CNN: Noch 50 Prozent der iranischen Abschussrampen seien intakt

Tunnels als Lager von iranischen Raketen. Von wann das Bild ist und wo es gemacht wurde, wird nicht gesagt. Bild: Tasnim

Wenn es stimmt, was CNN nach Auskunft von amerikanischen Geheimdienstquellen berichtet, scheint der Iran sich von besser auf den schon lange drohenden Angriff vorbereitet zu haben. Angeblich sei trotz der nun schon fünf Wochen dauernden Bombardierung durch die USA und Israel die Hälfte der Raketenabschussrampen noch intakt. Trump erklärte am 26. März, es seien 90 Prozent der Startrampen und 90 Prozent der Raketen zerstört worden. Die israelischen Streitkräfte erklärten, sie hätten alleine 330 der 470 Raketenabschussrampen zerstört.

Anna Kelly, Sprecherin des Weißen Hauses, sagte: „Hier sind die Fakten: Die iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen sind um 90 Prozent zurückgegangen, ihre Marine ist ausgelöscht, zwei Drittel ihrer Produktionsanlagen sind beschädigt oder zerstört, und die Vereinigten Staaten und Israel verfügen über eine überwältigende Luftüberlegenheit gegenüber dem Iran.“

Nach einem Bericht von Reuters vom 27. März könne nur bestätigt werden, dass ein Drittel der iranischen Raketen und Drohnen durch israelisch-amerikanische Luftangriffe zerstört worden seien. Nach Geheimdienstquellen glaube man, dass ein weiteres Drittel beschädigt, zerstört oder in Tunnels oder Bunker begraben sein könne. Aber es gebe noch ein größeres Arsenal. Klar ist auch, dass die Erfolgsmeldungen, dass die Zahl der iranischen Raketen- und Drohnenangriffe um 90 Prozent zurückgegangen seien, möglicherweise nur Folge der Strategie ist, die Gefährdung von Zielen in Israel und in den Golfstaaten durch Nadelstiche über längere Zeit aufrechtzuerhalten und die Luftabwehr zu schwächen, wenn die Abwehrraketen ausgehen.

Die iranische Luftabwehr wurde bereits letztes Jahr weitgehend ausgeschaltet. Aber aus dem Iran gibt es immer wieder Meldungen über angebliche Abschüsse von Kampfdrohnen und auch amerikanischen Kampfflugzeugen. Heute sollen angeblich zwei Maschinen abgeschossen worden sein, darunter eine F-35. Der Abschuss wird von israelischen Medien nach Quellen bestätigt. Einer der Piloten wurde gerettet, nach dem anderen werde im Südwesten Irans mit Hubschraubern und Flugzeugen gesucht, was auch von einer geschwächten iranischen Luftabwehr zeugt, aber hoch riskant ist. Auch die New York Times bestätigt den Abschuss, geht aber nach den von Iran veröffentlichten Bildern von Flugzeugteilen davon aus, dass es eine F-15 sei.

Update: Inzwischen wurde bestätigt, dass am Freitag auch ein Kampfflugzeug  des Typs A-10 Warthog über Iran abgeschossen wurde. Über den Treffer hat Iran ein Video veröffentlicht.

Das soll einer der Schleudersitze des abgeschossenen US-Kampfflugzeugs sein. Tasnim berichtet von Gerüchten, ein Pilot sei gefangengenommen worden.

Nach den Angaben der Geheimdienstquellen würde es noch die Hälfte der iranischen Drohnen geben. Es wird von Tausenden gesprochen. Auch die Marschflugkörper an der Küste, mit denen Schiffe in der Straße von Hormus beschossen werden können, seien weitgehend intakt.

Anna Kelly, Sprecherin des Weißen Hauses, sagte, anonyme Quellen würden versuchen, die Trump-Regierung und die Leistungen des Militärs herunterzuspielen: „Hier sind die Fakten: Die iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen sind um 90 Prozent zurückgegangen, ihre Marine ist ausgelöscht, zwei Drittel ihrer Produktionsanlagen sind beschädigt oder zerstört, und die Vereinigten Staaten und Israel verfügen über eine überwältigende Luftüberlegenheit gegenüber dem Iran.“ Ein Sprecher des Pentagon sagte gegenüber CNN, der Bericht sei „völlig falsch“.

Die Propaganda oder strategische Kommunikation, die in erster Linie die eigene Bevölkerung beeinflussen soll, gleicht sich auf beiden Seiten. Für bare Münze darf man jedenfalls nichts nehmen. Aber die iranischen Streitkräfte haben sich natürlich auf einen Angriff vorbereitet, auch wenn sie sich nach und nach durch „Enthauptungsschläge“ töten ließ. Vor zwei Wochen hatte PressTV, nachdem ein amerikanisches F-35A-Stealth-Kampfflugzeus getroffen, wenn auch nicht abgeschossen wurde, einige Vorbereitungen genannt. Da war zunächst die Umstellung der Luftabwehr von Radar auf ein elektro-optisches System zur Zielidentifizierung und -verfolgung arbeitet. Die Raketen des Majid-Flugabwehrsystems beispielsweise  seien mit einem Infrarotsucher ausgestattet, mit dem sich  die nicht kaschierbare Wärmesignatur des Triebwerks des Stealth-Bombers ausfindig machen lässt. Gleichzeitig könne Majid vom Radarwarnsystem der F-35 nicht entdeckt werden. Auch wenn vereinzelt vor allem Drohnen abgeschossen werden, scheint das „voll integrierte Luftabwehrsystem“ Irans aber nicht besonders effizient zu sein.

Zur Vorbereitung auf einen Angriff seien die leicht lokalisierbaren Radarsysteme unterirdisch versteckt worden, während man ein Netz an Attrappen aktiviert habe, die Signale von Radarsystemen vortäuschen und nicht von echten Radarsystemen zu unterscheiden seien: „Israelische und amerikanische Drohnenpiloten, die sich bei der Bewertung der Kampfschäden auf elektrooptische und Infrarotsensoren stützten, beobachteten scheinbar erfolgreiche Angriffe auf iranische Luftabwehrstellungen.“

Es gibt auch das Gerücht, die Iraner hätten in großen Mengen aufblasbare Täuschkörper von militärischer Ausrüstung wie Hubschrauber, Abschussrampen oder Flugzeugen in China gekauft. Aber dazu hat sich der Iran selbst nicht geäußert, was allerdings nichts bedeuten würde, wenn die Attrappen tatsächlich mit militärischen Zielen verwechselt würden.

Oberstleutnant Ebrahim Zolfaqari, der Sprecher des Khatam al-Anbiya-Hauptquartiers, behauptete am Donnerstag, die israelischen und amerikanischen Regierungen würden die „riesigen und strategischen“ Kapazitäten nicht kennen, das Wissen der Geheimdienste sei unvollständig. Auf der Ebene der Trump-Propaganda sagte er, die Hoffnung der USA und Israels sei falsch, dass „Irans strategische Raketenproduktionszentren, Langstrecken-Angriffs- und Präzisionsdrohnen, moderne Luftabwehr- und elektronische Kampfsysteme sowie Spezialausrüstung zerstört“ worden seien. Getroffen worden seien Ziele, die nicht von Bedeutung seien: „Unsere strategische militärische Produktion findet an Orten statt, von denen ihr überhaupt keine Ahnung habt und die ihr niemals erreichen werdet.“

Was stimmt, ist jedenfalls, dass die iranischen Streitkräfte weiter Wellen an Raketen und Drohnen auf Israel und Ziele in den Golfstaaten abfeuern und dass die Lufthoheit über dem Iran noch nicht vollständig von den amerikanischen und israelischen Streitkräften kontrolliert wird.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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138 Kommentare

  1. Die Deutschen sind in den letzten Kriegsjahren auch in den Untergrund gegangen. Bergwerke und riesige Tunnelanlagen. Die Zerstörung der Infrastruktur, vor allem Bahn und Strassen, machte der Produktion jedoch weitgehend ein Ende.

    Vor dem Hintergrund ist auch die Drohung Trumps zu sehen, Elektrizität und Wasser, nebst Öl und Gas zu zu zerstörem, während bereits jetzt Stahl, Chemie, Elektronik, Forschung zerstört wird. Beim Stahlwerk rechnet man mit Reparaturdauer ein Jahr.

    Ausserdem ist offen, ob die Israelis die Nerven verlieren und anfangen nuklear zu vergelten.

    Daneben erwägen die Golfstaaten militärisch einzugreifen.

    Trumps Ultimatum bis 06.04 dürfte Fake sein, es ging nur um Zeit für Aufmarsch. Die USA Gerald Ford ist vor einiger Zeit von Split Kroatien ausgelaufen und nimmt Kurs auf naben Osten. Weitere Warzenschweine wurden verlegt.

    Zwar wurde eine F15 abgeschossen, jedoch operieren die USA in der Rettungsmission nahezu unbehelligt. Neben Hubschraubern soll eine C130 gesichtet sein, die kann auf Sand landen.

    Moderate Stimmen im Iran möchten einen Waffenstillstand, nur wollen die Hardliner weiter, Zerstörung Amerikas und Israels.

    Insofern spitzt sich alles weiter zu.

    1. Ich warte einfach ab. Die Zerstörungen kann ich nicht beurteilen. was ich aber sehen kann ist die Tatsache das es auch auf Seiten der USA starke Schäden zu verzeichnen gibt.

      Es bleibt die Frage was passiert, wenn es zum Einsatz von Bodentruppen kommt. Scheinbar liefern die Russen und die Chinesen Luftaufklärungsdaten über die US Einrichtungen in den Golfstaaten und in Israel.

      Es ist auch die Frage offen, wie es ankommt in den USA das Netanjahu Trump am Nasenring in der Manege herum führt.

    2. @ Zyniker: Wenn die Iraner alles was sie an Waffen haben unter die Erde verlegt haben,
      ist es doch auch sehr wahrscheinlich, dass sie auch wichtige Versorgungseinrichtungen
      und Produktionsanlagen unter die Erde verlegt haben. Man sollte davon ausgehen, dass
      Entsalzungsanlagen und auch die Energieversorgung unterirdisch geschützt sind. Der Blick
      sollte lieber auf Israel und die US Stützpunkte incl. der Schiffe gerichtet sein. Die Abraham
      Lincoln hat wohl einige Treffe einstecken müssen. Zudem gibt es einen regen Nachschubstrom
      an modernsten Waffen aus Russland. Und auch aus China sind Waffen in den Iran geliefert
      worden. Das größte Problem ist die Unberechenbarkeit der Israelis. Man sollte immer damit
      rechnen, das die mit Atombomben um sich werfen. Da Pakistan und China schon heftige
      Reaktionen auf ein solches Szenario angekündigt haben, wäre das allerdings Selbstmord
      und von Israel wird nichts mehr übrig bleiben. Da es um den Erdball keine Türen und Schotten
      zum Verschließen gibt, käme es dann zu einer globalen Katastrophe. Pilze wären dann im Herbst
      nicht mehr zu empfehlen. Kauft noch schnell Kohletabletten !!!!

      1. Ein Stahlwerk kann man nicht unterirdisch betreiben. Auch andere unterirdische Infrastrukturen benötigen extremen Aufwand. Das ist kaum zu verstecken.

        Die Iraner haben zwei grosse Aufklärungsdrohnen MQ9 abgeschossen. Die werden kaum nur Fotos von Ziegen und Kamelen machen. Alles, was verdächtig ist, dann grosses Feuerwerk. Amerikaner: Problem? Bombe!

    3. Moderate Stimmen? Das sind Defätisten. Ein Waffenstillstand nach u.s.-Bedingungen würde Tronald den Arsch retten, bzw. seine Eier, an denen der Iran ihn gepackt hat. Tronald hat keine Zeit, mit jedem Verlust wird seine Präsidentschaft mehr in Mitleidenschaft gezogen, der Iran hat alle Zeit der Welt, auch genügend Unterstützung. Die Welt wartet längst darauf, dass der Mythos der u.s.-amerikanischen – nicht zu vergessen ebenso den die Genozidäre betreffenden – Unbesiegbakreit platzt. Der Beweis, dass die usa nicht in der Lage ist, ein Gewässer zu schützen, ist bereits erbracht. Jetzt muss man sie zwingen, den Schwanz ganz einzuziehen. Natürlich besteht die Gefahr, dass Tronald, der bekanntlich nicht verliert, gelegentlich eine sogenannt taktische A-Bombe einsetzen lässt. Darauf muss mans ankommen lassen. Kommt die usa jetzt durch, wird die ultimative Katastrophe später, spätestens wenns direkt gegen China geht, ausgelöst.

      1. Das Ende wird für die Bevölkerung im Westen und erst recht im Süden alles andere als erfreulich sein, denn ohne Öl und Nebenprodukte, also vor allem Kunstdünger und Helium sinkt der Lebensstandard bis hin zu Hungerkatastrophen. Hoffentlich verliert die angloamerikanische Finanzelite dabei alles. Iran kann nicht nachgeben, sie haben im letzten Sommer nachgegeben – die Folgen sehen wir gerade. Wenn die USA und Isreal jetzt nicht eine verheerende Niederlage erleiden, wird es immer so weitergehen.

    4. Ausserdem ist offen, ob die Israelis die Nerven verlieren und anfangen nuklear zu vergelten.

      Die Israelis „vergelten“ also? Hochinteressant, was unseren hasbaristischen Mitforenten so im Kopf herumspukt. Naja, irgendwie muss man sich’s ja zurecht legen.

      Moderate Stimmen im Iran möchten einen Waffenstillstand, nur wollen die Hardliner weiter, Zerstörung Amerikas und Israels.

      Über einen direkten Draht in die „Bergwerke, riesigen Tunnelanlagen“, Generalstäbe und Herzen der Iraner verfügen solche Mitforenten natürlich auch. Vermutlich, weil sie fließend Persisch sprechen.
      Na dann vielen Dank, verehrter „Zyniker“, dass Sie als hochgebildeter und bestens informierter Zeitgenosse Ihre kostbare Zeit in diesem Forum mit uns teilen.

      Ihre „moderaten Stimmen“ hören nicht zufällig auf Namen, die Reza Pahlavi oder Maryam Rajavi lauten?

      1. Es gibt offizielle Verlautbarungen aus dem Iran.

        „We have been digging tunnels since 1984 when we first began making missiles.” These were the words of Revolutionary Guards general Amir Ali Hajizadeh, commander of the IRGC’s Aerospace Force. He was interviewed by the Iranian regime’s Documentary TV a few hours after the National Council of Resistance of Iran (NCRI)– US representative office, revealed the existence of numerous tunnel formations across Iran that were used to stock long-range missiles.“ ..“Nowadays they call them missile-cities, deep beneath mountains, very sophisticated tunnels are dug deep into the ground to stockpile ammunition, and hide missile launching bases and other instruments and also the personnel under war conditions. Our enemies are worried because such locations are out of their reach,”

        Quelle NCR Iran Org.Written by Mahmoud Hakamian 1st October 2019

        1. Quelle NCR Iran Org.

          Schrieb ich doch: Maryam Rajavi . Wenn Sie nicht einmal wissen oder per Google herausfinden können, dass der NCRI (ncr-iran.org) der „diplomatische Arm“ der Volksmudschahedin (sprich: Maryam Rajavi) ist, dann ist es bei Ihnen wirklich nicht weit her mit den Kenntnissen über den Iran.
          Und diese Leute, die an der Seite des Irak im ersten „Golfkrieg“ gegen den Iran kämpften, präsentieren Sie hier ernsthaft als „moderate Stimmen“?

    5. Also der Angreifer bei einem Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg kann Vergeltung üben? Nein, wenn der Staat der durch seinen Angriffskrieg das ganze Angefangen hat, auf die irre Idee kommt, auch noch Atomwaffen einsetzen zu müssen, beibt es dem Iran überlassen dafür Vergeltung zu üben. Zum beispiel mit einer Schmutzigen Bombe, dafür braucht es nur ein paar geschredderte gut gebrauchte Brennelemente und eine passende Rakete mit möglichst viel Zuladung. Die geschredderten Brennstäbe vom Zirkonium befreien, in Säure nach dem PUREX Verfahren etwa lösen und ab die Post. Das wäre dann Vergeltung.

    6. Falls dem so wäre, wird der Iran die Infrastruktur auf der anderen Seite der Straße von Hormuz zerstören und die in Israel. Für den Iran gibt es keinen Grund, sich zurückzuhalten.

      Die Iraner sind keine Araber, die sich leicht kaufen lassen oder einfach weglaufen. Das zeigte der lange Krieg gegen den Irak, der ebenfalls von den USA ausging. Und sie sind Schiiten, die sehr viel erdulden und aushalten mussten in ihrer Geschichte; dies ist auch die Grundlage einer Kultur der Aufopferung.
      Die Golfstaaten müssen sich sehr genau überlegen, wie sehr sie sich aus dem Fenster lehnen. Es sind autokratische Regime, deren Legitimität aus dem Unterdrückungsapparat kommt, mit einer Bevölkerung, die sehr wenig davon hat und die einen sehr großen schiitischen Anteil hat.

      Die Zerstörung der zivilen Infrastruktur zeigt, dass die militärische Infrastruktur eben nicht erreicht wurde. Die Zielvorgaben des Mossad waren nicht genau und nicht ausreichend, ebenso wie die Einschätzung der weiteren Entwicklung. Kein Plan überlebt das Auftreffen auf die Wirklichkeit.

      Der Iran muss nur lange genug aushalten und er muss so weitermachen wie bisher. Die Straße von Hormuz ist nämlich nicht für alle Schiffe gesperrt. Wenn ein Land sich entsprechend positioniert und wenigstens neutral im Hinblick auf den Iran ist, können die Schiffe passieren. Nur die „Verbündeten“ der USA haben ein Problem; die USA selbst haben genug Öl, so Trump.

      Die deutschen Vasallen bekommen gezeigt, wie Nibelungentreue belohnt wird; erst wird die Gasleitung zerbombt, dann kommt das Embargo zur Zerstörung der deutschen Industrie und jetzt wird die letzte freie Option zerstört.

    7. Die Zerstörung der Infrastruktur, vor allem Bahn und Strassen, machte der Produktion jedoch weitgehend ein Ende.

      Aha.

      Gehen Sie doch bitte mal auf Westipedia, da finden Sie echt hübsche Tabellen zu jeder Menge deutscher Mordwaffen. So was wie der Fw 190, ihres Zeichens Rückgrat der Luftwaffe:

      Die Produktion der Fw 190 erfolgte bis in den April 1945 hinein. Genaue Produktionszahlen liegen nicht vor, können aber näherungsweise erschlossen werden. Bis November 1944 wurden 15.478 Fw 190 gebaut (ohne A-0), bis Januar 1945 insgesamt 17.995 Stück. Im Februar und März 1945 wurden 1.349 Flugzeuge vom RLM übernommen. Zu dieser Zahl müssen noch vor der Übergabe zerstörte oder beschädigte Flugzeuge gerechnet werden, deren Zahl aber nicht bekannt ist. Da in diesen beiden Monaten keine Luftangriffe auf die Fw-190-Werke geflogen wurden, kann mit einer Höchstzahl von 1.400 Fw 190 gerechnet werden.[46] Bis zum 11. April 1945 übernahm die Luftwaffe weitere 80 Flugzeuge, von denen ein Teil aus der Umbauindustrie kam. Damit dürften etwa 19.400 bis 19.500 Flugzeuge gebaut worden sein.

      Also im halben Jahr zwischen Herbst 44 und dem Endsieg nochmals mehrere Tausend Mühlen. Was gab’s noch? Ach so was hier:

      Selbst noch 1945, als Verkehrswege und Transporte innerhalb Deutschlands praktisch zum Stillstand kamen, wurden noch 5.592 Panzerfahrzeuge nur in den ersten drei Monaten fertiggestellt und die Hochrechnung für dieses Jahr ergibt unter diesen Bedingungen eine Jahresproduktion von etwa 23.000 Fahrzeugen.

      Die Fabriken von Popel, Fnord und Co. waren so zerstört, dass ab Mai ’45 sukzessive die Produktion wieder aufgenommen wurde – nur eben für die Amis:

      Doch die Ford-Werke wurden nicht zerstört, im Gegenteil. Nur die Baracken der bei Ford eingesetzten tausenden Zwangsarbeiter wurden durch die US-Bomber zerstört. Die Fabrik hatte nur kleine Kollateralschäden. Die Fließbänder und sonstigen Anlagen blieben intakt. Sofort nach dem Waffenstillstand wurde die Produktion schon im Mai 1945 fortgeführt – LkWs und LkW-Reparaturen für die US Army – das war einfach, denn die LkWs der US Army kamen ja aus demselben Konzern.

      Der weltbekannte US-Ökonom John Kenneth Galbraith gewährte mir die erste Aufklärung dazu. 1986 hielt er in Köln eine Rede beim Friedenskongress der „Ärzte gegen den Atomkrieg“ (IPPNW). Ich traf ihn zu einem langen Gespräch. Galbraith erinnerte sich an seinen Besuch in Köln vierzig Jahre zuvor. Er berichtete, dass er unmittelbar nach dem Krieg die US-Kommission zur Ermittlung der Kriegsschäden in Deutschland leitete, übrigens sei auch Jürgen Kuczynski dabei gewesen, der spätere bekannte DDR-Ökonom. Sie schauten sich in Köln, Hamburg, Berlin und Frankfurt um. Ergebnis: „Es war unglaublich. Aber die alliierten Bombardements hatten eine eindeutige Klassenperspektive. Die Arbeiterviertel waren zerstört worden, aber die Stadtteile der bürgerlichen Schichten und auch viele Industriebetriebe blieben unzerstört.“ Galbraith fasste zusammen: „Die offiziell verkündeten Ziele, nämlich die deutsche Wirtschaft zu beeinträchtigen, wurden in keiner Weise erreicht.“

      (…)

      So wurde die LkW-Produktion im beiderseitigen Einverständnis und mit steigendem Gewinn ständig ausgeweitet: 1943 war der Höhepunkt mit 17.472 Militärfahrzeugen. Auch 1944 waren es noch 13.015. Erst im Februar 1945 endete die Produktion. Bilanz: Ford lieferte 60 % aller 3-Tonnen-Kettenfahrzeuge und gemeinsam mit dem zu General Motors gehörenden Opel-Werken 70 % aller 3- und 4,5-Tonnen-LkW der Wehrmacht. Auch an die deutsche Polizei und die SS wurde geliefert.

