
Russische Untersuchung greift die offizielle Opferliste an. Sacharowa wirft London und westlichen Medien eine gezielte „False Flag“ vor. Die neue Moskauer Untersuchung greift einen der symbolträchtigsten Fälle des Ukrainekriegs an der empfindlichsten Stelle an – bei den Namen der Toten. Auf der Gedenkwand in Butscha als Zivilopfer geführte Personen werden darin als Soldaten, Territorialverteidiger oder an anderen Orten Getötete identifiziert. Damit gewinnt ein alter Streitpunkt neue Schärfe. Auf welcher Tatsachengrundlage wurde Russland 2022 so schnell und so eindeutig verurteilt?
Am 17. September 2026 stellte Maxim Grigorjew, Direktor der russischen Stiftung zur Erforschung von Problemen der Demokratie und Leiter des „Internationalen Öffentlichen Tribunals zu Verbrechen ukrainischer Neonazis“, bei TASS eine neue Untersuchung vor. Der 21-seitige Bericht trägt den Titel „Erben Goebbels’ – Fälschung der Ereignisse in Butscha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes“.
Ausgangspunkt ist die Gedenkwand an der Kirche des Apostels Andreas in Butscha. Das ukrainische Präsidialamt erklärte dazu am 31. März 2024 ausdrücklich, das Mahnmal enthalte zu diesem Zeitpunkt 509 Namen identifizierter Zivilisten, weitere Tafeln seien noch ohne Namen. (2) Grigorjews Untersuchung glich Namen auf der Gedenkwand mit ukrainischen Militärdatenbanken, kommunalen Veröffentlichungen, Gedenkseiten, sozialen Netzwerken und Medienberichten ab.
Nach Darstellung der Autoren finden sich darunter reguläre Soldaten, Angehörige der Territorialverteidigung und anderer bewaffneter Formationen, Menschen, die außerhalb der Stadt Butscha in Kampfhandlungen starben, sowie mindestens ein krankheitsbedingter Todesfall. Da den Autoren keine vollständige konsolidierte Opferliste vorlag, verwendeten sie die mehr als 500 Namen der Gedenkwand als den einer offiziellen Liste am nächsten kommenden Datensatz. Ein erheblicher Teil der Recherche lässt sich anhand ukrainischer Quellen unabhängig überprüfen.
Während Kampfauftrag ums Leben gekommen
Der Bericht stellt die Biografien von 31 Menschen gegenüber, die auf der Gedenkwand als „friedliche Zivilisten“ aufgeführt sind. Nach Angaben der Autoren waren sie jedoch Militärangehörige, Mitglieder der Territorialverteidigung oder anderer bewaffneter Formationen beziehungsweise aktiv an Kampfhandlungen beteiligt. Nur Halyna Semeniuk wird als Zivilistin geführt. Sie sei krankheitsbedingt gestorben.
Jewhen Petrasch ist eines der Beispiele. Die ukrainische Erinnerungsplattform Memorial.UA führt ihn nicht als Zivilisten, sondern als Militärangehörigen. Petrasch gehörte einer separaten Asow-Einheit und den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte an. Er war Gefreiter und Maschinengewehrschütze. Laut ukrainischer Quelle fiel er am 3. März 2022 bei der Verteidigung der Region Kiew in Worzel und wurde später auf dem Lukjaniwske-Militärfriedhof in Kiew beigesetzt. (3) Anatolij Korytko wird ebenfalls bei Memorial.UA als ukrainischer Soldat geführt. Er fiel am 3. März bei der Verteidigung Butschas.
Noch genauer dokumentiert ist Witalij Fesjuk. Die Stadt Butscha bezeichnet ihn offiziell als „Aufklärer und Feuerleitbeobachter“, der am 27. Februar 2022 während eines Kampfauftrags ums Leben kam. Memorial.UA schreibt, Fesjuk habe eine Uniform, einen Rucksack und eine Waffe erhalten, russische Militärtechnik gezählt und deren Bewegungen über Telegram weitergegeben. (4) Die Plattform führt ihn ausdrücklich als Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte und als Freiwilligen.

Todesort außerhalb Butchas
Auch die Kommune selbst dokumentiert mehrere Fälle, die für die pauschale Kategorie „Zivilisten“ nicht in Frage kommen. Die „Ehrenbürgerliste“ von Butscha bezeichnet Wolodymyr Bisaha, Andrij Werbowyj, Wolodymyr Kowalskyj, Denys Rudenko und Swjatoslaw Turowskyj ausdrücklich als Teilnehmer der Kampfhandlungen in Butscha während des russischen Einmarsches. (5) Eine ukrainische Lokalrecherche über das Massengrab bei der Andreaskirche hält fest, dass dort neben überwiegend zivilen Toten auch sechs ukrainische Verteidiger bestattet worden waren – darunter Oleh Zymbala und Wadym Smetanskyj von der 80. Luftsturmbrigade, der Polizeioffizier Jurij Tschabach sowie die Butscha-Freiwilligen Wolodymyr Kowalskyj, Witalij Fesjuk und Oleksandr Blahodatnyj. (6)
Hinzu kommen Fälle, bei denen Todesort und militärischer Status von der Vorstellung eines in Butscha ermordeten Zivilisten abweichen. Oleksandr Parchomenko war Soldat der 72. mechanisierten Brigade. Das ukrainische Nationale Museumsreservat für militärische Tapferkeit gibt als Todesort die Umgebung von Huta-Meschyhirska an – rund 16 Kilometer Luftlinie von Butscha entfernt – und als Todestag den 13. März 2022. Oleksandr Jewdokymenko gehörte derselben Brigade an und starb nach derselben ukrainischen Quelle am 14. März bei der Verteidigung Kiews nahe Moschtschun – rund zehn bis sechzehn Kilometer von Butscha entfernt. (7)
Der Bericht führt insgesamt 31 Fälle an. Die hier näher dargestellten Beispiele lassen sich anhand ukrainischer Quellen unabhängig nachvollziehen. Diese bestätigen bei einer Reihe von Personen militärischen Status, unmittelbare Kampfbeteiligung oder einen Todesort außerhalb Butschas. Besonders ungewöhnlich ist der Fall Halyna Semeniuk. Grigorjews Bericht führt sie als Beispiel dafür an, dass auch ein natürlicher Tod in die Opferdarstellung aufgenommen worden sei. Das Investigativnetzwerk OCCRP rekonstruierte 2022 Telegram-Chats eines Wohnblocks in Butscha. Darin heißt es, Serhij Semeniuk sei bei der Suche nach trockenem Brennholz getötet worden und seine Mutter Halyna sei an Krebs gestorben, als keine Ärzte zur Verfügung standen. (8)
Wie schnell sich die Deutung verfestigte
Die neue Studie berührt einen alten Streitpunkt. Moskau verlangt seit Jahren eine vollständige Opferliste. Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte auf der Pressekonferenz erneut, die russische Seite habe sowohl bei den Vereinten Nationen als auch öffentlich um Namen und überprüfbare Daten gebeten. (9) Sie warf UN-Generalsekretär António Guterres vor, sich 2022 einer antirussischen Kampagne angeschlossen zu haben. Eine neue Antwort des UN-Sekretariats auf den Bericht liegt bislang nicht vor.
Russland will den Bericht nun bei der UN-Generalversammlung in New York einbringen. Nach Sacharowas Angaben soll ihn die Delegation unter Außenminister Sergej Lawrow dort vortragen. (10) Der Bericht greift damit den russischen Vorwurf auf, die politische und mediale Deutung von Butscha habe sich 2022 auf eine noch unvollständige und forensisch nicht abschließend geprüfte Datengrundlage gestützt. Die Chronologie der letzten Märztage 2022 zeigt, wie schnell sich diese Deutung verfestigte.
Erste Bilder, dann „Safari“-Operation
Eine damalige Recherche, die wenige Tage nach Bekanntwerden der Bilder entstand, begann mit einer einfachen Chronologie. Anatolij Fedoruk, Bürgermeister von Butscha, veröffentlichte am 1. April 2022 eine Videobotschaft über den 31. März. Er meldete die Befreiung der Stadt und bezeichnete den Tag als einen freudigen Tag. In dieser kurzen Botschaft erwähnte er kein Massaker und keine auf den Straßen liegenden Leichen.
Am 1. April um 11:34 Uhr veröffentlichte die „Ukrainska Prawda“ eine Meldung unter Berufung auf den Sekretär des Stadtrats, Taras Schaprawskyj, und die Stadträtin Kateryna Ukraintseva. Die Überschrift lautete, „Eine Rückkehr nach Butscha sei noch gefährlich“. Die Begründung, nicht nur auf Minen und Sprengfallen sei zu achten. Schaprawskyj erklärte, ein erheblicher Teil der russischen Kräfte sei zwar abgezogen, es befänden sich angeblich jedoch noch Sabotagegruppen und als Zivilisten verkleidete russische Militärangehörige in der Stadt. Die Bevölkerung solle auf die vollständige Befreiung und die anschließende Räumung warten und die Häuser nicht verlassen. (11)
Noch am Abend des 1. April erschien allerdings in ukrainischen Telegram-Kanälen das erste bekannte Video mit Toten auf der Jablunska-Straße. „Meduza“ konnte nicht feststellen, wer die Aufnahmen gemacht hatte. Nach ihrer Rekonstruktion dürften sie tagsüber entstanden sein. Damit ist belegt, dass zumindest ein Teil der später dokumentierten Leichen bereits vor der „Safari“-Operation am 2. April auf der Jablunska-Straße lag. (12)
Am 2. April um 19:25 Uhr meldete LB.ua unter Berufung auf die ukrainische Nationalpolizei, das Spezialregiment „Safari“ habe in Butscha eine „Säuberungsoperation“ gegen Saboteure und Helfer Russlands begonnen. (13) Die Einheit bestand laut Mitteilung aus Spezialpolizei, KORD, taktischen Polizeieinheiten und Sprengstoffexperten. Höfe und Schutzräume sollten kontrolliert, Einwohner befragt und nicht detonierte Munition beseitigt werden. Die Operation fiel damit in jene Phase, in der die ersten Bilder aus Butscha international verbreitet wurden.
Was daraus folgte, bleibt ungeklärt
Am selben Tag befanden sich auch Angehörige einer anderen ukrainischen bewaffneten Gruppe in der Stadt, die sogenannten „Botsman Boys“ um Sergei Korotkikh, Kampfname „Botsman“. Korotkikh, ein früherer Asow-Kämpfer mit dokumentiertem Hintergrund in der russischen und belarussischen Neonazi-Szene und später im ukrainischen Asow-Milieu, hatte die Formation nach eigenen Angaben im Februar 2022 aus ehemaligen Asow-Angehörigen und Aktivisten nahestehender Gruppen zusammengestellt.
Nach einer Rekonstruktion von „Meduza“ waren Mitglieder seiner Einheit am 2. April in Butscha und filmten unter anderem auf der Woksalna-Straße, weniger als 500 Meter von jenem Abschnitt der Jablunska-Straße entfernt, auf dem zahlreiche Tote gefunden wurden. Nach den von Korotkikh selbst an „Meduza“ übergebenen Metadaten entstand das bekannte Video am 2. April um 13.47 Uhr. Korotkikh erklärte, selbst nicht in Butscha gewesen zu sein, gefilmt hätten seine Männer „Kuma“ und „Franzuz“. Sie seien lediglich „auf der Durchfahrt“ gewesen.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein über seinen Telegram-Kanal veröffentlichtes Video. Darin ist die Frage eines Kämpfers zu hören:, „Da sind Leute ohne blaue Armbinden – dürfen wir auf sie schießen?“ Die Antwort fällt zustimmend aus. Dass diese Passage im Originalvideo enthalten ist, bestätigte später auch das ukrainische Faktencheckprojekt „VoxCheck“. Was daraus folgte, bleibt dagegen ungeklärt. (14)
Die „New York Times“ berichtete am 2. April, ihre Reporter hätten sechs zivile Leichen auf Straßen und Gehwegen gezählt. Die Todesumstände seien zu diesem Zeitpunkt unklar gewesen. Neben einem Mann mit Kopfschuss lag die weggeworfene Verpackung einer russischen Militärration. Wem sie gehörte und wie sie dorthin gelangte, blieb ungeklärt. (15)
Zu früh für Gewissheit
Mehrere Tote trugen weiße Stoffbänder. „Reuters“ lieferte dafür eine Erklärung. Acht Bewohner eines Wohnkomplexes in Butscha sagten der Agentur, russische Soldaten hätten die Einwohner angewiesen, weiße Armbinden zu tragen, damit sie als Zivilisten erkannt würden. (16) Parallel verdichtete sich am 2. und 3. April die internationale Berichterstattung. Zu den ersten Veröffentlichungen gehörten mehrere britische oder in Großbritannien ansässige Medien.
Louise Callaghan schrieb in der „Sunday Times“ unter der Überschrift „Leichen verstümmelter Kinder unter den Schrecken, die die Russen hinterließen“. (17) Olga Rudenko vom „Kyiv Independent“ veröffentlichte am 3. April den Beitrag „Hunderte ermordete Zivilisten entdeckt, während sich russische Truppen aus Städten bei Kiew zurückziehen“ (18) . Valentyna Romanenko von „Ukrainska Prawda“ stellte noch am selben Morgen den Bezug zu Srebrenica her: „Wolltet ihr ein weiteres Srebrenica? Seid ihr mit dem Grauen von Butscha zufrieden?“ (19) Grundlage war ein Telegram-Beitrag von Mychajlo Podoljak, damals Berater des Leiters des ukrainischen Präsidialamtes. Auch die englischsprachige Wikipedia-Seite namens „Bucha massacre“ wurde in der Nacht zum 3. April 2022 angelegt. Die Täterfrage war medial bereits weitgehend beantwortet, während eine forensische Untersuchung erst bevorstand.
Am 3. April erklärte der damalige britische Premierminister Boris Johnson, Putin und seine Armee begingen Kriegsverbrechen. Außenministerin Liz Truss sprach von entsetzlichen Handlungen und forderte Untersuchungen. (20) Human Rights Watch formulierte am 5. April vorsichtiger. Es sei noch zu früh, über viele Todesfälle mit Gewissheit zu urteilen. (21)
Londoner Geschäftsadressen
Der „Kyiv Independent“, dessen Chefredakteurin Olga Rudenko zu den frühen Autoren gehörte, war damals erst wenige Monate alt. Der „European Endowment for Democracy“ (EED), eine 2013 von der EU und ihren Mitgliedstaaten gegründete und formal unabhängig organisierte Förderinstitution, beschreibt die Entstehung des Mediums selbst. Ein EED-Nothilfefonds und Crowdfunding ermöglichten den Start. (22) Am 6. Dezember 2021 wurde der „Kyiv Independent“ gemeinsam mit „Jnomics Media“ gestartet. (23) CEO Daryna Schewtschenko erklärte, es habe ein englischsprachiges Medium gebraucht, das als „Brücke zwischen der Ukraine und der Welt“ fungieren könne.
