Dänemark und Norwegen wollen ukrainischen Männern keinen Schutz mehr gewähren

 

Busifizierung oder Zwangsrekrutierung auf offener Straße. Was in der Ukraine alltäglich geworden ist, findet in der deutschen Politik und in den meisten Medien nicht statt. Bild: @HavryshkoMarta

Die norwegischen und dänischen Regierungen, stramme Unterstützer der Ukrainer (falsch: der ukrainischen Regierung),  wollen, offenbar um die Kriegsfähigkeit der Ukraine zu fördern und die Personalnot des Militärs zu mildern, ukrainischen Männern zwischen 18 und 60 Jahren keinen vorübergehenden Kollektivschutz mehr gewähren. Dieser wurde von der Europäischen Union 2022 für alle ukrainischen Flüchtlinge beschlossen, von Norwegen übernommen und seitdem jährlich verlängert. Die EU hat im Juni 2025 den Schutz bis März 2027 verlängert, Deutschland natürlich auch.

Bekanntlich kämpft die Ukraine nicht nur für ihre Unabhängigkeit, sondern auch für Europa und zudem für Freiheit und Demokratie. Von Beginn an war die Arbeitsteilung klar, Europa und bis Ende der Biden-Regierung die USA finanzieren die Ukraine und liefern Waffen und Munition, während die Ukraine die Soldaten zu stellen hat, die dann eben auch für Europa sterben. Am Donnerstag wurden wieder Leichen gefallener Soldaten zwischen Russland und der Ukraine ausgetauscht, wobei es immer wieder dieselbe Asymmetrie gibt: Russland übergibt 1000 Leichen von ukrainischen Soldaten, die Ukraine nur 35 von russischen Gefallenen, was die ukrainischen Behörden und Medien aber verschweigen (s. Warum tauscht Russland 1000 Leichen von ukrainischen Soldaten gegen 38 russische Leichen aus?)

Und es gibt weiterhin zahllose Videos von „Busifizierungen“, die zeigen, wie wahllos ukrainische Männer mit Gewalt – stets gehen mehrere maskierte Männer gegen einen einzelnen vor – von der Straße weg in Fahrzeuge verschleppt und zum Militär gebracht werden. Lange hat Kiew versucht, das als russische Desinformation zu verkaufen, aber das klappt nicht mehr, auch weil die Mitarbeiter der Territorialen Rekrutierungszentren TCC immer unbeliebter werden. Selbst Selenskij hat in einem Nebensatz angeordnet, das Problem zu lösen. Eigentlich müssten die Mobilisierungssoldaten Bodycams bei Kontrollen angeschaltet haben, was aber vielfach umgangen wird.

Busifizierung wird heruntergespielt

Fedir Venislavsky, Mitglied des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste und Abgeordneter der Selenskij-Partei „Diener des Volkes“, versuchte, die Busifizierung nicht mehr zu leugnen, sondern herunterzuspielen: Monatlich würden etwa 30.000 Wehrpflichtige eingezogen werden. Die in Medien thematisierten gewaltsamen Verschleppungen würden nur 5% der eingezogenen Wehrpflichtigen betreffen. In Wahrheit dürften die in Medien thematisierten und/oder mit Videos dokumentierten Fälle nur die Spitze des Eisbergs sein.

Auch wenn die Zwangsmobilisierung, die Verletzungen und Todesfälle zur Folge haben, und in Reaktion die Angriffe auf Rekrutierungssoldaten und Zentren mittlerweile in den ukrainische  Medien thematisiert wird, wird das weiterhin in vielen deutschen Medien und bei den deutschen Politikern ausgeblendet. Man will an dem Bild der heroischen Ukrainer festhalten, die ihr Leben für die Freiheit  geben, da passt es nicht dazu, dass die Ukrainer, die für einen kämpfen sollen und denen man doch so viele Waffen gibt, dies nicht freiwillig machen.

Fragt sich nur wie, da die Männer nicht freiwillig in den Krieg ziehen wollen, auch wenn uns der angeblich von diesen heroisch geleistete Widerstand von den Politikern und vielen Medien propagiert wird, die mitunter auch die Entscheidung Selenskijs hinterfragen, die 18-22-jährigen Männer ausreisen zu lassen (und überhaupt immer noch nicht die Wehrpflicht auf 18 Jahre zu senken). Nach dem Center for Economic Strategy haben daraufhin 100.000 junge Männer das Land verlassen, fast jeder siebte in diesem Alter. Insgesamt sind 5,6 Millionen Ukrainer ins Ausland gegangen, seit Ende 2024 sind das weitere 400.000.  Offiziell werden in der Ukraine etwa 2 Millionen Männer als Wehrdienstverweigerer gesucht, mehr als 300.000 Soldaten sind desertiert. Und mehr als 90.000 werden vermisst.

Norwegen wird keinen ukrainischen Männern mehr Schutz gewähren

Die norwegische Regierung, d.h. die Justizministerin Astri Aas-Hansen von der Arbeiterpartei, erklärt, dass durch die Ausreisegenehmigung für die 18-22-Jährigen zu viele Ukrainer ins Land gekommen seien, offenbar wächst die Abneigung: „Die Einwanderung nach Norwegen muss kontrolliert, nachhaltig und fair sein. Seit Herbst 2025 verzeichnet Norwegen – wie mehrere andere europäische Länder auch – einen Anstieg der Zahl junger ukrainischer Männer, die ins Land kommen. Norwegen hat bereits die höchste Zahl von Ukrainern in der nordischen Region aufgenommen. Um sicherzustellen, dass wir keinen unverhältnismäßig großen Anteil aufnehmen, sind strengere Maßnahmen erforderlich.“ Man erwäge, für die Männer im wehrfähigen Alter keinen kollektiven Schutz mehr zu gewähren, sie könnten dann aber Asylanträge stellen. Es wird gleich gesagt, dass die Chancen gering seien. Verwiesen wird darauf, dass seit 2024 Ukrainer aus angeblich sicheren Regionen keinen kollektiven Schutz mehr erhalten und nur wenigen Asyl gewährt wurde.

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Verwiesen wird auf Dänemark, wo die Regierung Kiew massiv militärisch unterstützt, aber geplant wird, dass Männer im Mobilisierungsalter, also zwischen 18 und 60 Jahren, keinen Schutz mehr erhalten sollen. Sie könnten aber versuchen, regulär einzuwandern oder einen Asylantrag zu stellen. Auch wenn darüber diskutiert wurde, hat noch kein europäisches Land begonnen, Männer im wehrpflichtigen Alter zur Hilfe der Ukraine oder ihrer Unterstützerstaaten abzuschieben. In den USA, wo bereits Abschiebungen von Ukrainern stattgefunden haben, könnte dies bereits geschehen sein.

Britische Behörden haben die Asylquoten für ukrainische Flüchtlinge drastisch gesenkt, weil Teile der Ukraine als sicher gelten. Als sicher wird die Westukraine einschließlich Kiew eingestuft, obwohl dort laufend Angriffe stattfinden. Bis 2028 dürfen Ukrainer in Großbritannien bleiben, aber daraus folgt keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Daher wird versucht, sie über Visa oder eben über Asylanträge zu erhalten.