      Quelle: hier

      Die ganze edle teutsche Mordwaffenproduktion lief bis ’45 weiter. Oft dezentralisiert, oft unterirdisch. Und weiterhin. Der totale Kollaps kam erst durch die Bodentruppen – nicht primär durch Bomben. Und wer stellte die meisten Bodentruppen? Tja.

      „Scheiße Bernd, scheiße! Der pöse Mann im Internet zerpflügt unseren Sabbel mit Fakten! Was sollen wir nur tun?!“ Äh, sofort Geschlechts- äh Gefechtskehrtwende! Umgruppieren nach hinten! Kompanie Hasbara zum Schutzraumsuchen zurück zur Basis! Und Dreckwerfen! Sofort Dreckwerfen! Argumente haben wir ja keine, also beschimpfen wir den Rügemer einfach als Antisemiten und Antiamerikaner!!1! „Genial, Bernd! So machen wir’s!“

      Weiter:

      Ausserdem ist offen, ob die Israelis die Nerven verlieren und anfangen nuklear zu vergelten.

      Großartige Idee, Bernd! Das steht in der Tat auf dem Tableau, wie John-Helmer-Leser seit Äonen wissen. Oder Leser des viel verlachten Günter Grass:

      Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
      der das von einem Maulhelden unterjochte
      und zum organisierten Jubel gelenkte
      iranische Volk auslöschen könnte,
      weil in dessen Machtbereich der Bau
      einer Atombombe vermutet wird.
      Doch warum untersage ich mir,
      jenes andere Land beim Namen zu nennen,
      in dem seit Jahren -­‐ wenn auch geheimgehalten -­‐
      ein wachsend nukleares Potential verfügbar
      aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
      zugänglich ist?
      Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
      dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
      empfinde ich als belastende Lüge
      und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
      sobald er mißachtet wird;
      das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.
      Jetzt aber, weil aus meinem Land,
      das von ureigenen Verbrechen,
      die ohne Vergleich sind,
      Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
      wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
      mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
      ein weiteres U-­‐Boot nach Israel
      geliefert werden soll, dessen Spezialität
      darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
      dorthin lenken zu können, wo die Existenz
      einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
      doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
      sage ich, was gesagt werden muß.

      Hätte man wegen Orientalismus und nationalem Pathos kritisieren können – an den eigentlichen Punkten gab und gibt es wenig zu deuteln.

      However – there’s a tiny little snack in that cunning cunning plan. You spot it? Yeah. It is bullocks.

      So eine Zündung würde zwar die laufende Vergewaltigung des Irans (denn nichts anderes ist dieser Krieg, eine lupenreine Vergewaltigungsaktion stummelschwänziger westlicher Rüden und ihrer so kläffenden wie Fraumann-gesegneten Pambis) und den westlichen Infight auf dem Rücken der pösen Perser gekonnt abschließen – aber zugleich dazu führen, dass sämtliche Entsalzungsanlagen und Kraftwerke im, am und um den Golf herum in Asche aufgehen. Dann können Sie, Bernd, mal gepflegt ihr Wohnzimmer für die zionistischen Flüchtlinge und (übriggebliebenen) „Scheichs und Kopftucheulen“ (Zitat deutscher Volksmund) aus den vereinigten arabischen Imitaten leerräumen, die dann hier aufkreuzen werden (im Gegensatz zu den einfachen Leuten, die krepieren oder in der Türkei festhängen dürften).

      So und jetzt noch zu dem hier:

      Zwar wurde eine F15 abgeschossen, jedoch operieren die USA in der Rettungsmission nahezu unbehelligt.

      Denn das „unbehelligte“ Operieren gestaltete sich einstweilen so:

      Today’s reported incidents:

      ➡️F-15E (48th Fighter Wing) — Shot down in southwestern Iran. Pilot rescued; WSO still missing.

      ➡️A-10C Thunderbolt II — Shot down and crashed into the Persian Gulf. Pilot reportedly recovered.

      ➡️2X HH-60G Pave Hawk — Hit during CSAR mission, one crash-landed across the border in Iraq. All crew reportedly rescued.

      Other incidents:

      ➡️KC-135R Stratotanker — Emergency squawk 7700 around 10:00 UTC near Tel Aviv.

      ➡️F-16CJ „Wild Weasel“ (F-16C Block 50/52, SEAD configuration) — Emergency squawk 7700 over Saudi Arabia near the Iraqi border around 15:00 UTC; later disappeared from FlightRadar.

      ➡️KC-135R Stratotanker — Emergency squawk 7700 around 19:00 UTC near Tel Aviv.

      Quelle: hier

      Und so:

      Air defense units of the Islamic Revolutionary Guard Corps report:

      ➡️Two cruise missiles shot down over Khomein and Zanjan
      ➡️Two MQ-9 attack drones downed over Isfahan
      ➡️One Hermes drone intercepted over Bushehr

      Tja, ein ganz normaler Tag eben. Und kommen Sie mir nicht mit „Im Zweiten Golfkrieg wurden auch dauernd Flugzeuge abgeschossen“. Denn die flogen eben auch in den Irak rein. Die Westler halten aktuell – nicht nur, aber auch – aus PR-Gründen einen einstweilen schönen Abstand zum Iran.

      Es sei ansonsten darauf hingewiesen, dass „die totale Luftüberlegenheit“ der „stärksten Luftwaffe der Welt“ nach fünf Wochen Sandschlagen und Beate-Uhse-Modelle zerstören, sich noch immer darin erschöpft, sich maximal ein paar Kilometer in den iranischen Luftraum hineinzutrauen und weiterhin maßgeblich auf Basis von Drohnen, JASSM und Co. zu operieren. Sobald sie sich doch mal vorwagt, schafft sie dann – wie gestern gesehen – sofort die Grundlage für den nächsten „Black-Hawk-Down“-Streifen mit extraviel Moralin, Pathos und schwülstiger Musik.

      Und wo sind eigentlich die Trolle hin, die immer jedes abgestürzte russische Flugzeug als Signatur „militärischen Unvermögens“, „russischer Dummheit“, „russischen Untermenschentums“ bezeichnet haben? Hocken Ostern wohl bei Muttern und lassen sich die Lullu kraulen, oder wat?

      1. Danke Altlandrebell!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kleiner Zusatz: Auch in Hamburg wurde von
        den Ammis hauptsächlich die Zivilbevölkerung in den Arbeitervierteln, wie die
        Veddel, Harburg, Rotenburgsort und Hammerbrook bombadiert. Wenn die Ammis
        nicht endlich einmal selbst im eigenen Land den Krieg spüren, werden sie auch immer
        wieder andere Länder und deren Bevölkerung bombadieren.

    8. Die USA Gerald Ford ist vor einiger Zeit von Split Kroatien ausgelaufen und nimmt Kurs auf naben Osten.

      Komisch, vor wenigen Tagen noch wurde die Ford nach Kroatien geschippert, um dort repariert zu werden (was in Kreta nicht möglich war), nachdem ein „Brand in der Wäscherei“ sie für mindestens ein Jahr außer Gefecht gesetzt hatte.

    9. „Die Deutschen sind in den letzten Kriegsjahren auch in den Untergrund gegangen. “

      Da machst du einen Denkfehler. Die Iraner sitzen von Anfang an im Untergrund und haben sich auf die Luftüberlegenheit eingestellt. Das war bei den Deutschen anders, die wurden in die Bergwerke und Tunnels gezwungen.

      Das gleiche gilt für die Marine, die keine konventionelle Marine ist und war. Auch die militärischen Abteilungen und ihre Kommandostrukturen sind an die Überlegenheit des imperialen Aggressors angepasst.

      Außerdem zeigt sich immer wieder, dass Erfolge der US-Luftwaffe von dieser gerne übertrieben dargestellt werden. Über dieses Thema unterhalten sich Ex-GIs ausgiebig im Internet.

  2. Für die USA sind die Drohnen und Raketen keine Gefahr. Sie kann nun mal vom Iran nicht angegriffen werden. Ich halte es aber für möglich, dass die USA sich bald zurückziehen, nachdem sie noch ein paar Brücken und Kraftwerke gesprengthaben. Der Iran kann seine Drohnen und Raketen gegen Israel einsetzen, falls es den Krieg weiterführen will, und gegen die Araber auch. Es kann dazu kommen, dass das völkermordende Israel, das saudiarabische Terrorregime und der Gottesstaat Iran, der die Kriege gegen den großen und den kleinen Satan bekommen hat, die er sich anscheinend immer gewünscht hat, sich gegenseitig bekämpfen bis im Nahen Osten endlich Vernunft einkehrt und die Menschenrechte respektiert werden. Ob das ein Sieg oder eine Niederlage für die USA wäre, ist völlig egal. Es wäre jedenfalls ein großer Sieg für die Region,

    1. Der Rest ist auch nicht viel besser:

      Jemen in die Huthis
      Libanon und die Hizbollah
      Oma, die Freunde Irans
      Afghanistan, die Taliban

      Da kommen dann weitere autoritäres islamische Staaten hinzu.

      In Deutschland kehrte erst nach dem 30 jährigen Krieg, der 2/3 der Bevölkerung dahin raffte, mit dem Westfälischen Frieden etwas Ruhe ein. Insofern sind die Aussichten düster.

    2. @Torwächter: Sie schreiben sich da eine schönen Schwachsinn zusammen. Der
      Iran hat sich also den Krieg gewünscht???? Der Iran hat auf die seit 50 Jahren
      andauernden Drohungen Israels reagiert und sich auf einen Angriff, der mit Sicherheit
      kommen mußte, vorbereitet. Und er hat sich so vorbereitet, dass die Bedrohung durch
      Israel und den USA entgültig beendet werden kann. Ohne Aufhebung der Sanktionen
      und dem Entwaffnen der Israelis wird es keinen Frieden geben.

      1. Das Mullah Regime hat sich mit Israel und damit auch mit den Amis angelegt und hat Uran angereichert, um Atombomben zu bauen, nur um die Palästinenser zu befreien. Als überzeugter Feigling halte ich das für Größenwahn. Es kam, wie es kommen musste. Im Volksmund sagt man, sie wollten es nicht anders. Aber ich halte es für möglich, dass der Krieg Israel zu einer Zweistaatenlösung oder einer anderen Lösung zwingen könnte. Das habe ich ja indirekt ausgedrückt, Aber ich verstehe nicht, warum sich der Iran für die Palästinenser aufopfert. Das sind Sunniten, die die Schiiten nur ausnützen.

        1. Das Mullah Regime hat sich mit Israel und damit auch mit den Amis angelegt und hat Uran angereichert, um Atombomben zu bauen,

          Der Schwachsinn, dass der Iran wenn nicht Heute, dann auf jeden Fall Morgen eine Atombombe gebaut haben werde und deshalb bombardiert werden müsse hören wir seit gut 40 Jahren. Und genauso lange streitet der Iran dies nicht nur ab, sondern ist darüber hinaus dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten und hat sich selbst den Bau von Atomwaffen gesetzlich verboten. Das vermeintliche Material hat noch keiner gesehen. Nicht einmal die internationale Aufsichtsbehörde, welche im Iran mit uneingeschränkten Zugang schon mehrmals überall gesucht hatte und es nirgends finden konnte. Diese ist sich auch ganz sicher, dass der Iran überhaupt kein Atomwaffenprogramm hat, und die Atomkraft rein zu zivilen Zwecken nutzt. Aber dieses Märchen vom der iranischen Atombombe wird trotzdem immer wieder aufgetischt um Angriffe auf den Iran zu rechtfertigen.

          1. Das habe ich gelesen: Die IAEA veröffentlicht regelmäßig vierteljährliche Berichte. Ein Bericht vom Mai 2025 nennt 408,6 kg Uran auf 60 % sowie insgesamt über 9.200 kg angereichertes Uran aller Stufen.
            Ein Mann wurde gefragt, wie seine Frau im Bett sei. „Da ist umstritten“, sagte er, „die einen sagen so, die anderen so.“

            1. Also so weit von der Atombombe entfernt wie zu Fuß zum Mond. Deshalb kommt die IAEA auch zur Erkenntnis, dass der Iran kein Atomwaffenprogramm hat. Dazu gehört noch deutlich mehr als das und ein solches Programm wäre nicht zu übersehen gewesen. Und das was sie anreichern dient eher medizinischem Zweck. Fakt ist, der Iran selbst streitet die Absicht eine Atombombe zu bauen strikt ab und es konnte keiner bisher einen Beweis für das Gegenteil erbringen. Das ist eine Lüge mit welcher bereits seit 40 Jahren die Angriffe gegen den Iran rechtfertigt werden.

            2. Nordkorea hat seine Atombomben überwiegend mit hochangereichertem Uran (HEU) hergestellt. Nur schnelle Brüter sind echte „Plutoniumfabriken“. Sie sind aber gefährlicher als konventionelle Atomkraftwerke. Die meisten schnellen Brüter wurden wieder stillgelegt.

            3. Nordkorea hat seine Atombomben überwiegend mit hochangereichertem Uran (HEU) hergestellt. Nur schnelle Brüter sind echte „Plutoniumfabriken“. Sie sind aber gefährlicher als konventionelle Atomkraftwerke. Die meisten schnellen Brüter wurden wieder stillgelegt.

        2. Schwachsinn, nur in der Propaganda werden Atombomben aus Angereichertem Uran gebaut. Überall sonst, nimmt man dazu wie es auch Nordkorea gezeigt hat Plutonium. Ist erstens viel einfacher zu gewinnen als HGU welches auf über 90% Angereichert werden muss. Pu 239 findet sich dagegen nach kurzer Betriebszeit in jedem gebrauchten Brennelement. Der einzge echte Unterschied zwischen einem zur Waffenproduktion gedachtem und einem Konventionellen AKW besteht darin, da im ersten die Brennstäbe nach etwa 2 Monaten, im zweiten nach etwa 2 Jahren Entnommen werden.
          Im ersten fall werden die Brennstäbe nach einem PUREX ähnlichen Verfahren „Aufgeschlossen“ und das Pu wird chemisch Abgetrennt. Ist zwar eine Sauerei aber trotzdem viel einfacher als eine über 90% Anreicherung.
          Dazu ist es wohl eher Israel gewesen, welches sich den Iran als Feind ausgesucht hat, etwa über die Unterstützung für Saddam Hussains Irak im ersten Golfkrieg. Der ja auch so ein Völkerrechtswidriger Angriffskrieg war, welchen die Unzivilisierten Pariastaaten des Westens nach kräften befeuert haben. Immerhin hatten die Iraner die Frechheit ihren von den USA und Großbritanien eingesetzten Absolutistischen Herrscher samt seiner Gestapo zu Entsorgen.
          Das ging ja nun mal garnicht, immerhin wollen die USA die Weltherrschaft und da geht es nicht das von den USA Eingesetzte Diktatoren von den Einheimischen vertrieben werden.

    3. „Für die USA sind die Drohnen und Raketen keine Gefahr. Sie kann nun mal vom Iran nicht angegriffen werden. Ich halte es aber für möglich, dass die USA sich bald zurückziehen, nachdem sie noch ein paar Brücken und Kraftwerke gesprengthaben.“

      Der Iran kann weder Florida noch Kalifornien angreifen – also kein Problem für Trump. Der seit 47 Jahren sanktioniert Iran sperrt aber aktuell den Öltransport für das Imperium und seine Vasallen. Es verlangt ausserdem die Umstellung der Zahlungen auf die chinesische Währung und eine Maut für die Durchfahrt der Straße von Hormus.

      Alles kein Problem für die USA und Trump, weil sie ja Selbstversorger sind?

  3. „Moderate Stimmen im Iran möchten einen Waffenstillstand, nur wollen die Hardliner weiter, Zerstörung Amerikas und Israels.“

    Strunzdumme Blutfeder. Die Pasdaran kämpfen ums nackte Überleben, sie haben keine Wahl mehr.

    1. Die Revolutionsgarden sind rund 10 Millionen. Rekrutiert wird ab rund 10 Jahren. Der Iran ist mit der bergigen Topologie ähnlich Afghanistan. An Afghanistan haben sich schon diverse vergeblich daran versucht. Der in Teheran getötete 11 jährige sagte, er wolle Märtyrer werden. Die Iraner haben auch im Irakkrieg Kinder zum Minenräumen vorgeschickt.

      Im Iran sind die Revolutionsgarden erheblich in der Gesellschaft verankert. Neben im Sozialismus üblichen Jugendorganisationen und Studentenorganisationen sind die Revolutionsgarden das Zentrum der Wirtschaft, da profitieren viele.

      Das ist mit Deutschland 1945 und dem Volkssturm vergleichbar, da wurden auch 14 jährige verheizt.

      1. @ Zyniker: Ist heute der Tag des Schwachsinn schreibens? Die Iraner haben mit
        Sicherheit keine Kinder zum Minenräumen eingesetzt und es werden auch keine Kinder
        rekrutiert. Das hat man überhaupt nicht nötig, da schon u.A. aus dem Irak Kämpfer
        zu Hilfe kommen.

          1. Zitat aus Wikipedia Link „Ein iranisches Schulbuch aus dem Jahre 2004 für die Stufe 10 beziffert 36.000 Schuljungen, die im Krieg starben“ .

            Bei Wikipedia ist auch ein Link zur ältesten Zeitung Irans.

      2. Die Iraner haben auch im Irakkrieg Kinder zum Minenräumen vorgeschickt.

        Um Gottes Willen! Es ist eine verdammte Frechheit, wie die Leute mit den Kriegen umgehen, mit denen man sie überzieht. (Nur gut, dass die selige Madeleine Albright schon tot ist, der tät sonst glatt das Herz brechen.)

      3. „Die Iraner haben auch im Irakkrieg Kinder zum Minenräumen vorgeschickt.“

        Klar. Und Zyniker war persönlich dabei.

        ;-(

        Ach so nee, er hat es natürlich in echt im Fernsehen bei Tagessau und Heuteurinal gesehen.

  4. War hier nicht gerade noch ein Kommentar von @Termolo über den Stand in Gaza mit Boykott-Hinweisen zu Lebensmitteln aus Israel?

    Zensiert?
    Overton entwickelt sich wohl zunehmend zu einem Zensurmedium, in der „falsche Meinungen“ (speziell im Zusammenhang mit Israel) nicht geduldet werden.
    Das Overton-Fenster wird kleiner. Doppelbödige Heuchelei?
    Verschwindet mein Kommentar jetzt auch?

    1. Der Kommentar ist doch da. Allerdings wie immer voll am Thema vorbei. Hier geht es bei dem Artikel um die Frage der Möglichkeiten der Iraner und die Schäden nicht nur im Iran sondern auch in Israel und den Golfstaaten.

      d

    2. Folgendes kann man aus dem Land der Besatzer boykottieren: Kartoffeln, Datteln, Hummus, frische Kräuter und Orangen, Limetten und Zitronen. Diese Produkte können aus den kritisierten Siedlungen im Westjordanland sein. Das Herkunftsland sollte nicht überklebt sein. Das EAN Warenetikett fängt oft mit 729 an.

      Erwähnt habe ich auch dass am 01.04.2026 nur 40 Lastwagen mit Hilfslieferungen reingelassen wurden.

      Die Kommentare wurden gelöscht.

  5. Die USA und Israel sind absolut erfolgreich: Im Töten von Zivilisten, in der Zerstörung ziviler Infrastruktur, im Zerstören uralten menschlichen Kulturerbes etc.

    Wenn das mal keine Erfolge sind!!!

    1. Konkret dazu: „27.03.2026 17:00 Uhr
      Roter Halbmond: Über 92.000 zivile Gebäude in Iran beschädigt
      Im gesamten Iran wurden durch die Luftangriffe Israels und der USA bisher über 92.000 zivile Gebäude beschädigt. Das meldete der iranische Rote Halbmond.
      Dabei handele es sich um 71.356 Wohngebäude, 20.399 Geschäftshäuser, 290 Gesundheitseinrichtungen und 600 Schulen.
      Außerdem seien 17 Zentren des Roten Halbmonds, 46 Krankenwagen und drei Rettungshubschrauber beschädigt worden.“

  6. Dieser Krieg ist asymmetrisch. Es ist nutzlos Raketen zu zählen.
    Selbst wenn die USA Bodentruppen schicken und die Mullahs die weiße Fahne schwenken, wird trotzdem kein einziger Tanker sicher durch die Meerenge fahren können.
    Was macht eigentlich der US Anleihenmarkt?
    Bevor der Iran kaputt gebombt ist, könnten die USA gezwungen sein Insolvenz anzumelden. Ohne Dollar-Nachschub aus der Golfregion überlebt die USA nicht.

    1. Die USA haben immerhin eigenes Öl.

      Und was macht der europäische und deutsche Anleihen Markt ?

      Sind die Investoren begeistert über ein Sondervermögen, von dem Bäume gepflanzt werden und Parkbänke aufgestellt werden ?

      Natürlich strengstens gendergerecht, divers, klimaschonend, samt zertifiziertem Baumkuschler und Karmatante für Feng-Shui-Energie !

