
Die Zeit der humanoiden und intelligenten „Multizweck“- oder Universalroboter steht vor der Türe. Bald werden die Gesellschaften von den neuen Begleitern überschwemmt werden, die nach den kognitiven Tätigkeiten, die von den noch körperlosen LLMs übernommen werden, nun auch verstärkt die Menschen aus den Arbeitsfeldern in der materiellen Welt verdrängen werden. Der große Austausch findet nicht, wie die Rechten meinen, durch Migranten statt, sondern durch Technik – und das eigentlich ja schon seit der Industriellen Revolution.
Humanoide Roboter, die lernen können, lassen sich praktisch überall einsetzen. Sie haben den großen Vorteil, dass sie mit ihrem Körper, der dem des Menschen gleicht, an die von und für Menschen gemachte Umgebung mitsamt Geräten und Maschinen angepasst sie sind. Sie können mit den Menschen sprechen, Diener, Freund, Kollege oder Spielpartner sein, sich auf Straßen, Treppen und Gängen bewegen, Schalter bedienen, einen Herd, einen Kühlschrank, eine Spülmaschine oder einen Staubsauger benutzen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Fahrzeuge steuern und in kriegslüsternen Zeiten auch alle Waffensysteme verwenden.
Natürlich hakt es noch an vielen Stellen, was Stromversorgung, die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Stabilität und viele Details bei Bewegungen angeht, auch die Sicherheit ist ein Problem. Aber wenn eine Massenproduktion beginnt und die Preise entsprechend sinken, ist vorstellbar, dass in den nächsten Jahren Millionen humanoide Roboter, manche Menschen täuschend ähnlich, nicht nur Industrieanlagen, Baustellen, Geschäfte, Krankenhäuser oder Kasernen füllen, sondern auch Straßen, Häuser und Zimmer. Elon Musk will in einer Fertigungsanlage in Fremont 2027 eine Million seiner Tesla-Universalroboter Optimus auf den Markt bringen, 2028 sollen es in Texas 10 Millionen werden. Ob das klappt wird angesichts vieler Verzögerungen bei seinen Projekten abzuwarten sein. Generation 3, mit der in die Massenproduktion gegangen wird, scheint jedoch kurz vor dem Start zu sein.
Musk ist nie zu schade für Übertreibungen und das Schüren von Erwartungen und Ängsten. Der China Media Group erklärte er jetzt, dass China und Xi Jinping großartig seien. Er prophezeite, dass es in zehn Jahren mindestens eine Milliarde humanoide Roboter geben würde, in 15 Jahren könnten es schon 10 Milliarden sein, in 20 Jahren 100 Milliarden, mithin mehr als Menschen. Er stelle sich eine Welt vor, in der jeder Mensch seinen eigenen persönlichen Roboter – natürlich möglichst von Tesla – haben könnte, der sich um alte Eltern kümmert, Kinder betreut, Einzelunterricht erteilt und eine Vielzahl weiterer Aufgaben übernimmt. Und es werde so sein, dass „ein Mensch Hunderte oder sogar Tausende von physischen Robotern und digitalen Agenten steuern“ kann. Da soll also der Geldbeutel ganz offen sein, in dem bei immer mehr Menschen wegen der Roboter immer weniger drin sein wird. Aber man wird intelligente und autonome Roboter ja auch für Raubzüge, Überfälle und Plünderungen einsetzen können. Drohnenabwehr ist noch leistbar, aber wie wird man auf dem Boden die „guten“ von den „bösen“ Robotern unterscheiden wollen?
Erster Schritt zur Massenproduktion von humanoiden Robotern
Es sind zahlreiche Unternehmen und Startups im Spiel, die Konkurrenz aus China ist besonders stark, natürlich nicht nur bei Rennrobotern. Gerade hat Ubtech berichtet, die weltweit erste Fertigungsanlage eröffnet zu haben, in der Roboter humanoide Roboter mit der Unterstützung von unbemannten Transportfahrzeugen, Gabelstaplern und Logistikfahrzeugen zusammenbauen. Alle 10 Minuten werde einer fertiggestellt, produziert würden vor allem intelligente humanoide Industrieroboter des Typs Walker S und Cruzr.