Ein Fall hat gerade Aufsehen erregt. Einer Familie, einer Mutter mit fünf Kindern, der man die Umsiedlung nach Chernivtsi, Ternopil oder Rivne nahelegte, wurde kein Asyl genehmigt. Deren Tochter leidet unter Panikattacken nach ihrer Flucht zu Beginn des Krieges. Im Ablehnungsbescheid des Innenministeriums heißt es: „Da wir Sie in eine konfliktfreie Zone umsiedeln werden, erreicht das [die Panikattacken] nicht die Schwelle. Sie könnten nach Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung und schalldichten Räume suchen, um die Panikattackensymptome Ihrer Tochter zu lindern.“

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Die Rekrutierungszentren haben Mobilisierungsquoten

Der Sprecher des  TCC Poltawa, Roman Istomin, gab jetzt einige Antworten auf Fragen des ukrainischen Mediums Telegraf, dessen Reporter sich einige hundert der Busifizierungsvideos angeschaut haben. Dabei stellte sich schon einmal heraus, dass offenbar die Polizisten, die die Rekrutierungssoldaten begleiten müssen, von deren Vorgehen nicht begeistert zu sein scheinen. Istomin meinte, es müsste halt durch Hinweis auf den Oberbefehlshaber zwangsmobilisiert werden: „Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte gab bekannt, dass 90 % der Truppen nach der Mobilmachung von der Zentralen Militärkommission aufgefüllt werden, die restlichen 10 % werden rekrutiert. Wenn man nun nur noch nach motivierten Soldaten sucht, fehlen der Armee diese 90 %.“ Die Gesetze würden keine Motivation erfodern.

Die überfallenen Männer würden fluchen, schreien und sich wehren. Das sei aber „gesetzlich nicht vorgesehen“, auch nicht, dass Passanten dem Überwältigten zu Hilfe kommen, meint Istomin mit einer seltsamen Argumentation, die offenbar der Verteidigung der Praktiken dienen soll: „Sind solche Handlungen durch eine Resolution oder ein anderes Rechtsdokument vorgesehen? Natürlich nicht. Auch sieht kein Gesetz vor, dass ein Dutzend besorgter Bürger auf diesen Schrei reagieren und einen Wehrpflichtigen vor der Verteidigung ihres Staates ‚retten‘.“

Istomin bestätigte letztlich, dass die Rekrutierungszentren Quoten haben, wie viele Männer sind im Monat mobilisieren bzw. einfangen müssen, und dass das Personal aus Militärangehörigen besteht, de gehorchen müssen: „Wenn ein Offizier, ein Oberst, den Befehl erhält, der Armee eine bestimmte Anzahl von Männern zur Verfügung zu stellen, und diesen nicht ausführt, ist das normal? Er hat einen Befehl. Er ist Soldat und Offizier.“ Wenn sie die Quoten nicht einhalten, müssten sie mit Geldstrafen rechnen. Das könnte aber auch noch mehr werden: „Wenn aber alle ihre Arbeit machen und einer der Chefs seine Pflichten eklatant vernachlässigt, dann wird er natürlich nicht nur mit Geldstrafen, sondern auch mit Sanktionen belegt.“  Er müsse nicht in einen Schützengraben, aber werde versetzt oder entlassen.

Er weist aber zurück, dass sie Prämien erhalten würden. Was er nicht erwähnt, ist die bekannte Praxis, dass sich die Eingefangenen freikaufen können, wenn sie das erforderliche Geld aufbringen. Dass die Mobilisierung ohne Zwang abgehen könnte, hält er realistisch nicht für möglich: „Wenn ZKZ (Zentrale Militärkommission) und Polizei keine Inhaftierungen vornehmen, verliert die Armee wiederum 90 % ihrer Verstärkung.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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72 Kommentare

  1. Jeder, der sich an der Unterstützung des Kiewer Regimes beteiligt, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist defacto Völkermord. Wann endlich gibt es mal eine Justiz, die den Namen verdient, die derlei Verbrechen (Beihilfe zu Völkermord in der EU) mit harten Strafen ahndet?

    1. Wann endlich gibt es mal eine Justiz, die den Namen verdient

      Sobald es endlich die gute, echte, richtige, gerechte, menschenfreundliche Herrschaft gibt, die seit Jahrtausenden so sehnlich erwartet wird. MaW: Sobald Wasser nicht mehr nass und Feuer nicht mehr heiß ist.

      1. Da siehste mal… Du zeigst gerade sehr anschaulich wo der Fehler bei vielen Menschen liegt… Du denkst, dass die Verhältnisse, wie sie herrschen, eine unverrückbare Selbstverständlichkeit wären, wie ein Naturgesetz. Und dem widerspreche ich. Deswegen meine Forderung…

        1. Richard schreibt :
          „Du denkst, dass die Verhältnisse, wie sie herrschen, eine unverrückbare Selbstverständlichkeit wären, wie ein Naturgesetz. Und dem widerspreche ich. “

          Wenn Sie Familie haben, dann müssen Sie widersprechen, denn eine Familiengründung ohne Optimismus, wäre unverantwortlich.

    2. Für mich ist das, was im Artikel beschrieben steht (bzw generell Kriege) ja eine äußetst schwere Form von Menscheandel, nur um die Profite einiger Krimineller (militärisch industrieller Komplex, inklusive Banken, Rohstofffirmen, Medien, Politik und all das absichernder Staatsapparat außerhalb des direkt Militärischen) zu sichern.

      pfui deibel…

    3. Dafür müsste dieser Staat gründlich von im Kern Faschistisch auf tatsächlich demokratisch umgebaut werden. Dieses wird definitiv nicht friedlich möglich sein. Die ganzen Kleptokraten, Schmarotzer, Staatlichen Totschläger und Parteisoldaten nie im leben auf ihre Pfründe der Bedingungslosen Ausbeutung aller anderen und ihre Bereicherung verzichten werden.
      Die wird man zu einem größeren teil wohl oder übel Erschlagen müssen, oder darauf hoffen dass der von ihnen angestrebte Krieg auch sie vernichtet.
      Mehr Auswahl ist da leider nicht im Staat des Ignorierten Grundgesetzes, der genauso ignorierten Verfassung und des gelebten Wahlbetruges.

    1. Sollte der Kommentar von H.L. keine bissige Ironie sein, sei gesagt:
      – und wenn sie gar nicht wollen, sondern dafür mit Gewalt zur Verteidigung gezwungen werden müssen? = ist das dann Kremlpropaganda?

    2. Also unter „Chance“ verstehe ich etwas Anderes, unter Liebe auch und unter verteidigen sowieso. Also eigentlich ergibt der Satz komplett gar keinen Sinn, es sei denn man ist bezahlter Lobbyist von Rheinmetall.