      1. Du verfängst Dich in Deinen braunen und rassistischen Fantasien. Das „eigene“ Frackingöl der USA reicht selbst nach EIA-Schätzungen nicht mehr lange, wobei die Förderkosten steigen. Generell fördern die USA derzeit ca. 2,6mb/d über ihrem Eigenverbrauch, für die Weltmärkte kein grosser Anteil, etwa so gross wie die iranischen Ölexporte.
        Deine Fantasien über Anleihen sind noch blöder. Wärest Du nicht denkunfähig, würde ich Dir die Bücher von Michael Hudson zum Lernen über Anleihen- und Kredit“vehikel“ empfehlen. Die sind auch nicht gerade optimistisch, aber geben mehr her als Deine stumpfen AfD-Pöbeleien.

        1. @ aquadraht
          Muss man denn immer gleich mit Rassismus, blöde, denkunfähig, AfD pöbeleien usw. kommen. Das zeugt doch nur von ihrem eigenen beschränkten Intellekt und den muss man doch wahrlich nicht wie ein Banner vor sich hertragen.

        2. Es geht nicht um Fantasien.

          Einfach mal einen Blick auf den aktuellen Stand Zins Bundesanleihe DE 10 Jahre bei einem Börsenportal werfen.

          Bei 60 Usd/br wäre Fracking vermutlich Richtung Insolvenz. So hoch sind die Förderkosten nun auch nicht, eher 80-100 Usd/BR.

          Der Brent Spotmarkt Physical steht bei 144 Usd/br. Da ist Fracking für 100 Usd/br die reinste Goldgrube.

          Nur steigern kann man das Volumen nicht sehr viel, für Hormuz Ersatz wird es nicht reichen.

          1. Aktueller Zins Bundesanleihe De 10 Jahre: 3,0032 %

            Es geht aufwärts ! Bald 4% ! Pleitestaaten von Europa, vereinigt euch !

            Wer auf den 10 Jahres Verlauf sieht, kann ziemlich genau die Corona Schulden sehen. Und dann das Sondervermögen. Und nun steigt der Zins stetig an.

          1. Das halte ich für eine Fantasie. Ausser ein paar Offshoreplattformen im Golf von Mexico eher nicht, Ok, es gibt noch Gebiete in Alaska, die unter Umweltvorbehalt stehen. Aber auch die geben so viel nicht her.

            Aber ja, die Ölsande in Kanada (Alberta), deren Förderung bereits an den Grenzen des EROI knabbert, also fast soviel Energie zur Förderung braucht, wie das geförderte Öl enthält.

            Es ist im übrigen in der Tat so, dass sich Fracking bereits vor den Kriegen in der Ukraine und jetzt im Nahen Osten bei Förderkosten ab ca. 60$/brl gerechnet hat, ein Kriterium, das nicht alle Plays mehr erfüllten. Der Preisanstieg bewirkt nun, dass alles noch hektischer ausgebeutet wird.

            Davon wird das Schieferöl aber nicht mehr. Und bei allgemeiner Inflation steigen auch die Förderkosten, und wenn – horribile dictu – die Kriege mal aufhören und die Preise wieder fallen, sieht es doppelt trübe aus mit der US-Förderung.

      2. Da die USA aber starke Konsumenten sind der Weltproduktion, müssen wohl auch die Produzenten dieser Weltproduktion günstig mit Energie versorgt werden. Deren Preissteigerungen durch den Krieg wird als Inflation in die USA übertragen.

  7. In den Ländern, die von den USA seit 2001 bombardiert wurden, befinden/befanden sich insgesamt 51 Stätten des Weltkulturerbes. Allein im Iran gibt/gab es 27. Vordergründig mag es „nur“ um Öl und Auslebung von Mordlust gehen. Aber anscheinend geht es auch um Auslöschung der (Menschheits-) Geschichte.

    (Und natürlich auch um Klimaschutz, Gesundheitsvorsorge, Sicherung der Rente und Unterbindung von Desinformation. Deshalb ist es zwingend notwendig, die Mehrwertsteuer zu verdoppeln, ebenso wie die Diäten.)

    1. Aber anscheinend geht es auch um Auslöschung der (Menschheits-) Geschichte.

      Aber nicht doch! Woher wissen Sie denn so genau, dass die pösen Perser überhaupt Menschen sind? Nach Sepp Borrell sind die doch Teil des Dschungels, also irgendwie „Halbaffen“. Sie wollen doch nicht ernsthaft solche Dschungelbewohner mit den Insassen unseres güldenen Steingartens vergleichen und denen eine wie auch immer geartete Zivilisation oder Geschichte zuschreiben?!

      Aber mal ein paar nicht-zynisch-intendierte Gedanken. Denn Frantz Fanon schrieb in Schwarze Haut, weiße Masken:

      Keinem Antisemiten käme es zum Beispiel in den Sinn, den Juden zu kastrieren. Man tötet oder sterilisiert ihn. Der Neger dagegen wird kastriert. Der Penis, Symbol der Männlichkeit, wird vernichtet, das heißt verneint. Man erkennt den Unterschied zwischen den beiden Haltungen. der Jude wird in seiner konfessionellen Persönlichkeit, in seiner Geschichte, in seiner Rasse, in den Beziehungen getroffen, die er mit seinen Vorfahren und seinen Nachkommen unterhält, im Juden sterilisiert, töten man den Stamm; jedes Mal, wenn ein Jude verfolgt wird, verfolgt man in ihm die ganze Rasse. den Neger aber trifft man in seiner Körperlichkeit. man lyncht ihn als konkrete Person. als aktuelles wesen ist er gefährlich. Die jüdische Gefahr wird ersetzt durch die Angst vor der sexuellen Potenz des Negers.

      Ich wiederum möchte ergänzen: Beim Muslim – gerade bei den „uns“ seit viereinhalb Jahrzehnten in Endlosschleife präsentierten pösen „Mullahs vom Golf“ – koppelt der Westler einfach das Bild von „archaischer Religion“ mit der Furcht vor sexueller und kultureller Bedrohung zusammen. Gewiss eine so wilde wie schlüssige Mischung aus Körper-Angst (wie im Falle des „Negers“) und Furcht vor „Zersetzung“ beziehungsweise „kultureller Degeneration“ (wie im Falle der „jüdischen Gefahr“). Aber sehr wirksam, gerade massenwirksam!

      Was hier läuft ist nichts anderes als die Rassifizierung des Anderen über seinen Körper und zugleich über seine Religion. Und dieser ominöse „Andere“ ist natürlich immer die eigene Frage als Gestalt. Es ist die verdrängte Dimension der eigenen Geschichte, des eigenen Tuns, des eigenen Seins (obgleich Habens hier wirklich treffender wäre) – gerade in den Dimensionen von Sexualität, Gewalt, Irrationalität etc. Der „Orient“ als besonderer Dschungelabschnitt wird seit Äonen als Gegenbild zum westlichen „Garten“ verwendet und medial wie politisch verkauft als Raum von Despotismus, Rückständigkeit und sexueller Perversion. Von Exzess und /oder Unterdrückung, von fanatistischer Anti-Sinnstiftung und „irrationaler Macht“. Der orientalische „Schmutzaffe“, der uns bedroht, ist so unaufgeklärt und rückständig wie zugleich sexuell und moralisch gefährlich. Deswegen muss er bekämpft, aufgeklärt und mit den Segnungen der Zivilisation beschenkt werden. Der Iran war eigentlich auf einem guten Weg, aber dann sind die Affen aus dem Käfig gebrochen und wir haben sie nicht mehr eingefangen gekriegt.

      Und nun ist es natürlich Usus und bekannt, dass Kriege von offen Lügen, von moralischer Empörung und jeder Menge Schutzbehauptungen („Wir wollen die armen Kopftuchmädchen befreien, deswegen bomben wir sie tot!“) begleitet werden, begleitet werden müssen. Im Falle des Iran kommt aber einfach nur der besondere Wert der symbolischen Attacke hinzu, weil er nun mal eine uralte Hochkultur mit extrem langen staatlichen, literarischen, wissenschaftlichen… Traditionsketten ist. Farsi hat sich über fast 3000 Jahre entwickelt, ist relativ zugänglich und lingua Franca. Zoroastrische Elemente, die Königs-Ideale und diverse kulturelle wie kulinarische Praktiken haben sich nicht unbedingt trotz sondern wegen des Islams gehalten… Etc. pp. Die Kontinuitätslinie ist dort – wie auch bei China und anderen – einfach spürbar. Die Stätten sind identitätsstiftende Orte.

      Demgegenüber haben wir es westlicherseits bei den Hauptaggressorstaaten mit Ländern zu tun, die allenfalls Geschichtsstummel aufweisen, obendrein solchen, die man als nichts anderes denn Schneisen von Blut und Eisen bezeichnet muss. Die USA sind 250 Jahre alt, Deutschland 155 Jahre (Das HRRDN war multiethnisch und alles andere als national-deutsch!) und Israel 78. Demgemäß treffend ist der Joke dieser beiden pösen Kopftucheulen hier, obgleich man natürlich in allen drei Ländern (und auch in Israel) historische Stätten oder Kulturgüter findet. Nur haben viele von ihnen wenig mit der kapitalistisch-imperialistischen Westkultur oder diesen drei Nationalstaaten zu tun oder wurden von dieser sogar überformt beziehungsweise kommodifiziert. Wenn nicht noch zerstört. (Man muss sich da nur anschauen, was hierzulande an historischen wie anderen Schätzen für Autobahnen und Sonstiges vernichtet oder allenfalls mit „Notgrabungen“ bedacht wurde. Dafür nimmt man die hübschesten und vermarktbarsten Ruinen, schreibt sie einfach der aktuellen Gesellschaft zu – und macht Cash, obgleich die heutigen Gesellschaften oft nichts mit ihnen zu tun hatten. Das machen freilich alle Staaten, nicht nur diese drei. Es ist ein ganz normales nationales Treiben, aber im Westen mitunter auf besonders wackeligen Füßen.)

      Langer Rede, kurzer Sinn: Der Westler muss die iranischen Traditionsketten systematisch ausblenden und das Land auf Kopftücher, Fanatismus und orientalische „Irrationalität“ reduzieren. Weil man sonst merken würde, dass dort Menschen leben. Menschen, in deren Gesellschaft wir seit über 130 Jahren munter herumpfuschen, der heutige Krieg ist nur der momentane Gipfel in einem Gebirge voller Grausamkeiten, die wir jenem Land bereits antaten. Der Westler muss also die Augen verschließen vor dem Erbe der „dortigen“ Bewohner und ihrer Kulturen wie Ethnien. Er muss es schaffen keine Berge, Flüsse, Tiere… von „dort“ beim Namen nennen zu können. Nicht zu wissen, wie viele Provinzen es „dort“ gibt, was die Nationalgerichte sind oder wen es neben Rumi noch gibt. Und er schafft es!

      Man löscht die Geschichte, man löscht das Sein des Anderen und tauscht es ein gegen ein vielseitig nutzbares Feindbild. Und da der Feind nun mal eine Antithese ist, kann man gegen ihn munter kartätschen und vergewaltigen und seine historischen wie modernen Stätten in Staub verwandeln. Er ist der Undermen. Und im Dschungel gibt es keine Geschichte. Nur eine Geschichte über den Dschungel, die besagt, dass er der Hort pöser Schmutzaffen ist. Die beschießt man wie gesagt nicht nur militärisch, sondern auch symbolisch. Als Andere, deren Kultur, Vernunft und Daseinsberechtigung nicht nur einfach zu bestreiten sind – sondern bestritten werden müssen.

      Sonst würde man innerlich wohl zerspringen.

      1. @Altlandrebell: Nach den Kommentaren in dieser Herrgottsfrühe, konnten Sie
        hoffentlich sehr entspannt schlafen. Ich würde gern sagen: Weiter so !!, aber
        sich nachts so hochzuregen, kann nicht so richtig gesundheitsfördernd sein.
        Bleiben Sie gesund !!!

        1. Danke für die freundlichen Worte!

          aber sich nachts so hochzuregen, kann nicht so richtig gesundheitsfördernd sein.

          Bin ja schwerbehindert und Schmerzpatient. Wenn ich nachts ohnehin nicht schlafen kann, dann tippe ich eben mitunter ein paar launige Sager ein. Und der Artikel hier schrie einfach nach einer Antwort. Vielleicht sollte ich mir wirklich einen Blog für mich zulegen, als Abflusskanal, und einfach ein paar mehr oder weniger lange Groschen hier und da einstellen… Andererseits finde ich Blogs immer noch ziemlich eitel. Muss ich nochmals durchdenken.

      2. Ihr letzter Absatz sehr gut getroffen. Das Gleiche gilt für Rußland, vielleicht sogar noch mehr als für den Iran. In Europa.

        1. Grüße Sie!

          Das Gleiche gilt für Rußland

          Ja, in der Tat. Russland und China sind natürlich auch bekannte Feindbilder der westlichen Steingärtner, die ihre bestimmten Spezifika aufweisen. Das hervorstehende am Moslemhass ist freilich, dass er – wie gezeigt – im Grunde die Charakterisitiken des Antisemitismus und des Rassismus gekonnt amalgamiert.

  8. Diese Prozente sind albern. Wir wissen nicht, wie viele Raketen der Iran jeden Tag, jede Woche, jeden Monat herstellt.
    Was die Abschussrampen angeht, sind das in der Regel Tieflader-Auflieger mit hydraulischer Hebeeinrichtung (Erector) und etwas Abschzusselektronik. Das kann die iranische Industrie zu Hunderten herstellen, jede Woche.
    Bei den schweren Raketen ist das nicht so viel anders, nur dass die Zugmaschinen und Auflieger grösser sind und etwas anspruchsvoller in der Herstellung. Trotzdem ist das keine „rocket science“, und selbst die beherrschen die Iraner.

    1. „Keine Ahnung, aus welchem Arsch Du Deine Daten ziehst.“ Im Westen kosten taktische Raketen: Hunderttausende bis mehrere Millionen USD und Abfangraketen (z. B. Patriot PAC-3): 3–5 Mio. USD pro Stück und Patriot PAC-3 Launcher (USA) mobile Startplattform für Abfangraketen häufig im Bereich mehrere 10 Mio. USD pro Launcher. Das spricht nicht dafür, dass sie einfach und billig hergestellt werden können.

      1. Man sagt nicht Arsch!
        Nicht alle Raketen sind gleich und es macht einen gewaltigen Unterschied ob man damit ein recht schnelles bewegliches Ziel wie z.b. eine Rakete im Anflug oder ein feststehendes Ziel treffen will.
        Für eine billige Rakete nimmst du eine Dose Red Bull und füllst sie mit Treibstoff. Aber für ein Raketenabwehrsystem brauchst du dann schon ein wenig mehr.

        1. Arsch sagt man nicht, das ist sehr richtig. Das war in Anführungszeichen, weil der Satz von Aquadraht stammt, als Reaktion auf einen Kommentar von mir.

  9. Das sind dann schon 10mal mehr als die 5% vor zwei Wochen. 🥳 Und obendrein ist jetzt auch noch ein Kampfjet abgeschossen worden, möglicherweise sogar noch ein Flugzeug.
    Ich vermute, dass der Iran in den letzten Wochen massive russische und vielleicht auch chinesische Hilfe bekommen hat und seine Luftabwehr und Raketenpräzision nun deutlich stärker ist als vor dem US-Angriff. Das würde auch das russische „Einschlafen“ im Ukrainekrieg erklären – da sind offenbar Prioritäten gesetzt worden.
    Die Gegenleistung? Wer weiß – mich würden direkte iranische Angriffe auf die Ukraine jedenfalls nicht überraschen.

  10. Heute war wohl ein schwarzer Tag für die Epstein Koalition. Erst eine F15, Zeitgleich eine F16 und dazu noch eine A10 und nen Black Hawk down. Autsch und dazu wohl mindestens ein lebender Pilot in Iranischer Gefangenschaft. Das freut die Epsteins mit sicherheit nicht sonderlich. Mal schauen was da über Ostern noch so alles vom Himmel fällt.
    Jedenfalls ist dieser Völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Epstein Kinderficker Koalition USA-Israel gerade mächtig am eskalieren und wenn es so weitergeht, der Petrodollar am Implodieren. Wird spannend wie die USA dann ihr defizit finanzieren wollen.

  11. „Hier sind die Fakten: Die iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen sind um 90 Prozent zurückgegangen, ihre Marine ist ausgelöscht, zwei Drittel ihrer Produktionsanlagen sind beschädigt oder zerstört, und die Vereinigten Staaten und Israel verfügen über eine überwältigende Luftüberlegenheit gegenüber dem Iran.“

    Das Problem mit den Fakten ist, dass diese nicht dazu geeignet sind, nun die Aussagen des Berichts zu widerlegen. Rückgang um 90% bzgl. der gestarteten Raketen und Drohnen bedeutet eben nur, dass weniger Drohnen und Raketen gestartet wurden, nicht, dass damit 90% der Kapazitäten für den Abschuss zerstört wurden oder 90% der Startrampen und 90% der Raketen zerstört wurden.

    Auch wenn 0% der Anlagen zerstört und 2/3 der Produktionsanlagen beschädigt wurden, wäre die Aussage bzgl. der Zerstörung/Beschädigung der Produktionsanlagen korrekt. Es wäre damit dann aber noch nicht klar, was nun hier als eine Beschädigung einer Anlage angesehen wird. Reicht schon ein Kratzer an einer Gebäudefassade aus (oder eine Beschädigung an einem einzelnen Klo oder Sanitärenanlage in der Produktionsanlage)? Ohne eine Definition was nun als Beschädigung angesehen wird, ist die Aussage deshalb nichtssagend, da damit nicht klar ist, ob eine Beschädigung an einer Anlage auch eine Beeinträchtigung der Funktion der Anlage beinhaltet (und falls ja, in welchem Umfang). (Je nachdem, was man als Beschädigung einer Produktionsanlage ansieht, wäre auch die Aussage das 100% der Produktionsanlagen zerstört oder beschädigt wären korrekt und zwar unabhängig davon, um was für Produktionsanlagen es sich handelt – wobei dieses auch auf alle Produktionsanlagen jeglicher Staaten und Firmen zutreffen würde, da sicherlich jede Anlage irgendwo eine kleinere Beschädigung hat und zwar selbst bei einer frisch neugebauten Produktionsanlage).

    Zur Marine. Nun sofern man nur Schiffe in Schiffsklassen, wie diese die US Navy hat, als Marine ansieht, dann könnte man vielleicht davon ausgehen, dass die Marine ausgelöscht wurde, da man kleinere Schiffe (welche der Iran als Teil der eigenen Marine ansehen könnte, von den USA nicht als Schiffe der Marine angesehen werden). Ansonsten wie sieht es mit Schiffen aus, die üblicherweise eher zur Küstenwache gezählt werden (und nicht als Teil der Marine). Sind die bei der Aussage mit beinhaltet. Wie sieht es mit „Kriegsschiffen“ aus, die nicht Teil der regulären Marine des Iran sind (sondern eher Teil der Revolutionsgarde), wurde die mitgezählt.

    Und natürlich verfügt der Iran nicht über die gleiche Anzahl von modernen Kampfflugzeugen (und Bombern), wobei dieses wohl auch nicht die Strategie des Iran war (nun hier im Falle eines Falles mit dem jetzigen Gegner mitzuhalten). Die Aussage ist damit natürlich dann doch eher offensichtlich (und trivial). Ist aber eben auch nicht dazu geeignet nun den Bericht zu widerlegen.

    Es ist sogar so, dass sowohl der Bericht als auch die Aussagen der Sprecherin des weissen Hauses gleichzeitig der Wahrheit entsprechen könnten, da die Sachverhalte dann doch durchaus nichts miteinander zu tun haben könnten.

  12. Habe ich irgendetwas verpasst, oder gab es bisher keine Erklärung zur Löschung der Kommentare zum Artikel „Ihr mögt es nicht, wenn Israel sich verteidigt “ ? V.a., wenn man sich die Ausführungen unter „Über uns“ auf diesem Blog anschaut, mutet das schon etwas seltsam an. Sollte der Grund dafür Druck von außen sein, kann man ja auch Erklärungen verklausuliert oder metaphorisch bringen.
    Aber eines sollten sich gewisse Stellen, so sie denn verantwortlich für gewisse Vorgehensweisen sein sollten, immer vor Augen halten : es gibt gewisse Grenzen, die man nicht überschreiten sollte…

    1. Tach auch!

      Versuchen Sie mal den Titel eines gewissen Buches eines gewissen Ivan Illich, das irgendwas mit Ente ohne E und Schule zu tun haben könnte, hier in die Maske zu setzen. Ihr Kommentar wird nicht angenommen werden und Sie wieder auf der Homepage landen. Der Monotone hat es zu aktiven Zeiten auch probiert, bei ihm hat es auch nicht geklappt.