Immerhin ist mit Siemens Digital Industries auch ein deutsches Unternehmen beteiligt: „Auf Basis des gemeinsam entwickelten Fertigungsmanagement-Systems, das als „intelligentes Gehirn“ der Fabrik fungiert, ermöglicht es ein lückenloses digitales Closed-Loop-Management über den gesamten Prozess hinweg, das die Auftragsplanung, die Materialverteilung und die Qualitätsüberwachung umfasst. Die Rückverfolgbarkeit nach dem Prinzip „ein Artikel – ein Code“ über den gesamten Prozess hinweg wird durch die eindeutige Seriennummer jedes einzelnen Roboters gewährleistet.“
Nach Ubtech ist damit der erste Schritt zur Massenproduktion von humanoiden Robotern gemacht. Letztes Jahr wurden erst 7000 verkauft, Beine sind für die Statistik nicht erforderlich, um als humanoid zu gelten. Dagegen installierten Unternehmen weltweit 2025 mehr als 600.000 Industrieroboter, damit sind 5 Millionen Roboter im Einsatz. China setzt am stärksten auf Roboterisierung der Produktion, mit großem Abstand gefolgt von den den USA, Japa, Südkorea und Deutschland.

Überdies setzt Ubtech auf möglichst menschenähnliche humanoide Roboter U1 Pro als Begleiter, Freunde oder Partner. Vorgestellt werden eine Roboterfrau (Xiaoyou) und ein Robotermann (Lingye) mit zwei verschiedenen Haarfarben. Sie sollen Menschen täuschend ähneln, auch wenn sie makellose und natürlich junge Klischeeschönheiten mit „ultrabionischer“ Gesichtsmimik und Standardgröße Mann 183 cm sowie Frau 168 cm sind. Und alles ist ganz echt: eine „Ultra-Bionic Soft-Touch-Haut bildet die Elastizität und die Geschmeidigkeit der menschlichen Haut nach. Dabei soll „jede Pore, jedes Kapillar und jede Hautstruktur bis ins mikroskopische Detail“ zu sehen sein. Die Roboter sollen auf Umarmungen reagieren und sind überhaupt ein erstes großes Gefühlsmodell (LEM) oder Resonanzmodell (LLR), das die Menschen auch ohne Worte verstehen soll. Und sie sind natürlich, es muss ja alles ultra sein, mit einem „ultra-leistungsfähigen KI-Prozessor“ ausgestattet.
Die Frage wird sein, ob eine immer perfektere Simulation nicht die Menschen dazu führt, die Roboter als unheimlich zu empfinden und diese abzulehnen, zumal man auch nicht weiß, was in deren KI so vor sich geht. Bei anderen Menschen weiß man das letztlich auch nicht, aber man Erfahrungen gemacht, auch in Analogie zu einem selbst. Nach der schon in den 1970er Jahren formulierten Theorie des Uncanny-Valley-Effekts fällt die Akzeptanz für Roboter ab, wenn sie dem Menschen sehr ähneln, aber der Unterschied bei aller Ähnlichkeit noch deutlich wird. Die Akzeptanz steigt wieder, wenn sie Menschen gleichen. Man wird sehen.
Die weitere Automatisierung der Produktion ist absehbar. Bedenken hat gerade der Beginn der Selbstoptimierung der KI-Systeme erregt, selbst die KI-Konzernchefs warnen davor. Aber jetzt beginnt auch der Weg zur Selbstreproduktion der (super)intelligenten Roboter, die sich Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit der Menschen lösen und sich damit möglicherweise auch von der der Kontrolle befreien.