      Nix für ungut. Ich gehe mal stark davon aus, dass das Satire sein soll. Geht ja gar nicht anders…

      1. Ja, bin ganz bei Dir – ich hoffe auch, dass das Satire sein soll. Gäbe dann auch Anlass, sich über Einsichten zu freuen.
        Allerdings – da haben wir eine Differenz – ist es leider so, dass kriegshetzende Kommentare ohne bezahlter Lobbyist von Rheinmetall zu sein zustande kommen. Und haben dann tatsächlich ihren Sinn: sie wollen die kriegerische Durchsetzung von Deutsch-EU gegen den bösen Russen. Sie teilen den verlogenen Standpunkt, der von der Politik vorangetrieben wird, dass das hiesige Volk sich endlich an der Ukraine und deren Opferbereitschaft auch ein Beispiel zu nehmen habe.

        1. Ist die Frage WARUM jemand so eine Einstellung hat. Ist das so eine Art Stockholm-Syndrom? Erhoffen die sich, dass sie dann ihr Zückerchen bekommen, wenn sie brav „Sitz“ vor ihrem Herrchen machen, einem Herrchen, welches sie ohne mit der Wimper zu zucken in den Tod stürzen und daraus auch noch Profit schlagen würde?

    3. Ja, natürlich, nieder mit den Orx!
      Es leben die wästlichen Wärter!

      Und bitte, bitte, endlich ein Gesetz einführen:
      Jede*In, was eine Weiterführung des Krieges
      in der Ukraine fordert,
      ASAP einziehen zum Frontdienst Donbass,
      Minimum Drohnenpilot*In. Kein Ticket zurück.

  2. Wenn die EU/Nato bis zum letzten ukrainer kämpfen will, dann liefern sie letztendlich die Männer dem ukrainischen Staat aus.

    Was mir an vielen Menschenfänger-Videos mißfällt, ist, daß oft Leute anwesend sind, die dem Delinquenten nicht helfen. Dabei kann es, Hilfe und entschiedenes Handeln vorausgesetzt, auch anders laufen: https://ok.ru/video/11123383798400

    1. Menschen die solche Jobs ausführen wie diese Menschenfänger sind fast schlimmer als ihre Herren. Denn die währen ohne solche willigen Helfer machtlos. Man sollte solche Leute der Wildnis entnehmen.

  3. Wir sollten uns das Schicksal der busifizerten Männer in der Ukraine genau anschauen.
    Wenn es keinen Verhandlungsfrieden gibt, sondern der Krieg weiter eskaliert wird, dann werden sich solche Szenen auch bald bei uns abspielen.

      1. Ich denke durch Bussifizierung, massenhaft, heimtückisch und konsequent durchgeführt könnte frau jegliche Versuche einer Busifiziierung aushebeln.

        1. Das Wort hat in der Tat Tücken:
          Schreibt man es Korrekt: „Bus“ifizierung, könnte, wenn es weiblich gelesen wird (so sagt man heute, wurde mir berichtet) die Assoziation zu „Busen“ aufkommen.
          Das falsch geschriebene „Bussi“fixierung ist diesbezüglich eindeutiger, lässt allerdings die Frage offen, wer da mit Bussis außer Gefecht gesetzt werden soll?

    1. Für solche Fälle sollte man wissen wie man solche Leute Ausschalten kann. Der mit der Brechstange im roten Overall macht es da schon ganz gut. Solche fights sind Kämpfe auf Leben und Tod, weshalb man diese Menschenfänger ruhig töten kann, die wollen ihre Opfer ja auch töten, das ist dann nicht weiter schlimm.
      Natürlich gilt für Deutschland das gleiche, sobald hier Menschenfänger auf die Straßen geschickt werden, sollte jeder der kann diese Ausschalten und wenn man die so ganz aus Versehen einfach Überfährt.
      Ist die einzige Sprache die solches Pack versteht, erst wenn es ihnen ans Leder geht fangen die an ihren Job zu hinterfragen.

    2. Ich schrieb das an anderer Stelle schon:
      Jede Kriegshetzer*In ASAP einziehen zum Frontdienst Donbass,
      Minimum Drohnenpilot*In. Kein Ticket zurück.

  4. In der Ukraine werden unsere Werte verteidigt. Die Frage ist nur, wer ist „unsere“ und um welche Werte geht es? Etwa um Freiheit, Würde des Menschen, Gleichheit vor dem Gesetz ohne Berücksichtigung finanzieller Mittel, Antirassismus ?
    Ich wünsche jedem Ukrainer, der sich vor der Bussifizierung retten kann, Erfolg, und denen, die das nicht schaffen, das sie mindestens überleben. Natürlich wünsche ich auch den Russen, dass sie nicht zwangsmobilisiert werden, nur hört man sowas aus Russland nicht. Könnte die Westpropaganda nicht nun mit Hilfe der KI sowas kreieren und als definitive Wahrheit verbreiten? Oder scheitert es da am Können? Beim Betrachten des Tanzes der chinesischen humanoiden Roboter vor Merz könnte man auf den Gedanken kommen, das wir meilenweit hinterherhinken. Aber sowas wäre ja Desinformation und Ostpropaganda.

    1. Den BZ link wollte ich auch grade posten….
      Vielleich wollen deshalb der kleine Napoleon und der Brite die nukleare Karte spielen?
      Europa kann sich dann auf dem Weg in den Untergang der Ukraine anschließen.

      1. Labour hat gerade einen Wahlkreis an die Grünen verloren, der seit 1931 immer an Labour ging. Zweite wurde Reform UK, die Briten-AfD und der Labour Kandidat kam nur auf Platz 3.

  5. Hallo Herr Rötzer,
    vorab erst einmal danke für Ihre unermüdliche Arbeit. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich anbringen:

    „Die norwegischen und dänischen Regierungen, stramme Unterstützer der Ukrainer…“

    Hier stellt sich die Frage: Welcher Ukrainer? Die EU-/NATO-Staaten unterstützen weder „die Ukraine“, noch „die Ukrainer“. Ich möchte keine Haarspalterei betreiben, halte dieses Detail in der öffentlichen Kommunikation aber für nicht unwichtig.

    1. Nein, melden müssten sie das nur, wenn die „Richtigen“ was falsch machen: wenn die „Falschen“ was falsch machen, können sie wegschauen.

      Zudem: wenn sie die „Falschen“ melden, könnte es sein, dass man sich dann speziell um sie kümmern wird: da sie ja scheinbar eine „richtige“ Sicht der Dinge haben: und das kann ja als Gefahr angesehen werden.

  6. Eine Jüdin in New York will dem palästinensischen Taxifahrer seine vierzig Dollar nicht bezahlen. Er hat einen Palästina Aufkleber am Taxi deswegen will sie nicht bezahlen. Dieser will ihr einen Koffer nicht geben.

    Die Menschen werden immer noch vertrieben. Die Siedler greifen vermummt in Jalud in der Nähe von Nablus an. Mindestens dreizehn Vermummte stehen auf der Strasse und werfen Steine. Einer hat einen Stock zum Palästinenser schlagen in der Hand. Ein Vermummter macht sich an der verschlossenen Tür eines Wohngebäudes zu schaffen.
    Es werden ein Fahrzeug in Brand gesetzt, ein Zuhause und Laden zerstört. Es werden vier weitere Zuhause und ein Laden werden beschädigt.