      Das muss ein sehr gefährliches Werk sein, sag ich nur…

      So, ich bin raus – muss heute noch zur Beruhigung Alarm für Cobra 11 gucken. Sie wissen schon, diese Dokusendung über das was, tagtäglich bei Ihnen in NRW so passiert…

      1. Nacht auch…
        Werter Altlandrebell, schön, endlich mal wieder von Ihnen zu hören (bzw. zu lesen).
        Aber bitte sparen Sie sich doch in Zukunft das „Ich bin raus“. Entweder Sie bringen einen Ihrer immer wieder lesenswerten Kommentare (unabhängig davon, ob man denen beipflichtet oder nicht) oder eben nicht (bzw. machen eine kürzere oder längere Pause). Aber dieses (nicht nur von Ihnen praktizierte) „Ich bin raus“ hat für mich immer wieder so etwas latent Pathetisches. Ich bin hier selbst regelmäßig „raus“, da mich viele Themen bzw. deren permanente Wiederholung (mit Ausnahme z.B. des Artikels von RdL zum Thema Dogru) eher langweilen. Aber das muss ich nicht jedes Mal ankündigen.
        Lassen Sie uns doch lieber regelmäßig inhaltlich mit Bonmots, Bonbons, Bonobos und was weiß ich noch alles um uns werfen…😛😉🤨

        1. Übrigens gibt es ab und zu im ÖRR doch etwas Sehenswertes.
          Habe vor kurzem den Polizeiruf 110 : Sabine gesehen. Ich finde, so ganz abwegig von der Realität war der nicht…

          1. Aber dieses (nicht nur von Ihnen praktizierte) „Ich bin raus“ hat für mich immer wieder so etwas latent Pathetisches.

            Ihr Kommentar war schlicht der letzte, zu dem ich heute Früh in meinem Word-Dok etwas aufschrieb (freilich nicht der letzte, den ich hier einstellen konnte – zwei, drei andere musste ich erst umschreiben, bevor ich sie dann hochgeladen bekam). Deswegen schrieb ich einfach „Ich bin raus“ im Sinne von „Ich mach für heute Schluss“. Ein launiger Sager, mehr nicht. Ich hätte auch „San Frantschüssko“ schreiben können oder „Bis Peter“.

            Ansonsten habe ich in der Tat nur wenig Zeit und Nerv momentan für das Bällebad hier. Wann ich hier endgültig raus bin, wird sich zeigen. Ich schrieb ja schon mal, dass ich dieses Jahr sicherlich weniger hier auftauchen werde und dabei bleibt’s auch.

        2. ++ Ich kann es auch nicht lassen, immer mal wieder meinen Senf reinzuklatschen, aber ohne echte Begeisterung. Irgendwie ist die Luft raus.

    2. @Brian
      Ich hatte das ja auch schon angesprochen. Gerade für Overton mit seinen (fast) allsonntäglichen Triaden von R.d.L. über „was man alles nicht mehr sagen darf.. und die Gesinnungs- bzw. Moral-Überwachung“, nebst zahlreichen anderen Artikel zum Thema Meinungsfreiheit, sowie des – zumindest nach aussen vermittelten – Selbstverständnisses, halte ich den bisher totgeschwiegenen Vorgang für ebenso skandalös wie entlarvend. Nicht, dass ich dem Verein hier je wirklich getraut hätte – schon das eiserne Festhalten an Google/Youtube als einziger Plattform für die Videos, inkl. der Bettelei um Abos, macht mich ja skeptisch.
      Würde man es mit den eigenen Moralvorstellungen ernst meinen, hätte man auch gut mal einen Transparenzbericht zu allfälligen Anfragen des VS oder anderen Stellen zu Mail/IP-Adressen bringen können… immerhin ist das Kommentariat für die Wächter über *Unseredemokratie* doch eigentlich ein hübscher Honeypot. Ja, früher hätte man drüber gelacht, heute hat man Bademäntel auf Lager. Das Schweigen von Overton zum Lösch-Vorgang der gesamten Kommentare ist jedenfalls alles andere als vertrauensbildend.

      1. Es scheint irgendwie Strategie von Roberto zu sein irgendwelche Lösch oder Sperraktionen, weder zu erklären, noch zu rechtfertigen, noch zu kommentieren. So weiß dann niemand nach welchen Kriterien das geschieht. Möglicherweise möchte er sich damit ne Menge Diskussionen ersparen, das Ganze so unkommentiert zu machen.
        Ich halte das aber für einen großen Fehler!

  13. Ich bin ja nicht für den Ausschluss von Ländern aus internationalen Wettbewerben, wenn sie Kriege führen. Aber im Zuge des Ukrainekriegs würde Russland von allen Sportveranstaltungen ausgeschlossen. Konsequenterweise hätten jetzt die USA und Israel ausgeschlossen werden müssen. Aber das ist wohl zu viel verlangt. Das zeigt die Heuchelei. Und im Übrigen, die Ukraine ist mir ernsthaft egal. Weil dort massenhaft nazistisches Gedankengut gefeiert wird. Mir tun nur die verheizen Soldaten leid, die für eine Camarilla und deren Nazichergen sterben müssen.

    1. Konsequenterweise hätten jetzt die USA und Israel ausgeschlossen werden müssen.

      Was ist eigentlich mit Deutschland? 155 Jahre alt, zwei Weltkriege ausgelöst, mindestens ein Dutzend Völkermorde begangen oder aktiv unterstützt in der Zeit, von der laufenden Beteiligung an der Vergewaltigung des Irans durch Bereitstellen von Basen, Geheimdienstinformationen / Aufklärung und mutmaßlich auch Tankflugzeugen etc. ganz zu schweigen…

      Wenn man schon mit der Aussperrerei anfangen will, warum beginnt man dann eigentlich nie vor der eigenen Türe? „Die“ Deutschen sind einfach keine armen Opfer der Amis und Israelis. Ihre herrschenden Klasse hat ihre eigenen Interessen und macht beim westlichen Stadel fröhlich mit – getrau des alten Mottos: Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt!. Und viele Leute unterstützen das Treiben tagtäglich als Wasserträger und Speichellecker. Viele weitere wählen weiterhin Altparteien oder Pseudoalternativen. Sie wählen Blau, Grün, Schwarz – und wundern sich nach der Wahl blau, grün und schwarz geprügelt zu werden. Das ist allenfalls als verstörend zu bewerten.

      Mir tun nur die verheizen Soldaten leid, die für eine Camarilla und deren Nazichergen sterben müssen.

      Fairer Punkt. Mir tut freilich jeder leid, der gewaltsam und nicht-selbstbestimmt zu Tode kommt.

      Es sei aber zugleich noch darauf hingewiesen, dass viele der weltweit eingesetzten Soldaten keine Zwangsrekrutierten sind. Die GIs am Golf wurden nicht mittels Knabenlese ausgehoben, von Pascha Trump beschnitten und von Hegseth mit der Knarre am Kopf in eine C-130 gezerrt. Und auch viele ukrainische Soldaten haben sich freiwillig gemeldet, von den Nazis dort ganz zu schweigen. Das sollte einfach mitbedacht werden. Viele dieser Leute wirken freiwillig mit, aus Überzeugung. Auch sie sind nicht einfach Opfer, sondern Täter. Und auch in der Ukraine bestehen Möglichkeiten sich zu entziehen. Das sollte nicht vergessen werden – das Beispiel derjenigen, die in den Untergrund gehen, zeigt es deutlich.

      Die Mädchen in der Schule von Minab wiederum, die Bewohner libanesischer Stadtviertel oder der arme Opa im Donbass – die haben sich ihr Los nicht freiwillig ausgesucht. Die mussten unter den freiwilligen Entscheidungen anderer leiden und verloren durch diese ihr Leben.

  14. tldr: Hitler hatte seine Geisterarmeen, mit denen er unzählige feindliche Legionen vernichtete – heuer zerstört man einfach jede Menge Beate-Uhse-Modelle, Dummies und Attrappen. Die Abschussrampen bleiben derweil intakt – im Gegensatz zu Humanismus und menschlicher Ethik. Die bringen aber – wie die EAV schon vor Jahrzehnten dichtete – keine Kohle, darum hammas auch nicht nötig.

    Und die Groschen gibt’s hier. ⬇️

    1. TEIL I

      Wenn es stimmt, was CNN nach Auskunft von amerikanischen Geheimdienstquellen berichtet, scheint der Iran sich von besser auf den schon lange drohenden Angriff vorbereitet zu haben.

      Ja, wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär‘…

      Erstens: Was CNN „schreibt“, ist vorgefiltert und wird mit einer bestimmten Absicht rausgehauen. Da braucht man stets nicht eine Prise Salz, sondern ein randbefülltes Streufahrzeug, wenn man deren Beiträge „genießen“ will. Sprich: Diese Geheimdienstquellen nutzen CNN als porte-parole für ihren Sabbel, so wie die hiesigen Schlapphüte auf SZ und NDR („Rechercheverbund“ blablabla) beziehungsweise SPON als ihre treuen Vereinszeitschriften bauen können. Und der Sabbel wird rausgehauen, um bestimmte Narrative zu pflegen – hier schwankt es irgendwo zwischen Productplacement, Durchhalteparolen, Chefbebauchpinseln und lupenreinem Infight.

      Zweitens: Jeder, der sich ohne westliche Brille mit dem Thema beschäftigt, sich von 45 Jahren „Pöse-Mullahs“-Indoktrination befreit hat und Grundkenntnisse in Militärkunde aufweist, hat wissen können, dass die plöden Perser nicht dumm und unvorbereitet wie zwanzig Meter Feldweg bei Waldbröl in der Gegend herumstehen würden. Der letzte Elch vor Backnang hat das wissen können. Spätestens wenn er über den Zaun lugte und in den letzten Jahren die al-Ḥūṯiyyūn betrachtete – ja genau die al-Ḥūṯiyyūn, die in der Westpresse immer so als eine Art Sugargirls Teherans präsentiert werden, es aber nicht mal in Nuancen sind. (Es fängt damit an, dass sie Fünfer-Schiiten sind (freilich ein dusseliger Begriff) und religionstechnisch betrachtet dem Riad deutlich näher stehen als Teheran – aber wer interessiert sich schon für islamwissenschaftliche Aspekte.) Diese „völlig von Teheran gesteuerten Fanatiker“ aus dem Weihrauchland haben den Westlern im Roten Meer eine sehr schmerzhafte Niederlage zugefügt, die neben dem Verlust von einem Dutzend Drohnen und Kampfjets auch mit Milliardenkosten an vergeblich verpulverten Bomben, Raketen und sonstigem Dreck einherging. (Den Stolzdeutschen gelang es mit dem Kanonenboot Panther der Fregatte Hessen immerhin fast eine Drohne der Amis abzuschießen.)

      Wieso sollte der Iran, ein vielfach größerer und potenterer Staat, also unvorbereiteter oder schlechter agieren? Zumal er – wie die Jemeniten – ebenfalls seit Jahrzehnten unter den Invasionen und Vergewaltigungsaktionen der Westler und ihrer regionalen Askaris leidet und der Angriff – Zitat Artikel – „schon lange drohte“? Weil man das im Westen so gewünscht hat? Weil man immer brav Werke wie „Nicht ohne meine Tochter“ gelesen und mit seinen hier dick gefütterten Jubelperser*innen wie *außen geschwätzt hat, die die pösen Mullahs für Blättlein im Wind hielten? Nun, bei diesem Thema sehe ich in der Tat so einige Windbeutel, aber es sind nicht die pösen Perser, sondern eher die Leute vor meiner Haustür… insbesondere die Stolzdeutschen und Tagesklaugucker die einfach nicht die Pfoten von anderer Leuten Angelegenheiten und Länder lassen können…

      Trump erklärte am 26. März, es seien 90 Prozent der Startrampen und 90 Prozent der Raketen zerstört worden. Die israelischen Streitkräfte erklärten, sie hätten alleine 330 der 470 Raketenabschussrampen zerstört.

      Ja, das ist schön, dass die das schwätzen, um davon abzulenken, dass sie seit Wochen nur Mädchenschulen, im Bau befindliche Autobahnbrücken, Fabriken und Wohngebiete plattmachen, weil sie an die wirklich „vulnerablen“ Ziele nicht rankommen. Im Netz hat sich für das Vorgehen der westlichen Epic-Failure-Koalition übrigens der Fachterminus „Sandschlagen“ breitgemacht. Ist wie damals in Ihrer Jugend beim Vietnamkrieg, da hat man auch ein Land – und zwei seiner Nachbarn gleich mit – mit Bombenteppichen geflutet, in der Hoffnung irgendwas damit zu bezwecken. Gebracht hat es freilich wenig, außer na Menge Tote und am Ende mussten die Westler dann mit Chinooks stilecht ausgeflogen und mit der 707 nach Teheran weitertransportiert werden. Wo sie sich dann in Spielhöllen, Pornokinos, Besäufnisbuden ihre „zivilisatorischen Errungenschaften“ und „edle Moral“ etc. auslebten, nachdem Saigon plötzlich off limits war. (Vielen Einheimischen gefielen die Spielhöllen, Pornokinos, Besäufnisbuden mysteriöserweise nicht so gut, obwohl obendrein auch noch der iranische Lebensstandard unter dem Schah – im Gegensatz zu Vietnam-evakuierten „Expats“ und von ihren Luden profitierenden Jubelpersern – nicht so dufte war. Schlicht ein Fall für Galileo Mystery.)

      BTT – zitieren „wir“ doch einfach mal zum Thema Simplicius76, der – neben den Leuten von The Cradle und Kit Klarenberg – zu dem ganzen Stadel weiterhin die interessantesten Analysen raushaut. Er schrieb bereits am 08. März:

      According to them, Iran had over 400 launchers, and 150 of them were directly “destroyed” while another 150 were temporarily “buried” underground, wherein presumably the tunnel entrances of their storage bases were hit.

      We must first note that launchers specifically refers to the missile truck platforms, not the missiles themselves. Iran may have thousands of missiles, and Israel is bragging about destroying the launchers which are just trucks which can easily be rebuilt; that’s not to mention Iran has many missiles said to launch directly from the ground, without launcher vehicles.

      Secondly, the problem with the above stories is that they are virtually identical to the reports given to us during the previous 12 Day War in June 2025. Here’s a Jerusalem Post article dating June 16, 2025:

      [Anm. CR: Link zu jenem Bericht findet sich im Artikel]

      So, back then they likewise “destroyed” 120 launchers—an oddly similar number—and this represented “one third” of Iran’s launchers, which would be about 360. Keep in mind this is from the first few days of the 12 Day War—by the end of it, Israel had claimed that “two thirds” of Iranian launchers were destroyed, or around ~250, according to this Times of Israel article dated June 24, 2025:

      We are then to believe that since that time in 2025, Iran rebuilt its entire stockpile of launchers to over 400 once more. It would seem—according to these numbers—that Iran is able to build about 40 launchers per month in order to have rebuilt ~300 or so of them in the 7-8 months that have transpired since then. Western figures claim Iran also builds 100+ ballistic missiles per month, though it’s likely that number is much higher because we know Russia builds 60+ in Iskanders alone, and Iran has dozens of different ballistic types.

      Just to humor the Israeli propaganda: even if they did destroy these numbers of Iranian launchers, why would that be considered catastrophic in any way when Iran was able to verifiably rebuild its entire stockpile from even far worse attrition last time? That’s without even saying that Iran now has a higher total (420+ claimed) than its previous total during the 2025 war (~350 claimed).

      Quelle: hier

      Vielleicht sind da ja Axolotl eingekreuzt oder die reparieren sich über Nacht von selbst? Oder mit Hilfe der Teheraner Mainzelmännchen?

      Im Ernst: Diese ganzen ollen Zahlenspiele und -figuren kann man der Jetti-Tanten vorsetzen, tauglich sind sie nicht. Unterm Strich lässt sich festhalten: Die Westler zerstören jede Menge Beate-Uhse-Modelle und sonstige Dummies, die iranischen Kapazitäten wurden dadurch bisher allenfalls peripher eingeschränkt (der Autor kommt am Ende sogar selbst drauf). Und das, was an wirklich vitalen militärischen Dingen zerstört wurde, lässt sich ziemlich schnell wieder herrichten. Nochmals Simplicius:

      The reason is the types of attrition the US and Israel have inflicted upon Iran are verifiably reparable and recoverable: they themselves have admitted that Iran went from 70-90% destruction of its missile launching capabilities to full replacement in just months, since the last war of 2025. Whatever Iran is losing now can be rebuilt by the end of this year. But what the US has lost is irreplaceable. We continue to receive new satellite confirmations of utterly priceless radars worth billions having been obliterated by Iran’s precision strikes.

      Der Iran ist eben der dezentralisierte Spieler in dieser Partie Menschenschlachten, der setzt auf kostengünstige, ersetzbare und mit verschiedenen Sicherheitsnetzen versehene Güter wie Einheiten. Das unterscheidet ihn vom ihn zu vergewaltigen suchenden Westler, dessen Spielweise sich mit dem Slogan „Teuer – und schlecht“ zusammenfassen lässt (ansonsten auch ein guter Spruch um Deutschland einzuordnen). Das wird dann zum Problem, wenn man auf einen Gegner trifft, der mit einem intakten Organisationswesen, jeder Menge Technikbegeisterten und low-cost high-tech-Produzenten aufwarten kann.

      Die iranische Luftabwehr wurde bereits letztes Jahr weitgehend ausgeschaltet.

      Und welchem Wunschdenken entspringt dieser Glaube, Herr Rötzer?

      Die iranische Luftabwehr ist ebenfalls dezentralisiert (siehe: hier). Obendrein sind viele ihrer Bestandteile weiterhin streckenweise unbeliebt, Stiefkinder und Überbleibsel aus der Schah-Zeit. Die Revolutionsgarde setzt lieber auf anderes Gerät als vor Jahrzehnte teuer eingekaufte und nur teuer zu unterhaltende Mühlen. Und was hat der Westler überhaupt erwartet – Luftschlachten über Teheran? Die gab es nicht und wird es nicht geben.

      Ebenso dezentralisiert ist die iranische Marine. Es mag dem gemeinen Westler mit seiner Bombardiererei und Kartätscherei ja gelingen große Überwasserschiffe oder seit Jahren verrostende Mühlen in Flammen aufgehen zu lassen. Toll! Mit allerlei Tricks und Druck und genügend verlogenen regionalen Despoten mag man es auch schaffen ein unbewaffnetes Kriegsschiff fünfzehn Minuten vor dem Einlaufen in einen sri-lankischen Hafen zu versenken die Besatzungen der übrigen Schiffe zu Kriegsgefangenen zu machen und diese Mordbrenneraktion medial rasch wegzupacken (Quelle zum Thema: hier). Aber was sagt das aus, wenn das Rückgrat der iranischen Marine schnelle wendige Boote und dezentralisierte Einheiten sind? Wenn die iranische Luftabwehr so aufgebaut ist wie im Link oben beschrieben? Wenn die Fußsoldaten auf Provinz- und Landkreisbasis organisiert werden, praktisch wie Guerilla-Trupps – unabhängig von zentralen Anweisungen, autonom im Vorgehen? Weil man zwanzig, dreißig Jahre das westliche Treiben im Irak und Afghanistan studierte und natürlich die Vergewaltigungsaktionen im Jemen und Syrien? Wer wird hier ausgeschaltet? Die iranische Verteidigung oder eher das westliche Hirn?

      Dass der Iran in toto nicht mit den Westlern konkurrieren kann, mag sein. Dass er nicht allen westlichen Raketen und Bomben etwas entgegenzusetzen vermag, ist zutreffend. Es ist aber letztlich völlig unerheblich. Der Iran muss einfach nur überleben und seine Kernstrukturen erhalten. Ein alter Mann an der Spitze oder eine rostige Fregatte können ersetzt werden. Es gibt andere Männer und bessere Schiffstypen für diese Schlacht. Ebenso lassen sich junge Kommandanten und unfertige Brücken ersetzen. Es ist für westliche Materialisten sicher schwierig zu verstehen, aber der Iran ist seit Jahrtausenden the empire of the mind (Axelrod) und dementsprechend sind die Ziele seiner Führung in diesem Krieg auch ganz andere. Der Iran spielt das Königsspiel schon sehr lange und kannte bereits viele Eroberer – man hat sie am Ende freilich (oft) assimiliert. Oder zumindest überlebt. Ausgelebt. Trump und die anderen Westler dagegen stehen heuer dumm im Feld wie ihre Eltern sechs Jahrzehnte vorher in Vietnam. Noch ein Land, das einfach nicht vor dem westlichen Imperialismus kapitulieren wollte, trotz aller Vergewaltigungsversuche. Man führt diesen Krieg wie ein Rugby-Match – aber es ist Schach. Ohne Würfel, ohne Zwetschge. Und das setzt anderes Denken voraus. Denken, das man bei westlichen Entscheidern so nicht unbedingt findet. 🤷‍♂️

      Am Ende ist es wie in jedem guten 2000er Videospiel – muss man dann entweder den Schwanz einziehen und auf eine bessere Runde hoffen oder nuken. 🤷‍♂️

      was auch von einer geschwächten iranischen Luftabwehr zeugt

      Das übliche Prinzip hier: Irgendein russischer Verlust / Bock / Problem => Russland kann nix => Russland ist am Ende!

      Jetzt eben in der Version: Irgendein iranischer Verlust / Bock / Problem => Iran kann nix => Iran ist am Ende!

      Und dabei hat der Iran – soweit bekannt – nicht mal einen Bock geschossen! Der Fakt, dass sich der hier maßgebende Vorfall (Abschuss einer F-15E und Rettungsversuche) irgendwo in den Provinzen Ḫūzestān, Buschehr bzw. Boyer Ahmad abspielte, sagt alles. Genauer gesagt: Alles spielte sich in den Küstengebieten ab, die flach sind, im Gegensatz zum Hinterland (Zagros und Co.). Die Westler haben keine Luftraumüberlegenheit, deswegen trauen sie sich allenfalls einige Kilometer ins Land rein, dort wo es keine Hügel gibt und wo ihre Mühlen extrem tief fliegen können, feuern ihre Raketen ab und machen sofort Kehrtwende. Und alles um dem offensichtlich weiter operierenden iranischen Radaranlagen und der von ihr angeleiteten Luftabwehr entgehen zu können. Was eben gestern nur semi geklappt hat. Insbesondere nachdem die lokalen IRGC-Truppen und jede Menge eifrige Dörfler ausschwärmten. Telegram ist voll von Videos, wo eben solche Dörfler mit Kleinkaliberwaffen und AK-47 nach den Amis schießen. Resultat: Ein unter sichtbarer Rauchentwicklung in den Irak zurückgekrochener und bruchgelandeter Blackhawk und ein weiterer, der zwar den abgestürzten Kampfjet-Piloten einzusammeln vermochte, aber „was hit by Iranian small arms fire, wounding crew members on board“ (Quelle: CBS).