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Was ist mit meinem letzten Posting zu Butcha, Florian? Warum hast Du das gecancelt? Ich kann mir beim besten Willen keinen Grund vorstellen, der mit Deinen Artikeln kompatibel wäre!
uncut hat übernommen,
Göbbels Erben:
https://uncutnews.ch/russischer-butscha-bericht-von-wadephul-demonstrativ-verdeckt-hier-was-in-dem-brisanten-dokument-steht/
ich habe nichts gecancelt, das entsprechende Posting zu Butscha scheint doch da zu sein, soweit ich das sehe.
Okay, sorry, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß eine Beschwerde dieser Art das Erscheinen eines Postings häufiger zu beschleunigen scheint, als es das nicht zu beschleunigen scheint. Gut möglich, daß dies eine statistical illusion ist, doch wir user werden ja zu Aberglauben angehalten, nicht wahr?
das geht schnell,
schon im März’26 hat man Neuron für Neuron das Hirn einer Fliege gescannt und virtual nachgebaut, mit dem Ergebnis, dass sich die Fliege im Display genauso wie eine echte verhält. kein Training, nur die Struktur und die Regeln der Einzelneuronen reichen aus, das zu emergieren, was wir selbst erleben.
https://www.youtube.com/watch?v=-J2CnLm-cGU
Ai vs Ei (Erweiterte Intelligenz) – die nächste Evo-Stufe läuft
die anderen Hersteller erweitern ihre Systeme jetzt ebenso wie die US-BigTech um die Fähigkeit, nicht nur sich selbst, sondern auch die eigene Trainingsumgebung zu verändern.
somit sind wir auf einer höheren Entwicklungsstufe der Ai angelangt. die LLMS die soviel aufgewirbelt und umgeworfen haben, sind ähnlich wie einzelne Zellen insich geschlossene, funktionierende Einheiten.
Agenten hingegen bilden einzelne Funktionskomplexe, entwicklen eigene Kommunikationskanäle, Sprachen und bilden damit eine organischere, höhere Struktur, die im Vergleich zu der unseren eine enorm erweiterte Stufe von Bewusstsein darstellt.
https://www.youtube.com/watch?v=XW5yMtGUJEA
Danke für die Info mit der Fliege …hier was ich noch dazu gefunden habe…oder claude gefunden hat…emergieren, was wir selbst erleben.
Ja, das ist real – kein Fake, zumindest was das Faktische angeht. Es geht um das Startup Eon Systems aus San Francisco, das am 7.-11. März 2026 verkündet hat, das komplette Gehirn einer Fruchtfliege (Drosophila) — über 125.000 Neuronen und 50 Millionen Synapsen aus Elektronenmikroskopie-Daten — in eine physikalische Körpersimulation eingespeist zu haben.
The Decoder
Was tatsächlich passiert ist:
Man nahm die vollständige Hirnkarte (das Konnektom) und speiste sie in einen simulierten Körper ein, und beobachtete, wie er sich bewegte — verbunden mit „NeuroMechFly“, einer physikalisch simulierten Fliegenkörper-Engine (MuJoCo).
RoboHorizon
Als Neuronenmodell nutzte man ein simples „Leaky-Integrate-and-Fire“-Modell, einen Klassiker der Computational Neuroscience — also tatsächlich keine trainierte KI, sondern nur Struktur + einfache Feuerregeln.
RoboHorizon
Verhalten, das reproduziert wurde: Grooming der Antennen, Futterreaktion auf Zucker-Kontakt, und zielgerichtete Nahrungssuche.
n8n
Laut Mitgründer Michael Andregg erreichte die digitale Fliege eine Verhaltensgenauigkeit von rund 91%.
RoboHorizon
Wo ich vorsichtig wäre:
Das ist eine Firmenankündigung, keine peer-reviewte Publikation in einem Fachjournal – die Zahl „91% Genauigkeit“ stammt vom Gründer selbst, nicht aus einer unabhängigen Prüfung. Startups haben ein offensichtliches Interesse, das möglichst spektakulär zu verkaufen (Eon will als nächstes ein Mäusegehirn, langfristig ein menschliches emulieren – das ist ihr Geschäftsmodell, Investoren-Story inklusive).