    Morgens steht einer mit einer Schusswaffe bewaffneter Siedler wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Gelände eines Palästinensers. Die Palästinenser filmen mit die Siedler aber davon gehen die Siedler nicht weg.

    Es werden die Hilfslieferungen nicht reingelassen. Anstatt fünfhundert Lastwagen am Tag gibt es weniger als sechshundert Lastwagen pro Woche.
    Bemerkt ausser in Gaza keiner. Deshalb kann man dass so machen. Abgemacht waren über fünfhundert Lastwagen am Tag. Aber Völkermord und Vertreibung ist was man will.
    Deswegen steht darüber keine Meldung in den Zeitungen. Es gab auch keine Fragen von Journalisten an Francesca Albanese diese Woche. Die war etwas enttäuscht aber so ist dass halt in diesen Zeiten bei den Vereinten Nationen.

    Über den Völkermord sprechen und jeden Auffordern damit ein Handelsabkommen unterbrochen wird. Jede Stimme zählt. Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    1. Statt dessen bekommt man im Rundfunk nur Propaganda zu hören. Im NDR wurde ein Studentenvertreter interviewt, der unablässig von antisemitischen Vorfällen berichtete, ohne das ein konkreter Fall zur Sprache kam. Keinerlei Nachfragen der Propagandistendin.
      Alles nur Behauptungen und immer im Kontext zur 07.Oktober. Als wäre die Kritik an den Israelis ein Ergebnis des Hamas-Überfalls, bei dem die Israelis ja die Opfer waren. Das stellt die Logik ja auf den Kopf, aber die Rundfunkdame macht dabei mit.
      Es wird der Eindruck erweckt, als fände gerade an den Universitäten eine Judenverfolgung statt. Es herrschten Doppelstandards – Antisemitismus wird angeblich nicht bekämpft, rechte und sexistische Übergriffe aber doch.

    2. „Die Palästinenser sterben weiterhin durch israelische Angriffe, Kälte, Hunger und behandelbare Krankheiten. Die in den Gazastreifen gelassene Hilfe reicht nicht aus, um den enormen Bedarf zu decken.“

      „Es gibt Bedenken hinsichtlich ethnischer Säuberungen [also das Kriegsverbrechen der Vertreibung] sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland, wo Israel seine Bemühungen zur Konsolidierung der unrechtmäßigen Annexion beschleunigt.“

      Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, bei der Eröffnung der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats
      https://ibb.co/R4S8rPf8

    3. Hach, wie rührend, Vibrato…äh, Tremolo.
      Ihre Geschichten gehen mir immer so zu Herzen, Sie verstehen es wirklich, die Menschen in ihrem tiefsten Inneren anzusprechen. Und sooo authentisch !
      …mal im Ernst, geht Ihnen das nicht selbst auf den Sack, regelmäßig willfährig erfüllungsgehilfend die devote und folgsame Marionette zu spielen ? Das immergleiche hohle und völlig platte Geseier als Auftragsarbeit in die Tasten zu hauen ? Lassen Sie mich raten : nein, es erfüllt Sie ungemein, sich permanent den Relotius von der Palme zu wedeln.
      Na dann, weiterhin viel Vergnügen…
      Sie wollten noch was sagen ? Ach danke, aber ich muss jetzt wirklich weiter…

        1. Na, das ist doch mal ein fundierter und ungemein substanzieller Beitrag ! 😄
          Wenn ich trotzdem (und natürlich in untertänigster Demut) eine Anmerkung machen dürfte : es fehlt noch ein wenig an Betroffenheitslyrik. Und dürfte ich zusätzlich – rein interessehalber – noch eine Frage stellen ?
          Sie haben doch bestimmt Küchenpsychologie und im Nebenfach Ferndiagnostik studiert, nicht wahr ?
          Immer wieder schön, von so belesenen, unglaublich gebildeten und ausgesprochen eloquenten ‚Experten‘ beglückt zu werden. Das gibt mir für den ganzen Tag ein Hochgefühl. Danke !! 😍

  7. Der Autor schreibt :
    „Offiziell werden in der Ukraine etwa 2 Millionen Männer als Wehrdienstverweigerer gesucht, mehr als 300.000 Soldaten sind desertiert. “

    Das ist schon eine Hausnummer !
    Wenn man bedenkt, dass alle diese Männer Angehörige, Ehefrauen/Lebensgefährtinnen und gute Freunde haben die auf ihrer Seite stehen, dann kommt man locker auf 4-5 Millionen „harte“ Regierungskritiker ; die Ukrainer sind ein mutiges Volk, wenn sich die besagten 4-5 Millionen trotzdem nicht trauen für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zu demonstrieren, dann muß die Angst vor den rechten Todesschwadronen schon sehr groß sein !

  8. Als Soldat hat man keine Persönlichen Sachen* mehr – ihr werdet nicht’s mehr besitzen und glücklich sein!

    *Vielleicht noch ein Erinnerungsfoto im Helm.

  9. Der ganz normale Wahnsinn 🙁 Menschen, die andere Menschen nicht töten und auch selber nicht verstümmelt/sterben wollen, werden nun wieder in das Schlachthaus geschickt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser kühnen Entscheidung, Dänemark und Norwegen! Den Titel „Ritter vom Danebrog“ weise ich dann mal für unsere Familie ab.
    Gewährt den Menschen, die nicht an Krieg und Mord teilnehmen wollen, einfach vorübergehend Schutz!

    Amen!

  10. „Sie könnten nach Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung und schalldichten Räume suchen, um die Panikattackensymptome Ihrer Tochter zu lindern.“

    Soldat hätte man empfohlen “ Sie haben doch eine Waffe“ … o(

    Solch Politiker wird man nie an einer Front finden …

  11. Man sollte nicht so naiv sein und glauben, dass dieses Verfahren nicht auch in Deutschland Anwendung finden wird, beim dritten Ostfeldzug ist eine rege Beteiligung der Jugend ja jetzt schon auszuschließen.
    Wer sich also durchaus nicht entschließen mag mitzumachen, der bekommt eben Besuch von den Feldjägern.
    Alles schon dagewesen.

  12. auf welt.de wurde vor ein paar Wochen über die Bussifizierungen berichtet, auch mit Bildern.
    Christoph Wanner sprach ziemlcih offen darüber.
    Ich war erstaunt.

    hier link

    1. „Christoph Wanner sprach ziemlich offen darüber“
      Ein Getriebener ? Nach dem es seit Monaten die Spatzen von den Dächern pfeifen
      Bei dem weis man immer nicht so richtig.

      1. Vielleicht eine Art Oberst Reisner? Der darf auch ab und zu schlechte Nachrichten überbringen (und wird dafür just als „pro-russisch“ verschrien)…

  13. Wenn es nicht genug Freiwillige gibt, die ihr Land verteidigen wollen, dann müsste die Regierung eigentlich umgehend kapitulieren. Eine Mehrheit müsste man nicht zwingen.