„Jnomics“ sitzt in London und das britische Handelsregister führt „Jnomics Media Ltd.“ seit dem 17. April 2019 mit Londoner Geschäftsadresse. Auch eine „Kyiv Independent Media Ltd.“ wurde am 9. Dezember 2021 in England registriert. Direktoren sind Jakub Parusinski und Olga Rudenko. (24) Jnomics arbeitete außerdem mit „Ukrainska Prawda“. Auf der Partnerliste erscheinen unter anderem BBC, European Endowment for Democracy, Deutsche Welle, Thomson Reuters Foundation und Internews.
Aufnahmen klären weder Status noch Täterschaft
„Human Rights Watch“ (HRW) erklärte, die Organisation sei am 4. April zunächst im Rahmen einer von der ukrainischen Regierung organisierten Pressetour nach Butscha gelangt. Wegen der Sicherheitslage sei der Zugang auf diese Weise geregelt gewesen. Anschließend habe HRW mehrere Orte an der Jablunska-Straße ohne Begleitung besucht und vom 5. bis 10. April eigenständig gearbeitet.
Ein weiterer Streitpunkt waren damals die Satellitenbilder des US-Erdbeobachtungsunternehmens „Maxar Technologies“. Seine hochauflösenden Aufnahmen werden von staatlichen, kommerziellen und medialen Kunden genutzt und spielten 2022 eine zentrale Rolle bei der zeitlichen Einordnung der Leichen auf der Jablunska-Straße. Russland verfügte 2022 ebenfalls über eigene zivile und militärische Erdbeobachtungssatelliten. (25) Öffentlich zugängliche russische Aufnahmen der Jablunska-Straße für die entscheidenden Märztage sind bislang jedoch nicht auffindbar. „Maxar“ stellte „Reuters“ Aufnahmen aus dem März zur Verfügung, auf denen Objekte an der Jablunska-Straße zu erkennen sind, die später an denselben Stellen als Leichen dokumentiert wurden. (26)
Der russische Telegram-Kanal „Rybar“ bestritt die Datierung einzelner Bilder und argumentierte mit Schatten und Bodenbeschaffenheit. Gegen diese Datierungskritik sprechen Rohaufnahmen einer Drohne der „Botsman Boys“, die Sergei Korotkikh selbst dem russischen Exilmedium „Meduza“ übergab. (27) Nach Prüfung der Metadaten und zusätzlicher zeitlicher Einordnung durch zwei Experten kam „Meduza“ zu dem Ergebnis, dass die erste Aufnahme mit Körpern spätestens am 26. März entstanden sein müsse. (12)
Die Positionen stimmen offenbar mit den späteren Bodenaufnahmen vom 1. und 2. April überein. Damit sei belegt, dass zumindest ein Teil der später fotografierten Toten bereits vor dem russischen Abzug auf der Jablunska-Straße lag. Die Aufnahmen klären jedoch weder Identität und Status jedes einzelnen Toten noch Todesursache und konkrete Täterschaft. An dieser Ebene setzt die neue Grigorjew-Untersuchung an – bei der Zuordnung der Opfer zu den Kategorien, unter denen sie in Butscha geführt werden.
Ein wiederkehrendes Muster
Der zweite Teil des russischen Berichts enthält Aussagen von 16 namentlich genannten Zeugen aus Lyssytschansk, Wuhledar, Kurachowe, Awdijiwka, Torezk und weiteren Orten. Mehrere berichten, Journalisten seien auffallend kurz vor oder nach Beschuss eingetroffen. Hinweise auf ukrainische Feuerstellungen seien nicht aufgegriffen worden. Einige Zeugen behaupten darüber hinaus, Beschuss sei gezielt für Medienaufnahmen ausgelöst worden. Nikolaj Dudukin aus Lyssytschansk schildert, die Behörden hätten Trinkwasser angekündigt; an der Ausgabestelle habe es einen Einschlag mit mehreren Toten gegeben. „Fünf Minuten später kommt die Presse“, sagt er. Elena Gritzaj aus Kurachowe berichtet, ein ukrainischer Soldat habe vor einem bevorstehenden Beschuss gewarnt. Kurz darauf seien Korrespondenten erschienen. Ihre Schlussfolgerung, „…wenn die Presse in der Stadt ist, bedeutet das, dass wir auf Beschuss warten.“
Ähnlich äußert sich Igor Karatschenzew aus Awdijiwka. Sobald Journalisten eingetroffen seien, habe man mit Beschuss gerechnet. Wera Machowa aus Wuhledar erinnert sich an estnische Reporter, die sie aufgefordert hätten, „Erzählt uns von der Grausamkeit der Russen.“ Antworten, die nicht in die erwartete Richtung gegangen seien, seien nicht weiter aufgenommen worden. Besonders weit gehen die Aussagen von Jewgenij Tarassenko und Jewgenij Lantuch. Tarassenko berichtet von einem ukrainischen Soldaten, der im Beisein einer ausländischen Journalistin über Funk gesagt habe, „Hier ist’s irgendwie still, macht etwas Lärm.“ Danach habe Beschuss eingesetzt. Lantuch sagt, nach einem Schuss eines ukrainischen Panzers seien innerhalb von drei Minuten Journalisten erschienen, „Es ist unmöglich, in drei Minuten hierherzukommen.“
Weitere Zeugen – darunter Natalja Sadoroschnaja, Jurij Burik, Nina Bannykh, Irina Lydina, Wassilij Prozzenko, Swetlana Panowa, Alexander Samora und Wiktor Gritzaj – schildern Varianten desselben Musters. Beschuss, rasches Eintreffen von Medien und eine aus ihrer Sicht bereits feststehende Zuschreibung an Russland. Grigorjew führt diese Aussagen als Beleg für ein wiederkehrendes Muster an. Nach seiner Interpretation seien zivile Opfer gezielt für internationale Medienwirkung erzeugt oder deren Tod entsprechend instrumentalisiert worden. Daraus leitet der Bericht die Möglichkeit ab, dass eine solche Methode auch in Butscha angewandt worden sein könnte.

Vollständiger Datensatz wurde nicht veröffentlicht
Am 19. September veröffentlichte das ukrainische „Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation“, ein Arbeitsorgan des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, eine Stellungnahme. Es verwies auf Fotos, Videos, Zeugenaussagen, forensische Untersuchungen und internationale Berichte und führte die 73 von OHCHR dokumentierten Tötungen an. Am selben Tag nannte es den neuen Bericht „Lügen für den Export“. (28) Einen Gegenabgleich der Gedenkwand legte die staatliche Stelle jedoch nicht vor. Auch erklärte sie nicht, warum Personen, die ukrainische Quellen als Soldaten oder Gefallene an anderen Orten ausweisen, auf einem Mahnmal erscheinen, das das Präsidialamt selbst als Gedenkwand mit „509 Namen identifizierter Zivilisten“ beschrieb.
Dabei sind die Datensätze zu trennen. Die 509 Namen der Gedenkwand sind nicht identisch mit dem Datensatz der Vereinten Nationen. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) dokumentierte bis zum 31. Oktober 2022 die Tötung von 73 Zivilisten in Butscha zwischen dem 4. und 30. März und prüfte weitere 105 mutmaßliche zivile Tötungen. Bis September 2022 waren nach ukrainischen Angaben 422 zivile Leichen in der Stadt geborgen worden. (29)
Umfangreichere personenbezogene Datensätze existieren. Der Leiter der Archivabteilung des Stadtrats von Butscha, Ihor Bartkiw, erklärte 2025 gegenüber „BBC Russian“, seine Behörde führe Register über Tote, Vermisste und Gefangene. Für die Stadt Butscha nannte er 381 Tote, für die gesamte territoriale Gemeinde 554. Die Veröffentlichung einer vollständigen Namensliste sei jedoch Sache der Ermittlungsbehörden. Die „BBC“ merkte dazu selbst an, die Ukraine sollte eine vollständige offizielle Liste der Butscha-Toten veröffentlichen – auch gegenüber den Vereinten Nationen. (30)
Eine 2025 veröffentlichte Dokumentation der ukrainischen Redaktion von „Radio Svoboda“ griff auf Teile dieser Daten zurück. Für die Jablunska-Straße rekonstruierte sie anhand von Überwachungsvideos, Drohnenbildern und Daten der Archivabteilung mindestens 62 Todesfälle allein zwischen dem 3. und 6. März. Im Abspann heißt es, Karten und Opferliste beruhten auf den Recherchen von Bartkiw und Dmytro Habtschenko. Der vollständige zugrunde liegende Datensatz wurde mit der Dokumentation jedoch nicht veröffentlicht. (31)
Resonanz äußerst begrenzt
Etwas weiter geht ein Meinungsbeitrag der „Kyiv Post“ vom 18. September. Er stellt die Unabhängigkeit des Grigorjew-Berichts infrage und argumentiert, manche als Kämpfer bezeichnete Menschen könnten Zivilisten gewesen sein, die ihre Stadt verteidigten. (32) Völkerrechtlich ist diese Gegenüberstellung jedoch unvollständig. Zivilpersonen verlieren für die Dauer ihrer unmittelbaren Teilnahme an Feindseligkeiten den Schutz vor direktem Angriff. Geschützt bleiben Gefangene und andere Personen, die außer Gefecht sind. Ihre vorsätzliche Tötung ist verboten. (33) Auch der Beitrag der „Kyiv Post“ legt keinen systematischen Gegenabgleich der genannten Personen.
Dieselbe Dokumentation beschreibt die acht später getöteten Männer von Jablunska 144 als örtliche Selbstverteidigungsgruppe. Einige hätten Lebensmittel verteilt, Sandsäcke für einen Kontrollpunkt vorbereitet, Wache gehalten und bei Evakuierungen geholfen. Gemeinsam hätten sie über ein Gewehr verfügt. Andrij Matwijtschuk sei der örtlichen Territorialverteidigung beigetreten. (31) Die Stadt Butscha führt zudem mehrere Angehörige dieser Gruppe – darunter Andrij Werbowyj, Denys Rudenko und Swjatoslaw Turowskyj – selbst als Teilnehmer der Kampfhandlungen. (5) Deshalb müssten in einer belastbaren Opferliste die Kategorien „Zivilist“, „Kampfteilnehmer“ und „Gefangener“ getrennt ausgewiesen werden.
Die Vereinten Nationen reagierten ebenfalls am 18. September. Sprecher Stéphane Dujarric erklärte während des täglichen Pressebriefings, „was Butscha betrifft, denke ich, dass unsere Position gut dokumentiert ist.“ Russland habe die Frage wiederholt aufgeworfen – es gebe dafür Verfahren. „Die Fragen sind dieselben, und unsere Antworten sind dieselben.“ (34) Auf einzelne Namen oder die im Bericht vorgelegten Zuordnungen ging er nicht ein und kündigte keine Neubewertung an. Bis zum Redaktionsschluss blieb die Resonanz auf den neuen Bericht in europäischen Leitmedien äußerst begrenzt. Eine Ausnahme war das portugiesische Nachrichtenmedium „Observador“, das über die Untersuchung und zentrale Aussagen des Berichts berichtete. (35) Auch bei „Reuters“, „BBC“, „ARD“, „Deutsche Welle“ (DW) und „Le Monde“ war bis zum Redaktionsschluss keine redaktionelle Berichterstattung über den am 17. September vorgestellten Grigorjew-Bericht auffindbar.
Wie belastbar ist die Sammelkategorie?
Maria Sacharowa erklärte bei der Vorstellung, Moskau verfüge nun über „Zahlen und Fakten“, die nach russischer Auffassung eine Neubewertung von Butscha erlaubten. Die gesamte Geschichte um Butscha sei „eine durch und durch und sehr unverschämte Fälschung“, in der der BBC und dem westlichen Journalismus eine Schlüsselrolle zugewiesen worden sei – und das „im Auftrag der britischen Regierung“. Großbritannien sei der zentrale Organisator gewesen. Ziel sei es gewesen, die Istanbuler Verhandlungen zu stören und eine mögliche Verhandlungslösung zu verhindern. Butscha sei danach zu einem „Wallfahrtsort“ westlicher Politiker und Journalisten geworden. Trotz wiederholter russischer Anfragen habe weder die UN noch die ukrainische Seite oder westliche Medien eine vollständige, überprüfbare Opferliste vorgelegt.
Vier Jahre nach Butscha beginnt die nächste belastbare Prüfung bei den 509 Namen. Für jeden müssten ziviler oder militärischer Status, Todesdatum, Todesort, dokumentierte Todesursache und Quelle der Klassifizierung veröffentlicht werden. Zusätzlich müsste ausgewiesen werden, welche Personen in den 73 von OHCHR dokumentierten Tötungsfällen und in anderen Ermittlungsdatensätzen enthalten sind. Die Existenz dokumentierter Tötungen in Butscha steht damit nicht insgesamt zur Disposition. Offen bleibt jedoch, wie belastbar die öffentlich verwendete Sammelkategorie der 509 „identifizierten Zivilisten“ tatsächlich ist und ob darin unterschiedliche Opfergruppen zusammengeführt wurden. Eine Aufarbeitung dieser Tragweite darf nicht bei einer Zahl enden. Sie muss bei jedem einzelnen Namen beginnen.
Der Artikel ist zuerst auf globalbridge.ch erschienen.