Es baut auf echter Vorarbeit auf (FlyWire-Konnektom, Virtual Fly Brain-Projekt der Unis Cambridge/Edinburgh, frühere unverkörperte Simulationen von Shiu et al. 2024) – das Konnektom selbst ist also gut etabliert, die Neu-Leistung von Eon ist vor allem die Verkörperung in eine Physik-Engine.
„Bewusstsein“ ist ein großes Wort, dazu auch noch „auf einer enorm erweiterten Stufe“. Also so eine Art Turbo-Buddha? Normalmenschen steht ja manchmal auch die Türe zum Bewusstsein einen Spalt weit offen, etwa wenn sie sich auf einen hohen Berg begeben. Ich stelle mir also massenhaft autonome Exosklelette vor wie sie die Berge erstürmen und vor lauter Ergriffenheit die Kinderlieder ihrer Eltern trällern … Lassù per le montagne fra boschi e valli d’or, tra l’aspre rupi echeggiaun cantico d’amor… oder sie werden (wie es mir letzthin eine Bergfreundin gestand), vor lauter Gefühlsüberschwang vielleicht manchmal sogar heimlich masturbieren.
Nein, ich habs verstanden, unseren Freund den Roboter ereilt die Erleuchtung beim Schraubensortieren – Beleuchtung war gemeint? Ach so.
Es bleibt ein Rätsel, warum der Mensch versucht, sich anders als auf natürliche Weise reproduzieren zu wollen.
Es scheint eine uralte Obsession oder Fantasie vom Homunkulus und Golem über „Metropolis” zum (Bladerunner-Opfer-) Android und „Terminator” zu sein, die fast zwingend zur Realisierung zu drängen scheint.
Die Pläne eines Elon Musks kommen irgendwie eigenartig kindisch daher, als obsessiv-nerdige Zwangsvorstellungen eines von hintergründigen Mächten vorgeschobenen Strohmannes mit seinen wenig glaubhaften behaupteten pro-humanen Visionen in Konkurrenz zu ausgerechnet chinesischen Ambitionen, deren Pläne ins der Regel doch recht rational-pragmatisch verankert scheinen. Vielleicht einerseits die alte Utopie einer Welt, in der die Menschen von alltäglicher Arbeit enthoben, sich der Muse oder sonst irgendwelchem Zeitvertreib widmen können oder andererseits die Konsolidierung eines restlos einer kapitalistischen Verwertungsideologie unterworfenen Zukunft, die in eine Version der Terminator-Dystopie mündet. Wer steht hier für was? Und was soll das am Ende?
Bei Instrumentenbauern und Musikern gilt es seit Jahrhunderten als Ideal, der menschlichen Stimme so nahe wie möglich zu kommen. Man versucht sie praktisch nachzuahmen. Motivation dazu sind u.A. das Streben nach dem „göttlichen“ Ideal, und die Erweiterung der körperlichen Grenzen. Und dann ist da wohl noch die Sehnsucht nach objektiver Spiegelung und Wahrhaftigkeit. Der Ton eines Instruments bedeutet nicht etwas, er ist etwas. Bei der Entwicklung von KI wird das nicht viel anders sein.
Am nächsten dran sind dabei wohl die bei großen rockbands zu beobachtenden Schlagzeug Batterien.,1️⃣0️⃣0️⃣
Rational-pragmatisch sagt nichts über die Güte und die ideengeleitete Zuordnung von Plänen aus, egal ob bei angelsächsischen, chinesischen oder anderen Kapitalfaschisten. Der Kapitalfaschismus bedingt eine eigene Rationalität und einen eigenen Pragmatismus.
Verschwörungstheorien über Pflegeroboter
Humanoide Roboter werden alten Frauen
nicht über die Straße helfen. Sie werden
alte Frauen als Abweichung vom Standard
vor den Bus stoßen.