  14. Tja und so schnell ist die Tünche des liberalen freiheitlichen Staates abgefallen und es kommt die übliche Unmenschlichkeit der Diktatur des Kapitals zum Vorschein.
    Der ganze Scheißhaufen EU Europa bekennt sich wieder mehr und mehr zu Faschismus und Imperialismus, man kommt sich inzwischen vor wie zur Zeiten Mussolinis, Hitlers und Francos.

    1. Aber manche, die bei einer „normalen Mobilisierung“ eingezogen werden, wollen ja mobilisiert werden.

      Und das ist bei der „Bussifizierung“ nicht so, oder unwahrscheinlich.

  15. „Die norwegische Regierung, d.h. die Justizministerin Astri Aas-Hansen von der Arbeiterpartei“ Die Ministerin – also eine Frau entscheidet also über das Leben junger Männer. Willkommen im Patriarchat. Männer sofern nicht Alphas wie Selenski oder ähnliche Helden sind und bleiben nun mal juristisch dem Nutzvieh gleich gestellt, das kann man sich nur durch Patriotismus schön reden.
    Nebenbei : Gegen junge Männer arabischer Abstammung scheint sie weniger allergisch ?
    Das lässt sich vermutlich aus ihren sexuellen Fantasien erklären.

  16. Fedir Venislavsky, Mitglied des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste und Abgeordneter der Selenskij-Partei „Diener des Volkes“ (…):
    Monatlich würden etwa 30.000 Wehrpflichtige eingezogen werden.

    Mithin ist es nun möglich, die monatlichen ukrainischen Verluste an Soldaten einigermassen valide zu beziffern.

  17. tldr: Menschenrechte gelten immer, außer sie werden unbequem – dann sind sie plötzlich geschlechtsabhängig. Man predigt tagein tagaus von „Freiheit“ und „Gleichberechtigung“. Und dann säuft man die Karaffe 🧙‍♂️☕ aus und schickt Männer ohne mit der Wimper zu zucken zurück ins Sturmgewitter. Die dreckige Front sei ja für diese toxischen „Monster“, „Mörder“ und „XY-Mangelmenschen“ schon irgendwie der passende Ort.

    Merket: Als Mann ist man nur so lange Mensch wie man nützlich ist. Und versucht man sich der Gewalt zu entziehen, schickt die Obrigkeit den Männerfänger. 🤷‍♂️

    Groschen gibt’s hier ⬇️: 🪙🪙🪙

    1. Das ist wieder so ein ekelhaftes wie typisches Beispiel für die Doppelstandards im Westen und die gerade von den Schadfeminist*innen wie *außen vorangetriebene Misandrie. Man könnte kotzen angesichts dessen, einfach raus im Strahl, wenn man nicht gerade dabei wäre, sich vor Wut die Haare aus dem Kopf zu reißen! 🤢 😡 🤢 😡 🤢 😡 🤢 😡 🤢 😡

      Erstmal 🪙 – braucht hier irgendwer gerade noch Beispiele für Entmenschlichung? Oder eher für: Entmännlichung? Denn was ist denn „Busifizierung“ anderes als ein moderner Hundefänger Männerfänger, bei dem das XY-Chromosom-markierte Schlachtvieh eingesammelt wird wie Altmetall, um dann seiner „Verwertung“ im Fleischwolf zugeführt zu werden? Die Straße ist der Jagdraum, der Bus die Transportbox, der Rekrut der Köter, dessen Wille und Interessen völlig egal sind und die Leute vom Territorialkommando sind die Hundefänger. Die Tötungsstation heißt dann freilich „Front“.

      Und wem das jetzt zu radikal ist, der möge mal in sich gehen. Denn was sind diese Männer denn noch anderes als „nackte Körper“ (Agamben)? Noch anderes als austauschbare, verheizbare Massenware? Als Körper ohne Gesicht? Der Mann zählt nicht mehr. Er ist kein Subjekt mehr. Ein Subjekt hat Persönlichkeit, Namen, hat Erinnerungen, Gefühle, Charakter, Charakteristika, hat ein gottverdammtes Leben. Der hier Verschleppte dagegen ist nur noch uniform, ein Körper in Uniform, ein Objekt mit einer Nummer statt eines Namens, mit einer verdammten Hundemarke um den Hals (Stichwort: dog tag!). Dieser entmännlichte Mann lebt allenfalls noch biologisch (und auch diese Spanne ist gerade in jenem Konfliktraum oft limitiert), hat allenfalls ein Hundeleben, aber gesellschaftlich, politisch ist er doch bereits erloschen, tot. Er ist nur noch Träger eines Gewehrs, nicht länger einer von Rechten geschweige denn von Sinn und Wille! In dem Moment, in dem der Staat (und die ihn stützende Bürgerschaft!!) diese Männer einfängt, macht er klar, dass sie nicht länger jemand, sondern nur noch etwas sind. Etwas, das man verbrauchen und opfern kann wie man will. Und nach dem Opfer – ist doch egal! Ob tot, ob verletzt, verkrüppelt, traumatisiert – der Mann verschwindet wieder in der Anonymität. Und soll und kann weiterdienen und rackern, an welcher anderen Front auch immer.

      Und das ist nichts anderes als radikale Entmenschlichung und in diesem Fall ist es eben gerade auch Entmännlichung. Denn das hier erfolgt eben Männer-spezifisch, trifft Männer spezifisch. Gerade auch durch Frauen, durch weibliches Tun. Denn nicht wenige der vom Männerfänger Eingesammelten wurden ja durch weibliche Verwandte oder Bekannte verraten. Das heißt „wir“ haben von der einen Seite, von unten, aus dem Umfeld, Druck – „Du musst gehen, du musst deine Pflicht tun, sonst verlasse ich dich / enterbe ich dich / rufe ich die an.“ – und es gibt den gesellschaftlichen Druck von oben, wo jeder Mann, der sich verweigert moralisch angeschmiert und als „Lump“, „Drückebeger“, „Feigling“ und „Verräter“ diffamiert wird. Weil Männer ja – so ist es gesellschaftlich normiert und so wird es sozialisiert – ihren „Dienst im Feld“ und auf „den Schlachtfeldern der Ehre“ zu leisten hätten. Dieser rechte Schmu ist „common sense“ und kein Feminista-Sternchen kräht da nach. Nein, stattdessen: Opferungsdruck und Schuldprojektion – besser kann’s nicht kommen und gerade von weiblicher Seite weiß man ja wie man ja wie man so was hübsch passiv-aggressiv sprichwörtlich an den Mann zu bringen versteht.

      Unterm Strich ist das Next-Level-Entmännlichung. Man behandelt die Kerle wie Wegwerfware, die vom Männerfänger eingesammelt wird – und zugleich verlangt man maximale „Männlichkeit“ (Opferungsbereitschaft), die in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen aber immer als „toxisch“ verbrämt wird. Zu Deutsch: Zum Schießen und Verrecken sind die Kerle gut! Vor diesen Hintergründen hat jeder Mann, der sich da löst und dem Ganzen verweigert nur allerhöchsten Respekt verdient, denn diesen barbarischen Druck auszuhalten, das braucht schon ordentlich viel Mut.