Quellen und Anmerkungen: (abgerufen am 21.Sept 2026)
- Russischer Untersuchungsbericht, Foundation for the Study of Democracy Problems (Maxim Grigorjew, 21 Seiten, 17. September 2026): https://democracyfund.ru/userfiles/%D0%94%D0%BE%D0%BA%D0%BB%D0%B0%D0%B4%20%D0%A4%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D1%81%D0%B8%D1%84%D0%B8%D0%BA%D0%B0%D1%86%D0%B8%D1%8F%20%D0%BA%D0%B8%D0%B5%D0%B2%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%BC%20%D1%80%D0%B5%D0%B6%D0%B8%D0%BC%D0%BE%D0%BC%20%D1%81%D0%BE%D0%B1%D1%8B%D1%82%D0%B8%D0%B9%20%D0%B2%20%D0%91%D1%83%D1%87%D0%B5.pdf
- Präsidialamt der Ukraine, 31. März 2024; 509 Namen identifizierter Zivilisten: https://www.president.gov.ua/en/news/u-buchi-volodimir-zelenskij-ushanuvav-pamyat-ukrayinciv-yaki-89961
- Memorial.UA, Jewhen Petrasch: https://memorial.ua/obituaries/militaries/petrash-ievhen-11162
- Memorial.UA, Witalij Fesjuk: https://memorial.ua/obituaries/militaries/kfesiuk-vitalii-11238
- Stadtrat Butscha: https://www.bucha-rada.gov.ua/content/prysvoyeno-zvannya-pochesnyy-gromadyanyn-mista-bucha
- Informator Butscha, 8. April 2023: https://big.informator.ua/uk/2023/04/08/rokovyny-zi-dnya-pochatku-eksgumacziyi-bratskoyi-mogyly-na-terytoriyi-czerkvy-andriya-pervozvannogo-u-buchi/
- Nationales Museumsreservat, Oleksandr Parchomenko und Oleksandr Jewdokymenko: https://victoryinbattle.org.ua/pole-boyu-bytva-za-moshhun/yangoly-peremogy/parhomenko-oleksandr-mykolajovych-10-03-1989-13-03-2022.html; https://victoryinbattle.org.ua/pole-boyu-bytva-za-moshhun/yangoly-peremogy/yevdokymenko-oleksandr-mykolajovych-16-01-1987-14-03-2022.html
- OCCRP, Telegram-Chats aus Butscha (Halyna Semeniuk): https://www.occrp.org/interactives/the-banality-of-brutality/
- RT/ TASS, 17. September 2026: https://www.rt.com/russia/645917-bucha-false-flag-britain/
- Interfax, 17. September 2026: https://www.interfax.ru/russia/1116700
- Ukrainska Prawda, 1.April 2022: https://www.pravda.com.ua/eng/news/2022/04/01/7336277/; https://www.pravda.com.ua/eng/news/2022/04/01/7336396/
- Meduza, 6./7. April 2022: https://meduza.io/feature/2022/04/06/kak-ubivali-lyudey-v-buche; https://meduza.io/feature/2022/04/07/meduza-publikuet-vazhneyshuyu-videozapis-dokazyvayuschuyu-chto-mirnyh-zhiteley-v-buche-ubili-v-to-vremya-kogda-v-gorode-stoyali-rossiyskie-voyska
- LB.ua, 2. April 2022: https://en.lb.ua/news/2022/04/02/12441_special_forces_regiment_safari.html
- VoxCheck, 29. April 2022: https://voxukraine.org/en/false-video-of-serhiy-korotkykh-boatsman-proves-that-ukrainian-military-killed-civilians-in-bucha/
- New York Times, 2. April 2022: https://www.nytimes.com/2022/04/02/world/europe/ukraine-russia-kyiv.html
- Reuters, 7. April 2022: https://www.reuters.com/world/europe/death-defiance-bucha-neighbourhood-that-was-held-by-russian-troops-2022-04-07/
- The Sunday Times/ Louise Callaghan, 2. April 2022: https://www.thetimes.co.uk/article/bodies-of-mutilated-children-among-horrors-the-russians-left-behind-5ddnkkwp2
- Kyiv Independent/ Olga Rudenko, 3. April 2022: https://kyivindependent.com/hundreds-of-murdered-civilians-discovered-as-russians-withdraw-from-towns-near-kyiv-graphic-images/
- Ukrainska Prawda/ Valentyna Romanenko, 3. April 2022: https://www.pravda.com.ua/eng/news/2022/04/3/7336794/
- Boris Johnson und Liz Truss, 3. April 2022: https://www.gov.uk/government/news/prime-ministers-statement-on-ukraine-3-april-2022; https://www.gov.uk/government/news/foreign-secretary-statement-on-appalling-acts-by-russian-invading-forces
- Human Rights Watch, 5. und 21. April 2022: https://www.hrw.org/news/2022/04/05/racing-document-war-crimes-ukraine; https://www.hrw.org/news/2022/04/21/ukraine-russian-forces-trail-death-bucha
- European Endowment for Democracy: https://democracyendowment.eu/archive/kyiv-independent
- Jnomics Media: https://www.jnomics.media/case-studies/the-new-independent-voice-of-ukraine-in-the-world-the-kyiv-independent
- Companies House, Jnomics Media Ltd und Kyiv Independent Media Ltd: https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/11952417; https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/13791492
- WMO OSCAR / IISS: https://space.oscar.wmo.int/satelliteprogrammes/view/kanopus_v;https://www.iiss.org/globalassets/media-library—content–migration/files/research-papers/2022/iiss-_cyber-competition-in-space-1.pdf
- Reuters / Maxar, April 2022: https://www.reuters.com/world/europe/satellite-images-show-civilian-deaths-ukraine-town-while-it-was-russian-hands-2022-04-05/
- Centre for Information Resilience: https://www.info-res.org/eyes-on-russia/reports/disinformation-denial-russias-attempts-to-discredit-open-source-evidence-of-bucha/
- Center for Countering Disinformation der Ukraine, 18./19. September 2026: https://cpd.gov.ua/international-direction/yevropa/zlochyny-rosiyi-v-buchi-kreml-zapustyv-chergovu-hvylyu-brehni/; https://cpd.gov.ua/international-direction/yevropa/brehnya-na-eksport-rf-veze-v-oon-propagandystskyj-zvit-pro-buchu/
- OHCHR, Dezember 2022: https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/countries/ukraine/2022/2022-12-07-OHCHR-Thematic-Report-Killings-EN.pdf
- BBC Russian, 23. März 2025: https://www.bbc.com/russian/articles/czxnq8nypnno
- Radio Svoboda / Current Time, 12. August 2025: https://www.youtube.com/watch?v=WE-W1GsaJZs
- Kyiv Post, 18. September 2026: https://www.kyivpost.com/opinion/84762
- ICRC – Zusatzprotokoll I zu den Genfer Konventionen, Art. 51 und Art. 41: https://ihl-databases.icrc.org/en/ihl-treaties/api-1977/article-51; https://ihl-databases.icrc.org/en/ihl-treaties/api-1977/article-41
- UN-Pressebriefing, 18. September 2026: https://transcripts.un.org/en/briefing/sg/2026-09-18
- Observador, 17. September 2026: https://observador.pt/2026/09/17/russia-afirma-que-massacre-de-bucha-foi-uma-falsificacao-total-feita-pelo-governo-britanico/
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Die ganze Nummer war von Anfang an soo durchsichtig. Bilder von Leichen, die sich plötzlich bewegten. Satellitenaufnahmen von sauberen Straße nach dem Abzug der Russen usw. usf. Die false flags waren damals wie heute einfach schlecht gemacht und überzeugen nur die Tagesschauopfer und diejenigen, die nichts anderes sehen oder glauben wollen.
Wir werden nur noch verarscht…
Die Frage mit der alles steht und fällt ist doch sowieso, warum es keine Untersuchung gegeben hat?
Keine internationale, und die ukrainische verlief nach ein paar Wochen im Sande, als immer mehr Infos auftauchten, die nicht zur erzählten Geschichte paßten. Gefolgt von der Entlassung der zuständigen Generalstaatsanwältin, des SBU-Chefs und des regionalen Kommandeurs der Armee, sowie Dutzenden anderer Mitarbeiter mit dem Vorwurf der „Kollaboration mit Russland“.
Das wäre doch ein Volltreffer für die Propaganda gewesen! Stattdessen hat man den lächerlichen Haftbefehl gegen Putin mit der vorsorglichen Evakuierung von Kindern aus dem Kriegsgebiet im Osten begründet, die man zur „Massendeportation zehntausender Kinder“ aufgeblasen hat. Auch so eine Lüge, die verpufft ist.
Das ukrainische Desinteresse ist ähnlich groß, wie bei der (Nicht-)Aufklärung der ~100 Toten auf dem Maidan 2014 durch Heckenschützen. Das müssen dann Forscher kanadischer Unis per Fernaufklärung leisten.
Dabei ist es der bestdokumentierteste Massenmord in der Geschichte
Hunderte von Zeugenaussagen, Videos, Bilder, forensischen Untersuchungen, Aufzeichnungen, Unterlagen und sogar Geständnisse einiger Scharfschützen, die an dem Blutvergießen direkt beteiligt waren, wurden völlig unter den Teppich gekehrt. Auch von den Scharfschützen – die von einigen mutigen Teilnehmern des Maidan in ihren Gebäuden (wo sie die Berkut und die Demonstranten simultan abgeschossen haben) gestellt und verhaftet wurden – hat man nie wieder etwas gehört. Sie sind auf Nimmerwiedersehen verschwunden, nachdem sie den Nazi-Brigaden und den Nazi-Oligarchen (die das Blutbad und die Scharfschützen ja schliesslich finanziert und organisiert hatten) übergeben wurden.
Auch das Gerichtsverfahren zu dem Gemetzel, dass trotz seiner Farce bittere Zugeständnisse machen musste, wurde der breiten Öffentlichkeit mehr oder weniger komplett vorenthalten
Nahezu sämtliche „öffentlich-rechtlichen“- sowie „private Medien“ in Deutschland und Europa, haben aus der „friedlichen Demonstration auf dem Maidan 2014“ und dem folgenden „Massaker der himmlischen Hundert“ eine völlige Parallelwelt konstruiert, eine totale Matrix. Diese Manipulation und Täuschung hat 0,00 mit den wahren Geschehnissen zu tun. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung
Nicht in einziger aus meinem Freundeskreis kennt die Wahrheit zum Beispiel. Daran kann man gut erkennen, wie perfekt die Propaganda und die Gehirnwäschen in der Praxis arbeiten
Progaganda 📢 gibt es VOR dem Krieg, Propaganda gibt es IM Krieg und Propaganda gibt es NACH dem Krieg, denn nach dem Krieg ist VOR dem Krieg.
Bei allem Vorbehalten gegenüber der Darstellung der russischen Seite, wer im „Wertewesten“ behauptet, Propaganda würde es nur auf der anderen Seite geben, macht Propaganda. Und wer glaubt, dass es im „Wertewesten“ keine Propaganda geben würde und hier nur die „Wahrheit“ verkündet wird und nichts als die „reine Wahrheit“, der ist bereits auf die Propaganda des Wertewestens hereingefallen. Es gibt keine ehrlichen und wahrhaftigen Kriege.
Propaganda ist Teil des Krieges, denn der Krieg wird nicht nur auf dem Schlachtfeld geführt, sondern auch an „Heimatfront“. An der Heimatfront geht es um Moral (bzw. Doppelmoral), Perzeption und subjektive Wahrnehmung, politische und vor allem finanzielle Unterstützung durch die eigene Bevölkerung. Auch die Menschen, die nicht an der Front kämpfen, bluten und sterben ⚔️🩸 💀 🪦 oder schwer verletzt werden, müssen glauben, dass der Krieg ein notwendiges Übel und gerechtfertigt ist. Die „Guten“ 😇 👼 ✨ kämpfen gegen die „Bösen“ 😈 🌑 und merken nicht, dass der Krieg selbst das Böse 😈 🌑 ist, denn die „Bösen“ stehen immer auf der anderen Seite.
Oder will das ein „kriegstüchtiger“ Politiker von CDU/CSU, SPD, FDP und den Grünlingen, ein „Journalist“ der Mainstream-Medien oder ein „normaler“ Bürger bestreiten?
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die Ukrainer es einfach nicht lassen können mit der Symbolik. Warum muss an das Mahnmal ein Schwarzes Kreuz, abgeleitet vom Tatzenkreuz, was auch die Wehrmacht und natürlich die heute die Bundeswehr verwendete? Dazu noch Plastikrasen und so billige Friedhofsblumen.
Ansonsten hat sich alles so zu getragen wie das unsere Qualitätsmedien, die Regierung und natürlich unsere ukrainischen Freunde berichtet wissen wollen.
@Erhardt
Ebenso erstaunlich ist, dass unsere Politiker und Medien immer noch darauf bestehen, dass die Verehrer des Nazikollaborateurs keine Nazis sind.
Wen interessieren schon die Toten der „False Flags“ der „Guten“? Ob es nun 9/11 ist (etwa 3000 Tote), MH-17 (298 Tote) oder etwa 1200 Tote am 7. Oktober.
Die Guten sind gut, die Bösen sind böse und die unabhängige Presse schreibt, was wir zu glauben haben.
Alles andere sind Verschwörungstheorien.
Seit 2014 wurde in den westlichen Medien doch so ziemlich über alles gelogen bzw. gezielt desinformiert, was mit den Entwicklungen in der Ukraine zusammenhängt – genauso, wie anlässlich der zahlreichen anderen Kriege in Ruanda, im ehemaligen Jugoslawien, im Irak, in Libyen, in Syrien etc.
Butscha ist das selbe Drehbuch wie das in Raça Kosovo, das als Rechtfertigung der Nato für den Angriff auf Jugoslawien galt.
Bis heute sind die Umstände des Massaker
im Kosovo nicht aufgeklärt, waren es Zivilisten oder doch eher gefallene UCK Kämpfer?
Die OSZE Berichte strotzen nur so von Widersprüche.
Und nun also Butscha direkt im Anschluss an die Istanbuhler Verhandlungen, diese wurden daraufhin abgebrochen.
Wem hat diese Inszenierung am meisten genutzt?
Das ist dasselbe Drehbuch in jedem von den USA losgetretenen Konflikt.
Die Mullahs im Iran haben grad wahlweise zwischen 20’000 bis über 100’000 Demonstranten massakrieren lassen.
Maduro war/ist ein Drogenhändler, aber es reicht nicht einmal für einen Schauprozess.
Assad griff immer dann in den Giftschrank und überquerte „rote Linien“, wenn die Regierungstruppen auf dem Vormarsch waren.
MH17 und die Farce mit dem Namen JIT.
Ghaddafi liess mit seinen Massakern Clinton keine andere Wahl (wir wissen dank dem email-leak dass sie Obomba in der Sache umgedreht hat).
Saddams WMDs konnten innerhalb einer 3/4 Stunde Europa angreifen. Ein paar Jahre zuvor rissen seine Truppen Säuglinge aus Brutkästen heraus.
Die Amis definieren das als „Ende der Geschichte“ (Karl Rove), sie bestimmen via Deutungshoheit die Realität. Das ganze Konzept funktioniert hier im „Westen“ ausgezeichnet, die Sedierten haben die absolute Mehrheit.