Alte Frauen arbeiten nicht und konsumieren zu wenig. Dafür sind sie gebrechlich. Reine Zeitverschwendung.
In binär agierenden Systeme sind Mitleid und Empathie nicht möglich. Emotionen
benötigen Nach-, und Vorkommastellen zwischen 0 und 1. Bis Quantencomputer diese Problemstellung lösen könnten, sind alle tot.
Mit geklauten, menschlichen Bewegungsmustern lassen sich humanoide Roboter trainieren, mit geklauten, emotionalen Abläufen nicht.
Sie können sie nicht umsetzen. Sie tun nur so, als ob.
Sie faken „Emotionen“…Moment mal. Ist Merz etwa ein Roboter??
Nein. Ein Narzisst. Auch die tun sowas.
Ich möchte mich da nicht verlaufen
und Vergleiche ziehen.
Der Terminator hat nen ganzen Film gebraucht, bis er sich mit erhobener Hand im flüssigen Stahl verabschiedete. Die Welt war gerettet.
Mir ging es um Menschenbilder und Motive hinterm KI-Roboter-Hype.
Wenn sie das nur bei Frauen tun dann wird das wohl den gleichstellungsbeauftragten auf den Plan rufen. Es sei denn der ist auch schon ein Roboter.
Hier knallt’s wohl bald ! Die Unmengen an Rohstoffen und Energie, die für diese Entwicklung nötig sind, werden den Raub
-bau am Planeten in schwindelerrrgende Höhen katapultieren, und ihn in kürzester Zeit in eine Dystopie verwandeln
Ja, das könnte in der Tat der begrenzende Faktor werden,
Sieht man bereits am Beispiel der IT. Zwar verspricht KI eine immer schnellere Softwareentwicklung, dafür werden die Firmen jetzt im Bereich Hardware immer stärker ausgebremst. Die Lieferschwierigkeiten werden immer krasser, weil der ganze KI-Boom alles im Markt verfügbare aufsaugt.
Wissen Sie…“Ich hab’s doch gewusst“…trifft es irgendwie nicht ganz…
(Will Smith in „I, Robot“ von 2004)
Der Träger des sog. Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften des Jahres 1973 Wassily Leontief postulierte Anfang der 1980er Jahre: „Der Mensch wird aus der industriellen Produktion genauso verschwinden wie das Pferd aus der landwirtschaftlichen Produktion verschwunden ist.“ Die humanoiden Roboter übernehmen künftig also die körperlichen Tätigkeiten. Da die KI bereits weitgehend in der Lage ist geistige Routinetätigkeiten zu übernehmen dürfte sich unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren massiv ändern. Damit entfällt für den größten Teil der Bevölkerung die Möglichkeit Einkommen durch Arbeit zu erzielen. Weiter entfällt damit allerdings auch die mit diesem Einkommen verbundene Nachfrage. Landet unser Wirtschaftssystem also doch beim Bedingungslosen Grundeinkommen?
Weitere Frage: Kann die KI eigentlich auch die Aufgaben von „diversen Beauftragten“ übernehmen mit denen ja derzeit verdiente Parteisoldaten ihr Brot verdienen?
“ Damit entfällt für den größten Teil der Bevölkerung die Möglichkeit Einkommen durch Arbeit zu erzielen. Weiter entfällt damit allerdings auch die mit diesem Einkommen verbundene Nachfrage. Landet unser Wirtschaftssystem also doch beim Bedingungslosen Grundeinkommen? “
Wenn die Sozialabgaben von Arbeitnehmer-, und Arbeitgeberseite wegfallen und die Nachfrage sinkt, weil
KI-„Arbeiter“ und Roboter nichts kaufen, würde eine „Robotersteuer“/
Wertschöpfungsabgabe zur Finanzierung eines Grundeinkommens ( Womit sonst ?), die Löhne und Nachfrage weiter senken und zu einer Massenverelendung der Bevölkerung führen. Der Mindestlohn über dem dürftigen, wenn überhaupt „Grundeinkommen“ zu nennendem Betrag würde kaum steigende Mieten kompensieren.
