt, sprich, B&R/BIZ und andere feudalen Familien aus dem ‚europäischen alten Händler‘.
Das gequake aus der militärischen Seite, bezeugt die westliche Inkompetenz.
Das Wort Bürokratie, hat jegliche Imperien, irgendwann selbst zerstört…
Also zurück zur Simulation eines bankrotten System, alias Kapital.
Komisch, dass exakt dieselben Leute, die sich jetzt so aufregen, das bei Präsident Biden und dessen krassen Aussetzern aber nicht getan haben …
Ach, alles so verlogen und scheinheilig!
Und weil sie Trump jetzt nicht nicht anders ans Bein pinkeln können, versuchen sie es nun auf die Art wie in diesem Artikel.
Wer nicht mitkriegt, dass das eine Kampagne ist, der muss noch ziemlich jung sein.
@Wirth
Sie haben sich „diese Leute“ also exakt notiert?
Oder streuen sie einmal mehr Behauptungen, weil sie sonst nichts haben?
Sicherlich sind dann auch „exakt diese Leute“ daran Schuld, wenn die Reps bei den Midterms abschmieren sollte. Immer diese fiesen Kampagnen!
Gelacht haben wir, als er das erste Mal Mr. President wurde.
Warum? es erschien krass absurd, und soweit ich mitbekommen habe,
feierten viele Künstler diesen erratischen Stil, der so total aus der Rolle fiel
und keinerlei Chance auf Einordnung in rationale Muster bot.
Was für eine Performance!
ORF, heute 28.01.(Ausschnitt):
„Aussagen zu Trumps Geisteszustand: Fico dementiert Bericht
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico soll sich beim EU-Gipfel in der vergangenen Woche beunruhigt wegen des psychischen Zustands von US-Präsident Donald Trump geäußert haben, nachdem er ihn in Florida getroffen hatte. Das berichtet das Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf fünf namentlich nicht genannte europäische Diplomaten aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten.
Fico habe sich nach dem Treffen mit Trump „traumatisiert“ gezeigt und diesen als einen Menschen beschrieben, der „außer sich“ sei, so eine der Gewährspersonen. Fico soll den US-Präsidenten auch als „gefährlich“ bezeichnet haben. Laut Politico äußerte Fico seine Bedenken über Trumps Zustand in informellen Gesprächen mit anderen Gipfelteilnehmern hinter verschlossenen Türen.“ etc……