Three things cannot be long hidden: the sun, the moon, and the truth – Buddha
A proposito: Wie ist eigentlich der Stand bzgl. der russischen Klage gegen die Ukraine wegen Völkermord, nach knapp einem Jahr – vor dem Internationalen Gerichtshof?
https://overton-magazin.de/top-story/internationale-gerichtshof-laesst-russische-klage-gegen-die-ukraine-wegen-voelkermord-zu/
„Am 17. September 2026 stellte Maxim Grigorjew, Direktor der russischen Stiftung zur Erforschung von Problemen der Demokratie und Leiter des „Internationalen Öffentlichen Tribunals zu Verbrechen ukrainischer Neonazis“, bei TASS eine neue Untersuchung vor. Der 21-seitige Bericht trägt den Titel „Erben Goebbels’ – Fälschung der Ereignisse in Butscha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes“.“
Müsst ihr wirklich jede russische Propaganda nachplappern? Ist es so schlecht um Russland bestellt, dass man auch die unglaublichsten Lügen noch mal auftischen muss? Seid ihr bei Overton euch denn für nichts zu schade?
Ich fass es nicht!
„Vier Jahre nach Butscha beginnt die nächste belastbare Prüfung bei den 509 Namen. Für jeden müssten ziviler oder militärischer Status, Todesdatum, Todesort, dokumentierte Todesursache und Quelle der Klassifizierung veröffentlicht werden.“
Verlangt das globalbridge wenigstens bei den Hunderttausenden von Toten in Gaza auch, bevor man das Wort „Genozid“ in den Mund nimmt?
lt Netanjahu and friends sind die Toten in Gaza Hamaskämpfer und Tiere, die erlegt werden können…..
Da Israel schon mit schwerem Gerät den
Schutt und die Ruinen beiseite räumt und keine Zuschauer duldet, wird die genaue Zahl der Getöteten Gaza-Bewohner für immer Dunkeln liegen.
„Verlangt das globalbridge wenigstens bei den Hunderttausenden von Toten in Gaza auch, bevor man das Wort „Genozid“ in den Mund nimmt?“
Selbstverständlich müssen die Namen der Toten bekannt sein. In einem Land, in dem angeblich die Stärke des Rechts gilt, ist dies umso notwendiger. Nur in einem Land wie Deutschland, in dem es aber um Propaganda geht, kann man mit Zahlen um sich werfen und zufrieden sein. Die Anklage ist ja schon Beweis.
Bei den Toten in Gaza sind die namentlich bekannten bereits gezählt und addieren sich auf über 70.000. Gezählt durch das medizinische Personal in Gaza. Die Namen der von Fachleuten geschätzten Hunderttausende Toten, deren Leichen unter den Trümmern ihrer Häuser liegen, kann heute hingegen natürlich nicht bekannt sein.
…..weil Israel schon mit der Beseitigung
der Ruinen und des Schuttes beginnt, und keine Zuschauer duldet, kann diese
Zahl womöglich NIE ermittelt werden.
Netanjahu hat vor der UN lauthals geschrien das mit dem Völkermord sei die größte Lüge.
Das wird in den westlichen Medien als die absolute Wahrheit dargestellt und wer etwas anderes behauptet ist natürlich, wie kann es auch anders sein, ei Antisemit und Judenhasser.
Siehe die Jagd auf die LINKE in Berlin.
Könnte es vielleicht sein, dass die die Waffen liefern mit denen die Palästinenser ermordet werden sich reinwaschen wollen???
Sie verwechseln Berichterstattung mit Zustimmung. Dass ein Bericht am 17. September bei TASS vorgestellt wurde, ist zunächst eine Nachricht. Journalismus beginnt dort, wo anschließend geprüft wird, ob – wie in diesem Fall – die darin genannten Namen, Quellen und Behauptungen stimmen. Das fordere ich. Wer bereits die Prüfung einer russischen Quelle für „Propaganda“ hält, hat das Ergebnis festgelegt, bevor er die Belege angesehen hat. Auch Ihr Gaza-Vergleich trägt nicht. Globalbridge veröffentlicht seit Jahren ausführliche Berichte aus dem Nahen Osten, unter anderem von Karin Leukefeld, die direkt aus der Region berichtet. Und selbstverständlich müssen auch dort Opferzahlen, Täterzuordnungen und völkerrechtliche Bewertungen belegbar sein. Für Butscha gilt derselbe Maßstab. 509 Namen sind überprüfbar. Wenn die russische Untersuchung falsche Zuordnungen enthält, lässt sich das an diesen Namen zeigen. Wenn sie zutreffende enthält, ebenfalls. „Russische Propaganda“ ist kein Gegenbeweis. Eine Quellenprüfung schon.
Sie verwechseln Berichterstattung mit Zustimmung. Dass ein Bericht am 17. September bei TASS vorgestellt wurde, ist zunächst eine Nachricht. Journalismus beginnt dort, wo anschließend geprüft wird, ob – wie in diesem Fall – die darin genannten Namen, Quellen und Behauptungen stimmen. Das fordere ich. Wer bereits die Prüfung einer russischen Quelle für „Propaganda“ hält, hat das Ergebnis festgelegt, bevor er die Belege angesehen hat. Auch Ihr Gaza-Vergleich trägt nicht. Globalbridge veröffentlicht seit Jahren ausführliche Berichte aus dem Nahen Osten, unter anderem von Karin Leukefeld, die direkt aus der Region berichtet. Und selbstverständlich müssen auch dort Opferzahlen, Täterzuordnungen und völkerrechtliche Bewertungen belegbar sein. Für Butscha gilt derselbe Maßstab. 509 Namen sind überprüfbar. Wenn die russische Untersuchung falsche Zuordnungen enthält, lässt sich das an diesen Namen zeigen. Wenn sie zutreffende enthält, ebenfalls. „Russische Propaganda“ ist kein Gegenbeweis. Eine Quellenprüfung schon.
@ Sabiene Jahn
Nee, sehe ich anders.
Wenn da paar Verrückte kommen und behaupten Europa wird von Subjekten mit Hyänenhirnen regiert und die basteln dazu einen 20-seitigen Bericht voller absurder angeblicher Beweise, dann ist es nicht das Papier wert, auf dem das geschrieben steht.
Und was Karin Leukefeld betrifft, lesen Sie bitte u. a. das hier:
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1177193.berichterstattung-aus-dem-nahen-osten-warum-das-nd-die-zusammenarbeit-mit-karin-leukefeld-beendet-hat.html
Nicht, dass ich hier missverstanden werde. Es war nur ein mögliches Beispiel unter vielen. Zur Veranschaulichung, dass man nicht jedem Mist nachgehen sollte.
Es gibt schliesslich noch genug russische Verbrechen, die unter dem Radar laufen.
Danke für die umfassende Übersicht. In einem Punkt hat Sacharowa mit Sicherheit recht. Butscha hat die Unterzeichnung des Vertrags in Istanbul verhindert, der dort schon ratifiziert bereit lag. Die Motivlage ist da eindeutig. Der Westen wollte keinen Frieden. Er wollte weiterkämpfen.
Warum hat sich Russland eigentlich zurück gezogen? Kiew hatten sie fast schon in der Hand. Selenskij selbst schreibt, die Russen seien schon in der Institutskayastraße gewesen, also die Straße, in dem sich der Regierungssitz befindet. Er, Selenskij, habe sich überlegt, ob er mit einer MPi an den Kämpfen teilnehmen soll. Er habe sich das aber nochmal überlegt. Alles andere wäre ja auch eine Überraschung gewesen.
Innerhalb dieses Kessels operierten schon die Truppen Kadyrows. Er hat eine ausgezeichnete Anti-Terror-Truppe, die in der Lage ist, zu Fuß die Front zu durchschreiten. Die westliche Erzählung behauptet nun, diese Eingeschlossenen hätten in heldenhaftem Kampf die Stadt wieder zurück erobert. Alles was recht ist, manche Dinge sind unmöglich.
Die Russen wollten verhindern, dass Selenskij unter Waffengewalt unterschreiben muss. Es sollte nicht so aussehen wie Hitler in Versailles. Eine Geste des Entgegenkommens.
Die die Russen heute wohl bereuen.
Die Russen hatten sich aus Kiew zurückgezogen nach einem Anruf von Scholz und Macron bei Putin, mit der Bitte, durch den Truppenabzug Russlands guten Willen bei den laufenden Friedensverhandlungen zu dokumentieren.
„Anruf von Scholz und Macron bei Putin mit der Bitte, durch den Truppenabzug Russlands guten Willen bei den laufenden Friedensverhandlungen zu dokumentieren“
Danke für die Ergänzung. Wusste ich so nicht.
„Butscha hat die Unterzeichnung des Vertrags in Istanbul verhindert“ – Nein hat es nicht.
Das war die Intervention des Werte Westen (TM) in Person vom Boris. Butscha diente dann als Rechtfertigung dafür die Verhandlung scheitern zu lassen.
Ja, so ist es. Siehe meinen Kommentar weiter unten. Wegen der 100-Regel empfehle ich nochmals Katchanovskis Buch.
Danke für die umfassende Übersicht. In einem Punkt hat Sacharowa mit Sicherheit recht. Butscha hat die Unterzeichnung des Vertrags in Istanbul verhindert, der dort schon ratifiziert bereit lag. Die Motivlage ist da eindeutig. Der Westen wollte keinen Frieden. Er wollte weiterkämpfen.
Warum hat sich Russland eigentlich zurück gezogen? Kiew hatten sie fast schon in der Hand. Selenskij selbst schreibt, die Russen seien schon in der Institutskayastraße gewesen, also die Straße, in dem sich der Regierungssitz befindet. Er, Selenskij, habe sich überlegt, ob er mit einer MPi an den Kämpfen teilnehmen soll. Er habe sich das aber nochmal überlegt. Alles andere wäre ja auch eine Überraschung gewesen.
Innerhalb dieses Kessels operierten schon die Truppen Kadyrows. Er hat eine ausgezeichnete Anti-Terror-Truppe, die in der Lage ist, zu Fuß die Front zu durchschreiten. Die westliche Erzählung behauptet nun, diese Eingeschlossenen hätten in heldenhaftem Kampf die Stadt wieder zurück erobert. Alles was recht ist, manche Dinge sind unmöglich.
Die Russen wollten verhindern, dass Selenskij unter Waffengewalt unterschreiben muss. Es sollte nicht so aussehen wie Hitler in Versailles. Eine Geste des Entgegenkommens.
Die die Russen heute wohl bereuen.
„Warum hat sich Russland eigentlich zurück gezogen?“
Weil die ukrainische Regierung das explizit gefordert hatte und die russ. Armee dieser Forderung nachgekommen war.
Was Zelenskys Story angeht, die Russen seien quasi schon vor der Tür gestanden und dass er überlegt hätte, sich ihnen entgegenzustellen (LOL!!!!), würde ich getrost dem Märchenerzähler Zelensky zuschreiben.
Was die bisherigen seriösesten Erkenntnisse angeht:
Es gab zwei Untersuchungen von intern. Organisationen:
1) Human Rights Watch, die von tendentiell russischfeindlichen Spezialisten besetzt war, die kann man ignorieren.
2) Die der UN. die Jahn zitiert. Letztere blieb im Vagen und bestätigte eigentlich nur, dass einige Dutzen Zivilisten getötet worden waren, wahrscheinlich durch Artilleriefeuer bzw. Panzer. Der Bericht sagte nicht, dass dies nachweislich russische Einheiten waren die auf ukr. geschossen hatten. Zudem war das Dorf Kriegsgebiet. Die eine Seite verbarrikadierte sich zwischen und in den Häusern. Zivilisten, die zwischen die Fronten gerieten, wurden dabei getötet.
Benoît Paré ist der Meinung – wenn ich mich korrekt erinnere (ggf. bei Pascal Lottaz nachprüfen) – dass nach den Koordinaten zu urteilen, es ukrainische Einheiten waren. Wie auch immer. Gezielte Massenmorde ließen sich auf Grundlage der UN-Untersuchung nicht beweisen.
Paré legt nahe, dass es – wenn überhaupt – ukrainische Soldaten waren, die Ukrainer aus dem Dorf, die sich mit Russen verbrüdert hatten, nach der Einnahme von Butscha, exekutierten.
A. „Am 2. April um 19:25 Uhr meldete LB.ua unter Berufung auf die ukrainische Nationalpolizei, das Spezialregiment „Safari“ habe in Butscha eine „Säuberungsoperation“ gegen Saboteure und Helfer Russlands begonnen. (13) Die Einheit bestand laut Mitteilung aus Spezialpolizei, KORD, taktischen Polizeieinheiten und Sprengstoffexperten. “
Zu dieser Aktion stellen sich verschiedene Fragen:
Warum hat man nach Abzug der russischen Armee vermutet, dass Saboteure und Kollaborateure – also gegen die Ukraine arbeitende Zivilisten – in der Stadt verblieben sind?
Wie sollte dieser Personenkreis von den Angehörigen des Safari-Spezialregiments identifiziert werden und was sollte mit ihnen geschehen?
Für welche spezielle Aktivitäten war das Spezialregiment „Safari“ zuständig?
Gibt es einen Bericht diese Spezialregiments über die Kontrolle der Stadt – Datum, Uhrzeit, Beteiligte Soldaten, Aktivitäten, kontrollierte Straßen, Zwischenfälle, gestellte Saboteure, Festnahmen, Schusswechsel etc.?
B. Auffällig und für mich unerklärlich ist die Stellungnahme eines deutschen Politikers, der bekannt dafür ist, sehr zögerlich mit Festlegungen umzugehen. Ich meine unseren ehemaligen Kanzler Olaf Scholz. Und genau von diesem Politiker hörte ich gleich zu Beginn der Berichte eine dezidierte Verurteilung dieser Vorgänge in Butcha mit dem Hinweis, nun dürfe es keinen Frieden geben (!). Den frühesten Bericht finde ich heute am 03.04.2022 in einem Bericht der Deutschen Welle.
Auf dem Foto sieht man auch, was Krieg in einer Stadt bedeutet. (Der Bericht enthält auch eine Stellungnahme von HRW, obwohl diese angeblich erst am 04.04.2022 in Butcha war.)
https://www.dw.com/en/ukraine-germanys-scholz-vows-response-over-bucha-deaths-as-it-happened/a-61343522
Für mich ist der Vorgang nach wie vor nicht geklärt. Mag sein, dass es Kriegsverbrechen gab, mag sein, dass Zivilisten Opfer unangemessenen Waffeneinsatzes – von russischer wie ukrainischer Seite – wurden, mag sein, dass die Friedensverhandlungen mit hohen Zahlen torpediert werden sollten etc.
Propaganda ist auf jeden Fall im Spiel und geklärt werden kann es nur, wenn alle mit offenen Karten spielen, nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern auch ihre Hilfstruppen im Hintergrund.
Was eben nicht in diesem Artikel steht: Auch in Butscha gabe es „Kollaborateure“ der Russen. Helfer, die nicht einverstanden waren mit dem Regime in Kiew. Die auch in jeder anderen Stadt in der Ukraine erfolgten „Filtrationen“ (Isjom, Cherson u.a.) wurden duch unsere „Qualitätsmedien“ nicht thematisiert. Safari war nur ein Auftaktspektakel.