Warum sollten Sozialabgaben und Steuern der „Arbeitgeberseite“, also der Kapitalseite wegfallen? Die arbeitenden Roboter gehören ihnen doch und auch der erzielte Gewinn. Warum sollte der Staat die Kapitalseite also nicht kräftig zur Kasse bitten zur Finanzierung eines Schlaraffenlandes?
Eine andere Möglichkeit wäre die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der arbeitenden Roboter.
“ Eine andere Möglichkeit wäre die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der arbeitenden Roboter. “
Bingo ! ( bzw. Halbbingo, weil die
Produktion durch Vergesellschaftung allein z.B. nicht
CO2-neutraler wird. Woher kommen die Kredite für den Umbau, wenn Sozialismus nicht zu funktionieren hat ? )
Der Rest der Antwort steckt ja oben schon drin und die „Robotersteuer/
Wertabschöpfungsabgabe“ sind online erreichbar.
Helau und Kölle Alaaf⁉️ 🎉🥳 🕺 Der Homo sapiens ist zwar 2026 nach mehreren tausend Jahren Evolution immer noch nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass niemand auf diesem Planeten verhungern muss, es keine Obdachlosen gibt, die im Winter erfrieren und alle Menschen friedlich miteinander zusammenleben (weltweit wurden 2024 rund 2,7 Billionen US-Dollar für Rüstung und das Militär ausgegeben), aber diese Spezies baut humanoide Roboter mit menschenähnlicher Haut, Gefühlsmodul und KI-Super-Prozessoren.
Die Zukunft der Menschen wird wunderbar werden. Man muss nur ganz fest daran glauben. Ich wünsche viel Glück! Toi, toi, toi.
100 Mrd Roboter, Leute, die bestehen doch nicht aus nichts. Das sind 100 Mrd mal etwa 70 kg hochwertiger und weniger hochwertiger Materialien, also 7 Mrd Tonnen Material. Wo bitte soll das herkommen? Angeblich wollen wir das Klima retten. Mit soviel Ressourcenverachwendung garantiert nicht. Zudem, das ist im Fall des Recyclings Sondermüll. Kaum recyclebar.
Das ist doch wieder so ein Muskplan. Der ihm statt 1 Billion dann 10 Billionen bescheren soll. Oder glaubt ihr, er macht das aus reiner Menschenfreude? Und der Mensch wird dann nur noch ein nutzloser Anhängsel. H.G.Wells lässt grüßen. Und das Ganze ohne die strikten Robotergesetze von Asimov, na dann viel Spaß in der schönen neuen Welt.
Die ganze Klimarettung steht wie auch der Umweltschutz unter dem Vorbehalt der Profitablität.
Hier herrscht nämlich Kapitalismus.
Ich bin schon gespannt, wann die ersten humanoiden Roboter Autos kaufen, Kaffee trinken gehen, urlaubsreisen Unternehmen.
Ich frage mich, ob wir dann auch Obdachlose humanoide Roboter unter Brücken schlafen sehen und in der Schlange vor den suppenküchen, bei denen man seine tägliche Ration Strom bekommt.
Der serbisch-amerikanische Ökonom Branko Milanovic hat zu diesem Themenkomplex unlängst auf seinem Blog einige sehr interessante, wenn auch im Ergebnis unerfreuliche Erwägungen angestellt: https://branko2f7.substack.com/p/sketching-the-new-dysto-utopian-world
Von der freundlichen Utopie, die Lord Keynes einst in „Economic Possibilities for our Grandchildren“ skizzierte, wird sich – wenn Milanovic nicht etwas Wichtiges übersehen hat – nichts materialisieren; im Gegenteil:
„There is little doubt that such a society, as we sketched it, would display strong dystopian characteristics. The utopian promise of machines doing lots of work that is currently done by humans, and allowing us to enjoy free time and leisure, would turn out in reality to produce socially extremely unequal and politically much more unstable societies than the current proponents of abundance created by the artificial intelligence want us to believe.“
Da müssen Menschen nicht mehr am Fließband stehen. Das wurde doch immer kritisiert als unmenschlich. 😉
Kaum ist es weg, will mans zurück.