      Wen möchte man also mit Aussagen wie „geschwächte iranische Luftabwehr“ hier veralbern? Der erste April war am Mittwoch, heute ist Samstag.

      Das Ergebnis der „geschwächten Luftabwehr“ liest sich übrigens so:

      Today’s reported incidents:

      ➡️F-15E (48th Fighter Wing) — Shot down in southwestern Iran. Pilot rescued; WSO still missing.

      ➡️A-10C Thunderbolt II — Shot down and crashed into the Persian Gulf. Pilot reportedly recovered.

      ➡️2X HH-60G Pave Hawk — Hit during CSAR mission, one crash-landed across the border in Iraq. All crew reportedly rescued.

      Other incidents:

      ➡️KC-135R Stratotanker — Emergency squawk 7700 around 10:00 UTC near Tel Aviv.

      ➡️F-16CJ „Wild Weasel“ (F-16C Block 50/52, SEAD configuration) — Emergency squawk 7700 over Saudi Arabia near the Iraqi border around 15:00 UTC; later disappeared from FlightRadar.

      ➡️KC-135R Stratotanker — Emergency squawk 7700 around 19:00 UTC near Tel Aviv.

      Und so:

      Air defense units of the Islamic Revolutionary Guard Corps report:

      ➡️Two cruise missiles shot down over Khomein and Zanjan
      ➡️Two MQ-9 attack drones downed over Isfahan
      ➡️One Hermes drone intercepted over Bushehr

      Wenn das die „geschwächte“ Luftabwehr im Iran ist, möchte man wirklich nicht der einsatzbereiten, aktiven begegnen.

      Und wenn die pösen Vatniks an einem Tag zwei ihrer Mühlen verlören, zuzüglich zweier beschädigter Hubschrauber und etlicher Drohnen etc., würde hier wahrscheinlich vom „Schwarzen Tag der russischen Luftwaffe“ getitelt, der VS-Clown im Forum würde seinen Gardetag haben und von taz bis FAZ bekäme man in Endlosschleife vorgesetzt, warum russisches Kriegsgerät schon immer ein Haufen Müll war, Putin jetzt am Ende sei und Deutschland gerade deshalb weiter aufrüsten müsse. Vorzugsweise mit genau jenem Dreck, den der Iran da gerade vom Himmel geholt hat. Es ist so langweilig!

      Aber geschieht so was „uns“, gibt es eben Achselzucken oder Gesabbel à la „Blindes Huhn trifft auch mal ‘n Korn“ und ohnehin ist die iranische Luftabwehr ja vernichtet!!1! Immer nur die Augen verschlissen, ganz fest dran glauben und sein Lieblingseinhorn drücken – dann geschieht’s auch (vielleicht).

    2. Teil II:

      Und wahrscheinlich wurden nicht zwei Kampfflugzeuge abgeschossen, sondern nur eines.

      Ne ne – wahrscheinlich wurden nicht bloß zwei Kampfflugzeuge abgeschossen, sondern mehr. Vor ein paar Stunden sind bei DDGeopolitics und anderen auf Telegram weitere Bilder reingekommen. Man wird sehen, wie viele es (offiziell) waren. Und was sich (inoffiziell) abschätzen lässt.

      Zumal die Amis und sonstigen Westler allgemein super darin sind, Verlustzahlen kleinzurechnen, Smartphones einzusammeln, bevor sie Bilder schießen und wochenlang Wolken über „sensiblen Einrichtungen“ zu platzieren. Es sind eben immer so viel Sandstürme am Golf!!1! Wie auf’s Stichwort:

      CNN Türk reporters are forced off the air at a missile strike site in Tel Aviv by Israeli security forces.

      „They are calling us over and stopping the broadcast — they don’t want any filming.“

      Israeli security forces heard on camera: „No filming here! Close it! This is forbidden!“

      Leslie Nielsens „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“-Szene im echten Leben. Nur ohne Humor, dafür mit Schlagstock.

      Dazu passend:

      Casualty Cover-Up”: The Pentagon Is Hiding U.S. Losses Under Trump in the Middle East

      Almost 750 U.S. troops have been wounded or killed in the Middle East since October 2023, an analysis by The Intercept has found. But the Pentagon won’t acknowledge it. U.S. Central Command, or CENTCOM, which oversees military operations in the Middle East, appears to be engaged in what a defense official called a “casualty cover-up,” offering The Intercept
      low-ball and outdated figures and failing to provide clarifications on military deaths and injuries.

      At least 15 U.S. troops were wounded Friday in an Iranian attack on a Saudi air base that hosts American troops, according to two government officials who spoke with The Intercept. Hundreds of U.S. personnel have been killed or injured in the region since the U.S. launched a war on Iran just over a month ago.

      Quelle: hier

      Und The Intercept ist „embedded“, sprich, die operieren auf Basis der konservativsten aller Zahlen, dem offiziösen Regierungssalat. Wer den für glaubwürdig hält, würde wahrscheinlich auch für eine knallhart- investigative Recherche zu den Machenschaften des FC Bayern auf die „unabhängigen Experten“ Hoeneß, Rummenigge und Kahn bauen. 🤷‍♂️

      Persönlich würde ich die Zahl der US-Toten beim laufenden Vergewaltigungsversuch übrigens auf mindestens 100 schätzen, eher mehr und Verwundete kommen selbstredend obendrauf. Aber das sind eitle Zahlenfummeleien, die man mit OSINT nicht aufgelöst bekommt. Zumal auch hier der Konflikt nicht anhand eingenommenen Lands oder zugefügter Zerstörungen entschieden, sondern anhand der Kapazitäten. Und da können Sie sich – wenn’s so weiter geht – ja schon mal überlegen, für was Sie Ihre Benzin- und Lebensmittelmarken verwenden wollen an Weihnachten. Äh, ich meine im kleinen Wellenbrecher-Lockdown.

      Auch die Marschflugkörper an der Küste, mit denen Schiffe in der Straße von Hormus beschossen werden können, seien weitgehend intakt.

      Bernhard von Moon of Alabama hat – ebenfalls vor Wochen – bereits darauf hingewiesen, dass man dort keine Marschflugkörper braucht. Es reicht ein Schlauchboot mit Außenmotor und ein paar Minen oder Benzinkanistern. Oder ein gut positionierter Granatwerfer. Oder ein paar Jungs mit ein paar Kalaschnikows, die sich – analog zur „Piraterie“ in der Straße von Sumatra oder vor Somalia – eine Bordwand hochhangeln. Ich garantiere nach der dritten derartigen Aktion, werden Versicherer und Reeder weiterhin dezent davon Abstand nehmen, ihre Kutter durch dieses Nadelöhr zu jagen. Insbesondere eines, das wie ein Hufeisen-beschaffen ist. Man muss weder Raketenwissenschaftler noch Empire Earth-Nerd sein, um zu wissen, was das den Verteidigern eröffnet.

      Aber die iranischen Streitkräfte haben sich natürlich auf einen Angriff vorbereitet, auch wenn sie sich nach und nach durch „Enthauptungsschläge“ töten ließ.

      Ist heute irgendwie Strudeltag oder warum wird hier eigentlich so viel Quark rausgehauen?

      Erst ist man überrascht, dass die pösen Perser nicht dumm wie die Ochsen vor Kaschau herumstanden und seit Äonen auf den „Tag X“ hinarbeiteten („scheint der Iran sich von besser auf den schon lange drohenden Angriff vorbereitet zu haben“), jetzt ist es irgendwie „natürlich“, dass sie sich vorbereitet haben. Die übliche Doppelstrategie des deutschen Journalismus – die Behauptung kommt in die ersten Zeilen, der Journalismus ganz zum Schluss – oder wat?

      Und nebenbei lassen sich „die Streitkräfte“ durch „Enthauptungsschläge“ töten. Die Streitkräfte sind bloß nicht in Gänze tot und einzelne Entscheider wie oben gezeigt nicht entscheidend. Der Iran fährt – was wirklich jeder hat wissen können – eine Hydra-Strategie, bei der die Köpfe des Fabelwesens sogar noch voll durchdigitalisiert und „remote“ voneinander arbeiten können. Und da die Westler nichts haben um die Köpfe auszubrennen, ist das für sie eben ziemlich blöd:

      That is all to say that his death could obviously mean very little in the grand scheme of things, and all the celebrations from the neocon peanut gallery on social media are premature. The death of Iran’s president Raisi two years ago didn’t lead to the country’s collapse, or any turmoil at all. The strikes have so far done very little in actually attriting Iranian capabilities and a leader can and likely will be swiftly replaced—the potential for a long drawn out resistance still remains on the table.

      (…)

      The other interesting aspect that has emerged from the conflict is the admission by Iran that the state military apparatus has gone into a kind of full-scale war survival mode, wherein various military regional commanders are tasked with responding autonomously without a central command. This was admitted even by Iranian FM Araghchi when he seemed to regret certain targets that Iran had struck because they were not targets chosen by a central authority but rather lone commanders, potentially even rogue ones.

      “Our military units are now, in fact, independent and somewhat isolated, and they are acting based on general instructions given to them in advance.” – Iranian FM Araghchi
      🐻 Translation from diplomatic speak to normal:

      “Well… the Epstein Coalition killed our leader so now the army basically does what it wants.”

      Granted, he says these “independent” commanders are given a kind of general set of instructions but appear to have room to maneuver in their own decision-making. This is akin to submarine commanders in the Cold War who might be deployed for extended periods of time and completely severed from communications under the ocean, and are given a set of instructions along with highly risky ‘discretion’ to act in accordance with their conscience perhaps in the time of a nuclear exchange.

      Big Serge comments on the pros and cons of such a strategy:

      It’s a very weird war.

      Iran prepared for decapitation strikes by pre-authorizing field commanders to retaliate at will. You have the Iranian Foreign minister admitting that military units are mostly out of command at the moment. So in a sense, Iran turned itself into a giant bomb, primed to detonate when it got hit. The Iranian military is essentially weapons free, which makes it hard for them to coordinate or mass strikes. It also makes them unpredictable and difficult to control.

      On the other hand, you have the United States pursuing contradictory war aims. The White House seems to want to negotiate, but decapitation leaves you with nobody who is clearly empowered to negotiate. Since Iran’s military is basically emptying the clip without central direction, it’s not even clear that a ceasefire could be implemented by Iran if they want it. Trump explicitly said that the people they expected to take charge in Tehran are now dead.

      It’s all a recipe for maximum chaos with few brakes. The US has to commit to a throw weight game either until Iran’s strike capability is completely degraded, or until Tehran reasserts central control and can submit to some sort of negotiated ceasefire. The latter doesn’t seem likely because the US is systematically degrading Iranian command and control.

      Multiple sources have now indicated that Iran has rejected various ceasefire offers and appears to be going all out, at least until enough blood has been drawn to satisfy the Iranians’ thirst for vengeance.

      Das ist aus seiner (im Weiteren leider hinter der Bezahlschranke stehenden) Analyse Simplicius‘ hier vom 03. März (Fettungen und Kursiv übernommen aus dem Original).

      Der einzige Grund für diese „Enthauptungsschläge“ muss letztens Endes Börsenspekulation sein. Militärisch bringen sie wie gesagt nichts, wie man auch aus der Konfliktforschungsliteratur leicht erlesen kann. Aber Cash – das bringen sie ein:

      We find that the market does not react to assassinations of low-ranked members of Palestinian terrorist organizations. The market does react strongly, however, to the assassinations of senior leaders of terrorist organizations: it declines following assassinations targeting senior political leaders but rises following assassinations of senior military leaders. To the extent that these reactions reflect expectations regarding future levels of terrorism they imply that the market perceives the first type of assassinations as counterproductive, but the second as an effective measure in combating terrorism.

      Quelle: Zussman, Asaf; Zussman, Noam (2006): „Assassinations: Evaluating the Effectiveness of an Israeli Counterterrorism Policy Using Stock Market Data“, in: The Journal of Economic Perspectives, 20 (2), S. 193–206

      Nun – was ist in der Westbank funktioniert, funktioniert doch sicher auch wo anders? Noch jemand Futures? Coupons? Warme Milch?

      einige Vorbereitungen genannt.

      Ja, siehe Link oben. 🙄

      Auch wenn vereinzelt vor allem Drohnen abgeschossen werden, scheint das „voll integrierte Luftabwehrsystem“ Irans aber nicht besonders effizient zu sein.

      Wie „effizient“ ist eigentlich nochmals das westliche, insbesondere das zionistische? What’s air defence doing? Gulf brother’s morale very high?

      Ach, ganz frisch reingekommen:

      Reports by The New York Times and Haaretz Suggest Damage to Iran’s Missile Capabilities Has Been Widely Overstated

      Reports from both The New York Times and Haaretz point to a consistent conclusion: Iran’s missile capabilities remain resilient, adaptive, and far from neutralized.

      The New York Times, citing U.S. intelligence assessments, reports that Iranian forces are rapidly repairing underground missile bunkers struck by American and Israeli attacks—often restoring them within hours. According to these intelligence findings, Iran has also retained a significant portion of its missile stockpile and mobile launchers. U.S. officials acknowledge that, despite weeks of bombardment, Iran still possesses the capability to sustain regular strikes and maintain long-term deterrence in the region.

      Haaretz adds important detail on how Iran is actively evolving its tactics. The pattern of missile fire changes every few days, with strikes shifting geographically across Israel to create what Iranian officials describe as “equations of response”—targeting strategic and industrial sites in reaction to Israeli actions. Coordination with regional allies, including Hezbollah and forces in Yemen, further demonstrates a broader, networked capability.

      Crucially, Haaretz confirms that many reported “destroyed” launchers were in fact only temporarily disabled—“corked” inside underground bunkers. Iran has developed methods to reopen these sites within roughly 12 hours, using engineering equipment to clear debris and resume launches, even from improvised shafts. This aligns with New York Times reporting on Iran’s rapid recovery of damaged infrastructure.

      While the overall number of daily launches on Israel is relatively controlled—around 20 per day—the strikes are deliberate, sustained, and strategically timed. Rather than exhausting its arsenal, Iran appears to be managing its resources carefully, maintaining continuous pressure while preserving strength.

      Taken together, both articles admit that claims of decisive degradation of Iran’s missile forces are overstated. Instead, Iran has demonstrated an ability to absorb attacks, adapt its tactics, coordinate regionally, and continue projecting power—highlighting a level of military resilience that challenges expectations.

      Quelle: hier

      Tja, auch wieder regierungsamtliche Postillen, auch um Kalmierung bemüht. 🤷‍♂️

      Wer sich ein Bildnis machen will, um irgendwann annäherungsweise ans tatsächliche Bild heranzukommen, schaut sich die Videos an, die aktuell eintrudeln, vom jüngsten Einschlag in der Negev. Ich würde tippen das war wieder in „unbewohntem Gebiet“. Und dann können „wir“ ja gerne nochmals über „ineffiziente Luftabwehr“ reden.

      Zur Vorbereitung auf einen Angriff seien die leicht lokalisierbaren Radarsysteme unterirdisch versteckt worden, während man ein Netz an Attrappen aktiviert habe, die Signale von Radarsystemen vortäuschen und nicht von echten Radarsystemen zu unterscheiden seien

      Sachen gibt’s, die sind ja nicht zu fassen! Damit hat ja NIEMAND rechnen können! Diese gerissenen Wasserpfeifenlutscher! (Oder wie beschimpft man als anständiger selbstverliebter Deutscher denn die pösen Perser nun konkret rassistisch? „Ziegenschänder“ sind ja die Türken, „Kameltreiber“ die Araber, „Fidschis“ passt auch nicht. „Schwarzköppe“ und „Azzlacks“ ist irgendwie zu allgemein. Ich bitte die AfDer-Wähler und sonstigen Rechten um Einsendungen, mit welchen Bezeichnungen sie in ihrem nationalen Taumel über diese Undermen vom Golf herziehen.)

      Ich erinnere mich an dieser Stelle nur an einen über zwanzig Jahre alten Sketch vom Pispers – da habe ich die Beate-Uhse-Modelle nämlich her. Weil das Vorgehen schon aus vorangegangenen Golfkriegen bekannt ist. Weil einfach nicht jeder einfach seine Luftabwehrbatterien und -radaranlagen offen herumstehen lässt wie die Westler und ihre Ukronazi-Freunde.

      Was stimmt, ist jedenfalls, dass die iranischen Streitkräfte weiter Wellen an Raketen und Drohnen auf Israel und Ziele in den Golfstaaten abfeuern und dass die Lufthoheit über dem Iran noch nicht vollständig von den amerikanischen und israelischen Streitkräften kontrolliert wird.

      Wie gesagt – die altbekannte Doppelstrategie deutscher Medien. 🤷‍♂️

      Die US of A und ihre westlichen Mitvergewaltiger sind von einer „Lufthoheit über dem Iran“ nämlich schlicht genauso weit entfernt wie Waldhof Mannheim von der Bundesliga oder Werder Schämen vom Gewinn der Champions League.

      In diesem Sinne:

      #fingerwegvomiran
      #keinblutfueroel
      #sagtneinzumkrieg

        1. Danke für Ihre freundlichen Worte!

          Schade, daß Sie hier kein Autor sind!

          Bin ich schon gewesen, siehe hier . Habe aber momentan weder groß Zeit noch Nerv für neue Beiträge. Und weiß auch nicht, ob sie aufgenommen würden.

  15. Nachdem der Westen seinen alten Schrott in der ‚Ukraine‘ entsorgt hat, der Westen sich selbst zu Tode sanktioniert, wo oder wie will der Westen all seine super überlegene Waffensysteme herstellen,
    ohne Rohstoffe und Lieferketten?
    Zumal, vorallem die EU, Jahrzehnte sich der Abrüstung widmete und die fehlenden Fachkräfte für die MIK.
    Diese Propaganda ist für den Westen selbst erdacht, um sich später als Sieger zu präsentieren, ohne überhaupt etwas erreicht zu haben, ausser die kollektiven Lasten auf dieser Welt zu verteilen.
    Eine last kann der Westen sicher nicht umverteilen, IHRE STAATSCHULDEN.
    Die liberale Ideologie ist gerade dabei sich selbst zu entmachten oder anders ausgedrückt „Denazifizierung“.

    1. Man schreibt über den Iran, was geschieht in Israel?
      Israel selbst ist isoliert, kann nicht exportieren/ importieren und ihr Waffenarsenal kann auch nicht ihr Gott füllen.
      Der Zynismus teilte Trump selbst mit, als dieser den Juden zum Pessachfest gratulierte!

      1. Weil gestern Karfreitag war und Trump eine Religion Grüsse bescherte, kommt nu die christliche Version
        https://www.groupbiblestudy.com/de/post/tetelestai-understanding-the-meaning-of-jesus-sixth-saying-2
        Auszug
        „) „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30).

        Johannes führt das griechische Wort „tetelestai“ ein, was auf Deutsch „es ist vollbracht“ bedeutet. Dieser Satz war kein Zeichen der Erschöpfung, sondern eine Erklärung der Freiheit für diejenigen, deren Schuld er beglichen hatte. In der griechischen Kultur jener Zeit war „tetelestai“ ein Wort, das in der Buchhaltung verwendet wurde. Wenn die Schulden eines Mannes beglichen waren, hieß es tetelestai. Es bedeutet, etwas zu beenden, zu vollenden oder zu erreichen, nicht nur aufzuhören, sondern es zur Vollkommenheit oder zum beabsichtigten Ziel zu bringen. Es bedeutet auch, vollständig zu bezahlen, wie bei der Zahlung von Steuern oder Abgaben. Dieser Ruf war ein Siegesruf! Es ist vollbracht, vollständig bezahlt, ohne dass Gottes Volk noch Schulden hat. Sie sind frei! Kein Wunder, dass er rief. Er wollte, dass die Welt wusste, dass die Schuld der Sünde bezahlt war. Gottes Gericht und Gerechtigkeit waren befriedigt worden (um Wiedergutmachung zu leisten und Versöhnung zu erreichen). Der wahre Versöhnungstag war gekommen. Gottes Gerechtigkeit war erfüllt. Ein Opfer bezahlte für alle. Das Blut eines gewöhnlichen Menschen konnte die Schuld, die die gesamte Menschheit aufgrund der Sünde hatte, nicht bezahlen; nur Gott selbst konnte dieses Opfer bringen.“….

      2. Vielleicht wird Moshe Zuckermann dazu schreiben, was ihm ohne allzu grosses Risiko möglich ist.
        In Israel gibt es Proteste, die ziemlich rabiat unterdrückt werden, Wie viele Israelis das Land verlassen haben, ist nicht bekannt. Ben Gurion ist für Ausreisen gesperrt.

    2. Ich weiß nicht ob es noch angemessen ist vom „Westen“ zu sprechen.
      Europäer hassen Trump, und verweigern ihm die Unterstützung, mit dem Kalkül, dass er im Iran versagt und daran zugrunde geht. Trump wiederum nimmt den Europäern ihren offensichtlichen Verrat extrem übel und stellt die transatlantischen Beziehungen ganz grundsätzlich in Frage. Darüber hinaus überlässt er das Problem mit der Straße von Hormus den Europäern. USA ist darauf in der Tat nicht angewiesen, die haben ihr eigenes Erdöl und niemand ist so stark von der Schließung betroffen wie die Europäer. Nicht unser Problem sagt jetzt Trump. Geht doch hin und macht sie doch selbst auf.

      1. Ich weiß nicht ob es noch angemessen ist vom „Westen“ zu sprechen.
        Europäer hassen Trump, und verweigern ihm die Unterstützung

        Ist jetzt endgültig Strudeltag, ja?