      Ansonsten ist das Ganze nur ein weiteres Beispiel für die allgemeine Normopathie und Belliphilie dieser Gesellschaft, der ukrainischen im Speziellen. Eine Gesellschaft, die so mit Männern umgeht, hat einfach irgendwo und irgendwann zur Norm erklärt, dass männliches Leben nicht denselben Stellenwert hat wie weibliches. Und dass so ein Wort wie „Busifzierung“ überhaupt entsteht und dann auch noch in der Gestalt entrückter, abgeschmirgelter, irgendwie klinisch-technischer Form – ich würde wirklich nur noch den Begriff „Männerfänger“ wählen – das sagt doch schon alles aus, gerade über die Gesellschaft. „Busifizierung“ – das ist doch absolut indirekt, da denkt man doch mehr an das Fahrzeug als an die Insassen. Das klingt doch wie Verwaltungs- oder Logistiksprech für Fortgeschrittene. Da verwandelt man nackte, rohe Gewalt in ein schein-neutrales „Phänomen“, das die „Personal Recruiting Offices“ noch weiter „managen“ und „optimieren“ können, um mehr „benefits“ zu „generieren“.

      Als vor 80 Jahren Leute in Viehwaggons getrieben wurden, hat das irgendwer „Waggonifizierung“ genannt? Hat die Forschung das später so bezeichnet? Nein, damals hatte man noch direkte, klare, präzise, nicht verheimlichende Sprache gehabt und gewählt. Deportation hat man das genannt, auch wenn die Nazis natürlich zur Verschleierung von „Verschickung nach dem Osten“ oder so redeten. Und auch bei diesem Geschehen sollte man endlich über passende Vokabeln nachdenken. Eine andere bedenkenswerte Begrifflichkeit wäre zum Beispiel die osmanische Devşirme, die Knabenlese. Hier könnte man gut und gerne von einer Männerlese sprechen, mit dem einzigen Unterschied, dass die dergestalt eingesammelten („devşirmek“ heißt einsammeln, pflücken) nicht mehr beschnitten werden müssen, außer diverser Körperteile, wenn sie russischer Artillerie und Drohnen begegnen. Oder wie wäre es einfach mit Verschleppung? Einfache, präzise Sprache. Einfach nicht mehr wie der Brei um die heiße Katze herumschleichen. Ein Wort wie „Busifizierung“ dagegen lullt ein, wo es erschrecken müsste.

      Dann, zweiter Groschen: 🪙🪙

      Da reden „wir“ jetzt tagein, tagaus über Gender und Geschlecht. Aber wo „wir“ sonst jede „geschlechterkonservative Logik“ mit der Harke bearbeiten, ist beim Thema Krieg und Vertreibung mysteriöserweise ähnlich schnell Schluss wie beim „Topic“ Drecksarbeit. Geht es um physische Gefahren und schwere Lasten werden Männer eben als entbehrlicher betrachtet. Sie sind ja „Kämpfer“. Frauen dagegen sind „Opfer“ und „schutzbedürftig“. Ich dachte „wir“ wollten das Patriarchat überwinden? Warum sollen immer nur die Kerle den schlimmsten Dreck schuften? Wann kriegen wir endlich die Müllfrauenquote? Warum ist die Flucht von Frauen überhaupt moralisch wie politisch völlig akzeptabel, die von Männern aber nicht? Warum ist bei den Opfern in Gaza immer von „Frauen und Kindern“ die Rede? Wo sind die Jungen und Männer? Sind Männer nicht bedroht? Können die nicht traumatisiert, verschleppt, verstümmelt, vergewaltigt und getötet werden? Sind das keine Menschen? Juckt es überhaupt wen, wenn Männer „Gewaltbetroffene“ sind? Nein, juckt es offenkundig nicht. Oder doch – wenn sie mit „PTBS“ heimkommen und dann die Supermarktkassa zur Frontzone, weil sie denken die Bimmel sei eine Drohne. Dann haben „wir“ wieder einen Grund über „toxische Männlichkeit“ zu schwätzen, über Jungen / Männer als „Gefahr“ und was man gegen den „männlichen Gewalttrieb“ so unternehmen könnte. Die traumatisierten Männer in den Arm nehmen, kleine Jungen nicht missbrauchen, sondern mit Liebe aufwachsen lassen, sie gleichwertig aufwachsen lassen – wie wäre es denn damit? Das wäre schon für den Anfang was. Nein, Flucht und Krieg sind einfach wunderbare Beispiele wie und wo Männer benachteiligt werden und das von den ach so progressiv Diskursen nada niente thematisiert wird. Da ist’s mit der „Geschlechtergerechtigkeit“ schlicht schneller vorbei als man „safe space“ rufen kann.

      Überhaupt sollte man sich mal beim Thema Krieg / Flucht mit den „Segnungen“ des so neoliberalen wie staatlich sanktionierten und alimentierten Schadfeminismus auseinandersetzen. Für unsere geliebten Feministas ist ja jeder Junge im Bauch bereits ein potentieller Vergewaltiger und ein Grund in Tränen auszubrechen („Warum wächst ausgerechnet in mir ein Mörder heran?!“). Das generelle Framing von Jungen und Männern als toxisch erlaubt und erleichtert es darum natürlich wie bolle männliche Migration restriktiver zu behandeln. Der Mann ist gefährlich, der Mann ist toxisch, der Mann ist intrinsisch pöse. Logo ist er dann der migrierende Mann auch stets ein „Sicherheitsrisiko“ und qua definitionem schon ein „Integrationsproblem“ – das erspart natürlich auch lästige Fragen wie jene, ob er selbst Gewaltopfer sein könnte. Genauso wie die Gelder, Mittel und Politiken, um sich mit diesen Opfern dann abzugeben. Nein, der Mann ist pöse und stammt er aus dem Orient, dann ist er pöse im Quadrat.

      Die Erwartung ist klar, der Code ist klar, die Norm ist gesetzt: Boys don’t cry. Even if they have to die. Kerle sollen nie Stärke verkörpern, keinen Panzerkörper haben – außer es geht an die Front oder zum Schrubben des Schlackekessels. Dann heißt’s Maul halten und Helm auf zur Solidarität. Wer schwach ist, wer nichts schleppt – der verliert dagegen jeglichen Anspruch auf Mitgefühl und Hilfe. Junge biodeutsche Männer sollen daher zum Arbeitsdienst, wenn sie unter 25 und Harzer sind. Sie gelten automatisch als „verwöhnt“ und „faul“ – Platz für eine individuelle Erörterung ihrer Probleme und Nöte gibt‘s nicht. Das Pack soll was „schaffen“ – so hört’s der Volksmund gern, besonders der rechtsversiffte. Junge ausländische Männer wiederum sind gern genommene Projektionsflächen für alle Ängste (Gewalt! Kontrollverlust! Überfremdung!) jeden Hass („Die wollen uns unsere Frauen wegnehmen!“, „Die klauen uns unsere Arbeit(slosengelder!“) und alle unterdrückten Triebe der Mehrheitsgesellschaft. Gebraucht werden sie nur als Steuerzahler und Dreckwegräumer. Als Menschen braucht man sie nicht. Der Schadfeminismus mit seinem Geschwätz von „toxischer Maskulinität“ hat diesen Schmu bloß weiter potenziert und den Rechten obendrein noch jede Menge Stichwörter an die Hand gegeben. Und bei den Ukrainern kommt noch hinzu, dass der Westen seinen Krieg gegen Russland wie Herr Rötzer schon mehrfach zurecht schrieb bis zum letzten Galizier zu beabsichtigen führt, bevor er eigene Soldaten zum Schutz seiner Claims und Assets in die Flammen wirft. Also muss die Ukraine die Kerle abdrücken. Wenn die sich dann aber der „Verteidigung Europas“ zu entziehen und sich zu verstecken versuchen, ist das natürlich blöd. Also werden sie zuhause einerseits moralisch beschämt – und andererseits die Hundefänger losgeschickt. Das Ganze wiederholt sich nun einfach peu à peu im westlichen Ausland. Gerade wenn sich die Waagschale weiter zuungunsten des Steingartens senkt.