Das ist die Utopie wie man eine menschliche Armee besiegt mit Cyborgs wie bei Star wars oder anderen Scifi. Maschinen, die Maschinen erschaffen. So kann man die Beschränkung menschlicher Arbeitskraft aushebeln oder ein Schlachtfeld remote kontrollieren – bis einer die Kommandostation ausknipst. Nur ist das Bild AI-Slop oder der Roboter, der schneller als Usain Bolt sprintet, kann halt noch nicht bremsen und muss, nachdem er in die Gummimatte gekracht ist, rausgetragen werden. Die Chinesen sind nicht die Einzigen, die solche Ideen haben. Die sind schon älter.
Ich halte Vieles von dem, was an Nachrichten aus China bei uns ankommt, für Nachrichten über potemkinsche Dörfer. Die von den Chinesen real aufgebaut werden um eben diese Nachrichten zu erzeugen. Nehmen wir Corona. Was war da in China wirklich los? Inwiefern ging es in China (wie in vielen anderen Ländern der Welt auch) nur darum, ihren Teil von den WHO-Geldern abzugreifen? Denn mal ganz ehrlich: wird ein Topf aufgemacht, in den vorher alle eingezahlt haben, so will doch jeder möglichst wenigstens seinen Anteil davon zurückerstattet bekommen. Also macht man viel Tamtam darum, dass man die Regeln, an die die Auszahlungengeknüpft sind, schließlich alle eingehalten hätte …
Andererseits befördert China auch anderen West-Schwachsinn, etwa den Klimawahn. Da mag die wesentliche Rolle spilen, dass China davon massiv profitiert. Da macht man schon etwas PR dafür, zB mit riesigen Solarfarmen. Dass China aber tatsächlich auf Diversifizierung und nicht auf Monotonisierung des Energiesektors setzt (wie wir hier im dümmsten Westen aller Zeiten), das ist doch klar ersichtlich, selbst aus der Ferne und durch sonst irreführende Nachrichten hindurch.
Ebenso KI und anderer Schwachsinn, und natürlich Roboterisierung.
1.) Was sollen denn die Menschen dann noch zu tun haben, woraus ihren Selbstwert, ihre Selbstexistenzberechtigung ziehen?
2.) ist doch überdeutlich ersichtlich, dass die Ressourcen und Materielen für all diese Technik-Gimmicks anderorts fehlen, denn nichts ist unendlich (außer westliche menschliche Dummheit)
3.) kann doch niemand (außer westliche Idioten) ernsthaft glauben, eine immer mehr und mehr maschinisierte Welt (mit aufgemaltem Grinsgesicht) sei das höchste Ziel auf Erden
Ich glaube (oder hoffe zumindest), dass die Chinesen den Menschen (den Chinesen zumindest) als Ziel aller Bestrebungen ansehen – etwas, was der westlichen Gesellschaft (aufgrund dem Primat und der Herrschaft der FInanzoligarchie) völlig abhanden gekommen ist.
Corona in China klammere ich mal aus…
In China gibt es tatsächlich Potemkinsche Dörfer, sogar ganz reale, ganze unbwohnte Stadtviertel aus schnell und billig hochgezogenen Wohntürmen, oder Städte mit pseudoeuropäschen Fassaden.
Wer erinnert sich noch an Musks Abzocke mit dem ‚Hypertrain‘ Vakuumröhrenzug?
Nun, aus China kam die Meldung sie hätten eine hingestellt…
Selbst nachprüfen wollen würde ich das nicht.
Und mir scheint, das Ziel der Führung dort ist immer noch der Uhrwerks-Ameisenstaat. Nicht der Mensch.
