
Die Zeit der humanoiden und intelligenten „Multizweck“- oder Universalroboter steht vor der Türe. Bald werden die Gesellschaften von den neuen Begleitern überschwemmt werden, die nach den kognitiven Tätigkeiten, die von den noch körperlosen LLMs übernommen werden, nun auch verstärkt die Menschen aus den Arbeitsfeldern in der materiellen Welt verdrängen werden. Der große Austausch findet nicht, wie die Rechten meinen, durch Migranten statt, sondern durch Technik – und das eigentlich ja schon seit der Industriellen Revolution.
Humanoide Roboter, die lernen können, lassen sich praktisch überall einsetzen. Sie haben den großen Vorteil, dass sie mit ihrem Körper, der dem des Menschen gleicht, an die von und für Menschen gemachte Umgebung mitsamt Geräten und Maschinen angepasst sie sind. Sie können mit den Menschen sprechen, Diener, Freund, Kollege oder Spielpartner sein, sich auf Straßen, Treppen und Gängen bewegen, Schalter bedienen, einen Herd, einen Kühlschrank, eine Spülmaschine oder einen Staubsauger benutzen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Fahrzeuge steuern und in kriegslüsternen Zeiten auch alle Waffensysteme verwenden.
Natürlich hakt es noch an vielen Stellen, was Stromversorgung, die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Stabilität und viele Details bei Bewegungen angeht, auch die Sicherheit ist ein Problem. Aber wenn eine Massenproduktion beginnt und die Preise entsprechend sinken, ist vorstellbar, dass in den nächsten Jahren Millionen humanoide Roboter, manche Menschen täuschend ähnlich, nicht nur Industrieanlagen, Baustellen, Geschäfte, Krankenhäuser oder Kasernen füllen, sondern auch Straßen, Häuser und Zimmer. Elon Musk will in einer Fertigungsanlage in Fremont 2027 eine Million seiner Tesla-Universalroboter Optimus auf den Markt bringen, 2028 sollen es in Texas 10 Millionen werden. Ob das klappt wird angesichts vieler Verzögerungen bei seinen Projekten abzuwarten sein. Generation 3, mit der in die Massenproduktion gegangen wird, scheint jedoch kurz vor dem Start zu sein.
Musk ist nie zu schade für Übertreibungen und das Schüren von Erwartungen und Ängsten. Der China Media Group erklärte er jetzt, dass China und Xi Jinping großartig seien. Er prophezeite, dass es in zehn Jahren mindestens eine Milliarde humanoide Roboter geben würde, in 15 Jahren könnten es schon 10 Milliarden sein, in 20 Jahren 100 Milliarden, mithin mehr als Menschen. Er stelle sich eine Welt vor, in der jeder Mensch seinen eigenen persönlichen Roboter – natürlich möglichst von Tesla – haben könnte, der sich um alte Eltern kümmert, Kinder betreut, Einzelunterricht erteilt und eine Vielzahl weiterer Aufgaben übernimmt. Und es werde so sein, dass „ein Mensch Hunderte oder sogar Tausende von physischen Robotern und digitalen Agenten steuern“ kann. Da soll also der Geldbeutel ganz offen sein, in dem bei immer mehr Menschen wegen der Roboter immer weniger drin sein wird. Aber man wird intelligente und autonome Roboter ja auch für Raubzüge, Überfälle und Plünderungen einsetzen können. Drohnenabwehr ist noch leistbar, aber wie wird man auf dem Boden die „guten“ von den „bösen“ Robotern unterscheiden wollen?
Erster Schritt zur Massenproduktion von humanoiden Robotern
Es sind zahlreiche Unternehmen und Startups im Spiel, die Konkurrenz aus China ist besonders stark, natürlich nicht nur bei Rennrobotern. Gerade hat Ubtech berichtet, die weltweit erste Fertigungsanlage eröffnet zu haben, in der Roboter humanoide Roboter mit der Unterstützung von unbemannten Transportfahrzeugen, Gabelstaplern und Logistikfahrzeugen zusammenbauen. Alle 10 Minuten werde einer fertiggestellt, produziert würden vor allem intelligente humanoide Industrieroboter des Typs Walker S und Cruzr.
Immerhin ist mit Siemens Digital Industries auch ein deutsches Unternehmen beteiligt: „Auf Basis des gemeinsam entwickelten Fertigungsmanagement-Systems, das als „intelligentes Gehirn“ der Fabrik fungiert, ermöglicht es ein lückenloses digitales Closed-Loop-Management über den gesamten Prozess hinweg, das die Auftragsplanung, die Materialverteilung und die Qualitätsüberwachung umfasst. Die Rückverfolgbarkeit nach dem Prinzip „ein Artikel – ein Code“ über den gesamten Prozess hinweg wird durch die eindeutige Seriennummer jedes einzelnen Roboters gewährleistet.“
Nach Ubtech ist damit der erste Schritt zur Massenproduktion von humanoiden Robotern gemacht. Letztes Jahr wurden erst 7000 verkauft, Beine sind für die Statistik nicht erforderlich, um als humanoid zu gelten. Dagegen installierten Unternehmen weltweit 2025 mehr als 600.000 Industrieroboter, damit sind 5 Millionen Roboter im Einsatz. China setzt am stärksten auf Roboterisierung der Produktion, mit großem Abstand gefolgt von den den USA, Japa, Südkorea und Deutschland.