„Neu aufgerollt“
.
Bereits im April 2022 hat Putin per Dekret die 64. Infanteriebrigade, die in Butscha die bekannten „Säuberungen“ durchgeführt hatte, den Ehrentitel „Garde“ für -Originalzitat: „Heldentum,Tapferkeit, Entschlossenheit und Mut“- verliehen. Azatbek Omurbekov -allg. bekannt unter dem Nickname „Butcher of Bucha“- der die 64. Brigade befehligte, erheilt im Juli 2022 von Putin die höchste Auszeichnung „Held der Russischen Föderation“.
.
Was will man jetzt „neu aufrollen“::.?
Bloß nicht, am Ende ist Putin gar nicht der Böse. Das könnte so manches Weltbild zum Einsturz bringen.
Cromwell
Seit 2014 haben die Ukrainer in der ATO-Zone keine Rechte, entweder sind sie Feiglinge oder Kollaborateure. Und wer da nicht bedingungslose Loyalität zeigt ist mehr als Tot. Warum sollten die Russen eine Säuberung in einer ukrainischen Ortschaft machen die sie verloren haben?
„Ausgangspunkt ist die Gedenkwand an der Kirche des Apostels Andreas in Butscha. Das ukrainische Präsidialamt erklärte dazu am 31. März 2024 ausdrücklich, das Mahnmal enthalte zu diesem Zeitpunkt 509 Namen identifizierter Zivilisten, weitere Tafeln seien noch ohne Namen.“
Überlesen? Die Russen haben einfach die Namen auf der Gedenktafel mit Militärdaten verglichen und recherchiert, dabei kam heraus, dass die meisten Opfer Soldaten+ waren.
Die KI schreibt
„Die Gedenktafel in Butscha trägt die Namen der während der russischen Besatzung im Frühjahr 2022 getöteten Zivilisten.“
Zivilisten….das kann ja wohl nicht sein, wenn die Namen auf der Tafel in den Militärdaten auftauchen oder?
Ivan Katchanovsksi, Politikprofessor in Ottawa, in den 1990ern aus der Ukraine nach Kanada eingewandert, gilt als einer der besten Kenner – wenn nicht der beste – des Maidan-Massakers. Er hat vor einem Jahr ein Buch veröffentlicht, das den ganzen Ukraine-Russland-Konflikt vom Maidan bis zum Krieg 2022– behandelt. Sehr empfehlenswert und kostenlos online zu haben!
Zu Butscha kann er folgendes beitragen: die Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine gingen auch nach dem 2. April weiter. Selenski zeigte sich weiter konziliant, auch Arestovich, sein. Berater. Das änderte sich rapide mit Johnsons Besuch am 9. April. Danach machte Selenski eine 180 Grad-Wendung und wiederrief den vorläufigen Friedensschluss.
Nur zur Ergänzung.
Das Video ist noch aus einem anderen Grund heikel. Ganz am Ende von diesem Video ein Paar Sekunden bevor es gestoppt wird, hört man Geräusche aus der Entfernung. Wenn man an dieser Stelle die Hintergrundgeräusche verstärkt, hört man so etwas wie eine Stimme von einem Mann. Es hört sich so an als ob er sagt „Bitte – erschießt mich nicht“.
Aber das hört man nicht ganz deutlich, die Stimme ist viel zu weit entfernt und geht im Hintergrundrauschen unter. Durch die starke Verstärkung ist die Stimme etwas verzehrt, so dass man es nicht mit Gewissheit sagen kann, aber es hört sich in der Tat sehr stark danach an als ob da jemand um Gnade bittet.
Die Satellitenbilder halte ich für nachträgliche Fälschungen, um die Opfer der ukrainischen „Säuberungen“ zu Opfern der russischen Besatzer umzudeklarieren. Sie mögen auf den Monat März datiert sein, aber sie wurden eben erst nach dem Hochkochen der Propaganda vom „russischen Massaker“ veröffentlicht. Und die Firma arbeitet mit dem Pentagon zusammen.
da kommt halt zu den vielen Lügen die bereits als „Wahrheit“ in Geschichtsbüchern stehen noch eine dazu… das ist dann auch völlig egal
Auch die Amerkaner wie Daniel Davis (Deep Dive), Larry Johnson und Scott Ritter gehen davon aus dass die Asow-Banditen für das Massaker verantwortlich sind und nicht die Russen.
Vor allem steht wieder die Frage: Wem nützt es.
Ganz offensichtlich hat es Selenskij und der westlichen Propaganda genutzt um die Russen als Monster darzustellen und somit die Legitimität für die Unterstützung des Kriegs in der westlichen Bevölkerung zu erreichen.
Das Thema interessiert mich, allerdings nicht unter dem Motto „Die Wahrheit über Butcha“, sondern: Warum und mit welchem Ziel legt die russische Regierung jetzt diese Kampagne in ihrer spezifischen Form auf?
Zum Artikel selbst nur die Anmerkung: Die Timeline, die selbst in ihrer offiziellen Gestalt ein starkes Indiz für eine False Flag bietet, ist fischig. Der Rückzug der russischen Truppen wird von ukrainischer Seite auf den 31. März datiert, russische Angaben kenne ich nicht, aber ich bin überzeugt, der Abzug hat mindestens zwei, eher drei Tage vorher begonnen, vermutlich sogar noch viel früher. Warum?
Dazu muß man die originalen (weil frischen) Videos kennen, die es vom russischen Vorrücken in Kiev gegeben hat. Die ukrainische Armee – wahrscheinlich unter dem Kommando der „Spezialkräfte“ – hat die russischen Truppen völlig rücksichtslos gegen die Zivilbevölkerung mit allen Kalibern beschossen, die sie zur Verfügung hatte. Es muß hunderte ziviler Opfer dieser „Verteidigungsstrategie“ gegeben haben, über die niemand redet – das ist eine volle Hälfte des Motives für die False – Flag – Operation. Die russischen Besatzer wären umgekehrt unter solchen Verhältnissen verrückt gewesen, im Block abzuziehen, statt abteilungsweise und möglichst zerstreut. Es ist daher anzunehmen, daß die „Jagdsaison“ auf Kollaborateure („Safari“) früher begonnen haben könnte, als von ukrainischer Seite angegeben, wenigstens zwei Tage früher.
Soweit zum Artikelthema im engeren Sinne, wie gesagt, es interessiert mich nur im Zusammenhang mit der o.a. weiter gefaßten Fragestellung.
Nun bin ich allerdings der Ansicht, daß die Frage nach Gründen und Zwecken der russischen Infokriegskampagne nicht gut zu behandeln ist, ohne wenigstens global die russischen Erfahrungen mit False-Flag-Operationen der NATO-Kräfte in Betracht zu ziehen. Eine hat Forent Rubis oben erwähnt, Raça, Jugoslawien. Übrigens irrt sich Rubis mit dem Label „nicht aufgeklärt“. Es gibt eine Reihe eineindeutiger Zeugenaussagen direkt Beteiligter aus dem Umkreis der NATO-Kräfte – daß die publizistisch ignoriert werden, und daher nie eine forensiche Plausibilitätsprüfung erlebten, spricht nicht gegen ihre Beweiskraft.
Von wesentlich größerem Belang für Russland sind allerdings die mit und nach 9/11 aufgelegten False-Flag-Operationen mit Blick darauf, was sie über die innere Verfassung und den breiten Motivkreis der westlichen Feindkräfte verraten. Also:
London, Madrid, Bengasi, Daraa, Damaskus, Ankara, Kiev, Salisbury, Tomsk und schließlich „Nordstream“, um nur die Wichtigsten zu nennen. Welche Erfahrungen mit ihren „westlichen Kollegen“ aus diesen Operationen könnten der laufenden Kampagne zugrunde liegen, unter Berücksichtigung der aktuellen strategischen „Großwetterlage“?
Diesen Fragen gedenke ich mich am Abend zu widmen – falls dieses Posting akzeptiert wird.
Bis dahin wäre ich an Wortmeldungen zu diesem Thema durchaus interessiert.
Maria Sacharowa hat ja die Katze aus dem Sack gelassen: die Briten waren’s. Nicht die Amis, oder „der Westen“, sondern (hüstel) das Mutterland der Demokratie. Ob sie keine Unterstützer hatten, mag mal dahingestellt sein, aber die Message ist klar, unterschwellige Bedrohung inbegriffen.
Ich halte das für plausibel. Berlin 2016 (Breitscheidplatz/LKW) ist nach meiner Einschätzung auch primär den Briten zuzuschreiben. Kleiner Versuch, den Konkurrenten vom Kontinent zu destabilisieren. Ohne durchschlagenden Erfolg allerdings.
@ Qana:
Ich weiß jetzt wirklich nicht, was Du nach Deinem Auftakt hier genau erwartest, sicherlich keine Aufzählung von Details oder Annahmen über vergangene False-Flag Operationen. Aber ich bin unbedingt an Deiner Analyse und Einordnung der zugrundeliegenden russischen Haltung und Ziele interessiert.
Bring it on!
Woody Box hat schon die Legende abgeräumt, „Butscha“ hätte den maßgeblichen Titel für den Abbruch der Friedensverhandlungen geliefert, obwohl die PsyOp eine britische Initiative gewesen ist, und obwohl allen relevanten Zeitzeugen gemäß Boris Johnson, praktisch gesprochen, den Abbruch befohlen hat.
„Befohlen“?
Dafür gibt es drei indirekte Zeugnisse.
Erstens – und dies gleich doppelt – den Bericht Naftali Bennetts, der in seiner Vermittlerrolle UND als Vertreter israelischer Interessen als ein Botschafter Putins unterwegs gewesen ist, der Johnsons Rolle bestätigt hat und zugleich berichtete, daß Jo Biden sich ihm gegenüber außerstande gezeigt hat, eine Entscheidung zwischen Kriegs- und Friedenslager zu treffen, während er Scholz und Macron klar einem „Friedenslager“ zugerechnet hat. Und es war diesmal nicht „Blinky Blinken“, der Jo Biden die Entscheidung abgenommen hat.
Zweitens, dies bekräftigend, die Anrufe Scholzens und Macrons in Moskau, die Lew oben erwähnt hat.
Drittens, ergänzend, den Bericht Çavuşoğlus über das NATO-Außenministertreffen, der „die Angelsachsen“ gemeinsam dem Kriegslager zugeordnet hat, sodaß in Summe geklärt ist, Boris Johnson hat als Sprecher dieser NATO-Fraktion gehandelt.
Damit ist mittelbar die Befehlsmacht Boris Johnsons geklärt. Er agierte als Sprecher derjenigen Teile des ukrainischen Militärs und der ukrainischen Milizen, über die CIA, MI6 und die bereits in der Ukraine tätigen NATO-„Berater“ seit 2014 kontinuierlich Befehlsgewalt gewonnen hatten. Er hat die Drohung des „Rechten Sektors“, Selensky und seine Gefolgsleute zu exekutieren, falls es zu einem Friedensschluss kommen sollte, mit NATO-Hoheit unterfüttert – so einfach ist das in militärischen Fragen manchmal. Es hat sich einfach um eine Neuauflage der Situation gehandelt, die durch die Maidan-False-Flag berufen worden ist: Die ukrainische Armeeführung wurde damals vor die Alternative gestellt, entweder Krieg gegen die russische Bevölkerung und mittelbar Russland zu beginnen, oder sich in Bürgerkriegsparteien zu zerlegen, was schon damals von der Ukraine möglicherweise nur Galizien, Ruthenien plus Kiev und seine westliche Umgebung übrig gelassen hätte. Nach dem russischen Einmarsch wäre das der praktisch gesicherte Ausgang eines Bürgerkrieges gewesen.
Heute gab es einen „Meinungsartikel“ der Chefredaktion t-online, aus dem ich zitieren will:
„Kein anderes europäisches Land unterstützt die überfallene Ukraine so verlässlich wie die Bundesrepublik.“
Eine Lüge.
„Bisher fand dieser Kurs bei einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung Anklang.“
Nicht „Anklang“, hingenommen wurde er.
„Nun könnte sich das ändern. Radikale und populistische Kräfte rechts und links im Parteienspektrum erstarken und gewinnen Wahlen … In AFD und Linkspartei tummeln sich ebenso wie im BSW Claqueure des russischen Regimes … Die pazifistische Fraktion in der SPD um Ralf Stegner und Rolf Mützenich fordert lauthals „mehr Diplomatie“ mit Putin, Fraktionschef Matthias Miersch hat jüngst ins selbe Horn gestoßen. Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer geißelt die deutsche Unterstützung für die Ukraine und verurteilt Strafen gegen Moskau … Was folgt aus dieser Entwicklung? Kann Kanzler Merz seinen bisherigen Kurs weiterverfolgen oder muss sich die deutsche Außenpolitik zwangsläufig ändern? … Was ist bei der UN-Generalversammlung in New York und beim Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington angebahnt worden? Und was droht der Ukraine im kommenden Winter – könnten Putins Soldaten das Land womöglich doch noch überrennen und Hunderttausende Menschen Richtung Westen vertreiben?“
Nun könnte man Harms einen Schwätzer nennen, der Zugriffe abgreift, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Dazu verweise ich mal auf einen Globaltimes-Artikel vom Juni 2022, der die Lage „dissidentischer“ Journalisten in Italien und den Niederlanden geschildert hat – von Deutschland kennt ihr das ja:
https://www.globaltimes.cn/page/202206/1268125.shtml
Gist: Gegen Dissidenten wird militärisch vorgegangen, schon damals, nicht erst seit Einrichtung der Stratcoms der NATO, der EU und der einzelnen Regierungen, haben europäische Geheimdienste für relevant erkorene Dissidenten und ggf. Redaktionen direkt an Hab und Gut, extremstenfalls Leib und Leben bedroht, und für die Wirksamkeit solcher Drohungen haben die moralischen Titel des Russlandkrieges der NATO allerdings eine erhebliche Durchschlagskraft. Sie berauben die Betroffenen der Illusion, sie könnten auf zivilgesellschaftlichen und rechtstaatlichen Widerstand gegen paramilitärische Angriffe setzen. Einschlägige Beispiele exemplarischer Angriffe dieser Art kennen die Overton-Leser aus zahlreichen Artikeln.
Damit bin ich zunächst von meinem Plan abgewichen, etwas zu dem Punkt zu schreiben, den Woody Box in seinem Kommentar nennt: Warum hängt die russische Regierung jetzt die Briten hin?
Macht das für den Kreml aus militärischer Sicht „Sinn“? Überhaupt nicht!