      Und gerade in unseren geliebten etatistischen skandinavischen „Volksheimen“, wo der Schadfeminismus bereits seit Jahrzehnten fröhliche Urständ feiert, ist das Phänomen natürlich erwartbar ausgeprägt. Da predigt man von den Schären bis zu den Fjorden tagein tagaus Gleichberechtigung, fördert sie – und das am besten weltweit – und gleichzeitig hat man natürlich die traditionellen Muster bei Themen wie harter Arbeit oder Wehrpflicht beibehalten (Norwegen und Schweden haben Wehrpflicht, aber praktisch sind weiterhin natürlich deutlich mehr Männer im Dienst.) Feminismus à la scandinave heißt: „Gleichberechtigung – ja. But boys die first (gerade, wenn Krieg ist). Und vor allem: Boys do the Dreckarbeit (gerade, wenn Krieg ist!).“ Früher nannte man so etwas freilich „angewandte Heuchelei“. Und die aktuelle Agenda, die Herr Rötzer beschreibt, passt nahtlos ins hässliche Gesamtbild: Ukrainische Männer sind natürlich nicht genauso schutzwürdig wie ukrainische Frauen, denn sie sind ja wehrpflichtig und scheinen sich bloß aus niederen Trieben und / oder Charakterschwäche vor ihrer geschlechtlichen wie gesellschaftlichen Pflicht zu „drücken“. Sie sind ergo potentiell verdächtig. In anderem Kontext, würden empörte Gruppen hier was von „Kollektive Diskriminierung!“ schreien und den AK Gender auf den Plan rufen. Geht es um Männer, gerade ausländische Männer, ist der Sender stumm und die Empörungs-AGs gerade im Urlaub. Das ist schlicht so kalte wie ekelerregende Misandrie verbrämt hinter Gleichheitssprech und übergossen mit zwei Litern frisch gezapftem Moralin. Man kann die Uhr stellen, ab wann in Skandinavien nach der Beschämung auch zur offenen Männerfängerei übergegangen und die jungen Ukrainer an die Junta in Kiew ausgeliefert werden. In puncto „Umgang mit männlichem Leid“ sind die skandinavischen Staaten eben einfach Entwicklungsländer Güteklasse Grausam. Zum Kotzen!

      Unterm Strich muss man einfach festhalten: Was hier vorliegt ist einerseits nichts anderes als eine kollektivierende Geschlechterhierarchie, die Männer in Kriegszeiten gleichzeitig instrumentalisiert, misstraut – und eben verheizt und entsorgt. Und zugleich ist es eine Gesellschaft, in der männliches Leiden allzu oft einfach verlacht, vergessen, depersonalisiert oder am besten gleich politisch neutralisiert und bestenfalls in irgendeiner Kommission oder nie gelesenen Studie versenkt wird. 🤷‍♂️

      Dritter, abschließender Groschen 🪙🪙🪙.

      Ich habe schon 2015 gesagt: Wenn statt einer Millionen Männer eine Million patente Frauen aus Banderastan gekommen wären, hätten die Deutschen überhaupt kein Problem damit gehabt. Das hat einerseits den deutschen Rassismus zum Hintergrund – die Ukrainer sind weiß, christlich und rechts und passen deshalb zu „uns“. Und zum anderen den weit weniger bekannten, aber nicht weniger ausgeprägten, Männerhass. Frauen sind eben die besseren Menschen und Frauen brauchen mehr Förderung. Wenn die pösen männlichen Kameltreiber, Ziegenschänder und Fahnenflüchtigen – aus welchen Landen auch immer sie kamen –genauso viel Programme und Hilfen bekommen hätten wie weiße Ukrainerinnen – tja, dann könnte die Welt anders aussehen und sprechen. Aber die Ukrainerinnen waren eben Neubürgerinnen, deswegen bekamen sie auch das Bürgergeld, das Handy wurde ihnen nicht ausgelesen und den SUV durften sie auch behalten beziehungsweise mit ihm so viel nach Galizien hin- und zurückfahren wie es ihnen beliebte. (Man stelle sich vor, ein Afghane wäre mit seinem Eselkarren nach Kabul gefahren! Oder erinnere sich an die Iraker, die zu irgendwelchen Konsulaten fliegen mussten – tja, Doppelstandards sind eben was Feines.) Die ukrainischen Männer können derweil ja verrecken, es gibt in Deutschland wie Dänemark und Norwegen bestimmt genügend alleinstehende einheimische Seelen (,m / w / d), die bereit sind die Witwen zu trösten… 🤷‍♂️

      PS: Und wie Mitforisten treffend anmerkten, kann man Wetten annehmen, wenn die Männerfängerei dann auch in Deutschland losgeht.

      1. Ein bißchen OT, aber m.E. ein gutes Beispiel für die Doppelstandards in der „Berichterstattung“ :
        Geben Sie doch einfach mal „Aaron Hernandez“ in die Suchleiste ein, und danach „Aaron Hernandez head trauma“ (unbedingt in dieser Reihenfolge). Zeigt, wie breit sich die Bildifizierung mittlerweile gemacht hat.

      2. Sind sie jetzt auch ein INCEL?

        Nur zum Spass habe ich meinen Nachbarn gebeten, einer KI seiner Wahl folgende Fragen zu stellen:

        Wo oder von wem wird der Begriff „Schadfeminismus“ gebraucht?

        Antwort:

        „Das Wort „Schadfeminismus“ scheint kein weit verbreiteter oder etablierter Begriff zu sein, zumindest nicht in den aktuell zugänglichen Quellen. Es gibt Hinweise auf Personen mit dem Nachnamen „Schad“ im Zusammenhang mit feministischen Themen, zum Beispiel Elena Schad, die sich künstlerisch und inhaltlich mit Feminismus beschäftigt, aber der Begriff „Schadfeminismus“ selbst wird nicht explizit verwendet oder definiert.[1]
        Es könnte sich also um einen speziellen, vielleicht persönlichen oder kontextgebundenen Ausdruck handeln, der in bestimmten feministischen Diskursen oder Kunstprojekten auftaucht, aber nicht als allgemein verwendeter Terminus. Falls du eine konkrete Quelle oder einen Kontext hast, in dem du den Begriff gehört oder gelesen hast, könnte ich gezielter nachschauen.