Androiden scheinen kompletter Unfug, wenn auch der Mensch nicht zufällig genau diese Anatomie hat,
die durchaus universell ist und seine Anpassungsfähigkeit mit bestimmt.
Generell kann man aber auf dem Standpunkt stehen, dass n u r noch die Roboteriesierung
die Zivilisation retten kann.
Für ein Degrowth in vorindustrielle Kulturtechnik ist es zu spät.
Ein weiter-so ist ebenfalls nicht möglich.
Robotik per se aber könnte Dinge wie Recyclingquoten ermöglichen ein Weiterwirtschaften zumindest für weitere
Jahrzehnte bis ein Jahrhundert denkbar machen.
Auch eine organischere Landwirtschaft mit mechanischem jäten und St8ckstoffkreislauf könnte Robotik ermöglichen.
In so fern führt an Robotik kaum ein Weg vorbei.
Gleichzeitig beschleunigt die Robotik die Fahrt in die Apokalypse.
Die Wetten sind offen.
„Und mir scheint, das Ziel der Führung dort ist immer noch der Uhrwerks-Ameisenstaat. Nicht der Mensch.“
Nun, das ist denen ihr Bier! Andere Länder, andere Menschen, andere Sitten.
„Generell kann man aber auf dem Standpunkt stehen, dass n u r noch die Roboteriesierung“
Generell kann ma auf jedem blödsinnigsten Standpunkt stehen …
Schade dass Du ausser pöpepln selten fundiert was postest.
Du kannst ja gerne hier skizzieren mit welcher Technologie die derzeitige Zivilisation länger als 30-50 Jahre aufrecht erhalten werden kann.
Reichweiten der Elemente und Kohlenwasserstoffe bei der derzeitigen Verschleuderungsrate und Wachstumsraten findest Du bei statista zB.
Zu Erinnerung: bei einer Recyclingquote von 90%, die bisher nirgends erreicht wird, ist nach 6 Zyklen noch etwa die Hälfte da, die andere Hälfte steht nicht mehr zur Verfügung.
„Du kannst ja gerne hier skizzieren mit welcher Technologie die derzeitige Zivilisation länger als 30-50 Jahre aufrecht erhalten werden kann.“
Komisches Erwiderung auf mein Post. Weise ich doch darin gerade darauf hin, dass mit dieser Roboterisierung Energie und massiv Rohstoffe verschwendet werden die sonst für sinnvollen Nutzen im Dienste der Menschen (Nahrung, Wohnung, Wärme, sinngebende Tätigkeiten, Schutz, menschliche Pflege, …) eingesetzt werden könnten.
Es macht überhaupt keinen fundamentalen Unterschied ob Ressourcen in 15 oder 55 Jahren verschleudert werden.
Einen Unterschied macht es aber wenn Recyclingquoten jenseits von 99% erreicht werden.
Und das geht, wenn überhaupt, nur mit Robotik.
Oder eben gar nicht.
Desgleichen Nahrung: es macht dann einen Unterschied, wenn beim Anbau Robotik statt Chemie eingesetzt wird. Wenn Felder naturnah statt Erntemaschinenkomoatibel angelegt sein sollen.
Usw.
Das war der Punkt dem Du mit dem Argument ‚blödsinnig‘ widersprochen hast.
Es gibt aber nur die Wahl zwischen Degrowth und Robotik, wenn es um tragfähige Zukunftsprojekte geht.
Du willst weder das eine noch das andere, Du willst einfach nur Deine Bedürfnisse nach einem Leben wie in den 1990ern befriedigt haben, alles andere scheint Dir egal.
Aber das ist als Zukunftskonzept nicht drin. Schlicht physikalisch nicht möglich.
Persönlich tendiere ich eher zu Degrowth, aber das bedeutet eben Küchenmesser aus Bambus, statt Stahl, und ein Leben weitgehend wie vor 100 000 Jahren. Selbst Keramik benötigt endliche Ressourcen.