Dort sollte man seit 7/7 2005, den Anschlägen des MI5 in Kollaboration mit CIA in London, erst recht aber nach der nachfolgenden False-Flag in Madrid, an der übrigens auch Dänemark beteiligt gewesen ist, wissen, man hat es mit der NATO zu tun, nicht mit individuellen Regierungen, und die NATO-Aufrüstung in EU PLUS Uk ist in unumkehrbaren Schwange, sie läßt sich mit sekundärer Zwietracht zwischen den beteiligten Regierungen nicht stoppen. Sie läßt sich nicht einmal mindern, denn die Querelen um Dominanz, Prärogativen und Pfründen zwischen den europäischen Regierungen haben innerimperiale Quellen und Motive, die keine zuschüssigen Motive benötigen.
Deshalb ist es zumindest unwahrscheinlich, daß die Infokriegskampagne diplomatisch auf den Zusammenhalt der europäischen Regierungen in der NATO zielt, obgleich auch die russische Bürokratie so ihre Eigengesetzlichkeit hat, die sich von außen nicht rational erklären läßt.
Es ist also eine diplomatische Initiative, die nicht auf die EU zielt, obwohl der Artikel von Harms einen anderen Eindruck erwecken mag. Harms benennt zugleich den Punkt, um den es tat-sächlich zu tun sein dürfte: Einen Generalverdacht gegen USA und China, eine Strategie für einen global anvisierten Gipfel zwischen Trump, Putin und Selensky zur Einfrierung des Krieges in der Ukraine auszukungeln. An NATO und namentlich Marco Rubio vorbei. Diesen Verdacht hegt die Chefredaktion t-online nicht aus eigenem Gusto, behaupte ich frech, sie ist entsprechend gebrieft. Und in die Kerbe eines möglicherweise erwarteten energischen Versuches des Weißen Hauses, nach den Midterms die Nebenregierung der NATO-Soldateska über den USA wirksam zu schwächen, schlägt die spezifische Denunziation der britischen Rolle seitens des Kreml sehr wohl.
Der letzte Absatz muß den meisten Lesern freizügig, ja erfinderisch spekulativ erscheinen. Ja, dahinter stecken all die im EP erwähnten Erfahrungen, welche die russische Regierung mit der Kultur der False-Flag-Operationen seit 9/11 gemacht haben sollte. Ich werde in Folgekommentaren versuchen, das ein wenig aufzuhellen, obwohl ich mir damit mehr aufgehalst hab, als ich in dieser Umgebung voraussichtlich werde leisten können. Schaun wer mal.
Das ukr.-russische Treffen in Istanbul fand am 29. März statt. Dort kündigte der Leiter der russ. Delegation Medinski nach den Verhandlungen vor der Presse an, dass die russ. Truppen als Geste guten Willens aus dem Raum Kiew (westlich und östlich von Kiew) abgezogen werden. Vor dem 29.3. wird also niemand abgezogen sein.
Hier sind solche Videos.
Zunächst die Aufnahme eines begeisterten Bewohners von Butscha, der durch eine per GRAD-Raketenwerfer am 27.2.2022 zerstörte russ. Kolonne läuft. Auf der engen Hauptstraße der Ortes, der Bahnhofstraße. Er lässt sich seine Begeisterung auch von den überlebenden russ. Militärangehörigen nicht nehmen.
Man beachte die vom GRAD-Angriff völlig zerstörten Häuser links und rechts der Straße ab Minute 1:00.
https://www.youtube.com/watch?v=k-pBMdUWhws
Dann folgt der Bürgermeister von Butscha. Selbe Stelle, selbiger Zeitpunkt.
https://www.youtube.com/watch?v=Yd2IyVS7IFA
Weitere Aufnahmen von dem Kiewer Vorörtchen – ein zwei Tage darauf. Ab Min 2:49 sieht man eine zerstörte russ. Kolonne auf der Zufahrtsstraße zum Nachbarort Irpen.
https://www.youtube.com/watch?v=IdJzKJlVdUI
Irpen ist nur 300 Meter von Butscha entfernt. Auch dort soll es zu Kämpfen gekommen sein. Die russ. Truppen hatten dieses Städtchen aber anscheinend nie (vollständig) einnehmen können. Die Opfer dieser Kämpfe düften mit im Butscha-Gedenkkomplex liegen.
Ich beginne mit 9/11 und einem Dogma: Jeder Mensch, der den Gehalt des Impulserhaltungssatzes kennt, wozu er nicht einmal Physikunterricht bräuchte, sondern nur ein Bewußtsein von der eigenen Bewegungskontrolle, und der die bewegten Bilder der zusammen fallenden Twin-Towers gesehen hat, kann mit unbedingter Sicherheit wissen, daß sie nicht „eingestürzt“ sind, sondern abgerissen wurden.
Das gilt natürlich auch für Wladimir Putin, der kein schlechter Eishockeyspieler ist.
Gleichwohl hat Putin noch 2004 – bei dem Datum bin ich mir nicht sicher – ohne Not gegenüber der russischen Öffentlichkeit das Narrativ vertreten, es könne sich nicht um eine False-Flag-Operation handeln, weil es dazu zu viele Mitwisser gegeben haben müsse. Zugleich hat er mit George W. auf dessen Ranch „Freudschaft geschlossen“.
Editorisch vorab:
Ich plaudere hier als ein Zeitzeuge, der über Jahre zeitweise 8h am Tag über die gesamte Breite der Imperiumspolitik geforscht hat. Das erhebt nur einen einzigen Anspruch: Du gestehst mir entweder Redlichkeit zu, oder eben nicht.
Was genau ist „eigentlich“ der Zweck von „9/11“ gewesen?
Die gewöhnlichste Antwort, gepusht vom ehemaligen SACEUR zur Zeit des Kosovo-Krieges, Wesley Clark:
Sechs Länder überfallen. Gestützt von Ehud Barak, der den Überfall auf Libyen, Irak und Iran in der BBC gefordert, halbwegs angekündigt hat, bevor der Abriss überhaupt statt hatte, und noch „Nordkorea“ angefügt hat – warum auch immer.
Doch das ist eine Lüge bzw. ein „Limited Hangout“. Geplant war der Einfall in Afghanistan, in Vorbereitung war Regime Change in Pakistan unter einem Kommandounternehmen, das die pakistanischen Nuklearwaffen konfiszieren sollte. Auch dem israelischen Wunsch nach Erledigung der Islamischen Republik ist Rechnung getragen worden, doch das ist noch Ende 2001 vorerst ad acta gelegt worden, nachdem die US-Marine nach Planspielen versichert hat, ein Angriff auf den Iran werde den Verlust mindestens eines Trägers, wenn nicht zweier zur Folge haben und sei im Wesentlichen undurchführbar.
2002 erlitt der Plan zum Pakistankrieg dasselbe Schicksal: Eine Expertenkommission am Pentagon erklärte den Zugriff auf die pakistanische Nuklearwaffen für undurchführbar.
Worum ging es also den amerikanischen Verschwörern zu 9/11?
Die triviale Antwort: Errichtung einer Militärherrschaft über den Vereinigten Staaten, die von föderalen Konstrukten und „Checks and Balances“ nicht mehr zählbar behindert werde.
Ist das gelungen?
„Jein“.
Warum ist es nicht gelungen? Das ist die Frage, die ich schwerpunktmäßig zu behandeln gedenke.
Zunächst ist zu bilanzieren, was gelungen war.
Die Föderationsregierung setzte ein Militärregime über die Staaten in Kraft:
Authorization for Use of Military Force (AUMF), gültig bis heute
National Emergency Act (NEA), gültig
Proclamation 7463; das ermächtigt die Regierung zu Wirtschaftskriegen gegen den Rest der Welt und ist die juristische Grundlage für Trumps aktuelle unilaterale Wirtschaftskriege-
Patriot Act – diese formelle Ermächtigung zur innenpolitischen Kriegführung der Föderationsregierung gilt fälschlich für „ausgelaufen“ – tatsächlich hat das FBI in Verbindung mit dem Gesetzeswerk um „Homeland Security“ noch immer jede Macht zu willkürlichen Überwachungen, Inhaftierungen, bei Bedarf auch Exekutionen. (Exemplarisch vorgeführt im Rahmen der Einsätze von Nationalgarde und Homeland Security im Nachgang der Verwüstungen durch Hurrican „Katrina“)
Die USA sind daher auch auf formaler („juristischer“) Ebene geblieben, was sie mehr oder weniger untergründig seit dem Bürgerkrieg gewesen sind – eine föderale Gewaltherrschaft auf der Grundlage imperialer Militärdoktrinen. 9/11 hat dieser Militärherrschaft Freiheiten zurück erstattet, die sie sich im WKII zugeeignet hatte, die sie gegen John F. Kennedy zunächst erfolgreich verteidigt hatte, nur um sie in den Jahren 1966ff im Laufe der kombinierten Aufstandsbewegungen der farbigen Bevölkerung und der Jugendkulturen, unter Beteiligung zahlreicher ehemaliger und selbst aktiver Militärangehöriger, dosiert abzugeben.
Damit ist das Ziel von 9/11 vollständig umschrieben, wenngleich in allgemeinster Form, doch der oder die Zwecke bleiben offen.
Der Kondensierung halber mache ich hier einen Sprung zu Karl Rove und der „reality based community“, die Kenntnis dieses Vorgangs unterstelle ich hier.
https://en.wikipedia.org/wiki/Reality-based_community
Das singuläre Argument, das Karl Rove da zugeschrieben wird, lautet, „We are an Empire now!“
Wieso eigentlich „now“? Wieso sollen die USA zwischen April 1949 (NATO-Gründung) und 2001 kein „Imperium“ gewesen sein, bzw. eines angeführt haben?
Die formelle Antwort ist simpel: Weil das UK und Frankreich eigenständig nuklear bewaffnet sind.
Die Briten führten 1952 einen ersten Kernwaffentest durch. Es gibt Gründe, anzunehmen, daß dies die militärische Basis für die Entscheidung Frankreichs und des UK gewesen ist, zusammen mit Israel den „Suez-Krieg“ gegen Ägypten aufzulegen, um die Reste ihrer Kolonialreiche unabhängig von den USA und gegen sie zu verteidigen. Die zwei Gründe, warum das nicht „gereicht“ hat, sind erhellend:
1. Eisenhower hat sich mit Chruschtschow geeinigt, daß dies „nicht gehe“, worauf die SU die Entsendung einer Flotte vorbereitet hat.
2. Die USA strichen GB die Dollar-Kreditlinie, worauf das UK augenblicklich fallierte und die Waffen streckte.
Das UK hat sich den USA hernach einerseits unterworfen, bekam andererseits eine bedingte nukleare Eigenständigkeit zugestanden – mit amerikanischer Trägertechnik und Zielaufklärung.
Frankreich hingegen hat nach der Einsatzreife seiner Nuklearwaffen die NATO-Truppen 1966 buchstäblich aus dem Land geworfen. Wie konnten sie das tun?
Direkte ökonomische Basis dazu sind die Montan-Union mit Deutschland und Stützungen des notorisch vor Totalentwertung stehenden Franc seitens Deutschland, Niederlande und Belgien gewesen, aber indirekt war es schon zu dieser Zeit die absehbare Unhaltbarkeit des Dollar-Weltgeldes auf der Grundlage der Golddeckung.
Das antikommunistische Imperium, das die USA mit Hiroshima/ Nagasaki, mit der NATO-Gründung und dem anschließenden Koreakrieg zu errichten begonnen hatten, ist an dem gleichsam in den Dollar „eingebauten“ Weltherrschaftsanspruch zunichte geworden. Ein Weltgeld auf der Grundlage eines Staatskredits ist nur haltbar in dem Umfang, in welchem die Staatswesen, die sich seiner bedienen, für seine ökonomische Deckung einstehen, und das haben insbesondere Deutschland, das UK und Japan sehr buchstäblich mit der Anhäufung gewaltiger Dollarreserven getan. Im zähen Verlaufe des Vietnamkrieges und der südamerikanischen Interventionen ist die militärpolitische Entität eines „Amerikanischen Imperiums“ der politökonomischen Entität eines imperialistischen Lagers gewichen. Historiker mögen das bestens an der Geschichte der deutschen „Ostpolitik“ nachvollziehen können, die zunächst auf heftigen, auch mit paramilitärischen Mitteln aufgefütterten Widerstand bes. aus USA und UK gestoßen ist, um dann ziemlich zwanglos von der imperialistischen Führungsmacht adoptiert zu werden. Eine tragende Rolle darin hatte Henry Kissinger, der parallel dazu Nixon maßgeblich zur amerikanisch – chinesischen Entente bewogen hat.
Leitfaden der amerikanischen Putschistenbewegung, die an 9/11 an ihr Ziel kam, ist das „PNAC“ gewesen, das „Project for a New American Century“. Wenn ihr deren Veröffentlichungen zur Kenntnis nehmt, könnt ihr als ein allgemeines Resultat bilanzieren, daß die Autoren und Anhänger sich schlicht geweigert haben, die Differenz zwischen einem militärpolitischen Imperium und einer Imperialistischen Führungsmacht anzuerkennen.
Wenn ihr dasselbe in vermutlich maximal kondensierter Form wollt, lest die ca. 30 Seiten der Schrift „Constant Conflict“, von Ralph Peters aus 1999. Unter den Zielpunkten des permanenten Weltkrieges, den der ehemalige Leiter der „Public Relations“ der amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in Deutschland amerikanischen Offiziersanwärtern darin in Aussicht stellt, figuriert die RF überhaupt nicht. Sondern Deutschland, bzw. die deutsche EU, aber vor allem anderen Asia-Pacific: Indien, Pakistan, Malaysia, Indonesien usf. Mittelbar sicher auch Iran, der jedoch, wenn ich mich recht erinnere, nicht direkt benannt wird.
Karl Roves „We are an Empire now“ hat diese Grundlage: Eine – eingebildete! – willkürliche Emanzipation der Macht der USA von deren eigentümlicher Grundlage, dem Weltwirtschaftssystem auf der Basis des Dollar-Kredits.
Das schließt eine eigentümlich schizoide Stellung zur NATO ein. Selbstredend bleibt NATO in einem solchen „Konzept“ ein unverzichtbares „amerikanisches asset“, aber praktisch wird sie als Fessel der USA behandelt. Dieses schizoide Verhältnis läßt sich am Umgang der USA mit NATO nach 9/11 unschwer ablesen, darum wird es im nächsten Abschnitt gehen.
Danke für diese Kaskade von Denkanstössen. Als jemand, der sich zeitweise ebenfalls so 8 Stunden täglich mit dem Imperium und seiner Struktur befasst hat, fühle ich mich berufen und genötigt, meinen Senf dazuzugeben. Ich kann mich aber mangels Zeit nicht so tief reinhängen wie du, deshalb mache ich’s kürzer.