        „Der“ Westen war schon immer ein heterogenes Feld. Und man wird diese Konflikte nie fundiert analysiert bekommen, wenn man weiterhin an der Vorstellung monolithischer Blöcke – wie „die“ Franzosen, „das Weiße Haus“ / „Pentagon“ oder „Berlin“ festhält. Die gibt es schlichtweg nicht. Oder wenn man sich beständig auf einzelne Figuren wie „Trump“ und „Netanjahu“ fokussiert. Das ist unterkomplex und übersieht einfach so vieles.

        Fakt ist: Staaten handeln selten als einheitliche Akteure mit einem einzigen Willen. In der Praxis gilt es daher die ominöse Mearsheimer’sche „Blackbox Staat“ aufzubrechen. In jedem Staat finden Sie extreme Bruchlinien zwischen politischen „Entscheidern“, Sicherheitsapparat, Lobbynetzwerken, Parteien, Trusts, Konzernen, Kirchen, Medien… regionalen, ethnischen oder sonstigen ideologischen Interessen. Ein solches Vorgehen brächte Sie auf jeden Fall näher an die tatsächliche Machtverteilung und die tatsächlichen Konfliktlinien als die infantile Vorstellung, „die USA“ oder „Israel“ hätten einen klaren, konsistenten Masterplan, „the cunning cunning plan“, der dann von einem Einzelakteur wie „Trump“ oder „Netanjahu“ – mit einer weißen Katze auf dem Arm – Tag für Tag vorangetrieben und exekutiert würde. Und obendrein stehen weder die „USA“ noch „Israel“ im luftleeren Raum. Ihre Akteure sind engmaschig eingebunden in ein so heterogenes wie transnationales Geflecht – nämlich jenes, das ich immer als den „westlichen Steingarten“ bezeichne. Denn da blüht nix – der ist so kalt, entleert und normopathisch-nekorphil wie jeder anständige deutsche Vorgarten. Und meilenweit entfernt vom Bild einer biophilen Pflanzenoase.

        Und dieser westliche Steingarten im Allgemeinen wie seine einzelnen staatlichen Bestandteile im Spezifischen, zerfallen eben in diverse, mehr oder weniger antagonistische, Macht-, Kapital- und sonstige Interessensfraktionen, die fluide – das heißt projekt- wie zeitlich-limitierte – Allianzen oder Rivalitäten ausformen. Wie in jedem guten Mafia-Clan gilt: Mit wem ich heute noch Kabale aushecke, der kann mir morgen schon eine Grube graben – und umgekehrt. Das ist ein umgekämpftes Machtfeld, keine Duellstätte von zwei, drei Staaten. Und Interessen bedeutet hier immer eigene, persönliche Interessen und Projekte / Wunschträume. Das, was einen selbst umtreibt, nicht Gewäsch wie „nationalstaatliche“, „europäische“ oder was auch immer für Interessen. Diesen Leute ist ihre Jacke immer näher als ihre Hose – sie jucken nur Profit, Machtmehrung, Interessenswahrung etc. pp. Was das ominöse „Volk“ will oder braucht, was die heilige „Volkswirtschaft“ will oder braucht, was angeblich „nationalstaatlich unverhandelbar“ sei, ist wumpe oder nur insofern interessant, wo es aus aufstandsprophylaktischen oder monetären Gründen relevant wird. Wo diese Vereinsmeier schlecht für’s Geschäft würden.

        Statt der dusseligen Denke in Konstellationen à la „USA + UK“ vs. „DEU + ISR“ ist es darum viel statthafter von „USA 2 + UK 3 + GER 1 + ITL 1…“ vs. „UK 2 + UK 1 + GER 2 + USA 3…“ vs. „GER 3 + USA 2 + ITL 2 + ITL 3…“… zu sprechen. Dafür genügt ein Blick auf deutsche Rüstungsschmieden – wenn die alle so national wären, warum streiten sie dann wie die Kesselflicker und arbeiten mit der pösen fremdländischen Konkurrenz zusammen, um sich auszustechen? Diese Herangehensweise machte auf jeden Fall deutlicher, warum gewisse Teile der US-Eliten „Israel“ (unter)stützen (oder besser: als Rammbock benutzen), während andere die Eskalationskosten für zu hoch halten und verzweifelt nach der Ausfahrt, der „off ramp“, suchen. Und es zeigte, dass Konflikte eben durch „nationale Interessen“ entstehen, sondern durch die oben skizzierten fluiden Koalitionen, die Kräfte bündeln, Interessen übersetzen und auf dem Feld politisch – wie ökonomisch und militärisch – durchzusetzen versuchen.

        Demgemäß ist auch zu fragen: Welche „Europäer“ hassen denn jetzt eigentlich Ihren „Trump“? Es gibt ja nicht „die“ Europäer. Und Trump ist nicht der Letztentscheider drüben, er ist irgendwo auch nur der Posterboy-Sündenbock-Fixpunkt im Licht. Meinen Sie also die Bevölkerung, das „Volk“? Die interessiert wie gezeigt nicht. Meinen Sie irgendwelche Konzerne? Oder Politiker? Oder Leute, die wirklich entscheiden, die Entscheidungsträger? Wen meinen Sie? Und wenn Sie dann identifziert – warum packen Sie die nicht mal in obiges Modell?

        Die laufende westliche Vergewaltigungsaktion wird an führender Front von deutschen wie britischen Kräften mitangeleitet. Es ist eine gemein(schaftlich)-westliche Aktion – was natürlich nicht heißt, dass alle westlichen Fraktionen gleichermaßen begeistert und eifrig mit dabei sind. Israelische Militärs, Reste der Deutschland-AG, signifikante französische Kräfte und Teile des US-Sicherheitsapparats sind genauso dagegen, wie andere Flügel des US-Apparats und jede Menge Briten, Deutsche und Zionisten aller Couleur dafür sind. Auf dem Rücken des geprügelten persischen Bauern führt der Westen einen veritablen Infight durch. Man könnte auch sagen, dass Ihr „Team Trump“, verstanden als die ihn unterstützenden / managenden US-Kapital, -Macht und sonstigen -Fraktionen (und ihre jeweiligen westlichen Unterstützer (!)), einen Krieg gegen CENTCOM, gewisse Israelis und genau jene Briten und Deutschen führt, die ihnen auch beim anderen laufenden Großprojekt – der Ukraine – feindlich gesonnen sind.

        Und selbige Heterogenität gilt auch für den Iran. So wies beispielsweise Thomas Röper letzte Woche darauf hin, dass die Leute, mit denen Team Trump im Iran zu „verhandeln“ sucht, völlig andere sind, als diejenigen, die im Iran tatsächlich die Strippen ziehen. Tja. Wenn man die Heterogenität der beteiligten Akteure sieht und versteht, wird einem auch klar, warum Trump immer wieder vom „neuen Regime“ im Iran sprechen kann, von „laufenden Verhandlungen“ und das alles kein Anzeichen für geistige Umnachtung ist. (Und mit „neuem Regime“ sind nicht irgendwelche Löwenflaggler und Pappklatscher gemeint.) Auszug von hier :

        Zum Verständnis entscheidend ist, wie die Machtstrukturen im Iran funktionieren. Im Iran gibt es mehrere Gruppen, mein Gesprächspartner nannte sie „Clans“, die den Iran – und vor allem die Wirtschaft – quasi unter sich aufgeteilt haben. Vor dem Krieg herrschte über all dem der Staatsapparat mit dem greisen religiösen Führer, aber darunter machte sich in den Machtstrukturen immer mehr Unmut breit. Mein Gesprächspartner verglich das mit dem Ende der Sowjetunion, als das Land von greisen Machthabern beherrscht wurde und die Jüngeren in der zweiten Reihe darauf warteten, dass ihre Zeit irgendwann kommen möge, während sie machtlos dem Niedergang der Sowjetunion zuschauen mussten.

        Mit ihren ersten ersten Angriffen, bei denen die USA und Israel einen großen Teil der iranischen Führungsriege inklusive des religiösen Führers ermordet haben, haben sie der jüngeren Generation die Tür geöffnet. De facto haben danach Jüngere, also Männer um die 50 Jahre, die aus Armee, Sicherheitskräften und Geheimdiensten kommen, die Macht im Iran übernommen. Sie leiten die militärischen Aktionen und führen nun de facto das Land, auch wenn formal der neue religiöse Führer „der Chef“ ist.

        Aber eben nur formal, zumindest, solange der Krieg andauert und militärische Fragen die wichtigsten sind.

        Diese „jungen Leute“ sind eine neue Generation, deren oberstes Interesse nicht Geld ist, sondern den Iran endlich wieder stark zu machen. Sie lassen sich nicht, wie in Venezuela geschehen, mit Versprechungen auf eine politische Zukunft oder Geld kaufen, sondern wollen die USA aus dem Nahen Osten vertreiben und – aus ihrer Sicht im Idealfalle – auch Israel schwächen oder sogar als Staat entfernen, wenn das möglich ist.

        Ihnen geht es dabei darum, dass der Nahe Osten unabhängig werden soll vom Einfluss der USA und Israels, die – aus ihrer Sicht – die Quelle aller Kriege und Probleme im Nahen Osten sind. Diese Ziele sind ihnen wichtiger, als alles andere und dem ordnen sie alles andere unter.

        Auch sie gehören zu Clans, und deren Clans haben nun die Macht im Iran, nachdem die die USA die alte Staatsführung ausgeschaltet haben. Die USA und Israel haben damit das Gegenteil von dem erreicht, was sie erreichen wollten, denn diese Führung ist zur Erreichung ihrer Ziele bereit, viel weiter zu gehen, als es die vorherige Führung des Landes war.

        Tja, wenn der Röper jetzt noch verstünde, dass die westlichen Machtstrukturen ebenso asymmetrisch und heterogen sind wie die iranischen und dass der Westen auch in jede Menge Clans zerfällt, würde fast noch eine Analyse draus. Aber dann könnte er ja nicht bequem „den USA“ und „Israel“ die Grütze in die Sandalen schieben und vom „armen deutschen Opfer“ heulen. Dann hätte sein ganzer nationalistischer Sabbel ausgedient. Doch wo bliebe dann der Spaß?

        Mich auf jeden Fall langweilt es tierisch von „the lobby“, „der israeische Schwanz wackelt mit dem amerikanischen Hund“ etc. zu lesen und zu hören. Jonathan Cook hat hier ausführlich aufgezeigt, warum dieses Schwarz-Weiß-Denken so irreführend wie unterkomplex ist. Weder die USA noch Israel allein treiben den Krieg gegen den Iran an – sondern beide beeinflussen sich gegenseitig. Beide Seiten handeln ständig ihre Interessen neu aus. Und beide sind eben Teil des westlichen Felds. (Leider bleibt auch Cook der nationalstaatlichen like-units-Denke à la Mearsheimer verhaftet und sieht letzteres nicht. Aber ich gebe ihm einen Daumen für das Ausbrechen aus dem Dualismus-Stadel und der antisemitischen Agitprop.)

        USA ist darauf in der Tat nicht angewiesen, die haben ihr eigenes Erdöl und niemand ist so stark von der Schließung betroffen wie die Europäer.

        Ja und die pösen Amis haben auch ihre eigenen Spritpreise, gell? Verfolgen Sie deren Entwicklung eigentlich? Völlig losgelöst von der Erde, nicht wahr? Und ihre Chips und Düngemittel backen die gerissenen Amis sich wahrscheinlich auch selbst…

        Von der Schließung gegenwärtig am stärksten betroffen sind Afrikaner, Südostasiaten und ein paar andere. Die interessieren aber nicht, das sind nämlich „Schmutzaffen“. In weiteren Runden werden sicher auch die Bevölkerungen westlicher Länder maßgeblich „affektiert“ sein.

      2. @RH. Vor allem extrem dämlich von der Brüsseler Hybris, es sich nicht nur mit den Russen, sondern auch Amerikanern und Chinesen gleichzeitig zu verderben.

  16. @“CNN: Noch 50 Prozent der iranischen Abschussrampen seien intakt“

    Woher will CNN das wissen, sind die im Iran? Sind es Meldungen von Kaiser Trump?
    Ich glaube überhaupt keinen Zahlen die irgendwo veröffentlicht und am nächsten Tag widerufen werden.

    1. Geheimdienstinformationen!
      Witzigerweise berichtet der Spiegel eben, daß die Geheimdienste sich gar nicht mehr trauen, Erkenntnisse zu liefern, die His Holy Greatness missfallen könnten. Da kann sich jeder ausrechnen, daß die Erfolge stark übertrieben, die Verluste stark untertrieben sind. Aber das sind wir aus der Ukraine ja seit 4 Jahren gewohnt.

  17. Pünktlich nach dem eingestandenen Verlust zweier weiterer US-Jets über dem Iran wurde heute früh Bushehr ein weiteres Mal angegriffen, diesmal mit einem Todesopfer in einem zerstörten Nebengebäude der Anlage.
    Es ist wohl kein Geheimnis, wer das veranlaßt hat.

    Seit Wochen ist entgegen der militanten Rhetorik aus WH und Pentagon ein militärpolitisches „mission shrinking“ zu beobachten, wie die ziemlich ergiebige Quelle Chris Doyle vom Council for Arab-British Understanding es formuliert. Ob CENTCOM und Hegseth das dulden, werden wir in zwei, drei Tagen sehen.

    Zu einer hierzulande ignorierten Front brachte Al Jazeera heute folgendes Zeugnis:

    „Israel is unlikely to achieve its stated goal of disarming Hezbollah, Heiko Wimmen from the International Crisis Group has told Al Jazeera.
    “We know that [disarming] Hezbollah is not on the cards, and so we’re seeing an open ended occupation evolving before our eyes,” said the ICG’s Iraq, Syria and Lebanon Project Director.

    Das militärpolitische Faktum ist trivial, dessen Anerkenntnis ist es nicht. Es gibt jedem „im Westen“, der die Kriegshandlungen am Golf so schnell wie möglich beendet sehen möchte, Gelegenheit, einen politischen Keil zwischen die zionistische Militäraristokratie und die Soldateska der US-Expeditionstruppen zu treiben. Eskalationen, wie der neuerliche Angriff auf Bushehr, können nur zur Isolation Israels beitragen, egal, wer den Angriff ausgeführt hat.
    Nur rückt das einen israelischen Nuklearschlag auf den Iran, oder eine False-Flag-Operation mit demselben Ziel, täglich näher, falls nicht irgendeine Fraktion der IDF ihm militant einen Riegel vorschiebt.

    1. Ebenso pünktlich das erste Verhandlungsangebot aus dem Iran, das den Namen verdient:

      Iranian Foreign Minister Abbas Araghchi clarified that US media is misrepresenting Iran’s stance, emphasizing that the government remains deeply grateful to Pakistan and has never refused to visit Islamabad.
      He stated that Iran’s primary focus is securing the terms for a conclusive and lasting end to the “illegal war” currently being imposed upon the country.
      In a post on X, Araghchi said, “What we care about are the terms of a conclusive and lasting END to the illegal war that is imposed on us.”

      Freilich haben es solche „terms“, sollen sie ihren Namen verdienen, in sich: Substanzieller Rückzug CENTCOMS von den Basen am Golf und eine nukleare Entwaffnung Israels auf der internationalen Tagesordnung.
      Letztere stand ja schon einmal dort, auf diplomatischer Tagesordnung in Kairo, initiiert von Obama, abgebrochen von Killary Clinton 2012.

  18. Richtig, der Iran hat mit billigen (?) Abwehr Raketen einzelne teure Flugzeuge abgeschossen.

    Das ist aber auch aus dem Ukraine Krieg bekannt, das teure Panzer und Flugzeuge leicht zerstört werden können.

    Die USA haben dafür nun zwei Petrochemische Werke bombardiert. Es empfiehlt sich, die Namen im Internet zu googeln und ein Blick auf die dort hergestellten Produkte zu werfen.

    Oder: Der Rüstungsindustrie und Wirtschaft den Rohstoffhahn zudrehen.

    Das wirkt nicht sofort, aber langfristig – und es wird sehr teuer.

    1. Aber für wen wird es teurer?

      Auf der einen Seite des Golfs liegt der Iran, ein umfassend sanktionierter Ölstaat mit ein paar Industrieanlagen, auf der anderen Seite Ölstaaten, die 20% des Öls und Gas und Heliums und Dünger und wer weiß was noch fördern und produzieren. Dort ist das x-fache des Anlagekapitals des Irans platziert.

      Wer kann wohl mehr Schaden anrichten und mehr Rohstoffhähne zudrehen?

  19. Das ist das, was die Amerikaner wollen aber niemals bekommen werden – und das ist das, was der MIK, seine Herren und Vasallen bekommen werden. So wird es auch in Europa kommen solange die Schafe ihre Schlächter wählen.

    Amerikaner: Wir wollen einfach nur Gesundheitsversorgung. Trump: Wie wäre es stattdessen mit einem Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar?

    Trumps Entwurf für den Verteidigungshaushalt 2027 sieht 42 % mehr Mittel vor als die ohnehin schon horrenden Ausgaben des Vorjahres.

    Das Dokument schlägt Folgendes vor:

    – 350 Milliarden US-Dollar für „kritische Prioritäten der Regierung“, darunter „die Verbesserung des Zugangs zu wichtigen Munitionsgütern und den weiteren Ausbau der Verteidigungsindustrie“

    – 17,5 Milliarden US-Dollar für die Goldene Kuppel

    – 65,8 Milliarden US-Dollar für die Goldene Flotte, einschließlich neuer, superschwerer Schlachtschiffe der „Trump-Klasse“

    – Finanzierung von 85 weiteren F-35-Kampfjets und B-21-Stealth-Bombern

    Das Weiße Haus plant außerdem Kürzungen in Höhe von 73 Milliarden US-Dollar bei Sozialprogrammen, darunter:

    – Kinderbetreuungs- und Wohnprogramme

    – Bundesbehörden wie die EPA und das Landwirtschaftsministerium sowie das von Bobby Kennedy Jr. geleitete Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste

    – Medicaid und Medicare, die laut Trump von den Bundesstaaten finanziert werden sollten

    Quelle: Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran | @geopolitics_prime

    So sieht der „liberal-demokratische-Kapitalismus“ (jedes Wort ist eine Lüge) in seinem absolut letzen Endstadium aus.

    Was CNN berichtet sind Fragmente der Realitäten, die sich das US-Imperium und seine Medien selber schaffen. Vor dem Krieg lagen die westlichen Geheimdienstschätzungen (v.a. natürlich der Mossad), bei ca. 2500 ballistischen Raketen über die der Iran insgesamt verfügen soll. In den ersten 4-5 Wochen des Krieges wurden zwischen 3000-5000 ballistische Raketen vom Iran aus abgefeuert, ohne die Hezbollah und den Yemen mit zu zählen. Willkommen in der wahren Realität.

    1. Das hört sich jetzt aber gerade nicht nach MAGA an. 😁
      Nun ja, kommt immer auf die Betrachtungsweise an.
      Da wurden wohl ganz viele, ziemlich hinter die Fichte geführt.

  20. 🔸️Jan 18: “Iranian patriots, help is coming. We are moving in.”
    🔸️Feb 28: “We are launching the decisive operation. It will be very fast.”
    🔸️Mar 2: “We will win easily.”
    🔸️Mar 3: “We have won the war.”
    🔸️Mar 7: “We defeated Iran.”
    🔸️Mar 9: “Strike Iran. The war is almost over—clean and decisive.”
    🔸️Mar 12: “We have won, but not completely yet.”
    🔸️Mar 13: “We won the war again.”
    🔸️Mar 14: “We need help to open the strait.”
    🔸️Mar 15: “If you don’t help, I will remember it.”
    🔸️Mar 16: “We actually don’t need help—I was testing loyalty. If NATO doesn’t help, consequences will follow.“
    🔸️Mar 17: “We don’t need NATO help and don’t want it. No Congress approval needed to exit NATO.”
    🔸️Mar 18: “Allies must cooperate to open the Strait of Hormuz.”
    🔸️Mar 19: “US allies must step up and help open the strait.”
    🔸️Mar 20: “NATO is cowardly. We may phase this out.”
    🔸️Mar 21: “We don’t use the strait. Others need it, not us.”
    🔸️Mar 22: “Final warning. Iran has 48 hours. Iran is finished.”
    🔸️Mar 23: “One more week, then we bomb power plants.”
    🔸️Mar 24: “The war is nearing its end.”
    🔸️Mar 25: “We are negotiating with Iran.”
    🔸️Mar 26: “Iran is begging for peace. They gave us a gift. We delay strikes on power plants.”
    🔸️Mar 27: “I and the Ayatollah will jointly manage the Strait of Hormuz.”
    🔸️Mar 28: “Regime change has occurred in Iran.”
    🔸️Mar 29: “Negotiations with Iran are going extremely well.”
    🔸️Mar 30: “We are prepared to destroy Iran’s oil and energy infrastructure and occupy Kharg Island.”
    🔸️Mar 31: “We are ready to end the war without opening the strait.”
    🔸️Apr 1: “War ends in 3 days. We will bomb them for 2–3 weeks back into the Stone Age.”
    🔸️Apr 2: “We destroyed three major bridges. Why haven’t they called us yet?”

    Quelle: hier

    Aufgabe (St. Elisen-Gymnasium, Obertertia): Whom is Daddy each time calling?

    PS: 🔸️Apr 3: “Time is running out – 48 hours before all Hell will reign down on them.”