Überdies setzt Ubtech auf möglichst menschenähnliche humanoide Roboter U1 Pro als Begleiter, Freunde oder Partner. Vorgestellt werden eine Roboterfrau (Xiaoyou) und ein Robotermann (Lingye) mit zwei verschiedenen Haarfarben. Sie sollen Menschen täuschend ähneln, auch wenn sie makellose und natürlich junge Klischeeschönheiten mit „ultrabionischer“ Gesichtsmimik und Standardgröße Mann 183 cm sowie Frau 168 cm sind. Und alles ist ganz echt: eine „Ultra-Bionic Soft-Touch-Haut bildet die Elastizität und die Geschmeidigkeit der menschlichen Haut nach. Dabei soll „jede Pore, jedes Kapillar und jede Hautstruktur bis ins mikroskopische Detail“ zu sehen sein. Die Roboter sollen auf Umarmungen reagieren und sind überhaupt ein erstes großes Gefühlsmodell (LEM) oder Resonanzmodell (LLR), das die Menschen auch ohne Worte verstehen soll. Und sie sind natürlich, es muss ja alles ultra sein, mit einem „ultra-leistungsfähigen KI-Prozessor“ ausgestattet.
Die Frage wird sein, ob eine immer perfektere Simulation nicht die Menschen dazu führt, die Roboter als unheimlich zu empfinden und diese abzulehnen, zumal man auch nicht weiß, was in deren KI so vor sich geht. Bei anderen Menschen weiß man das letztlich auch nicht, aber man Erfahrungen gemacht, auch in Analogie zu einem selbst. Nach der schon in den 1970er Jahren formulierten Theorie des Uncanny-Valley-Effekts fällt die Akzeptanz für Roboter ab, wenn sie dem Menschen sehr ähneln, aber der Unterschied bei aller Ähnlichkeit noch deutlich wird. Die Akzeptanz steigt wieder, wenn sie Menschen gleichen. Man wird sehen.
Die weitere Automatisierung der Produktion ist absehbar. Bedenken hat gerade der Beginn der Selbstoptimierung der KI-Systeme erregt, selbst die KI-Konzernchefs warnen davor. Aber jetzt beginnt auch der Weg zur Selbstreproduktion der (super)intelligenten Roboter, die sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit der Menschen lösen und sich damit möglicherweise auch von der der Kontrolle befreien.
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Was ist mit meinem letzten Posting zu Butcha, Florian? Warum hast Du das gecancelt? Ich kann mir beim besten Willen keinen Grund vorstellen, der mit Deinen Artikeln kompatibel wäre!
uncut hat übernommen,
Göbbels Erben:
https://uncutnews.ch/russischer-butscha-bericht-von-wadephul-demonstrativ-verdeckt-hier-was-in-dem-brisanten-dokument-steht/
ich habe nichts gecancelt, das entsprechende Posting zu Butscha scheint doch da zu sein, soweit ich das sehe.
Okay, sorry, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß eine Beschwerde dieser Art das Erscheinen eines Postings häufiger zu beschleunigen scheint, als es das nicht zu beschleunigen scheint. Gut möglich, daß dies eine statistical illusion ist, doch wir user werden ja zu Aberglauben angehalten, nicht wahr?
das geht schnell,
schon im März’26 hat man Neuron für Neuron das Hirn einer Fliege gescannt und virtual nachgebaut, mit dem Ergebnis, dass sich die Fliege im Display genauso wie eine echte verhält. kein Training, nur die Struktur und die Regeln der Einzelneuronen reichen aus, das zu emergieren, was wir selbst erleben.
https://www.youtube.com/watch?v=-J2CnLm-cGU
Ai vs Ei (Erweiterte Intelligenz) – die nächste Evo-Stufe läuft
die anderen Hersteller erweitern ihre Systeme jetzt ebenso wie die US-BigTech um die Fähigkeit, nicht nur sich selbst, sondern auch die eigene Trainingsumgebung zu verändern.
somit sind wir auf einer höheren Entwicklungsstufe der Ai angelangt. die LLMS die soviel aufgewirbelt und umgeworfen haben, sind ähnlich wie einzelne Zellen insich geschlossene, funktionierende Einheiten.
Agenten hingegen bilden einzelne Funktionskomplexe, entwicklen eigene Kommunikationskanäle, Sprachen und bilden damit eine organischere, höhere Struktur, die im Vergleich zu der unseren eine enorm erweiterte Stufe von Bewusstsein darstellt.
https://www.youtube.com/watch?v=XW5yMtGUJEA