9/11 – da stimme ich zu – hatte nicht nur eine aussen- sondern auch eine innenpolitische Komponente. Die Planer konnten voraussehen, dass militärische Eroberungszüge mit Widerstand im eigenen Land einhergehen würden, deshalb war die innenpolitische Komponente, also der Polizei- oder Militärstaat, sogar prioritär. Ich sah da zu Beginn des Irak-Kriegs und den getürkten Präsidentschaftswahlen 2004 (Bush vs. Kerry) ziemlich schwarz und war dann total baff, als Obama 2008 gewann. Vermutlich war Obamas Vorsprung einfach zu gross, um ihn wegzufälschen. Ich bin kein Obama-Fan, aber zumindest war die PNAC-Clique vorläufig entmachtet. Die Clinton/Biden-Clique übernahm. Der Apparat – Continuity of Government – blieb.
Eine falseflag-Attacke, mit der ich mich intensiv befasst habe, ist der Bostoner Marathon-Anschlag mit den „Rucksackbomben“ 2013. Vollkommen inszeniert, von vorne bis hinten. Aber es war keine äussere Militäroperation erkennbar, für die der Anschlag als casus belli hätte dienen können. Die Verfolgung des flüchtigen jüngeren Bruders zeigte dann, wo der Hase im Pfeffer lag. Da klingelten Special Forces in voller Montur an jeder Wohnungstür und verlangten das Haus durchsuchen zu können. Und die Bostoner, aufgehetzt durch die Dauerpropaganda, folgten brav.
Was den zweiten Teil deines Postings betrifft, warte ich erstmal den nächsten Abschnitt ab.
Eine zureichende Auskunft über das schizoide Verhältnis der Neocons, nachfolgend der Föderationsregierung, zur NATO, gibt der Verlauf der Ausrufung des „Bündnisfalles“ nach Art.5.
Schon am Abend des 11. 9. hat der britische NATO-Generalsekretär George Robinson dem US-Außen Colin Powell telephonisch unauthorisiert einen Vorratsbeschluss der NATO zur Erklärung des Bündnisfalles angeboten. Der akademischen Literatur folgend schreibt die Wiki:
Zum allgemeinen Hintergrund will ich erwähnt haben, daß die Formel von einer „multilateralen Weltordnung“ in der politologischen Literatur schon in den späten 90ern unterwegs gewesen ist und der französische Präsident Jacques Chirac sie 1999 anläßlich des geplanten NATO-Überfalls auf Serbien auf regierungsamtliche Ebene gehievt hat. Colin Powell hat also schon in der Nacht zum 12. 9. eine multilaterale „Antwort“ auf den „internationalen Terror“ deutlich ausgeschlossen.
Das dokumentiert, die Formel für den Weltkrieg, den die Neocons unter dem Label „War on Terror“ auszurufen gedachten, die George W. erst eine Woche später vor dem Congress ausrufen sollte, zu dieser Zeit schon „gestanden“ hat:
Die NATO hat den „Bündnisfall“ nach Widerständen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Norwegen schließlich ausgerufen, aber er blieb technisch folgenlos, weil die USA augenblicklich eine „Koalition der Willigen“ nach dem Muster des ersten Irakkrieges für ihren Überfall auf Afghanistan eingefordert haben, der sich schon nach wenigen Tagen das UK und Frankreich militärisch anschlossen. Hingegen hat die deutsche Regierung beschlossen, zusammen mit Verbündeten einen formalen UN-Auftrag für den Krieg zu erwirken. Der wurde im Dez.2001 in Form der UNSC-Resolution 1383 erteilt, aber die Regierung Schröder hat sich mit sehr erheblichem Aufwand (-> „Bonn Aggreement“) bemüht, der angelsächsischen Unilateralität auf listige Weise politisch-diplomatischen Widerstand entgegen zu setzen – mit französischer, russischer und chinesischer Unterstützung.
Damit ist die Grundlinie der Lage umrissen, die zu den britischen False-Flag- Angriffen auf die britische und spanische Bevölkerung am 11.3. 2004 und 7/7 2005 geführt haben.
Die zumindest vornehmliche Autorenschaft des UK für den Anschlag in Madrid hat später Javier Solana ausgeplaudert. Die spanischen Behörden hätten gewußt, daß der Organisator der Anschläge der ehemalige ->LIFG-Kommandeur ->Abdulhakim Belhadj gewesen ist.
Alle weiteren, wesentlichen britischen False-Flag – Operationen, die ich im EP genannt habe, Bengasi, Daraa, Damaskus, Ankara, Kiev, Salisbury, Tomsk und Nordstream, fallen in die Zeit nach dem Wall-Street – Putsch gegen die Neocons, genannt „Finanzkrise“, welche die Regentschaft Obamas sichergestellt haben. Freilich sind sie nur zum Teil im vollen Sinne „britisch“ gewesen, weil sich Hilary Clinton in ihrer Rolle als Außenministerin zur Führerin der Koalition aus „Lib-Dems“ und Neocons aufgeschwungen hat, Obamas Zeitenwende militärisch zu sabotieren. Orga – Zentren dieses Hochverrats – aus Sicht des WH! – waren folgende Institute: Die vom DoS kommandierte CIA-Abteilung, Teile des NATO-Hauptquartiers (EUCOM unter Führung von Admiral Stavridis), Centcom (General James Mattis), Foreign Office, MI6, der saudische Geheimdienst und der Londoner Sitz des Atlantic Council. Auch der türkische Geheimdienst MIT war 2012 bis ’13 beteiligt.
Salisbury fiel in die Zeit des Widerstandes gegen das anfänglich isolationistische Konzept von Trump1, ist aber eine innereuropäische Angelegenheit gewesen, die zudem unplanmäßig ausgeklinkt worden ist.
MH 17 ist meinem besten Wissen zufolge eine Unternehmung des SACEUR Breedlove gewesen, zu der die Briten allerdings massiv beigetragen haben. Den malaysischen Delegierten, denen die ukrainischen Rebellen die Flugschreiber ausgehändigt hatten, wurden sie noch vor Besteigen des Fluges nach Amsterdam von Bewaffneten abgenommen, die sich als CIA-Agenten auswiesen und sie umgehend ins damals noch unter militärischem Kommando stehende Londoner AAIB verbracht haben. Seither hat niemand die Originaldateien zu Gesicht bekommen, der darüber berichten könnte oder wollte …
Wie eingangs angedeutet, all dies könnte „common knowledge“ sein. Es stammt aus Quellen, die nicht nur von Geheimdiensten, auch von Außenministerien routinemäßig abgefischt werden – falls sie nicht selbst beteiligt sind. Die Indizien für die britische Autorenschaft der Sprengung der Nordstreams erneut zu nennen, weigere ich mich, brauche ich in meinem Zusammenhang auch nicht, denn für den ist die russische Regierung die Referenz, die kurz nach den Anschlägen das UK verantwortlich gemacht hat, obgleich sie nach den Fake-News von Hersh nicht mehr darauf zurück gekommen ist.
Trump hat also allen Grund, furchtbar böse auf die Briten zu sein, denn seine „Außenpolitik“ ist letztlich nichts weiter, als ein kleinbürgerliches Amalgam des amerikanischen Weltkrieges der Neocons und Libdems und dem „pacific pivot“ Obamas.
Als ein schlagendes Beispiel für die Auseinandersetzung zwischen ihm und dem britischen Rattenschwanz sei die bisher nicht eigens erwähnte „Douma“ – False-Flag der Briten genannt. Ja, Trump hat darauf eine „Bestrafungsaktion“ akzeptiert, aber sein Verteidigungsminister Mattis, der seine frühere Rolle im Libyen- und Syrienkrieg unter Hilary augenscheinlich bedauert hat, hat seine ganz Autorität dahinter gesetzt, daß der gewaltige Cruise – Missile – Angriff auf Syrien eine „Reality – TV- Show“ wurde, bei dem nur ein paar Dutzend Leute unglücklich zu Schaden kamen, weil die Ziele entsprechend ausgewählt und avisiert worden sind.
Auch in China – um auf meinen EP zurück zu kommen – sollte man über all das und noch viel mehr bestens informiert sein. Das ist doch guter Stoff für Unterhaltungen zwischen Xi und Trump, auch wenn die beiden zweifelsohne „bigger fish to fry“ haben. Doch die beiden Schwänze, die beständig mit dem Hund wackeln, sind doch auch im Zusammenhang mit dem technologiewirtschaftlichen Klima zwischen Peking und Washington von erheblichem Belang, oder etwa nicht?
Ich habe noch nie von dem Qana-El-G-Duett auch nur eine sinnvolle Anregung bekommen sonder sehe vielmehr, wie immer und überall viel Qualma-um-Nichts von denen verbreitet wird. Also sei’s drum.
Ratze ist echt unddankbar! Seinetwegen – und für gleichartige Modelle – dürfen und sollen meine Kommentare dieses Zuschnittes erscheinen, unter der Voraussetzung, daß sie hernach mit Stacheldraht und Elektrozaun versehen werden. Sage ich hier irgendwo einfache Wahrheiten hin, die jeder verstehen kann, wenn er will, werden sie gecancelt.
Wurscht, die Rekapitulation war für mich selbst von Belang. Das war nr.5
Was so viel Text erzeugt mit dem Risiko, dass das von Overton ins Nirwana geschickt wird, ist entweder eine „KI“ oder zumindest ist sehr viel „KI“ drin. Normale Menschen streben eine Balance zwischen Aufwand und möglichem Erfolg an. Qana und sein „Sidekick“ El-G sind mir mehr als dubios.
Über Butscha findet man bei:
https://peds-ansichten.de/2024/06/butscha-ukraine-russland-friedensverhandlungen-umjerow-gerhard-schroeder-naftali-bennett/
auch interessantes. In den Tagen wo dieses Massaker stattgefunden haben soll wurde auf Youtube ein heftiger Angriff ukrainischer Artillerie auf die russischen Streitkräfte in Butscha gezeigt und gefeiert. Da wurde von den Ukrainern erzählt dass viele Russen getötet und ihre Panzer bei der Flucht aus Butscha zerstört wurden. Dieses Video ist ganz schnell danach verschwunden.
Rechtsextreme Milizen haben übrigens völkerrechtswidrig Waffen an Zivilisten verteilt bzw. diese in Schießübungen kurz ausgebildet. Das steigert natürlich die Gefahr von Übergriffen, zumal heftig gekämpft wurde, die russischen Truppen völlig unvorbereitet einfach in den Krieg geschickt wurden, in der Erwartung, dass die Ukraine rasch kapitulieren wird und dem wohl erhofften Regimechange Platz macht. Die russischen Truppen wurden ohne große Gegenwehr tiefer ins Land gelassen, um dann erst diese mit massiven Widerstand zu überraschen. Eine Strategie, die auch sehr riskant ist.
Es braucht eine wirklich unabhängige und umfangreiche Untersuchung, die in alle Richtungen untersucht. So lange der Krieg läuft, wohl sehr unrealistisch.
Apropos Safari: Diese Spezialeinheit hat einen grau bis olivgrünen Wolf als Emblen. Bei Rechtsextremisten ja nicht ganz unbeliebgtes Symbol, siehe „Graue Wölfe“.
Es gibt auch ein Video, bei dem ein ukrainischer Soldat (beim Einrücken nach Bucha?) die Hand zum Wolfsgruß erhebt.
Nicht zu vergessen, dass viele Tote durch breit streuende Flechet-Munition getötet wurde. Dass Russlands Truppen diese uraltete Munition aus Zeiten der Sowjetunion mitführten halte ich für eher unwahrscheinlich. Vielleicht gab es einen ukrainischen Trupp, der nichts anderes mehr zur Hand hatte? Kann aber auch bei russischen Truppen aufgrund Schwierigkeiten beim Nachschub der Fall gewesen sein bzw. könnte bei russischen Truppen aufgrund des unerwartet heftigen Widerstand auch große Verwirrung bestanden sein und überstürzt gehandelt worden sein.
https://www.theguardian.com/world/2022/apr/24/dozens-bucha-civilians-killed-flechettes-metal-darts-russian-artillery
In Bucha ist viel passiert. Vermutlich eine Kombination von allen Möglichkeiten.
Das Völkerrecht sieht ja mit gutem Grund die Trennung von Kampfgebiet und zivilen Gebieten vor, was bei der modernen Kriegsführung mit mobilen Waffen wie Panzern und Drohnen – selbst bei gutem Willen – leider schwer machbar ist.
Die beste Schlussfolgerung kann nur lauten: aktive Friedenspolitik um Kriege zu verhindern oder Kriege rasch zu beenden. Denn Kriegsverbrechen gibt es nur im Krieg.
Die Kriegstreiber hingegen missbrauchen echte oder behauptete Kriegsverbrechen dazu, unter dem irre führenden Motto „Sicherheit durch Stärke“ noch mehr Geld für Kriegsrüstung, für noch mobilere und zerstörerische Waffen, uns Steuerzahler abzupressen, was im Falle des Krieges erst recht die Gefahr von Kriegsverbrechen erhöht, weil die Kämpfe noch heftiger und brutaler werden.
Glückwunsch an die Redaktion! Das ist sehr ernst gemeint. Der Artikel erschien gestern wohl zum Abend auf
https://globalbridge.ch/
Heute morgen war die Site nicht mehr aufrufbar. Unter keinen Umständen. Mit 3 verschiedenen Browsern. Null, Nada, Niente. Erfolg mit einem VPN.
Inzwischen lautet die Meldung zwar immer noch:
„The site ahead contains harmful programs
Attackers on globalbridge.ch might attempt to trick you into installing programs that harm your browsing experience (for example, by changing your homepage or showing extra ads on sites you visit).
Details
Google Safe Browsing recently found harmful programs on globalbridge.ch. Learn more.
If you understand the risks to your security, you may visit this site before the harmful programs have been removed.“
Aber man kann doch jetzt wählen ob man trotzdem die Site aufrufen möchte. Ging heute morgen noch nicht.
Vielleicht schreibe ich doch wieder ab u. an….
Jetzt geht sie wieder. Das waren wahrscheinlich ein paar ukrainische Kids, die mal ihren spieltrieb ausleben wollten.
Ich kann nicht beweisen, dass Butscha eine False-Flag-Operation oder gezielte Inszenierung war – und das behaupte ich auch nicht. Aber die Geschichte kennt genügend Fälle, in denen Kriegsvorfälle manipuliert, Geheimdienstinformationen verfälscht oder ungeklärte Ereignisse vorschnell politisch ausgeschlachtet wurden. Deshalb verweigere ich mich der Forderung, die offizielle Darstellung allein aufgrund ihrer moralischen Wucht vollständig glauben zu müssen.