    Tja – „Oh shit – here we go again.“ Es steigt dann heute Nacht. Oder auch nicht. 🤷‍♂️

  21. @Torwächter https://overton-magazin.de/top-story/cnn-noch-50-prozent-der-iranischen-abschussrampen-seien-intakt/#comment-377091

    Im Westen kosten taktische Raketen: Hunderttausende bis mehrere Millionen USD und Abfangraketen (z. B. Patriot PAC-3): 3–5 Mio. USD pro Stück und Patriot PAC-3 Launcher (USA) mobile Startplattform für Abfangraketen häufig im Bereich mehrere 10 Mio. USD pro Launcher. Das spricht nicht dafür, dass sie einfach und billig hergestellt werden können.

    Nun ja. Es gibt da Uunterschiede. Wenn wir die USA und Iran vergleichen, finden wir, dass erstere ein knapp 20mal höheres BIP pro Kopf haben. Komischerweise ist aber der Iran ein entwickeltes Industrieland, die Zahl der Ingenieure knapp hinter der der USA (mit einem sehr hohen Frauenanteil), und durch 40 Jahre Sanktionen gewohnt, zurechtzukommen.

    Wenn im Iran eine Granate, Rakete, Hydraulik, Lkw-Auflieger etc. hergestellt wird, gehen da die Produktionskosten ein, wobei die Personalkosten vielleicht nicht ein Zwanzigstel sind .. oder vielleicht doch.

    Michael Hudson schreibt in „The Bubble and Beyond“ (Dresden 2012 ISBN 3-9814842-0-7) in Kapitel 14 zu den Lebensverhältnissen in den USA:

    Housing and debt service typically absorb 40% and 15% of wage income respectively. FICA Wage withholding for Social Security and Medicare taxes absorb 11%, and income and sales taxes another 15% to 20%.

    Mit anderen Worten gehen 91-96% der Einkünfte von US-Arbeitern und Angestellten weg, ehe sie auch nur im Lebensmittelladen waren oder sonst für ihren Lebensunterhalt gesorgt haben ausser Hypothek, den Abgaben in das erbärmliche Gesundheits- und das kaum bessere Sozialversicherungssystem und Steuern, die die jahrzehntelange Verlagerung der Steuerlast auf die Verbraucher widerspiegeln.
    Das sind die Leute, die die „produktive“ (hm) Arbeit bei der Herstellung einer Granate, Rakete, Abschussplattform etc. leisten. Noch gar nicht geredet ist von den Aktionären und Managern von Raytheon, Boeing etc. mit ihren Boni und Dividenden.

    Dabei hat die Zahl der Rüstungszulieferer für gleiche oder vergleichbare Produkte drastisch abgenommen, nur wenige Monopolunternehmen mit starken Lobbys dominieren. Das erklärt, wieso etwa der Preis einer 155mm-Granate, der zu Beginn des Ukrainekriegs bei 2000$ lag (und damit dreimal höher als in Russland), binnen kurzem auf 8000$ stieg, mit Luft nach oben. Aber schon die Basis ist erheblich. Da die Unterschiede im BIP erheblich auch die Lohnstruktur widerspiegeln, dürften vergleichbare Produkte in Iran auch nur Bruchteile kosten.

    Hinzu kommt die asymmetrische Struktur der Kampfmittel. Die typischen westlichen Waffen sind „Boutiqueprodukte“, an denen die Rüstungskonzerne Monopolrenten abschlürfen. Die iranische Wirtschaftsstruktur mag nicht ideal sein, auch da gibt es Korruption, aber die recht effizienten und innovativen Produkte sind „no frills“ und funktionieren.

    1. Da hat er einen Punkt. Und letzlich fließt im „Westen“ bei allem ein großer Anteil an die Finanzoligarchie. Sei es über Kreditbedienung der Hersteller, Rendite, Dividenten, Zinsen, Steuern (Großteil des Staatsbudgets ist Schuldendienst), Inflation.

      Dass das in Russland oder Iran, vielleicht auch China anders ist, ist ein Hinweis darauf, dass diese Länder nicht unter der Knute der westlichen Finanzoligarchie stehen.

      Das schürt Hoffnung.

      Vielleicht ist dieser Krieg ja tatsächlich der Krieg zwischen der Wohlfahrt aller Menschen gegen die Wohlfahrt nur ganz weniger Menschen, der Superreichen und deren Finanzoligarchie.

      Auf jeden Fall ist dieser Krieg ein Meilenstein der Geschichte und ein untrügliches Zeichen, dass es keineswegs um „links“ gegen „rechts“ in der Geschichte geht – wer sollte hier die „linke“ wer die „rechte“ Seite sein?

      Das Gelüge über das „Mullahregime“ glauben auch nur Deppen, die die größte Spaltungsagenda der Geschichte, das „Links“ gegen „Rechts“ aufrecht erhalten und fortführen wollen. Und zwar sowohl im „linken“ Lager wie etwa das ArturmitZeh ständig demonstriert, wie auch im „rechten“ Lager, siehe Tichy, Achgut, Apollo, Nius, Ansage, Wallasch, …

      Erst wenn die Lüge vom (marxistisch dominiertem) „Links“ und vom (heute eher diffusem) „Rechts“ ausgestorben ist, diese Spaltungsagenda überwunden ist, die Protagonisten („linke“ wie „rechte“) das Maul halten oder den Löffel abgegeben haben, ist bei uns wieder irgend eine Besserung in Aussicht.

    1. Noch ein paar Zusätze:
      Ehud Barak trat im März 2013 vom Posten des Verteidigungsministers zurück, ihm folgte Moshe Ya’alon, der 2016 zurück trat und das mit „schwerwiegenden moralischen und professionellen Differenzen“ mit Netanyahu begründet hat, dem „Economist“ sagte er zusätzlich, „extremistische und gefährliche“ Elemente hätten Israel und die Likud übernommen.
      Dieser Ansicht waren auch Benny Gantz und Ehud Barak, der seinen Rückzug aus der Politik 2019 unterbrochen hat, um mit Gantz einen Versuch zu machen, Netanyahu zu stürzen.

      1. Naja. Hat ja nur am Rande was mit Datenblättern zu Tötungsmaschinen zu tun, in der Hauptsache sind die Qualitäten eines Ermittlers in einem Politkrimi gefragt.

    2. „Materielle Gewalt kann nur durch materielle Gewalt gestürzt werden.“ (Marx) Das ist, worum Deine geisteswissenschaftliche Sicht, die nur CENTCOM, „Dollares“ etc. kennt, herumwieselt.

      Was die Kabalen im israelischen Establishment angeht, ich weiss es nicht. Es scheint da einen extremen „Rechtsruck“ zum nationalreligiösen und faschistischen Flügel gegeben zu haben.

      Die Frage ist bloss: Was kann die Clique um Netanjahu erreichen, ohne den israelischen Staat in die Luft zu sprengen? Ich hätte mir informierte Aussagen von Moshe Zuckermann erhofft, aber der steht unter Kriegsrecht und sollte vorsichtig sein.

      Was ich weiss, Die Likud/Kahanisten-Mafia träumt vom „Greater Israel“ rund um den ganzen Nahen Osten. Nur: In Israel leben bestenfalls 7,5 M;illionen Juden, eine knappe Million sind nationalreligiöse „Siedler“ im Westjordanland, mit Swimmingpools in wasserarmer Umgebung, befreit vom Wehrdienst.

      Wer soll das „Greater Israel“, sei es Gaza, sei es der Streifen bis zum Itanifluss, oder das südsyrische Gebiet, besiedeln? Wie viele Programmierer, Ingenieure, Banker oder Betriebswirte aus Tel Aviv, Haifa, Jerusalem oder Aschdod wären willens, Wehrbauern im „Greater Israel“ zu spielen?

      Aber diese wahnsinnige Fiktion beherrscht die regierenden Clique, und auch die Medien und die Kriegshysterie.

      Seit 2022 tuen die rationalen Israelis das Naheliegende: Wegrennen. Es gibt seither eine Nettoemigration von 50.000 Menschen pro Jahr. Die Zahlen für 2025ff sind nicht bekannt, aber während des Junikriegs haben über 700.000 Menschen das Land verlassen, bis die Innenministerin eine Ausreisesperre verhängte. Wie es derzeit ist, mag man auf Grund der Militärzensur nicht sagen, aber man kann vermuten.

      1. Gut! Du bist zwar auf den Politkrimi nicht eingegangen, hast aber, wie es ein Ermittler auch tun müßte, den Blick auf den politökonomischen Hintergrund gewendet. Seltsamerweise allerdings geleitet vom ideologischen Titel „Greater Israel“, statt einfach erstmal auf die Westbank.
        Behauptung: Den Versuch zu machen, das Besatzungsregime in eine nationale Inbesitznahme zu überführen, würde Israel voraussichtlich zerstören.

        Ich bin jetzt nicht fit genug, um weiter darauf einzugehen. Heute nachmittag werde ich ‚drauf zurück kommen.

      2. Ich weiß noch nicht genau, wie ich es anfasse, aber zur Vorbereitung einer Auflösung des „Politkrimis“ werfe ich mal Links zur Geschichte des iranischen Raketenprogrammes ein.

        Der wichtigste davon ist Kap.3 eines Stanford-Berichts zu den Ergebnissen einer amerikanisch-russischen Expertenkommission, die 2009 den Stand der iranischen Raketentechnologie evaluieren sollte.
        https://fsi9-prod.s3.us-west-1.amazonaws.com/s3fs-public/Holloway_Hecker_EastWest_Institute.pdf

        Von Wikileaks weiß ich, daß der Bericht zu wesentlichen Teilen zurecht gedocktert wurde, aber einen Link dazu kann ich nicht mehr liefern. Es handelte sich um einige Dutzend Seiten Protokolle aus der abschließenden Arbeit der Kommission, die zeigen, daß die Amerikaner sich den Schlüssen der russischen Kollegen aus dem von beiden Seiten vorgelegten Material strikt verweigert haben. Doch um „des lieben Friedens“ willen und mit dem Akzept des seinerzeitigen Präsidenten Medwedew wurde dennoch ein „gemeinsamer Bericht“ vorgelegt.
        Den russischen Einwänden zufolge waren die Iraner 2009 noch etliche Jahre entfernt, ein technologisch verlässliches Aufrüstungsprogramm auf diesem Feld umzusetzen, es haperte vor allem an metallurgischen Technologien, namentlich Aluminium betreffend, und an Festbrennstofftechnologie, die Iran zu der Zeit noch kein bißchen im Griff hatte, während die mit Flüssigtreibstoff betriebenen Raketen, also v.a. die Shahab-3 unzuverlässig und aus Handhabungsgründen weitgehend strategisch wertlos blieben.
        Mittelbare Bestätigung für meine Aussagen findet ihr im Bericht, sowie
        https://missilethreat.csis.org/missile/shahab-3/
        https://www.iranwatch.org/our-publications/weapon-program-background-report/history-irans-ballistic-missile-program

        Summarisch: bis 2012 ist der Iran höchst wahrscheinlich nicht imstande gewesen, Israel vom eigenen Territorium anzugreifen, der amerikanisch-russische Bericht hat eine verlässliche Reichweite der Shahab-3 von 1300 km, die propagandistisch von Amerikanern wie Iranern in die Welt gesetzt worden war, auf 1100 zurück gesetzt, was das israelische Territorium allenfalls mit einem „Glücksschuss“ erreichbar machte.
        Es ist davon auszugehen, daß der Iran die Hezbollah 2012 bereits mit einem ansehnlichen Arsenal von Kurzstreckenwaffen von 300 + km Reichweite ausgestattet hatte, das hat die Gefahr eines iranischen Gegenschlages im Falle eines israelischen Angriffes repräsentiert.

      3. Ergänzend zu den technischen Voraussetzungen habe ich noch mitzuteilen, daß die IAF bis 2012 nicht imstande gewesen ist, mehr als ein paar wirkungsarme „raids“ auf iranischem Territorium zu unternehmen. Bis vor wenigen Jahren bestand ihre Tankerflotte aus 6 völlig überalterten 707- Varianten, von denen verschiedenen Angaben zufolge zeitweise nur eines, aber in einer kurzen Kampagne höchstens drei einsatzbereit gewesen sind. Erst ab 2021 – wenn ich nicht irre, aber das genaue Datum ist wurscht – hat die IAF von Boeing Frachter gekauft, die Israel selbst zu Tankern ausgebaut hat. Geliefert wurden den Israelis keine!

        That said, vertieft sich das Politrätsel, gelle?
        Wenn ein Angriff 2010, 11, 12 ohnehin allenfalls einen Auftakt zu einem neuen Libanonkrieg hätte liefern können, warum dann überhaupt den Iran angreifen, gegen den erklärten Willen der Obama-Administration? Und warum hätten sich Dagan, Ashkenazy UND Ehud Barak dem Ansinnen verweigern sollen, wenn es „nur“ um den Libanon gehen sollte?
        Ja, auch Barak, denn das ist der erste Gipshaxen an der Legende von „Conversation“, Ashkenazy hätte sich Netanyahu nicht entgegen gestellt, wenn Barak ihn nicht gestützt hätte!
        Und alle drei, sowie später Ya’alon, sind große Schlächter vor dem Herrn, auch wenn sie gegen die einschlägigen Figuren in den USA und Afrika in der Hinsicht „verblassen“, und nicht mehr Blut an den Pfoten haben, als beispielsweise die russischen Schlächter von Afghanistan, Tschetschenien, Dagestan.
        Hm?

        1. Ich komme mal einer naheliegenden Teil-Antwort zuvor: „Es ging auch um Syrien“.

          Nö, ging es nicht.
          Den Südlibanon hätte Israel zu dieser Zeit höchst wahrscheinlich besetzen können, so, wie es jetzt geschieht, nennenswerte Teile Südwestsyriens nicht. V.a. deshalb nicht, weil das gewissermaßen zwischen der Türkei, Qatar und dem KSA umstrittenes Territorium gewesen ist, sie alle hatten, mit der Generalunterstützung aus dem DOS, der CIA und der Londoner Soldateska, ihre Proxies dort, nicht zuletzt mit dem Zweck, israelische Eingriffe in den Syrienkrieg, die über punktuelle Luftangriffe hinaus gegangen wäre, zu unterbinden.
          Erst ab 2013 – nämlich auf Initiative Ya’alons – hat die IDF eine Abteilung des IS ins jordanisch-israelisch-syrische Grenzgebiet infiltriert und dort unterhalten, israelische Ansprüche zu vertreten

        2. Eine Teilantwort liefert der Umstand, daß die Hezbollah und namentlich Hassan Nasrallah aus dem israelischen Libanonfeldzug 2006 gelernt hatten. Nasrallah hat die Libanesen öffentlich um Vergebung für den „Fehler“ gebeten, sich von Israel provozieren lassen zu haben, den Vorwand für einen Großangriff zu liefern.
          Der wichtigere Punkt ist aber, daß Netanyahu sich mit einer direkten Initiative zu einem Libanonkrieg auch die Killary-Fraktion zum Feind gemacht hätte, weil ein Teilerfolg den Verteidigern Syriens zugute gekommen wäre. Erst 2012 hat die Hezbollah direkt in den Syrienkrieg eingegriffen, und das zunächst nur streng limitiert auf das syrische Grenzgebiet.

          Aber auch das löst das Rätsel nicht, vere? Ein Libanonkrieg als Konsequenz eines Irankrieges wäre den Syrienkriegern ja nicht weniger in die Quere gekommen, also hätten sie getan, was sie vermochten, ihn zu deckeln.

        3. Jetzt habe ich bemerkt, daß mir ein Fehler in der Konzeption unterlaufen ist, weil ich vergaß, das „limited hangout“ erwähnt Gabi Ashkenazis Einspruch gegen einen Angriff auf den Iran 2010 gar nicht.
          Nun ja, die Wikipedia liefert in diesem Fall Abhilfe:

          Ashkenazi reportedly pushed back against an Israeli military strike on Iran in 2010.[18] Israeli Channel 10 reported that at a pivotal meeting where Prime Minister Benjamin Netanyahu tried to persuade his cabinet and military to order a strike, Ashkenazi and other security chiefs steadfastly opposed the move. As a result, Netanyahu did not receive the support from his cabinet to order the strike.[19]

          Meir Dagan wiederum hat in einem langen Video-Interview angegeben, Netanyahu hätte seinen Vorstoß 2011 wiederholt, aber auch Benny Gantz hätte sich, gleich ihm selbst, gegen ihn gestellt.

          Ich denke, damit habe ich das Thema fürs erste genug umkreist. Netanyahu wollte mit der Provokation eines iranischen Gegenangriffes nicht die USA in einen Irankrieg ziehen, das wäre am Widerstand Obamas gescheitert, er wollte auch nicht den Südlibanon besetzen, das wäre Killary & Co derquer gekommen, er wollte einen „Nagel mit Kopf“ machen, einen nuklearen Enthauptungsschlag gegen den Iran.
          Warum wollte er das?
          Weil er gemerkt hatte – und dazu brauchte es nun wahrlich keine Chuzpe – daß die US-Chaos-Reiter Israel trotz aller „schönen Worte“ der Intimfreundin Simon Peres‘, Killary Clinton, ins Abseits zu stellen beabsichtigten, oder dies zumindest unwillkürlich taten. They had bigger fish to fryalle Beteiligten. Denn Israel ist mit und trotz seiner nuklearen Bewaffnung ein völlig unbedeutender Kleinstaat. Und zwar ein ARABISCHER Kleinstaat, da hilft keine „Villa in the Djungle“ – Rhetorik.
          Ein lustiges Beispiel hat Condoleeza Rice geliefert, als sie inmitten des Libanonfeldzuges 2006 in Beirut mit Klavierdonnergrolle verkündet hat, dies sei der Beginn eines New Middle East, und die NME hieß in zionistischer Lesart: Zerlegung der ganzen Region in Kleinfürstentümer, mit Ausnahme Jordaniens, dem weite Teile des KSA zufallen sollten.
          Doch der Flügel der Neocons, die keine Zionisten waren, bzw. Freunde derselben, hatte zu dieser Zeit längst das geopolitische Konzept „MENA“ ausgehoben, „Middle East / North Africa“, und die Kriegspolitik der Feinde Obamas, der „Chaos-Reiter“ unter Führung Killarys, folgte brav dem Konzept, beginnend in Ägypten und Libyen. Das mag nicht im Sinne von Killary’s Neigungen gewesen sein, aber diese Psychotikerin hat ihr Lebtag eh nur ihr Status interessiert.
          Und einer der Eckpunkte der MENA-Politik ist es gewesen, die Araber zwar gegen die Perser zu mobilisieren, aber nicht mit dem Ziel, den Iran „platt“ zu machen, sondern ihn imperialer Strategie im Ringen um Eurasien zugänglich zu machen – bzw. so gut es ging, zu halten. Denn Moskau und Teheran sind „frenemies“, wie sie im Buche stehen, und China hat zu dieser Zeit in Eurasien nicht den Bruchteil der Rolle gespielt, die es dort heute hat.

        4. Für Gemüter, wie das vom Forums-Caries, hätte ich vielleicht betonen sollen, was ich geschrieben habe, bezieht sich – von dreieinhalb allgemeinen Aussagen abgesehen – auf die Zeit bis zum Juli 2015, der Unterzeichnung des Joint Comprehensive Plan of Action, JCPoA – Abkommens, bedingt auch noch auf die Zeit bis zur formellen Kündigung desselben durch Trump 2018.

      4. Zurückkommend auf PolÖk im engeren Sinne, für heute nur ein paar Bemerkungen.

        Theo Wenzke hat in der „JW“ einige Wochen nach dem 7. Oktober einen Artikel zur politischen Ökonomie der israelischen Besatzung geschrieben, der hinter der Schranke verschwand, aber vielleicht gab es eine ausführlichere Version in einem späteren „Gegenstandpunkt“.

        Es wäre sicherlich verfehlt, zu sagen, Israel – in Abgrenzung zur zionistischen Militäraristokratie – sei vom Produkt der Metökenarbeit „abhängig“ – aber es trägt sehr erheblich zur Stabilisierung des rassistischen Mainstream im Mainland bei, und es ruht auf Subsidien hauptsächlich der EU-Staaten für die PA und die Infrastruktur des bantustanisierten Metökenlandes.

        Deshalb wäre eine vollgültige Nationalisierung der Westbank zu mindestens 95% eine konstruktive Unternehmung, einschließlich einer Umsiedlung von sage schematischen 50% der Insassen in neu eroberte Gebiete. Ich sage „Umsiedlung“, statt Vertreibung, um das erforderliche Verfahren zu charakterisieren. You can’t eat the cake and keep it.
        Wer soll das tun? Die israelischen Juden, mit Ausnahme von „Special Forces“ und der technologischen – kratischen Funktionselite, können mehrheitlich nichts anderes mehr, als zerstören, töten, zuschanden foltern – oder davon laufen, wenn sie sich nicht mehr in ihrem Alltag eingraben können. Seit Generationen sind sie eingehauste Festungsbewohner, analog dem Kroppzeug, das im Mittelalter die Burgherren bedient und ausgestattet hat. Das sage nicht ich, das haben mir Emigranten schon vor 20 Jahren in etwas gewählterer Sprache verzählt. Klar war auch das eine mehr oder minder patriotische „Engführung“, wie Ernstl sagen würde, auf die ich hier eine Extrapolation ‚drauf setze, ich war nie in Israel, eine Extrapolation, in die auch eingeflossen ist, was ich im Laufe der Jahrzehnte eher nebenbei der israelischen Presse entnommen habe.
        Kurzform: Es sind keine Siedler mehr. Die „Siedler“ von heute bevölkern überwiegend ausgelagerte Festungsbauten in bevorzugter Lage, in die sie sich fertige Arbeitsplätze hinbauen lassen, und wenn ihnen die nicht ausreichen, gehen sie buchstäblich bei den Nachbarn plündern.
        Die zionistische Entität ist mitsamt eines Großteils seiner Insassen ein überlebtes imperiales Artefakt.