        Möchtest du, dass ich genauer nach bestimmten Kontexten suche, etwa in feministischer Literatur, Kunst oder sozialen Medien?“

        Darauf nachgefragt: was ist mit Incel-Foren?

        Antwort:

        „Der Begriff „Schadfeminismus“ wird in Incel-Foren verwendet, um eine bestimmte Form des Feminismus abzuwerten. Incels, also „involuntary celibate men“ (unfreiwillig sexuell Enthaltsame), nutzen diesen Begriff oft, um feministische Bewegungen oder Forderungen als schädlich oder zerstörerisch darzustellen. Dabei wird Feminismus in diesen Kreisen häufig als Ursache für persönliche Frustrationen und gesellschaftliche Probleme gesehen, insbesondere im Zusammenhang mit Geschlechterrollen und sexueller Ablehnung[1].
        Incel-Foren sind bekannt für frauenfeindliche, oft aggressive und hasserfüllte Diskurse. Dort wird „Schadfeminismus“ als Kampfbegriff eingesetzt, um feministische Anliegen zu diskreditieren und als Teil einer vermeintlichen Unterdrückung von Männern darzustellen[2][3].
        Diese Foren fungieren als Echokammern, in denen Hass gegen Frauen und Feminismus verstärkt wird, was zu einer düsteren und toxischen Atmosphäre führt[2]. Der Begriff „Schadfeminismus“ ist also eng verbunden mit der frauenfeindlichen Rhetorik in diesen Communities.
        Falls du mehr über die Dynamiken in Incel-Foren oder die Hintergründe zu solchen Begriffen wissen möchtest, kann ich gerne weiter ins Detail gehen.“

        Finis.

      3. Agamben kannte ich nicht und hat mich jetzt aber auch nicht mehr losgelassen. Danke für den Hinweis.
        Der richtige Platz sich dem Thema Männerfang anzunähern ist also die industrielle Geflügelhaltung. Die eigentlich Frage, viele Hennen und wie viele Hähne braucht die Jef-Eps Foods, Inc. um ihren Betrieb aufrecht zu erhalten.
        Die einzige Chance ist also der Zufall in ein Leben mit Bruderhähnen hineingeboren zu werden. Auf einem Biohof, der uns neben Scharren und Picken auch dann und wann einen Schauer der Eigentlichkeit des *Da*Seins beschert. Womit natürlich auch Hennen gesegnet sind. Angezeigt durch glückliches Gegacker und Abends auf der Stange sitzend ein gegenseitiges Bussi-Fizieren aller Schnäbel der ganzen Herde.

      4. Mensch @Altlandrebell!
        Dein erster Groschen heißt „Krieg“, und seine Grundlage, nämlich die Entmenschlichung, ist paradoxerweise eine Folge dessen, was uns erst zu Menschen macht: die Fähigkeit zur Abstraktion, zur Kategoriebildung – die Fähigkeit, Menschen und auch sich selbst auf ihre Angehörigkeit zu einer vorher konstruierten Menge zu reduzieren. Und damit via Kognition die Hemmung, dem Mitmenschen Gewalt anzutun, zu überwinden. Dem Abstraktum „Klasse“, „Schicht“, „Milieu“, wasauchimmer lassen sich nämlich problemlos (=hemmungslos!) alle möglichen Eigenschaften zuschreiben, aber die Deduktion, die z.B. in der Mathematik einigermaßen gefahrlos funktioniert, weil sie sich auf selbst konstruierte Welten beschränkt, diese Deduktion hat im Umgang mit dem Anderen eben mitunter die fatalen Folgen, die Du (sorry!) ausführlich geschildert hast.

        „Schadfeminismus“? Look in the mirror, baby!

        edit (sicherheitshalber):
        das Ganze ist kein Angriff auf Dich und keiner auf Deine Position, und wenn ich in den Spiegel blicke, glotzt mich auch das an, was ich oben zu beschreiben versucht habe …

        Viele Grüße
        Pirx

    2. Schalömchen Altlandrebell!

      Фемен und Pussy Riot’s sind bei den Protesten gegen die Wehrpflicht, hier in Deutschland sind nämlich mehr Mädchen, als Jungs die das eigentlich betrifft auf der Straße zusehen.

      Und Warciao Mutterglück!

  18. Auch in Deutschland werden schon 17-jährige zum Militärdienst eingezogen. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen den Geist der UN-Kinderrechtskonvention. Je früher man den Militarismus in die Köpfe der Kinder bekommt, desto eher sind sie bereit, sich für das Handwerk des Tötens ausbilden zu lassen. Wo bleibt da der Aufschrei z.B. bei den Grünen, und auch von der Linkspartei hört man nicht viel, bis auf dass man einzelne Mißbrauchsfälle gegenüber Frauen bei der Bundeswehr anprangert.

    Warum z.B. ist der Todesfall der gerade mal 18-jährigen Kadettin Jenni Böken auf der Gorch Fock nicht vernünftig aufgeklärt worden? Wie bei der Mafia wurde über die tatsächlichen Umstände der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Dabei dürften alle Beteiligten wissen, was sich vorher an Bord dieses Ausbildungsschiffes ereignet hat.

    Selbst in den 50/60’er Jahren des letzten Jahrhunderts war das Kriegsgeschrei der Herrschenden nicht so pervers und laut wie heute. Auch die alljährlich stattfindenden Ostermärsche finden kaum noch Zuspruch. Die Kirchen und auch die Flüchtlingsoranisationen haben sich komplett daraus verabschiedet, Grüne schon lange, und ob Linkspartei und BSW nochmal dabei sind? Ob der Ostermarsch dieses Jahr überhaupt nochmal stattfindet? Der Parlamentarismus ist gescheitert. Gerade jetzt müssen viele Millionen Menschen auf die Strasse gehen, die Kriegsgefahr war seit dem 2.Weltkrieg noch nie so groß. Wer so geisteskrank aufrüstet wie Merz, Pistorius, Klingbeil, Hofreiter, Steinmeier, Kiesewetter und all die anderen Kriegstreiber, braucht eine entschlossene und radikale Antwort.

  19. Was ist eigendlich mit den Indern, Afrikanern und Südamerikanern, die mit Versprechen auf ziviele Jobs nach russland gelockt werden und dann auf Seiten Russands in den Krieg geschickt werden?

  20. Es werden alson die letzten Reste zusammengekehrt.
    Dazu der neue Krieg am persischen Golf.
    Das muss einfach gelingen.
    Man bekommt einfach nur noch Kopfschmerzen bei soviel Dummheit überall.

  21. Ich finde das gut. Je weniger ukrainische Männer am Ende übrig sind, desto besser. Wo kämen wir überhaupt hin, wenn wir alle auf der Welt schützen wollten. Sudaneger, Burmchinesen und überhaupt alle. Nein, das geht nicht. Außerdem steigen jetzt die Spritpreise.

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