Gesichert erscheint mir, dass Menschen in Butscha getötet wurden! Nicht gleichermaßen gesichert ist jedoch jede Opferzuordnung, jeder behauptete Tatablauf und erst recht nicht die politisch daraus geformte Gesamterzählung. Auffällig bleibt zudem, wie schnell Butscha in Deutschland zum Wendepunkt wurde: Zweifel wurden moralisch diskreditiert, Verhandlungen erschienen plötzlich als Verrat und die dauerhafte Konfrontation mit Russland wurde zur vermeintlich alternativlosen Haltung.
Misstrauen ist kein Beweis. Aber angesichts früherer Täuschungen ist es auch keine Verschwörungstheorie, offene Fragen offenzuhalten und eine tatsächlich unabhängige, transparente Untersuchung zu verlangen.
Übrigens, gerade versuchte ich den Artikel auf Globalbridge aufzurufen. Da kommt die Meldung ‚Schadsoftware‘ http://globalbridge.ch
Gefährliche Website
Auf dieser Website besteht die Gefahr, dass Angreifer dich zur Installation von Schadsoftware verleiten möchten, die deine Internetnutzung beeinträchtigt. Solche Software könnte zum Beispiel deine Startseite ändern oder auf Websites zusätzliche Werbung einblenden. Vivaldi rät dringend dazu, auf den Button „Zurück zu sicherer Website“ zu klicken. Weitere Informationen zu dieser Warnung
Offenbar wird die Seite von google Quarantäne geschickt.
also ich kann die Seite problemlos bei
globalbridge.ch öffnen, es kommt auch keine Meldung von einer Schadsoftware.
Aber ja, vor einiger Zeit hatte ich auch mal so ein Problem, weiss aber nicht mehr wo und wann.
Ich kann die Webseite aufrufen. Sie haben sich doch wohl keinen Trojaner eingefangen???
Ich brauche noch ein paar Buchstaben damit es klappt.
Meldung soeben.
Störung behoben!
Hochgeschätzte Leserinnen und Leser! Gestern war die Online-Plattform Globalbridge.ch aus unbekannten Gründen gesperrt! Ich habe über hundert Rückmeldungen erhalten, in denen mir dies gemeldet wurde! Jetzt scheint die Sperrung wieder aufgehoben zu sein und der Zugang möglich. Es freut mich, wenn Sie Globalbridge.ch trotz solcher Unannehmlichkeiten treu bleiben!
Hannibal, geh du voran, du hast die größren Stiefel an!
Kaum aktive Verwendung hinter sich – mal wieder, nach USS Liberty wie insgeamt nach Siebenundsechz’ge – Gaza, schon vergessen, der Erfolg heiligt die Mittel – am TenSeven (Opfer arme Buben…-äh… IDF-Helden) schon war der Haderlump ‚Hannibal‘ im Schwarz-Erde-Land tätig. Lug, Trug & Niedertracht – zu allem Überflüss – huch, Überraschung – die Engländer, die Schotten, die Waliser, die Nordiren haben mit solchen Aktionen nie was zu tun.
Und zuguterletzt wird der ‚Schweinehund – der Russe‘ dafür verantwortlich gemacht, wie wenn er nicht sowieseo am Nasenring verarscht worden wäre – von Onschél nebst Fronswa‘ zu Minsk, von Olaf&Emanuel vor Butscha, von BoJo sowieso, von all den ach so Honorablen aus dem Friedenshafen aus der EU, die Jensileins, die Kajas, die Wanderlein’s, Sikorcies, Geschieht ihnen ja gerade recht, wenn sie – bis ans Ende aller Tage as-long-as-it-takes Abermilliarden abdrücken dürfen, in ein dunkles Loch ohne Deckel und ohne Boden. In hundert, zweihundert jahren wird es wohl heißen: was haben die nur für Mittelchen, Aufputschmittel&Drogen eingenommen? Aber Achtung: Hirnlose Amöben ben ötigen keine Drogen, auch wenn sie auf zwei Beinen kriechen.
Weiss ja nicht, wo Ihr Freunde des russ. Regimes lebt. Aber immer dran denken: Der böse Feind aus dem Westen ließt mit.
https://www.sueddeutsche.de/politik/holocaust-voelkermord-leugnung-deutschland-1.5681387
SchwarzBlau schreibt :
„Aber immer dran denken: Der böse Feind aus dem Westen ließt mit.“
Ich denke ständig daran, und es macht mich krank; und außerdem macht es mich krank, dass es in der BRD jede Menge Menschen gibt, die sich darüber freuen, das die Angst vor den Schergen des BRD-Regimes Leute wie mich krank macht ! Es schlummert nach wie vor jede Menge Sadismus im teutschen Spießer.
Ich empfehle hier Benoît Parés Gespräch nachzuhören, in dem er auch auf Butscha eingeht.
NEUTRALITY STUDIES / Pascal Lottaz
„Revealed: EX-OSCE Observer DESTROYS Ukraine War Lies | Benoit Pare“
27. Juli 2026
72 min.
https://www.youtube.com/watch?v=u0xLKCp_xZU
Hat hier schon jemand sein neues Buch gelesen?
„Ukraine : The Great Manipulation“, 2026
https://www.amazon.com/dp/2959860144
Es gibt zwei Beiträge, die auf einen Inside Job der Ukraine hinweisen und die die Autorin in Ihre Betrachtung mit einbeziehen sollte:
Auf OVERTON erschienen
Butscha: „Wir waren die Polizei, wir waren das Gericht, wir waren das Erschießungskommando“
16. Juli 2024 FLORIAN RÖTZER
Tscheche wegen Plünderungen in Butscha und Irpin zu sieben Jahre Gefängnis verurteilt
7.August 2024 FLORIAN RÖTZER
Ein weiterer Hinweis ist die Rede Selenskyjs vor dem UNO Sicherheitsrates am 5. April 2022, also wenige Tage nach Butscha. Selenskyj wurde per Video zzugeschaltet.
Eine Rede, die in den Medien absolut keine Beachtung fand. Warum wohl?
Ein Ausschnitt aus dieser Rede lautet: .
Rede des Präsidenten der Ukraine bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats
5. April 2022 –
Ausschnitt:
Gestern bin ich aus unserer Stadt Butscha zurückgekehrt, die kürzlich von den Truppen der Russischen Föderation befreit wurde.
Es ist schwierig, ein Kriegsverbrechen zu finden, das die Besatzer dort nicht begangen haben.
Das russische Militär suchte nach und tötete absichtlich jeden, der unserem Staat diente.
Sie exekutierten Frauen vor den Häusern, wenn sie sich näherten und einfach jemanden lebend nannten.
Sie töteten ganze Familien – Erwachsene und Kinder. Und sie versuchten, ihre Körper zu verbrennen.
Ich spreche Sie im Namen der Menschen an, die das Andenken an den Verstorbenen jeden Tag ehren. Jeden Tag, am Morgen.
Die Erinnerung an die getöteten Zivilisten.
Die in den Hinterkopf oder in die Augen geschossen wurden, nachdem sie gefoltert wurden. Die nur auf der Straße erschossen wurden.
Die in den Brunnen geworfen wurden, damit sie dort im Leiden sterben.
Wer wurde in Wohnungen, Häusern getötet, von Granaten gesprengt. Wer wurde von Panzern in zivilen Autos mitten auf der Straße zerquetscht. Zum Spaß.
Wessen Gliedmaßen abgeschnitten wurden, deren Hals durchgeschnitten wurde. Die vor den Augen ihrer eigenen Kinder vergewaltigt und getötet wurden.
Ihre Zungen wurden nur herausgerissen, weil sie nicht von ihnen hörten, was sie hören wollte
Übersetzung durch den Autor.
Es ergibt sich die Frage, ob Butscha nicht extra und ausschließlich für diese Rede organisiert wurde, um einen entsprechenden, richtungsweisenden Hintergrund dafür zu schaffen?
— Hier ist der neue Bericht Russlands in offizieller deutscher Übersetzung „Die Erben Goebbels“ (17. September 2026): https://mid.ru/de/foreign_policy/reports/2142212/
— Und hier der West-Bericht der UNO „Killings of civilians“ (vom 9.12.2022) auf englisch: https://ukraine.un.org/en/210727-killings-civilians-summary-executions-and-attacks-individual-civilians-kyiv-chernihiv-and
Jeder Informierte weiß, dass das „Massaker von Butscha“ der Kriegspropaganda diente, um die Begleitmusik zur Ablehnung des Vertrags von Istanbul zu spielen. Aus der Sicht des Friedens waren diese Kriegsgräuel ein Grund mehr, diesen Friedensvertrag (ein solcher war es! kein bloßer Waffenstillstand) abzuschließen.
Aber der Friedensvertrag wurde verhindert, weil „der Westen“ diesen Krieg in Europa will.
Völlig unstrittig gab es Kriegsgräuel in Butscha: Dutzende Kriegstote auch unter der Zivilbevölkerung, während der Ort am 31.3.22 von russischen Truppen verlassen und von ukrainischen Truppen eingenommen wurde. Der Tag es Massakers wurde auf den 2.4.22 datiert.
Schon früh fielen einige Widersprüche auf:
– So war der Westen selber nicht mit der Version seines Berichts zufrieden. Immer wieder hieß es: „The investigation is still open …“ (z. B. 2024 https://www.bbc.com/news/world-europe-68755814)
– Internationale Teams für Forensik und Kriegsverbrechen waren zeitnah vor Ort (April 2022) und untersuchten die Kriegstoten, aber bis heute fehlt unter anderem die Namensliste der Getöteten, die diese Teams ermittelten. Offenbar wurden deren Untersuchungen abgebrochen?! Es dauerte von April bis Dezember 2022, bis die UNO den Bericht veröffentlichte.
– Bereits zu einem frühen Zeitpunkt, am 4.4.22, sahen sich die USA gezwungen zu dokumentieren, dass sie das Massaker nicht manipuliert hätten. Das ist verdächtig! (Sie legten dazu Luftbilder vor. Jeder weiß seit dem Irakkrieg, was von solchen Luftbildern zu halten sein könnte.) – Quelle: https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/was-steckt-hinter-den-graeueltaten-von-butscha-satellitenbilder-widerlegen-russische-propaganda;art410924,11100183
Weitere Widersprüche siehe hier im Forum. Übrigens ließ einen besonderen Vogel wieder einmal die Bärböckin fliegen: „In Butscha hätten russische Soldaten Minen in Kinderspielzeug versteckt“, behauptete Außenministerin Baerbock, ohne dazu irgendeinen Beleg zu haben (zufolge Weltwoche 19.7.23) – grotesk!
Ich kann mich zu diesem Thema gar nicht oft genug wiederholen; nicht etwa, weil ich für oder gegen eine Seite votiere, was mir beim Thema Krieg völlig wesensfremd wäre, sondern weil es sich aus simpler Logik ergibt:
Wäre an diesen Schauermärchen auch nur das Geringste dran, wäre bereits vor Ablauf des Jahres 2022 Kiev nicht mehr vom damaligen Bagdad oder dem heutigen Gaza zu unterscheiden gewesen. Die westliche Politprominenz hätte sich auch ganz sicher nicht auf regelmässige Café-Schwätzchen in Kiev eingefunden – oder ist ähnliches aus Bagdad oder Gaza überliefert? Allein diese zwei Punkte sollten jedem halbwegs intelligenten Menschen sauer aufstossen und sich geradezu zwangsläufig als Konsequenz von Politik, ÖRR und der Mainstream-Presse komplett abwenden lassen. Das bereits diese zwei simplen Punkte nicht bei Millionen von Bürgern sämtliche Alarmglocken haben schrillen lassen, ist der eigentliche Skandal!
Zusätzlich zu Estragons UN-Bericht von 2022 hier die Fassung von 2023:
„Conference Room Paper of the Independent International Commission of Inquiry on Ukraine“
29 August 2023
UN symbol
A/HRC/52/CRP.4
https://www.ohchr.org/en/documents/reports/ahrc52crp4-conference-room-paper-independent-international-commission-inquiry
Summary
In resolution 49/1, dated 4 March 2022, the Human Rights Council condemned the human rights violations and abuses and violations of international humanitarian law resulting from the aggression against Ukraine by the Russian Federation and decided to establish an Independent International Commission of Inquiry to investigate all alleged violations and abuses of human rights and violations of international humanitarian law, and related crimes. The Commission has determined that the use of armed force by the Russian Federation against Ukraine was an act of aggression as defined in General Assembly resolution 3314 (XXIX).
The present report is a detailed account of all the evidence gathered and analysed by the Commission since its creation, which was presented in its March 2023 report to the Human Rights Council (A/HRC/52/62), and it includes a description of a select number of cases underpinning those findings. Furthermore, the present report also contains more extensive discussions of some general topics, including accountability.
„Die Erben von Goebbels: Die Fälschung der Ereignisse in Butscha und die blutigen Inszenierungen des Kiewer Regimes“.
https://uncutnews.ch/russischer-butscha-bericht-von-wadephul-demonstrativ-verdeckt-hier-was-in-dem-brisanten-dokument-steht/
Dem entgleiste das sonst so auf baby-unschulig getrimmte PR-Gesicht,
mir entgleitet bei dem seinem impertinenten Gelüge und Krieggehetze mehr als nur die Miene. – solche Charaktere haben nun wahrlich vor 80 Jahren bereits hinlänglich bewiesen, dass die in keiner politischen Funktion auch nur i-was zu suchen hätten.
ich weiß nicht, ob ich hier was übersehen habe,
Zombienation hat jedenfalls zu uncutnews verlinkt wo der bericht auf deutsch zu sehen ist und ich habe hier den direktlink auf das dokument in deutsch:
https://mid.ru/upload/medialibrary/28f/188imqd0p8uksvqapamu5jckr9e3jzyd/report-Die%20Erben%20von%20Goebbels-GERMAN-WEB.pdf
auf dieser seite lassen sich die sprachen für den bericht auswählen.
https://mid.ru/en/foreign_policy/reports/2142212/
in diesem zusammenhang darf sicherlich auch nochmal an die aufnahmen vom ukro säuberungstrupp in butscha erinnert werden, die kurz vor dem medienrummel über die verbrechen enstanden. der streit darüber, wer hier was inszeniert hat, wird sicherlich noch länger anhalten. auch der informationskrieg wird von allen seiten mit aller härte weiter geführt, anstatt den krieg endlich zu beenden.
Буча – зачистка міста від окупантів спецпризначенцями Національної поліції
https://rumble.com/vzo833-105-748-.html
Was wollen Sie denn übersehen haben. Dass darunter steht: April, April?
Kein normal denkender Mensch beschäftigt sich mit diesem Propaganda-Wisch. Nicht die UNO, und kein einziges Gericht jenseits der russischen Einflussphäre.
Schade um die Zeit.