        In einem nicht unerheblichen Maße teilen sie das mit den 10.000’en amerikanischen Expeditionsstreitkräften in den und um die Basen im Mittleren Osten, die jetzt mit Hilfe ihres Oberkommandos CENTCOM und seinen Verbündeten im Pentagon Pfründe und rassistisch / kolonialistische Traditionen verteidigen – nicht mehr und nichts weiter.

    3. Fast könnte man hier in Anlehnung an Huisken et al das Fazit „Nichts als Nationalismus“ drunter schreiben, aber eben nur fast. Israel ist mit all seinem parlamentarischen Klamauk halt kein bürgerliches Staatswesen.
      Andere könnten sich auf der Basis des Dargelegten Zuckermann und dem Ernstl mit der Stilisierung Netanyahus zum „Teufel“, zum „Satanyahu“ anschließen, wenn schon Modelle wie Scharon („N. ist nichts als ein Schurke“), Barak und all die anderen (darunter vielleicht auch Eisenkot) sich entsprechend äußern oder verhalten.

      Doch ich sage: Natty ist eher sowas wie ein „Kanari in der Grube“, ein „gauge device“ für die Stellung der zionistischen Militäraristokratie im Imperium, und zwar deshalb, weil er eben kein Zionist ist, vielmehr ein amerikanischer Glücksritter, der in Israel sowas wie die Rolle des Frontmannes einer kommunalpolitischen Mafia übernommen hat.

    4. Sah gerade, Julia Engels hat für TP eine Apologie der „nuklearen Abschreckung“ geschrieben, die „Transparenz“ zum schwer verzichtbaren Bestandteil verklärt und Israel dafür zum Beispiel nimmt.
      Diese eigentümliche Rationale ist in meinem Zusammenhang durchaus zu beachten. Es ist gut möglich, ja sogar wahrscheinlich, daß die durchgesetzte Spekulation, Israel verfüge über „200 bis 300“ Nuklearsprengköpfe, eine Übertreibung ist. Aber solch eine Übertreibung gibt ein zusätzliches Motiv für den Einsatz ab, insbesondere für eine Entscheidung, einen iwie „maßvoll dimensionierten“ Nuklearangriff auszuführen, um das Gewicht der vermeintlich oder tatsächlich in der Hinterhand gehaltenen Sprengköpfe politisch geltend zu machen.

  22. Wie es sich für echte Teufel gehört, haben Netanjahu und Trump mit ihrem Überfall auf den Iran den perfekten Virus allgemeiner Spaltung in die Welt gesetzt.
    NATO, EU, BRICS, Atlantikbrücken, alte Freundschaften, Beziehungen und Familienbande zerbröseln unter dem Ansturm immer neuer Lügen und Intrigen der beiden Weltenzerstörer. Bald werden es alteingesessene Firmen, Institutionen und der Reichtum der Alten und Neuen Welt sein.

    Das ist schon erstaunlich und hat etwas Eschatologisches. Nur der ersehnte Messias/Mahdi etc. fehlt noch.
    Er wird aber auch erst erscheinen, wenn sich die Bösen gegenseitig vernichtet haben, was noch etwas dauern kann.
    Bis dahin müssen wir mit US/jüdischen Lügen und dem selbstgefälligem Geschwätz angeblicher Gotteskrieger, was der sicher nicht gerne sehen wird, vorlieb nehmen.

    Als relativ unschuldigem Angegriffenem wünsche ich jedenfalls dem Iran den Sieg.
    Und für den vereitelten Besitz von A-Bomben, sowie auch für die Unmöglichkeit US Territorium zu treffen, vom israelischen ganz zu schweigen, möchte ich nicht meine Hand ins Feuer legen.
    Gerade hat China einen Satelliten von einem Schiff aus gestartet. Alles was sie brauchten war einigermassen ruhige See. AtomUboote tun so etwas ähnliches schon lange…
    Das Herz der Finsternis, Wall Street und der ebensolche Finanzdistrikt Manhattan böte sich wohl als Ziel absolut erster Ordnung an. Da ist Israel dann nur noch zweite Wahl.

    Da aber der Teufel sich meistens nicht lange hält, obwohl unserer immerhin 12 Jahre geschafft hat, die beiden jetzigen haben ihr Pulver schon (fast) verschossen und wir werden sehen ob der von ihnen so gern berufene Gott/Jehova sie nicht wegräumen wird und den Krieg beendet. Schon werden Stimmen von Impeachment und 25th Amendment laut.
    Doch dafür wäre Vance zuständig. Ist er so mutig?

    Andernfalls aber droht uns mit absoluter Sicherheit eine Katastrophe, die auch die verpennten Deutschen aus ihren gemütlichen Sesseln kippen wird, wo sie bis jetzt noch kämpferische Kommentare schreiben.

    Time will tell. Was morgen passiert sag ich euch übermorgen. C ya!

  23. ‚Was stimmt, ist jedenfalls, dass die iranischen Streitkräfte weiter Wellen an Raketen und Drohnen auf Israel und Ziele in den Golfstaaten abfeuern…‘
    Wenn dem so ist, verfügt der Iran demnach noch über genügend Abschussrampen und Raketen und Drohnen, um weiter Wellen davon abzufeuern, obwohl stattdessen angebracht wäre, dass dieser territoriale und rohstoffmotivierte Angriffskrieg der US und Israels beendet wird, indem diese einfach damit aufhören, zunächst den halben nahen Osten willkürlich zu zerbomben und sich dann zu echauffieren, dass der Iran darauf reagiert. Kompletter Irrsinn, das Ganze, sehr inhuman und menschenverachtend!

  24. Man sieht ja hier, wie die Dikussion von angeblichen (immer marxistisch orientierten) „Linken“ dominiert wird wie andernorts, etwa Achgut, Tichy, Nius, etc. von selbsterklärten „Rechten“ (welcher Ideologie auch immer anhängend, kenne mich da icht so aus was es heute in der trüben Ecke so gibt) dominiert wird.

    Diese beiden Lager, die sich als die Ränder des Spektrums ausgeben, zwischem denen JEDE politische Idee verortet wäre, sind die Spaltungsagenden der Herrschenden. BEIDE SEITEN!

    Erst wenn die Lüge vom (marxistisch dominiertem) „Links“ und vom (meinem Verständnis nach heute eher diffusem) „Rechts“ ausgestorben ist, diese Spaltungsagenda überwunden ist, die Protagonisten („linke“ wie „rechte“) das Maul halten oder den Löffel abgegeben haben, ist bei uns wieder irgend eine Besserung in Aussicht, kann man als einfacher Bürger wieder hoffen. Vielleicht ist der Widerstand des „globalen Südens“ in Form des Irans hier ein Fanal.

    Entscheidend wird sein, wie sich Länder wie Indien oder die arabischen Länder aufstellen (nicht was sie sagen). Deren Problem ist aber, dass sie sich zum Teil von der jahrhundertelangen angelsächsischen Dominanz noch nicht erholt haben und daher britisch-korrupte Strukturen alles durchziehen, von der Wissenschaft, der Wirtschaft, dem Bankenwesen bis in die Politik.

  25. Mal BTT und zur Frage des Tages:

    Um wen oder was ging es bei „Operation Feuerzauber“ in der Nacht wirklich?

    Sachdienlicher Hinweis 1:

    President Trump: ‘We’ll have an agreement tomorrow, I think they’ll agree to our conditions’. ‘If they don’t make a deal, we’re gonna blow everything up and take the oil’

    Quelle: hier

    Frage: An wen richtete sich der Sprecher von Team 1 hier wirklich? An seine Gesprächspartner im Iran sicher nicht. An Team 2 (s.u.) und Team „Iranisch-konservativ“ (ebd.) liegt dagegen im Bereich der Möglichkeiten.

    Sachdienlicher Hinweis 2:

    According to geolocation data, the WSO of the downed F-15E was evacuated via a remote agricultural airstrip roughly 50 km south of Isfahan.

    He was initially located on Mount Siyah in Kohgiluyeh and Boyer-Ahmad province, reportedly hiding in a crevice. U.S. recovery personnel later described landing in open terrain south of Isfahan. The straight-line distance between those points is at least 231 km—closer to 428 km by road.

    That implies the WSO was moved a considerable distance—potentially by helicopter—to an extraction point still roughly 400 km from the Kuwaiti border. One plausible platform for this would be an MH-6M “Little Bird” operated by the 160th SOAR.

    If accurate, this suggests a sustained U.S. air operation deep inside Iranian territory—potentially up to 400 km from the border—over a period of roughly 36 hours. That would include search and recovery, establishing a landing zone, relocating the pilot, and executing the final extraction, reportedly without losses.

    Taken at face value, this reflects poorly on Iranian response capabilities. Resistance appears to have been limited to small-arms fire from local militias and Basij units, pointing to gaps not only in air defense coverage but also in coordination and access to systems like MANPADS.

    ☝️That said—tinfoil hat moment—

    Given that the Isfahan area hosts sensitive nuclear infrastructure long associated with uranium conversion and research, it’s worth asking whether the operation had secondary objectives beyond personnel recovery—or whether the CSAR mission itself was simply an unplanned component of a broader operation.

    And if the official account is accurate, it sets a troubling precedent for Iran: the U.S. appears capable of conducting extended operations deep inside Iran while openly signaling interest in securing its enriched uranium.

    Quelle: hier

    Folgepost:

    Total losses are reported to be:

    ➡️2x U.S. Air Force MC-130J “Commando II” Special Operations Aircraft

    ➡️2x (possibly more [inzwischen vier laut ABC, Anm. CR]) MH-6M „Little Birds“ – U.S. Army’s 160th Special Operations Aviation Regiment

    ➡️2x MQ-9 Reaper drones

    Around 25 aircraft were reportedly involved in the mission.

    Um 53 (!) US-amerikanische Geiseln zu befreien, wurden laut Westipedia im Gefolge von „Operation Eagle Claw“ 1980 zusammengezogen:

    Acht Hubschrauber RH-53D Sea Stallion vom Flugzeugträger Nimitz und drei Transportflugzeuge Lockheed C-130 Hercules mit Delta-Force-Einheiten sollten in der ersten Nacht zum Treffpunkt Desert One fliegen. Nachdem die Truppen in Stellung gebracht wurden, sollten drei weitere Hercules-Flugzeuge eintreffen, um die Hubschrauber aufzutanken. Nach dem Auftanken der Hubschrauber sollten diese die Bodentruppen aufnehmen und zum Punkt Desert Two bei Teheran fliegen. Dort sollten sie von zwei Agenten, die bereits im Land waren, empfangen und zu ihrem Versteck, einem Wadi, gebracht werden, wo sie bis zur nächsten Nacht warten sollten. Die Hubschrauber sollten unweit davon, abgeschirmt durch einen Hügel, auf ihren Einsatz in der folgenden Nacht warten.

    In der zweiten Nacht sollten die sechs C-130 Hercules mit US Army Rangers zum Manzariyeh-Flughafen 50 km südlich von Teheran fliegen und diesen einnehmen. Im Schutz der Dunkelheit sollten die Geiseln dann von den Delta-Force-Einheiten befreit und zu dem nahegelegenen Amdjadijeh-Stadion (heute Shahid-Shiroudi-Stadion) gebracht werden. Dort sollten sie von den Hubschraubern abgeholt und zum Flughafen gebracht werden. Mit Transportflugzeugen vom Typ Lockheed C-141 Starlifter sollte anschließend der Abtransport der Geiseln unter dem Schutz von Kampfflugzeugen stattfinden. Die acht Hubschrauber sollten vor dem Abtransport der Truppen zerstört werden.

    Wie man sieht, sollten die Geiseln damals erst einmal befreit („extrahiert“) und dann weiterverbracht werden. Braucht man nun, um Private Ryan im Zagros-Gebirge zu finden, sogar zwei Dutzend Flugzeuge, von denen dann auch noch mindestens zwanzig Prozent verloren gehen, und abermals hunderte Spezialkräfte, eine Aktion, die man gut und gerne auch mit zwei Trappern und einem Ersatzpferd, sprich zwei Mühlen und einer Ersatzmühle in der Hinterhand, bewerkstelligen kann? Die russischerseits seit 2022 ausgesandten Rescue-Einheiten, um abgestürzte Piloten aus der Ukraine zu extrahieren, belaufen sich in der Spitze auf einige Dutzend an der gesamten Operation beteiligte Soldaten und Techniker. Selbst die besonderen Umstände des „Falls Iran“ anheimgestellt, wirkt eine Operation mit zwei Dutzend Mühlen für einen Piloten leicht überdimensioniert. Oder war das TopGun himself? Und warum muss man den Extrahierten dann erst nach Norden, nach Isfahan fliegen?

    Im Verlauf von „Operation Midnight Hammer“ wurden vergangenes Jahr neben Fordo und Natanz auch Anlagen bei Isfahan symbolisch verschüttet. Dieser Deal diente der offiziösen Beendigung des zwölftägigen Raids und des Abwürgens von Team 2. West-Asset und aktueller VN-Papabile Grossi äußerte hierzu unlängst:

    Nach Einschätzung von IAEA-Chef Rafael Grossi dürfte sich das hochangereicherte Uran hauptsächlich in unterirdischen Tunneln und Lagerstätten in den Atomanlagen Isfahan und Natanz befinden, die beide von den USA und Israel im vergangenen Juni bombardiert worden waren.

    Insbesondere die Tunnel und unterirdischen Lagerstätten von Isfahan sind prominente Kandidaten für den Ort, an dem die goldene Kokosnuss gelagert sein könnte.

    Das Team 1 hat kein Interesse an einer Auswalzung des Konflikts bis zum Sanktnimmerleinstag. (Was nicht heißt, dass auch alle anderen US-Beteiligten keines haben). Team 2 (US-amerikanische wie israelische Zionisten und Expansionisten, ebenso wie britische und deutsche Orientalisten) dagegen schon. Auch die „Konservative“ genannten Kräfte im Iran haben kein Interesse (mehr), jetzt einfach Gras über die Sache wachsen zu lassen, im Gegensatz zu den Leuten, mit denen Team 1 im Iran schwätzt (Stichwort von weiter oben: „das neue Regime“; plus nochmalige Erinnerung an den verlinkten Röper-Beitrag).

    Die Extrahierung der goldenen Kokosnuss würde Team 2 ein großes Spielzeug wegnehmen und den Konflikt für eine Periode X einfrieren helfen. Zur Extrahierung ist Team 1 freilich auf iranische Mitarbeit angewiesen – dass die militärischen Strukturen iranischerseits inzwischen hochgradig dezentralisiert sind, ist dabei eine große Hilfe. Mit der Extrahierung kann Regisseur Trump eine Wiederholung des venezolanischen Drehbuchs angehen. Doch ob der Rest der Belegschaft mitspielt? Die iranischen „Konservativen“ – deren Kräfte am Boden dem Treiben auf die Schliche kamen und zum Abfackeln von mindestens zwei C-130 führten – haben in der Nacht weitere Warnschüsse abgegeben: Camp Buehring, Kuwait, Bahrain und natürlich Israel itself.

    Das als erste Überlegungen auf die Schnelle. Bin gespannt, ob es hier einen Artikel geben wird, der mehr ist als ein Nachkauen der dünnen MSM-Berichte oder ob Mitforisten vielleicht tiefere Einsichten liefern können. Ich habe das nur ad hoc zusammengetragen, Fehler wie immer auf meine Kappe.

    1. Gegen dies Gebrabbel möchte ich dann doch mal trocken daran erinnern, wenn es da „goldene Kokosnüsse“ hat, schwimmen die an der Spitze von „Popeyes“ im Mittelmeer und in der Arabischen See an Bord der in D. gefertigten U-Boote.

      1. 😂🤣

        Ja, Dieter, ich verbuche das mal unter „Dankeschön“, aber den Fragen bringt uns das jetzt auch nicht weiter.

        Doch sachbezogen ist beim VS Niedersachen wohl einfach nicht drin, genauso wenig wie die DMGUmschrift, ne?

        Und wo ist eigentlich der Kommentar vom Artur II hin, der oben noch angezeigt wird?!

        1. Offen gestanden verstehe ich Bahnhof. VS Niedersachsen? Dieter? Ok Qana massacre ist ein Begriff.

          Was die Zensur angeht, wird die allmählich lästig. Ich habe ein gewisses Verständnis, dass Blogbetreibern mit Recht und Grund der Arsch auf Grundeis geht, so beneidenswert ist das Los Dogrus nicht. Aber dann bitte Transparenz und klare Kriterien.

          Nebenher: In Telegram gelesen, dass die Triebwerks- und Leitwerkstrümmer eher zu einer F-35 als zu einer F-15 passen. Das würde die Suche nach dem „zweiten Piloten“ als Fake entlarven, weil das ein Einsitzer ist.
          wer weiss ..

          1. Offen gestanden verstehe ich Bahnhof.

            Ja, so ergeht es einigen mit gewissen Beiträgen „Kanas“ auch. 😂

            Qana massacre ist ein Begriff.

            Ist ja auch thematisch passend…

            Ansonsten – was ist so schwer daran zu verstehen, dass seine Antwort nicht sachbezogen, sondern trollig war? Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

            Und ich habe das letztes Jahr schon am Beispiel Bilands durchexerziert, der auch gern nach diesem Schema verfuhr:

            (1) Provozieren – durch extreme und / oder abseitige Meinungen, um bewusst Streit, Widerspruch und Unruhe zu erzeugen und Mitforisten auf die 🌴zu bringen.

            (2) Verwirren – durch Verbreitung von Nonsens, Lügen und Gerüchten.

            (3) Beleidigen – durch Angriffe auf einzelne Mitforisten, um diese zu verletzten, einzuschüchtern oder aus dem Forum zu treiben.

            (4) Ablenken – durch Aufbringen von Themen, die nichts mit dem eigentlichen Gegenstand zu tun haben oder das Aufwerfen von Fragen, die Diskussionen ins Chaos stürzen.

            Entweder ist so jemand Egozentriker – ein Jährling, der sich hier nur an der Borke schubbern will – Bot / Troll oder eben Schlapphut und hier scheinen mir ja so einige aus letzterer Gruppe abgestellt zu sein. „Kana“ hat auf jeden Fall drei bis vier Sekundanten, um nicht zu sagen: Paladine oder Sidekicks, die sich bei Bedarf auffällig um ihr Mutterschiff gruppieren, um Debatten zu entgleisen. 🤷‍♂️ Das ist einfach mein persönlicher Eindruck.

            Nebenher: In Telegram gelesen, dass die Triebwerks- und Leitwerkstrümmer eher zu einer F-35 als zu einer F-15 passen. Das würde die Suche nach dem „zweiten Piloten“ als Fake entlarven, weil das ein Einsitzer ist.

            Es gibt Leute, die argumentieren, die ganze „Suche“ sei eine Nebelkerze gewesen und es sei um das von mir mit „goldene Kokusnuss“ umschriebene gegangen. 25 Mühlen für einen Typen wäre einfach eine ziemliche Menge Aufwand. Entweder ist der wirklich goldwert, oder man macht Probing für irgendetwas – oder es ging eben um etwas ganz anderes.

            Ich schrieb zudem gestern schon, dass der Iran – wie die anderen Beteiligten – nicht monolithisch zu verstehen ist. Wenn da gewisse Fraktionen mit „Team 1“ zusammenarbeiteten, um das Zeug zu extrahieren, könnten ihre Gegner (gerade aus den Reihen der Pasdaran) was gemerkt und dann dazwischen gefunkt haben. Man hat ja Anfang des Jahres gesehen, wie unmonolithisch, da heterogen, bereits Venezuela ist, das einem immer als „Block“ verkauft wurde. Aber mit OSINT ist das alles schwer zu klären und Telegram und Co. werden massenhaft mit Nebelkerzen geflutet. Da kommen jetzt auch massig Geschichten hoch wie:

            Images from the site of the HC-130J and MH-6 “Little Bird” helicopters south of Isfahan suggest possible shrapnel damage to the aircraft. This could indicate that the U.S. claim that the aircraft “got stuck” may mean they were too damaged to take off or may have crash-landed, as bent rotor blades visible in one image point toward a hard landing.

            (Technische Fehlfunktionen wären eine weitere Erinnerung an 1980.)

            Oder auch angebliche Leichenteile in den Wracks. Dahinter folgt dann meist der Satz:

            However, this remains speculative.

            Weswegen ich das zuvor auch gar nicht brachte. Nichts genaues weiß man nicht.

            In den kommenden Tagen gibt es vielleicht mehr Indizien, was da heute Nacht wirklich abging.

            Ich habe aber weder Zeit noch Kapazität mich da tiefgenug reinzubuddeln.

  26. Die Würfel sind gefallen, denke ich:

    Earlier, we reported, citing Iran’s Fars news agency, that an attack targeted the South Pars petrochemical facility in Asaluyeh.
    Israel’s Defence Minister Israel Katz now says his country’s army was responsible for the attack.
    Katz said Israel had “just carried out a powerful strike on the largest petrochemical facility in Iran, located in Asaluyeh, a central target responsible for about 50 percent of the country’s petrochemical production.”

    Ich wüßte nicht, wie, vom Standpunkt der Angreifer aus betrachtet, ein Nuklearschlag noch entbehrlich werden könnte. Zumal solche „Unentbehrlichkeit“ wohl das Ziel des Angriffs gewesen ist.

      1. Heute 13:02
        —❗️🇺🇸/🇮🇷 Iran’s Foreign Ministry Spokesman, Ismael Baqaei: ‘We have indeed received some proposals from the U.S. through friendly countries. These proposals have been highly unusual, irrational, and contained excessively exaggerated demands’

        Middle_East_Spectator

        Has Israel had enough yet?

        @Slavyangrad

        Zuviel Nebel im Moment. Morgen um 8 eastern time werden wir mehr Wissen.

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